| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 109 561 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.09.2019 Patentblatt 2019/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.06.2016 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
HEIZKÖRPER
RADIATOR
RADIATEUR
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.06.2015 AT 505272015
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.12.2016 Patentblatt 2016/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Rettig ICC B.V. |
|
6199 AA Maastricht-Airport (NL) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Doppelreiter, Peter
8665 Langenwang (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Wildhack & Jellinek |
|
Patentanwälte
Landstraßer Hauptstraße 50 1030 Wien 1030 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 965 148 DE-A1-102010 010 541
|
DE-A1-102007 020 628
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Heizkörper gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Heizkörper mit Mittenanschluss und Steigrohr sind grundsätzlich bekannt, beispielsweise
aus der
DE 102 03 313 A1 oder der
DE 195 39 222 C1, welche einen Heizkörper gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zeigt.
[0003] In der
EP 2 428 748 A2 ist weiters ein seriell durchströmter Heizkörper mit zwei Heizplatten beschrieben,
wobei alternative Zulauf- und Rücklaufanschlüsse vorgesehen sind. Hierbei wird zunächst
die raumseitige Heizplatte und dann die wandseitige Heizplatte von Heizmedium durchströmt.
Bei einem solchen seriellen Heizkörper liegen allerdings grundsätzlich andere Durchströmungsverhältnisse
als beispielsweise bei parallel durchströmten Heizkörpern vor und dementsprechend
werden auch die alternativen Zulauf- und Rücklaufanschlüsse unterschiedlich durchströmt
und angeschlossen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Mittenanschluss-Heizkörper der eingangs
erwähnten Art mit höherer Anschlussvariabilität zu schaffen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Dabei
ist vorgesehen, dass zumindest ein zweiter alternativer Vorlaufanschluss und zumindest
ein zweiter alternativer Rücklaufanschluss vorgesehen sind, wobei der zweite Vorlaufanschluss
mit der Mittenanschluss-Garnitur fluidleitend verbunden ist, sodass über den zweiten
Vorlaufanschluss einströmendes Heizfluid in die Verteilergarnitur gelangt.
[0006] Der erfindungsgemäße Heizkörper verfügt dementsprechend über eine mittige Zulauf-
bzw. Vorlaufanschluss-Garnitur. Derartige Mittenanschlüsse sind vor allem in Neubauten
mittlerweile Standard. Zusätzlich ist nun erfindungsgemäß auch zumindest ein weiterer
außermittiger seitlicher alternativer Vorlaufanschluss vorgesehen, der zB gerade für
den Austausch von Heizkörpern in Altbauten relevant ist.
[0007] Die Durchströmungscharakteristik des erfindungsgemäßen Heizkörpers, insbesondere
eines mehrlagigen parallel durchströmten Heizkörpers, ist grundsätzlich anders als
die eines seriellen Heizkörpers, insbesondere als die des in der
EP 2 428 748 A2 beschriebenen Heizkörpers. Während dort das über den Vorlauf einströmende Heizmedium
direkt in den zusätzlichen alternativen Vorlaufanschluss geleitet wird und über einen
Heizkanal der Heizplatte nach oben geführt wird und sich zuerst nur in der ersten
raumseitigen Heizplatte verteilt, wird beim erfindungsgemäßen Heizkörper das Heizmedium
- unabhängig davon, über welchen der beiden Vorlaufanschlüsse, also über den ersten
Vorlaufanschluss oder den zweiten alternativen Vorlaufanschluss - direkt in das separate
Steigrohr geleitet. Bei diesem Steigrohr handelt es sich entsprechend nicht um einen
der Heizkanäle der Heizplatten, sondern um ein definiertes Rohr, das die einzige Verbindung
für das Heizfluid von der Anschlussgarnitur zu den obigen Verbindungsstücken darstellt.
Das Heizmedium kann also nur und ausschließlich über dieses separate Steigrohr zu
den Verbindungsstücken und in weiterer Folge erst in die Heizplatte bzw. die Heizplatten
gelangen.
[0008] Auf diese Weise lassen sich multivariable universelle Anschlussmöglichkeiten verwirklichen
und die erforderliche Anzahl unterschiedlicher Modelle kann verringert werden. Gleichzeitig
wird die Vorbereitung und Planung für Installationsunternehmen einfacher, es muss
eine geringere Anzahl an Heizkörpern auf Lager gehalten werden und der Heizkörper
kann vor Ort an die vorhandenen Anschlussgeometrien flexibel angepasst werden.
[0009] Weiters ergibt sich auch eine thermodynamisch optimale Heizwasserführung, da das
Vorlaufwasser immer am höchsten Punkt in die Heizplatte(n) eingeleitet wird und damit
für eine optimale Wärmeabgabe ohne Leistungsverluste sorgt.
[0010] Vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung werden durch die Merkmale der abhängigen
Ansprüche definiert:
So ist es beispielsweise vorteilhaft, wenn vorgesehen ist, dass der erste Vorlaufanschluss
und der erste Rücklaufanschluss als zumindest teilweise kugelabschnittsförmig ausgestaltete,
Vorlauf- bzw. Rücklaufgehäuse ausgebildet sind.
[0011] Um gerade für den Einbau maximale Flexibilität zu erhalten, ist es vorteilhaft, wenn
das Steigrohr im Bereich zwischen dem Vorlaufgehäuse des ersten Vorlaufanschlusses
und dem Rücklaufgehäuse des ersten Rücklaufanschlusses konstruktiv angebunden bzw.
angeschlossen ist.
[0012] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass der zweite alternative Vorlaufanschluss
über eine Rohrverbindung konstruktiv am Rücklaufgehäuse, insbesondere seitlich an
dieses, angeschlossen ist, wobei die Rohrverbindung das Rücklaufgehäuse durchsetzt
und hydraulisch mit dem Steigrohr verbunden ist. Ein mögliches Beispiel einer solchen
Ausführungsform findet sich in den nachfolgend noch näher beschriebenen Fig. 1 und
2.
[0013] Nicht erfindungsgemäß kann auch vorgesehen sein, dass der zweite alternative Vorlaufanschluss
über eine Rohrverbindung konstruktiv und hydraulisch am Vorlaufgehäuse, insbesondere
seitlich, angeschlossen ist. Ein mögliches Beispiel einer solchen Ausführungsform
findet sich in der nachfolgend noch näher beschriebenen Fig. 3.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der
zweite alternative Vorlaufanschluss über eine Rohrverbindung konstruktiv und hydraulisch
direkt an das Steigrohr angeschlossen ist, insbesondere an den untersten Abschnitt
des Steigrohrs unmittelbar über der Anschlussgarnitur. Ein mögliches Beispiel einer
solchen Ausführungsform findet sich in der nachfolgend noch näher beschriebenen Fig.
4. Hierbei handelt es sich um eine konstruktiv sehr einfache Lösung, da der Anschluss
an das Steigrohr mechanisch einfach zu verwirklichen ist.
[0015] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass ein
dritter alternativer Vorlaufanschluss und ein dritter alternativer Rücklaufanschluss
vorgesehen sind, wobei der dritte Vorlaufanschluss mit der Anschlussgarnitur ebenfalls
fluidleitend verbunden ist, sodass über den dritten Vorlaufanschluss einströmendes
Heizfluid in die Verteilergarnitur gelangt. Auf diese Weise können sowohl links als
auch rechts Vor- bzw. Rücklaufanschlüsse vorgesehen sein und die Anschlussvielfalt
wird noch weiter erhöht. Ein mögliches Beispiel einer solchen Ausführungsform findet
sich in den nachfolgend noch näher beschriebenen Fig. 5 bis 8.
[0016] In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft und Platz sparend, wenn vorgesehen
ist, dass der dritte alternative Vorlaufanschluss über eine weitere Rohrverbindung
an dasjenige freie Vorlauf- oder Rücklaufgehäuse konstruktiv angeschlossen ist, an
das der zweite alternative Vorlaufanschluss nicht angebunden ist.
[0017] Gemäß einer konstruktiv einfachen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Positionen,
an denen der zweite alternative Vorlaufanschluss und der dritte alternative Vorlaufanschluss
konstruktiv an das Vorlauf- bzw. Rücklaufgehäuse angeschlossen sind, in einer gemeinsamen
Ebene und auf einer gemeinsamen Achse auf einander gegenüberliegenden Seiten des Vorlauf-
oder Rücklaufgehäuses hinsichtlich der Längserstreckung des Heizkörpers liegen.
[0018] Um vorteilhafte Anschlussflexibilität für gerade in Altbauten bereits vorhandene
Anschlüsse zu erhalten, ist es weiters möglich, dass der zweite und gegebenenfalls
der dritte alternative Vorlaufanschluss und gegebenenfalls der zweite und gegebenenfalls
der dritte alternative Rücklaufanschluss jeweils in einem der seitlichen, unteren
Endbereiche des Heizkörpers angeordnet ist.
[0019] Um die Anschlussvariabilität weiter zu erhöhen und die Montage zu erleichtern, ist
vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Rohrverbindung eine lösbare Steckverbindung
aufweist, über die der zweite, und jeder weitere, alternative Vorlaufanschluss und
der zweite, und jeder weitere, alternative Rücklaufanschluss reversibel lösbar anschließbar
sind.
[0020] Weiters ist es aus konstruktiven und anschlusstechnischen Gründen vorteilhaft, wenn
vorgesehen ist, dass das Steigrohr von der Ebene der Heizplatte(n) bzw. vom Raum aus
betrachtet in Bezug auf die Längserstreckung der Heizplatte(n) mittig, gerade und
vertikal ausgerichtet ist.
[0021] Um dem zweiten alternativen Vor- und Rücklaufanschluss besondere Stabilität zu geben
und dadurch auch die Montage zu erleichtern, ist vorgesehen, dass der zweite alternative
Vorlaufanschluss und der zweite alternative Rücklaufanschluss konstruktiv miteinander
zu einer baulichen Einheit verbunden sind, insbesondere über einen flachen Steg. Dies
gilt analog auch für jeden weiteren Vorlauf- und Rücklaufanschluss.
[0022] Eine vorteilhafte Weiterentwicklung besteht darin, dass der zweite bzw. dritte alternative
Rücklaufanschluss als, insbesondere zumindest teilweise kugelabschnittsförmig ausgestaltetes,
Rücklaufgehäuse, ausgebildet ist und jeweils einen stirnseitigen, seitlich nach außen
weisenden Rücklaufanschlussstutzen aufweist. Dadurch werden zusätzliche Anschlüsse
für den Rücklauf möglich und die Variabilität und Anschlussvielfalt wird weiter gesteigert.
[0023] Gemäß einer vorteilhaften konstruktiven Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Heizkörper
als mehrlagiger Heizkörper mit paralleler Durchströmung ausgestaltet ist und zumindest
zwei parallel zueinander angeordnete Heizplatten aufweist. Die Durchströmungscharakteristik
eines derartigen mehrlagigen parallel durchströmten Heizkörpers, ist grundsätzlich
anders als die eines seriell durchströmten Heizkörpers, insbesondere als die des in
der
EP 2 428 748 A2 beschriebenen Heizkörpers. Im Gegensatz zu einem solchen seriellen Heizkörper mit
zwei Platten, wird beim erfindungsgemäßen parallel durchströmten Heizkörper das Heizmedium
- unabhängig davon, über welchen der beiden Vorlaufanschlüsse, also über den ersten
Vorlaufanschluss oder den zweiten alternativen Vorlaufanschluss - direkt in das separate
Steigrohr geleitet und von dort, wie zuvor beschrieben auf alle Platten verteilt.
[0024] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform sieht dabei vor, dass genau zwei parallel
zueinander liegende Heizplatten vorgesehen sind, eine erste raumseitige Heizplatte
und eine zweite Heizplatte. Bei dieser Ausführungsform ist in das Verbindungsstück
wahlweise jeweils ein Ventil zur Regelung des Durchflusses sowie zur parallelen Verteilung
des vom ersten Vorlaufanschluss kommenden Heizfluids in beide Heizplatten sowie ein
Absperr- bzw. Dichtbauteil zur Verhinderung des Eintritts und des Durchflusses von
Heizfluid in bzw. zwischen die/den beiden Heizplatten einsetzbar oder eingesetzt.
[0025] Gemäß einer vorteilhaften konstruktiven Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Heizkörper
als dreilagiger Heizkörper mit paralleler Durchströmung ausgestaltet ist und drei
oder mehr parallel zueinander angeordnete Heizplatten aufweist, eine erste raumseitige
Heizplatte, eine zweite näher der Wand gelegene Heizplatte und zumindest eine weitere
raumseitige Heizplatte, die noch näher zum Raum gelegen ist bzw. noch weiter raumseitig
ist als die erste raumseitige Heizplatte. Bei dieser Ausführungsform ist in das Verbindungsstück
wahlweise jeweils ein Ventil zur Regelung des Durchflusses sowie zur parallelen Verteilung
des vom ersten Vorlaufanschluss kommenden Heizfluids in alle Heizplatten sowie ein
Absperr- bzw. Dichtbauteil zur Verhinderung des Eintritts und des Durchflusses von
Heizfluid in bzw. zwischen die/den Heizplatten einsetzbar oder eingesetzt.
[0026] In diesem Zusammenhang ist es konstruktiv vorteilhaft, wenn der erste Vorlaufanschluss
und der erste Rücklaufanschluss und vorzugsweise auch der zweite und jeder weitere
alternative Vorlaufanschluss und der zweite und jeder weitere alternative Rücklaufanschluss
zwischen der ersten und der zweiten Heizplatte liegen.
[0027] Weiters ist es vorteilhaft, wenn der erste Vorlaufanschluss und der erste Rücklaufanschluss
in einer Ebene außermittig und ungleich beabstandet von der ersten und zweiten Heizplatte
angeordnet sind und/oder wenn der zweite und jeder weitere alternative Vorlaufanschluss
und der zweite und jeder weitere alternative Rücklaufanschluss in einer Ebene mittig
und gleich beabstandet von der ersten und zweiten Heizplatte angeordnet sind. Dadurch
ergibt sich, dass der zweite, und jeder weitere, alternative Vor- bzw. Rücklaufanschluss
nicht in derselben Ebene zwischen den Heizplatten liegt, wie der erste Vor- bzw. Rücklaufanschluss.
Dies ist vorteilhaft, um bessere Kompatibilität vor allem für Altbauten zu erhalten.
[0028] Um noch größere Anschlussvielfalt zu schaffen, kann vorgesehen sein, in einem, vorzugsweise
in jedem, freien unteren stirnseitigen Eckbereich des Heizkörpers ein seitlicher Anschlussstutzen
als weiterer alternativer Rücklaufanschluss vorgesehen ist.
[0029] Insbesondere ist es vorteilhaft und erhöht die Anschluss-Flexibilität wenn alle seitlichen
bzw. stirnseitigen Anschlüsse und Anschlussstutzen des Heizkörpers, insbesondere die
Anschlüsse der Verbindungsstücke, die Rücklaufanschlussstutzen und/oder die seitlichen
Anschlussstutzen, gleiche Dimensionen, insbesondere gleiche Innendurchmesser bzw.
Gewindedimensionen, zumindest ihrer Innengewinde aufweisen. Dies dient vorteilhafterweise
zum wechselseitigen, austauschbaren Einsetzen von Ventilen und/oder Absperr- bzw.
Dichtbauteilen. Die seitlichen Anschlüsse haben vorteilhafterweise ein 1/2 Zoll-Innengewinde,
die nach unten weisenden Vor- und Rücklaufanschlüsse ein 3/4 Zoll-Außengewinde.
[0030] Vorliegend wird unter dem Begriff "serielle Durchströmung" verstanden, dass das Heizmedium
sich zuerst nur in einer der Heizplatten, zumeist der raumseitigen Frontplatte, verteilt
und erst dann über ein Ventil oder andere Anschlüsse in die zweite, meist wandseitige,
Heizplatte oder in weitere Heizplatten gelangt.
[0031] Unter dem Begriff "parallele Durchströmung" wird vorliegend verstanden, dass das
vom Vorlauf kommende warme Heizmedium im Wesentlichen direkt zum Ventil geführt wird,
zumeist über ein Steigrohr, und von dort in beide Heizplatten verteilt wird. Dort
sinkt das Heizmedium jeweils ab und verteilt sich über die Sammelkanäle und die Heizkanäle
in den beiden Heizplatten.
[0032] Unter den Begriffen "konstruktiv bzw. mechanisch angebunden bzw. angeschlossen" wird
vorliegend verstanden, dass eine Komponente, zumeist ein Rohr, mit einer anderen Komponente,
beispielsweise einem Vorlaufgehäuse oder einem anderen Rohr, fest verbunden ist. Diese
konstruktive bzw. mechanische Verbindung zwischen zwei Bauteilen stellt allerdings
noch nicht zwingend gleichzeitig auch eine fluidtechnische bzw. hydraulische Verbindung
dar.
[0033] Unter den Begriffen "hydraulisch bzw. fluidtechnisch bzw. strömungstechnisch bzw.
fluidleitend angebunden bzw. verbunden" wird vorliegend verstanden, dass zwei Bauteile
bzw. Komponenten so miteinander in Verbindung stehen, dass das Heizmedium von der
einen in die andere Komponente gelangen kann.
[0034] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von exemplarischen und nicht einschränkend
zu verstehenden Ausführungsbeispielen unter Berücksichtigung der nachfolgenden Zeichnungen
näher erläutert, wobei die in den Abbildungen 3a,3b,4a,4b,4c,11a,11b,11c,12a,12b und
12c dargestellten Ausführungsformen nicht unter den Schutzbereich der Erfindung fallen:
Fig. 1a, 1b und 1c zeigen eine erste Ausführungsform der Erfindung aus verschiedenen
Ansichten.
Fig. 2a, 2b und 2c zeigen eine Variante der ersten Ausführungsform beschränkt auf
die relevanten Bauteile.
Fig. 3a und 3b zeigen eine zweite Ausführungsform.
Fig. 4a, 4b und 4c zeigen eine dritte Ausführungsform.
Fig. 5a und 5b zeigen eine vierte Ausführungsform.
Fig. 6a und 6b, Fig. 7a und 7b zeigen eine Variante der vierten Ausführungsform in
Schnittdarstellungen.
Fig. 8 zeigt die relevanten Bauteile dieser Ausführungsform in einer perspektivischen
Ansicht.
Fig. 9a, 9b und 9c zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung aus verschiedenen
Ansichten.
Fig. 10a, 10b und 10c zeigen eine Variante dieser Ausführungsform beschränkt auf die
relevanten Bauteile.
Fig. 11a, 11b und 11c zeigen eine weitere ähnliche Ausführungsform.
Fig. 12a, 12b und 12c zeigen noch eine weitere Ausführungsform.
Fig. 13a, 13b und 13c zeigen noch eine weitere Ausführungsform.
Fig. 14 zeigt die relevanten Bauteile dieser Ausführungsform in einer perspektivischen
Ansicht.
Fig. 15a, 15b und 15c zeigen eine weitere dreilagige Ausführungsform der Erfindung
aus verschiedenen Ansichten.
[0035] In Fig. 1a, 1b und 1c wird eine erste mögliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Heizkörpers dargestellt, nämlich ein zweilagiger Heizkörper 1 mit paralleler Durchströmung
mit zwei Heizplatten 2, 3, nämlich einer vorderen, im Betrieb dem Raum zugewendeten
ersten raumseitigen Heizplatte 2 und einer weiteren zweiten, wandseitigen Heizplatte
3. Die beiden Heizplatten 2, 3 sind parallel zueinander angeordnet und weisen in bekannter
Weise jeweils einen oberen und einen unteren horizontalen Sammelkanal mit diese verbindenden
vertikalen Heizkanälen auf. Im Raum zwischen den Heizplatten 2, 3 sind zumeist Konvektorbleche
angeordnet, um die Leistung durch vergrößerte Wärmetauscherfläche zu erhöhen. Diese
Details sind in den schematischen Darstellungen allerdings nicht gezeigt.
[0036] In der Mitte der Längserstreckung der beiden Heizplatten 2, 3 ist eine als Mittenanschluss
ausgebildete Anschlussgarnitur 4 vorgesehen, umfassend einen ersten Vorlaufanschluss
5 und einen zweiten Rücklaufanschluss 6 für den Ein- und den Austritt des Heizmediums.
Die Anschlussgarnitur 4 ist im Bereich zwischen den Heizplatten 2, 3 angeordnet, wobei
der erste Vorlaufanschluss 5 und der erste Rücklaufanschluss 6 in einer gemeinsamen
Ebene parallel zu den Heizplatten 2, 3 liegen, allerdings außermittig versetzt und
nicht gleich von den Heizplatten 2, 3 beabstandet (zB Fig. 1b). Der erste Vorlaufanschluss
5 und der erste Rücklaufanschluss 6 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel als kugelabschnittsförmig
gestaltete Vorlauf- bzw. Rücklaufgehäuse 15, 16 ausgebildet.
[0037] Im Bereich zwischen dem Vorlaufgehäuse 15 und dem Rücklaufgehäuse 16 ist ein Steigrohr
12 konstruktiv angebunden. Dieses Steigrohr 12 ist hydraulisch bzw. fluidtechnisch
bzw. strömungstechnisch bzw. fluidleitend ausschließlich mit dem Vorlaufanschluss
5 verbunden. Das Steigrohr 12 liegt im Raum zwischen den Heizplatten 2, 3 und verläuft
im Bezug auf die Längserstreckung der Heizplatten 2, 3 mittig und gerade vertikal
nach oben. Wie in Fig. 1c ersichtlich, weist das Steigrohr 12 allerdings eine Verschwenkung
bzw. einen Doppelknick auf und verläuft von der außermittigen untersten Position der
Anschlussgarnitur 4 in eine im oberen Bereich mittige und von den Heizplatten 2, 3
jeweils gleich beabstandete Position. Bei dem Steigrohr 12 handelt es sich um einen
separaten Bauteil bzw. um ein separates Rohr, das nicht Teil der beiden Heizplatten
2, 3 ist und mit diesen weder mechanisch noch strömungstechnisch direkt verbunden
ist. Insbesondere handelt es sich bei dem Steigrohr 12 nicht um einen vertikalen Heizkanal
einer Heizplatte 2, 3.
[0038] Das Steigrohr 12 ist Teil einer Verteilergarnitur 7, wobei das Steigrohr 12 im obersten
Bereich eine T-Verzweigung aufweist und nach links und rechts in ein horizontales
Rohr 18a, 18b übergeht. In den seitlichen oberen Eck- und Endbereichen der Heizplatte
2, 3 ist jeweils ein als Anschlussstelle ausgebildetes Verbindungsstück 8, 9 angeschlossen.
In das linke Verbindungsstück 9 ist ein Absperr- bzw. Dichtbauteil 11 zur Verhinderung
des Eintritts von Heizfluid in die bzw. des Durchflusses von Heizfluid zwischen den
Heizplatten 2, 3 eingesetzt. In das gegenüberliegende rechte Verbindungsstück 8 ist
ein Ventil 10 zur Regelung des Durchflusses sowie zur parallelen Verteilung des vom
ersten Vorlaufanschluss 5 kommenden Heizfluids in die Heizplatten 2, 3 eingesetzt.
Auf diese Weise wird dementsprechend die parallele Durchströmung des Heizkörpers 1
gewährleistet. Das Steigrohr 12 ist somit die einzige fluidtechnische Verbindung für
das Heizfluid von der Anschlussgarnitur 4 zu den beiden Verbindungsstücken 8, 9.
[0039] In den Fig. 1a, 1b und 1c ist der Heizkörper 1 in Frontalansicht, Draufsicht und
Seitenansicht dargestellt, wobei mit schwarzen durchgehenden und schraffierten Pfeilen
die Strömungsverläufe des Heizmediums angegeben sind. Die durch die schwarzen Pfeilen
gekennzeichneten Strömungsverläufe sind im Prinzip bei allen weiteren hier beschriebenen
Ausführungsformen gleich: Das Heizmedium tritt über den ersten Vorlaufanschluss 5
in das Vorlaufgehäuse 15 ein und gelangt dort direkt in das Steigrohr 12. Dort steigt
es auf und nimmt den Weg über das, hier rechte, horizontale Rohr 18a hin zum Verbindungsstück
8. Über das dort eingesetzte Ventil 10 wird die Durchflussmenge des Heizmediums in
die Heizplatten 2,3 geregelt und bei offenem Ventil 10 gelangt das Heizmedium, wie
in Fig. 1c ersichtlich, sowohl in die linke raumseitige Heizplatte 2 als auch in die
rechte wandseitige Heizplatte 3. Das warme Heizmedium verteilt sich entsprechend über
die oberen horizontalen Sammelkanäle, sinkt über die vertikalen Heizkanäle ab und
verteilt sich auf diese Weise auf beide Heizplatten 2,3 parallel. Aus dem unteren
Sammelkanal der wandseitigen Heizplatte 3 gelangt das Heizmedium über das mittige
Rücklaufgehäuse 16 zum ersten Rücklaufanschluss 6 und kann den Heizkörper 1 verlassen
(grauer Pfeil in Fig. 1b).
[0040] Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass zumindest ein zweiter alternativer Vorlaufanschluss
13 und ein zweiter alternativer Rücklaufanschluss 14 vorgesehen sind. In der Ausführungsform
gemäß Fig. 1 sind diese im rechten unteren Bereich angeordnet, wobei der zweite alternative
Vorlaufanschluss 13 mit der Anschlussgarnitur 4 fluidleitend verbunden ist, sodass
Heizfluid, das - anstatt über den Vorlaufanschluss 5 - nun über den zweiten alternativen
Vorlaufanschluss 13 einströmt, ebenfalls in die Verteilergarnitur 7 gelangt. Bei der
Ausführungsform von Fig. 1 ist dies so gelöst, dass der zweite alternative Vorlaufanschluss
13 über eine Rohrverbindung 17 konstruktiv seitlich an das Rücklaufgehäuse 16 angeschlossen
ist. Hydraulisch ist der zweite alternative Vorlaufanschluss 13 allerdings nicht mit
dem Rücklauf, sondern nur mit dem ersten Vorlaufanschluss 5 verbunden, da die Rohrverbindung
17 das Rücklaufgehäuse 16 mittig vollständig durchsetzt und in den Bereich des Vorlaufgehäuses
15 einmündet. Der Strömungsverlauf über den alternativen Vorlaufanschluss 13 ist mit
einem strichlierten Pfeil gekennzeichnet. Das über den zweiten alternativen Vorlaufanschluss
13 einströmende Heizmedium gelangt also ebenfalls zum Steigrohr 12 und verteilt sich
von dort in der Verteilergarnitur 7. Für die Durchströmung macht es somit keinen Unterschied,
ob das Heizmedium über den ersten Vorlaufanschluss 5 oder den zweiten alternativen
Vorlaufanschluss 13 in den Heizkörper 1 eintritt.
[0041] Neben dem zweiten alternativen Vorlaufanschluss 13 ist auch ein zweiter alternativer
Rücklaufanschluss 14 vorgesehen. Der zweite alternative Vorlaufanschluss 13 ist mit
dem zweiten alternativen Rücklaufanschluss 14 zu einer konstruktiven baulichen Einheit
verbunden, und zwar über einen flachen Steg 20. Der zweite alternative Rücklaufanschluss
14 ist dabei als kugelabschnittsförmig gestaltetes Rücklaufgehäuse 21 ausgebildet.
Das Heizmedium kann den Heizkörper 1 - statt über den ersten Rücklaufanschluss 6 -
über diesen alternativen Rücklaufanschluss 14 verlassen, und zwar über die beiden
unteren Sammelkanäle der Heizplatten 2, 3 im rechten unteren Eckbereich. Der zweite
alternative Rücklaufanschluss 14 ist dabei als T-Stück-Bauteil ausgebildet und besitzt
eine Querverbindung zur ersten Heizplatte 2 als auch zur zweiten Heizplatte 3. Außerdem
besitzt er einen stirnseitigen, seitlich nach außen weisenden Rücklaufanschlussstutzen
23, der als alternativer Rücklaufanschluss dienen kann und ansonsten von einem Sperrbauteil
verschlossen ist.
[0042] Man kann also bei der Montage bzw. abhängig von der bauseitig vorgegebenen Situation
wählen, ob das Heizmedium über den ersten Vorlaufanschluss 5 oder den zweiten alternativen
Vorlaufanschluss 13 in den Heizkörper 1 einströmt. Ebenso kann gewählt werden, ob
das Heizmedium über den ersten Rücklaufanschluss 6 oder den zweiten alternativen Rücklaufanschluss
14 den Heizkörper 1 verlässt. Bereits hierdurch ergeben sich vier verschiedene Anschlussvarianten.
[0043] Eine weitere Flexibilität der Anschlussgeometrien ist dadurch bewirkbar, dass die
in den Verbindungsstücken 8, 9 eingesetzten Absperr- bzw. Dichtbauteile 11 und die
Ventile 10 vertauscht werden können. Dies gelingt dadurch, dass die Verbindungsstücke
8, 9 baugleich ausgebildet sind oder dass zumindest die Innengewinde identisch und
gleichdimensioniert sind, um eine Austauschbarkeit der Ventile 10 mit den Absperrbauteilen
11 gewährleisten zu können.
[0044] Eine noch zusätzliche Erhöhung der Flexibilität wird dadurch gewährleistet, dass
auch im noch freien unteren Endbereich des Heizkörpers 1, hier in Fig. 1 im rechten
unteren stirnseitigen Eckbereich, ein seitlicher Anschlussstutzen 22 vorgesehen sind.
Dieser dient als weiterer alternativer Rücklaufanschluss. Auch dieser Anschlussstutzen
22 - und jeder weitere Anschlussstutzen 22 - ist idealerweise baugleich wie die oberen
Verbindungsstücke 8, 9, zumindest weisen diese Anschlussstutzen 22 aber identische
Abmessungen und Dimensionen der Innengewinde aus, um auch dort Absperrbauteile 11
einsetzen zu können. Dies erhöht die Flexibilität der Anschlussmöglichkeiten und die
Variabilität weiter.
[0045] In Fig. 2a, 2b und 2c ist eine sehr ähnliche Ausführungsform dargestellt, die in
weiten Teilen der Ausführungsform von Fig. 1 entspricht. Einziger Unterschied ist
im Prinzip die verkürzte Rohrverbindung 17.
[0046] In Fig. 3a und 3b ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der der alternative
zweite Vorlaufanschluss 13 im linken unteren Endbereich des Heizkörpers 1 angeordnet
ist. Bei dieser Ausführungsform ist der zweite alternative Vorlaufanschluss 13 über
die Rohrverbindung 17 konstruktiv nun nicht am Rücklaufgehäuse 16, sondern sowohl
konstruktiv als auch hydraulisch seitlich am Vorlaufgehäuse 15 angeschlossen und das
Heizmedium kann auf diese Weise entweder über den ersten Vorlaufanschluss 5 oder über
den zweiten alternativen Vorlaufanschluss 13 in das Steigrohr 12 gelangen. Der weitere
Strömungsverlauf ist analog wie bei Fig. 1 bzw. 2.
[0047] In Fig. 4a, 4b und 4c ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der der zweite
alternative Vorlaufanschluss 13 nicht direkt in die Anschlussgarnitur 4 einströmt,
sondern über eine Rohrverbindung 17 konstruktiv und hydraulisch direkt an das Steigrohr
12 angebunden ist. Die Rohrverbindung 17 mündet dementsprechend knapp oberhalb der
Anschlussgarnitur 4 in den untersten Abschnitt des Steigrohrs 12 und das Heizmedium
strömt auf diese Weise direkt in das Steigrohr 12. Der weitere Strömungsverlauf ist
auch hier analog zu den anderen Ausführungsformen.
[0048] In Fig. 5a und 5b ist noch eine weitere Ausführungsform beschrieben, bei der sowohl
im linken als auch im rechten unteren Eckbereich des Heizkörpers 1 jeweils alternative
Vor- und Rücklaufanschlüsse 13, 13', 14, 14' vorgesehen sind. Im Prinzip sind darin
die Ausführungsformen von Fig. 2 und Fig. 3 gleichzeitig vorgesehen. Der zweite alternative
Vorlaufanschluss 13 ist dabei konstruktiv an das Rücklaufgehäuse 16 angeschlossen,
der dritte alternative Vorlaufanschluss 13' über eine weitere Rohrverbindungen 17'
konstruktiv an das Vorlaufgehäuse 15. Hydraulisch sind beide Vorlaufanschlüsse 13,
13' mit dem Steigrohr 12 verbunden. Auf diese Weise ergibt sich noch eine größere
Vielfalt und Variabilität und es können bei dieser Ausführungsform drei unterschiedliche
Vorlaufanschlüsse 5, 13, 13' und drei unterschiedliche Rücklaufanschlüsse 6, 14, 14'
gewählt und miteinander kombiniert werden.
[0049] In den Fig. 6, 7 und 8 ist eine alternative Variante dieser Ausführungsform dargestellt.
In Fig. 6a und Fig. 7b sind zudem Schnittdarstellungen durch die Anschlussgarnitur
4 und durch alle Vorlaufanschlüsse 5, 13' und 13 bzw. Rücklaufanschlüsse 6, 14, 14'
gezeigt. Hier ist auch erkennbar, wie sich die Rohrverbindung 17, über die der zweite
alternative Vorlaufanschluss 13 mit der Anschlussgarnitur 4 verbunden ist, das Rücklaufgehäuse
16 quer durchsetzt und auf diese Weise die hydraulische Verbindung zum Vorlauf bzw.
zum Steigrohr 12 darstellt.
[0050] Die Rohrverbindung 17 bzw. 17' stellt bei diesen Ausführungsformen jeweils die mechanische
und hydraulische Verbindung zwischen dem zweiten, bzw. jedem weiteren, alternativen
Vorlaufanschluss 13, 13' mit der mittigen Anschlussgarnitur 4 dar. Die Rohrverbindung
17, 17' ist hier zweiteilig bzw. weist jeweils eine lösbare Steckverbindung 19, 19'
oder alternativ eine fixe Wulstverschweißung dar, über die der Anschluss erfolgen
kann.
[0051] In den Fig. 9 bis 14 sind weitere alternative Heizkörper 1 beschrieben. Diese besitzen
jeweils nur eine einzige erste raumseitige Heizplatte 2. Hinsichtlich ihres konstruktiven
Aufbaus und der Funktionsweise entsprechend diese Heizkörper 1 der Fig. 9 bis 14 weitgehend
den zuvor in den Fig. 1 bis 8 beschriebenen Heizkörpern 1. Fig. 9 entspricht dabei
in etwa Fig. 1, Fig. 10 entspricht Fig. 2, Fig. 11 entspricht Fig. 3, Fig. 12 entspricht
Fig. 4, Fig. 13 entspricht Fig. 5 und Fig. 14 entspricht Fig. 8. Die Bezugszeichen
und die Erläuterungen werden daher analog übernommen und es wird im folgenden nur
auf die Unterschiede eingegangen:
So ist bei der einlagigen Ausführungsform gemäß den Fig. 9 bis 14 das Steigrohr 12
als gerades, sich vertikal nach oben streckendes Rohr ausgebildet und nicht wie bei
einem zweilagigen Heizkörper 1 verschwenkt.
[0052] Weiters liegen auch sämtliche erste und weitere Vorlaufanschlüsse 5, 13, 13' und
Rücklaufanschlüsse 6, 14, 14' in einer gemeinsamen Ebene parallel zur ersten Heizplatte
2. All diese Anschlüsse sind gleich weit von dieser Heizplatte 2 beabstandet.
[0053] Weiters sind die Verbindungsstücke 8, 9, die seitlichen Anschlussstutzen 22 sowie
die ersten und weiteren Rücklaufanschlüsse 6, 14, 14' nicht wie bei den Ausführungsformen
der Fig. 1 bis 8 als T-förmige Bauteile mit Querverbindungen zu beiden Heizplatten
2 und 3 ausgebildet, sondern weisen jeweils nur eine Verbindung zur ersten Heizplatte
2 auf.
[0054] Ein weiterer Unterschied besteht in der konstruktiven Führung der Rohrverbindung
17, 17'. Diese ist bei den Heizkörpern 1 der Fig. 1 bis 8 von oben betrachtet seitlich
verschwenkt, und ist im Gegensatz dazu bei den Heizkörper in Fig. 9 bis 14 bei einer
Draufsicht von oben gerade und verläuft parallel zu der Heizplatte 2.
[0055] Die Durchströmung dieser Heizkörper 1 ist analog und zwar strömt das Heizmedium über
den ersten Vorlaufanschluss 5 oder einen alternativen Vorlaufanschluss 13, 13' zur
Verteilergarnitur 7 und von dort über das Verbindungsstück 8 mit dem Ventil 10 in
die erste Heizplatte 2. Dort verteilt sich das Heizmedium über die Heizplatte 2, sinkt
über die Heizkanäle ab und verlässt den Heizkörper 1 über einen der Rücklaufanschlüsse.
Dafür stehen optional der erste Rücklaufanschluss 6, jeder weitere Rücklaufanschluss
14, 14' oder alternativ der seitliche Anschlussstutzen 22 oder der stirnseitige Rücklaufanschlussstutzen
23 zur Verfügung.
[0056] In den Fig. 15 a, b und c ist ein weiterer alternative Heizkörper 1 beschrieben.
Dieser Heizkörper 1 ist als dreilagiger Heizkörper 1 mit paralleler Durchströmung
ausgestaltet und hat drei parallel zueinander ausgerichtete Heizplatten (2,3,30):
eine erste raumseitige Heizplatte 2, eine zweite wandseitige Heizplatte 3 und eine
dritte noch näher zum Raum als die erste Heizplatte 2 gelegene Heizplatte 30. Hinsichtlich
seines konstruktiven Aufbaus und der Funktionsweise entspricht dieser Heizkörper 1
im Prinzip den zuvor beschriebenen Heizkörpern 1, insbesondere den zweilagigen Ausführungsformen
gemäß den Fig. 1 bis 8. Die Bezugszeichen und die Erläuterungen werden daher analog
übernommen. Die dritte Heizplatte 30 ist über Rohre 24 strömungstechnisch und konstruktiv
mit der ersten Heizplatte 2 verbunden. Diese Rohre 24 sind in den oberen und unteren
Eckbereichen angeordnet und fluchtend mit den Querrohren der Verbindungsstücke 8,
9, der seitlichen Anschlussstutzen 22 und der Rücklaufanschlussstutzen 23, 23' ausgerichtet.
Die gesamte Anschlussgarnitur 4 sowie die gesamte Verteilergarnitur 7 liegen zwischen
der ersten Heizplatte 2 und der zweiten Heizplatte 3. Der erste Vorlaufanschluss 5
und der erste Rücklaufanschluss 6 sowie der zweite, und auch jeder weitere, alternative
Vorlaufanschluss 13, 13' und der zweite, und jeder weitere, alternative Rücklaufanschluss
14, 14' liegen ebenfalls zwischen den Heizplatten 2,3.
1. Heizkörper (1) mit zumindest einer Heizplatte (2,3,30), vorzugsweise mit einer ersten
dem zu beheizenden Raum zugewendeten raumseitigen Heizplatte (2), wobei eine als Mittenanschluss
ausgebildete Anschlussgarnitur (4) mit einem ersten Vorlaufanschluss (5) und einem
ersten Rücklaufanschluss (6) vorgesehen ist,
wobei der erste Vorlaufanschluss (5) und der erste Rücklaufanschluss (6) als Vorlauf-
bzw. Rücklaufgehäuse (15, 16) ausgebildet sind,
wobei in den seitlichen, oberen Endbereichen des Heizkörpers (1) bzw. der Heizplatte
(2, 3,30) jeweils ein als Anschlussstelle ausgebildetes Verbindungsstück (8, 9) angeschlossen
ist, in das wahlweise jeweils ein Ventil (10) zur Regelung des Durchflusses des vom
ersten Vorlaufanschluss (5) kommenden Heizfluids in die Heizplatte (2,3,30) sowie
ein Absperr- bzw. Dichtbauteil (11) zur Verhinderung des Eintritts von Heizfluid in
die Heizplatte (2,3,30) und zur Verhinderung des Durchflusses einsetzbar oder eingesetzt
ist,
wobei eine Verteilergarnitur (7) mit einem definierten Steigrohr (12) vorgesehen ist,
die eine direkte, insbesondere die einzige, Verbindung für das Heizfluid von der Anschlussgarnitur
(4) zu den Verbindungsstücken (8, 9) herstellt,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein zweiter alternativer Vorlaufanschluss (13) und zumindest ein zweiter
alternativer Rücklaufanschluss (14) vorgesehen sind, wobei der zweite Vorlaufanschluss
(13) mit der Anschlussgarnitur (4) fluidleitend verbunden ist, sodass über den zweiten
Vorlaufanschluss (13) einströmendes Heizfluid in die Verteilergarnitur (7) gelangt,
und dass der zweite alternative Vorlaufanschluss (13) über eine Rohrverbindung (17)
konstruktiv am Rücklaufgehäuse (16) des ersten Rücklaufanschlusses (6), insbesondere
seitlich an dieses, angeschlossen ist, wobei die Rohrverbindung (17) das Rücklaufgehäuse
(16) des ersten Rücklaufanschlusses (6) durchsetzt und hydraulisch mit dem Steigrohr
(12) verbunden ist.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Vorlauf- bzw. Rücklaufgehäuse (15,16) als zumindest teilweise kugelabschnittsförmig
ausgestaltet ausgebildet sind.
3. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr (12) im Bereich zwischen dem Vorlaufgehäuse (15) des ersten Vorlaufanschlusses
(5) und dem Rücklaufgehäuse (16) des ersten Rücklaufanschlusses (6) konstruktiv angebunden
ist.
4. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite alternative Vorlaufanschluss (13) über eine Rohrverbindung (17) konstruktiv
und hydraulisch am Vorlaufgehäuse (15), insbesondere jeweils seitlich, angeschlossen
ist.
5. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite alternative Vorlaufanschluss (13) über eine Rohrverbindung (17) konstruktiv
und hydraulisch direkt an das Steigrohr (12) angeschlossen ist, insbesondere an den
untersten Abschnitt des Steigrohrs (12) unmittelbar über der Anschlussgarnitur (4).
6. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein dritter alternativer Vorlaufanschluss (13') und ein dritter alternativer Rücklaufanschluss
(14') vorgesehen sind, wobei der dritte Vorlaufanschluss (13') mit der Anschlussgarnitur
(4) ebenfalls fluidleitend verbunden ist, sodass über den dritten Vorlaufanschluss
(13') einströmendes Heizfluid in die Verteilergarnitur (7) gelangt.
7. Heizkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte alternative Vorlaufanschluss (13') über eine weitere Rohrverbindung (17')
an dasjenige freie Vorlauf- oder Rücklaufgehäuse (15, 16) konstruktiv angeschlossen
ist, an das der zweite alternative Vorlaufanschluss (13) nicht angebunden ist.
8. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionen, an denen der zweite alternative Vorlaufanschluss (13) und der dritte
alternative Vorlaufanschluss (13') konstruktiv an das Vorlauf- bzw. Rücklaufgehäuse
(15, 16) angeschlossen sind, in einer gemeinsamen Ebene und auf einer gemeinsamen
Achse auf einander gegenüberliegenden Seiten des Vorlauf- oder Rücklaufgehäuses (15,
16) hinsichtlich der Längserstreckung des Heizkörpers (1) liegen.
9. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite und gegebenenfalls der dritte alternative Vorlaufanschluss (13, 13') und
gegebenenfalls der zweite und gegebenenfalls der dritte alternative Rücklaufanschluss
(14, 14') jeweils in einem der seitlichen, unteren Endbereiche des Heizkörpers (1)
angeordnet ist.
10. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrverbindung (17, 17') eine lösbare Steckverbindung (19, 19') aufweist, über
die der zweite, und jeder weitere, alternative Vorlaufanschluss (13, 13') und der
zweite, und jeder weitere, alternative Rücklaufanschluss (14, 14') reversibel lösbar
anschließbar sind.
11. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr (12) von der Ebene der Heizplatte (2, 3, 30) betrachtet in Bezug auf
die Längserstreckung der Heizplatte (2, 3, 30) mittig, gerade und vertikal ausgerichtet
ist.
12. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite bzw. dritte alternative Vorlaufanschluss (13, 13') und der zweite bzw.
dritte alternative Rücklaufanschluss (14, 14') konstruktiv miteinander zu einer baulichen
Einheit verbunden sind, insbesondere über einen flachen Steg (20).
13. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite bzw. dritte alternative Rücklaufanschluss (14, 14') als, insbesondere
zumindest teilweise kugelabschnittsförmig ausgestaltetes, Rücklaufgehäuse (21), ausgebildet
ist und jeweils einen stirnseitigen, seitlich nach außen weisenden Rücklaufanschlussstutzen
(23, 23') aufweist.
14. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (1) als zweilagiger Heizkörper (1) mit paralleler Durchströmung ausgestaltet
ist und genau zwei, vorzugsweise parallel zueinander ausgerichtete, Heizplatten (2,3)
aufweist, eine erste raumseitige Heizplatte (2) und eine zweite wandseitige Heizplatte
(3), wobei in das Verbindungsstück (8, 9) wahlweise jeweils ein Ventil (10) zur Regelung
des Durchflusses sowie zur parallelen Verteilung des vom ersten Vorlaufanschluss (5)
kommenden Heizfluids in die beiden Heizplatten (2,3), sowie ein Absperr- bzw. Dichtbauteil
(11) zur Verhinderung des Eintritts von Heizfluid in die beiden Heizplatten (2, 3)
bzw. des Durchflusses zwischen den beiden Heizplatten (2, 3) einsetzbar oder eingesetzt
ist.
15. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (1) als mehrlagiger Heizkörper (1) mit paralleler Durchströmung ausgestaltet
ist und zumindest drei, vorzugsweise genau drei, vorzugsweise parallel zueinander
ausgerichtete, Heizplatten (2,3,30) aufweist, eine erste raumseitige Heizplatte (2),
eine zweite wandseitige Heizplatte (3) und eine dritte noch weiter raumseitige Heizplatte
(30), wobei in das Verbindungsstück (8, 9) wahlweise jeweils ein Ventil (10) zur Regelung
des Durchflusses sowie zur parallelen Verteilung des vom ersten Vorlaufanschluss (5)
kommenden Heizfluids in die Heizplatten (2,3,30), sowie ein Absperr- bzw. Dichtbauteil
(11) zur Verhinderung des Eintritts von Heizfluid in die Heizplatten (2, 3, 30) bzw.
des Durchflusses zwischen den Heizplatten (2, 3, 30) einsetzbar oder eingesetzt ist.
16. Heizkörper nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorlaufanschluss (5) und der erste Rücklaufanschluss (6), und vorzugsweise
auch der zweite und jeder weitere alternative Vorlaufanschluss (13, 13') und der zweite
und jeder weitere alternative Rücklaufanschluss (14, 14'), und/oder die gesamte Anschlussgarnitur
(4), und/oder die Verteilergarnitur (7), zwischen der ersten und der zweiten Heizplatte
(2,3) liegen.
17. Heizkörper nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorlaufanschluss (5) und der erste Rücklaufanschluss (6) in einer Ebene
außermittig und ungleich beabstandet von der ersten und zweiten Heizplatte (2,3) angeordnet
sind.
18. Heizkörper nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite und jeder weitere alternative Vorlaufanschluss (13, 13') und der zweite
und jeder weitere alternative Rücklaufanschluss (14, 14') in einer Ebene mittig und
gleich beabstandet von der ersten und zweiten Heizplatte (2,3) angeordnet sind.
19. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass in einem, vorzugsweise in jedem, freien unteren stirnseitigen Eckbereich des Heizkörpers
(1) ein seitlicher Anschlussstutzen (22) als weiterer alternativer Rücklaufanschluss
vorgesehen ist.
20. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass alle seitlichen bzw. stirnseitigen Anschlüsse und Anschlussstutzen des Heizkörpers
(1), insbesondere die Anschlüsse der Verbindungsstücke (8,9), die seitlichen Anschlussstutzen
(22) und/oder die Rücklaufanschlussstutzen (23, 23'), gleiche Dimensionen, insbesondere
gleiche Innendurchmesser bzw. Gewindedimensionen, zum wechselseitigen, austauschbaren
Einsetzen von Ventilen (10) und/oder Absperr- bzw. Dichtbauteilen (11), aufweisen.
1. A radiator (1) comprising at least one heating plate (2, 3, 30), preferably with a
first room-side heating plate (2) facing the room to be heated, wherein a connection
fitting (4) configured as a central port is provided with a first supply port (5)
and a first return port (6), wherein the first supply port (5) and the first return
port (6) are configured as supply and return housings (15, 16),
wherein in each case a connecting piece (8, 9) configured as a connection point is
connected in the lateral, upper end regions of the radiator (1) or of the heating
plate (2, 3, 30), into which connecting piece a valve (10) for regulating the flow
of the heating fluid coming from the first supply port (5) into the heating plate
(2, 3, 30) and a shut-off or sealing component (11) for preventing the entry of heating
fluid into the heating plate (2, 3, 30) and for preventing the flow of the heating
fluid can be inserted or is inserted,
wherein a distributor fitting (7) is provided with a defined riser pipe (12) which
establishes a direct, in particular the only, connection for the heating fluid from
the connection fitting (4) to the connecting pieces (8, 9),
characterised in that
at least a second alternative supply port (13) and at least a second alternative return
port (14) are provided, wherein the second supply port (13) is connected in a fluid
conducting manner to the connection fitting (4), so that heating fluid flowing in
via the second supply port (13) enters the distributor fitting (7),
and in that the second alternative supply port (13) is structurally connected via a pipe connection
(17) on the return housing (16) of the first return port (6), in particular laterally
connected thereto, wherein the pipe connection (17) passes through the return housing
(16) of the first return port (6) and is hydraulically connected to the riser pipe
(12).
2. The radiator according to claim 1, characterised in that supply or return housing (15, 16) are configured, designed at least partially in
the form of a spherical section.
3. The radiator according to one of claims 1 or 2, characterised in that the riser pipe (12) is structurally connected in the region between the supply housing
(15) of the first supply port (5) and the return housing (16) of the first return
port (6).
4. The radiator according to one of claims 1 to 3, characterised in that the second alternative supply port (13) is structurally and hydraulically connected
via a pipe connection (17) to the supply housing (15), in particular laterally in
each case.
5. The radiator according to one of claims 1 to 4, characterised in that the second alternative supply port (13) is structurally and hydraulically connected
via a pipe connection (17) directly to the riser pipe (12), in particular directly
to the lowermost portion of the riser pipe (12) via the connection fitting (4).
6. The radiator according to one of claims 1 to 5, characterised in that a third alternative supply port (13') and a third alternative return port (14') are
provided, wherein the third supply port (13') is also fluidically connected to the
connection fitting (4), so that inflowing heating fluid enters the distributor fitting
(7) via the third supply port (13').
7. The radiator according to claim 6, characterised in that the third alternative supply port (13') is structurally connected via a further pipe
connection (17') to that free supply or return housing (15, 16) to which the second
alternative supply port (13) is not connected.
8. The radiator according to one of claims 1 to 7, characterised in that the positions at which the second alternative supply port (13) and the third alternative
supply port (13') are structurally connected to the supply or return housing (15,
16), lie in a common plane and on a common axis on opposite sides of the supply or
return housing (15, 16) with respect to the longitudinal extent of the radiator (1).
9. The radiator according to one of claims 1 to 8, characterised in that the second and optionally the third alternative supply port (13, 13') and optionally
the second and optionally the third alternative return port (14, 14') are respectively
arranged in one of the lateral, lower end regions of the radiator (1).
10. The radiator according to one of claims 1 to 9, characterised in that the pipe connection (17, 17') comprises a detachable plug connection (19, 19') via
which the second, and each further, alternative supply port (13, 13') and the second,
and each further, alternative return port (14, 14') can be connected in a reversible
detachable manner.
11. The radiator according to any of claims 1 to 10, characterised in that the riser pipe (12), viewed from the plane of the heating plate (2, 3, 30), is aligned
centred, straight and vertical with respect to the longitudinal extent of the heating
plate (2, 3, 30).
12. The radiator according to one of claims 1 to 11, characterised in that the second or third alternative supply port (13, 13') and the second or third alternative
return port (14, 14') are structurally connected together to form a structural unit,
in particular via a flat crosspiece (20).
13. The radiator according to one of the claims 1 to 12, characterised in that the second or third alternative return port (14, 14') is configured as a return housing
(21), in particular designed at least partially in the form of a spherical section,
and in each case has a front-side return port connector (23, 23') pointing laterally
outwards.
14. The radiator according to one of claims 1 to 13, characterised in that the radiator (1) is designed as a two-layer radiator (1) with parallel flow and comprises
exactly two, preferably mutually parallel, heating plates (2, 3), a first room-side
heating plate (2) and a second wall-side heating plate (3), wherein optionally in
each case a valve (10) can be inserted or is inserted in the connecting piece (8,
9) for regulating the flow and for parallel distribution of the heating fluid coming
from the first supply port (5) into the two heating plates (2, 3), and a shut-off
or sealing component (11) for preventing the entry of heating fluid into the two heating
plates (2, 3) and/or the flow between the two heating plates (2, 3).
15. Radiator according to one of claims 1 to 13, characterised in that the radiator (1) is designed as a multilayer radiator (1) with parallel flow and
comprises at least three, preferably exactly three, preferably mutually parallel,
heating plates (2, 3, 30), a first room-side heating plate (2), a second wall-side
heating plate (3) and a third heating plate (30) further towards the room side, wherein
optionally in each case a valve (10) can be inserted or is inserted in the connecting
piece (8, 9) for regulating the flow and for parallel distribution of the heating
fluid coming from the first supply port (5) into the heating plates (2, 3, 30), and
a shut-off or sealing component (11) for preventing the entry of heating fluid into
the heating plates (2, 3, 30) and/or the flow between the heating plates (2, 3, 30).
16. The radiator according to claim 14 or 15, characterised in that the first supply port (5) and the first return port (6), and preferably also the
second and each further alternative supply port (13, 13') and the second and each
further alternative return port (14, 14'), and/or the entire connection fitting (4),
and/or the distributor fitting (7), lie between the first and the second heating plate
(2, 3).
17. The radiator according to one of claims 14 to 16, characterised in that the first supply port (5) and the first return port (6) are arranged in a plane eccentrically
and unequally spaced from the first and second heating plate (2, 3).
18. The radiator according to one of claims 14 to 17, characterised in that the second and each further alternative supply port (13, 13') and the second and
each further alternative return port (14, 14') are arranged in a plane, centrally
and equidistant from the first and second heating plate (2, 3).
19. The radiator according to one of claims 1 to 18, characterised in that in one, preferably in each, free lower front-side corner region of the radiator (1),
a lateral port connector (22) is provided as a further alternative return port.
20. The radiator according to one of claims 1 to 19, characterised in that all lateral or front-side ports and port connectors of the radiator (1), in particular
the ports of the connecting pieces (8, 9), the lateral port connectors (22) and/or
the return port connectors (23, 23') have the same dimensions, in particular the same
inner diameter or thread dimensions, for the mutual, interchangeable insertion of
valves (10) and/or shut-off or sealing components (11).
1. Radiateur (1) avec au moins une plaque chauffante (2, 3, 30), de préférence avec une
première plaque chauffante (2) faisant face côté pièce à la pièce à chauffer, une
garniture de raccordement (4) conçue comme un raccord central étant prévue avec un
premier raccord d'alimentation (5) et un premier raccord de retour (6),
le premier raccord d'alimentation (5) et le premier raccord de retour (6) étant conçus
comme des boitiers d'alimentation et de retour (15, 16),
dans lequel, dans les extrémités latérales supérieures du radiateur (1) ou de la plaque
chauffante (2, 3, 30), une pièce de raccordement (8, 9) formée comme un point de prise
est raccordée, pièce de connexion dans laquelle une soupape (10) est ou peut être
utilisée pour le réglage du débit du fluide chauffant provenant du premier raccord
d'alimentation (5) dans la plaque chauffante (2, 3, 30) ainsi qu'un élément d'obturation
ou d'étanchéité (11) pour empêcher l'entrée de fluide chauffant dans la plaque chauffante
(2, 3, 30) et pour empêcher l'écoulement,
dans lequel une garniture de distribution (7) est pourvue d'une conduite montante
définie (12), qui permet une connexion directe, notamment unique, pour le fluide chauffant
de la garniture de raccordement (4) aux pièces de raccordement (8, 9),
caractérisé en ce que
au moins un deuxième raccord d'alimentation (13) alternatif et au moins un deuxième
raccord de retour (14) alternatif sont prévus, le deuxième raccord d'alimentation
(13) étant relié fluidiquement à la garniture de raccordement (4), de sorte que le
fluide chauffant s'écoulant via le deuxième raccord d'alimentation (13) arrive dans
la garniture de distribution (7),
et en ce que le deuxième raccord d'alimentation (13) alternatif est raccordé via une connexion
tubulaire (17) au boîtier de retour (16) du premier raccord de retour (6), en particulier
latéralement à celui-ci, dans lequel la connexion tubulaire (17) traverse le boîtier
de retour (16) du premier raccord de retour (6) et est reliée hydrauliquement au tube
montant (12).
2. Radiateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les boitiers d'alimentation ou de retour (15, 16) sont conçus comme des segments
au moins partiellement sphériques.
3. Radiateur selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le tube montant (12) est relié structurellement dans la zone située entre le boitier
d'alimentation(15) du premier raccord d'alimentation (5) et le boitier de retour (16)
du premier raccord de retour (6).
4. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le deuxième raccord d'alimentation (13) est raccordé par une connexion tubulaire
(17), structurellement et hydrauliquement au boitier d'alimentation (15), en particulier
latéralement.
5. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le deuxième raccord d'alimentation (13) alternatif est raccordé via une connexion
tubulaire (17), structurellement et hydrauliquement, directement au tube montant (12),
en particulier directement à la partie la plus basse du tube montant (12), directement
au-dessus de la garniture de raccordement (4).
6. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu un troisième raccord d'alimentation (13') alternatif et un troisième
raccord de retour (14') alternatif, le troisième raccord d'alimentation (13') étant
également fluidiquement relié à la garniture de raccordement (4), de sorte que le
fluide chauffant entrant par le troisième raccord d'alimentation (13') parvienne dans
la garniture de distribution (7).
7. Radiateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que le troisième raccord d'alimentation (13') alternatif est relié structurellement par
une autre connexion tubulaire (17') au boitier d'alimentation ou de retour (15, 16)
libre, auquel est n'est pas raccordé le deuxième raccord d'alimentation (13) alternatif.
8. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les positions auxquelles le deuxième raccord d'alimentation (13) alternatif et le
troisième raccord d'alimentation (13') alternatif sont raccordés structurellement
au boîtier d'alimentation ou de retour (15, 16), se situent dans un plan commun et
sur un axe commun sur les côtés opposés du boîtier d'alimentation ou de retour (15,
16) par rapport à la longueur du radiateur (1).
9. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le deuxième et éventuellement le troisième raccord d'alimentation (13, 13') alternatif
et le cas échéant, le deuxième et éventuellement le troisième raccord de retour (14,
14') alternatif sont disposés respectivement dans l'une des extrémités latérales,
inférieures du radiateur (1).
10. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la connexion tubulaire (17, 17') présente une connexion à emboîtement détachable
(19, 19') par laquelle le deuxième et chacun des autres raccords d'alimentation (13,
13') alternatifs et le deuxième et chacun des autres raccords de retour (14, 14')
alternatifs peuvent être raccordés de manière réversible et détachable.
11. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que, depuis le plan de la plaque chauffante (2, 3, 30), le tube montant (12) est centré,
droit et vertical, considéré par rapport à la longueur de la plaque chauffante (2,
3, 30).
12. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le deuxième ou le troisième raccord d'alimentation (13, 13') alternatif et le deuxième
ou le troisième raccord de retour (14, 14') alternatif sont reliés structurellement
entre eux pour former un ensemble, en particulier sur un pont plat (20).
13. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le deuxième ou le troisième raccord de retour (14, 14') alternatif, est conçu comme
un boitier de retour (21), en particulier de segment au moins partiellement sphérique
et présente respectivement une pièce de raccord de retour (23, 23') frontale, s'étendant
latéralement vers l'extérieur.
14. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le radiateur (1) est conçu comme un radiateur à deux couches (1) à flux parallèles
et exactement deux plaques chauffantes (2, 3), de préférence parallèles, une première
plaque chauffante côté pièce (2) et une seconde plaque chauffante côté paroi (3),
dans lequel, dans la pièce de raccordement (8, 9), une soupape (10) est ou peut être
utilisée sélectivement pour régler le débit et pour la distribution parallèle du fluide
chauffant arrivant du premier raccord d'alimentation (5) dans les deux plaques chauffantes
(2, 3), ainsi qu'un élément d'obturation ou d'étanchéité (11) pour empêcher l'entrée
de fluide chauffant dans les deux plaques chauffantes (2, 3) ou l'écoulement entre
les deux plaques chauffantes (2, 3).
15. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le radiateur (1) est conçu comme un radiateur multicouche (1) à flux parallèles et
au moins trois, de préférence exactement trois, plaques chauffantes (2, 3, 30) de
préférence parallèles entre elles, une première plaque chauffante côté pièce (2),
une deuxième plaque chauffante côté paroi (3) et une troisième plaque chauffante (30)
encore côté pièce, dans lequel, dans la pièce de raccordement (8, 9), une soupape
(10) est ou peut être utilisée sélectivement pour régler le débit et pour distribuer
de manière parallèle du fluide chauffant arrivant du premier raccord d'alimentation
(5) dans les plaques chauffantes (2, 3, 30) ainsi qu'un élément d'obturation ou d'étanchéité
(11) pour empêcher l'entrée de fluide chauffant dans les plaques chauffantes (2, 3,
30) et l'écoulement entre les plaques chauffantes (2, 3, 30).
16. Radiateur selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que le premier raccord d'alimentation (5) et le premier raccord de retour (6) et, de
préférence, également le deuxième et chaque autre raccord d'alimentation (13, 13')
alternatif et le deuxième et chaque autre raccord de retour (14, 14') alternatif et/ou
l'entièreté de la garniture de raccordement (4) et/ou la garniture de distribution
(7) se trouvent entre la première et la deuxième plaque chauffante (2, 3).
17. Radiateur selon l'une des revendications 14 à 16, caractérisé en ce que le premier raccord d'alimentation (5) et le premier raccord de retour (6) sont disposés
dans un plan espacés de manière excentrique et inégale par rapport aux première et
deuxième plaques chauffantes (2, 3).
18. Radiateur selon l'une des revendications 14 à 17, caractérisé en ce que le deuxième et chaque autre raccord d'alimentation (13, 13') alternatif et le deuxième
et chaque autre raccord de retour (14, 14') alternatif sont disposés dans un plan
de manière centrale et équidistante de la première et de la deuxième plaque chauffante
(2, 3).
19. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce qu'une pièce de raccordement latérale (22) est prévue dans une région d'angle frontale
inférieure libre du radiateur (1), de préférence dans chacune de celles-ci, en tant
que raccord de retour alternatif.
20. Radiateur selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que tous les raccords latéraux ou frontaux et les pièces de raccordement du radiateur
(1), en particulier les raccords des pièces de raccordement (8, 9), la pièce de raccordement
latérale (22) et/ou la pièce de raccordement de retour (23, 23'), présentent les mêmes
dimensions, en particulier le même diamètre intérieur ou les mêmes dimensions de filetage,
pour l'insertion mutuelle et interchangeable de soupapes (10) et/ou de composants
d'obturation ou d'étanchéité (11).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente