(19)
(11) EP 3 112 783 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.03.2021  Patentblatt  2021/09

(21) Anmeldenummer: 16172804.3

(22) Anmeldetag:  03.06.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F25D 23/02(2006.01)
E05B 1/00(2006.01)
A47B 95/02(2006.01)

(54)

HAUSHALTSGERÄT MIT REDUZIERTER WANDSTÄRKE IN EINEM VERSCHRAUBUNGSBEREICH SOWIE VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINES HAUSHALTSGERÄTS

HOUSEHOLD APPLIANCE WITH REDUCED WALL THICKNESS IN A SCREWED JOINT AREA AND METHOD FOR PRODUCING A HOUSEHOLD APPLIANCE

APPAREIL DOMESTIQUE AVEC ÉPAISSEUR DE PAROI RÉDUITE DANS UNE ZONE DE VISSAGE ET PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UN APPAREIL DOMESTIQUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 01.07.2015 DE 102015212339

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.01.2017  Patentblatt  2017/01

(73) Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Steichele, Helmut
    89415 Lauingen (DE)
  • Raab, Alfred
    73460 Hüttlingen (DE)
  • Heisswolf, Tobias
    89428 Syrgenstein (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 957 844
DE-A1- 3 208 171
FR-A1- 2 900 429
JP-A- 2008 107 052
KR-A- 20100 085 232
US-A- 4 151 681
US-A1- 2005 161 461
WO-A1-2005/078365
DE-U1-202005 007 087
FR-A5- 2 159 800
KR-A- 20000 075 060
US-A- 3 648 411
US-A1- 2003 097 728
US-A1- 2015 159 936
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einer Wand und mit einem Hinterlegteil. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Herstellen einer Tür für ein Haushaltsgerät.

    [0002] Bei Haushaltsgeräten, wie einem Haushaltskältegerät, ist es bekannt, dass an einer Tür, die zum Verschließen eines Aufnahmeraums für Lebensmittel ausgebildet ist, ein separater Griff durch Schraubverbindungen befestigt ist. Da diese Griffe sehr stabil befestigt werden müssen und in dem Zusammenhang auch Anzugsmomente für die Schrauben größer oder gleich 1,3 Nm auftreten, entstehen hier auch große Belastungen einerseits beim Eindrehen der Schraube, andererseits können sich aufgrund dieser Anzugsmomente Abdrücke in der Tür beim Verschrauben ergeben, die dann sichtseitig an einer Außenwand hervortreten. Da darüber hinaus jedoch ein Minimum an einer Wanddicke für eine Wand nicht unterschritten werden soll, um auch die Stabilität einer derartigen Wand einer Tür nicht zu beeinträchtigen, müssen bei derartig vorliegenden Wanddicken und bei der Fertigung auch Hilfsmittel verwendet werden, um das Eindrehen derartiger Schrauben zu ermöglichen. In dem Zusammenhang ist es bekannt, dass mittels eines Silikonsprays eine gewisse Schmierung erreicht wird, damit der Reibwert und somit das Eindrehmoment der Schrauben verringert wird.

    [0003] Bei den bekannten Herstellungen ist es daher erforderlich, entsprechende Hilfsmittel einzusetzen und/oder andererseits diesbezüglich dann auch unerwünschte Verformungen oder Abdrücke hinzunehmen.

    [0004] US 3 648 411 A offenbart eine Haushaltsgerätetür mit einem Hinterlegteil und einem daran befestigten Griffelement.

    [0005] US 2015/159936 A1 offenbart ein Kältegerät, umfassend eine schwenkbar an einem Korpus angeordnete Tür.

    [0006] WO 2005/078365 A1 offenbart einen Korpus eines Kältegerätes sowie ein Verfahren zum Herstellen eines Korpus eines Kältegerätes.

    [0007] US 2003/097728 A1 offenbart ein Befestigungssystem für Zubehör eines Fahrzeugs.

    [0008] KR 2000 0075060 A offenbart eine Vorrichtung zur Halterung von Rollen innerhalb eines Kältegerätes

    [0009] JP 2008 107052 A und DE 32 08 171 A1 offenbaren auch den relevanten Stand der Technik.

    [0010] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltsgerät als auch ein Verfahren zum Herstellen des Haushaltsgeräts zu schaffen, bei welchem eine derartige Schraubverbindung einfacher erzeugt werden kann und unerwünschte Abdrücke in der Wand vermieden werden können.

    [0011] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltsgerät und ein Verfahren gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.

    [0012] Ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät umfasst eine Wand und ein separat zur Wand ausgebildetes Hinterlegteil, das an einer Innenseite der Wand angeordnet ist. Das Hinterlegteil ist mit einem Dünnwandbereich ausgebildet, wobei der Dünnwandbereich eine gegenüber der Dicke des Hinterlegteils außerhalb des Dünnwandbereichs reduzierte Wanddicke aufweist, und ein Loch mit einem Gewinde zum Einschrauben einer Schraube zum Erzeugen einer Schraubverbindung zwischen der Wand und dem Hinterlegteil in dem Dünnwandbereich ausgebildet ist.

    [0013] Durch die Erfindung wird es daher ermöglicht, dass die Wand durch das Hinterlegteil verdickt wird und das Hinterlegteil lokal in der Dicke reduziert wird, und zwar an der Stelle, an der dann auch das Loch ausgebildet ist. Dadurch wird weiterhin eine hohe Stabilität der Wand und des Hinterlegteils ermöglicht und dennoch die Schraubverbindung verbessert. Denn somit wird das Eindrehen der Schraube erleichtert und kann auch ohne Hilfsmittel, beispielsweise ohne ein Silikonspray, erfolgen und es wird auch das Abbilden von Abdrücken in der Wand beim Verschrauben vermieden. Dennoch wird ein Griff mit zumindest gleicher Stabilität und Festigkeit an der Wand befestigt.

    [0014] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Wanddicke maximal drei Viertel der Dicke, insbesondere kleiner oder gleich zwei Drittel der Dicke, beträgt. Dadurch wird eine erhebliche Reduzierung der Dicke des Hinterlegteils in dem Dünnwandbereich erzielt, was die oben genannten Vorteile nochmals verstärkt.

    [0015] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Dünnwandbereich ein Stanz-Prägebereich ist. Dies bedeutet, dass zunächst das Hinterlegteil auch in diesem Dünnwandbereich mit der ursprünglichen Dicke bereitgestellt wird und dieser Dünnwandbereich nachträglich erzeugt wird, indem ein Vorstanzen und dann ein Zusammenprägen des Materials erfolgen. Dies ist dann eine sehr aufwandsreduzierte Erzeugung des Dünnwandbereichs, wodurch dieser auch bezüglich seiner Ausmaße in der Ebene, in der sich das Hinterlegteil erstreckt, ebenso präzise erzeugt werden kann, als im Hinblick auf seine Wanddicke.

    [0016] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die lichte Weite des Dünnwandbereichs größer ist, als die lichte Weite des Lochs. Dadurch wird es ermöglicht, dass ein Schraubenkopf auch in der durch den Unterschied zwischen dem Dünnwandbereich und dem an den Dünnwandbereich angrenzenden Bereich des Hinterlegteils gebildeten Mulde bzw. Vertiefung versenkt positioniert werden kann.

    [0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Dicke des Hinterlegteils zwischen 1,2 mm und 1,6 mm beträgt und somit entsprechend dick außerhalb des Dünnwandbereichs ausgebildet ist. Die Wand weist vorzugsweise eine Dicke zwischen 0,4 mm und 0,6 mm, insbesondere 0,5 mm auf.

    [0018] Vorgesehen ist, dass die Wand ein schmaler Seitenrand einer Tür des Haushaltsgeräts ist. Gerade bei derartigen Ausgestaltungen, bei denen ein Türgriff örtlich derart spezifisch an der Wand angebunden ist, ist es von besonderer Vorteilhaftigkeit, diesen stabil zu befestigen und dennoch keine unerwünschten Abdrücke durch die Verschraubung zu erzeugen.

    [0019] Vorzugsweise ist die Wand aus Blech ausgebildet.

    [0020] Insbesondere ist das Hinterlegteil als Platte ausgebildet.

    [0021] Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch ein Haushaltsgerät mit einer Tür gemäß der Erfindung oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon.

    [0022] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen eines Haushaltsgerät wird an einer Innenseite einer Wand des Haushaltsgeräts ein separat zur Wand ausgebildetes Hinterlegteil mit einem Dünnwandbereich angeordnet, wobei der Dünnwandbereich mit einer gegenüber der Dicke des Hinterlegteils reduzierten Wanddicke ausgebildet wird, und ein Loch mit einem Gewinde zum Einschrauben einer Schraube zum Erzeugen einer Schraubverbindung zwischen der Wand und dem Hinterlegteil in dem Dünnwandbereich ausgebildet wird.

    [0023] Erfindungsgemäß wird der Dünnwandbereich durch ein Vorstanzen des Hinterlegteils mit einem nachfolgenden Prägen erzeugt. Insbesondere wird das Gewinde mit einer Gewindewarze nach dem Prägen des Dünnwandbereichs erzeugt, wobei die Gewindewarze ebenfalls vorzugsweise durch einen Prägevorgang erzeugt wird.

    [0024] Durch die Erfindung wird beim Einschrauben der Schraube ein Widerstandsmoment bei einer Materialdicke des Hinterlegteils außerhalb des Dünnwandbereichs von größer 1,4 mm verbessert. Es kann ein leichteres Eindrehen der Schraube erfolgen, da insbesondere ein Eindrehmoment nicht so stark schwankt, wie es im Stand der Technik der Fall ist. Darüber hinaus wird eine verbesserte und somit auch präzisere Ausformung des Gewindes und somit auch der Gewindewarze ermöglicht, was eine verbesserte und präzisere Ausgestaltung der Steigung mit einer entsprechenden Konturtreue ermöglicht. Insbesondere wird durch ein Verprägen der Dicke des Hinterlegteils und somit eine Reduktion von zumindest 30 Prozent, insbesondere durch Verprägen der Materialdicke von 1,5 mm auf 1,0 mm, durch die Kaltverfestigung eine hohe Steifigkeit erreicht.

    [0025] Das Ausbilden von Abdrücken beim Eindrehen der Schraube, wie es im Stand der Technik der Fall ist, kann bei der Erfindung vermieden werden. Ein Herausziehen des Gewindes, wie dies durch die Verwendung von dünnen Hinterlegteilen der Fall sein kann, kann vermieden werden.

    [0026] Die Richtungsangaben "in Breitenrichtung", "in Höhenrichtung", "in Tiefenrichtung", "oben", "unten", "vorne", "hinten", "außen", "innen" etc. für die Tür und das Haushaltskältegerät beziehen sich auf den Zustand eines zu einer herkömmlichen Nutzung aufgestellten Haushaltskältegeräts, dessen Tür für einen Betrachter vorne angeordnet ist und die Rückseite hinten.

    [0027] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen, sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.

    [0028] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts;
    Fig. 2
    eine perspektivische Teildarstellung des Haushaltsgeräts gemäß Fig. 1;
    Fig. 3
    eine Darstellung einer Wand mit einem Dünnwandbereich, an dem ein Griff des Haushaltsgeräts mit einer Schraubverbindung befestigt wird;
    Fig. 4
    die Darstellung gemäß Fig. 3 von der Rückseite her betrachtet; und
    Fig. 5
    eine Schnittdarstellung durch ein Beispiel einer Wand mit einem Dünnwandbereich.


    [0029] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

    [0030] In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Haushaltsgerät 1 gezeigt, welches beispielsweise ein Haushaltskältegerät zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln sein kann. Das Haushaltsgerät 1 umfasst ein Gehäuse 2, in dem zumindest ein Aufnahmeraum 3 zum Aufnehmen von Lebensmitteln ausgebildet ist. An dem Gehäuse 2 ist darüber hinaus eine Tür 4 schwenkbar angeordnet, die zum Verschließen des Aufnahmeraums 3 angeordnet ist. Die Tür 4 umfasst darüber hinaus einen Griff 5, der durch Schraubverbindungen an einer Grundplatte 6 der Tür 4 angeschraubt ist. Die Grundplatte 6 umfasst dabei schmale Seitenränder, von denen der Seitenrand 7 näher gekennzeichnet ist. An diesem schmalen vertikalen Seitenrand 7, der eine Wand 8 der Grundplatte 6 ist, ist der Griff 5 durch Schraubverbindungen befestigt. An einer Innenseite der Wand 8 ist ein dazu separates Hinterlegteil 14 (Fig. 2 bis 5) angeordnet, das eine Dicke d1 (Fig. 2) aufweist, die größer 1,2 mm, vorzugsweise 1,5 mm beträgt. Die Dicke der Wand 8 beträgt beispielsweise zwischen 0,4 mm und 1 mm, insbesondere zwischen 0,4 mm und 0,6 mm.

    [0031] Das Hinterlegteil 14 umfasst einen lokalen Dünnwandbereich 9 (Fig. 3), der eine Wanddicke d2 aufweist, die kleiner ist als die Dicke d1. Der Dünnwandbereich 9 umfasst ein Loch 10 (Fig. 3), welches ein Gewinde 11 (Fig. 3) aufweist, sodass eine in Fig. 4 gezeigte Schraube 12 zur Erzeugung einer Schraubverbindung mit dem Griff 5 eingeschraubt werden kann. Das Gewinde 11 weist insbesondere nur eine Ganghöhe auf.

    [0032] Der Dünnwandbereich 9 ist insbesondere ein Stanz-Prägebereich, der aus dem plattenförmigen Hinterlegteil 14 durch Vorstanzen und einem Materialzusammenprägen der ursprünglichen Dicke d1 erzeugt wird. Darüber hinaus wird dann noch nach diesem Materialzusammenprägen eine Gewindewarze 13, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist, geprägt. In Fig. 4 ist das Hinterlegteil 14 von der in Fig. 3 gegenüberliegenden Seite und somit frontseitig gezeigt. Insbesondere ist die in Fig. 4 gezeigte Seite die außenliegende Seite, die dann an der Innenseite der Wand 8 anliegt.

    [0033] In Fig. 5 ist in einer vereinfachten Schnittdarstellung ein Beispiel des Hinterlegteils 14 mit dem Dünnwandbereich 9 gezeigt.

    [0034] Eine lichte Weite l1 des Dünnwandbereichs 9 ist größer als eine lichte Weite l2 des Lochs 10. Darüber hinaus kann auch noch, was in der schematischen Darstellung gemäß Fig. 5 nicht gezeigt ist und vorzugsweise vorhanden ist, die Gewindewarze 13 ausgebildet sein.

    [0035] Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass ein oberes Plateau 15 des Dünnwandbereichs 9 nicht horizontal verläuft, sondern schräg und somit konusförmig verläuft. Das Hinterlegteil 14 ist an der Wand 8 so angeordnet, dass die durch den Dünnwandbereich 9 erzeugte Vertiefung der Wand 8 abgewandt angeordnet ist, wobei insbesondere ein Schraubenkopf der Schraube 12 im montierten Zustand in der Vertiefung sich erstreckt.

    Bezugszeichenliste



    [0036] 
    1
    Haushaltsgerät
    2
    Gehäuse
    3
    Aufnahmeraum
    4
    Tür
    5
    Griff
    6
    Grundplatte
    7
    Seitenrand
    8
    Wand
    9
    Dünnwandbereich
    10
    Loch
    11
    Gewinde
    12
    Schraube
    13
    Gewindewarze
    14
    Hinterlegteil
    15
    Plateau
    d1
    Dicke
    d2
    Dicke
    l1
    lichte Weite
    l2
    lichte Weite



    Ansprüche

    1. Haushaltsgerät (1) mit einer Wand (8) und einem separat zur Wand (8) ausgebildeten Hinterlegteil (14), das an einer Innenseite der Wand (8) angeordnet ist, wobei das Hinterlegteil (14) mit einem Dünnwandbereich (9) ausgebildet ist, wobei der Dünnwandbereich (9) eine gegenüber der Dicke (d1) des Hinterlegteils (14) außerhalb des Dünnwandbereichs (9) reduzierte Wanddicke (d2) aufweist, und ein Loch (10) mit einem Gewinde (11) zum Einschrauben einer Schraube (12) zum Erzeugen einer Schraubverbindung zwischen der Wand (8) und dem Hinterlegteil (14) in dem Dünnwandbereich (9) ausgebildet ist und dass der Dünnwandbereich (9) ein Stanz-Prägebereich ist, und dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schraubverbindung ein Griff (5) an der Wand (8) an der dem Hinterlegteil (14) gegenüberliegenden Seite der Wand (8) angeschraubt ist.
     
    2. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanddicke (d2) maximal drei Viertel der Dicke (d1), insbesondere kleiner oder gleich zwei Drittel der Dicke (d1), beträgt.
     
    3. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine lichte Weite (l1) des Dünnwandbereichs (9) größer ist, als eine lichte Weite (l2) des Lochs (10).
     
    4. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d1) zwischen 1,2 mm und 1,6 mm beträgt.
     
    5. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (8) ein schmaler Seitenrand (7) einer Tür (4) des Haushaltsgeräts (1) ist und aus Blech ist.
     
    6. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterlegteil (14) als Platte ausgebildet ist.
     
    7. Verfahren zum Herstellen eines Haushaltsgeräts (1), mit einer Wand (8), wobei an einer Innenseite der Wand (8) ein separat zur Wand (8) ausgebildetes Hinterlegteil (14) mit einen Dünnwandbereich (9) angeordnet wird, wobei der Dünnwandbereich (9) mit einer gegenüber der Dicke (d1) des Hinterlegteils (14) reduzierten Wanddicke (d2) ausgebildet wird, und dadurch gekennzeichnet, dass ein Loch (10) mit einem Gewinde (11) zum Einschrauben einer Schraube (12) zum Erzeugen einer Schraubverbindung zwischen der Wand (8) und dem Hinterlegteil (14) in dem Dünnwandbereich (9) ausgebildet wird und dass der Dünnwandbereich (9) durch ein Vorstanzen des Hinterlegteils (14) mit einem nachfolgenden Prägen erzeugt wird und dass mit der Schraubverbindung ein Griff (5) an der Wand (8) an der dem Hinterlegteil (14) gegenüberliegenden Seite der Wand (8) angeschraubt wird.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde (11) mit einer Gewindewarze (13) nach dem Prägen des Dünnwandbereichs (9) erzeugt wird.
     


    Claims

    1. Household appliance (1) with a wall (8) and a reinforcement part (14) that is embodied separately from the wall (8) and is arranged on an inner side of the wall (8), wherein the reinforcement part (14) is embodied with a thin wall region (9), wherein the thin wall region (9) has a reduced wall thickness (d2) compared to the thickness (d1) of the reinforcement part (14) outside the thin wall region (9), and a hole (10) is embodied with a thread (11) for screwing in a screw (12) to generate a screw connection between the wall (8) and the reinforcement part (14) in the thin wall region (9) and the thin wall region (9) is a punched and pressed region, and characterised in that a handle (5) is screwed onto the wall (8) on the side of the wall (8) lying opposite the reinforcement part (14) using the screw connection.
     
    2. Household appliance (1) according to claim 1, characterised in that wall thickness (d2) amounts to at most three quarters of thickness (d1), in particular less than or equal to two thirds of thickness (d1).
     
    3. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a clear width (11) of the thin wall region (9) is greater than a clear width (12) of the hole (10).
     
    4. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that thickness (d1) amounts to between 1.2 mm and 1.6 mm.
     
    5. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the wall (8) is a narrow side edge (7) of a door (4) of the household appliance (1) and is made of sheet metal.
     
    6. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the reinforcement part (14) is embodied as a plate.
     
    7. Method for producing a household appliance (1), with a wall (8), wherein a reinforcement part (14) with a thin wall region (9), which reinforcement part (14) is embodied separately from the wall (8), is arranged on an inner side of the wall (8), wherein the thin wall region (9) is embodied with a wall thickness (d2) that is reduced compared to the thickness (d1) of the reinforcement part (14), and characterised in that a hole (10) is embodied with a thread (11) for screwing in a screw (12) to generate a screw connection between the wall (8) and the reinforcement part (14) in the thin wall region (9) and the thin wall region (9) is generated by pre-punching the reinforcement part (14) with a subsequent pressing, and a handle (5) is screwed onto the wall (8) on the side of the wall (8) lying opposite the reinforcement part (14) using the screw connection.
     
    8. Method according to claim 7, characterised in that the thread (11) is generated using a threaded stud (13) after the pressing of the thin wall region (9).
     


    Revendications

    1. Appareil électroménager (1) avec une paroi (8) et une partie dorsale (14) réalisée séparément de la paroi et qui est disposée au niveau de la face interne de la paroi (8), dans lequel la partie dorsale (14) est réalisée avec une zone de paroi mince (9), dans lequel la zone de paroi mince (9) présente une épaisseur de paroi (d2) réduite par rapport à l'épaisseur (d1) de la partie dorsale (14) à l'extérieur de la zone de paroi mince (9), et un trou (10) avec un filetage (11) permettant le vissage d'une vis (12) destinée à la génération d'un raccord vissé entre la paroi (8) et la partie dorsale (14) est réalisée dans la zone de paroi mince (9) et en ce que la zone de paroi mince (9) est une zone d'emboutissage-estampage, et caractérisé en ce que, avec le raccord vissé, une poignée (5) est vissée à la paroi (8) au niveau de la face de la paroi (8) qui fait face à la partie dorsale (14).
     
    2. Appareil électroménager (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi (d2) représente au maximum trois quarts de l'épaisseur (d1), en particulier est inférieure ou égale à deux tiers de l'épaisseur (d1).
     
    3. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un écartement libre (l1) de la zone de paroi mince (9) est plus grand qu'un écartement libre (l2) du trou (10).
     
    4. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'épaisseur (d1) se situe entre 1,2 mm et 1,6 mm.
     
    5. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi (8) est un bord latéral étroit (7) d'une porte (4) de l'appareil électroménager (1) et est en tôle.
     
    6. Appareil électroménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie dorsale (14) est réalisée en tant que plaque.
     
    7. Procédé destiné à la fabrication d'un appareil électroménager (1), avec une paroi (8), dans lequel au niveau de la face interne de la paroi (8) une partie dorsale (14) formée séparément de la paroi (8) avec une zone de paroi mince (9) est disposée, dans lequel la zone de paroi mince (9) est réalisée avec une épaisseur de paroi (d2) réduite par rapport à l'épaisseur (d1) de la partie dorsale (14), et caractérisé en ce qu'un trou (10) avec un filetage (11) permettant de visser une vis (12) destinée à la génération d'un raccord vissé entre la paroi (8) et la partie dorsale (14) est réalisé dans la zone de paroi mince (9) et en ce que la zone de paroi mince (9) est générée par le biais d'un estampage préliminaire de la partie dorsale (14) avec un emboutissage consécutif et en ce que la poignée (5) est vissée avec le raccord vissé à la paroi (8) au niveau de la face de la paroi (8) qui fait face à la partie dorsale (14).
     
    8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que le filetage (11) est généré avec un gaufrage de filetage (13) après l'estampage de la zone de paroi mince (9).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente