[0001] Die Erfindung betrifft eine Pumpe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Pumpen, insbesondere mehrstufige Hochdruckpumpen, sind aus dem Stand der Technik
wohlbekannte Strömungsmaschinen und werden in den verschiedensten Anwendungen zur
Förderung von Pumpfluiden, beispielsweise Flüssigkeiten oder Gemische, eingesetzt.
Die mehrstufige Hochdruckpumpe besteht aus einem Aussengehäuse, in dem mehrere Pumpenmodule
angeordnet sind, wobei die Pumpenmodule einen Stator und einen Impeller umfassen.
Die einzelnen Pumpenmodule, die den einzelnen Stufen der Pumpe entsprechen, sind auf
einer Rotorwelle axial angeordnet, wobei mehrere hintereinandergeschaltete Pumpenmodule
eine Teilpumpe mit einem Eingang und Ausgang für das Pumpfluid bilden können. In einer
sogenannten "back to back" Konfiguration sind eine erste und zweite Teilpumpen in
axial Richtung entlang der Rotorwelle mit einer entgegengesetzten Strömungsrichtung
angeordnet und ein erster Pumpenausgang der ersten Teilpumpe ist mit einem zweiten
Pumpeneingang der zweiten Teilpumpe strömungsverbunden. Der Druck auf das Pumpfluid
wird dabei von einem ersten Pumpeneingang der ersten Teilpumpe sukzessiv in jedem
Pumpenmodul erhöht. Der Druck auf das Pumpfluid am ersten Pumpenausgang entspricht
somit dem Druck am zweiten Pumpeneingang der zweiten Teilpumpe, wobei der in diesem
Bereich herrschende Druck als ein mittlerer Druck bezeichnet werden kann. In der zweiten
Teilpumpe wird der Druck auf das Pumpfluid, analog der ersten Teilpumpe, wiederum
sukzessiv in jedem Pumpenmodul erhöht und das Pumpfluid anschliessend unter Hochdruck
an eine Auslasskammer weitergeleitet. In mehrstufigen Hochdruckpumpen ist dabei die
Auslasskammer mit einer Druckkammer verbunden, die durch das Aussengehäuse und die
darin angeordneten ersten und zweiten Teilpumpen sowie einem Trennelement begrenzt
wird, sodass innerhalb des Aussengehäuses ein Bereich entsteht, in welchem sich das
unter Hochdruck stehende Pumpfluid befindet.
In der
EP 0 766 007 81 wird eine mehrstufige Hochdruckpumpe offenbart, die ein zylinderförmiges Aussengehäuse
mit Auslasskammer, eine Abdeckung für eine Seite des Aussengehäuses und eine erste
und zweite Teilpumpen in einer "back to back" Anordnung umfasst. Wie bereits erwähnt
umfasst die Pumpe ausserdem eine Druckkammer, die mit der unter Hochdruck stehenden
Auslasskammer verbunden ist. Die in der
EP 0 766 007 81 beschriebene Lösung sieht vor, dass ein axialer Teil der unter Hochdruck stehenden
Druckkammer mittels einer Dichtung von einem radialen Teil der Druckkammer getrennt
wird. Der in radiale Richtung ausgebildete Teil der Druckkammer ist mit dem ersten
Pumpenausgang der ersten Teilpumpe verbunden, so dass das Druckniveau dem halben Hochdruck
entspricht. Der in axiale Richtung ausgebildete Teil der Druckkammer, der mit der
Auslasskammer verbunden ist, bildet einen sich entlang des Aussengehäuses ersteckende
axialen Teil der Druckkammer und steht somit unter Hochdruck.
[0003] In der
JP 56 041482 A wird eine Pumpe beschrieben, die hohe Drücke durch Verringerung der Druckdifferenz
an den Dichtungsteilen erträgt. Hierzu kommunizieren die Pumpenmodule nacheinander
und von außen nach innen abwechselnd in Richtung des Auslass.
[0004] In der
EP 0 248 104 A1 sind aus festigkeits- und rotordynamischen Gründen die Laufräder auf die Welle aufgeschrumpft.
Die Konstruktion erlaubt einen Aufbau des Innenblockes vom antriebsseitigen Ende her
in einer Richtung.
[0005] Die
CH 637 185 A5 wird eine Kreiselpumpe vorgeschlagen, die zwei gegenläufigen Teilpumpen aufweist.
Im Gehäuse der Kreiselpumpe verläuft eine Strömungsverbindung zwischen einem Ringraum
der Austrittsstufe einer ersten Teilpumpe und einer ringförmigen Kammer einer zweiten
Teilpumpe. Durch diese Ausgestaltung weist der innere Block einen kleinen Durchmesser
auf und ist einfach aufgebaut.
[0006] Die unter Hochdruck stehenden Druckkammern einer mehrstufigen Hochdruckpumpe, die
sich innerhalb des Aussengehäuses befinden, gehen einher mit hohen technischen Anforderungen.
Beispielsweise müssen die Aussengehäuse mit steigendem Druck grösser ausgelegt werden
und es sind immer grössere Wandstärken und Durchmesser der Aussengehäusen nötig, wodurch
die Kosten für die Pumpe steigen. Ein weiterer wichtiger Grund den Druck innerhalb
des Aussengehäuses zu reduzieren, ist das Auftreten von Verformungen an oder Verschiebung
von Bauteilen, die übermässigen Verkleinerung der Spalte zwischen den Bauteile führt
und somit einen Verschleiss der Bauteile verursacht.
[0007] Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung eine kostengünstige und materialeffiziente
Pumpe vorzuschlagen.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Pumpe mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0009] Die Pumpe umfasst ein Aussengehäuse mit einer Auslasskammer mit einem Auslassanschluss,
eine erste Teilpumpe und eine zweite, nachgeschaltete Teilpumpe, wobei die erste und
zweite Teilpumpe im Aussengehäuse angeordnet sind, ein Trennelement, das zwischen
erster und zweiter Teilpumpe anordenbar ist und eine Rotorwelle, die drehbar in der
ersten und zweiten Teilpumpe angeordnet ist.
[0010] Das Aussengehäuse kann beispielsweise als ein hauptsächlich hohlzylinderförmiges
oder rohrförmiges Gehäuse ausgeführt sein, bei welchem die Auslasskammer beispielsweise
als zylinderförmige Öffnung im Aussengehäuse angeordnet ist. Die Pumpe kann beispielsweise
aus einer ersten und zweiten Teilpumpe gebildet werden, wobei jede Teilpumpe aus einem
oder mehreren Pumpenmodulen gebildet wird und die erste Teilpumpe einen ersten Pumpeneingang
umfasst. Jedes Pumpenmodul umfasst hierbei einen Stator und ein Impeller. Die einzelnen
Pumpenmodule, die einzelnen Pumpenstufen entsprechen, sind auf der Rotorwelle axial
hintereinander angeordnet. Die erste und zweite Teilpumpe werden insbesondere aus
der gleichen Anzahl an Pumpenmodulen gebildet, wobei innerhalb einer Teilpumpe ein
Ausgang des Pumpenmoduls n-1 mit einem Eingang des Pumpenmoduls n strömungsverbunden
ist. Die einzelnen Pumpenmodule können beispielsweise miteinander verschraubt oder
aber einfach aneinander angefügt werden. Das Trennelement ist zwischen der ersten
und zweiten Teilpumpe angeordnet und kann beispielsweise mit den beiden Teilpumpen
verschraubt werden.
[0011] Erfindungsgemäss ist die Pumpe so ausgeführt, dass das Aussengehäuse, die erste Teilpumpe
und das Trennelement eine erste Druckkammer und das Aussengehäuse, die zweite Teilpumpe
und das Trennelement eine zweite Druckkammer begrenzen und die erste und zweite Druckkammer
derart ausgeführt und angeordnet sind, dass die Auslasskammer als ein einziger Hochdruckbereich
der Pumpe ausgebildet ist.
[0012] Unter einem Hochdruck soll in diesem Zusammenhang ein Druck verstanden werden, der
im Betriebszustand der Pumpe nur in der Auslasskammer vorliegt und der dem höchsten
Druck in der Pumpe entspricht. Die erste und zweite Druckkammer sind in axiale Richtung
entlang des Aussengehäuses ausgedehnte Druckkammern. Der in der ersten und zweiten
Druckkammer ausgebildete Druck entspricht beispielsweise einem Druck der Teilpumpen
oder eines der Pumpenmodule, aber nicht dem Hochdruck in der Auslasskammer. Somit
ist innerhalb des Aussengehäuses der erfindungsgemässen Pumpe kein Bereich vorhanden
der unter Hochdruck steht. Der Hochdruckbereich kann beispielsweise mittels der Auslasskammer
oder der Auslasskammer und einer Nut im Trennelement ausgebildet sein.
[0013] Vorteil des Begrenzens des Hochdruckbereiches ist, dass, aufgrund des geringeren
Drucks innerhalb des Aussengehäuses, beispielsweise die Wandstärken und die Grösse
des Aussengehäuses reduziert werden können.
[0014] In Ausgestaltung der Erfindung sind die erste Druckkammer und die Auslasskammer und
die zweite Druckkammer und die Auslasskammer durch das Trennelement voneinander getrennt.
Das Trennelement ist zweiteilig ausgeführt und ein Teil eines Stators eines Pumpenmoduls
ist als Teil des Trennelements ausgebildet.
[0015] Das Trennelement ist zwischen der ersten und zweiten Teilpumpe angeordnet und trennt
die erste und zweite Druckkammer vom Hochdruckbereich. In Abhängigkeit von der Anordnung
der Teilpumpen kann das Trennelement beispielsweise aus dem Stator des letzten Pumpenmoduls
eines der Pumpenmodule gebildet werden. Dabei begrenzt der Stator beispielsweise die
erste Druckkammer und der andere Teil des Trennelements die zweite Druckkammer, oder
umgekehrt.
[0016] In Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen der ersten Druckkammer und der Auslasskammer
ein erstes Dichtelement und der zweiten Druckkammer und der Auslasskammer ein zweites
Dichtelement angeordnet. Das erste und zweite Dichtelement sind zwischen dem Trennelement
und dem Aussengehäuse angeordnet. In einer Ausführungsvariante ist das erste Dichtelement
zwischen einem Stator eines Pumpenmoduls und dem Aussengehäuse und das zweite Dichtelement
zwischen dem Trennelement und dem Aussengehäuse angeordnet.
[0017] Das Trennelement ist zwischen einem ersten Pumpenausgang der ersten Teilpumpe und
einem zweiten Pumpenausgang der zweiten Teilpumpe angeordnet und begrenzt die Auslasskammer.
Das erste und zweite Dichtelement sind als Dichtungen, insbesondere als ein O-Ring
aus einem Elastomer-Werkstoff oder aus Metall ausgeführt sind. Es ist auch möglich,
dass zwei oder mehr Dichtelemente, insbesondere O-Ringe nebeneinander angeordnet sind.
Das erste und zweite Dichtelement sind zwischen oder am Trennelement und / oder dem
Aussengehäuse angeordnet, da diese die erste und zweite Druckkammer räumlich begrenzen.
In einer weiteren Ausführung ist beispielsweise das erste Dichtelement zwischen oder
an einem Stator eines Pumpenmoduls, insbesondere dem letzten Pumpenmodul der ersten
Teilpumpe, und dem Aussengehäuse und das zweite Dichtelement zwischen oder am anderen
Teil des Trennelements und der Auslasskammer angeordnet, oder umgekehrt. Das erste
und zweite Dichtelement können dabei beispielsweise in einer Nut des Trennelements
oder des Aussengehäuses angeordnet sein.
[0018] Es ist ebenfalls möglich, dass sowohl das Trennelement und / oder der Stator eines
Pumpenmoduls, als auch die Auslasskammer ein Dichtelement aufweisen. Das Dichtelement
kann auch als eine andersartige Dichtung, beispielsweise in Form einer Metalldichtung,
Flachdichtung oder eine Beschichtung beispielsweise mit einem elastischen Material
ausgeführt sein. Bei dieser Ausgestaltung wird das Dichtelement entweder als zum Trennelement
oder zur Auslasskammer zugehörig angesehen. Bei Verwendung eines Dichtelements kann
eine besonders gute Abdichtung des Hochdruckraums erreicht werden.
[0019] Es ist aber auch möglich, dass das Trennelement, die Auslasskammer und die erste
oder zweite Druckkammer so ausgeführt und angeordnet sind, dass sie einen Aufnahmeraum
bilden, in welchem ein O-Ring angeordnet ist. Das Trennelement, die Auslasskammer
und die erste oder zweite Druckkammer weisen dazu entsprechende Kanten oder Absätze
auf, die insbesondere einen im Querschnitt rechteckigen Aufnahmeraum für den O-Ring
bilden. Damit ist es nicht notwendig, eine Nut am Trennelement oder Abschlusselement
vorzusehen, was die Herstellung des Trennelements oder des Abschlusselements besonders
einfach macht.
[0020] In Ausgestaltung der Erfindung umfasst die erste Druckkammer eine Ausgleichsöffnung
und die zweite Druckkammer eine Einlassöffnung und / oder ein Ausgang eines Pumpenmoduls
ist mit der Ausgleichsöffnung der ersten Druckkammer mittels einer Ausgleichsleitung
strömungsverbunden. Die Ausgleichsleitung kann dabei im Stator des Pumpenmoduls oder
im Trennelement angeordnet sein. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
ist ein erster Pumpenausgang der ersten Teilpumpe mit der Ausgleichsöffnung der ersten
Druckkammer mittels der Ausgleichsleitung und mit der Einlassöffnung der zweiten Druckkammer
mittels einer Druckleitung strömungsverbunden.
[0021] Da in der ersten und zweiten Druckkammer eine Ausgleichsöffnung und eine Einlassöffnung
vorgesehen sind, sodass die Zuleitung eines Pumpfluid auf einem niedrigeren Druckniveau
als der Hochdruck möglich ist, weisen die erste und zweite Druckkammer einen niedrigeren
Druck als den Hochdruck in der Auslasskammer auf. Die Ausgleichsöffnung und Einlassöffnung
können beispielsweise als Bohrungen oder Anschlüsse ausgeführt sein. Die erste und
zweite Druckkammer können mit einem Ausgang eines Pumpenmoduls verbunden sein und
der Druck in der ersten und zweiten Druckkammer somit einem Druckniveau eines Ausgangs
eines Pumpenmoduls entsprechen. In einer bevorzugten Ausführung sind die erste und
zweite Druckkammer mit dem ersten Pumpenausgang der ersten Teilpumpe strömungsverbunden,
also die zweite Druckkammer mittels der Ausgleichsöffnung und einer Ausgleichsleitung
und die erste Druckkammer mittels der Einlassöffnung und einer Druckleitung. Unter
dem ersten Pumpenausgang der ersten Teilpumpe ist dabei das letzte Pumpenmodul der
ersten Teilpumpe zu verstehen, welches ungefähr den halben Hochdruck aufweist, sodass
vorteilhaft die erste und zweite Druckkammer ungefähr das Druckniveau des halben Hochdrucks
aufweisen. Die erste und / oder zweite Druckkammer können aber auch ein anderes Druckniveau
aufweisen, indem die Ausgleichsleitung nicht mit dem ersten Pumpenausgang der ersten
Teilpumpe, sondern mit einem Ausgang eines beliebigen Pumpenmoduls verbunden wird.
[0022] Die Vorteile der erfindungsgemässen Pumpe, die zur Förderung eines gasförmigen oder
flüssigen Pumpfluids, wie beispielsweise Wasser, Erdöl oder ähnlichem vorgesehen ist,
kommen in Pumpen mit sehr hohe Drücke, beispielsweise bei Drücken von bis zu 1300
bar, zum tragen, da deren Aussengehäuse mit geringeren Wandstärken und kleineren Durchmessern
ausgelegt werden können.
[0023] Dadurch, dass die Auslasskammer als ein einziger Hochdruckbereich der Pumpe ausgebildet
ist, ist es möglich den Druck innerhalb des restlichen Aussengehäuses auf einem einheitlichen
niedrigeren Druckniveau zu halten. Die Anordnung der ersten und zweiten Druckkammer
sowie der Dichtelemente und des Trennelements dient der Begrenzung und Abdichtung
des Hochdruckbereichs, der somit einen begrenzten und einzigen Bereich ausbildet,
der unter Hochdruck steht. Dadurch werden die bei hohen Drücken auftretenden Deformationen
und Verschiebung verschiedener Bauteile reduziert, Verluste durch getrennte Druckkammern
mit unterschiedlichen Drücken reduziert und aufgrund der kleineren Abmessung die Kosten
bei der Herstellung der Pumpe minimiert.
[0024] In Ausgestaltung der Erfindung ist die zweite Druckkammer als ein zweiter Pumpeneingang
für die zweite Teilpumpe ausgebildet und / oder die zweite Teilpumpe umfasst einen
zweiten Pumpenausgang und der zweite Pumpenausgang ist mit der Auslasskammer mittels
einer Auslassleitung strömungsverbunden.
[0025] Die Pumpe weist wenigstens eine erste und eine zweite, nachgeschaltete Teilpumpe
auf, wobei der zweite Pumpenausgang mit der Auslasskammer mittels der Auslassleitung
verbunden ist und Hochdruck aufweist. Unter "nachgeschaltet" ist dabei zu verstehen,
dass der erste Pumpenausgang der ersten Teilpumpe mit dem zweiten Pumpeneingang der
zweiten Teilpumpe verbunden ist. Der erste Pumpenausgang ist dabei mittels der Druckleitung
und der Einlassöffnung mit der zweiten Druckkammer verbunden, wobei die zweite Druckkammer
gleichzeitig als zweiter Pumpeneingang für die zweite Teilpumpe ausgeführt ist. Damit
ist der Druck am ersten Pumpenausgang kleiner als am zweiten Pumpenausgang.
[0026] In Ausgestaltung der Erfindung sind die Ausgleichsleitung, Druckleitung und Auslassleitung
im Trennelement oder die Ausgleichsleitung im Stator des Pumpenmoduls und die Druckleitung
und die Auslassleitung im Trennelement angeordnet.
[0027] Das Trennelement ist zwischen der ersten und zweiten Teilpumpe angeordnet und als
Begrenzung zwischen der ersten und zweiten Teilpumpe ausgeführt. Die Ausgleichsleitung
und Druckleitung, welche die erste und zweite Teilpumpe mit der ersten und zweiten
Druckkammer verbinden, und die Auslassleitung, welche die zweite Teilpumpe und die
Auslasskammer verbindet, können beispielsweise im Trennelement angeordnet sein. Die
Ausgleichsleitung kann aber beispielsweise auch im Stator eines beliebigen anderen
Pumpenmoduls angeordnet sein. Die Ausgleichsleitung, Druckleitung und Auslassleitung
können beispielsweise als Bohrungen, Leitungen oder Rohre, ausgeführt sein. Vorteil
ist, dass die Pumpe dadurch in einer kompakteren Bauweise ausgeführt werden kann und
die Bohrungen, Leitungen oder Rohre nicht als separate Bauteile angeordnet sind und
die Pumpe somit kostengünstiger und materialeffizienter hergestellt werden kann.
[0028] In Ausgestaltung der Erfindung sind die erste und die zweite Teilpumpe so angeordnet,
dass eine erste Strömungsrichtung in der ersten Teilpumpe und eine zweite Strömungsrichtung
in der zweiten Teilpumpe entgegengesetzt orientiert sind.
[0029] Die Pumpe ist insbesondere als eine mehrstufige Radial-Kreiselpumpe ausgeführt. Bei
einer derartigen Pumpe sind wenigsten zwei Pumpenmodule mit jeweils einem Impeller
hintereinander angeordnet. Die erste und die zweite Teilpumpe sind innerhalb der Pumpe
so angeordnet, dass eine erste Strömungsrichtung in der ersten Teilpumpe und eine
zweite Strömungsrichtung in der zweiten Teilpumpe entgegengesetzt orientiert sind.
Die genannte Strömungsrichtung bezieht sich dabei auf die Strömungsrichtung in einen
Impeller einer Teilpumpe. Die Pumpe weist dann eine so genannte back-to-back Anordnung
auf. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass an den Impellern entstehende Axialkräfte
sich zumindest teilweise aufheben und damit eine Lagerung der Pumpe einfacher und
weniger Bauraum beansprucht wird.
[0030] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnung, in
welcher gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen
sind.
[0031] Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Pumpe mit zwei Teil-Pumpen in back-to-back Anordnung;
[0032] Gemäss Fig. 1 weist eine Pumpe 530 ein als ein Gehäuse ausgeführtes Aussengehäuse
513 mit einem ersten Pumpeneingang 531 der Pumpe 530 und einer Auslasskammer 532 auf.
Über den ersten Pumpeneingang 531 saugt die Pumpe 530 Pumpfluid, beispielsweise in
Form von Wasser oder Erdöl, an und gibt das Pumpfluid über die Auslasskammer 532 unter
Hochdruck wieder aus. Der Fluss des Pumpfluids in der Pumpe 530 wird durch Pfeile
533 dargestellt, wobei nicht jedem Pfeil ein Bezugszeichen zugeordnet ist. Die Pumpe
530 ist als eine Pumpe mit einer ersten Teilpumpe 534 und einer dieser nachgeschalteten
zweiten Teilpumpe 535 ausgeführt. Die erste Teilpumpe 534 besteht aus zwei hintereinander
geschalteten Pumpenmodulen 536a und 536b und die zweite Teilpumpe 535 aus zwei hintereinander
geschalteten Pumpenmodulen 537a und 537b, wobei die Pumpenmodule den einzelnen Pumpenstufen
entsprechen. Die Pumpenmodule 536a, 536b, 537a, 537b sind alle vom Grundsatz her identisch
aufgebaut. Sie enthalten alle einen Impeller 538, der drehfest mit einer Rotorwelle
539 verbunden ist. Die Rotorwelle 539 wird von einer nicht dargestellten Antriebsmaschine
angetrieben, so dass der Impeller 538 gemeinsam mit der Rotorwelle 539 rotiert. Dem
Impeller 538 wird radial innen Pumpfluid zugeführt, das auf bekannte Weise radial
aussen den Impeller 538 unter höherem Druck wieder verlässt. Die Pumpe 530 ist also
als eine mehrstufige Radial-Kreiselpumpe ausgeführt. Nach Verlassen des ersten Pumpenmoduls
536a der ersten Teilpumpe 534 wird das Pumpfluid dem axial benachbarten zweiten Pumpenmodul
536b der ersten Teilpumpe 534 zugeführt. Eine Strömungsrichtung des Pumpfluids verläuft
damit in der ersten Teilpumpe 534 in der Fig. 1 von rechts nach links.
[0033] Die erste Teilpumpe 534 wird von der zweiten Teilpumpe 535 durch ein Trennelement
512 abgetrennt, das axial neben dem zweiten Pumpenmodul 536b der ersten Teilpumpe
534 angeordnet ist. Das Trennelement 512 dreht sich nicht mit der Rotorwelle 539 mit.
An das Trennelement 512 schliesst sich in axialer Richtung das zweite Pumpenmodul
537b und dann das erste Pumpenmodul 537a der zweiten Teilpumpe 535 an, wobei die Pumpenmodule
537a, 537b der zweiten Teilpumpe 535 im Vergleich zu den Pumpenmodulen 536a, 536b
der ersten Teilpumpe 534 gespiegelt angeordnet sind. Aus diesem Grund wird diese Anordnung
der beiden Teilpumpen 534 und 535 als eine back-to-back Anordnung bezeichnet.
[0034] Das Aussengehäuse 513, die erste Teilpumpe 534 und das Trennelement 512 begrenzen
in axiale Richtung eine erste Druckkammer 511 und das Aussengehäuse 513, die zweite
Teilpumpe 535 und das Trennelement 512 eine zweite Druckkammer 540. Ausserdem umfasst
die erste Druckkammer eine Ausgleichsöffnung und die zweite Druckkammer eine Einlassöffnung,
aufgrund des Detaillierungsgrades nicht gekennzeichnet sind.
[0035] Die Abdichtung zwischen der unter Hochdruck stehenden Auslasskammer und der ersten
und zweiten Druckkammer 511, 540, wird im Folgenden beschrieben, ist jedoch in Fig.
1 nicht dargestellt. Das Trennelement 512 weist eine becherförmige Grundform auf und
wird durch das Aussengehäuse 513 abgeschlossen. Das Trennelement 512 ist mit den Pumpenmodulen
536b, 537b verbunden, beispielsweise mittels in Fig. 1 nicht dargestellten Verschraubungen,
und wird derart im Aussengehäuse 513 angeordnet, so dass ein Kontakt zwischen einer
äusseren Dichtfläche des Trennelements 512 und einer inneren Dichtfläche des Aussengehäuses
513 besteht. Die äussere Dichtfläche des Trennelements 512 weist eine umlaufende Nut
auf, in der ein O-Ring (nicht dargestellt) aus einem Elastomer-Material angeordnet
ist. Die Nut und der O-Ring können auch im Aussengehäuse 513 angeordnet sein. Parallel
zu einem dieser O-Ring kann auch ein zweiter O-Ring angeordnet sein.
[0036] Das Trennelement 512 weist eine zur Auslasskammer 532 offene Ausnehmung auf, die
so angeordnet ist, dass die Nut und der O-Ring und somit ein Teil der äusseren Kontaktfläche
zwischen der Ausnehmung und der inneren Kontaktfläche des Aussengehäuses 513 angeordnet
sind. Damit ergibt sich am Trennelement 512 ein umlaufender Randbereich, an dem die
Nut und der O-Ring angeordnet sind. Dieser Randbereich ist zumindest in axialer Richtung
in begrenztem Masse elastisch. Die Auslasskammer 532 ist somit bezogen auf den Druck
ein von der ersten und zweiten Druckkammer 511, 540 abgetrennter Bereich.
[0037] Dem ersten Pumpenmodul 537a der zweiten Teilpumpe 535 wird das Pumpfluid über die
zweite Druckkammer 540 zugeführt, die zunächst zwischen Aussengehäuse 513 der zweiten
Teilpumpe 535 axial vorbeiführt und dann radial nach innen zu einem zweiten Pumpeneingang
546 des ersten Pumpenmoduls 537a der zweiten Teilpumpe 535 führt. Vom ersten Pumpenmodul
537a wird das Pumpfluid dann zu einem Eingang der zwischen dem ersten Pumpenmodul
537a und dem Trennelement 512 angeordneten zweiten Pumpenmodul 537b der zweiten Teilpumpe
535 geleitet. Die Strömungsrichtung des Pumpfluids in der zweiten Teilpumpe 535 läuft
damit in der Fig. 1 von links nach rechts, also entgegengesetzt zur Strömungsrichtung
in der ersten Teilpumpe 534.
[0038] Um das Pumpfluid von der ersten Teilpumpe 534 zur zweiten Teilpumpe 535 zu leiten,
weist das Trennelement 512 eine Druckleitung 541 auf, der mit der Einlassöffnung der
zweiten Druckkammer 540 strömungsverbunden ist und von einem ersten Pumpenausgang
542 des zweiten Pumpenmoduls 536b der ersten Teilpumpe 534 zur zweiten Druckkammer
540 führt. Zusätzlich ist eine Ausgleichsleitung 545 m Trennelement 512 angeordnet,
die mit einer Ausgleichsöffnung der ersten Druckkammer 511 strömungsverbunden ist,
wodurch das Pumpfluid vom ersten Pumpenausgang 542 des zweiten Pumpenmoduls 536b der
ersten Teilpumpe 534 zur ersten Druckkammer 511 geleitet wird. Die erste und zweite
Druckkammer (511, 540) liegen somit auf dem gleichen Druckniveau.
[0039] Ausserdem weist das Trennelement 512 einen Auslassleitung 543 auf, die von einem
zweiten Pumpenausgang 544 des zweiten Pumpenmoduls 537b der zweiten Teilpumpe 535
zur Auslasskammer 532 führt. In der ersten Druckkammer 511 und der zweiten Druckkammer
540 herrscht ein im Vergleich zur Auslasskammer 532 geringerer Druck, so dass die
erste und zweite Druckkammer (511,540) auch als ein Mitteldruckraum bezeichnet werden
können.
[0040] Das Aussengehäuse 513 weist im Bereich des Trennelements 512 eine überwiegend zylindrische
Innenkontur auf. In axiale Richtung erfolgt die Begrenzung zwischen der unter Hochdruck
stehenden Auslasskammer 532 und der ersten und zweiten Druckkammer (511, 540) durch
das Trennelement 512.
1. Pumpe umfassend ein Aussengehäuse (513) mit einer Auslasskammer (532) mit einem Auslassanschluss;
eine erste Teilpumpe (534) und eine zweite, nachgeschaltete Teilpumpe (535), wobei
die erste und zweite Teilpumpe (534, 535) im Aussengehäuse (513) angeordnet sind,
wobei die erste Teilpumpe mindestens ein erstes Pumpenmodul (536a,b) umfasst, und
die zweite Teilpumpe mindestens ein zweites Pumpenmodul (537a,b) umfasst, und wobei
jedes Pumpenmodul einen Stator und ein Impeller umfasst; ein Trennelement (512), das
zwischen erster und zweiter Teilpumpe (534, 535) angeordnet ist; und eine Rotorwelle
(539), die drehbar in der ersten und zweiten Teilpumpe (534, 535) angeordnet ist;
wobei das Aussengehäuse (513), die erste Teilpumpe (534) und das Trennelement (512)
eine erste Druckkammer (511) begrenzen; das Aussengehäuse (513), die zweite Teilpumpe
(535) und das Trennelement (512) eine zweite Druckkammer (540) begrenzen; wobei die
erste und zweite Druckkammer (511, 540) derart ausgeführt und angeordnet sind, dass
die Auslasskammer (532) als ein einziger Hochdruckbereich der Pumpe (530) ausgebildet
ist; dadurch gekennzeichnet, dass die erste Druckkammer (511) eine Ausgleichsöffnung umfasst, die mittels einer Ausgleichsleitung
(545) mit einem Ausgang eines der mindestens einem ersten Pumpenmodule (537a,b) strömungsverbunden
ist; und wobei die zweite Druckkammer (540) eine Einlassöffnung umfasst, die mittels
einer Druckleitung (541) mit der Ausgang (542) des ersten Pumpenmoduls (537b) strömungsverbunden
ist.
2. Pumpe nach Anspruch 1, wobei die erste Druckkammer (511) und die Auslasskammer (532)
durch das Trennelement (512) voneinander getrennt sind; und die zweite Druckkammer
(540) und die Auslasskammer (532) durch das Trennelement (512) voneinander getrennt
sind.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Trennelement (512) zweiteilig ausgeführt ist;
und ein Teil eines Stators eines Pumpenmoduls als Teil des Trennelements (512) ausgebildet
ist.
4. Pumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwischen der ersten Druckkammer
(511) und der Auslasskammer (532) ein erstes Dichtelement angeordnet ist; und zwischen
der zweiten Druckkammer (540) und der Auslasskammer (532) ein zweites Dichtelement
angeordnet ist.
5. Pumpe nach Anspruch 4, wobei das erste und zweite Dichtelement zwischen dem Trennelement
(512) und dem Aussengehäuse (513) angeordnet sind.
6. Pumpe nach Anspruch 4, wobei das erste Dichtelement zwischen einem Stator eines Pumpenmoduls
und dem Aussengehäuse (513) und das zweite Dichtelement zwischen dem Trennelement
(512) und dem Aussengehäuse (513) angeordnet sind.
7. Pumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Ausgleichsleitung (545) im
Stator des Pumpenmoduls oder im Trennelement (512) angeordnet ist.
8. Pumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein erster Pumpenausgang (542)
der ersten Teilpumpe (534) mit der Ausgleichsöffnung der ersten Druckkammer (511)
mittels der Ausgleichsleitung (545) und mit der Einlassöffnung der zweiten Druckkammer
(540) mittels einer Druckleitung (541) strömungsverbunden ist.
9. Pumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zweite Druckkammer (540) als
ein zweiter Pumpeneingang (546) für die zweite Teilpumpe (535) ausgebildet ist.
10. Pumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zweite Teilpumpe (535) einen
zweiten Pumpenausgang (544) umfasst und der zweite Pumpenausgang (544) mit der Auslasskammer
(532) mittels einer Auslassleitung (543) strömungsverbunden ist.
11. Pumpe nach Anspruch 10, wobei die Ausgleichsleitung (545), Druckleitung (541) und
Auslassleitung (543) im Trennelement (512) angeordnet sind; oder die Ausgleichsleitung
(545) im Stator des Pumpenmoduls und die Druckleitung (541) und die Auslassleitung
(543) im Trennelement (512) angeordnet sind.
12. Pumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die erste und die zweite Teilpumpe
(534, 535) so angeordnet sind, dass eine erste Strömungsrichtung in der ersten Teilpumpe
(534) und eine zweite Strömungsrichtung in der zweiten Teilpumpe (535) entgegengesetzt
orientiert sind.
1. A pump comprising
an outer housing (513) having an outlet chamber (532) with an outlet connector;
a first part pump (534) and a second, downstream part pump (535), wherein the first
and second part pumps (534, 535) are arranged in the outer housing (513); wherein
the first part pump comprises at least a first pump module (536a,b), the second part
pump comprises at least a second pump module (537a,b), and wherein each pump module
comprises a stator and an impeller;
a separating element (512) arranged between the first and second part pumps (534,
535); and
a rotor shaft (539) which is rotatably arranged in the first and second part pumps
(534, 535);
wherein the outer housing (513), the first part pump (534) and the separating element
(512) bound a first pressure chamber (511);
wherein the outer housing (513), the second part pump (535) and the separating element
(512) bound a second pressure chamber (540); and
wherein the first and second pressure chambers (511, 540) are designed and arranged
such that the outlet chamber (532) is formed as a single high-pressure region of the
pump (530);
characterized in that
the first pressure chamber (511) comprises an equalization port fluidly connected
by means of a compensation line (545) to an outlet of one of said at least one first
pump module (536a,b); and in that the second pressure chamber (540) comprises an inlet port fluidly connected by means
of a pressure line (541) to the outlet (542) of said first pump module (536b).
2. A pump in accordance with claim 1, wherein the first pressure chamber (511) and the
outlet chamber (532) are separated from one another by the separating element (512);
and wherein and the second pressure chamber (540) and the outlet chamber (532) are
separated from one another by the separating element (512).
3. A pump in accordance with claim 1 or claim 2, wherein the separating element (512)
is made in two parts and a part of the stator of a pump module is formed as a part
of the separating element (512).
4. A pump in accordance with any one of the preceding claims, wherein a first sealing
element is arranged between the first pressure chamber (511) and the outlet chamber
(532); and wherein a second sealing element is arranged between the second pressure
chamber (540) and the outlet chamber (532).
5. A pump in accordance with claim 4, wherein the first and second sealing elements are
arranged between the separating element (512) and the outer housing (513).
6. A pump in accordance with claim 4, wherein the first sealing element is arranged between
a stator of a pump module and the outer housing (513); and wherein the second sealing
element is arranged between the separating element (512) and the outer housing (513).
7. A pump in accordance with any one of the preceding claims, wherein the compensation
line (545) is arranged in the stator of the pump module or in the separating element
(512).
8. A pump in accordance with any one of the preceding claims, wherein a first pump output
(542) of the first part pump (534) is in flow communication with the compensation
opening of the first pressure chamber (511) by means of the compensation line (545),
and with the inlet opening of the second pressure chamber (540) by means of a pressure
line (541).
9. A pump in accordance with any one of the preceding claims, wherein the second pressure
chamber (540) is formed as a second pump input (545) for the second part pump (535).
10. A pump in accordance with any one of the preceding claims, wherein the second part
pump (535) includes a second pump output (544) and the second pump output (544) is
in flow communication with the outlet chamber (532) by means of an outlet line (543).
11. A pump in accordance with claim 10, wherein the compensation line (545), the pressure
line (541) and the outlet line (543) are arranged in the separating element (512);
or the compensation line (545) is arranged in the stator of the pump module and the
pressure line (541) and the outlet line (543) are arranged in the separating element
(512).
12. A pump in accordance with any one of the preceding claims,
wherein the first and second part pumps (534, 535) are arranged so that a first flow
direction is oriented in the first part pump (534) and a second flow direction is
oppositely oriented in the second part pump (535).
1. Une pompe comprenant un boîtier extérieur (513) ayant une chambre de sortie (532)
avec un raccord de sortie; une première pompe partielle (534) et une deuxième pompe
partielle en aval (535), la première et la deuxième pompes partielle (534, 535) étant
disposées dans le boîtier extérieur (513), la première pompe partielle comprenant
au moins un premier module de pompe (536a,b) et la deuxième pompe partielle comprenant
au moins un deuxième module de pompe (537a,b), et chaque module de pompe comprenant
un stator et une roue à aubes; un élément de séparation (512) disposé entre la première
et la deuxième pompe partielle (534, 535); et un arbre de rotor (539) disposé de manière
rotative dans la première et la deuxième pompe partielle (534, 535); dans laquelle
le boîtier extérieur (513), la première pompe partielle (534) et l'élément de séparation
(512) délimitent une première chambre de pression (511); dans laquelle le boîtier
extérieur (513), la deuxième pompe partielle (535) et l'élément de séparation (512)
délimitent une deuxième chambre de pression (540); dans laquelle la première et la
deuxième chambre de pression (511, 540) sont conçues et disposées de telle sorte que
la chambre de sortie (532) est formée comme une seule région à haute pression de la
pompe (530); caractérisé en ce que la première chambre de pression (511) comprend une ouverture d'équilibrage qui est
en communication de fluide avec une sortie de l'un des au moins un premier module
de pompe (537a,b) au moyen d'une conduite d'équilibrage (545); et dans laquelle la
deuxième chambre de pression (540) comprend une ouverture d'entrée qui est en communication
de fluide avec la sortie (542) du premier module de pompe (537b) au moyen d'une conduite
de pression (541).
2. Une pompe selon la revendication 1, dans laquelle la première chambre de pression
(511) et la chambre de sortie (532) sont séparées l'une de l'autre par l'élément de
séparation (512); et la deuxième chambre de pression (540) et la chambre de sortie
(532) sont séparées l'une de l'autre par l'élément de séparation (512).
3. Une pompe selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle l'élément de séparation (512)
est conçu en deux parties ; et une partie d'un stator d'un module de pompe est conçue
en tant que partie de l'élément de séparation (512).
4. Une pompe selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle un premier élément
d'étanchéité est disposé entre la première chambre de pression (511) et la chambre
de sortie (532) ; et un deuxième élément d'étanchéité est disposé entre la deuxième
chambre de pression (540) et la chambre de sortie (532).
5. Une pompe selon la revendication 4, dans laquelle le premier et le deuxième élément
d'étanchéité sont disposés entre l'élément de séparation (512) et le boîtier extérieur
(513).
6. Une pompe selon la revendication 4, dans laquelle le premier élément d'étanchéité
est disposé entre un stator d'un module de pompe et le boîtier extérieur (513) et
le deuxième élément d'étanchéité est disposé entre l'élément de séparation (512) et
le boîtier extérieur (513).
7. Une pompe selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la conduite d'équilibrage
(545) est disposée dans le stator du module de pompe ou dans l'élément de séparation
(512).
8. Une pompe selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle une première sortie
de pompe (542) de la première pompe partielle (534) est en communication de fluide
avec l'ouverture d'équilibrage de la première chambre de pression (511) au moyen de
la conduite d'équilibrage (545) et avec l'ouverture d'entrée de la deuxième chambre
de pression (540) au moyen d'une conduite de pression (541).
9. Une pompe selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la deuxième chambre
de pression (540) est conçue comme une deuxième entrée de pompe (546) pour la deuxième
pompe partielle (535).
10. Une pompe selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la deuxième pompe
partielle (535) comprend une deuxième sortie de pompe (544) et la deuxième sortie
de pompe (544) est en communication de fluide avec la chambre de sortie (532) au moyen
d'une conduite de sortie (543).
11. Une pompe selon la revendication 10, dans laquelle la conduite d'équilibrage (545),
la conduite de pression (541) et la conduite de sortie (543) sont disposées dans l'élément
de séparation (512) ; ou dans laquelle la conduite d'équilibrage (545) est disposée
dans le stator du module de pompe et la conduite de pression (541) et la conduite
de sortie (543) sont disposées dans l'élément de séparation (512).
12. Une pompe selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la première et
la deuxième pompe partielle (534, 535) sont disposées de telle sorte qu'un premier
sens d'écoulement dans la première pompe partielle (534) et un deuxième sens d'écoulement
dans la deuxième pompe partielle (535) sont orientées dans la direction opposée.