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(11) |
EP 3 569 133 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.2020 Patentblatt 2020/45 |
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Anmeldetag: 16.05.2019 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.05.2018 DE 102018111876
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.11.2019 Patentblatt 2019/47 |
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Patentinhaber: Leifheit AG |
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56377 Nassau (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Klaus Jürgen
56379 Holzappel (DE)
- Spielbusch, Patrick
56068 Koblenz (DE)
- Weber, Sylvia
55263 Wackernheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: btb IP Bungartz Baltzer Partnerschaft mbB
Patentanwälte |
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Im Mediapark 6A 50670 Köln 50670 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 702 920 FR-A1- 2 730 626 US-A- 1 698 915
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DE-U1-202009 007 441 US-A- 627 273
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Eimer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige
Eimer besitzen einen rechteckigen oder ovalen Querschnitt, so dass sie einen länglichen
Querschnitt mit einer längeren Querschnittssachse und einer kürzeren Querschnittsachse
aufweisen. Die längere Querschnittsachse ist bevorzugt etwa anderthalb Mal oder doppelt
so lang wie die kürzere Querschnittsachse.
[0002] Ein oben genannter Eimer ist aus der
US 8 056 179 B2 bekannt. Dieser Eimer weist zum leichteren Tragen einen Henkel auf, der an zwei Henkelanlenkungen
schwenkbar am oberen Rand der Wandung des Eimers angelenkt ist. Dadurch, dass der
Henkel längs der längeren Querschnittsachse verläuft, ist die Gefahr, dass der Eimer
beim Tragen in Schwingung gerät oder gar umschlägt auch bei großer Füllhöhe deutlich
reduziert. Weitere Eimer mit Ausgießmöglichkeit über den Rand einer schmaleren Seite
sind aus der
US 1 698 915 A und der
US 627 273 A bekannt
[0003] Oft, aber nicht notwendigerweise, werden solche Eimer in Verbindung mit einer Vorrichtung
zum Trocknen eines Mopps oder einer Wischplatte kombiniert. Ein Beispiel für einen
derartigen Eimer mit starrem Pressieb ist in der
FR 2 730 626 A1 gezeigt. Einen Eimer mit drehbarem Trockensieb zeigt die
DE 20 2009 007 441 U1, wobei hier auf der einen Seite des langgezogenen Eimers ein über einen Pedalantrieb
antreibbares Trockensieb angeordnet ist und auf der gegenüberliegenden Seite ein Eintunkbereich
zum Ausspülen und Befeuchten des Wischbelages zur Verfügung steht.
[0004] Der Nachteil der bekannten Eimer besteht aber darin, dass dieser recht schwer ausgeleert
werden kann. Hierzu muss der Benutzer mit einer Hand den Henkel greifen mit der anderen
Hand den Eimer um die Drehachse des Henkels schwenken, wobei die Flüssigkeit dann
über die breitere Seite der Wandung des Eimers herausfließt. Dies ergibt eine breite
Auslaufströmung oder erfordert einen in den oberen Rand der Wandung eingeformten Giesschnabel,
wobei auch dann, wenn der Benutzer den Eimer zu stark kippt, eine breite Auslaufströmung
auftreten kann, die dann das Ausleeren in einen kleinen Ausguss oder ein kleines Becken
erschwert. Insbesondere dann, wenn sich auf einer Seite des Eimers zusätzlich das
drehbare Trockensieb zum Trocknen eines Wischbelags eines Wischgerätes befindet, stört
dieses zusätzlich die abfließende Strömung des Schmutzwassers, was zu einem unbefriedigenden
Abfließen, zum Spritzen oder einer Tropfenbildung führen kann.
[0005] Ein gattungsgemäßer Eimer, der das oben genannte Problem löst, ist aus der
DE 10 2015 014 122 B3 bekannt. Dieser Eimer verbessert das Ablaufen des Schmutzwassers dadurch, dass auf
einer Seite des Eimers, unterhalb der Henkelanlenkung eine Ausgießöffnung vorgesehen
ist, so dass der Benutzer den Eimer durch Drehen des Henkels rechtwinklig zur Schwenkachse
der Henkelanlenkung unter Absenken dieser Ausgießöffnung ausschütten kann. Dies ermöglicht
es, trotz des in Längsrichtung des Eimers verlaufenden Henkels den Eimer über die
Schmalseite der Wandung mit einer weniger breiten Auslaufströmung zu entleeren.
[0006] Nachteilig bei dieser Ausgestaltung ist aber, dass die Ausgießöffnung die Füllhöhe
begrenzt. In Verbindung mit einer in den Eimer integrierten Vorrichtung zum Trocknen
besteht ein weiterer Nachteil darin, dass durch beim Trockenschleudern des Wischbelags
oder durch das Eintunken des Wischgerätes in die Flüssigkeit eine Schwapp- oder Wellenbewegung
auftreten kann, so dass der Eimerinhalt aus der Ausgießöffnung auch dann herausschwappen
kann, wenn die Füllhöhe relativ gering ist.
[0007] Schließlich besteht in fertigungstechnischer Hinsicht das Problem, dass der Bereich
oberhalb der Ausgießöffnung, an dem der Henkel angelenkt ist, so massiv ausgestaltet
werden muss, dass dieser Bereich die Gewichtskraft des Eimers aufzunehmen vermag.
Da derartige Eimer üblicherweise aus Kunststoff gefertigt sind, muss hier die Materialdicke
deutlich erhöht werden bzw. die auftretenden Kräfte stehen dem Bestreben des Fachmanns,
die Wandstärke zu verringern, entgegen.
[0008] Aus der
EP 1 013 214 A1 ist ein Eimer bekannt, der, wenn auch in geringerem Ausmaß, ebenfalls eine ovale
Form mit einer längeren Querschnittsachse und einer kürzeren Querschnittsachse aufweist,
wobei dieser Eimer über die schmaleren Bereiche der Seitenwandung entleert werden
kann. Damit dies möglich ist, weist der Eimer zwei gegenüberliegende Henkel auf, die
beide vom Benutzer gegriffen werden können. Eine ähnliche Lösung ist auch in der
DE 10 2015 014 122 B3 als weitere Ausgestaltung beschrieben. Seitlich und einander gegenüberliegend an
den längeren Abschnitten der Wandung angelenkte Henkel haben aber den Nachteil, dass
zum einen vier Anlenkungen für die beiden Henkel vorgesehen sein müssen und zum anderen
der Tragekomfort darunter leidet, dass die Henkel an den längeren Seitenwänden angelenkt
sind. Ferner müssen zur Benutzung des Eimers beide Henkel heruntergeklappt und zum
Tragen dann wieder mit zwei Händen angehoben werden.
[0009] Die
EP 2 702 920 A1 beschreibt zudem eine paarweise Anordnung von Henkeln für den Eimer, wobei die Henkelanordnung,
derart eingerichtet ist, dass sie einen hervorstehenden Griff eines Reinigungsgerätes,
beispielsweise von einem Wischmopp, welcher von dem Eimer aufgenommen ist, im Raum
zwischen den beiden Griffen aufnehmen und halten kann. Die Henkelanordnung umfasst
zwei, auf der Schmalseite der Wandung in benachbarten Henkelanlenkungen gelagerte
Henkel umfasst, wobei die Henkelanordnung und die Wandung (1) derart ausgebildet sind,
dass Abschnitte der beiden Henkel mit einem Abschnitt eines oberen Eimerrandes Öffnung
begrenzen.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Eimer mit einem länglichen Eimervolumen
und einem längs der längeren Querschnittsachse verlaufendem Henkel zu schaffen, der
bei möglichst großer zur Verfügung stehender Füllhöhe möglichst sicher getragen, möglichst
einfach entleert und kostengünstig hergestellt werden kann.
[0011] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch einen Eimer nach Anspruch 1 gelöst.
[0012] Erfindungsgemäß wird nun die Henkelanordnung so gewählt und ausgebildet, dass die
Ausgießöffnung nicht mehr in der Wandung des Eimers, sondern in der Henkelanordnung
vorgesehen ist. Im einfachsten Fall wird als Henkelanordnung ein einzelner Henkel
verwendet, der zunächst, wie auch schon bei den bekannten Eimern, längs der Längserstreckung
der Wandung des Eimers verläuft. Der Henkel kann bei einer bevorzugten Ausgestaltung
in der Mitte der beiden Schmalseiten gelenkig gelagert sein, so dass der Benutzer
zum Tragen des Eimers mit einer Hand den Henkel anheben und den Eimer anschließend
tragen kann. Damit er nun, ohne, dass der Henkel dem ausströmenden Schmutzwasser im
Wege stünde, mit einer reinen Kippbewegung des Eimers diesen entleeren kann, ist bei
dieser Ausgestaltung im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem die Ausgießöffnung
in der Wandung des Eimers angeordnet ist, die Ausgießöffnung im Henkel vorgesehen.
Dies ermöglicht es, die Ausgießöffnung wesentlich höher anzuordnen, so dass der gesamte
Teil der Wandung als Auslaufschutz für die Flüssigkeit zur Verfügung steht.
[0013] Der Henkel weist also an mindestens einem seiner Endbereiche eine Art Auge auf, dass
die Ausgießöffnung bildet. Die Ausgießöffnung kann jede beliebige Form aufweisen,
insbesondere rund, dreieckig oder rechteckig sein. Unterhalb der Ausgießöffnung ist
bei dieser Ausgestaltung das Lager der Henkelanlenkung vorgesehen. Ausgehend von dieser
Henkelanlenkung verbreitert sich zunächst der Henkel um eine Breite zu schaffen, die
die Ausgießöffnung ermöglicht. Oberhalb der Ausgießöffnung wird der Henkel dann wieder
schmaler um eine griffgünstige Dicke zu erreichen.
[0014] Grundsätzlich kann der Henkel jede Form aufweisen, die das Passieren des ausströmenden
Schmutzwassers erlaubt. Grundgedanke der Erfindung ist also die Tatsache, dass oberhalb
des Randes der Wandung das Schmutzwasser ablaufen kann und dass der Henkel bzw. die
Henkelanordnung um den Strömungsweg des Schmutzwassers herum verläuft.
[0015] Im Falle einer weiteren Ausgestaltung ist daher der Henkel so gestaltet, dass er
keine rundum geschlossene Ausgießöffnung definiert, sondern dass er einseitig um den
Strömungsweg des abströmenden Schmutzwassers herum verläuft. Hierzu ist der untere
Bereich des Henkels sichelförmig gebogen. Am Ende dieser Sichel ist auch dieser Henkel
gelenkig in der Henkelanlenkung gehalten. In diesem Fall ist also der Henkel an wenigstens
einem seiner Enden nicht umlaufend geschlossen, sondern die Ausgießöffnung (3) ist
einseitig offen. Natürlich kann anstelle der gerundeten Sichel auch jede andere Geometrie
gewählt werden, beispielsweise geradlinige Bereiche, die wie ein eckiges, nach rechts
oder links offenes "U" zusammengesetzt sind um den unteren Bereich des Henkels um
den Strömungsweg herum zu führen.
[0016] Die Wandung des Eimers kann im einfachsten Fall unabhängig von der Position des abströmenden
Schmutzwassers rund mit einem in einer Ebene liegenden Rand ausgebildet sein. Bevorzugt
wird aber die Wandung an der Stelle, an der das Schmutzwasser ausgegossen werden soll,
an die Strömung angepasst sein. Hierzu bietet sich das Formen einer Ausgussschnute
bzw. eines Gießschnabels an. Aber auch ein reines Absenken des oberen Randes kann
gewählt werden, um eine definierte Abflussposition aus dem Eimer zu schaffen, so dass
sichergestellt ist, dass die Strömungsrichtung durch die Ausgießöffnung hindurch verläuft.
Der obere Rand kann bevorzugt um bis zu 50mm, insbesondere um bis zu 30mm und besonders
bevorzugt um 20mm abgesenkt sein.
[0017] Anstelle des Herumführens eines einzelnen Henkels um den Strömungsweg des Schmutzwassers
können auch zwei Henkel gewählt werden, die zu beiden Seiten der Wandung gelenkig
an dieser Wandung so angeordnet werden, dass nach Aufklappen der Henkel diese längs
einer Mittellinie aneinander anliegen, so dass die beiden sich parallel zur Längsrichtung
erstreckenden Teile des Henkels den Anfassbereich für den Benutzer bilden. Sind diese
Henkel dann im Wesentlichen U-förmig, ergibt sich zusammen mit dem oberen Rand der
Wandung des Eimers von vorne gesehen eine dreieckige Ausgießöffnung, durch die das
Schmutzwasser über den Rand hinweg ausgegossen werden kann. Durch die Lagerung der
Henkel an den längeren Breitseiten des Eimers kann auch bei dieser Ausgestaltung mit
einer Hand der Eimer gekippt werden, dass sich die vordere Schmalseite absenkt und
das Schmutzwasser durch die von den beiden Henkel offen gelassene Öffnung hindurchströmt.
[0018] In allen Fällen kann die Bewegungsmöglichkeit des Henkels durch Anschläge begrenzt
sein. Dieser Anschlag kann von einer klassischen Widerlagerkante gebildet sein, die
sich an einer korrespondierenden Widerlagerkante des jeweils anderen Bauteils bei
Erreichen des Anschlages abstützt. Er kann aber auch im Gelenk der Henkelanlenkung
selbst realisiert sein, das dann nur einen begrenzten Schwenkwinkel zulässt. Ferner
kann auch eine Nut-Federverbindung nach der Art einer Kulissenführung genutzt werden,
so dass ein hervorspringender Anschlagbolzen in einer Führungsnut geführt ist und
sich während der Schwenkbewegung des Henkels längs der Nut bewegt. Die Enden dieser
Führungsnut stellen dann die Schwenkwinkelbegrenzungen dar.
[0019] Der Henkel bzw. die Henkel müssen nicht parallel zur Längsrichtung verlaufen, sie
können auch in einem Winkel hierzu angeordnet werden. Wesentlich für die Funktion
wird aber sein, dass der Henkel oder gegebenenfalls die Henkel von einer Schmalseite
zur gegenüberliegenden Schmalseite verlaufen, so dass beim Tragen des Eimers eine
Pendelbewegung weitgehend vermieden werden kann.
[0020] Eine bevorzugte Anwendung der Erfindung ist ein Eimer, der an einer Seite im Bereich
der Schmalseite ein drehbar gelagertes, über ein Wischgerät antreibbares oder über
einen eimerseitigen Antriebsmechanismus angetriebenes Schleudersieb zum Trocknen eines
Wischbelags des Wischgerätes aufweist. Die Ausgießöffnung ist bei dieser Ausgestaltung
auf der gegenüberliegenden Seite vorgesehen.
[0021] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.
[0022] In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Ausgestaltung eines Erfindungsgemäßen Eimers,
- Fig. 2
- den in Figur 1 dargestellten Eimer in einer Seitenansicht,
- Fig. 3
- eine zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Eimers,
- Fig. 4
- eine Ausgestaltung eines aus dem Stand der Technik bekannten Eimers,
- Fig. 5
- eine vierte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Eimers,
- Fig. 6
- eine Variante der in Figur 1 dargestellten Ausgestaltung des Eimers mit einer Schwenkwinkelbegrenzung
des Henkels und
- Fig. 7
- eine andere Ausgestaltung der Schwenkwinkelbegrenzung.
[0023] In Figur 1 ist eine erste Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Eimers wiedergegeben.
Dieser Eimer weist eine Wandung 1 auf, wobei der Eimer nicht rund ausgebildet ist,
sondern im Wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt mit abgerundeten Ecken aufweist.
Hierzu erstreckt sich die Wandung des Eimers von einer Schmalseite in einer Längsrichtung
zur gegenüberliegenden Schmalseite bzw. von einer Breitseite in einer Querrichtung
zur gegenüberliegenden Breitseite. Die Längsrichtung ist etwa doppelt so groß wie
die Querrichtung, wobei die Erfindung auf dieses Größenverhältnis nicht beschränkt
sein soll.
[0024] In den meisten Fällen wird jedoch, wie hier dargestellt, im Eimer ein Funktionselement
vorgesehen sein, so dass sich zwei wesentliche Bereiche ergeben: Zum einen die hier
beispielhaft dargestellte Schleudersiebaufnahme 4, in die ein Schleudersieb zum Trockenschleudern
eines Wischbezugs eines Wischgerätes eingesetzt werden kann. Durch eine Trennwand
5 von diesem Bereich getrennt ist ein vorderer Eintunkbereich, in den der Benutzer
das Wischgerät zum Spülen des Wischbelages eintunken kann. Diese funktionale Zweiteilung
wird in der Regel eine etwa doppelt so große Ausdehnung in Längsrichtung im Vergleich
zur Querrichtung mit sich bringen. Letztlich ist dies aber wunsch- und anwendungsabhängig.
[0025] Der Eimer weist einen Henkel 2 auf, der sich von der Mitte der vorderen Schmalseite
zur Mitte der hinteren Schmalseite erstreckt. Der Henkel 2 ist an der Wandung 1 in
deren oberen Bereich um eine Drehachse D in Henkelanlenkungen 6, die als Drehlager
fungieren, gelagert. Damit der Benutzer nun zum einen den Eimer nicht über die Breitseite
entleeren muss und zum anderen keine Öffnung in der Wandung vorgesehen werden muss,
ist der Henkel 2 im unteren Bereich des vorderen Endes mit der maulartigen Ausgießöffnung
3 versehen. Hierzu erweitert sich die Breite des unteren Endes des Henkels 2, so dass
Platz für die Ausgießöffnung 3 geschaffen wird. Diese ist hier im Wesentlichen in
Form eines Dreieckes mit abgerundeten Ecken ausgebildet.
[0026] Im unteren Bereich ist die als gelenkausgebildete Henkelanlenkung 6 vorgesehen, die
den Henkel 2 um die Drehachse D schwenkbar mit der Wandung 1 des Eimers verbindet.
Auf gleiche Weise der hintere Teil des Henkels 2, der keine Ausgießöffnung 3 aufweist,
mit der Wandung 1 auf der Rückseite verbunden. Im oberen Bereich weist der Henkel
2 eine Stielaufnahme 8 auf, in der ein im Eintunkbereich stehender Stil eines Wischgerätes
festgeklemmt werden kann.
[0027] Figur 2 zeigt die Ausgestaltung aus Figur 1 in einer Ansicht von vorne. Hier sind
die Lage der Henkelanlenkung 6 und die Form der Ausgießöffnung 3 gut zu erkennen.
Der Eimer weist eine Wandung 1 auf, die im oberen Bereich einen um 180° umgebogen
Eimerrand 7 aufweist, was die Stabilität der Wandung 1 vergrößert. Im unteren Bereich
ist in die Wandung 1 ein querschnittsverringernder Absatz eingeformt, der neben einer
optischen Funktion ebenfalls zur Erhöhung der Klickstabilität beiträgt. Insbesondere
ist in Figur 2 auch zu erkennen, dass der obere Eimerrand 7 im Bereich der Ausgießöffnung
3 etwas abgesenkt ist, um eine definierte Abflussposition zu schaffen. Dieser abgesenkte
Bereich des Eimerrandes 7 lenkt die Strömung des abfließenden Schmutzwassers bei gekipptem
Eimer durch die Ausgießöffnung 3. Dies ist auch Figur 3 zu entnehmen, die jedoch eine
etwas andere Ausgestaltung der Erfindung zeigt.
[0028] Die in Figur 3 dargestellte Variante weist keine augenförmige Ausgießöffnung 3 auf,
hier ist der Henkel 2 gebogen ausgebildet, um mit dem unteren Teil in einer hier nicht
sichtbaren gegenüberliegenden Henkelanlenkung 6 um die Drehachse D schwenkbar an der
Wandung 1 gelagert zu sein. Auch bei dieser Ausgestaltung ergibt sich trotz der vorderen
Anlenkung des Hebels 2 die Möglichkeit den Eimer nach vorne zu entleeren, ohne dass
eine fensterartige Ausnehmung in der Wandung 1 vorgesehen werden müsste.
[0029] Figur 4 zeigt eine Ausgestaltung eines Eimers, so wie sie ähnlich auch in der
EP 2 702 920 A1 gezeigt ist. Hier werden zwei Henkel 2 verwendet. Bei dieser Ausgestaltung sind die
beiden Henkel 2 ebenfalls an der vorderen Schmalseite angelenkt, wobei sich die Henkelanlenkungen
6 im äußeren Bereich der Schmalseiten im Bereich des umgeschlagenen Eimerrandes 7
befinden. Die Henkel 2 weisen im Wesentlichen die Form (hier nicht sichtbar) eines
nach unten geöffneten U auf. Hierdurch liegen geradlinige mittlere Bereiche der Henkel
2 in der dargestellten aufgestellten Position parallel aneinander an und bilden den
Anfassbereich für den Benutzer. Im vorderen Bereich bilden die nach unten hervorspringenden
Schenkel der Henkel 2 zusammen mit dem oberen Eimerrand 7 eine 3-eckige Ausgießöffnung
3, durch die der Eimer entleert werden kann. Auch bei dieser Ausgestaltung ist der
vordere Teil des Eimerrandes 7 leicht abgesenkt. Zusammen mit einer in die Wandung
1 eingeformten Ausgussschnute oder Gießschnabel 12 ergibt sich so eine definierte
Abflussposition beim Kippen des Eimers für das auszugießende Schmutzwasser.
[0030] Die Ausgussschnute bzw. der Gießschnabel 12 können sich auch durch die Ausgießöffnung
3 hindurch erstrecken, was insbesondere in Verbindung mit der in Figur 3 dargestellten
Ausführungsform einfach realisierbar ist. In diesem Fall kann die Ausgussschnute auch
gleichzeitig den Anschlag 9 zur Schwenkwinkelbegrenzung für den Henkel 2 bilden. Bei
einer weiteren Ausgestaltung kann am oberen Eimerrand 7 auch ein Gießschnabel 12 vorgesehen
sein, der über ein Filmscharnier und eine ähnliche gelenkige Lagerung mit dem oberen
Eimerrand 7 verbunden sein kann und sich bei Kippen des Eimers in Ausgussposition
in die Ausgießöffnung 3 hineinlegt, während er bei stehendem Eimer in das Innere des
Eimers zurückfällt.
[0031] Figur 5 wiederum zeigt ein weiteres Merkmal, das in Verbindung mit der Erfindung
genutzt werden kann. Hier ist an den äußeren Rand der Ausgießöffnung 3 des Henkels
2 eine Strömungsführung 11 in Form eines kleinen Kanalstummels eingeformt. Diese erleichtert
zusätzlich das Entleeren des Eimers die durch gezielte Führung der Strömung. Diese
Strömungsführung 11 kann, wie hier dargestellt, umlaufend ausgebildet sein, es ist
aber auch möglich, dass nur der untere Teil der Ausgießöffnung 3 mit einer Strömungsführung
11 versehen ist.
[0032] In den Figuren 6 und 7 wiederum sind Schwenkwinkelbegrenzungen für den Henkel 2 dargestellt.
In Figur 6 ist ein Anschlag 9 vorgesehen, der mit einer Widerlagerkante am Henkel
2 im Bereich der Ausgießöffnung 3 zusammenwirkt. Der Anschlag 9 ist hier an der Wandung
1 des Eimers angeordnet und springt nach vorne hervor. Auf diese Weise wird der Schwenkwinkel
um die Drehachse D des Henkels 2 in die linke Richtung begrenzt, so dass sich der
Henkel 2 nur nach rechts absenken kann.
[0033] Figur 7 wiederum ist eine etwas andere Ausgestaltung der Schwenkwinkelbegrenzung
dargestellt, die hier als Kulissenführung 10 ausgebildet ist. Diese Kulissenführung
10 wird von einem Führungszapfen gebildet, der in einer Nut geführt ist, wobei die
Enden der Nut jeweils die Begrenzung der Schwenkwinkels bilden. Der Führungszapfen
kann am Eimerrand 7 nach vorne hervorspringend angeordnet sein, alternativ kann er
auch am Henkel 2 in Richtung des Eimers hervorspringend vorgesehen werden. An dem
jeweils anderen Bauteil ist dann die Führungsnut vorzusehen. Alternativ zu den beiden
hier dargestellten Schwenkwinkelbegrenzungen kann die Schwenkwinkelbegrenzung auch
im Gelenk der Eimer an Lenkung 6 selbst vorgesehen werden, so dass sich hier ein Gelenk
mit begrenztem Schwenkwinkel bzw. Drehwinkel ergibt.
Bezugszeichenliste:
[0034]
- 1
- Wandung
- 2
- Henkel
- 3
- Ausgießöffnung
- 4
- Schleudersiebaufnahme
- 5
- Trennwand
- 6
- Henkelanlenkung
- 7
- Eimerrand
- 8
- Stielaufnahme
- 9
- Anschlag
- 10
- Kulissenführung
- 11
- Strömungsführung
- 12
- Gießschnabel
- D
- Drehachse des Henkels
1. Eimer mit einer Wandung (1) und mit einer, von zumindest einem, mit der Wandung (1)
um eine Drehachse (D) schwenkbar in Henkelanlenkungen (6) verbundenen Henkel (2) gebildeten
Henkelanordnung zum Tragen des Eimers, wobei die Wandung (1) eine, von einer Schmalseite
zu einer gegenüberliegenden Schmalseite verlaufende Erstreckung in eine Längsrichtung
sowie eine, von einer Breitseite zu einer gegenüberliegenden Breitseite der Wandung
(1) verlaufende Erstreckung in eine Querrichtung aufweist, wobei die Erstreckung in
Längsrichtung größer als die Erstreckung in Querrichtung ist und der Henkel (2) mit
einem vom Benutzer zu greifenden Anfassbereich in Längsrichtung verläuft und derart
an der Wandung (1) angelenkt ist, dass durch Verkippen des Henkels (2) um eine zur
Querrichtung parallele Achse ein Kippmoment auf den Eimer aufbringbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Henkel (2) wenigstens an einem seiner Enden eine Ausgießöffnung (3) aufweist,
wobei die Henkelanordnung und die Wandung (1) derart ausgebildet sind, dass bei rechtwinklig
zur Drehachse (D) in Richtung einer der Henkelanlenkungen (6) gekipptem Eimer eine
Auslaufströmung durch die Ausgießöffnung (3) in dem Henkel (2) zu strömen vermag.
2. Eimer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkel (2) an zumindest einer Seite einen quer zur Drehachse (D) verbreiterten
Bereich aufweist, in dem die Ausgießöffnung (3) vorgesehen ist, wobei die Wandung
(1) derart ausgebildet ist, dass die Auslaufströmung über den oberen Rand der Wandung
(1) durch Ausgießöffnung (3) auszutreten vermag.
3. Eimer nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkel (2) zur Bildung der Ausgießöffnung (3) wenigstens einseitig einen Bereich
aufweist, der die Ausgießöffnung (3) vollumfänglich, insbesondere kreisringförmig
umschließt und im unteren Bereich drehbar an der Henkelanlenkung (6) gelagert ist.
4. Eimer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkel (2) zur Bildung der Ausgießöffnung (3) wenigstens einseitig einen um die
Ausgießöffnung (3) herumverlaufenden, insbesondere gebogenen Endbereich aufweist,
der die Ausgießöffnung (3) nur einseitig umgibt und mit seinem Ende drehbar an der
Henkelanlenkung (6) gelagert ist.
5. Eimer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand der Wandung (1) im Bereich der Ausgießöffnung in Richtung eines Eimerbodens
abgesenkt ist.
6. Eimer nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand der Wandung (1) um bis zu 50mm, insbesondere um bis zu 30mm und bevorzugt
um 20mm abgesenkt ist.
7. Eimer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung (1) einen, in eine vom Eimerinneren nach außen verlaufende Richtung eingeformten
Giesschnabel (12) aufweist, der sich in Richtung der Ausgießöffnung (3) oder durch
die Ausgießöffnung (3) hindurch erstreckt.
8. Eimer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkel (2) von einer umgelegten Stellung, in der er nach unten gerichtet an dem
äußeren Teil der Wandung (1) anliegt, in eine aufgestellte Tragestellung beweglich
ist, wobei die Schwenkbewegung des Henkels (2) in der Tragestellung oder Überschreiten
der Tragestellung um maximal 20° durch eine Schwenkwinkelbegrenzung begrenzt ist.
9. Eimer nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkwinkelbegrenzung von einem von der Wandung (1) in Richtung des Henkels
(2) herspringenden Anschlag (9) gebildet ist, der bei Erreichen des maximalen Schwenkwinkels
des Henkels (2) mit einer Anschlagkante des Henkels (2) in Anlage kommt.
10. Eimer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkwinkelbegrenzung von einer Kulissenführung (10) gebildet ist, die wenigstens
einen, in einer Führungsnut beweglichen Führungszapfen umfasst, wobei der Führungszapfen
an der Wandung (1) und die Führungsnut an dem Henkel (2) oder der Führungszapfen an
dem Henkel (2) und die Führungsnut an der Wandung (1) angeordnet sind.
11. Eimer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgießöffnung (3) zumindest im unteren Bereich eine kanal- oder röhrenartige
Strömungsführung (11) aufweist, die nach der Art einer Rinne oder einer Leitung das
ausströmende Schmutzwasser von dem Henkel (2) weggerichtet in eine Ausgießrichtung
zu lenken vermag.
12. Eimer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehlager der Henkelanlenkung (6) derart ausgebildet ist, dass die Lagerenden
des Henkels (2) bei Anheben des Eimers um einen vertikalen Weg nach oben beweglich
sind und die Drehbarkeit der Lagerenden nur in der abgesenkten Position gegeben ist
und der Henkel (2) in der angehobenen Position gegen eine Drehung festgelegt ist.
13. Eimer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Eimer durch eine im Winkel, insbesondere in einem rechten Winkel, zur Längserstreckung
verlaufende Trennwand (5) zumindest über einen Teilbereich der Höhe des Innenvolumens
in zwei Teilbereiche unterteilt ist, wobei in einem Teilbereich eine Vorrichtung zum
Ausspülen und/oder Reinigen eines Wischbelags eines Wischgerätes in Form einer Schleudersiebaufnahme
(4) oder einer Bürsten- oder Abtreiferanordnung zum Abstreifen von Schmutz von dem
Wischbelag vorgesehen ist.
14. Eimer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Eimer an einer Seite ein drehbar gelagertes, über ein Wischgerät antreibbares
oder über einen eimerseitigen Antriebsmechanismus angetriebenes Schleudersieb zum
Trocknen eines Wischbelags des Wischgerätes angeordnet ist, wobei die Ausgießöffnung
(3) auf der gegenüberliegenden Seite vorgesehen ist.
1. Bucket with a wall (1) and with a handle arrangement for carrying the bucket formed
by at least one handle (2) connected with the wall (1), pivotable in handle mountings
(6) around an axis of rotation (D), wherein the wall (1) has an expansion extending
in a longitudinal direction from one narrow side to an opposite narrow side as well
as a an expansion in transverse direction from one wide side of the wall to an opposite
wide side of the wall (1), wherein the expansion in longitudinal direction is greater
than the expansion of transverse direction and the handle (2) extends in longitudinal
direction with a grab area to be grabbed by the user and is mounted on the wall (1)
in such a way that tilting the handle (2) around an axis that is parallel to the transverse
direction applies a tilting moment to the bucket, characterised in that the handle (2) has a pouring spout (3) on at least one of its ends, wherein the handle
arrangement and the wall (1) are designed in such a way that an outlet floor can flow
through the outlet opening (3) in the handle (2) when the bucket is tilted at a right
angle to the axis of rotation (D) in the direction of one of the handle mountings
(6).
2. Bucket according to claim 1, characterised in that the handle (2) has a widened area transverse to the axis of rotation (D) on at least
one side, in which the outlet opening (3) is provided, wherein the wall (1) is designed
in such a way that the outlet flow can exit across the upper edge of the wall (1)
through the outlet opening (3).
3. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the handle (2) has an area for forming the outlet opening (3) on at least one side,
which encloses the outlet opening (3) across its entire circumference, in particular
in a circular manner, and it rotatably mounted on the handle mounting (6) in its lower
area.
4. Bucket according to any one of the claims 1 to 3, characterised in that the handle (2) has an in particular bent end area running around the outlet opening
(3) on at least one side for forming the outlet opening (3), which surrounds the outlet
opening (3) on one side only and is rotatably mounted on the handle mounting (6) with
its one end.
5. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the upper edge of the wall (1) is lowered in the direction of a bucket floor in the
area of the outlet opening.
6. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the upper edge of the wall (1) is lowered by up to 50 mm, in particular by up to
30 mm, and preferably by 20 mm.
7. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the wall (1) has a pouring spout (12) formed in a direction running from the bucket
interior to the outside, which extends in the direction of the outlet opening (3)
or through the outlet opening (3).
8. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the handle (2) can be moved from a turned down position, in which it lies downward
facing against the outer part of the wall (1) into an upright carrying position, wherein
the pivot movement of the handle (2) is limited by a pivot angle limitation in the
carrying position or when it exceeds the carrying position by a maximum of 20°.
9. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the pivot angle limitation is formed by a shoulder (9) protruding from the wall (1)
in the direction of the handle (2), and comes into abutment against a shoulder edge
of the handle (2) when the maximum pivot angle of the handle (2) is reached.
10. Bucket according to claim 8, characterised in that the pivot angle limitation is formed by a sliding block guide (10), which comprises
at least one guide spigot moveable in a guide groove, wherein the guide spigot is
arranged on the wall (1) and the guide groove on the handle (2) or the guide spigot
on the handle (2) and the guide groove on the wall (1).
11. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the outlet opening (3) has a channel- or pipe-like flow guide (11) at least in its
lower area, which can deflect the outflowing dirty water in an outlet direction away
from the handle (2) in the way of a gulley or a pipeline.
12. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the pivot bearing of the handle mounting (6) is designed in such a way that the bearing
ends of the handle (2) can be moved upwards along a vertical path when the bucket
is lifted and the turnability of the bearing ends is given only in the lowered position,
and the handle (2) is fixed against rotating in the lifted position.
13. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that the bucket is divided into two part areas by a separation wall (5) running at an
angle, in particular at a right angle to the longitudinal expansion, at least in a
part area of the height of the internal volume, wherein a device for rinsing and/or
cleaning a wiper cover of a wiper unit in the form of a centrifugal sieve receiver
(4) or a brush or scraper arrangement is provided in a part area for scraping dirt
from the wiper cover.
14. Bucket according to any one of the preceding claims, characterised in that a rotatably mounted centrifugal sieve for drying a wiper cover of the wiper unit
is arranged in the bucket with a driveable wiper unit or a driveable bucket-side drive
mechanism, wherein the outlet opening (3) is provided on the opposite side.
1. Seau avec une paroi (1) et une disposition d'anse formée d'au moins une anse (2) reliée
à la paroi (1) pivotante dans des articulations d'anse (6) autour d'un axe de rotation
(D) afin de porter le seau, la paroi (1) présentant une extension s'étendant longitudinalement
d'un côté étroit vers un côté étroit opposé ainsi qu'une extension s'étendant transversalement
d'un côté large vers un côté large opposé de la paroi (1), l'extension longitudinale
étant plus grande que l'extension transversale et l'anse (2) s'étendant longitudinalement
avec une zone de saisie à saisir par l'utilisateur et étant articulée à la paroi (1)
de telle sorte qu'un couple de renversement de la anse (2) est réalisable sur le seau
autour d'un axe parallèle à la direction transversale, caractérisé en ce que l'anse (2) présente une ouverture verseuse (3) au moins à une de ses extrémités,
la disposition d'anse et la paroi (1) étant formées de telle sorte qu'un écoulement
sortant s'écoule par l'ouverture verseuse (3) dans l'anse (2) lorsque le seau est
renversé dans un plan perpendiculaire à l'axe de rotation (D) dans la direction d'une
des articulations d'anse (6).
2. Seau selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'anse (2) présente une zone étendue sur au moins un côté transversalement à l'axe
de rotation (D) dans laquelle l'ouverture verseuse (3) est prévue, la paroi (1) étant
formée de telle sorte que l'écoulement sortant peut sortir par l'ouverture verseuse
(3) sur le bord supérieur de la paroi (1).
3. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'anse (2) présente une zone au moins d'un côté pour former l'ouverture verseuse
(3), qui entoure intégralement l'ouverture verseuse (3), notamment en forme annulaire,
et est située pivotante sur l'articulation d'anse (6) dans la zone inférieure.
4. Seau selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'anse (2) présente une zone d'extrémité circonférentielle, notamment coudée, au
moins d'un côté pour former l'ouverture verseuse (3) autour de l'ouverture verseuse
(3), qui entoure un côté uniquement l'ouverture verseuse (3), et est située pivotante
sur l'articulation d'anse (6) avec son extrémité.
5. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bord supérieur de la paroi (1) est abaissé dans la zone de l'ouverture verseuse
dans la direction d'un fond de seau.
6. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bord supérieur de la paroi (1) est abaissé jusqu'à 50 mm, notamment jusqu'à 30
mm et de préférence de 20 mm.
7. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi (1) présente un bec verseur (12) moulé dans une direction dirigée de l'intérieur
du seau vers l'extérieur, bec verseur qui s'étend à travers dans la direction de l'ouverture
verseuse (3) ou par l'ouverture verseuse (3).
8. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'anse (2) est mobile d'une position rabattue, dans laquelle elle repose sur la partie
extérieure de la paroi (1) orientée vers le bas, à une position d'emport relevée,
le mouvement de pivotement de l'anse (2) étant limité par une butée d'angle de rotation
dans la position d'emport ou en dépassant la position d'emport de 20° maximum.
9. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la butée d'angle de rotation est formée d'une butée sauteuse (9) de la paroi (1)
dans la direction de l'anse (2), butée qui vient en appui sur une arête de butée de
l'anse (2) lorsque l'angle de rotation maximal de l'anse (2) est atteint.
10. Seau selon la revendication 8, caractérisé en ce que la butée d'angle de rotation est formée d'un guide à coulisse (10) qui comprend au
moins une goupille de centrage mobile dans une rainure de guidage, la goupille de
centrage étant disposée sur la paroi (1) et la rainure de guidage sur l'anse (2) ou
la goupille de centrage sur l'anse (2) et la rainure de guidage sur la paroi (1).
11. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture verseuse (3) présente un guidage d'écoulement (11) en forme de canal
ou de tube au moins dans la zone inférieure, qui dirige l'eau sale à l'opposé de l'anse
(2) dans une direction d'écoulement à la façon d'une rigole ou d'une conduite.
12. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le pivot de l'articulation d'anse (6) est formé de telle sorte que les extrémités
de pivot de l'anse (2) sont mobiles vers le haut autour d'une trajectoire verticale
en soulevant le seau et le mouvement de rotation des extrémités de pivot est possible
uniquement en position abaissée et l'anse (2) est fixée contre une rotation en position
relevée.
13. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le seau est divisé en deux zones partielles par une paroi (5) s'étendant le long
de son extension dans un angle, notamment dans un angle droit, au moins sur une zone
partielle à hauteur du volume intérieur, un dispositif dans une zone partielle étant
prévu pour rincer et/ou nettoyer une garniture d'essuyage d'un appareil d'essuyage
sous la forme d'un logement de tamis centrifuge (4) ou d'un ensemble d'essuyeurs ou
de brosses pour éliminer la saleté de la garniture d'essuyage.
14. Seau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un tamis centrifuge logé pivotant à entraînement mécanique côté seau ou pouvant être
entraîné par un appareil d'essuyage est disposé sur un côté dans le seau pour sécher
une garniture d'essuyage de l'appareil d'essuyage, l'ouverture verseuse (3) étant
prévue sur le côté opposé.


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