[0001] Die Erfindung betrifft ein Untergestell eines Schienenfahrzeuges, umfassend zwei
auf Rädern abstützbare Kopfstücke sowie einen Mittelträger, dessen Längsachse die
Längsachse des Schienenfahrzeuges ausbildet, wobei jedes Kopfstück und der Mittelträger
über jeweils einen Anschlussflansch lösbar miteinander verbunden sind.
[0002] Derartige Untergestelle für Schienenfahrzeuge sind aus dem Stand der Technik bekannt.
So offenbart beispielsweise die
DE 42 29 481 C1 ein Untergestell für Schienengüterwagen, dessen Grundkonzeption eine Kombination
aus verschiedenen Modulen bzw. Baugruppen vorsieht, darunter unter anderem auch eine
Kombination zweier stirnseitiger Vorbauten bzw. Kopfstücke mit einer aus Quer- und
Längsträgern aufgebauten Mittelpartie. Durch die weitgehende autonome Vorfertigung
einer jeden einzelnen Baugruppe, insbesondere des Vorbaus bzw. der Kopfstücke und
des Laufwerksrahmens, in eigenständigen Vorrichtungen soll der Aufwand für Anpass-
und Ausrichtarbeiten beim Zusammenbau der verschiedenen Baugruppen reduziert und auf
diese Weise der Vorfertigungs-Grad bei der Produktion kundenspezifischer Schienengüterwagen
erhöht werden.
Allerdings werden die Baugruppen im Zuge des Zusammenbaus unlösbar miteinander verschweißt.
Dies hat zur Folge, dass in aller Regel das gesamte Schienenfahrzeug außer Betrieb
genommen und verschrottet wird, sobald der durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des
Schienenfahrzeugs sich einstellende Verschleiß an den mechanisch hoch belasteten Komponenten
des Untergestells ein Grenzmaß überschritten hat, ab dem sich eine Aufarbeitung bzw.
Instandsetzung nicht mehr rentiert. Dies führt zu hohen Kapitalkosten bei Beschaffung
und Betrieb von Schienenfahrzeugen.
[0003] Ein möglicher technischer Ansatz, die Anschlussflansche von Kopfstück und Mittelträger
miteinander zu verschrauben, hat sich als nicht dauerhaft für den Eisenbahnbetrieb
erwiesen, da die Schraubverbindungen für die zu übertragenden Zuglasten derart groß
dimensioniert werden müssten, dass dies negative Auswirkungen auf das Gewicht und
die konstruktive Ausgestaltung des Untergestells hätte.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Untergestell eines Schienenfahrzeuges,
umfassend zwei auf Rädern abstützbare Kopfstücke sowie einen Mittelträger bereitzustellen,
dessen Längsachse die Längsachse des Schienenfahrzeuges ausbildet, wobei jedes Kopfstück
und der Mittelträger über jeweils einen Anschlussflansch lösbar miteinander verbunden
sind, welcher Kostenersparnisse bei Konstruktion und Bau von Schienenfahrzeugen sowie
einen weniger kapitalintensiven Betrieb von Schienenfahrzeugen, insbesondere von Schienengüterwagen,
ermöglicht.
[0005] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass mindestens ein Kopfstück mittels
eines Schwenklagers um eine zur Längsachse des Schienenfahrzeuges rechtwinklige horizontale
Schwenkachse drehbar gelagert ist, wobei die Schwenkachse des Schwenklagers in einer
durch einen der beiden Anschlussflansche aufgespannten Ebene liegt. Hierdurch wird
nicht nur die Übertragbarkeit von Zugkräften zwischen Kopfstück und Mittelträger verbessert,
sondern auch die relative Positionierbarkeit von Kopfstück und Mittelträger zueinander
verbessert. Über das im Wesentlichen quer zur Haupt-Zuglast-Richtung angeordnete Schwenklager
lassen sich bei ähnlicher Dimensionierung größere Kräfte in Schienenfahrzeug-Längsrichtung
übertragen als über herkömmliche, ausschließlich in ihrer Längsrichtung belastete
Schraubverbindungen zwischen Kopfstück und Mittelträger. Zudem können nach dem Herstellen
des Schwenklagers und während des Zusammenfügens von Kopfstück und Mittelträger in
die vom Schwenklager weiter entfernt liegenden Bereiche zwischen den beiden Anschlussflanschen
zusätzliche Futterelemente eingelegt werden, durch deren Dicke die Winkelstellung
des Kopfstücks in Bezug auf den Mittelträger in allen Raumrichtungen einstellbar ist.
Auf diese Weise ist beispielsweise eine exakte Pufferstellung in Bezug auf den Mittelträger
mit vergleichsweise einfachen Mitteln erzielbar.
[0006] Es ist auch sehr vorteilhaft, dass die Kopfstücke auf diese Weise mit wenig Aufwand
vom Mittelträger trennbar sind, ohne dass dies zu Beschädigungen an diesen Bauteilen
führen würde. Dies ist sehr sinnvoll, da insbesondere die Mittelträger durch die während
des Betriebs des Schienenfahrzeuges fortwährende Beaufschlagung mit wechselnden dynamischen
und statischen Längs- sowie Querkräften einer starken mechanischen Belastung ausgesetzt
sind und dadurch schneller verschleißen als die Kopfstücke. Die Erfindung ermöglich
einen vergleichsweise einfachen Austausch des verschlissenen Mittelträgers eines Untergestells
gegen einen neuen Mittelträger. In hierzu analoger Weise kann bei einem erfindungsgemäß
ausgeführten Untergestell ein Mittelträger, der hinsichtlich seiner Konstruktion und
baulichen Gestaltung - beispielsweise hinsichtlich seiner Länge oder der Anschlüsse
zur Aufnahme von Wechselbehältern oder sonstigen festen Wagenaufbauten - nicht mehr
den aktuellen Anforderungen entspricht, gegen einen anders konzipierten längeren oder
kürzeren Mittelträger ausgetauscht werden. Die Kopfstücke und Mittelträger können
unabhängig voneinander vorproduziert und beim Hersteller des Schienenfahrzeuges oder
an einem sonstigen Instandhaltungs-Stützpunkt auf Vorrat gehalten und bedarfsweise
gegen die Kopfstücke bzw. Mittelträger vorhandener Schienenfahrzeuge mit erfindungsgemäßem
Untergestell getauscht werden. Auf diese Weise kann auch für die Untergestelle von
Schienenfahrzeugen ein modulares Baukastensystem geschaffen werden, welches eine einfache
und kostengünstige Realisierung von Untergestellen für Container oder Aufbauten verschiedenster
Arten und Größen ermöglicht. Die Kopfstücke und Mittelträger des Untergestells sind
standardisierbar und in großen Losgrößen vorfertigbar, wobei die Fertigung in zeitlicher
Hinsicht von konkreten Kundenaufträgen entkoppelt realisiert werden kann.
[0007] Die Kopfstücke eines erfindungsgemäßen Untergestells sind über Einzelachs- oder Drehgestell-Laufwerke
auf den Schienen abgestützt. Ferner sind sämtliche Bremskomponenten sowie die Kupplungen
bzw die Zug- und Stoßeinheiten in die Kopfstücke integriert. Auf diese Weise werden
die Mittelträger weitestgehend frei von technischen Komponenten und Sondereinbauten
gehalten und weisen nur Steuerleitungen und / oder Durchgangsleitungen für Medien
wie beispielsweise Druckluft oder elektrische Energie auf, welche für sich genommen
jeweils auf äußerst einfache Weise an die Länge des Mittelträger anpassbar sind und
damit keine großen Aufwände erfordern. Dies vereinfacht die Konstruktion und Fertigung
eines erfindungsgemäßen Untergestells deutlich. In besonders bevorzugter Weise ist
ein Mittelträger aus zwei zueinander parallelen Längsträgern und einer in Abhängigkeit
von der Länge des Mittelträgers skalierbaren Anzahl von Querträgern ausgeführt, an
deren außenliegenden distalen Enden jeweils ein Verriegelungszapfen zur Aufnahme von
containerisierten Aufbauten angeordnet ist. Die Verriegelungszapfen bilden dabei eine
im Wesentlichen horizontale Ladeebene des Untergestells aus.
[0008] Hierbei sind in einer bevorzugten Ausführungsform die Drehzapfen des Schwenklagers
an einem Untergurt des Kopfstücks sowie die Lagerbuchsen des Schwenklagers an einem
Untergurt des Mittelträgers ausgebildet. Das Schwenklager ist dabei im unteren, d.h.
von der Ladeebene des Untergestells entfernten und dem Gleis am nächsten liegenden,
Bereich des Untergurtes angeordnet. Eine solche Ausgestaltung des Schwenklagers verbessert
die Kraftübertragung zwischen Kopfstück und Mittelträger des Untergestells, da die
Schwenklager am Ort der maximalen Zugkräfte angeordnet sind.
Die Lasteinleitung durch die auf die Ladeebene des Untergestells aufgesetzten Aufbauten
bzw. Container bewirkt ein Vorherrschen von Zugkräften in den Untergurten der Längsträger
von Kopfstück und Mittelträger. Diese werden bei Bewegung des Schienenfahrzeuges in
einem Zugverband zusätzlich noch durch die über die Kupplungen bzw. Zugvorrichtungen
in das Kopfstück eingeleiteten dynamischen Zugkräfte überlagert.
[0009] Die Erfindung sieht ferner vor, dass das Kopfstück mittels einer Schraubbolzen-Verbindung
gegen den Mittelträger fixierbar ist. Diese Schraubbolzen-Verbindung ist an dem vom
Schwenklager entfernten oberen, d.h. der Ladeebene des Untergestells am nächsten liegenden,
Bereich des Untergurtes angeordnet. Die Schraubbolzen-Verbindung ist in einer Zone
mit - im Vergleich zum unteren bzw. tiefer zum Gleis hin liegenden Teil der Untergurte
- geringeren zu übertragenden Zugkräften angeordnet, was vorteilhaft für die Dimensionierung
des Schraubbolzen ist, und sichert die Schwenklager-Verbindung im unteren Bereich
der Untergurte.
[0010] Dieses Konzept ermöglicht das Einlegen von Futterstücken zwischen den Anschlussflanschen
von Kopfstück und Mittelträger, mit denen fertigungsbedingte Maßabweichungen von Kopfstücken
und Mittelträger ausgeglichen und ein exakt horizontaler Anschluss des Kopfstückes
am Mittelträger realisiert werden kann.
[0011] Die Kopfstücke und Mittelträger eines erfindungsgemäßen Untergestells sind unabhängig
voneinander in großen Stückzahlen vorfertigbar, wobei für den Mittelträger verschiedene
Ausführungen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Querträgern bzw. mit unterschiedlicher
Baulänge fertigbar sind. Erst beim Vorliegen eines konkreten Kundenauftrages werden
je zwei Kopfstücke mit einem, in seiner konkreten Ausprägung durch den Kundenauftrag
spezifizierten Mittelträger zusammengefügt, wobei zunächst die Schwenklager-Verbindung
zwischen Kopfstück und Mittelträger hergestellt wird. Im zweiten Schritt wird die
Schraubbolzen-Verbindung hergestellt, wobei Futterstücke zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen
zwischen die Anschlussflansche von Kopfstücken und Mittelträger eingelegt werden können.
Das Lösen der Verbindung zwischen Kopfstück und Mittelträger erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge, wobei ein Trennschnitt lediglich im Bereich der Anschlussflansche des
Schwenklagers mit den Untergurten von Kopfstück und Mittelträger erforderlich ist.
Diese Trennschnitte können in einfacher Weise durchgeführt werden, ohne dass es hierdurch
beim Kopfstück oder beim Mittelträger zu einer übermäßigen thermischen Beeinflussung
und damit zu Verzug oder ähnlichen Beschädigungen kommt. Somit können bei Schienenfahrzeugen
mit erfindungsgemäßem Unterbau die Mittelstücke auf schnelle und einfache Weise getauscht
und beispielsweise durch längere, kürzere oder sonstwie abweichend konzipierte neue
Mittelträger ersetzt werden. Hierduch wird nicht nur die Herstellung der Schienenfahrzeuge
verbilligt, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für eine höhere Flexibilität
und bessere Kostenstruktur bei deren späteren Betrieb geschaffen.
[0012] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles und
dazugehöriger Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1: seitliche Ansicht eines Container-Tragwagens für den Schienengüterverkehr
mit einem erfindungsgemäßen Untergestell
Figur 2: perspektivische Ansicht des Verbindungsbereiches zwischen einem Kopfstück
und dem Mittelträger
[0013] Der Container-Tragwagen umfasst ein aus zwei Kopfstücken (1) und einem Mittelträger
(2) aufgebautes Untergestell. Das Mittelstück (2) weist an seinen beiden in Längsrichtung
distalen stirnseitigen Enden jeweils einen Anschluss-Flansch (3.2) auf, über den es
beidseitig mit jeweils einem der beiden Kopfstücke (1) verbunden ist. Hierzu weist
auch jedes Kopfstück (1) einen mit dem Anschluss-Flansch (3.2) des Mittelträgers (2)
hinsichtlich Außenkontur und Abmessungen korrespondierenden Anschluss-Flansch (3.1)
auf. Jedes Kopfstück (1) ist auf jeweils einem Drehgestell-Laufwerk abgestützt und
weist an seinem vom Anschluss-Flansch (3.1) entfernt liegenden äußeren Ende die zum
Einkuppeln des Tragwagens in einen Zugverband erforderlichen Zug- und Stoßvorrichtungen
auf. Ferner ist in jedem Kopfstück (1) die bremstechnische Ausrüstung für das jeweilige
Drehgestell-Laufwerk untergebracht. Im Mittelträger (2) ist hingegen nur eine Durchgangsleitung
zur Druckluft-Versorgung der bremstechnischen Ausrüstung untergebracht (sog. "Hauptluftleitung").
Sowohl die Kopfstücke (1) als auch der Mittelträger (2) sind im Wesentlichen aus zwei
zueinander parallel in WagenLängsrichtung (A) verlaufenden Langträgern (9) sowie einer
Mehrzahl von Querträgern (10) aufgebaut, an deren äußeren, distalen Enden jeweils
Container-Verriegelungszapfen (11) angeordnet sind. Auf diese Verriegelungszapfen
(11) sind Container und andere Aufbauten auf das erfindungsgemäße Untergestell aufsetzbar.
[0014] Beide Kopfstücke (1) und der Mittelträger (2) sind mittels je eines Schwenklagers
(4) miteinander verbunden, dessen Schwenkachse (B) horizontal und rechtwinklig zur
Längsachse (A) des Container-Tragwagens ausgerichtet ist, wobei die Schwenkachse (B)
in der durch den Anschlussflansch des Kopfstücks (3.1) aufgespannten Ebene liegt.
Jedes Schwenklager (4) ist gebildet aus einem Paar von Drehzapfen (6), welche an den
jeweils außen liegenden Seitenflächen der Untergurte beider Langträger des Kopfstücks
(1) angeflanscht sind und in jeweils eine hierzu korrespondierende Lagerbuchse (7)
eingreifen, welche wiederum an den Untergurten der Langträger (9) des Mittelträgers
(2) angeflanscht sind. Zusätzlich ist das Kopfstück (1) mittels einer Schraubbolzen-Verbindung
(8) gegen den Mittelträger (2) fixiert. Mittels Futterstücken (5) zwischen den beiden
Anschlussflanschen (3.1, 3.2) ist eine exakte horizontale Ausrichtung zwischen Kopfstück
(1) und Mittelträger (2) realisiert.
Bezugszeichenliste
[0015]
- (1)
- Kopfstück
- (2)
- Mittelträger
- (3.1)
- Anschlussflansch des Kopfstücks
- (3.2)
- Anschlussflansch des Mittelträgers
- (4)
- Schwenklager
- (5)
- Futterelement
- (6)
- Drehzapfen
- (7)
- Lagerbuchse
- (8)
- Schraubbolzen-Verbindung
- (9)
- Langträger
- (10)
- Querträger
- (11)
- Container-Verriegelungszapfen
- (A)
- Längsachse des Schienenfahrzeugs
- (B)
- Schwenkachse des Schwenklagers
1. Untergestell eines Schienenfahrzeuges, umfassend zwei auf Rädern abstützbare Kopfstücke
(1) sowie einen Mittelträger (2), dessen Längsachse die Längsachse (A) des Schienenfahrzeuges
ausbildet, wobei jedes Kopfstück (1) und der Mittelträger (2) über jeweils einen Anschlussflansch
(3.1, 3.2) lösbar miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens ein Kopfstück (1) mittels eines Schwenklagers (4) um eine zur Längsachse
(A) des Schienenfahrzeuges rechtwinklige horizontale Schwenkachse (B) drehbar gelagert
ist, wobei die Schwenkachse (B) des Schwenklagers (4) in einer durch einen der beiden
Anschlussflansche (3.1, 3.2) aufgespannten Ebene liegt.
2. Untergestell eines Schienenfahrzeuges nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzapfen (6) des Schwenklagers (4) an einem Untergurt des Kopfstücks (1) sowie
die Lagerbuchsen (7) des Schwenklagers (4) an einem Untergurt des Mittelträgers (2)
ausgebildet sind.
3. Untergestell eines Schienenfahrzeuges nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (1) mittels einer Schraubbolzen-Verbindung (8) gegen den Mittelträger
(2) fixierbar ist.
1. An underframe of a rail vehicle, comprising two head sections (1) which can be supported
on wheels and a central carrier (2), the longitudinal axis of which forms the longitudinal
axis (A) of the rail vehicle, each head section (1) and the central carrier (2) being
detachably connected to one another via a respective connecting flange (3.1, 3.2),
characterised in that
at least one head section (1) is mounted rotatably by means of a pivot bearing (4)
about a horizontal pivot axis (B) which is at right angles to the longitudinal axis
(A) of the rail vehicle, wherein the pivot axis (B) of the pivot bearing (4) lies
in a plane defined by one of the two connecting flanges (3.1, 3.2).
2. The underframe of a rail vehicle according to Claim 1, characterised in that the pivot (6) of the pivot bearing (4) is formed on a bottom chord of the head section
(1), and the bearing bushings (7) of the pivot bearing (4) are formed on a lower chord
of the central carrier (2) .
3. The underframe of a rail vehicle according to Claim 2, characterised in that the head section (1) can be fixed in position relative to the central carrier (2)
by means of a screw bolt connection (8).
1. Châssis d'un véhicule ferroviaire, comprenant deux pièces de tête pouvant être supportées
par des roues (1) et une traverse centrale (2), dont l'axe longitudinal forme l'axe
longitudinal (A) du véhicule ferroviaire, dans lequel chaque pièce de tête (1) et
la traverse centrale (2) sont reliées de manière amovible l'une à l'autre par l'intermédiaire
d'une bride de raccordement (3.1, 3.2),
caractérisé en ce qu'
au moins une pièce de tête (1) est montée rotativement au moyen d'un palier pivotant
(4) autour d'un axe de pivotement horizontal (B) perpendiculaire à l'axe longitudinal
(A) du véhicule ferroviaire, dans lequel l'axe de pivotement (B) du palier pivotant
(4) se situe dans un des niveau sur les deux brides de raccordement (3.1, 3.2).
2. Châssis d'un véhicule ferroviaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que les axes de pivotement (6) du palier pivotant (4) sont réalisés sur une bride inférieure
de la pièce de tête (1) et les bagues de palier (7) du palier pivotant (4) sont réalisées
sur une bride inférieure de la traverse centrale (2).
3. Châssis d'un véhicule ferroviaire selon la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce de tête (1) peut être fixée au moyen d'une liaison à vis (8) contre la traverse
centrale (2).