| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 412 585 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.02.2020 Patentblatt 2020/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.05.2018 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
WICKELEINRICHTUNG FÜR EIN ZUM UMWICKELN EINES LÄNGLICHEN BÜNDELGUTES MIT EINEM KLEBEBAND
AUSGEBILDETES BÜNDELGERÄT
COILING DEVICE FOR A BUNCHING DEVICE WITH AN ADHESIVE STRIP FOR COILING AN ELONGATED
BUNDLE
DISPOSITIF D'ENROULEMENT POUR UN DISPOSITIF DE BOTTELAGE CONÇU POUR ENROULER UN PRODUIT
DE BOTTELAGE ALLONGÉ AU MOYEN D'UNE BANDE ADHÉSIVE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.06.2017 DE 202017002929 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.12.2018 Patentblatt 2018/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Kabatec GmbH & Co. KG |
|
36151 Burghaun (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Meeßen, Daniel
36277 Schenklengsfeld-Oberlengsfeld (DE)
- Schmelz, Steffen
36419 Geisa ST Borsch (DE)
- Fladung, Hans-Peter
36169 Rasdorf (DE)
- Göbel, Andreas
36132 Eiterfeld (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Körner, Volkmar Horst |
|
Frankfurter Strasse 34 61231 Bad Nauheim 61231 Bad Nauheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 8 529 481 DE-U1-202015 001 990
|
DE-U1-202008 004 087
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wickeleinrichtung für ein zum Umwickeln eines länglichen
Bündelgutes mit einem Klebeband ausgebildetes Bündelgerät, mit einem drehbar gelagerten
Wickelkopf, mit zwei Schwenkbacken des Wickelkopfes zur Führung des Bündelgutes in
das Zentrum des Wickelkopfes und zur Abstützung des Bündelgutes beim Umwickeln.
[0002] Eine solche Wickeleinrichtung ist beispielsweise aus der
DE 20 2015 001 990 U1 bekannt. Bei dieser Wickeleinrichtung wird das Bündelgut von Hand bis zu den Schwenkbacken
geführt und von einer Gegenbacke abgestützt. Damit wird das Bündelgut innerhalb des
Wickelkopfes zuverlässig gehalten.
[0003] Weiterhin offenbart die
DE 20 2008 004 087 U1 eine solche Wickeleinrichtung. Bei dieser Vorrichtung wird ein Klebeband von einer
Greifeinrichtung vor dem Wickelkopf gehalten, bis das Wickelgut Kontakt mit diesem
hat und anschließend auf eine vorgesehene Länge geschnitten. Anschließend hängt das
Klebeband herab und kann von dem Bündelgut in den Wickelkopf gedrückt werden. Dabei
gleitet das Bündelgut mit dem Streifen des Klebebandes über die Schwenkbacken, bis
es gegen eine im Zentrum des Wickelkopfes angeordnete Gegenbacke gelangt. Anschließend
wird der Wickelkopf mit der Gegenbacke und den Schwenkbacken um das Bündelgut gedreht.
Dabei wird der Streifen des Klebebandes um das Bündelgut gewickelt.
[0004] Nachteilig bei dieser Wickeleinrichtung ist jedoch, dass die Wickelung des Klebebandes
nur ungenau erfolgt. Diese Ungenauigkeit zeigt sich darin, dass eine zweite Lage des
Klebebandes nicht genau über der ersten Lage verläuft und bei mehreren Lagen die Wickelung
eine Wendelform aufweist.
[0005] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Wickeleinrichtung der eingangs genannten
Art so weiter zu bilden, dass sie eine besonders hohe Genauigkeit der Wickelung ermöglicht.
[0006] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwei Führungselemente zur
Führung des Bündelgutes innerhalb des Wickelkopfes angeordnet sind und dass die Führungselemente
an einer Öffnung zum Einführen des Wickelgutes in den Wickelkopf angeordnet sind.
[0007] Durch diese Gestaltung hat der Wickelkopf neben den Schwenkbacken auch Führungselemente.
Diese Führungselemente tragen zur weiteren Führung des Bündelgutes bei und vermindern
damit die ungeführte Länge des Bündelgutes und damit des Klebebandes im Wickelkopf.
Damit wird das Bündelgut nicht mehr ausschließlich von den Schwenkbacken geführt und
besonders genau gegenüber dem Wickelkopf ausgerichtet. Dies führt zu einer besonders
hohen Genauigkeit der Wickelung. Eine Behinderung der Bewegungen der Schwenkbacken
und der Führungselemente lässt sich vermeiden, weil die Führungselemente an einer
Öffnung zum Einführen des Wickelgutes in den Wickelkopf angeordnet sind. Ein weiterer
Vorteil dieser Gestaltung besteht darin, dass das Bündelgut bei der Einführung in
den Wickelkopf besonders frühzeitig geführt ist.
[0008] Die Führungselemente könnten beispielsweise Kufen, Gleitstücke oder Wippelemente
aufweisen. Die Wickeleinrichtung gestaltet sich jedoch gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung konstruktiv besonders einfach, wenn die Führungselemente
Rollen aufweisen. Im kostengünstigsten Fall sind die Rollen aus Kunststoff gefertigt.
Eine besonders große Lebensdauer der Rollen lässt sich erreichen, wenn die Rollen
aus Metall gefertigt sind. Der Durchmesser der Rollen ist vorzugsweise an den Durchmesser
des Bündelgutes angepasst.
[0009] Das Bündelgut wird beim Einführen in den Wickelkopf zunächst von den Rollen und anschließend
von den Schwenkbacken geführt, wenn die Schwenkbacken auf ihren einander zugewandten
Seiten jeweils eine Einlauframpe für das Bündelgut aufweisen. Die Einlauframpen sind
vorzugsweise durch eine konvexe Gestaltung der Schwenkbacken erzeugt. In einer bevorzugten
Ausführungsform liegen die Schwenkbacken glatt aneinander und vermeiden damit ein
kammartiges ineinander Greifen. Dies führt zu einer besonders genauen Umwicklung des
Bündelgutes mit einem Klebeband. Damit eignet sich die Wickeleinrichtung auch zum
besonders genauen Umwickeln von verdrillten Leitungen.
[0010] Verschiedene Bündelgüter mit unterschiedlichen Querschnitten werden zuverlässig in
den Wickelkopf geführt, wenn die Führungselemente gegeneinander vorgespannt sind.
[0011] Eine Vorspannung der Führungselemente in geradlinigen Führungen könnte zu einem erhöhten
Kraftaufwand bei der Bewegung des Bündelgutes führen. Ein Kraftaufwand bei der Bewegung
des Bündelgutes lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
besonders gering halten, wenn die Führungselemente auf schwenkbaren Armen gelagert
sind.
[0012] Man könnte daran denken die Arme und die Schwenkbacken mit einer gemeinsamen Lagerachse
zu versehen. Dies führt jedoch zu sehr kurzen Armen und damit zu einem erhöhten Widerstand
beim Einführen des Bündelgutes in den Wickelkopf. Der Kraftaufwand beim Einführen
des Bündelgutes in den Wickelkopf lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einfach verändern, wenn die Arme unabhängig von den Schwenkbacken gelagert
sind.
[0013] Der Kraftaufwand bei der Einführ- oder Herausbewegung des Bündelgutes lässt sich
gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders gering halten,
wenn die Arme von den Führungselementen aus gesehen hinter den Schwenkbacken gelagert
sind und die Schwenkbacken übergreifen. Hierdurch lassen sich besonders lange Arme
einfach realisieren. Bewegungen der Rollen in der Bewegungsrichtung des Bündelgutes
werden hierdurch gering gehalten. Die Rollen bewegen sich wegen der langen Arme weitgehend
quer zur Bewegungsrichtung des Bündelgutes. Dies vermeidet eine mögliche Selbsthemmung
der Führungselemente und ein Verklemmen des Bündelgutes zwischen den Führungselementen.
[0014] Die Wickeleinrichtung gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung konstruktiv besonders einfach, wenn der Wickelkopf einen Grundkörper
hat und dass die Arme und die Schwenkbacken an dem Grundkörper gelagert sind. Vorzugsweise
ist der Wickelkopf hierdurch C-förmig gestaltet.
[0015] Eine gegenseitige Beeinflussung der Bewegungen der Arme und der Schwenkbacken lässt
sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden,
wenn zwei Federelemente zur Vorspannung der Arme an dem Grundkörper abgestützt sind.
Vorzugsweise stützen sich auch Federelemente zur Vorspannung der Schwenkbacken an
dem Grundkörper ab.
[0016] Ein Rutschen des Bündelgutes an den Rollen lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung vermeiden, wenn die Rollen der Führungselemente eine Profilierung
aufweisen. Im einfachsten Fall ist die Profilierung durch eine Rändelung erzeugt.
Die Profilierung dient zur Verringerung der Haftung der Klebefläche des Klebebandes
und ermöglicht ein einfaches Abziehen. Verschmutzungen der Rollen durch Klebereste
werden hierdurch ebenfalls gering gehalten.
[0017] Zur Vereinfachung der Ausrichtung des Bündelgutes gegenüber der Wickeleinrichtung
trägt es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn zumindest
eine der Rollen Längsnuten zur Aufnahme des Bündelgutes hat.
[0018] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips sind zwei davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig.1
- eine Vorderansicht eines Bündelgerätes mit einem in einen Wickelkopf eingeführten
Bündelgut,
- Fig.2
- eine Rückansicht des Bündelgerätes aus Figur 1,
- Fig.3
- stark vergrößert einen Teilbereich einer weiteren Ausführungsform eines Wickelkopfes
in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig.4
- der Wickelkopf aus Figur 3 vor dem Einführen des Bündelgutes,
- Fig.5
- der Wickelkopf aus Figur 3 beim Einführen des Bündelgutes,
- Fig.6
- der Wickelkopf aus Figur 3 nach dem vollständigen Einführen des Bündelgutes,
- Fig.7
- das umwickelte Bündelgut nach der Entnahme aus der Vorrichtung im Querschnitt.
[0019] Figur 1 zeigt ein Bündelgerät 1 zum Umwickeln eines länglichen, senkrecht zur Zeichenebene
angeordneten Bündelgutes 2 mit einem Klebeband 3. Das Bündelgut 2 ist hier senkrecht
zur Zeichenebene ausgerichtet und im Querschnitt dargestellt. Die Vorrichtung 1 hat
einen Träger 4, über den das Klebeband 3 von einer Vorlaufrolle 5 über eine Bandabzugseinrichtung
6 und einer Rollenanordnung 7 mit einer nur in einem Drehsinne drehbaren Freilaufrolle
8 über eine Klemmeinrichtung 9 zu einer Greifeinrichtung 10 geführt ist. Mit der Klebeseite
13 des Klebebandes 3 Kontakt aufweisende Rollen der Rollenanordnung 7 sind als nicht
näher dargestellte Stachelrollen ausgebildet. Das freie Ende des Klebebandes 3 ist
in der Greifeinrichtung 10 gehalten. Weiterhin hat die Vorrichtung 1 eine Schneideinrichtung
11 zur Durchtrennung des Klebebandes 3. Das Klebeband 3 ist vor einer Wickeleinrichtung
12 im Inneren der Vorrichtung 1 gespannt.
[0020] Das Bündelgerät 1 befindet sich in einer Grundstellung in der die Umwicklung des
Klebebandes 3 durch eine manuelle Bewegung des Bündelgutes 2 gegen die Klebeseite
13 des Klebebandes 3 gestartet werden kann. Von dem Bündelgut 2 aus gesehen befinden
sich unmittelbar hinter dem Klebeband 3 Kontaktschwellen 14. Sobald das Bündelgut
2 das Klebeband 3 in die Kontaktschwelle 14 drückt, wird die Schneidvorrichtung 11
ausgelöst und ein Schneidwerkzeug durchtrennt das Klebeband 3 mit einem Abstand von
2 bis 3 mm vor der Klemmeinrichtung 9.
[0021] Die Kontaktschwellen 14 sind in der dargestellten Ausführungsform aus Flachmaterial
dargestellt. In einer alternativen Ausführungsform können die Kontaktschwellen 14
auch von zwei Rollen gebildet sein, die beim Einführen des Bündelgutes 2 in die Vorrichtung
1 auseinander gedrückt werden.
[0022] Die Wickeleinrichtung 12 hat einen Wickelkopf 15 mit einer Öffnung 20 zum Einführen
des Bündelgutes 2 und zwei auf dem Wickelkopf 15 gelagerte Schwenkbacken 16, 17 und
eine auf dem Wickelkopf 15 verschieblich angeordnete und in Richtung der Schwenkbacken
16, 17 vorgespannte Gegenbacke 18.
[0023] Figur 2 zeigt das Bündelgerät 1 in einer rückseitigen Ansicht. Hierbei ist zu erkennen,
dass der Wickelkopf 15 der Wickeleinrichtung 12 über einen Zahnriemen 19 antreibbar
ist.
[0024] Der Aufbau und die Funktion des Bündelgerätes 1 ist in der
DE 20 2015 001 990 U1 ausführlich beschrieben, so dass zur weiteren Offenbarung auf diese Schrift verwiesen
wird.
[0025] Weiterhin zeigen die Figuren 1 und 2, dass die Wickeleinrichtung 12 zwei gegeneinander
vorgespannte Führungselemente 21, 22 zur Führung des Bündelgutes 2 innerhalb des Wickelkopfes
15 hat. Diese Führungselemente 21, 22 sind von der Gegenbacke 18 aus gesehen hinter
den Schwenkbacken 16, 17 nahe der Öffnung 20 angeordnet und führen das Bündelgut 2
mit dem Klebeband 3 zu den Schwenkbacken 16, 17. Die Führungselemente 21, 22 können
Gleitstücke oder eine nicht näher dargestellte Rollenanordnung aufweisen. Die Führungselemente
21, 22 sind auf schwenkbaren Armen 23, 24 angeordnet. Zur Abstützung der Gegenbacke
18, der Schwenkbacken 16, 17 und der Arme 23, 24 hat der Wickelkopf 15 einen Grundkörper
25. Die Schwenkbacken 16, 17 weisen Einlauframpen 26, 27 zur Führung des Bündelgutes
2 auf. Federelemente zur Vorspannung der Arme 23, 24 und der Schwenkbacken 16, 17
sind zur Vereinfachung der Zeichnung nicht dargestellt.
[0026] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Wickelkopfes 115 für das Bündelgerät
1 aus Figur 1 in einer perspektivischen Darstellung. Dieser unterscheidet sich von
dem aus den Figuren 1 und 2 nur dadurch, dass gegeneinander vorgespannte Führungselemente
121, 122 Rollen 128, 129 aufweisen. Die Rollen 128, 129 sind drehbar in freien Enden
von Armen 123, 124 gelagert. Die Arme 123, 124 sind wie zwei Schwenkbacken 116, 117
auf einem Grundkörper 125 gelagert. Der Grundkörper 125 stützt zudem Federelemente
130 - 133 zur Vorspannung der Schwenkbacken 116, 117 und der Arme 123, 124 der Führungselemente
121, 122 ab. Die Schwenkbacken 116, 117 weisen durch eine Bogenform Einlauframpen
126, 127 auf.
[0027] Figur 4 zeigt den Wickelkopf aus Figur 3 beim Einführen eines Bündelgutes 2 mit einem
von dem Bündelgerät 1 aus Figur 1 geschnittenen Streifen von Klebeband 3. Das Klebeband
3 liegt mit seiner Klebeseite 13 an dem Bündelgut 2 an, wobei das Klebeband 3 einen
langen Abschnitt 34 und einen kurzen Abschnitt 35 hat.
[0028] Figur 5 zeigt den Wickelkopf 115 aus Figur 4 bei einem weiteren Einführen des Bündelgutes
2 mit dem Klebeband 3. Hierbei erkennt man, dass die Führungselemente 121, 122 zunächst
den kurzen Abschnitt 35 des Klebebandes 3 und einen Teil des langen Abschnitts 34
um das Bündelgut 2 führen und gegeneinander drücken. Damit ist das Bündelgut 2 zunächst
gerade in dem Klebeband 3 fixiert.
[0029] Figur 6 zeigt den Wickelkopf 115 aus Figur 5 nach dem weiteren Einführen des Bündelgutes
2 bis zu einer Drehachse des Wickelkopfes 115. Hierbei ist zu erkennen, dass die Schwenkbacken
116, 117 das Bündelgut 2 haltern. Der lange Abschnitt 34 des Klebebandes 3 ist noch
von den Führungselementen 121, 122 geführt. Wird anschließend der Wickelkopf 115 verdreht
wird der lange Abschnitt 34 des Klebebandes 3 vollständig um das Bündelgut 2 gewickelt.
[0030] Figur 7 zeigt das fertig umwickelte Bündelgut 2 nach der Entnahme aus dem Wickelkopf
115 aus Figur 6. Hierbei ist zu erkennen, dass der lange Abschnitt 34 des Klebebandes
3 vollständig um das Bündelgut 2 herum geführt ist. Wegen der Führung des Klebebandes
3 durch die Führungselemente 121, 122 liegen die einzelnen Wicklungen des Klebebandes
3 unmittelbar übereinander. Eine senkrecht zur Zeichenebene angeordnete Wendelform
des Klebebandes 3 wird damit vermieden.
1. Wickeleinrichtung (12) für ein zum Umwickeln eines länglichen Bündelgutes (2) mit
einem Klebeband (3) ausgebildetes Bündelgerät (1), mit einem drehbar gelagerten Wickelkopf
(15, 115), mit zwei Schwenkbacken (16, 17, 116, 117) des Wickelkopfes (15, 115) zur
Führung des Bündelgutes (2) in das Zentrum des Wickelkopfes (15, 115) und zur Abstützung
des Bündelgutes (2) beim Umwickeln, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungselemente (21, 22, 121, 122) zur Führung des Bündelgutes (2) innerhalb
des Wickelkopfes (15, 115) angeordnet sind und dass die Führungselemente (21, 22,
121, 122) an einer Öffnung (20, 120) zum Einführen des Wickelgutes (2) in den Wickelkopf
(15, 115) angeordnet sind.
2. Wickeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (121, 122) Rollen (128, 129) aufweisen.
3. Wickeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbacken (16, 17, 116, 117) auf ihren einander zugewandten Seiten jeweils
eine Einlauframpe (26, 27, 126, 127) für das Bündelgut (2) aufweisen.
4. Wickeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (21, 22, 121, 122) gegeneinander vorgespannt sind.
5. Wickeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (21, 22, 121, 122) auf schwenkbaren Armen (23, 24, 123, 124)
gelagert sind.
6. Wickeleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (23, 24, 123, 124) unabhängig von den Schwenkbacken (16, 17, 116, 117) gelagert
sind.
7. Wickeleinrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (23, 24, 123, 124) von den Führungselementen (21, 22, 121, 122) aus gesehen
hinter den Schwenkbacken (16, 17, 116, 117) gelagert sind und die Schwenkbacken (16,
17, 116, 117) übergreifen.
8. Wickeleinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelkopf (15, 115) einen Grundkörper (25, 125) hat und dass die Arme (23, 24,
123, 124) und die Schwenkbacken (16, 17, 116, 117) an dem Grundkörper (25, 125) gelagert
sind.
9. Wickeleinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Federelemente (132, 133) zur Vorspannung der Arme (23, 24, 123, 124) an dem
Grundkörper (25, 125) abgestützt sind.
10. Wickeleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (128, 129) der Führungselemente (121, 122) eine Profilierung aufweisen.
11. Wickeleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Rollen (128, 129) Längsnuten zur Aufnahme des Bündelgutes (2)
hat.
1. A winding device (12) for a bunching device (1) designed for winding an elongate bunched
material (2) with an adhesive strip (3), having a rotatably mounted winding head (15,
115), with two pivoting jaws (16, 17, 116, 117) of the winding head (15, 115) for
guiding the bunched material (2) into the center of the winding head (15, 115) and
for supporting the bunched material (2) during the winding, characterized in that two guide elements (21, 22, 121, 122) for guiding the bunched material (2) are arranged
within the winding head (15, 115) and that the guide elements (21, 22, 121, 122) are
arranged at an opening (20, 120) for the introduction of the winding material (2)
into the winding head (15, 115).
2. The winding device according to Claim 1, characterized in that the guide elements (121, 122) have rollers (128, 129).
3. The winding device according to any one of the preceding claims, characterized in that the pivoting jaws (16, 17, 116, 117) have a lead-in ramp (26, 27, 126, 127) in each
case on their sides facing one another for the bunched material (2).
4. The winding device according to any one of the preceding claims, characterized in that the guide elements (21, 22, 121, 122) are pre-tensioned against one another.
5. The winding device according to any one of the preceding claims, characterized in that the guide elements (21, 22, 121, 122) are mounted on pivotable arms (23, 24, 123,
124).
6. The winding device according to Claim 5, characterized in that the arms (23, 24, 123, 124) are mounted independently of the pivoting jaws (16, 17,
116, 117).
7. The winding device according to any one of Claims 5 or 6, characterized in that the arms (23, 24, 123, 124), when viewed from the guide elements (21, 22, 121, 122),
are mounted behind the pivoting jaws (16, 17, 116, 117) and engage over the pivoting
jaws (16, 17, 116, 117).
8. The winding device according to any one of Claims 5 to 7, characterized in that the winding head (15, 115) has a base body (25, 125) and that the arms (23, 24, 123,
124) and the pivoting jaws (16, 17, 116, 117) are mounted on the base body (25, 125).
9. The winding device according to any one of Claims 5 to 8, characterized in that two spring elements (132, 133) for pre-tensioning the arms (23, 24, 123, 124) are
supported on the base body (25, 125).
10. The winding device according to any one of Claims 2 to 9, characterized in that the rollers (128, 129) of the guide elements (121, 122) have a profiling.
11. The winding device according to any one of Claims 2 to 10, characterized in that at least one of the rollers (128, 129) has longitudinal grooves for receiving the
bunched material (2).
1. Dispositif d'enroulement (12) pour un appareil de regroupement (1) conçu pour l'enroulement
d'un article en faisceau allongé (2) avec une bande adhésive (3), avec une tête d'enroulement
(15, 115) montée de manière rotative, avec deux mâchoires pivotantes (16, 17, 116,
117) de la tête d'enroulement (15, 115) pour le guidage de l'article en faisceau (2)
vers le centre de la tête d'enroulement (15, 115) et pour l'appui de l'article en
faisceau (2) lors de l'enroulement, caractérisé en ce que deux éléments de guidage (21, 22, 121, 122) sont disposés, pour le guidage de l'article
en faisceau (2), à l'intérieur de la tête d'enroulement (15, 115) et en ce que les éléments de guidage (21, 22, 121, 122) sont disposés au niveau d'une ouverture
(20, 120) pour l'introduction de l'article à enrouler (2) dans la tête d'enroulement
(15, 115).
2. Dispositif d'enroulement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de guidage (121, 122) comprennent des galets (128, 129).
3. Dispositif d'enroulement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les mâchoires pivotantes (16, 17, 116, 117) comprennent, sur leurs côtés orientés
les uns vers les autres, chacun une rampe d'entrée (26, 27, 126, 127) pour l'article
en faisceau (2).
4. Dispositif d'enroulement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de guidage (21, 22, 121, 122) sont précontraints les uns contre les
autres.
5. Dispositif d'enroulement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de guidage (21, 22, 121, 122) sont montés sur des bras pivotants (23,
24, 123, 124).
6. Dispositif d'enroulement selon la revendication 5, caractérisé en ce que les bras (23, 24, 123, 124) sont montés indépendamment des mâchoires pivotantes (16,
17, 116, 117).
7. Dispositif d'enroulement selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que les bras (23, 24, 123, 124) sont montés, vus à partir des éléments de guidage (21,
22, 121, 122), derrière les mâchoires pivotantes (16, 17, 116, 117) et les entourent
les mâchoires pivotantes (16, 17, 116, 117).
8. Dispositif d'enroulement selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que la tête d'enroulement (15, 115) comprend un corps de base (25, 125) et en ce que les bras (23, 24, 123, 124) et les mâchoires pivotantes (16, 17, 116, 117) sont montés
sur le corps de base (25, 125).
9. Dispositif d'enroulement selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que deux éléments à ressort (132, 133) sont appuyés contre le corps de base (25, 125)
pour la précontrainte des bras (23, 24, 123, 124).
10. Dispositif d'enroulement selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que les galets (128, 129) des éléments de guidage (121, 122) présente un profilage.
11. Dispositif d'enroulement selon l'une des revendications 2 à 10, caractérisé en ce qu'au moins un des galets (128, 129) comprend des rainures longitudinales pour le logement
de l'article en faisceau (2).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente