[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Uhrenbeweger mit einer Anzahl von Aufnahmezylindern
zur Aufnahme von Uhren, der eine sehr gleichmäßige Bewegung der Uhren zum Aufziehen
des mechanischen Uhrwerks ermöglicht.
[0002] Uhrenbeweger dienen im Allgemeinen zum Aufziehen von mechanischen Automatikuhren.
Solche mechanischen Automatikuhren sind prinzipiell darauf ausgelegt, dass sie durch
das Tragen am Handgelenk und die daraus resultierenden Bewegungen ständig aufgezogen
werden. Ist die Uhr voll aufgezogen, das heißt, ist die Antriebsfeder der Uhrenmechanik
voll vorgespannt, so ist je nach Bauart und Funktionsumfang der Uhr eine Laufzeit,
bzw. eine sogenannte Gangreserve, von 20 bis 40 Stunden sichergestellt. Sofern die
Uhr nicht getragen wird, wenn also keine regelmäßige Bewegung stattfindet, bleibt
das Uhrwerk nach Ende der Gangreserve stehen und die Uhr muss manuell aufgezogen werden.
[0003] Durch das Stehenbleiben der Uhr muss aber nicht nur die aktuelle Uhrzeit eingestellt
werden, sondern insbesondere bei hochwertigen Uhren auch die sogenannten Komplikationen,
beispielsweise Wochentage, Monate, Mondphasen, Zeitzonen etc. Dies ist nicht nur eine
unnötige zeitliche Belastung für den Träger der Uhr, sondern kann teilweise nur von
entsprechend ausgebildetem Personen wie Uhrmachern vorgenommen werden. Daneben hat
ein Stehenbleiben des Uhrwerks auch mechanische Auswirkungen, beispielsweise weil
sich bei Stillstand des Uhrwerks die Viskosität des Schmierstoffs in den Lagern der
bewegten Teile ändert. Bleibt eine Uhr häufig über längere Zeit stehen, kann dies
zu einer Beeinträchtigung des Uhrwerks führen.
[0004] Uhrenbeweger sind aus dem Stand der Technik prinzipiell bekannt. So beschreibt
EP 1 780 614 A1 einen Tourbillon Uhrenbeweger, bei dem ein Uhrenträger in einer Trommel aufbewahrt
und mittels angetriebener Walzen um eine Längsachse bewegt wird. Damit ist es möglich,
ein oder zwei Uhren zuverlässig zum Aufziehen zu bewegen.
[0005] In
WO 2005/073817 A1 wird ein Uhrenbeweger für sechs Armbanduhren beschrieben, bei dem einzelne Uhrenhalter
durch ein abgeschirmtes Planetengetriebe von einem Motor in eine Drehbewegung versetzt
werden. Der Aufbau dieses Uhrenbewegers ist mechanisch anspruchsvoll und aufwändig.
[0006] Um gleichzeitig eine größere Anzahl von Uhren aufzuziehen, wird in
US 2005/265129 A1 ein Schrank vorgeschlagen, in dem eine größere Anzahl einzelner Vorrichtungen zum
Bewegen jeweils einer Uhr angeordnet sind. Diese Anordnung beansprucht jedoch relativ
viel Platz, da sie eher ein Möbelstück darstellt.
[0007] Die Bewegung von Uhren in einfacher Weise ist im Stand der Technik nur für einzelne
oder nur sehr wenige Uhren beschrieben, während eine gleichzeitige Bewegung mehrerer
Uhren nur mit hohem mechanischem Aufwand realisierbar ist.
[0008] Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Uhrenbeweger zu schaffen,
mit dem auf einfache und zuverlässige Art und Weise eine Mehrzahl von Uhren gleichzeitig
bewegt und damit aufgezogen werden kann. Gleichzeitig soll dieser Uhrenbeweger möglichst
platzsparend und energieeffizient sein und ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild
bieten.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Uhrenbeweger der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
dass ein zentriert angeordnetes Antriebselement so angetrieben wird, dass durch seine
Bewegung eine Anzahl von Aufnahmezylindern damit die darin aufbewahrten Uhren gleichzeitig
bewegt werden.
[0010] In einem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung einen Uhrenbeweger (1)
nach dem Anspruch 1.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch geschicktes
Anordnen und mechanisches in Kontakt Bringen einer Anzahl von Aufnahmezylindern (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) für Uhren mit einem Antriebselement (25) ein Uhrenbeweger (1)
geschaffen werden kann, bei dem ein zentriert angeordnetes Antriebselement (25) ausreicht,
um zuverlässig alle Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) des Uhrenbewegers (1)
und die darin angeordneten Uhren zu bewegen.
[0012] Der vorstehend beschriebene Uhrenbeweger (1) zeichnet sich dadurch aus, dass eine
in einem der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) angeordnete Uhr gleichmäßig
und zuverlässig bewegt wird, während es durch einfaches Umkehren der Drehbewegung
des jeweiligen Aufnahmezylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) möglich ist, die Bewegung
der Uhr zu ändern und damit eine andere mechanische Belastung auf die Uhrenmechanik
auszuüben. Dies führt zu dem Vorteil, dass eine einseitige mechanische Belastung der
Uhrenmechanik verhindert wird, so dass die Lebensdauer erhöht und die Wartungsintervalle
der Mechanik verlängert werden können.
[0013] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung im Detail dargestellt.
[0014] Mit "Antriebselement" wird in der vorliegenden Erfindung ein mechanisches Element
bezeichnet, das zentriert in der kreisrunden Öffnung (11) angeordnet ist und seine
Drehbewegung auf die jeweiligen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) überträgt,
d.h. die Drehung der jeweiligen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) antreibt.
[0015] Unter "Aufnahmezylinder" wird im Wesentlichen ein rohrförmiger Körper verstanden,
dessen Innendurchmesser so ausreichend dimensioniert ist, dass eine Uhr auf einem
entsprechenden Träger darin angeordnet werden kann.
[0016] Unter "Uhr" werden im Sinne der vorliegenden Erfindung insbesondere Uhren verstanden,
deren mechanisches Uhrwerk einen automatischen Aufzug aufweist. Dies sind häufig Armbanduhren,
können aber prinzipiell alle Arten von mechanischen Uhren mit automatischem Aufzug
sein.
[0017] Die Formulierung "in kraftschlüssigem Kontakt" bedeutet insbesondere, dass die Drehbewegung
eines Antriebselements (25) ohne wahrnehmbaren Verlust und im Wesentlichen ohne Schlupf
auf die mit ihm in Kontakt stehenden anderen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e,
5f) übertragen wird. Dabei wird beispielsweise eine Drehbewegung des Antriebselements
(25) im Uhrzeigersinn in eine Drehbewegung der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e,
5f) gegen den Uhrzeigersinn übertragen.
[0018] Die einzelnen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) sind so zueinander angeordnet,
dass ihre Längsachsen parallel zueinander stehen.
[0019] Die Formulierung "drehbar geführt" bedeutet insbesondere, dass sich die Aufnahmezylinder
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) zum einen um ihre eigene Längsachse herum drehen können,
sie sich aber zum anderen auch auf einer Kreisbahn (K1) um das Antriebselement (25)
drehen können.
[0020] Der Antrieb durch den Motor (27) kann direkt auf das Antriebselement (25) erfolgen,
indem der Motor (27) an dem Antriebselement (25) angeordnet ist, beispielsweise angeflanscht
ist. Alternativ kann sich der Motor (27) von dem Antriebselement (25) beabstandet
befinden und die Drehbewegung durch ein Getriebe, ggf. mit Kardanwelle, übertragen
werden. Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass der Motor (27) einfach gewartet
bzw. ausgetauscht werden kann.
[0021] Bei dem Motor (27) handelt es sich vorzugsweise um einen Elektromotor, es ist aber
auch die Verwendung eines federbetriebenen mechanischen Antriebs möglich.
[0022] Das Gehäusebauteil (9) kann als einzelnes massives Bauteil ausgeführt sein, dessen
Dicke im Wesentlichen der Länge der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) entspricht.
In einer anderen Ausführungsform sind zwei Gehäusebauteile (9) voneinander beabstandet
angeordnet, wobei der Abstand dieser beiden Gehäusebauteile (9) im Wesentlichen der
Länge der einzelnen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) entspricht.
[0023] Um die Übertragung der Drehbewegung des Antriebselements (25) auf die Aufnahmezylinder
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) zu erleichtern, ist es in einer Ausgestaltung vorgesehen,
dass das Antriebselement (25) Drehelemente (253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f) aufweist,
die in kraftschlüssigem Kontakt mit jeweils zwei der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c,
5d, 5e, 5f) stehen.
[0024] Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Drehelemente (253a, 253b, 253c,
253d, 253e, 253f) als Walzen oder Rädchen ausgebildet sind. Insbesondere kommen dabei
Kugellager zur Anwendung.
[0025] Die Drehelemente (253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f) können zumindest teilweise
aus einem die Haftung zum jeweiligen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) verbessernden
Material aufgebaut sein, beispielsweise aus einem Polymerwerkstoff, insbesondere einen
Gummi. Alternativ können die Drehelemente (253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f) mit
einer Zahnung versehen sein, um in einer Zahnung der jeweiligen Aufnahmezylinder (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) einzugreifen.
[0026] In einer Ausführungsform der Erfindung ist das Antriebselement (25) räumlich ausgebildet,
so dass es sich über den größten Teil der Länge der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c,
5d, 5e, 5f) erstreckt. Unter "räumlich ausgebildet" wird in der vorliegenden Erfindung
verstanden, dass das Antriebselement (25) als mehr oder weniger massiver Körper ausgeführt
wird. Durch diese Ausführung kann das Antriebselement (25) größere Kräfte aufnehmen
und gewährleistet durch seine größere Masse eine besser Laufruhe des Uhrenbewegers
(1).
[0027] In einer dazu alternativen Ausführungsform ist das Antriebselement (25) zumindest
zweiteilig ausgebildet, so dass ein erstes Antriebselementteil (25a) im vorderen Bereich
der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) angeordnet ist und ein zweites Antriebselementteil
(25b) im hinteren Bereich der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) angeordnet
ist.
[0028] Die Formulierung "im vorderen / hinteren Bereich" bezieht sich auf die Anordnung
des ersten Antriebselementteils (25a) und des zweiten Antriebselementteils (25b) im
Verhältnis zu den Aufnahmezylindern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f), wenn der erfindungsgemäße
Uhrenbeweger (1) von vorne betrachtet wird. Im vorderen Bereich bedeutet vorzugsweise,
dass das erste Antriebselementteil (25a) im vorderen Drittel, bevorzugt im vorderen
Viertel, insbesondere im vorderen Fünftel der Aufnahmezylindern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e,
5f) angeordnet ist. Ebenso bedeutet im hinteren Bereich, dass das zweite Antriebselementteil
(25b) im hinteren Drittel, bevorzugt im hinteren Viertel, insbesondere im hinteren
Fünftel der Aufnahmezylindern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) angeordnet ist.
[0029] Durch diese zumindest zweiteilige Ausführung kann das Antriebselement (25) filigraner
und damit leichter ausgestaltet werden. Zwar können ggf. so geringere Kräfte aufgenommen
werden, doch ist die zu bewegende Masse geringer, was insbesondere im Fall einer geringeren
Anzahl von Aufnahmezylindern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) sinnvoll sein kann.
[0030] Im Fall eines räumlich ausgebildeten Antriebselements (25) kann das jeweilige Drehelement
(253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f) sowohl als eine Walze als auch als zumindest
zwei Rädchen ausgeführt sein.
[0031] Es ist in einer weiteren Ausführungsform bevorzugt, wenn die Aufnahmezylinder (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) an ihren gegenüberliegenden Enden jeweils einen nach außen auskragenden
Flansch (13) aufweisen.
[0032] Hierdurch wird sichergestellt, dass die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f)
sich während der Drehbewegung nicht gegeneinander verschieben. In anderen Worten werden
die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) durch ihre jeweiligen Flansche (13)
an einem Auswandern aus der Drehbewegung verhindert.
[0033] Um den vorteilhaften Effekt zu erreichen, ist es ausreichend, wenn die Flansche (13)
um mindestens 0,5 mm über die Mantelfläche der jeweiligen Aufnahmezylinder (5a, 5b,
5c, 5d, 5e, 5f) herausragen. Eine größere Flanschbreite ist mechanisch nicht notwendig
und führt dazu, dass mehr Masse bewegt werden muss.
[0034] In einer alternativen Ausführungsform können die Flansche (13) an den Aufnahmezylindern
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) weggelassen werden und stattdessen der Rand der Öffnung (11)
mit einem nach innen gerichteten Flansch versehen werden, um so das Auswandern aus
der Drehbewegung zu verhindern.
[0035] Das räumlich ausgebildete Antriebselement (25), bzw. das zweiteilig ausgeführte Antriebselement
(25) ist im Verhältnis zu den Aufnahmezylindern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) in einer
Ausführungsform so angeordnet, dass die Rädchen oder die Walze jeweils hinter einem
Flansch (13) der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) laufen, d.h. zwischen den
Flanschen (13), die an beiden Enden jedes Aufnahmezylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f)
vorgesehen sind. Durch diese Anordnung können die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d,
5e, 5f) zusätzlich am Auswandern bei der Drehbewegung gehindert werden.
[0036] Um eine möglichst gleichmäßige Drehbewegung jedes einzelnen Aufnahmezylinders (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) zu gewährleisten, haben die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d,
5e, 5f) im Wesentlichen den gleichen Außendurchmesser. Es ist insbesondere vorteilhaft,
wenn die Außendurchmesser im Rahmen der technisch möglichen Fertigungstoleranzen exakt
gleich sind.
[0037] Ferner ist es für ein einwandfreies mechanisches Zusammenspiel vorteilhaft, wenn
die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) im Wesentlichen die gleiche Länge haben.
[0038] Um eine bessere Übertragung der Drehbewegung auf die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c,
5d, 5e, 5f) zu verbessern, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Mantelflächen
der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) zumindest teilweise eine Einrichtung
(15) zur Verbesserung des kraftschlüssigen Kontakts aufweisen. Diese Einrichtung (15)
kann beispielsweise in einer zumindest teilweise auf der Mantelfläche vorhandenen
Zahnreihe bestehen, die in eine Zahnung des Gehäuses (d.h. eine Zahnung auf der Innenseite
der Öffnung (11)) oder des Antriebselements (25) eingreift. Alternativ dazu kann die
Einrichtung (15) aus elastischen oder semi-elastischen Polymerwerkstoffen bestehen,
die ein Abgleiten der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f), bzw. einen Schlupf
verhindern. Die einfachste denkbare Ausführungsform stellt hierbei ein Gummiband dar,
insbesondere ein flacher O-Ring. Die Einrichtung (15) kann ferner zumindest teilweise
in einer Aussparung in der Mantelfläche aufgenommen sein. Für den Fall, dass Einrichtungen
(15) vorhanden sind, ragen die Flansche (13) um mindestens 0,5 mm über den größten
Durchmesser hinaus.
[0039] Um eine Uhr variabel in einem Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) anordnen
zu können, sind die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) nach beiden Seiten hin
offen ausgestaltet.
[0040] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfasst der Uhrenbeweger (1) ferner
zumindest einen Uhrenträger (17), der in seinen Abmessungen zur Aufnahme in die Aufnahmezylinder
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) ausgelegt ist. Der Uhrenträger (17) ist dabei bevorzugt aus
einem elastischen oder semi-elastischen Material gebildet, um einerseits die daran
zu befestigende Uhr beschädigungsfrei zu tragen und andererseits problemlos in einen
der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) eingeführt zu werden. Ein elastisches
Material für den Uhrenträger (17) kann ferner sicherstellen, dass der Uhrenträger
durch einen Klemmsitz in einem Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) sicher gehalten
wird.
[0041] Durch den Klemmsitz werden die Uhrenträger (17) und die darauf befestigten Uhren
zusammen mit den Aufnahmezylindern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) gedreht, wodurch der Aufzug
der Uhren bewirkt wird.
[0042] Unter "auf einer konzentrischen Kreisbahn" wird eine gedachte Kreisbahn (K1) verstanden,
die sich konzentrisch um die Längsachse des Antriebselements (25) herum erstreckt,
wobei sich die Längsachsen der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) auf einer
solchen konzentrischen Kreisbahn (K1) befinden.
[0043] In einer ersten Weiterbildung des Antriebselements (25) im Rahmen der vorliegenden
Erfindung ist das Antriebselement (25) im rechten Winkel zu seiner Längsachse im Wesentlichen
sternförmig ausgebildet, so dass Antriebselementarme (251a, 251b, 251c, 251d, 251e,
251f) jeweils zwischen zwei der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) ragen.
[0044] "Im Wesentlichen sternförmig" bedeutet im Sinne der Erfindung, dass in der geometrischen
Mitte des Antriebselements (25), d.h. auf seiner Drehachse, eine massive Basis vorhanden
ist, von der die jeweiligen Antriebselementarme (251a, 251b, 251c, 251d, 251e, 251f)
ausgehen. Dabei können die Antriebselementarme (251a, 251b, 251c, 251d, 251e, 251f)
insbesondere einstückig mit der Basis ausgebildet sein.
[0045] Durch die Antriebselementarme (251a, 251b, 251c, 251d, 251e, 251f) wird eine gleichmäßige
Beabstandung der jeweiligen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) bewirkt und
gleichzeitig sichergestellt, dass sich zwei benachbarte Aufnahmezylinder (5a, 5b,
5c, 5d, 5e, 5f) nicht berühren und damit die Drehbewegung hemmen.
[0046] Im Fall einer zumindest zweiteiligen Ausführung des Antriebselements (25), kann jeder
Antriebselementarm (251a, 251b, 251c, 251d, 251e, 251f) jedes Antriebselementteils
(25a, 25b) mit jeweils einem Rädchen versehen sein. Die jeweils gegenüberliegenden
Rädchen können dabei zwischen den Antriebselementteilen (25a, 25b) durch eine Achse
verbunden sein.
[0047] Alternativ können zwei Antriebselementteile (25a, 25b) an den jeweiligen Enden der
Antriebselementarme (251a, 251b, 251c, 251d, 251e, 251f) mit jeweils einer Walze (anstelle
von zumindest zwei Rädchen) verbunden sein.
[0048] Für die vorliegende Erfindung werden im Rahmen der vorstehend beschriebenen ersten
Weiterbildung im Wesentlichen Ausführungsformen mit drei bis sechs Aufnahmezylindern
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) vorgesehen. Eine Anzahl kleiner drei ist technisch nicht
sinnvoll realisierbar. Bei einer Anzahl, die wesentlich größer als sechs ist, wird
die technische Umsetzung schwieriger und die Optik des Uhrenbewegers (1) leidet. Eine
spezielle Ausführungsform sieht sieben (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) vor und ist nachstehende
konkreter beschrieben.
[0049] Insbesondere beträgt die Anzahl der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f), die
in dem erfindungsgemäßen Uhrenbeweger (1) umfasst sind, drei, vier, fünf oder sechs.
[0050] Diese bevorzugten Ausführungsformen ermöglichen es, in drei, vier, fünf oder sechs
Aufnahmezylindern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) jeweils mindestens eine Uhr zu bewegen.
Sofern eine Uhr von jeder Seite in die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) eingebracht
wird, lassen sich bis zu 12 Uhren gleichzeitig und gleichmäßig bewegen. Diese bevorzugten
Ausführungsformen stellen einen optimalen Ausgleich zwischen dem gleichzeitigen Bewegen
mehrerer Uhren und einer optisch ansprechenden Präsentation derselben dar.
[0051] In einer hierzu alternativen zweiten Weiterbildung des Antriebselements (25) ist
dieses entlang seiner Längsachse zylinderförmig ausgebildet. Insbesondere ist es dabei
als weiterer Aufnahmezylinder (25z) ausgebildet. Durch diese zweite Weiterbildung
wird zum einen eine weitere Möglichkeit zum Platzieren einer Uhr geschaffen, zum anderen
zweigt auch diese zweite Weiterbildung eine sehr harmonische Optik.
[0052] In der zweiten Weiterbildung sind vorzugsweise die Drehelemente (253a, 253b, 253c,
253d, 253e, 253f) in kraftschlüssigem Kontakt auf der Umfangsfläche des Antriebselements
(25) angeordnet sind und jedes der Drehelemente (253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f)
steht ferner in kraftschlüssigem Kontakt mit zwei der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c,
5d, 5e, 5f). Durch die Drehung des als weiterer Aufnahmezylinder (25z) ausgestalteten
Antriebselements (25) wird die Drehbewegung auf die Drehelemente (253a, 253b, 253c,
253d, 253e, 253f) übertragen, die im Wesentlichen frei auf der Umfangsfläche des weiteren
Aufnahmezylinders (25z) angeordnet sind. Die Drehung der Drehelemente (253a, 253b,
253c, 253d, 253e, 253f) wird wiederum in eine Drehbewegung der Aufnahmezylinder (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) umgesetzt.
[0053] In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung im Rahmen der ersten
Weiterbildung wird in die vordere Fläche des Antriebselements (25) ein Zeitanzeigemittel
(29) aufgenommen, das an der Drehbewegung des Antriebselements (25) nicht teilnimmt.
Als Zeitanzeigemittel (29) sind mechanische Uhren mit Handaufzug, mechanische Quarzuhren
und digitale Uhren bevorzugt.
[0054] Das Zeitanzeigemittel (29) ist in dem Antriebselement (25) reibungsarm gelagert.
Die Formulierung "reibungsarm gelagert" bedeutet im Hinblick auf die Drehbewegung
des Antriebselements (25) und das Zeitanzeigemittel (29), dass die Drehbewegung des
Antriebselements (25) nicht auf das Zeitanzeigemittel (29) übertragen wird. Das Zeitanzeigemittel
(29) nimmt an der Drehbewegung des Antriebselements (25) somit nicht teil, sondern
verharrt durch die reibungsarme Lagerung in einem im Wesentlichen stationären Zustand.
[0055] Hierzu weist die vordere Fläche des Antriebselements (25) und/oder die Außenfläche
des Zeitanzeigemittels (29) eine Einrichtung zur Verminderung der Reibung zwischen
der vorderen Fläche des Antriebselements (25) und der Außenfläche des Zeitanzeigemittels
(29) auf.
[0056] Die Einrichtung zur Verminderung der Reibung kann hierbei beispielsweise durch einen
reibungsarmen Kunststoff, wie beispielsweise Polytetrafluorethylen - PTFE (Teflon®),
oder ein Kugellager ausgebildet werden.
[0057] Das Gehäusebauteil (9) des Uhrenbewegers (1) ist vorzugsweise auf einem Sockel (19)
befestigt. Dieser Sockel (19) sorgt für die ausreichende Standfestigkeit des Uhrenbewegers
(1).
[0058] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Sockel (19) mindestens ein Beleuchtungsmittel
(31) auf.
[0059] Der Sockel (19) kann aus einem lichtundurchlässigen Material oder aus einem lichtdurchlässigen
beziehungsweise opaken Material gefertigt werden.
[0060] Das Beleuchtungsmittel (31) befindet sich in einer bevorzugten Ausführungsform in
einer Fräsung im Innenraum des Sockels (19). Als Beleuchtungsmittel (31) ist eine
LED-Beleuchtung bevorzugt.
[0061] Für den Fall, dass der Sockel (19) aus einem lichtundurchlässigen Material gefertigt
ist, kommen als Materialien beispielsweise Holz, Stein oder Metall, beispielsweise
Aluminium in eloxierter oder gebürsteter Form, in Frage. In dieser Ausführungsform
weist der Sockel (19) auf der Oberseite, das heißt der Seite, die dem Gehäusebauteil
(9) zugewandt ist, mindestens eine Öffnung auf, aus der das von dem Beleuchtungsmittel
(31) emittierte Licht aus dem Sockel (19) austreten kann.
[0062] Bevorzugt ist hierbei ein Schlitz auf der Oberseite des Sockels (19), der vor dem
Gehäusebauteil (9) positioniert ist. Das Licht, das aus diesem Schlitz austritt, beleuchtet
somit die Vorderseite des Gehäusebauteils (9). Dies ermöglicht es, dass die Uhren,
die im Uhrenbeweger (1) aufgenommen sind, beleuchtet werden.
[0063] Da mechanische Automatikuhren auf dem Zifferblatt beziehungsweise den Zeigern üblicherweise
mit phosphoreszierenden Pigmenten beschichtet sind, ermöglicht das Beleuchtungsmittel
(31) eine Aufladung der phosphoreszierenden Pigmente auch in einer dunklen Umgebung.
[0064] In einer weiteren Ausführungsform ist der Sockel (19) des Uhrenbewegers (1) aus einem
lichtdurchlässigen beziehungsweise opaken Material gefertigt. Als geeignete lichtdurchlässige
beziehungsweise opake Materialien sind beispielsweise hochwertige Kunststoffe, wie
Acrylglas oder glasklares, schlagzähes Polystyrol geeignet. Weitere geeignete lichtdurchlässige
Materialien sind beispielsweise opake Natursteine und Mineralien, wie beispielsweise
Quarzglas.
[0065] In dieser Ausführungsform weist die Oberseite des Sockels (19) im Allgemeinen keine
Öffnung auf. Vielmehr wird der Sockel (19) durch das Beleuchtungsmittel (31) von innen
heraus beleuchtet. Das Beleuchtungsmittel (31) ist hierbei, wie vorstehend ausgeführt,
bevorzugt in einer Fräsung innerhalb des Sockels (19) angebracht. Im Fall eines lichtdurchlässigen
beziehungsweise opaken Sockelmaterials wird der Sockel (19) von innen angestrahlt
und man erhält eine sogenannte indirekte, diffuse Beleuchtung.
[0066] Auch in dieser Ausführungsform wird die Ablesbarkeit der in den Uhrenbeweger (1)
eingeführten Uhren in einer dunklen Umgebung erleichtert. Darüber hinaus werden die
phosphoreszierenden Pigmente der Zifferblätter beziehungsweise Zeiger der Automatikuhren
durch diese indirekte Beleuchtung aufgeladen.
[0067] Die vorliegende Erfindung kann auch in der Verwendung des vorstehend beschriebenen
Uhrenbewegers (1) zum manuellen, halbautomatischen oder automatischen Aufziehen von
mechanischen Automatikuhren. Der erfindungsgemäße Uhrenbeweger (1) kann in seiner
einfachsten Ausführungsform durch manuelles Starten in Betrieb gesetzt werden. Es
ist ebenso denkbar, dass in einer halbautomatischen Betriebsweise die Bewegung der
Uhren nach einem vorgegebenen Zeitraum beendet wird. Ebenso ist eine vollautomatische
Betriebsweise denkbar, in der nach einer vorbestimmten Bewegungszeit eine vorbestimmte
Ruhezeit der Uhren erfolgt. Um eine möglichst gleichmäßige mechanische Belastung des
Uhrwerks der in den Aufnahmezylindern (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) eingebrachten Uhren
zu ermöglichen, kann das Bewegen der Uhren in regelmäßigen Abständen in einen entgegengesetzten
Drehsinn vorgenommen werden.
[0068] In einem zweiten Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren
zum Aufziehen von mechanischen Automatikuhren unter Verwendung des vorstehend beschriebenen
und erfindungsgemäßen Uhrenbewegers (1). Dieses Verfahren umfasst die Schritte:
- Befestigen zumindest einer mechanischen Automatikuhr auf einem Uhrenträger (17),
- Einsetzen des Uhrenträgers (17) mit der darauf befestigten mechanischen Automatikuhr
in einen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) des Uhrenbewegers (1),
- Antreiben des Antriebselements (25) mittels des Motors (27), so dass die Aufnahmezylinder
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) in eine Drehbewegung versetzt werden,
wobei durch die Drehbewegung der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) die zumindest
eine mechanische Automatikuhr aufgezogen wird.
[0069] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, gleichzeitig mehrere mechanische
Automatikuhren zuverlässig und gleichmäßig aufzuziehen.
[0070] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen.
Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich
oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0071] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 nach einer ersten
Ausführungsform der ersten Weiterbildung der Erfindung,
- Figuren 2a, 2b
- schematische Ansichten eines Aufnahmezylinders 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f
- Figur 3
- einen in einen Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f eingesetzten Uhrenträger 17,
- Figur 4
- eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 nach einer
ersten Ausführungsform der ersten Weiterbildung der Erfindung,
- Figur 5
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 nach einer zweiten
Ausführungsform der ersten Weiterbildung der Erfindung,
- Figur 6
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 nach einer dritten
Ausführungsform der ersten Weiterbildung der Erfindung,
- Figur 7
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 nach einer vierten
Ausführungsform der ersten Weiterbildung der Erfindung,
- Figur 8
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 nach einer zweiten
Weiterbildung und
- Figur 9
- eine schematische Ansicht einer Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Uhrenbewegers
1 nach einer ersten Ausführungsform der ersten Weiterbildung der Erfindung.
[0072] In Figur 1 ist eine erste Ausführungsform der ersten Weiterbildung der Erfindung
des erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 dargestellt. Darin ist zentral ein Antriebselement
25 angeordnet. Um dieses sind drei Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c angeordnet, die jeweils
mit ihrer Mantelfläche mit dem Antriebselement 25, genauer mit den Drehelementen 253a,
253b, 253c in kraftschlüssigem Kontakt stehen. Die Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c sind
untereinander jedoch voneinander beabstandet. Hierdurch wird sichergestellt, dass
die Drehbewegung des Antriebselements 25, die in eine entgegengesetzte Drehbewegung
der Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c übertragen wird, nicht gehemmt wird. Die Aufnahmezylinder
5a, 5b, 5c bilden eine Anordnungsebene. Durch eine Drehbewegung des Antriebselements
25 werden die Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c sowohl um ihre Längsachse gedreht, als auch
auf einer zu dem Antriebselements 25 konzentrischen Kreisbahn K1 bewegt.
