[0001] Es ist aus der europäischen Patentanmeldung
EP 2 821 313 A2 eine Einrichtung zum Betreiben von in einer Gleisanlage angeordneten dezentralen,
elektrischen Feldelementen mit einem Stellwerk bekannt, das mit den dezentralen Feldelementen
mittels Datentelegrammen Informationen austauscht. Die bekannte Einrichtung weist
ferner ein Datentransportnetzwerk auf, das an das Stellwerk angekoppelt und mit den
dezentralen Feldelementen verbunden ist. Ausgerüstet ist die bekannte Einrichtung
darüber hinaus mit einem Energietransportnetz, an das die dezentralen Feldelemente
angeschlossen sind und das die dezentralen Feldelemente mit elektrischer Energie versorgt,
wobei das Energietransportnetz Energieeinspeisepunkte aufweist, die entlang einer
Energiebusstruktur des Energietransportnetzes verteilt angeordnet sind; die Energieeinspeisepunkte
sind durch mindestens eine unabhängige Energieeinspeisung mit entsprechender elektrischer
Leistung versorgbar.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung dieser Art hinsichtlich
der Energieversorgung der dezentralen Feldelemente zu optimieren.
[0003] Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei der Einrichtung der oben angegebenen Art erfindungsgemäß
im Zuge der mindestens einen Energieeinspeisung eingangsseitig eine Überwachungseinrichtung
angeordnet, von der ein Störungssignal der Energieeinspeisung an das Stellwerk abgebbar
ist; das Stellwerk ist geeignet, mit dem Störungssignal jeweils energiebedingt die
Feldelemente auf eine Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen zu begrenzen.
[0004] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung wird darin gesehen, dass
mittels der im Zuge der mindestens einen Energieeinspeisung liegenden Überwachungseinrichtung
die Möglichkeit besteht, bei einem Störungssignal der Überwachungseinrichtung nicht
eine von vornherein fest gelegte Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen
der dezentralen Feldelemente vorzugeben, sondern dass mit dem Störungssignal jeweils
situations- bzw. energiebedingt die Feldelemente auf eine Anzahl von gleichzeitig
betätigbaren Feldelementen zu begrenzen; mit der insoweit begrenzten Anzahl der gleichzeitig
betätigbaren Feldelemente ist sichergestellt, dass alle somit aktivierten Feldelemente
situationsbedingt tatsächlich betätigbar sind, so dass bei einer nicht gemeldeten
Störung alle Feldelemente ansprechbar sind, während bei einer stark gestörten Energieeinspeisung
im Grenzfall nur ein Feldelement betätigbar ist. Als dieses eine Feldelement kann
im Rahmen der gesamten Gleisanlage ein besonders wichtiges Feldelement bestimmt sein.
[0005] Zur Lösung der oben angegebenen Aufgabe bezieht sich die vorliegende Erfindung auch
auf eine Einrichtung zum Betreiben von in einer Gleisanlage angeordneten dezentralen,
elektrischen Feldelementen mit einem Stellwerk, das mit den dezentralen Feldelementen
mittels Datentelegrammen Informationen austauscht, einem Datentransportnetzwerk, das
an das Stellwerk angekoppelt und mit den dezentralen Feldelementen verbunden ist,
einem Energietransportnetz, an das die dezentralen Feldelemente angeschlossen sind
und das die dezentralen Feldelemente mit elektrischer Energie versorgt; das Energietransportnetz
weist dabei Energieeinspeisepunkte auf, die entlang einer Energiebusstruktur des Energietransportnetzes
verteilt angeordnet sind, und die Energieeinspeisepunkte sind durch mindestens eine
unabhängige Energieeinspeisung mit entsprechender elektrischer Leistung versorgbar,
und die dezentralen Feldelemente geben jeweils leistungsbezogene Messwerte an das
Stellwerk, wie sie ebenfalls aus der eingangs genannten Patentanmeldung bekannt ist.
Erfindungsgemäß ist ein Stellwerk vorgesehen, das geeignet ist, aus den leistungsbezogenen
Messwerten einen leistungsbezogenen Summenmesswert zu bilden und mit dem leistungsbezogenen
Summenmesswert jeweils energiebedingt die Feldelemente auf eine Zahl von gleichzeitig
betätigbaren Feldelementen zu begrenzen.
[0006] Bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung ergibt sich der Vorteil,
dass bei Störungen in der Energieeinspeisung - sofern sie die einzelnen Feldelemente
betrifft - in optimaler Anpassung an die jeweilige zur Verfügung stehende Energieeinspeisung
nur die Zahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen unter den dezentralen Feldelementen
ansprechbar ist, für die tatsächlich eine ausreichende Energieversorgung sichergestellt
ist. Arbeitet also die Energieeinspeisung einwandfrei, dann sind alle infrage kommenden
Feldelemente der Gleisanlage gleichzeitig betätigbar, weil dies die einzelnen Feldelemente
signalisieren, während bei einer stark gestörten Energieeinspeisung ungünstigen Falles
nur ein einziges Feldelement aktivierbar ist.
[0007] Von besonderer Bedeutung ist die erfindungsgemäße Einrichtung für als Weichen ausgebildete
Feldelemente, weil Weichen beim Anlauf einen hohen Energiebedarf haben. Insofern ist
es vorteilhaft, dass zumindest einige Feldelemente Weichen sind.
[0008] Die erfindungsgemäße Einrichtung kann sowohl mit einem Stellwerk zur Reaktion auf
ein Störungssignal der Überwachungseinrichtung als auch mit einem insofern ergänzten
Stellwerk versehen sein, als es mit dem leistungsbezogenen Summenmesswert die Feldelemente
auf die Zahl der gleichzeitig betätigbaren Feldelemente begrenzt. In diesem Fall ist
vorteilhafterweise das Stellwerk geeignet, jeweils aus der einen Anzahl und der Zahl
der gleichzeitig betätigbaren Feldelemente die kleinere Elementenanzahl der gleichzeitig
betätigbaren Feldelemente als endgültige Begrenzung der gleichzeitig betätigbaren
Feldelemente auszuwählen.
[0009] Die erfindungsgemäße Einrichtung kann hinsichtlich der Energieeinspeisung sowohl
als Wechselstromnetz als auch als Gleichstromnetz ausgebildet sein. Erfolgt die Energieversorgung
der erfindungsgemäßen Einrichtung bei der vorgegebenen Energiebus-Struktur mit Wechselstrom,
dann kann dieser Wechselstrom mit seiner Einspeisung allein von einer Seite der erfindungsgemäßen
Einrichtung her erfolgen. Auch kann die Einspeisung von der einen Seite mit einer
einfachen oder doppelten Versorgungseinheit erfolgen, um im letzteren Falle eine redundante
Ausführung hinsichtlich der Energieeinspeisung zu erreichen. In beiden Fällen ist
in vorteilhafter Weise das Stellwerk der erfindungsgemäßen Einrichtung geeignet, bei
einem Energietransportnetz als Wechselstromnetz aus leistungsbezogenen Wechselstrom-Messwerten
einen leistungsbezogenen Summenwechselstrommesswert zu bilden und damit energiebedingt
die Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen in den dezentralen Feldelementen
zu begrenzen.
[0010] Bei einem Anschluss der erfindungsgemäßen Einrichtung an ein Gleichstromnetz, wie
in der eingangs angegebenen europäischen Patentanmeldung beschrieben, ist das Stellwerk
geeignet, bei einem Energietransportnetz als Gleichstromnetz aus leistungsbezogenen
Gleichstrom-Messwerten einen leistungsbezogenen Summengleichstrom-Messwert zu bilden
und damit energiebedingt die Feldelemente auf die Zahl von gleichzeitig betätigbaren
Feldelementen zu begrenzen.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung hat sich ferner als vorteilhaft herausgestellt,
dass jeweils ein das Anlaufen der Weichen unterstützender Kondensator in einer Versorgungseinheit
für die jeweiligen Weichen angeordnet ist, wobei die Versorgungseinheit über eine
Netzknoteneinheit an das Gleichstromnetz angekoppelt ist. Der Vorteil dieser Anordnung
des Kondensators in der Versorgungseinheit für die jeweiligen Weichen besteht darin,
dass der Kondensator zur Energieversorgung der Weiche bereits aufgeladen sein kann,
wenn sich auf dem Energiebus eine Störung eingestellt hat; ein solcher Störungsfall
lässt die Aufladung des Kondensators weiterhin bestehen, so dass von dem Kondensator
auch bei einer nachfolgenden Störung die Weiche betätigt werden kann.
[0012] Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zum Betreiben von in einer Gleisanlage
angeordneten dezentralen, elektrischen Feldelementen mit einem Stellwerk, das mit
den dezentralen Feldelementen mittels Datentelegrammen Informationen austauscht, einem
Datentransportnetzwerk, das an das Stellwerk angekoppelt und mit den dezentralen Feldelementen
verbunden ist, einem Energietransportnetz, an das die dezentralen Feldelemente angeschlossen
sind und das die dezentralen Feldelemente mit elektrischer Energie versorgt, wobei
das Energietransportnetz Energieeinspeisepunkte aufweist, die entlang einer Energiebusstruktur
des Energietransportnetzes verteilt angeordnet sind, und die Energieeinspeisepunkte
durch mindestens eine unabhängige Energieeinspeisung mit entsprechender elektrischer
Leistung versorgbar sind, wie es aus der eingangs angegebenen europäischen Patentanmeldung
bekannt ist, und zeichnet sich zur Lösung der oben angegebenen Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch aus, dass mit einer im Zuge der mindestens einen Energieeinspeisung liegenden
Überwachungseinrichtung ein Störungssignal an das Stellwerk abgebbar ist und von dem
Stellwerk mit dem Störungssignal jeweils energiebedingt die Feldelemente auf eine
Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen begrenzt wird.
[0013] Damit ergeben sich sinngemäß dieselben Vorteile, wie sie oben zu der erfindungsgemäßen
Einrichtung aufgeführt sind.
[0014] Außerdem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Betreiben von in einer
Gleisanlage angeordneten dezentralen Feldelementen mit einem Stellwerk, das mit den
dezentralen Feldelementen mittels Datentelegrammen Informationen austauscht, einem
Datentransportnetzwerk, das an das Stellwerk angekoppelt und mit den dezentralen Feldelementen
verbunden ist, einem Energietransportnetz, an das die dezentralen Feldelemente angeschlossen
sind und das die dezentralen Feldelemente mit elektrischer Energie versorgt, wobei
das Energietransportnetz Energieeinspeisepunkte aufweist, die entlang einer Energiebusstruktur
des Energietransportnetzes verteilt angeordnet sind, wobei die Energieeinspeisepunkte
durch mindestens eine unabhängige Energieeinspeisung mit entsprechender elektrischer
Leistung versorgbar sind und die dezentralen Feldelemente jeweils leistungsbezogene
Messwerte an das Stellwerk abgeben, gemäß der oben angegebenen europäischen Patentanmeldung,
und sieht zur Lösung der oben aufgeführten Aufgabe erfindungsgemäß vor, dass von dem
Stellwerk aus den leistungsbezogenen Messwerten ein leistungsbezogener Summenmesswert
gebildet wird und mit dem leistungsbezogenen Summenmesswert jeweils energiebedingt
die Feldelemente auf eine Zahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen begrenzt
werden.
[0015] Auch bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung ergeben sich die
Vorteile, wie sie oben zur erfindungsgemäßen Einrichtung aufgeführt sind.
