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(11) |
EP 3 283 702 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.2019 Patentblatt 2019/21 |
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Anmeldetag: 15.04.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/058317 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2016/166267 (20.10.2016 Gazette 2016/42) |
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GERÄT ZUR VERSTÄRKUNG ODER UMKEHR EINES GEO-GRAVOMAGNETISCHEN FELDES
DEVICE FOR INTENSIFYING OR REVERSING A GEO-GRAVOMAGNETIC FIELD
DISPOSITIF D'AMPLIFICATION OU D'INVERSION D'UN CHAMP GÉO-GRAVITOMAGNETIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
17.04.2015 AT 503042015
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.02.2018 Patentblatt 2018/08 |
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Patentinhaber: |
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- Mohorn, Wilhelm
2651 Reichenau an der Rax (AT)
- Mohorn, Caroline
1060 Wien (AT)
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Erfinder: |
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- MOHORN, Wilhelm
2651 Reichenau an der Rax (AT)
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| (74) |
Vertreter: Puchberger & Partner Patentanwälte |
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Reichsratsstraße 13 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- Anonym: "Global-Glitternetz", Forschungskreis Erdstrahlen und Elektrosmog e.v , 21.
Juli 2012 (2012-07-21), XP002758758, Gefunden im Internet: URL:https://web.archive.org/web/2012072121
2856/http://www.erdstrahlen-elektrosmog.de /Currygitternetz-+-globalgitternetz.html
[gefunden am 2016-06-13]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Verstärkung oder Umkehr eines geo-gravomagnetischen
Feldes mit bestimmter Frequenz zur Be- oder Entfeuchtung feuchten kapillarfähigen
Mauerwerks bzw. solcher Böden, zum Transport gelöster Salze im Kapillarwasser bzw.
zur kolloidalen Verstopfung der Kapillaren nach der Austrocknung, sowie zur Minderung
bzw. Unterdrückung als auch zur Verstärkung eines gravomagnetischen Störfeldes einer
bestimmten Frequenz mit mindestens einem, in einem Gehäuse angeordneten, zu einer
spiraligen oder kegelig spiraligen Spule gewundenen elektrischen Leiter, wobei der
Windungsdurchmesser der Spule spiralartig vom äußeren Ende zur Mitte der Spule hin
kleiner wird.
[0002] Es sind schon lange Geräte bekannt, die ohne direkten Kontakt zu Stoffen, die be-
oder entfeuchtet werden sollen, eine be- und/oder entfeuchtende Wirkung ausüben. Die
Wirkung dieser Geräte liegt darin, dass durch bestimmte elektromagnetische Felder
bestimmter Frequenz im hochfrequenten Mikrowellenbereich in porösen, kapillarartigen
Stoffsystemen, z.B. Baustoffen oder Erdreich, die Adhäsionskräfte zwischen Feuchtmolekülen
und Stoffmolekülen gestört werden. Dies führt zu einer Absenkung des kapillaren Feuchtespiegels.
Geräte, die im unteren Frequenzbereich, z.B. bei Fremderregung durch entsprechende
vorhandene Kurzwellen im Kurzwellenbereich Resonanzfrequenzen aufweisen, können genau
das Gegenteil verursachen, indem sie z.B. durch den Diodeneffekt der Mauer eine Erhöhung
des Mauerpotentials hervorrufen und dadurch ein Ansteigen der Mauerfeuchte bewirken.
[0003] Dann gibt es auch passive elektromagnetische Geräte - auch Schwingkreisbasis - die
keinen direkten Anschluss an eine Stromquelle haben und ausschließlich mit in der
Umwelt vorhandenen Energien arbeiten und damit in Resonanz gehen. Viele dieser Geräte
sind in mindestens zwei Resonanzspektren mehr oder weniger resonanzfähig, nämlich
dem mechanischen Spektrum, und dem elektromagnetischen Spektrum. Die Wirkung dieser
Geräte ist meist sehr schwach und vor allem werden durch elektrostatische Entladungen,
wie Blitze, die Kondensatoren immer wieder zerstört oder zumindest beschädigt.
[0004] Sehr fortgeschrittene und innovative Geräte nutzen ein erst relativ neu entdecktes
Spektrum, nämlich das geo-gravomagnetische Spektrum der Erde.
[0005] Eine gravomagnetische Welle besteht, soweit nachweisbar, aus einer zirkular polarisierten
magnetischen Wellenkomponente und einer um die magnetische Welle zirkular polarisiert
rotierenden gravitatorischen Wellenkomponente. Auf eine ganze Wellenschwingung der
magnetischen Komponente entfallen meist mehrere Wellenschwingungen der gravitatorischen
Komponente soweit die Wellenstrukturforschung ergab.
[0006] Bei dem in der
EP 688 383 B1 beschriebenen Gerät ist der Abstand der Windungen einer spiraligen oder kegelig spiraligen
Spule von der Spulenachse nach innen zu bei jeder vollen Umdrehung um 40% bis 60%
kleiner als der vorhergehende Abstand. In zahlreichen Versuchen hat sich gezeigt,
dass ein so ausgestattetes Gerät weit besser geeignet ist, die gestellten Anforderungen
der Be- und Entfeuchtung zu erfüllen als eines der davor bekannten Geräte, bei denen
die spiralig gewickelte Spule gleichbleibende Windungsabstände aufwies, wobei überdies
zwischen den Enden der Spule ein störungsanfälliger Kondensator eingeschaltet werden
musste.
[0007] Bei Versuchen mit dem Gerät nach der
EP 688 383 B1 hat sich herausgestellt, dass das Gerät auch eine Wirkung auf gravomagnetische Intensitätsanomalien
und Polarisationsanomalien (geologische Störfelder) hat und diese dämpfen kann.
[0008] Neben dem Erdmagnetfeld, Gravitationsfeld, elektrostatischem Feld, der elektromagnetischen
Strahlung, etc. herrschen auch unterschiedliche gravomagnetische Feldstrukturen an
jedem Standort auf der Erdoberfläche und beeinflussen dort befindliche menschliche
und tierische Lebewesen sowie auch Pflanzen. Dabei variiert die Stärke jedes gravomagnetischen
Feldes. Insbesondere gibt es Feldstrukturen, an denen die Wirkung höher ist und die
gitternetzförmig die Erdoberfläche überziehen. Die bekanntesten dieser sogenannten
Gitternetze sind laut unserer Forschung gravomagnetischer Natur, auch wenn deren Herkunft
noch weitgehend unerforscht ist. Man nennt sie das Hartmanngitter - oder Globalgitternetz,
das Currygitter - oder auch Diagonalnetz, und das Benkergitter. Je nach Art des Gitters,
aber auch abhängig von den Bedingungen am Standort und vom geografischen Gebiet sind
die Gitterlinien bzw. Maschenbreiten zwischen 10 und 100 cm breit (Hartmanngitter
- 10 bis 30 cm, Currygitter - 20 bis 80 cm, Benkergitter 60 bis 100 cm). An den Kreuzungspunkten
der Gitterlinien eines Gitternetzes oder verschiedener Gitternetze ist deren Wirkung
besonders hoch. Sie stellen geopathogene Zonen dar, d.h. Zonen, die einen negativen
biologischen Einfluss auf Lebewesen, insbesondere den Menschen haben und im schlimmsten
Fall gesundheitsschädlich sind. Zusätzlich können unterirdisch fließende Wasseradern
die Wirkung solcher Kreuzungspunkte verstärken, da sie zusätzlich enorme gravomagnetische
Intensitätsanomalien und/oder Polarisationsanomalien hervorrufen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Wirkung des aus
EP 688 383 B1 bekannten Gerätes auf gravomagnetische Felder verschiedener Frequenzen zu verbessern.
[0010] EP688383B1 offenbart ein Gerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0011] Die Aufgabe wurde durch ein Gerät gemäß Anspruch 1 gelöst. Das Gerät polarisiert,
unterdrückt oder dämpft zumindestens die Strahlung des gravomagnetischen Feldes oder
verstärkt es bei umgekehrter Bauweise und mindert oder verstärkt dadurch die geopathogene
Wirkung desselben. Dabei führt die Umsetzung der erfindungsgemäßen Geometrie zu einer
beachtlichen Dämpfung bis sogar zur Annulierung des gravomagnetischen Feldes und zu
einer starken Minderung der geopathogenen Wirkungen desselben. Es hat sich auch
herausgestellt, dass die Be- und Entfeuchtungswirkung des Geräts durch diese Geometrie
nochmals gesteigert werden kann.
[0012] Ebenso wurde manchmal beobachtet, dass z.B. nach Austrocknung einer Mauer - die Mauer,
trotz Abzug des Gerätes, lange trocken blieb, was auf eine eindeutige Verstopfung
der Kapillaren zurückzuführen ist - was nur durch Kolloide geschehen kann, wie es
auch analog bei elektroosmotischen Anlagen manchmal vorkommt.
[0013] Es muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass Versuche gezeigt haben, dass von
oben in das Gerät eine weitere Energiequelle einfließt, die als Nullpunktenergie,
Vakuumfeldenergie, Raumenergie, etc. allgemein bekannt ist. Erst diese zusätzliche
Energie verstärkt die Wirkung der Geräte - die Antennen aufweisen - welche auch offensichtlich
mit dieser von oben einfließenden Energie in Resonanz gehen.
[0014] Um die Wirkungen der Gitterlinien und der Kreuzungspunkte des Hartmanngitters abzuschwächen
ist erfindungsgemäß der größte Spulenradius ein ganzzahliges Vielfaches einer halben
Gitterlinienbreite mit einer zulässigen Abweichung von einem Achtel einer Gitterlinienbreite
des Hartmanngitters.
[0015] Um die Wirkungen der Gitterlinien und der Kreuzungspunkte des Currygitters abzuschwächen
ist erfindungsgemäß der größte Spulenradius ein ganzzahliges Vielfaches einer halben
Gitterlinienbreite mit einer zulässigen Abweichung von einem Achtel einer Gitterlinienbreite
des Currygitters.
[0016] Je mehr Gitternetze berücksichtigt werden und je individueller die Gitterlinienbreite
des Standortes des Gerätes berücksichtigt wird, desto besser ist die Wirkung. Aber
bereits bei Verwendung einer mittleren Gitternetzlinienbreite für eine bestimmte geographische
Region, wie z.B. 21 cm Gitterlinienbreite für das Hartmanngitter oder 32 cm für das
Currygitter in Mitteleuropa, werden erstaunliche Wirkungen bei der Dämpfung der entsprechenden
gravomagnetischen Störfelder erreicht.
[0017] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Abstand der Windungen der spiraligen
oder kegelig spiraligen Spule von der Spulenachse nach innen zu bei jeder vollen Umdrehung
um 40% bis 60% kleiner als der vorhergehende Abstand. Diese aus der
EP 688 383 B1 bekannte Geometrie in Kombination mit den erfindungsgemäßen Abmessungen für den größten
Spulendurchmesser hat sich als besonders wirksam erwiesen.
[0018] Mindestens eine der Spulen ist als Leiterbahn auf einer Seite einer isolierenden
Platte aufgebracht. Eine weitere Steigerung der Wirkung ergibt sich dadurch, dass
die Platte in einem Bereich um die Spulenachse keine Leiterbahn aufweist, wobei dieser
Bereich einen Durchmesser von mindestens 3 mm, vorzugsweise mindestens 5 mm, besonders
bevorzugt mindestens 8 mm hat.
[0019] Dabei trägt vorzugsweise die isolierende Platte auf ihrer gegenüberliegenden Seite
mindestens eine gegensinnig gewickelte Spule.
[0020] In einer Ausführungsform sind die Spulen der beiden Seiten der Platte kurzgeschlossen.
So wird das gravomagnetische Feld mit der spulenspezifischen Frequenz wie bei einer
Kurzschlussschleife im elektromagnetischen Spektrum zumindest teilweise in thermische
Energie umgewandelt.
[0021] Bei einer anderen Ausführungsform ist im Abstand über der isolierenden Platte mindestens
eine weitere Spule gehalten, die mit der Spule bzw. den Spulen über einen Verbindungsleiter
elektrisch leitend verbunden ist.
[0022] Dabei ist vorzugsweise die mindestens eine weitere Spule eine Spiralspule oder Zylinderspule
und alle Spulen weisen den gleichen größten Spulenradius auf.
[0023] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Durchmesser des Leiterbahnen
freien Bereichs das 2 bis 4fache, bevorzugt das 2,5 bis 3,5fache, insbesondere das
Dreifache der Dicke des Verbindungsleiters ist.
[0024] Nach einer Ausführungsvariante kann die isolierende Platte im Leiterbahnen freien
Bereich eine Vertiefung aufweisen.
[0025] Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Abstand der mindestens einen weiteren Spule zur
Platte ein ungerade ganzzahliges Vielfaches ± 10% des größten Spulenhalbradius ist.
[0026] Vorzugsweise hat die Leiterbahn eine Breite, die dem 0,007 bis 0,018fachen, vorzugsweise
dem 0,015fachen des größten Spulenradius entspricht.
[0027] Idealerweise entspricht die Stärke des Verbindungsleiters dem 0,01 bis 0,05fachen,
vorzugsweise dem 0,04fachen des größten Spulenradius.
[0028] Nunmehr soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden.
Dabei zeigt die Fig. 1 eine einfache Spiralspule, wie sie in dem erfindungsgemäßen
Gerät verwendet wird. Fig. 2 zeigt eine alternative Spulenanordnung für ein erfindungsgemäßes
Gerät. Fig. 3 zeigt in einem Längsschnitt schematisch den Aufbau zweier Ausführungsvarianten
eines erfindungsgemäßen Geräts. Die Fig. 4 zeigt eine Ansicht von oben einer Spulen
tragende Platte aus dem Gerät gemäß Fig. 3. Die Fig. 5 zeigt eine Ansicht von unten
der Platte aus Fig. 4. Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen
Geräts.
[0029] Der in Fig. 1 dargestellte, als Spiralspule 100 ausgebildete Leiter weist Windungen
auf, deren gegenseitiger Abstand von außen nach innen zu stetig abnimmt. Wie aus der
Zeichnung ersichtlich ist, ist der größte Spulenradius R1 vom äußeren Ende der Spule
bis zur Spulenachse doppelt so groß wie der Spulenradius R2 nach einer vollen Windung.
R2 liegt damit in einem bevorzugten Bereich von 40 bis 60% des Radius der äußeren
benachbarten Windung. Abhängig vom vorherrschenden gravomagnetischen Feld, das verstärkt
oder dem entgegengewirkt werden soll, ist erfindungsgemäß der größte Spulenradius
ein ungerade ganzzahliges Vielfaches einer halben Gitterlinienbreite dieses gravomagnetischen
Feldes. Dabei ist ein Achtel einer Gitterlinienbreite des Gitternetzes des gravomagnetischen
Feldes eine zulässige Abweichung. Die erfindungsgemäße Spule empfängt gravomagnetische
Erdfelder und Nullpunktenergie, die in gravomagnetische Energie umgewandelt wird und
polarisiert sie. Die Polarität des abgegebenen Feldes ist je nach Spulenbau entweder
links- oder rechtspolarisiert. Bei der Verwendung zur Be- oder Entfeuchtung von Mauern
oder Böden kann so ein Potential, z.B. im Mauerwerk, erzeugt werden, durch das Wassermoleküle
nach unten (bei Rechtspolarisation) oder nach oben (bei Linkspolariation) wandern.
[0030] Fig. 2 zeigt eine Spulenkombination aus drei identen um jeweils 120° versetzten Spiralspulen
101, 102, 103 mit gleicher Spulenachse, wobei die Leiter der Spiralspulen miteinander
am Ort der Spulenachse verbunden sind. Anstelle von drei Spulen könnte eine solche
Spulenkombination auch nur zwei oder mehr als drei Spulen enthalten. Das in Fig. 3
gezeigte erfindungsgemäße Gerät weist zwei Spulen tragende Platten 1, 2 auf, die durch
Halterungen 4, 4' in Abstand zueinander in einem Gehäuse 6 gehalten werden. Die Spulen
sind dabei als Leiterbahnen auf die Platten 1, 2 aufgedruckt. Die Leiterbahnen haben
vorzugsweise eine Breite, die dem 0,007 bis 0,013fachen, insbesondere dem 0,01 fachen
des größten Spulenradius entspricht.
[0031] Die untere Platte 1 dient als Empfänger, der das gravomagnetische Feld empfängt.
Sie trägt auf ihrer Oberseite 104 z.B. eine Mehrfachspule aus drei Spulen 101, 102,
103, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist. An der Unterseite 105 trägt sie, isoliert von
der Mehrfachspule auf der Oberseite 104, eine gegensinnig gewickelte Mehrfachspule
aus drei Spulen 101a, 102a, 103a, die das in Fig. 5 gezeigte Aussehen hat. Die inneren
Enden der Spulen 101a, 102a, 103a der Mehrfachspule reichen dabei nicht bis zur Spulenachse,
sodass ein zentraler leiterbahnenfreier Bereich 5 vorhanden ist, der die Wirkung des
Geräts verstärkt. Dieser Bereich 5 hat einen Durchmesser von mindestens 3 mm, vorzugsweise
mindestens 5 mm und besonders bevorzugt mindestens 8 mm. Zusätzlich kann (hier nicht
dargestellt) im leiterbahnenfreien Bereich 5 eine Vertiefung vorgesehen sein.
[0032] Die im Abstand über der als Empfänger dienenden Platte 1 angeordnete Platte 2 stellt
einen Polarisator dar und polarisiert die vom Empfänger aufgenommene Energie des gravomagnetischen
Feldes. Die Platte 2 trägt ebenfalls eine Mehrfachspule, z.B. mit dem Aussehen gemäß
Fig. 2. Im dargestellten Beispiel hat die Mehrfachspule der oberen Platte 2 den gleichen
Durchmesser wie die Mehrfachspulen der unteren Platte 1. Die Mehrfachspule der oberen
Platte 2 ist mit der Mehrfachspule auf der Oberseite 104 der unteren Platte 1 über
einen Verbindungsleiter 3 elektrisch verbunden, dessen Stärke vorzugsweise dem 0,02
bis 0,04 fachen, insbesondere dem 0,03 fachen der Abmessung des größten Spulenradius
entspricht. Eine gute Wirkung des Geräts hat sich gezeigt, wenn der Durchmesser des
leiterbahnfreien Bereichs das 2 bis 4 fache, bevorzugt 2,5 bis 3,5 fachen, insbesondere
Dreifache der Dicke des Verbindungsleiters ist.
[0033] Die beiden Platten 1, 2 sind vorzugsweise parallel zueinander und haben einen Abstand,
der einem ungerade ganzzahligen Vielfachem ± 10% des größten Spulenhalbradius entspricht.
[0034] Als Alternative können statt der oder zusätzlich zur oberen Platte 2 mit einer Mehrfachspule
mehrere Platten mit Einzelspulen vorgesehen sein, die auch nicht parallel zur unteren
Platte 1 ausgerichtet sein müssen, sondern stattdessen z.B. in verschiedene Raumrichtungen
ausgerichtet sein können, um die Abgabe des Feldes mit besserer Tiefenwirkung zu gewährleisten.
Diese Alternative ist auf der rechten Hälfte der Fig. 3 durch die Platte 9 angedeutet.
Die darauf befindliche Spule ist über den Verbindungsleiter 10 mit der Spule der oberen
Platte 2 und der Spule auf der Oberseite 104 der unteren Platte 1 verbunden.
[0035] Bei einer weiteren Alternative des Gerätes kann anstelle der auf die obere Platte
gedruckten Spule im Abstand von der unteren Platte 1 eine Zylinderspule 11 vorgesehen
sein, die mit ihren beiden Enden mit dem Verbindungsleiter 3 verbunden ist. Über den
Verbindungsleiter 3 ist die Zylinderspule 11 mit der Spule auf der Oberseite der Platte
1 leitend verbunden. Die Zylinderspule 11 wird über eine Halterung 8 im Abstand zur
Platte 1 gehalten. Fig. 6 gibt schematisch diese Ausführungsvariante wieder.
[0036] Ferner können in einer abgeänderten Variante des zuletzt beschriebenen Geräts zusätzlich
zur Zylinderspule 11 Umlenkspulen über der Platte 1 angeordnet sein, entsprechend
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 und 7 aus der
EP 0 688 383 B1. Die Umlenkspulen sind dann über einen Koaxialleiter ebenfalls mit dem Verbindungsleiter
3 verbunden.
[0037] In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geräts enthält dieses eine
Platte, die auf beiden Seiten mit Spulen bedruckt ist, wobei die Spulen z.B. das Aussehen
wie in der Fig. 2 haben können. In dieser Variante sind die Spulen beider Seiten der
Platte kurzgeschlossen, sodass die empfangene Energie in thermische Energie umgewandelt
wird.
1. Gerät zur Verstärkung oder Umkehr eines geo-gravomagnetischen Feldes mit bestimmter
Frequenz zur Be- oder Entfeuchtung feuchten kapillarfähigen Mauerwerks bzw. solcher
Böden, zum Transport gelöster Salze im Kapillarwasser bzw. zur kolloidalen Verstopfung
der Kapillaren nach der Austrocknung, sowie zur Minderung bzw. Unterdrückung als auch
zur Verstärkung eines gravomagnetischen Störfeldes einer bestimmten Frequenz mit einem
Gehäuse (6), wobei in dem Gehäuse (6) mindestens ein zu einer spiraligen Spule (100,
101, 102, 103, 101a, 102a, 103a) gewundener elektrischer Leiter angeordnet ist, wobei
der Windungsdurchmesser der Spule spiralartig von äußeren Ende zur Mitte der Spule
hin kleiner wird, wobei der zwischen dem äußeren Ende der Spule und der Spulenachse
gelegene größte Spulenradius (R1) ein ganzzahliges Vielfaches einer halben Gitterlinienbreite
mit einer zulässigen Abweichung von einem Achtel einer Gitterlinienbreite des Gitternetzes
des gravomagnetischen Feldes ist, wobei die Gitterlinienbreite zwischen 10 cm und
100 cm ist, wobei mindestens eine der Spulen (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a)
als Leiterbahn auf einer Seite einer isolierenden Platte aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) in einem Bereich (5) um die Spulenachse keine Leiterbahn aufweist,
wobei dieser Bereich einen Durchmesser von mindestens 3 mm, vorzugsweise mindestens
5 mm, besonders bevorzugt mindestens 8 mm hat.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der größte Spulenradius (R1) ein ganzzahliges Vielfaches einer halben Gitterlinienbreite
mit einer zulässigen Abweichung von einem Achtel einer Gitterlinienbreite des Hartmanngitters
ist, wobei die Gitterlinienbreite des Hartmanngitters zwischen 10 cm und 30 cm ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der größte Spulenradius (R1) ein ganzzahliges Vielfaches einer halben Gitterlinienbreite
mit einer zulässigen Abweichung von einem Achtel einer Gitterlinienbreite des Currygitters
ist, wobei die Gitterlinienbreite des Currygitters zwischen 20 cm und 80 cm ist.
4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Windungen der spiraligen oder kegelig spiraligen Spule (100, 101,
102, 103, 101a, 102a, 103a) von der Spulenachse nach innen zu bei jeder vollen Umdrehung
um 40% bis 60% kleiner ist als der vorhergehende Abstand.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Platte (1) auf ihrer gegenüberliegenden Seite mindestens eine gegensinnig
gewickelte Spule (101a, 102a, 103a) trägt.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen der beiden Seiten der Platte kurzgeschlossen sind.
7. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand über der isolierenden Platte (1) mindestens eine weitere Spule (11) gehalten
ist, die mit der Spule bzw. den Spulen (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a) über
einen Verbindungsleiter (3) elektrisch leitend verbunden ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine weitere Spule eine Spiralspule oder Zylinderspule (11) ist, und
dass alle Spulen (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a, 11) den gleichen größten Spulenradius
aufweisen.
9. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des leiterbahnfreien Bereichs (5) das 2 bis 4fache, bevorzugt 2,5
bis 3,5fache, insbesondere Dreifache der Dicke des Verbindungsleiters (3) ist.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Platte (1) im Leiterbahnen freien Bereich eine Vertiefung aufweist.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der mindestens einen weiteren Spule (11) zur Platte (1) ein ungerade
ganzzahliges Vielfaches ± 10% des größten Spulenhalbradius ist.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterbahn eine Breite hat, die dem 0,007 bis 0,018fachen, vorzugsweise dem 0,015fachen
des größten Spulenradius entspricht.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke des Verbindungsleiters (3) dem 0,01 bis 0,05fachen, vorzugsweise dem 0,04fachen
des größten Spulenradius entspricht.
1. Device for intensifying or reversing a geo-gravomagnetic field having a certain frequency
in order to add moisture to or remove moisture from moist capillary-bearing masonry
or similar soil capillary systems, to transport dissolved salts in the capillary water
or to colloidally plug the capillaries after the drying out, and to reduce or suppress
and to intensify a gravomagnetic disturbance field of a certain frequency by means
of at least one electrical conductor, which is arranged in a housing (6) and is wound
into a spiral or conical spiral coil (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a), wherein
the winding diameter of the coil decreases from the outer end to the centre of the
coil in the manner of a spiral, wherein the largest coil radius (R1) between the outer
end of the coil and the coil axis is a whole number multiple of half of a grid line
width having a permissible deviation of one eighth of a grid line width of the grid
network of the gravomagnetic field, wherein the grid line width is between 10 cm and
100 cm, wherein at least one of the coils (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a) is
applied as a conductor path on one side of an insulating plate, characterized in that the plate (1) in an area (5) around the coil axis has no conductor path, this area
(5) having a diameter of at least 3mm, preferably at least 5mm, more preferably at
least 8mm.
2. Device according to claim 1, characterized in that the largest coil radius (R1) is a whole number multiple of half of a grid line width
with a permissible deviation of one eighth of a grid line width of the Hartmann grid,
where the mesh width of the Hartmann grid is between 10 cm and 30 cm.
3. Device according to claim 1, characterized in that the largest coil radius (R1) is a whole number multiple of half of a grid line width
with a permissible deviation of one eighth of a grid line width of the Curry grid,
where the mesh width of the Curry grid is between 20 cm and 80cm.
4. Device according to anyone of the preceding claims, characterized in that the spacing between the windings of the spiral or conical spiral coil (100, 101,
102, 103, 101a, 102a, 103a) and the coil axis inwards is smaller by 40% to 60% after
each full rotation than the previous spacing.
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterized in that the insulating plate (1) locates on its opposite side at least one oppositely wound
coil (101a, 102a, 103a).
6. Device according to claim 5, characterized in that the coils of both sides of the panel are short-circuited.
7. Device according to claim 5, characterized in that at a distance above the insulating plate (1) at least one further coil (11) is located,
which is electrically conductively connected via a connecting conductor (3) with the
coil or the coils (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a)
8. Device according to claim 7, characterized in that the at least one further coil is a spiral coil or cylindrical coil (11), and that
all coils (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a, 11) have the same largest coil radius.
9. Device according to claim 7, characterized in that the diameter of the conductor track-free region (5) is 2 to 4 times, preferably 2,5
to 3,5 times, more particularly three times the thickness of the connecting conductor
(3).
10. Device according to anyone of claims 1 to 5 or 7 to 9, characterized in that the insulating panel (1) has a recess in the conductor track-free region.
11. Device according to anyone of claims 7 to 10, characterized in that the spacing between the at least one further coil (11) and the panel (1) is an odd
whole number multiple ±10% of the largest coil half radius.
12. Device according to anyone of claims 1 to 11, characterized in that the conductor track has a width which corresponds to 0,007 to 0,018 times, preferably
0,015 times the largest coil radius.
13. Device according to anyone of claims 7 to 12, characterized in that the thickness of the connecting conductor (3) corresponds to 0,01 to 0,05 times,
preferably 0,04 times the largest coil radius.
1. Dispositif pour amplifier ou inverser un champ géo-gravomagnétique d'une certaine
fréquence pour humidifier ou déshumidifier une maçonnerie capillaire humide ou de
tels sols, pour transporter des sels dissous dans l'eau capillaire ou pour bloquer
les tubes capillaires de manière colloïdale après séchage, et pour réduire ou supprimer
ainsi qu'amplifier un champ d'interférence gravomagnétique d'une certaine fréquence,
comprenant un boîtier (6), au moins un conducteur électrique enroulé en bobine hélicoïdale
(100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a) étant disposé dans le boîtier (6), le diamètre
de spire de la bobine se rétrécissant de manière hélicoïdale d'une extrémité extérieure
au centre de la bobine, le plus grand rayon (R1) de bobine entre l'extrémité extérieure
de la bobine et l'axe de la bobine étant un multiple entier d'une demi-largeur de
ligne de trame avec un écart autorisé d'un huitième d'une largeur de ligne de trame
du carroyage du champ gravomagnétique, la largeur de la ligne de trame étant comprise
entre 10 cm et 100 cm, au moins une des bobines (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a)
étant appliquée comme piste conductrice sur un côté d'une plaque isolante, caractérisé en ce que la plaque (1) ne présente aucune piste conductrice dans une zone (5) entourant l'axe
de la bobine, cette zone ayant un diamètre d'au moins 3 mm, de préférence au moins
5 mm, particulièrement préféré au moins 8 mm.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le plus grand rayon (R1) de bobine est un multiple entier d'une demi-largeur de la
ligne de trame avec un écart autorisé d'un huitième d'une largeur de la ligne de trame
du réseau Hartmann, la largeur de la ligne de trame du réseau Hartmann étant comprise
entre 10 cm et 30 cm.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le plus grand rayon (R1) de bobine est un multiple entier d'une demi-largeur de la
ligne de trame avec un écart autorisé d'un huitième d'une largeur de la ligne de trame
du réseau Curry, la largeur de la ligne de trame du réseau Curry étant comprise entre
20 cm et 80 cm.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance entre les spires de la bobine hélicoïdale ou hélicoïdale coniquement
(100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a) partant de l'axe de la bobine vers l'intérieur
est inférieur de 40 % à 60 % à la distance précédente lors de chaque révolution complète.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la plaque isolante (1) porte sur sa face opposée au moins une bobine (101a, 102a,
103a) enroulée en sens inverse.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les bobines des deux faces de la plaque sont court-circuitées.
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'au moins une bobine (11) supplémentaire est maintenue à distance au-dessus de la plaque
isolante (1) et est reliée électriquement conductrice à la ou aux bobines (100, 101,
102, 103, 101a, 102a, 103a) par un conducteur de raccordement (3).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'au moins une bobine supplémentaire est une bobine hélicoïdale ou un solénoïde (11)
et en ce que toutes les bobines (100, 101, 102, 103, 101a, 102a, 103a, 11) présentent le même
plus grand rayon de bobine.
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le diamètre de la zone (5) exempte de piste conductrice est 2 à 4 fois, de préférence
2,5 à 3,5 fois, en particulier trois fois, l'épaisseur du conducteur de raccordement
(3).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5 ou 7 à 9, caractérisé en ce que la plaque isolante (1) présente une dépression dans la zone exempte de piste conductrice.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que la distance de l'au moins une bobine (11) supplémentaire par rapport à la plaque
(1) est un multiple entier impair ± 10 % du plus grand demi-rayon de bobine.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la piste conductrice a une largeur correspondant à 0,007 à 0,018 fois, de préférence
0,015 fois, le plus grand rayon de bobine.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 12, caractérisé en ce que l'épaisseur du conducteur de raccordement (3) correspond à 0,01 à 0,05 fois, de préférence
0,04 fois, le plus grand rayon de bobine.


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