| (19) |
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(11) |
EP 2 835 711 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.09.2019 Patentblatt 2019/37 |
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Anmeldetag: 17.07.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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SCHALTVORRICHTUNG FÜR EIN GARGERÄT
SWITCHING DEVICE FOR A COOKING DEVICE
DISPOSITIF DE COMMUTATION POUR UN APPAREIL DE CUISSON
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
30.07.2013 DE 102013214849
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.02.2015 Patentblatt 2015/07 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Costenoble, Iris
83352 Altenmarkt (DE)
- Fleissner, Reinhard
83352 Altenmarkt a.d. Alz (DE)
- Gerl, Markus
83349 Palling (DE)
- Kleisinger, Doris
83026 Rosenheim (DE)
- Schumann, Dirk
83022 Rosenheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 486 998 DE-A1-102012 222 146
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EP-A1- 2 410 547 GB-A- 2 236 380
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für ein Gargerät sowie ein
Haushaltsgerät, insbesondere ein Gargerät mit einer Schaltvorrichtung.
[0002] Schaltvorrichtungen, auch als Versenkknebel bezeichnet, dienen in einer Betätigungsstellung
mittels einer Drehbewegung der manuellen Einstellung von Betriebsparametern, wie z.
B. der Temperatur- oder der Betriebsart. In der Ruhestellung, also bei Nichtgebrauch,
ist die Schaltvorrichtung in einer Bedienblende der Gargerätefront flächenbündig versenkbar.
Durch leichten Druck auf die versenkte Schaltvorrichtung bewegt sich die Schaltvorrichtung
mittels Federkraft selbständig über die Bedienblende hinaus. Die Entriegelung d. h.
das Herausfahren der Schaltvorrichtung in die Betätigungsstellung erfolgt durch die
auf die Achse der Schaltvorrichtung wirkende Federkraft.
[0003] Dokument
DE102012222146A1 zeigt ein Bedienelement für ein Haushaltsgerät mit einer frontseitigen Bedienelementkappe,
welche um eine Längsachse des Bedienelements drehbar angeordnet ist und entlang der
Längsachse zwischen einer Ausfahrposition und einer Versenkposition bewegbar ist,
wobei ein als zumindest als Ringabschnitt um die Längsachse ausgebildetes Stützelement
ausgebildet ist, welches eine gegenüber der Längsachse geneigte Stützfläche aufweist,
und ein die Bedienelementkappe umfangsseitig zumindest bereichsweise umgreifendes
Führungselement ausgebildet ist, welches auf einer dem Stützelement zugewandten Seite
eine zur Stützfläche anlagekompatibel und gegenüber der Längsachse geneigt ausgebildete
Führungsfläche aufweist und gegenüber welchem die Bedienelementkappe in Richtung der
Längsachse relativ bewegbar ist, wobei in der Ausfahrposition die Stützfläche an der
Führungsfläche anliegt.
[0004] Dokument
EP2410547A1 zeigt zudem ein Haushaltsgerät, insbesondere einen Backofen, mit wenigstens einer
versenkbaren Bedienknebeleinheit zum Einstellen einer hinter einer Bedienblende angeordneten
Steuer- und Regeleinrichtung, mit einem in einer Öffnung der Bedienblende gelagerten
Drehknopf, der über eine Versenkmechanik axial zwischen einer Nulllage, einer als
Versenklage ausgebildeten Zwischenlage und einer Betätigungslage hin- und her bewegbar
ist, wobei in der Betätigungslage eine Lagerfläche des Drehknopfes mit einer Lagerfläche
der Bedienblende in Kontakt steht und wobei die Lagerflächen konisch bzw. kegelförmig
aufeinander zulaufend ausgebildet sind.
[0005] Der folgenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Bedienkomfort einer Schaltvorrichtung
der eingangs genannten Art zu verbessern.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Schaltvorrichtung für ein Gargerät gelöst, welche mit
einer Schaltergriffaufnahme zur Aufnahme einer versenkbaren Achshülse ausgestattet
ist, welche über eine Schaltergriffführung geführt und über einen Achsdorn drehbar
gelagert ist. Dabei befindet sich an der Schaltergriffaufnahme ein Anschlagring, der
in einer Betätigungsstellung der Schaltvorrichtung einen Endanschlag für die Achshülse
mit einer Kontaktfläche bildet, wobei abschnittsweise Erhöhungen oder Aussparungen
an der Kontaktfläche angebracht sind, um die Auflagefläche der Achshülse zum Endanschlag
zu minimieren. Dieser Aufbau der Schaltvorrichtung erzeugt eine Baugruppe, die an
- aus Benutzersicht - Rückseite der Bedienblende der Gerätefront derart befestigt
ist, dass die Achshülse durch eine bedienblendenseitige Aussparung in Richtung Benutzer
ausfährt. Zugleich ist eine Schaltergriffkappe abziehbar auf der Achshülse gelagert.
In dieser Betriebsstellung ist die Achshülse derart am Anschlagring positioniert,
dass ein Kippen bzw. ein Spiel der Schaltergriffkappe in der Schaltvorrichtung verhindert
wird.
[0007] Der Anschlagring und/oder die Achshülse weisen zumindest abschnittsweise Anschlagflächen
zur Verringerung der Reibung zwischen Anschlagring und Achshülse auf. Diese Reibung
entsteht durch die in der Schaltvorrichtung wirkende Federkraft um die Schaltvorrichtung
in Betätigungsstellung zu bringen. In der Betätigungsstellung liegt ein scheibenförmig
an der Achshülse angeordneter Kragen plan an der Anschlagfläche des Anschlagrings
auf und erzeugt die für den Benutzer ungewünschte Reibkraft. Um die Auflagefläche
der Achshülse zum Endanschlag zu minimieren, werden abschnittsweise Erhöhungen oder
Aussparungen an den Kontaktflächen angebracht. Die Anschlagflächen sind dabei geometrisch
so geformt, dass sie in Werkzeugen einfach zu entformen sind und zugleich verschleißarm
sind. Als Geometrie bieten sich u.a. kugelförmige oder pyramidenstumpfförmige Anschlagflächen.
Zudem ist die Materialwahl der beiden Bauteile in derart aufeinander abgestimmt, dass
die Reibkraft minimiert ist.
[0008] Vorzugsweise weist der Anschlagring Mittel zur eindeutigen formschlüssigen Positionierung
in der Schaltergriffaufnahme, insbesondere durch Rasthaken und/oder Formelemente auf.
Die von der Feder und der Achshülse aus dem Anschlagring wirkenden Kräfte erfordern
eine gute Befestigung des Anschlagrings in der Schaltergriffaufnahme. Dazu sind in
der Schaltergriffaufnahme Aussparungen vorgesehen, in welche die am Anschlagring angeordneten
Rasthaken formschlüssig eintauchen. Damit der Anschlagring in der Schaltergriffaufnahme
eindeutig positioniert ist und das Mitdrehen des Anschlagrings bei Drehbetätigung
der Schaltvorrichtung ausgeschlossen ist, befinden sich am Anschlagring Formelemente,
die in Aussparungen und Nuten der Schaltergriffaufnahme greifen und eine Sicherung
gegen ungewolltes verdrehen sicherstellen.
[0009] Vorzugsweise ist der Anschlagring derart ausgebildet, dass er eine Hohlgeometrie
aufweist. Um die federnde Wirkung dieser Rasthaken zu unterstützen, ist der Anschlagring
nicht aus einem Vollmaterial hergestellt, sondern weist eine Hohlgeometrie auf, die
im Querschnitt gesehen im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und an einem Schenkel
den Rasthaken aufnimmt, welcher somit federnd gegenüber dem zweiten Schenkel des U-förmigen
Anschlagrings ausgebildet ist und besser in die Aussparungen der Schaltergriffaufnahme
eintaucht.
[0010] Vorzugsweise ist an der Achshülse zumindest ein Schnapphaken vorgesehen der die Schaltergriffkappe
aufnimmt. Dabei weist der Schnapphaken einen Abschnitt auf, der dazu ausgebildet ist,
form- und kraftschlüssig in eine Rillenstruktur der Schaltergriffkappe einzugreifen.
Dadurch wird ein Abnehmen der Schaltergriffkappe von der Achshülse ermöglicht, ohne
die Schaltergriffaufnahme von der Bedienblende der Gargerätefront zu demontieren.
Eine somit vom Benutzer abziehbare Schaltergriffkappe verringert den Aufwand beim
Tausch der Schaltergriffkappe erheblich. Solch ein Tausch kann notwendig sein, wenn
die Kappe defekt oder verschmutzt ist, oder der Benutzer eine Schaltergriffkappe mit
einem anderen Design wünscht.
[0011] Vorzugsweise weist die Rillenstruktur zumindest eine Raste, vorzugsweise drei Rasten
auf. Die Rasten des Schnapphakens, welche form- und kraftschlüssig mit der Rillenstruktur
der Schaltergriffkappe in Wirkverbindung stehen, sind für die lösbare Verbindung der
Schaltergriffkappe an der Achshülse verantwortlich. Greift der Benutzer die Schaltergriffkappe
und zieht an dieser mit einer Kraft F, welche die Haltekraft des Schnapphakens übersteigt,
löst sich die Schaltergriffkappe von der Achshülse. Dabei wird die Raste der Rillenstruktur
des Schnapphakens aus der Rillenstruktur der Schaltergriffkappe gelöst und die Schaltergriffkappe
wird freigegeben. Gemäß einer Variante befinden sich in der Schaltergriffkappe mehrere
Rillen, in welche die Raste des Schnapphakens nacheinander eingreift bevor die Schaltergriffkappe
endgültig abgezogen. Dies erhöht die Sicherheit, z. B. gegen unbeabsichtigtes Abziehen.
Gemäß einer Variante weist die Rillenstruktur des Schnapphakens mehrere Rasten auf,
welche in mehrere Rillen der Rillenstruktur der Schaltergriffkappe eintauchen. Diese
Ausführung gewährleistet, dass die Rillenstruktur des Schnapphakens bei einer ungedämpften
Ausfahrbewegung und damit verbundenen schlagartigen Stoppen am Anschlagring lediglich
in die nächstfolgende Rille der Schaltergriffkappe greift und die Schaltergriffkappe
nicht sofort frei gibt.
[0012] Vorzugsweise weist der Schnapphaken zumindest eine Aussparung auf. Konstruktiv entsteht
ein guter Schnapphaken, wenn der Sockel des Schnapphakens möglichst breit ausgeführt
ist, um die Drehmomentübertragung des Benutzers zur Werteverstellung von der Schaltergriffkappe
auf die Achshülse sicherzustellen. Solch ein breiter Sockel steht jedoch im Konflikt
mit der Flexibilität und federnden Wirkung der Schnapphaken. Dies wird mit einer Aussparung
oder einem Schlitz im Schnapphaken gelöst. Durch diese Form ist der Schnapphaken in
zumindest zwei Bereiche unterteilt, um die Federkraft zum Trennen der Schaltergriffkappe
von der Achshülse zu verringern.
[0013] Vorzugsweise ist an der Achshülse ein Rotationsdämpfer vorgesehen, welcher die Achshülse
auf ihrem Weg von der Ruhestellung in Richtung der Betätigungsstellung dämpft. Der
auf der Achshülse angebrachte Rotationsdämpfer, z.B. in Form eines Fettdämpfers, greift
in eine Zahnstange der Schaltergriffführung.
[0014] Vorzugsweise ist die Schaltergriffkappe abnehmbar ausgebildet und weist eine Rillenstruktur
zur form- und kraftschlüssigen Wirkverbindung mit der Rillenstruktur des Schnapphakens
an der Achshülse auf. Vorzugsweise ist diese Rillenstruktur auf der inneren Mantelfläche
der Schaltergriffkappe angeordnet.
[0015] Vorzugsweise weist die Schaltergriffaufnahme Aussparungen und/oder Nuten zur Aufnahme
des Anschlagrings auf. Mittels dieser Aussparungen und/oder Nuten wird der Anschlagring
über seine Rasthaken und Formelemente kraft- und formschlüssig an die Schaltergriffaufnahme
angebunden.
[0016] Vorzugsweise weist die Schaltergriffaufnahme Befestigungselemente zur Befestigung
am Blendenträger auf. Aus dem Blendenträger werden zumeist U-förmige Laschen ausgeprägt,
in welche die Befestigungselemente der Schaltergriffaufnahme eingreifen.
[0017] Vorzugsweise ist die Baugruppe aus Achsdorn und Schaltergriffaufnahme durch ein "2-Komponenten-Verfahren"
gebildet. Durch das "2-Komponenten-Verfahren" wird ein zuvor hergestellter Achsdorn
von der Schaltergriffaufnahme kunststofftechnisch umspritzt. So nimmt der Achsdorn
die Schaltergriffführung drehbar in der Schaltergriffaufnahme auf. Zudem weist der
Achsdorn einer Kupplungsgeometrie auf, welche eine Schnittstelle zur Verbindung mit
den elektronischen Anbauteilen ist.
[0018] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorgehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind.
[0019] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigt
- Fig. 1
- eine schematisch perspektivische Darstellung einer Schaltvorrichtung für ein Gargerät;
- Fig. 2
- eine erste schematische perspektivische Darstellung eines Anschlagrings;
- Fig. 3
- eine zweite schematische perspektivische Darstellung eines Anschlagrings;
- Fig. 4
- eine schematische perspektivische Darstellung einer Achshülse;
- Fig. 5
- eine schematisch perspektivische Darstellung einer Schaltergriffkappe; und
- Fig. 6
- eine schematische perspektivische Darstellung einer Schaltergriffaufnahme.
[0020] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0021] In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung eine Schaltvorrichtung für ein
Gargerät gezeigt. Die Schaltvorrichtung 1 ist an der Gerätefront im Bereich des Bedienabschnitts
in der Art angebracht, dass ein Benutzer zur Verstellung sogenannter Betriebsparameter,
wie z. B. Betriebsart oder Temperatur, die Schaltvorrichtung 1 greift und durch drehen
verstellt. Die Schaltvorrichtung 1 weist dazu eine Mehrzahl von Bauteilen auf, welche
zu einer Baugruppe gefügt sind. Als Gehäuse und somit als tragendes Element der Schaltvorrichtung
1 ist die Schaltergriffaufnahme 2 ausgebildet. Die Schaltergriffaufnahme 2 stellt
im Wesentlichen ein topfförmiges Element dar, in dessen Topfboden ein Achsdorn 3 zentral
angeordnet ist. Dieser Achsdorn 3 ist über ein 2-Komponenten-Verfahren in eine Aussparung
im Boden der Schaltergriffaufnahme 2 kunststofftechnisch eingespritzt. Der Achsdorn
3 stellt im Wesentlichen einen rotationssymmetrischen Körper dar, an dessen breiter
Basis die Befestigung zur Schaltergriffaufnahme gebildet ist. Dieser Bereich stellt
auch eine Schnittstelle zur Verbindung mit den elektronischen Anbauteilen dar, wobei
die Schnittstelle im Wesentlichen schlitzförmig ausgebildet ist und durch die bodenseitige
Aussparung der Schaltergriffaufnahme 2 rückseitig aus der Schaltergriffaufnahme 2
ragt. Innerhalb des Schaltergriffaufnahme 2 bildet der Achsdorn 3 mit seinem im Wesentlichen
rotationssymmetrischen Schaft eine Achse Y, um welche sich die wesentlichen Bauteile
der Schaltvorrichtung 1 zur Werteverstellung drehen. Über eine Mitnahmefläche des
Achsdorns 3 ist die Schaltergriffführung 5 rotatorisch in der Schaltergriffaufnahme
geführt und mittels einer Blattfeder 4 gegen Auszug gesichert. Die Schaltergriffführung
5 stellt ein längliches Bauteil dar, dass die Achshülse 6 versenkbar aufnimmt. Dazu
ist der hülsenförmige Grundkörper der Achshülse 6 auf den Außenumfang der Schaltergriffführung
5 angepasst. Die Schaltergriffführung 5 weist dazu eine kulissenförmige Herzkurve
auf, die für ein gleichmäßiges, ruckelfreies Versenken der Achshülse 6 und dessen
Sicherung in der Ruhelage und dient. Dazu stützt sich an der Schaltergriffführung
5 eine Spiralfeder ab und erzeugt eine Federkraft gegenüber der Achshülse 6, so dass
diese bestrebt ist, aus der Ruhestellung in der Schaltergriffaufnahme 2 in die Betriebslage
zu gleiten. Um diese Federkraft zu dämpfen, Beschädigungen zu vermeiden sowie dem
Benutzer ein hochwertiges Empfinden zu vermitteln, befindet sich auf der Achshülse
6 ein Rotationsdämpfer 8, welcher mit einem Zahnrad in eine Zahnstange der Schaltergriffführung
5 eingreift somit die Achshülse 6 gedämpft und gleichmäßig ausfahren lässt. Auf der
Achshülse 6 befindet sich eine Schaltergriffkappe 9, welche in Betriebsstellung den
im Wesentlichen sichtbaren Bereich der Schaltvorrichtung 1 entspricht, die dem Benutzer
aus der Gerätefront entgegensteht. Dieser Aufbau der Schaltvorrichtung 1 ermöglicht
es der Achshülse 6 zwischen zwei Positionen zu verfahren. Die erste Position, im Folgenden
als eingefahrener Ruhezustand beschrieben, nimmt die Achshülse 6 und die Schaltergriffkappe
9 im Wesentlichen in der Schaltergriffaufnahme 2 auf. Befindet sich die Achshülse
6 in der eingefahrenen Ruhestellung, so erzeugt ein Drücken des Benutzers auf die
Schaltergriffkappe 9, dass die Herzkulisse die Achshülse 6 entriegelt und die Spiralfeder
7, die Achshülse in Y-Richtung aus der Schaltergriffaufnahme 2 drückt. Ein Anschlagring
10 definiert die ausgefahrene Betriebsstellung, da ein scheibenförmig ausgebildeter
Kragen der Achshülse 6 an der Anschlagfläche 11 des Anschlagrings 10 stoppt. Dieser
Aufbau ermöglicht das Versenken der Schaltergriffkappe 9 in der Schaltergriffaufnahme
2 und zugleich eine Werteverstellung durch die drehbar gelagerte Schaltergriffkappe
9. Diese gibt die Drehbewegung über die Achshülse 6 an die Schaltergriffführung 5
und den sich mitdrehenden Achsdorn 3 weiter. Die Schnittstelle des Achsdorns überträgt
die Drehbewegung an die angrenzenden elektronischen Bauteile.
[0022] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Anschlagrings. Der im Wesentlichen
ringförmige Grundkörper weist an seiner ersten Stirnfläche 12 kugelförmige Anschlagflächen
11 zur Verringerung der Reibung mit der Anschlaghülse 6 auf. Diese Anschlagflächen
11 beabstanden die kragenförmige Anschlagfläche der Achshülse 6. An der Mantelfläche
13 des Anschlagrings 10 befinden sich Rasthaken zur Befestigung des Anschlagrings
10 in der Schaltergriffaufnahme 2. Des Weiteren befinden sich auf der Mantelfläche
13 Formelemente 15, welche in die Schaltergriffaufnahme 2 eingreifen. Diese Formelemente
15 stellen die richtige Einbaulage des Anschlagrings 10 in der Schaltergriffaufnahme
2 sicher und befestigen den Anschlagring 10 gegenüber den wirkenden rotatorischen
Reibkräften, welche bei der Werteverstellung wirken.
[0023] Fig. 3 zeigt in einer perspektivischen Darstellung die Rückansicht des Anschlagrings
10. Der ringförmige Grundkörper des Anschlagrings 10 weist dabei auf der der Stirnfläche
12 gegenüberliegenden Stirnfläche eine umlaufende Nut 16 auf, welche den Anschlagring
10 mit einer Hohlgeometrie ausstattet. Dadurch weist der ringförmige Grundkörpers
einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf, dessen erster Schenkel die Anlagefläche
für die Schaltergriffkappe 9 bildet und dessen zweiter Schenkel die Rasthaken 14 und
die Formelemente 15 aufnimmt. Durch diesen federnden Schenkel tauchen die Rasthaken
14 und die Formelemente 15 form- und kraftschlüssig in die Aussparungen 24 der Schaltergriffaufnahme
2 ein. Die Basis des im Wesentlichen U-förmigen Querschnitts trägt die im Wesentlichen
kugelförmigen Anschlagflächen 11 zur Verringerung der bei Drehbewegung zwischen Achshülse
6 und Anschlagring 10 wirkenden Reibkräfte.
[0024] Fig. 4 zeigt in einer perspektivischen Darstellung eine Achshülse 6. Die Achshülse
6 weist an einem ersten Ende eine Kupplungsgeometrie zur Anbindung an die Schaltergriffführung
5 auf, an der sich auch der Rotationsdämpfer 8 befindet. In einem zweiten Abschnitt
befindet sich ein im Wesentlichen scheibenförmig angebachter Kragen 17, der eine ringförmige
Anschlagfläche zum Anschlagring 10 aufweist. Zur Versteifung ist dieser Kragen 17
mit Rippen ausgestattet. Stirnseitig erstrecken sich aus der scheibenförmigen Fläche
des Kragens 17 vorzugsweise drei asymmetrisch angeordnete Schnapphaken 18, welche
zur Befestigung der Schaltergriffkappe 9 und zur Drehmomentübertragung der Werteverstellung
von der Schaltergriffkappe 9 auf die Achshülse 6 ausgebildet sind. Die Schnapphaken
18 weisen eine Rillenstruktur 19 zum Eingriff in eine korrespondierende Rillenstruktur
23 in der Schaltergriffkappe 9 auf. Die Rillenstruktur 19 ist dabei von drei Rasten
20 gebildet, welche in eine Mehrzahl an Rillen der Rillenstruktur 23 eingreifen, so
dass bei übermäßiger Zugkraft des Benutzers an der Schaltergriffkappe 9 die Kappe
nicht sofort freigegeben wird, sondern die Rasten 20 lediglich in die nächstliegenden
Rillen der Rillenstruktur 23 greifen. Zudem wird durch diesen Aufbau vermieden, dass
sich beim sog. Ausschnalzen der Schaltvorrichtung 1 die Schaltergriffkappe 9 von der
Achshülse 6 ungewünschter weise löst. Zudem weist der Schnapphaken 18 eine Aussparung
in Form eines Schlitzes auf, um den Schnapphaken 18 in seiner federnden Funktionsweise
zur Aufnahme der Schaltergrifföffnung 9 zu unterstützen. Durch die Aussparung des
Schnapphakens 18 entstehen zwei Fortsätze, welche sich flexibler bewegen lassen als
die nicht geschlitzte Basis des Schapphakens 18. Durch die Flexibilität des Schnapphakens
18 wird der form- und kraftschlüssige Verbindungsmechanismus zwischen Achshülse 6
und Schaltergriffkappe 9 verbessert.
[0025] Fig. 5 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Schaltergriffkappe 9. Die im
Wesentlichen topfförmige Schaltergriffkappe 9 weist an ihrer innenliegenden Mantelfläche
22 eine Rillenstruktur 23 zur Verbindung mit dem Schapphaken 18 der Achshülse 6 auf.
Dabei greifen die Rasten 20 des Schnapphakens 18 in die Rillenstruktur 23 ein und
bewirken durch die federnde Wirkung des Schnapphakens 18 eine form- und kraftschlüssige
Verbindung, welche das Drehmoment der Werteverstellung auf die Achshülse 6 sicher
übertragt und gleichzeitig eine Sicherung der Schaltergriffkappe 9 gegen ungewolltes
Abziehen sicherstellt. Die mehrteilige Rillenstruktur vermittelt zudem dem Benutzer,
welcher die Schaltergriffkappe 9 bewusst abziehen möchte, ein taktiles Feedback, da
sich in einem ersten Schritt lediglich eine Raste 20 aus der Rillenstruktur 23 bewegt.
Daraus kann der Benutzer abschätzen, dass sich die Schaltergriffkappe 9 bei gleichbleibendem
Kraftaufwand lässt und eine weitere Erhöhung des Kraftaufwands nicht von Nöten ist.
Bei ungedämpften Schaltvorrichtungen 1 ist die Rillenstruktur 23 zudem von Vorteil,
da das Schnalzen gegen den Endanschlag nicht das komplette Lösen der Schaltergriffkappe
9 von der Achshülse 6 bewirkt, sondern lediglich das die Rasten 20 in eine weiter
außen liegende Rille der Rillenstruktur 23 eingreifen. Die Rillenstruktur 23 in der
Schaltergriffkappe 9 kann umlaufend oder abschnittsweise angeordnet sein. Die Rillenstruktur
23 kann - nach Art einer Gewindemutter - aus einer gewindeförmigen, spiralartigen
Rillenanordnung an der Mantelfläche 22 ausgebildet sein.
[0026] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Schaltergriffaufnahme 2. Die
Schaltergriffaufnahme 2, mit ihrem im Wesentlichen topfförmigen Grundkörper weist
an ihrer Stirnfläche Aussparungen 24 und Nuten 25 zur Aufnahme des Anschlagsrings
10 auf. Zudem weist die Schaltergriffaufnahme 2 Befestigungselemente 26 in Form von
Schnapphaken zur Befestigung der Schaltergriffaufnahme 2 am Bendenträger auf.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0027]
- 1
- Schaltvorrichtung
- 2
- Schaltergriffaufnahme
- 3
- Achsdorn
- 4
- Blattfeder
- 5
- Schaltergriffführung
- 6
- Achshülse
- 7
- Spiralfeder
- 8
- Rotationsdämpfer
- 9
- Schaltergriffkappe
- 10
- Anschlagring
- 11
- Anschlagfläche
- 12
- Stirnfläche
- 13
- Mantelfläche
- 14
- Rasthaken
- 15
- Formelement
- 16
- Nut
- 17
- Kragen
- 18
- Schnapphaken
- 19
- Rillenstruktur
- 20
- Raste
- 21
- Aussparung
- 22
- Mantelfläche
- 23
- Rillenstruktur
- 24
- Aussparung
- 25
- Nut
- 26
- Befestigungselement
1. Schaltvorrichtung (1) für ein Gargerät, mit einer Schaltergriffaufnahme (2) zur Aufnahme
einer versenkbaren Achshülse (6), welche über eine Schaltergriffführung (5) geführt
und über einen Achsdorn (3) drehbar gelagert ist, wobei ein an der Schaltergriffaufnahme
(2) angeordneter Anschlagring (10) vorgesehen ist, der in einer Betätigungsstellung
der Schaltvorrichtung (1) einen Anschlag für die Achshülse (6) bildet, wobei der Anschlagring
(10) und/oder die Achshülse (6) zumindest abschnittsweise Anschlagflächen (11) zur
Verringerung der Reibung zwischen Anschlagring (10) und Achshülse (6) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass abschnittsweise Erhöhungen oder Aussparungen an den Anlageflächen angebracht sind,
um die Auflagefläche der Achshülse zum Endanschlag zu minimieren.
2. Schaltvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagring (10) Mittel zur eindeutigen formschlüssigen Positionierung in der
Schaltergriffaufnahme (2), insbesondere Rasthaken (14) und/oder Formelemente (15)
aufweist.
3. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagring (10) eine Hohlgeometrie zum Verrasten der Rasthaken (14) aufweist.
4. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Achshülse (6) zumindest ein Schnapphaken (18) vorgesehen ist, welcher form-
und kraftschlüssig in eine Rillenstruktur (23) einer Schaltergriffkappe (9) eingreift,
wodurch die Schaltergriffkappe (9) abnehmbar ausgeführt ist.
5. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnapphaken (18) zumindest eine Raste (20), vorzugsweise drei Rasten aufweist.
6. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnapphaken (18) zumindest eine Aussparung (21) aufweist, wodurch der Schnapphaken
(18) in zumindest zwei Bereiche unterteilt ist, und die Federkraft zum Trennen der
Schaltergriffkappe (9) und der Achshülse (6) verringerbar ist.
7. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Achshülse (6) ein Rotationsdämpfer (8) vorgesehen ist, welcher die Achshülse
(6) in Richtung der Betätigungsstellung dämpft.
8. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltergriffkappe (9) abnehmbar ausgebildet ist, und eine Rillenstruktur (23)
zur form- und kraftschlüssigen Verbindung mit der Achshülse (6) aufweist.
9. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltergriffaufnahme (2) Aussparungen (24) und/oder Nuten (25) zur Aufnahme
des Anschlagrings (10) aufweist.
10. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltergriffaufnahme (2) Befestigungselemente (26) zur Befestigung am Blendenträger
aufweist.
11. Schaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Baugruppe aus Achsdorn (3) und Schaltergriffaufnahme (2) durch ein 2-Komponenten-Verfahren
gebildet ist.
12. Haushaltsgerät, insbesondere Gargerät, mit einer Schaltvorrichtung (1) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche.
1. Switch apparatus (1) for a cooking appliance, with a switch handle holder (2) for
holding a retractable axial sleeve (6), which is guided via a switch handle guide
(5) and is rotatably mounted via an axial bolt (3), wherein there is provision for
a contact ring (10) which is arranged on the switch handle holder (2) and forms an
end stop for the axial sleeve (6) when the switch apparatus (1) is in an actuation
position, wherein the contact ring (10) and/or the axial sleeve (6) have contact areas
(11), at least in sections, for reducing the friction between contact ring (10) and
axial sleeve (6), characterised in that elevations or recesses are applied to the contact areas in order to minimise the
contact area of the axial sleeve against the end stop.
2. Switch apparatus (1) according to claim 1, characterised in that the contact ring (10) has means for the unique form-fitting positioning in the switch
handle holder (2), in particular latching hook (14) and/or shape elements (15).
3. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the contact ring (10) has a hollow geometry for locking the latching hook (14).
4. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that there is provision on the axial sleeve (6) for at least one snap-on hook (18), which
engages into a groove structure (23) of a switch handle cap (9) in a form-fitting
and force-fitting manner, whereby the switch handle cap (9) is designed in a detachable
manner.
5. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the snap-on hook (18) has at least one notch (20), preferably three notches.
6. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the snap-on hook (18) has at least one recess (21), whereby the snap-on hook (18)
is divided into at least two regions, and the spring force for separating the switch
handle cap (9) and the axial sleeve (6) can be reduced.
7. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that there is provision on the axial sleeve (6) for a rotation damper (8), which cushions
the axial sleeve (6) in the direction of the actuation position.
8. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the switch handle cap (9) is embodied in a detachable manner and has a groove structure
(23) for connecting to the axial sleeve (6) in a form-fitting and force-fitting manner.
9. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the switch handle holder (2) has recesses (24) and/or slots (25) for holding the
contact ring (10).
10. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the switch handle holder (2) has fastening elements (26) for fastening to the panel
carrier.
11. Switch apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the component group consisting of axial bolt (3) and switch handle holder (2) is
formed by a two-component method.
12. Household appliance, in particular cooking appliance, with a switch apparatus (1)
according to one of the preceding claims.
1. Dispositif de commutation (1) pour appareil de cuisson, avec un logement de poignée
de commutateur (2) pour le logement d'une douille d'axe (6) escamotable, laquelle
est guidée par un guide de logement de poignée de commutateur (5) et est logée à rotation
par une broche d'axe (3), une bague de butée (10) sur le logement de poignée de commutateur
(2) étant prévue, laquelle forme en position d'actionnement du dispositif de commutation
(1), une butée pour la douille d'axe (6),
cette bague de butée (10) et/ou cette douille d'axe (6) présentant au moins par section
des surfaces de butée (11) destinées à diminuer le frottement entre la bague de butée
(10) et la douille d'axe (6),
caractérisé en ce que des élévations ou des creux sont répartis par section sur les surfaces de pose et
ce, pour réduire au minimum la surface de support de la douille d'axe en fin de butée.
2. Dispositif de commutation (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la bague de butée (10) comporte un moyen de positionnement par emboîtement net dans
le logement de poignée de commutateur (2), en particulier un clips (14) et/ou des
éléments usinés (15).
3. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bague de butée (10) présente une géométrie creuse pour l'encliquetage du clips
(14).
4. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur la douille d'axe (6) est prévu au moins un crochet d'encliquetage (18), lequel
s'engage par emboîtement et adhérence dans la structure cannelée (23) d'un cache de
logement de poignée de commutation (9), ce cache de logement de poignée de commutation
(9) étant réalisé démontable.
5. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le crochet d'encliquetage (18) comporte au moins une languette élastique (20), de
préférence trois languettes élastiques.
6. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le crochet d'encliquetage (18) comporte au moins une encoche (21), qui divise le
crochet d'encliquetage (18) en au moins deux zones, et la force de rappel pour la
séparation du cache de commutateur (9) et de la douille d'axe (6) peut être diminuée.
7. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur la douille d'axe (6) se trouve un atténuateur de rotation (8) qui amortit la
douille d'axe (6) dans le sens de la position d'actionnement.
8. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cache de poignée du commutateur (9) est réalisé démontable et comporte une structure
cannelée (23) pour le raccord par emboîtement et adhérence avec la douille d'axe (6).
9. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement de poignée de commutateur (2) comporte des encoches (24) et/ou des rainures
(25) pour le logement de la bague de butée (10).
10. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement de poignée de commutateur (2) comporte des éléments de fixation (26)
pour la fixation sur le support.
11. Dispositif de commutation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le groupe constitué d'une broche d'axe (3) et d'un logement de poignée de commutateur
(2) est formé par un procédé à deux composants.
12. Appareil électroménager, en particulier appareil de cuisson, avec un dispositif de
commutation (1) selon l'une des revendications précédentes.
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