(19)
(11) EP 3 075 908 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.07.2020  Patentblatt  2020/31

(21) Anmeldenummer: 16162297.2

(22) Anmeldetag:  24.03.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E01C 11/22(2006.01)

(54)

SCHLITZRINNE

SLOTTED CHANNEL

RAINURE DE FENTE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 01.04.2015 DE 102015105084

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.10.2016  Patentblatt  2016/40

(73) Patentinhaber: ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG
24782 Büdelsdorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Köppen, Ansgar
    55442 Stromberg (DE)
  • Müller, Michael
    24248 Mönkeberg (DE)

(74) Vertreter: Bohnenberger, Johannes 
Meissner Bolte Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB Postfach 86 06 24
81633 München
81633 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 518 964
US-A1- 2003 185 628
GB-A- 2 261 242
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Schlitzrinne zur Oberflächenentwässerung, die in einen Boden einbaubar ist, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

    [0002] Derartige Rinnen dienen der Oberflächenentwässerung und werden insbesondere dann eingesetzt, wenn hohe Verkehrslasten zu bewältigen sind aber nicht mit massiven Abdeckrosten gearbeitet werden soll.

    [0003] Ein wesentliches Problem bei derartigen Rinnen ergibt sich dadurch, dass im Laufe der Zeit einerseits der Straßenbelag und andererseits die Rinnenanordnung durch die Verkehrsbelastung unterschiedlich in den Boden einsinken. Darüber hinaus besteht das Problem, dass die Belastung der Rinne durch den Verkehr zu Zerstörungen an der Rinne selbst führt.

    [0004] Eine Rinne der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der EP 2 746 476 A1 bekannt. Auch bei dieser bekannten Rinne ergeben sich die oben genannten Probleme.

    [0005] GB 2 261 242 A bezieht sich auf ein Entwässerungssystem, das aus miteinander verbundenen Modulen besteht, die jeweils aus einem U-förmigen Entwässerungskanal bestehen, der von einem Abdeckelement überragt wird. Das Abdeckelement besteht aus zwei hintereinander angeordneten L-förmigen Elementen, die einen Schlitz definieren, durch den Wasser in den Abflusskanal abfließen kann. Die L-förmigen Elemente bieten Auflageflächen für Pflastersteine, -blöcke oder -platten. Eine Längsstange kann entfernbar zwischen den Rändern des Schlitzes angebracht sein, um zu verhindern, dass Stöckelschuhe in dem Schlitz eingeklemmt werden.

    [0006] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde, eine Rinne der eingangs genannten Art dahingehend aufzuzeigen, dass bei einer einfachen Ausführung und einem unkomplizierten Einbau eine hohe Stabilität bzw. Verschleißsicherheit gewährleistet ist.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch eine Schlitzrinne gemäß Anspruch 1 gelöst.
    Ein Verfahren zum Einbau einer Schlitzrinne ergibt sich aus Anspruch 5.

    [0008] Insbesondere wird diese Aufgabe durch eine Schlitzrinne zur Oberflächenentwässerung, die in einen Boden einbaubar ist, gelöst, welche ein Einlaufteil mit zwei Seitenwänden, zwischen denen ein Einlaufschlitz gebildet ist und an deren Unterenden jeweils ein Abstützwinkel angebracht ist und ein Rinnenelement umfasst, das unterhalb des Einlaufteils derart anbringbar ist, dass Oberflächenwasser oder dergleichen Flüssigkeit durch das Einlaufteil in das Rinnenelement leitbar ist. Hierbei sind die Abstützwinkel derart angebracht und über Seitenwände des Rinnenelementes herausstehend dimensioniert, dass die Abstützwinkel ohne Kontakt zum Rinnenelement in den Boden einbaubar sind, so dass eine auf das Einlaufteil - im eingebauten Zustand - von oben wirkende Last in einen neben dem Rinnenelement befindlichen Bodenabschnitt ableitbar ist. Hierbei ist ein zusammendrückbarer Dichtstreifen vorgesehen, der zwischen einem der Abstützwinkel und dem Rinnenelement eingebaut ist. So wird einerseits die Dichtigkeit gewährleistet, andererseits aber eine Setzung ermöglicht.

    [0009] Dadurch, dass das vorzugsweise als Guss-Teil gefertigte Einlaufteil sich eben nicht auf dem Rinnenelement bzw. dem Rinnenkörper abstützt, kann die Last direkt in den Boden abgeleitet werden. Etwaige Setzungen im Bereich von wenigen Zentimetern im Bereich der Tragschicht führen zu Setzungen des umgebenden Bodens (im Allgemeinen ein Betonbalken) des Aufsatzes ohne Kontakt zum Rinnenelement. Somit wird ein "Herauswachsen" der Bauteile bei Verdrückungen und Setzungen verhindert. Die Dauerhaftigkeit der Anordnung wird durch die Lastentkopplung erhöht.

    [0010] Die Seitenwände sind vorzugsweise identisch ausgebildet, so dass nur ein einziges Bauteil (mit einer einzigen Form) hergestellt werden muss.

    [0011] Die Seitenwände weisen weiterhin eine Vielzahl von randseitig und innenseitig angeordneten Stützelementen auf, welche die Seitenwände gegeneinander unter Bildung des Einlaufschlitzes abstützen. Dadurch ist es möglich, sehr hohe seitliche Lasten (die in Schwerlastbereichen üblicherweise auftreten) aufzufangen.
    Die Seitenwände sind mit den Abstützwinkeln vorzugsweise über Verstrebungen biegefest verbunden. Dadurch kann die in das Einlaufteil von oben eingeleitete Kraft vollständig in die Umgebung abgeleitet werden.

    [0012] Das Einlaufteil kann zumindest an einer Stirnseite im Bereich des Einlaufschlitzes eine Vertiefung, z.B. einen Versatz/Absatz, aufweisen. Beim Aneinanderfügen von mehreren Einlaufteilen auf der Baustelle entstehen so vorbestimmte Ausnehmungen zwischen den einzelnen Einlaufteilanschnitten in die ein Dichtungsmaterial zur Abdichtung der quer verlaufende Stoßfugen eingebracht werden kann. Vorteilhafterweise kann auf diese Weise zusätzlich zur Abdichtung in Längsrichtung der Schlitzrinne auch eine verbindende Abdichtung quer zur Schlitzrinnenlängsrichtung erfolgen. Des Weiteren ist es möglich beide Stirnseiten mit der Vertiefung zu versehen.

    [0013] Zum Einbau der Schlitzrinne in das Erdreich geht man wie folgt vor:
    1. a) Es wird ein Betonfundament gefertigt, auf welchem die Rinnenelemente der Reihe nach aufgesetzt werden.
    2. b) Ungebundene Tragschichten werden seitlich der Rinnenelemente bis zu einer vorbestimmten Höhe (z.B. 20 cm) unter einer Oberkante des Rinnenelementes angearbeitet.
    3. c) Seitlich der Rinnenelemente bis zu deren Oberkante werden Seitenfundamente aus Beton hergestellt.
    4. d) Auf den Seitenfundamenten werden Mörtelschichten aufgetragen.
    5. e) Auf die Mörtelschicht werden Einlaufteile aufgesetzt.
    6. f) In der üblichen Weise werden die angrenzenden Oberflächenbeläge oberflächenbündig angearbeitet, die gebundener oder ungebundener Bauweise ausgeführt sind. Gebundene Beläge können beispielsweise in Asphalt, Pflaster oder Betonbauweise erstellt werden.


    [0014] Vorzugsweise werden die Seitenfundamente im Schritt c) mittels eines Gleitschalungsfertigers errichtet. Dies ist äußerst ökonomisch.

    [0015] Im Schritt d) wird vorzugsweise ein Kompriband oder dergleichen Abdichtung als Begrenzung der Mörtelschicht zum Inneren des Rinnenelementes eingebaut. Dadurch ergibt sich eine vollständig dichte Anordnung.

    [0016] Im Schritt f) erfolgt das Anarbeiten der angrenzenden Oberflächebeläge, die in gebundener und/oder ungebundener Bauweise ausgeführt sein können. Gebundene Beläge können dabei in Asphalt-, Pflaster- oder Betonbauweise ausgeführt werden.

    [0017] Zum Abdichten wird vorzugsweise ein Bitumenfugenband, insbesondere ein TOK-Band an den Oberkanten des Einlaufteils angebracht. Dieses verbindet sie dann mit der Deckschicht für eine optimale Bauwerksfuge. Querfugen zwischen den Guss-Schlitzaufsätzen bzw. den Einlaufteilen werden anschließend bituminös verfugt, so dass sich diese mit den bituminösen Längsfugen, z.B. aus TOK-Band, verbinden. Dadurch entsteht eine vollständig dichte Anordnung.

    [0018] Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand von Abbildungen näher erläutert. Hierbei zeigen
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht einer Schlitzrinne,
    Fig. 2
    zwei Seitenwände, die zur besseren Darstellung des Einlaufteils auseinandergerückt sind,
    Fig. 3
    einen Schnitt entlang der Linie III-III aus Fig. 1,
    Fig. 4
    ebenfalls einen Schnitt entlang der Linie III-III aus Fig. 1 jedoch in klarer Draufsicht,
    Fig. 5
    eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1 und
    Fig. 6
    eine schematisierte Schnittzeichnung durch eine in den Boden eingebaute Schlitzrinne.


    [0019] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.

    [0020] Wie in den Fig. 1-3 dargestellt, umfasst die erfindungsgemäße Schlitzrinne ein Einlaufteil 20 und ein Rinnenelement 40.

    [0021] Das Einlaufteil 20 ist aus zwei identisch geformten Seitenwänden 21, 21' aufgebaut, die spiegelverkehrt zusammengesetzt werden.

    [0022] Die Seitenwände 21, 21' sind mit Innenstützen 25 sowie mit Randstreifen 27, 27' versehen, so dass sie dann, wenn sie zusammengesetzt sind - wie dies insbesondere in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist - zwischen einander einen Einlaufschlitz 22 bilden. Dabei bewirken die Innenstützen sowie die Randstreifen, dass die Seitenwände 21, 21' auch bei hohen seitlichen Lasten durch den Druck des umgebenden Erdreiches nicht kollabieren und den Einlaufschlitz 22 schließen können.

    [0023] An den Enden der Seitenwände 21, 21' sind Justierklammern 28 nach außen ragend vorgesehen, so dass dann, wenn mehrere Seitenwände 21 bzw. 21' aneinandergereiht sind, diese Justierklammern 28 die Einlaufteile 20 in einer fluchtenden Anordnung halten, wie dies insbesondere in Fig. 1 gezeigt ist.

    [0024] An ihren unteren Rändern sind die Seitenwände 21, 21' mit Abstützwinkeln 23 und 23' verbunden, die also senkrecht von den Seitenwänden 21, 21' hervorstehen. Die Stabilität dieser Verbindung wird dadurch erhöht, dass zwischen den Seitenwänden 21, 21' und den Abstützwinkeln 23, 23' Verstrebungen 29 in Form von Winkeln angeordnet bzw. eingeschweißt sind.

    [0025] In Fig. 1 ist noch gezeigt, dass die Abstützwinkel 23, 23' mit Öffnungen 30 zur Verkrallung in umgebendem Mörtel ausgestattet sein können.

    [0026] Zwischen dem Rinnenelement 40 bzw. Oberrändern von dessen Seitenwänden 41, 41' (siehe insbesondere Fig. 3) ist ein Dichtstreifen 24 bzw. 24' vorgesehen, der sich zusammendrücken lässt. Dadurch wird ein Setzen des Einlaufteils 20 in Bezug auf das Rinnenelement 40 möglich, wobei gleichzeitig die Dichtigkeit der Anordnung erhalten bleibt.

    [0027] Die Gesamtanordnung der hier gezeigten Schlitzrinne geht nochmals aus den Fig. 4 und 5 hervor.

    [0028] Nachfolgend wird anhand von Fig. 6 beschrieben, wie die erfindungsgemäße Schlitzrinne in einen Boden 10 eingebaut wird.

    [0029] Zunächst wird ein Betonfundament 11 gelegt, auf welchem Rinnenelemente 40 unter Zwischenlage von Mörtel aufgesetzt werden.

    [0030] Dann werden seitlich der Rinnenelemente 40 bis etwa 20 cm unter deren Oberkante ungebundene Tragschichten 12 angearbeitet.