[0073] Die Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c stehen ferner in kraftschlüssigem Kontakt mit den
kreisrunden Öffnungen 11 zweier parallel voneinander beabstandeter Gehäusebauteile
9 und greifen mit ihren Flanschen 13 so ein, dass sie in ihrer Bewegung sicher gehalten
werden. Die Gehäusebauteile 9 sind auf einem Sockel 19 befestigt und werden durch
geeignete, in den Figuren nicht dargestellte Befestigungsmittel voneinander beabstandet
gehalten.
[0074] Ein Beispiel eines Aufnahmezylinders 5 ist in den Figuren 2a und 2b schematisch dargestellt.
Es handelt sich in der einfachsten Ausführungsform um einen Zylinder mit einem Innendurchmesser
von 70 mm und einem Außendurchmesser von 80 mm. Die bevorzugte Länge der Aufnahmezylinder
5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f beträgt 70 mm.
[0075] An den Stirnseiten des Zylinders ist jeweils ein Flansch 13 angebracht. In der dargestellten
Ausführungsform wird der Flansch 13 über Befestigungsmittel 21 an dem Aufnahmezylinder
5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f angebracht, die in Bohrungen 23 aufgenommen sind. Ferner wird
in den Figuren 2a und 2b dargestellt, wie eine Einrichtung 15 zur Verbesserung des
kraftschlüssigen Kontakts teilweise auf der Mantelfläche des Aufnahmezylinders 5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f angeordnet ist. Der Flansch 13 ragt zweckmäßigerweise um mindestens
0,5 mm über den größten Zylinderdurchmesser hinaus.
[0076] Der dargestellte Uhrenbeweger 1 ist so ausgestaltet, dass er nicht nur durch seine
zuverlässige und gleichmäßige Bewegung das Aufziehen von mechanischen Automatikuhren
sicherstellt, sondern gleichzeitig eine optisch ansprechende Präsentation der Uhren
ermöglicht. Hierzu werden einzelne Uhren auf Uhrenträger 17 in Form von optisch ansprechenden
Schaumstoffpolstern aufgesetzt und diese Schaumstoffpolster 17 so in die jeweiligen
Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f eingeschoben, dass das Zifferblatt zum Betrachter
hin zeigt. Figur 3 zeigt schematisch die Anordnung eines Uhrenträgers 17 in einem
der Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f eines erfindungsgemäßen Uhrenbewegers
1. Beim Betrieb des erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 ergibt sich so eine harmonische
Karussellbewegung, in der die Uhren während ihres Aufziehens förmlich umeinander tanzen.
[0077] Figur 4 stellt den erfindungsgemäßen Uhrenbeweger 1 schematisch von der Seite dar.
Hier ist insbesondere die Anordnung des Motors 27 auf der Drehachse des Antriebselements
25 zu erkennen. Das Antriebselements 25 selbst weist in dieser Darstellung eine zweiteilige
Form mit den Antriebselementteilen 25a, 25b auf, wobei die exemplarisch dargestellten
Drehelemente 251a' und 251" mit einer Achse 255 verbunden sind.
[0078] Die zuverlässige technische Ausführung wird durch einen sehr leise arbeitenden Präzisionsmotor
unterstützt, der sich insbesondere durch seine Laufruhe auszeichnet. Ein solcher Präzisionsmotor
besitzt zudem ein sehr geringes Magnetfeld, das die mechanischen Funktionen der aufzuziehenden
Uhren nicht beeinflusst. Eine Beeinflussung kann gänzlich ausgeschlossen werden, wenn
der Präzisionsmotor so angeordnet wird, dass er von den Uhren beabstandet ist, beispielsweise
wenn der Antrieb über eine Antriebsmechanik mit Kardanwelle auf das Antriebselement
25 bewirkt wird.
[0079] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Präzisionsmotor direkt an
dem Antriebselement 25 angeflanscht.
[0080] Neben den beiden möglichen Drehrichtungen können durch den stufenlos einstellbaren
Präzisionsmotor unterschiedliche Geschwindigkeiten für die Drehbewegung eingestellt
werden.
[0081] Durch die offene Bauweise der einzelnen Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f ist
eine Betrachtung der aufzuziehenden Uhren von beiden Seiten möglich.
[0082] Das optische Erscheinungsbild des erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 wird durch die
Auswahl von hochwertigen Materialien noch unterstützt. So können für die Aufnahmezylinder
5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f beispielsweise transparente Materialien wie Plexiglas verwendet
werden, während die Flansche 13 und das Gehäusebauteil 9 aus Aluminium, Edelstahl
oder anderen hochwertigen Materialien gefertigt sind. Ebenso können einzelne Bauteile
durch edle Hölzer, Stahl, Naturstein oder Glas aufgebaut sein oder verblendet beziehungsweise
verkleidet werden.
[0083] Die Figuren 5, 6 und 7 zeigen jeweils eine zweite, dritte und vierte Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 nach der ersten Weiterbildung mit jeweils vier,
fünf und sechs Aufnahmezylindern 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f. In den Abbildungen sind Teile,
die der ersten Ausführungsform entsprechen, der Übersichtlichkeit halber nicht mit
Bezugszeichen versehen.
[0084] Die in Figur 8 dargestellte zweite Weiterbildung weist insofern eine Besonderheit
gegenüber der ersten Weiterbildung auf, als dass der weitere Aufnahmezylinder 25z
zentriert zwischen den anderen sechs Aufnahmezylindern 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f angeordnet
ist und gleichzeitig das Antriebselement 25 darstellt.
[0085] In Figur 9 ist eine Ausgestaltung der ersten Ausführungsform der ersten Weiterbildung
der Erfindung des erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 dargestellt. In der Mitte des
Antriebselement 25 ist ein Zeitanzeigemittel 29 aufgenommen, das von der Drehbewegung
des Antriebselements 25 entkoppelt ist, also an der Drehung nicht teilnimmt, sondern
durch eine reibungsarme Lagerung in einem im Wesentlichen stationären Zustand verharrt.
Im Sockel 19 des erfindungsgemäßen Uhrenbewegers 1 sind ferner schematisch Beleuchtungsmittel
31 dargestellt.
[0086] In Figur 9 ist ebenfalls (stellvertretend für alle Ausführungsformen) eine Kreisbahn
K1 eingezeichnet, auf der sich die Aufnahmezylinder 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f bewegen.
[0087] Diese Ausgestaltung mit Zeitanzeigemittel 29 und/oder Beleuchtungsmittel 31 ist ohne
weiteres auf die zweite, dritte, vierte und fünfte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Uhrenbewegers 1 anwendbar, wie sie in den Figuren 5, 6 und 7 gezeigt werden.
Bezugszeichenliste
[0088]
- 1
- Uhrenbeweger
- 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f
- Aufnahmezylinder
- 9
- Gehäusebauteil
- 11
- kreisrunde Öffnung
- 13
- Flansch
- 15
- Einrichtung zur Verbesserung des kraftschlüssigen Kontakts
- 17
- Uhrenträger
- 19
- Sockel
- 21
- Befestigungsmittel
- 23
- Bohrung
- 25
- Antriebselement
- 25a, 25b
- Antriebselementteile
- 25z
- weiterer Aufnahmezylinder
- 27
- Motor
- 29
- Zeitanzeigemittel
- 31
- Beleuchtungsmittel
- 251a, 251b, 251c, 251d, 251e, 251f
- Antriebselementarme
- 253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f
- Drehelemente
- 255
- Achse
- K1
- konzentrische Kreisbahn
1. Uhrenbeweger (1) umfassend
- ein Antriebselement (25), das um seine Längsachse drehbar gelagert ist,
- einen das Antriebselement (25) um seine Längsachse antreibenden Motor (27),
- eine Anzahl Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f), die jeweils um ihre Längsachse
drehbar gelagert sind, und
- zumindest ein Gehäusebauteil (9) mit einer im Wesentlichen kreisrunden Öffnung (11),
in der die Anzahl Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) und zentriert das Antriebselement
(25) aufgenommen sind,
wobei die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) untereinander berührungslos auf
einer konzentrischen Kreisbahn (K1) um das Antriebselement (25) herum drehbar geführt
angeordnet sind und in kraftschlüssigem Kontakt mit diesem stehen,
dadurch gekennzeichnet dass, die Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) in kraftschlüssigem Kontakt mit der
im Wesentlichen kreisrunden Öffnung (11) des Gehäusebauteils (9) stehen, wobei das
Antriebselement (25) im rechten Winkel zu seiner Längsachse im Wesentlichen sternförmig
ausgebildet ist, so dass Antriebselementarme (251a, 251b, 251c, 251d, 251e, 251f)
jeweils zwischen zwei der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) ragen.
2. Uhrenbeweger (1) nach Anspruch 1, wobei das Antriebselement (25) Drehelemente (253a,
253b, 253c, 253d, 253e, 253f) aufweist, die in kraftschlüssigem Kontakt mit jeweils
zwei der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) stehen.
3. Uhrenbeweger (1) nach Anspruch 2, wobei die Drehelemente (253a, 253b, 253c, 253d,
253e, 253f) als Walzen oder Rädchen ausgebildet sind.
4. Uhrenbeweger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Antriebselement (25)
räumlich ausgebildet ist, so dass es sich über den größten Teil der Länge der Aufnahmezylinder
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) erstreckt.
5. Uhrenbeweger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Antriebselement (25)
zumindest zweiteilig ausgebildet ist, so dass ein erstes Antriebselementteil (25a)
im vorderen Bereich der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) angeordnet ist und
ein zweites Antriebselementteil (25b) im hinteren Bereich der Aufnahmezylinder (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) angeordnet ist.
6. Uhrenbeweger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Aufnahmezylinder (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) an ihren gegenüberliegenden Enden jeweils einen nach außen auskragenden
Flansch (13) aufweisen.
7. Uhrenbeweger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Aufnahmezylinder (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g) im Wesentlichen den gleichen Außendurchmesser haben.
8. Uhrenbeweger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Mantelflächen der Aufnahmezylinder
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g) zumindest teilweise eine Einrichtung (15) zur Verbesserung
des kraftschlüssigen Kontakts aufweisen.
9. Uhrenbeweger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Aufnahmezylinder (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) nach beiden Seiten hin offen ausgestaltet sind.
10. Uhrenbeweger (1) nach Anspruch 9, wobei die Antriebselementarme (251a, 251b, 251c,
251d, 251e, 251f) im Wesentlichen an ihrem jeweiligen äußeren Ende jeweils eines der
Drehelemente (253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f) aufweisen.
11. Verfahren zum Aufziehen von mechanischen Automatikuhren unter Verwendung des Uhrenbewegers
(1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, umfassend die Schritte:
- Befestigen zumindest einer mechanischen Automatikuhr auf einem Uhrenträger (17),
- Einsetzen des Uhrenträgers (17) mit der darauf befestigten mechanischen Automatikuhr
in einen Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) des Uhrenbewegers (1),
- Antreiben des Antriebselements (25) mittels des Motors (27), so dass die Aufnahmezylinder
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) in eine Drehbewegung versetzt werden,
wobei durch die Drehbewegung der Aufnahmezylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) die zumindest
eine mechanische Automatikuhr aufgezogen wird.
1. Watch winder (1) comprising
- a driving element (25), which is mounted rotatably about its longitudinal axis,
- a motor (27) driving the driving element (25) about its longitudinal axis,
- a number of receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f), which are respectively
mounted rotatably about their longitudinal axis, and
- at least one housing component (9) with a substantially circular opening (11), in
which the number of receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) and, in a centred
manner, the driving element (25) are accommodated,
wherein the receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) are arranged in a guided
manner without contact with one another and rotatably on a concentric circular path
(K1) about the driving element (25) and are in force-locking contact with the latter,
characterized in that
the receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) are in force-locking contact with
the substantially circular opening (11) of the housing component (9),
characterized in that the driving element (25) is formed in a substantially star-shaped manner at right
angles to its longitudinal axis, so that driving element arms (251a, 251b, 251c, 251d,
251e, 251f) respectively protrude between two of the receiving cylinders (5a, 5b,
5c, 5d, 5e, 5f).
2. Watch winder (1) according to Claim 1, wherein the driving element (25) has rotating
elements (253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f), which are in force-locking contact
with in each case two of the receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f)
3. Watch winder (1) according to Claim 2, wherein the rotating elements (253a, 253b,
253c, 253d, 253e, 253f) are formed as rollers or small wheels.
4. Watch winder (1) according to one of Claims 1 to 3, wherein the driving element (25)
is three-dimensionally formed in such a way that it extends over the greatest part
of the length of the receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f).
5. Watch winder (1) according to one of Claims 1 to 3, wherein the driving element (25)
is formed at least as two parts, so that a first driving element part (25a) is arranged
in the front region of the receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) and a second
driving element part (25b) is arranged in the rear region of the receiving cylinders
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f).
6. Watch winder (1) according to one of Claims 1 to 5, wherein the receiving cylinders
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) respectively have an outwardly projecting flange (13) at
their opposite ends.
7. Watch winder (1) according to one of Claims 1 to 6, wherein the receiving cylinders
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g) substantially have the same outside diameter.
8. Watch winder (1) according to one of Claims 1 to 7, wherein the lateral surfaces of
the receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g) at least partially have a device
(15) for improving the force-locking contact.
9. Watch winder (1) according to one of Claims 1 to 8, wherein the receiving cylinders
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) are made open to both sides.
10. Watch winder (1) according to Claim 9, wherein the driving element arms (251a, 251b,
251c, 251d, 251e, 251f) have substantially at their respective outer end in each case
one of the rotating elements (253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f).
11. Method for winding up mechanical automatic watches by using the watch winder (1) according
to one of Claims 1 to 10, comprising the steps of:
- fastening at least one mechanical automatic watch on a watch carrier (17),
- inserting the watch carrier (17) with the mechanical automatic watch fastened thereon
into a receiving cylinder (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) of the watch winder (1),
- driving the driving element (25) by means of the motor (27), so that the receiving
cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) are set in a rotating movement,
wherein the at least one mechanical automatic watch is wound up by the rotating movement
of the receiving cylinders (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f).
1. Tourne-montre (1) comprenant
- un élément d'entraînement (25), monté en rotation sur son axe longitudinal,
- un moteur entraînant l'élément d'entraînement (25) autour de son axe longitudinal,
- un certain nombre de logements cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f), chacun guidé
en rotation autour de son axe longitudinal,
- au moins un élément de boîtier (9) avec une ouverture sensiblement circulaire (11),
dans laquelle le certain nombre de logements cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f)
et, placé au centre, l'élément d'entraînement (25) sont reçues,
dans lequel les logements cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e) sont disposés de façon
rotative sans contact entre eux sur une trajectoire circulaire concentrique (K1) autour
de l'élément d'entraînement (25) et sont en contact de liaison de force avec celui-ci,
caractérisé en ce que
les logements cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) sont en contact de liaison de
force avec l' ouverture sensiblement circulaire (11) de l' élément de boîtier (9),
l'élément d'entraînement (25) s'étendant perpendiculairement à son axe longitudinal,
afin que des branches de l' élément d'entraînement (251a, 251b, 251c, 251d, 251e,
251f) fassent saillie en forme d'étoile entre respectivement deux logements cylindriques
(5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f).
2. Tourne-montre (1) selon la revendication 1, dans lequel l'élément d'entraînement (25)
comprend des éléments rotatifs (253a, 253b, 253c, 253d, 253e, 253f) qui se trouvent
en contact de liaison de force avec respectivement deux logements cylindriques (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f).
3. Tourne-montre (1) selon la revendication 2, dans lequel les éléments rotatifs (253a,
253b, 253c, 253d, 253e, 253f) sont réalisés sous la forme de cylindres ou de molettes.
4. Tourne-montre (1) selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel l'élément d'entraînement
(25) se présente de forme spatiale, de sorte qu'il s'étend sur la plus grande partie
de la longueur des logements cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f).
5. Tourne-montre (1) selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel l'élément d'entraînement
(25) est constituée au moins de deux couches, afin qu'une première partie de l'élément
d'entraînement (25a) soit disposée dans la zone avant des logements cylindriques (5a,
5b, 5c, 5d, 5e, 5f) et une deuxième partie de l'élément d'entraînement (25b) dans
la zone arrière des logements cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f).
6. Tourne-montre (1) selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel les logements
cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) comprennent chacun à ses extrémités opposées
une bride (13) faisant saillie vers l'extérieur.
7. Tourne-montre (1) selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel les logements
cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f) présentent sensiblement le même diamètre extérieur.
8. Tourne-montre (1) selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel les surfaces d'enveloppe
des logements cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g) comprennent au moins partiellement
un dispositif (15) pour améliorer le contact de liaison de force.
9. Tourne-montre (1) selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel les logements
cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g) sont conçus de façon ouverte des deux côtés.
10. Tourne-montre (1) selon la revendication 9, dans lequel les branches des éléments
d'entraînement (251a, 251b, 251c, 251d, 251e, 251f) présentent sensiblement chacun
à ses extrémités extérieures un des éléments rotatifs (253a, 253b, 253c, 253d, 253e,
253f).
11. Procédé pour remonter les montres automatiques mécaniques en utilisant un tourne-montre
(1) selon l'une des revendications 1 à 10, comprenant les étapes consistant à
- monter au moins une montre automatique mécanique sur un porte-montre (17),
- insérer le porte-montre (17) avec la montre automatique mécanique montée sur celui-ci
dans un logement cylindrique (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g) du tourne-montre (1),
- entraîner l'élément d'entraînement (25) à l'aide du moteur (27), afin que les logements
cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g) soient mis en rotation,
de sorte que le mouvement de rotation des logements cylindriques (5a, 5b, 5c, 5d,
5e, 5f, 5g) remonte ladite au moins une montre automatique mécanique.