[0016] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden bei zumindest einigen Feldelementen Weichen
verwendet.
[0017] Bei beiden Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es vorteilhaft,
wenn von dem Stellwerk jeweils aus der Anzahl und der Zahl der gleichzeitig betätigbaren
Feldelemente die kleinere Feldelementenzahl der gleichzeitig betätigbaren Feldelemente
als endgültige Begrenzung ausgewählt wird, wodurch von dem Stellwerk insgesamt für
eine optimale Energieversorgung im Hinblick auf die jeweilige Einspeisesituation und
die Anzahl der Feldelemente gesorgt ist.
[0018] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird es auch als vorteilhaft angesehen, wenn
bei einem Energietransportnetz als Wechselstromnetz aus leistungsbezogenen Wechselstrom-Messwerten
ein leistungsbezogener Summenwechselstrommesswert gebildet und damit jeweils energiebedingt
die Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen begrenzt wird.
[0019] Vorteilhaft erscheint es ferner, wenn bei einem Energietransportnetz als Gleichstromnetz
aus leistungsbezogenen Gleichstrom-Messwerten ein leistungsbezogener Summengleichstrom-Messwert
gebildet wird und damit jeweils energiebedingt die Feldelemente auf die Zahl von gleichzeitig
betätigbaren Feldelementen begrenzt werden.
[0020] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung ist in
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung für Gleich- oder
Wechselstromeinspeisung und in
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einer Gleichstromeinspeisung
gezeigt.
[0021] In Fig. 1 ist ein Stellwerk 1 zu erkennen, das über jeweils eine Datenverbindung
2 bzw. 3 mit einer Überwachungseinrichtung 4 bzw. 5 verbunden ist. Jede der Überwachungseinrichtungen
4 bzw. 5 ist an eine Energieeinspeisung 6 bzw. 7 angeschlossen, die von nicht gezeigten
Gleichstromquellen gespeist ist.
[0022] An die Überwachungseinrichtung 4 ist ein Energieversorgungsbus 8 angeschlossen, der
mit mehreren Energieeinspeisepunkten 9 und 10 verbunden ist. An die weitere Überwachungseinrichtung
5 ist ein weiterer Energiebus 11 angeschlossen, der seinerseits über Einspeisepunkte
12 und 13 verfügt. Die Energiebusse 8 und 11 bilden ein Energietransportnetz 14, das
mit Gleich- oder Wechselstrom betrieben werden kann.
[0023] Mittels der einen Überwachungseinrichtung 4 und der weiteren Überwachungseinrichtung
5 wird überprüft, ob die Energieeinspeisung über die Energieeinspeisung 6 bzw. 7 einwandfrei
verläuft oder ob eine Störung aufgetreten ist. Wird eine solche Störung beispielsweise
von der Überwachungseinrichtung 4 insofern festgestellt, dass die Energieeinspeisung
6 vollkommen ausgefallen ist, dann wird dies mittels eines Störungssignals S1 über
die Datenverbindung 2 dem Stellwerk 1 gemeldet. Daraufhin wird von dem Stellwerk 1
die Energieeinspeisung 7 aktiviert und somit die Energieversorgung für den Energiebus
11 sichergestellt. Über die Datenverbindung 3 wird dies mit einem Signal S2 dem Stellwerk
1 von der weiteren Überwachungseinrichtung 5 mitgeteilt.
[0024] Stellt die Überwachungseinrichtung 4 hingegen fest, dass über die Energieeinspeisung
6 nur relativ wenig Energie eingespeist wird, dann wird mit dem Störungssignal S1
dem Stellwerk 1 signalisiert, dass noch ein gewisser Energiefluss vorhanden ist. Dieser
Energiefluss wird zusammen mit einer vollständig funktionierenden Energieeinspeisung
7 im Stellwerk 1 berücksichtigt, so dass dort insgesamt feststellbar ist, dass eine
ausreichende Energieversorgung vorhanden ist. Allerdings bezieht sich diese Betrachtung
lediglich auf die Ergebnisse der Überwachungseinrichtungen 4 und 5.
[0025] Wie die Fig. 1 nämlich ferner zeigt, sind an den Einspeisepunkten 9 und 12 bzw. 10
und 13 des Energietransportnetzes 14 Messwertgeber 15 und 16 angeschlossen. Mittels
dieser Messwertgeber 15 und 16 werden jeweils leistungsbezogene Messwerte von dezentralen
Feldelementen 17 und 18 gebildet, die als Signale S3 und S4 zu dem Stellwerk 1 übertragen
werden. Die dezentralen Feldelemente 17 und 18 sind Weichen.
[0026] Sowohl dem Messwertgeber 15 als auch dem Messwertgeber 16 ist jeweils ein Spannungswandler
19 bzw. 20 nachgeordnet, mit denen die Spannung des Energietransportnetzes 14 jeweils
auf die für eine Weichensteuerung 21 bzw. 22 erforderliche Eingangsspannung konvertiert
wird.
[0027] Hinsichtlich der dezentralen Feldelemente 17 und 18 als Weichen und der jeweiligen
Weichenansteuerung 21 bzw. 22 arbeitet die Einrichtung gemäß Fig. 1 in der Weise,
dass die leistungsbezogenen Messwerte S3 und S4 als leistungsbezogene Gleichstrom-
oder Wechselstrommesswerte über ein Datentransportnetz 23 an das Stellwerk 1 übertragen
werden, das so ausgeführt ist, dass es aus den leistungsbezogenen Messwerten S3 und
S4 einen leistungsbezogenen Summenmesswert als Gleichstrom- oder Wechselstromsummenmesswert
bildet. Mit dem leistungsbezogenen Summenmesswert wird jeweils energie- bzw. situationsbedingt
eine Zahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen 17 und 18 begrenzt, die mit
der vorhandenen Energie noch ausreichend versorgt werden können. Im vorliegenden Beispiel
werden weitere mit Punkten angedeutete Feldelemente dann nicht aktiviert, so dass
hier nur zwei Weichen 17 und 18 aktiviert werden.
[0028] Dabei ist das Stellwerk 1 insgesamt so ausgelegt, dass es die aus der Beobachtung
der Überwachungseinrichtung 4 und 5 mittels der Störungssignale S1 und S2 resultierende
Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen und die mittels der dezentralen
Feldelemente 17 und 18 gewonnenen leistungsbezogenen Messwerte berücksichtigt und
dabei zu einer optimalen Begrenzung der jeweils insgesamt gleichzeitig betätigbaren
Feldelemente gelangt.
[0029] Zu ergänzen ist, dass an die Spannungswandler 19 und 20 jeweils ein Kondensator 24
und 25 angeschlossen ist, der das Anlaufen der Weichen 17 und 18 unterstützt. Jeder
Kondensator 24 und 25 ist über eine Versorgungseinheit mit dem Spannungswandler 19
bzw. 20 verbunden, die über eine nicht gezeigte Netzknoteneinheit an das Gleichstromnetz
bzw. den Energiebus 14 angekoppelt ist, wodurch im Störungsfall die im Energiebus
verbleibende Energie zur langsamen Wiederaufladung der Kondensatoren 24 und 25 genutzt
werden kann.
[0030] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2, in dem mit Fig. 1 übereinstimmende Elemente
mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, unterscheidet sich von dem nach Fig.
1 dadurch, dass Gleichstromeinspeisung vorliegt, so dass es hier nur einen Gleichstrom-Energiebus
30 gibt, der sich von der einen Gleichstromeinspeisung 6 über die eine Überwachungseinrichtung
4 und die weitere Überwachungseinrichtung 5 zur anderen Gleichstromeinspeisung 7 erstreckt
und dabei über Messwertgeber 15 und 16 geführt ist.
[0031] Das Stellwerk 1 arbeitet so, wie in Fig. 1 beschrieben, berücksichtigt demzufolge
Störungssignale S1 von beispielsweise der einen Überwachungseinrichtung 4, um dann
zunächst eine Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen in Form der Weichen
17 und 18 zu bestimmen.
[0032] Auch hierbei wird ergänzend mit Messwertgebern 15 bzw. 16 jeweils ein leistungsbezogener
Messwert als Gleichstrommesswert gebildet und als Signal S3 bzw. S4 dem Stellwerk
1 zugeführt. Daraufhin wird in dem Stellwerk 1 ein leistungsbezogener Gleichstrom-Summenmesswert
gebildet, und es werden jeweils energie- bzw. situationsbedingt die Feldelemente auf
eine Zahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen begrenzt, wobei dabei bereits
Einschränkungen der gleichzeitig betätigbaren Feldelemente aufgrund der Arbeitsweise
der Überwachungseinrichtungen 4 und 5 mitberücksichtigt werden. Ergeben sich keine
kritischen leistungsbezogenen Messwerte von den Messwertgebern 15 und 16, dann verbleibt
es - im vorliegenden Beispiel - bei einer Begrenzung der gleichzeitig betätigbaren
Feldelemente auf die Weichen 17 und 18.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Stellwerk
- 2
- Datenverbindung
- 3
- Datenverbindung
- 4
- Überwachungseinrichtung
- 5
- weitere Überwachungseinrichtung
- 6
- Energieeinspeisung
- 7
- Energieeinspeisung
- 8
- Energieversorgungsbus
- 9
- Energieeinspeisepunkt
- 10
- Energieeinspeisepunkt
- 11
- Energiebus
- 12
- Energieeinspeisepunkt
- 13
- Energieeinspeisepunkt
- 14
- Energietransportnetz
- 15
- Messwertgeber
- 16
- weiterer Messwertgeber
- 17
- Weiche
- 18
- Weiche
- 19
- Spannungswandler
- 20
- Spannungswandler
- 21
- Weichensteuerung
- 22
- Weichensteuerung
- 23
- Datentransportnetz
- 24
- Kondensator
- 25
- Kondensator
- 30
- Gleichstrom-Energiebus
- S1
- Störungssignal
- S2
- Störungssignal
- S3
- Signal
- S4
- Signal
1. Einrichtung zum Betreiben von in einer Gleisanlage angeordneten dezentralen, elektrischen
Feldelementen (17,18) mit einem Stellwerk (1), das mit den dezentralen Feldelementen
(17,18) mittels Datentelegrammen Informationen austauscht, einem Datentransportnetzwerk
(23), das an das Stellwerk (1) angekoppelt und mit den dezentralen Feldelementen verbunden
ist,
einem Energietransportnetz (14), an das die dezentralen Feldelemente (17,18) angeschlossen
sind und das die dezentralen Feldelemente (17,18) mit elektrischer Energie versorgt,
wobei
das Energietransportnetz (14) Energieeinspeisepunkte (9,10,12,13) aufweist, die entlang
einer Energiebusstruktur des Energietransportnetzes (14) verteilt angeordnet sind,
und
die Energieeinspeisepunkte (9,10,12,13) durch mindestens eine unabhängige Energieeinspeisung
(6,7) mit entsprechender elektrischer Leistung versorgbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der mindestens einen Energieeinspeisung (6,7) eingangsseitig eine Überwachungseinrichtung
(4,5) angeordnet ist, von der ein Störungssignal (S1,S2) der Energieeinspeisung (6,7)
an das Stellwerk (1) abgebbar ist, und
das Stellwerk (1) geeignet ist, mit dem Störungssignal (S1,S2)jeweils energiebedingt
eine Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen (17,18) der dezentralen Feldelemente
(17,18) zu begrenzen.
2. Einrichtung zum Betreiben von in einer Gleisanlage angeordneten dezentralen, elektrischen
Feldelementen (17,18) mit einem Stellwerk (1), das mit den dezentralen Feldelementen
(17,18) mittels Datentelegrammen Informationen austauscht, einem Datentransportnetzwerk
(23), das an das Stellwerk (1) angekoppelt und mit den dezentralen Feldelementen (17,18)
verbunden ist,
einem Energietransportnetz (14), an das die dezentralen Feldelemente (17,18) angeschlossen
sind und das die dezentralen Feldelemente (17,18) mit elektrischer Energie versorgt,
wobei
das Energietransportnetz (14) Energieeinspeisepunkte (9,10,12,13) aufweist, die entlang
einer Energiebusstruktur des Energietransportnetzes (14) verteilt angeordnet sind,
die Energieeinspeisepunkte (9,10,12,13) durch mindestens eine unabhängige Energieeinspeisung
(6,7) mit entsprechender elektrischer Leistung versorgbar sind und
die dezentralen Feldelemente (17,18) jeweils leistungsbezogene Messwerte (S3,S4) an
das Stellwerk (19) abgeben,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stellwerk (1) geeignet ist, aus den leistungsbezogenen Messwerten (S3,S4) jeweils
einen leistungsbezogenen Summenmesswert zu bilden und mit dem leistungsbezogenen Summenmesswert
jeweils energiebedingt die Feldelemente auf eine Zahl von gleichzeitig betätigbaren
Feldelementen (17,18) zu begrenzen.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest einige Feldelemente Weichen (17,18) sind.
4. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stellwerk (1) geeignet ist, jeweils aus der Anzahl und der Zahl der gleichzeitig
betätigbaren Feldelemente (17,18) die kleinere Feldelementenanzahl der gleichzeitig
betätigbaren Feldelemente (17,18) jeweils als endgültige Begrenzung der gleichzeitig
betätigbaren Feldelemente (17,18) auszuwählen.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stellwerk (1) geeignet ist, bei einem Energietransportnetz (14) als Wechselstromnetz
aus leistungsbezogenen Wechselstrom-Messwerten (S3,S4) jeweils einen leistungsbezogenen
Summenwechselstrommesswert zu bilden und damit energiebedingt die Zahl von gleichzeitig
betätigbaren Feldelementen (17,18) der dezentralen Feldelemente (17,18) zu begrenzen.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stellwerk (1) geeignet ist, bei einem Energietransportnetz (14) als Gleichstromnetz
aus leistungsbezogenen Gleichstrom-Messwerten (S3,S4) einen leistungsbezogenen Summengleichstrom-Messwert
zu bilden und damit energiebedingt die Zahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen
(17,18) der dezentralen Feldelemente (17,18) zu begrenzen.
7. Einrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass bei Weichen (17,18) als Feldelemente jeweils ein das Anlaufen der Weichen (17,18)
unterstützender Kondensator (24,25) in einer Versorgungseinheit für die jeweiligen
Weichen (17,18) angeordnet ist, wobei die Versorgungseinheit über eine Netzknoteneinheit
an das Gleichstromnetz (14) angekoppelt ist.
8. Verfahren zum Betreiben von in einer Gleisanlage angeordneten dezentralen, elektrischen
Feldelementen (17,18) mit einem Stellwerk (1), das mit den dezentralen Feldelementen
(17,18) mittels Datentelegrammen Informationen austauscht, einem Datentransportnetzwerk
(23), das an das Stellwerk (1) angekoppelt und mit den dezentralen Feldelementen (17,18)
verbunden ist,
einem Energietransportnetz (14), an das die dezentralen Feldelemente (17,18) angeschlossen
sind und das die dezentralen Feldelemente (17,18) mit elektrischer Energie versorgt,
wobei
das Energietransportnetz (14) Energieeinspeisepunkte (9,10,12,13) aufweist, die entlang
einer Energiebusstruktur des Energietransportnetzes (14) verteilt angeordnet sind,
und
die Energieeinspeisepunkte (9,10,12,13) durch mindestens eine unabhängige Energieeinspeisung
(6,7) mit entsprechender elektrischer Leistung versorgbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass mit einer im Zuge der mindestens einen Energieeinspeisung (6,7) eingangsseitig liegenden
Überwachungseinrichtung (4,5) ein Störungssignal (S1,S2) der Energieeinspeisung (6,7)
an das Stellwerk (1) abgebbar ist, und
von dem Stellwerk (1) mit dem Störungssignal (S1,S2) jeweils energiebedingt die Feldelemente
(17,18) auf eine Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen (17,18) begrenzt
wird.
9. Verfahren zum Betreiben von in einer Gleisanlage angeordneten dezentralen, elektrischen
Feldelementen (17,18) mit einem Stellwerk (1), das mit den dezentralen Feldelementen
(17,18) mittels Datentelegrammen Informationen austauscht, einem Datentransportnetzwerk
(23), das an das Stellwerk (1) angekoppelt und mit den dezentralen Feldelementen (17,18)
verbunden ist,
einem Energietransportnetz (14), an das die dezentralen Feldelemente (17,18) angeschlossen
sind und das die dezentralen Feldelemente (17,17) mit elektrischer Energie versorgt,
wobei
das Energietransportnetz (14) Energieeinspeisepunkte (9,10,12,13) aufweist, die entlang
einer Energiebusstruktur des Energietransportnetzes (14) verteilt angeordnet sind,
die Energieeinspeisepunkte (9,10,12,13) durch mindestens eine unabhängige Energieeinspeisung
(6,7) mit entsprechender elektrischer Leistung versorgbar sind und
die dezentralen Feldelemente (17,18) jeweils leistungsbezogene Messwerte (S3,S4) an
das Stellwerk (1) abgeben,
dadurch gekennzeichnet, dass von dem Stellwerk aus den leistungsbezogenen Messwerten (S3,S4) jeweils ein leistungsbezogener
Summenmesswert gebildet wird und mit dem leistungsbezogenen Summenmesswert jeweils
energiebedingt die Feldelemente auf eine Zahl von gleichzeitig betätigbaren Feldelementen
(17,18) begrenzt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einigen dezentralen Feldelementen Weichen (17,18) verwendet werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass von dem Stellwerk (1) jeweils aus der Anzahl und der Zahl der gleichzeitig betätigbaren
Feldelemente (17,18) die kleinere Feldelementenanzahl als endgültige Begrenzung der
gleichzeitig betätigbaren Feldelemente (17,18) ausgewählt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Energietransportnetz (14) als Wechselstromnetz aus leistungsbezogenen Wechselstrom-Messwerten
(S3,S4) ein leistungsbezogener Summenwechselstrommesswert gebildet wird und damit
jeweils energiebedingt die Feldelemente auf die Zahl der gleichzeitig betätigbaren
Feldelemente (17,18) begrenzt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Energietransportnetz (14) als Gleichstromnetz aus leistungsbezogenen Gleichstrom-Messwerten
(S3,S4) ein leistungsbezogener Summengleichstrom-Messwert gebildet und damit jeweils
energiebedingt die Feldelementenanzahl auf die Zahl der gleichzeitig betätigbaren
Feldelemente (17,18) begrenzt wird.
1. Device for operating local electrical field elements (17,18) arranged on a railway
track, having a signal box (1) which exchanges information with the local field elements
(17,18) by means of data telegrams, a data transport network (23) which is coupled
to the signal box (1) and is connected to the local field elements,
an energy transport network (14) to which the local field elements (17,18) are connected
and which supplies the local field elements (17,18) with electrical energy, wherein
the energy transport network (14) has energy feed-in points (9,10,12,13) which are
arranged in a distributed manner along an energy bus structure of the energy transport
network (14), and
the energy feed-in points (9,10,12,13) can be supplied with corresponding electrical
power by at least one independent energy infeed (6,7),
characterised in that
in the course of the at least one energy infeed (6,7) a monitoring device (4,5) is
arranged on the input side, from which an interference signal (S1,52) of the energy
infeed (6,7) can be emitted to the signal box (1), and the signal box (1) is suitable
for restricting a quantity of simultaneously actuatable field elements (17,18) of
the local field elements (17,18) using the interference signal (S1,S2), in each case
on an energy-related basis.
2. Device for operating local electrical field elements (17,18) arranged on a railway
track, having a signal box (1) which exchanges information with the local field elements
(17,18) by means of data telegrams, a data transport network (23) which is coupled
to the signal box (1) and is connected to the local field elements (17,18),
an energy transport network (14) to which the local field elements (17,18) are connected
and which supplies the local field elements (17,18) with electrical energy, wherein
the energy transport network (14) has energy feed-in points (9,10,12,13) which are
arranged in a distributed manner along an energy bus structure of the energy transport
network (14),
the energy feed-in points (9,10,12,13) can be supplied with corresponding electrical
power by at least one independent energy infeed (6,7) and the local field elements
(17,18) each emit power-related measurement values (S3,S4) to the signal box (19),
characterised in that
the signal box (1) is suitable for in each case forming a power-related sum measurement
value from the power-related measurement values (S3,S4) and, using the power-related
sum measurement value, restricting the field elements to a number of simultaneously
actuatable field elements (17,18), in each case on an energy-related basis.
3. Device according to claims 1 and 2,
characterised in that
the at least some field elements are points (17,18).
4. Device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the signal box (1) is suitable for selecting the smaller field element quantity of
the simultaneously actuatable field elements (17,18), in each case as a final restriction
of the simultaneously actuatable field elements (17,18), in each case from the quantity
and number of the simultaneously actuatable field elements (17,18).
5. Device according to one of claims 2 to 4,
characterised in that
the signal box (1) is suitable, in the case of an energy transport network (14) as
an alternating current network, for forming a power-related sum alternating current
value in each case from power-related alternating current measurement values (S3,S4)
and thereby on an energy-related basis restricting the number of simultaneously actuatable
field elements (17,18) of the local field elements (17,18).
6. Device according to one of claims 2 to 4,
characterised in that
the signal box (1) is suitable, in the case of an energy transport network (14) as
a direct current network, for forming a power-related sum direct current value from
power-related direct current measurement values (S3,S4) and thereby on an energy-related
basis restricting the number of simultaneously actuatable field elements (17,18) of
the local field elements (17,18).
7. Device according to claim 6,
characterised in that
in the case of points (17,18) as field elements a capacitor (24,25) supporting the
start-up of the points (17,18) is in each case arranged in a supply unit for the respective
points (17,18), wherein the supply unit is coupled to the direct current network (14)
via a network node unit.
8. Method for operating local electrical field elements (17,18) arranged on a railway
track, having a signal box (1) which exchanges information with the local field elements
(17,18) by means of data telegrams, a data transport network (23) which is coupled
to the signal box (1) and is connected to the local field elements (17,18),
an energy transport network (14) to which the local field elements (17,18) are connected
and which supplies the local field elements (17,18) with electrical energy, wherein
the energy transport network (14) has energy feed-in points (9,10,12,13) which are
arranged in a distributed manner along an energy bus structure of the energy transport
network (14), and
the energy feed-in points (9,10,12,13) can be supplied with corresponding electrical
power by at least one independent energy infeed (6,7),
characterised in that
an interference signal (S1,S2) of the energy infeed (6,7) can be emitted to the signal
box (1) using a monitoring device (4,5) lying on the input side in the course of the
at least one energy infeed (6,7), and
the field elements (17,18) are restricted to a quantity of simultaneously actuatable
field elements (17,18) by the signal box (1) using the interference signal (S1,S2),
in each case on an energy-related basis.
9. Method for operating local electrical field elements (17,18) arranged on a railway
track, having a signal box (1) which exchanges information with the local field elements
(17,18) by means of data telegrams, a data transport network (23) which is coupled
to the signal box (1) and is connected to the local field elements (17,18),
an energy transport network (14) to which the local field elements (17, 18) are connected
and which supplies the local field elements (17, 17) with electrical energy, wherein
the energy transport network (14) has energy feed-in points (9, 10, 12, 13) which
are arranged in a distributed manner along an energy bus structure of the energy transport
network (14),
the energy feed-in points (9, 10, 12, 13) can be supplied with corresponding electrical
power by at least one independent energy infeed (6, 7) and the local field elements
(17, 18) each emit power-related measurement values (S3, S4) to the signal box (1),
characterised in that
a power-related sum measurement value is formed by the signal box in each case from
the power-related measurement values (S3,S4) and using the power-related sum measurement
value on an energy-related basis in each case the field elements are restricted to
a number of simultaneously actuatable field elements (17, 18).
10. Method according to claim 8 and 9,
characterised in that
points (17, 18) are used in the case of at least some local field elements.
11. Method according to one of claims 8 to 10,
characterised in that
the smaller field element quantity is selected by the signal box (1), in each case
from the quantity and number of the simultaneously actuatable field elements (17,18),
as a final restriction of the simultaneously actuatable field elements (17,18).
12. Method according to one of claims 8 to 11,
characterised in that
in the case of an energy transport network (14) as an alternating current network,
a power-related sum alternating current value is formed from power-related alternating
current measurement values (S3, S4) and thereby the field elements are restricted
to the number of the simultaneously actuatable field elements (17, 18), in each case
on an energy-related basis.
13. Method according to one of claims 8 to 11,
characterised in that
in the case of an energy transport network (14) as a direct current network, a power-related
sum direct current value is formed from power-related direct current measurement values
(S3,S4) and thereby the field elements are restricted to the number of the simultaneously
actuatable field elements (17, 18), in each case on an energy-related basis.
1. Dispositif pour faire fonctionner des éléments (17, 18) sur site, électriques, décentralisés
et disposés dans une voie ferrée, comprenant un poste (1) de manœuvre, qui échange,
au moyen de télégrammes de données, des informations avec les éléments (17, 18) sur
site décentralisés, un réseau (23) de transport de données, qui est couplé au poste
(1) de manœuvre et qui est relié aux éléments sur site décentralisés, un réseau (14)
de transport d'énergie, auquel les éléments (17,18) sur site décentralisés sont raccordés
et qui alimente en énergie électrique les éléments (17, 18) sur site décentralisés,
dans lequel
le réseau (14) de transport d'énergie a des points (9, 10, 12, 13) d'alimentation
en énergie, qui sont répartis le long d'une structure de bus d'énergie du réseau (14)
de transport d'énergie, et
les points (9, 10, 12, 13) d'alimentation en énergie peuvent être alimentés en une
puissance électrique correspondante par au moins une alimentation (6, 7) en énergie
indépendante,
caractérisé en ce que
au cours de la au moins une alimentation (6, 7) en énergie, il est disposé, du côté
de l'entrée, un dispositif (4, 5) de contrôle, par lequel un signal (S1, S2) de perturbation
de l'alimentation (6, 7) en énergie peut être donné au poste (1) de manœuvre et le
poste (1) de manœuvre est propre à limiter, par le signal (S1, S2) de perturbation,
suivant l'énergie, un nombre d'éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément
des éléments (17, 18) sur site décentralisés.
2. Dispositif pour faire fonctionner des éléments (17, 18) sur site, électriques, décentralisés
et disposés dans une voie ferrée, comprenant un poste (1) de manœuvre, qui échange,
au moyen de télégrammes de données, des informations avec les éléments (17, 18) sur
site décentralisés, un réseau (23) de transport de données, qui est couplé au poste
(1) de manœuvre et qui est relié aux éléments sur site décentralisés, un réseau (14)
de transport d'énergie, auquel les éléments (17, 18) sur site décentralisés sont raccordés
et qui alimente en énergie électrique les éléments (17, 18) sur site décentralisés,
dans lequel
le réseau (14) de transport d'énergie a des points (9, 10, 12, 13) d'alimentation
en énergie, qui sont répartis le long d'une structure de bus d'énergie du réseau (14)
de transport d'énergie,
les points (9, 10, 12, 13) d'alimentation en énergie peuvent être alimentés en une
puissance électrique correspondante par au moins une alimentation (6, 7) en énergie
indépendante et
les éléments (17, 18) sur site décentralisés donnent respectivement au poste (1) de
manœuvre des valeurs (S3, S4) de mesure se rapportant à la puissance,
caractérisé en ce que
le poste (1) de manœuvre est propre à former, à partir des valeurs (S3, S4) de mesure
se rapportant à la puissance, respectivement une valeur de mesure somme se rapportant
à la puissance et, par la valeur de mesure somme se rapportant à la puissance, à limiter
respectivement suivant l'énergie les éléments sur site à un nombre d'éléments (17,
18) sur site pouvant fonctionner simultanément.
3. Dispositif suivant les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
les au moins quelques éléments sur site sont des aiguillages (17, 18).
4. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le poste (1) de manœuvre est propre à choisir, respectivement dans le nombre et dans
le nombre d'éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément, le nombre
le plus petit d'éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément, respectivement,
comme limite définitive des éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément.
5. Dispositif suivant l'une des revendications 2 à 4,
caractérisé en ce que
le poste (1) de manœuvre est propre, si le réseau (14) de transport d'énergie est
un réseau en courant alternatif, à former à partir de valeurs (S3, S4) de mesure du
courant alternatif se rapportant à la puissance, respectivement, une valeur de mesure
de courant alternatif somme se rapportant à la puissance et à limiter ainsi, suivant
l'énergie, le nombre d'éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément
des éléments (17, 18) sur site décentralisés.
6. Dispositif suivant l'une des revendications 2 à 4,
caractérisé en ce que
le poste (1) de manœuvre est propre, lorsque le réseau (14) de transport d'énergie
est sous la forme d'un réseau de courant continu, à former, à partir de valeurs (S3,
S4) de mesure de courant continu se rapportant à la puissance, une valeur de mesure
de courant continu somme se rapportant à la puissance et à limiter ainsi, suivant
l'énergie, le nombre d'éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément
des éléments (17, 18) sur site décentralisés.
7. Dispositif suivant la revendication 6,
caractérisé en ce que
pour des aiguillages (17, 18) comme éléments sur site, respectivement, un condensateur
(24, 25) soutenant le démarrage des aiguillages (17, 18) est disposé dans une unité
d'alimentation des aiguillages (17, 18) respectifs, l'unité d'alimentation étant connectée
au réseau (14) de courant continu par une unité de nœud de réseau.
8. Procédé pour faire fonctionner des éléments (17, 18)sur site, électriques, décentralisés
et disposés dans une voie ferrée, comprenant un poste (1) de manœuvre, qui échange,
au moyen de télégrammes de données, des informations avec les éléments (17, 18) sur
site décentralisés, un réseau (23) de transport de données, qui est couplé au poste
(1) de manœuvre et qui est relié aux éléments sur site décentralisés, un réseau (14)
de transport d'énergie, auquel les éléments (17, 18) sur site décentralisés sont raccordés
et qui alimente en énergie électrique les éléments (17, 18) sur site décentralisés,
dans lequel
le réseau (14) de transport d'énergie a des points (9, 10, 12, 13) d'alimentation
en énergie, qui sont répartis le long d'une structure de bus d'énergie du réseau (14)
de transport d'énergie, et
les points (9, 10, 12, 13) d'alimentation en énergie peuvent être alimentés en une
puissance électrique correspondante par au moins une alimentation (6, 7) en énergie
indépendante,
caractérisé en ce que
par un dispositif (4, 5) de contrôle se trouvant du côté de l'entrée au cours de la
au moins une alimentation (6, 7) en énergie, un signal (S1, S2) de perturbation de
l'alimentation (6, 7) en énergie peut être donné au poste (1) de manœuvre et par le
poste (1) de manœuvre, on limite, par le signal (S1, S2) de perturbation, respectivement
suivant l'énergie, les éléments (17, 18) sur site à un nombre d'éléments (17, 18)
sur site pouvant fonctionner simultanément.
9. Procédé pour faire fonctionner des éléments (17, 18) sur site, électriques, décentralisés
et disposés dans une voie ferrée, comprenant un poste (1) de manœuvre, qui échange,
au moyen de télégrammes de données, des informations avec les éléments (17, 18) sur
site décentralisés, un réseau (23) de transport de données, qui est couplé au poste
(1) de manœuvre et qui est relié aux éléments sur site décentralisés, un réseau (14)
de transport d'énergie, auquel les éléments (17, 18) sur site décentralisés sont raccordés
et qui alimente en énergie électrique les éléments (17, 18) sur site décentralisés,
dans lequel
le réseau (14) de transport d'énergie a des points (9, 10, 12, 13) d'alimentation
en énergie, qui sont répartis le long d'une structure de bus d'énergie du réseau (14)
de transport d'énergie,
les points (9, 10, 12, 13) d'alimentation en énergie peuvent être alimentés en une
puissance électrique correspondante par au moins une alimentation (6, 7) en énergie
indépendante et
les éléments (17, 18) sur site décentralisés donnent respectivement au poste (1) de
manœuvre des valeurs (S3, S4 ) de mesure se rapportant à la puissance,
caractérisé en ce que
par le poste de manœuvre on forme, à partir des valeurs (S3, S4) de mesure se rapportant
à la puissance, respectivement une valeur de mesure somme se rapportant à la puissance
et, par la valeur de mesure somme se rapportant à la puissance, on limite respectivement
suivant l'énergie les éléments sur site à un nombre d'éléments (17, 18) sur site pouvant
fonctionner simultanément.
10. Procédé suivant les revendications 8 et 9,
caractérisé en ce que
on utilise des aiguillages (17, 18) pour au moins certains des éléments sur site décentralisés.
11. Procédé suivant l'une des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce que
on choisit, par le poste (1) de manœuvre, respectivement, dans le nombre et dans le
nombre d'éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément, le nombre le
plus petit d'éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément comme limite
définitive des éléments (17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément.
12. Procédé suivant l'une des revendications 8 à 11,
caractérisé en ce que
lorsque le réseau (14 ) de transport d'énergie est un réseau en courant alternatif,
on forme à partir de valeurs (S3, S4) de mesure du courant alternatif se rapportant
à la puissance, une valeur de mesure de courant alternatif somme se rapportant à la
puissance et on limite ainsi, respectivement, suivant l'énergie, le nombre d'éléments
(17, 18) sur site pouvant fonctionner simultanément des éléments (17, 18) sur site
décentralisés.
13. Procédé suivant l'une des revendications 8 à 11,
caractérisé en ce que
lorsque le réseau (14) de transport d'énergie est sous la forme d'un réseau de courant
continu, on forme, à partir de valeurs (S3, S4) de mesure de courant continu se rapportant
à la puissance, une valeur de mesure de courant continu somme se rapportant à la puissance
et on limite ainsi, respectivement, suivant l'énergie, le nombre d'éléments (17, 18)
sur site pouvant fonctionner simultanément des éléments (17, 18) sur site décentralisés.