    [0031] Nun werden beidseitig der Rinnenelemente 40 mittels eines Gleitschalungsfertigers bis auf das Niveau der Oberkante der Rinnenelemente 40 Seitenfundamente 13 (aus Beton) hergestellt. Diese Seitenfundamente dienen der späteren Aufnahme des Einlaufteils 20 bzw. der auf dieses wirkenden Kräfte. Diese seitlichen Betonlager oder Seitenfundamente 13 dienen weiterhin zur Aussteifung des Körpers der Rinnenelemente 40 für das weitere Anarbeiten weiterer Tragschichten bis zur Oberkante der Rinne.
    Nun wird auf die Seitenfundamente 13 jeweils eine Mörtelschicht 14 aufgetragen. An der Innenkante der Mörtelschicht 14 wird ein Bitumenfugenband 15 eingearbeitet, so dass das Rinnenelement 40 gegenüber dem Mörtelband abgedichtet ist.

    [0032] Nun wird das Einlaufteil 20 auf die Mörtelschicht 14 aufgesetzt, wobei die Mörtelschicht mittels Mörtelschnitten hergestellt wird. Die Mörtelschicht sollte eine Dicke von etwa 2-3 cm haben. Der Dichtstreifen 24, 24' ist ein beidseitiges bituminöses Kompriband als Begrenzung der Mörtelschicht und als spätere Abdichtung. Weiterhin dringt der Mörtel in die oben beschriebenen Öffnungen 30 der Abstützwinkel 23, 23' ein, so dass eine optimale Verkrallung zwischen dem Einlaufteil 20 bzw. den Abstützwinkeln 23, 23' und der Mörtelschicht entsteht, so dass das Einlaufteil im Zuge der Asphaltierungsarbeiten optimal gesichert ist.

    [0033] Nun werden verschiedene bituminöse Binderschichten 17 aufgetragen, wie dies an sich bekannt ist. Vor dem Anarbeiten der Deckschicht seitlich an der Oberkante des Einlaufteils 20 wird vorzugsweise ein selbstklebendes TOK-Band angeklebt, welches sich mit der Deckschicht für eine optimale Bauwerksfuge verbindet.

    [0034] Querfugen in den Einlaufteilen 20 werden anschließend bituminös verfügt, so dass sich diese mit den bituminösen Längsfugen verbinden.

    [0035] Durch die Auflagerung des Einlaufteils 20 auf das zum Rinnenkörper erhöhte Betonauflager kann die Last über die Betonbalken (Seitenfundamente 13) aufgenommen werden, ohne eine Lastabgabe an die Rinnenelemente 40 bzw. die Rinnenkörper). Etwaige Setzungen von unter 2 cm im Bereich der Tragschicht führen zu Setzungen des Betonbalkens und Aufsatz ohne Kontakt zum Rinnenkörper. Das bituminöse Kompriband kann sich hierbei verdrücken. Somit verhindert das Gesamtsystem ein "Herauswachsen" der Bauteile bei Verdrückungen und Setzungen. Zudem ist die Dauerhaftigkeit durch die Lastentkopplung erhöht.

    Bezugszeichenliste



    [0036] 
    10
    Boden
    11
    Betonfundament
    12
    Tragschichten
    13
    Seitenfundament
    14
    Mörtelschicht
    15
    Bitumen-Fugenband
    16
    Querfugenband
    17
    Bituminöse Binderschichten
    20
    Einlaufteil
    21, 21'
    Seitenwand
    22
    Einlaufschlitz
    23, 23'
    Abstützwinkel
    24, 24'
    Dichtstreifen
    25
    Innenstütze
    27, 27'
    Randstreifen
    28
    Justierklammer
    29
    Verstrebung
    30
    Verkrallungsöffnung
    40
    Rinnenelement
    41, 41'
    Seitenwand



    Ansprüche

    1. Schlitzrinne zur Oberflächenentwässerung, die in einen Boden (10) einbaubar ist, umfassend
    ein Einlaufteil (20) mit zwei Seitenwänden (21, 21'), zwischen denen ein Einlaufschlitz (22) gebildet ist, und an deren Unterenden jeweils ein Abstützwinkel (23, 23') angebracht ist, und
    ein Rinnenelement (40), das unterhalb des Einlaufteils (20) derart anbringbar ist, dass Oberflächenwasser oder dergleichen Flüssigkeit durch das Einlaufteil (20) in das Rinnenelement (40) leitbar ist,
    wobei die Abstützwinkel (23, 23') derart angebracht und über Seitenwände (41, 41') des Rinnenelementes (40) herausstehend dimensioniert sind, dass die Abstützwinkel (23, 23') ohne Kontakt zum Rinnenelement (40) in den Boden (10) einbaubar sind, so dass eine auf das Einlaufteil (20) - im eingebauten Zustand - von oben wirkende Last in einen neben dem Rinnenelement (40) befindlichen Bodenabschnitt ableitbar ist,
    gekennzeichnet durch
    einen elastisch zusammendrückbaren Dichtstreifen (24, 24'), der zwischen einem der Abstützwinkel (23, 23') und dem Rinnenelement (40) eingebaut ist.
     
    2. Schlitzrinne nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Seitenwände (21, 21') identisch ausgebildet sind.
     
    3. Schlitzrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Seitenwände (21, 21') eine Vielzahl von randseitig und innenseitig angeordneten Stützelementen (25-27) umfassen, welche die Seitenwände (21, 21') gegeneinander unter Bildung des Einlaufschlitzes (22) abstützen.
     
    4. Schlitzrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Seitenwände (21, 21') mit den Stützwinkeln (23, 23') über Verstrebungen (29) biegefest verbunden sind.
     
    5. Verfahren zum Einbau einer Schlitzrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die Schritte

    a) Fertigen eines Betonfundamentes (11) und Aufsetzen der Rinnenelemente (40);

    b) Anarbeiten ungebundener Tragschichten (12) seitlich der Rinnenelemente (40) bis zu einer vorbestimmten Höhe unter einer Oberkante der Rinnenelemente (40);

    c) Herstellen von Seitenfundamenten (13) seitlich der Rinnenelemente (40) bis zu deren Oberkante;

    d) Anbringen einer Mörtelschicht (14) auf den Seitenfundamenten (13);

    e) Aufsetzen des Einlaufteils (20) auf die Mörtelschicht (14);

    f) Anarbeiten der angrenzenden Oberflächenbeläge (17).


     
    6. Verfahren nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Seitenfundamente (13) im Schritt c) mittels Gleitschalungsfertiger errichtet werden.
     
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    nach dem Schritt d) ein Kompriband (24, 24') oder dergleichen Abdichtung als Begrenzung der Mörtelschicht (14) zum Inneren des Rinnenelementes (30) eingebaut wird.
     
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    vor dem Schritt f) ein Bitumenfugenband (15), insbesondere ein TOK-Band an Oberkanten des Einlaufteils (20) angebracht wird.
     


    Claims

    1. A slotted channel for surface drainage, which can be installed in a ground (10), comprising
    an inflow part (20) having two side walls (21, 21') between which an inflow slot (22) is formed, and at the lower ends of which in each case a support bracket (23, 23') is attached, and
    a channel element (40) which can be attached below the inflow part (20) such that surface water or similar liquid can be guided into the channel element (40) through the inflow part (20),
    wherein the support brackets (23, 23') are attached and dimensioned to protrude beyond side walls (41, 41') of the channel element (40) such that the support brackets (23, 23') can be installed in the ground (10) without any contact to the channel element (40) so that a load acting from above upon the inflow part (20) - in the installed state - can be deflected into a ground portion situated next to the channel element (40),
    characterized by
    an elastically compressible sealing strip (24, 24') installed between one of the support brackets (23, 23') and the channel element (40).
     
    2. The slotted channel according to claim 1,
    characterized in that
    the side walls (21, 21') are formed to be identical.
     
    3. The slotted channel according to any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the side walls (21, 21') comprise a plurality of support elements (25 - 27) which are arranged at the edge side and the inner side and support the side walls (21, 21') with respect to each other while forming the inflow slot (22).
     
    4. The slotted channel according to any one of the preceding claims,
    characterized in that
    the side walls (21, 21') are connected to the support brackets (23, 23') via braces (29) in a manner resistant to bending.
     
    5. A method for installing a slotted channel according to any one of the preceding claims, comprising the steps of

    a) manufacturing a concrete foundation (11) and superimposing the channel elements (40);

    b) adding loose carrier layers (12) laterally of the channel elements (40) up to a predetermined height below an upper edge of the channel elements (40);

    c) manufacturing side foundations (13) laterally of the channel elements (40) up to the upper edge thereof;

    d) applying a mortar layer (14) to the side foundations (13);

    e) placing the inflow part (20) on top of the mortar layer (14);

    f) adding the adjacent surface coatings (17).


     
    6. The method according to claim 5,
    characterized in that
    the side foundations (13) are erected by means of slipform pavers in step c).
     
    7. The method according to any one of claims 5 or 6,
    characterized in that
    after step d), a pre-compressed band (24, 24') or similar sealing is installed as a limitation of the mortar layer (14) toward the interior of the channel element (30).
     
    8. The method according to any one of claims 5 to 7,
    characterized in that
    prior to step f), a bitumen joint tape (15), in particular a TOK tape is attached to upper edges of the inflow part (20).
     


    Revendications

    1. Goulotte à fente pour le drainage de surface qui est encastrable dans un sol (10), comprenant
    une partie d'entrée (20) présentant deux parois latérales (21, 21') entre lesquelles une fente d'entrée (22) est formée et aux extrémités inférieures desquelles respectivement une équerre de soutien (23, 23') est apposée, et
    un élément de goulotte (40) qui est apposable sous la partie d'entrée (20) de telle manière que de l'eau de surface ou un liquide similaire puisse être conduit dans l'élément de goulotte (40) par la partie d'entrée (20),
    sachant que les équerres de soutien (23, 23') sont apposées et dimensionnées en dépassant des parois latérales (41, 41') de l'élément de goulotte (40) de telle manière que les équerres de soutien (23, 23') soient encastrables dans le sol (10) sans contact avec l'élément de goulotte (40) de sorte qu'une charge agissant du haut sur la partie d'entrée (20) - à l'état encastré - puisse être déviée vers une section de sol se trouvant à côté de l'élément de goulotte (40),
    caractérisée par
    une languette d'étanchéité (24, 24') compressible élastiquement qui est encastrée entre une des équerres de soutien (23, 23') et l'élément de goulotte (40).
     
    2. Goulotte à fente selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que
    les parois latérales (21, 21') sont constituées de manière identique.
     
    3. Goulotte à fente selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    les parois latérales (21, 21') comprennent une pluralité d'éléments d'appui (25-27) disposés côté bord et côté intérieur, lesquels soutiennent les parois latérales (21, 21') l'une contre l'autre en formant la fente d'entrée (22).
     
    4. Goulotte à fente selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    les parois latérales (21, 21') sont reliées de manière rigide en flexion aux équerres de soutien (23, 23') via des entretoises (29).
     
    5. Procédé d'encastrement d'une goulotte à fente selon l'une des revendications précédentes, comprenant les étapes

    a) fabrication d'une fondation de sol (11) et placement des éléments de goulotte (40) par-dessus;

    b) rajout de couches de support (12) non liées latéralement aux éléments de goulotte (40) jusqu'à une hauteur prédéterminée sous un bord supérieur des éléments de goulotte (40) ;

    c) fabrication de fondations latérales (13) latéralement aux éléments de goulotte (40) jusqu'à leur bord supérieur ;

    d) apposition d'une couche de mortier (14) sur les fondations latérales (13) ;

    e) pose de la partie d'entrée (20) sur la couche de mortier (14) ;

    f) rajout des revêtements de surface (17) adjacents.


     
    6. Procédé selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que
    les fondations latérales (13) à l'étape c) sont montées au moyen de finisseurs de coffrage glissant.
     
    7. Procédé selon l'une des revendications 5 ou 6,
    caractérisé en ce que
    après l'étape d), une bande précomprimée (24, 24') ou garniture d'étanchéité similaire est encastrée comme délimitation de la couche de mortier (14) par rapport à l'intérieur de l'élément de goulotte (30).
     
    8. Procédé selon l'une des revendications 5 à 7,
    caractérisé en ce que
    avant l'étape f), une bande de joint en bitume (15), en particulier une bande TOK, est apposée au niveau de bords supérieurs de la partie d'entrée (20).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente