[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Gerät zum Anschluss an eine Hochspannung
mit einem Aktivteil, das einen magnetisierbaren Kern und wenigstens eine Wicklung
aufweist, die zum Erzeugen eines magnetischen Flusses im Kern eingerichtet ist, und
einem mit einem Isolierfluid befüllbaren Kessel, in dem das Aktivteil angeordnet ist,
wobei der Kessel eine Innenwandung ausbildet, die formkomplementär zur Außenkontur
der Wicklung oder der Wicklungen ausgebildet ist.
[0002] Ein solches elektrisches Gerät ist beispielsweise aus der
JP H02 244703 A bekannt. Das dort beschriebene elektrische Gerät verfügt über einen magnetisierbaren
Kern, der einen geschlossenen Magnetkreis ausbildet. Ein Schenkel des Kerns in von
einer Wicklung umschlossen, so dass die Wicklung einen magnetischen Fluss im Kern
erzeugen kann. Kern und Wicklungen sind in einem Tank angeordnet, der formkomplementär
zur außenliegenden Wicklung ausgebildet ist. Der Tank weist also außen rundliche Gestalt
auf.
[0004] Die
WO 2016/038222 A1 offenbart einen Bahntransformator mit einem an die Kontur der Wicklungen angepassten
Tank, wobei der Kern teilweise außerhalb des Tanks angeordnet ist. Weiterer Stand
der Technik ist aus der
EP 3 048 623 A1,
CN 204 010 978 U,
JP S 61 174704 A,
CN 204 204 561 U,
CN 104 465 038 A,
CN 204 834 288 U,
US 2014/075744 A1,
CN 204 651 148 U,
GB 1 454 501 A,
US 3 366 907 A,
CN 204 155 755 U,
GB997483,
CH487485,
US2013/0147594 A1 und der
US 8,558,651 B2 bekannt.
[0005] Im Markt werden Bahntransformatoren angeboten, die zur Montage an einem Schienenfahrzeug,
wie beispielsweise an einer Lokomotive oder einem Triebwagen, vorgesehen sind. Bahntransformatoren
dienen zur Bereitstellung einer gewünschten Traktionsspannung für den Antrieb der
Lokomotive oder des Triebwagens in Abhängigkeit verschiedener Eingangsspannungen.
Der vorbekannte Bahntransformator weist einen auf Erdpotenzial liegenden Kessel auf,
der mit einem Isolierfluid, beispielsweise einer Esterflüssigkeit, befüllt ist. In
dem Kessel ist das so genannte Aktivteil des Transformators angeordnet, das einen
aus magnetisierbaren Blechen bestehenden Kern sowie wenigstens zwei einen Abschnitt
des Kerns konzentrisch umschließende Wicklungen umfasst. Zum Anschluss des Transformators
an eine Hochspannung ist der Kessel mit Durchführungen ausgerüstet.
[0006] Dem vorbekannten elektrischen Gerät haftet der Nachteil, dass der Kessel raumgreifend
ausgestaltet ist und das elektrische Gerät ein hohes Eigengewicht aufweist. Insbesondere
bei Bahnanwendungen ist jedoch ein kompakter, leichter Aufbau wünschenswert.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein elektrisches Gerät der eingangs genannten
Art bereitzustellen, das kompakt ausgestaltet ist und ein geringes Eigengewicht aufweist.
[0008] Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass das elektrische Gerät Anschlussleitungen
und eine Verteileinrichtung umfasst, wobei die Anschlussleitungen jeweils an ihrem
Wicklungsende mit einer Wicklung und an ihrem Verteilerende mit der Verteileinrichtung
verbunden sind, wobei der Kern zumindest eine abgeschrägte Kernecke ausbildet und
die Verteileinrichtung im Bereich der abgeschrägten Kernecke angeordnet ist.
[0009] Im Rahmen der Erfindung ist der Kessel nicht, wie beim Stand der Technik, kastenförmig
ausgebildet. Vielmehr ist die Kesselform an die Außenkontur zumindest einer der Wicklungen
angepasst. Vorteilhafterweise ist der Kessel formkomplementär zu jeder Wicklung ausgebildet,
die die Außenkontur der Wicklungen definiert. Dabei hält der Kessel einen Abstand
zu den Wicklungen ein, der ausreichend ist, um die gewünschte Spannungsfestigkeit
des elektrischen Geräts sicherzustellen. Aufgrund der über den gesamten Umfang des
Kessels hinweg formkomplementären Ausgestaltung des Kessels zumindest im Bereich der
Wicklungen weist dieser ein geringeres Innenvolumen auf, so dass der Kessel mit weniger
Isolierfluid befüllt werden muss. Aufgrund des geringeren Isolierfluidvolumens ist
das elektrische Gerät leichter und kompakter als ein elektrisches Gerät gemäß dem
Stand der Technik mit einem kastenförmigen Kessel. Im Hinblick auf die geringere Menge
an Isolierfluid ergeben sich auch Kostenvorteile. Die formkomplementäre Ausgestaltung
des Kessels ist im Rahmen der Erfindung vollumfänglich und nicht auf Anpassungen im
Boden oder Deckelbereich des Kessels beschränkt.
[0010] Erfindungsgemäß sind Anschlussleitungen vorgesehen, die jeweils an ihrem Wicklungsende
mit einer Wicklung und an ihrem Verteilerende mit einer Verteileinrichtung verbunden
sind, wobei der Kern zumindest eine abgeschrägte Kernecke ausbildet und die Verteileinrichtung
im Bereich der abgeschrägten Kernecke angeordnet ist. Das Aktivteil des so ausgeführten
erfindungsgemäßen elektrischen Geräts verfügt über einen Kern mit abgeschrägten Kernecken.
Die abgeschrägten Kernecken stellen im Vergleich zu einem vorbekannten Aktivteil einen
zusätzlichen Bauraum für eine Verteileinrichtung bereit. Die Verteileinrichtung ist
wiederum mit den Anschlussleitungen verbunden, die sich gemäß dem Stand der Technik
oberhalb der Wicklungen erstrecken. Aufgrund der formkomplementären Anpassung des
Kessels an zumindest Abschnitte des Aktivteils kann die ansonsten über den Wicklungen
angeordnete Verteileinrichtung im Bereich der abgeschrägten Kernecke angeordnet werden,
so dass das Aktivteil kompakter ausgestaltet ist und eine formkomplementäre Ausgestaltung
des Kessels unterstützt wird. Die Anschlussleitungen sind bevorzugt isolierte Rundleiter.
[0011] Bei einer Variante weist das Aktivteil mehrere Wicklungen, beispielsweise vier Wicklungen
auf, wobei jeweils zwei Wicklungen konzentrisch zueinander angeordnet sind und einen
gemeinsamen Schenkel des Kerns umschließen. Hierbei handelt es sich beispielsweise
um eine innere Unterspannungswicklung und um eine die Unterspannungswicklung umschließende
Oberspannungswicklung. Der Kern weist zweckmäßigerweise einen weiteren Schenkel auf,
der ebenfalls von einer Unter- beziehungsweise Oberspannungswicklung umschlossen ist.
Die beiden Unterspannungs- und Oberspannungswicklungen sind dabei beispielsweise in
Reihe geschaltet. Bei dieser Ausgestaltung des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts
definieren lediglich die Oberspannungswicklungen die Außenkontur des Aktivteils. Der
Kessel ist in diesem Fall formkomplementär zur Außenkontur der beiden Oberspannungswicklungen
ausgestaltet, die beispielsweise nebeneinander angeordnet sind, wobei sich die Schenkel
der beiden Oberspannungswicklungen parallel zueinander erstrecken. Die Innenwandung
des Kessels folgt mit anderen Worten der Außenkontur der äußeren Wicklungen vollumfänglich.
[0012] Selbstverständlich können auch drei oder mehr Schenkel im Rahmen der Erfindung vorgesehen
sein, wobei jeder Schenkel mit einer Unter- und Oberspannungswicklung ausgerüstet
ist.
[0013] Vorteilhafterweise bildet der Kessel eine Innenwandung aus, deren Dimensionierung
an Aktivteilabschnitte angepasst ist, mit denen das Aktivteil die Außenkontur der
Wicklung oder der Wicklungen überragt. Gemäß dieser Weiterentwicklung der Erfindung
schmiegt sich der Kessel zumindest in seiner inneren Ausgestaltung nicht nur an die
Außenkontur der äußeren Wicklungen an. Vielmehr ist der Kessel auch formkomplementär
zu weiteren Abschnitten des Aktivteils ausgestaltet, die ebenfalls die Außenkontur
des Aktivteils festlegen. So verfügt der Kern in der Regel über ein unteres und oberes
Joch, die sich oberhalb beziehungsweise unterhalb der Stirnseiten der jeweiligen Wicklungen
erstrecken. An dem oberen und unteren Joch ist in der Regel ein Pressrahmen vorgesehen,
mit dem flächig aneinander anliegende magnetisierbare Bleche des Kerns gegeneinander
gepresst werden. Das obere und untere Joch definieren zusammen mit dem jeweiligen
Pressrahmen dann die Außenkontur des Aktivteils, die nicht von den Wicklungen definiert
wird. Während die Wicklungen jedoch eine in der Regel zylinderförmige Außenkontur
definieren, weicht die restliche Außenkontur des Aktivteils hiervon beträchtlich ab.
Die formkomplementäre Anpassung des Kessels an diese etwas komplexere Außenkontur
ist daher darauf begrenzt, eine kastenförmige Einhüllende zu bilden. Damit ist gemeint,
dass der Kessel in seiner Ausgestaltung nicht jede Schraube oder jeden Bolzen nachbildet,
sondern den gesamten Abschnitt mit einer kastenförmigen und teilweise abgerundeten
Kontur nachbildet. Diese kastenförmige Kontur begrenzt dann einen Innenraum, der die
spannungsfeste Aufnahme der besagten Aktivteilabschnitte ermöglicht, jedoch gleichzeitig
das Innenvolumen des Kessels auf ein Minimieren begrenzt.
[0014] Vorteilhafterweise bildet der Kessel einen hohlzylindrischen Mittenabschnitt aus,
der zur Aufnahme wenigstens einer Wicklung vorgesehen ist. Wird die Außenkontur des
Aktivteils abschnittsweise von nur einer Wicklung bestimmt, die eine zylindrische
Außenkontur aufweist, bildet der Kessel im Rahmen der Erfindung einen hierzu passenden
Hohlzylinder aus, der die Wicklung vollumfänglich umschließt.
[0015] Bei einer Weiterentwicklung hierzu bildet der Kessel mehrere hohlzylindrische Mittenabschnitte
aus, die jeweils zur Aufnahme wenigstens einer Wicklung vorgesehen ist, wobei die
hohlzylindrischen Mittenabschnitte einander überschneiden, so dass ein gemeinsamer
Innenraum ausgebildet ist. Diese Variante der Erfindung wird bei einem Aktivteil eingesetzt,
das mehrere parallel ausgerichtete und nebeneinander liegende äußere Wicklungen aufweist.
Auch hier kann jede äußere Wicklung konzentrisch zu einer inneren Wicklung angeordnet
sein. Jede dieser äußeren Wicklungen ist in einem zugeordneten Mittenabschnitt des
Kessels angeordnet, wobei jeder einzelne Mittenabschnitt die in ihm gelagerte äußere
Wicklung nicht mehr vollumfänglich umschließt, sondern an einer Seite der Wicklung
in einen benachbarten Mittenabschnitt übergeht. Die Summe der Mittenabschnitte umschließt
alle äußeren Wicklungen vollumfänglich formkomplementär.
[0016] Vorteilhafterweise verfügt der Kessel über eine Kesselwanne und einen isolierfluiddicht
mit der Kesselwanne verbundenen Kesseldeckel. Dabei sind Kesselwanne und Kesseldeckel
wieder formkomplementär zur Außenkontur der äußeren Wicklung und gegebenenfalls formkomplementär
zu Aktivteilabschnitten ausgebildet, die darüber hinaus die Außenkontur des Aktivteils
festlegen.
[0017] Zweckmäßigerweise verfügt der Kessel über Befestigungsmittel zum Befestigen des elektrischen
Geräts an einem schienengeführten Fahrzeug. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung
ist das erfindungsgemäße elektrische Gerät als Bahntransformator ausgeführt.
[0018] Gemäß einer diesbezüglich zweckmäßigen Weiterentwicklung umfassen die Befestigungsmittel
zwei sich in Längsrichtung des Aktivteils erstreckende Befestigungsbolzen, die sich
an den beiden Außenseiten des Kessels erstrecken. Aufgrund der beiden Befestigungsbolzen
kann das erfindungsgemäße elektrische Gerät zuverlässig und leicht am Schienenfahrzeug
montiert werden.
[0019] Zweckmäßigerweise erstreckt sich das Aktivteil in der befestigten Stellung des elektrischen
Geräts in seiner Längsrichtung horizontal, wobei die Kesselwanne unterhalb des Aktivteils
und der Kesseldeckel oberhalb des Aktivteils angeordnet ist. Mit anderen Worten ist
das hier als Bahntransformator ausgebildete elektrische Gerät horizontal am Schienenfahrzeug
verbaut, wobei die Kesselwanne das Aktivteil trägt. So ist beispielsweise das Aktivteil
an der Innenwandung der Kesselwanne befestigt, wobei die Befestigung des elektrischen
Geräts ebenfalls über Befestigungsmittel erfolgt, die an der Kesselwanne angebracht
sind. Der Kesseldeckel dient lediglich zum fluiddichten Abschirmen und Verschließen
der Kesselwanne, so dass ein fluiddichter Innenraum bereitgestellt ist. Als Isolierfluid
eignet sich beispielsweise eine Flüssigkeit, dessen wesentlicher Bestandteil ein oder
mehrere Ester ist bzw. sind.
[0020] Vorteilhafterweise ist der Kessel mit einem Durchführungsanschlussfeld ausgerüstet.
Das Durchführungsanschlussfeld dient zum einfachen Anschluss des erfindungsgemäßen
elektrischen Geräts mit externen Komponenten, wie beispielsweise Umrichtern, Schaltern
und dergleichen.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung hält der Kessel einen Mindestabstand
zu der Außenkontur der Wicklungen und gegebenenfalls auch zu der Außenkontur von Abschnitten
des Aktivteils ein, mit welchen das Aktivteil die Außenkontur der Wicklungen überragt,
wobei der Mindestabstand im Bereich von 25-50 mm liegt. Es hat sich gezeigt, dass
insbesondere bei Bahnanwendungen mit den hierbei auftretenden Hochspannungen ein Abstand
von 25-50mm ausreichend ist, um die notwendige Spannungsfestigkeit im Zusammenhang
mit den markterhältlichen Isolierfluiden sicherzustellen.
[0022] Vorteilhafterweise verläuft jeder Anschlussleiter an einer Außenseite einer Wicklung,
die von jeder benachbarten Wicklung abgewandt ist. Die Anschlussleiter verlaufen gemäß
dieser vorteilhaften Weiterentwicklung somit nicht länger oberhalb der Wicklungen,
so dass das Erfordernis eines zusätzlichen Innenvolumens im Kessel vermieden ist.
Die Anschlussleitungen erstrecken sich bei dieser Variante der Erfindung von einer
an der Außenseite der Wicklungen angeordneten Wicklungsanzapfung an der besagten Außenseite
der Wicklung entlang, die von jeder anderen Wicklung abgewandt ist. An dieser Außenseite
ist im Rahmen der Erfindung die abgeschrägte Kernecke ausgebildet, in dessen Umgebung
die Verteilereinheit zumindest teilweise angeordnet ist. Ist das Aktivteil beispielsweise
mit zwei Wicklungsanordnungen ausgerüstet, weist jede äußere Wicklung der Wicklungsanordnung
eine Seite auf, die der anderen parallelen Wicklungsanordnung zugewandt ist. Darüber
hinaus bildet die Wicklungsanordnung jedoch auch eine von der anderen Wicklungsanordnung
abgewandte Seite aus, die hier als Außenseite der Wicklung oder Wicklungsanordnung
bezeichnet wird. Die Anschlussleitungen sind an dieser Außenseite entlang direkt zur
Verteileinrichtung geführt, so dass eine aufwändige und raumgreifende Kabelsammlung
vermieden ist. Die Anzapfungen der Wicklungen sind ebenfalls an der Außenseite angeordnet.
Eine Wicklungsanordnung weist bevorzugt zwei konzentrisch angeordnete Wicklungen auf,
beispielsweise eine Ober- und eine Unterspannungswicklung.
[0023] Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung verfügt das elektrische Gerät über wenigstens
einen Pressrahmen, der zum Verspannen des Kerns mit Hilfe von Jochbolzen vorgesehen
ist, wobei der Kern über die Jochbolzen fest am Kessel befestigt ist. Das gemäß dieser
Variante bereit gestellte elektrische Gerät, das beispielsweise als Transformator,
insbesondere Bahntransformator, oder als Drossel ausgeführt ist, ist durch eine einfache
Befestigung zwischen Kern und Kessel gekennzeichnet. Hierzu werden die Jochbolzen
des Pressrahmens, die üblicherweise nur zum Verklemmen der Kernbleche dienen, auch
zur Befestigung des Kerns am Kessel eingesetzt.
[0024] Die Jochbolzen können im Rahmen der Erfindung grundsätzlich beliebig ausgestaltet
sein. Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die Jochbolzen kreiszylindrisch
ausgestaltet und an beiden Enden mit einem Außengewinde versehen. Dabei sind im Kern
Durchgangsbohrungen vorgesehen, durch welche sich die Jochbolzen erstrecken. Entsprechende
Durchführungsöffnungen sind auch in den beiden Pressbalken jedes Pressrahmens vorgesehen,
die bevorzugt am oberen beziehungsweise unteren Joch einander gegenüberliegen, wobei
das jeweilige Joch zwischen ihnen angeordnet ist. Die Jochbolzen erstrecken sich sowohl
durch das jeweilige Joch als auch durch die beiden Pressbalken des Pressrahmens. Durch
Aufschrauben von Muttern können die Bleche des Kerns miteinander verklemmt werden.
Vorteilhafterweise erstrecken sich die besagten Jochbolzen in ein fest mit dem Kessel
verbundenes Befestigungsmittel. Das Befestigungsmittel kann als einfache Gewindeplatte
an der Kesselwandung ausgeführt sein. Das freie Ende der Jochbolzen wird in der Gewindeplatte
verschraubt. Es ist selbstverständlich auch möglich, dass der Jochbolzen mehrere Muttern
oder entsprechende schraubbare Halter oder Komponenten aufweist. So ist es beispielsweise
möglich, dass der Pressrahmen auf dem Kessel nicht aufliegt, sondern eine Zwischenmutter
vorgesehen ist, die den Pressrahmen und somit den gesamten Kern mit Abstand zum Boden
des Kessels hält.
[0025] Bevorzugt ist jedoch, dass das Befestigungsmittel eine Befestigungshülse ist, die
innen am Kesselboden befestigt ist. Die Befestigungshülse ragt vom Kesselboden auf
und ist beispielsweise mit einem Innengewinde ausgerüstet, das mit einem Außengewinde
eines der Jochbolzen im Eingriff steht.
[0026] Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist eine Klemmeinheit zum Erzeugen einer
Klemmkraft vorgesehen, mit der jede Wicklung am Kern verspannt ist, wobei die Klemmeinheit
keine Zugmittel aufweist und die von den Klemmeinheit erzeugte Klemmkraft allein über
den Kern übertragen und in jede Wicklung eingeleitet wird. Bei dieser Weiterentwicklung
ist ein Aktivteil bereitgestellt, bei dem die Klemmkraft allein über den Kern sowie
über die mit dem Kern fest verbundenen Spannrahmen in die Wicklung eingeleitet wird.
Zugmittel wie Zugstangen oder Zugpressplatten, mit denen eine verspannte Halterung
der Wicklungsenden ermöglicht ist, sind im Rahmen der Erfindung überflüssig geworden.
Unter einer Zugpressplatte eine am Kernschenkel entlang verlaufendes flächiges Zugmittel
zu verstehen. Da die vorbekannten Zugmittel fehlen, ist das erfindungsgemäße Aktivteil
in seiner Konstruktion einfacher geworden. Es benötigt weniger Bauteile als ein Aktivteil
gemäß dem Stand der Technik und kann somit kompakter, mit anderen Worten platzsparender,
ausgebildet sein, so dass die formkomplementäre Ausgestaltung des Kessels erleichtert
wird. Darüber hinaus ist eine leichtere Montierbarkeit gewährleistet.
[0027] Vorteilhafterweise weist der Kern wenigstens einen Kernschenkel auf, der von wenigstens
einer Wicklung umschlossen ist und der sich zwischen einem unteren und einem oberen
Joch erstreckt, wobei jede Wicklung zwischen dem oberen und dem unteren Joch mit Hilfe
einer Klemmeinheit verspannt gehalten ist. Grundsätzlich kann die Klemmeinheit beliebig
ausgeführt sein. So ist es beispielsweise möglich, im Rahmen der Erfindung einen hydraulischen
Zylinder als Klemmeinheit zu verwenden. Hydraulische Zylinder weisen jedoch den Nachteil
auf, dass diese während der gesamten Betriebszeit des Aktivteils geregelt werden müssen,
um bei den wechselnden Temperaturen eines Isolierfluids, in dem das Aktivteil beim
Betrieb angeordnet ist, keinen mit der Temperatur des Isolierfluids schwankenden Wicklungsdruck
in die Wicklungen einzuleiten.
[0028] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Klemmeinheit daher ein
einfacher, einstückiger Klemmklotz. Der Klemmklotz ist so dimensioniert, dass er den
bei dem Verspannen der Wicklung entstehenden zusätzlichen Bauraum, der z.B. von einem
auf den Wicklungen aufliegenden Pressring und dem oberen Joch definiert wird, ausfüllt.
Die Wicklung kann daher vorgespannt und anschließend der Klemmklotz zwischen Kern
und Pressring positioniert werden. Nach dem Entfernen der Mittel zum Vorspannen der
Wicklung, verhindert der Klemmklotz ein weiteres Entspannen der Wicklungen und sorgt
dafür, dass die Wicklungen verspannt bleiben. Der Klemmklotz ist beispielsweise ein
einfacher massiver Festkörper, der aus einem elektrisch nicht leitfähigen und nicht
magnetisierbaren Material, beispielsweise einem diamagnetischen Material, einem Isolierstoff
aus Kunststoff, Holz oder dergleichen, besteht.
[0029] Unter magnetisierbaren Materialien sind hier ferromagnetische Materialien zu verstehen.
[0030] Abweichend hiervon umfasst die Klemmeinheit aneinander anliegende und gegeneinander
verschiebbare Klemmkeile, die mit Arretierungsmitteln ausgerüstet sind, die ein gegenseitiges
Festsetzen der Klemmkeile in einer gewünschten Klemmstellung ermöglichen. Bei dieser
im Rahmen der Erfindung bevorzugten Variante kann die Dimensionierung der Klemmeinheit
an den beim Verspannen der Wicklungen entstehenden Raum, der jeweils zwischen dem
Kern beziehungsweise dem Spannrahmen und der dem auf der Wicklung aufliegenden Wicklungsring
entsteht, angepasst werden. So wird beispielsweise zunächst über ein hydraulisches
System die Klemmkraft in die Wicklung eingeleitet und anschließend die Klemmeinheit
in den zwischen den vom Wicklungsring und dem Spannrahmen beziehungsweise dem oberen
oder unteren Joch begrenzten Zwischenraum eingefügt. Hierbei werden die Klemmkeile
zunächst so gegeneinander verschoben, dass die Klemmeinheit mit ausreichend Spiel
und somit bequem in den besagten Zwischenraum eingeführt werden kann. Anschließend
werden die Keile so gegeneinander verschoben, dass sich die Klemmeinheit vergrößert
und schließlich den gesamten Zwischenraum ausfüllt. In dieser Stellung der Klemmkeile,
also in dieser Klemmstellung, werden die Klemmkeile mit Hilfe der Arretierungsmittel
festgesetzt. Anschließend können die Hydraulikmittel entfernt werden, wobei die arretierten
Klemmkeile die Wicklungen am Kern beziehungsweise Spannrahmen festklemmen und in der
festgeklemmten Position halten.
[0031] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Bezug auf
die Figuren der Zeichnung, wobei gleiche Bezugszeichen auf gleich wirkende Bauteile
verweisen und wobei
- Figur 1
- einen vorbekannten Kessel für ein elektrisches Gerät gemäß dem Stand der Technik und
- Figur 2
- ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts,
- Figur 3
- eine perspektivische Teilansicht des Aktivteils eines weiteren Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts und
- Figur 4
- das Aktivteil gemäß Figur 2 mit Verteilleiste, Anschlussleitungen und Durchführungssystem
schematisch verdeutlichen.
[0032] Figur 1 zeigt eine Kesselwanne 1 eines vorbekannten Kessels, der quaderförmig ausgestaltet
ist, wobei seine beiden unteren Längskanten 2 und 3 abgeschrägt sind. Zur Befestigung
der Kesselwanne 1 sind Befestigungsarme 4 vorgesehen, die jeweils mit Befestigungsmitteln
5 ausgerüstet sind. Ferner ist ein Ölablass 6 an der Kesselwanne 1 erkennbar. Im oberen
Bereich weist die Kesselwanne 1 einen Befestigungsflansch 7 auf, der zur fluiddichten
Befestigung eines figürlich nicht dargestellten Kesseldeckels dient.
[0033] Die in Figur 1 gezeigte Kesselwanne 1 ist zur Aufnahme eines Aktivteils eines Bahntransformators
eingerichtet, wobei das Aktivteil an der Innenseite des Wannenbodens 8 befestigt wird.
Das Aktivteil weist einen Kern mit zwei Kernschenkeln auf, die jeweils von zwei konzentrisch
zueinander angeordneten Wicklungen umschlossen sind. An ihrer einander zugewandten
Seite bilden die Wicklungen einen so genannten Zwickel aus. Die Befestigung des Aktivteils
im Kessel 1 erfolgt in horizontaler Lage. Mit anderen Worten erstrecken sich die Wicklungen
in ihrer Längsrichtung parallel zum Wannenboden, so dass eine im Wannenboden vorgesehene
Erhebung 9 im Wesentlichen in Richtung des besagten Zwickels, verläuft der von der
beiden äußeren Wicklungen begrenzt wird.
[0034] Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts 21,
wobei jedoch lediglich der äußere Kessel 10 erkennbar ist. Auch hier ist der Kessel
10 aus einer Kesselwanne 11 sowie aus einem Kesseldeckel 12 zusammengesetzt. Dazu
bilden sowohl die Kesselwanne 11 als auch der Kesseldeckel 12 jeweils einen Flansch
13 aus, zwischen denen ein Dichtmittel verklemmt werden kann, so dass innerhalb des
Kessels 10 ein fluiddichter Ölraum bereitgestellt ist.
[0035] Es ist erkennbar, dass der Kessel 10 abschnittsweise rundlich ausgebildet ist, wobei
zwei hohlzylinderförmige Mittenabschnitte 14 und 15 ausgebildet sind. In diesen hohlen
zylinderförmigen Mittenabschnitten 14, 15 erstreckt sich jeweils eine Wicklungseinheit.
Eine Wicklungseinheit umfasst jeweils zwei konzentrisch zueinander angeordnete Wicklungen,
eine äußere Oberspannungswicklung und eine innere Unterspannungswicklung. Beide Wicklungen
umschließen einen Schenkel des Kerns. Die Oberspannungswicklungen weisen einen Abstand
von 30mm zur Innenwandung des Mittenabschnitts 14 beziehungsweise 15 auf. Auf diese
Weise ist eine zur Außenkontur der Wicklungen vollumfänglich formkomplementäre Ausgestaltung
des Kessels 10 bereitgestellt.
[0036] Darüber hinaus weist der Kessel an jeweils einem Stirnende der Mittenabschnitte 14
und 15 kastenförmige Abschnitte 16 und 17 auf, die an die Außenkontur des Aktivteils
angepasst sind, mit denen das Aktivteil die Außenkontur der Wicklungen nach außen
überragt. So sind innerhalb der kastenförmigen Abschnitte 16 und 17 das obere beziehungsweise
das untere Joch einschließlich der Pressrahmen des Aktivteils angeordnet, wobei sich
die kastenförmigen Abschnitte 16 und 17 unter Einhaltung des notwendigen Mindestabstands
an die Außenkontur des Aktivteils in diesen Bereich anschmiegen.
[0037] Die Kesselwanne 11 ist mit Befestigungsbolzen 18 ausgerüstet, mit denen eine einfache
Befestigung des Kessels 10 und somit des gesamten elektrischen Geräts 21 an einem
Schienenfahrzeug ermöglicht ist. Im vorderen Bereich des Kessels 10 ist ferner ein
Durchführungsanschlussfeld 19 erkennbar, in dem nebeneinander angeordnete Steckbuchsen
20 vorgesehen sind. In die Steckbuchsen 20 können Kabelstecker eingeführt werden,
so dass ein einfacher und schneller flexibler Anschluss des erfindungsgemäßen elektrischen
Geräts 21 ermöglicht ist. Aufgrund der formkomplementären Ausgestaltung des Kessels
10 ist das elektrische Gerät 21 kompakter und benötigt weniger Ester als ein vorbekanntes
elektrisches Gerät mit einem quaderförmigen Kessel, der in Figur 1 dargestellt ist.
Erfindungsgemäß ist daher ein kostengünstiges, leichtes, schnell montierbares elektrisches
Gerät im Rahmen der Erfindung bereitgestellt.
[0038] Figur 3 zeigt das Aktivteil 22 des elektrischen Geräts 21 gemäß Figur 2, das einen
Kern 23 umfasst. Der Kern 23 verfügt über zwei äußere Schenkel 24, die jeweils von
zwei konzentrisch zueinander angeordneten Wicklungen umschlossen sind. Die Schenkel
24 sind durch ein oberes Joch 29 und ein figürlich nicht dargestelltes unteres Joch
miteinander verbunden, so dass ein geschlossener Eisenkreis geschaffen ist. Von den
Wicklungen ist jeweils nur die äußere Wicklung, die Oberspannungswicklung 25, 26 erkennbar.
Der Kern 23 ist wieder aus flächig aneinander anliegenden Blechen 27 aus einem magnetisierbaren
Material, hier Eisen, zusammengesetzt, wobei die Bleche 27 durch einen figürlich nicht
dargestellten unteren und einen oberen Pressrahmen 28 miteinander verspannt sind.
Der obere Pressrahmen 28 besteht wie der untere Pressrahmen aus zwei beidseitig des
oberen Joches 29 angeordneten Pressteilen 28a und 28b, die über Jochbolzen 30 mechanisch
miteinander verbunden sind. Die nicht magnetischen Jochbolzen 30 erstrecken sich dabei
durch das obere Joch 29 hindurch, wobei auf beiden Endseiten Muttern 33 zum Erzeugen
der Klemmkraft vorgesehen sind. Abweichend hiervon können die Jochbolzen 30 zur Befestigung
des Kerns 23 an der Kesselwanne 11 dienen.
[0039] In Figur 3 ist sehr gut erkennbar, dass jeder äußere Schenkel 24 mit dem oberen Joch
29 eine abgeschrägte Kernecke 31 ausbildet, die aufgrund der fehlenden "Halbecke"
jeweils einen zusätzlichen Bauraum bereitstellen. In einer Querschnittsansicht, die
figürlich nicht dargestellt ist, bildet die Außenkontur des oberen Joches 29 mit der
Außenkontur einer Abschrägung 32 einen Innenwinkel von etwa 135 Grad aus. Entsprechendes
gilt für den Winkel, der in der Querschnittsansicht von der Außenkontur der Abschrägung
32 und der Außenkontur des äußeren Schenkels 24 aufgespannt wird, wobei hier jeweils
von dem Innenwinkel gesprochen wird. Entsprechendes gilt für die abgeschrägte Kernecke
31 auf der in Figur 3 linken Seite.
[0040] In Figur 3 ist ferner erkennbar, dass jedes Pressteil 28a, 28b einen Spannbalken
41a und 41b aufweist, die jeweils an einer Seite des oberen 29 beziehungsweise unteren
Jochs anliegen. Durch Anziehen der Jochbolzen 33 werden die Eisenbleche 27 fest miteinander
verspannt.
[0041] An jedem Klemmbalken 41a beziehungsweise 41b ist sich ein rechtwinklig ein zu diesem
erstreckender einen Horizontalabschnitt 42a und 42b vorgesehen, mit dem der oberen
Spannrahmen 28 als auch der untere figürlich nicht dargestellte Spannrahmen die Stirnseite
der Wicklungseinheiten 25 und 26 überragt. Auch in Figur 3 umfassen die Wicklungseinheiten
25 beziehungsweise 26 zwei konzentrisch angeordnete Wicklungen, die jeweils einen
Schenkel 24 beziehungsweise Schenkel 24 des Kerns 23 umschließen.
[0042] Zwischen der Stirnseite der Wicklungseinheit 25 beziehungsweise 26 ist ein Wicklungsoberbau
43 erkennbar sowie eine Klemmeinheit 44, die einerseits an den Horizontalabschnitten
42a, 42b und andererseits am Wicklungsoberbau 43 abgestützt ist. In den Horizontalabschnitten
42a und 42b sind Durchführungsbohrungen 45 als Aussparungen erkennbar, durch welche
Stempel einer hydraulischen Krafteinheit eingeführt werden können, um eine Wicklungsklemmkraft
in die Wicklungen der Wicklungseinheiten 25 beziehungsweise 26 einzuleiten. Nach dem
die besagten Wicklungen mit Hilfe der hydraulischen Kraftmittel zusammengepresst worden
sind, wird die Dimensionierung der Klemmeinheit 44 an den vom Wicklungsoberbau 43
und dem Horizontalabschnitten 42a und 42b begrenzten Zwischenraum angepasst. Dazu
verfügt die Klemmeinheit 44 über zwei mit ihren schrägen Keilseiten aneinander anliegende
Klemmkeile, die bei einer Verschiebung gegeneinander die Klemmeinheit 44 vergrößern
oder verkleinern. Die Klemmkeile werden so verschoben, dass der Raum zwischen den
Horizontabschnitten 42a und 42b und dem Wicklungsoberbau 43 vollständig von der Klemmeinheit
44 ausgefüllt ist. Die Klemmeinheit 44 verfügt weiterhin über figürlich nicht dargestellte
Arretierungsmittel, um die Klemmkeile in der gewünschten Klemmstellung festzusetzen.
Anschließend kann die hydraulische Krafteinheit entfernt werden, wobei die Klemmeinheit
44 die Wicklungen der Wicklungseinheiten 24 beziehungsweise 26 in der festgeklemmten
Stellung hält.
[0043] Figur 4 zeigt den Kopfbereich des Aktivteils 22 gemäß Figur 3 in einer Draufsicht.
Auch hier sind die abgeschrägten Kernecken 31 erkennbar. Dabei ist in Figur 4 mit
Hilfe der gestrichelten Linien 34 die Außenkontur des Kerns 22 ohne abgeschrägte Kernecken
31 verdeutlicht. Die gestrichelte Linie 34 verdeutlicht daher den durch die Abschrägung
der Ecken gewonnenen Bauraum, also die fehlenden Halbecken. In diesem Bereich ist
jeweils eine als Verteilerleiste 35 ausgebildete Verteileinheit angeordnet. Dabei
erstreckt sich jede Verteilleiste 35 in einer Längsrichtung, wobei jede Verteilleiste
35 nebeneinander angeordnete Kabelanschlüsse 20 aufweist. Die Kabelanschlüsse 36 sind
hier als Kabelschuhe ausgeführt, die elektrisch mit den Verteilerenden 11 der Anschlussleitern
38 verbunden sind, die hier als isolierte Rundleiter ausgeführt sind. Die Anschlussleiter
38 weisen darüber hinaus wieder ein figürlich nicht dargestelltes Wicklungsende auf,
mit dem sie elektrisch mit einer Anzapfung einer zugeordneten Wicklung verbunden sind.
Die Kabelanschlüsse 36 sind jeweils mit einer Sammelschiene 39 verbunden, die wiederum
an ihrer von dem jeweiligen Kabelanschluss 36 abgewandten Seite an eine Kabelbuchse
40 als Durchführungssystem angeschlossen sind. Jede Kabelbuchse 40 ist nach dem Einbau
des Aktivteils 22 in den Kessel 10 in der Kesselwand angeordnet und somit von außen
zugänglich, so dass durch Einfügen eines Kabelsteckers in die Kabelbuchse 40 die jeweilige
Wicklungsanzapfung mit einer externen Komponente verbunden werden kann.
1. Elektrisches Gerät (21) zum Anschluss an eine Hochspannung
- mit einem Aktivteil (22), das einen magnetisierbaren Kern (23) und wenigstens eine
Wicklung (25,26) aufweist, die zum Erzeugen eines magnetischen Flusses im Kern (23)
eingerichtet ist, und
- mit einem mit einem Isolierfluid befüllbaren Kessel (10), in dem das Aktivteil (22)
angeordnet ist, wobei der Kessel (10) eine Innenwandung ausbildet, die formkomplementär
zur Außenkontur der Wicklung oder der Wicklungen (25,26) ausgebildet ist,
gekennzeichnet dadurch, dass das elektrische Gerät (21) Anschlussleitungen (38), und eine Verteileinrichtung (35)
umfasst, wobei die Anschlussleitungen jeweils an ihrem Wicklungsende mit einer genannten
Wicklung (25,26) und an ihrem Verteilerende (37) mit der Verteileinrichtung (35) verbunden
sind, wobei der Kern (23) zumindest eine abgeschrägte Kernecke (31) ausbildet und
die Verteileinrichtung (35) im Bereich der abgeschrägten Kernecke (31) angeordnet
ist.
2. Elektrisches Gerät (21) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel (10) eine Innenwandung ausbildet, deren Dimensionierung an Aktivteilabschnitte
angepasst ist, so dass sie diese umgibt, mit denen das Aktivteil (22) die Außenkontur
der Wicklung oder der Wicklungen (25,26) überragt.
3. Elektrisches Gerät (21) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel (10) einen hohlzylindrischen Mittenabschnitt (14,15) ausbildet,
der zur Aufnahme wenigstens einer genannten Wicklung (25,26) vorgesehen ist.
4. Elektrisches Gerät (21) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel (10) mehrere hohlzylindrische Mittenabschnitte (14,15) ausbildet, die
jeweils zur Aufnahme wenigstens einer Wicklung (25,26) vorgesehen sind, wobei die
hohlzylindrischen Mittenabschnitte (14,15) einander überschneiden, so dass ein gemeinsamer
Innenraum ausgebildet ist.
5. Elektrisches Gerät (21) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel (10) eine Kesselwanne (11) und einen isolierfluiddicht mit der Kesselwanne
(1) verbundenen Kesseldeckel (12) umfasst.
6. Elektrisches Gerät (21) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel (10) Befestigungsmittel (18) zum Befestigen des elektrischen Geräts (21)
an einem schienengeführten Fahrzeug aufweist.
7. Elektrisches Gerät (21) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (18) zwei sich in Längsrichtung des Aktivteils erstreckende
Befestigungsbolzen umfassen, die sich an den Außenseiten des Kessels (10) erstrecken.
8. Elektrisches Gerät (21) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel (10) mit einem Durchführungsanschlussfeld (19) ausgerüstet ist.
9. Elektrisches Gerät (21) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung des Kessels (10) mit einem Abstand von 25-50 mm zu der Außenkontur
der Wicklungen angeordnet ist.
10. Elektrisches Gerät (21) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiter (38) an einer Außenseite einer genannten Wicklung (25,26), die
von jeder genannten benachbarten Wicklung (25,26) abgewandt ist, verlaufen.
11. Elektrisches Gerät (21) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, dass das elektrische Gerät (21) wenigstens einen Pressrahmen (28), umfasst, der zum Verspannen
des Kerns (23) mit Hilfe von Jochbolzen (30) vorgesehen ist, wobei der Kern (23) über
die Jochbolzen (30) fest am Kessel befestigt ist.
12. Elektrisches Gerät (21) nach Anspruch 11,
gekennzeichnet dadurch, dass das elektrische Gerät (21) eine Klemmeinheit (44), zum Erzeugen einer Klemmkraft
umfasst, mit der jede Wicklung (25,26) am Kern (23) verspannt ist, wobei die Klemmeinheit
(44) keine Zugmittel aufweist und die von den Klemmeinheit (44) erzeugte Klemmkraft
allein über den Kern (23) übertragen und in jede Wicklung (25,26) eingeleitet wird.
13. Elektrisches Gerät (21) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinheit (44) ein einstückiger Klemmklotz ist.
14. Elektrisches Gerät (21) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinheit (44) aneinander anliegende Klemmkeile umfasst, die mit Arretierungsmitteln
ausgerüstet sind, die ein gegenseitiges Festsetzen der Klemmkeile in einer gewünschten
Stellung ermöglichen.
1. Electrical device (21) for connection to a high voltage,
- having an active part (22) which has a magnetizable core (23) and at least one winding
(25, 26) which is configured to generate a magnetic flux in the core (23), and
- having a tank (10) which is able to be filled with an insulating fluid and in which
the active part (22) is arranged, wherein the tank (10) forms an inner wall which
is formed so as to have a shape complementary to the outer contour of the winding
or of the windings (25, 26),
characterized in that
the electrical device (21) comprises connection lines (38) and a distribution device
(35), wherein the connection lines are each connected at their winding end to a said
winding (25, 26) and at their distributor end (37) to the distribution device (35),
wherein the core (23) forms at least one chamfered core corner (31) and the distribution
device (35) is arranged in the region of the chamfered core corner (31).
2. Electrical device (21) according to Claim 1,
characterized in that
the tank (10) forms an inner wall, the dimensioning of which is adjusted to active
part sections, with the result that it surrounds said sections, by way of which the
active part (22) projects beyond the outer contour of the winding or of the windings
(25, 26).
3. Electrical device (21) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the tank (10) forms a hollow-cylindrical central section (14, 15) which is provided
to receive at least one said winding (25, 26) .
4. Electrical device (21) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the tank (10) forms a plurality of hollow-cylindrical central sections (14, 15) which
are each provided to receive at least one winding (25, 26), wherein the hollow-cylindrical
central sections (14, 15) overlap such that a common internal space is formed.
5. Electrical device (21) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the tank (10) comprises a tank trough (11) and a tank cover (12) which is connected
to the tank trough (1) in an insulating-fluid-tight manner.
6. Electrical device (21) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the tank (10) has securing means (18) for securing the electrical device (21) to a
rail-guided vehicle.
7. Electrical device (21) according to Claim 6,
characterized in that
the securing means (18) comprise two securing bolts extending in the longitudinal
direction of the active part, said securing bolts extending on the outer sides of
the tank (10).
8. Electrical device (21) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the tank (10) is fitted with a bushing connection field (19).
9. Electrical device (21) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the inner wall of the tank (10) is arranged at a distance of 25-50 mm from the outer
contour of the windings.
10. Electrical device (21) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the connection conductors (38) run on an outer side of a said winding (25, 26), which
faces away from each said adjacent winding (25, 26).
11. Electrical device (21) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the electrical device (28) comprises at least one press frame (28) which is provided
to brace the core (23) with the aid of yoke bolts (30), wherein
the core (23) is fixedly secured to the tank by means of the yoke bolts (30).
12. Electrical device (21) according to Claim 11,
characterized in that
the electrical device (21) has a clamping unit (44) for generating a clamping force,
by way of which each winding (25, 26) is braced on the core (23), wherein the clamping
unit (44) does not have any traction mechanism and the clamping force generated by
the clamping unit (44) is transmitted and introduced into each winding (25, 26) by
means of the core (23) alone.
13. Electrical device (21) according to Claim 12,
characterized in that
the clamping unit (44) is a one-piece clamping block.
14. Electrical device (21) according to Claim 12,
characterized in that
the clamping unit (44) comprises clamping wedges which bear against one another and
are provided with arresting means which make it possible to mutually fix the clamping
wedges in a desired position.
1. Appareil (21) électrique pour la connexion à une haute tension
- comprenant une partie (22) active, qui a un noyau (23) magnétisable et au moins
un enroulement (25, 26), conçu pour produire un flux magnétique dans le noyau (23),
et
- comprenant un bac (10), qui peut être rempli d'un fluide isolant et dans lequel
est disposé la partie (22) active, la bac (10) constituant une paroi intérieure, constituée
en étant de forme complémentaire du contour extérieur de l'enroulement ou des enroulements
(25, 26),
caractérisé en ce que
l'appareil (21) électrique comprend des lignes (38) de connexion et un dispositif
(35) répartiteur, les lignes de connexion étant reliées chacune, à leur extrémité
d'enroulement, à un dit enroulement (25, 26) et, à leur extrémité (37) de répartiteur,
au dispositif (35) répartiteur, le noyau (23) constituant au moins un coin (31) de
noyau biseauté et le dispositif (35) répartiteur étant disposé dans la région du coin
(31) du noyau biseauté.
2. Appareil (21) électrique suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le bac (10) constitue une paroi intérieure, dont le dimensionnement est adapté aux
sections de la partie active de manière à les entourer, par lesquelles la partie (22)
active dépasse du contour extérieur de l'enroulement ou des enroulements (25, 26).
3. Appareil (21) électrique suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bac (10) constitue une partie (14, 15) médiane cylindrique creuse, qui est prévue
pour la réception d'au moins un dit enroulement (25, 26).
4. Appareil (21) électrique suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le bac (10) constitue plusieurs parties (14, 15) médianes cylindriques creuses, qui
sont prévues chacune pour la réception d'au moins un enroulement (25, 26),
les parties (14, 15) médianes cylindriques creuses se chevauchant l'une l'autre, de
manière à constituer un espace intérieur commun.
5. Appareil (21) électrique suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bac (10) comprend une cuvette (11) de bac et un couvercle (12) de bac relié, d'une
manière étanche à un fluide isolant, à la cuvette (1) de bac.
6. Appareil (21) électrique suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bac (10) a des moyens (18) de fixation pour la fixation de l'appareil (21) électrique
à un véhicule guidé sur rail.
7. Appareil (21) électrique suivant la revendication 6,
caractérisé en ce que
les moyens (18) de fixation comprennent deux axes de fixation, qui s'étendent dans
la direction longitudinale de la partie active et qui s'étendent sur les côtés extérieurs
du bac (10).
8. Appareil (21) électrique suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bac (10) est équipé d'un panneau (19) de bornes de traversée.
9. Appareil (21) électrique suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la paroi intérieure du bac (10) est disposée à une distance de 25 à 50 mm du contour
extérieur des enroulements.
10. Appareil (21) électrique suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les conducteurs (38) de connexion s'étendent sur un côté extérieur d'un dit enroulement
(25, 26), qui est loin de chaque dit enroulement (25, 26) voisin.
11. Appareil (21) électrique suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil (21) électrique comprend au moins un cadre (28) d'application d'une pression,
qui est prévu pour bloquer le noyau (23) à l'aide de boulons (30) de culasse.
12. Appareil (21) électrique suivant la revendication 11,
caractérisé en ce que
l'appareil (21) électrique comprend une unité (44) de serrage pour la production d'une
force de serrage, par laquelle chaque enroulement (25, 26) est bloqué sur le noyau
(23), l'unité (44) de serrage ayant un moyen de traction et la force de serrage produite
par l'unité (44) de serrage étant transmise seulement par le noyau (23) et étant appliquée
à chaque enroulement (25, 26).
13. Appareil (21) électrique suivant la revendication 12,
caractérisé en ce que
l'unité (44) de serrage est un bloc de serrage d'une seule pièce.
14. Appareil (21) électrique suivant la revendication 12,
caractérisé en ce que
l'unité (44) de serrage comprend des coins de serrage s'appliquant l'un à l'autre,
qui sont équipés de moyens d'arrêt, qui rendent possible une fixation mutuelle des
coins de serrage dans une position souhaitée.