[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für einen Steckverbinder nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiges Gehäuse umfasst ein erstes Gehäuseteil und ein mit dem ersten Gehäuseteil
zu verbindendes, zweites Gehäuseteil, das eine Befestigungseinrichtung zum Befestigen
eines elektrischen Kabels an dem Gehäuse aufweist. Das zweite Gehäuseteil kann zum
Verbinden mit dem ersten Gehäuseteil in eine Ansetzrichtung an das erste Gehäuseteil
angesetzt werden und ist in einer verbundenen Stellung derart mechanisch mit dem ersten
Gehäuseteil verbunden, dass das zweite Gehäuseteil entgegen der Ansetzrichtung an
dem ersten Gehäuseteil gehalten ist, wobei ein elastisch verstellbares Verriegelungselement
vorgesehen ist, das an einem der Gehäuseteile angeordnet ist und in der verbundenen
Stellung der Gehäuseteile eine verriegelnde Position einnimmt, in der das Verriegelungselement
mit einem Eingriffsabschnitt des anderen der Gehäuseteile derart in Eingriff steht,
dass das zweite Gehäuseteil entgegen einer um die Ansetzrichtung gerichteten Drehrichtung
relativ zu dem ersten Gehäuseteil verriegelt ist, wobei das Verriegelungselement mit
einem elastisch bewegbaren Abschnitt entlang der Ansetzrichtung von einer Ansetzfläche
des einen der Gehäuseteile, an die das andere der Gehäuseteile zum Verbinden der Gehäuseteile
anzusetzen ist, vorsteht und der elastische bewegbare Abschnitt entlang der Ansetzrichtung
elastisch bewegbar ist, wobei der elastisch bewegbare Abschnitt ein Federabschnitt
ist.
[0003] Ein derartiges Gehäuse ist beispielsweise aus der
DE 20 2012 102 916 U1 bekannt. Diese beschreibt einen Drehgeber mit einem Funktionskomponenten aufnehmenden
Gehäuse und mit einem in einen Wanddurchbruch des Gehäuses einsetzbaren Drehkörper
für den Abgang von Anschlussverbindungen der Funktionskomponenten, wobei der Drehkörper
eine an einer Außenfläche des Gehäuses anliegende, gegen die Mittelachse des Drehkörpers
schräg gestellte Anlagefläche aufweist. Der Drehkörper weist einen von seiner Anlagefläche
vorspringenden Ansatz auf, der zu einer zu der Anlagefläche senkrechten Achse rotationssymmetrisch
ist. In dem Wanddurchbruch des Gehäuses ist eine Aufnahme ausgebildet, die zu einer
zu der Außenfläche senkrechten Achse rotationssymmetrisch ist, wobei der Ansatz in
die Aufnahme einsetzbar ist und in der Aufnahme um seine Achse drehbar und axial verriegelbar
gelagert ist und wobei elastisch federnde Arretierungsmittel den Ansatz in vorgegebenen
Drehstellungen in der Aufnahme einrastend halten. Die Arretierungsmittel weisen ein
axiales Federelement mit der Form einer Kreisringscheibe auf, wobei das axiale Federelement
axial abgestützt und unverdrehbar in die Aufnahme eingesetzt ist. Der Ansatz des Drehkörpers
sitzt mit einer axialen Stirnfläche auf dem axialen Federelement auf. Das axiale Federelement
weist wenigstens eine Aufwölbung auf. In der axialen Stirnfläche des Ansatzes ist
wenigstens eine Freisparung ausgebildet, in welche das axiale Federelement mit seiner
Aufwölbung in den vorgegebenen Drehstellungen federnd einrastet.
[0004] Bei solchen Gehäusen können unterschiedliche, abhängig von der Art und Verwendung
des Steckverbinders gestaltete erste Gehäuseteile mit einheitlichen zweiten Gehäuseteilen
verbunden werden. Über das zweite Gehäuseteil wird bei einem solchen Gehäuse die Anbindung
eines elektrischen Kabels an das Gehäuse hergestellt, wobei das zweite Gehäuseteil
als Befestigungseinrichtung zur Befestigung des Kabels beispielsweise eine Schraubmutter
aufweist, mittels derer ein klemmender Halt des Kabels an dem zweiten Gehäuseteil
hergestellt werden kann. Dadurch, dass ein einheitliches zweites Gehäuseteil zusammen
mit unterschiedlichen Varianten von ersten Gehäuseteilen verwendet werden kann, können
in leichter, variabler Weise unterschiedliche Gehäuse für Steckverbinder hergestellt
werden.
[0005] Solche Gehäuse finden insbesondere Verwendung für so genannte schwere Steckverbinder.
In dem ersten Gehäuseteil ist hierbei ein Steckerteil angeordnet, das einen Steckabschnitt
nach Art eines Steckers oder einer Buchse aufweist und mit einem zugeordneten anderen
Steckverbinderteil steckend in Eingriff gebracht werden kann. Über den Steckverbinder
kann somit eine elektrische Kontaktierung hergestellt werden. Schwere Steckverbinder
sind hierbei dadurch charakterisiert, dass sie auch großen Beanspruchungen widerstehen
können und hierzu entsprechend stabil und widerstandsfähig ausgestaltet sind.
[0006] Bei herkömmlichen Steckverbindern dieser Art ist das Gehäuse beispielsweise aus Kunststoff
ausgestaltet. Dies ermöglicht eine einfache, sichere Befestigung des zweiten Gehäuseteils
am ersten Gehäuseteil, beispielsweise durch Aufschrauben des zweiten Gehäuseteils
auf das erste Gehäuseteil, wobei bei Ausbildung des Gehäuses aus Kunststoff die Gehäuseteile
so miteinander verspannt werden können, dass sie in verbundenem Zustand sicher und
fest, insbesondere auch drehfest, aneinander gehalten sind.
[0007] Gegenüber Gehäusen, die aus Metall, beispielsweise Aluminium, hergestellt sind, weisen
Kunststoffgehäuse jedoch im Allgemeinen eine geringere thermische und mechanische
Beständigkeit auf. Abhängig von der Verwendung solcher Gehäuse kann es somit wünschenswert
sein, das Gehäuse aus Metall, insbesondere Aluminium, zu fertigen. Hierbei muss jedoch
sichergestellt werden, dass bei der Verbindung der Gehäuseteile miteinander die Gehäuseteile
so fest aneinander gehalten sind, dass sie nicht ohne weiteres, jedenfalls nicht unbeabsichtigter
Weise, voneinander lösbar sind.
[0008] Aus der
DE 199 52 643 C1 ist ein Gehäuse zur Aufnahme elektronischer und/oder elektrischer Komponenten bekannt,
welches einen Drehkörper zur wahlweisen Ausrichtung einer darin vorgesehenen Kabeldurchführung
oder eines im Drehkörper integrierten Kopplungselements in Bezug auf die Gehäusehauptachse
aufweist, wobei der Drehkörper durch Befestigungsmittel in einer Drehkörperaufnahme
im Gehäuse gehalten ist. Der Drehkörper ist in einer als Nabenbohrung im Gehäuse ausgebildeten
Drehkörperaufnahme mittels einer im Gehäusedeckel und/oder Gehäuseboden integrierten
Verriegelungslasche axial fixiert und in vier jeweils um 90° versetzte, verrastbare
Betriebsstellungen verdrehbar, wobei die Rastung über in den Verriegelungslaschen
ausgebildete Rasthaken erfolgt.
[0009] Die
EP 1 610 603 A1 beschreibt ebenfalls ein Gehäuse zur Aufnahme elektrischer und/oder elektronischer
Bauteile mit einer Gehäuseöffnung und mit einem in der Gehäuseöffnung drehbar angeordneten
Anschlussstutzen, wobei der Anschlussstutzen ein zylindrisches Aufnahmeteil aufweist,
in dem eine Ringnut ausgebildet ist, und durch ein Befestigungsmittel im Gehäuse gehalten
ist. Das Befestigungsmittel ist in Form eines offenen, mit einer Einführschräge versehenen
und in der Ringnut geführten Sprengrings aus Kunststoff vorgesehen, der im montierten
Zustand des Anschlussstutzens teilweise in einer Nut in der Gehäuseöffnung eingerastet
ist.
[0010] Weiter beschreibt die
EP 2 253 940 A2 einen optischen Sensor mit wenigstens einem Gehäuse zur Aufnahme von Sensorkomponenten.
In einer Wand des Gehäuses ist ein Stecker gelagert. Der Stecker ist mit einem an
der Innenseite der Wand des Gehäuses angeordneten Verriegelungselement unter Bildung
einer Rastverbindung gegen ein Herauslösen aus dem Gehäuse gesichert. Der Stecker
ist in wenigstens zwei unterschiedlichen Endlagen durch das Verriegelungselement lagefixierbar.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gehäuse für einen Steckverbinder bereitzustellen,
das eine sichere und zuverlässige Verbindung der Gehäuseteile miteinander, insbesondere
eine drehsichere Verbindung, ermöglicht, so dass die Gehäuseteile in verbundener Stellung
sicher und zuverlässig aneinander gehalten sind.
[0013] Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0014] Demnach erstreckt sich der Federabschnitt mit einem ersten Abschnitt von einem Befestigungsabschnitt
des Verriegelungselements weg von der Ansetzfläche und der Federabschnitt ist an einem
vom Befestigungsabschnitt abgelegenen Ende mit einem Abschnitt derart umgebogen, dass
der Abschnitt in einem Vertiefungsabschnitt an einer quer zur Ansetzfläche erstreckten
Wandung des Gehäuses eingelegt ist, wobei an dem Abschnitt eine Öffnung zur Bereitstellung
eines Werkzeugeingriffs bereitgestellt ist, so dass unter Verwendung eines Werkzeugs
der Federabschnitt in die Ansetzfläche eindrückbar ist.
[0015] Die vorliegende Erfindung geht von dem Gedanken aus, über das zusätzlich vorgesehene,
elastisch verstellbare Verriegelungselement eine Drehsicherung bereitzustellen, die
verhindert, dass die Gehäuseteile in verbundener Stellung um die Ansetzrichtung, entlang
derer die Gehäuseteile zum Verbinden aneinander angesetzt werden können, zueinander
verdreht werden können. Über das eine Verdrehsicherung bereitstellende Verriegelungselement
werden die Gehäuseteile in verbundener Stellung somit in Position zueinander gehalten.
[0016] Sind die Gehäuseteile zum Verbinden miteinander zu verschrauben, indem die Gehäuseteile
in die Ansetzrichtung aneinander angesetzt und sodann um die Ansetzrichtung zueinander
verdreht werden, so stellt das Verriegelungselement sicher, dass die Verbindung der
Gehäuseteile miteinander nicht ohne weiteres gelöst werden kann. Mittels des Verriegelungselements
ist sichergestellt, dass die aneinander angeschraubten Gehäuseteile in ihre Drehposition
zueinander gehalten werden, so dass die Verschraubung zwischen den Gehäuseteilen nicht
ohne weiteres gelöst werden kann.
[0017] Die Gehäuseteile des Gehäuses können insbesondere aus Metall, beispielsweise Aluminium,
gefertigt sein.
[0018] Es wird somit ein stabiles, belastbares, beständiges Gehäuse zur Verfügung gestellt,
dessen Gehäuseteile besonders widerstandsfähig ausgebildet sein können. Durch Bereitstellung
des Verriegelungselements ist sichergestellt, dass nach Verbindung der Gehäuseteile
miteinander ein Verdrehen der Gehäuseteile zueinander nicht (mehr) möglich ist und
somit, beispielsweise bei Verwendung einer schraubend herzustellenden Verbindung,
beispielsweise eines Bajonettverschlusses, die Verbindung nicht ohne weiteres gelöst
werden kann.
[0019] Das Verriegelungselement ist vorteilhafterweise zumindest Abschnittsweise federelastisch
ausgebildet und stellt somit ein federndes Element bereit. Das Verriegelungselement
kann beispielsweise an dem ersten Gehäuseteil angeordnet sein und schnappt bei Verbinden
der Gehäuseteile mit dem Eingriffsabschnitt an dem anderen, zweiten Gehäuseteil in
Eingriff, so dass die Gehäuseteile gegen ein Verdrehen relativ zueinander gesichert
sind. Zum Lösen der Gehäuseteile voneinander kann das Verriegelungselement dann elastisch
aus seiner verriegelnden Position herausbewegt werden, so dass der Eingriff mit dem
Eingriffsabschnitt aufgehoben ist und die Gehäuseteile zueinander bewegt, insbesondere
zueinander verdreht werden können, um gegebenenfalls eine Schraubverbindung zwischen
den Gehäuseteilen zu lösen.
[0020] Das Verriegelungselement ist an einem der Gehäuseteile angeordnet, während der Eingriffsabschnitt
an dem anderen der Gehäuseteile angeordnet ist. Ist das Verriegelungselement beispielsweise
an dem ersten Gehäuseteil angeordnet, so befindet sich der Eingriffsabschnitt an dem
zweiten Gehäuseteil. Ist umgekehrt das Verriegelungselement an dem zweiten Gehäuseteil
angeordnet, so befindet sich der Eingriffsabschnitt an dem ersten Gehäuseteil. Der
Eingriffsabschnitt kann beispielsweise durch eine Vertiefung gebildet sein, in die
das Verriegelungselement in der verbundenen Stellung der Gehäuseteile eingreift, so
dass in der verbundenen Stellung ein formschlüssiger Eingriff zur Sicherung gegen
ein Verdrehen zwischen dem Verriegelungselement und dem Eingriffsabschnitt besteht.
[0021] Erfindungsgemäß steht das Verriegelungselement mit einem elastisch bewegbaren Abschnitt
entlang der Ansetzrichtung von einer Ansetzfläche des einen der Gehäuseteile, an die
das andere der Gehäuseteile zum Verbinden der Gehäuseteile anzusetzen ist, vor. Ist
das Verriegelungselement beispielsweise an dem ersten Gehäuseteil angeordnet, so steht
das Verriegelungselement von einer Ansetzfläche des ersten Gehäuseteils entgegen der
Ansetzrichtung in Richtung des zweiten Gehäuseteils vor, wobei das zweite Gehäuseteil
in verbundener Stellung an der Ansetzfläche des ersten Gehäuseteils anliegt. Ist umgekehrt
das Verriegelungselement an dem zweiten Gehäuseteil angeordnet, so steht das Verriegelungselement
in die Ansetzrichtung von einer Ansetzfläche des zweiten Gehäuseteils in Richtung
des ersten Gehäuseteils vor. An dem jeweils anderen Gehäuseteil ist hierbei der Eingriffsabschnitt
beispielsweise in Form einer Vertiefung vorgesehen, so dass in verbundener Stellung
der Gehäuseteile das entlang der Ansetzrichtung vorstehende Verriegelungselement formschlüssig
mit dem Eingriffsabschnitt in Eingriff steht.
[0022] Der elastisch bewegbare Abschnitt, mit dem das Verrieglungselement von der Ansetzfläche
vorsteht, ist entlang der Ansetzrichtung elastisch bewegbar. Hierdurch kann, beispielsweise
durch Eindrücken des elastisch bewegbaren Abschnitts in die Ansetzfläche hinein, der
Formschluss zwischen dem Verriegelungselement an dem einen Gehäuseteil und dem Eingriffsabschnitt
an dem anderen Gehäuseteil aufgehoben werden, so dass die Gehäuseteile voneinander
gelöst werden können.
[0023] Das Verriegelungselement kann in ganz unterschiedlicher Weise gestaltet sein. Das
Verriegelungselement kann z.B. in sich federnd und somit als Federelement ausgestaltet
sein; oder das Verriegelungselement kann ein für sich starres, über ein Federelement
angefedertes Element, beispielsweise nach Art eines Stifts, aufweisen, der elastisch
verstellt werden kann.
[0024] In einer ersten konkreten Variante kann das Verriegelungselement als Federelement
ausgebildet sein und mit einem Befestigungsabschnitt in einer Aufnahmeeinrichtung
des zugeordneten, einen Gehäuseteils aufgenommen sein und mit einem Federabschnitt
von der Ansetzfläche vorstehen. Der Federabschnitt kann beispielsweise gegenüber dem
Befestigungsabschnitt umgebogen sein, so dass sich der Befestigungsabschnitt in der
Ebene der Ansetzfläche erstreckt, der Federabschnitt hingegen aus der Ebene der Ansetzfläche
herausgebogen ist. Der Federabschnitt kann insbesondere entlang der Ansetzrichtung
federnd ausgebildet sein, so dass der Federabschnitt zum einen beim Verbinden der
Gehäuseteile miteinander federnd mit dem Eingriffsabschnitt in Eingriff gelangen kann
und zum anderen beim Lösen der Gehäuseteile voneinander zum Aufheben des Eingriffs
mit dem Eingriffsabschnitt verstellt werden kann.
[0025] In einer zweiten Variante, welche nicht Teil der Erfindung ist, ist das Verriegelungselement
beispielsweise als Plattenelement ausgestaltet und an eine die Ansetzfläche ausbildende
Wandung angesetzt. In der Wandung ist beispielsweise eine Öffnung zum Durchführen
von elektrischen Leitungsadern oder dergleichen von dem zweiten Gehäuseteil hin zum
ersten Gehäuseteil ausgebildet, wobei das Verriegelungselement vorzugsweise die Öffnung
umgibt und mit mindestens einer Federzunge von der Ansetzfläche vorsteht. Die Federzunge
kann beispielsweise an dem Plattenelement freigeschnitten sein, so dass die Federzunge
relativ zu einem Körper des Klappenelements federnd bewegt werden kann.
[0026] Ist das Verriegelungselement an einer der Ansetzfläche abgewandten Seite der Wandung
angeordnet, so erstreckt sich die Federzunge hierbei durch eine Aussparung in der
Wandung hindurch, um an der dem anderen Gehäuseteil zugewandten Seite der Wandung
in Richtung des anderen Gehäuseteils von der Ansetzfläche vorzustehen.
[0027] In einer dritten Variante, welche nicht Teil der Erfindung ist, weist das Verriegelungselement
einen entlang der Ansetzrichtung elastisch bewegbaren Stift auf. Der Stift kann beispielsweise
in einem Stiftgehäuse angeordnet und gegenüber dem Stiftgehäuse über ein geeignetes
Federelement elastisch vorgespannt sein, so dass der Stift in dem Stiftgehäuse entlang
der Ansetzrichtung bewegbar ist. In einer Normalstellung steht der Stift von der Ansetzfläche
des zugeordneten Gehäuseteils vor und steht in der verbundenen Stellung der Gehäuseteile
mit dem zugeordneten Eingriffsabschnitt des anderen Gehäuseteils in Eingriff, so dass
die Gehäuseteile gegen ein Verdrehen relativ zueinander gesichert sind. Zum Lösen
der Verbindung der Gehäuseteile kann der Stift in das Stiftgehäuse eingedrückt werden,
so dass der Formschluss zwischen dem Stift und dem Eingriffsabschnitt aufgehoben ist
und die Gehäuseteile somit zueinander verdreht werden können.
[0028] In einer vierten Variante, welche nicht Teil der Erfindung ist, umfasst das Verriegelungselement
einen quer zur Ansetzrichtung und entlang der Ansetzrichtung elastisch bewegbaren
Federstift, der bei Verbindung der Gehäuseteile quer zur Ansetzrichtung aus einer
Grundstellung ausgelenkt werden kann. Der Federstift tritt beispielsweise bei einem
Verdrehen des zweiten Gehäuseteils in die Drehrichtung relativ zum ersten Gehäuseteil
zum Verbinden der Gehäuseteile miteinander durch eine Öffnung des Eingriffsabschnitts
in den Eingriffsabschnitt ein und gelangt somit in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt.
Beim Einlaufen in den Eingriffsabschnitt wird hierbei der Federstift in der Ebene
der Ansetzfläche ausgelenkt und schnappt bei einem weiteren Verdrehen der Gehäuseteile
zueinander schließlich in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt, so dass er in der verbundenen
Stellung der Gehäuseteile verriegelnd an einem Wandungsabschnitt des Eingriffsabschnitts
anliegt.
[0029] In der verbundenen Stellung ist der Eingriff des Federstifts in den Eingriffsabschnitt
hierbei derart, dass die Gehäuseteile gegen ein Verdrehen relativ zueinander gesichert
sind. Zum Lösen der Verbindung der Gehäuseteile kann der Federstift entlang der Ansetzrichtung
in die Ansetzfläche eingedrückt werden, so dass auf diese Weise der Eingriff des Federstifts
mit dem Eingriffsabschnitt aufgehoben werden kann.
[0030] In einer weiteren Variante, welche nicht Teil der Erfindung ist, ist das Verriegelungselement
durch ein Ringelement ausgebildet, das mindestens eine radial zur Ansetzrichtung elastisch
bewegbare Federzunge aufweist. Das Verriegelungselement in Form des Ringelements kann
beispielsweise an die Ansetzfläche des zugeordneten Gehäuseteils angesetzt sein und
liegt in verbundener Stellung der Gehäuseteile in einer Vertiefung des andern Gehäuseteils
ein. Hierbei greift die mindestens eine radial bewegbare Federzunge zum Verriegeln
des zweiten Gehäuseteils mit dem ersten Gehäuseteil radial zur Ansetzrichtung in einen
Eingriffsabschnitt des anderen Gehäuseteils ein, so dass über diesen Eingriff eine
Drehsicherung zwischen den Gehäuseteilen bereitgestellt ist.
[0031] Erstrecken sich die eine oder die mehreren Federzungen des Ringelements in Umfangsrichtung
und sind sie so gebogen, dass sie von einem Ringkörper des Ringelements radial nach
außen hin vorstehen, so kann durch das Ringelement eine Art Freilauf bereitgestellt
werden, der ein Verdrehen in die Drehrichtung zum Herstellen beispielsweise einer
Schraubverbindung zwischen den Gehäuseteilen ermöglicht, ein Zurückdrehen entgegen
der Drehrichtung hingegen sperrt. Bei einem Zurückdrehen gelangen die Federzungen
in einen Formschluss mit den Eingriffsabschnitten an dem anderen Gehäuseteil und sperren
auf diese Weise eine Bewegung der Gehäuseteile zueinander.
[0032] Bei diesen Varianten kann das Verriegelungselement beispielsweise aus Federstahl
ausgebildet sein. Ist das Gehäuse mit seinen Gehäuseteilen aus Aluminium gefertigt,
so ist hierbei sicherzustellen, dass es zu keiner Korrosion durch flächige Anlage
des Verriegelungselements an dem zugeordneten Gehäuseteil kommt. Hierzu kann das Verriegelungselement
beispielsweise mit einer geeigneten Korrosionsbeschichtung, einem Lack oder auch einer
Verzinkung versehen sein.
[0033] Alternativ ist auch denkbar und möglich, das Verriegelungselement aus Kunststoff
oder aus Aluminium herzustellen.
[0034] Grundsätzlich ist ausreichend, wenn an dem anderen Gehäuseteil ein Eingriffsabschnitt
ausgebildet ist, mit dem das Verriegelungselement in verbundener Stellung der Gehäuseteile
verriegelnd in Eingriff steht. Auf diese Weise können die Gehäuseteile in genau einer
Stellung miteinander verbunden werden. Denkbar und möglich ist aber auch, an dem anderen
Gehäuseteil mehrere entlang der Drehrichtung voneinander beabstandete Eingriffsabschnitte
vorzusehen, die ein Verbinden des zweiten Gehäuseteils mit dem ersten Gehäuseteil
in unterschiedlichen Drehstellungen ermöglichen. Auf diese Weise kann das zweite Gehäuseteil
variabel in unterschiedlichen Stellungen an das erste Gehäuseteil angesetzt werden,
so dass beispielsweise ein Wegführen des Kabels in unterschiedliche Richtung von dem
Gehäuse möglich wird.
[0035] Zum Verbinden der Gehäuseteile miteinander wird, wie gesagt, das zweite Gehäuseteil
vorzugsweise in die Ansetzrichtung an das erste Gehäuseteil angesetzt und ist sodann
beispielsweise relativ zum ersten Gehäuseteil zu verdrehen, um in schraubender Weise
eine Verbindung zwischen den Gehäuseteilen herzustellen. An dem ersten Gehäuseteil
und dem zweiten Gehäuseteil können hierbei Verschlussabschnitte vorgesehen sein, die
in geeigneter Weise Gewindegänge oder Hinterschnitte zur Herstellung eines Bajonett-Verschlusses
oder dergleichen ausbilden. Sind die Gehäuseteile aneinander angesetzt und gegeneinander
verschraubt, so wird auf diese Weise ein sicherer Halt der Gehäuseteile aneinander
entgegen der Ansetzrichtung bereitgestellt, wobei über das Verriegelungselement und
dessen Eingriff in den Eingriffsabschnitt zusätzlich eine Drehsicherung der Gehäuseteile
relativ zueinander bereitgestellt wird.
[0036] Die Verschlussabschnitte zur Herstellung der Schraubverbindung, beispielsweise nach
Art eines Bajonett-Verschlusses, sind beispielsweise starr an dem ersten Gehäuseteil
und dem zweiten Gehäuseteil angeordnet. Beispielsweise kann eins der Gehäuseteile
einen vorstehenden Bund aufweisen, der zum Verbinden der Gehäuseteile in eine Öffnung
des anderen Gehäuseteils einzusetzen ist. An dem Bund und an einer die Öffnung umgebenden
Umrandung sind hierbei Verschlussabschnitte ausgebildet, die formschlüssig zum Verbinden
der Gehäuseteile miteinander in Eingriff gebracht werden können, indem die Gehäuseteile
miteinander verschraubt werden.
[0037] Denkbar und möglich ist jedoch auch, an einem der Gehäuseteile ein zumindest abschnittsweise
federelastisches Verschlusselement vorzusehen, dass in der verbundenen Stellung mit
einem Verschlussabschnitt des anderen der Gehäuseteile formschlüssig in Eingriff steht,
so dass das zweite Gehäuseteil entgegen der Ansetzrichtung an dem ersten Gehäuseteil
gehalten ist. Ein solches federelastisches Verschlusselement kann beispielsweise ein
Ansetzen der Gehäuseteile aneinander und ein Herstellen einer Verbindung der Gehäuseteil
miteinander ermöglichen, ohne dass die Gehäuseteile zum Herstellen der Verbindung
zusätzlich miteinander verschraubt werden müssen. Mittels des federelastischen Verschlusselements
kann eine Verbindung nach Art einer Rastung durch einfaches Ansetzen der Gehäuseteile
aneinander in die Ansetzrichtung hergestellt werden.
[0038] Der Aspekt der Bereitstellung eines federelastischen Verschlusselements an einem
der Gehäuseteile stellt einen eigenständigen Erfindungsgedanken dar, der grundsätzlich
auch unabhängig von der Bereitstellung eines Verriegelungselements für eine Drehsicherung
verwendbar ist, wobei dieser eigenständige Erfindungsgedanke nicht Teil dieser Erfindung
ist. Ein Gehäuse für eine Steckverbindung weist in diesem Fall allgemein ein erstes
Gehäuseteil und ein mit dem ersten Gehäuseteil zu verbindendes, zweites Gehäuseteil
auf, dass eine Befestigungseinrichtung zum Befestigen eines elektrischen Kabels an
dem Gehäuse aufweist, wobei das zweite Gehäuseteil zum Verbinden mit dem ersten Gehäuseteil
in eine Ansetzrichtung an das erste Gehäuseteil anzusetzen ist und in einer verbundenen
Stellung derart mechanisch mit dem ersten Gehäuseteil verbunden ist, dass das zweite
Gehäuseteil entgegen der Ansetzrichtung an dem ersten Gehäuseteil gehalten ist. Dabei
ist vorgesehen, dass eines der Gehäuseteile ein zumindest abschnittsweise federelastisches
Verschlusselement aufweist, das in der verbundenen Stellung mit mindestens einem Verschlussabschnitt
des anderen der Gehäuseteile formschlüssig in Eingriff steht, so dass das zweite Gehäuseteil
entgegen der Ansetzrichtung an dem ersten Gehäuseteil gehalten ist.
[0039] Die vorangehend beschriebenen Vorteile und vorteilhaften Ausgestaltungen finden grundsätzlich
auch auf dieses Gehäuse Anwendung, so dass auf das vorangehend Erläuterte verwiesen
werden soll. Insbesondere sind die beschriebenen Einzelheiten und Varianten auch in
Kombination mit diesem Gehäuse verwendbar.
[0040] Vorzugsweise ist der mindestens eine Verschlussabschnitt, mit dem das Verschlusselement
in Eingriff zu bringen ist, starr ausgebildet. Der mindestens eine Verschlussabschnitt
kann hierbei beispielsweise durch einen eine Öffnung umgebenden Randabschnitt, an
den das Verschlusselement formschlüssig anzusetzen ist, gebildet sein. An diesem Randabschnitt
kann beispielsweise eine Rastlippe vorgesehen sein, mit der das federelastische Verschlusselement
durch Ansetzen der Gehäuseteile aneinander formschlüssig in Eingriff gebracht werden
kann.
[0041] Das Verschlusselement ist beispielsweise durch einen um die Ansetzrichtung erstreckten
Ring gebildet, der zumindest abschnittsweise elastisch federnd ausgebildet ist.
[0042] In einer ersten Variante, welche nicht Teil der Erfindung ist, kann der Ring zumindest
einen radial vorspringenden Abschnitt aufweisen. Der Ring ist hierbei beispielsweise
an einem Bund des zugeordneten Gehäuseteils angeordnet derart, dass der Ring mit dem
mindestens einen radial vorspringenden Abschnitt radial von dem Bund vorsteht und
mit dem mindestens einen Verschlussabschnitt des anderen Gehäuseteils in Eingriff
gebracht werden kann.
[0043] Denkbar ist, dass der radial vorspringende Abschnitt radial elastisch federnd ausweichen
kann, so dass durch Ansetzen der Gehäuseteile aneinander der radial vorspringende
Abschnitt des Verschlusselements mit dem zugeordneten Verschlussabschnitt des anderen
Gehäuseteils in Eingriff schnappen kann.
[0044] Denkbar ist aber auch, dass der radial vorspringende Abschnitt in Radialrichtung
nicht elastisch federnd ist. In diesem Fall kann der radial vorspringende Abschnitt
zum Ansetzen der Gehäuseteile aneinander beispielsweise durch eine geeignete Aussparung
am Verschlussabschnitt hindurchgeführt werden, um durch anschließendes Verdrehen der
Gehäuseteile miteinander in Eingriff mit dem Verschlussabschnitt gebracht zu werden.
[0045] In einer konkreten, vorteilhaften Ausgestaltung, welche nicht Teil der Erfindung
ist, kann der Ring - betrachtet in Umfangsrichtung - ein Wellenprofil aufweisen, dass
durch einander anschließende, unterschiedliche Abschnitte gebildet ist, die axial
zur Ansetzrichtung zueinander versetzt sind. Der Ring verläuft somit wellenförmig
entlang der Umfangsrichtung zwischen unterschiedlichen Höhen. Dies ermöglicht einen
Axialspielausgleich in der verbundenen Stellung der Gehäuseteile, indem der Ring in
der verbundenen Stellung axial entlang der Ansetzrichtung elastisch verspannt ist.
Stellt der Ring in elastisch verspannter Weise in der verbundenen Stellung der Gehäuseteile
einen formschlüssigen Eingriff mit dem Verschlussabschnitt des anderen Gehäuseteils
her, so ist auf diese Weise sichergestellt, dass ein axiales Spiel (entlang der Ansetzrichtung)
zwischen den Gehäuseteilen ausgeglichen ist und die Gehäuseteile entlang der Ansetzrichtung
somit spielfrei aneinander gehalten werden.
[0046] In einer anderen Variante, welche nicht Teil der Erfindung ist, kann der Ring einen
Ringkörper aufweisen, der mindestens einen gegenüber dem Ringkörper umgebogenen, von
dem Ringkörper radial vorstehenden Federabschnitt trägt. Der Federabschnitt ist radial
federnd und kann auf diese Weise durch einfaches Ansetzen der Gehäuseteile aneinander
in die Ansetzrichtung mit dem Verschlussabschnitt in Eingriff gebracht werden.
[0047] Weist der Ringkörper mehrere, gleichbestandete Federabschnitte auf, so kann auf diese
Weise eine vorteilhafte Verbindung der Gehäuseteile miteinander hergestellt werden.
Über die Federabschnitte kann hierbei grundsätzlich auch eine Drehsicherung der Gehäuseteile
zueinander bereitgestellt werden, indem ein oder mehrere Federabschnitte formschlüssig
in zugeordnete Aussparungen an dem anderen Gehäuseteil eingreifen.
[0048] In einer weiteren Variante, welche nicht Teil der Erfindung ist, kann das Verschlusselement
auch quer zur Ansetzrichtung verschiebbar an dem zugeordneten Gehäuseteil angeordnet
sein und kann zum Herstellen der Verbindung zwischen den Gehäuseteilen an dem zugeordneten
Gehäuseteil verschoben werden. In diesem Fall kann das Verschlusselement beispielsweise
durch ein Federelement gebildet sein, das zwei quer zur Ansetzrichtung erstreckte
Arme aufweist, die in der verbundenen Stellung mit dem mindestens einen Verschlussabschnitt
in Eingriff stehen und zum Lösen der Verbindung zwischen den Gehäuseteilen quer zur
Ansetzrichtung verstellt werden können.
[0049] In der verbundenen Stellung greifen die Arme des Federelements beispielsweise in
einen Hinterschnitt des Verschlussabschnitts ein und halten somit die Gehäuseteile
entlang der Ansetzrichtung aneinander. Um die Gehäuseteile voneinander zu lösen, kann
das Federelement verstellt werden, um auf diese Weise die Arme außer Eingriff mit
dem Hinterschnitt zu bringen, so dass die Gehäuseteile voneinander entnommen werden
können.
[0050] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1A
- eine Ansicht eines Gehäuses für einen Steckverbinder mit einem ersten Gehäuseteil
und einem zweiten Gehäuseteil, mit dem zweiten Gehäuseteil in einer ersten Stellung
relativ zu dem ersten Gehäuseteil;
- Fig. 1B
- eine Ansicht des Gehäuses, mit dem zweiten Gehäuseteil in einer zweiten, relativ zur
ersten Stellung verdrehten Stellung relativ zum ersten Gehäuseteil;
- Fig. 2
- eine Ansicht des Gehäuses beim Ansetzen des zweiten Gehäuseteils an das erste Gehäuseteil;
- Fig. 3A
- eine vergrößerte Ansicht des ersten Gehäuseteils im Bereich einer Ansetzfläche, an
die das zweite Gehäuseteil zum Verbinden anzusetzen ist, mit einem an die Ansetzfläche
angesetzten Verriegelungselement;
- Fig. 3B
- die Ansicht gemäß Fig. 3A, jedoch ohne das Verriegelungselement;
- Fig. 4A, 4B
- gesonderte Ansichten des Verriegelungselements;
- Fig. 5A, 5B
- Ansichten des zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 6A
- eine Ansicht eines weiteren, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels eines
Gehäuses, in verbundener Stellung der Gehäuseteile;
- Fig. 6B
- eine Ansicht des Gehäuses gemäß Fig. 6A, vor dem Ansetzen des zweiten Gehäuseteils
an das erste Gehäuseteils;
- Fig. 6C
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 6D
- eine gesonderte Ansicht eines Verriegelungselements, das an das erste Gehäuseteil
anzusetzen ist;
- Fig. 6E
- eine Ansicht des Gehäuses beim Verbinden der Gehäuseteile;
- Fig. 6F
- eine andere Ansicht des Gehäuses in verbundener Stellung;
- Fig. 6G
- eine vergrößerte Ansicht des Gehäuses im Ausschnitt I gemäß Fig. 6F;
- Fig. 7A
- eine Ansicht eines weiteren, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels eines
Gehäuses;
- Fig. 7B
- eine Ansicht des Gehäuses gemäß Fig. 7A, vor dem Verbinden des zweiten Gehäuseteils
mit dem ersten Gehäuseteil;
- Fig. 7C
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 7D
- eine gesonderte Ansicht eines Verriegelungselements in Form eines Rings, der an das
zweite Gehäuseteil anzusetzen ist;
- Fig. 8A
- eine Ansicht eines weiteren, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels eines
Gehäuses;
- Fig. 8B
- eine Ansicht des Gehäuses gemäß Fig. 8A, vor dem Verbinden des zweiten Gehäuseteils
mit dem ersten Gehäuseteil;
- Fig. 8C
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 8D
- eine gesonderte Ansicht eines Verriegelungselements, umfassend ein Stiftgehäuse und
einen darin angeordneten elastisch verstellbaren Stift;
- Fig. 8E
- eine schematische Ansicht des Verriegelungselements;
- Fig. 9A
- eine Ansicht eines weiteren, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels eines
Gehäuses;
- Fig. 9B
- eine Ansicht des Gehäuses gemäß Fig. 9A vor dem Verbinden des zweiten Gehäuseteils
mit dem ersten Gehäuseteil;
- Fig. 9C
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 9D
- eine vergrößerte Ansicht eines Federstifts an einer Ansetzfläche des ersten Gehäuseteils
im Ausschnitt II gemäß Fig. 9B;
- Fig. 10A- 10C
- Ansichten beim Verbinden der Gehäuseteile des Gehäuses gemäß Fig. 9A miteinander;
- Fig. 11
- eine Ansicht des Gehäuses, mit dem zweiten Gehäuseteil geschnitten entlang der Linie
III-III gemäß Fig. 9A;
- Fig. 12A-12F
- unterschiedliche Ansichten des Gehäuses beim Verbinden der Gehäuseteile miteinander,
mit dem zweiten Gehäuseteil geschnitten wie in Fig. 11;
- Fig. 13A
- eine Ansicht eines weiteren, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels eines
Gehäuses;
- Fig. 13B
- eine Ansicht des Gehäuses gemäß Fig. 13A, vor dem Verbinden des zweiten Gehäuseteils
mit dem ersten Gehäuseteil;
- Fig. 13C
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 13D
- eine gesonderte Ansicht eines elastisch federnden Verschlusselements, der an das zweite
Gehäuseteil anzusetzen ist;
- Fig. 14A
- eine Ansicht eines weiteren, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels eines
Gehäuses;
- Fig. 14B
- eine Ansicht des Gehäuses gemäß Fig. 14A, vor dem Verbinden des zweiten Gehäuseteils
mit dem ersten Gehäuseteil;
- Fig. 14C
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils, in verbundener Stellung;
- Fig. 14D
- eine gesonderte Ansicht eines elastisch federnden Verschlusselements, das querverstellbar
an dem zweiten Gehäuseteil anzuordnen ist, entsprechend der verbundenen Stellung des
zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 14E
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils, in nicht verbundener Stellung;
- Fig. 14F
- eine gesonderte Ansicht eines elastisch federnden Verschlusselements, das querverstellbar
an dem zweiten Gehäuseteil anzuordnen ist, entsprechend der nicht verbundenen Stellung
des zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 15A
- eine Ansicht eines weiteren, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels eines
Gehäuses;
- Fig. 15B
- eine Ansicht des Gehäuses gemäß Fig. 15A, vor dem Ansetzen des zweiten Gehäuseteils
an das erste Gehäuseteil;
- Fig. 15C
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils;
- Fig. 15D
- eine gesonderte Ansicht eines elastisch federnden Verschlusselements, das an das zweite
Gehäuseteil anzusetzen ist;
- Fig. 15E
- eine Seitenansicht auf das Verschlusselement an dem zweiten Gehäuseteil;
- Fig. 16A
- eine Ansicht eines weiteren, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiels eines
Gehäuses;
- Fig. 16B
- eine Ansicht des Gehäuses gemäß Fig. 16A, vor dem Ansetzen des zweiten Gehäuseteils
an das erste Gehäuseteil;
- Fig. 16C
- eine gesonderte Ansicht des zweiten Gehäuseteils; und
- Fig. 16D
- eine gesonderte Ansicht eines elastisch federnden Verschlusselements, das an das zweite
Gehäuseteil anzusetzen ist.
[0051] Fig. 1A, 1B bis 5A, 5B zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines Gehäuses 1, das
zwei Gehäuseteile 2, 3 aufweist, die zur Ausbildung des Gehäuses 1 entlang einer Ansetzrichtung
A aneinander anzusetzen und zum Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 in eine Drehrichtung
S miteinander zu verschrauben sind.
[0052] Das Gehäuse 1 ist Bestandteil eines Steckverbinderteils, das zum Herstellen einer
elektrischen Verbindung mit einem anderen Steckverbinderteil steckend in Eingriff
gebracht werden kann. An dem ersten Gehäuseteil 2 ist an einer dem zweiten Gehäuseteil
3 abgewandten Seite eine Öffnung 202 ausgebildet, in die ein Steckerteil eingesetzt
sein kann, das einen Steckabschnitt in Form eines Steckers oder einer Buchse ausbildet.
Über die die Öffnung 202 tragende Seite des Gehäuses 1 kann das Steckverbinderteil
somit mit einem anderen Steckverbinderteil verbunden werden, indem das Gehäuse 1 in
eine Einsteckrichtung E steckend mit dem anderen Steckverbinderteil in Eingriff gebracht
wird.
[0053] Das erste Gehäuseteil 2 weist einen im Wesentlichen quaderförmigen, einen Hohlraum
einschließenden Gehäusekörper 20 auf, an dem - unter einem Winkel von beispielsweise
45° zur Einsteckrichtung E - eine Ansetzfläche 200 ausgebildet ist, an die das zweite
Gehäuseteil 3 anzusetzen ist. Analog weist auch das zweite Gehäuseteil 3 eine Ansetzfläche
300 auf, die in verbundener Stellung der Gehäuseteile 2, 3 flächig an der Ansetzfläche
200 des ersten Gehäuseteils 2 anliegt.
[0054] Das zweite Gehäuseteil 3 trägt eine Befestigungseinrichtung 31 in Form einer Schraubmutter,
die zur Anbindung und Befestigung eines elektrischen Kabels an das zweite Gehäuseteil
3 dient. Mittels der Befestigungseinrichtung 31 kann ein elektrisches Kabel an dem
zweiten Gehäuseteil 3 festgelegt werden, wobei sich das elektrische Kabel durch eine
Öffnung 32 der Schraubmutter hindurch erstreckt und durch Aufschrauben der Schraubmutter
auf einen Gehäusekörper 30 des zweiten Gehäuseteils 3 klemmend mit dem zweiten Gehäuseteil
3 verbunden werden kann.
[0055] Das zweite Gehäuseteil 3 kann grundsätzlich in unterschiedlichen Stellungen mit dem
ersten Gehäuseteil 2 verbunden werden, wie dies in Fig. 1A und 1B dargestellt ist.
[0056] So kann das zweite Gehäuseteil 3 in einer ersten Stellung, dargestellt in Fig. 1A,
derart an dem ersten Gehäuseteil 2 angebracht werden, dass die Befestigungseinrichtung
31 zur Anbindung des elektrischen Kabels entlang der Einsteckrichtung E nach oben
hin von dem ersten Gehäuseteil 2 vorsteht. Auf diese Weise kann das elektrische Kabel
entlang der Einsteckrichtung E von dem Gehäuse 1 weggeführt werden.
[0057] In einer anderen Stellung, dargestellt in Fig. 1B, ist das zweite Gehäuseteil 3 um
180° um die Ansetzrichtung A relativ zu der Stellung gemäß Fig. 1A verdreht, so dass
die Befestigungseinrichtung 31 quer zur Einsteckrichtung E von dem ersten Gehäuseteil
2 weg weist.
[0058] Durch unterschiedliche Anbringung des zweiten Gehäuseteils 3 an dem ersten Gehäuseteil
2 kann ein elektrisches Kabel somit in unterschiedlicher Weise von dem Gehäuse 1 weggeführt
werden.
[0059] Generell ermöglicht die Ausbildung des Gehäuses 1 aus zwei Gehäuseteilen 2, 3 die
Verwendung eines einheitlichen, universellen zweiten Gehäuseteils 3 in Verbindung
mit unterschiedlichen, abhängig von den konkreten Anforderungen gestalteten ersten
Gehäuseteilen 1. Die Gehäuseteile 2, 3 sind hierbei vorzugsweise aus Metall, beispielsweise
Aluminium, gefertigt und weisen - beispielsweise im Vergleich zu Kunststoffgehäusen
- eine gute thermische und mechanische Beständigkeit auf, die einen Einsatz des Gehäuses
1 auch unter extremen Bedingungen ermöglichen kann.
[0060] Zum Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 miteinander wird das zweite Gehäuseteil 3 in
die Ansetzrichtung A an das erste Gehäuseteil 2 angesetzt und sodann in die Drehrichtung
S mit dem ersten Gehäuseteil 2 verschraubt. Wie aus Fig. 5A, 5B ersichtlich, weist
das zweite Gehäuseteil 3 an seiner Ansetzfläche 300 einen vorstehenden Bund 330 auf,
an dem Verschlussabschnitte 331 mit darin eingeformten Aussparungen 332 nach Art von
Hinterschnitten gebildet sind. Mit diesem Bund 330 kann das zweite Verschlussteil
3 in eine Öffnung 21 in der Ansetzfläche 200 des ersten Verschlussteils 20 (siehe
Fig. 3A, 3B) eingesetzt werden, so dass die Verschlussabschnitte 331 mit radial nach
innen vorstehenden Verschlussabschnitten 211 an einer umfänglichen Umrandung 210 der
Öffnung 21 in Eingriff gebracht und auf diese Weise die Gehäuseteile 2, 3 miteinander
verschraubt werden.
[0061] Der Bund 330 umgibt eine Öffnung 33 in der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils
3, die in verbundener Stellung der Gehäuseteile 2, 3 mit der Öffnung 21 in der Ansetzfläche
200 des ersten Gehäuseteils 2 fluchtet. Durch die Öffnungen 33, 21 können Leitungsadern
des elektrischen Kabels vom zweiten Gehäuseteil 3 hin zum vom ersten Gehäuseteil 2
eingeschlossenen Hohlraum geführt werden.
[0062] An die Ansetzfläche 200 des ersten Gehäuseteils 2 ist ein Verriegelungselement 4
angesetzt, das mit einem Befestigungsabschnitt 40 in einem Vertiefungsabschnitt 221
an der Ansetzfläche 200 einliegt und über ein Befestigungselement 220 in Form eines
Zapfens an der Ansetzfläche 200 gehalten ist. Das Verriegelungselement 4 weist einen
Federabschnitt 41 auf, der derart zum Befestigungsabschnitt 40 gebogen ist, dass er
entlang der Ansetzrichtung A von der Ansetzfläche 200 vorsteht. Der Federabschnitt
41 erstreckt sich hierbei mit einem ersten Abschnitt 411 von dem Befestigungsabschnitt
40 weg von der Ansetzfläche 200 und ist an einem vom Befestigungsabschnitt 40 abgelegenen
Ende mit einem Abschnitt 412 derart umgebogen, dass der Abschnitt 412 in einem Vertiefungsabschnitt
222 an einer quer zur Ansetzfläche 200 erstreckten Wandung des Gehäuses 2 einliegt.
[0063] An dem Abschnitt 412 ist eine Öffnung 410 zur Bereitstellung eines Werkzeugeingriffs
bereitgestellt, so dass unter Verwendung eines Werkzeugs der Federabschnitt 41 in
die Ansetzfläche 200 eingedrückt werden kann.
[0064] Das Verriegelungselement 4 dient zur Bereitstellung einer Drehsicherung. Bei einem
Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 miteinander werden die Gehäuseteile 2, 3 in die Drehrichtung
S miteinander verschraubt, wodurch das Verriegelungselement 4 an der Ansetzfläche
200 mit der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils 3 in Anlage gelangt und auf
die Ansetzfläche 300 aufläuft. Hat das zweite Gehäuseteil 3 die verbundene Stellung
erreicht, in der die Verschlussabschnitte 211, 331 formschlüssig miteinander in Eingriff
stehen, so schnappt das Verriegelungselement 4 mit seinem Federabschnitt 41 in eine
Vertiefung 34 in der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils 3 ein, so dass ein
Formschluss in der Drehebene der Gehäuseteile 2, 3 - also in der Ebene der Ansetzflächen
200, 300 - hergestellt ist und somit die Gehäuseteile 2, 3 nicht (mehr) relativ zueinander
verdreht werden können. Ein Lösen der Schraubverbindung zwischen den Gehäuseteilen
2, 3 ist somit nicht ohne weiteres möglich, jedenfalls nicht ohne das Verriegelungselement
4 derart zu verstellen, dass der Eingriff des Verriegelungselements 4 in die Aussparung
34 aufgehoben ist.
[0065] Soll die Verbindung der Gehäuseteile 2, 3 gelöst werden, so kann mittels eines Werkzeugs,
beispielsweise mittels eines Schraubendrehers, in die Öffnung 410 des Verriegelungselements
4 eingegriffen werden, um auf diese Weise den Federabschnitt 41 in die Ansetzfläche
200 des ersten Gehäuseteils 2 hineinzudrücken, so dass das Verriegelungselement 4
außer Eingriff mit der Aussparung 34 gelangt. Sodann ist ein Zurückdrehen entgegen
der Drehrichtung S des zweiten Gehäuseteils 3 relativ zum ersten Gehäuseteil 2 möglich,
so dass die Schraubverbindung zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 aufgehoben werden kann.
[0066] An der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils 3 sind - diametral zur Öffnung 33
gegenüberliegend - zwei Aussparungen 34 angeordnet, die, wie in Fig. 1A, 1B dargestellt,
ein Verbinden des zweiten Gehäuseteils 3 unter Herstellung einer Drehsicherung mit
dem ersten Gehäuseteil 2 in zwei unterschiedlichen Stellungen ermöglichen.
[0067] Grundsätzlich ist in diesem Zusammenhang auch denkbar, mehr, beispielsweise vier
Aussparungen 34 vorzusehen, so dass das zweite Gehäuseteil 3 auch noch in weiteren
Stellungen in drehgesicherter Weise an dem ersten Gehäuseteil 2 angeordnet werden
kann (vorausgesetzt, an den Gehäuseteilen 2, 3 sind entsprechende Verschlussabschnitte
211, 331 vorgesehen, die eine solche Verbindung ermöglichen).
[0068] Fig. 6A bis 6G zeigen ein weiteres, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel
eines Gehäuses 1, das sich in der Ausgestaltung des Verriegelungselements 4 von dem
vorangehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel unterscheidet, ansonsten
aber funktionsgleich ist, so dass auch auf die vorangehenden Ausführungen verwiesen
werden soll.
[0069] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6A bis 6G ist das Verriegelungselement 4 als
Plattenelement 42 ausgestaltet und innenseitig an eine die Ansetzfläche 200 ausbildende
Wandung 203 des ersten Gehäuseteils 2 angesetzt. Das Plattenelement 42 weist zwei
abschnittsweise freigeschnittene Federzungen 420 auf, die entlang der Ansetzrichtung
A derart umgebogen sind, dass sie sich durch Öffnungen 201 in der Ansetzfläche 200
des ersten Gehäuseteils 2 hindurch erstrecken und von der Ansetzfläche 200 entlang
der Ansetzrichtung A hin zum zweiten Gehäuseteil 3 vorstehen.
[0070] Die Federzungen 420 liegen, bei montiertem Verriegelungselement 4, sich diametral
zur Öffnung 21 in der Ansetzfläche 200 gegenüber. An der Ansetzfläche 300 des zweiten
Gehäuseteils 3 sind zwei Aussparungen 34 gebildet, die sich zur Öffnung 33 in der
Ansetzfläche 300 diametral gegenüberliegen und bei mit dem ersten Gehäuseteil 2 verbundenem,
zweitem Gehäuseteil 3 mit den Federzungen 420 in Eingriff stehen.
[0071] Zum Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 wird das zweite Gehäuseteil 3 wiederum in die
Ansetzrichtung A an das erste Gehäuseteil 2 angesetzt und - wie vorangehend für das
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1A, 1B bis 5A, 5B beschrieben - durch Verschrauben
mit dem ersten Gehäuseteil 2 verbunden. In der verbundenen Stellung sind die Federzungen
420 des Verriegelungselements 4 mit den Aussparungen 34 in Eingriff, so dass die Gehäuseteile
2,3 gegen ein Verdrehen relativ zueinander gesichert sind und die Schraubverbindung
zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 nicht ohne weiteres, jedenfalls nicht ohne Lösen der
Drehsicherung, aufgehoben werden kann.
[0072] Zum Lösen der Verbindung der Gehäuseteile 2, 3 kann mit einem Werkzeug in einen Werkzeugeingriff
35 am zweiten Gehäuseteil 3 eingegriffen werden (s. Fig. 6G), um auf diese Weise auf
die Federzunge 420 einzuwirken und diese in die Ansetzfläche 200 hineinzudrücken.
[0073] Bei einem in Fig. 7A bis 7D dargestellten, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel
ist ein Verriegelungselement 4 durch einen Ring 43 ausgebildet, der über Steckabschnitte
431 an die Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils 3 angesetzt und darüber fest
mit dem zweiten Gehäuseteil 3 verbunden ist. Der Ring 43 weist sich in Umfangsrichtung
erstreckende, radial nach außen gebogene Federabschnitte nach Art von Federzungen
430 auf und steht in montierter Stellung von der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils
3 vor, wie dies in Fig. 7C dargestellt ist.
[0074] Zum Ansetzen der Gehäuseteile 2,3 aneinander wird das zweite Gehäuseteil 3 in die
Einsetzrichtung A in das erste Gehäuseteil 2 angesetzt, so dass der an der Ansetzfläche
300 des zweiten Gehäuseteils 3 angeordnete, in die Ansetzrichtung A vorstehende Bund
330 in die Öffnung 21 in der Ansetzfläche 200 des ersten Gehäuseteils 2 eingesetzt
wird und die Verschlussabschnitte 331 des Bunds 330 mit den Verschlussabschnitten
211 an der Umrandung 210 der Öffnung 21 in Eingriff gebracht werden.
[0075] Dadurch wird auch der Ring 43 in eine Verriegelungsaufnahme 23 an der Ansetzfläche
200 des ersten Gehäuseteils 2 eingesetzt, wobei durch Verschrauben der Gehäuseteile
2, 3 zueinander die Federzungen 430 an der inneren Umfangsfläche der Verriegelungsaufnahme
23 entlang gleiten und in der verbundenen Stellung (Fig. 7A) mit radial eingeformten
Eingriffsabschnitten 230 an der inneren Umfangsfläche der Verriegelungsaufnahme 23
in Eingriff gelangen.
[0076] Aufgrund der Formgebung der sich umfänglich erstreckenden Federzungen 430 ist der
Eingriff mit den Eingriffsabschnitten 230 derart, dass ein Verdrehen der Gehäuseteile
2, 3 entgegen der Drehrichtung S zueinander gesperrt ist. Bei einem Verdrehen des
zweiten Gehäuseteils 3 entgegen der Drehrichtung S laufen die Federzungen 430 mit
ihren Enden auf die sägezahnförmig geformten Eingriffsabschnitte 230 auf, so dass
eine Drehbewegung entgegen der Drehrichtung S gesperrt ist. Ein Verdrehen in die Drehrichtung
S ist grundsätzlich jedoch nicht gesperrt, so dass - nach Art eines Freilaufs - ein
Verdrehen der Gehäuseteile 2, 3 relativ zueinander in die Drehrichtung S zum Schließen
der Verbindung ohne weiteres möglich ist.
[0077] Ansonsten ist das Gehäuse 1 funktionsgleich wie die vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiele,
so dass auch auf das vorangehend Ausgeführte verwiesen werden soll.
[0078] Bei einem in Fig. 8A bis 8E dargestellten, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel
ist an der Ansetzfläche 200 des ersten Gehäuseteils 2 ein Verriegelungselement 4 angeordnet,
das mit einem Stift 440 von der Ansetzfläche 200 vorsteht und in verbundener Stellung
der Gehäuseteil 2, 3 in einen Eingriffsabschnitt 34 in Form eines Lochs in der Ansetzfläche
300 des zweiten Gehäuseteils 3 eingreift, so dass die Gehäuseteile 2, 3 gegen ein
Verdrehen zueinander gesperrt sind.
[0079] Wie in Fig. 8D und 8E ersichtlich, ist der Stift 440 entlang der Ansetzrichtung A
verstellbar in einem Stiftgehäuse 44 angeordnet und dabei über ein Federelement 441
beispielsweise in Form einer Druckfeder gegenüber dem Stiftgehäuse 44 vorgespannt.
Das Stiftgehäuse 44 ist in das erste Gehäuseteil 2 eingesetzt derart, dass der Stift
440, wie in Fig. 8B dargestellt, von der Ansetzfläche 200 entgegen der Ansetzrichtung
A vorsteht.
[0080] Zum Lösen der Verbindung zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 kann mittels eines Werkzeugs
durch einen Werkzeugeingriff 35 (siehe Fig. 8B) auf den Stift 440 eingewirkt werden
und dieser in die Ansetzfläche 200 eingedrückt werden, so dass die Drehsicherung zwischen
den Gehäuseteilen 2, 3 aufgehoben ist und die Gehäuseteile 2, 3 entgegen der Drehrichtung
S zum Lösen der Schraubverbindung zueinander verdreht werden können.
[0081] Ansonsten ist auch dieses Ausführungsbeispiel funktionsgleich den vorangehend beschriebenen
Ausführungsbeispielen, so dass auch auf die vorangehenden Ausführungen verwiesen werden
soll.
[0082] Ein weiteres, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel ist in Fig. 9A-9B
bis 12A-12F dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist als Verriegelungselement
4 an der Ansetzfläche 200 des ersten Gehäuseteils 2 ein Federstift 45 vorgesehen,
der zum einen elastisch entlang der Ansetzrichtung A und zum anderen in der Ebene
der Ansetzfläche 200, also quer zur Ansetzrichtung A, elastisch verstellbar ist. Der
Federstift 45 ist hierzu, wie schematisch in Fig. 12A bis 12F angedeutet, über ein
Federelement 450 gegenüber einen Gehäuseabschnitt des ersten Gehäuseteils 2 angefedert.
[0083] Bei einem Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 miteinander wird - wie vorangehend beschrieben
- das zweite Gehäuseteil 3 in die Ansetzrichtung A an das erste Gehäuseteil 2 angesetzt
und in die Drehrichtung S mit dem ersten Gehäuseteil 2 verschraubt, wodurch Verschlussabschnitte
211, 331 verschraubend miteinander in Eingriff gelangen. Beim Verdrehen der Gehäuseteile
2, 3 zueinander gelangt hierbei auch der Federstift 45 in Eingriff mit einem Eingriffsabschnitt
34 an dem zweiten Gehäuseteil 3, so dass in der verbundenen Stellung der Gehäuseteile
2, 3 die Gehäuseteile 2, 3 gegen ein Verdrehen zueinander gesichert sind.
[0084] Wie aus den Ansichten gemäß Fig. 12A bis 12F ersichtlich (das zweite Gehäuseteil
3 ist hierbei entlang der Linie III-III gemäß Fig. 9A geschnitten), gelangt bei einem
Verdrehen des zweiten Gehäuseteils 3 relativ zum ersten Gehäuseteil 2 in die Drehrichtung
S zum Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 miteinander der Federstift 45 in Eingriff mit
dem als Vertiefung ausgebildeten Eingriffsabschnitt 34 an der Ansetzfläche 300 des
zweiten Gehäuseteils 3. Der Federstift 45 tritt hierbei zunächst durch eine seitliche
Öffnung 340 in den Eingriffsabschnitt 34 ein (Fig. 12B, 12C) und wird dabei elastisch
in die Drehrichtung S verstellt, so dass der Federstift 45 seitlich ausweicht. Bei
einem weiteren Verdrehen (Fig. 12D, 12E) schiebt sich der Federstift 45 in den Eingriffsabschnitt
34 hinein und schnappt, wenn das zweite Gehäuseteil 3 seine Endstellung relativ zum
ersten Gehäuseteil 2 erreicht hat, derart in Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt 34,
dass der Federstift 45 mit einer von der Öffnung 340 abgelegenen Wandung 341 des Eingriffsabschnitts
34 in Anlage gelangt. In dieser Stellung sperrt der Federstift 45 ein Verdrehen der
Gehäuseteile 2, 3 zueinander, so dass die Schraubverbindung zwischen den Gehäuseteilen
2, 3 nicht ohne weiteres gelöst werden kann.
[0085] Zum Lösen der Schraubverbindung kann ein Nutzer mit einem Werkzeug durch die Öffnung
340 in den Eingriffsabschnitt 34 eingreifen und den Federstift 45 in die Ansetzrichtung
A in die Ansetzfläche 200 des ersten Gehäuseteils 2 eindrücken, so dass der Eingriff
des Federstifts 45 mit dem Eingriffsabschnitt 34 aufgehoben ist und die Gehäuseteile
2, 3 durch Lösen der Schraubverbindung voneinander getrennt werden können.
[0086] Bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wird unter Verwendung eines
elastisch verstellbaren Verriegelungselements 4 eine Drehsicherung zum Sichern der
Drehstellung zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 bereitgestellt. Nachfolgend sollen anhand
von Fig. 13A-13D bis 16A-16D nicht zur Erfindung gehörende Ausführungsbeispiele beschrieben
werden, bei denen unter Verwendung eines elastischen Verschlusselements ein entgegen
der Ansetzrichtung A wirkender Verschluss zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 bereitgestellt
wird. Ein solcher Verschluss unter Verwendung eines elastischen Verschlusselements
ist hierbei kombinierbar auch mit einer Drehsicherung nach Art der vorangehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele.
[0087] Bei einem nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 13A bis 13D
ist an einem Bund 330 an der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils 3 ein Verschlusselement
5 in Form eines elastischen Rings 50 angeordnet. Der Ring 50 umgibt den Bund 330 und
ist axial entlang der Ansetzrichtung A an dem Bund 330 festgelegt sowie über einen
radial nach innen weisenden Vorsprung 500 auch gegen ein Verdrehen relativ zu dem
Bund 330 gesichert. Der Ring 50 ist umfänglich an einer Stelle geöffnet und weist
dazu eine Aussparung 501 auf, so dass der Ring 50 radial komprimierbar ist. Entsprechend
ist der Ring 50 derart an dem Bund 330 gehalten, dass der Ring 50 in radialer Richtung
zumindest um eine gewisse Wegstrecke zusammengedrückt werden kann.
[0088] Zum Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 miteinander wird das zweite Gehäuseteil 3 in
die Ansetzrichtung A an das erste Gehäuseteil 2 eingesetzt, indem der Bund 330 in
die Öffnung 21 in der Ansetzfläche 200 des ersten Gehäuseteils 2 eingesteckt wird.
Der Bund 330 wird hierbei mit radial nach außen vorspringenden Zapfen 333 in Aussparungen
213 an einer an der inneren Umrandung 210 der Öffnung 21 gebildeten Rastlippe 212
eingesetzt, wobei der Ring 50 auf die Rastlippe 212 aufläuft, dabei radial nach innen
ausweicht und nach Passieren der Rastlippe 212 sich radial wiederum aufweitet, so
dass der Ring 50 die Rastlippe 212 formschlüssig hintergreift und damit eine formschlüssige
Verbindung entgegen der Ansetzrichtung A zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 hergestellt
ist.
[0089] Durch den Eingriff der Zapfen 333 in die Aussparung 213 ist hierbei auch eine Drehsicherung
zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 bereitgestellt, so dass die Gehäuseteile 2, 3 in ihrer
Drehstellung zueinander festgelegt sind. Dadurch, dass der Ring 50 axial versetzt
zu den Zapfen 333 an dem Bund 330 angeordnet ist, liegen die Zapfen 333 in den Aussparungen
213 ein, während der Ring 50 die Rastlippe 212 hintergreift, so dass eine drehgesicherte
formschlüssige Verbindung zwischen den Gehäuseteilen 2, 3 hergestellt ist.
[0090] An dem Bund 330 sind vier um 90° um die Ansetzrichtung A zueinander beabstandete
Zapfen 333 vorgesehen, die mit vier Aussparungen 213 an der inneren Umrandung 210
der Öffnung 21 in Eingriff zu bringen sind. Die äquidistante Anordnung der Zapfen
333 und der Aussparungen 213 ermöglicht ein Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 miteinander
in vier unterschiedlichen Drehstellungen, die jeweils um 90° um die Ansetzrichtung
A zueinander verdreht sind.
[0091] Soll dieser Verschluss unter Verwendung des Verschlusselements 5 mit einem der vorangehenden
Ausführungsbeispiele kombiniert werden, so kann die Drehsicherung über die Zapfen
333 und die Aussparungen 212 entfallen und durch eine Drehsicherung nach einem der
vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiele ersetzt werden.
[0092] Bei einem in Fig. 14A bis 14F dargestellten, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel
ist an dem zweiten Gehäuseteil 3 ein Verschlusselement 5 in Form eines plattenförmigen
Federelements 51 angeordnet, das entlang einer Verstellrichtung V quer zur Ansetzrichtung
A an dem zweiten Gehäuseteil 3 verstellbar ist. Das Federelement 51 weist Arme 510,
511 auf, die über einen Querabschnitt 512 miteinander verbunden sind und derart elastisch
federnd sind, dass sie quer zur Ansetzrichtung A zumindest geringfügig ausweichen
können.
[0093] Zum Verbinden der Gehäuseteile 2, 3 miteinander wird das zweite Gehäuseteil 3 mit
einer in der Ansetzfläche 300 ausgebildeten Öffnung 33 an einen Bund 24 an der Ansetzfläche
200 des ersten Gehäuseteils 2 angesetzt. Das Federelement 51 befindet sich hierbei
in der in Fig. 14E dargestellten, nur teilweise in den Gehäusekörper 30 eingeschobenen
Stellung, so dass Enden der Arme 510, 511 in etwa mittig (betrachtet entlang der Verstellrichtung
V) am seitlichen Rand der Öffnung 33 in die Öffnung 33 hineinragen. In dieser Stellung
können die Arme 510, 511 mit ihren Enden durch Aussparungen 242 an einem oberen Rand
240 des Bunds 24 des ersten Gehäuseteils 2 in die Ansetzrichtung A hindurchgeführt
werden.
[0094] Ist das zweite Gehäuseteil 3 in die Ansetzrichtung A an das erste Gehäuseteil 2 angesetzt,
so wird das Verschlusselement 5 derart in das zweite Gehäuseteil 3 eingeschoben, dass
ein Vorsprung 513 am Querabschnitt 512 des Federelements 51 mit einer Aussparung 334
an der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils 3 in Eingriff gelangt und die Arme
510, 511 den Bund 24 zwischen sich aufnehmen. Die Arme 510, 511 befinden sich dann
in der in Fig. 14C dargestellten Stellung und liegen in einer nutförmigen Vertiefung
241, die am Bund 24 umläuft, ein, so dass über die Arme 510, 511 ein Formschluss mit
dem Bund 24 hergestellt und das zweite Gehäuseteil 3 somit an dem ersten Gehäuseteil
2 gehalten ist.
[0095] Zum Lösen der Verbindung kann das Verschlusselement 5 wiederum in die Stellung gemäß
Fig. 14E gebracht werden, so dass die Arme 510, 511 mit ihren Enden durch die Aussparungen
242 an dem Rand 240 des Bunds 24 hindurchgeführt werden können und das zweite Gehäuseteil
3 von dem ersten Gehäuseteil 2 entnommen werden kann.
[0096] Das Federelement 51 ist beispielsweise aus Federstahl ausgebildet und ist zumindest
im Bereich seiner Arme 510, 511 federnd. In verbundener Stellung umgreifen die Arme
510, 511 hierbei den Bund 24 und liegen in der Vertiefung 241 an dem Bund 24 ein,
wobei die Arme einen Abstand W zueinander aufweisen und weitestgehend entspannt sind
(siehe Fig. 14D).
[0097] Ist das Federelement 51 zum Entnehmen des zweiten Gehäuseteils in die in Fig. 14E
dargestellte Stellung überführt worden, so ist der Abstand W' der Arme 510, 511 zueinander
aufgeweitet, wie dies in Fig. 14F dargestellt ist. Hierzu ist an dem Gehäusekörper
30 des zweiten Gehäuseteils 3 beispielsweise eine geeignete Führung vorgesehen, mittels
derer das Federelement 51 entlang der Verstellrichtung V verschiebbar an dem zweiten
Gehäuseteil 3 geführt ist.
[0098] Bei einem in Fig. 15A bis 15E dargestellten, nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel
ist an einem Bund 330 an der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils 3 ein Verschlusselement
5 in Form eines Federrings 52 angeordnet. Der Federring 52 weist in Umfangsrichtung
aneinander anschließende, unterschiedliche Abschnitte 520, 521 auf, die zum einen
radial unterschiedlich weit nach außen hin vorstehen und zum anderen axial auf unterschiedlichen
Höhen gelegen sind (siehe Fig. 15D und 15E). Der Federring 52 weist dadurch - betrachtet
in Umfangsrichtung - ein Wellenprofil mit sowohl axial als auch radial unterschiedlich
gelegenen Abschnitten 520, 521 auf.
[0099] In montierter Stellung, in der der Federring 52 an den Bund 330 des zweiten Gehäuseteils
3 angesetzt ist, stehen die radial äußeren Abschnitte 520 des Federrings 52 radial
nach außen von dem Bund 330 vor, wie dies in Fig. 15C dargestellt ist. Zum Verbinden
der Gehäuseteile 2, 3 miteinander wird das zweite Gehäuseteil 3 mit dem Bund 330 derart
in die Öffnung 21 in der Ansetzfläche 200 des ersten Gehäuseteils 2 eingesetzt, dass
der Federring 52 mit seinen radial äußeren Abschnitten 520 in Aussparungen 214 an
der inneren Umrandung 210 der Öffnung 21 eingeführt wird. Nach Passieren der Aussparungen
214 kann sodann das zweite Gehäuseteil 3 in die Drehrichtung S relativ zum ersten
Gehäuseteil 2 verdreht werden, so dass die radial äußeren Abschnitte 520 des Federrings
52 die Umrandung 210 formschlüssig hintergreifen und somit einen Formschluss zwischen
den Gehäuseteilen 2, 3 herstellen.
[0100] In der verbundenen Stellung ist der Federring 52 axial entlang der Ansetzrichtung
A auf Druck belastet und somit elastisch zwischen dem Bund 330 und der Umrandung 210
verspannt. Auf diese Weise wird ein axiales Spiel zwischen den Gehäuseteilen 2, 3
ausgeglichen, so dass die Gehäuseteile 2, 3 entlang der Ansetzrichtung A unter Spannung
und damit spielfrei aneinander gehalten werden.
[0101] Bei einem nicht zur Erfindung gehörenden Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 16A bis 16D
ist ein Verschlusselement 5 in Form eines Federrings 53 vorgesehen, der zu einem Ringkörper
531 umgebogene, elastisch federnde Federabschnitte 530 aufweist, die in Umfangsrichtung
gleichbeabstandet an dem Ringkörper 531 angeordnet und radial federnd ausgestaltet
sind. Mit diesen Federabschnitten 530 steht der Federring 53, wenn er an einen Bund
330 an der Ansetzfläche 300 des zweiten Gehäuseteils 3 angesetzt ist (siehe Fig. 16C),
radial von dem Bund 330 vor, so dass durch Ansetzen des zweiten Gehäuseteils 3 in
die Ansetzrichtung A an das erste Gehäuseteil 2 die Federabschnitte 530 rastend mit
der inneren Umrandung 210 der Öffnung 21 in der Ansetzfläche 200 des ersten Gehäuseteils
2 in Eingriff gebracht werden können.
[0102] Die Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 13 bis 16 betreffen Verschlusselemente 5 zur
Herstellung eines axialen Formschlusses zwischen den Gehäuseteilen 2, 3. Wie gesagt,
können solche Verschlusselemente in Kombination mit einer Drehsicherung eines der
Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 1 bis 12 eingesetzt werden. Solche Verschlusselemente
5 können grundsätzlich aber auch ohne eine Drehsicherung oder unter Verwendung einer
anders gearteten Drehsicherung zum Einsatz kommen.
[0103] Ist das Verriegelungselement als Federelement beispielsweise aus Federstahl hergestellt
und sind die Gehäuseteile des Gehäuses aus Metall, insbesondere Aluminium, gefertigt,
so ist sicherzustellen, dass es bei Ansetzen des Verrieglungselements an das zugeordnete
Gehäuseteil nicht zu einer Korrosion kommt. Eine solche Korrosion könnte insbesondere
dann auftreten, wenn das Verriegelungselement aus Stahl und das Gehäuse aus Aluminium
gefertigt sind. Um eine Korrosion zu vermeiden, kann das Verriegelungselement beispielsweise
eine geeignete Beschichtung, einen Lack oder auch eine Verzinkung aufweisen, die einer
Korrosion an einer Berührungsfläche zwischen dem Verriegelungselement und dem Gehäuseteil
entgegenwirken.
[0104] Denkbar und möglich ist aber auch, das Verriegelungselement beispielsweise aus Kunststoff
oder aus Aluminium auszugestalten, so dass eine Korrosion bei Ausgestaltung des Gehäuses
aus Aluminium von vornherein vermieden ist.
[0105] Gleiches gilt für das elastische Verschlusselement, das bei Ausgestaltung aus Federstahl
mit einer geeigneten Beschichtung oder dergleichen gegen Korrosion versehen sein kann
oder auch aus Kunststoff oder Aluminium hergestellt sein kann.
[0106] Die vorangehend geschilderten Ausführungsbeispiele von unterschiedlichen Verriegelungselementen
und unterschiedlichen Verschlusselementen können grundsätzlich auch in Kombination
zum Einsatz kommen, so dass beispielsweise ein Verschluss über ein geeignetes elastisches
Verschlusselement und eine Drehsicherung über ein geeignetes elastisches Verriegelungselement
bereitgestellt wird.
Bezugszeichenliste
[0107]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Gehäuseteil
- 20
- Gehäusekörper
- 200
- Ansetzfläche
- 201
- Aussparung
- 202
- Öffnung
- 203
- Wandung
- 21
- Öffnung
- 210
- Randabschnitt
- 211
- Verschlussabschnitt
- 212
- Rastlippe
- 213
- Aussparung
- 214
- Aussparung
- 22
- Aufnahmeeinrichtung
- 220
- Befestigungselement (Zapfen)
- 221,222
- Vertiefungsabschnitt
- 23
- Verriegelungsaufnahme
- 230
- Eingriffsabschnitt
- 24
- Bund
- 240
- Rand
- 241
- Vertiefung
- 242
- Aussparung
- 3
- Gehäuseteil
- 30
- Gehäusekörper
- 300
- Ansetzfläche
- 31
- Befestigungseinrichtung (Schraubmutter)
- 32
- Öffnung
- 33
- Öffnung
- 330
- Bund
- 331
- Verschlussabschnitt
- 332
- Aussparung
- 333
- Zapfen
- 334
- Aussparung
- 34
- Eingriffsabschnitt
- 340
- Öffnung
- 341
- Wandungsabschnitt
- 35
- Werkzeugeingriff
- 4
- Verriegelungselement
- 40
- Befestigungsabschnitt
- 400
- Öffnung
- 41
- Federabschnitt
- 410
- Eingriffsöffnung
- 411,412
- Abschnitt
- 42
- Plattenelement
- 420
- Federabschnitt (Federzunge)
- 43
- Ringelement
- 430
- Federabschnitt (Federzunge)
- 431
- Steckabschnitt
- 44
- Stiftgehäuse
- 440
- Stift
- 441
- Federelement
- 45
- Federstift
- 450
- Federelement
- 5
- Verschlusselement
- 50
- Federring
- 500
- Vorsprung
- 501
- Aussparung
- 51
- Federelement
- 510, 511
- Arm
- 512
- Querabschnitt
- 513
- Vorsprung
- 52
- Federring
- 520, 521
- Abschnitte
- 522
- Aussparung
- 53
- Ring
- 530
- Federabschnitte
- 531
- Ringkörper
- A
- Ansetzrichtung
- E
- Einsteckrichtung
- S
- Drehrichtung
- V
- Verstellrichtung
- W, W'
- Abstand