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(11) |
EP 3 576 562 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.12.2020 Patentblatt 2020/51 |
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Anmeldetag: 31.01.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/000115 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/141346 (09.08.2018 Gazette 2018/32) |
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SCHUH, INSBESONDERE SPORTSCHUH
SHOE, IN PARTICULAR A SPORTS SHOE
CHAUSSURE, EN PARTICULIER CHAUSSURE DE SPORT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.12.2019 Patentblatt 2019/50 |
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Patentinhaber: PUMA SE |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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Erfinder: |
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- HARTMANN, Matthias
91301 Forchheim (DE)
- ZINNER, Sabrina
90419 Nürnberg (DE)
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Vertreter: Gosdin, Carstensen & Partner
Patentanwälte Partnerschaftgesellschaft mbB |
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Adam-Stegerwald-Straße 6 97422 Schweinfurt 97422 Schweinfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 452 969 DE-A1-102011 108 744 GB-A- 2 016 259
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EP-A1- 2 565 225 DE-U1- 20 320 091
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere einen Sportschuh, mit einer Sohle
und einem mit der Sohle verbundenen Schuhoberteil.
[0002] Ein Schuh der gattungsgemäßen Art ist beispielsweise aus der
DE 10 2011 108 744 B4 bekannt. Hier wird ein vorteilhaft gestalteter Sportschuh beschrieben, bei dem expandiertes
(geschäumtes) Thermoplastisches Polyurethan (E-TPU) als Material für die Sohle des
Schuhs zum Einsatz kommt. Auch in der
WO 2007/082838 A1 wird beschrieben, dass für eine Schuhsohle expandiertes Thermoplastisches Polyurethan
(E-TPU) vorteilhaft zum Einsatz kommen kann. In diesem Dokument sind auch detaillierte
Informationen zu diesem Kunststoffmaterial vorhanden; insoweit wird auf dieses Dokument
Bezug genommen. Einen weiteren gattungsgemäßen Schuh zeigt die
DE 203 20 091 U1; die
GB 2 016 259 A1 zeigt eine ähnliche Lösung.
[0003] Thermoplastisches Elastomer auf Urethanbasis in insbesondere expandierter Form wird
beispielsweise auch in der
WO 2010/010010 A1 beschrieben, auf die insoweit Bezug genommen wird. Die
EP 2 452 969 A1 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von expandierbaren thermoplastischen Partikeln
durch Nachimprägnieren. In der
EP 2 565 225 A1 werden beschichtete expandierbare Polymerpartikel beschrieben.
[0004] Es hat sich herausgestellt, dass mit dem genannten Material zwar bereits sehr gute
Eigenschaften insbesondere eines Sportschuhs erreicht werden können, dass allerdings
noch weiterer Optimierungsbedarf besteht. Dieser betrifft insbesondere das Gewicht
des Sohlenmaterials, das möglichst gering sein soll, dennoch aber gute Feder- und
Dämpfeigenschaften aufweisen soll.
[0005] Der Erfindung liegt daher die
Aufgabe zugrunde, einen Schuh der eingangs genannten Art so fortzubilden, dass in weiter
verbesserter Weise auf das Gewicht des Schuhs sowie auf die Feder- und Dämpfungseigenschaften
der Sohle des Schuhs Einfluss genommen werden kann. Ferner soll die Herstellbarkeit
des Schuhs einfach sein.
[0006] Die
Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle zumindest
abschnittsweise aus einem expandierten Thermoplastischen Polyolefin (E-TPO) besteht,
wobei der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin (E-TPO) bestehende Abschnitt
der Sohle aus einer Vielzahl von (zunächst, d. h. im Ausgangszustand) kugelförmigen
oder ellipsoiden Kunststoffkörper besteht, die stoffschlüssig miteinander verbunden
sind, und wobei die Abmessungen der einzelnen Kunststoffkörper in den drei Raumrichtungen
zwischen 0,5 mm und 5,0 mm betragen, wobei der aus expandiertem Thermoplastischen
Polyolefin bestehende Abschnitt ein Einsatzteil der Sohle bildet, wobei weitere Abschnitte
der Sohle aus einem Material bestehen, das nicht expandiertes Thermoplastisches Polyolefin
ist, wobei der weitere Abschnitt der Sohle, der nicht aus expandiertem Thermoplastischen
Polyolefin besteht, zumindest abschnittsweise aus einem Ethylen-Vinylacetat-Copolymer
(EVA), aus expandiertem thermoplastischen Polyurethan (E-TPU), aus thermoplastischem
Polyurethan (TPU), aus thermoplastischem Elastomer (TPE), aus Polyamid (PA), aus geschäumtem
Polyurethan und/oder aus Gummimaterial besteht.
[0007] Zur Verarbeitung besagter Kunststoffkörper wird auf die oben genannte
DE 10 2011 108 744 B4 Bezug genommen. Besagte Form der Kunststoffkörper bezieht sich dabei auf das Ausgangsprodukt,
d. h. bevor die Kunststoffkörper miteinander verbunden (unter Druck verschweißt bzw.
verklebt) werden; bei dem Verbund kommt es zu einer Deformation der einzelnen Körper,
so dass die Kugelform bzw. ellipsoide Form nicht mehr vollständig erhalten bleibt.
[0008] Der stoffschlüssige Verbund der Kunststoffkörper kann durch einen Verschweißvorgang
erfolgt sein. Der Verschweißvorgang kann dabei insbesondere unter Eingabe von Wasserdampf
in eine Werkzeugform unter einem Druck zwischen 0,1 und 0,4 MPa (1,0 und 4,0 bar)
vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,2 MPa (1,0 und 2,0 bar) bar, erfolgt sein. Dies ermöglicht
eine präzise geometrische Ausbildung der Sohle und eine einfache Herstellungsmöglichkeit.
[0009] Der stoffschlüssige Verbund der Kunststoffkörper kann auch durch einen Klebevorgang
unter Zugabe eines Klebstoffs erfolgt sein.
[0010] Die Kunststoffkörper weisen bevorzugt ein Gewicht zwischen 5 mg und 10 mg auf.
[0011] Der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt der Sohle
weist vorzugsweise eine Dichte zwischen 100 und 250 g/l (Gramm pro Liter) auf.
[0012] Indes ist bevorzugt vorgesehen, dass die aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin
bestehenden Kunststoffkörper vor ihrer Verbindung miteinander eine Dichte zwischen
70 und 140 g/l aufweisen.
[0013] Der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt kann eine
Zwischensohle des Schuhs bilden. Unter dieser kann dann eine Außensohle angeordnet
sein.
[0014] Der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt kann sich
nach einer speziellen Ausführungsform der Erfindung dabei nicht über die gesamte Höhe
der Sohle oder Zwischensohle erstrecken.
[0015] Der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt ist vorteilhaft
im Fersenbereich der Sohle angeordnet.
[0016] Bei dem vorgeschlagenen Material, also bei E-TPO, handelt es sich um ein expandiertes
Thermoplastisches Elastomer auf Olefinbasis, wobei hier überwiegend Polypropylen (PP)
oder Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) zum Einsatz kommt. Thermoplastisches Polyolefin
ist also eine Mischung aus einem Polyolefin-basierten Kunststoff (meist PP) und einem
Elastomer wie z.B. EPDM.
[0017] TPOs sind Polymermischungen, die abhängig von ihrer Zusammensetzung hart oder weich
hergestellt werden können. Harte TPOs, wobei PP und Talkum rund 75 % der Zusammenstellung
ausmachen können, werden oft als impaktverstärkte Kunststoffe verwendet. Indes haben
weiche TPOs einen deutlich höheren Elastomeranteil, teilweise bis zu 70 %. Der Vorteil
gegenüber anderen thermoplastischen Elastomeren ist, dass TPO im Durchschnitt deutlich
preiswerter ist.
[0018] Vorteilhafte Eigenschaften, die bei der vorgeschlagenen Materialwahl genutzt werden,
sind ein großer Temperaturbereich, in dem das Material genutzt werden kann (-55°C
bis +115°C) und ein Härtebereich von 55 Shore A bis 70 Shore D. Das vorgeschlagene
Material ist sehr alterungsbeständig.
[0019] Zusammengefasst lässt sich somit sagen, dass die Erfindung zumindest einen Abschnitt
der Sohle vorsieht, der aus E-TPO, also aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin,
ausgebildet ist (also aus einem Olefin auf Elastomerbasis). Von den Materialeigenschaften
her liegt dieses Material etwa zwischen EVA und E-TPU und wird aus diesem Grunde im
Sinne der obigen Aufgabenstellung vorteilhaft eingesetzt.
[0020] Das vorgeschlagene zum Einsatz kommende Material ist bis zu 30 % leichter als E-TPU,
woraus sich entsprechende Vorteile ergeben. Allerdings ist die Rückfedereigenschaft
vergleichbar mit E-TPU.
[0021] Bei der Verarbeitung des vorgeschlagenen Materials und insbesondere beim Verbinden
der einzelnen Kunststoffkörper durch Wasserdampf mit dem oben genannten bevorzugten
Druck zwischen 0,1 und 0,4 MPa (1,0 und 4,0 bar) (insbesondere zwischen 0,1 und 0,2
MPa, (1,0 und 2,0 bar)) liegt ein vorteilhafter, niedrigerer Druck vor, als er für
die Verarbeitung von E-TPU zum selben Zweck erforderlich ist. Somit ist der Fertigungsprozess
effektiver als bei der Verarbeitung von E-TPU. Vorteilhaft ist weiterhin ein geringerer
Grad der Vergilbung, verglichen mit dem bisher eingesetzten E-TPU.
[0022] Durch den bevorzugten Einsatz sehr kleiner, leichter Kunststoffkörper (im bevorzugten
Gewichtsbereich zwischen 5 mg und 10 mg) liegen kleinere Körper vor, als dies typischerweise
beim Einsatz von E-TPU der Fall ist. Hieraus ergibt sich eine bessere Abbildung der
Werkzeugform an der Sohle und eine höhere Produktivität.
[0023] Abschließend sei auch eine im Vergleich zu E-TPU höhere Widerstandsfähigkeit gegen
Hydrolyse genannt.
[0024] Die Sohle kann mittels Vernähen oder Verkleben mit dem Schuhoberteil (Schuhschaft)
verbunden werden, was als solches bekannt ist.
[0025] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines Sportschuhs,
Fig. 2 den Schnitt A-B gemäß Figur 1 durch den Sportschuh und
Fig. 3 schematisch die Einzelheit "X" nach Figur 2.
[0026] In Figur 1 ist ein Schuh 1 zu sehen, der eine Sohle 2 sowie ein Schuhoberteil 3 aufweist.
Der Schuh 1 hat eine Zwischensohle, die zwischen dem Schuhoberteil 3 und einer Außensohle
6 angeordnet ist, die die Aufstandsfläche des Schuhs auf dem Boden bildet.
[0027] Zentraler Ansatz für die vorgeschlagene Ausgestaltung des Schuhs ist, dass die Sohle
2 zumindest abschnittsweise aus einem expandierten Thermoplastischen Polyolefin (E-TPO)
besteht. Hierzu ist in Figur 1 ein Abschnitt 4 der Sohle 2 zu erkennen, der hier als
Einsatz ausgebildet ist, der einen Teil der Zwischensohle bildet. Dieser Abschnitt
4 besteht aus E-TPO.
[0028] Die restliche Sohle 2 und namentlich die Zwischensohle zwischen dem Schuhoberteil
2 und der Außensohle 6 besteht aus einem Abschnitt 7, der nicht aus E-TPO besteht.
[0029] Damit kann die Feder- bzw. Dämpfeigenschaft des Schuhs vorteilhaft beeinflusst werden.
[0030] Wie sich aus Figur 2 ergibt, erstreckt sich im Ausführungsbeispiel der Abschnitt
4 aus E-TPO nicht über die gesamte Höhe H der Sohle 2, sondern nur über einen Teil
derselben.
[0031] Aus der schematischen Vergrößerung "X" gemäß Figur 2, wie sie in Figur 3 dargestellt
ist, ergibt sich, dass der Abschnitt 4 aus E-TPO aus einer Vielzahl von Kunststoffkörpem
5 gebildet wird, die miteinander stoffschlüssig verbunden sind. Hierbei werden einzelne
Kunststoffkörper 5, wie sie vorteilhaft oben hinsichtlich Größe und Gewicht bzw. Dichte
spezifiziert wurden, in eine Werkzeugform gegeben und unter Einsatz von Dampf mit
einem Druck zwischen 0,1 und 0,2 MPa (1,0 und 2,0 bar) bar miteinander verbunden,
in dem die einzelnen Kunststoffkörper 5 an ihrer Oberfläche aufschmelzen und sich
mit anderen Kunststoffkörpem 5 verbinden.
[0032] Es ergibt sich ein kompaktes Material, das zur Bildung des beschriebenen Abschnitts
bzw. Einsatzes 4 eingesetzt werden kann.
[0033] Somit ergibt sich eine Sohle, die preiswert herstellbar ist und im Vergleich zu den
vorbekannten Lösungen und insbesondere mit Blick auf diejenigen, bei denen E-TPU eingesetzt
wird, verbesserte Feder- und Dämpfungseigenschaften aufweist.
[0034] Im Ausführungsbeispiel befindet sich ein Abschnitt 4 im Fersenbereich der Sohle 2,
was besonders vorteilhaft ist. Vorgesehen werden kann allerdings auch, dass ein weiterer
Abschnitt 4 der erläuterten Form in anderen Bereichen der Sohle, z. B. im Vorderfußbereich,
zum Einsatz kommt.
[0035] Natürlich kann auch vorgesehen werden, dass die komplette Zwischensohle, die zwischen
dem Schuhoberteil 3 und der Außensohle 6 angeordnet ist, aus E-TPO besteht, was in
dem Ausführungsbeispiel nicht dargestellt ist.
[0036] Somit kann nicht nur das Feder- und Dämpfungsverhalten der Sohle und damit des Schuhs
sehr vorteilhaft beeinflusst werden; gleichzeitig ist auch der Herstellungsprozess
einfach und kostengünstig durchführbar.
Bezugszeichenliste:
[0037]
- 1
- Schuh
- 2
- Sohle
- 3
- Schuhoberteil
- 4
- Abschnitt der Sohle aus E-TPO
- 5
- Kunststoffkörper
- 6
- Außensohle
- 7
- Abschnitte der Sohle aus Nicht-E-TPO
- H
- Höhe der Sohle
1. Schuh (1), insbesondere Sportschuh, mit einer Sohle (2) und einem mit der Sohle (2)
verbundenen Schuhoberteil (3),
wobei die Sohle (2) zumindest abschnittsweise aus einem expandierten Thermoplastischen
Polyolefin (E-TPO) besteht, wobei der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin
(E-TPO) bestehende Abschnitt (4) der Sohle (2) aus einer Vielzahl von kugelförmigen
oder ellipsoiden Kunststoffkörper (5) besteht, die stoffschlüssig miteinander verbunden
sind, und wobei die Abmessungen der einzelnen Kunststoffkörper (5) in den drei Raumrichtungen
zwischen 0,5 mm und 5,0 mm betragen,
wobei der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt (4) ein
Einsatzteil der Sohle (2) bildet, wobei weitere Abschnitte (7) der Sohle (2) aus einem
Material bestehen, das nicht expandiertes Thermoplastisches Polyolefin ist,
wobei der weitere Abschnitt (7) der Sohle (2), der nicht aus expandiertem Thermoplastischen
Polyolefin besteht, zumindest abschnittsweise aus einem Ethylen-Vinylacetat-Copolymer
(EVA), aus expandiertem thermoplastischen Polyurethan (E-TPU), aus thermoplastischem
Polyurethan (TPU), aus thermoplastischem Elastomer (TPE), aus Polyamid (PA), aus geschäumtem
Polyurethan und/oder aus Gummimaterial besteht.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der stoffschlüssige Verbund der Kunststoffkörper (5) durch einen Verschweißvorgang
erfolgt ist.
3. Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschweißvorgang unter Eingabe von Wasserdampf in eine Werkzeugform unter einem
Druck zwischen 1,0 und 4,0 bar, vorzugsweise zwischen 1,0 und 2,0 bar, erfolgt ist.
4. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der stoffschlüssige Verbund der Kunststoffkörper (5) durch einen Klebevorgang unter
Zugabe eines Klebstoffs erfolgt ist.
5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffkörper (5) ein Gewicht zwischen 5 mg und 10 mg aufweisen.
6. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt (4) der Sohle
(2) eine Dichte zwischen 100 und 250 g/l aufweist.
7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehenden Kunststoffkörper (5)
vor ihrer Verbindung miteinander eine Dichte zwischen 70 und 140 g/l aufweisen.
8. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt (4) eine Zwischensohle
des Schuhs (1) bildet.
9. Schuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Zwischensohle eine Außensohle (6) angeordnet ist.
10. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt (4) sich nicht
über die gesamte Höhe (H) der Sohle (2) oder Zwischensohle erstreckt.
11. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der aus expandiertem Thermoplastischen Polyolefin bestehende Abschnitt (4) im Fersenbereich
der Sohle (2) angeordnet ist.
1. Shoe (1), in particular sport shoe, having a sole (2) and a shoe upper part (3) connected
to the sole (2),
wherein the sole (2) is made, at least in sections, from an expanded thermoplastic
polyolefin (E-TPO), wherein the section (4) of the sole (2) consisting of expanded
thermoplastic polyolefin (E-TPO) consists of a plurality of spherical or ellipsoidal
plastic bodies (5) which are joined to one another in a substance-locking manner,
and wherein the dimensions of the single plastic bodies (5) in the three spatial directions
are between 0.5 mm and 5.0 mm,
wherein the section (4) consisting of expanded thermoplastic polyolefin forms an insert
of the sole (2), wherein further sections (7) of the sole (2) consisting of a material
which is not expanded thermoplastic polyolefin,
wherein the further section (7) of the sole (2), which does not consist of expanded
thermoplastic polyolefin, consists at least in sections of an ethylene-vinyl acetate
copolymer (EVA), of expanded thermoplastic polyurethane (E-TPU), of thermoplastic
polyurethane (TPU), of thermoplastic elastomer (TPE), of polyamide (PA), of foamed
polyurethane and/or of rubber material.
2. Shoe according to claim 1, characterised in that the substance-locking bond of the plastic bodies (5) has been made by a welding process.
3. Shoe according to claim 2, characterized in that the welding process has been carried out by introducing steam into a mould under
a pressure of between 1.0 and 4.0 bar, preferably between 1.0 and 2.0 bar.
4. Shoe according to claim 1, characterized in that the substance-locking bond of the plastic bodies (5) has been made by an adhesive
process with the addition of an adhesive.
5. Shoe according to one of claims 1 to 4, characterized in that the plastic bodies (5) have a weight between 5 mg and 10 mg.
6. Shoe according to one of claims 1 to 5, characterized in that the section (4) of the sole (2) consisting of expanded thermoplastic polyolefin has
a density between 100 and 250 g/l.
7. Shoe according to one of claims 1 to 6, characterized in that the plastic bodies (5) consisting of expanded thermoplastic polyolefin have a density
of between 70 and 140 g/l before they are joined together.
8. Shoe according to one of claims 1 to 7, characterized in that the section (4) consisting of expanded thermoplastic polyolefin forms a midsole of
the shoe (1).
9. Shoe according to claim 8, characterized in that an outer sole (6) is arranged below the midsole.
10. Shoe according to one of claims 1 to 9, characterized in that the section (4) consisting of expanded thermoplastic polyolefin does not extend over
the entire height (H) of the sole (2) or midsole.
11. Shoe according to one of claims 1 to 10, characterized in that the section (4) consisting of expanded thermoplastic polyolefin is arranged in the
heel region of the sole (2).
1. Chaussure (1), en particulier chaussure de sport, comportant une semelle (2) et une
tige (3) reliée à la semelle (2),
dans laquelle la semelle (2) est, au moins par segments, constituée d'une polyoléfine
thermoplastique expansée (E-TPO), le segment (4) de la semelle (2) constitué d'une
polyoléfine thermoplastique expansée (E-TPO) étant constitué d'un grand nombre de
corps plastiques (5) sphériques ou ellipsoïdaux, qui sont assemblés les uns aux autres
par liaison de matière, et les dimensions des corps plastiques individuels (5) dans
les trois dimensions de l'espace étant comprises entre 0,5 mm et 5,0 mm,
le segment (4) constitué d'une polyoléfine thermoplastique expansée formant un insert
de la semelle (2), des segments supplémentaires (7) de la semelle (2) étant constitués
d'un matériau qui n'est pas une oléfine thermoplastique expansée,
le segment supplémentaire (7) de la semelle (2) qui n'est pas constitué d'une polyoléfine
thermoplastique expansée étant au moins par segments constitué d'un copolymère éthylène-acétate
de vinyle (EVA), d'un polyuréthanne thermoplastique expansé (E-TPU), d'un polyuréthanne
thermoplastique (TPU), d'un élastomère thermoplastique (TPE), de polyamide (PA), de
polyuréthanne expansé et/ou d'un matériau de type caoutchouc.
2. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'assemblage par liaison de matière des corps plastiques (5) est réalisé par une
opération de soudage.
3. Chaussure selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'opération de soudage est réalisée par introduction de vapeur d'eau dans un moule
sous une pression comprise entre 1,0 et 4,0 bar, de préférence entre 1,0 et 2,0 bar.
4. Chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'assemblage par liaison de matière des corps plastiques (5) est réalisé par une
opération de collage par addition d'un adhésif.
5. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les corps plastiques (5) présentent un poids compris entre 5 mg et 10 mg.
6. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le segment (4) de la semelle (2) constitué d'une polyoléfine thermoplastique expansée
présente une masse volumique comprise entre 100 et 250 g/l.
7. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les corps plastiques (5) constitués d'une polyoléfine thermoplastique expansée présentent,
avant assemblage les uns aux autres, une masse volumique comprise entre 70 et 140
g/l.
8. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le segment (4) constitué d'une polyoléfine thermoplastique expansée forme une intercalaire
de la chaussure (1).
9. Chaussure selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'une semelle extérieure (6) est disposée en-dessous de l'intercalaire.
10. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le segment (4) constitué d'une polyoléfine thermoplastique expansée ne s'étend pas
sur toute la hauteur (H) de la semelle (2) ou de l'intercalaire.
11. Chaussure selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le segment (4) constitué d'une polyoléfine thermoplastique expansée est disposé dans
la zone du talon de la semelle (2).


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