Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
an ein freischwimmendes Objekt, beispielsweise freischwimmende Gegenstände oder freischwimmende
Personen. Eine solche Vorrichtung kann beispielsweise auf einem Schiff oder einem
Offshorebauwerk verwendet werden.
Vorbekannter Stand der Technik
[0002] Wasserfahrzeuge oder Schwimmgeräte werden zum Beispiel vom Deck eines Schiffes zu
Wasser gelassen oder ausgesetzt und anschließend wieder geborgen. Eine solche Aussetz-
und Bergevorrichtung (Launch and Recovery System, LARS) ist in der Regel mit einer
Kopplungsvorrichtung ausgestattet, die an das Wasserfahrzeuge oder das Schwimmgerät
koppelt, sodass es durch eine damit verbundene Hebevorrichtung ausgesetzt oder eingeholt
werden kann.
[0003] Das sichere Bergen von freischwimmenden Objekten wie Wasserfahrzeugen oder Schwimmgeräten
wird durch die relativen Bewegungen des Schiffes und des freischwimmenden Objektes
zueinander erschwert. Das Anschlagen eines Kranhakens oder Anpicken einer vergleichbaren
Kopplungsvorrichtung ist ein derzeit nicht zu friedenstellend gelöstes Problem. Um
Beschädigungen durch Kollisionen zu vermeiden, befindet sich das freischwimmende Objekt
in einem sicheren Abstand zum Schiff. Das Anschlagen der Kopplungsvorrichtung geschieht
manuell zum Beispiel durch einen Matrosen auf dem Schiff, der die Kopplungsvorrichtung
mit einer Stange zum freischwimmenden Objekt führt.
[0004] Alternativ können Schiffe ein Netz oder einen Unterwasserkäfig, auch Garage genannt,
auslegen. Das Schwimmgerät manövriert dann selbstständig in das Netz oder die Garage.
Das Schwimmgerät wird also nicht gegriffen sondern eingefangen und eingeholt. Dazu
ist jedoch eine geeignete Manövrierfähigkeit des Schwimmgerätes nötig.
[0005] Eine andere Möglichkeit des Bergens ist das Abstoßen einer Bergungsleine vom Schwimmgerät.
Diese treibt an die Oberfläche und kann mit einem Haken oder ähnlichem vom Bord des
Schiffes gefangen und eingeholt werden. Hierbei benötigt das Schwimmgerät eine entsprechende
Vorrichtung zum Abstoßen einer Bergungsleine.
[0006] Bei der manuellen Methode wird eine Kopplungsvorrichtung an ein freischwimmendes
Objekt beispielsweise von einem Matrosen auf einem Schiff angeschlagen. Dieser benötigt
oft mehrere Versuche und die Arbeit ist körperlich belastend und zeitaufwändig. Des
Weiteren ist diese Methode mit einem hohen Risiko verbunden, da die ausführende Person
über Bord gehen kann, oder von schwingenden Lasten auf dem Schiff, zum Beispiel Teilen
der Hebevorrichtung, getroffen werden kann.
[0007] Die speziellen Lösungen zum Einfangen in einem Unterwasserkäfig oder Bergen durch
eine Bergungsleine stellen hohe Anforderungen an das zu bergende Schwimmgerät. Es
gibt keine sichere allgemeine Lösung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung an
ein freischwimmendes Objekt. Des Weiteren sind diese Lösungen relativ groß und schwer
und belegen viel Laderaum bzw. Zuladung.
[0008] Dokument
DE 19745408 A1 wird als nächstliegender Stand der Technik betrachtet und offenbart den Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Kopplungsvorrichtung an ein
freischwimmendes Objekt anzuschlagen, sodass es durch eine Hebevorrichtung geborgen
werden kann.
Erfindungsgemäße Lösung
[0010] Die obige Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem Wasserfahrzeug
nach Anspruch 13 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen
Unteransprüchen.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform wird das Problem gelöst durch eine Vorrichtung zum Anschlagen
einer Kopplungsvorrichtung an ein freischwimmendes Objekt, beispielsweise freischwimmende
Gegenstände oder freischwimmende Personen, aufweisend: mindestens ein erstes Verbindungsende,
das mit einem lastaufnehmenden Ende einer Hebevorrichtung verbindbar ist, eine lastaufnehmende
Verbindung zwischen dem ersten Verbindungsende und der Kopplungsvorrichtung, und eine
zur lastaufnehmenden Verbindung separate Führungsvorrichtung, welche das Verbindungsende
mit der Kopplungsvorrichtung verbindet und ausgestaltet ist, die Kopplungsvorrichtung
relativ zum ersten Verbindungsende zu führen.
[0012] Die Vorrichtung dient dazu, die Kopplungsvorrichtung gezielt an ein freischwimmendes
Objekt, beispielsweise freischwimmende Gegenstände, Wasserfahrzeuge, Schwimmgeräte
oder Personen, heranzuführen und ein Ankoppeln, oder Anschlagen, der Kopplungsvorrichtung
an das freischwimmende Objekt herbeizuführen. Durch das Anschlagen der Kopplungsvorrichtung
wird das Objekt mit der Hebevorrichtung verbunden.
[0013] Typischerweise ist die Führungsvorrichtung funktionell separat zur lastaufnehmenden
Verbindung ausgebildet. Die Führungsvorrichtung kann als ein Führungszweig der Vorrichtung
beschrieben werden, der eine zu einem Lastzweig parallele Verbindung zwischen dem
ersten Verbindungsende und der Kopplungsvorrichtung bildet. Der Begriff "parallele
Verbindung" ist hier funktional und nicht geometrisch zu verstehen. Der Lastzweig
wird von der lastaufnehmenden Verbindung gebildet. Die Führungsvorrichtung bildet
damit gleichsam einen "Bypass" zur lastaufnehmenden Verbindung.
[0014] Diese beiden Zweige ermöglichen eine funktionale Trennung zwischen den Funktionen
Tragen der Last durch die lastaufnehmende Verbindung und der Funktion Führen der Kopplungsvorrichtung
zum freischwimmenden Objekt.
[0015] Die Kopplungsvorrichtung bildet typischerweise ein zweites Verbindungsende der Vorrichtung.
Das zweite Verbindungsende der Vorrichtung dient zum Ankoppeln an das freischwimmende
Objekt. Das erste Verbindungsende der Vorrichtung dient zum Ankoppeln und zum Verbinden
mit der Hebevorrichtung.
[0016] Der Lastzweig, gebildet durch die lastaufnehmende Verbindung, dient im Wesentlichen
dazu, die Last des an die Kopplungsvorrichtung gekoppelten Objekts aufzunehmen. Im
einfachsten Fall kann die lastaufnehmende Verbindung ein Lastseil sein, das ausreichend
dimensioniert ist, um die Last des Objekts aufzunehmen und das Objekt beispielsweise
aus dem Wasser zu ziehen. Die lastaufnehmende Verbindung kann aber auch eine Kette
sein, und allgemein durch ein flexibles Verbindungselement gebildet werden, welches
einerseits ausreichend dimensioniert ist, um insbesondere die Gewichtslast des Objekts
aufzunehmen, und andererseits eine freie Bewegung der Kopplungsvorrichtung relativ
zum ersten Verbindungsende gestattet.
[0017] Die lastaufnehmende Verbindung verbindet daher das erste Verbindungsende mit dem
zweiten Verbindungsende. Zusätzlich und typischerweise separat dazu verbindet die
Führungsvorrichtung das erste Verbindungsende mit dem zweiten Verbindungsende. Die
Position und ggf. die Lage des zweiten Verbindungsende, d.h. der Kopplungsvorrichtung,
relativ zum ersten Verbindungsende, wird zumindest teilweise durch die Führungsvorrichtung
gesteuert definiert. Dabei kann die Führungsvorrichtung das zweite Führungsende relativ
zum ersten Führungsende führen.
[0018] Damit ist es möglich, die Kopplungsvorrichtung mittels der Führungsvorrichtung zum
noch freischwimmenden Objekt zu bewegen und eine Kopplung der Kopplungsvorrichtung
mit dem freischwimmenden Objekt zu ermöglichen. Die Führungsvorrichtung muss dabei,
im Gegensatz zur lastaufnehmenden Verbindung, nicht die Last des freischwimmenden
Objekts aufnehmen oder tragen. Dies wird von der lastaufnehmenden Verbindung übernommen.
Die Führungsvorrichtung muss lediglich so ausgestaltet sein, dass sie die Last, d.h.
das Gewicht, der Kopplungsvorrichtung sicher tragen und die Kopplungsvorrichtung kontrolliert
zum freischwimmenden Objekt führen kann. Dadurch ist es möglich, die Führungsvorrichtung
kompakt und leicht auszubilden.
[0019] Da die Führungsvorrichtung lediglich die Kopplungsvorrichtung bewegen muss, treten
nur relative geringe Reaktionsmomente auf. Es ist daher möglich, die Kopplungsvorrichtung
relativ schnell zu bewegen, sodass die Kopplungsvorrichtung auch der Bewegung des
freischwimmenden Objekts relativ leicht nachgeführt werden kann.
[0020] Die Führungsvorrichtung gestattet mindestens eine kontrollierte eindimensionale Bewegung
der Kopplungsvorrichtung relativ zum ersten Verbindungsende. Typischerweise ist die
Führungsvorrichtung mindestens für eine kontrollierte zweidimensionale Bewegung der
Kopplungsvorrichtung relativ zum ersten Verbindungsende, und bevorzugt für eine kontrollierte
dreidimensionale Bewegung, d.h. in alle Raumrichtungen, ausgelegt.
[0021] Die kontrollierte eindimensional Bewegung der Kopplungsvorrichtung relativ zum ersten
Verbindungsende ist im Allgemeinen bezogen auf ein Bezugssystem, indem die Hebevorrichtung
ruht. Wenn beispielsweise das erste Verbindungsende das Ende eines Kranseils ist und
die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung daran befestigt ist, dann
entspricht das Auslenken des Kranseils inklusive der Vorrichtung ebenfalls einer kontrollierten
Bewegung gemäß einer Ausführungsform.
[0022] Die Führungsvorrichtung umfasst daher mindestens einen ersten Aktor. Dieser kann
beispielsweise zum Ausüben einer gesteuerten Linearbewegung oder Rotation ausgebildet
sein. Beispielsweise können pneumatische Linearaktuatoren wie pneumatische Muskeln
als Aktoren verwendet werden, da sie ein vergleichsweise geringes Gewicht haben und
ein hohes Kraft-Gewicht-Verhältnis aufweisen. Dadurch können solche Aktuatoren auch
relativ schnelle Bewegungen ausüben, was für das gesteuerte Nachführen und Heranführen
der Kopplungsvorrichtung zum freischwimmenden Objekt von Vorteil ist.
[0023] Als freischwimmende Objekte werden dabei insbesondere solche Objekte betrachtet,
die nicht dauerhaft mit der Hebevorrichtung mechanisch verbunden sind.
[0024] Freischwimmende Objekte können an der Wasseroberfläche, teilweise im oder komplett
unter Wasser schwimmen. Das können beispielsweise sein: bemannte oder unbemannte Boote
oder U-Boote, Schwimmgeräte oder Messinstrumente, Frachtgut, Kisten, Container, Fässer,
Treibgut oder Personen. Die freischwimmenden Objekte können eine Masse von einigen
Kilogramm bis hin zu einigen Tonnen besitzen.
[0025] Freischwimmende Objekte können manövrierfähig sein und beispielsweise einen eigenen
Antrieb besitzen. Sie können aber auch nicht manövrierfähig sein. Sie sind der Strömung,
den Wellen und dem Wind ausgesetzt und ändern ihre Position und ihre Lage relativ
zur Hebevorrichtung und zu der Kopplungsvorrichtung.
[0026] Aufgrund beispielsweise einer Wellenbewegung bewegt sich das freischwimmende Objekt.
Zusätzlich kann sich auch die Hebevorrichtung, beispielsweise befestigt am oder Teil
eines Schiffes, durch die Wellenbewegung bewegen. Dadurch bewegen sich das freischwimmende
Objekt und die Hebevorrichtung relativ zueinander. Die Amplitude und Frequenz dieser
relativen Bewegung kann schwanken. Durch ein kontrolliertes Führen der Kopplungsvorrichtung
durch die Führungsvorrichtung wird es ermöglicht, dass dieser relativen Bewegung entgegengewirkt
wird und die Bewegung der Kopplungsvorrichtung in Einklang mit der Bewegung des freischwimmenden
Objekts gebracht wird, oder zumindest dessen Bewegung angeglichen wird. D.h. auch
wenn die Hebevorrichtung und das freischwimmende Objekt eine große Relativbewegung
zueinander ausführen, kann durch die Führungsvorrichtung gewährleistet werden, dass
die Relativbewegung zwischen Kopplungsvorrichtung und dem freischwimmenden Objekt
relativ gering ist. Durch eine gewichtsmäßig leicht aufgebaute Führungsvorrichtung
wird dies unterstützt.
[0027] Die Führungsvorrichtung selbst trägt nicht die Last des Objekts, sondern lediglich
die Last der Kopplungsvorrichtung. Die Führungsvorrichtung kann daher entsprechend
kompakt aufgebaut sein. Dadurch werden Kosten gespart.
[0028] Zum Vergleich soll dazu auf eine Lösung verwiesen werden, bei der beispielsweise
ein Roboterarm sowohl das Anpicken als auch das Heben des freischwimmenden Objekts
übernimmt. Dieser Roboterarm muss daher entsprechend massiv ausgebildet werden, um
die große Last des Objekts zu tragen. Dadurch wird der Roboterarm aber auch träge
und lässt keine schnellen Bewegungen zu.
[0029] Im Gegensatz muss die Führungsvorrichtung nur die Kopplungsvorrichtung sicher bewegen.
Daher kann die Führungsvorrichtung mit kleineren, leichteren und kostengünstigeren
Komponenten ausgestattet werden. Außerdem lässt eine solche Führungsvorrichtung auch
schnellere Bewegungen zu, sodass die Führungsvorrichtung auch einem sich stark durch
den Wellengang bewegenden Objekt folgen und die Kopplungsvorrichtung besser und sicherer
zum Objekt bewegen kann.
[0030] Gemäß einer Ausführungsform kann die Führungsvorrichtung eine Konfiguration annehmen,
welche als Parkkonfiguration bezeichnet wird, bei der die Last des freischwimmenden
Objekts praktisch vollständig von der lastaufnehmenden Verbindung aufgenommen wird,
die Führungsvorrichtung aber weitgehend entlastet ist. Dadurch ist es möglich, dass
nach erfolgter Kopplung die Führungsvorrichtung die Parkkonfiguration einnimmt und
die Lastaufnahme durch die lastaufnehmende Verbindung erfolgt.
[0031] Beispielsweise kann die Parkkonfiguration so ausgestaltet sein, dass die Führungsvorrichtung
eine Erstreckung zwischen dem ersten und dem zweiten Verbindungsende (Kopplungsvorrichtung)
aufweist, die an sich größer ist als Erstreckung der lastaufnehmenden Verbindung zwischen
diesen beiden Enden ist, wenn die lastaufnehmende Verbindung nicht vorhanden wäre.
Weist beispielsweise die veränderbare Länge der Führungsvorrichtung eine Maximallänge
auf, die größer ist als die Maximallänge der lastaufnehmenden Verbindung, kann die
Führungsvorrichtung bis zur Maximallänge der lastaufnehmenden Führungsvorrichtung
"entspannt" werden und trägt dann selbst keine Last mehr. Die Kopplungsvorrichtung,
die dann typischerweise bereits am Objekt angeschlagen ist, wird dann auch von der
lastaufnehmenden Verbindung getragen.
[0032] Eine denkbare Möglichkeit ist beispielsweise, die Führungsvorrichtung durch mindestens
einen pneumatischen Muskel zu realisieren, der eine Maximalerstreckung aufweist, die
größer ist als die Maximalerstreckung der lastaufnehmenden Verbindung, beispielsweise
einem Seil. Der Muskel kann nach erfolgter Kopplung entspannt werden. Durch seine
dadurch erfolgte Ausdehnung wird das Seil gespannt, der Muskel aber entlastet.
[0033] Alternativ ist es möglich, dass die lastaufnehmende Verbindung verkürzt wird, um
die Last des Objekts einschließlich der Kopplungsvorrichtung aufzunehmen und die Führungsvorrichtung
zu entlasten.
[0034] Die Flüssigkeit in der das freischwimmende Objekt schwimmt kann beispielsweise Salzwasser,
Meerwasser, Süßwasser, Brackwasser aber auch Abwässer oder behandelte Wässer wie gechlortes
Wasser sein. Auch schwimmende Objekte in Ölen oder Gemischen aus Wasser und Öl entsprechen
der Erfindung. Der Einfachheit halber bezieht sich die Beschreibung auf freischwimmende
Objekte in Wasser ohne darauf beschränkt zu sein.
[0035] Gemäß einer Ausführungsform kann die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
aufgebaut und abgebaut werden. Sie kann an eine geeignete Hebevorrichtung angebaut
werden, und auch wieder abgebaut und verstaut werden. Die Vorrichtung kann daher auch
als Nachrüstsatz für Hebevorrichtungen bereitgestellt werden.
[0036] Im einfachsten Fall kann die Vorrichtung beispielsweise an einem Kran befestigt werden,
beispielsweise mit ihrem ersten Verbindungsende am Kranhaken angeschlagen werden.
Mittels der Führungsvorrichtung wird dann die Kopplungsvorrichtung zum freischwimmenden
Objekt geführt, bis die Kopplung erfolgt. Eine Bewegung des Kranhakens ist dabei nicht
erforderlich, kann aber zur Unterstützung der Kopplung erfolgen. Nach erfolgter Kopplung
wird entweder die Länge der lastaufnehmenden Verbindung gekürzt, oder die Führungsvorrichtung
nimmt ihre Parkkonfiguration ein. Im Ergebnis wird die lastaufnehmende Verbindung
gespannt und der Kranhaken gehoben. Dadurch kann das nun gekoppelte Objekt gehoben
und geborgen werden.
[0037] Nach erfolgter Bergung kann die Vorrichtung demontiert und verstaut werden.
[0038] Die Kopplungsvorrichtung kann an das Objekt angeschlagen werden und es koppeln. Die
Kopplungsvorrichtung ist dann lastaufnehmend mit dem Objekt verbunden. Die Kopplungsvorrichtung
ist auf das freischwimmende Objekt angepasst und kann beispielsweise einen Haken,
einen Karabinerhaken, eine Schlinge, einen Ring, eine Kreis- oder Zylinderkupplung,
einen Pilzkopfverschluss, einen Greifer oder ein Netz beinhalten. Abhängig von der
Art der Kopplungsvorrichtung ist das Anschlagen der Kopplungsvorrichtung beispielsweise
ein Einhaken, Einrasten, Einfädeln, Umschließen, Ankuppeln, Andocken, Greifen oder
Einfangen.
[0039] Gemäß einer Ausführungsform weist die Kopplungsvorrichtung einen Sicherungsmechanismus
auf, die das unbeabsichtigte Lösen von dem Objekt nach dem Anschlagen verhindert.
Der Sicherungsmechanismus kann selbstsperrend bei Kontakt der Kopplungsvorrichtung
mit dem Objekt sein. Ein Sicherungsmechanismus ist derart gestaltet, dass er sich
nur durch eine willentliche Entriegelung öffnen lässt.
[0040] Der Sicherungsmechanismus kann beispielsweise ein Schnappverschluss an einem Karabiner
oder einem Pilzkopfverschluss sein.
[0041] Gemäß einer Ausführungsform kann die Führungsvorrichtung die Last der Kopplungsvorrichtung
ohne ein daran gekoppeltes Objekt tragen.
[0042] Gemäß einer Ausführungsform beträgt die Traglast der lastaufnehmenden Verbindung
ein Vielfaches der Führungsvorrichtung. Die Traglast der lastaufnehmenden Verbindung
kann beispielsweise mehr als das 5-fache oder mehr als das 10-fache der Traglast der
Führungsvorrichtung entsprechen.
[0043] Die Vorrichtung schlägt eine Kopplungsvorrichtung an ein freischwimmendes Objekt
an, sodass ein lastaufnehmendes Ende einer Hebevorrichtung mit dem Gegenstand verbunden
wird. Die Hebevorrichtung ist derart ausgestaltet, dass sie die dynamische Zuglast
des Objektes trägt.
[0044] Die Hebevorrichtung kann derart ausgestaltet sein, dass sie das Objekt aus dem Wasser
heben beziehungsweise ziehen kann. Die Hebevorrichtung kann gemäß einer Ausführungsform
ein Kran, eine Hub- oder Zugwinde oder ähnliches sein. Die Tragkraft einer solchen
Hebevorrichtung entspricht der Kraft mit der eine Masse von einigen Hundert Kilogramm
oder einigen Tonnen an der Hebevorrichtung bei Seegang zieht.
[0045] Gemäß einer Ausführungsform beträgt die Traglast der Hebevorrichtung mindestens 1t
oder mindestens 5t oder mindestens 10t.
[0046] Die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung weist mindestens ein erstes
Verbindungsende auf, das mit einem lastaufnehmenden Ende einer Hebevorrichtung verbindbar
ist. Das lastaufnehmende Ende der Hebevorrichtung ist derart gestaltet, dass es mit
dem ersten Verbindungsende der Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
verbindbar ist. Gemäß einer Ausführungsform ist das lastaufnehmende Ende der Hebevorrichtung
beispielsweise ein Haken, eine Öse, eine Platte oder das Ende eines stabilen Seiles.
[0047] Wie bereits weiter oben beschrieben, weist die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
eine lastaufnehmende Verbindung zwischen dem ersten Verbindungsende und der Kopplungsvorrichtung
auf. Die lastaufnehmende Verbindung ist derart gestaltet, dass sie die Zuglast des
Objektes im Wasser trägt. Die lastaufnehmende Verbindung kann derart gestaltet sein,
dass sie die Last trägt, die nötig ist, um das Objekt aus dem Wasser zu heben beziehungsweise
zu ziehen.
[0048] Die lastaufnehmende Verbindung ist unbelastet, wenn sie durch keine Last eines Objektes
belastet wird. Die lastaufnehmende Verbindung ist belastet, wenn sie durch die Last
eines Objektes belastet wird.
[0049] Das lastaufnehmende Ende der Hebevorrichtung, die lastaufnehmende Verbindung und
die Kopplungsvorrichtung bilden den Lastzweig, der die dynamische Zuglast des Objektes
tragen kann. Der Lastzweig ist unbelastet, wenn die Kopplungseinheit nicht mit einem
Objekt gekoppelt ist. Der Lastzweig ist belastet, wenn die Kopplungseinheit mit einem
oder mehreren Objekten gekoppelt ist und die Last des Objektes oder der Objekte über
den Lastzweig aufgenommen wird.
[0050] Gemäß einer Ausführungsform ist die Führungsvorrichtung separat zur lastaufnehmenden
Verbindung und verbindet das erste Verbindungsende der Vorrichtung mit der Kopplungsvorrichtung.
Die Führungsvorrichtung ist derart gestaltet, dass sie die Kopplungsvorrichtung relativ
zum ersten Verbindungsende führen kann. Bevorzugt ist die Führungsvorrichtung daher
separat zur lastaufnehmenden Verbindung und verbindet das erste Verbindungsende der
Vorrichtung mit der Kopplungsvorrichtung. Gemäß einer Ausführungsform ist die Führungsvorrichtung
parallel zur lastaufnehmenden Verbindung.
[0051] Gemäß einer Ausführungsform führt die Führungsvorrichtung die Kopplungsvorrichtung
bei unbelastetem Lastzweig. Dies kann in eine oder mehrere Raumdimensionen geschehen.
[0052] Der Bewegungsbereich, in dem die Führungsvorrichtung die Kopplungsvorrichtung bewegen
kann, definiert einen Fangbereich für das freischwimmende Objekt. Durch das Führen
der Kopplungsvorrichtung durch die Führungsvorrichtung kann das freischwimmende Objekt
im Fangbereich eingefangen und gekoppelt werden.
[0053] Gemäß einer Ausführungsform ist die Führungsvorrichtung derart gestaltet, dass sie
den Abstand zwischen dem erstes Verbindungsende und der Kopplungsvorrichtung erhöhen
oder verringern kann. Die Führungsvorrichtung kann derart gestaltet sein, dass sie
durch Verlängerung des Abstandes vom ersten Verbindungsende der Vorrichtung zur Kopplungsvorrichtung
die lastaufnehmende Verbindung nach dem Ankoppeln der Kopplungsvorrichtung an das
Objekt belastet. Dabei kann die Führungsvorrichtung die oben erwähnte Parkkonfiguration
einnehmen.
[0054] Gemäß einer Ausführungsform ist die Führungsvorrichtung derart gestaltet, dass sie
die Kopplungsvorrichtung in einer horizontalen Ebene, also einer Ebene, die im Wesentlichen
parallel zur Wasseroberfläche ist, bewegen kann. Die Kopplungsvorrichtung wird dann
relativ zum ersten Verbindungsende geführt. Im Bezugssystem der relativen Bewegung
ruht die Hebevorrichtung.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0055] Nachfolgend soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden,
ohne darauf beschränkt zu werden. Die angefügten Figuren stellen nur schematische
Zeichnungen dar und sind nicht maßstabsgetreu.
Die Fig. 1A und 1B zeigen eine Ausführungsform der Erfindung in der Seitenansicht
und der Draufsicht.
Die Fig. 2A und 2B zeigen eine Ausführungsform der Erfindung bei belasteter und unbelasteter
lastaufnehmender Verbindung.
Die Fig. 3 zeigt ein Flussdiagramm zum Steuern einer Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung an ein freischwimmendes Objekt.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen
[0056] Gemäß einer Ausführungsform zeigen Fig. 1A und 1B eine Vorrichtung zum Anschlagen
einer Kopplungsvorrichtung
100 an ein freischwimmendes Objekt
101, beispielsweise freischwimmende Gegenstände oder freischwimmende Personen, aufweisend:
mindestens ein erstes Verbindungsende
102 , das mit einem lastaufnehmenden Ende
121 einer Hebevorrichtung
120 verbindbar ist, eine lastaufnehmende Verbindung
103 zwischen dem ersten Verbindungsende
102 und der Kopplungsvorrichtung
100, und einer zur lastaufnehmenden Verbindung
103 separaten Führungsvorrichtung
104, welche das Verbindungsende
102 mit der Kopplungsvorrichtung
100 verbindet und ausgestaltet ist, die Kopplungsvorrichtung
100 relativ zum ersten Verbindungsende
102 zu führen.
[0057] Gemäß einer Ausführungsform weist die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
100 an ein freischwimmendes Objekt
101, beispielsweise freischwimmende Gegenstände oder freischwimmende Personen, auf: mindestens
ein erstes Verbindungsende
102 , das mit einem lastaufnehmenden Ende
121 einer Hebevorrichtung
120 verbindbar ist, eine lastaufnehmende Verbindung
103 zwischen dem ersten Verbindungsende
102 und der Kopplungsvorrichtung
100, und einer zur lastaufnehmenden Verbindung
103 separaten Führungsvorrichtung
104, welche das Verbindungsende
102 mit der Kopplungsvorrichtung
100 verbindet und ausgestaltet ist, die Kopplungsvorrichtung
100 bei nicht belasteter lastaufnehmenden Verbindung
103 relativ zum ersten Verbindungsende
102 zu führen.
[0058] Gemäß einer Ausführungsform ist die Hebevorrichtung
120 auf einem Fundament
122 festgelegt. Das Fundament
122 der Hebevorrichtung
120 kann Teil eines Wasserfahrzeuges oder eines Offshorebauwerkes sein oder in der Nähe
eines Gewässers festgelegt sein.
[0059] Gemäß einer Ausführungsform ist das Fundament
122 der Hebevorrichtung
120 Teil eines Schiffes. Die Hebevorrichtung
120 kann der A-Rahmen des Schiffes oder ein Kran sein.
[0060] Die Führungsvorrichtung
104 kann die Kopplungsvorrichtung
100 in mindestens eine und möglicher Weise in zwei oder drei Raumdimensionen bewegen.
Die Führungsvorrichtung
104 führt die Kopplungsvorrichtung
100 relativ zum ersten Verbindungsende
102.
[0061] Die Führungsvorrichtung kann die Position der Kopplungsvorrichtung
100 führen. Die Führungsvorrichtung
104 kann gemäß einer Ausführungsform ebenfalls die Lage der Kopplungsvorrichtung
100 relativ zum Objekt
101 verändern.
[0062] Gemäß einer Ausführungsform ist die Führungsvorrichtung
104 derart gestaltet, dass sie den Abstand zwischen dem erstes Verbindungsende
102 und der Kopplungsvorrichtung
100 variieren kann. Die Führungsvorrichtung
104 kann derart gestaltet sein, dass sie durch die Variation des Abstandes vom ersten
Verbindungsende
102 der Vorrichtung zur Kopplungsvorrichtung
100 die lastaufnehmende Verbindung
103 nach dem Ankoppeln der Kopplungsvorrichtung an das Objekt belastet.
[0063] Die in Fig. 1A und 1B dargestellte Führungsvorrichtung
104 besteht aus mehreren Linearaktuatoren
104a, 104b, 104c. Der erste Linearaktuator
104a ist vertikal zur Wasseroberfläche angeordnet und verbindet die Kopplungseinheit
100 mit dem ersten Verbindungsende
102 der Vorrichtung separat zur lastaufnehmenden Verbindung
103. Der zweite Linearaktuator
104b und der dritte Linearaktuator
104c sind horizontal zur Wasseroberfläche angeordnet. Die horizontalen Aktuatoren verbinden
die Kopplungseinheit
100 mit dem ersten Verbindungsende
102 der Vorrichtung separat zur lastaufnehmenden Verbindung
103 über das Fundament der Hebevorrichtung
122 und die Hebevorrichtung
120.
[0064] Gemäß einer Ausführungsform weist die Führungsvorrichtung
104 mindestens einen ersten Linearaktuator
104a auf, welcher das Verbindungsende mit der Kopplungsvorrichtung verbindet.
[0065] Gemäß einer Ausführungsform weist die Führungsvorrichtung
104 mindestens einen zweiten Linearaktuator
104b mit einem ersten und einem zweiten Ende auf, wobei das erste Ende ein zweites Verbindungsende
der Vorrichtung zum Festlegen der Vorrichtung relativ zur Hebevorrichtung
120 bildet, und das zweite Ende mit der Kopplungsvorrichtung
100 verbunden ist.
[0066] Gemäß einer Ausführungsform weist die Führungsvorrichtung
104, mindestens zwei Linearaktuatoren
104b, 104c mit jeweils einem ersten und einem zweiten Ende auf, wobei das erste Ende jedes Linearaktuators
relativ zur Hebevorrichtung
120 festlegbar ist und das zweite Ende jedes Linearaktuators mit der Kopplungsvorrichtung
100 verbunden ist.
[0067] Linearaktuatoren oder Linearaktoren können ausgewählt sein aus einer Gruppe umfassend:
pneumatischer oder hydraulischer Muskel oder Zylinder, Linearmotor, Schrittmotor,
und Kombinationen daraus.
[0068] Pneumatische Linearaktuatoren, zum Beispiel pneumatische Muskeln können auf Schiffen
eingesetzt werden, da Schiffe oft schon eine geeignete Pneumatikvorrichtung, zum Beispiel
eine herkömmliche Druckluftversorgung, aufweisen.
[0069] Je nach Eigenstabilität kann für die pneumatischen Muskeln eine Stützvorrichtung
zum Beispiel aus Teleskoprohren nötig sein.
[0070] Gemäß einer Ausführungsform weist die Führungsvorrichtung
104 einen Roboterarm auf, der die Kopplungsvorrichtung
100 führen kann. Dieser Roboterarm kann mehrere bewegliche Achsen aufweisen. Beispielsweise
ist dieser Roboterarm ein Pick-and-Place-Roboter.
[0071] Gemäß einer Ausführungsform weist die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
100 an ein freischwimmendes Objekt
101 eine Erfassungsvorrichtung
105 auf. Die Erfassungsvorrichtung
105 ist derart gestaltet, dass sie die Position eines Objektes
101 oder deren Lage oder beides bestimmen kann. Das Objekt
101 bewegt sich im Wasser durch seine Eigenbewegung und den Seegang.
[0072] Die Position des Objektes
101 kann beispielsweise relativ zur Kopplungsvorrichtung
100, relativ zur Hebevorrichtung
120 oder relativ zum Fundament
122 der Hebevorrichtung bestimmt werden.
[0073] Die Erfassungsvorrichtung
105 ist derart gestaltet, dass sie die Position des Objektes oder die Lage des Objektes
oder beides bestimmen kann. Gemäß einer Ausführungsform ist die Erfassungsvorrichtung
105 derart gestaltet, dass sie Position der Kopplungsvorrichtung 100 bestimmen kann.
Die relative Position des Objektes zur Kopplungsvorrichtung 100 kann daraus bestimmt
werden.
[0074] Gemäß einer Ausführungsform beinhaltet die Erfassungsvorrichtung einen oder mehrere
optische Sensoren zum Erfassen der Position des freischwimmenden Objektes. Optische
Sensoren können beispielsweise Kameras im optischen oder infraroten Bereich sein.
[0075] Durch Bildauswertung der optischen Sensoren wird die Position des freischwimmenden
Objektes im Fangbereich bestimmt. Die Position der Kopplungsvorrichtung kann bekannt
sein oder ebenfalls bestimmt werden, um daraus die relative Position und/oder Lage
zwischen freischwimmenden Objekt und Kopplungsvorrichtung zu ermitteln. Die Steuervorrichtung
steuert dann die Führungsvorrichtung so an, dass die Führungsvorrichtung die Kopplungsvorrichtung
zum freischwimmenden Objekt führt. Anschließend kann das Objekt angekoppelt werden.
[0076] Wenn das Objekt gekoppelt ist, kann es durch den Lastzweig aus Hebevorrichtung, lasttragender
Verbindung und Kopplungsvorrichtung geborgen werden.
[0077] Gemäß einer Ausführungsform weist die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
an ein freischwimmendes Objekt eine Steuervorrichtung
106 zum Steuern der Führungsvorrichtung
104 auf. Die Steuervorrichtung
106 ist mit der Erfassungsvorrichtung
105 derart verbunden, dass sie die erfasste Position des freischwimmenden Objektes
101 und gegebenen Falls die Position der Kopplungsvorrichtung
100 verarbeiten kann.
[0078] Die Position des freischwimmenden Objektes
101 kann in der Erfassungsvorrichtung
105 bestimmt werden und an die Steuervorrichtung
106 übermittelt werden. Gemäß einer Ausführungsform sind Erfassungsvorrichtung
105 und Steuervorrichtung
106 in einem gemeinsamen Bauteil zusammengefasst.
[0079] Gemäß einer Ausführungsform ist die Steuervorrichtung
106 zweiteilig aufgebaut. Der erste Teil der Steuervorrichtung
106a ist geeignet, die Daten der Erfassungsvorrichtung zu verarbeiten und eine Bewegungsprognose
des Objektes
101 und/oder der Kopplungsvorrichtung
100 zu erstellen. Der zweite Teil der Steuervorrichtung
106b steuert die Führungsvorrichtung an.
[0080] Gemäß einer Ausführungsform werden in der Steuervorrichtung die Position und/oder
Lage des freischwimmenden Objektes und gegebenenfalls die Position und/oder Lage der
Kopplungsvorrichtung verarbeitet. Zusätzlich kann eine Prognose über die Bewegung
und die zukünftige Position und/oder Lage des Objektes und/oder der Kopplungsvorrichtung
bestimmt werden. Eine softwarebasierte Regelung der Führungsvorrichtung kann daraus
in der Steuervorrichtung erstellt werden.
[0081] Gemäß einer Ausführungsform steuert die Steuervorrichtung die Führungsvorrichtung
mechanisch an. Das geschieht auf Grundlage der Regelung. Das mechanische Ansteuern
der Führungsvorrichtung ist abhängig von der Art der Führungsvorrichtung und kann
beispielsweise das Anlegen einer Spannung zum Verfahren eines elektrischen Motors
oder das Öffnen beziehungsweise Schließen von Druckventilen einer Pneumatik- oder
Hydraulikvorrichtung umfassen.
[0082] Gemäß einer Ausführungsform steuert die Steuervorrichtung die Führungsvorrichtung
derart, dass die Führungsvorrichtung die Kopplungsvorrichtung bei nicht belasteter
lastaufnehmenden Verbindung in Abhängigkeit von der von der Erfassungsvorrichtung
erfassten Position zum freischwimmenden Objekt führt.
[0083] Gemäß einer Ausführungsform geschehen die Regelung und die mechanische Steuerung
der Führungsvorrichtung durch die Steuervorrichtung automatisch, wenn das freischwimmende
Objekt in Reichweite der Kopplungsvorrichtung ist.
[0084] Fig. 2A zeigt ein lastaufnehmendes Ende
221 einer Hebevorrichtung
220. Das lastaufnehmende Ende
221 ist mit einer Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
200 an ein freischwimmendes Objekt
201 an einem ersten Ende
202 verbunden. Weiterhin weist die Vorrichtung eine lastaufnehmende Verbindung
203 zwischen dem ersten Verbindungsende
202 und der Kopplungsvorrichtung
200 und eine zur lastaufnehmenden Verbindung
203 separaten Führungsvorrichtung
204, welche das Verbindungsende
202 mit der Kopplungsvorrichtung
200 verbindet und ausgestaltet ist, die Kopplungsvorrichtung
200 relativ zum ersten Verbindungsende
202 zu führen, auf.
[0085] Gemäß einer Ausführungsform weist die die Führungsvorrichtung
204 in den Fig. 2A und 2B mindestens einen ersten Linearaktuator
204a auf. Der erste Linearaktuator
204a ist vertikal angeordnet und kann den Abstand zwischen dem erstes Verbindungsende
202 und der Kopplungsvorrichtung
200 erhöhen oder verringern. Dadurch wird die lastaufnehmende Verbindung
203 belastet oder entlastet. Weiterhin weist die Führungsvorrichtung
204 mindestens einen zweiten Linearaktuator
204b mit einem ersten und einem zweiten Ende auf, wobei das erste Ende ein zweites Verbindungsende
der Vorrichtung zum Festlegen der Vorrichtung relativ zur Hebevorrichtung
220 bildet, und das zweite Ende mit der Kopplungsvorrichtung
200 verbunden ist.
[0086] Weiterhin weist die Führungsvorrichtung
204 in den Fig. 2A und 2B mindestens zwei Linearaktuatoren
204b, 204c mit jeweils einem ersten und einem zweiten Ende auf, wobei das erste Ende jedes Linearaktuators
relativ zur Hebevorrichtung festlegbar ist und das zweite Ende jedes Linearaktuators
mit der Kopplungsvorrichtung
200 verbunden ist. Diese beiden sind horizontale Linearaktuatoren.
[0087] Gemäß der Ausführungsform aus den Fig. 2A und 2B weisen alle drei Linearaktuatoren
204a, 204b, 204c pneumatische Zylinder oder pneumatische Muskeln auf.
[0088] Gemäß einer Ausführungsform weist die Führungsvorrichtung mindestens einen Gelenkarm
oder mindestens zwei Gelenkarme auf, die jeweils ein erstes Ende und ein zweites Ende
aufweisen, wobei das erste Ende jedes Gelenkarms mit dem ersten Verbindungsende verbunden
ist und das zweite Ende jedes Gelenkarms mit der Kopplungsvorrichtung verbunden ist.
Die Gelenkarme ermöglichen einer eindimensionale oder mehrdimensionale Bewegungsfreiheit
der Kopplungsvorrichtung durch die Führungsvorrichtung.
[0089] Gemäß der Ausführungsform aus den Fig. 2A und 2B weist die Kopplungsvorrichtung
200 einen Pilzkopfverschluss und das freischwimmende Objekt
201 das entsprechende Pendant auf, sodass die Kopplungsvorrichtung
200 an das freischwimmende Objekt
201 koppeln kann.
[0090] Die Fig. 2A zeigt die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
200 an ein freischwimmendes Objekt
201 vor dem Ankoppeln der Kopplungsvorrichtung
200. Die Führungsvorrichtung
204 führt die Kopplungsvorrichtung
200 zum freischwimmenden Objekt
201. Der vertikale Muskel
204a ist Teil der Führungsvorrichtung
204. In Fig. 2A ist er kontrahiert und verringert den Abstand zwischen dem erstem Verbindungsende
202 und der Kopplungsvorrichtung
200. Der Lastzweig aus Hebevorrichtung
220, erstem Verbindungsende
202, lasttragender Verbindung
203 und Kopplungsvorrichtung
200 ist unbelastet.
[0091] Die Fig. 2B zeigt die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
200 an ein freischwimmendes Objekt
201 nach dem Ankoppeln der Kopplungsvorrichtung
200. Das Objekt 201 ist jetzt gekoppelt und nicht mehr freischwimmend. Der vertikale Muskel
204a ist nicht kontrahiert und verlängert im Vergleich zur Fig. 2A den Abstand zwischen
dem ersten Verbindungsende
202 und der Kopplungsvorrichtung
200. Der Lastzweig aus Hebevorrichtung
220, erstem Verbindungsende
202, lasttragender Verbindung
203 und Kopplungsvorrichtung
200 ist belastet. Insbesondere ist die lastaufnehmende Verbindung
203 mit der Last des gekoppelten Objektes
201 belastet.
[0092] Die Fig. 3 zeigt ein Flussdiagramm zum Betreiben einer Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung an ein freischwimmendes Objekt. In dieser
Ausführungsform ist die Erfassungsvorrichtung derart gestaltet, dass sie Bildaufnahmen
sowohl von der Kopplungsvorrichtung als auch vom Objekt erstellen kann. Durch die
anschließende Bildauswertung werden parallel Position und Lage der Kopplungsvorrichtung
sowie des Objektes bestimmt. Computergestützt kann eine Prognose für die Position
und die Lage des Objektes aus der aktuellen Bewegung bestimmt werden. Auf dessen Grundlage
erfolgt eine computergestützte Regelung der Führungsvorrichtung.
[0093] Die Position des freischwimmenden Objektes kann gemäß einer Ausführungsform durch
ein Motion Capture-Verfahren bestimmt werden. Das Objekt und oder die Kopplungsvorrichtung
wird dabei mit optischen Markern versehen. Die Marker werden von optischen Kameras
der Erfassungsvorrichtung erfasst und in den aufgenommenen Bildern verarbeitet. Anhand
der Markerbewegungen in den einzelnen Kamerabildern kann mittels Triangulation die
Position und/oder Lage der Marker in 3D berechnet werden. Alternativ kann auf die
Marker verzichtet werden, wenn das Objekt beziehungsweise die Kopplungsvorrichtung
durch Mustererkennung getrackt werden können.
[0094] Gemäß einer Ausführungsform finden die Bildaufnahme, die Bildauswertung, die Bestimmung
der Position und der Lage, die Prognose der Position und der Lage und die Regelung
der Führungsvorrichtung in einem gemeinsamen Bauteil statt. Dieses Bauteil umfasst
dann sowohl mindestens Teile der Erfassungsvorrichtung als auch mindestens Teile der
Steuervorrichtung.
[0095] Alternativ kann die Position und die Lage des Objektes beispielsweise durch einen
Matrosen an Bord eines Schiffes manuell erfasst werden. Die Regelung der Führungsvorrichtung
kann dann ebenfalls manuell durch eine Art Joystick oder andere geeignete Eingabegerät
erfolgen. Der Matrose regelt dann die Führungsvorrichtung während er das Objekt und
die Kopplungsvorrichtung beobachtet.
[0096] Gemäß der Ausführungsform der Fig. 3 steuert die Steuervorrichtung die Führungsvorrichtung
mechanisch an. Sie wandelt dabei die Anweisungen durch die Regelung in mechanische
Tätigkeiten um. Die Führungsvorrichtung führt die Kopplungsvorrichtung dann zum Objekt.
Nachdem die Kopplungsvorrichtung angeschlagen wurde, kann die lastragende Verbindung
mit der Last des Objektes belastet werden. Abschließend kann das Objekt durch die
Hebevorrichtung über die lasttragende Verbindung gehoben werden.
[0097] Gemäß einer Ausführungsform ist die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung
abgebaut und wird erst bei Bedarf mit einer Hebevorrichtung verbunden. Die abgebaute
Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung an Bord eines Schiffes verstaut
und wird bei Bedarf an einer Hebevorrichtung befestigt. Die Vorrichtung zum Anschlagen
einer Kopplungsvorrichtung kann beispielsweise in einen Schiffs-Container verstaut
sein.
[0098] Weitere Ausführungsformen ergeben sich durch diverse Kombinationen einer Hebevorrichtung
und einer Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung wie in den vorigen
Abschnitten beschrieben. Die Hebevorrichtung weist ein lastaufnehmendes Ende auf,
das mit dem ersten Verbindungsende der Vorrichtung verbunden werden kann.
[0099] Eine Hebevorrichtung mit einem lastaufnehmenden Ende kann beispielsweise einen Haken
aufweisen, an den die Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung gehangen
werden kann.
[0100] Weitere Ausführungsformen ergeben sich bei einem Wasserfahrzeug mit einer Hebevorrichtung
und einer Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung durch diverse Kombinationen
der Ausführungsformen der Vorrichtung wie zuvor beschrieben.
[0101] Gemäß einer Ausführungsform ist die Hebevorrichtung des Wasserfahrzeuges mit der
Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung verbindbar. Zum Nutzen der Vorrichtung
zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung wird die Hebevorrichtung mit der Vorrichtung
zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung verbunden.
[0102] Beispielsweise kann die Hebevorrichtung des Wasserfahrzeuges ein Kran oder ein A-Rahmen
sein.
Bezugszeichen
[0103]
100, 200 - Kopplungsvorrichtung
101, 201 - freischwimmendes Objekt
102, 202 - erstes Verbindungsende
103, 203 - lastaufnehmende Verbindung
104, 204- Führungsvorrichtung
104a/b/c; 204a/b/c - Linearaktuatoren
105 - Erfassungsvorrichtung
106 - Steuervorrichtung
106a, 106b - Teile der Steuervorrichtung
120, 220 - Hebevorrichtung
121, 221 - lastaufnehmendes Ende der Hebevorrichtung
122 - Fundament der Hebevorrichtung
1. Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung (100) an ein freischwimmendes
Objekt (101), beispielsweise freischwimmende Gegenstände oder freischwimmende Personen,
aufweisend:
- mindestens ein erstes Verbindungsende (102), das mit einem lastaufnehmenden Ende
(121) einer Hebevorrichtung (120) verbindbar ist;
- eine Kopplungsvorrichtung (100) zum Anschlagen an ein freischwimmendes Objekt (101);
- eine lastaufnehmende Verbindung (103) zwischen dem ersten Verbindungsende (102)
und der Kopplungsvorrichtung (100);
gekennzeichnet durch
- eine zur lastaufnehmenden Verbindung (103) separate Führungsvorrichtung (104), welche
das erste Verbindungsende (102) mit der Kopplungsvorrichtung (100) verbindet und ausgestaltet
ist, die Kopplungsvorrichtung (100) relativ zum ersten Verbindungsende (102) zu führen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, weiterhin aufweisend:
- eine Erfassungsvorrichtung (105) zum Erfassen der Position und/oder der Lage des
Objektes (101); und
- eine Steuervorrichtung (106) zum Steuern der Führungsvorrichtung (104), wobei die
Steuervorrichtung (106) so eingerichtet ist, dass die Führungsvorrichtung (104) die
Kopplungsvorrichtung (100) bei nicht belasteter lastaufnehmenden Verbindung (103)
in Abhängigkeit von der von der Erfassungsvorrichtung (105) erfassten Position zum
freischwimmenden Objekt führt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Erfassungsvorrichtung (105) optische Sensoren
aufweist und aus dem Signal der optischen Sensoren die relative Position des freischwimmenden
Objektes (101) bestimmt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Führungsvorrichtung (104)
mindestens einen ersten Linearaktuator (104a, 104b, 104c) aufweist, welcher das erste
Verbindungsende (102) mit der Kopplungsvorrichtung (100) verbindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Führungsvorrichtung (104) mindestens einen
zweiten Linearaktuator (104a, 104b, 104c) mit einem ersten und einem zweiten Ende
aufweist, wobei das erste Ende ein zweites Verbindungsende der Vorrichtung zum Festlegen
der Vorrichtung relativ zur Hebevorrichtung (120) bildet, und das zweite Ende mit
der Kopplungsvorrichtung (100) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Führungsvorrichtung (104)
mindestens zwei Linearaktuatoren (104a, 104b, 104c) mit jeweils einem ersten und einem
zweiten Ende aufweist, wobei das erste Ende jedes Linearaktuators (104a, 104b, 104c)
relativ zur Hebevorrichtung (120) festlegbar ist und das zweite Ende jedes Linearaktuators
(104a, 104b, 104c) mit der Kopplungsvorrichtung (100) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Linearaktuatoren (104a, 104b,
104c) ausgewählt sind aus einer Gruppe umfassend pneumatischer oder hydraulischer
Muskel oder Zylinder, Linearmotor, Schrittmotor, und Kombinationen daraus.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Führungsvorrichtung (104)
mindestens einen Gelenkarm oder mindestens zwei Gelenkarme aufweist, die jeweils ein
erstes Ende und ein zweites Ende aufweisen, wobei das erste Ende jedes Gelenkarms
mit dem ersten Verbindungsende (102) verbunden ist und das zweite Ende jedes Gelenkarms
mit der Kopplungsvorrichtung (100) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Kopplungsvorrichtung (100)
einen Sicherungsmechanismus zur Vermeidung eines unbeabsichtigten Lösens der Kopplungsvorrichtung
(100) von dem freischwimmenden Objekt (101) nach dem Koppeln aufweist, beispielsweise
einen Schnappverschluss.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Kopplungsvorrichtung (100)
einen Pilzkopfverschluss aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Kopplungsvorrichtung (100)
einen Ring, eine Schlinge, einen Greifer oder ein Netz aufweist.
12. Hebevorrichtung (120) mit einem lastaufnehmenden Ende (121) und einer Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Vorrichtung mit ihrem ersten Verbindungsende
(102) am lastaufnehmenden Ende (121) befestigt ist.
13. Wasserfahrzeug mit einer Hebevorrichtung (120), die ein lastaufnehmendes Ende (121)
aufweist, und mit einer Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung (100)
nach den Ansprüchen 1 bis 12, wobei das lastaufnehmende Ende (121) der Hebevorrichtung
mit der Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung (100) lösbar verbindbar
ist oder relativ zur Hebevorrichtung (120) lösbar festlegbar ist.
14. Wasserfahrzeug nach Anspruch 13, wobei das lastaufnehmende Ende (121) der Hebevorrichtung
mit der Vorrichtung zum Anschlagen einer Kopplungsvorrichtung (100) verbunden ist.
15. Wasserfahrzeug nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Hebevorrichtung (120) einen A-Rahmen
oder einen Kran des Wasserfahrzeuges aufweist.
1. Dispositif pour l'accrochage d'un dispositif de couplage (100) à un objet flottant
librement (101), par exemple des objets flottant librement ou des personnes flottant
librement, comprenant :
- au moins une première extrémité de liaison (102), qui peut être reliée avec une
extrémité de support de charge (121) d'un dispositif de levage (120) ;
- un dispositif de couplage (100) pour l'accrochage à un objet flottant librement
(101) ;
- une liaison de support de charge (103) entre la première extrémité de liaison (102)
et le dispositif de couplage (100) ;
caractérisé en ce que
- un dispositif de guidage (104) séparé pour la liaison de support de charge (103),
qui relie la première extrémité de liaison (102) avec le dispositif de couplage (100)
et qui est conçu pour guider le dispositif de couplage (100) par rapport à la première
extrémité de liaison (102).
2. Dispositif selon la revendication 1, comprenant en outre :
- un dispositif de détection (105) pour la détection de la position et/ou l'emplacement
de l'objet (101) ; et
- un dispositif de commande (106) pour le contrôle du dispositif de guidage (104),
dans lequel le dispositif de commande (106) est conçu de façon à ce que le dispositif
de guidage (104) guide le dispositif de couplage (100), lorsque la liaison de support
de charge (103) n'est pas sollicitée, vers l'objet flottant librement en fonction
de la position détectée par le dispositif de détection (105).
3. Dispositif selon la revendication 2, dans lequel le dispositif de détection (105)
comprend des capteurs optiques et détermine, à partir du signal des capteurs optiques,
la position relative de l'objet flottant librement (101).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le dispositif de guidage
(104) comprend au moins un premier actionneur linéaire (104a, 104b, 104c), qui relie
la première extrémité de liaison (102) avec le dispositif de couplage (100).
5. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel le dispositif de guidage (104) comprend
au moins un deuxième actionneur linéaire (104a, 104b, 104c) avec une première et une
deuxième extrémité, dans lequel la première extrémité constitue une deuxième extrémité
de liaison du dispositif pour la fixation du dispositif par rapport au dispositif
de levage (120) et la deuxième extrémité est reliée avec le dispositif de couplage
(100).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le dispositif de guidage
(104) comprend au moins deux actionneurs linéaires (104a, 104b, 104c), chacun avec
une première et une deuxième extrémité, dans lequel la première extrémité de chaque
actionneur linéaire (104a, 104b, 104c) peut être fixé par rapport au dispositif de
levage (120) et la deuxième extrémité de chaque actionneur linéaire (104a, 104b, 104c)
est reliée avec le dispositif de couplage (100).
7. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 6, dans lequel les actionneurs linéaires
(104a, 104b, 104c) sont sélectionnés dans le groupe comprenant des muscles ou des
vérins pneumatiques ou hydrauliques, un moteur linéaire, un moteur pas-à-pas et des
combinaisons de ceux-ci.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le dispositif de guidage
(104) comprend au moins un bras articulé ou au moins deux bras articulés, qui comprennent
chacun une première extrémité et une deuxième extrémité, dans lequel la première extrémité
de chaque bras articulé est reliée avec la première extrémité de liaison (102) et
la deuxième extrémité de chaque bras articulé est reliée avec le dispositif de couplage
(100).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel le dispositif de couplage
(100) comprend un mécanisme de sécurisation pour empêcher un détachement involontaire
du dispositif de couplage (100) de l'objet flottant librement (101) après le couplage,
par exemple une fermeture à déclic.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel le dispositif de couplage
(100) comprend une fermeture à tête de champignon.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel le dispositif de couplage
(100) comprend un anneau, une élingue, une pince ou un filet.
12. Dispositif de levage (120) avec une extrémité de support de charge (121) et un dispositif
selon l'une des revendications 1 à 11, dans lequel le dispositif est fixé, avec sa
première extrémité de liaison (102), à l'extrémité de support de charge (121).
13. Véhicule aquatique avec un dispositif de levage (120) qui comprend une extrémité de
support de charge (121), et avec un dispositif pour l'accrochage d'un dispositif de
couplage (100) selon les revendications 1 à 12, dans lequel l'extrémité de support
de charge (121) du dispositif de levage peut être reliée de manière amovible avec
le dispositif d'accrochage d'un dispositif de couplage (100) ou peut être fixée de
manière amovible par rapport au dispositif de levage (120).
14. Véhicule aquatique selon la revendication 13, dans lequel l'extrémité de support de
charge (121) du dispositif de levage est reliée avec le dispositif d'accrochage d'un
dispositif de couplage (100).
15. Véhicule aquatique selon la revendication 13 ou 14, dans lequel le dispositif de levage
(120) comprend un cadre A ou une grue du véhicule aquatique.