(19)
(11) EP 2 960 581 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.09.2019  Patentblatt  2019/37

(21) Anmeldenummer: 15169758.8

(22) Anmeldetag:  29.05.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24C 3/08(2006.01)

(54)

KOCHMULDE

COOKING HOB

PLAQUE DE CUISSON


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 25.06.2014 ES 201430963

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.12.2015  Patentblatt  2015/53

(73) Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Alonso Lopez, Jose Manuel
    39600 Muriedas Cantabria (ES)
  • Buenaga Cotera, Hector
    39540 San Vicente de la Barquera Cantabria (ES)
  • Corral Ricalde, Javier
    39600 Muriedas (ES)
  • Herrera Ruiz, Alfonso
    39600 Maliaño (Cantabria) (ES)
  • Pelayo Alonso, Carlos
    39638 Villafufre (Cantabria) (ES)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 536 619
EP-A2- 2 295 868
EP-A2- 2 607 789
CN-A- 101 413 684
US-A1- 2003 140 918
EP-A1- 2 439 454
EP-A2- 2 607 789
WO-A1-2004/001295
US-A- 5 266 026
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kochmulde und einen Herd.

    [0002] Bei der Montage eines Gasherds bzw. einer Gaskochmulde werden vor dem Auflegen einer Deckplatte bzw. eines Top Sheets der Gaskochmulde die Gasbrenner relativ zu in der Deckplatte vorgesehenen Ausschnitten positioniert. Dies kann beispielsweise mit Hilfe mit einer Bodenwanne der Gaskochmulde verschraubter Positioniereinrichtungen geschehen. Es ist daher wünschenswert, die Montage der Gasbrenner zu vereinfachen. Die CN 101 413 684 A beschreibt eine Kochmulde mit einem Gasbrenner, der ein Brenneroberteil, das oberhalb einer Deckplatte angeordnet ist, und ein Brennerunterteil, das unterhalb der Deckplatte angeordnet ist, umfasst.

    [0003] Die US 2003/0140918 A1 beschreibt einen Gasbrenner, der an einer Deckplatte einer Kochmulde befestigt ist.

    [0004] Die EP 2 295 868 A2 beschreibt einen Hitzeschild aus einem Kunststoffmaterial, der an einer Deckplatte einer Kochmulde befestigt ist.

    [0005] Die WO 2004/001295 A1 beschreibt einen Gasbrenner für Herde und Einbaukochflächen. Der Gasbrenner umfasst einen zentralen Körper, der mit einem Gasinjektor versehen ist, und einen Flammentrennkopf, der entfernbar auf dem zentralen Körper montiert werden kann. Der Zentralkörper ist mittels Klemmschrauben an einem Tragrahmen montiert und befestigt und der Tragrahmen umfasst mindestens eine Außenwand und im Falle von Kochflächen auch eine Innenwand. Der Zentralkörper umfasst mehrere Positionierungselemente, die unterhalb der Außenwand und bei Kochflächen auch oberhalb der Innenwand positionierbar sind.

    [0006] Weiterer relevanter Stand der Technik ist aus der EP 2 607 789 A2 bekannt.

    [0007] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine verbesserte Kochmulde zur Verfügung zu stellen. Demgemäß wird eine Kochmulde mit einem Gasbrenner und zumindest einer Positioniereinrichtung zum Positionieren des Gasbrenners in oder an der Kochmulde, wobei die Positioniereinrichtung mindestens einen Eingriffsabschnitt umfasst, der dazu eingerichtet ist, in einen Durchbruch einer Bodenwanne der Kochmulde formschlüssig einzugreifen, vorgeschlagen. Dabei ist die Positioniereinrichtung aus einem Kunststoffmaterial gefertigt. Die Positioniereinrichtung weist mindestens einen Haltestift auf, der dazu eingerichtet ist, in ein Brennergehäuse des Gasbrenners formschlüssig einzugreifen.

    [0008] Dadurch, dass die Positioniereinrichtung dazu eingerichtet ist, in den Durchbruch der Bodenwanne formschlüssig einzugreifen, kann diese ohne zusätzliche Hilfsmittel wie beispielsweise Schrauben an der Bodenwanne befestigt werden. Die Fertigung der Positioniereinrichtung aus einem Kunststoffmaterial ermöglicht dessen kostengünstige Herstellung in großen Stückzahlen, z.B. in einem Kunststoffspritzgussverfahren. Beispielsweise ist die Positioniereinrichtung aus einem hitzebeständigen Kunststoffmaterial wie beispielsweise Polyetheretherketon gefertigt. Die Positioniereinrichtung kann aus einem faserverstärkten, insbesondere glasfaserverstärkten, Kunststoffmaterial gefertigt sein.

    [0009] An dem Brennergehäuse sind vorzugsweise Aufnahmeabschnitte vorgesehen, in die der Haltestift eingreift. Vorzugsweise weist die Positioniereinrichtung zwei voneinander beabstandet angeordnete Haltestifte auf.

    [0010] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Positioniereinrichtung einen Basisabschnitt auf, an dem der mindestens eine Eingriffsabschnitt und der mindestens eine Haltestift angeordnet sind.

    [0011] Der Basisabschnitt ist vorzugsweise leistenförmig. Der mindestens eine Eingriffsabschnitt und der mindestens eine Haltestift sind vorzugsweise an einander gegenüberliegenden Oberflächen des leistenförmigen Basisabschnitts positioniert.

    [0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind der Basisabschnitt, der mindestens eine Eingriffsabschnitt und der mindestens eine Haltestift materialeinstückig ausgebildet.

    [0013] Dies ermöglicht eine einfache und kostengünstige Herstellung der Positioniereinrichtung. Beispielsweise ist die Positioniereinrichtung in einem Kunststoffspritzgussverfahren herstellbar.

    [0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Eingriffsabschnitt zumindest einen elastisch verformbaren Eingriffsarm auf.

    [0015] Vorzugsweise weist der Eingriffsabschnitt zwei einander gegenüberliegend angeordnete elastisch verformbare Eingriffsarme auf. Die Eingriffsarme sind vorzugsweise als federelastisch verformbare Schnapphaken ausgebildet.

    [0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist an dem zumindest einen Eingriffsarm eine Einführschräge zum Einführen des zumindest einen Eingriffsarm in den Durchbruch vorgesehen.

    [0017] Insbesondere gleitet der Eingriffsarm beim Eindrücken des Eingriffsabschnitts in den Durchbruch der Bodenwanne mit der Einführschräge in den Durchbruch, wobei der Eingriffsarm federelastisch verformt wird. Der Eingriffsarm hinterschnappt den Durchbruch und fixiert so die Positioniereinrichtung an der Bodenwanne.

    [0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Positioniereinrichtung zumindest einen Betätigungsstift auf, der dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Eingriffsarm so zu verformen, dass dieser den Durchbruch hintergreift.

    [0019] Der Betätigungsstift ist vorzugsweise in den zumindest einen Eingriffsabschnitt einführbar, um den zumindest einen Eingriffsarm zu verformen.

    [0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Positioniereinrichtung zumindest eine Federeinrichtung auf, die dazu eingerichtet ist, die Positioniereinrichtung gegen die Kochmuldenwanne vorzuspannen.

    [0021] Die Federeinrichtung kann materialeinstückig mit dem Eingriffsabschnitt ausgebildet sein. Die Federeinrichtung ist vorzugsweise eine Blattfeder.

    [0022] Die Kochmulde umfasst insbesondere mehrere Gasbrenner bzw. ein Unterteil jedes Gasbrenners und eine mit jedem Gasbrennerunterteil zusammenwirkende Positioniereinrichtung. Die Kochmulde ist vorzugsweise eine Gaskochmulde. Die Kochmulde kann Teil eines Haushaltsgeräts sein. Insbesondere ist die Kochmulde Teil eines Herds.

    [0023] Weiterhin wird ein Herd mit zumindest einer derartigen Positioniereinrichtung und/oder einer derartigen Kochmulde vorgeschlagen.

    [0024] Der Herd ist vorzugsweise ein Haushaltsgerät. Insbesondere ist der Herd ein Gasherd.

    [0025] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
    Fig. 1
    zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Herds;
    Fig. 2
    zeigt eine weitere schematische perspektivische Ansicht des Herds gemäß der Fig. 1;
    Fig. 3
    zeigt eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform einer Positioniereinrichtung;
    Fig. 4
    zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Positioniereinrichtung gemäß der Fig. 3;
    Fig. 5
    zeigt eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Positioniereinrichtung;
    Fig. 6
    zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Positioniereinrichtung gemäß der Fig. 5;
    Fig. 7
    zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Positioniereinrichtung;
    Fig. 8
    zeigt eine weitere schematische perspektivische Ansicht der Positioniereinrichtung gemäß der Fig. 7;
    Fig. 9
    zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Positioniereinrichtung;
    Fig. 10
    zeigt eine weitere schematische perspektivische Ansicht der Positioniereinrichtung gemäß der Fig. 9;
    Fig. 11
    zeigt eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Positioniereinrichtung; und
    Fig. 12
    zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Positioniereinrichtung gemäß der Fig. 11.


    [0026] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.

    [0027] Die Fig. 1 und 2 zeigen jeweils eine schematische perspektivische Ansicht eines Herds 1. Der Herd 1 ist insbesondere ein Gasherd. Der Herd 1 umfasst eine Kochmulde 2, insbesondere eine Gaskochmulde. Die Kochmulde 2 weist eine Bodenwanne 3 auf. Die Bodenwanne 3 ist insbesondere ein wannenförmiges Bodenblech. In oder an der Bodenwanne 3 sind mehrere Gasbrenner 4 angeordnet. In den Fig. 1 und 2 ist jeweils lediglich ein Gasbrenner 4 gezeigt. Der Gasbrenner 4 weist ein Brennergehäuse 5 auf. Die Bodenwanne 3 weist mehrere Durchbrüche 6 auf, von denen in der Fig. 1 lediglich zwei mit einem Bezugszeichen versehen sind.

    [0028] Die Kochmulde 2 umfasst weiterhin eine Deckplatte oder ein sogenanntes Top Sheet. Der Gasbrenner 4 ist zumindest teilweise zwischen der Bodenwanne 3 und der Deckplatte angeordnet. Insbesondere ragt der Gasbrenner 4 über die Deckplatte hinaus. Hierzu ist an der Deckplatte ein entsprechender Durchbruch vorgesehen. Das Brennergehäuse 5 kann mit der Deckplatte verschraubt sein. Weiterhin ist in den Fig. 1 und 2 eine Positioniereinrichtung 7 zum Positionieren des Gasbrenners 4 in oder an der Kochmulde 2 gezeigt. Die Positioniereinrichtung 7 ist dazu eingerichtet den Gasbrenner 4 zum Montieren desselben in einer vorbestimmten Position zu fixieren. Beispielsweise ist die Positioniereinrichtung 7 dazu eingerichtet, den Gasbrenner 4 relativ zu dem in der Deckplatte vorgesehenen Durchbruch zu positionieren. Nach dem Montieren des Brennergehäuses 5 an der Deckplatte hat die Positioniereinrichtung 7 keine tragende Funktion mehr.

    [0029] Die Fig. 3 zeigt in einer schematischen Seitenansicht eine Ausführungsform der Positioniereinrichtung 7. Die Fig. 4 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Positioniereinrichtung 7. Die Positioniereinrichtung 7 weist mindestens einen Eingriffsabschnitt 8 auf, der dazu eingerichtet ist, in einen der Durchbrüche 6 der Bodenwanne 3 der Kochmulde 2 einzugreifen. Vorzugsweise weist die Positioniereinrichtung 7 zwei Eingriffsabschnitte 8 auf. Die Anzahl der Eingriffsabschnitte 8 ist beliebig. Die Positioniereinrichtung 7 ist aus einem Kunststoffmaterial gefertigt. Beispielsweise ist die Positioniereinrichtung 7 ein Kunststoffspritzgussbauteil. Wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, weist die Positioniereinrichtung 7 einen leistenförmigen Basisabschnitt 9 auf, aus dem sich unterseitig die Eingriffsabschnitte 8 herauserstrecken.

    [0030] Auf einer den Eingriffsabschnitten 8 abgewandten Seite des Basisabschnitts 9 ist zumindest ein Haltestift 10 vorgesehen, der dazu eingerichtet ist, in das Brennergehäuse 5 des Gasbrenners 4 formschlüssig einzugreifen. Beispielsweise weist die Positioniereinrichtung 7 zwei voneinander beabstandet angeordnete Haltestifte 10 auf. An dem Brennergehäuse 5 sind korrespondierende Aufnahmeabschnitte 11 zum Aufnehmen der Haltestifte 10 vorgesehen (Fig. 1). Der Basisabschnitt 9, die Haltestifte 10 und die Eingriffsabschnitte 8 sind materialeinstückig ausgebildet. Die Haltestifte 10 greifen so in die Aufnahmeabschnitte 11 des Brennergehäuses 5 ein, dass das Brennergehäuse 5 relativ zu der Bodenwanne 3 nicht verkippen kann.

    [0031] Jeder Eingriffsabschnitt 8 weist vorzugsweise zumindest einen elastisch verformbaren Eingriffsarm 12, 13 auf. Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, weist der Eingriffsabschnitt 8 beispielsweise zwei einander gegenüberliegend angeordnete elastisch verformbare Eingriffsarme 12, 13 auf. Die Eingriffsarme 12, 13 sind keilförmig ausgebildet. Insbesondere sind die Eingriffsarme 12, 13 als Schnapphaken ausgebildet. Beim Eindrücken des Eingriffsabschnitts 8 in den Durchbruch 6 der Bodenwanne 3 werden die Eingriffsarme 12, 13 elastisch verformt und schnappen hinter dem Durchbruch 6 ein. Insbesondere ist hierzu an den Eingriffsarmen 12, 13 jeweils eine Einführschräge 14 vorgesehen.

    [0032] Wie die Fig. 1 weiterhin zeigt, kann an jedem Eingriffsabschnitt 8 eine Federeinrichtung 15 vorgesehen sein, die vorzugsweise materialeinstückig mit dem Eingriffsabschnitt 8 ausgebildet ist. Die Federeinrichtung 15 ist beispielsweise als Blattfeder ausgebildet. Die Federeinrichtung 15 spannt die Positioniereinrichtung 7 gegen die Bodenwanne 3 vor. Hierdurch wird ein Verrutschen oder Wackeln der Positioniereinrichtung 7 verhindert.

    [0033] Die Fig. 5 zeigt eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Positioniereinrichtung 7. Die Fig. 6 zeigt die Positioniereinrichtung 7 in einer schematischen perspektivischen Ansicht. Die Ausführungsform der Positioniereinrichtung 7 gemäß der Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von der Ausführungsform der Positioniereinrichtung gemäß der Fig. 3 und 4 dadurch, dass jeder Eingriffsabschnitt 8 lediglich einen federelastisch verformbaren Eingriffsarm 12 aufweist.

    [0034] Die Fig. 7 und 8 zeigen jeweils in einer schematischen perspektivischen Ansicht eine weitere Ausführungsform einer Positioniereinrichtung 7. Die Positioniereinrichtung 7 gemäß der Fig. 7 und 8 unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen Ausführungsformen der Positioniereinrichtung 7 dadurch, dass diese zumindest einen Betätigungsstift 16 aufweist, der dazu eingerichtet ist, den mindestens einen Eingriffsabschnitt 8 so zu verformen, dass dieser den Durchbruch 6 hintergreift. Beispielsweise weist jeder Eingriffsabschnitt 8 drei oder vier Eingriffsarme 12, 13 auf, von denen in der Fig. 8 lediglich zwei mit einem Bezugszeichen versehen sind. Die Eingriffsarme 12, 13 weisen vorzugsweise keine Einführschrägen auf, sondern werden durch Eindrücken des Betätigungsstifts 16 derart verformt, dass diese den Durchbruch 6 hintergreifen.

    [0035] Die Fig. 9 und 10 zeigen jeweils in einer schematischen perspektivischen Ansicht eine weitere Ausführungsform einer Positioniereinrichtung 7. Die Positioniereinrichtung 7 gemäß der Fig. 9 und 10 unterscheidet sich von der Positioniereinrichtung 7 gemäß der Fig. 7 und 8 dadurch, dass die Positioniereinrichtung 7 keinen Basisabschnitt 9 aufweist. An dem Haltestift 10 ist unterseitig ein Betätigungsstift 16 vorgesehen, der dazu eingerichtet ist, die Eingriffsarme 12, 13 beim Herunterdrücken des Haltestifts 10 so zu verformen, dass diese den Durchbruch 6 der Bodenwanne 3 hintergreifen.

    [0036] Die Fig. 11 zeigt in einer schematischen Seitenansicht eine weitere Ausführungsform einer Positioniereinrichtung 7. Die Fig. 12 zeigt die Positioniereinrichtung 7 in einer schematischen perspektivischen Ansicht. Die Positioniereinrichtung gemäß der Fig. 11 und 12 unterscheidet sich von der Positioniereinrichtung 7 gemäß der Fig. 1 und 2 lediglich dadurch, dass die Positioniereinrichtung 7 keinen Basisabschnitt 9 aufweist.

    Verwendete Bezugszeichen:



    [0037] 
    1
    Herd
    2
    Kochmulde
    3
    Bodenwanne
    4
    Gasbrenner
    5
    Brennergehäuse
    6
    Durchbruch
    7
    Positioniereinrichtung
    8
    Eingriffsabschnitt
    9
    Basisabschnitt
    10
    Haltestift
    11
    Aufnahmeabschnitt
    12
    Eingriffsarm
    13
    Eingriffsarm
    14
    Einführschräge
    15
    Federeinrichtung
    16
    Betätigungsstift



    Ansprüche

    1. Kochmulde (2) mit einem Gasbrenner (4) und zumindest einer Positioniereinrichtung (7) zum Positionieren des Gasbrenners (4) in oder an der Kochmulde (2), wobei die Positioniereinrichtung (7) mindestens einen Eingriffsabschnitt (8) umfasst, der dazu eingerichtet ist, in einen Durchbruch (6) einer Bodenwanne (3) der Kochmulde (2) formschlüssig einzugreifen, wobei die Positioniereinrichtung (7) aus einem Kunststoffmaterial gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Positioniereinrichtung (7) mindestens einen Haltestift (10) aufweist, der dazu eingerichtet ist, in ein Brennergehäuse (5) des Gasbrenners (4) formschlüssig einzugreifen.
     
    2. Kochmulde nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Basisabschnitt (9), an dem der mindestens eine Eingriffsabschnitt (8) und der mindestens eine Haltestift (10) angeordnet sind.
     
    3. Kochmulde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisabschnitt (9), der mindestens eine Eingriffsabschnitt (8) und der mindestens eine Haltestift (10) materialeinstückig ausgebildet sind.
     
    4. Kochmulde nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsabschnitt (8) zumindest einen elastisch verformbaren Eingriffsarm (12, 13) aufweist.
     
    5. Kochmulde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zumindest einem Eingriffsarm (12, 13) eine Einführschräge (14) zum Einführen des zumindest einen Eingriffsarms (12, 13) in den Durchbruch (6) vorgesehen ist.
     
    6. Kochmulde nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch zumindest einen Betätigungsstift (16), der dazu eingerichtet ist, den zumindest einen Eingriffsarm (12, 13) so zu verformen, dass dieser den Durchbruch (6) hintergreift.
     
    7. Kochmulde nach einem der Ansprüche 1 - 6, gekennzeichnet durch zumindest eine Federeinrichtung (15), die dazu eingerichtet ist, die Positioniereinrichtung (7) gegen die Bodenwanne (3) vorzuspannen.
     
    8. Herd (1) mit einer Kochmulde (2) nach einem der Ansprüche 1 - 7.
     


    Claims

    1. Cooking hob (2) with a gas burner (4) and at least one positioning device (7) for positioning the gas burner (4) in or on the cooking hob (2), wherein the positioning device (7) comprises at least one engagement portion (8), which is configured to engage in an aperture (6) of a base plate (3) of the cooking hob (2) in a form-fit manner, wherein the positioning device (7) is manufactured from a plastic material, characterised in that the positioning device (7) has at least one holding pin (10), which is configured to engage in a burner housing (5) of the gas burner (4) in a form-fit manner.
     
    2. Cooking hob according to claim 1, characterised by a base portion (9), on which the at least one engagement portion (8) and the at least one holding pin (10) are arranged.
     
    3. Cooking hob according to claim 2, characterised in that the base portion (9), the at least one engagement portion (8) and the at least one holding pin (10) are embodied as one single piece.
     
    4. Cooking hob according to one of claims 1 - 3, characterised in that the engagement portion (8) has at least one elastically deformable engaging arm (12, 13).
     
    5. Cooking hob according to claim 4, characterised in that an insertion bevel (14) for inserting the at least one engaging arm (12, 13) into the aperture (6) is provided on the at least one engaging arm (12, 13).
     
    6. Cooking hob according to claim 4 or 5, characterised by at least one actuation pin (16), which is configured to deform the at least one engaging arm (12, 13) so that this engages behind the aperture (6).
     
    7. Cooking hob according to one of claims 1 - 6, characterised by at least one spring device (15), which is configured to clamp the positioning device (7) against the base plate (3).
     
    8. Cooker (1) with a cooking hob (2) according to one of claims 1 - 7.
     


    Revendications

    1. Table de cuisson (2) munie d'un brûleur à gaz (4) et d'au moins un dispositif de positionnement (7) destiné à positionner le brûleur à gaz (4) dans ou sur la table de cuisson (2), dans laquelle le dispositif de positionnement (7) comprend au moins une section de mise en prise (8) conçue pour venir en prise par complémentarité de forme avec un percement (6) d'un bac de fond (3) de la table de cuisson (2), dans laquelle le dispositif de positionnement (7) est réalisé en une matière plastique, caractérisée en ce que le dispositif de positionnement (7) présente au moins une goupille de retenue (10) conçue pour venir en prise par complémentarité de forme avec un culot de brûleur (5) du brûleur à gaz (4).
     
    2. Table de cuisson selon la revendication 1, caractérisée par une section de base (9) au niveau de laquelle sont agencées la au moins une section de mise en prise (8) et la au moins une goupille de retenue (10).
     
    3. Table de cuisson selon la revendication 2, caractérisée en ce que la section de base (9), la au moins une section de mise en prise (8) et la au moins une goupille de retenue (10) sont réalisées d'un seul tenant et en une seule matière.
     
    4. Table de cuisson selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la section de mise en prise (8) présente au moins un bras de mise en prise (12, 13) pouvant être déformé de manière élastique.
     
    5. Table de cuisson selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'une pente d'insertion (14) destinée à l'insertion du au moins un bras de mise en prise (12, 13) dans le percement (6) est prévue au niveau du au moins un bras de mise en prise (12, 13).
     
    6. Table de cuisson selon la revendication 4 ou 5, caractérisée par au moins une goupille d'actionnement (16) conçue pour déformer le au moins un bras de mise en prise (12, 13) de sorte que celui-ci vient en prise avec le percement (6) par l'arrière.
     
    7. Table de cuisson selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée par au moins un dispositif à ressort (15) conçu pour précontraindre le dispositif de positionnement (7) par rapport au bac de fond (3).
     
    8. Cuisinière (1) munie d'une table de cuisson (2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7.
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente