(19)
(11) EP 3 580 406 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.12.2020  Patentblatt  2020/51

(21) Anmeldenummer: 18727149.9

(22) Anmeldetag:  23.04.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04F 15/18(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2018/060325
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2018/197402 (01.11.2018 Gazette  2018/44)

(54)

ENTKOPPLUNGSBAHN

DECOUPLING TRACK

BANDE DE DÉCOUPLAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 26.04.2017 DE 102017004002

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.12.2019  Patentblatt  2019/51

(73) Patentinhaber: Ewald Dörken AG
58313 Herdecke (DE)

(72) Erfinder:
  • KAISER, Uwe
    58313 Herdecke (DE)
  • GERACE, Vasco
    58089 Hagen (DE)
  • KRÖFFGES, Tim, Simon
    58313 Herdecke (DE)
  • STRIEDER, Birgit
    44795 Bochum (DE)
  • RAIDT, Heinz, Peter
    44227 Dortmund (DE)
  • GOERKE, Ulrich
    58313 Herdecke (DE)
  • BACHON, Thomas
    40597 Düsseldorf NRW (DE)

(74) Vertreter: Weidener, Jörg Michael 
Von Rohr Patentanwälte Partnerschaft mbB Rüttenscheider Straße 62
45130 Essen
45130 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
AT-B- 211 523
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Entkopplungsbahn mit einer Trägerplatte und einer Vielzahl von aus der Trägerplattenebene herausragenden Noppen.

    [0002] Unter dem Begriff "Entkopplung" wird in der vorliegenden Anmeldung der Abbau von Schubspannungen bzw. Spannungsspitzen zwischen zwei im festen Verbund angeordneten Schichten verstanden. Eine effektive Entkopplung verhindert also, dass sich in einer der Schichten vorhandene Schubspannungen bzw. Spannungsspitzen auf die andere Schicht der Verbundkonstruktion übertragen und dort Schäden verursachen könnten.

    [0003] Entkopplungsbahnen der vorgenannten Art werden beispielsweise im Bauwesen beim Verlegen von Fußböden verwendet, insbesondere zur Entkopplung, Abdichtung und/oder zum Dampfdruckausgleich. Dabei werden die Entkopplungsbahnen auf einen Untergrund verlegt, insbesondere verklebt, und bilden die Auflagefläche für Bodenbelagselemente, wie beispielsweise keramische Fliesen. Das Verlegen von Fliesen erfolgt insbesondere auf jungem Estrich im Dünnbettverfahren. Wird zwischen dem Fliesenboden und dem jungen Estrich keine Entkopplungsbahn verlegt, so könnten bei einer Schwindung des Estrichs die Fliesen, insbesondere aufgrund ihres geringen Ausdehnungskoeffizienten, der Bewegung des Estrichs nicht folgen, so dass Schubspannungen entstehen, die letztlich zum Ablösen oder gar zum Reißen der Fliesen führen können. Auch bei der Verlegung von Belägen auf insbesondere kritischen Untergründen, wie beispielsweise alten Holzböden, sind Entkopplungsbahnen erforderlich. Eine Entkopplungsbahn der vorgenannten Art kompensiert diese Schubspannungen durch Verformung, weshalb Beschädigungen der Verbundkonstruktion nicht zu befürchten sind. Meist sind Entkopplungsbahnen aus folienartigem Kunststoff hergestellt, also aus einer flexiblen Kunststoffschicht, die sich unter Einwirkung von äußeren Kräften verformt. Das Material wird dabei in der Regel so ausgewählt, dass es emissionsarm, insbesondere in Bezug auf Schadstoffe, ist.

    [0004] Zur Fixierung der Bodenbelagselemente auf der Entkopplungsbahn wird in der Regel eine dünne Schicht eines Fliesenklebers, auch Klebemörtel oder Verbindungsschicht genannt, auf der Auflageebene der Entkopplungsbahn aufgetragen. Dabei versteht es sich, dass anstelle eines Fliesenklebers auch letztlich eine gleichermaßen geeignete Klebe- oder Befestigungsschicht, bzw. ein entsprechendes Material, vorgesehen sein kann. Fliesenkleber werden dabei meist mit einem Zahnspachtel oder einer gezahnten Glättkelle gekämmt und es wird je nach Anwendungsbereich und/oder Untergrund ein unterschiedlicher Fliesenkleber verwendet. Beispielsweise wird als Fliesenkleber ein Reaktionsharzkleber, ein zementärer Dünnbettmörtel, ein Kaseinfliesenkleber oder ein Dispersionskleber verwendet.

    [0005] Nach dem Auftrag des Fliesenklebers auf eine Entkopplungsbahn erfolgt eine Verlegung der einzelnen Bodenbelagselemente bzw. der Fliesen auf dem Fliesenkleber. Der Fliesenkleber dringt bei der Applikation in die Vertiefungen der Entkopplungsbahn ein und härtet aus.

    [0006] Bei derartigen Entkopplungsbahnen werden die verbundenen Bodenbelagselemente von dem Untergrund getrennt und mechanisch entkoppelt. Aufgrund der Anordnung der Noppen quer zur Längsrichtung und in Längsrichtung der Trägerplatte ergeben sich Kanäle, die sich über die gesamte Trägerplatte erstrecken. Diese Kanäle wirken dabei gemeinsam mit den Noppen so zusammen, dass sie mechanische Beanspruchungen und insbesondere Scherspannungen auffangen und kompensieren. Diese Beanspruchung der Bodenbelagselemente kann aufgrund von Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüssen und/oder durch eine Belastung mit Gewicht erzeugt werden.

    [0007] Bei der Herstellung von derartigen Entkopplungsbahnen wird ein Formwerkzeug verwendet, das den Vertiefungen bzw. Noppen entsprechende Vorsprünge aufweist. Das Entformen von Formwerkzeug und Entkopplungsbahn ist meist allerdings problematisch. Darüber hinaus kann die Entkopplungsbahn während der Entformung leicht beschädigt werden, insbesondere wenn die Vorsprünge des Werkzeugs scharfe Ecken aufweisen, die in das meist noch weiche Entkopplungsbahnmaterial einschneiden und/oder dieses aufreißen. Letzteres Problem wird in der Praxis dadurch zu lösen versucht, dass die Ecken der Werkzeugvorsprünge mit einem Radius versehen werden.

    [0008] Entkopplungsbahnen der vorgenannten Art sind beispielsweise aus der EP 2 372 041 B1 und aus der EP 2 246 467 B1 bekannt.

    [0009] Die EP 2 372 041 B1 betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Trägerplatte sowie eine Trägerplatte für einen plattenbekleideten Boden-, Wand- oder Deckenaufbau zum Erzielen einer Entkopplung zwischen dem Untergrund und der auf der folienartigen Platte aufzubringenden Flächenbekleidung, welche eine folienartige Platte mit einer Vielzahl von Kammern aufweist, die durch Vertiefungen aus einer Ebene der folienartigen Platte ausgebildet sind, deren Stirnseiten eine erste Plattenseite und gegenüberliegend eine zweite Plattenseite bilden. Dabei ist zumindest auf einer Plattenseite eine haftverstärkende Schicht aus einem bahnförmigem Material aufgebracht, welche zumindest die Vertiefungen der Kammern auskleidet. Die haftverstärkende Schicht soll zur besseren Entkopplung und im Übrigen zur besseren Anbindung des Fliesenklebers dienen. Die Vertiefungen dienen zur Aufnahme des Fliesenklebers, der oberseitig auf die haftverstärkende Schicht der Entkopplungsbahn aufgebracht wird. Bei der bekannten Entkopplungsbahn sind als Vertiefungen runde, zylinderförmige und/oder topfförmige Ausformungen vorgesehen.

    [0010] Anstelle einer haftverstärkenden Schicht bzw. zusätzlich zu dieser ist aus der EP 2 246 467 B1 bekannt, dass durch ein Aufbringen von einer Vielzahl von Fasern auf die Oberseite der Entkopplungsbahn, die dem Fliesenkleber zugewandt ist, eine verbesserte Anhaftung des Fliesenklebers ermöglicht sein soll. Die Noppen bzw. Vertiefungen dieser bekannten Entkopplungsbahn weisen eine runde, zylinderförmige und/oder topfförmige Form auf und sind demgemäß gerundet. Die auf der oberen Fläche der Entkopplungsbahn aufgebrachten Fasern sind permanent mit dieser Fläche verbunden. Der Fliesenkleber wird hierbei in die Vertiefungen der Trägerplatte eingebracht.

    [0011] Die aus der EP 2 372 041 B1 und EP 2 246 467 B1 bekannten Entkopplungsbahnen weisen regelmäßig angeordnete runde, zylinderförmige Ausformungen auf, die reihen- und spaltenförmig angeordnet sind. Aufgrund der Anordnung bilden sich zwischen den Reihen der Noppen Kanäle, die sich über die gesamte Entkopplungsbahn erstrecken. Diese Kanäle sind dabei zum Untergrund hin offen und kreuzen sich dabei mit anderen Kanälen. Beim Auftrag des Fliesenklebers werden die Kanäle nur mit einer dünnen Schicht des Fliesenklebers bedeckt, so dass sie eine Schwächungslinie bilden, die eine Verformung der Entkopplungsbahn entlang dieser Schwächungslinie begünstigt. Bei einer ungünstigen Anordnung würde der Fugenverlauf von benachbarten Belagselementen mit einer Schwächungslinie bzw. Sollbruchstelle zusammenfallen, so dass Haarrisse und/oder größere Beschädigungen in der Klebemörtelschicht und/oder in der Fuge selber entstehen.

    [0012] Nachteilig bei den bekannten Entkopplungsbahnen ist es, dass diese ohne die Verwendung der zusätzlichen haftverstärkenden Schicht bzw. ohne zusätzliche Fasern mangelnde Entkopplungseigenschaften zwischen den Belagselementen zu dem Untergrund aufweisen. Die Herstellung ist bei derartigen Entkopplungsbahnen aufwendig, da zur Steigerung der Anhaftung zwischen dem Fliesenkleber und der Oberfläche der Entkopplungsbahn, die der Fliesenkleberschicht zugewandt ist, ein zusätzlicher Verfahrensschritt durch die Aufbringung der haftverstärkenden Schicht bzw. zusätzlicher Fasern vorgesehen ist.

    [0013] Die AT 211 523 B betrifft ein feuchtigkeits- und dampfsperrendes Bauteil, das besonders zur Verwendung im Hoch-, Tief-, Wasser- und Straßenbau geeignet ist. Das Bauteil weist eine Profilierung bzw. Prägung und sich über die ganze Fläche erstreckende, versetzt zueinander angeordnete kegel- oder pyramidenstumpfartige Ausbeulungen auf.

    [0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine Entkopplungsbahn bereitzustellen, die eine verbesserte Verkrallung des Fliesenklebers mit der Entkopplungsbahn erreicht.

    [0015] Darüber hinaus ist es insbesondere die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein einfaches und effizientes Verfahren zur Herstellung einer Entkopplungsbahn bereitzustellen.

    [0016] Die vorgenannte Aufgabe ist bei einer Entkopplungsbahn der eingangs genannten Art erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, dass auf der dem Noppeninnenraum zugewandten Seite des Noppenbodens wenigstens einer Noppe eine Mehrzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen vorgesehen ist und/oder dass auf der dem Noppeninnenraum zugewandten Seite der Trägerplatte eine Mehrzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen vorgesehen ist.

    [0017] Bevorzugt weist die Strukturierung und/oder die Vertiefungen und/oder Vorsprünge des Noppenbodens und/oder der Trägerplatte eine Höhe und/oder eine Tiefe von größer 1 µm, bevorzugt größer 100 µm, weiter bevorzugt zwischen 100 bis 1000 µm und insbesondere zumindest im Wesentlichen zwischen 300 bis 500 µm auf. Schließt sich direkt ein Vorsprung an eine Vertiefung an, wobei der Vorsprung aus der Ebene des Noppenbodens und/oder der Trägerplatte herausragt und die Vertiefung in den Noppenboden und/oder in die Trägerplatte hineinragt, ist der Abstand zwischen der tiefsten Stelle der Vertiefung und der höchsten Stelle des Vorsprunges bevorzugt größer 50 µm, weiter bevorzugt größer 100 µm, weiter bevorzugt weiter zwischen 100 bis 300 µm und insbesondere zumindest im Wesentlichen zwischen 300 bis 800 µm.

    [0018] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf den Noppenboden und/oder auf der Trägerplatte eine strukturierte Oberfläche des Noppenbodens und/oder der Trägerplatte bilden.

    [0019] Erfindungsgemäß sind mehr als 20, bevorzugt mehr als 100, weiter bevorzugt mehr als 1000, vorzugsweise mehr als 10000, Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf dem Noppenboden und/oder der Trägerplatte vorgesehen, wobei die Vorsprünge und/oder Vertiefungen, vorzugsweise sowohl auf dem Noppenboden als auch auf der Trägerplatte, unregelmäßig und/oder ungeordnet angeordnet sind. Durch eine hohe Anzahl an Vorsprüngen und Vertiefungen ergibt sich eine strukturierte Oberfläche der Entkopplungsbahn.

    [0020] In diesem Zusammenhang sind vorteilhafterweise verschiedenste Formen und/oder Strukturen der Vertiefungen und/oder Vorsprünge vorgesehen, insbesondere wobei sich die Formen und/oder Strukturen der Vorsprünge und/oder Vertiefungen aufgrund der Herstellungsart der Vorsprünge und/oder Vertiefungen ergeben.

    [0021] Letztlich ist bevorzugt erfindungsgemäß vorgesehen, dass eine strukturierte Oberfläche zur besseren Verkrallung des Fliesenklebers gebildet wird, wobei sich eine Strukturierung der Oberfläche aufgrund von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen ergibt. Dabei können, wie nachfolgend erläutert, die Vorsprünge und/oder Vertiefungen eine festgelegte geometrische Form aufweisen, insbesondere wenn sie bei der Herstellung der Entkopplungsbahn eingeprägt werden, und/oder sie weisen verschiedenste Strukturen bzw. Formen auf, wobei es erfindungswesentlich ist, dass die Vorsprünge und/oder Vertiefungen eine maximale Höhe und/oder Tiefe von größer 1 µm aufweisen.

    [0022] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante ist zur Ausbildung eines Hinterschnittes an den Vorsprüngen und/oder Vertiefungen eine Ausformung vorgehen. Diese Ausformung bildet dabei den Hinterschnitt, insbesondere wobei der Hinterschnitt zur besseren Verkrallung des Fliesenklebers auf der Oberfläche der Trägerplatte und/oder des Noppenbodens dient, wobei der Fliesenkleber vorzugsweise in den Bereich des Hinterschnittes eingreift und sich dort verkrallt.

    [0023] Vorteilhafterweise ist bei einer Strukturierung des Noppenbodens und/oder der Trägerplatte vorgesehen, dass mindestens 30 % der freien Oberfläche des Noppenbodens und/oder der Trägerplatte strukturiert sind und/oder Vertiefungen und/oder Vorsprünge aufweisen. Bevorzugt sind über 50 % der Trägerplatte und/oder über 50 %, vorzugsweise über 70 %, weiter bevorzugt 80 % +/- 5%, der gesamten Fläche aller Noppenböden strukturiert und/oder weisen Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf. Diese strukturierte Fläche sorgt für eine bessere Verkrallung des Fliesenklebers und einer Erhöhung der Haftfestigkeit der gesamten Entkopplungsbahn. Vorzugsweise ist die Oberfläche der Trägerplatte und/oder die Noppenböden vollflächig angeraut bzw. strukturiert.

    [0024] Im Ergebnis ist vorgesehen, dass auf dem Noppenboden und/oder der Trägerplatte eine Vielzahl überstehender Vorsprünge, zwischen denen jeweils Vertiefungen vorgesehen sind, vorhanden sind, die zur Verkrallung/Verbindung mit dem fliesenseitig auf die Entkopplungsbahn aufzubringenden Fliesenkleber dienen. Dabei handelt es sich bei den Vorsprüngen letztlich um Materialüberstände bzw. Erhöhungen. Bei den Vertiefungen handelt es sich nicht um Durchbrechungen im Noppenboden bzw. der Trägerplatte, die einen Luft- bzw. Feuchtigkeitsaustausch von der Bodenseite zur Fliesenseite ermöglichen. Gleiches gilt auch für die Vorsprünge, die ebenfalls keine Öffnungen oder Durchbrechungen aufweisen und daher ebenfalls keinen Luft- oder Feuchtigkeitsaustausch von der Bodenseite zur Fliesenseite ermöglichen.

    [0025] Die vorgenannte Ausgestaltung der Erfindung vergrößert die freiliegende Oberfläche der Noppenböden und die den Noppenböden abgewandte Oberfläche der Trägerplatte, d. h. die Oberfläche der auf der Trägerplatte vorgesehenen Stege zwischen den einzelnen in die Noppeninnenräume ragenden Noppenöffnungen. Durch die Vorsprünge und/oder Vertiefungen und die damit vergrößerte Oberfläche ergibt sich eine verbesserte Verkrallung des Fliesenklebers. Die erfindungsgemäßen Vorsprünge und/oder Vertiefungen verbessern auch die Entformbarkeit der gesamten Entkopplungsbahn. Die Vorsprünge und/oder Vertiefungen führen insbesondere dazu, dass die Entkopplungsbahn eine erhöhte Biegesteifigkeit und/oder Torsionssteifigkeit aufweist.

    [0026] Im Zusammenhang mit dem Zustandekommen der Erfindung wurde in durchgeführten Versuchen festgestellt, dass durch die Vorsprünge und/oder Vertiefungen in dem Noppenboden und/oder in der Trägerplatte sich im Vergleich zu der bekannten Entkopplungsbahn eine um bis zu 40 % verbesserte Haftzugsfestigkeit - demzufolge eine deutlich verbesserte Verkrallung des Fliesenklebers mit der Entkopplungsbahn - ergibt.

    [0027] Die vorgenannte Realisierung der Vorsprünge und/oder der Vertiefungen und/oder die strukturierte Oberfläche der Trägerplatte und/oder des Noppenbodens lässt sich grundsätzlich an jedem Noppenboden und/oder jeder Noppe in der zuvor beschriebenen Art und Weise realisieren, unabhängig von der Art der Ausgestaltung der Noppe und/oder des Noppenbodens. Die Noppe kann damit - in Draufsicht gesehen - beispielsweise eine elliptische, insbesondere runde, oder auch eine viereckige, insbesondere rechteckige und/oder quadratische Form, haben.

    [0028] Vorzugsweise sind dabei benachbarte Noppen quer zur Längsrichtung der Trägerplatte und in Längsrichtung der Trägerplatte angeordnet, insbesondere in Reihenform.

    [0029] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Noppe mehrschenklig ausgebildet ist. Die mehrschenklige Ausbildung der Noppe in Kombination mit der Anordnung benachbarter Noppen quer zur Längsrichtung der Trägerplatte und in Längsrichtung der Trägerplatte ermöglicht insbesondere eine optimale Verteilung zwischen der freiliegenden Fläche der Trägerplatte und der Noppenoberfläche. Dieses Verhältnis bestimmt maßgeblich die Drainage- und Entkopplungseigenschaften. Bei einer mehrschenkligen Ausbildung der Noppe wurde in den durchgeführten Versuchen festgestellt, dass sich die Entkopplungseigenschaften um ein Vielfaches verbessern lassen. Vorzugsweise ist auf dem Schenkelboden eines Schenkels eine Mehrzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen vorgesehen.

    [0030] Des Weiteren ist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens eine Anordnung unmittelbar benachbarter Noppen quer zur Längsrichtung und in Längsrichtung der Trägerplatte vorgesehen, wobei unmittelbar benachbarte Noppen einen dreiachsigen Noppenboden, insbesondere mit wenigstens drei Schenkelseiten, aufweisen.

    [0031] Unter einer dreiachsigen Ausbildung des Noppenbodens ist eine dreischenklige Ausbildung in einer zweidimensionalen Erstreckung zu verstehen. Der Noppenboden bzw. die Noppe weist demgemäß drei Schenkel auf. Zur dreidimensionalen Ausbildung der Noppe ist vorgesehen, dass sich an den Noppenboden wenigstens eine Seitenwandung zur Bildung des Noppeninnenraums anschließt.

    [0032] Die dreiachsige Noppenform ergibt sich in der Draufsicht auf die Entkopplungsbahn.

    [0033] Zunächst einmal zeichnet sich die dreiachsige Ausbildung des Noppenbodens dadurch aus, dass eine einfache Herstellung der erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn gewährleistet wird. Diese Herstellung ermöglicht dabei insbesondere, dass hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten erzielt werden, vorzugsweise durch ein sogenanntes Inline-Verfahren, wobei die Entkopplungsbahn mit einer vergleichsweise hohen Produktionsgeschwindigkeit kontinuierlich hergestellt wird. Die erhöhte Produktionsgeschwindigkeit wird insbesondere dadurch ermöglicht, dass eine schnelle und einfache Entformung der erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn vorgesehen ist. Eine erhöhte Verarbeitungsgeschwindigkeit führt insbesondere zu einer Senkung der Produktionsdauer und damit zu einer Einsparung der Produktionskosten.

    [0034] Die erfindungsgemäßen Noppen und die erfindungsgemäße Noppenanordnung bieten darüber hinaus die Möglichkeit eines einfachen Ausspachtelns der Entkopplungsbahn mit Fliesenkleber. Dieses Ausspachteln wird insbesondere dadurch vereinfacht, dass eine dreiachsige Form der Noppen gewählt wird, so dass sich der Fliesenkleber innerhalb dieser Noppenform beim Auftrag und Einbringen in die Noppen gut verteilt und die Luft aus den Vertiefungen gut entweichen kann.

    [0035] Zusätzlich ist eine gute Trocknung und ein überaus guter Dampfdruckausgleich gewährleistet, da bei der erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn die Kanäle, die sich zwischen benachbarten Noppen ergeben, über die gesamte Noppenbahn miteinander mittelbar und/oder unmittelbar verbunden sind. Aufgrund der dreiachsigen Noppenform des Noppenbodens sind die Kanäle bevorzugt gerundet bzw. wellenförmig, so dass ein vollflächiger Dampfdruckausgleich ohne Unterbrechungen gleichzeitig sowohl eine gute Entfeuchtung und Belüftung ergibt. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Entkopplungsbahn kann insbesondere durch den sehr guten Dampfdruckausgleich die Entkopplungsbahn insbesondere auf einen feuchten und gegebenenfalls nicht vollständig ausgehärteten Untergrund aufgebracht werden, ohne dass die noch in dem Untergrund befindliche Feuchtigkeit eingeschlossen und/oder die angestrebte Trocknung des Untergrundes verhindert und/oder übermäßig verzögert wird. Demzufolge kann die Entkopplungsbahn zeitnah nach Herstellung des Untergrundes verlegt werden. Hierdurch ergibt sich insbesondere der Vorteil, dass die Verlegezeit des gesamten Bodenbelages drastisch reduziert werden kann, eine schnelle Arbeitsfolge gewährleistet wird und demgemäß die Herstellungskosten des Belages gesenkt werden.

    [0036] Des Weiteren weist die erfindungsgemäße Noppenbahn verbesserte Entkopplungseigenschaften auf, da sich bei einer dreiachsigen Noppenform des Noppenbodens, bevorzugt in Verbindung mit der Ausrichtung der Noppen in Reihen in Längsrichtung und quer zur Längsrichtung der Trägerplatte, mit einem mittigen Bereich, der durch einen Kreis definiert ist, eine verbesserte Lastverteilung ergibt. Darüber hinaus werden Spannungsspitzen reduziert oder zum Teil gänzlich vermieden. Die Schubspannungen werden auf die Entkopplungsbahn übertragen und verteilen sich insbesondere auf der den Noppen abgewandten Oberfläche der Trägerplatte. Die deutlich verbesserte Lastverteilung wird zusätzlich vorteilhafterweise durch die Kanalstruktur mit erzielt. Die Entkopplungswirkung ist vorteilhafterweise so ausgestaltet, dass zum einen keine Risse in der der Entkopplungsbahn abgewandten Oberfläche des Belages entstehen und zum anderen, dass mögliche Risse im Untergrund, die insbesondere erst nach Verlegen der Entkopplungsbahn auftreten, sich nicht in der Fliesenkleberschicht und/oder auf den Belagselementen abzeichnen.

    [0037] In durchgeführten Versuchen wurde festgestellt, dass im Vergleich zur aus dem Stand der Technik bekannten Entkopplungsbahn bei Verwendung der den dreieckigen Noppenboden aufweisenden Noppe die Entkopplungseigenschaften um bis zu 30 % verbessert werden konnten.

    [0038] Die erfindungsgemäße Noppenform bietet neben einer deutlich verbesserten Entformbarkeit und erhöhten Entkopplungseigenschaften darüber hinaus eine höhere Festigkeit der Fliesenverklebung, da der Fliesenkleber sich sehr gut in der Vertiefung, die durch die hervorgerufen wird, und in den Vertiefungen zwischen den Vorsprüngen verteilt und ein Zusammenwirken zwischen der Trägerplatte und den Noppen dazu führt, dass die Festigkeit erhöht wird. Damit einhergehend erhöht sich auch die Haftzugfestigkeit der gesamten Entkopplungsbahn. Es wird vor allem keine zusätzliche haftverstärkende Schicht oder ergänzende Fasern benötigt, so dass sich insbesondere die Herstellungskosten und/oder die Produktionsdauer reduzieren lassen.

    [0039] Die Haftzugfestigkeit dient als Kennwert für die Adhäsion und/oder Haftung von Schichten auf Untergründen, insbesondere Betonoberflächen. Sie wird mittels einer speziellen Prüfung ermittelt, die auch Haftzugprüfung und/oder Abreißversuch genannt wird. Die DIN EN 1348 weist eine Vorgabe für die Ermittlung der Haftzugfestigkeit unter definierten Bedingungen auf.

    [0040] Aufgrund der erhöhten Festigkeit der Fliesenverklebung und den verbesserten Entkopplungseigenschaften kann eine geringere Gesamtschichtaufbauhöhe der erfindungsgemäßen Entkopplungsbahnen im Vergleich zu der aus dem Stand der Technik bekannten Entkopplungsbahn gewählt werden. Dieser geringere Gesamtschichtaufbau führt unter anderem dazu, dass beim Verlegen weniger Fliesenkleber zur Verbindung der Belagselemente mit der Entkopplungsbahn benötigt wird, so dass sich eine Senkung der Herstellungskosten des zu verlegenden Belages ergibt.

    [0041] Die erfindungsgemäße Entkopplungsbahn weist außerdem eine hohe Verwindungssteifigkeit auf, vorzugsweise bei Erhalt einer hohen Wickelfähigkeit. Die hohe Verwindungssteifigkeit bzw. Torsionssteifigkeit bedingt, dass sich die Entkopplungsbahn nicht knicken und/oder verdrehen kann, insbesondere um 90°. Die trotzdem erhaltene Wickelfähigkeit impliziert, dass die Entkopplungsbahn, bevorzugt zum Transport, aufgerollt werden kann.

    [0042] Bei einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Entkopplungsbahn eine niedrige Verwindungssteifigkeit aufweist, so dass sich die Entkopplungsbahn insbesondere knicken und/oder verdrehen lässt. Vorzugsweise wird bei dieser Ausführungsvariante eine rechteckige Form der Noppe gewählt.

    [0043] Darüber hinaus wurde in durchgeführten Versuchen festgestellt, dass die erfindungsgemäße Entkopplungsbahn neben ihren ausgezeichneten Entkopplungseigenschaften darüber hinaus eine sehr gute Trittschalldämmung aufweist. Auch dieser Effekt ist das Ergebnis der besonderen Noppenform und -anordnung.

    [0044] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Vorsprung und/oder Vertiefung am Noppenboden spiralförmig und/oder bogenabschnittsförmig ausgebildet ist. Es ist festgestellt worden, dass insbesondere die spiralförmige und/oder gerundete Vorsprungs- und/oder Vertiefungsform eine verbesserte Verkrallung des Fliesenklebers zur Folge hat. Letztlich hat es sich bei Versuchen gezeigt, dass es besonders vorteilhaft ist, wenn der spiralförmige Vorsprung und/oder Vertiefung im mittigen Bereich des Noppenbodens vorgesehen ist.

    [0045] Im Übrigen versteht es sich, dass eine Vielzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen auf dem Noppenboden vorgesehen sein kann, so dass die Haftzugsfestigkeit zwischen der Entkopplungsbahn und den Belagselementen erhöht wird.

    [0046] Demgemäß ist es bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform in Verbindung mit der dreischenkligen Noppe bzw. der den dreischenkligen Noppenboden aufweisenden Noppe vorgesehen, dass der Schenkelboden eines Schenkels der Noppe eine Mehrzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen aufweist.

    [0047] Bei einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Vorsprünge und/oder Vertiefungen konzentrisch zu dem mittigen Bereich und/oder zu dem Mittelpunkt der Noppe auf dem Schenkelboden angeordnet.

    [0048] Des Weiteren ist festgestellt worden, dass es besonders vorteilhaft ist, wenn die Vorsprünge und/oder Vertiefungen des Noppenbodens bei einer anderen Ausgestaltung stegartig und/oder rechteckförmig und/oder ellipsenförmig ausgebildet sind. In diesem Zusammenhang ist es besonders bevorzugt, wenn die stegartig und/oder rechteckförmig und/oder ellipsenförmig ausgebildeten Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf dem Noppenboden quer und/oder längs zur Längsrichtung der Trägerplatte ausgerichtet sind. Diese Anordnung der Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf dem Noppenboden bedingt bei einer guten Entformbarkeit der Noppenbahn insbesondere ein einfaches Ausspachteln der Entkopplungsbahn mit dem Fliesenkleber.

    [0049] Dabei versteht es sich, dass nicht nur Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf dem Noppenboden aufgebracht sein können, sondern bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung sind alternativ zu den Vorsprüngen und/oder Vertiefungen am Noppenboden oder ergänzend dazu ebenfalls Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf der Trägerplatte bzw. den Trägerplattenstegen zwischen den in die Noppeninnenräume hineinragenden Noppenöffnungen vorgesehen, und zwar sowohl in Längsrichtung der Trägerplatte und in Querrichtung der Trägerplatte. Diese Anordnung der Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf der Trägerplatte insbesondere in Kombination mit einer bevorzugten Ausführung der Vorsprünge in stegartiger und/oder rechteckförmiger und/oder ellipsenförmiger Form bedingt eine gute Haftzugsfestigkeit.

    [0050] Darüber hinaus ist bei einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Vorsprünge und/oder Vertiefungen der Trägerplatte langgestreckt sind und mit ihrer in Längserstreckung ausschließlich quer und/oder längs zur Längsrichtung der Trägerplatte ausgerichtet sind. Diese Ausrichtung in Kombination mit der langgestreckten Form bewirkt insbesondere eine bessere Verkrallung des Fliesenklebers mit der Trägerplatte.

    [0051] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist eine besondere Anordnung der Vorsprünge und/oder Vertiefungen vorgesehen, bei der diese in Reihen quer und/oder längs zur Längsrichtung der Trägerplatte verlaufen und von ihrer Ausrichtung her alternierend angeordnet sind. Gerade mit einer derartigen Ausbildung und Anordnung ergibt sich eine gute Verkrallung des Fliesenklebers mit der Trägerplatte.

    [0052] Vorzugsweise weist wenigstens eine einen dreiachsigen Noppenboden aufweisende Noppe drei Langseiten auf, wobei der mittige Bereich des dreiachsigen Noppenbodens durch einen Kreis definiert ist, den alle Langseiten tangential berühren. Diese geometrische Ausgestaltung der Noppe bzw. des Noppenbodens ermöglicht besonders hohe Entkopplungseigenschaften bei einer gleichzeitig ausgezeichneten Drainagefunktion.

    [0053] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist die Noppe bzw. der dreiachsige Noppenboden wenigstens an einer Langseite konkav ausgebildet. Diese konkave Ausbildung der Langseite führt dazu, dass eine verbesserte Entformung stattfinden kann, da insbesondere keine Ecken zwischen den Langseiten vorhanden sind. Eine verbesserte Entformung bedingt ein einfacheres und/oder verbessertes Herstellungsverfahren.

    [0054] Darüber hinaus ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn im Bereich der Langseite und/oder Schenkelseite der Noppe bzw. des Noppenbodens wenigstens eine Ausformung zur Bildung eines noppeninnenseitigen Hinterschnitts vorgesehen. Dabei versteht es sich letztlich, dass die Langseite beispielsweise durch zwei und/oder eine Schenkelseite gebildet wird. Der Fliesenkleber dringt während des Ausspachtelns in die Hinterschneidung ein, so dass eine verbesserte Verkrallung hervorgerufen wird. Dies wiederum führt zu einer Fixierung und/oder zur formschlüssigen Festlegung der auf der Entkopplungsmatte aufzubringenden Fliesenbahn bzw. der Belagselemente.

    [0055] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist die Ausformung zur Bildung des noppeninnenseitigen Hinterschnitts sichelartig oder bogenförmig und/oder bogenabschnittsförmig und/oder halbmondförmig ausgebildet. Diese bogenabschnittsförmige Ausbildung führt insbesondere dazu, dass eine verbesserte Entformung bei der Herstellung der Entkopplungsbahn ermöglicht wird. Im Gegensatz zu eckigen Hinterschnitten wird bei einer gerundeten bzw. sichelartigen Form des Hinterschnitts vorteilhafterweise eine leichtere Trennung zwischen dem Formwerkzeug und der Entkopplungsbahn gewährleistet. Somit kann die Entkopplungsbahn insbesondere nicht während der Entformung beschädigt werden. Im Übrigen dienen die gerundeten Hinterschnitte bevorzugt dazu, dass die Spannungsspitzen der Schubspannung der Belagselemente reduziert und/oder gleichmäßig auf der Entkopplungsbahn verteilt werden.

    [0056] Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Ausformung durch einen aus dem Noppeninnenraum herausragenden Vorsprung gebildet. Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist dabei der Vorsprung im Bereich des Noppenbodens vorgesehen, wobei der Vorsprung insbesondere unmittelbar in den Noppenboden übergeht. Dieser unmittelbare Übergang des Vorsprungs in den Noppenboden hat eine verbesserte Entformung zur Folge, so dass insbesondere selbst im noch nicht vollständig erhärteten Zustand des Entkopplungsbahnmaterials das Formwerkzeug problemlos von der Entkopplungsbahn entfernt werden kann, ohne dass eine Beschädigung der Entkopplungsbahn während des Entformens zu befürchten ist.

    [0057] Dieser Vorteil ergibt sich insbesondere auch dann, wenn sich die Ausformung über wenigstens 40 %, vorzugsweise zwischen 50 % und 100 % und insbesondere zwischen 60 % und 90 % der Länge der Langseite und/oder Schenkelseite erstreckt. Diese Abmaße bedingen, dass der Endbereich der Noppe bzw. des dreiachsigen Noppenbodens, der sich durch zwei zulaufende Langseiten ergibt, hinterschnittfrei ist bzw. keine Ausformung in diesem Bereich aufweist. Bei dieser Ausführungsform kann das Formwerkzeug im Endbereich jeweils scharfkantige Ecken aufweisen, ohne dass eine Beschädigung der Entkopplungsbahn während des Entformens hervorgerufen wird.

    [0058] Bei einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass jeweils der Endbereich der Noppe bzw. des dreiachsigen Noppenbodens, der sich durch zwei zulaufende Langseiten ergibt, gerundet und ohne Ecken ausgebildet ist. Dabei ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Ausführungsform der Entkopplungsbahn der Radius einer konkaven Langseite um ein Mehrfaches größer als der Radius eines Endbereiches, bevorzugt ist der Radius einer konkaven Langseite um ein zweifaches größer als der Radius des Endbereiches. Durch die konkav ausgebildeten Langseiten und die gerundeten und/oder konvex ausgebildeten Endbereiche der Langseiten ergibt sich eine geschwungene Noppenform, die auftretende Spannungsspitzen deutlich reduziert oder zum Teil gänzlich vermeidet. Dabei wirken diese Endbereiche, die insbesondere hinterschnittfrei sind, Lufteinschlüssen entgegen und vereinfachen somit das Ausspachteln.

    [0059] Im Übrigen ist in durchgeführten Versuchen festgestellt worden, dass es besonders vorteilhaft ist, wenn die Noppe und/oder der dreiachsige Noppenboden zu einer im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung verlaufenden Mittelachse spiegelsymmetrisch ist. Diese spiegelsymmetrische Noppenachse ist nicht nur herstellungstechnisch, sondern auch bezogen auf die Produkteigenschaften der Entkopplungsbahn ausgesprochen vorteilhaft, worauf nachfolgend noch eingegangen wird.

    [0060] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass der Winkel der vom mittigen Bereich ausgehenden Schenkel zwischen den jeweils zueinander benachbarten, beabstandeten Schenkelachsen wenigstens 90° beträgt.

    [0061] Um eine optimierte Anordnung der Noppen auf der Entkopplungsbahn zu gewährleisten, ist erfindungsgemäß bei einer weiteren Ausführungsform vorgesehen, dass die Schenkellänge eines Schenkels, insbesondere des zur Längsrichtung der Entkopplungsbahn parallel verlaufenden Schenkels, geringer ist als die jeweils beiden anderen Schenkellängen. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Winkel, der zwischen der Schenkelachse des kürzeren Schenkels und der Schenkelachse des benachbarten Schenkels angeordnet ist, größer als 120° ist und insbesondere kleiner 130° ist. Aufgrund einer vorzugsweisen spiegelsymmetrischen Anordnung sind bei der Noppe bzw. bei dem dreiachsigen Noppenboden zwei größere Winkel vorgesehen und der Winkel, der zwischen den Schenkelachsen der längeren Schenkel eingeschlossen wird, ist dementsprechend kleiner als 120°. Diese Geometrie birgt im Vergleich zu dem bei dem Stand der Technik üblichen rechtwinkligen und/oder rotationssymmetrischen Geometrien vor allem den Vorteil, dass verbesserte Entkopplungseigenschaften der gesamten Entkoppelungsbahn bei Verwendung der Noppe mit den vorgenannten Eigenschaften hervorgerufen werden.

    [0062] Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang darauf, dass sich besonders verbesserte Entkopplungseigenschaft ergeben, wenn eine Vielzahl von den erfindungsgemäßen den dreiachsigen Noppenboden aufweisenden Noppen auf der Entkopplungsbahn vorgesehen ist. Dabei ist bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die quer zur Längsrichtung der Trägerplatte verlaufenden Noppen derart angeordnet sind, dass sich auf der Trägerplatte keine durchgehende quer zur Längsrichtung der Trägerplatte verlaufende gerade Linie ergibt und/oder dass in der Längsrichtung der Trägerplatte verlaufende Noppen derart angeordnet sind, dass sich keine durchgehende Linie, in Längsrichtung der Trägerplatte verlaufende gerade Linie ergibt und/oder dass längs und quer zur Längsrichtung der Trägerplatte verlaufende Noppen derart angeordnet sind, dass sich auf der Trägerplatte keine durchgehende, schräg zur Längsrichtung der Trägerplatte verlaufende gerade Linie ergibt. Dabei bedeutet "durchgehend" eine Verbindung von einem Rand der Entkopplungsbahn zum gegenüberliegenden Rand der Entkopplungsbahn auf der anderen Längs- oder Querseite der Entkopplungsbahn. Erfindungsgemäß wird dies insbesondere dadurch erzielt, dass eine einen dreiachsigen Noppenboden aufweisende Noppe mit den vorgenannten Eigenschaften verwendet wird, die erst durch die Anordnung und somit durch das Zusammenwirken der Noppen diese Ausführungsform ermöglicht.

    [0063] Durch die vorgenannte Ausgestaltung werden Schwächungslinien und/oder Sollbruchkanten der Noppenbahn vermieden, die den gesamten Noppendurchmesser, insbesondere um ein Vielfaches, überschreiten. Durch die Anordnung der Noppen in der vorgenannten Art und Weise ergeben sich zwischen den Noppen Kanalabschnitte, die einen Verlauf, insbesondere mäanderförmig, in Rechts- und Linkskurven haben, so dass sich die Kanalabschnitte, vorzugsweise wellenförmig, über die Trägerplatte erstrecken. Durch die Vermeidung eines geradlinigen Verlaufes der einzelnen Kanäle kann vorteilhafterweise ausgeschlossen werden, dass über die Entkopplungsbahn hinweg geradlinig verlaufende Schwächungslinien gebildet werden. Letztlich ist es dabei nicht relevant, wie die Entkopplungsbahn in einem Raum verlegt wird, so dass in jeder beliebigen Richtung ein in dieser Richtung verlaufender Kanalabschnitt bei einer geradlinigen Fortführung auf eine Noppe treffen würde, so dass die durch den betreffenden Kanalabschnitt gebildete Schwächungsabschnittslinie unterbrochen wird und somit werden insbesondere die Entstehung von längeren Schwächungslinien verhindert. Demgemäß kann unabhängig von der Ausrichtung der Entkopplungsbahn während des Verlegens sichergestellt werden, dass gebildete Fugen bei dem verlegten Bodenbelag abschnittsweise immer wieder über Noppen hinweg verlaufen, so dass Fugen nicht deckungsgleich über einen längeren Kanalabschnitt der Entkopplungsbahn verlaufen.

    [0064] Die erfindungsgemäße Trägerplatte weist bevorzugt bei der Verwendung der dreiachsigen Noppe vorzugsweise ausschließlich derartige Kanäle auf, die sich von einem Seitenrand bis zu einem anderen Seitenrand der Trägerplatte erstrecken und in Rechts- und Linkskurven, bezogen auf die Querrichtung der Entkopplungsbahn bzw. der Trägerplatte, verlaufen. Jeder Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Noppen stellt einen Kanalabschnitt dar und ist Bestandteil eines Kanals, so dass geradlinig über die Trägerplatte verlaufende Schwächungslinien bzw. Sollbruchkanten zwischen beabstandet angeordneten Noppen ausgeschlossen sind.

    [0065] Dabei versteht es sich letztlich, dass in einer weiteren Ausführungsform, insbesondere bei der Verwendung einer quadratischen und/oder elliptischen und/oder rechteckigen Noppe, sich derartige Schwächungslinien und/oder Sollbruchkanten der Entkopplungsbahn ergeben können.

    [0066] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind die Noppen sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung verlaufenden Reihen angeordnet, wobei die Mittelpunkte der in Längsrichtung verlaufenden Noppen auf einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Entkopplungsbahn angeordneten Linie vorgesehen sind und wobei die Mittelpunkte der quer zur Längsrichtung verlaufenden Noppen auf eine zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung verlaufenden Linie angeordnet sind. Diese Anordnung der Noppen führt zu herstellungstechnischen Vorteilen, da diese, vorzugsweise symmetrische, Anordnung der Noppen durch eine Einprägungseinrichtung, bevorzugt eine Noppenwalze, mittels Formwerkzeuge in ein folienartiges Material, dass der Einprägungseinrichtung als Basismaterial der Entkopplungsmatte zugeführt wird, eingebracht werden kann. Die Formwerkzeuge sind dabei auf der Noppenwalze angeordnet, so dass das Einprägen der Noppen in einem kontinuierlichen Herstellungsprozess erfolgen kann.

    [0067] Ein anderer möglicher und ergänzender Aspekt der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die in einer im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung verlaufenden Reihe befindlichen Noppen derart hintereinander angeordnet sind, dass der kürzere Schenkel der Noppen bzw. des Noppenbodens in Längsrichtung ausgerichtet ist. Bei einer unmittelbar benachbarten zumindest im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Entkopplungsbahn verlaufenden Reihe der Noppen sind die kürzeren Schenkel der Noppen entgegengesetzt zur Längsrichtung ausgerichtet. Hierbei ist es insbesondere möglich, die zuvor genannten Schwächungslinien über der Entkopplungsbahn zu vermeiden, dadurch dass die entstehenden Kanalabschnitte zwischen den benachbarten Noppen nicht geradlinig ausgeführt werden. Die erfindungsgemäßen kürzeren Schenkel gewährleisten hierbei, dass die Noppen in Längs- und Querreihen zur Trägerplatte angeordnet sind, ohne jedoch eine Schwächungslinie aufzuweisen bzw. zu bilden.

    [0068] Vorzugsweise ist bei einer weiteren Ausführungsform des Erfindungsgedankens vorgesehen, dass die Anordnung der Noppen auf der Trägerplatte so ausgebildet ist, dass der kürzeste Abstand zwischen zwei benachbarten Noppen stets in etwa dieselbe Größe aufweist, insbesondere mit einer Abweichung von +/- 20%, vorzugsweise +/- 10%. Dies erzeugt insbesondere eine gleiche oder annähernd gleiche Kanalbreite, wobei aufgrund der Noppenform sich die Kanäle mäanderförmig über die Trägerplatte erstrecken. Vorteilhafterweise ist zur Ausbildung gleicher Kanalbreiten und/oder zur Gewährleistung eines zumindest im Wesentlichen kürzesten konstanten Abschnittes zwischen zwei benachbarten Noppen ein Schenkel der Noppen kürzer auszuführen.

    [0069] Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die Noppen so angeordnet und/oder ausgebildet sind, dass sich in etwa derselbe Strömungsquerschnitt in den Kanälen ergibt, insbesondere mit einer Abweichung von +/- 20%, vorzugsweise +/- 10%.

    [0070] Grundsätzlich versteht es sich, dass zur Verbindung zwischen der Entkopplungsbahn und dem Untergrund an der Außenseite der Noppenböden ein flächiges Verbindungsmittel vorgesehen sein kann. Vorzugsweise ist dieses Verbindungsmittel an den Noppenböden befestigt, wobei vorzugsweise das Verbindungsmittel als Vlies und/oder Gewebe und/oder Gelege und/oder Gitter und/oder Papier, insbesondere in vollflächiger und/oder gitterförmiger Ausbildung, ausgebildet ist. Dabei gibt das Verbindungsmittel erfindungsgemäß vor, dass der Noppenboden über das Verbindungsmittel fest mit dem Untergrund verbunden ist, so dass insbesondere seine Haftzugfestigkeit erhöht wird. Vorzugsweise wird das Verbindungsmittel direkt beim Herstellungsprozess der Entkopplungsbahn in die Außenseite der Noppenböden eingebracht. Aufgrund der festen Verbindung der Entkopplungsbahn mit dem Untergrund mittels des Verbindungsmittels wird bevorzugt eine Verschiebung zwischen der Belagsschicht und der Entkopplungsbahn vermieden.

    [0071] Die Anordnung des Verbindungsmittels auf den Noppenböden ist dabei vorzugsweise derart gestaltet, dass sich zwischen den Außenseiten der Noppen und dem Verbindungsmittel die Kanäle bzw. Kanalabschnitte ergeben, über die eine Entfeuchtung und/oder eine Entlüftung möglich ist. Das Verbindungsmittel ist üblicherweise dem Untergrund, auf den die Entkopplungsbahn aufgelegt wird, zugewandt. Die Öffnungen in die einzelnen Noppen hinein sind zur Verlegeseite hin ausgerichtet, so dass der Fliesenkleber in die Noppen bzw. in die Noppeninnenräume eingebracht werden kann.

    [0072] Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die Höhe der Noppen zwischen 1 und 5 mm, bevorzugt 2 bis 4 mm, weiter bevorzugt 2,5 bis 3,5 mm. Diese vergleichsweise geringe Noppenhöhe ermöglicht einen geringen Gesamtschichtaufbau und impliziert die verringerte Menge des benötigten Fliesenklebers zur Verbindung zwischen der Entkopplungsbahn und den Belagselementen. Dennoch wird aufgrund der besonderen Noppenform und -ausbildung eine feste Verbindung zwischen dem Fliesenkleber und der Entkopplungsbahn bei gleichzeitiger Erzielung einer hervorragenden Entkopplungswirkung erreicht.

    [0073] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform weist der lichte Abstand benachbarter Noppen eine Breite größer 2 mm, insbesondere zwischen 3 mm bis 9 mm, bevorzugt 4 mm bis 8 mm, weiter bevorzugt 5 mm bis 6 mm, auf. Dieser lichte Abstand bestimmt auch die Breite des Kanalabschnittes und definiert somit den Freiraum zwischen benachbarten Noppen. Hierbei bewirkt der Kanalabschnitt aufgrund der vorhandenen Breite nicht nur eine gute Entfeuchtung und Belüftung des Unterbodens, sondern auch eine gleichmäßige Wärmeverteilung, insbesondere bei Systemaufbauten mit Fußbodenheizung.

    [0074] Darüber hinaus ist bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen, dass das Verhältnis der Fläche der Noppenböden aller Noppen zur Trägerplatte bevorzugt zwischen 40 % bis 70 %, weiter bevorzugt zwischen 45 % bis 55 % und insbesondere zumindest im Wesentlichen 50 % beträgt. Bei durchgeführten Versuchen ist festgestellt worden, dass bei Einhaltung des vorgenannten Verhältnisses besonders gute Entkopplungswerte bei einer gleichzeitig besonders festen Fixierung des Fliesenklebers an der Entkopplungsbahn erzielt werden. Das vorgenannte Verhältnis definiert auch gemeinsam mit der Noppenhöhe unter anderem maßgeblich die benötigte Menge des Fliesenklebers, die zum Verbund der Entkopplungsbahn und dem Belagselement verwendet wird. Auf der Trägerplatte wird insbesondere eine Lastverteilung der auftretenden Schubspannung durch die Kanäle ermöglicht, wobei vorzugsweise eine Kompensation der auftretenden Spannungen vollzogen wird. In Versuchen wurde letztlich festgestellt, dass das Verhältnis von 40 % bis 60 %, vorzugsweise 45 % bis 55 %, besonders vorteilhaft ist und gute Entkopplungseigenschaften sowie eine gute Haftzugsfestigkeit aufweist.

    [0075] Darüber hinaus ist ein Verfahren zur Herstellung der Entkopplungsbahn mit einer Trägerplatte und einer Vielzahl von aus der Trägerplattenebene herausragenden Noppen vorgesehen. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, dass in der dem Noppeninnenraum zugewandten Seite des Noppenbodens wenigstens einer Noppe eine Mehrzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen eingebracht wird und/oder dass in die dem Noppeninnenraum zugewandten Seite der Trägerplatte eine Mehrzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen eingebracht wird, insbesondere wobei die Oberfläche angeraut wird.

    [0076] Vorzugsweise wird somit eine strukturierte und/oder angeraute Oberfläche erzeugt. Die strukturierte Oberfläche kann unregelmäßig und ungeordnet angeordnete Vorsprünge und Vertiefungen aufweisen.

    [0077] Dabei sind bevorzugt quer zur Längsrichtung und in Längsrichtung der Trägerplatte die Noppenböden unmittelbar benachbarter Noppen insbesondere dreiachsig ausgebildet. Letztlich versteht es sich jedoch, dass erfindungsgemäß andere Noppenstrukturen vorgesehen sein können.

    [0078] Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahrensausgestaltung ist vorgesehen, dass der Vorsprung durch Laserverfahren, Plasmaverfahren, mechanische Verfahren, vorzugsweise Strahlen, insbesondere mittels Sand und/oder Nussschalen, und/oder durch Einprägen bei und/oder nach der Herstellung der Entkopplungsbahn hergestellt wird. Es ist festgestellt worden, dass sich durch die vorgenannten Verfahren eine für die nachfolgende Verarbeitung der Entkopplungsbahn ideal auf- bzw. angeraute Oberfläche ergibt.

    [0079] Dabei versteht es sich letztlich, dass die Vorsprünge und/oder Vertiefungen im Anschluss an die Herstellung der Entkopplungsbahn, insbesondere in einem separaten Verfahrensschritt, in die Entkopplungsbahn bzw. in die Trägerplatte und/oder in den Noppenboden eingebracht werden können.

    [0080] Herstellungstechnisch bietet es sich an, das Einprägen der Vorsprünge und/oder Vertiefungen in die Entkopplungsbahn direkt bei der Herstellung der Entkopplungsbahn vorzunehmen, so dass die Vorsprünge und/oder Vertiefungen direkt mittels Vertiefungen und/oder Erhöhungen auf den Formwerkzeugen und/oder der Einprägungseinrichtung bzw. der Noppenwalze angeordnet sind.

    [0081] Bei einer anderen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Einprägen nach der Herstellung der Entkopplungsbahn durch eine zusätzliche bzw. weitere Prägewalze vollzogen wird, die insbesondere beheizt ist. Diese zusätzliche Prägewalze schließt sich an die eigentliche Noppenwalze, über die die Entkopplungsbahn als solche erzeugt wird, in Herstellungsrichtung an.

    [0082] Die Oberflächenmodifikation oder -strukturierung kann alternativ durch mechanische Verfahren, wie Strahlen, beispielsweise unter der Verwendung von Sand und/oder Nussschalen, erfolgen. Eine Aufrauhung bzw. Anrauhung der Oberfläche ist bei mechanischen Verfahren durch die Verwendung von beispielsweise Bürsten und/oder Schleifpapier gegeben.

    [0083] Nachteilig an einer mechanischen Anrauhung mittels Schmirgeln, Bürsten und/oder an einem Materialabtrag mittels eines Schleifpapiers ist der vergleichsweise hohe Materialabtrag, der zu einer Schwächung der Noppen und der Entkopplungsbahn insgesamt führt. Es ist überraschend festgestellt worden, dass durch die Herstellungsverfahren Laserstrahlung, Plasmastrahlung, Einprägung und/oder Strahlen der Materialabtrag im Vergleich zum Schmirgeln bzw. Bürsten um bis zu 30% gesenkt werden kann. Insbesondere kann durch die erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren die strukturierte Oberfläche gezielt vorgegeben und umgesetzt werden, was beim Bürsten und Schmirgeln nicht möglich ist.

    [0084] Die vorgenannten Verfahren führen zu einer strukturierten Oberfläche bzw. zu einer Profilierung der Oberfläche, so dass insbesondere eine erhöhte Rauigkeit hervorgerufen wird. Als besonders vorteilhaft erwies sich in den durchgeführten Versuchen die Aufrauhung bzw. Strukturierung der Oberfläche mittels Nussstrahlen.

    [0085] Bei dem Plasmaverfahren werden energiereiche Elektronen und Ionen insbesondere direkt aus der umgebenden Atmosphäre mittels starker elektrischer Felder erzeugt und zur Erzeugung eines Plasmas verwendet. Hierdurch wird die Oberflächenstruktur der Entkopplungsbahn entsprechend angegriffen. Das Laserverfahren weist bevorzugt die Behandlung der Oberfläche der Entkopplungsbahn mit einer gepulsten Laserstrahlquelle auf, die bevorzugt mit einer hohen Strahlungsintensität auf die Oberfläche der Entkopplungsbahn gerichtet werden kann.

    [0086] Beim Verlegen der Entkopplungsmatte auf einer Untergrundfläche kann eine haftverstärkende Schicht zwischen der Entkopplungsbahn und den Belagselementen bevorzugt durch Aufstreichen und/oder Aufsprühen und/oder Aufpinseln auf die Entkopplungsbahn aufgebracht werden. Grundsätzlich ist es auch denkbar, bereits während der Herstellung der Entkopplungsbahn eine haftverstärkende Schicht auf die Entkopplungsbahn durch Aufstreichen und/oder Aufsprühen und/oder Aufpinseln aufzubringen.

    [0087] Im Ergebnis betrifft die Erfindung eine Entkopplungsbahn mit einer Trägerplatte und einer Vielzahl von aus der Trägerplatte herausragenden Noppen, wobei benachbarte Noppen quer zur Längsrichtung der Trägerplatte und in Längsrichtung der Trägerplatte angeordnet sind, wobei zur Verbesserung der Entkopplungseigenschaften und zur Erhöhung der Haftzugsfestigkeit eine Mehrzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen auf den Noppenböden und/oder der Oberfläche der Trägerplatte, die den Noppenböden abgewandt ist, vorgesehen ist. Letztlich betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung einer Entkopplungsbahn, insbesondere mit den erfindungsgemäßen Vorsprüngen und/oder Vertiefungen.

    [0088] Im Übrigen versteht es sich, dass in den vorgenannten Intervallen und Bereichsgrenzen jegliche Zwischenintervalle und Einzelwerte enthalten und als erfindungswesentlich offenbart anzusehen sind, auch wenn diese Zwischenintervalle und Einzelwerte nicht konkret angegeben sind.

    [0089] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung und der Zeichnung selbst. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.

    [0090] Es zeigt
    Fig. 1
    eine schematische Draufsicht auf einen Teil einer Entkopplungsbahn,
    Fig. 2
    eine schematische Querschnittsansicht längs der Linie I-I gemäß Fig. 1,
    Fig. 3
    eine schematische Draufsicht auf eine einen dreiachsigen Noppenboden aufweisende Noppe,
    Fig. 4
    eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer Noppe,
    Fig. 5
    schematische Draufsichten auf weitere einen dreiachsigen Noppenboden aufweisende Noppen,
    Fig. 6
    eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsvariante einer Entkopplungsbahn,
    Fig. 7
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn,
    Fig. 8
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn,
    Fig. 9
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn,
    Fig. 10
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn,
    Fig. 11
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn,
    Fig. 12
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn,
    Fig. 13
    eine schematische Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn längs der Linie II-II gemäß Fig. 11,
    Fig. 14
    eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsvariante einer Entkopplungsbahn,
    Fig. 15
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn,
    Fig. 16
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn,
    Fig. 17
    eine perspektivisch schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn und
    Fig. 18
    eine schematische Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn gemäß Fig. 17.


    [0091] Fig. 1 zeigt einen Teil einer Entkopplungsbahn 1 mit einer Trägerplatte 2 und einer Vielzahl von aus der Trägerplattenebene 3 herausragenden Noppen 4. Benachbarte Noppen 4 sind quer zur Längsrichtung 5 (in Querrichtung 15) der Trägerplatte 2 und in Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 angeordnet. Darüber hinaus verdeutlicht Fig. 1, dass quer zur Längsrichtung 5 (in Querrichtung 15) und in Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 unmittelbar benachbarte Noppen 4 einen dreiachsigen Noppenboden 10 aufweisen.

    [0092] In Fig. 14 ist dargestellt, dass auch andere Formen und/oder Strukturen für die Noppe 4 in weiteren Ausführungsvarianten vorgesehen sein können. Fig. 14 verdeutlicht, dass auf einer Entkopplungsbahn 1 eine elliptische, insbesondere zylinderförmige, und eine rautenförmige Noppe 4 vorgesehen sind. Es versteht sich letztlich, dass in weiteren Ausführungsvarianten auf der Entkopplungsbahn 1 ausschließlich zylinderförmige und/oder rautenförmige und/oder rechteckige Noppen 4 vorhanden sind. In Fig. 14 ist jedoch nicht dargestellt, dass die Entkopplungsbahn 1 Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d aufweist. Diese Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d können in einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsvariante unterschiedliche Formen und Strukturen aufweisen, insbesondere wobei sie eine strukturierte Oberfläche des Noppenbodens 10 und/oder der Trägerplatte 2 bilden. Des Weiteren ist nicht dargestellt, dass die Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d auf Entkopplungsbahnen 1 gemeinsam mit unterschiedlichen Formen der Noppe 4 vorhanden sein können. Weiter ist nicht dargestellt, dass die Noppe 4 mehrschenklig ausgebildet sein kann, wobei sie zwei oder mehr Schenkel aufweisen kann. In den Ausführungsvarianten gemäß den Abbildungen 1 bis 13 ist die dreischenklige Form der Noppe 4 bzw. des Noppenbodens 10 vorgesehen.

    [0093] Die dreiachsige Ausbildung der Noppe 4 bzw. des Noppenbodens 10 bedingt, dass drei Schenkel 12, 13 vorgesehen sind. Die dreiachsige Ausbildung des Noppenbodens 10 ist bei Draufsicht auf die Entkopplungsbahn 1 und damit einhergehend bei Draufsicht auf die Noppe 4 ersichtlich. Die unmittelbare Nachbarschaft der Noppen 4 in Längsrichtung 5 und in Querrichtung 15 tritt bei einer Gruppe von wenigstens drei Noppen 4 auf. Dies bedeutet, dass wenigstens drei unmittelbar benachbarte Noppen 4 in Längsrichtung 5 und in Querrichtung 15 einen dreiachsig ausgebildeten Noppenboden 10 aufweisen. Bei der Anordnung der Noppen 4 auf der Trägerplatte 2 ist vorgesehen, dass die Noppen 4 und die Noppenböden 10 sich weder überschneiden noch überlappen. Dabei versteht es sich letztlich, dass in einer nicht dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Entkopplungsbahn 1 vorgesehen sein kann, dass verschiedene Noppenformen bzw. Formen des Noppenbodens 10 - sowohl dreiachsig als auch beliebige Formen - auf der Entkopplungsbahn 1 verwendet werden können. In dieser nicht dargestellten Ausführungsvariante ist bevorzugt eine Gruppe von wenigstens drei unmittelbar benachbarter Noppen 4 mit einem dreiachsigen Noppenboden 10 ausgebildet.

    [0094] Alternativ und/oder ergänzend zur dreiachsigen Ausbildung von unmittelbar benachbarten Noppen 4 in Längsrichtung 5 und in Querrichtung 15 ist vorgesehen, dass auf der Entkopplungsbahn 1 wenigstens eine Noppe 4 mit einem dreiachsigen Noppenboden 10 mit drei Langseiten 6a vorhanden ist. Gemäß Fig. 3 und 4 wird verdeutlicht, dass der mittige Bereich 7 der Noppe 4 bzw. des Noppenbodens 10 durch einen Kreis definiert ist, den alle Langseiten 6 tangential berühren.

    [0095] In Fig. 3 und 4 sind verschiedene Ausführungsformen der dreiachsigen Noppenform mit unterschiedlichen dreiachsigen Noppenböden 10 mit drei Langseiten 6a gezeigt.

    [0096] Ferner zeigt die Fig. 1 die Anordnung der Noppen 4 gemäß Fig. 4 auf einer Entkopplungsbahn 1, wobei alle Noppen 4 einen dreiachsigen Noppenboden 10 aufweisen.

    [0097] In einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist lediglich eine Noppenform mit einem dreiachsigen Noppenboden 10 mit drei Langseiten 6a gemäß Fig. 3 oder 4 vorgesehen, die in eine Trägerplatte 2 eingebracht ist, wobei die übrigen Noppen 4 bekannte Noppenstrukturen, beispielsweise zylindrisch und/oder topfförmig, aufweisen.

    [0098] Im Übrigen verdeutlichen die Fig. 3 und 4, dass die Langseite 6 der Noppe 4 bzw. des Noppenbodens 10 konkav ausgebildet ist. In einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist lediglich eine Langseite 6a der Noppe 4 oder zwei Langseiten 6a der Noppe 4 konkav ausgebildet.

    [0099] Ein Noppeninnenraum 20 wird durch den Noppenboden 10 und wenigstens einer sich an den Noppenboden 10 anschließenden Seitenwandung gebildet, wobei durch die wenigstens eine Seitenwandung sich die dreidimensionale Form der Noppe 4 ergibt.

    [0100] Die Fig. 2 verdeutlicht, dass im dargestellten Ausführungsbeispiel ein noppeninnenseitiger Hinterschnitt 8 vorhanden ist. Dieser noppeninnenseitige Hinterschnitt 8 wird dabei durch die Ausformung 8 gebildet, wobei die Ausformung 8 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel sichelartig und/oder bogenabschnittsförmig und/oder halbmondförmig gestaltet ist. Die Ausformung 8 wird darüber hinaus durch einen aus dem Noppeninnenraum 20 herausragenden Vorsprung 9 gebildet. Die Ausformung 8 ist dabei gemäß Fig. 3 und 4 im Bereich der Langseite 6a der Noppe 4 vorgesehen. Anhand von Fig. 2 wird deutlich, dass in dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Vorsprung 9 im Bereich des Noppenbodens 10 angeordnet ist, wobei dieser in den Noppenboden 10 übergeht. Im Übrigen verdeutlichen die Fig. 3 und 4, dass die Ausformung 8 sich etwa über 90 % der Langseite 6a erstreckt. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist vorgesehen, dass sich die Ausformung 8 über wenigstens 40 %, vorzugsweise bei weiteren Ausführungsformen zwischen 50 und 100 % und insbesondere zwischen 60 und 90 %, der Langseite 6a erstreckt.

    [0101] Des Weiteren zeigen die Fig. 3 und 4, dass sich der durch zwei zulaufende Langseiten 6a ergebende Endbereich 11 hinterschnittfrei ist und somit weder eine Hinterschneidung 8 aufweist noch einen Vorsprung 9 zur Bildung des Hinterschnitts 8. Zusätzlich ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel der sich ergebende Endbereich 11 gerundet und ohne Ecken ausgebildet, wobei die Rundung anhand eines Kreisbogenabschnittes beschrieben wird. Der Radius, der die Konkavität der Langseite 6a charakterisiert, ist dabei um ein Mehrfaches bzw. Vielfaches größer als der Radius, der den Kreisbogenabschnitt des Endbereiches 11 bestimmt.

    [0102] Zusätzlich verdeutlichen die Fig. 3 und 4, dass die Noppe 4 bzw. der dreiachsige Noppenboden 10 zu einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung 5 verlaufenden Mittelachse spiegelsymmetrisch ist. Diese Spiegelsymmetrie wird auch anhand der Fig. 1 deutlich. Bei der dreiachsigen Noppenform des Noppenbodens 10 sind gemäß Fig. 3 und 4 drei voneinander beabstandete Schenkel 12, 13, vorgesehen, die von dem mittigen Bereich 7 ausgehen.

    [0103] Anhand der Fig. 3 und 4 wird ersichtlich, dass eine Schenkellänge 14 eines Schenkels 13, welcher zur Mittelachse parallel verläuft, kürzer als die jeweils anderen beiden Schenkellängen 14 des Schenkels 12 ausgeführt ist. Darüber hinaus sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel auch verschiedene Winkel der Schenkelachsen vorgesehen. Grundsätzlich sind bei allen dargestellten Noppenformen der Noppe 4 Winkel zwischen zwei beabstandeten Schenkelachsen mit größer 90° vorgesehen. Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Noppe 4 gemäß Fig. 3 und 4 ist vorgesehen, dass der Winkel der Schenkelachse des kürzeren Schenkels 13 zur Schenkelachse des benachbarten Schenkels 12 größer 120°, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa 123°, ist. Demzufolge ist der Winkel zwischen den Schenkelachsen der Schenkel 12 kleiner als 120°, etwa 114°.

    [0104] Die Ausgestaltung der Noppe 4 mit einem dreiachsigen Noppenboden 10 ermöglicht die Noppenanordnung gemäß Fig. 1. In diesem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass quer zur Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 die Noppen 4 derart angeordnet sind, dass sich auf der Trägerplatte 2 bzw. auf der Trägerplattenebene 3 keine durchgehende, quer zur Längsrichtung 5 und damit in Querrichtung 15 der Trägerplatte 2 verlaufende gerade Linie ergibt. Darüber hinaus ist ebenfalls vorgesehen, dass die in Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 verlaufenden Noppen 4 derart angeordnet sind, dass sich auf der Trägerplatte 2 keine durchgehende, in Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 verlaufende gerade Linie ergibt. Jedoch sind nicht nur gerade Linien in Längsrichtung 5 und in Querrichtung 15 vermieden worden, sondern auch längs und quer zur Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 sind die Noppen 4 derart angeordnet, dass sich auf der Trägerplatte 2 keine durchgehende, schräg zur Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 verlaufende gerade Linie ergibt. Demzufolge ergibt sich auf der Entkopplungsbahn 1 keine gerade verlaufende Linie, da jeweils einzelne Linienabschnitte durch die Noppen 4 unterbrochen sind. Der zwischen zwei Noppen 4 auftretende Kanalabschnitt mit dem lichten Abstand 19 ist derart angeordnet, dass er sich mäanderförmig gemäß Fig. 1 über die Entkopplungsbahn 1 erstreckt. Die sich in dem Kanalabschnitt möglichen ergebenden Linien lassen sich nicht über die Trägerplatte 2 hinweg geradlinig fortführen. Es ragt jeweils ein Schenkel 12, 13 einer benachbarten Noppe 4 in den Kanalabschnitt zwischen zwei Noppen 4 hinein.

    [0105] Darüber hinaus versteht sich, dass dies auch bei der Verwendung einer anderen Noppenform realisiert werden kann. Andere dreiachsige Noppenformen des Noppenbodens 10 der Noppe 4 sind anhand der Fig. 5 dargestellt und mit den Ausführungsvarianten 1 bis 13 bezeichnet. Die Anordnung dieser möglichen Noppenformen auf der Trägerplatte 2 kann derart ausgestaltet sein, dass sich die vorgenannten durchgehenden geraden Linien auf der Trägerplatte 2 nicht ergeben. Die dreiachsigen Ausführungsformen 1 bis 13 gemäß der Fig. 5 zeigen jeweils wenigstens drei Schenkelseiten 6b, dabei versteht es sich, dass die Langseite 6a durch wenigstens eine Schenkelseite gebildet wird. Nicht dargestellt ist, dass die Ausführungsvarianten 1 bis 13 im Bereich der Langseite einen Hinterschnitt 8 aufweisen können und/oder dass die Ausformung 8 sich über wenigstens 40 % der Langseite 6a bzw. über die Schenkelseite 6b erstrecken kann.

    [0106] Fig. 6 zeigt, dass bei der Verwendung einer dreieckförmigen Noppenform des Noppenbodens 10 der Noppe 4 eine Anordnung auf der Trägerplatte 2 derart vorgesehen ist, dass sich keine durchgehende gerade Linie des Kanalabschnitts von benachbarten Noppen 4 auf der Trägerplatte 2 ergibt. Die Mittelpunkte der Noppen 4 bzw. der Noppenböden 10 gemäß Fig. 3 sind dabei auf parallel zur Längsrichtung 5 verlaufenden geraden Linien und auf parallel zur Querrichtung 15 verlaufenden Linien angeordnet.

    [0107] Auch bei der dreiachsigen Ausgestaltung des Noppenbodens 10 gemäß Fig. 3 und 4 sind diese Noppen 4 auf der Trägerplatte 2 derart angeordnet, dass sich gemäß Fig. 1 eine Anordnung ergibt, wobei die Noppen 4 in Längsrichtung 5 und in Querrichtung 15 und in Reihen verlaufend angeordnet sind. Die Mittelpunkte der in Längsrichtung 5 verlaufenden Noppen 4 sind zumindest auf einer im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung 5 verlaufenden Linie angeordnet. Zusätzlich sind die Mittelpunkte der quer zur Längsrichtung 5 verlaufenden Noppen 4 auf einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung 5 und somit in Querrichtung 15 verlaufenden Linie angeordnet. Diese Anordnung der Noppen 4 ergibt eine symmetrische Noppenfolge innerhalb der jeweiligen Reihe, wobei insbesondere durch diese Anordnung ermöglicht wird, dass sich die vorgenannten durchgehenden geraden Linien bzw. Schwächungslinien nicht auf der Trägerplatte 2 ergeben.

    [0108] Jedoch sind nicht nur die Mittelpunkte der Noppen 4 bzw. der Noppenböden 10 auf der Entkopplungsbahn 1 gemäß Fig. 1 in Reihen angeordnet, sondern die Anordnung ist derart durchgeführt, dass sich in einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung 5 verlaufenden Reihe hintereinander angeordnete Noppen 4 so erstrecken, dass der kürzere Schenkel 13 der Noppen 4 in Längsrichtung 5 ausgerichtet ist. Bei einer unmittelbar benachbarten zumindest im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung 5 verlaufenden Reihe sind die hintereinander angeordneten Noppen 4 so ausgerichtet, dass der kürzere Schenkel 13 der Noppen 4 entgegengesetzt zur Längsrichtung 5 ausgerichtet ist. Dies ergibt eine alternierende Noppenausrichtung in einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Querrichtung 15 verlaufenden Reihe.

    [0109] Zur Anordnung der Entkopplungsbahn 1 auf einem Untergrund 18 ist ein Verbindungsmittel 17 gemäß Fig. 2 vorgesehen. Dieses Verbindungsmittel 17 wird auf der Außenseite 16 der Noppenböden 10 angeordnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsmittel 17 mit der Außenseite 16 der Noppenböden 10 befestigt. Als Verbindungsmittel 17 wurde in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Vlies genutzt. Es versteht sich, dass in den weiteren, nicht dargestellten Ausführungsvarianten auch ein Gewebe und/oder Papier und/oder Gelege und/oder Gitter vorgesehen sein können. Das Verbindungsmittel 17 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer gitterförmigen Ausbildung versehen. In einer nicht dargestellten Ausführungsform ist neben der gitterförmigen Ausgestaltung auch eine vollflächige Ausgestaltung möglich.

    [0110] Darüber hinaus weist die Noppe 4 gemäß Fig. 2 eine Höhe von 3 mm auf. In weiteren Ausführungsformen, die nicht graphisch dargestellt sind, ist eine Höhe zwischen 1 bis 4 mm, weiter bevorzugt zwischen 2,5 bis 3,5 mm, vorgesehen. Des Weiteren ist der lichte Abstand 19 benachbarter Noppen 4 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel größer als 2 mm. Der lichte Abstand 19 der Noppen 4 variiert auf der Entkopplungsbahn 1 gemäß Fig. 1, so dass etwa ein lichter Abstand 19 zwischen 3 mm bis 9 mm vorgesehen sein kann, bevorzugt zwischen 4 bis 8 mm, weiter bevorzugt zwischen 5 bis 6 mm. Im Übrigen verdeutlicht die Fig. 1, dass das Verhältnis der Fläche der Noppenböden 10 aller Noppen 4 zur Fläche der Trägerplatte 2 zumindest im Wesentlichen etwa 50% beträgt. In weiteren Ausführungsformen kann das Verhältnis zwischen 40% bis 70%, bevorzugt zwischen 45% bis 55% betragen.

    [0111] Im Übrigen verdeutlicht Fig. 2, dass Fliesen 23 oberhalb der Trägerplatte 2 vorgesehen sind. Zwischen benachbarten Fliesen 23 ergeben sich Fugen 24. Zur Verbindung der Fliesen 23 mit der Entkopplungsbahn 1 ist ein Fliesenkleber vorgesehen, der sowohl in den Noppeninnenraum 20 als auch auf die Trägerplatte 2 aufgebracht wird. Er verhakt sich dabei innerhalb des Hinterschnitts 8 bzw. dringt in den Vorsprung 9 ein. Unabhängig von der Ausrichtung der Entkopplungsbahn 1 auf einem Untergrund 18 ergibt sich, dass die Fugen 24 zwischen den Fliesen 23 nicht mit einer Schwächungslinie bzw. einer durchgehenden Linie auf der Trägerplatte 2 zusammenfallen. Die sich zwischen zwei Noppen 4 ergebende mögliche durchgehende Linie lässt sich nicht über benachbarte Noppen 4 hinaus fortsetzen.

    [0112] In weiteren Ausführungsbeispielen ist gemäß den Fig. 7 bis 13 vorgesehen, dass Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d sowohl auf den Noppenboden 10 als auch auf der Trägerplatte 2 vorhanden sein können. Dabei versteht es sich, dass zwischen benachbarten Vorsprüngen 21a, 21c jeweils Vertiefungen 21b, 21d vorgesehen sind. Letztlich schließt sich an einen Vorsprung 21a, 21c und/oder Vertiefung 21b, 21d grundsätzlich eine Vertiefung an.

    [0113] Die Fig. 7 bis 12 zeigen eine Trägerplatte 2 und Noppen 4, wobei der Noppeninnenraum 20 zur Trägerplatte 2 hin geöffnet ist. Die Vorsprünge 21a und/oder Vertiefungen 21b können auf der dem Noppeninnenraum 20 zugewandten Seite des Noppenbodens 10 gemäß Fig. 9 bis 11 vorgesehen sein. In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Vorsprünge 21a gemäß Fig. 9 bis 11 auf allen dargestellten Noppenböden 10 der Entkopplungsbahn 1 vorgesehen.

    [0114] Eine Perforation der Trägerplatte 2 mit den Vorsprüngen 21c und/oder Vertiefungen 21d ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 bis 8 und gemäß Fig. 11 bis 12 gezeigt. Dabei sind die Vorsprünge 21c auf der dem Noppeninnenraum 20 zugewandten Seite vorgesehen. Demgemäß sind auf der dem Noppeninnenraum 20 bzw. dem Noppenboden 10 abgewandten Seite der Trägerplatte 2 Vertiefungen vorgesehen, die zu den Vorsprüngen 21c korrespondieren. Es versteht sich letztlich, dass auf der dem Noppeninnenraum 20 zugewandten Seite der Trägerplatte 2 neben jedem Vorsprung 21c eine Vertiefung 21d vorgesehen ist.

    [0115] In den Ausführungsbeispielen ist eine Vielzahl von Vorsprüngen 21c auf der Trägerplatte 2 vorgesehen.

    [0116] In den Ausführungsbeispielen ist dargestellt, dass mehr als 20, bevorzugt mehr als 100, Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d vorgesehen sind. In weiteren Ausführungsformen sind weiter bevorzugt mehr als 1000, vorzugsweise mehr als 10000, Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d vorgesehen.

    [0117] Die Fig. 15 bis 17 zeigen schematisch, dass die Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d, vorzugsweise sowohl auf dem Noppenboden 10 als auch auf der Trägerplatte 2, unregelmäßig und/oder ungeordnet angeordnet sind. Die Fig. 15 zeigt schematisch eine strukturierte Oberfläche der Trägerplatte 2, die durch unregelmäßige und zumindest zum Teil ungleiche Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d erzeugt wird. In Fig. 16 ist eine Strukturierung des Noppenbodens 10 dargestellt, wobei die Oberfläche des Noppenbodens 10 letztlich angeraut ist. Schließlich zeigt Fig. 17 schematisch eine strukturierte Oberfläche des Noppenbodens 10 und der Trägerplatte 2, wobei alle dargestellten Noppenböden 10 strukturiert sind und die Strukturierung sich über die gesamte Fläche der Trägerplatte 2 erstreckt.

    [0118] Die Vorsprünge 21a, 21c und die Vertiefungen 21b, 21d sind insofern schematisch in den Fig. 15 bis 18 gezeigt, da die Strukturierung des Noppenbodens 10 bzw. der Trägerplatte 2 zum Teil mit bloßem Auge aufgrund der vergleichsweise geringen Höhe der Vorsprünge 21a, 21c und der Vertiefungen 21b, 21d von etwa 500 +/-300 µm kaum erkennbar ist.

    [0119] Die angeraute Oberfläche der Trägerplatte 2 und des Noppenbodens 10 gemäß den Fig. 15 bis 18 ist demgemäß schematisch dargestellt und erstreckt sich vorzugsweise vollflächig über die Noppenböden 10 und/oder die Trägerplatten 2.

    [0120] Die Fig. 15 bis 18 zeigen schematisch, dass sich durch die Vorsprünge 21a, 21c und die Vertiefungen 21b, 21d eine strukturierte und angeraute Oberfläche ergibt, wobei die Vorsprünge 21a, 21c und die Vertiefungen 21b, 21d unregelmäßig angeordnet sind. In den Fig. 15 bis 17 sind ausschließlich Noppen 4 mit einem dreiachsigen Noppenboden 10 gezeigt. Nicht dargestellt ist, dass die Entkopplungsbahn 1 eine unregelmäßige Strukturierung der Trägerplatte 2 und/oder der Noppenböden 10 mit unterschiedlichen Noppenformen, wie zylindrische oder quaderförmige Noppen 4, aufweisen kann.

    [0121] Fig. 18 zeigt schematisch einen Querschnitt längs der in Fig. 17 dargestellten Entkopplungsbahn 1. Die Entkopplungsbahn 1 ist an dem Noppenboden 10 und auf der Oberfläche der Trägerplatte unregelmäßig strukturiert und weist demgemäß Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d auf. Die Vertiefungen 21b auf dem Noppenboden 10 sind an ein Verbindungsmittel 17 angeordnet, wobei der Fliesenkleber zur Verbindung der Fliesen 23 mit der Entkopplungsbahn 1 bzw. der Trägerplatte 2 in die Vorsprünge 21c der Trägerplatte 2 und/oder in die Vertiefungen 21b der Noppe 4 eindringt.

    [0122] Die Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d können dabei verschiedene geometrische Formen und Strukturen annehmen. Beispielhaft seien im Folgenden einige anhand der dargestellten Ausführungsformen erläutert. Es versteht sich letztlich hierbei, dass letztlich erfindungsgemäß in nicht dargestellten Ausführungsformen verschiedene Vorsprünge 21a, 21c mit verschiedenen Strukturen vorgesehen sein können. Bei den Vorsprüngen 21c bzw. Vertiefungen 21b ist es letztlich entscheidend, dass der Fliesenkleber zur Verbindung der Fliesen 23 mit der Entkopplungsbahn 1 in die Vorsprünge 21c bzw. Vertiefungen 21b eindringt und diese nahezu vollständig ausfüllt. Dies ist anhand von Fig. 13 verdeutlicht.

    [0123] In den dargestellten Ausführungsformen ist eine Mehrzahl bzw. Vielzahl von Vorsprüngen 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d entweder auf der Trägerplatte 2 oder auf dem Noppenboden 10 oder auf beiden vorgesehen. Der Vorsprung 21a am Noppenboden 10 ist gemäß der Fig. 9 und 11 spiralförmig und/oder bogenabschnittsförmig ausgebildet. Dieser spiralförmige Verlauf des Vorsprunges 21a geht vom mittigen Bereich 7 des Noppenbodens 10 aus. Nicht nur auf dem Noppenboden 10 selber, sondern auch auf dem Schenkelboden 22 eines Schenkels 12, 13 können eine Mehrzahl von Vorsprüngen 21a gemäß Fig. 10 vorgesehen sein.

    [0124] Letztlich dienen die Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d zur Erzeugung einer strukturierten Oberfläche des Noppenbodens 10 und/oder der Trägerplatte 2.

    [0125] Gemäß Fig. 8 weisen die Vorsprünge 21c der Trägerplatte 2 eine zur Bildung eines Hinterschnittes ausgebildete Ausformung auf. Bei einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform ist vorgesehen, dass auch die Vorsprünge 21a und/oder die Vertiefungen 21b des Noppenbodens 10 eine Ausformung zur Bildung eines Hinterschnittes aufweisen.

    [0126] Im Übrigen ist bei einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform vorgesehen, dass die Vorsprünge 21a, 21c und/oder die Vertiefungen 21b, 21d eine Höhe und/oder eine Tiefe von größer 1 µm, bevorzugt größer 100 µm, weiter bevorzugt zwischen 100 bis 1000 µm und insbesondere zwischen 300 und 500 µm, aufweisen.

    [0127] Letztlich versteht es sich, dass auch die Vorsprünge 21a und/oder Vertiefungen 21 b des Noppenbodens 10 direkt in die Vorsprünge 21c und/oder Vertiefung 21d der Trägerplatte 2 übergehen können, wobei insbesondere die Struktur und/oder Form der Vorsprünge 21a, 21c und/oder der Vertiefungen 21b, 21d unterbrochen werden können, wenn die Trägerplatte 2 eine Vertiefung aufgrund der Noppe 4 aufweist bzw. wenn die Trägerplatte 2 in die Noppe 4 übergeht. Dabei versteht es sich auch, dass die Vorsprünge 21a und/oder die Vertiefungen 21b auf dem Noppenboden 10 ihre geometrische Struktur unterbrechen, insbesondere wenn die Noppenwand der Noppe 4 in den Vorsprung 21a und/oder die Vertiefung 21b des Noppenbodens 10 übergeht.

    [0128] Die Fig. 9 verdeutlicht, dass bogenabschnittsförmige Vorsprünge 21a konzentrisch zu dem mittigen Bereich 7 um den Mittelpunkt der Noppe 4 bzw. des Noppenbodens 10 auf dem Schenkelboden 22 vorgesehen sind.

    [0129] Die Fig. 10 zeigt eine weitere geometrische Form der Vorsprünge 21a, wobei die Vorsprünge 21a auf dem Noppenboden 10 stegartig und/oder zumindest im Wesentlichen rechteckförmig und/oder ellipsenförmig ausgebildet sind. Dabei sind die stegartigen und/oder zumindest im Wesentlichen rechteckförmigen und/oder die ellipsenförmigen Vorsprünge 21a auf dem Noppenboden 10 gemäß Fig. 10 quer und/oder längs zur Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 vorgesehen.

    [0130] Zusätzlich verdeutlicht Fig. 7, dass in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Vielzahl von Vorsprüngen 21c bzw. Vertiefungen 21d auf der Trägerplatte 2 vorhanden ist, wobei die Vorsprünge 21c in quer zur Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 verlaufenden Reihen angeordnet sind. Die Fig. 7 stellt stegartige und/oder rechteckförmige Vorsprünge 21c auf der Trägerplatte 2 dar. Die gemäß Fig. 7 dargestellten langgestreckten Vorsprünge 21c erstrecken sich mit ihrer Längserstreckung ausschließlich quer und/oder längs zur Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2. Die Vorsprünge 21c sind in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 von ihrer Ausrichtung her alternierend in einer Reihe, die längs und/oder quer zur Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 verläuft, angeordnet.

    [0131] Die Fig. 8 verdeutlicht, dass die Vorsprünge 21c rechteckförmig ausgebildet sind. In einer nicht dargestellten Ausführungsform sind die Vorsprünge 21c der Trägerplatte 2 ellipsenförmig ausgebildet. Dabei versteht es sich, dass letztlich auch Vertiefungen 21d die geometrischen Formen der Vorsprünge 21c aufweisen können.

    [0132] Die Fig. 13 zeigt eine Querschnittsansicht längs des Schnittes II-II gemäß Fig. 11, wobei sie verdeutlicht, dass die Vertiefungen 21b auf dem Noppenboden 10 an ein Verbindungsmittel 17 angeordnet sind, wobei der Fliesenkleber zur Verbindung der Fliesen 23 mit der Entkopplungsbahn 1 bzw. der Trägerplatte 2 in die Vorsprünge 21c der Trägerplatte 2 und/oder in die Vertiefungen 21b der Noppe 4 eindringt.

    [0133] Im Übrigen ist auch ein Verfahren zur Herstellung einer Entkopplungsbahn 1 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen, wobei die Entkopplungsbahn 1 eine Trägerplatte 2 und eine Vielzahl von aus der Trägerplatte 2 herausragenden Noppen 4 aufweist, wobei benachbarte Noppen 4 quer zur Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 und in Längsrichtung 5 der Trägerplatte 2 gemäß Fig. 1 und gemäß Fig. 6 bis 12 vorgesehen sind. Dabei ist gemäß den dargestellten Ausführungsformen vorgesehen, dass die Noppenböden 10 unmittelbar benachbarter Noppen 4 dreiachsig ausgebildet werden und dass in der dem Noppeninnenraum 20 zugewandten Seite des Noppenbodens 10 wenigstens einer Noppe 4 eine Mehrzahl von Vorsprüngen 21a und/oder Vertiefungen 21b eingebracht wird und/oder dass in die dem Noppeninnenraum 20 zugewandten Seite der Trägerplatte 2 eine Mehrzahl von Vorsprüngen 21c und/oder Vertiefungen 21d eingebracht wird. Die eingebrachten Vorsprünge 21a, 21 c in den Noppenboden 10 bzw. in die Trägerplatte 2 ist gemäß den Fig. 7 bis 12 verdeutlicht. Es versteht sich jedoch, dass in weiteren, nicht dargestellten Ausführungsformen eine andere Struktur als die dreiachsige Ausbildung des Noppenbodens 10 der Noppe 4 innerhalb des Verfahrens zur Herstellung einer Entkopplungsbahn 1 gewählt werden kann.

    [0134] In einer nicht dargestellten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Vorsprünge 21a, 21c und/oder Vertiefungen 21b, 21d durch ein Laserverfahren, ein Plasmaverfahren, ein mechanisches Verfahren, vorzugsweise Strahlen, insbesondere mittels Sand und/oder Nussschalen, und/oder durch Einprägen bei und/oder nach der Herstellung der Entkopplungsbahn 1 hergestellt werden, wobei der Vorsprung 21a, 21c und/oder die Vertiefung 21b, 21d in die Trägerplatte 2 bzw. in die Noppe 4 auf dem Noppenboden 10 eingebracht wird.

    Bezugszeichenliste:



    [0135] 
    1
    Entkopplungsbahn
    2
    Trägerplatte
    3
    Trägerplattenebene
    4
    Noppen
    5
    Längsrichtung
    6a
    Langseite Noppe
    6b
    Schenkelseite Noppe
    7
    mittiger Bereich
    8
    Hinterschnitt/Ausformung
    9
    Vorsprung zur Bildung des Hinterschnitts
    10
    Noppenboden
    11
    Endbereich
    12
    Schenkel
    13
    kurzer Schenkel
    14
    Schenkellänge
    15
    Querrichtung
    16
    Außenseite Noppenboden
    17
    Verbindungsmittel
    18
    Untergrund
    19
    lichter Abstand
    20
    Noppeninnenraum
    21a
    Vorsprung Noppe
    21b
    Vertiefung Noppe
    21c
    Vorsprung Trägerplatte
    21d
    Vertiefung Trägerplatte
    22
    Schenkelboden
    23
    Fliese
    24
    Fuge



    Ansprüche

    1. Entkopplungsbahn (1) mit einer Trägerplatte (2) und einer Vielzahl von aus der Trägerplattenebene (3) herausragenden Noppen (4), wobei auf der dem Noppeninnenraum (20) zugewandten Seite des Noppenbodens (10) wenigstens einer Noppe (4) eine Mehrzahl von Vorsprüngen (21a) und/oder Vertiefungen (21b) vorgesehen ist und/oder dass auf der dem Noppeninnenraum (20) zugewandten Seite der Trägerplatte (2) eine Mehrzahl von Vorsprüngen (21c) und/oder Vertiefungen (21d) vorgesehen ist, insbesondere wobei der Vorsprung (21a) und/oder die Vertiefung (21b) auf den Noppenboden (10) und/oder der Vorsprung (21c) und/oder die Vertiefung (21d) auf der Trägerplatte (2) eine Höhe und/oder eine Tiefe größer 1 µm, bevorzugt größer 100 µm, weiter bevorzugt zwischen 100 bis 1000 µm und insbesondere zumindest im Wesentlichen zwischen 300 bis 500 µm, aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als 20 Vorsprünge (21a, 21c) und/oder Vertiefungen (21b, 21d) vorgesehen sind, wobei die Vorsprünge (21a, 21c) und/oder Vertiefungen (21b, 21d) unregelmäßig und/oder ungeordnet angeordnet sind.
     
    2. Entkopplungsbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als 100, bevorzugt mehr als 1000, vorzugsweise mehr als 10000, Vorsprünge und/oder Vertiefungen vorgesehen sind, wobei die Vorsprünge und/oder Vertiefungen sowohl auf dem Noppenboden als auch auf der Trägerplatte unregelmäßig und/oder ungeordnet angeordnet sind.
     
    3. Entkopplungsbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (21a, 21c) und/oder die Vertiefungen (21b, 21d) eine strukturierte Oberfläche des Noppenbodens (10) und/oder der Trägerplatte (2) bilden und/oder dass die Vorsprünge (21a, 21c) und/oder Vertiefungen (21b, 21d) unterschiedliche Formen und/oder Strukturen aufweisen und/oder dass wenigstens ein Vorsprung (21a, 21c) und/oder wenigstens eine Vertiefung (21b, 21d) wenigstens eine, insbesondere sichelförmig und/oder bogenabschnittsförmig und/oder halbmondförmig, ausgebildete Ausformung zur Bildung eines Hinterschnitts aufweist.
     
    4. Entkopplungsbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppe (4) mehrschenklig ausgebildet ist, insbesondere wobei auf dem Schenkelboden (22) eines Schenkels (12, 13) eine Mehrzahl von Vorsprüngen (21a) und/oder Vertiefungen (21b) vorgesehen ist, und/oder dass quer zur Längsrichtung (5) und in Längsrichtung (5) der Trägerplatte (2) unmittelbar benachbarte Noppen (4) einen dreiachsigen Noppenboden (10), insbesondere mit wenigstens drei Schenkelseiten (6b), aufweisen.
     
    5. Entkopplungsbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21a) und/oder Vertiefung (21b) am Noppenboden (10) spiralförmig und/oder bogenabschnittsförmig ausgebildet ist und/oder dass ein spiralförmiger Vorsprung (21a) und/oder Vertiefung (21b) im mittigen Bereich des Noppenbodens (10) vorgesehen ist.
     
    6. Entkopplungsbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bogenabschnittsförmige Vorsprünge (21a) und/oder Vertiefungen (21b) konzentrisch zu dem mittigen Bereich (7) und/oder um den Mittelpunkt der Noppe (4) auf dem Schenkelboden (22) vorgesehen sind und/oder dass die Vorsprünge (21a) und/oder Vertiefungen (21b) des Noppenbodens (10) stegartig und/oder rechteckförmig und/oder ellipsenförmig ausgebildet sind.
     
    7. Entkopplungsbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass stegartige und/oder rechteckförmige und/oder ellipsenförmige ausgebildete Vorsprünge (21a) und/oder Vertiefungen (21b) auf dem Noppenboden (10) quer und/oder längs zur Längsrichtung (5) der Trägerplatte (2) ausgerichtet sind und/oder dass eine Vielzahl von Vorsprüngen (21c) und/oder Vertiefungen (21d) auf der Trägerplatte (2) vorgesehen sind und dass die Vorsprünge (21a, 21c) und/oder Vertiefungen (21b, 21d) in längs und quer zur Längsrichtung (5) der Trägerplatte (2) verlaufenden Reihen angeordnet sind und/oder dass die Vorsprünge (21c) und/oder Vertiefungen (21d) der Trägerplatte (2) stegartig und/ oder rechteckförmig und/oder ellipsenförmig ausgebildet sind und/oder dass die Vorsprünge (21c) und/oder Vertiefungen (21d) der Trägerplatte (2) langgestreckt sind und mit ihrer Längserstreckung ausschließlich quer und/oder längs zur Längsrichtung (5) der Trägerplatte (2) ausgerichtet sind und/oder dass quer und/oder längs zur Längsrichtung (5) der Trägerplatte (2) in einer Reihe verlaufende Vorsprünge (21a, 21c) und/oder Vertiefungen (21b, 21d) von ihrer Ausrichtung her alternierend angeordnet sind.
     
    8. Verfahren zur Herstellung einer Entkopplungsbahn (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Trägerplatte (2) und einer Vielzahl von aus der Trägerplattenebene (3) herausragenden Noppen (4),
    dadurch gekennzeichnet,
    dass in der dem Noppeninnenraum (20) zugewandten Seite des Noppenbodens (10) wenigstens einer Noppe (4) eine Mehrzahl von Vorsprüngen und/oder Vertiefungen (21) eingebracht wird und/oder dass in die dem Noppeninnenraum (20) zugewandten Seite der Trägerplatte (2) eine Mehrzahl von Vorsprüngen (21c) und/oder Vertiefungen (21d) eingebracht wird.
     
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (21a, 21c) und/oder die Vertiefung (21b, 21d) durch ein Laserverfahren, ein Plasmaverfahren, ein mechanisches Verfahren, vorzugsweise Strahlen, insbesondere mittels Sand und/oder Nussschalen, und/oder durch Einprägen bei und/oder nach der Herstellung der Entkopplungsbahn (1) hergestellt wird.
     


    Claims

    1. Decoupling sheet (1) with a carrier plate (2) and a plurality of nubs (4) protruding from the carrier plate plane (3),
    wherein a plurality of projections (21a) and/or recesses (21b) is provided on the side of the nub bottom (10) of at least one nub (4) facing the nub interior (20) and/or that a plurality of projections (21c) and/or recesses (21d) is provided on the side of the carrier plate (2) facing the nub interior (20), in particular wherein the projection (21a) and/or the recess (21b) on the nub bottom (10) and/or the projection (21c) and/or the recess (21d) on the carrier plate (2) have a height and/or a depth greater than 1 µm, preferably greater than 100 µm, more preferably between 100 to 1000 µm and in particular at least substantially between 300 to 500 µm,
    characterized in that,
    more than 20 projections (21a, 21c) and/or recesses (21b, 21d) are provided, wherein the projections (21a, 21c) and/or recesses (21b, 21d) are arranged in an irregular and/or disordered manner.
     
    2. Decoupling sheet according to claim 1, characterized in that more than 100, preferably more than 1000, preferably more than 10.000, projections and/or recesses are provided, wherein the projections and/or recesses are arranged irregularly and/or disorderly both on the nub bottom and on the carrier plate.
     
    3. Decoupling sheet according to claim 1 or 2, characterized in that the projections (21a, 21c) and/or the recesses (21b, 21d) form a structured surface of the nub bottom (10) and/or the carrier plate (2) and/or that the projections (21a, 21c) and/or recesses (21b, 21d) have different shapes and/or structures and/or that at least one projection (21a, 21c) and/or at least one recess (21b, 21d) has at least one, in particular sickle-shaped and/or arcuate section-shaped and/or crescent-shaped, formation for forming an undercut.
     
    4. Decoupling sheet according to any one of the preceding claims, characterized in that the nub (4) is of multi-legged design, in particular wherein a plurality of projections (21a) and/or recesses (21b) are provided on the leg base (22) of a leg (12, 13), and/or in that nubs (4) directly adjacent to the carrier plate (2) transversely to the longitudinal direction (5) and in the longitudinal direction (5) of the carrier plate (2) have a three-axis nub bottom (10), in particular with at least three leg sides (6b).
     
    5. Decoupling sheet according to any one of the preceding claims, characterized in that the projection (21a) and/or recess (21b) on the nub bottom (10) is formed in a spiral and/or arcuate section and/or that a spiral projection (21a) and/or recess (21b) is provided in the central region of the nub bottom (10).
     
    6. Decoupling sheet according to any one of the preceding claims, characterized in that projections (21a) and/or recesses (21b) in the form of arcuate sections are provided concentrically to the central region (7) and/or around the center point of the nub (4) on the leg base (22) and/or that the projections (21a) and/or recesses (21b) of the nub bottom (10) are formed in a web-like and/or rectangular and/or elliptical manner.
     
    7. Decoupling sheet according to any one of the preceding claims, characterized in that web-like and/or rectangular and/or elliptical projections (21a) and/or recesses (21b) are formed on the nub bottom (10) and are oriented transversely and/or longitudinally to the longitudinal direction (5) of the carrier plate (2) and/or in that a plurality of projections (21c) and/or recesses (21d) are provided on the carrier plate (2) and in that the projections (21a, 21c) and/or recesses (21b, 21d) are arranged in rows running longitudinally and transversely to the longitudinal direction of the carrier plate (2) and/or that the projections (21c) and/or recesses (21d) of the carrier plate (2) are elongated and are aligned with their longitudinal extension exclusively transversely and/or longitudinally to the longitudinal direction (5) of the carrier plate (2) and/or in that projections (21a, 21c) and/or recesses (21b, 21d) that are arranged in rows running transversely and/or longitudinally to the longitudinal direction (5) of the carrier plate (2) are arranged alternately in terms of their orientation.
     
    8. Method for producing a decoupling sheet (1) according to any one of the preceding claims with a carrier plate (2) and a plurality of nubs (4) protruding from the carrier plate plane (3),
    characterized in that,
    a plurality of projections and/or recesses (21) are introduced into the side of the nub bottom (10) of at least one nub (4) facing the nub interior (20) and/or in that a plurality of projections (21c) and/or recesses (21d) are introduced into the side of the carrier plate (2) facing the nub interior (20).
     
    9. Method according to claim 8, characterized in that the projection (21a, 21c) and/or the recess (21b, 21d) is produced by a laser process, a plasma process, a mechanical process, preferably blasting, in particular by means of sand and/or nutshells, and/or by embossing during and/or after the production of the decoupling sheet (1).
     


    Revendications

    1. Bande de découplage (1) comprenant une plaque porteuse (2) et une pluralité de protubérances (4) dépassant d'un plan de plaque porteuse (3), dans laquelle sur le côté d'un fond de protubérance (10) faisant face à un espace intérieur de protubérance (20) de l'au moins une protubérance (4) une pluralité de saillies (21a) et/ou des cavités (21b) sont situées et/ou pluralité de saillies (21c) et/ou sur le côté de la plaque porteuse (2) faisant face à l'espace intérieur de protubérance (20) une pluralité de cavités (21d) sont situées, en particulier dans laquelle la saillie (21a) et/ou la cavité (21b) sur le fond de protubérance (10) et/ou la saillie (21c) et/ou la cavité (21d) sur la plaque porteuse (2) présentent une hauteur et/ou une profondeur supérieures à 1 µm, de préférence supérieures à 100 µm, de préférence encore dans la plage comprise entre 100 et 1 000 µm et en particulier au moins sensiblement dans la plage entre 300 et 500 µm, caractérisée en ce
    que plus de 20 saillies (21a, 21c) et/ou de cavités (21b, 21d) sont situées, les saillies (21a, 21c) et/ou les cavités (21b, 21d) étant disposées irrégulièrement et/ou de manière désordonnée.
     
    2. Bande de découplage selon la revendication 1, caractérisée en ce que plus de 100, de préférence plus de 1 000, de préférence encore plus de 10 000, saillies et/ou cavités sont situées, lesdites saillies et/ou lesdites cavités étant disposées irrégulièrement et/ou de manière désordonnée à la fois sur le fond de protubérance et sur la plaque porteuse.
     
    3. Bande de découplage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les saillies (21a, 21c) et/ou les cavités (21b, 21d) forment une surface structurée de le fond de protubérance (10) et/ou de la plaque porteuse (2) et/ou que les saillies (21a, 21c) et/ou les cavités (21b, 21d) présentent des formes et/ou des structures différentes et/ou qu'au moins une saillie (21a, 21c) et/ou au moins une cavité (21b, 21d) présentent au moins une partie saillante conçue, en particulier sous la forme de faucille, et/ou sous la forme de section arquée et/ou sous la forme de demi-lune pour former une contre-dépouille.
     
    4. Bande de découplage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la protubérance (4) est formée de plusieurs pas, en particulier sur une base à pas (22) d'un pas (12, 13), une pluralité de saillies (21a) et/ou de cavités (21b) étant situées et/ou que, transversalement à une direction longitudinale (5) et dans la direction longitudinale (5) de la plaque porteuse (2), les protubérances (4) immédiatement adjacents comportant un fond de protubérance (10) à trois axes, en particulier comportant au moins trois côtés de pas (6b).
     
    5. Bande de découplage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la (21a) saillie et/ou la cavité (21b) sur le fond de protubérance (10) sont conçues sous la forme de spirale et/ou sous la forme de section arquée et/ou qu'une saillie (21a) et/ou une cavité (21b) sous la forme de spirale sont situées dans la zone centrale du fond de protubérance (10).
     
    6. Bande de découplage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les saillies (21a) et/ou les cavités (21b) sous la forme de section arquée sont situées concentriquement à la zone centrale (7) et/ou autour du centre de la protubérance (4) sur la base à pas (22) et/ou que les saillies (21a) et/ou les cavités (21b) du fond de protubérance (10) sont conçues sous la forme de tige et/ou sous la forme de rectangulaire et/ou sous la forme d'ellipse.
     
    7. Bande de découplage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les saillies (21a) et/ou les cavités (21b) sous la forme de tige et/ou sous la forme de rectangulaire et/ou sous la forme d'ellipse sur le fond de protubérance (10) sont orientées transversalement et/ou longitudinalement à la direction longitudinale (5) de la plaque porteuse (2) et/ou qu'une pluralité de saillies (21c) et/ou de cavités (21d) sont situées sur la plaque porteuse (2) et que les saillies (21a, 21c) et/ou les cavités (21b, 21d) sont disposées dans des rangées s'étendant le long et transversalement à la direction longitudinale (5) de la plaque porteuse (2) et/ou que les (21c) saillies et/ou les cavités (21d) de la plaque porteuse (2) sont conçues sous la forme de tige et/ou sous la forme de rectangulaire et/ou sous la forme d'ellipse et/ou que les (21c) saillies et/ou les cavités (21d) de la plaque porteuse (2) sont allongées et orientées au niveau de leur étendue longitudinale exclusivement transversalement et/ou longitudinalement à la direction longitudinale (5) de la plaque porteuse (2) et/ou que transversalement et/ou longitudinalement à la direction longitudinale (5) de la plaque porteuse (2), les saillies (21a, 21c) et/ou les cavités (21b, 21d) s'étendant dans une rangée sont disposées en alternance en fonction de leur orientation.
     
    8. Procédé de fabrication d'une bande de découplage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes comportant une plaque porteuse (2) et une pluralité de protubérances (4) dépassant d'un plan de plaque porteuse (3),
    caractérisé en ce
    que sur le côté de la protubérance (10) faisant face à l'espace intérieur de protubérance (20) d'au moins une protubérance (4), une pluralité de saillies et/ou de cavités (21) sont appliquées et/ou que sur le côté de la plaque porteuse (2) faisant face à l'espace intérieur de protubérance (20) une pluralité de saillies (21c) et/ou de cavités (21d) sont appliquées.
     
    9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que la saillie (21a, 21c) et/ou la cavité (21b, 21d) sont fabriquées selon un procédé laser, un procédé plasma, un procédé mécanique, de préférence décapage à l'abrasif, en particulier au moyen de sable et/ou de coquilles de noix, et/ou par gaufrage pendant et/ou après la fabrication de la bande de découplage (1).
     




    Zeichnung



























































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente