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(11) |
EP 3 511 929 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.2020 Patentblatt 2020/45 |
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Anmeldetag: 16.01.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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MUSIKINSTRUMENTENSTÄNDER, INSBESONDERE MEHRFACH-GITARRENSTÄNDER, MIT STÜTZTEILEN
STAND FOR MUSICAL INSTRUMENT, IN PARTICULAR MULTIPLE GUITAR STAND, WITH SUPPORT COMPONENTS
SUPPORT D'INSTRUMENT DE MUSIQUE, EN PARTICULIER SUPPORT MULTIGUITARES, POURVU D'ÉLÉMENTS
DE SUPPORT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.07.2019 Patentblatt 2019/29 |
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Patentinhaber: Wilfer, Hans-Peter |
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08258 Markneukirchen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmidt, Roland
69115 Heidelberg (DE)
- Lackner, Klaus
69115 Heidelberg (DE)
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Vertreter: Zech, Stefan Markus |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postfach 86 06 24 81633 München 81633 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B3-102010 052 584 US-A1- 2004 237 755 US-A1- 2017 309 262
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DE-U1-202013 100 823 US-A1- 2009 184 074 US-B1- 6 296 213
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- KOENIG R: "ZUR BESCHR[NKUNG DES ANSPRUCHSINHALTS DURCHBAR-DERIVATE", MITTEILUNGEN
DER DEUTSCHEN PATENTANWAELTE, HEYMANN, KOLN, DE, 1. Januar 1997 (1997-01-01), Seite
62, XP001248632, ISSN: 0026-6884
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Musikinstrumentenständer, insbesondere Mehrfach-Gitarrenständer,
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Stützteil für einen solchen Musikinstrumentenständer
nach Anspruch 14.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Ständer für mehrere Musikinstrumente bekannt, die
einen Körper und einen Hals aufweisen, wie zum Beispiel Gitarren oder Bassgitarren.
Insbesondere Gitarristen und Bassisten besitzen und verwenden häufig verschiedene
Gitarren bzw. Bassgitarren, die sie zur Aufbewahrung oder zur Bereithaltung für den
Einsatz in einem Probenraum oder auf einer Bühne in einem Musikinstrumentenständer
abstellen möchten. Vor allem hochwertige Musikinstrumente sind empfindlich und müssen
vorsichtig abgestellt, d.h. abgestützt bzw. angelehnt werden. Musikinstrumentenständer
sollen deshalb einerseits gewährleisten, dass das abgestellte Instrument nicht beschädigt
wird, insbesondere nicht umfällt oder verkratzt, und andererseits eine gute Zugänglichkeit
zum Instrument für einen schnellen und problemlosen Instrumentenwechsel ermöglichen.
[0003] Die
US 2009/184074 A1 zeigt einen umbaubaren Instrumentenständer zur Aufnahme von Instrumenten verschiedener
Art und Größe. Stützteile für die Instrumente sind in verschiedenen Längspositionen
montierbar.
[0004] Aus der
US 6 296 213 B1 ist ein als Koffer ausgebildetet Instrumentenständer bekannt, der ein elastisches
Kissen zum Stützen der Instrumente aufweist.
[0005] Die
US 2004/237755 A1 betrifft einen als 3 Bein ausgebildeten Instrumentenständer mit einem Teleskoprohr.
[0007] Aus der
DE 10 2010 052 584 B3 ist ein Musikinstrumentenständer zur Ablage einer oder mehrerer einen Körper und
einen Hals aufweisenden Musikinstrumente, wie Gitarren, bekannt. Auf zwei voneinander
beabstandeten parallelen Längsträgern sind abwechselnd nebeneinander Zwischenstücke
und Querstreben angeordnet, die auf die Längsträger aufgeschoben werden. Die Querstreben
verbinden die Längsträger miteinander und sollen zum einen den Kontakt zwischen den
auf den Zwischenstücken abgestellten Musikinstrumenten und zum anderen eine Verdrehung
der Musikinstrumente und deren Durchfallen zwischen den Längsträgern verhindern. Durch
Anliegen der endseitigen Querstreben an Abschlussteilen werden die abwechselnd angeordneten
Zwischenstücke auf den Längsträgern miteinander verspannt und unverschiebbar gehalten.
[0008] Ein solcher Musikinstrumentenständer hat mehrere Nachteile. Zum einen ist die Position
der Zwischenstücke und Querstreben auf dem Längsträger festgelegt. Zum anderen kann
nur eine genau festgelegte Anzahl von Zwischenstücken und Querstreben mit jeweils
vorbestimmten Längen verwendet werden, die genau auf die Gesamtlänge der der Längsträger
abgestimmt sein muss. Außerdem ist der der bekannte Musikinstrumentenständer nicht
für alle Formen von Körpern verfügbarer Musikinstrumente geeignet.
[0009] Insgesamt erfüllen die aus dem Stand der Technik bekannten Musikinstrumentenständer
die hohen Anforderungen von Musikern an die individuelle Anpassbarkeit und flexible
Einsetzbarkeit nicht zufriedenstellend.
[0010] Die vorliegende Erfindung hat deshalb die Aufgabe, einen Musikinstrumentenständer
bereitzustellen, der flexibler einsetzbar ist.
[0011] Insbesondere soll der Musikinstrumentenständer für eine Vielzahl verschiedener Typen
von Musikinstrumenten, die mindestens einen Körper und einen Hals aufweisen, anpassbar
sein, vorzugsweise möglichst einfach. Weiterhin sollten Musikinstrumente sicher abgestellt
werden können, insbesondere ohne diese zu beschädigen.
[0012] Diese Aufgabe wird durch einen Musikinstrumentenständer nach dem Anspruch 1 sowie
durch ein Stützteil nach Anspruch 14 gelöst.
[0013] Insbesondere wird die Aufgabe gelöst durch einen Musikinstrumentenständer, insbesondere
Mehrfach-Gitarrenständer, zum Abstellen mindestens eines einen Körper und einen Hals
aufweisenden Musikinstruments, insbesondere mindestens einer Gitarre und/oder Bassgitarre,
wobei der Musikinstrumentenständer ein Gestell und mindestens ein Paar von an dem
Gestell montierbaren Stützteilen mit je einer Abstützfläche für den Körper des Musikinstruments
umfasst, wobei das Gestell einen Stützrahmen mit zwei parallel zueinander verlaufenden
Stützholmen mit jeweils nicht-rotationssymmetrischer, insbesondere mehreckiger, Querschnittsform
und einen mit dem Stützrahmen, vorzugsweise schwenkbeweglich, verbundenen Anlagebügel,
aufweist, wobei der Anlagebügel einen parallel zu den Stützholmen verlaufenden Anlageholm
und mindestens einen den Anlageholm jeweils mit den Stützrahmen verbindenden Stützarm
aufweist, wobei der Anlageholm, unmittelbar oder über an dem Anlageholm befestigbare
Anlageelemente, mindestens eine Anlagefläche für den Hals des Musikinstrumentes definiert,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stützteile jeweils eine an die Querschnittsform der
Stützholme angepasste Befestigungsausnehmung zur Befestigung jedes Stützteils an einem
Stützholm in mindestens einer relativ zum Stützholm rotatorisch festgelegten Stützausrichtung
aufweisen, wobei jedes Stützteil in einer relativ zum Stützholm rotatorisch festgelegten
ersten Stützausrichtung, insbesondere zum Abstützen eines ersten Musikinstruments,
und einer relativ zum Stützholm rotatorisch festgelegten zweiten Stützausrichtung,
insbesondere zum Abstützen eines vom ersten Musikinstrument verschiedenen zweiten
Musikinstruments, an den Stützholmen montierbar ausgebildet ist, wobei die erste und
die zweite Stützausrichtung gegeneinander verdreht sind.
[0014] Insbesondere weist ein Stützholm eine Längsachse auf, wobei der Stützholm in einer
Ebene senkrecht zur Längsachse eine nicht-rotationssymmetrische Querschnittsform bzw.
ein nicht-rotationssymmetrisches Querschnittsprofil hat. Unter einer nicht-rotationssymmetrischen
Querschnittsform des Stützholms kann eine solche Querschnittsform verstanden werden,
die bei einer Rotation (Verdrehung) um einen beliebigen Winkel um die Längsachse des
Stützholms nicht deckungsgleich mit sich selbst ist. Beispielsweise kann die Querschnittsform
polygonal, insbesondere rechteckig, oval, elliptisch, kreuzförmig, T-förmig oder ein
länglicher Querschnitt mit halbkreisförmigen schmalen Seiten (Form eines Langlochs)
sein. Insbesondere ist die Querschnittsform nicht kreisförmig. Insbesondere ist zwischen
einem Stützholm und einer Befestigungsausnehmung ein Formschluss herstellbar. Insbesondere
stimmt die Querschnittsform des Stützholms mit einem Querschnitt oder einer Kontur
der Befestigungsausnehmung zumindest im Wesentlichen überein.
[0015] Ein Stützteil ist vorzugsweise dazu ausgebildet, den Körper eines Musikinstruments
in vertikaler Richtung (senkrecht zum Stützholm) und in seitlicher Richtung (längs
zum Stützholm) abzustützen. Vorzugsweise sind die Stützteile untereinander nicht miteinander
verbunden und können auf den Stützholmen, zumindest unter Aufbringung einer Mindestlängskraft,
axial verschieblich angeordnet sein. Bevorzugt sind die Querschnittsformen der beiden
Stützholme und die Befestigungsausnehmungen der Stützteile (aller Stützteile) gleich.
Insbesondere sind beide Stützteile eines Paares auf jedem der beiden Stützholme befestigbar.
Ein Stützteil kann in mehreren relativ zum Stützholm rotatorisch festgelegten Stützausrichtungen
an einem Stützholm befestigbar sein, insbesondere in zwei verschiedenen Stützausrichtungen.
Es können auch drei oder vier verschiedene Stützausrichtungen vorgesehen sein.
[0016] Ein Stützteil kann einteilig oder mehrteilig ausgeführt sein, wobei insbesondere
bezogen auf die Längsachse eines Stützholms innere und äußere Elemente eines Stützteils
und/oder bezogen auf die Längsrichtung eines Stützholms hintereinander angeordnete
Elemente eines Stützteils vorgesehen sein können. Ein Musikinstrumentenständer kann
verschiedene Stützteile, insbesondere Paare von Stützteilen, umfassen, die sich insbesondere
in ihrer Länge, der Form ihrer Abstützfläche und/oder durch ihr Material bzw. ihre
Materialien unterscheiden können und insbesondere auf die Körperform eines oder mehrerer
bestimmter Musikinstrumente abgestimmt sein können. Insbesondere kann ein Stützteil,
oder ein Element eines Stützteils, mehrere Materialien umfassen.
[0017] Vorzugsweise sind an beiden Seiten des Musikinstrumentenständers Stützarme vorgesehen,
die mit dem Anlageholm einen Anlagebügel bilden. Es ist aber auch ein, mittiger oder
seitlicher, einziger Stützarm denkbar, mit dem der Anlageholm T-förmig bzw. L-förmig
verbunden sein kann.
[0018] Ein erfindungsgemäßer Musikinstrumentenständer hat den Vorteil, dass ein Stützteil,
bzw. ein Paar von (sich gegenüberliegenden) Stützteilen, in einer beliebigen axialen
Position auf einem Stützholm befestigt bzw. dorthin verschoben werden kann, beispielsweise
wenn ein bestimmter Abstand zwischen benachbarten abgestellten Musikinstrumenten gewünscht
wird oder erforderlich ist. Außerdem kann die Anzahl der auf einem Stützholm zu befestigenden
Stützteile frei gewählt werden, da jedes Stützteil durch die Befestigungsausnehmung
seine rotatorische Position selbst festlegen kann, d.h. unabhängig von weiteren eventuell
vorhandenen Stützteilen. Außerdem können einzelne Stützteile bei Bedarf ausgetauscht
werden, ohne dass andere Stützteile angepasst werden müssen. Stützteile verschiedener
Länge und Form können durcheinander ersetzt und miteinander kombiniert werden. Der
Musikinstrumentenständer ist durch die Montage verschiedener Stützteile in jeweils
mindestens einer Stützausrichtung variabel konfigurierbar. Außerdem können separate
Befestigungsmittel zur verdrehfesten Befestigung eines Stützteils an einem Stützholm
entfallen, wodurch die Montage vereinfacht wird. Insgesamt durch einen erfindungsgemäßen
Musikinstrumentenständer die Flexibilität und Anpassbarkeit verbessert.
[0019] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die erste und die zweite
Stützausrichtung um einen Winkel zwischen 60° und 120°, bevorzugt um 90°, gegeneinander
verdreht. Der Winkel kann insbesondere zwischen 70° und 110°, zwischen 80° und 100°
oder zwischen 85° und 95° betragen. Insbesondere zeigen die Abstützflächen der Stützteile
eines Paares in einer ersten Stützausrichtung aufeinander zu (V-förmige Ausrichtung
der Abstützflächen) und in einer zweiten Stützausrichtung voneinander weg (A-förmige
Ausrichtung der Abstützflächen), wobei sie vorzugsweise einen Winkel zwischen 60°
und 120°, bevorzugt von 90° miteinander einschließen. Verschiedene Stützausrichtungen
eines Stützteils sind insbesondere durch eine Befestigung in umgekehrter Richtung
bezogen auf die Längsrichtung des Stützholms (Umdrehen), eine Befestigung in einer
anderen rotatorischen Winkelposition bezogen auf Längsachse des Stützholms (verdrehtes
Aufschieben bzw. Aufklemmen) oder durch eine Befestigung eines Stützteils auf dem
jeweils anderen Stützholm (Ver- bzw. Austausch) erreichbar. Durch verschiedene Stützausrichtungen
eines Stützteils ist der Musikinstrumentenständer auf verschiedene Typen von Musikinstrumenten,
insbesondere Gitarren mit unterschiedlichen Körperformen, z.B. rundlichen (V-förmige
Ausrichtung der Abstützflächen) oder V-förmigen Körpern (A-förmige Ausrichtung der
Abstützflächen), anpassbar.
[0020] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung definiert die Abstützfläche eine
Abstützebene, die schräg, vorzugsweise um zwischen 30° und 60°, bevorzugt um 45°,
verdreht, zu einer Symmetrieachse der Befestigungsausnehmung verläuft. Vorzugsweise
verlaufen Abstützebenen schräg zur Horizontalen. Dadurch können die Stützholme anders
als die gewünschten Abstützebenen ausgerichtet werden.
[0021] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Befestigungsausnehmung
in einem Stützteil exzentrisch, insbesondere gegenüber einer Mittelachse des Stützteils
versetzt, angeordnet. Eine Mittelachse kann als im montierten Zustand des Stützteils
senkrecht zur Längsachse des Stützholms verlaufend verstanden werden. Insbesondere
erstreckt sich die Abstützfläche einseitig von der Befestigungsausnehmung weg bzw.
kragt gegenüber der Längsachse des Stützholms aus. Auf diese Weise wird eine größere
Abstützfläche eines Stützteils, insbesondere eine größere Spannweite zwischen den
beiden Abstützflächen eines Paares von gegenüberliegenden Stützteilen erreicht, wodurch
ein Musikinstrument sicherer abgestützt werden kann.
[0022] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Anlageholm eine nicht-rotationssymmetrische,
insbesondere mehreckige, Querschnittsform auf, wobei das Anlageelement eine an die
Querschnittsform des Anlageholms angepasste Befestigungsausnehmung zur Befestigung
des Anlageelements an dem Anlageholm aufweist. Insbesondere weist das Anlageelement
neben der Anlagefläche seitliche Stützflächen zur seitlichen Fixierung eines Halses
des zugeordneten Musikinstruments auf. Die Anlageflächen der Anlageelemente können
an eine bestimmte Halsgeometrie des zugeordneten Musikinstruments angepasst sein.
Ein Anlageelement kann eine Einbuchtung zur Ausbildung der Anlagefläche aufweisen.
Ein Anlageelement kann auch, insbesondere bei langen Ausführungsformen von Anlageelementen,
eine Doppeleinbuchtung mit einem Mittelvorsprung aufweisen, beispielsweise um den
Hals einer Gitarre, insbesondere Akustikgitarre, in beiden möglichen Abstellorientierungen
abzustützen. Das Anlageelement ist vorzugsweise einstückig, beispielsweise aus einem
thermoplastischen Elastomer (TPE), hergestellt. Ein solches Anlageelement hat ähnliche
Vorteile wie sie bereits im Zusammenhang mit den Stützteilen erläutert wurden. Insbesondere
kann ein Anlageelement in axialer Richtung des Anlageholms frei positioniert bzw.
verschoben werden, insbesondere unabhängig von weiteren vorgesehenen Anlageelementen.
Separate Befestigungsmittel zur verdrehfesten Befestigung eines Anlageelements am
Anlageholm können entfallen, wodurch die Montage vereinfacht wird.
[0023] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Befestigungsausnehmung
der Stützteile und/oder des Anlageelements als eine Durchgangsöffnung oder eine Federklemme
ausgebildet, wobei die Stützteile und/oder das Anlageelement insbesondere auf die
Stützholme bzw. den Anlageholm in Längsrichtung aufschiebbar bzw. in Querrichtung
aufklemmbar sind. Die Stützteile und/oder das Anlageelement können auch aufsteckbar
bzw. aufclipbar ausgebildet sein. Auf diese Weise wird eine formschlüssig verdrehfeste
Verbindung zwischen der Befestigungsausnehmung und dem Stützholm erzielt. Eine Federklemme
(Clip) ist insbesondere aus einem (im Bereich der Befestigungsausnehmung) elastischen
Material und mit einer einseitig offenen Befestigungsausnehmung des Stützelements
ausführbar. Durch ein Aufschieben oder Aufklemmen wird die Montage der Stützteile
bzw. der Anlageelemente vereinfacht. Separate Befestigungselemente, wie z.B. Schrauben,
können entfallen.
[0024] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bildet das Stützteil eine zentrale
Abstützfläche zum Abstützen eines Körpers eines Musikinstruments und zwei sich gegenüberliegende
seitliche Stützflächen zur Begrenzung der seitlichen Bewegung des Körpers des Musikinstruments
aus. Durch die zentrale Abstützfläche kann der Körper eines Musikinstruments vor allem
in vertikaler Richtung abgestützt werden. Durch die seitlichen Stützflächen kann eine
seitliche Verdrehung des Körpers des Musikinstruments durch das Stützteil verhindert
oder zumindest begrenzt werden.
[0025] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das Stützteil in einem Bereich
der Befestigungsausnehmung steifer, vorzugsweise aus einem Material mit höherer Steifigkeit,
ausführt ist als im Bereich der zentralen Abstützfläche und/oder im Bereich der seitlichen
Stützflächen. Insbesondere ist das Stützteil im Bereich der Befestigungsausnehmung
vorzugsweise biegesteif und/oder torsionssteif und im Bereich der zentralen Abstützfläche
und/oder im Bereich der seitlichen Stützflächen vorzugsweise weichelastisch ausgeführt.
Die Steifigkeit des Stützteils kann durch dessen (inneren) Aufbau und durch die verwendeten
Materialien bereichsweise bestimmt werden. Ein einstückiges Stützteil könnte bereichsweise
aus anderen Materialkomponenten oder einer anderen Materialstruktur hergestellt sein,
beispielsweise aus einem feinporigen Schaumstoff für eine höhere Steifigkeit und einem
grobporigen Schaumstoff für eine niedrigere Steifigkeit. Das Stützteil kann bereichsweise
hohl, optional mit einer inneren Poren-, Streben- oder Wabenstruktur, ausgeführt sein,
um bereichsweise nachgiebig bzw. elastisch zu sein. Die einzelnen Elemente eines mehrteiligen
Stützteils können aus Materialien verschiedener Steifigkeit hergestellt sein. Das
Stützteil ist im Bereich der Befestigungsausnehmung insbesondere ausreichend steif
ausgeführt, um eine Verdrehung des Stützteils relativ zum Stützholm unter dem Gewicht
eines abgestellten Musikinstruments zu verhindern. Vorteilhaft ist das Stützteil im
Bereich der Abstützfläche weichelastisch ausgebildet, um sich der Kontur des Körpers
des abgestellten Musikinstruments zumindest bereichsweise anzupassen und dieses insbesondere
nicht zu beschädigen.
[0026] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das Stützteil ein Mittelelement
und zwei beidseitig zum Mittelelement angeordnete, vorzugsweise mit dem Mittelelement
verbindbare, Seitenelemente auf, wobei das Mittelelement vorzugsweise die zentrale
Abstützfläche und die seitlichen Stützflächen ausbildet, wobei das Mittelelement insbesondere
weichelastisch, vorzugsweise ein Elastomer, bevorzugt thermoplastisches Elastomer
(TPE), umfassend, ausgeführt ist. Dadurch können verschiedene Funktionen des Stützteils
jeweils von den einzelnen Elementen des Stützteils übernommen werden, insbesondere
der unmittelbare Kontakt mit dem Musikinstrument und die Verbindung des Stützteils
mit dem Stützholm.
[0027] In einer vorteilhaften Weiterbildung dieses Aspekts der Erfindung bildet das Seitenelement
die Befestigungsausnehmung aus, wobei das Seitenelement insbesondere biegesteif und/oder
torsionssteif, vorzugsweise aus einem Thermoplast, bevorzugt Polyamid, ausgeführt
ist. Beispielsweise ist ein Seitenelement aus PA6 hergestellt. Ein biegesteifes und/oder
torsionssteifes Seitenelement hat eine ausreichende Stabilität, um eine Verbiegung
und Verdrehung relativ zu den Stützholmen zu verhinden.
[0028] Ein Stützteil mit einem Mittelelement und zwei Seitenelementen hat den Vorteil, dass
die einzelnen Elemente separat hergestellt werden können, insbesondere aus verschiedenen
Materialien. Dadurch können die verschiedenen Funktionen eines Stützteils durch die
einzelnen Elemente erfüllt werden. Insbesondere verhindern die Seitenelemente eine
Verdrehung des Stützteils relativ zum Stützholm, während das Mittelelement eine sichere
und schonende Abstützung des Musikinstruments sicherstellt.
[0029] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das Mittelelement an einer
äußeren Seitenfläche über eine verdrehfeste Formschlussverbindung mit einem Seitenelement
verbindbar, insbesondere mittels zueinander passend ausgebildeter, vorzugsweise abgestufter,
Randprofile. Die Randprofile sind vorzugsweise zumindest abschnittsweise umlaufend
entlang der Umfangskonturen des Mittelelements bzw. des Seitenelements um die Längsachse
des Stützholms ausgebildet. Ein oder beide Seitenelemente können auf das Mittelelement
aufsteckbar ausgeführt sein. Die Seitenteile haben vorzugsweise eine, insbesondere
gleichschenklige, (abgerundete) dreieckige Grundform, die insbesondere im Bereich
einer Ecke (eckig) an die Befestigungsausnehmung angepasst ist. Eine verdrehfeste
Formschlussverbindung zwischen dem Mittelelement und einem Seitenelement hat den Vorteil,
dass das Mittelelement selbst keine zur Querschnittsform des Stützholms passende Befestigungsausnehmung
aufweisen muss. Insbesondere kann das Mittelelement auf diese Weise als Höhlkörper
ausgeführt werden, wodurch sich dessen Formelastizität bzw. Weichheit erhöhen lässt.
[0030] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfasst das Mittelelement einen
in Längsrichtung beidseitig offenen Hohlkörper, wobei in einem zentralen Bereich des
Hohlkörpers an einer Außenseite die Abstützfläche und in mindestens einem seitlichen
Bereich des Hohlkörpers ein gegenüber der Abstützfläche, vorzugsweise bogenförmig,
hervorstehender Stützrand die seitlichen Stützflächen ausbildet. Insbesondere bildet
der Hohlkörper eine Durchgangsöffnung zur Durchführung des Stützholms in Längsrichtung
aus. Insbesondere bildet der Stützrand die seitlichen Stützflächen an einer zum zentralen
Bereich des Hohlkörpers hin ausgerichteten inneren Seitenflächen aus. Vorzugsweise
geht die Abstützfläche kontinuierlich in die seitlichen Stützflächen über. Insbesondere
bildet der Hohlkörper an einer Außenseite eine (im unverformten Zustand des Mittelelements,
d.h. ohne abgestützes Musikinstrument) ebene Abstützfläche mit sich seitlich daran
anschließenden nach innen gewölbten (konkaven) seitlichen Stützflächen aus. Insbesondere
weist der Hohlkörper im zentralen Bereich einen gegenüber den seitlichen Bereichen
schmäleren (länglichen) Querschnitt auf, wobei sich der Querschnitt in den seitlichen
Bereichen zu den Rändern bzw. zum Randprofil hin (stetig) aufweitet, wobei sich der
Randquerschnitt des Hohlkörpers vorzugsweise an den (dreieckigen) Randquerschnitt
der Seitenteile angepasst. Ein als Hohlkörper ausgebildetes Mittelelement ist einfach
und kostengünstig herstellbar und kann eine hohe Elastizität bzw. Weichheit aufweisen.
Dadurch kann sich das Stützteil gut an die Kontur des Körpers des Musikinstruments
anlegen.
[0031] In einer alternativen Weiterbildung der Erfindung weist das Stützteil ein inneres
Trägerelement, das die Befestigungsausnehmung ausbildet, und ein an dem inneren Trägerelement
befestigbares, insbesondere aufsteckbares, äußeres, vorzugsweise einstückiges, Abdeckelement
auf, das insbesondere die zentrale Abstützfläche und die seitlichen Stützflächen ausbildet,
wobei vorzugsweise das innere Trägerelement biegesteif und/oder torsionssteif und
das Abdeckelement weichelastisch ausgebildet ist. Das Abdeckelement kann an seiner
Rückseite Befestigungsmittel zum Aufstecken auf das innere Trägerelement aufweisen,
der insbesondere an die Form des inneren Trägerelements angepasst ist. Insbesondere
ist das innere Trägerelement in einer relativ zum Stützholm rotatorisch festgelegten
ersten Stützausrichtung und einer zweiten Stützausrichtung montierbar, insbesondere
auf einen Stützholm in Längsrichtung aufschiebbar bzw. in Querrichtung aufklemmbar.
Das Abdeckelement ist vorzugsweise ein thermoplastisches Elastomer (TPE) umfassend
ausgeführt.
[0032] Die Aufgabe wird außerdem insbesondere gelöst durch ein Stützteil, das zur Befestigung
an einem Stützholm mit nicht-rotationssymmetrischer Querschnittsform eines erfindungsgemäßen
Musikinstrumentenständers ausgebildet ist, wobei das Stützteil eine Abstützfläche
für den Körper eines einen Körper und einen Hals aufweisenden Musikinstruments, insbesondere
einer Gitarre und/ oder Bassgitarre, umfasst und wobei das Stützteil eine an die nicht-rotationssymmetrische
Querschnittsform des Stützholms angepasste Befestigungsausnehmung zur Befestigung
des Stützteils an dem Stützholm in mindestens einer relativ zum Stützholm rotatorisch
festgelegten Stützausrichtung aufweist, wobei die Befestigungsausnehmung so ausgebildet
ist, dass das Stützteil in einer relativ zum Stützholm rotatorisch festgelegten ersten
Stützausrichtung, insbesondere zum Abstützen eines ersten Musikinstruments, und einer
relativ zum Stützholm rotatorisch festgelegten zweiten Stützausrichtung, insbesondere
zum Abstützen eines vom ersten Musikinstrument verschiedenen zweiten Musikinstruments,
an dem Stützholm montierbar ausgebildet ist, wobei die erste und die zweite Stützausrichtung
gegeneinander verdreht sind.
[0033] Die Aufgabe wird außerdem insbesondere gelöst durch einen Musikinstrumentenständer,
insbesondere Mehrfach-Gitarrenständer, zum Abstellen mindestens eines einen Körper
und einen Hals aufweisenden Musikinstruments, insbesondere mindestens einer Gitarre
und/oder Bassgitarre, nämlich durch einen zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständer,
wobei der Musikinstrumentenständer ein Gestell und mindestens ein Paar von an dem
Gestell montierbaren Stützteilen mit je einer Abstützfläche für den Körper des Musikinstruments
umfasst, wobei das Gestell einen Stützrahmen mit zwei parallel zueinander verlaufenden
Stützholmen mit jeweils nicht-rotationssymmetrischer, insbesondere mehreckiger, Querschnittsform
und einen mit dem Stützrahmen, vorzugsweise schwenkbeweglich, verbundenen Anlagebügel,
aufweist, wobei der Anlagebügel einen parallel zu den Stützholmen verlaufenden Anlageholm
und mindestens einen den Anlageholm jeweils mit den Stützrahmen verbindenden Stützarm
aufweist, wobei der Anlageholm, unmittelbar oder über an dem Anlageholm befestigbare
Anlageelemente, mindestens eine Anlagefläche für den Hals des Musikinstrumentes definiert,
dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Stützarm teleskopierbar mit jeweils
einem äußeren Stützarmprofil und einem darin verschieblich aufgenommenem inneren Stützarmprofil
ausgebildet sind.
[0034] Das äußere Stützarmprofil kann aus einem anderen Material als das innere Stützarmprofil
hergestellt sein. Vorzugsweise ist das äußere Stützarmprofil aus einem Aluminiumrohr
hergestellt, während das innere Stützarmprofil ein Kunststoff-Spritzgussteil, vorzugsweise
aus faserverstärktem Kunststoff, z.B. Polyamid, ist. Ein teleskopierbarer Musikinstrumentenständer
hat zum einen den Vorteil, dass der Anlageholm in einer gewünschten Höhe positioniert
werden kann, beispielsweise in Abhängigkeit der Länge der Hälse der abzustellenden
Musikinstrumente. Dadurch wird die Flexibilität beim Einsatz und Anpassbarkeit für
verschiedene Musikinstrumente weiter erhöht. Zum anderen ermöglicht ein teleskopierbar
Stützarm ein kleineres Aufstellmaß bzw. Packmaß des Musikinstrumentenständers, beispielsweise
im nicht verwendeten Zustand oder zum Transport.
[0035] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Stützarm Arretierungsmittel,
insbesondere zwischen dem äußeren und inneren Stützarmprofil auf, um den Anlageholm
in einer bestimmten teleskopierten Position festzulegen. Als Arretierungsmittel kann
ein Rastmechanismus, vorzugsweise mit einem betätigbaren Arretierungsknopf, in einem
Überlappungsabschnitt des äußeren Stützarmprofils mit dem inneren Stützarmprofil vorgesehen
sein.
[0036] Die Aufgabe wird außerdem insbesondere gelöst durch einen Musikinstrumentenständer,
insbesondere Mehrfach-Gitarrenständer, zum Abstellen mindestens eines einen Körper
und einen Hals aufweisenden Musikinstruments, insbesondere mindestens einer Gitarre
und/oder Bassgitarre, nämlich durch einen zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständer,
wobei der Musikinstrumentenständer ein Gestell und mindestens ein Paar von an dem
Gestell montierbaren Stützteilen mit je einer Abstützfläche für den Körper des Musikinstruments
umfasst, wobei das Gestell einen Stützrahmen mit zwei parallel zueinander verlaufenden
Stützholmen mit jeweils nicht-rotationssymmetrischer, insbesondere mehreckiger, Querschnittsform
und einen mit dem Stützrahmen verbundenen Anlagebügel, aufweist, wobei der Anlagebügel
einen parallel zu den Stützholmen verlaufenden Anlageholm und mindestens einen den
Anlageholm jeweils mit den Stützrahmen verbindenden Stützarm aufweist, wobei der Anlageholm,
unmittelbar oder über an dem Anlageholm befestigbare Anlageelemente, mindestens eine
Anlagefläche für den Hals des Musikinstrumentes definiert, wobei der Stützrahmen über
mindestens ein Schwenkgelenk mit dem Anlagebügel schwenkbeweglich verbunden ist, wobei
der Anlagebügel erste Einrastmittel aufweist und mittels eines Rastmechanismus in
mindestens einer Endstellung festlegbar ist, vorzugsweise in beiden Endstellungen.
[0037] Ein schwenkbeweglicher Anlagebügel hat den Vorteil, dass die Position des Anlagebügels
veränderlich ist, beispielsweise um den Neigungswinkel des Anlagebügels gegenüber
dem Stützrahmen für bestimmte Musikinstrumente einzustellen. Dadurch wird der Musikinstrumentenständers
flexibler einsetzbar. Durch die Einrastung des Anlagebügels in einer Endstellung kann
der Anlagebügel gegen ein unbeabsichtigtes Verschwenken (Umklappen) gesichert werden.
Dadurch kann eine Beschädigung der abgestellten Musikinstrumente und/oder ein unbeabsichtigtes
Ausschwenken des Anlagebügels z.B. beim Transport verhindert werden.
[0038] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfasst der Rastmechanismus ein
mit dem Stützrahmen fest verbundenes Biegeelement, vorzugsweise ein an den Stützrahmen
angegossenes Kunststofffederelement, das einen Biegefreiheitsgrad senkrecht zur Schwenkachse
des Schwenkgelenks und zu ersten Einrastmitteln korrespondierende zweite Einrastmittel
aufweist und eine sich am Stützrahmen abstützende Feder, vorzugsweise aus Metall,
die das Biegeelement in Richtung der Schwenkachse mit einer Einrastfederkraft beaufschlagt.
Ein solcher Rastmechanismus ist konstruktiv einfach umzusetzen. Die Feder ist vorzugsweise
von der Unterseite des Stützrahmens her in eine Aufnahmeöffnung eines Querträger des
Stützrahmens einsetzbar. Die Verwendung einer metallischen Feder hat den Vorteil,
dass der Rastmechanismus mit einer ausreichend großen Einrastfederkraft beaufschlagt
werden kann.
[0039] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Feder zwei Federschenkelpaare
und eine die Federschenkelpaare verbindende Querstrebe auf, wobei die Federschenkelpaare
an dem Stützrahmen anliegen und die Querstrebe in eine Nut des Biegeelements eingreift.
Die Feder ist insbesondere als ein gebogener Drahtbügel ausgebildet, z.B. mit einem
Durchmesser von ungefähr 3 mm aus Stahl. Auf diese Weise kann die Feder das Biegeelement
mit einer ausreichend großen Einrastfederkraft beaufschlagen.
[0040] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung greifen Federschenkelenden der
Feder in eine Umfangsnut der Achse des Schwenkgelenks ein, insbesondere um die Achse,
bzw. den Achsbolzen, axial zu sichern. Die Federschenkelenden werden insbesondere
durch gerade Schenkelabschnitte der Feder gebildet. Auf diese Weise kann die Feder
zusätzlich zur Vorspannung des Biegeelementes die Funktion der Sicherung der Achse
erfüllen.
[0041] Obwohl es erfindungsgemäß aufgrund der an die Querschnittsform der Stützholme angepasste
Befestigungsausnehmung der Stützteile für deren rotatorische Festlegung im Gegensatz
zum Stand der Technik nicht notwendig ist, dass die Gesamtlänge der auf einem Stützholm
montierten Stützteile auf die Länge der Längsträger abgestimmt ist, kann dies trotzdem
der Fall sein. Zum einen können die Längen verschiedener montierbarer Stützteile,
bzw. ein Satz von zur Montage geeigneter Stützteile verschiedener Längen, so aufeinander
und auf die Länge der Stützholme abgestimmt sein, dass eine Vielzahl verschiedener
Konfigurationen herstellbar ist. Zum anderem können Füllelemente vorgesehen sein,
die zwischen zwei benachbarte Stützteile aufgeschoben oder aufgesteckt werden, um
eine axiale Verschiebung der Stützteile zueinander im montierten Zustand zu verhindern.
Beispielsweise könnten Stützteile mit Längen von 120 mm oder 180 mm haben und Füllelemente
mit einer Länge von 30 mm vorgesehen sein, um in verschiedenen Konfigurationen auf
einem Stützholm mit einer freien Montagelänge (Länge des Stützholms zwischen zwei
Querträgern) von 420 mm, 660 mm oder 900 mm montiert zu werden.
[0042] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert, die jeweils schematische Darstellungen sind. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers mit drei Paaren
von erfindungsgemäßen Stützteilen in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 2
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers mit vier Paaren
von erfindungsgemäßen Stützteilen gleicher Länge in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 3
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers mit vier Paaren
von erfindungsgemäßen Stützteilen verschiedener Länge in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 4
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers in einer perspektivischen
Explosionsansicht mit einem Paar von erfindungsgemäßen Stützteilen;
- Figur 5
- zwei Ausführungsformen eines Paares von erfindungsgemäßen Stützteilen nach den Figuren
1 bis 4 mit unterschiedlicher Länge in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 6
- eine schematische Darstellung eines Paares von erfindungsgemäßen Stützteilen nach
Figur 5 in einer perspektivischen Explosionsansicht;
- Figur 7a
- einen Musikinstrumentenständer nach den Figuren 1 bis 4 in einer Seitenschnittansicht
mit Stützteilen in einer ersten Stützausrichtung mit einem ersten Musikinstrument;
- Figur 7b
- einen Musikinstrumentenständer nach Figur 7a mit Stützteilen in einer zweiten Stützausrichtung
mit einem zweiten Musikinstrument;
- Figur 8a
- ein Schenkgelenk einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers
mit einer ersten Endstellung des Anlagebügels in einer Seitenschnittansicht;
- Figur 8b
- ein Schenkgelenk nach Figur 8a mit einer zweiten Endstellung des Anlagebügels in einer
Seitenschnittansicht;
- Figur 9
- ein Schenkgelenk nach den Figuren 8a und 8b in einer perspektivischen Explosionsansicht;
- Figur 10
- ein Musikinstrumentenständer nach Figur 1 mit verschwenktem Anlagebügel;
- Figur 11
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers mit drei Paaren
von erfindungsgemäßen Stützteilen und teleskopierbaren Stützarmen in einer perspektivischen
Ansicht;
- Figur 12
- ein Musikinstrumentenständer nach Figur 11 in einer Seitenansicht;
- Figur 13
- ein Musikinstrumentenständer nach Figur 11 mit verschwenktem Anlagebügel;
- Figur 14a
- ein Gestell einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers
mit einem inneren Trägerelement eines erfindungsgemäßen Stützteils in einer perspektivischen
Ansicht;
- Figur 14b
- den Musikinstrumentenständer nach Figur 14a mit einem erfindungsgemäßen Stützteil
mit einem äußeren Abdeckelement;
- Figur 15
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers mit drei verschiedenen
Musikinstrumenten in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 16a
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikinstrumentenständers mit einem Paar
von erfindungsgemäßen Stützteilen in einer perspektivischen Explosionsansicht;
- Figur 16b
- einen Musikinstrumentenständer nach Figur 16a mit fünf Paaren von erfindungsgemäßen
Stützteilen;
[0043] In der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung werden für gleiche und gleich wirkende
Elemente dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0044] Die Figuren 1 bis 4 zeigen jeweils Ausführungsformen eines Musikinstrumentenständers
1 mit drei (Figur 1), vier (Figuren 2 und 3) oder nur einem (Figur 4) Paar von erfindungsgemäßen
Stützteilen 20a, 20b mit jeweils gleicher Funktion.
[0045] Der in Figur 1 dargestellte Musikinstrumentenständer 1 besteht aus einem Gestell
10 und einem damit verbundenen Anlagebügel 14. Das Gestell 10 weist einen Stützrahmen
11 auf, der durch zwei parallel verlaufende Stützholme 12a, 12b und die Stützholme
12a, 12b verbindende Querträger 19 gebildet wird. Auf die Stützholme 12a, 12b sind
jeweils Stützteile 20a bzw. 20b aufgeschoben (siehe Figur 4) wobei in Figur 1 die
drei Paare von insgesamt sechs gleichen Stützteilen 20a, 20b allesamt in einer ersten
Stützausrichtung S1 auf den Stützholmen 12a bzw. 12b montiert sind. Die Stützteile
20a, 20b können einteilig oder mehrteilig, insbesondere aus mehreren Materialien bestehend,
ausgeführt sein. Dadurch können z.B. bis zu drei gleichartige Gitarren in dem Musikinstrumentenständer
1 abgestellt werden. Die Stützteile 20a, 20b sind schalenförmig ausgebildet und dienen
der Abstützung des Körpers eines Musikinstruments 2, beispielsweise einer elektrischen
oder akustischen Gitarre bzw. einer Bassgitarre. Die montierten Stützteile 20a, 20b
haben die gleiche Länge, wobei Stützteile 20a, 20b voneinander unabhängig montierbar
und austauschbar sind. Es können Stützteile 20a, 20b unterschiedlicher Länge montiert
werden. Über zwei Schwenkgelenke 18 ist der Anlagebügel 14 mit dem Stützrahmen 11
verbunden. Der Anlagebügel 14 umfasst zwei seitliche Stützarme 16, 17, die über Anschlussteile
mit einem parallel zu den Stützholmen 12a, 12b verlaufenden Anlageholm 15 verbunden
sind. Auf den Anlageholm 15 sind drei Anlageelemente 30 aufgeschoben, die Anlageflächen
31 mit seitlichen Anlageflächen 32, 33 zum Anlehnen des Halses eines in einem Stützteil
20a, 20b abgestützten Musikinstruments 2 ausbilden. An einer Rückseite weist der Stützrahmen
11 Fußelemente 110 auf, um den Musikinstrumentenständer 1 im zusammengeklappten Zustand
Aufstellen zu können.
[0046] In der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform des Musikinstrumentenständers 1 sind
von den insgesamt vier Paaren von Stützteilen 20a, 20b die vorderen beiden Paare in
einer zweiten Stützausrichtung S2 montiert, während die hinteren beiden Paare in einer
ersten Stützausrichtung S1 montiert sind. Zwischen den beiden Stützausrichtungen S1,
S2 kann durch ein Ummontieren der Stützteile 20a, 20b hin und her gewechselt werden.
Dies kann entweder das Vertauschen der beiden Stützteile 20a und 20b eines Paares,
d.h. durch die Montage der Stützteile 20a und 20b auf dem jeweils anderen Stützholm
12b bzw. 12a geschehen, oder durch eine umgekehrte Montage jedes Stützteils 20a, 20b
auf den jeweiligen Stützholm 12a bzw. 12b, d.h. entweder durch Aufschieben des um
180° gedrehten Stützteils 20a bzw. 20b. In Figur 2 haben alle acht Stützteile 20a,
20b die gleiche Länge auf.
[0047] Jedes Stützteil 20a, 20b weist eine zentrale Abstützfläche 210a bzw. 210b und seitliche
Abstützflächen 220 a, 220b bzw. 230a, 230b auf. Die Abstützflächen 210a, 210b verlaufen
jeweils schräg zu den Stützholmen 12a bzw. 12b und definieren dabei zueinander verkippte
Abstützebenen E (siehe Figuren 5, 6, 7a und 7b). In der ersten Stützausrichtung S1
sind zwei Abstützflächen 210a, 210b jeweils zueinander, d.h. V-förmig, ausgerichtet.
In der zweiten Stützausrichtung S2 sind die Abstützflächen 210a, 210b jeweils voneinander
weg, d.h. A-förmig, ausgerichtet. Die erste Stützausrichtung S1 eignet sich insbesondere
zum Abstützen einer Gitarre mit rundlicher Körperform, während sich die zweite Stützausrichtung
S2 insbesondere zum Abstützen einer Gitarre mit einem V-förmigen Körpern eignet. Die
seitlichen Stützflächen 220a, 220b, 230a, 230b werden durch von den Stützteilen 20a,
20b ausgebildete Stützränder 27 gebildet, die gegenüber der Abstützebene E bzw. Abstützfläche
210a, 210b hervorragen. Die seitlichen Stützflächen 220a, 220b, 230a, 230b verhindern,
dass sich die abgestellten Musikinstrumente 2 in den Stützteilen 20a, 20b seitlich
verdrehen können. Außerdem können die Musikinstrumente 2 dadurch nicht aneinanderschlagen
und beschädigt werden.
[0048] In Figur 3 ist eine den Figuren 1 und 2 entsprechende Ausführungsform mit insgesamt
vier Paaren von Stützteilen 20a, 20b dargestellt, wobei die vorderen beiden Paare
kürzer sind, z. B. 120 mm lang, als die beiden hinteren Paare, die z. B. 180 mm lang
sind. Die kürzeren, bzw. schmäleren, Stützteile 20a, 20b eignen sich insbesondere
zum Abstützen von elektrischen Gitarren bzw. Bassgitarren, während sich die längeren,
bzw. breiteren, Stützteile 20a, 20b insbesondere für akustische Gitarren eignen, die
typischerweise einen tieferen, bzw. breiteren, Körper haben. Dazu passend sind die
hinteren beiden Anlageelemente 30 mit einer Doppeleinbuchtung mit einem dazwischenliegenden
Mittelvorsprung ausgeführt, die geeignete Anlageflächen 31 und seitliche Anlageflächen
32, 33 für den Hals einer akustischen Gitarre in jeweils einer der beiden möglichen
Abstellorientierungen aufweisen.
[0049] Der Figur 4 kann der Montagevorgang bzw. die Anpassung eines Musikinstrumentenständers
1 entnommen werden. Die Stützholme 12a, 12b sind als Aluminiumprofile mit nicht-rotationssymmetrischer
Querschnittsform Q1, hier als viereckige Hohlprofile, ausgeführt, die in Durchgangsöffnungen
190 in den Querträgern 19 eingesteckt und stirnseitig mittels Schrauben fixiert werden.
Die Querträger 19 sind vorzugsweise aus einem Kunststoff, wie Polyamid, zum Beispiel
aus PA6, hergestellt, könnten aber auch aus Metall, z.B. Aluminium, sein. Die Standelemente
191 werden von unten eingesetzt und die Fußelemente 110 von hinten angeschraubt. Analog
zu den Stützholmen 12a, 12b wird der aus einem Aluminiumsprofil mit einer viereckigen
Querschnittsform Q2 hergestellte Anlageholm 15 über Anschlussteile mit den Stützrahmen
16 und 17 verschraubt. Die Stützteile 20a, 20b und die Stützteile 30 werden in Längsrichtung
der Stützholme 12a, 12b bzw. des Anlageholms 15 aufgeschoben. Alternativ könnten sie
auch von oben oder seitlich auf die Stützholme 12a, 12b aufgeklemmt werden. In diesem
Zweck weisen die Stützteile 20a, 20b und die Anlageelemente 30 Befestigungsausnehmungen
24 bzw. und 30 auf, die auf die Querschnittsform Q1 bzw. Q2 abgestimmt sind bzw. mit
diesen formschlüssig übereinstimmen. Über die Befestigungsausnehmungen 24 bzw. 34
sind die Stützteile 20a, 20b und die Anlageelemente 30 verdrehsicher an den Stützholmen
12a, 12b bzw. dem Anlageholm 15 in einer rotatorisch festgelegten Ausrichtung befestigbar.
Weitere Befestigungselemente können dadurch entfallen. Aus Figur 4 wird deutlich,
dass die Stützteile 20a, 20b jeweils auch andersherum auf die Stützholme 12a, 12b
aufgeschoben werden könnten oder untereinander vertauschbar sind, um entweder in die
erste Stützausrichtung S1 oder die zweite Stützausrichtung S2 gebracht zu werden.
Dadurch ergibt sich eine große Flexibilität beim Einsatz des Musikinstrumentenständers,
insbesondere eine Anpassbarkeit für verschiedene Typen von Musikinstrumenten 2, insbesondere
Gitarren mit rundlichen oder einem V-förmigen Körpern.
[0050] In den Figuren 5 und 6 sind Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Stützteils
20a dargestellt, die für ein Stützteil 20b entsprechend spiegelverkehrt darzustellen
wären, wobei in Figur 5 zwei Ausführungsformen eines Stützteils 20a mit jeweils verschiedenen
Längen dargestellt ist. Das Stützteil 20 a ist dreiteilig mit einem Mittelelement
21a und zwei Seitenelementen 22a, 23a aufgebaut. Die Seitenteile 22a, 22b sind biege-
und torsionssteif aus einem thermoplastischen Kunststoff, beispielsweise Polyamid,
z. B. PA 6, gefertigt, während das Mittelelement 21a weichelastisch aus einem thermoplastischen
Elastomer (TPE) hergestellt ist. Die Seitenelemente 22a, 23a sind somit aus einem
anderen Material, insbesondere steifer, ausgeführt als das Mittelelement 21a. Die
Seitenelemente 22a, 23a, weisen jeweils eine dreieckige Grundform auf, wobei die Befestigungsausnehmung
24 gegenüber einer Mittelachse M im Bereich einer unteren Ecke vorgesehen ist. Die
Befestigungsausnehmung 24 ist als eine auf die Querschnittsform Q1 der Stützholme
12a, 12b abgestimmte Durchgangsöffnung ausgebildet und ermöglicht eine formschlüssig
verdrehfeste Befestigung der Seitenelemente 22a, 22b auf einem Stützholm 12a, 12b.
Das Mittelelement 21a ist als Hohlkörper 25 ausgeführt, wobei an einer Außenseite
26 die Abstützfläche 210a bzw. die dadurch definierte schräge Abstützfläche E ausgebildet
ist. Die Abstützfläche 210a geht seitlich in die seitlichen Abstützflächen 220a bzw.
230b über, die durch innere Seitenflächen 272 der bogenförmigen Stützränder 27 ausgebildet
sind. Die Seitenelemente 22a, 23b sind seitlich auf das Mittelelement 21a aufsteckbar
bzw. in dieses einsetzbar, wobei über umlaufende abgestufte Randprofile 210 bzw. 220
eine verdrehfeste formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Seitenteilen 22a,
23a und dem Mittelteil 21a hergestellt wird. Die Abstützebene E ist gegenüber den
Symmetrieachsen A der Befestigungsausnehmung 24 bzw. der Querschnittsform Q1 um 45°
verdreht. Dadurch verlaufen die Abstützebenen E in der ersten und der zweiten Stützausrichtung
S1 bzw. S2 um 90° zueinander verdreht (vgl. Figuren 7a und 7b).
[0051] In den Figuren 7a und 7b ist ein Musikinstrumentenständer 1 mit einem darin abgestützten
Musikinstrument 2 dargestellt. In der Figur 7a eine Gitarre mit einem runden Körper
von in der ersten Stützausrichtung S1 montierten Stützteilen 20a, 20b abgestützt und
an dem Anlegeelement 30 angelehnt, während in Figur 7b eine Gitarre mit einem V-förmigen
Körper von denselben in der zweiten Stützausrichtung S2 montierten Stützteilen 20a,
20b abgestützt ist. In den Figuren 8a und 8b ist jeweils ein Schwenkgelenk 18 des
Gestells 10 eines Musikinstrumentenständers 1 dargestellt, wobei das Schwenkgelenk
18 mit einem Rastmechanismus 50 ausgestattet ist. Ein Gelenkkopf des Anlagebügels
14, der beispielsweise aus einem faserverstärkten Kunststoff gefertigt und mit dem
Stützarm 16 bzw. 17 verbunden ist, weist erste Einrastmittel 141 in Form von zwei
entlang der Umfangskontur ausgebildeten Rastnuten auf. In der ersten Endstellung P1
des Anlagebügels 14 (Figur 8a) ist der Stützarm 16 in eine vertikale Richtung verschwenkt,
d.h. ausgeklappt. In der zweiten Endstellung P2 des Anlagebügels 14 ist der Stützarm
16 in eine im Wesentlichen horizontale Richtung verschwenkt, d.h. um- bzw. eingeklappt,
und verläuft im Wesentlichen parallel zum Querträger 19. Mit dem Stützrahmen 11 ist
ein Biegeelement 51 verbunden, dass als ein Kunststoff-Biegeelement an einer Innenseite
des Stützrahmens 11 angegossen ist und einen Biegefreiheitsgrad in Richtung der Schwenkachse
B aufweist (in den Figuren 8a und 8b von unten nach oben). Das Biegeelement 51 weist
zweite Einrastmittel 53 in Form einer passend zu den ersten Einrastmitteln 141 ausgebildeten
Rastnase auf, die in den ersten und zweiten Endstellungen P1 bzw. P2 jeweils in ein
anderes der beiden ersten Einrastmittel 141 eingreift, um den Anlagebügel 14 in der
jeweiligen Position zu verrasten. Eine sich an einer Innenseite des Stützrahmens 11
abstützende Feder 53 greift an der Unterseite des Biegeelements 51 in eine Nut 56
ein und beaufschlagt die zweiten Einrastmittel 53 mit einer Einrastfederkraft in Richtung
der ersten Einrastmittel 141. Die Feder 53 ist als ein Drahtbügel ausgeführt, beispielsweise
mit einem Durchmesser von 3 mm, der zwei Federschenkelpaare 54 und eine die beiden
Federschenkelpaare 54 verbindenden Querstrebe 55 aufweist, die in die Nut 56 des Biegeelements
51 einschnappt. Die Achse 180 des Schwenkgelenks 18 wird seitlich in Achsöffnungen
des Stützrahmen 11 eingesteckt, wobei die Federschenkelenden 57 in eine Umfangsnut
181 der hohlen Achse 180 eingreifen, um diese axial gegen ein Herausrutschen zu sichern.
Der Montagevorgang des Schwenkgelenks 18 mit dem Rastmechanismus 50 ist in Figur 9
durch Pfeile dargestellt, wobei zuerst die Feder 53 von unten in eine Aufnahmeöffnung
des Querträgers 19 und der Anlagebügel 14 von oben eingesetzt wird und anschließend
die Achse 180 seitlich eingeschoben wird. Die Feder 53 und damit das Biegeelement
51 ist im eingebauten Zustand vorgespannt, indem die Federschenkelpaare 54 leicht
aufgebogen werden. In der Figur 10 ist ein Musikinstrumentenständer 1 mit dem in der
zweiten Endstellung P2 eingerasteten Anlagebügel 14 dargestellt. In dieser Stellung
P2 kann der Musikinstrumentenständer 1 beispielsweise praktisch transportiert werden,
platzsparend aufgeräumt werden und insbesondere auf die Fußelemente 110 aufgestellt
werden. Zusätzlich können zwei oder vier Bodenrollen am Gestell 10 zum Ziehen oder
Verschieben des Musikinstrumentenständers 1 vorgesehen sein.
[0052] In den Figuren 11, 12 und 13 ist eine Ausführungsform des Musikinstrumentenständers
1 mit teleskopierbaren Stützarmen 16, 17 dargestellt. Die Stützarme 16, 17 umfassen
jeweils ein äußeres Stützarmprofil 41 und ein inneres Stützarmprofil 42, die ineinander
verschieblich angeordnet sind und über Arretierungsmittel 41 relativ zueinander in
einer teleskopierten oder zusammengeschobenen Position festlegbar sind. In Figur 11
ist eine teleskopierte Position dargestellt. Teleskopierbare Stützarme 16, 17 ermöglichen
ein kleineres Abstellmaß bzw. Packmaß des Musikinstrumentenständers 1, wie sich aus
dem Vergleich der Figuren 10 und 13 ergibt. Beispielsweise ist eine Verkürzung der
Gesamtlänge der Stützarme 16, 17 im zusammengeklapptem Zustand des Musikinstrumentenständers
1 um ungefähr 20 bis 25 cm erreichbar.
[0053] In den Figuren 14a und 14b ist eine alternative Ausführungsform eines Stützteils
20a bzw. 20b dargestellt, das ein biege- und torsionssteif ausgeführtes inneres Trägerelement
28 mit einer auf die Querschnittsform Q1 des Stützholms 12a, 12b abgestimmten Befestigungsausnehmung
24 aufweist. Das innere Trägerelement 28 ist in verschiedenen Stützausrichtungen S1
und S2 auf den Stützholmen 12a bzw. 12b montierbar, wie zuvor im Zusammenhang mit
den Figuren 1 bis 4 beschrieben. Auf das innere Trägerelement 28 ist ein vorzugsweise
weichelastisch und einstückig ausgebildetes Abdeckelement 29, vorzugsweise beidseitig,
formschlüssig aufsteckbar bzw. aufsetzbar, um ein Musikinstrument 2 abzustützen. Auf
der Rückseite des Abdeckelements 29 sind Befestigungsmittel vorgesehen, die an das
innere Trägerelement 28 angepasst sind. Das Abdeckelement 29 weist eine seitliche
Holmausnehmung 290 auf, um eine Durchführung des Stützholms 12a, 12b im montierten
Zustand zu ermöglichen.
[0054] In Figur 15 ist ein Musikinstrumentenständer 1 mit vier Paaren von Stützelementen
20a, 20b unterschiedlicher Länge dargestellt, die in zwei verschiedenen Stützausrichtungenn
S1 und S2 montiert sind, um insgesamt drei verschiedene Typen von Musikinstrumenten
2 aufzunehmen.
[0055] Den Figuren 16 a und 16 b ist ein Musikinstrumentenständer 1 bzw. dessen Montage
(siehe Pfeile in Figur 16a) mit fünf Paaren von Stützteilen 20a, 20b dargestellt,
die funktional den im Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 4 beschriebenen Stützteilen
20a, 20b entsprechen, aber eine alternative Form aufweisen. Die Stützteile 20a, 20b
weisen zweifach gewölbte Auflageflächen 210a, 210b auf, wobei die Wölbung senkrecht
zu den Stützholmen 12a, 12b nach außen (konvex) und parallel zur Richtung der Stützholme
12a, 12b nach innen (konkav) ist. Dadurch ergibt sich eine kleinere Auflagefläche
eines Musikinstruments 2 auf den Stützteilen 20a, 20b. Die Stützteile 20a, 20b sind
einteilig ausgebildet und weisen auf ihrer Unterseite eine angeformte Befestigungsausnehmung
24 auf, die auf die Querschnittsform Q1 der Stützholme 12a, 12b abgestimmt ist.
[0056] Ein erfindungsgemäßer Musikinstrumentenständer 1 hat den Vorteil, dass er flexibler
einsetzbar ist und durch einfach an die individuellen Bedürfnisse des Musikers anpassbar
ist, insbesondere um verschiedene Typen von Musikinstrumenten 2, vorzugsweise Gitarren
mit rundlichen und V-förmigen Körpern sicher abstellen zu können.
Bezugszeichenliste:
[0057]
- 1
- Musikinstrumentenständer
- 2
- Musikinstrument, insbesondere Gitarre
- 10
- Gestell
- 11
- Stützrahmen
- 12a, 12b
- Stützholm
- 14
- Anlagebügel
- 15
- Anlageholm
- 16
- Stützarm
- 17
- Stützarm
- 18
- Schwenkgelenk
- 19
- Querträger
- 20a, 20b
- Stützteil
- 21a, 22b
- Mittelelement
- 22a, 22b
- Seitenelement
- 23a, 23b
- Seitenelement
- 24
- Befestigungsausnehmung (des Stützteils)
- 25
- Hohlkörper
- 26
- Außenseite
- 27
- Stützrand
- 28
- inneres Trägerelement
- 29
- äußeres Abdeckelement
- 30
- Anlageelement
- 31
- Anlagefläche
- 32, 33
- seitliche Anlageflächen
- 34
- Befestigungsausnehmung (des Anlageelements)
- 41
- äußeres Stützarmprofil
- 42
- inneres Stützarmprofil
- 43
- Arretierungsmittel
- 50
- Rastmechanismus
- 51
- Biegeelement
- 52
- zweite Einrastmittel, insbesondere Rastnase
- 53
- Feder
- 54
- Federschenkelpaar
- 55
- Querstrebe
- 56
- Nut
- 57
- Federschenkelenden
- 110
- Fußelement
- 141
- erste Einrastmittel, insbesondere Rastnut
- 190
- Durchgangsöffnung
- 191
- Standelement
- 180
- Achse
- 181
- Umfangsnut
- 210
- Randprofil
- 220
- Randprofil
- 210a, 210b
- Abstützfläche
- 220a, 220b
- seitliche Stützfläche
- 230a, 230b
- seitliche Stützfläche
- 271
- innere Seitenflächen
- 272
- äußere Seitenflächen
- 290
- Holmausnehmung
- Q1
- Querschnittsform (des Stützholms)
- Q2
- Querschnittsform (des Anlageholms)
- A
- Symmetrieachse (der Befestigungsausnehmung des Stützholms)
- B
- Schwenkachse
- M
- Mittelachse (des Stützteils)
- E
- Abstützebene
- S1
- erste Stützausrichtung (des Stützteils)
- S2
- zweite Stützausrichtung (des Stützteils)
- P1
- erste Endstellung (des Anlagebügels)
- P2
- zweite Endstellung (des Anlagebügels)
1. Musikinstrumentenständer (1), insbesondere Mehrfach-Gitarrenständer, zum Abstellen
mindestens eines einen Körper und einen Hals aufweisenden Musikinstruments, insbesondere
mindestens einer Gitarre und/oder Bassgitarre,
wobei der Musikinstrumentenständer (1) ein Gestell (10) und mindestens ein Paar von
an dem Gestell (10) montierbaren Stützteilen (20a, 20b) mit je einer Abstützfläche
(210a, 210b) für den Körper des Musikinstruments umfasst,
wobei das Gestell (10) einen Stützrahmen (11) mit zwei parallel zueinander verlaufenden
Stützholmen (12a, 12b) mit jeweils nicht-rotationssymmetrischer, insbesondere mehreckiger,
Querschnittsform (Q1) und einen mit dem Stützrahmen (11), vorzugsweise schwenkbeweglich,
verbundenen Anlagebügel (14), aufweist,
wobei der Anlagebügel (14) einen parallel zu den Stützholmen (12a, 12b) verlaufenden
Anlageholm (15) und mindestens einen den Anlageholm (15) jeweils mit den Stützrahmen
(11) verbindenden Stützarm (16, 17) aufweist,
wobei der Anlageholm (15), unmittelbar oder über an dem Anlageholm (15) befestigbare
Anlageelemente (30), mindestens eine Anlagefläche (31) für den Hals des Musikinstrumentes
definiert,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stützteile (20a, 20b) jeweils eine an die Querschnittsform (Q1) der Stützholme
(12a, 12b) angepasste Befestigungsausnehmung (24) zur Befestigung jedes Stützteils
(20a, 20b) an einem Stützholm (12a, 12b) in mindestens einer relativ zum Stützholm
(12a, 12b) rotatorisch festgelegten Stützausrichtung (S1, S2) aufweisen,
wobei jedes Stützteil (20a, 20b) in einer relativ zum Stützholm (12a, 12b) rotatorisch
festgelegten ersten Stützausrichtung (S1), insbesondere zum Abstützen eines ersten
Musikinstruments, und einer relativ zum Stützholm (12a, 12b) rotatorisch festgelegten
zweiten Stützausrichtung (S2), insbesondere zum Abstützen eines vom ersten Musikinstrument
verschiedenen zweiten Musikinstruments, an den Stützholmen (12a, 12b) montierbar ausgebildet
ist, wobei die erste und die zweite Stützausrichtung (S1 bzw. S2) gegeneinander verdreht
sind.
2. Musikinstrumentenständer (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und die zweite Stützausrichtung (S1 bzw. S2) um einen Winkel zwischen 60°
und 120°, bevorzugt um 90°, gegeneinander verdreht sind.
3. Musikinstrumentenständer (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abstützfläche (210a, 210b) eine Abstützebene (E) definiert, die schräg, vorzugsweise
um zwischen 30° und 60°, bevorzugt um 45°, verdreht, zu einer Symmetrieachse (A) der
Befestigungsausnehmung (24) verläuft.
4. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Befestigungsausnehmung (24) in einem Stützteil (20a, 20b) exzentrisch, insbesondere
gegenüber einer Mittelachse (M) des Stützteils (20a, 20b) versetzt, angeordnet ist.
5. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Anlageholm (15) eine nicht-rotationssymmetrische, insbesondere mehreckige, Querschnittsform
(Q2) aufweist,
wobei das Anlageelement (30) eine an die Querschnittsform (Q2) des Anlageholms (15)
angepasste Befestigungsausnehmung (34) zur Befestigung des Anlageelements (30) an
dem Anlageholm (15) aufweist.
6. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Befestigungsausnehmung (24, 34) der Stützteile (20a, 20b) und/oder des Anlageelements
(30) als eine Durchgangsöffnung oder eine Federklemme ausgebildet ist.
7. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützteil (20a, 20b) eine zentrale Abstützfläche (210a, 210b) zum Abstützen eines
Körpers eines Musikinstruments und zwei sich gegenüberliegende seitliche Stützflächen
(220a, 220b bzw. 230a, 230b) zur Begrenzung der seitlichen Bewegung des Körpers des
Musikinstruments ausbildet.
8. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützteil (20a, 20b) in einem Bereich der Befestigungsausnehmung (24) steifer,
vorzugsweise aus einem Material mit höherer Steifigkeit, ausführt ist als im Bereich
der zentralen Abstützfläche (210a, 210b) und/oder im Bereich der seitlichen Stützflächen
(220a, 220b bzw. 230a, 230b).
9. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützteil (20a, 20b) ein Mittelelement (21a, 21b) und zwei beidseitig zum Mittelelement
(21a, 21b) angeordnete, vorzugsweise mit dem Mittelelement (21a, 21b) verbindbare,
Seitenelemente (22a, 22b bzw. 23a, 23b) aufweist, wobei das Mittelelement (21a, 21b)
vorzugsweise die zentrale Abstützfläche (210a, 210b) und die seitlichen Stützflächen
(220a, 230a, 220b, 230b) ausbildet, wobei das Mittelelement (21a, 21b) insbesondere
weichelastisch, vorzugsweise ein Elastomer, bevorzugt thermoplastisches Elastomer
(TPE), umfassend, ausgeführt ist.
10. Musikinstrumentenständer (1) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Seitenelement (22a, 22b bzw. 23a, 23b) die Befestigungsausnehmung (24) ausbildet,
wobei das Seitenelement (22a, 22b bzw. 23a, 23b) insbesondere biegesteif und/oder
torsionssteif, vorzugsweise aus einem Thermoplast, bevorzugt Polyamid, ausgeführt
ist.
11. Musikinstrumentenständer (1) nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittelelement (21a, 21b) an einer äußeren Seitenfläche (272) über eine verdrehfeste
Formschlussverbindung mit einem Seitenelement (22a, 22b bzw. 23a, 23b) verbindbar
ist, insbesondere mittels zueinander passend ausgebildeter, vorzugsweise abgestufter,
Randprofile (210, 220).
12. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittelelement (21a, 21b) einen in Längsrichtung beidseitig offenen Hohlkörper
(25) umfasst, wobei in einem zentralen Bereich des Hohlkörpers (25) an einer Außenseite
(26) die Abstützfläche (210a, 210b) und in mindestens einem seitlichen Bereich des
Hohlkörpers (25) ein gegenüber der Abstützfläche (210a, 210b), vorzugsweise bogenförmig,
hervorstehender Stützrand (27) die seitlichen Stützflächen (220a, 230a, 220b, 230b)
ausbildet.
13. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützteil (20a, 20b) ein inneres Trägerelement (28), das die Befestigungsausnehmung
(24) ausbildet, und ein an dem inneren Trägerelement (28) befestigbares, insbesondere
aufsteckbares, äußeres, vorzugsweise einstückiges, Abdeckelement (29) aufweist, das
insbesondere die zentrale Abstützfläche (210a, 210b) und die seitlichen Stützflächen
(220a, 220b bzw. 230a, 230b) ausbildet, wobei vorzugsweise das innere Trägerelement
(28) biegesteif und/oder torsionssteif und das Abdeckelement (29) weichelastisch ausgebildet
ist.
14. Stützteil (20a, 20b), das zur Befestigung an einem Stützholm (12a, 12b) mit nicht-rotationssymmetrischer
Querschnittsform (Q) eines Musikinstrumentenständers (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 13 ausgebildet ist,
wobei das Stützteil (20a, 20b) eine Abstützfläche (210a, 210b) für den Körper eines
einen Körper und einen Hals aufweisenden Musikinstruments, insbesondere einer Gitarre
und/ oder Bassgitarre, umfasst und
wobei das Stützteil (20a, 20b) eine an die nicht-rotationssymmetrische Querschnittsform
(Q1) des Stützholms (12a, 12b) angepasste Befestigungsausnehmung (24) zur Befestigung
des Stützteils (20a, 20b) an dem Stützholm (12a, 12b) in mindestens einer relativ
zum Stützholm (12a, 12b) rotatorisch festgelegten Stützausrichtung (S1, S2) aufweist,
wobei die Befestigungsausnehmung (24) so ausgebildet ist, dass das Stützteil (20a,
20b) in einer relativ zum Stützholm (12a, 12b) rotatorisch festgelegten ersten Stützausrichtung
(S1), insbesondere zum Abstützen eines ersten Musikinstruments, und einer relativ
zum Stützholm (12a, 12b) rotatorisch festgelegten zweiten Stützausrichtung (S2), insbesondere
zum Abstützen eines vom ersten Musikinstrument verschiedenen zweiten Musikinstruments,
an dem Stützholm (12a, 12b) montierbar ausgebildet ist, wobei die erste und die zweite
Stützausrichtung (S1 beziehungsweise S2) gegeneinander verdreht sind.
15. Musikinstrumentenständer (1)
nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der mindestens eine Stützarm (16, 17) teleskopierbar mit jeweils einem äußeren Stützarmprofil
(41) und einem darin verschieblich aufgenommenem inneren Stützarmprofil (42) ausgebildet
sind.
16. Musikinstrumentenständer (1) nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Stützarm (16, 17) Arretierungsmittel (43), insbesondere zwischen dem äußeren und
inneren Stützarmprofil (41 bzw. 42) aufweist, um den Anlageholm (15) in einer bestimmten
teleskopierten Position festzulegen.
17. Musikinstrumentenständer (1)
nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
wobei der Stützrahmen (11) über mindestens ein Schwenkgelenk (18) mit dem Anlagebügel
(14) schwenkbeweglich verbunden ist,
wobei der Anlagebügel (14) erste Einrastmittel (141) aufweist und mittels eines Rastmechanismus
(50) in mindestens einer Endstellung (P1, P2) festlegbar ist, vorzugsweise in beiden
Endstellungen (P1, P2).
18. Musikinstrumentenständer (1) nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rastmechanismus (50) umfasst:
- ein mit dem Stützrahmen (11) fest verbundenes Biegeelement (51), vorzugsweise ein
an den Stützrahmen (11) angegossenes Kunststofffederelement, das einen Biegefreiheitsgrad
senkrecht zur Schwenkachse (B) des Schwenkgelenks (18) und zu ersten Einrastmitteln
(141) korrespondierende zweite Einrastmittel (52) aufweist und
- eine sich am Stützrahmen (11) abstützende Feder (53), vorzugsweise aus Metall, die
das Biegeelement (51) in Richtung der Schwenkachse mit einer Einrastfederkraft beaufschlagt.
19. Musikinstrumentenständer (1) nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Feder (53) zwei Federschenkelpaare (54) und eine die Federschenkelpaare (54) verbindende
Querstrebe (55) aufweist, wobei die Federschenkelpaare (54) an dem Stützrahmen (11)
anliegen und die Querstrebe (55) in eine Nut (56) des Biegeelements (51) eingreift.
20. Musikinstrumentenständer (1) nach einem der Ansprüche 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, dass
Federschenkelenden (57) der Feder (53) in eine Umfangsnut (181) der Achse (180) des
Schwenkgelenks (18) eingreifen, insbesondere um die Achse (180) axial zu sichern.
1. A stand (1) for musical instruments, in particular a multiple guitar stand, for depositing
at least one musical instrument having a body and a neck, in particular at least one
guitar and/or bass guitar,
wherein the stand (1) for musical instruments comprises a rack (10) and at least one
pair of supporting members (20a, 20b) that are mountable on the rack (10) and each
have a supporting surface (210a, 210b) for the body of the musical instrument,
wherein the rack (10) includes a supporting frame (11) with two supporting struts
(12a, 12b) mutually extending in parallel and each having a non-rotationally symmetrical,
in particular rectangular cross-sectional shape (Q1), and an abutment bracket (14)
connected to the supporting frame (11) in particular in a pivotable manner,
wherein the abutment bracket (14) includes an abutment strut (15) extending in parallel
to the supporting struts (12a, 12b), and at least one supporting arm (16, 17) connecting
the abutment strut (15) in each case to the supporting frames (11),
wherein the abutment strut (15), directly on abutment elements (30) that can be fastened
directly or above the abutment strut (15), defines at least one abutment surface (31)
for the neck of the musical instrument,
characterized in that
the supporting members (20a, 20b) each include a fastening recess (24) adapted to
the cross-sectional shape (Q1) of the supporting struts (12a, 12b) for fastening each
supporting member (20a, 20b) to a supporting strut (12a, 12b) in at least one supporting
orientation (S1, S2) rotationally determined relative to the supporting strut (12a,
12b),
wherein each supporting member (20a, 20b) is formed, in a rotationally determined
first supporting orientation (S1) relative to the supporting strut (12a, 12b), in
particular for supporting a first musical instrument, and in a rotationally determined
second supporting orientation (S2) relative to the supporting strut (12a, 12b), in
particular for supporting a second musical instrument that is different from the first
musical instrument, to be mountable to the supporting struts (12a, 12b), wherein the
first and the second supporting orientations (S1 and S2, respectively) are rotated
with respect to one another.
2. The stand (1) for musical instruments according to claim 1,
characterized in that
the first and the second supporting orientations (S1 and S2, respectively) are rotated
with respect to one another by an angle of between 60° and 120°, preferably by 90°.
3. The stand (1) for musical instruments according to claim 1 or 2,
characterized in that
the supporting surface (210a, 210b) defines a supporting plane (E) which extends obliquely,
preferably rotated by between 30° and 60°, preferably by 45°, to an axis of symmetry
(A) of the fastening recess (24).
4. The stand (1) for musical instruments according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the fastening recess (24) in a supporting member (20a, 20b) is arranged eccentrically,
in particular offset with respect to a central axis (M) of the supporting member (20a,
20b).
5. The stand (1) for musical instruments according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the supporting strut (15) has a non-rotationally symmetrical, in particular polygonal
cross-sectional shape (Q2),
wherein the abutment element (30) has a fasting recess (34) adapted to the cross-sectional
shape (Q2) of the abutment strut (15) for fastening the abutment element (30) to the
abutment strut (15).
6. The stand (1) for musical instruments according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the fastening recess (24, 34) of the supporting members (20a, 20b) and/or of the abutment
element (30) is formed as a passage opening or a spring clip.
7. The stand (1) for musical instruments according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the supporting member (20a, 20b) forms a central supporting surface (210a, 210b) for
supporting a body of the musical instrument, and two opposing lateral supporting surfaces
(220a, 220b, and 230a, 230b, respectively) for limiting the lateral movement of the
body of the musical instrument.
8. The stand (1) for musical instruments according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the supporting member (20a, 20b), in the area of the fastening recess (24), is realized
to be more rigid, preferably of a material having higher rigidity, than in the area
of the central supporting surface (210a, 210b) and/or in the area of the lateral supporting
surfaces (220a, 220b, and 230a, 230b, respectively).
9. The stand (1) for musical instruments according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the supporting member (20a, 20b) includes a central element (21a, 21b) and two lateral
elements (22a, 22b, and 23a, 23b, respectively) arranged on both sides relative to
the central element (21a, 21b), that can preferably be connected to the central element
(21a, 21b), wherein the central element (21a, 21b) preferably forms the central supporting
surface (210a, 210b) and the lateral supporting surfaces (220a, 230a, 220b, 230b),
wherein the central element (21a, 21b) is realized to be softly resilient preferably
so as to comprise an elastomer, preferentially a thermoplastic elastomer (TPE).
10. The stand (1) for musical instruments according to claim 9,
characterized in that
the lateral element (22a, 22b, and 23a, 23b, respectively) forms the fastening recess
(24), wherein the lateral element (22a, 22b, and 23a, 23b, respectively) is realized
in particular to be rigid and/or torsionally rigid, preferably of a thermoplastic
material, preferentially polyamide.
11. The stand (1) for musical instruments according to claim 9 or 10,
characterized in that
the central element (21a, 21b) is connectable to an outer lateral surface (272) via
a torque-proof form closure connection to a lateral element (22a, 22b, and 23a, 23b,
respectively), in particular by means of preferably stepped edge profiles (210, 220)
that are formed to be mutually matching.
12. The stand (1) for musical instruments according to any one of the claims 9 to 11,
characterized in that
the central element (21a, 21b) comprises a hollow body (25) that is open on both sides
in the longitudinal direction, wherein, in a central area of the hollow body (25)
on an outer side (26), the supporting surface (210a, 210b) and in at least one lateral
area of the hollow body (25), a preferably arcuate supporting edge (27) protruding
with respect to the supporting surface (210a, 210b) form the lateral supporting surfaces
(220a, 230a, 220b, 230b).
13. The stand (1) for musical instruments according to any one of the claims 1 to 8,
characterized in that
the supporting member (20a, 20b) includes an inner carrier element (28) forming the
fastening recess (24), and an outer, preferably monobloc cover element (29) that can
be fastened to, in particular plugged into the inner carrier element (28), which cover
element in particular forms the central supporting surface (210a, 210b) and the lateral
supporting surfaces (220a, 220b, and 230a, 230b, respectively), wherein preferably
the inner carrier element (28) is formed to be rigid and/or torsionally rigid, and
the cover element (2) is formed to be softly resilient.
14. A supporting member (20a, 20b) which is formed to be fastened to a supporting strut
(12a, 12b) with a non-rotationally symmetrical cross-sectional shape (Q) of a stand
(1) for musical instruments according to any one of claims 1 to 13,
wherein the supporting member (20a, 20b) comprises a supporting surface (210a, 210b)
for the body of a musical instrument including a body and a neck, in particular of
a guitar and/or bass guitar; and
wherein the supporting member (20a, 20b) includes a fastening recess (24) adapted
to the non-rotationally symmetrical cross-sectional shape (Q1) of the supporting strut
(12a, 12b) for fastening the supporting member (20a, 20b) to the supporting strut
(12a, 12b) in at least one supporting orientation (S1, S2) rotationally determined
relative to the supporting strut (12a, 12b),
wherein the fastening recess (24) is formed such that the supporting member (20a,
20b) is formed, in a rotationally determined first supporting orientation (S1) relative
to the supporting strut (12a, 12b), in particular for supporting a first musical instrument,
and in a rotationally determined second supporting orientation (S2) relative to the
supporting strut (12a, 12b), in particular for supporting a second musical instrument
that is different from the first musical instrument, to be mountable to the supporting
struts (12a, 12b), wherein the first and the second supporting orientations (S1 and
S2, respectively) are rotated with respect to one another.
15. The stand (1) for musical instruments according to any one of the claims 1 to 13,
characterized in that
the at least one supporting arm (16, 17) is formed to be able to telescope with in
each case one outer supporting arm profile (41) and an inner supporting arm profile
(42) received therein to be shiftable.
16. The stand (1) for musical instruments according to claim 15,
characterized in that
the supporting arm (16, 17) includes arresting means (43), in particular between the
outer and inner supporting arm profiles (41 and 42, respectively) so as to fix the
abutment strut (15) in a determined telescoped position.
17. The stand (1) for musical instruments according to any one of claims 1 to 16,
wherein the supporting frame (11) is pivotally connected to the abutment bracket (14)
via at least one pivot joint (18),
wherein the abutment bracket (14) includes first snap-in means (141) and is fixable
in at least one end position (P1, P2), preferably in both end positions (P1, P2) by
means of a latching mechanism (50).
18. The stand (1) for musical instruments according to claim 17,
characterized in that
the latching mechanism (50) comprises:
- a bending element fixedly connected to the supporting frame (11), preferably a plastic
spring element fixed to the supporting frame (11) by molding, which includes a bending
freedom degree perpendicular to the pivot axis (B) of the pivot joint (18) and second
latching means (52) corresponding to the first snap-in means (141), and
- a spring (53), preferably of metal, supporting against the supporting frame (11)
and acting upon the bending element (51) in the direction of the pivot axis with a
snap-in spring force.
19. The stand (1) for musical instruments according to claim 18,
characterized in that
the spring (53) includes two spring leg pairs (54) and a cross brace (55) connecting
the spring leg pairs (54), wherein the spring leg pairs (54) rest against the supporting
frame (11) and the cross brace (55) engages in a groove (56) of the bending element
(51).
20. The stand (1) for musical instruments according to any one of claims 18 or 19,
characterized in that
spring leg ends (57) of the spring (53) engage in a circumferential groove (181) of
the axis (180) of the pivot joint (18), in particular for securing the axis (180)
axially.
1. Support d'instruments de musique (1), en particulier support multiple pour guitares,
pour la dépose d'au moins un instrument de musique présentant un corps et un manche,
en particulier d'au moins une guitare et/ou guitare basse,
sachant que le support d'instruments de musique (1) comprend un bâti (10) et au moins
une paire d'éléments de soutien (20a, 20b) pouvant être montés sur le bâti (10) avec
respectivement une face d'appui (210a, 210b) pour le corps de l'instrument de musique,
sachant que le bâti (10) présente un cadre de soutien (11) avec deux longerons de
soutien (12a, 12b) parallèles l'un à l'autre, de forme en coupe transversale (Q1)
respectivement non symétrique en rotation, en particulier polygonale, et un étrier
de pose (14) relié au cadre de soutien (11), de préférence mobile en pivotement,
sachant que l'étrier de pose (14) présente un longeron de pose (15) parallèle aux
longerons de soutien (12a, 12b) et au moins un bras de soutien (16, 17) reliant le
longeron de pose (15) respectivement aux cadres de soutien (11),
sachant que le longeron de pose (15) définit, directement ou via des éléments de pose
(30) pouvant être fixés au longeron de pose (15), au moins une face de pose (31) pour
le manche de l'instrument de musique,
caractérisé en ce que
les éléments de soutien (20a, 20b) présentent respectivement un évidement de fixation
(24) adapté respectivement à la forme en coupe transversale (Q1) des longerons de
soutien (12a, 12b) pour la fixation de chaque élément de soutien (20a, 20b) à un longeron
de soutien (12a, 12b) dans au moins une orientation de soutien (S1, S2) fixée en rotation
par rapport au longeron de soutien (12a, 12b),
sachant que chaque élément de soutien (20a, 20b) est constitué de manière à pouvoir
être monté sur les longerons de soutien (12a, 12b) dans une première orientation de
soutien (S1) fixée en rotation par rapport au longeron de soutien (12a, 12b), en particulier
pour l'appui d'un premier instrument de musique, et une deuxième orientation de soutien
(S2) fixée en rotation par rapport au longeron de soutien (12a, 12b), en particulier
pour l'appui d'un deuxième instrument de musique différent du premier instrument de
musique, sachant que la première et la deuxième orientation de soutien (S1 ou S2)
sont détournées l'une de l'autre.
2. Support d'instruments de musique (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la première et la deuxième orientation de soutien (S1 ou S2) sont détournées l'une
de l'autre à raison d'un angle entre 60° et 120°, de préférence de 90°.
3. Support d'instruments de musique (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la face d'appui (210a, 210b) définit un plan d'appui (E) qui est oblique, de préférence
détourné d'entre 30° et 60°, de manière privilégiée de 45°, par rapport à un axe de
symétrie (A) de l'évidement de fixation (24).
4. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'évidement de fixation (24) est disposé dans un élément de soutien (20a, 20b) de
manière excentrique, en particulier de manière décalée par rapport à un axe médian
(M) de l'élément de soutien (20a, 20b).
5. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le longeron de pose (15) présente une forme en coupe transversale (Q2) non symétrique
en rotation, en particulier polygonale,
sachant que l'élément de pose (30) présente un évidement de fixation (34) adapté à
la forme en coupe transversale (Q2) du longeron de pose (15) pour la fixation de l'élément
de pose (30) au longeron de pose (15).
6. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'évidement de fixation (24, 34) des éléments de soutien (20a, 20b) et/ou de l'élément
de pose (30) est constitué comme ouverture traversante ou comme pince élastique.
7. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de soutien (20a, 20b) constitue une face d'appui centrale (210a, 210b) pour
l'appui d'un corps d'un instrument de musique et deux faces de soutien latérales (220a,
220b ou 230a, 230b) opposées l'une à l'autre pour limiter le mouvement latéral du
corps de l'instrument de musique.
8. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de soutien (20a, 20b) est exécuté de manière plus rigide, de préférence
dans un matériau de plus grande rigidité, dans une zone de l'évidement de fixation
(24) que dans la zone de la face d'appui centrale (210a, 210b) et/ou dans la zone
des faces de soutien latérales (220a, 220b ou 230a, 230b).
9. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de soutien (20a, 20b) présente un élément médian (21a, 21b) et deux éléments
latéraux (22a, 22b ou 23a, 23b) disposés des deux côtés de l'élément médian (21a,
21b), de préférence pouvant être reliés à l'élément médian (21a, 21b), sachant que
l'élément médian (21a, 21b) constitue de préférence la face d'appui centrale (210a,
210b) et les faces de soutien latérales (220a, 230a, 220b, 230b), sachant que l'élément
médian (21a, 21b) est exécuté en particulier de manière élastique souple, comprenant
de préférence un élastomère, de manière privilégiée un élastomère thermoplastique
(TPE).
10. Support d'instruments de musique (1) selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
l'élément latéral (22a, 22b ou 23a, 23b) constitue l'évidement de fixation (24), sachant
que l'élément latéral (22a, 22b ou 23a, 23b) est exécuté en particulier de manière
rigide en flexion et/ou rigide en torsion, de préférence en matériau thermoplastique,
de manière privilégiée en polyamide.
11. Support d'instruments de musique (1) selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
l'élément médian (21a, 21b) peut être relié par une face latérale extérieure (272)
à un élément latéral (22a, 22b ou 23a, 23b) via une liaison à complémentarité de forme
solidaire en rotation, en particulier moyennant des profilés de bord (210, 220) constitués
de manière adaptée l'un à l'autre, de préférence étagés.
12. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications 9 à 11,
caractérisé en ce que
l'élément médian (21a, 21b) comprend un corps creux (25) ouvert des deux côtés en
direction longitudinale, sachant que dans une zone centrale du corps creux (25), au
niveau d'un côté extérieur (26), la face d'appui (210a, 210b) et, dans au moins une
zone latérale du corps creux (25), un bord de soutien (27) dépassant de la face d'appui
(210a, 210b), de préférence en forme d'arc, constituent les faces de soutien latérales
(220a, 230a, 220b, 230b).
13. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
l'élément de soutien (20a, 20b) présente un élément de support intérieur (28) qui
constitue l'évidement de fixation (24) et un élément de recouvrement (29) extérieur,
de préférence d'une seule pièce, pouvant être fixé à l'élément de support intérieur
(28), en particulier enfichable, qui constitue en particulier la face d'appui centrale
(210a, 210b) et les faces de soutien latérales (220a, 220b ou 230a, 230b), sachant
que de préférence l'élément de support intérieur (28) est constitué de manière rigide
en flexion et/ou rigide en torsion et l'élément de recouvrement (29) est constitué
de manière élastique souple.
14. Élément de soutien (20a, 20b) qui est constitué pour être fixé à un longeron de soutien
(12a, 12b) de forme en coupe transversale (Q) non symétrique en rotation d'un support
d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications 1 à 13,
sachant que l'élément de soutien (20a, 20b) comprend une face d'appui (210a, 210b)
pour le corps d'un instrument de musique présentant un corps et un manche, en particulier
une guitare et/ou guitare basse, et
sachant que l'élément de soutien (20a, 20b) présente un évidement de fixation (24)
adapté respectivement à la forme en coupe transversale (Q1) non symétrique en rotation
du longeron de soutien (12a, 12b) pour la fixation de l'élément de soutien (20a, 20b)
au longeron de soutien (12a, 12b) dans au moins une orientation de soutien (S1, S2)
fixée en rotation par rapport au longeron de soutien (12a, 12b),
sachant que l'évidement de fixation (24) est constitué de telle sorte que l'élément
de soutien (20a, 20b) soit constitué de manière à pouvoir être monté sur le longeron
de soutien (12a, 12b) dans une première orientation de soutien (S1) fixée en rotation
par rapport au longeron de soutien (12a, 12b), en particulier pour l'appui d'un premier
instrument de musique, et une deuxième orientation de soutien (S2) fixée en rotation
par rapport au longeron de soutien (12a, 12b), en particulier pour l'appui d'un deuxième
instrument de musique différent du premier instrument de musique, sachant que la première
et la deuxième orientation de soutien (S1 ou S2) sont détournées l'une de à l'autre.
15. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que
l'au moins un bras de soutien (16, 17) est constitué de manière télescopique avec
respectivement un profilé de bras de soutien extérieur (41) et un profilé de bras
de soutien intérieur (42) qui y est logé de manière coulissante.
16. Support d'instruments de musique (1) selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
le bras de soutien (16, 17) présente des moyens d'arrêt (43), en particulier entre
les profilés de bras de soutien extérieur et intérieur (41 ou 42), pour fixer le longeron
de pose (15) dans une position télescopée déterminée.
17. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications 1 à 16,
sachant que le cadre de soutien (11) est relié de manière mobile en pivotement à l'étrier
de pose (14) via au moins une articulation de pivotement (18),
sachant que l'étrier de pose (14) présente des premiers moyens d'encliquetage (141)
et peut être fixé dans au moins une position extrême (P1, P2), de préférence dans
les deux positions extrêmes (P1, P2), moyennant un mécanisme d'encliquetage (50).
18. Support d'instruments de musique (1) selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
le mécanisme d'encliquetage (50) comprend :
- un élément de flexion (51) fermement relié au cadre de soutien (11), de préférence
un élément élastique en matière plastique moulé au cadre de soutien (11) qui présente
un degré de liberté de flexion perpendiculairement à l'axe de pivotement (B) de l'articulation
de pivotement (18) et des deuxièmes moyens d'encliquetage (52) correspondants à des
premiers moyens d'encliquetage (141) et
- un ressort (53) prenant appui sur le cadre de soutien (11), de préférence en métal,
qui exerce une force élastique d'encliquetage sur l'élément de flexion (51) en direction
de l'axe de pivotement.
19. Support d'instruments de musique (1) selon la revendication 18,
caractérisé en ce que
le ressort (53) présente deux paires de branches de ressort (54) et une traverse (55)
reliant les paires de branches de ressort (54), sachant que les paires de branches
de ressort (54) reposent sur le cadre de soutien (11) et la traverse (55) est mise
en prise dans une rainure (56) de l'élément de flexion (51).
20. Support d'instruments de musique (1) selon l'une des revendications 18 ou 19,
caractérisé en ce que
des extrémités de branche de ressort (57) du ressort (53) sont mises en prise dans
une rainure périphérique (181) de l'axe (180) de l'articulation de pivotement (18),
en particulier pour arrêter axialement l'axe (180).
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