| (19) |
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(11) |
EP 3 146 123 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.02.2020 Patentblatt 2020/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.05.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB2015/000737 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/177627 (26.11.2015 Gazette 2015/47) |
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| (54) |
FUGENABDECKVORRICHTUNG
JOINT CONCEALING DEVICE
DISPOSITIF DE RECOUVREMENT DE JOINTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.05.2014 DE 202014004185 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.03.2017 Patentblatt 2017/13 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Proll, Markus Claudius
1190 Wien (AT)
- Schmitt, Martin
66346 Püttlingen (DE)
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Erfinder: |
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- PROLL, Markus Claudius
1190 Wien (AT)
- SCHMITT, Martin
66346 Püttlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Linhart, Friedrich Karl Eberhard |
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La Couronnette 1166 Perroy 1166 Perroy (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 837 454 DE-U- 7 228 364
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EP-A2- 2 253 777 US-A1- 2008 163 574
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fugenabdeckvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Stand der Technik
[0002] Fugenabdeckprofile werden verwendet, um z. B. Fussbodenfugen, welche insbesondere
bei der Verlegung von Parkettfussböden auftreten, abzudecken. Solche Fugenabdeckprofile
umfassen typischerweise ein Basisteil und ein Abdeckteil, welche derart miteinander
verschraubt werden, dass beim verlegten Fussboden die Schrauben oben aus den Fugenabdeckprofilen
herausschauen oder zumindest sichtbar sind. Abgesehen von der mit dieser Sichtbarkeit
einhergehenden ästhetischen Problematik bergen solche Schrauben, insbesondere wenn
sich die Fugenabdeckprofile mit der Zeit lösen und die Schrauben hervorstehen, ein
Verletzungs- bzw. Beschädigungspotenzial. Zudem ist die Montage solcher Fugenabdeckprofile
vergleichsweise aufwendig, weil stets entsprechendes Schraubwerkzeug (z. B. Akkuschrauber)
benötigt wird, bei welchem grundsätzlich ein gewisses Ausfallrisiko besteht. Ausserdem
umfassen bekannte Fugenabdeckprofile typischerweise Gewindebereiche und sind somit
verhältnismässig aufwendig zu fertigen. Ferner sind aus dem Stand der Technik Fugenabdeckprofile
bekannt, welche nicht verschraubt sondern ineinander geklickt werden. Auch diese Klickprofile
sind jedoch vergleichsweise aufwendig zu fertigen und haben zudem den Nachteil, dass
sie nur schwer wieder demontierbar sind.
Aufgabe der Erfindung
[0004] Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des vorgenannten Stands der Technik
zu beheben bzw. zumindest abzuschwächen. Insbesondere ist es die Aufgabe der Erfindung,
eine einfach aufgebaute, leicht montierbare und sicherere Fugenabdeckvorrichtung zu
schaffen.
Lösung der Aufgabe
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Fugenabdeckvorrichtung zum Abdecken
von Boden- und/oder Wandbelagsfugen, umfassend ein Basisteil und ein Abdeckteil, wobei
das Basisteil und das Abdeckteil geeignet sind, mittels Magnetkraft miteinander verbunden
zu werden. Durch Verwendung einer Magnetkraft zum Verbinden von Basisteil und Abdeckteil
wird die Montage der Fugenabdeckvorrichtung auf Baustellen stark vereinfacht, denn
es sind keine Werkzeuge zum Eindrehen von Schrauben oder sonstigen Befestigungsmitteln
mehr nötig, welche vergessen werden oder kaputt gehen können, oder deren Batterie
sich zu schnell entleeren kann. Zudem wird durch die magnetische - und somit schraubenlose
- Verbindung von Basisteil und Abdeckteil die Betriebssicherheit stark verbessert,
denn es stehen keine Schrauben mehr nach oben aus dem Abdeckteil heraus, an welchem
sich Personen verletzen könnten. Zudem ist die erfindungsgemässe Fugenabdeckvorrichtung
äusserst wartungsarm, weil sie Bewegungen von Gebäuden bis zu einem gewissen Grad
selbständig folgt und daher nicht nachjustiert werden muss.
[0006] Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst die Fugenabdeckvorrichtung eine Magnetkomponente,
wobei die Magnetkomponente bevorzugt einen Dauermagneten umfasst. Mittels dieser Magnetkomponente
wird eine magnetische Verbindbarkeit der Fugenabdeckvorrichtung auf besonders einfache
Weise erreicht. Alternativ dazu wäre es jedoch auch möglich, die notwendige Magnetkraft
auf andere Weise, zum Beispiel durch Erzeugung eines geeigneten elektromagnetischen
Felds, zu erzeugen.
[0007] Erfindungsgemäß umfasst die Fugenabdeckvorrichtung einen Schlitz und eine Lasche,
wobei die Lasche geeignet ist, zum Verbinden des Basisteils mit dem Abdeckteil in
den Schlitz einzugreifen. Mit Vorteil steht die Lasche dabei im Wesentlichen rechtwinklig
von einem Grundteil des Basisteils ab und der Schlitz erstreckt sich im Wesentlichen
senkrecht von einem Grundteil des Abdeckteils weg. Die Lasche weist dabei bevorzugt
flache Seiten auf und/oder der Schlitz weist bevorzugt flache Innenwände auf. Durch
eine solche Schlitz-Lasche-Kombination wird eine besonders einfache Montierbarkeit
und gleichzeitig ein präziser Sitz der Fugenabdeckvorrichtung erreicht. Alternativ
könnte die mechanische Verbindung zwischen Abdeckteil und Basisteil jedoch auch anders
bewerkstelligt werden, zum Beispiel mittels einer Mehrzahl an zylindrischen Stäben,
welche in hohlzylindrische Gegenstücke eingreifen.
[0008] Bei vorteilhaften Ausführungsformen ist die Magnetkomponente zumindest zum Teil innerhalb
des Schlitzes angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass eine besonders vorteilhaft gerichtete
magnetische Kraft erzeugt wird. Es wäre jedoch auch möglich, die Magnetkomponente
an anderer Stelle in der Fugenabdeckvorrichtung vorzusehen, beispielsweise an einer
Aussenseite der Lasche oder aber eingelassen in einem Innern des Grundteils des Abdeckteils.
[0009] Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst die Magnetkomponente mindestens einen,
bevorzugt mindestens zwei Magnetstreifen, wobei jeweils einer der Magnetstreifen bevorzugt
an jeweils einer Innenseite jeweils eines Schenkels des Schlitzes angeordnet ist.
Die Verwendung von Magnetstreifen ist vorteilhaft, weil solche Streifen einfach transportierbar
sowie einfach und präzise, ggf. auch erst auf der Baustelle, montierbar sind. Zudem
können solche Streifen auch biegbar und somit flexibel einsetzbar sein. Alternativ
zu Magnetstreifen wäre jedoch auch der Einsatz von beispielsweise im Wesentlichen
kreisförmigen bzw. vergleichsweise flachen zylindrischen Magnetelementen möglich.
[0010] Bei vorteilhaften Ausführungsformen ist die Lasche geeignet ist, mittels der Magnetkomponente
magnetisch in dem Schlitz fixiert zu werden, und zwar derart, dass die Lasche so fest
im Schlitz fixiert ist, dass das Basisteil und das Abdeckteil im normalen Betrieb,
das heisst z. B. in einem Gebäude, welches z.B. von Personen begangen oder leichten
Fahrzeugen befahren wird, ausreichend fest miteinander verbunden sind und zum Beispiel
bei Belastung nicht "herumwackelt", dass es aber andererseits noch möglich ist, die
Verbindung zwischen Basisteil und Abdeckteil, beispielsweise zu Zwecken der Verlegung
eines neuen Fussbodens, bevorzugt zerstörungsfrei zu lösen, insbesondere mittels eines
geeigneten Werkzeugs.
[0011] Bei vorteilhaften Ausführungsformen ist das Basisteil zumindest zum Teil aus Blech,
bevorzugt feuerverzinktem Blech. Das Blech ist bevorzugt Eisen oder Stahl, oder zumindest
so ausgebildet, dass es von der Magnetkomponente ausreichend stark angezogen wird,
um die oben genannten Voraussetzungen hinsichtlich normalem Betrieb und Demontage
zu erfüllen. Es ist jedoch auch möglich, das Basisteil aus einem anderen Material
zu fertigen, z. B. Kunststoff oder Holz und dann lediglich mit einem oder mehreren
ferromagnetischen Elementen zu versehen. Bevorzugt ist das Abdeckteil zumindest zum
Teil aus Aluminium. Dies hat den Vorteil, dass es leicht und gleichzeitig widerstandsfähig
ist. Es ist aber auch die Verwendung von z. B. Kunststoff für das Abdeckteil möglich.
[0012] Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst das Abdeckteil den Schlitz und das Basisteil
die Lasche. Dies ist vorteilhaft, weil die Basisteile typischerweise zusammen mit
Fussbodenelementen verlegt werden, wobei z. B. Scherkräfte auftreten. Würde das Basisteil
nicht die Lasche sondern den Schlitz umfassen, so bestünde das Risiko, dass der Schlitz
bei dieser Montage derart verformt wird, dass ein späteres einsetzen des Abdeckteils
erschwert wird. Im vorliegenden Fall, wenn also das Abdeckteil den Schlitz und das
Basisteil die Lasche umfasst, wird eine Verformung des Schlitzes im Verlauf der Fussbodenmontage
jedoch vermieden.
[0013] Bei vorteilhaften Ausführungsformen ist bzw. sind der bzw. die Magnetstreifen mit
dem Abdeckteil verklebt. Eine solche Verklebung hat den Vorteil dass keine zusätzlichen
Befestigungsmittel benötigt werden und dass auch eine Montage der Magnetstreifen in
den Schlitzen auf der Baustelle einfach zu bewerkstelligen ist. Besonders bevorzugt
ist es, wenn die Magnetstreifen selbstklebend sind. Dies vereinfacht die Montage auf
der Baustelle noch weiter. Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst bzw. umfassen
die Lasche und/oder mindestens ein Schenkel des Schlitzes und oder der bzw. die Magnetstreifen
ein angeschrägtes Ende. Dies vereinfacht die Montage der Fugenabdeckvorrichtung.
[0014] Erfindungsgemäß umfasst die Fugenabdeckvorrichtung eine Zwischenschiene, wobei die
Zwischenschiene bevorzugt geeignet ist, zwischen dem Abdeckteil und dem Basisteil
angeordnet zu werden. Die Verwendung einer solchen Zwischenschiene hat den Vorteil,
dass eine Relativbewegung zwischen dem Basisteil und dem Abdeckteil vereinfacht werden
kann, wodurch z. B. die Montage vereinfacht werden kann oder zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten
geschaffen werden.
[0015] Erfindungsgemäß hat die Zwischenschiene einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt
und ist geeignet, in den Schlitz eingesteckt zu werden, wobei das Abdeckteil bevorzugt
den Schlitz umfasst. Eine solche Ausführung der Zwischenschiene hat den Vorteil, dass
die Zwischenschiene besonders einfach in die Fugenabdeckvorrichtung einfügbar ist,
nämlich beispielsweise derart, dass die Zwischenschiene zunächst in das Abdeckteil
eingesetzt wird und Abdeckteil und Zwischenschiene anschliessend gemeinsam auf das
Basisteil, insbesondere auf die Lasche des Basisteils, aufgeschoben werden.
[0016] Bei vorteilhaften Ausführungsformen umfasst die Magnetkomponente zumindest zwei Magnetstreifen,
wobei jeder der beiden Magnetstreifen an jeweils einer Innenseite jeweils eines Schenkels
der U-förmigen Zwischenschiene angeordnet ist. Bevorzugt sind die Magnetstreifen dabei
an den Innenseiten der Schenkel aufgeklebt oder, anders ausgedrückt, in die Zwischenschiene
eingeklebt. Eine solche Anordnung der Magnetkomponente bzw. der Magnetstreifen hat
den Vorteil, dass die Magnetverbindung zwischen Basisteil und Abdeckteil von der Zwischenschiene
vermittelt wird bzw. mit Hilfe der Zwischenschiene mittelbar ausgeführt wird. Somit
bleibt das Abdeckteil in Bezug zum Basisteil prinzipiell flexibel und/oder beweglich.
[0017] Erfindungsgemäß umfasst die Fugenabdeckvorrichtung eine Verbindungsvorrichtung zum
lösbaren Verbinden der Zwischenschiene mit dem Abdeckteil, wobei die Verbindungsvorrichtung
bevorzugt zumindest eine Öffnung und bevorzugt zumindest eine Noppe umfasst, wobei
die Noppe vorzugsweise geeignet ist, durch die Öffnung hindurch zu greifen, wobei
das Abdeckteil bevorzugt die Öffnung umfasst und wobei die Zwischenschiene bevorzugt
die Noppe umfasst. Auf diese Weise wird eine Verbindungsmöglichkeit zwischen Abdeckteil
und Zwischenschiene geschaffen, welche zum einen einfach aufgebaut und einfach herstellbar
ist und welche ausserdem eine Verbindung von Abdeckteil und Zwischenschiene ohne Werkzeug
ermöglicht, weil die Zwischenschiene einfach in die Abdeckschiene eingeclipst werden
kann. Zudem hat eine solche Lösung mit Öffnung und durch die Öffnung hindurch greifender
Noppe, wobei die Noppe vorzugsweise im wesentlichen senkrecht von zumindest einem
der Schenkel der Zwischenschiene nach aussen hin absteht, den Vorteil, dass das Abdeckteil
besonders einfach mitsamt der Zwischenschiene und der Magnetkomponente aus der Fugenabdeckvorrichtung
nach oben heraus gezogen werden kann. Dies kann zum Beispiel dann sehr sinnvoll sein,
wenn ein Parkettfussboden abgeschliffen werden soll.
[0018] Bei vorteilhaften Ausführungsformen ist die Öffnung schlitzförmig und verläuft bei
fertig montierter Fugenabdeckvorrichtung im Wesentlichen parallel zur Lasche des Basisteils,
wobei die Verbindungsvorrichtung bevorzugt eine Mehrzahl an gleichartigen Noppe-Schlitz-Kombinationen
umfasst. Ein solcher in Bezug auf die Montagefläche (also Wand oder Boden) der Fugenabdeckvorrichtung
senkrecht verlaufender Schlitz hat den Vorteil, dass die Fugenabdeckvorrichtung ohne
weitere strukturelle Modifikationen bei Fussböden und Wandverkleidungen unterschiedlicher
Dicke eingesetzt werden kann, weil der relative Abstand zwischen Abdeckteil und Basisteil
auf diese Weise variabel wird. Besonders bevorzugt ist es zudem, wenn auf beiden Seiten
der Zwischenschiene, das heisst an den Aussenseiten der jeweiligen Schenkel der U-förmigen
Zwischenschiene, solche Noppe-Schlitz-Kombinationen angeordnet sind. Auf diese Weise
wird eine in jeder Richtung feste Verbindung geschaffen. Alternativ dazu ist es jedoch
auch möglich, die Noppe-Schlitz-Kombinationen lediglich auf einer Seite der Zwischenschiene
anzuordnen, was bei Montage und Demontage der Fugenabdeckvorrichtung vorteilhaft sein
kann. Mit Vorteil sind die Noppe-Schlitz-Kombinationen dabei zudem im Wesentlichen
gleichmässig über eine Länge der Zwischenschiene verteilt, was eine besonders symmetrische
Belastbarkeitsverteilung der Fugenabdeckvorrichtung zur Folge hat.
FIGURENBESCHREIBUNG
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung mit Hilfe von Diagrammen und Zeichnungen näher beschrieben,
wobei zeigen:
- Figur 1:
- erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fugenabdeckvorrichtung,
- Figur 2:
- zweite Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fugenabdeckvorrichtung,
- Figur 3:
- dritte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fugenabdeckvorrichtung in schematischer
perspektivischer Ansicht, und
- Figur 4:
- dritte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fugenabdeckvorrichtung in schematischer
Explosionsansicht.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
[0020] Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fugenabdeckvorrichtung
F in einer schematischen Schnittansicht. Die Fugenabdeckvorrichtung F umfasst ein
Basisteil 1 und ein Abdeckteil 2. Das Basisteil 1 ist L-förmig ausgebildet und umfasst
ein Grundteil 7 und eine Lasche 8. Das Abdeckteil 2 umfasst ein Grundteil 6 und zwei
Schenkel 4, welche im Wesentlichen senkrecht von dem Grundteil 6 des Abdeckteils 2
abragen. An jeweils einer Innenseite der beiden Schenkel 4 ist jeweils ein Magnetstreifen
5 aufgeklebt. Zwischen den beiden Magnetstreifen 5 ist der Schlitz 3 gebildet. Dieser
Schlitz 3 ist so breit, dass er die Lasche 8 des Basisteils aufnehmen kann. Das Basisteil
1 ist aus einem feuerverzinkten Blech gefertigt und ist geeignet, im Schlitz 3 mittels
eines von den Magnetstreifen 5 erzeugten Magnetfelds im Schlitz 3 festgehalten zu
werden. Dabei ist die auf Lasche 8 wirkende Anziehungskraft so stark, bzw. - anders
ausgedrückt - die Verbindung zwischen dem Abdeckteil 2 und dem Basisteil 1 so stabil,
wie sie sein muss, damit das Abdeckteil 2 im Gebrauch als Teil eines Fussbodens fest
und sicher sitzt, aber dennoch im Bedarfsfall aus dem Basisteil 1 entfernt werden
kann, z. B. mit Hilfe eines entsprechenden Werkzeugs heraus gehebelt werden kann.
[0021] Figur 2 zeigt eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fugenabdeckvorrichtung
F in einer schematischen Schnittansicht. Die Fugenabdeckvorrichtung F in Figur 2 unterscheidet
sich von der Fugenabdeckvorrichtung F in Figur 1 im Wesentlichen dadurch, dass das
Abdeckteil 2 anstelle eines einzigen Schlitzes 3 zwei Schlitze 3 umfasst, und dadurch,
dass das Basisteil 1 U-förmig ist und zwei Laschen 8 umfasst. Die Schlitze 3 werden
jeweils durch zwei Schenkel 4 gebildet, wobei an der jeweiligen Innenseite (bezüglich
des jeweilig gebildeten Schlitzes 3) jeweils ein Magnetstreifen 5 aufgeklebt ist.
Das Abdeckteil 2 der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform umfasst somit vier Schenkel
4. Die Fixierung der Laschen 8 in den jeweiligen Schlitzen 3 funktioniert so wie bei
der in Figur 1 beschriebenen Ausführungsform.
[0022] Die in Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen werden durch unterschiedliche
Anwendungsbereiche der Fugenabdeckvorrichtung F bedingt. Ein typischer Anwendungsbereich
der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform kann beispielsweise die Abdeckung zwischen
einer Parkettdiele und einer Wand sein, wohingegen ein typischer Anwendungsbereich
der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform beispielsweise die Abdeckung zwischen zwei
Parkettdielen sein kann.
[0023] Ferner zeigen beide Figuren jeweils Querschnitte durch die Fugenabdeckvorrichtungen
F. In (nicht in den Figuren erkennbarer) Längsrichtung können sich die gezeigten Fugenabdeckvorrichtungen
F über Längen von mehreren Metern erstrecken. Hierbei müssen weder die Magnetstreifen
5, noch die Laschen 8 oder die Schenkel 4 über die gesamte Länge der Fugenabdeckvorrichtungen
F durchgehend ausgeführt sein. Vielmehr ist es auch möglich, dass die Laschen 8 und/oder
die Schenkel 4 durchbrochen ausgeführt sind und/oder dass auf jedem Schenkel 4 des
Abdeckteils 2 in (nicht in den Figuren erkennbarer) Längsrichtung in gewissen Abständen
eine Mehrzahl an Magnetstreifen hinter- bzw. nebeneinander aufgeklebt sind. Auf diese
Weise lassen sich, speziell bei besonders langen Fugenabdeckvorrichtungen F, grosse
Materialeinsparungen erzielen.
[0024] Figur 3 zeigt eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Fugenabdeckvorrichtung
F in schematischer perspektivischer Ansicht. Der wesentliche Unterschied zu den beiden
zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen liegt darin, dass die Fugenabdeckvorrichtung
F eine Zwischenschiene 9 umfasst, welche zwischen dem Basisteil 1 und dem Abdeckteil
2 angeordnet ist. Dabei hat die Zwischenschiene 9 einen im Wesentlichen U-förmigen
Querschnitt, ist also als U-Profilschiene ausgeführt. Vorzugsweise ist die Zwischenschiene
9 ganz oder teilweise aus Kunststoff gefertigt. Dabei ist es insbesondere von Vorteil,
wenn ein flexibler Weichkunststoff verwendet wird. Die Zwischenschiene 9 ist dabei
zum Teil, im gezeigten Beispiel zu ungefähr der Hälfte ihrer Höhe, in den Schlitz
3 des Abdeckteils 2 eingeschoben. Ihre Breite entspricht dabei im Wesentlichen der
Breite des Schlitzes 3.
[0025] Die Zwischenschiene 9 ist mittels einer Verbindungsvorrichtung 10 mit dem Abdeckteil
2 verbunden. Die Verbindungsvorrichtung 10 umfasst dabei eine schlitzförmige Öffnung
11, welche in einen Schenkel bzw. eine Seitenwand des Abdeckteils 2 eingefräst ist
und im Wesentlichen parallel zu dem Schenkel verläuft. Zudem umfasst die Verbindungsvorrichtung
eine Noppe 12, welche Teil der Zwischenschiene 9 ist, und welche im wesentlichen zylinderförmig
ist, wobei die Rotationsachse des Zylinders im wesentlichen orthogonal zu einer Längsachse
des Schlitzes bzw. zum Schlitz verläuft. Die Noppe 12 durchgreift dabei die Öffnung
11 , so dass die Zwischenschiene 9 derart im Abdeckteil 2 festgelegt wird, dass die
Zwischenschiene 9 lediglich in einer Richtung relativ zum Abdeckteil 2 bewegbar ist,
nämlich in den Schlitz 3 hinein oder aus dem Schlitz 3 hinaus. Das Ausmass dieser
Relativbewegung wird dabei durch die Länge der schlitzförmigen Öffnung 11 vorgegeben.
[0026] An den jeweiligen Innenseiten der Schenkel der Zwischenschiene 9 sind zwei Magnetschienen
5 angebracht, bevorzugt aufgeklebt. Diese Magnetschienen 5 bilden im Zusammenspiel
mit der Lasche 8 des Basisteils 1 im in Figur 3 dargestellten Fall eine lösbare Magnetverbindung,
welche geeignet ist, die Fugenabdeckvorrichtung F im zusammen mit z. B. Parkettdielen
und/oder Wandbelägen fertig montierten Zustand zuverlässig und sicher festzulegen
und dabei gleichzeitig eine einfache Demontage der Kombination aus Abdeckteil 2 und
Zwischenschiene 9 von dem Basisteil 1 zu ermöglichen. Die Magnetverbindung ist dabei
bevorzugt so fest, dass ein Abziehen bzw. Abhebeln von Abdeckteil 2 und Zwischenschiene
9 vom Basisteil 1 ohne spezielles Abzugswerkzeug zu bewerkstelligen ist, wobei die
Körperkraft eines Handwerkers hierzu ausreichend ist. Das Basisteil 1 ist typischerweise
im montierten Zustand der Fugenabdeckvorrichtung F mit einem in Figur 3 nicht dargestellten
Boden oder einer Wand verschraubt.
[0027] Figur 4 zeigt die bereits in Figur 3 dargestellte dritte Ausführungsform einer erfindungsgemässen
Fugenabdeckvorrichtung F in schematischer Explosionsansicht.
[0028] In Figur 4 sind teilweise die Magnetschienen 5 erkennbar, welche innerhalb der Zwischenschiene
9 angeklebt sind, insbesondere an den jeweiligen Innenseiten beider Schenkel der Zwischenschiene
9, welche ein(en) im wesentlichen U-förmigen Querschnitt bzw. U-förmiges Profil hat.
Die Magnetschienen 5 erstrecken sich dabei entweder über die gesamte Länge der Zwischenschiene
9 oder aber nur über Teile der Länge der Zwischenschiene 9, wobei auch mehr als zwei
Magnetschienen 5 voneinander beabstandet an den jeweiligen Innenseiten der Schenkel
des Basisteils 1 angeordnet sein können. Bei letzterer Lösung haben die einzelnen
Magnetschienen 5 dann jeweilige Längen, die typischerweise für sich genommen deutlich
kürzer als die Länge der Zwischenschiene 9 sind. Beispielsweise ist eine Lösung mit
insgesamt mindestens 4, 6, 8 oder 12 Magnetschienen 5 möglich.
[0029] Aus Figur 4 ist ferner klar ersichtlich, dass zur Montage der Fugenabdeckvorrichtung
F die Zwischenschiene 9 von unten in den Schlitz 3 des Abdeckteils 2 eingesetzt wird,
wobei die Mehrzahl an Noppen 12 der Zwischenschiene 9 in die jeweiligen schlitzförmigen
Öffnungen 11 des Abdeckteils 2 einrasten. In Figur 4 sind exemplarisch drei Noppen
12 und drei Öffnungen 11 dargestellt, es sind jedoch auch andere Konfigurationen möglich,
z. B. mit mindestens 4, 6 oder 10 Noppe-Schlitz-Kombinationen. Ferner ist aus Figur
4 ersichtlich, dass zur weiteren Montage dann die Kombination aus Abdeckteil 2 und
Zwischenschiene 9 auf die Lasche 8 des Basisteils 1 aufsetzbar ist, wobei die Magnetschienen
5 dann mit der Lasche 8 die gewünschte Magnetverbindung erzeugen.
1. Fugenabdeckvorrichtung (F) zum Abdecken von Boden- und/oder Wandbelagsfugen, umfassend
ein Basisteil (1) und ein Abdeckteil (2),
wobei das Basisteil (1) und das Abdeckteil (2) geeignet sind, mittels Magnetkraft
miteinander verbunden zu werden,
wobei die Fugenabdeckvorrichtung (F) einen Schlitz (3) und eine Lasche (8) umfasst,
wobei die Lasche (8) geeignet ist, zum Verbinden des Basisteils (1) mit dem Abdeckteil
(2) in den Schlitz (3) einzugreifen,
wobei die Fugenabdeckvorrichtung (F) eine Zwischenschiene (9) zum Vermitteln einer
Magnetverbindung zwischen dem Basisteil (1) und dem Abdeckteil (2) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass
die Fugenabdeckvorrichtung (F) eine Verbindungsvorrichtung (10) zum lösbaren Verbinden
der Zwischenschiene (9) mit dem Abdeckteil (2) umfasst,
wobei die Zwischenschiene (9) einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt hat und
geeignet ist, in den Schlitz (3) eingesteckt zu werden, wobei das Abdeckteil (2) den
Schlitz (3) umfasst.
2. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugenabdeckvorrichtung (F) eine Magnetkomponente umfasst, wobei die Magnetkomponente
bevorzugt einen Dauermagneten umfasst.
3. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetkomponente zumindest zum Teil innerhalb des Schlitzes (3) angeordnet ist.
4. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetkomponente mindestens einen, bevorzugt mindestens zwei Magnetstreifen (5)
umfasst, wobei jeweils einer der Magnetstreifen (5) bevorzugt an jeweils einer Innenseite
jeweils eines Schenkels (4) des Schlitzes (3) angeordnet ist.
5. Fugenabdeckprofil (F) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (8) geeignet ist, mittels der Magnetkomponente magnetisch in dem Schlitz
(3) fixiert zu werden.
6. Fugenabdeckprofil (F) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (1) zumindest zum Teil aus Blech, bevorzugt feuerverzinktem Blech ist
und/oder dass das Abdeckteil (2) zumindest zum Teil aus Aluminium ist.
7. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckteil (2) den Schlitz (3) umfasst und das Basisteil (1) die Lasche (8) umfasst.
8. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Magnetstreifen (5) mit dem Abdeckteil (2) verklebt ist bzw. sind.
9. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (8) und/oder mindestens ein Schenkel (4) des Schlitzes (3) und oder der
Magnetstreifen (5) ein angeschrägtes Ende umfasst/umfassen.
10. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschiene (9) geeignet ist, zwischen dem Abdeckteil (2) und dem Basisteil
(1) angeordnet zu werden.
11. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetkomponente zumindest zwei Magnetstreifen (5) umfasst, wobei jeder der beiden
Magnetstreifen (5) an jeweils einer Innenseite jeweils eines Schenkels der Zwischenschiene
(9) angeordnet ist.
12. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtung (10) zumindest eine Öffnung (11) und zumindest eine Noppe
(12) umfasst, wobei die Noppe (12) bevorzugt geeignet ist, durch die Öffnung hindurch
zu greifen, wobei das Abdeckteil (2) bevorzugt die Öffnung (11) umfasst und wobei
die Zwischenschiene (9) bevorzugt die Noppe (12) umfasst.
13. Fugenabdeckvorrichtung (F) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (11) schlitzförmig ist und bei fertig montierter Fugenabdeckvorrichtung
im Wesentlichen parallel zur Lasche (8) des Basisteils (1) verläuft, wobei die Verbindungsvorrichtung
bevorzugt eine Mehrzahl an gleichartigen Noppe-Schlitz-Kombinationen (11, 12) umfasst.
1. Joint covering device (F) for covering floor and/or wall covering joints, comprising
a base part (1) and a cover part (2),
wherein the base part (1) and the cover part (2) are suitable for being connected
to each other by means of magnetic force,
wherein the joint covering device (F) comprises a slot (3) and a tab (8), wherein
the tab (8) is suitable for engaging in the slot (3) in order to connect the base
part (1) to the cover part (2),
wherein the joint covering device (F) comprises an intermediate rail (9) for establishing
a magnetic connection between the base part (1) and the cover part (2),
characterized in that
the joint covering device (F) comprises a connecting device (10) for detachably connecting
the intermediate rail (9) to the cover part (2),
wherein the intermediate rail (9) has an essentially U-shaped cross section and is
suitable for being inserted into the slot (3), wherein the cover part (2) comprises
the slot (3).
2. Joint covering device (F) according to Claim 1, characterized in that the joint covering device (F) comprises a magnetic component, wherein the magnetic
component preferably comprises a permanent magnet.
3. Joint covering device (F) according to Claim 2, characterized in that the magnetic component is situated, at least in part, inside the slot (3).
4. Joint covering device (F) according to Claim 3, characterized in that the magnetic component comprises at least one, preferably at least two, magnetic
strips (5), wherein each of the magnetic strips (5) is preferably situated on each
inner side of the respective leg (4) of the slot (3).
5. Joint covering profile (F) according to any of the preceding claims, characterized in that the tab (8) is suitable for being magnetically fixed in the slot (3) by means of
the magnetic component.
6. Joint covering profile (F) according to any of the preceding claims, characterized in that the base part (1) is made, at least in part, of sheet metal, preferably hot-dip galvanized
sheet metal, and/or the cover part (2) is made, at least in part, of aluminum.
7. Joint covering device (F) according to any of the preceding claims, characterized in that the cover part (2) comprises the slot (3), and the base part (1) comprises the tab
(8).
8. Joint covering device (F) according to any of Claims 4 to 7, characterized in that the magnetic strip(s) (5) is/are adhesively bonded to the cover part (2).
9. Joint covering device (F) according to any of the preceding claims, characterized in that the tab (8), and/or at least one leg (4) of the slot (3), and/or the magnetic strip
(5) comprise(s) a beveled end.
10. Joint covering device (F) according to any of the preceding claims, characterized in that the intermediate rail (9) is suitable for being situated between the cover part (2)
and the base part (1).
11. Joint covering device (F) according to any of the preceding claims, characterized in that the magnetic component comprises at least two magnetic strips (5), wherein each of
the two magnetic strips (5) is situated on each inner side of the respective leg of
the intermediate rail (9).
12. Joint covering device (F) according to any of the preceding claims, characterized in that the connecting device (10) comprises at least one opening (11) and at least one knob
(12), wherein the knob (12) is preferably suitable for engaging through the opening,
wherein the cover part (2) preferably comprises the opening (11), and wherein the
intermediate rail (9) preferably comprises the knob (12).
13. Joint covering device (F) according to Claim 12, characterized in that the opening (11) has a slotted shape, and when the joint covering device is completely
installed the opening extends essentially in parallel to the tab (8) of the base part
(1), wherein the connecting device preferably comprises a plurality of similar knob-slot
combinations (11, 12).
1. Dispositif couvre-joint (F) destiné à recouvrir des joints de revêtements de sol et/ou
de paroi, comprenant une partie de base (1) et une partie de recouvrement (2), la
partie de base (1) et la partie de recouvrement (2) étant adaptées pour être reliées
entre elles par force magnétique,
le dispositif couvre-joint (F) comprenant une fente (3) et une patte (8), la patte
(8) étant adaptée pour s'engager dans la fente (3) afin de relier la partie de base
(1) à la partie de recouvrement (2),
le dispositif couvre-joint (F) comprenant un rail intermédiaire (9) destiné à établir
une liaison magnétique entre la partie de base (1) et la partie de recouvrement (2),
caractérisé en ce que
le dispositif couvre-joint (F) comprend un dispositif de liaison (10) destiné à relier
de manière amovible le rail intermédiaire (9) à la partie de recouvrement (2),
le rail intermédiaire (9) ayant une section transversale essentiellement en forme
de U et étant adapté pour être inséré dans la fente (3), la partie de recouvrement
(2) comprenant la fente (3).
2. Dispositif couvre-joint (F) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif couvre-joint (F) comprend un composant magnétique, le composant magnétique
comprenant de préférence un aimant permanent.
3. Dispositif couvre-joint (F) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le composant magnétique est disposé au moins en partie à l'intérieur de la fente
(3).
4. Dispositif couvre-joint (F) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le composant magnétique comprend au moins une, de préférence au moins deux, bandes
magnétiques (5), chacune des bandes magnétiques (5) étant disposée de préférence sur
un côté intérieur d'une branche respective (4) de la fente (3).
5. Profilé couvre-joint (F) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la patte (8) est adaptée pour être fixée magnétiquement dans la fente (3) au moyen
du composant magnétique.
6. Profilé couvre-joint (F) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de base (1) est réalisée au moins partiellement en tôle, de préférence
en tôle galvanisée à chaud, et/ou la partie de recouvrement (2) est réalisée, au moins
en partie, en aluminium.
7. Dispositif couvre-joint (F) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de recouvrement (2) comprend la fente (3) et la partie de base (1) comprend
la patte (8).
8. Dispositif couvre-joint (F) selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que l'au moins une bande magnétique (5) est collée à la partie de recouvrement (2).
9. Dispositif couvre-joint (F) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la patte (8) et/ou au moins une branche (4) de la fente (3) et/ou la bande magnétique
(5) comprennent une extrémité biseautée.
10. Dispositif couvre-joint (F) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rail intermédiaire (9) est adapté pour être disposé entre la partie de recouvrement
(2) et la partie de base (1).
11. Dispositif couvre-joint (F) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant magnétique comprend au moins deux bandes magnétiques (5), chacune des
deux bandes magnétiques (5) étant disposée sur un côté intérieur de la branche respective
du rail intermédiaire (9).
12. Dispositif couvre-joint (F) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de liaison (10) comprend au moins une ouverture (11) et au moins un
téton (12), le téton (12) étant de préférence adapté pour s'engager à travers l'ouverture,
la partie de recouvrement (2) comprenant de préférence l'ouverture (11) et le rail
intermédiaire (9) comprenant de préférence le téton (12).
13. Dispositif couvre-joint (F) selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'ouverture (11) a une forme en fente, et s'étend essentiellement parallèlement à
la patte (8) de la partie de base (1) lorsque le dispositif couvre-joint est complètement
installé, le dispositif de liaison comprenant de préférence une pluralité de combinaisons
téton-fente (11, 12) similaires.
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