[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Überwachen der Verbrennung
in einem Verbrennungsraum eines Kraftwerks, insbesondere eines Kohlekraftwerks, bei
dem bzw. der unter anderem eine reale Konzentrationsverteilung eines ersten Stoffes
im Verbrennungsraum ermittelt wird.
[0002] Bei Kraftwerken ist es das grundlegende Ziel, die in einem Verbrennungsraum des Kraftwerks,
beispielsweise einem Kessel mit einer quadratischen Grundfläche von 10 Meter mal 10
Meter, stattfindende Verbrennung möglichst großflächig zu überwachen, um daraus die
notwendigen Größen für die Optimierung des Verbrennungsprozesses ableiten zu können.
[0003] So ist als Verfahren die Absorptionsspektroskopie bekannt. Als alternative Messtechnik
ist die Schall-Pyrometrie bekannt. Mit Absorptionsspektroskopie oder Schall-Pyrometrie
können nur Mittelwerte einer Linie im Kesselraum bzw. Verbrennungsraum gemessen werden.
[0004] Zum Berechnen der Temperatur- und Konzentrationsverteilung in einer Ebene eines Verbrennungsraums
aus gemessenen Mittelwerten an verschiedenen Stellen des Verbrennungsraumes eines
Kraftwerks ist die CAT-Messtechnik, die Computer Aided Tomographie, bekannt.
[0005] Aus der
US 2008/0011109 A1 ist eine Überwachung einer Verbrennung in einem Verbrennungsraum bekannt, bei der
verschiedene Sensoren, wie Temperatur-, Sauerstoff-, Stickoxid- und Kohlendioxidsensoren,
zur Messung der jeweiligen Zustandsgröße in den Brennerraum eingeführt werden. Unter
Schwerkrafteinfluss durchwandern diese Sensoren den Brennerraum und liefern ort- und
zeitabhängige Zustandsdaten, welche ausgewertet werden, wobei ein "vierdimensionales"
Zustandsbild der jeweiligen Zustandsgröße im Verbrennungsraum ermittelt wird. Dieses
kann nach der
US 2008/0011109 A1 verwendet werden, um ein Prozessmodell der Verbrennung in einem Verbrennungsraum
zu verifizieren, optimale Verbrennungsräume zu designen und/oder die Verbrennung bei
einem solchermaßen überwachten Verbrennungsraum optimal zu fahren.
[0006] In der
US 4,362,499 ist auch eine Überwachung einer Verbrennung in einem Verbrennungsraum beschrieben,
bei der mittels am Gasaustritt des Verbrennungsraums angeordneter, entsprechender
Sensoren die Zustandsgrößen, Sauerstoffkonzentration, Kohlenmonoxidkonzentration und
Temperatur, kontinuierlich gemessen werden. Diese Sensordaten werden ausgewertet,
wobei für verschiedene Zeitpunkte für die Zustandsgrößen, Sauerstoff und Kohlenmonoxid,
entsprechende Verbrennungsparameter ermittelt werden. Anhand dieser Verbrennungsparameter
wird die Verbrennung über eine Sauerstoffeinspritzung gesteuert.
[0007] Die
WO 2008/106056 A1 beschreibt die Überwachung der Verbrennung in einem Verbrennungsraum, wobei hier
die Zustandsgrößen, Sauerstoff(-konzentration), Kohlenmonoxid(-konzentration) und
Temperatur, für zwei Stellen im Verbrennungsraum mittels (Laser-)Absorptionsspektroskopie
ermittelt werden. Anhand der Stauerstoff(-konzentration) und der Kohlenmonoxid(-konzentration)
wird dann die Schadstoffemissionen der Verbrennung, wie Stickoxid, bestimmt.
[0009] Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine weitergehende Überwachung der Verbrennung
in einem Kraftwerk zu ermöglichen, um damit die Grundlage für die Optimierung des
Verbrennungsprozesses zu liefern.
[0010] Die Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einem Verfahren gemäß Anspruch 1 und einer Vorrichtung
gemäß Anspruch 6 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen
beschrieben.
[0011] Der Grundgedanke der Erfindung liegt mit anderen Worten darin, dass während der Verbrennung
in einem Kraftwerk eine Konzentrationsverteilung eines vorgegebenen Stoffes (dem so
genannten zweiten Stoff) aus einer Kombination der bekannten Konzentrationsverteilung
eines anderen Stoffes (dem so genannten ersten Stoff) und aus physikalischen Gesetzmäßigkeiten
ermittelt werden kann. So ist es möglich, eine bisher nicht mess- bzw. detektierbare
Konzentrationsverteilung eines Stoffes, insbesondere eines Gases, anhand dieser Vorgehensweise
weitestgehend realitätsnah abzubilden. Mit der erfindungsgemäßen Lösung kann nicht
nur ein nahezu vollständiges Bild der Verbrennung in einem Kessel eines Kraftwerks
erzeugt werden, sondern diese Erzeugung orientiert sich darüber hinaus weitestgehend
an der realen Situation des laufenden Betriebs. Es wird von realen Eingangsgrößen
ausgegangen und nicht allein auf eine Simulation aufgebaut. Zusätzlich werden physikalische
Gesetzmäßigkeiten, wie sie auch im Rahmen einer Simulation genutzt werden bzw. werden
könnten, herangezogen, um Konzentrationsverteilungen von Stoffen für die weitere Optimierung
der Verbrennung nutzbar zu machen, die bisher nicht gemessen werden konnten.
[0012] Bei der obigen Definition der Erfindung wird unter "Stoff" allgemein jede Art von
Verbrennungsedukt und/oder -produkt verstanden, insbesondere in Form von Gas als Bestandteil
des Abgases.
[0013] Die Diffusion ist ein physikalischer Prozess, der zu einer gleichmäßigen Verteilung
von Teilchen und somit vollständigen Durchmischung zweier Stoffe führt. Diffusion
beruht (im Gegensatz zur Strömung) auf der thermischen Eigenbewegung von Teilchen.
Bei den Teilchen kann es sich um Atome, Moleküle oder Ladungsträger handeln. Bei ungleichmäßiger
Verteilung bewegen sich statistisch mehr Teilchen aus Bereichen hoher in Bereiche
geringer Konzentration bzw. Teilchendichte als umgekehrt. Dadurch wird netto ein makroskopischer
Stofftransport bewirkt.
[0014] Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
die reale Konzentrationsverteilung des ersten Stoffes in mindestens einer Ebene ermittelt.
Es wird also auf mindestens eine zweidimensionale bzw. 2D-Verteilung der Konzentration
des ersten Stoffes aufgebaut, um die Konzentrationsverteilung weiterer Stoffe unter
Berücksichtigung physikalischer Gesetzmäßigkeiten im Kessel abzubilden. Derartige
2D-Verteilungen können mit den oben erläuterten, bereits bekannten Messverfahren mit
hoher Messgenauigkeit abgebildet werden.
[0015] Bei einer vierten vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
eine Temperaturverteilung im Verbrennungsraum ermittelt. Die Temperaturverteilung
wird für die Ermittlung der Konzentrationsverteilung des ersten Stoffes mitverwendet,
als auch bei der Festlegung der erfindungsgemäß berücksichtigten physikalischen Gesetzmäßigkeiten
sowie deren Parametrisierung.
[0016] Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
die Konzentrationsverteilung des zweiten Stoffes in mindestens einer Ebene ermittelt.
Die 2D-Ermittelung kann mit vertretbarem computertechnischem Aufwand realisiert werden.
Ferner ermöglichst sie es mittels einer Schichtung der 2D-Ebenen eine gute näherungsweise
Abbildung der zugehörigen Konzentrationen im dreidimensionalen Verbrennungsraum zu
erzeugen.
[0017] Bei einer nicht beanspruchten vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird die Konzentration des zweiten Stoffes an einer Stelle im Verbrennungsraum als
eine Funktion von der Temperatur bzw. der Temperaturverteilung an anderen Stellen
und von der Konzentration bzw. Konzentrationsverteilung des ersten Stoffes an anderen
Stellen ermittelt. Die derartige Funktion kann beispielsweise wie folgt lauten:
c(NOx) an der Stelle x, y, z
= f(Temperaturverteilung an allen anderen Stellen,
c(O2)-Verteilung an allen anderen Stellen),
wobei c(NOx) die Konzentration von NOx (Stickoxid) darstellt, f für die Funktion selbst steht und c(O2) die Konzentration von O2 (Sauerstoff) darstellt.
[0018] Mit der erfindungsgemäßen Vorgehensweise ist es möglich ein nahezu vollständiges
Bild einer Verbrennung zu erhalten und diese Verbrennung damit besser regeln zu können.
Physikalische Zusammenhänge werden erfindungsgemäß genutzt, um zusätzlich zu realen
Messergebnissen weitere Informationen zu erzeugen. So kann beispielsweise ermittelt
werden, wie sich Stickoxid-Gase im Verbrennungsraum verteilen, um genauere Aussagen
über den Verbrennungsprozess zu generieren und diesen situationsbezogener regeln zu
können. Als Eingangswerte für das erfindungsgemäße Verfahren werden insbesondere bevorzugt
die Konzentrationen von O
2 (Sauerstoff), CO (Kohlenmonoxid) und CO
2 (Kohlendioxid) real gemessen.
[0019] Die genannten vorteilhaften Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind
bevorzugt in Gestalt entsprechend angepasster Einrichtungen auch in der erfindungsgemäßen
Vorrichtung realisiert.
[0020] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung anhand der
beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0021] In Fig. 1 ist ein Verbrennungsraum 10 eines weiter nicht veranschaulichten Kohlekraftwerks
dargestellt, in dem beim Betrieb des Kohlekraftwerks ein Kohlefeuer brennt. In dem
Verbrennungsraum 10 befinden sich dabei das Brennmaterial Kohle mit zugehörigen Brenngasen,
Flammen 11 sowie Abgase.
[0022] Im Verbrennungsraum 10 sind zwei Messebenen 12 und 14 vorgesehen, an deren Rand sich
jeweils Messinstrumente 16 befinden. Jeweils zwei der Messinstrumente 16 ermöglichen
eine linienförmige Messung in der zugehörigen Messebene 12 bzw. 14, wobei mit Hilfe
der Messinstrumente 16 und einer zugehörigen Auswerteeinrichtung 18 die Konzentrationen
der Stoffe O
2 (Sauerstoff) und CO (Kohlenmonoxid) gemessen werden können. Ferner kann mit den Messinstrumenten
16 und der Auswerteeinrichtung 18 die Temperaturverteilung in der zugehörigen Messebene
12 bzw. 14 ermittelt werden. Die Messung beruht dabei auf einer Kombination der Absorptionsspektroskopie
und der CAT-Technik.
[0023] Die Auswerteeinrichtung 18 ist über einen Datenbus 20 mit einer Optimierungseinrichtung
22, einer Bedieneinrichtung 24 und einer Leiteinrichtung bzw. Leittechnik 26 betrieblich
gekoppelt. Über die Bedieneinrichtung 24 werden die von der Auswerteeinrichtung 18
ermittelten realen Konzentrationsverteilungen sowie Temperaturverteilungen derart
genutzt, dass mit der Optimierungseinrichtung 22 Vorschläge für eine Optimierung der
Verbrennung erstellt und diese in der Leiteinrichtung 26 verwandt werden können. Dadurch
werden die in dem Verbrennungsraum 10 brennenden Flammen 11 insbesondere im Hinblick
auf einen geringen Ausstoß von NO
x (Stickoxid) optimiert.
[0024] Zur Optimierung verwendet die Optimierungseinrichtung 22 dabei physikalische Modellgleichungen
der Diffusion und der Kinetik im Verbrennungsraum, die zuvor anhand eines Modells
des Verbrennungsraums 10 erstellt und in der Optimierungseinrichtung 22 gespeichert
worden sind.
[0025] Das zugehörige Verfahren ist in Fig. 2 veranschaulicht. Es umfasst den Schritt 28
des Aufstellens von physikalischen Modellgleichungen der Verbrennung im Verbrennungsraum
10 sowie weitere Schritte 30, 32 und 34. Im Schritt 30 wird die Konzentrationsverteilung
zumindest der Stoffe O
2 und CO in den oben genannten Messebenen 12 und 14 ermittelt. Im Schritt 32 wird die
Temperaturverteilung in diesen Ebenen ermittelt.
[0026] Diese Eingangsdaten werden im Schritt 34 verwendet, um die Konzentrationsverteilung
eines weiteren Stoffes, vorliegend insbesondere NO
x, nicht nur in den Messebenen 12 und 14 sondern auch in den restlichen Bereichen des
Verbrennungsraums 10 zu ermitteln. Gegebenenfalls können Rückschlüsse in diesem Schritt
34 sowie aus den Schritten 30 und 32 verwendet werden, um die Bildung der physikalischen
Modellgleichungen im Schritt 28 weiter zu verbessern.
[0027] Auf der Grundlage dieser Ermittlung erfolgt dann in einem Schritt 36 eine Optimierung
der Verbrennung, beispielsweise durch eine Änderung der Luftschichtung und/oder ein
abschnittsweises Ändern des Luftüberschusses.
1. Verfahren zum Überwachen der Verbrennung in einem Verbrennungsraum (10) eines Kraftwerks,
insbesondere eines Kohlekraftwerks, mit den Schritten:
- Ermitteln (30) einer realen, zweidimensionalen Konzentrationsverteilung eines ersten
Stoffes und einer zweidimensionalen Temperaturverteilung in mindestens einer Ebene
im Verbrennungsraum mittels einer Kombination von Absorptionsspektroskopie und CAT-Messtechnik
und
- Ermitteln (34) der zweidimensionalen Konzentrationsverteilung eines zweiten Stoffes
in mindestens einer Ebene im Verbrennungsraum anhand
-- der ermittelten realen, zweidimensionalen Konzentrationsverteilung des ersten Stoffes
und der zweidimensionalen Temperaturverteilung in der mindestens einen Ebene im Verbrennungsraum
und
-- mindestens einer physikalischen Modellgleichung der Verbrennung im Verbrennungsraum,
welche die Kinetik und/oder die Diffusion im Verbrennungsraum (10) abbildet.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem die reale, zweidimensionale Konzentrationsverteilung des ersten Stoffes und
die zweidimensionale Temperaturverteilung in zwei Ebenen im Verbrennungsraum ermittelt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem die zweidimensionale Konzentrationsverteilung des zweiten Stoffes an mehreren,
geschichteten Ebenen im Verbrennungsraum ermittelt wird.
4. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem der erste Stoff Sauerstoff, Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid ist.
5. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei dem der zweite Stoff Stickoxid ist.
6. Vorrichtung zum Überwachen der Verbrennung in einem Verbrennungsraum (10) eines Kraftwerks,
insbesondere eines Kohlekraftwerks, mit:
- einer Einrichtung (16) zum Ermitteln einer realen, zweidimensionalen Konzentrationsverteilung
eines ersten Stoffes und einer zweidimensionalen Temperaturverteilung in mindestens
einer Ebene im Verbrennungsraum mittels einer Kombination von Absorptionsspektroskopie
und CAT-Messtechnik und
- einer Einrichtung (18) zum Ermitteln der zweidimensionalen Konzentrationsverteilung
eines zweiten Stoffes in mindestens einer Ebene im Verbrennungsraum anhand
-- der ermittelten realen, zweidimensionalen Konzentrationsverteilung des ersten Stoffes
und der zweidimensionalen Temperaturverteilung in der mindestens einen Ebene im Verbrennungsraum
und
-- mindestens einer physikalischen Modellgleichung der Verbrennung im Verbrennungsraum,
welche die Kinetik und/oder die Diffusion im Verbrennungsraum (10) abbildet.
1. Method for monitoring the combustion in a combustion chamber (10) of a power plant,
in particular a coal-fired power plant, comprising the steps of:
- determination (30) of a real, two-dimensional concentration distribution of a first
substance and a two-dimensional temperature distribution in at least one plane in
the combustion chamber by means of a combination of absorption spectroscopy and CAT
measurement technology and
- determination (34) of the two-dimensional concentration distribution of a second
substance in at least one plane in the combustion chamber based on
-- the determined real, two-dimensional concentration distribution of the first substance
and the two-dimensional temperature distribution in the at least one plane in the
combustion chamber and
-- at least one physical model equation of the combustion in the combustion chamber,
which maps the kinetics and/or the diffusion in the combustion chamber (10).
2. Method according to claim 1,
wherein the real, two-dimensional concentration distribution of the first substance
and the two-dimensional temperature distribution are determined in two planes in the
combustion chamber.
3. Method according to claim 1 or 2,
wherein the two-dimensional concentration distribution of the second substance is
determined at multiple, layered planes in the combustion chamber.
4. Method according to one of claims 1 to 3,
wherein the first substance is oxygen, carbon monoxide or carbon dioxide.
5. Method according to one of claims 1 to 4,
wherein the second substance is nitrogen oxide.
6. Apparatus for monitoring the combustion in a combustion chamber (10) of a power plant,
in particular a coal-fired power plant, having:
- a device (16) for the determination of a real, two-dimensional concentration distribution
of a first substance and a two-dimensional temperature distribution in at least one
plane in the combustion chamber by means of a combination of absorption spectroscopy
and CAT measurement technology and
- a device (18) for the determination of the two-dimensional concentration distribution
of a second substance in at least one plane in the combustion chamber based on
-- the determined real, two-dimensional concentration distribution of the first substance
and the two-dimensional temperature distribution in the at least one plane in the
combustion chamber and
-- at least one physical model equation of the combustion in the combustion chamber,
which maps the kinetics and/or the diffusion in the combustion chamber (10).
1. Procédé de contrôle de la combustion dans un espace (10) de combustion d'une centrale
électrique, notamment d'une centrale à charbon, comprenant les stades :
- détermination (30) d'une répartition réelle en deux dimensions de la concentration
d'une première substance et d'une répartition en deux dimensions de la température
dans au moins un plan de l'espace de combustion, au moyen d'une combinaison d'une
spectroscopie d'absorption et d'une technique de mesure CAT et
- détermination (34) de la répartition en deux dimensions de la concentration d'une
deuxième substance dans au moins un plan de l'espace de combustion à l'aide
-- de la répartition réelle en deux dimensions de la concentration qui a été déterminée
de la première substance et de la répartition en deux dimensions de la température
dans le au moins un plan de l'espace de combustion et
-- d'au moins une équation modèle physique de la combustion dans l'espace de combustion
qui reproduit la cinétique et/ou la diffusion dans l'espace (10) de combustion.
2. Procédé suivant la revendication 1,
dans lequel on détermine la répartition réelle en deux dimensions de la concentration
de la première substance et la répartition en deux dimensions de la température dans
deux plans de l'espace de combustion.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2,
dans lequel on détermine la répartition en deux dimensions de la concentration de
la deuxième substance sur plusieurs plans stratifiés de l'espace de combustion.
4. Procédé suivant au moins l'une des revendications 1 à 3,
dans lequel la première substance est l'oxygène, le monoxyde de carbone ou le dioxyde
de carbone.
5. Procédé suivant au moins l'une des revendications 1 à 4,
dans lequel la deuxième substance est un oxyde d'azote.
6. Système de contrôle de la combustion dans un espace (10) de combustion d'une centrale
électrique, notamment d'une centrale à charbon, comprenant :
- un dispositif (16) de détermination d'une répartition réelle en deux dimensions
de la concentration d'une première substance et d'une répartition en deux dimensions
de la température dans au moins un plan de l'espace de combustion, au moyen d'une
combinaison d'une spectroscopie d'absorption et d'une technique de mesure CAT et
- un dispositif (18) de détermination de la répartition en deux dimensions de la concentration
d'une deuxième substance dans au moins un plan de l'espace de combustion à l'aide
-- de la répartition réelle en deux dimensions de la concentration qui a été déterminée
de la première substance et de la répartition en deux dimensions de la température
dans le au moins un plan de l'espace de combustion et
-- d'au moins une équation physique modèle de la combustion dans l'espace de combustion
qui reproduit la cinétique et/ou la diffusion dans l'espace (10) de combustion.