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EP 2 639 368 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.09.2019 Patentblatt 2019/37 |
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Anmeldetag: 26.02.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bodeneinsatz für Schachtbauwerke
Floor insert for shaft constructions
Plaque de fond pour constructions de puits
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
12.03.2012 DE 102012203818
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.2013 Patentblatt 2013/38 |
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Patentinhaber: KSB SE & Co. KGaA |
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67227 Frankenthal (DE) |
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Erfinder: |
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- Becker, Michael
53804 Much (DE)
- Deutsch, Karl-Heinz
06193 Wettin-Löbejün OT Plötz (DE)
- Emmrich, Patrik
06295 Lutherstadt Eisleben (DE)
- Schmidt, Eckart
99192 Kornhochheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 376 916 EP-B1- 0 767 279
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EP-A1- 2 053 171 DE-A1- 3 042 672
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bodeneinsatz für Schachtbauwerke gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Des Weiteren wird ein Verfahren zur Sanierung eines derartigen Schachtbauwerks
infolge von Korrosionsbeschädigung gezeigt.
[0002] Schachtbauwerke, insbesondere Pumpenschächte werden typischerweise als Betonbauwerke
ausgeführt, wobei ein meist runder Schacht eine oder mehrere Tauchpumpen enthält.
[0003] Die
EP 0 611 269 A1 zeigt einen Pumpenschacht, der aus Beton geformt ist. Dieser Pumpenschacht weist
abgeschrägte Wände auf, die einen Sumpf bilden in dessen Zentrum eine oder zwei Tauchpumpen
zur Entleerung des Pumpenschachtes angeordnet ist.
[0004] Die
DE 297 12 099 U1 zeigt eine Auskleidung für Kanalschächte mit einem Boden- und Seitenwandteil, wobei
diese aus mehreren vorgefertigten Segmenten aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht,
die zusammengefügt und dicht miteinander verbunden werden.
[0005] Die
EP 2 053 171 A1 zeigt eine Auskleidung für einen Kanalschacht, die abschnittweise eine gewölbte Form
und an der Außenseite eine Verankerungs- oder Aufstelleinrichtung aufweist. Dieses
Dokument entspricht dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und wird als nächstliegender Stand
der Technik angesehen.
[0006] Das Betonbauwerk sowie die maschinentechnischen Ausrüstungen für den Abwassertransport,
unterliegen mehr oder weniger dem korrosiven Verschleiß durch die aggressive Atmosphäre
innerhalb des Abwassertransportsystems. Deshalb müssen in der Regel auf Grund des
korrosiven Verschleißes nach ca. 10 bis 15 Jahren das Betonbauwerk, sowie die darin
befindlichen maschinentechnischen Ausrüstungen, erneuert werden. Für die Betonsanierung
haben sich unterschiedliche Verfahren am Markt etabliert. Ein sehr verbreitetes Verfahren
ist der Einbau von sogenannten Inlinern, also Auskleidungselementen für die Wandbereiche,
welche jedoch nur im zylindrischen Teil des Schachtes Anwendung finden. Das speziell
ausgeformte Schachtunterteil, in dem sich die Pumpen befinden, benötigt ein dafür
konstruiertes und gefertigtes Einbauteil, welches ohne weitere Anpassungen in den
in der Regel mit Bermen oder Vouten versehenen Betonunterteil eines Schachtbauwerks
eingebaut werden kann.
[0007] Ein Beispiel für ein solches Schachtunterteil zeigt die
EP 0 767 279 B1. Die Schrift lehrt einen Schachtboden mit einer geneigten Wand oder einer geneigten
Auflage an der die Pumpe angebracht ist. So lässt sich ein möglichst kleiner Pumpensumpf
ausbilden. Die Befestigung der Pumpen an der geneigten Wand erfordert jedoch eine
aufwändige Verstärkung des Schachtbodenbereichs an dieser Stelle.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde einen Bodeneinsatz für Schachtbauwerke
zu schaffen, der einfach und kostengünstig herstellbar und montierbar ist.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, den Bodeneinsatz zu schaffen, der aus einer
verlorenen, nahezu halbkugelförmigen Schalung mit einem ebenen, runden Bodenteil besteht,
wobei in dem Pumpensumpf eine vertikale Befestigungswand ausgeführt ist, wobei das
Bodenteil und die vertikale Befestigungswand einen stabilen, ausgesteiften Winkel
darstellt, der die Befestigungsvorrichtung ausbildet. Dadurch wird erreicht, dass
der Pumpensumpf sehr klein gehalten werden kann, die Anlagerung von Feststoffen stark
unterbunden wird und gleichzeitig eine stabile Befestigungsmöglichkeit für die mindestens
eine Pumpe bereitgestellt wird. Des Weiteren wird ein Verfahren zur Sanierung eines
Schachtbauwerks infolge von Korrosionsbeschädigung vorgeschlagen, bei dem der beschädigte
Schacht geleert wird, ein erfindungsgemäßer Bodeneinsatz maßgenau hergestellt wird,
der Bodeneinsatz auf dem Schachtboden befestigt wird, der Bereich zwischen Schachtboden
und Bodeneinsatz mit aushärtendem Füllmaterial gefüllt wird und nach dem Aushärten
die Maschinenteile insbesondere Rohre und Pumpen montiert werden
[0010] In einer Ausführungsform der Erfindung ist der Bodeneinsatz aus glasfaserverstärktem
Kunststoff hergestellt ist, insbesondere durch laminieren auf einer Negativform. Die
korrosive Atmosphäre im Schacht erfordert ein Material, das den Bedingungen standhalten
kann. Es besteht die Möglichkeit alternative Werkstoffe zu verwenden, die ebenfalls
leicht formbar und chemisch stabil sind.
[0011] In einer weiteren Ausgestaltung sind hinter den Rohrleitungen, die im Schacht vorgesehen
sind, Abstreifecken vorgesehen, die eine Anlagerung von Feststoffen im Bodenbereicht
verhindern sollen.
[0012] Eine verbesserte Fluidführung im Einlaufbereich der Pumpe wird dadurch erreicht,
dass Einlaufbodenrippen am Schachtboden unter den Pumpen vorgesehen werden können.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung ist auf einer Grundplatte ein Winkelprofil vorgesehen,
insbesondere auf der Außenseite des Bodeneinsatzes. Dieses Winkelprofil stabilisiert
den Bodenbereich, wodurch die Befestigung der Maschinenteile im Schacht ermöglicht
ist. Zur Befestigung werden Haltemittel durch die Wand geführt und im Winkelprofil
verankert. Die Durchgänge werden vollständig durch Dichtmittel abgedichtet. Die Stabilität
wird zusätzlich verbessert, indem eine Konsole zur Befestigung von Maschinenteilen
auf der Innenseite des Bodeneinsatzes vorgesehen ist, wobei die Konsole mit dem Winkelprofil
verbunden ist. Sind an dem Winkelprofil Anschlussbleche vorgesehen, so lassen sich
diese mit der Schachtwand verbinden.
[0014] Die Grundplatte und / oder das Winkelprofil sind bevorzugt aus Grauguss, Stahl oder
Edelstahl hergestellt. Je nach Anforderung ist ein Material zu wählen, das den vorliegenden
Bedingungen standhält, insbesondere im Bezug auf Korrosion.
[0015] In einer weiteren Ausgestaltung wird der Bodeneinsatz am Schachtboden mittels Befestigungsmitteln
gehalten. Durch Schrauben oder Nagelanker mit Dübeln lässt sich ein Verrücken des
Bodeneinsatzes im Schacht verhindern, insbesondere in der Bauphase, in der ein Schacht
saniert wird.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung weist der Bodeneinsatz mindestens eine verschließbare
Öffnung auf. Diese dient beim Einführen des Bodeneinsatzes in den Schacht dazu die
Luft unter dem Bodeneinsatz entweichen zu lassen.
[0017] Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Sanierung eines Schachtbauwerks
infolge von Korrosionsbeschädigung, wobei der beschädigte Schacht geleert wird, ein
oben beschriebener Bodeneinsatz maßgenau hergestellt wird, der Bodeneinsatz auf dem
Schachtboden befestigt wird, der Bereich zwischen Schachtboden und Bodeneinsatz mit
aushärtendem Füllmaterial gefüllt wird und nach dem Aushärten die Maschinenteile insbesondere
Rohre und Pumpen montiert werden. Auf diese weise lassen sich Schachtbauwerke sanieren.
Selbstverständlich lassen sich auch neue Schachtbauwerke mit einem erfindungsgemäßen
Bodeneinsatz ausstatten.
[0018] In manchen Fällen ist es nötig, den gesamten Schacht zu sanieren, also auch die Schachtwand.
Hierfür wird der gesamte Schacht mit einer neuen Innenwand versehen, wobei eine Verbindung
zwischen der neuen Innenwand und dem Bodeneinsatz hergestellt wird. Die Verbindung
kann bei einem Bodenteil aus glasfaserverstärktem Kunststoff als Anschlussteil in
das Bodenteil einlaminiert sein. So kann beispielsweise ein Anschlussteil aus Polypropylen
oder Polyäthylen einlaminiert sein, das mit einer Innenwand, die ebenfalls aus Polypropylen
oder Polyäthylen hergestellt ist, verschweißt wird. Es ist auch möglich, das zylindrische
Anschlussteil aus GFK herzustellen, wobei dieses dann direkt am Bodeneinsatz anlaminiert
ist und daher kein Anschlussteil erforderlich ist.
[0019] Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnungen
zeigen einen erfindungsgemäßen Bodeneinsatz für ein Schachtbauwerk. Im Einzelnen zeigt
die
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung eines Pumpenschachts und die
- Fig. 2
- eine Draufsicht.
[0020] In der Fig. 1 ist der Sumpfbereich eines Schachtbauwerkes mit Pumpen als Schnitt
dargestellt. Die halbkugelförmige Schalung 1 mit einem ebenen runden Bodenteil 2 einer
vertikalen Befestigungswand 3 sowie einer geneigten Abdeckung. Die Abstreifecke 4
ist optional ein weiterer Schutz vor ungewünschter Ablagerung von Feststoffen. Das
Bodenteil 2 steht auf einer Grundplatte 5 die zusammen mit einem Winkelprofil 6 einen
Winkel bildet, der an die Außenkontur der Schalung 1 angepasst ist. Dieser Winkel
ist im dargestellten Beispiel mit Schlagdübeln 7 am Betonboden des Schachtes wasserdicht
befestigt. Am Winkelprofil lassen sich Maschinenteile im innern des Schachtes befestigen.
Im dargestellten Beispiel ist eine Doppelkonsole 8 mit Verbindungseinheiten 9, beispielsweise
Rohranschlussstücken befestigt.
[0021] Der komplette Schachteinsatz wird durch Betonverguss 10 im Schacht stabilisiert.
Dieser passt sich sowohl an die Geometrie des Schachtes als auch an die Oberfläche
des Einsatzes an und füllt Hohlräume aus. Eventuell eingeschlossene Luft kann durch
eine Öffnung (in Fig. 2 dargestellt) entweichen. Diese Öffnung 11 wird durch einen
Stopfen 12 verschlossen. Die Doppelkonsole 8 wird zusätzlich im Schacht stabilisiert,
indem Anschlussbleche 13 daran vorgesehen sind, die in den Beton eingegossen werden
und somit einen sehr festen Verbund bilden.
[0022] Direkt unter der Pumpe können auf der Grundplatte 5 spezielle Einlaufbodenrippen
14 vorgesehen sein, die die Anströmung des Pumpeneinlaufs in vorteilhafter Weise beeinflussen.
[0023] Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Schachtbauwerk. Die Schalung 1 geht im unteren
Bereich des Schachts in das Bodenteil 2 über. Dort wird ein Sumpfbereich gebildet,
der mit einer möglichst glatten Oberfläche versehen ist. Zusätzliche Abstreifecken
verhindern, dass sich Feststoffe im Bereich des Pumpensumpfes anlagern können.
[0024] In der Draufsicht ist ebenfalls dargestellt, wie das Bodenteil 2 am Schachtboden
befestigt ist. Die Schlagdübel 7 verhindern insbesondere beim Einfüllen des Betonvergusses
ein Aufschwimmen des Einsatzes. Die Lage der Öffnung 11 zur Entlüftung ist in der
Fig. dargestellt. Diese sollte am höchsten Punkt der Schalung vorgesehen sein.
[0025] Nach dem vollständigen Aushärten des Betonvergusses kann die Doppelkonsole belastet
werden. Hier werden die Verbindungseinheiten zwischen den Pumpen und den Druckleitungen
montiert. Durch die Anschlussbleche verfügt die Doppelkonsole über eine sehr hohe
Belastbarkeit.
Bezugszeichenliste
| |
8. Doppelkonsole |
| 1. Schalung |
9. Verbindungseinheit |
| 2. Bodenteil |
10. Betonverguss |
| 3. Befestigungswand |
11. Öffnung |
| 4. Abstreifecke |
12. Stopfen |
| 5. Grundplatte |
13.Anschlussblech |
| 6. Winkelprofil |
14. Einlaufbodenrippen |
| 7. Schlagdübel |
|
1. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke, wobei das Schachtbauwerk einen Schacht bestimmter
Form, insbesondere runder Form, und Tiefe, und einen Bodenbereich aufweist, wobei
in dem Schacht Einlassöffnungen vorgesehen sind, wobei im Bodenbereich mindestens
eine Pumpe vorgesehen ist, wobei der Bodenbereich als Pumpensumpf ausgeführt ist,
insbesondere durch schräge Wandteile, wobei der Bodeneinsatz als ein wandbildendes,
auskleidendes Bauteil ausgeführt ist an dem Befestigungsvorrichtungen für Maschinenteile
vorgesehen sind, wobei der Bodeneinsatz aus einer verlorenen, nahezu halbkugelförmigen
Schalung mit einem ebenen, runden Bodenteil (2) besteht und Pumpensumpf bildet, wobei
im Pumpensumpf eine vertikale Befestigungswand ausgeführt ist, wobei das Bodenteil
und die vertikale Befestigungswand einen stabilen, ausgesteiften Winkel darstellt,
der die Befestigungsvorrichtung ausbildet,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bodenteil (2) auf einer Grundplatte (5) steht, die zusammen mit einem Winkelprofil
(6) einen zusätzlichen Winkel bildet, der an die Innenkontur des Schachtes angepasst
ist, wobei Schlagdübeln (7) und Dichtmitteln an der Grundplatte (5) vorgesehen sind
zur wasserdichten Befestigung des Winkels am Beton des Schachtes, wobei an dem Winkelprofil
(6) Maschinenteile im Inneren des Schachtes befestigbar sind.
2. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodeneinsatz aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt ist.
3. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter Rohrleitungen, die im Schacht vorgesehen sind, Abstreifecken (4) vorgesehen
sind.
4. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Schachtboden Einlaufbodenrippen (14) unter den Pumpen vorgesehen sind.
5. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Konsole (8) zur Befestigung von Maschinenteilen (9) auf der Innenseite des Bodeneinsatzes
vorgesehen ist, wobei die Konsole mit dem Winkelprofil (6) verbunden ist.
6. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Winkelprofil (6) Anschlussbleche (13) vorgesehen sind.
7. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (5) und / oder das Winkelprofil (6) aus Grauguss, Stahl oder Edelstahl
hergestellt sind.
8. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodeneinsatz am Schachtboden mittels Befestigungsmitteln gehalten wird.
9. Bodeneinsatz für Schachtbauwerke nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodeneinsatz mindestens eine verschließbare Öffnung aufweist.
10. Verfahren zur Sanierung eines Schachtbauwerks infolge von Korrosionsbeschädigung,
dadurch gekennzeichnet, dass der beschädigte Schacht geleert wird, ein Bodeneinsatz nach mindestens einem der
Ansprüche 1 bis 6 maßgenau hergestellt wird, der Bodeneinsatz auf dem Schachtboden
befestigt wird, der Bereich zwischen Schachtboden und Bodeneinsatz mit aushärtendem
Füllmaterial gefüllt wird und nach dem Aushärten die Maschinenteile montiert werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Schacht mit einer neuen Innenwand versehen wird, wobei eine Verbindung
zwischen der neuen Innenwand und dem Bodeneinsatz hergestellt wird.
1. Bottom insert for shaft structures, wherein the shaft structure has a shaft of certain
shape, in particular round shape, and depth, and a bottom region, wherein inlet openings
are provided in the shaft, wherein at least one pump is provided in the bottom region,
wherein the bottom region is configured as a pump sump, in particular by means of
oblique wall parts, wherein the bottom insert is configured as a wall-forming, lining
component on which fastening devices for machine parts are provided, wherein the bottom
insert consists of a permanent, virtually hemispherical formwork having a planar,
round bottom part (2) and forms the pump sump, wherein a vertical fastening wall is
configured in the pump sump, wherein the bottom part and the vertical fastening wall
constitutes a stable, stiffened angle which forms the fastening device,
characterized in that
the bottom part (2) stands on a base plate (5) which, together with an angle profile
(6), forms an additional angle which is adapted to the inner contour of the shaft,
wherein strike-in dowels (7) and sealing means are provided on the base plate (5)
for the water-tight fastening of the angle to the concrete of the shaft, wherein machine
parts within the shaft can be fastened to the angle profile (6).
2. Bottom insert for shaft structures according to Claim 1, characterized in that the bottom insert is produced from glass-fibre-reinforced plastic.
3. Bottom insert for shaft structures according to Claim 1 or 2, characterized in that stripping corners (4) are provided behind pipe lines which are provided in the shaft.
4. Bottom insert for shaft structures according to one of the preceding claims, characterized in that inlet bottom ribs (14) are provided on the shaft bottom below the pumps.
5. Bottom insert for shaft structures according to one of the preceding claims, characterized in that a bracket (8) is provided for fastening machine parts (9) on the inner side of the
bottom insert, wherein the bracket is connected to the angle profile (6).
6. Bottom insert for shaft structures according to Claim 4 or 5, characterized in that connection plates (13) are provided on the angle profile (6).
7. Bottom insert for shaft structures according to either of Claims 5 and 6, characterized in that the base plate (5) and/or the angle profile (6) are/is produced from grey cast iron,
steel or stainless steel.
8. Bottom insert for shaft structures according to Claims 1 to 5, characterized in that the bottom insert is held on the shaft bottom by means of fastening means.
9. Bottom insert for shaft structures according to one of the preceding claims, characterized in that the bottom insert has at least one closeable opening.
10. Method for renovating a shaft structure as a result of corrosion damage, characterized in that the damaged shaft is emptied, a bottom insert according to at least one of Claims
1 to 6 is produced true to size, the bottom insert is fastened on the shaft bottom,
the region between shaft bottom and bottom insert is filled with curing filling material,
and, after curing, the machine parts are mounted.
11. Method according to Claim 10, characterized in that the entire shaft is provided with a new inner wall, wherein a connection is produced
between the new inner wall and the bottom insert.
1. Insert de sol pour ouvrages de puits, l'ouvrage de puits présentant un puits de profondeur
et de forme définies, notamment de forme ronde, et une zone de sol, des ouvertures
d'entrée étant prévues dans le puits, au moins une pompe étant prévue dans la zone
de sol, la zone de sol étant réalisée sous la forme d'un puisard d'aspiration, notamment
par des parties de paroi en biais, l'insert de sol étant réalisé sous la forme d'un
élément de construction d'habillage formant paroi, sur lequel des dispositifs de fixation
sont prévus pour des pièces mécaniques,
dans lequel l'insert de sol est constitué d'un coffrage perdu, approximativement en
forme de demi-sphère, muni d'une partie de sol (2) plane et ronde, et forme le puisard
d'aspiration, une paroi de fixation verticale étant réalisée dans le puisard d'aspiration,
la partie de sol et la paroi de fixation verticale formant un angle stable rigidifié
qui constitue le dispositif de fixation,
caractérisé en ce que
la partie de sol (2) repose sur une plaque d'assise (5) qui forme conjointement avec
un profilé coudé (6) un angle supplémentaire qui est adapté au contour intérieur du
puits, des chevilles à percussion (7) et des moyens d'étanchéité étant prévus sur
la plaque d'assise (5) pour la fixation étanche à l'eau de l'angle au béton du puits,
des pièces mécaniques pouvant être fixées au niveau du profilé coudé (6) à l'intérieur
du puits.
2. Insert de sol pour ouvrages de puits selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'insert de sol est fabriqué en matière plastique renforcée de fibres de verre.
3. Insert de sol pour ouvrages de puits selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des arêtes de raclage (4) sont prévues derrière des conduites présentes dans le puits.
4. Insert de sol pour ouvrages de puits selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des nervures de sol d'entrée (14) sont prévues sur le sol du puits sous les pompes.
5. Insert de sol pour ouvrages de puits selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une console (8) destinée à la fixation de pièces mécaniques (9) est prévue sur le
côté intérieur de l'insert de sol, la console étant reliée avec le profilé coudé (6).
6. Insert de sol pour ouvrages de puits selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que des tôles de raccordement (13) sont prévues sur le profilé coudé (6).
7. Insert de sol pour ouvrages de puits selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisé en ce que la plaque d'assise (5) et/ou le profilé coudé (6) sont fabriqués en fonte grise,
en acier ou en acier inoxydable.
8. Insert de sol pour ouvrages de puits selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'insert de sol est maintenu sur le sol du puits à l'aide de moyens de fixation.
9. Insert de sol pour ouvrages de puits selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'insert de sol présente au moins une ouverture qui peut être fermée.
10. Procédé de rénovation d'un ouvrage de puits suite à des dommages provoqués par la
corrosion, caractérisé en ce que le puits endommagé est vidé, un insert de sol selon au moins l'une des revendications
1 à 6 est fabriqué aux dimensions exactes, l'insert de sol est fixé sur le sol du
puits, la zone entre le sol du puits et l'insert de sol est remplie de matériau de
remplissage durcissant et les pièces mécaniques sont montées après le durcissement.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la totalité du puits est munie d'une paroi intérieure neuve, une liaison étant établie
entre la paroi intérieure neuve et l'insert de sol.


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