[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen eines Verbrauchers, mit einem
dem Verbraucher zugeordneten Kühlkreislauf zum Zirkulieren einer Kühlflüssigkeit,
in dem eine Pumpe sowie ein Unterkühler vorgesehen ist, wobei der Unterkühler über
eine mit einem Entspannungsventil ausgerüstete Zuführleitung mit einem Vorratstank
für die Kühlflüssigkeit strömungsverbunden Behälter zur Aufnahme eines Kühlbades,
eine am Behälter angeordnete Gasabzugsleitung zum Abführen verdampfter Kühlflüssigkeit
sowie einen beim bestimmungsgemäßen Einsatz der Vorrichtung in das Kühlbad eintauchenden
und in den Kühlkreislauf integrierten Wärmetauscher aufweist.
[0002] Tiefsiedende verflüssigte Gase, wie beispielsweise flüssiger Stickstoff, flüssiger
Sauerstoff oder verflüssigte Edelgase, können nur durch besonders gute Isolation der
Speicherbehälter und der Rohrleitungen flüssig gehalten werden. Schon die geringste
Wärmeeinstrahlung oder Reibungswärme kann je nach Siedezustand zu einer Teilverdampfung
führen. Durch die Teilverdampfung sammeln sich Siedebläschen im Kühlkreislauf, die
die vorgesehene Kühlaufgabe beeinträchtigen. Um der Teilverdampfung entgegenzuwirken,
empfiehlt es sich daher, die Flüssigkeit vor ihrer Zuführung an einen wärmeabgebenden
Verbraucher zu unterkühlen. Als "Unterkühlung" wird im Kontext der vorliegenden Erfindung
die Kühlung einer Flüssigkeit auf eine Temperatur unterhalb ihrer Siedetemperatur
beim jeweiligen Druck verstanden. Bei höher siedenden verflüssigen Gasen, wie z.B.
Kohlendioxid oder fluorierten Kohlenwasserstoffen, lässt sich eine Unterkühlung verhältnismäßig
einfach bewerkstelligen Hierzu wird das flüssige Kühlmittel im Lagertank mittels eines
elektrischen Kühlaggregates so weit unterkühlt, dass bei der Umwälzung in einem Ringleitungssystem
durch Wärmeeinstrahlung und Reibungsverluste keine Teilverdampfung auftritt. Die hierzu
notwendigen Aggregate sind jedoch aufgrund ihres hohen Leistungsbedarfs sehr teuer
in Anschaffung und Betrieb.
[0003] In der
DE 2929709 A1 wird eine Vorrichtung zum Unterkühlen einer Flüssigkeit beschrieben. Die Vorrichtung
besteht aus einem wärmeisolierten Behälter, in dem ein Kühlbad aus einem verflüssigten
kryogenen Kühlmedium aufgenommen und in dessen Kopfraum ein Gasauslassventil angeordnet
ist. Im Kühlbad ist ein von der zu unterkühlenden Flüssigkeit durchströmter Wärmetauscher,
beispielsweise eine Kühlschlange, angeordnet. Zur Unterkühlung der Flüssigkeit wird
dafür gesorgt, dass der Druck über dem Kühlbad geringer ist als der Druck innerhalb
der Kühlschlange. Da sich das Kühlbad zwar im Siedezustand befindet, sein Druck aber
gegenüber dem Druck der zu unterkühlenden Flüssigkeit reduziert ist, liegt seine Siedetemperatur
unter der Siedetemperatur der zu unterkühlenden Flüssigkeit, die dadurch unterkühlt
wird und innerhalb der bereits aufgetretene Gasblasen wieder verflüssigt werden. Je
niedriger der Druck über dem Kühlbad ist, um so niedriger ist auch seine Siedetemperatur
und um so wirkungsvoller ist die Unterkühlung der Flüssigkeit in der Kühlschlange.
[0004] Ein derartiger Unterkühler kann nun zur Kühlung eines Verbrauchers eingesetzt werden,
indem er beispielsweise in einen dem Verbraucher zugeordneten Kühlkreislauf eingebaut
wird. Durch den Unterkühler wird dem Verbraucher laufend unterkühlte Kühlflüssigkeit
zugeführt. Bei entsprechender Auslegung ist es möglich, die bei der Unterkühlung der
Kühlflüssigkeit entnommene Wärme dem Wärmeeintrag durch den Verbraucher derart anzupassen,
dass die Kühlflüssigkeit auch beim Wärmekontakt mit dem Verbraucher nicht ihre Siedetemperatur
erreicht, sodass sie im Kühlkreislauf im stets flüssigen Zustand vorliegt.
[0005] Kühlkreisläufe dieser Art sollten zum Ausgleich von Dichte- oder Volumenschwankungen,
insbesondere auch im Falle eines unregelmäßigen Wärmeeintrags, mit einem Ausgleichsgefäß
ausgerüstet sein, in dem sich oberhalb eines Pegels der Kühlflüssigkeit ein Gas zum
Druckausgleich befindet. Beispielsweise wird in der
EP 1 355 114 A2 ein geschlossener Kühlkreislauf zum Kühlen von Bauteilen, wie beispielsweise hochtemperatursupraleitende
Kabel, mit einer kryogenen Flüssigkeit als Kälteträger beschrieben, bei dem ein dem
Kühlkreislauf zugeordnetes Ausgleichsgefäß dazu dient, den Kühlkreislauf unter einem
erhöhten Betriebsdruck von beispielsweise 2 bar bis 20 bar zu halten und plötzlich
auftretende Gasbildungen im geschlossenen Kreislauf sowie Leckageverluste auszugleichen.
Das Ausgleichsgefäß ist dabei unmittelbar mit dem Kühlkreislauf verbunden und mit
der gleichen kryogenen Flüssigkeit befüllt, die auch im Kühlkreislauf umläuft.
[0006] Der im Kühlkreislauf integrierte Ausgleichsbehälter schränkt jedoch die Möglichkeiten
und insbesondere die Temperaturen ein, mit denen der Kühlkreislauf betrieben werden
kann. Insbesondere gelingt der Druckausgleich mittels verdampfter Kühlflüssigkeit
nicht oder nicht ohne weiteres bei Kühlkreisläufen, die mit unterkühlten Flüssigkeiten
arbeiten, da ein Eindringen unterkühlter Flüssigkeit in den Ausgleichsbehälter das
dort anwesende gasförmige Kühlmedium kondensieren und den Druck im Ausgleichsbehälter
unter den Betriebsdruck senken würde. Als Ausweg könnte in Betracht gezogen werden,
ein tiefer siedendes Gas, beispielsweise Helium, als Druckausgleichsgas im Gasraum
des Ausgleichsbehälters zu verwenden oder innerhalb des Ausgleichsbehälters eine Trennmembran
zwischen Gasphase und Flüssigphase vorzusehen. Beides ist jedoch mit einem hohen Aufwand
an Aufbau und Unterhalt verbunden.
[0007] Aus der
US 7 263 845 B2 ist ein Kühlkreislauf zur Kühlung eines Verbrauchers, insbesondere eines Hochtemperatursupraleiters
bekannt, bei dem ein kryogenes Kühlmedium mittels einer Pumpe in einem Kreislauf nacheinander
den Verbraucher und einen Unterkühler durchlauft, dessen Aufgabe darin besteht, den
Wärmeeintrag durch die Pumpe und etwaige Leitungsverluste zu kompensieren. Um eine
Kompensation im Falle plötzlich auftretender Druckschwankungen zu schaffen steht der
Kühlkreislauf mit einem Vorratsbehälter für das kryogene Medium in Strömungsverbindung,
aus dem zugleich der Unterkühler mit Kühlmedium versorgt wird. Diese Gegenstand ist
jedoch hinsichtlich des erforderlichen Kühlmittelverbrauchs im Betrieb verbesserungsfähig.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zum Kühlen eines
Verbrauchers mit einer unterkühlten Kühlflüssigkeit in einem Kühlkreislauf zu schaffen,
bei der ein Druckausgleich im Kühlkreislauf mit einfachen Mitteln zu realisieren ist
und ein möglichst sparsamer Umgang mit Kühlmedium erfolgt.
[0009] Diese Aufgabe istdurch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst also in an sich zunächst bekannter Weise
einen Kühlkreislauf, in dem neben dem Verbraucher eine Pumpe zum Fördern der Kühlflüssigkeit
(die Begriffe "Kühlflüssigkeit" und "flüssiges Kühlmedium" werden im Folgenden synonym
verwendet), sowie ein stromauf zum Verbraucher angeordneter Unterkühler vorgesehen
ist. Durch den Unterkühler wird die Kühlflüssigkeit auf eine Temperatur unterhalb
ihrer Siedetemperatur beim jeweiligen Druck gebracht, wobei zweckmäßigerweise die
Unterkühlung so weit erfolgt, dass die der Kühlflüssigkeit bei der Unterkühlung entnommene
Wärmemenge zumindest den Wärmeeintrag durch den Verbraucher, die Pumpe und etwaige
Leitungsverluste kompensiert. Der Unterkühler umfasst einen im Kühlkreislauf integrierten
Wärmetauscher, durch den das zu unterkühlende flüssige Kühlmedium strömt und der in
einem Kühlbad aufgenommen ist. Das Kühlbad ist seinerseits in einem druckfesten und
gasdichten Behälter aufgenommen und besteht aus der gleichen Substanz wie die im Kühlkreislauf
umlaufende Kühlflüssigkeit, liegt jedoch bei einer niedrigeren Temperatur als diese
vor. Um die niedrige Temperatur des Kühlbads zu erreichen, wird über eine Gasableitung
der Druck der Gasphase über dem Kühlbad entsprechend eingestellt, und zwar auf einen
Wert (nachfolgend "Zieldruck" genannt), bei dem die Siedetemperatur der Kühlflüssigkeit
im Kühlbad unterhalb der Siedetemperatur der Kühlflüssigkeit im Kühlkreislauf liegt.
Die Temperaturdifferenz zwischen Kühlmedium im Kühlkreislauf wird also im Wesentlichen
aufgrund einer Druckdifferenz zwischen Kühlbad und Kühlkreislauf bewirkt. Durch den
Wärmetausch mit dem Kühlbad wird die Kühlflüssigkeit im Kühlkreislauf auf eine Temperatur
unterhalb ihres Siedepunktes gebracht (nachfolgend "Zieltemperatur" genannt). Die
Differenz zwischen Siedetemperatur im Kühlkreislauf und der Zieltemperatur wird dabei
im Wesentlichen durch den Wärmeeintrag durch den Verbraucher, die Pumpe und die Leitungen
des Kühlkreislaufs bestimmt, und kann insbesondere auch in Abhängigkeit vom Wärmeeintrag
geregelt werden. Um den aufgrund des Wärmeeintrags am Wärmetauscher eintretenden Verlust
an Kühlflüssigkeit im Kühlbad zu kompensieren, steht das das Kühlbad aufnehmende Druckgefäß
mit einem Vorratstank für Kühlflüssigkeit in Strömungsverbindung. Die den Sumpf des
Vorratstanks mit dem Kühlbad verbindende Flüssigkeitszuleitung ist mit einem Entspannungsventil
ausgerüstet, welches gewährleistet, dass der Zieldruck über dem Kühlbad nicht überschritten
wird. Als flüssiges Kühlmedium kommt bevorzugt ein tiefkaltes verflüssigtes Gas, beispielsweise
flüssiger Stickstoff oder ein verflüssigtes Edelgas, zum Einsatz.
[0011] Um im Kühlkreislauf einen aufgrund von möglichen Dichte- oder Volumenschwankungen
erforderlichen Druckausgleich zu schaffen, wird gemäß der Erfindung der Vorratstank
selbst eingesetzt. Dazu ist der Vorratstank mit dem Kühlkreislauf über eine Verbindungsleitung
strömungsverbunden, die von der Flüssigkeitszuleitung stromauf zum Entspannungsventil
abzweigt und die während des bestimmungsgemäßen Einsatzes der Vorrichtung stets in
beiden Richtungen strömungsoffen gehalten wird. Die Verbindungsleitung mündet dabei
in den Vorratstank selbst oder in die den Vorratstank mit dem Kühlbad im Unterkühler
verbindende Flüssigkeitszuleitung ein, in jedem Falle stromauf zum Entspannungsventil.
Bei Auftreten einer Dichte- oder Volumenschwankung kann auf diese Weise Kühlflüssigkeit
aus dem Vorratstank in den Kühlkreislauf zu- bzw. aus diesem in den Vorratstank abfließen,
ohne dass hierdurch die Druckverhältnisse im Bereich des Kühlbades wesentlich beeinflusst
werden. Der eigentliche Druckausleich erfolgt über die im Vorratstank über der Kühlflüssigkeit
vorliegenden Gasphase. Insbesondere dann, wenn im Vorratstank ein im Vergleich zum
Volumen des Kühlkreislaufs großes Volumen an Kühlflüssigkeit aufrecht erhalten wird,
verhindert die Menge der Kühlflüssigkeit im Vorratstank und sein hydrostatischer Druck,
dass über die Verbindungsleitung in den Sumpf des Vorratstanks einströmende unterkühlte
Kühlflüssigkeit die Temperatur des flüssigen Kühlmediums im Vorratstank so weit herabsetzt,
dass die Gasphase im Vorratstank kollabiert. Der Druck im Vorratsbehälter kann jedoch
ggf. mittels eines mit dem Vorratstank verbundenen Druckaufbauverdampfers, beispielsweise
eines Luftverdampfers, auf einen vorgegebenen Druck gehalten werden. Ein separates
Ausgleichsgefäß ist daher im Kühlkreislauf nicht erforderlich, wodurch zudem der Aufbau
der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung gegenüber Kühlkreisläufen nach dem Stande der
Technik vereinfacht und der durch den Wärmeeintrag in das Ausgleichsgefäß verursachte
Energieverlust vermieden wird.
[0012] In einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist in der Flüssigkeitszuleitung, stromauf
zum Entspannungsventil, jedoch stromab zur Ausmündung der Verbindungsleitung in der
Flüssigkeitszuleitung, ein zweiter Unterkühler angeordnet. Durch den zweiten Unterkühler
wird verhindert, dass mehr als nur ein unwesentlicher Teil des flüssigen Kühlmediums
beim Erreichen des Entspannungsventil im gasförmigen Zustand vorliegt, was die Funktionsfähigkeit
des Entspannungsventils beeinträchtigen und auch die Funktionsfähigkeit des ersten
Unterkühlers (nachfolgend "Hauptunterkühler" genannt) beeinflussen würde. Als zweiter
Unterkühler kommt beispielsweise ein Gegenstand zum Einsatz, bei dem eine das zu unterkühlende
Medium transportierende Leitung durch ein Kühlbad geführt und mit diesem thermisch
verbunden ist, dessen Temperatur niedriger ist als das durch die Leitung geführte
Medium.
[0013] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist in der Zuführleitung, stromauf
zum Entspannungsventil und stromab zur Abzweigung der Verbindungsleitung ein Phasenabscheider
vorgesehen. Als Phasenabscheider dient beispielsweise ein Behälter, dem das zu trennende
Medium zugeführt wird und in dem sich das Medium in eine sich am Boden des Behälters
sammelnde flüssige Phase (die anschließend zum Unterkühler weitergeleitet wird) und
eine darüber befindliche Gasphase (die abgezogen und ggf. einer anderweitigen Verwendung
zugeführt wird) auftrennt. Der Phasenabscheider dient insbesondere dazu, Flash-Gas
aus der Verbindungsleitung in die Flüssigzuleitung zum Kühlbad des Hauptunterkühlers
von der Flüssigkeit zu trennen und nicht in den Hauptunterkühler gelangen zu lassen.
Der Phasenabscheider kann im Übrigen auch zum Vorkühlen des dem Hauptunterkühler zugeführten
Kühlmediums eingesetzt werden. In diesem Fall ist stromauf zum Phasenabscheider, jedoch
stromab zur Abzweigung der Verbindungsleitung ein weiteres Entspannungsventil angeordnet,
und der Phasenabscheider wird bei einem niedrigeren Druck als der Druck in Sumpf des
Vorratstanks, beispielsweise drucklos (1 bar), betrieben. Der zusätzliche Unterkühler
bzw. der zusätzliche Phasenabscheider entlasten den Hauptunterkühler und reduzieren
den Verbrauch an Kühlmedium insbesondere dann, wenn durch Anlegen eines Unterdrucks
(p < 1 bar) im Kühlbad des Hauptunterkühlers eine besonders tiefe Kühltemperatur erreicht
werden soll.
[0014] Grundsätzlich kann die Verbindungsleitung an jedem Punkt des Kühlkreislaufs in diesen
einmünden, bevorzugt jedoch mündet sie stromauf zum Unterkühler in den Kühlkreislauf
ein, um die Temperatureinflüsse des Unterkühlers auf den Vorratstank so gering wie
möglich zu halten. Um etwaige Dichteschwankungen im Bereich des Verbrauchers besonders
gut ausgleichen zu können, mündet besonders bevorzugt die Verbindungisleitung stromab
zum Verbraucher, jedoch stromauf zur Pumpe in den Kühlkreislauf ein.
[0015] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Gasabzugsleitung
mit einer Vakuumpumpe ausgerüstet ist. Auf diese Weise kann der Zieldruck in dem das
Kühlbad aufnehmenden Druckbehälter auf einen Wert unterhalb des Umgebungsdrucks, also
unterhalb von 1 bar, abgesenkt werden und somit eine noch tiefere Temperatur im Kühlbad
erreicht werden.
[0016] Vorteilhafterweise ist der Vorratstank mit einem Druckaufbauverdampfer, beispielsweise
einem Luftverdampfer, ausgerüstet. Dadurch wird ein gleichbleibender Druck im Vorratstank
aufrecht erhalten.
[0017] Eine abermals bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass mittels einer Mess- und Regeleinrichtung die Temperatur des Kühlbades in Abhängigkeit
vom Wärmeeintrag im Kühlkreislauf regelbar ist. So wird beispielsweise die Temperatur
der Kühlflüssigkeit im Kühlkreislauf laufend oder in vorgegeben Zeitabständen erfasst
und die ermittelten Werte einer Regeleinheit zugeleitet und mit einem Sollwert der
Temperatur verglichen. Anschließend wird der Druck in dem das Kühlbad aufnehmenden
Druckbehälter durch Nachjustierung des Entspannungsventils im Flüssigkeitszulauf und/oder
der Vakuumpumpe am Gasauslass eingestellt.
[0018] Besonders eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Kühlung eines supraleitenden,
insbesondere hochtemperatursupraleitenden, Bauteils. In diesem Falle ist der im Kühlkreislauf
integrierte Verbraucher also ein supraleitendes Bauteil, beispielsweise ein supraleitendes
Kabel oder ein supraleitender Magnet. Derartige supraleitende Bauteile müssen zur
Erreichung und Aufrechterhaltung des supraleitenden Zustandes auf einer niedrigen
Betriebstemperatur gehalten werden, deren Wert, abhängig vom Material und der Belastung
durch Strom und magnetischem Fluss, zwischen nahezu Null und derzeit (bei einigen
Hochtemperatursupraleitern) bei ca. 140 K beträgt. Zur Erreichung der Betriebstemperatur
wird das supraleitende Bauteil beispielsweise mittels flüssigem Stickstoff, flüssigem
Helium oder einem anderen verflüssigten Gas gekühlt. Während des Betriebs tragen die
supraleitenden Bauteile jedoch so gut wie keine Wärme in das Kühlmedium ein, sie eignen
sich daher besonders gut zur Kühlung mittels einer in einem Kühlkreislauf umlaufenden
unterkühlten Flüssigkeit.
Beispiel:
[0019] In einem Kühlkreislauf zum Kühlen eines Verbrauchers, beispielsweise eines supraleitenden
Kabels, komme flüssiger Stickstoff als Kühlmedium zum Einsatz, der bei einem Druck
von 8 bis 10 bar im Kühlkreislauf zirkuliert. Durch einen im Kühlkreislauf angeordneten
Unterkühler wird der Stickstoff auf eine Temperatur von -206°C gebracht. Nach Durchlaufen
von Verbraucher und Pumpe weist er am Eingang des Unterkühlers eine Temperatur von
-200°C auf. Die der Temperaturdifferenz entsprechende Wärme wird dem flüssigen Stickstoff
entzogen, indem der Druck im Kühlbad des Unterkühlers mittels einer Vakuumpumpe auf
einen Wert von beispielsweise zwischen 0,15 und 0,2 bar gebracht wird. Der Druck im
Kühlkreislauf entspricht dem Druck am Sumpf des Vorratsbehälters, sodass der Vorratsbehälter
entsprechend der Erfindung als Ausgleichsgefäß eingesetzt werden kann.
[0020] Die Zeichnungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele der Erfindung. In schematischen
Ansichten zeigen:
- Fig. 1:
- Das Schaltbild einer nicht erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2:
- Das Schaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 3:
- Das Schaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer zweiten Ausführungsform.
[0021] Im Folgenden weisen gleich wirkende Teile der dargestellten Ausführungsformen jeweils
die gleiche Bezugsziffer auf.
[0022] Die in Fig 1 gezeigte Vorrichtung 1 umfasst einen Kühlkreislauf 2 zum Kühlen eines
hier nicht gezeigten Verbrauchers, beispielsweise eines supraleitenden Kabels oder
Magneten. Der Kühlkreislauf 2 umfasst eine Vorlaufleitung 3 zum Hinführen eines flüssigen
Kühlmediums, insbesondere eines kryogenen Kühlmediums wie beispielsweise flüssiger
Stickstoff, LNG oder ein verflüssigtes Edelgas, zum Verbraucher und eine Rücklaufleitung
4 zum Abführen von flüssigem Kühlmedium vom Verbraucher. Vorlaufleitung 3 und Rücklaufleitung
4 sind miteinander strömungsverbunden, eine Pumpe 5 bewirkt die Förderung des flüssigen
Kühlmediums im Kühlkreislauf 2.
[0023] Stromab zur Pumpe 5 ist in der Vorlaufleitung ein Unterkühler 6 angeordnet. Der Unterkühler
6 umfasst einen Druckbehälter 7 in dem ein Kühlbad 8 aufgenommen ist. In das Kühlbad
8 taucht die durch den Druckbehälter 7 hindurch geführte Vorlaufleitung 3 mit einem
Wärmetauscher, beispielsweise einer Kühlschlange 9 ein. Zum Zuführen von frischem
flüssigem Kühlmedium an das Kühlbad 8 mündet eine mit dem Sumpf eines Vorratstanks
11, beispielsweise einem Standtank, verbundene Zuführleitung 12 in den Druckbehälter
7 ein. Der Druck im Vorratstank 11 wird dabei über eine Tankdruckregelung, beispielsweise
unter Einbeziehung eines Luftverdampfers 13 auf einem vorgegebenen Wert gehalten.
In der Zuführleitung 12 ist ein Entspannungsventil 14 angeordnet, mittels dessen ein
maximaler Druck in der Zuführleitung 12 stromab zum Entspannungsventil 14 einstellbar
ist. In einem oberen und beim bestimmungsgemäßen Einsatz der Vorrichtung 1 von gasförmigem
Kühlmedium gefüllten Bereich innerhalb des Druckbehälters 7 mündet eine Gasabzugsleitung
15 ein, in der - optional - eine Vakuumpumpe 16 integriert ist. Der Kühlkreislauf
2 und die mit dem Vorratstank 11 strömungsverbundenen Armaturen sind strömungstechnisch
nicht unabhängig voneinander, sondern über eine Verbindungsleitung 17 miteinander
gekoppelt, die zwischen einem Verzweigungspunkt 18 stromauf zum Entspannungsventil
und einem Verzweigungspunkt 19 stromauf zur Pumpe 5 eine Strömungsverbindung zwischen
der Zuführleitung 12 und dem Kühlkreislauf 2 herstellt.
[0024] Im Betrieb der Vorrichtung 1 strömt das flüssige Kühlmedium durch den Kühlkreislauf
2. Der Druck im Kühlkreislauf 2 entspricht im Wesentlichen dem Druck am Boden des
Vorratstanks 11, weist also eine Siedetemperatur auf, die höher ist als die an der
Flüssigkeitsoberfläche im Vorratstank 11 herrschende Siedetemperatur des Kühlmediums.
Das Kühlmedium wird einem Verbraucher über die Vorlaufleitung 3 im unterkühlten Zustand
zugeführt, und das durch Wärmekontakt mit dem Verbraucher und/oder mit zum bzw. vom
Verbraucher führenden Leitungsabschnitten erwärmte Kühlmedium strömt, immer noch im
flüssigen und bevorzugt unterkühlten Zustand, über die Rücklaufleitung 4 vom Verbraucher
ab und wird mittels der Pumpe 5 wieder in die Vorlaufleitung 3 eingespeist.
[0025] Um zu gewährleisten, dass das Kühlmedium im gesamten Kühlkreislauf 2 im flüssigen
Zustand vorliegt, wird das Kühlmedium in der Vorlaufleitung 3 mittels des Unterkühlers
6 auf eine vorgegebene Temperatur von beispielsweise 5 K bis 10 K unterhalb seiner
Siedetemperatur gekühlt. Die "vorgegebene Temperatur" wird so gewählt, dass der gesamte
Wärmeeintrag im Kühlkreislauf 2 nicht oder höchstens ausreicht, um das unterkühlte
Kühlmedium auf seine Siedetemperatur zu erwärmen. Dazu wird das Kühlmedium im Kühlbad
8 auf einem niedrigeren Druck als das Kühlmedium im Kühlkreislauf 2 gebracht, sodass
die Siedetemperatur bei dem im Druckbehälter 7 vorliegenden Druck unterhalb der vorgegebenen
Temperatur des Kühlmediums in der Vorlaufleitung 3 liegt. Der erforderliche Druck
wird am Entspannungsventil 14 eingestellt; bedarfsweise kann der Druck durch den Einsatz
der Vakuumpumpe 16 auch auf einen Druck von unter 1 bar reduziert werden. Das über
die Gasabzugsleitung 15 abgeführte Gas wird in die Umgebung abgelassen oder einer
weiteren Verwendung zugeführt. Es ist im Übrigen im Rahmen der Erfindung auch vorstellbar,
dass der Druck im Druckbehälter 7 in Abhängigkeit von einer gemessenen Temperatur
des Kühlmediums in der Vorlaufleitung 3 geregelt wird.
[0026] Im Falle des Auftretens von Druckschwankungen beim Betrieb des Kühlkreislaufs 2 ist
ein Ausgleichsvolumen erforderlich. Als ein solche Ausgleichsvolumen dient bei der
Vorrichtung 1 der Vorratstank 11, da über die während des Betriebs der Vorrichtung
1 in beide Richtungen strömungsoffene Verbindungsleitung 19 Kühlmedium frei zwischen
dem Kühlkreislauf 2 und dem Vorratstank 11 fließen kann. Für einen gegebenenfalls
im Vorratstank 11 erforderlichen Druckaufbau sorgt der Druckaufbauverdampfer 13. Die
Vorrichtung 1 kommt somit ohne ein dem Kühlkreislauf 2 zugeordnetes separates Ausgleichsgefäß
aus. Da der Abzweigpunkt 18 in der Zuführleitung 12 stromauf zum Entspannungsventil
14 angeordnet ist, und das Entspannungsventil 14 auf einen vorgegebenen Enddruck regelt,
führen auftretende Druckschwankungen im Kühlkreislauf 2 nicht zu einer nennenswerten
Beeinflussung der Druckverhältnisse im Behälter 7.
[0027] Die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung 20 unterscheidet sich von der Vorrichtung 1 durch
einen zusätzlichen Unterkühler 21, der in der Zuführleitung 12 stromauf zum Entspannungsventil
14 angeordnet ist. Der Unterkühler 21 weist einen Wärmetauscher 22 auf, der in einem
Kühlbad 23 aufgenommen ist. Das Kühlbad 23 wird ebenfalls aus dem Vorratstank 11 gespeist,
wobei jedoch ein Entspannungsventil 24 dafür sorgt, dass der Druck im Kühlbad 23 geringer
als in der Leitung 12 ist, und damit die Temperatur des Kühlbades 23 niedriger als
die Temperatur des durch den Wärmetauscher 22 fließenden Kühlmediums ist. Durch die
Unterkühlung des durch die Zuführleitung 12 fließenden Kühlmediums wird verhindert,
dass ein wesentlicher Teil des Kühlmediums das Entspannungsventil 14 im bereits verdampften
Zustand erreicht, wodurch die Funktionsfähigkeit des Entspannungsventils 14 leiden
und die Leistungsfähigkeit des Unterkühlter 6 beeinflusst werden würde.
[0028] Bei der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtung 25 befindet sich in der Zuführleitung 12,
stromauf zum Entspannungsventil 14, ein Phasenseparator 26 und stromauf zu diesem
ein weiteres Entspannungsventil 27. Der Phasenseparator umfasst ein Gefäß 28 in dem
sich gasförmiges Kühlmedium, das stromauf zum Phasenseparator 26 durch Verdampfen
von flüssigem Kühlmedium entstanden ist und/oder aus dem Kühlkreislauf 2 über die
Verbindungsleitung 19 eingetragen wurde, in einer Gasphase 29 im Phasenseparator 26
sammelt, während das im flüssigen Zustand verbliebene Kühlmedium im Phasenseparator
26 eine flüssigen Phase 30 ausbildet. Die flüssige Phase 30 ist über den stromab vom
Phasenseparator 26 gelegenen Abschnitt der Zuführleitung 12 mit dem Unterkühler 6
strömungsverbunden, während über eine mit der Gasphase 29 strömungsverbundene Gasableitung
31 Gas aus der die Gasphase 29 abgeführt werden kann. Durch den Phasenseparator 26
wird, ähnlich wie durch den zweiten Unterkühler 21 in Vorrichtung 20, sichergestellt,
dass unmittelbar stromauf zum Entspannungsventil 14 kein oder nur in geringfügigen
Mengen gasförmiges Kühlmedium in der Zuleitung 12 vorhanden ist, wodurch Störungen
in der Funktion des Entspannungsventils 14 vermieden werden; gleichzeitig kann er
zur Vorkühlung des dem Unterkühler 6 zugeführten Kühlmediums eingesetzt werden, indem
die Gasphase 29 während des Betriebs auf einem geringeren Druck als der Druck am Boden
des Vorratstanks 11 gehalten wird.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1.
- Vorrichtung
- 2.
- Kühlkreislauf
- 3.
- Vorlaufleitung
- 4.
- Rücklaufleitung
- 5.
- Pumpe
- 6.
- Unterkühler
- 7.
- Druckbehälter
- 8.
- Kühlbad
- 9.
- Kühlschlange
- 10.
- -
- 11.
- Vorratstank
- 12.
- Zuführleitung
- 13.
- Luftverdampfer
- 14.
- Entspannungsventil
- 15.
- Gasabzugsleitung
- 16.
- Vakuumpumpe
- 17.
- Verbindungsleitung
- 18.
- Abzweigpunkt
- 19.
- Abzweigpunkt
- 20.
- Vorrichtung
- 21.
- Unterkühler
- 22.
- Wärmetauscher
- 23.
- Kühlbad
- 24.
- Entspannungsventil
- 25.
- Vorrichtung
- 26.
- Phasenseparator
- 27.
- Entspannungsventil
- 28.
- Behälter
- 29.
- Gasphase
- 30.
- Flüssige Phase
- 31.
- Gasableitung
1. Vorrichtung zum Kühlen eines Verbrauchers, mit einem dem Verbraucher zugeordneten
Kühlkreislauf (2) zum Zirkulieren einer Kühlflüssigkeit, in dem eine Pumpe (5) sowie
ein Unterkühler (6) vorgesehen ist, wobei der Unterkühler (6) einen über eine mit
einem Entspannungsventil (14) ausgerüstete Zuführleitung (12) mit einem Vorratstank
(11) für die Kühlflüssigkeit strömungsverbunden Behälter (7) zur Aufnahme eines Kühlbades
(8), eine am Behälter (7) angeordnete Gasabzugsleitung (15) zum Abführen verdampfter
Kühlflüssigkeit sowie einen beim bestimmungsgemäßen Einsatz der Vorrichtung (1, 20,
25) in das Kühlbad (8) eintauchenden und in den Kühlkreislauf (2) integrierten Wärmetauscher
(9) aufweist, wobei der Vorratstank (11) eingesetzt wird, um im Kühlkreislauf (2)
einen aufgrund von Dichte- oder Volumenschwankungen erforderlichen Druckausgleich
zu schaffen, wobei vom Kühlkreislauf (2) eine beim bestimmungsgemäßen Einsatz der
Vorrichtung (1, 20, 25) stets in beiden Richtungen strömungsoffene Verbindungsleitung
(17) abzweigt, die mit dem Vorratstank (11) und/oder der zum Kühlbad (8) des Unterkühlers
(6) führenden Zuführleitung (12), stromauf zum Entspannungsventil (14), strömungsverbunden
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Zuführleitung (12), zwischen der Ausmündung (18) der Verbindungsleitung (17)
und dem Entspannungsventil (14), ein zweiter Unterkühler (21) angeordnet ist und/oder
in der Zuführleitung (12), stromauf zum Entspannungsventil (14), ein Phasenabscheider
(26) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitung (17) in Strömungsrichtung gesehen zwischen Verbraucher und
Pumpe (5) in den Kühlkreislauf (2) einmündet.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasabzugsleitung (15) mit einer Vakuumpumpe (16) ausgerüstet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratstank (11) mit einem Druckaufbauverdampfer (13) ausgerüstet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Mess- und Regeleinrichtung die Temperatur des Kühlbades (8) in Abhängigkeit
vom Wärmeeintrag im Kühlkreislauf (2) regelbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbraucher ein supraleitendes Bauteil vorgesehen ist.
1. Device for cooling a consumer, having, assigned to the consumer, a cooling circuit
(2) for circulating a cooling fluid, in which there is provided a pump (5) and a super-cooler
(6), wherein the super-cooler (6) has: a container (7) which is fluidically connected,
via a supply line (12) equipped with an expansion valve (14), to a storage tank (11)
for the cooling liquid and which serves for accommodating a cooling bath (8); a gas
removal line (15), arranged on the container (7), for discharging evaporated cooling
liquid; and a heat exchanger (9) which, during proper use of the device (1, 20, 25),
is immersed in the cooling bath (8) and is integrated into the cooling circuit (2),
wherein the storage tank (11) is used to provide, in the cooling circuit (2), pressure
equalization that is required owing to fluctuations in volume or density,
wherein, during proper use of the device (1, 20, 25), there branches off from the
cooling circuit (2) a connection line (17) which is always fluidically open in both
directions and which is fluidically connected to the storage tank (11) and/or or to
the supply line (12) leading to the cooling bath (8) of the super-cooler (6), upstream
of the expansion valve (14), characterized in that
a second super-cooler (21) is arranged in the supply line (12), between the mouth
(18) of the connection line (17) and the expansion valve (14), and/or
that a phase separator (26) is provided in the supply line (12), upstream of the expansion
valve (14).
2. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the connection line (17) opens into the cooling circuit (2) between consumer and
pump (5) when viewed in the flow direction.
3. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the gas removal line (15) is equipped with a vacuum pump (16).
4. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the storage tank (11) is equipped with a pressurization vaporizer (13).
5. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the temperature of the cooling bath (8) can be controlled by means of a measuring
and control device, in dependence on the heat input in the cooling circuit (2).
6. Device according to one of the preceding claims, characterized in that a superconducting component is provided as the consumer.
1. Dispositif de refroidissement d'un consommateur, comprenant un circuit de refroidissement
(2) associé au consommateur pour faire circuler un liquide de refroidissement, dans
lequel est prévue une pompe (5) ainsi qu'un sous-refroidisseur (6), le sous-refroidisseur
(6) présentant un récipient (7) prévu pour contenir un bain de refroidissement (8),
en liaison fluidique, par le biais d'une conduite d'alimentation (12) équipée d'une
soupape de détente (14), avec un réservoir (11) pour le liquide de refroidissement,
une conduite d'extraction de gaz (15) disposée au niveau du récipient (7) pour évacuer
le liquide de refroidissement évaporé ainsi qu'un échangeur de chaleur (9) plongeant
dans le bain de refroidissement (8) et intégré au circuit de refroidissement (2) lors
de l'utilisation conforme du dispositif (1, 20, 25), le réservoir (11) étant utilisé
pour produire, dans le circuit de refroidissement (2), un équilibrage de pression
nécessaire du fait des variations de densité ou de volume, une conduite de liaison
(17) permettant toujours l'écoulement dans les deux directions lors de l'utilisation
conforme du dispositif (1, 20, 25) partant du circuit de refroidissement (2), laquelle
conduite est en liaison fluidique avec le réservoir (11) et/ou avec la conduite d'alimentation
(12) conduisant au bain de refroidissement (8) du sous-refroidisseur (6), en amont
de la soupape de détente (14),
caractérisé en ce que
dans la conduite d'alimentation (12), entre l'orifice de sortie (18) de la conduite
de liaison (17) et la soupape de détente (14), est disposé un deuxième sous-refroidisseur
(21) et/ou dans la conduite d'alimentation (12), en amont de la soupape de détente
(14), est prévu un séparateur de phases (26).
2. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la conduite de liaison (17), vu dans la direction d'écoulement, débouche entre le
consommateur et la pompe (5) dans le circuit de refroidissement (2).
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la conduite d'extraction de gaz (15) est équipée d'une pompe à vide (16).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir (11) est équipé d'un évaporateur à accumulation de pression (13).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la température du bain de refroidissement (8) peut être régulée en fonction de l'apport
de chaleur dans le circuit de refroidissement (2) au moyen d'un dispositif de mesure
et de réglage.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un composant supraconducteur est prévu en tant que consommateur.