| (19) |
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(11) |
EP 3 116 348 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.12.2019 Patentblatt 2019/49 |
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Anmeldetag: 04.03.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2015/000487 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/135632 (17.09.2015 Gazette 2015/37) |
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| (54) |
STUHL, INSBESONDERE BÜROSTUHL
CHAIR, IN PARTICULAR OFFICE CHAIR
CHAISE, EN PARTICULIER CHAISE DE BUREAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.03.2014 DE 102014003676
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.2017 Patentblatt 2017/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Bock 1 GmbH & Co. KG |
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92353 Postbauer-Heng (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- POTRYKUS, Martin
96049 Bamberg (DE)
- SANDER, Armin
90763 Fürth (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schneider, Andreas |
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Oberer Markt 26 92318 Neumarkt i.d.OPf. 92318 Neumarkt i.d.OPf. (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2005/053464 DE-B3- 10 312 446 GB-A- 2 356 805
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DE-A1- 4 422 106 DE-U1-202010 014 557 GB-A- 2 478 823
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stuhl, insbesondere einen Bürostuhl, mit einer über
einen Lehnenträger an einen Sitzträger gekoppelten Rückenlehne und mit einer Sitzfläche
sowie gegebenenfalls mit zwei Armlehnen.
[0002] Ein moderner Bürostuhl, wie ein solcher beispielsweise aus der
DE 20 2005 017 321 U1 und aus der
DE 101 22 945 A1 bekannt ist, umfasst üblicherweise einen auf einer Stuhlsäule ruhenden Sitzträger,
an den ein Lehnenträger für eine Rückenlehne mechanisch schwenkbeweglich gekoppelt
ist. Eine entsprechende, insbesondere federbeaufschlagte Schwenkmechanik ermöglicht
eine Neigung der Rückenlehne nach hinten entgegen einer beispielsweise einstellbaren
Federrückstellkraft. Gegebenenfalls vorhandene Armlehnen sind daher in der Regel an
den Lehnenträger angebunden, um gemeinsam mit der Rückenlehne eine Neigungsbewegung
zu vollführen.
[0003] Ein solcher Bürostuhl ist des Weiteren üblicherweise durch entsprechende Ausbildung
der Stuhlsäule höhenverstellbar und über Rollen, die an sternförmig angeordneten Auslegerarmen
gehalten sind, in leichtgängiger Weise verschiebbar. Häufig ist ein derartiger Bürostuhl
auch mit einer Synchronmechanik versehen, die eine synchrone Bewegung der Sitzfläche
mit der Rückenlehne ermöglicht.
[0004] Die
WO 2005/053464 A1 zeigt einen Stuhl mit Steckverbindung, welche für das Verständnis der Erfindung als
nützlich angesehen wird.
[0005] In
DE 103 12 446 B3 ist ein Stuhl beschrieben, bei dem ein lehnenseitiger Trägerabschnitt mit einem sitzseitigen
Trägerabschnitt formschlüssig gefügt ist. Diese Verbindung wird verriegelt, indem
ein Vorsprung des Aufnahmeraumes in einer Ausnehmung des Befestigungsabschnittes einliegt.
[0006] DE 44 22 106 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Befestigen einer Lehne an einem Stuhl. Auf zwei parallel
zueinander verlaufende Rohre, die einen am Stuhl befestigten Rückenlehnenträger bilden,
ist eine U-förmige Brücke aufgesteckt, an der die Lehne angebracht ist. Zur Höhenverstellung
der Lehne ist die Brücke mit Hilfe von Rastelementen an den Rohren festlegbar.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Bürostuhl derart montierbar
zu gestalten, dass dieser raumsparend transportiert und/oder gelagert werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche
1 und 10. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Hierzu ist der erfindungsgemäße Stuhl, insbesondere Bürostuhl, werkzeuglos montierbar
gestaltet, indem besonders bevorzugt der Lehnenträger zweiteilig unter Bildung zweiter
Trägerschenkel ausgebildet ist, die im Zuge der Montage in einer formschlüssigen Steckverbindung
gefügt und in dieser verriegelt sind. Zusätzlich oder alternativ können gegebenenfalls
vorhandene Armlehnen ebenfalls in einer entsprechenden formschlüssigen Steckverbindung
mit dem Lehnenträger gefügt und in dieser Steckverbindung verriegelt sein.
[0010] Hinsichtlich der Füge- oder Steckverbindung des zweiteiligen Lehnenträgers ist dieser
aus einem dem Sitzträger zugeordneten ersten Trägerschenkel und einem der Rückenlehne
zugeordneten zweiten Trägerschenkel gebildet, wobei der lehnenseitige (zweite) Trägerschenkel
mit dem sitzträgerseitigen (ersten) Trägerschenkel in der formschlüssigen Steckverbindung
im Zuge des Fügevorgangs verriegelt. Hierzu weist geeigneterweise einer der Trägerschenkel
fügeseitig eine schacht- oder buchsenartige Steckaufnahme und der andere Trägerschenkel
fügeseitig einen korrespondierenden Steckschaft auf.
[0011] Die Verriegelung der beiden Trägerschenkel miteinander erfolgt mittels eines Sperrriegels,
der innerhalb der Steckaufnahme drehbeweglich angeordnet und dabei, vorzugsweise in
Steckrichtung des Steckschafts des entsprechenden Trägerschenkels, schwenkbewegbar
angeordnet ist. Alternativ kann ein Sperrhaken vorgesehen sein, der dann entgegen
der Steckrichtung des Steckschafts schwenkbeweglich in der Steckaufnahme angeordnet
ist.
[0012] Zur Erhöhung der Kraft, mit welcher der Sperrriegel im Zuge der Steck- beziehungsweise
Fügeverbindung in dessen Verriegelungsstellung verschwenkt, ist zweckmäßigerweise
ein mechanisches Federelement, insbesondere im Form einer als Druckfeder wirksamen
Schrauben-, Kegel- oder Sprungfeder, vorgesehen. Dieses Federelement stützt sich innerhalb
der Steckaufnahme des entsprechenden Trägerschenkels einerseits an deren Innenwand
und andererseits am Sperrriegel ab.
[0013] Im Zuge des Steckvorgangs, bei welchem der Sperrriegel mittels des Steckschaftfreiendes
verschwenkt wird, wird das Federelement gespannt. Sobald der Steckschaft des entsprechenden
Trägerschenkels eine bestimmte Sollposition innerhalb der Steckaufnahme des anderen
Trägerschenkels erreicht hat, verschwenkt der Sperrriegel - gegebenenfalls unterstützt
durch die Rückstellkraft des Federelements - in eine steckschaftseitige Verriegelungskontur.
Eine der Steckaufnahme innenseitig zugeordnete Stufenkontur oder Abkantung ermöglicht
ein vollständiges Ausschwenken des Sperrriegels im Zuge der Steckverbindung, so dass
der Steckschaft mit dessen Freiende und dessen die Verriegelungskontur aufweisenden
Schaftabschnitt den gegen die Innenwandung der Steckaufnahme eingeschwenkten Sperrriegel
ungehindert passieren kann.
[0014] Zur möglichst reibungsarmen Verschwenkung des Sperrriegels gegen die Innenwandung
der Steckaufnahme weist der Steckschaft des entsprechenden Trägerschenkels freiendseitig
eine konvexe Außenkontur auf.
[0015] Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist entlang der Verriegelungskontur des Steckschafts
eine Sperrrampe ausgebildet, an welcher der Sperrriegel im Zuge der Steckverbindung
mit dessen freiendseitiger Stirnfläche entlang in die Riegelendstellung gleitet. Eine
geeignete Weiterbildung sieht vor, dass entlang der Verriegelungskontur eine in einen
Rampenboden schräg einlaufende Anlagerampe ausgebildet ist, gegen welche der Sperrriegel
im Zuge der Verriegelung ausschwenkt. In diesen Rampenboden läuft auch die Sperrrampe
der Verriegelungskontur ein.
[0016] Die Verriegelungskontur ist dabei derart ausgebildet, dass der Sperrriegel im Zuge
seiner Schwenkbewegung in die Riegelendstellung den Steckschaft in die Steckaufnahme
in Steckrichtung einzieht. Dieser Effekt des Selbsteinziehens des den Steckschaft
aufweisenden Trägerschenkels in die Steckaufnahme des anderen Trägerschenkels wird
durch eine entsprechende Ausgestaltung der Sperrrampe erzielt, indem sich diese mit
zunehmender Rampentiefe an den Schwenkradius des Sperrriegels anschmiegt. Dieser Effekt
mit einem entsprechend gesteuerten Verschwenken des Sperrriegels in dessen Riegelendstellung
wird durch das Federelement unterstützt, wobei manuell durchgeführte Relativbewegungen
zwischen den beiden Trägerschenkeln in Bewegungen des den Steckschaft aufweisenden
Trägerschenkels in Steckrichtung resultieren, bis der Sperrriegel seine Riegelendstellung
erreicht hat.
[0017] Bei gegebenenfalls vorhandenen Armlehnen werden diese geeigneterweise über eine entsprechende
Steckverbindung inklusive Verriegelung im Zuge einer manuellen Montage mit dem Lehnenträger
gefügt. Hierbei kann dieser eine entsprechende Steckaufnahme aufweisen, während dann
das jeweilige Armelehnenteil einen korrespondierenden Steckschaft aufweist.
[0018] In vorteilhafter Weiterbildung kann die Rückenlehne an den Sitzträger schwenkbeweglich
gekoppelt und geeigneterweise zusätzlich die Sitzfläche synchron mit der Rückenlehne
bewegbar an den Sitzträger gekoppelt sein.
[0019] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mittels
einer derartigen formschlüssigen Steckverbindung eines zweiteilig ausgeführten Lehnenträgers
die Rückenlehne eines Stuhls, bevorzugt eines Bürostuhls, manuell in einfacher Art
und Weise an einen Sitzträger werkzeuglos montiert werden kann, wobei die Steckverbindung
zwischen den beiden entsprechenden Trägerschenkeln selbsttätig verriegelt. Eine entsprechende
werkzeuglose Montage gegebenenfalls vorhandener Armlehnen mittels einer entsprechenden
Steckverbindung inklusive Verriegelung ermöglicht eine zeitsparende und besonders
einfach handhabbare Montage eines in entsprechenden Einzelteilen gelieferten Stuhls
ohne das Erfordernis der Bereitstellung von üblichen oder speziellen Werkzeugen.
[0020] Obwohl eine entsprechende Steckverbindung mit unlösbarer Verriegelung bereits hinsichtlich
einer raumsparenden Transportier- und/oder Lagermöglichkeit eines derartigen, in wenigen
Einzelteilen bereitgestellten Bürostuhls zweckdienlich erscheint, ist die Verriegelung
der Steckverbindung geeigneterweise lösbar. Hierzu ist vorteilhafterweise auf der
der Drehachse des Sperrriegels gegenüberliegenden Seite der Steckaufnahme des entsprechenden
Trägerschenkels in diesen eine Zugangsöffnung zum Sperrriegel eingebracht. Der Zugang
des Sperrriegels über die der aufnahmeseitigen Stecköffnung zugewandten Steckschaftseite
innerhalb der Steckverbindung erfolgt geeigneterweise über eine entsprechende, vorzugsweise
wesentlich kleiner dimensionierte Entriegelungsöffnung innerhalb des Steckschaftes
und dort im Bereich der Verriegelungskontur, insbesondere im Bereich ihrer Anlagerampe,
an welcher der Sperrriegel in seiner Riegelendstellung anliegt.
[0021] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Seitenansicht einen Bürostuhl mit gefügtem Trägerschenkel eines Lehnenträgers,
- Fig. 2
- ausschnittsweise den zweiteiligen Lehnenträger in einer Vorsteckposition,
- Fig. 3
- in einer Darstellung gemäß Figur 2 die Steckverbindung der Trägerschenkel des Lehnenträgers
in verriegelungsloser Steckposition,
- Fig. 4
- in einer Darstellung gemäß den Figuren 1 und 2 die verriegelte Steckverbindung der
beiden Trägerschenkel mit in Verriegelungsposition verschwenktem Sperrriegel,
- Fig. 5
- in perspektivischer Teilansicht eine konstruktive Gestaltungsform des Lehnenträgers
in der Vorsteckposition des Steckschafts des lehnenseitigen Trägerschenkel vor der
Steckaufnahme des sitzträgerseitigen Trägerschenkels,
- Fig. 6
- in perspektivischer Ausschnittsdarstellung die Gestaltungsform gemäß Fig. 5 mit Blick
in die Steckaufnahme des sitzträgerseitigen Trägerschenkels,
- Fig. 7
- in perspektivischer Ausschnittsdarstellung die Gestaltungsform gemäß Fig. 5 mit steckverbundenem
und verriegeltem Lehnenträger in einer Unteransicht mit Blick auf eine Entriegelungsöffnung
im sitzträgerseitigen Trägerschenkel,
- Fig. 8
- in schematischer Seitenansicht einen Bürostuhl gemäß Fig. 1 mit einer Variante der
Steckverbindung mit gefügten Trägerschenkeln des Lehnenträgers, und
- Fig. 9
- in einer Vorderansicht einen Bürostuhl gemäß den Figuren 1 und 8 mit in entsprechenden
Steckverbindungen inklusive Verriegelung gefügten Armlehnen.
[0022] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0023] In Figur 1 ist in einer Seitenansicht schematisch ein Bürostuhl 1 gezeigt. Der Bürostuhl
1 weist einen Sitz beziehungsweise eine Sitzfläche 2 sowie eine Rückenlehne 3 auf
und wird mittels einer Stuhlsäule 4 von einem nicht dargestellten Fußgestell getragen.
Der Bürostuhl 1 kann des Weiteren nicht gezeigte Armlehnen aufweisen, die mit der
Rückenlehne 3 eine funktionale Einheit bilden.
[0024] Ein die Rückenlehne 3 tragender Lehnenträger 5, an welchem gegebenenfalls die Armlehnen
steckbar und verriegelbar befestigt sind, ist über ein Drehlager 6 schwenkbar, das
heißt nach hinten neigbar an einem Sitzträger 7 montiert. Zwischen dem Lehnenträger
5 und dem Sitzträger 7 kann in nicht näher dargestellter Art und Weise eine Synchronmechanik
vorgesehen sein, die eine synchrone Mitbewegung der Sitzfläche 2 im Zuge einer Neigung
der Rückenlehne 3 nach hinten ermöglicht.
[0025] Der Lehnenträger 5 ist in etwa oder annähernd L-förmig mit einem vertikalen L-Schenkel
5a und einem sich etwa horizontal unter die Sitzfläche 2 erstreckenden L-Schenkel
5b ausgeführt. Im schraffierten, teilgeschnittenen Übergangsbereich der beiden L-Schenkel
5a, 5b ist der Lehnenträger 5 unter Bildung eines sitzträgerseitigen (ersten) Tragschenkels
8 und eines lehnenseitigen (zweiten) Trägerschenkels 9 zweiteilig ausgebildet. Die
beiden Trägerschenkel 8, 9 sind in einer formschlüssigen Steckverbindung 10 gefügt
und in dieser mittels eines Sperrriegels 11 verriegelt.
[0026] Wie in den Figuren 2 bis 4 in vergrößerter Ausschnittsdarstellung des Bereichs der
Steckverbindung 10 zwischen den beiden Trägerschenkeln 8 und 9 veranschaulicht, weist
der sitzträgerseitige Trägerschenkel 8 eine Steckaufnahme 12 auf, in der der Sperrriegel
11 mit dessen Gelenkende in einem Drehlager 13 schwenkbeweglich angeordnet ist. Ein
Federelement 14 ist ebenfalls innerhalb der Steckaufnahme 12 angeordnet und stützt
sich dort einerseits an einer der Sitzfläche 2 zugewandten Innenwand 15 der Steckaufnahme
12 und andererseits am Sperrriegel 11 ab. Der Sperrriegel 11 befindet sich mit dessen
Gelenkende im Bereich einer Stufenkontur 16 innerhalb der Steckaufnahme 12 derart,
dass der Sperrriegel 11 im in Figur 3 gezeigten eingeschwenkten Zustand mit einer
Einschubwandung 17 zwischen einer Einschuböffnung 18 und dem Drehlager 13 des Sperrriegels
11 fluchtet. Mit anderen Worten gibt der eingeschwenkte Sperrriegel 11 die Steckaufnahme
12, das heißt einen entsprechenden Steckkanal innerhalb der Steckaufnahme 12 des sitzträgerseitigen
Trägerschenkels 8, vollständig frei.
[0027] Der lehnenseitige Trägerschenkel 9 des Lehnenträgers 5 weist fügeseitig einen Steckschaft
19 auf, dessen Außendurchmesser an die lichte Weite der Steckaufnahme 12 des lehnenseitigen
Trägerschenkels 8 zur Herstellung eines Formschlusses in der Steckverbindung 10 angepasst
ist. Innerhalb des Steckschafts 19 ist auf dessen dem Sperrriegel 11 zugewandter Seite
eine Verriegelungskontur 20 mit einer schräg verlaufenden, d. h. in Steckrichtung
21 schräg abfallenden Anlagerampe 21 und einer Sperrrampe 22 vorgesehen, die mit der
Anlagerampe 21 im Bereich eines Rampenbodens 23 zusammenläuft. Die Sperrrampe 22 steigt
in Steckrichtung 21 geeigneterweise kreisbogenförmig an, beziehungsweise fällt entgegen
der gezeigten Steckrichtung 21 zum Rampenboden 23 hin ab.
[0028] Im Zuge der Herstellung der Steckverbindung 10 zwischen den beiden Trägerschenkeln
8, 9 des zweiteiligen Lehnenträgers 5 gelangt der Steckschaft 19 innerhalb der Steckaufnahme
12 in Anlagekontakt zum Sperrriegel 11. In Folge dessen wird der Sperrriegel 11 in
dessen in Figur 3 dargestellte Einschwenkposition verschwenkt. Hierzu ist der Steckschaft
19 freiendseitig mit einer konkaven Außenkontur 24 versehen. Sobald der Steckschaft
19 mit dessen Verriegelungskontur 20 den Sperrriegel 11 vollständig und dabei das
dem Rampenboden 23 abgewandte Rampenende 25 der Sperrrampe 22 das Freiende 26 des
Sperrriegels 11 passiert hat, fällt der Sperrriegel 11 in die keilförmige Verriegelungskontur
20 des Steckschaftes 19 ein. Im Zuge dieser Verschwenkbewegung des Sperrriegels 11
gleitet dieser mit dessen Freiende 26 an der Sperrrampe 22 entlang. Dabei schmiegt
sich diese mit zunehmender Rampentiefe in Richtung des Rampenbodens 23 an den Schwenkradius
des Sperrriegels 11 an.
[0029] Zudem wird der Steckschaft 19 zunehmend in Steckrichtung 21 in die korrespondierende
Steckaufnahme 12 des entsprechenden Trägerschenkels 8 eingezogen. Die Verriegelungskontur
20 und insbesondere der Verlauf der Sperrrampe 22 ist dabei derart ausgebildet, dass
der Sperrriegel 11 im Zuge seiner Schwenkbewegung in die Riegelendstellung den Steckschaft
19 in die Steckaufnahme 12 in Steckrichtung 21 einzieht. Dieser Effekt des Selbsteinziehens
des den Steckschaft 19 aufweisenden Trägerschenkels 9 in die Steckaufnahme 12 des
anderen Trägerschenkels 8 wird durch eine entsprechende kreisbogenförmige Ausgestaltung
der Sperrrampe 22 erzielt, indem sich diese mit zunehmender Rampentiefe an den Schwenkradius
R
11 des Sperrriegels 11 anschmiegt. Der dem Schwenkradius R
11 des Sperrriegels 11 zugeordnete Kreis und der dem Kreisbogen der kreisbogenförmigen
Sperrrampe 22 zugehörige Kreis mit dem Krümmungsradius R
22 sind in Fig. 4 veranschaulicht. Erkennbar sind die Kreismittelpunkte der Kreise mit
den Radien R
11 und R
22 zueinander beabstandet mit der beschriebenen Folge, dass der Steckschaft 19 im Zuge
des Entlanggleitens des Freiendes 26 des Sperrriegels 11 an der Sperrrampe 22 des
Steckschafts 19 des Trägerschenkels 9 zunehmend in die korrespondierende Steckaufnahme
12 des Trägerschenkels 8 eingezogen wird. Dieser Effekt mit einem entsprechend gesteuerten
Verschwenken des Sperrriegels 11 wird durch das Federelement 14 unterstützt. Dabei
resultieren Relativbewegungen zwischen den beiden Trägerschenkeln 8, 9 in Bewegungen
des den Steckschaft 19 aufweisenden Trägerschenkels 9 in Steckrichtung 21, bis der
Sperrriegel 11 seine Riegelendstellung erreicht hat.
[0030] Die Figuren 5 bis 7 zeigen eine konkrete konstruktive Ausgestaltung des zweiteiligen
Lehnenträgers 5 mit dessen sitzträgerseitigem Trägerschenkel 8 und dessen lehnenseitigem
Trägerschenkel 9 in einer Vorposition der Steckverbindung 10 zwischen dem Steckschaft
19 und der Steckaufnahme 12 des jeweiligen Trägerschenkels 9 bzw. 8. Erkennbar ist
die Verriegelungskontur 20 im Ausführungsbeispiel durch beispielsweise zwei zueinander
beabstandete Streben 20a, 20b gebildet, an welche jeweils die Anlagerampe 21 und die
Sperrrampe 22 angeformt sind.
[0031] Fig. 6 zeigt einen Blick in die Steckaufnahme 12 des sitzträgerseitigen Trägerschenkels
8. Erkennbar ist der hier plattenförmige Sperrriegel 11 in dessen ausgeschwenkter
Position gemäß Fig. 2 gezeigt. Die Stufenkontur 16, hinter welcher der Sperrriegel
11 im Zuge der Herstellung der Steckverbindung 10 gegen die Innenwandung 15 der Steckaufnahme
12 einschwenkt, ist hiervon einem stab- oder strebenförmigen Formelement 27 bereitgestellt,
welches an die entsprechende Innenwand 15 der Steckaufnahme 12 des sitzträgerseitigen
Tragschenkels 8 angeformt ist. In die dieser Innenwand 15 und der Einschubwandung
17 gegenüberliegenden Innenwand 28 der Steckaufnahme 12 ist eine Zugangsöffnung 29
für ein Werkzeug eingebracht, mittels dessen die Steckverbindung 10 zwischen den beiden
Trägerschenkeln 8 und 9 des Lehnenträgers 5 entriegelt werden kann.
[0032] In der in Fig. 7 gezeigten verriegelten Steckverbindung 10 zwischen den beiden Trägerschenkeln
8 und 9 des Lehnenträgers 5 ist der Steckschaft 19 im Bereich der stegartigen Ausgestaltung
dessen Verriegelungskontur 20 über die Zugangsöffnung 28 zugänglich. Dabei ist zwischen
den Stegen 20a, 20b, die gemeinsam auf der gegenüberliegenden Seite die Verriegelungskontur
19 bilden, eine spalt- oder schlitzförmige Entriegelungsöffnung 30 gebildet, über
welche mittels eines Werkzeugs der Sperrriegel 11 zugänglich und in dessen in Fig.
3 gezeigte Entriegelungsposition manuell verschwenkbar ist. Ist die Steckverbindung
10 auf diese Art und Weise entriegelt, kann die Lehne 3 zusammen mit dem lehnenseitigen
Trägerschenkel 9 vom sitzträgerseitigen Trägerschenkel 8 gelöst werden .
[0033] Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem Fachmann hieraus abgeleitet
werden, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen. Insbesondere sind ferner alle
im Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen beschriebene Einzelmerkmale auch auf
andere Weise miteinander kombinierbar, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen.
Beispielsweise kann gemäß der in Fig. 8 gezeigten Variante die Steckaufnahme 12 auch
am lehnenseitigen Trägerschenkel 9 und dementsprechend der Steckschaft 19 am sitzträgerseitigen
Trägerschenkel 8 vorgesehen sein.
[0034] Zudem kann der Sperrriegel 11 auch als Sperrhaken ausgebildet sein, der in bezüglich
der Fig. 2 entgegengesetzter Steckrichtung 21 in dessen Ausgangsposition schräg verlaufend
ausgestellt ist, um im Zuge der Herstellung der Steckverbindung 10 wiederum gegen
die Innenwand 15 bzw. gegen die Einschubwandung 17 der Steckaufnahme 12 auszuweichen
und bei entsprechender Steckpositionierung mit dessen Hakenende an der Sperrrampe
22 entlang gegen den Rampenboden 23 zu gleiten. Hierdurch wird wiederum der Effekt
des Selbsteinziehens des Steckschaftes 19 in die korrespondierende Steckaufnahme 12
erzielt.
[0035] Des Weiteren können bei einem Bürostuhl 1, der gemäß Fig. 9 mit Armlehnen 31 versehen
ist, diese ebenfalls mit einer gleichartigen Steckverbindung 10' inklusive Verriegelung
mittels eines entsprechenden, mit einem Federelement 14' unterstützten, Sperrriegels
11' an den Lehnenträger 5 werkzeuglos montiert werden.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Stuhl/Bürostuhl
- 2
- Sitzfläche
- 3
- Rückenlehne
- 4
- Stuhlsäule
- 5
- Lehnenträger
- 5a
- vertikaler L-Schenkel
- 5b
- horizontaler L-Schenkel
- 6
- Drehlager
- 7
- Sitzträger
- 8
- sitzträgerseitiger Trägerschenkel
- 9
- lehnenseitiger Trägerschenkel
- 10
- Steckverbindung
- 11
- Sperrriegel
- 12
- Steckaufnahme
- 13
- Drehlager
- 14
- Federelement
- 15
- Innenwand
- 16
- Stufenkontur
- 17
- Einschubwandung
- 18
- Einschuböffnung
- 19
- Steckschaft
- 20
- Verriegelungskontur
- 20a, b
- Strebe
- 21
- Anlagerampe
- 22
- Sperrrampe
- 23
- Rampenboden
- 24
- Außenkontur
- 25
- Rampenende
- 26
- Freiende
- 27
- Formelement
- 28
- Innenwandung
- 29
- Zugangsöffnung
- 30
- Entriegelungsöffnung
- 31
- Armlehne
1. Stuhl (1), insbesondere Bürostuhl, mit einer über einen Lehnenträger (5) an einen
Sitzträger (7) gekoppelten Rückenlehne (3) und mit einer Sitzfläche (2), wobei der
Lehnenträger (5) zweiteilig mit einem dem Sitzträger (7) zugeordneten sitzträgerseitigen
ersten Trägerschenkel (8) und mit einem der Rückenlehne (3) zugeordneten lehnenseitigen
zweiten Trägerschenkel (9) ausgebildet ist, der mit dem sitzträgerseitigen Trägerschenkel
(8) in einer formschlüssigen Steckverbindung (10) gefügt und in dieser verriegelt
ist, und wobei einer der Trägerschenkel (8, 9) fügeseitig einen Steckaufnahme (12)
und der andere Trägerschenkel (9, 8) fügeseitig einen Steckschaft (19) aufweist, wobei
innerhalb der Steckaufnahme (12) ein Sperrriegel (11) drehbeweglich angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Steckaufnahme (12) ein sich einerseits an deren Innenwand (15) und
andererseits am Sperrriegel (11) abstützendes Federelement (14) angeordnet ist, gegen
dessen Rückstellkraft der Sperrriegel (11) im Zuge der Steckverbindung verschwenkt.
2. Stuhl (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrriegel (11) in Steckrichtung (21) verschwenkbar ist.
3. Stuhl (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckaufnahme (10) innenseitig eine eingezogene Stufenkontur (16) aufweist, in
welche der Sperrriegel (11) im Zuge der Steckverbindung (10) einschwenkt.
4. Stuhl (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckschaft (19) freiendseitig eine konvexe Außenkontur (24) aufweist.
5. Stuhl (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckschaft (19) eine Verriegelungskontur (20) aufweist, in welche der Sperrriegel
(11) im Zuge der Steckverbindung (10) ausschwenkt.
6. Stuhl (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Verriegelungskontur (20) eine Sperrrampe (22) ausgebildet ist, an welcher
im Zuge der Steckverbindung (10) der Sperrriegel (11) mit dessen freiendseitiger Stirnfläche
(26) entlang in die Riegelendstellung gleitet.
7. Stuhl (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Verriegelungskontur (20) eine in einen Rampenboden (23) schräg einlaufende
Anlagerampe (21) ausgebildet ist, gegen welchen der Sperrriegel (11) im Zuge der Verriegelung
ausschwenkt.
8. Stuhl (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungskontur (20) derart ausgebildet ist, dass der Sperrriegel (11) im
Zuge seiner Schwenkbewegung in die Riegelendstellung den Steckschaft (19) in die Steckaufnahme
(12) in Steckrichtung (21) einzieht.
9. Stuhl (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrrampe (22) derart ausgebildet ist, dass sich diese mit zunehmender Rampentiefe
an den Schwenkradius des Sperrriegels (11) anschmiegt.
10. Stuhl (1), insbesondere Bürostuhl, mit einer über einen Lehnenträger (5) an einen
Sitzträger (7) gekoppelten Rückenlehne (3) und mit einer Sitzfläche (2) sowie mit
mindestens einer über einen Armlehnenträger (5') an den Sitzträger (7) gekoppelten
Armlehne (31), wobei der Armlehnenträger (5') zweiteilig mit einem dem Sitzträger
(7) zugeordneten sitzträgerseitigen ersten Trägerschenkel und mit einem der Armlehne
(31) zugeordneten armlehnenseitigen zweiten Trägerschenkel ausgebildet ist, wobei
die oder jede Armlehne (31) mit dem Armlehnenträger (5') in einer formschlüssigen
Steckverbindung (10') gefügt und in dieser verriegelt ist, und wobei einer der Trägerschenkel
fügeseitig einen Steckaufnahme und der andere Trägerschenkel fügeseitig einen Steckschaft
aufweist, wobei innerhalb der Steckaufnahme ein Sperrriegel (11') drehbeweglich angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Steckaufnahme (12) ein sich einerseits an deren Innenwand (15) und
andererseits am Sperrriegel (11') abstützendes Federelement (14) angeordnet ist, gegen
dessen Rückstellkraft der Sperrriegel (11') im Zuge der Steckverbindung (21) verschwenkt.
11. Stuhl (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (3) an den Sitzträger (7) schwenkbeweglich gekoppelt ist.
12. Stuhl (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (2) synchron mit der Rückenlehne (3) bewegbar an den Sitzträger (7)
gekoppelt ist.
1. Chair (1), in particular an office chair, having a backrest (3) which is coupled to
a seat support (7) by means of a backrest support (5) and having a seat face (2),
wherein the backrest support (5) is constructed in two pieces having a seat-support-side
first support member (8) which is associated with the seat support (7) and having
a backrest-side second support member (9) which is associated with the backrest (3)
and which is joined to the seat-support-side support member (8) in a positive-locking
plug type connection (10) and is locked therein, and wherein one of the support members
(8, 9) has at the joint side a plug type receiving member (12) and the other support
member (9, 8) has at the joint side an insertion shaft (19), wherein inside the plug
type receiving member (12) a locking bar (11) is arranged so as to be rotatably movable,
characterized in that inside the plug type receiving member (12) a resilient element (14) is arranged,
counter to the restoring force of which the locking bar (11) pivots during the plug
type connection (21), said resilient element (14) is supported, on the one hand, on
the inner wall (15) of the plug type receiving member (12) and, on the other hand,
on the locking bar (11).
2. Chair (1) according to Claim 1, characterized in that the locking bar (11) can be pivoted in the insertion direction (21).
3. Chair (1) according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the plug type connection (10) has at the inner side a recessed stepped contour (16)
into which the locking bar (11) pivots during the plug type connection (10).
4. Chair (1) according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that the insertion shaft (19) has a convex outer contour (24) at the free end side.
5. Chair (1) according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the insertion shaft (19) has a locking contour (20) in which the locking bar (11)
pivots out during the plug type connection (10).
6. Chair (1) according to Claim 4 or Claim 5, characterized in that there is constructed along the locking contour (20) a locking ramp (22) along which
the locking bar (11) slides during the plug type connection (10) with the free-end-side
end face (26) thereof into the locking end position.
7. Chair (1) according to Claim 5 or Claim 6, characterized in that there is constructed along the locking contour (20) an abutment ramp (21) which runs
obliquely into a ramp base (23) and against which the locking bar (11) pivots out
during the locking operation.
8. Chair (1) according to any one of Claims 5 to 7, characterized in that the locking contour (20) is constructed in such a manner that the locking bar (11)
during the pivot movement thereof into the locking end position draws the insertion
shaft (19) into the plug type receiving member (12) in the insertion direction (21).
9. Chair (1) according to any one of Claims 5 to 8, characterized in that the locking ramp (22) is constructed in such a manner that it conforms to the pivot
radius of the locking bar (11) as the ramp depth increases.
10. Chair (1), in particular an office chair, having a backrest (3) which is coupled by
means of a backrest support (5) to a seat support (7) and having a seat face (2) and
having at least one armrest (31), which is coupled to a seat support (7) by means
of a armrest support (5'), wherein the armrest support (5') is constructed in two
pieces having a seat-support-side first support member which is associated with the
seat support (7) and having a armrest-side second support member which is associated
with the armrest (31), wherein the or each armrest (31) is joined to the armrest support
(5') in a positive-locking plug type connection (10') and is locked therein, and wherein
one of the support members has at the joint side a plug type receiving member and
the other support member has at the joint side an insertion shaft, wherein inside
the plug type receiving member a locking bar (11') is arranged so as to be rotatably
movable, characterized in that inside the plug type receiving member (12) a resilient element (14) is arranged,
counter to the restoring force of which the locking bar (11') pivots during the plug
type connection (21), said resilient element (14) is supported, on the one hand, on
the inner wall (15) of the plug type receiving member (12) and, on the other hand,
on the locking bar (11').
11. Chair (1) according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that the backrest (3) is coupled to the seat support (7) in a pivotably movable manner.
12. Chair (1) according to any one of Claims 1 to 11, characterized in that the seat face (2) is coupled to the seat support (7) so as to be able to be moved
synchronously with the backrest (3).
1. Chaise (1), en particulier chaise de bureau, avec un dossier (3) couplé à un support
de siège (7) au moyen d'un support de dossier (5) et avec une face de siège (2), dans
laquelle le support de dossier (5) est formé en deux parties avec une première branche
de support (8) côté support de siège associée au support de siège (7) et avec une
deuxième branche de support (9) côté dossier associée au dossier (3), qui est reliée
à la branche de support côté support de siège (8) en un assemblage engagé par emboîtement
(10) et est verrouillée dans celui-ci, et dans laquelle une des branches de support
(8, 9) présente côté assemblage un logement d'engagement (12) et l'autre branche de
support (9, 8) présente côté assemblage une tige d'engagement (19), dans laquelle
un verrou de blocage (11) est disposé de façon mobile en rotation à l'intérieur du
logement d'engagement (12), caractérisée en ce qu'un élément de ressort (14) est disposé à l'intérieur du logement d'engagement (12)
en s'appuyant d'une part sur la paroi intérieure (15) de celui-ci et d'autre part
sur le verrou de blocage (11), contre la force de rappel duquel le verrou de blocage
(11) pivote à la suite de l'assemblage par engagement.
2. Chaise (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le verrou de blocage (11) peut pivoter dans la direction d'engagement (21).
3. Chaise (1) selon une revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le logement d'engagement (10) présente intérieurement un contour étagé rentrant (16),
dans lequel le verrou de blocage (11) pivote à la suite de l'assemblage par engagement
(10).
4. Chaise (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la tige d'engagement (19) présente à son extrémité libre un contour extérieur convexe
(24).
5. Chaise (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la tige d'engagement (19) présente un contour de verrouillage (20), dans lequel le
verrou de blocage (11) pivote vers l'extérieur à la suite de l'assemblage par engagement
(10).
6. Chaise (1) selon une revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'une rampe de blocage (22) est formée le long du contour de verrouillage (20), le long
de laquelle le verrou de blocage (11) glisse dans la position finale de verrou avec
sa face frontale côté extrémité libre (26) à la suite de l'assemblage par engagement
(10).
7. Chaise (1) selon une revendication 5 ou 6, caractérisée en ce qu'une rampe d'appui (21) se terminant en oblique en un fond de rampe (23) est formée
le long du contour de verrouillage (20), contre lequel le verrou de blocage (11) pivote
vers l'extérieur à la suite du verrouillage.
8. Chaise (1) selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que le contour de verrouillage (20) est réalisé de telle manière que le verrou de blocage
(11) attire à la suite de son mouvement de pivotement dans la position finale de verrou
la tige d'engagement (19) dans le logement d'engagement (12) dans la direction d'engagement
(21).
9. Chaise (1) selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisée en ce que la rampe de blocage (22) est réalisée de telle manière qu'elle se conforme avec une
profondeur de rampe croissante au rayon de pivotement du verrou de blocage (11).
10. Chaise (1), en particulier chaise de bureau, avec un dossier (3) couplé à un support
de siège (7) au moyen d'un support de dossier (5) et avec une face de siège (2) ainsi
qu'avec au moins un accoudoir (31) couplé au support de siège (7) au moyen d'un support
d'accoudoir (5'), dans laquelle le support d'accoudoir (5') est réalisé en deux parties
avec une première branche de support côté support de siège associée au support de
siège (7) et avec une deuxième branche de support côté accoudoir associée à l'accoudoir
(31), dans laquelle le ou chaque accoudoir (31) est assemblé au support d'accoudoir
(5') par un assemblage engagé par emboîtement (10') et est verrouillé dans celui-ci,
et dans lequel une des branches de support présente côté assemblage un logement d'engagement
et l'autre branche de support présente côté assemblage une tige d'engagement, dans
laquelle un verrou de blocage (11') est disposé de façon mobile en rotation à l'intérieur
du logement d'engagement, caractérisée en ce qu'un élément de ressort (14) est disposé à l'intérieur du logement d'engagement (12)
en s'appuyant d'une part sur la paroi intérieure (15) de celui-ci et d'autre part
sur le verrou de blocage (11'), contre la force de rappel duquel le verrou de blocage
(11') pivote à la suite de l'assemblage par engagement (21).
11. Chaise (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le dossier (3) est couplé au support de siège (7) de façon mobile par pivotement.
12. Chaise (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la face de siège (2) est couplée au support de siège (7) d'une façon déplaçable en
synchronisme avec le dossier (3).
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