| (19) |
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(11) |
EP 3 294 609 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.2019 Patentblatt 2019/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.06.2016 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/063592 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/008978 (19.01.2017 Gazette 2017/03) |
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| (54) |
STRECKENSEITIGE EISENBAHNTECHNISCHE VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR ERFASSUNG EINER
BENUTZUNG WENIGSTENS EINER STRECKENSEITIGEN KOMPONENTE EINER EISENBAHNANLAGE
TRACKSIDE RAILWAY APPARATUS AND METHOD FOR DETECTING USE OF AT LEAST ONE TRACKSIDE
COMPONENT OF A RAILWAY INSTALLATION
DISPOSITIF TECHNIQUE FERROVIAIRE CÔTÉ VOIE ET PROCÉDÉ DE DÉTECTION D'UNE UTILISATION
D'AU MOINS UN COMPOSANT CÔTÉ VOIE D'UN SYSTÈME FERROVIAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.07.2015 DE 102015212958
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.2018 Patentblatt 2018/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Mobility GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRABAND, Jens
38106 Braunschweig (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 957 020 EP-A2- 2 236 389 DE-A1-102004 031 332 US-A1- 2014 111 321 US-A1- 2015 158 511
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EP-A1- 2 873 585 WO-A1-2012/101152 DE-A1-102009 024 506 US-A1- 2014 277 824
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- KÖRKEMEIER H ET AL: "Weichendiagnose Switchguard Sidis W compact", SIGNAL + DRAHT,
DVV, Bd. 103, Nr. 4, 1. April 2011 (2011-04-01) , Seiten 6-10, XP001560516, ISSN:
0037-4997
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Im Außenbereich einer Eisenbahnanlage kommen Komponenten wie Achszähler, Gleisstromkreise,
Weichenantriebe, Gleisabschnitte und ähnliches zum Einsatz. Diese außen angebrachten
Komponenten sind in ihrer Einsatzumgebung zahlreichen Stör- und Umwelteinflüssen ausgesetzt.
Es ist vorgeschrieben, dass die Funktionsfähigkeit solcher Komponenten nachweislich
während einer Ausfalloffenbarungszeit vollständig geprüft wird, beispielsweise einmal
pro Tag oder einmal pro Jahr, je nach Häufigkeit der Benutzung und Art der Komponente.
Dieser Funktionsprüfung kann beispielsweise durch ein Befahren des Gleisabschnitts
mit einem Schienenfahrzeug erfolgen. In der
US 2015/0158511 A1 wird beispielsweise ein Überwachungssystem für Weichenantriebe beschrieben.
[0002] Das Befahren des Gleisabschnitts und die damit verbundene Benutzung muss möglicherweise
zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise bei einer Überprüfung, nachgewiesen werden.
Insbesondere bei selten befahrenen Gleisen, sogenannten Rübengleisen, kann ein solcher
Nachweis schwierig sein, weil beispielsweise keine fahrplanmäßige Benutzung dieser
Streckenabschnitte vorliegt. Um eine Benutzung trotzdem aufzeichnen zu können, werden
solche Rübengleise teilweise extra für den Benutzungsnachweis von einem Schienenfahrzeug
befahren. Eine möglicherweise vorher bereits erfolgte Benutzung des Streckenabschnitts
ist oft nicht nachweisbar, weil beispielsweise andere Eisenbahnunternehmen diesen
befahren haben oder keine Aufzeichnungen über die Befahrung angefertigt wurden. Solche
extra für den Benutzungsnachweis initiierten Benutzungen sind aufwendig und teuer.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren
der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit denen eine erfolgte Benutzung einer
streckenseitigen Komponente einer Eisenbahnanlage mit geringem Aufwand nachweisbar
ist.
[0004] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine streckenseitige eisenbahntechnische
Vorrichtung mit wenigstens einer Sensoreinrichtung, die zum Detektieren wenigstens
einer Benutzung wenigstens einer streckenseitigen Komponente einer Eisenbahnanlage
ausgebildet ist, mit einer Speichereinrichtung zum Speichern wenigstens einer auf
das Detektieren der Benutzung zurückgehenden Benutzungsinformation und mit einer Übertragungseinrichtung,
die zum gegenüber dem Speichern zeitlich entkoppelten drahtlosen Übertragen der Benutzungsinformation
an wenigstens eine in einen Übertragungsbereich eintretende Empfangseinrichtung ausgebildet
ist, wobei die Vorrichtung zum Erkennen eines Eintretens der wenigstens einen Empfangseinrichtung
in einen Erkennungsbereich ausgebildet ist.
[0005] Ferner wird die genannte Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Erfassung einer Benutzung
wenigstens einer streckenseitigen Komponente einer Eisenbahnanlage, bei dem eine Benutzung
der Komponente detektiert wird, bei dem wenigstens eine auf das Detektieren zurückgehende
Benutzungsinformation gespeichert wird, bei dem ein Eintreten wenigstens einer Empfangseinrichtung
in einen Erkennungsbereich erkannt wird und bei dem die Benutzungsinformation gegenüber
dem Speichern zeitlich entkoppelt an die wenigstens eine Empfangseinrichtung drahtlosen
übertragen wird.
[0006] Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, dass eine Benutzung der streckenseitigen
Komponente auf einfache Weise erkannt, in einer Benutzungsinformation abgespeichert
und diese Benutzungsinformation zur weiteren Verarbeitung übertragen wird. Schließlich
kann die Benutzungsinformation dann zentral weiterverarbeitet werden, um die Benutzung
von verschiedenen streckenseitigen Komponenten zentral zu dokumentieren und nachzuweisen.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Benutzungsinformation zunächst in der Speichereinrichtung
abgespeichert, so dass jede Benutzung erfasst ist. Sobald eine Empfangseinrichtung
möglicherweise zufällig in den Erkennungsbereich eintritt, wird die Benutzungsinformation
an diese übermittelt. Dabei ist der Erkennungsbereich größer, gleich oder kleiner
als der Übertragungsbereich. Die Empfangseinrichtung ist somit als ein Übertragungsmittel
für die abgespeicherte Benutzungsinformation genutzt. Die Empfangseinrichtung kann
sich beispielsweise an Bord eines Schienenfahrzeugs befinden oder auch ein beliebiges
Mobiltelefon sein, das zufällig oder planmäßig in den Übertragungsbereich eintritt.
So kann die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr einfach und kostengünstig ausgebildet
werden, da die Benutzungsinformation nur in den lokalen Übertragungsbereich gesendet
werden muss.
[0008] Die Detektierung der Benutzung kann durch verschiedene Techniken ermittelt werden,
beispielsweise durch Infra-Schall- oder Erschütterungssensoren sowie durch eine Kamera
oder einen Strommesser, der beispielsweise das Arbeiten eines Weichenmotors oder eines
Achszählers detektiert.
[0009] Im Stand der Technik sind zwar beispielsweise eine Fernüberwachungseinrichtung aus
der
WO 2009/042283 A2 oder ein Radsensor mit drahtloser Signalübertragung aus der
DE 10 2009 009 449 bekannt. Allerdings dienen diese Vorrichtungen nicht der Detektierung einer Benutzung.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung kann durch vorteilhafte Ausgestaltungen weiterentwickelt
werden, die im Folgenden beschrieben sind.
[0011] So kann die Vorrichtung wenigstens eine Erkennungseinrichtung aufweisen, die zum
Erkennen eines Eintretens der wenigstens einen Empfangseinrichtung in einen Erkennungsbereich
ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass die Erkennungseinrichtung Teil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist und die Vorrichtung dadurch ohne aufwendige Schnittstellen nach außen
auskommt. Die Erkennungseinrichtung kann insbesondere wenigstens einen Infra-Schall-,
Erschütterungs- und/oder Magnetfeldsensor umfassen. Dies sind Sensoren, die sich beispielsweise
eignen, um einen nahenden Zug zu erkennen.
[0012] Um die Benutzungsinformation an möglichst beliebige Empfangseinrichtungen im Übertragungsbereich
senden zu können, kann die Übertragungseinrichtung zum Übertragen der Benutzungsinformation
als Broadcast-Signal ausgebildet sein.
[0013] Ferner kann die Übertragungseinrichtung zum Übertragen der Benutzungsinformation
mittels eines drahtlosen lokalen Netzwerks, insbesondere WLAN, ausgebildete sein.
Dies hat den Vorteil, dass derartige Netzwerke kostengünstig erzeugbar sind und dadurch
die Kosten der erfindungsgemäßen Vorrichtung gering bleiben. Die Übertragungseinrichtung
kann weiterhin zum Übertragen der Benutzungsinformation mit einem im Wesentlichen
festen Frequenzband, insbesondere von etwa 5,9 GHz, ausgebildet sein. Diese Frequenz
eignet sich besonders für die Übertragung der Benutzungsinformation, da sie für eine
derartige Datenübertragung reserviert ist und daher eine Störung von anderen Sendern
nicht zu erwarten ist.
[0014] Um die Benutzungsinformation zu einem Benutzungsnachweis auswerten zu können, kann
die Benutzungsinformation wenigstens einen Benutzungszeitpunkt und/oder Benutzungstyp
umfassen. Benutzungszeitpunkt wäre hier der Zeitpunkt, an dem die Sensoreinrichtung
die Benutzung detektiert hat. Benutzungstyp ist beispielsweise eine Kennung oder Codierung
der Sensoreinrichtung, durch die erkennbar ist, welche Komponente gearbeitet hat bzw.
welcher Sensor welches Signal aufgenommen hat. Aus dem Benutzungstyp kann beispielsweise
ausgewertet werden, dass ein Zug vorbeigefahren ist, ein Weichenmotor gearbeitet hat
oder ein Achszähler eine Achse detektiert hat.
[0015] Um die Vorrichtung möglichst einfach aufzubauen und unabhängig von einer externen
Energieversorgung auszubilden, kann die Vorrichtung zur autonomen Energieversorgung
wenigstens einen Energiespeicher und/oder eine Energie-Harvesting-Einrichtung aufweisen.
Unter Energie-Harvesting ist hier beispielsweise die Ausnutzung von in der Natur vorhandenen
Energien, wie beispielsweise Sonnenenergie, Windenergie oder ähnliches, zu verstehen.
Mit dieser Weiterbildung kann die Vorrichtung für eine Vielzahl von Jahren energieautonom
arbeiten und beispielsweise auch geschützt, fern einer Energieversorgungsleitung,
angeordnet werden, beispielsweise unterirdisch oder an einem Mast.
[0016] In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann die Speichereinrichtung zum zeit- und/oder
volumengesteuerten Löschen der wenigstens einen Benutzungsinformation ausgebildet
sein. Dies hat den Vorteil, dass ein ausreichender Speicherplatz in der Speichereinrichtung
jederzeit zur Verfügung steht und ein Speicherwechsel überflüssig ist.
[0017] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Einrichtung zum Ermitteln einer Benutzung wenigstens
einer streckenseitigen Komponente einer Eisenbahnanlage, mit wenigstens einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung nach einer der zuvor genannten Ausführungsformen, mit wenigstens einer
Empfangseinrichtung, an die die Vorrichtung die Benutzungsinformation übermittelt
und die zum Weiterleiten der übermittelten Benutzungsinformation ausgebildet ist,
und mit einer Auswerteeinrichtung, an die die Empfangseinrichtung die Benutzungsinformation
weiterleitet und die die übermittelte Benutzungsinformation zur Übermittlung der Benutzung
auswertet. Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung kann die Benutzung der Komponente
leicht nachgewiesen werden.
[0018] In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann die Empfangseinrichtung mit einem Fahrzeug,
insbesondere einem Schienenfahrzeug, verbunden sein. Dies hat den Vorteil, dass die
Benutzungsinformation an die im Fahrzeug befindliche Empfangseinrichtung übermittelt
wird und mit dem Fahrzeug mit befördert wird. Das Fahrzeug kann beispielsweise die
Benutzungsinformation später, z. B. im Depot der Eisenbahn, an die Auswerteeinrichtung
weiterleiten. So kann die Benutzungsinformation beispielsweise ohne Inanspruchnahme
eines Mobilfunk- oder Funknetzes auskommen.
[0019] Weiterhin kann die Empfangseinrichtung als ein mobiles Gerät, insbesondere ein Mobiltelefon,
Tablet oder Handheld, ausgebildet sein. So kann sogenanntes Crowd Sourcing genutzt
werden, um die Benutzungsinformation an die Auswerteeinrichtung zu übermitteln. So
können beliebige Personen, die beispielsweise eine spezielle App auf ihrem Mobiltelefon
installiert haben, zur Datensammlung der Benutzungsinformation verwendet werden. Denkbar
wäre beispielsweise, dass diesen Personen für das Weiterleiten der Benutzungsinformation
ein Incentive angeboten wird, beispielsweise Sammelpunkte oder ein kleiner Geldbetrag,
um sie für das Weiterleiten der Benutzungsinformation zu honorieren.
[0020] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die übertragende
Benutzungsinformation, insbesondere mittels Crowd Sourcing, weitergeleitet und zur
Ermittlung der Benutzung ausgewertet werden. Dies hat wie oben bereits beschrieben
den Vorteil, dass die ausgewertete Benutzungsinformation als Benutzungsnachweis abgespeichert
werden kann. So ist ein Benutzungsnachweis auch im Nachhinein für jede Komponente
leicht möglich, so dass beispielsweise Wartungsintervalle angepasst werden können.
Um Wartungsintervalle zu überprüfen, kann die ermittelte Benutzung auch mit einer
geplanten Benutzung der Komponente verglichen werden. So wird gesehen, ob ein aktuelles
Wartungsintervall bzw. ein aktueller Wartungsplan noch geeignet ist oder ob das Wartungsintervall
geändert werden muss.
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der beispielhaften Ausführung der Erfindung
in der beigefügten Zeichnung erläutert.
[0022] Die Figur zeigt eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Ermitteln einer Benutzung wenigstens einer
streckenseitigen Komponente einer Eisenbahnanlage.
[0023] In der Figur ist eine beispielhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung
1 zum Ermitteln einer Benutzung schematisch dargestellt. Die Einrichtung 1 umfasst
eine erfindungsgemäße streckenseitige eisenbahntechnische Vorrichtung 2, eine Empfangseinrichtung
3 und eine Auswerteeinrichtung 4. Die Einrichtung 1 ist zum Ermitteln einer Benutzung
wenigstens einer Komponente 5 einer Eisenbahnanlage 6 ausgebildet. Die Eisenbahnanlage
6 weist dabei beispielsweise Schienenfahrzeuge 7.1, 7.2 auf, die sich entlang einer
Fahrstrecke 8 bewegen. Die Eisenbahnanlage 6 umfasst neben den Schienenfahrzeugen
7.1, 7.2 und der Fahrstrecke 8 auch die wenigstens eine streckenseitige Komponente
5, die beispielsweise ein Achszähler, ein Weichenmotor oder auch ein Gleisabschnitt
der Fahrstrecke 8 sein kann.
[0024] Die streckenseitig angeordnete eisenbahntechnische Vorrichtung 2 weist in der beispielhaften
Ausführungsform in der Figur eine Sensoreinrichtung 9, eine Speichereinrichtung 10,
eine Übertragungseinrichtung 11 und eine Erkennungseinrichtung 12 auf. Ferner umfasst
die Vorrichtung 2 ein eigenes Gehäuse 23, in dem die genannten Einrichtungen angeordnet
sind.
[0025] Die Sensoreinrichtung 9 ist zum Detektieren einer Benutzung der Komponente 5 ausgebildet.
In der beispielhaften Ausführungsform in der Figur ist die Komponente 5 ein Gleisabschnitt
der Fahrstrecke 8, dessen Befahrung durch das Schienenfahrzeug 7 als Benutzung nachgewiesen
und aufgezeichnet werden soll. Dazu umfasst die Sensoreinrichtung 9 beispielsweise
einen Infraschallsensor (nicht dargestellt), der das vorbeifahrende Schienenfahrzeug
7 erkennt. Die Benutzung der Komponente 5, hier durch das Schienenfahrzeug 7, erzeugt
ein Signal 13, das die Sensoreinrichtung 9 erreicht. Das Signal 13 ist hier beispielsweise
ein Infraschallsignal. Alternativ kann dieses Signal 13 beispielsweise auch ein Vibrationssignal,
ein Lichtsignal oder Bildsignal, das beispielsweise von einer Kamera wahrgenommen
werden kann, oder ein Drucksignal sein. Die Sensoreinrichtung 9 erkennt das Signal
13 und ermittelt daraus eine Kenngröße, beispielsweise ein analoges Stromsignal. Die
Sensoreinrichtung 9 ermittelt weiterhin den Zeitpunkt, an dem das Signal 13 erfasst
wurde. Aus dem Benutzungszeitpunkt und der Kenngröße erstellt die Sensoreinrichtung
9 in der beispielhaften Ausführung in der Figur eine Benutzungsinformation 14, die
sie an die Speichereinrichtung 10 überträgt. Die Benutzungsinformation 14 kann auch
noch weitere Daten umfassen.
[0026] Die Speichereinrichtung 10 umfasst beispielsweise einen Datenspeicher, in dem die
Benutzungsinformation 14 abgespeichert wird. In der Speichereinrichtung 10 können
eine Vielzahl von Benutzungsinformationen 14 abgespeichert werden. Diese können alle
die gleiche Komponente 5 oder aber auch mehrere Komponenten 5 betreffen. Bei der beispielhaften
Ausführungsform in ist die Speichereinrichtung zum zeitgesteuerten Löschen der Benutzungsinformation
ausgebildet, d. h. Benutzungsinformationen werden automatisch gelöscht, wenn eine
vorbestimmte Speicherzeit überschritten wird. Alternativ kann die Speichereinrichtung
10 beispielsweise auch zum volumengesteuerten Löschen der Benutzungsinformation ausgebildet
sein. Dabei werden Benutzungsinformationen gelöscht, wenn ein bestimmtes Speichervolumen
der Speichereinrichtung 10 erreicht ist. Die Speichereinrichtung 10 ist signaltechnisch
mit der Übertragungseinrichtung 11 verbunden, so dass die Benutzungsinformation 14
aus der Speichereinrichtung 10 an die Übertragungseinrichtung 11 übermittelt werden
kann.
[0027] Die Übertragungseinrichtung 11 ist für das drahtlose Übertragen von Daten ausgebildet
und weist dafür bei der beispielhaften Ausführungsform in der Figur eine Antenne 15
auf. Die Übertragungseinrichtung 11 kann die in der Speichereinrichtung 10 abgespeicherten
Benutzungsinformationen 14 innerhalb eines Übertragungsbereichs 16 senden. Der Übertragungsbereich
16 ist relativ klein, beispielsweise in einem Umkreis von etwa 50 bis 100 m, um die
Übertragungseinrichtung 11 herum ausgebildet. Durch diese geringe Sendereichweite
benötigt die Übertragungseinrichtung 11 vorteilhafterweise relativ wenig Energie.
Zur Energieversorgung weist die Vorrichtung 2 einen nicht dargestellten Energiespeicher
auf. Alternativ kann die Energieversorgung auch durch eine Energie-Harvesting-Einrichtung
geschehen, die natürliche Energiequellen, wie beispielsweise Sonnenenergie oder Windenergie,
zur Energieerzeugung und Energieversorgung der Vorrichtung 2 ausnutzt. Die Übertragungseinrichtung
11 umfasst bei der beispielhaften Ausführungsform in der Figur einen WLAN-Router,
so dass die Benutzungsinformation 14 in dem erzeugen WLAN-Netz, das mit einer festen
Frequenz von 5,9 GHz arbeitet, übertragen wird.
[0028] Die Erkennungseinrichtung 12 ist zum Erkennen einer in den Übertragungsbereich 16
eintretenden Empfangseinrichtung 3 ausgebildet. Hierfür weist die Erkennungseinrichtung
12 beispielsweise einen Infraschall-, Erschütterungs- oder Magnetfeldsensor auf, mit
dem ein herannahendes Schienenfahrzeug 7 innerhalb eines Erkennungsbereichs 24 erkannt
werden kann. Der Erkennungsbereich 24 ist vorteilhafterweise größer als der Übertragungsbereich
16. Alternativ kann die Erkennungseinrichtung 12 auch einen geeigneten Sensor aufweisen,
der ein Mobiltelefon erkennt, das in den Erkennungsbereich 24 eintritt und an das
die Benutzungsinformation 14 übertragen werden kann. Sobald die Erkennungseinrichtung
12 eine Empfangseinrichtung 3 erkannt hat, gibt sie ein Aktivierungssignal 17 an die
Übertragungseinrichtung 11, um eine Übertragung der Benutzungsinformation 14 zu starten.
Dabei werden die Benutzungsinformationen von der Übertragungseinrichtung 11 als ein
Broadcast-Signal abgesetzt. Das Broadcast-Signal hat den Vorteil, dass es an alle
Teilnehmer des lokalen Netzwerks im Übertragungsbereich 16 gesendet wird, ohne dass
diese Teilnehmer explizit als Empfänger angegeben werden müssen. Dadurch ist die Übertragung
besonders einfach.
[0029] Die Empfangseinrichtung 3 ist zum Empfangen der von der Vorrichtung 2 übermittelten
Benutzungsinformation 14 ausgebildet und weist bei der Ausführungsform in der Figur
hierfür eine Antenne 18 auf, mit der die Benutzungsinformation 14 empfangen wird.
Die Empfangseinrichtung 3 weist neben der Antenne 18 bei der beispielhaften Ausführungsform
in der Figur noch ein Empfangsmodul 19 und ein Sendemodul 20 auf. Die Empfangseinrichtung
3 empfängt die Benutzungsinformation 14 mit dem Empfangsmodul 19. Vom Empfangsmodul
19 wird die Benutzungsinformation 14 weitergegeben an das Sendemodul 20, das zum Senden
der Benutzungsinformation 14 an die Auswerteinrichtung 4 ausgebildet ist. Das Sendemodul
20 kann beispielsweise der Sender eines Mobiltelefons oder auch eine Sendevorrichtung
sein, die die Benutzungsinformation 14 beispielsweise in einem Depot der Eisenbahnanlage
in ein kabelgestütztes Netzwerk überträgt.
[0030] Die Auswerteeinrichtung 4 umfasst bei der beispielhaften Ausführungsform der der
Figur eine Recheneinrichtung 21 und einen Speicher 22. In der Recheneinrichtung 21
wird die Benutzungsinformation 14 ausgewertet und daraus die Benutzung der Komponenten
5 ermittelt. So wird beispielsweise ermittelt, dass die Komponente 5 an einen bestimmten
Zeitpunkt von einem Fahrzeug 7 befahren wurde. Diese Benutzung wird in dem Speicher
22 abgelegt und bildet dadurch einen Benutzungsnachweis. Dieser Benutzungsnachweis
kann zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt erneut ausgelesen werden, beispielsweise
wenn gezeigt werden soll, dass die Fahrstrecke 8 innerhalb eines bestimmten Zeitraums
benutzt wurde.
[0031] Die abgespeicherten Benutzungen können beispielsweise auch dafür genutzt werden,
Wartungspläne für die Fahrstrecke 8 und/oder die Komponente 5 anzupassen. Dabei wird
die ermittelte Benutzung, die im Speicher 22 abgelegt ist, mit einer geplanten Benutzung
der Komponente 5 oder der Fahrstrecke 8 verglichen. Liegt eine häufigere Benutzung
vor als geplant, muss ein Wartungsintervall möglicherweise reduziert werden. Ist die
Benutzung geringer, kann das Wartungsintervall möglicherweise erhöht werden. Falls
längere Zeit keine Benutzung übermittelt wird, kann dies beispielsweise als ein Defekt
ausgewertet werden mit entsprechenden Maßnahmen.
[0032] Die erfindungsgemäße Einrichtung 1 in der beispielhaften Ausführungsform in der Figur
kann zur Erfassung einer Benutzung der streckenseitigen Komponente 5 der Eisenbahnanlage
6 wie im Folgenden beschrieben benutzt werden.
[0033] Die Komponente 5 wird zu einem Benutzungszeitpunkt X durch die Befahrung von dem
Schienenfahrzeug 7.1 benutzt. Dadurch wird ein Signal 13 erzeugt, das die Sensoreinrichtung
9 der Vorrichtung 2 detektiert. Eine daraus ermittelte Benutzungsinformation 14 wird
von der Speichereinrichtung 10 in der Vorrichtung 2 abgespeichert. Die Benutzungsinformation
14 bleibt mindestens solange in der Speichereinrichtung 10 gespeichert, bis eine Empfangseinrichtung
3 in den Übertragungsbereich 16 eintritt und die Benutzungsinformation 14 empfängt.
Da die Übertragungseinrichtung 11 der Vorrichtung 2 lediglich zum Übertragen der Benutzungsinformation
14 über eine relativ kleine Distanz innerhalb des Übertragungsbereichs 16 ausgebildet
ist, ist die Weiterleitung der Benutzungsinformation 14 mittels der Empfangseinrichtung
3 nötig, um die Benutzungsinformation 14 an die Auswerteeinrichtung 4 zu übertragen.
[0034] Die Empfangseinrichtung 3 befindet sich beispielsweise an Bord eines weiteren Schienenfahrzeugs
7.2, das zu einem gegenüber dem Benutzungszeitpunkt X späteren Zeitpunkt Y in den
Übertragungsbereich 16 eintritt. Die Erkennungseinrichtung 12 erkennt das im Erkennungsbereich
24 herannahende Schienenfahrzeug 7.2 und gibt das Aktivierungssignal 17 an die Übertragungseinrichtung
11. Die Benutzungsinformation 14 wird dann von der Übertragungseinrichtung 11 ausgesendet
und an die Empfangseinrichtung 3 übertragen. Die Empfangseinrichtung 3 ist zum Übermitteln
der Benutzungsinformation 14 an die Auswerteeinrichtung 4 ausgebildet.
[0035] Die an die Auswerteeinrichtung 4 übertragene Benutzungsinformation 14 wird in der
Auswerteeinrichtung 4 ausgewertet und die ermittelte Benutzung der Komponente 5 wird
in dem Speieher 22 abgelegt. Die Erfindung nutzt für die Übermittlung der Benutzungsinformation
14 vorteilhafterweise eine beliebige Empfangseinrichtung 3, die geeignet ist und die
zufällig oder geplant in den Übertragungsbereich 16 eintritt. Diese Art der Übertragung
kann auch als Crowd-Sourcing bezeichnet werden. Dadurch kann die erfindungsgemäße
Vorrichtung 2 mit einem sehr einfachen Sender ausgebildet werden und ist dadurch besonders
kostengünstig und wartungsarm.
[0036] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 2 ist üblicherweise gegenüber den Komponenten 5,
beispielsweise Achszählern, separat ausgebildet, d. h. in dem separaten Gehäuse 23.
Dies hat den Vorteil, dass bestehende Zulassungen der Komponenten 5 nicht erneuert
werden müssen und die Vorrichtung 2 leicht nachrüstbar ist. Die Vorrichtung 2 kann
so angeordnet und ausgebildet sein, dass beispielsweise auch die Benutzungen von mehreren
Komponenten 5 gemeinsam durch eine Vorrichtung 2 detektiert und weitergeleitet werden
können.
1. Streckenseitige eisenbahntechnische Vorrichtung (2) mit wenigstens einer Sensoreinrichtung
(9), die zum Detektieren wenigstens einer Benutzung wenigstens einer streckenseitigen
Komponente (5) einer Eisenbahnanlage (6)ausgebildet ist, mit einer Speichereinrichtung
(10) zum Speichern wenigstens einer auf das Detektieren der Benutzung zurückgehenden
Benutzungsinformation (14) und mit einer Übertragungseinrichtung (11), die zum gegenüber
dem Speichern zeitlich entkoppelten drahtlosen Übertragen der Benutzungsinformation
(14) an wenigstens eine in einen Übertragungsbereich (16) eintretende Empfangseinrichtung
(3) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) zum Erkennen eines Eintretens der wenigstens einen Empfangseinrichtung
(3) in einen Erkennungsbereich (24) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens eine Erkennungseinrichtung (12) aufweist, die zum Erkennen
eines Eintretens der wenigstens einen Empfangseinrichtung (3) in einen Erkennungsbereich
(24) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung (2) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungseinrichtung (12) zum Übergeben eines Aktivierungssignals (17) an die
Übertragungseinrichtung (11) ausgebildet ist, sobald die Erkennungseinrichtung (12)
eine Empfangseinrichtung erkannt hat, um die Übertragung der Benutzerinformation (14)
zu starten.
4. Vorrichtung (2) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungseinrichtung (12) wenigstens einen Infra-Schall-, Erschütterungs- und/oder
Magnetfeld-Sensor umfasst.
5. Vorrichtung (2) nach einem der oben genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (11) zum Übertragen der Benutzungsinformation (14) als
Broadcast-Signal ausgebildet ist.
6. Vorrichtung (2) nach einem der oben genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (11) zum Übertragen der Benutzungsinformation (14) mittels
eines drahtlosen lokalen Netzwerks, insbesondere WLAN, ausgebildet ist.
7. Vorrichtung (2) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (11) zum Übertragen der Benutzungsinformation (14) mit
einem im Wesentlichen festen Frequenzband, insbesondere von etwa 5,9 GHz, ausgebildet
ist.
8. Vorrichtung (2) nach einem der oben genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzungsinformation (14) wenigstens einen Benutzungszeitpunkt und/oder Benutzungstyp
umfasst.
9. Vorrichtung (2) nach einem der oben genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) zur autonomen Energieversorgung wenigstens einen Energiespeicher
und/oder eine Energie-Harvesting-Einrichtung aufweist.
10. Vorrichtung (2) nach einem der oben genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Speichereinrichtung zum zeit- und/oder volumengesteuerten Löschen der wenigstens
einen Benutzungsinformation (14) ausgebildet ist.
11. Einrichtung (1) zum Ermitteln einer Benutzung wenigstens einer streckenseitigen Komponente
(5) einer Eisenbahnanlage (6), mit wenigstens einer Vorrichtung (2) nach einem der
oben genannten Ansprüche, mit wenigstens einer Empfangseinrichtung (3), an die die
Vorrichtung die Benutzungsinformation (14) übermittelt und die zum Weiterleiten der
übermittelten Benutzungsinformation (14) ausgebildet ist, und mit einer Auswerteeinrichtung
(4), an die die Empfangseinrichtung (3) die Benutzungsinformation (14) weiterleitet
und die die übermittelte Benutzungsinformation (14) zur Ermittlung der Benutzung auswertet.
12. Einrichtung (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung (3) mit einem Fahrzeug, insbesondere einem Schienenfahrzeug
(7), verbunden ist.
13. Einrichtung (1) nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung (3) als ein mobiles Gerät, insbesondere ein Mobiltelefon,
Tablet oder Handheld, ausgebildet ist.
14. Verfahren zur Erfassung einer Benutzung wenigstens einer streckenseitigen Komponente
(5) einer Eisenbahnanlage (6), bei dem eine Benutzung der Komponente (5) detektiert
wird, bei dem wenigstens eine auf das Detektieren zurückgehende Benutzungsinformation
(14) gespeichert wird und bei dem die Benutzungsinformation (14) gegenüber dem Speichern
zeitlich entkoppelt an die wenigstens eine Empfangseinrichtung drahtlos übertragen
wird,
dadurch gekennzeichne, dass ein Eintreten der wenigstens einen Empfangseinrichtung (3) in einen Erkennungsbereich
erkannt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Benutzungsinformation (14) gestartet wird, sobald ein Eintreten
einer Empfangseinrichtung in den Erkennungsbereich erkannt wird.
1. Trackside railway apparatus (2) having at least one sensor device (9) designed to
detect at least one use of at least one trackside component (5) of a railway system
(6), having a storage device (10) for storing at least one item of use information
(14) dating from the detection of use, and having a transmission device (11) designed
to wirelessly transmit the use information (14), independently of the time of storage
thereof, to at least one receiving device (3) entering a transmission range (16),
characterised in that the apparatus (2) is designed to detect the at least one receiving device (3) entering
the detection range (24).
2. Apparatus (2) according to claim 1,
characterised in that the apparatus has at least one detection device (12) which is designed to detect
the at least one receiving device (3) entering a detection range (24).
3. Apparatus (2) according to claim 2,
characterised in that the detection device (12) is designed to apply an activation signal (17) to the transmission
device (11) as soon as the detection device (12) has detected a receiving device in
order to initiate transmission of the use information (14).
4. Apparatus (2) according to claim 2 or 3,
characterised in that the detection device (12) comprises at least one infrasound, vibration and/or magnetic
field sensor.
5. Apparatus (2) according to one of the preceding claims,
characterised in that the transmission device (11) is designed to transmit the use information (14) as
a broadcast signal.
6. Apparatus (2) according to one of the preceding claims,
characterised in that the transmission device (11) is designed to transmit the use information (14) by
means of a wireless local area network, in particular a WLAN.
7. Apparatus (2) according to claim 6,
characterised in that the transmission device (11) is designed to transmit the use information (14) using
an essentially fixed frequency band, in particular of approximately 5.9 GHz.
8. Apparatus (2) according to one of the preceding claims,
characterised in that the use information (14) comprises at least one time of use and/or type of use.
9. Apparatus (2) according to one of the preceding claims,
characterised in that the apparatus (2) has at least one energy storage device and/or energy harvesting
device for autonomous energy supply.
10. Apparatus (2) according to one of the preceding claims,
characterised in that the storage device is designed to delete the at least one item of use information
(14) in a time- and/or volume-controlled manner.
11. Device (1) for determining use of at least one trackside component (5) of a railway
system (6), having at least one apparatus (2) according to one of the preceding claims,
having at least one receiving device (3) to which the apparatus transmits the use
information (14) and which is designed to forward the transmitted use information
(14), and having an evaluation device (4) to which the receiving device (3) forwards
the use information (14) and which evaluates the use information (14) to determine
the use.
12. Device (1) according to claim 11,
characterised in that the receiving device (3) is connected to a vehicle, in particular a rail vehicle
(7) .
13. Device (1) according to one of claims 11 or 12,
characterised in that the receiving device (3) is a mobile device, in particular a mobile telephone, tablet
or handheld device.
14. Method for determining use of at least one trackside component (5) of a railway system
(6), wherein use of the component (5) is detected, wherein at least one item of use
information (14) dating from the detection thereof is stored, and wherein the use
information (14) is wirelessly transmitted to the at least one receiving device independently
of the time of storage thereof,
characterised in that entry of at least one receiving device (3) to a detection range is detected.
15. Method according to claim 14,
characterised in that transmission of the use information (14) is initiated as soon as a receiving device
is detected entering the detection range.
1. Système (2) de la technique ferroviaire du côté de la voie, comprenant au moins un
dispositif (9) formant capteur, constitué pour détecter au moins une utilisation d'au
moins un élément (5), du côté de la voie, d'une installation (6) ferroviaire, comprenant
un dispositif (10) de mémoire, pour mettre en mémoire au moins une information (14)
d'utilisation se rapportant à la détection d'utilisation, et comprenant un dispositif
(11) de transmission, constitué pour transmettre sans fil, de manière découplée dans
le temps par rapport à la mémorisation, l'information (14) d'utilisation à au moins
un dispositif (3) de réception entrant dans une région (16) de transmission,
caractérisé en ce que
le système (2) est constitué pour reconnaître une entrée du au moins un dispositif
(3) de réception dans une région (24) de reconnaissance.
2. Système (2) suivant la revendication (1),
caractérisé en ce que
le système a au moins un dispositif (12) de reconnaissance, constitué pour reconnaître
une entrée du au moins un dispositif (3) de réception dans une région (24) de reconnaissance.
3. Système (2) suivant la revendication 2,
caractérisé en ce que
le dispositif (12) de reconnaissance est constitué pour donner un signal (17) d'activation
au dispositif (11) de transmission, dès que le dispositif (12) de reconnaissance a
reconnu un dispositif de réception, afin de faire commencer la transmission de l'information
(14) d'utilisation.
4. Système (2) suivant la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
le dispositif (12) de reconnaissance comprend au moins un capteur à infrarouge, à
ultrasons, de secousse et/ou de champ magnétique.
5. Système (2) suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif (11) de transmission est constitué pour transmettre l'information (14)
d'utilisation sous la forme d'un signal radiodiffusé.
6. Système (2) suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif (11) de transmission est constitué pour transmettre l'information (14)
d'utilisation au moyen d'un réseau local sans fil, notamment WLAN.
7. Système (2) suivant la revendication 6,
caractérisé en ce que
le dispositif (11) de transmission est constitué pour transmettre l'information (14)
d'utilisation à une bande de fréquence sensiblement fixe, notamment d'environ 5,9
GHz.
8. Système (2) suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'information (14) d'utilisation comprend au moins un instant d'utilisation et/ou
un type d'utilisation.
9. Système (2) suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le système (2) a, pour l'alimentation en énergie autonome, au moins un accumulateur
d'énergie et/ou un dispositif récupérant de l'énergie.
10. Système (2) suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif de mémoire est constitué pour effacer, d'une manière commandée dans
le temps et/ou en volume, la au moins une information (14) d'utilisation.
11. Dispositif (1) de détermination d'une utilisation d'au moins un élément (5), du côté
de la voie, d'une installation (6) ferroviaire, comprenant au moins un système (2)
suivant l'une des revendications précédentes, comprenant au moins un dispositif (3)
de réception, auquel le système transmet l'information (14) d'utilisation, et qui
est constitué pour acheminer l'information (14) d'utilisation qui a été transmise
et comprenant un dispositif (4) d'exploitation, auquel le dispositif (3) de réception
achemine l'information (14) d'utilisation et qui exploite l'information (14) d'utilisation
qui a été transmise pour déterminer l'utilisation.
12. Dispositif (1) suivant la revendication 11,
caractérisé en ce que
le dispositif (3) de réception est relié à un véhicule, notamment à un véhicule (7)
ferroviaire.
13. Dispositif (1) suivant l'une des revendications 11 ou 12,
caractérisé en ce que
le dispositif (3) de réception est constitué sous la forme d'un appareil mobile, notamment
d'un téléphone mobile, d'une tablette ou à main.
14. Procédé de détection d'une utilisation d'au moins un élément (5) du côté de la voie
d'une installation (6) ferroviaire, dans lequel on détecte une utilisation de l'élément
(5), dans lequel on met en mémoire au moins une information (14) d'utilisation se
rapportant à la détection et dans lequel on transmet l'information (14) d'utilisation
sans fil au au moins un dispositif de réception de manière découplée dans le temps
par rapport à la mémorisation,
caractérisé en ce que
l'on reconnaît l'entrée du au moins un dispositif (3) de réception dans une région
de reconnaissance.
15. Procédé suivant la revendication 14,
caractérisé en ce que
l'on fait commencer la transmission de l'information (14) d'utilisation dès que l'on
a reconnu une entrée d'un dispositif de réception dans la région de reconnaissance.

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