[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine solche Druckvorrichtung ist mit einem Grundkörper, mindestens einer Ladestation,
mindestens Druckstation zum Bedrucken eines Druckguts und mindestens einem Druckgutträger
zum Aufnehmen des zu bedruckenden Druckguts gebildet, wobei der Druckgutträger zwischen
den Stationen der Druckvorrichtung verfahrbar ist und wobei der Grundkörper mit einem
Fördermittel ausgebildet ist, mittels welchem der Druckgutträger der mindestens einen
Druckstation zustellbar ist.
[0003] Bekannter Weise sind solche Druckvorrichtungen mit einzelnen mechanischen Vorrichtungen
zum Bewegen der einzelnen Druckgutträger ausgebildet. Dies hat eine hohe Wartungsfrequenz
zur Instandhaltung der Druckvorrichtung zur Folge. Weiterhin leiden solche Vorrichtungen
aufgrund der mechanischen Abnutzung an einer Positionsungenauigkeit der Druckgutträger
gegenüber den Druckstationen der Druckvorrichtung.
[0004] Eine gattungsgemäße Druckvorrichtung geht aus der
EP 2 509 791 B1 hervor. Diese weist eine Vielzahl von Druckgutträgern auf, welche jeweils mit einem
Elektromotor als Antrieb versehen sind. Ein Antriebsritzel des Elektromotors steht
mit einer Führungsbahn am Rahmen in Eingriff, um eine Linearbewegung zu erzeugen.
[0005] Das Dokument
WO 2017/149 347 A1 offenbart eine Druckvorrichtung zum Bedrucken photovoltaischer Zellen und von Leiterplatten.
Die einzelnen Druckgutträger werden dabei mittels eines elektromagnetischen Linearantriebs
reibungsfrei bewegt. Das Dokument
EP 1 857 287 A2 lehrt eine Vorrichtung zum Dekorieren von Objekten, insbesondere CDs, DVDs, Kreditkarten
und Telefonkarten.
[0006] Das Dokument
Wo 2016/084056 A1 zeigt eine allgemeine Anordnung zu einer Druckmaschine.
[0007] Die vorliegende Erfindung stellt sich die
Aufgabe, eine Druckvorrichtung bereitzustellen, welche einen besonders wartungsarmen Betrieb
ermöglicht.
[0008] Die Aufgabe wird durch eine Druckvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den jeweils abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0010] Die erfindungsgemäße Druckvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel
mindestens einen Linearantrieb aufweist, welcher ausgebildet ist, den mindestens einen
Druckgutträger entlang des Grundkörpers zu verfahren, dass der Grundkörper mit mindestens
einer Bahn gebildet ist, entlang welcher der Druckgutträger förderbar ist und dass
der Druckgutträger die Bahn zumindest teilweise über- und/oder untergreift, wobei
an dem Grundkörper Mittel zum Aufnehmen einer Last des Druckgutträgers vorgesehen
sind, in welche der Druckgutträger eingreift.
[0011] Ein erster Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein in die Druckvorrichtung
integriertes Fördermittel vorzusehen, welches ausgebildet ist, den mindestens einen
Druckgutträger entlang einer Bahn den einzelnen Stationen, insbesondere mindestens
einen Druckstation, reibungsarm, vorzugsweise zwischen Bahn und Druckgutträger beziehungsweise
Fördermittel und Druckgutträger kontaktfrei, zuzustellen. Das Fördermittel ist als
Linearantrieb ausgebildet, welches einen besonders wartungsarmen Betrieb ermöglicht,
da dieser besonders reibungsarm und schmiermittelfrei arbeiten kann. Bevorzugt ist
das Druckgut als Textil ausgebildet.
[0012] Erfindungsgemäß ist ein Linearantrieb als elektromagnetischer Antrieb ausgebildet,
welcher vergleichbar mit dem Antrieb einer Magnetschwebebahn funktioniert. Ein solcher
Linearantrieb kann mindestens eine elektrische Spule und mindestens einen Magneten,
vorzugsweise einen Permanentmagneten, aufweisen, wobei eine Bewegung des Druckgutträgers
gegenüber dem Grundkörper der Druckvorrichtung beziehungsweise gegenüber der Bahn
aufgrund einer Relativbewegung zwischen der mindestens einen elektrischen Spule und
dem mindestens einen Magneten bewirkbar ist.
[0013] Nach der vorliegenden Erfindung kann der Teil des Fördermittels, welcher statisch
an dem Grundkörper der Druckvorrichtung vorgesehen ist (beispielsweise der mindestens
eine Magnet oder die mindestens eine elektrische Spule), integral mit dem Grundkörper
der Druckvorrichtung verbunden sein. Der andere Teil des Fördermittels ist bevorzugt
an dem Druckgutträger oder einem Verbindungsstück des selbigen mit dem Grundkörper
vorgesehen.
[0014] Die Bahn, entlang welcher der Druckgutträger den einzelnen Stationen der Druckvorrichtung
zustellbar ist, kann erfindungsgemäß oberhalb, unterhalb und/oder seitlich zu dem
mit der Druckvorrichtung integral verbundenen Teils des Fördermittels vorgesehen sein.
Die Bahn kann hierbei eine Oberfläche beziehungsweise einen Bereich an dem Grundkörper
bilden, entlang welchem der Druckgutträger förderbar ist. Bevorzugt ist die Bahn gehäuseartig
ausgebildet und bedeckt das Fördermittel zu zumindest einer Seite gegenüber dem Druckgutträger.
[0015] Zwar kann es grundsätzlich erforderlich sein, dass der Grundkörper der Druckvorrichtung
mit Mitteln zum Aufnehmen einer Last der Druckgutträger ausgebildet ist, dies kann
jedoch unabhängig von dem Fördermittel oder der Bahn geschehen. Vorzugsweise greift
der Druckgutträger in eine entsprechende Vorrichtung zum Aufnehmen der Lasten in dem
Grundkörper ein. Alternativ hierzu kann auch der Grundkörper zum Aufnehmen einer Last
des Druckgutträgers in eine entsprechende Aufnahme in dem Druckgutträger eingreifen.
Grundsätzlich kann die Last des Druckgutträgers von der Bahn unabhängig am Grundkörper
anliegen, wodurch ein kontaktfreier Antrieb zwischen Bahn und Druckgutträger bereitgestellt
sein kann.
[0016] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die mindesten eine
Druckstation jeweils eine Siebdruckstation, eine Digitaldruckstation oder eine Kombination
hiervon aufweist. Grundsätzlich kann eine beliebige Anzahl von Druckstationen vorgesehen
sein. Je nach zu bearbeitetem Druckgut kann hierbei eine Kombination von Siebdruck
und Digitaldruck Anwendung finden, um das gewünschte Druckbild zu erzeugen, wobei
das Druckgut zum Bilden eines Druckbildes einzelnen Stationen der Druckvorrichtung
zugestellt werden kann.
[0017] Besonders bevorzugt ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass das Fördermittel
als Endlosfördermittel ausgebildet ist. Dieses kann das Druckgut auf dem Druckgutträger
beispielsweise zwischen den Stationen hin und her und/oder entlang eines Umfangs des
Grundkörpers verfahren.
[0018] Nach der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der mindestens eine Druckgutträger
eine obere Führungsrolle und/oder eine untere Führungsrolle aufweist, mittels welcher
der Druckgutträger oberhalb und/oder unterhalb der Bahn führbar ist. Grundsätzlich
ist für einen Transport des Druckgutträgers entlang der Bahn kein direkter Kontakt
zwischen dem Druckgutträger und der Bahn notwendig. Der Druckgutträger kann gegenüber
der Bahn, vergleichbar mit einer Magnetschwebebahn, beanstandet sein. Für eine positionsgenaue
Führung des Druckgutträgers gegenüber der Bahn kann mindestens einer der voranstehend
genannten Rollen insbesondere an dem Druckgutträger, der Bahn oder dem Grundkörper
der Druckvorrichtung vorgesehen sein. Ist die mindestens eine Rolle an dem Druckgutträger
vorgesehen, kann diese mit dem Grundkörper der Druckvorrichtung und/oder der Bahn
abrollend kontaktiert. Besonders bevorzugt bilden hierbei mindestens eine obere Führungsrolle
und mindestens eine untere Führungsrolle an dem jeweiligen Druckgutträger eine Klammer
entlang der Bahn oder eines Teils des Grundkörpers entlang der Bahn.
[0019] Nach einer Weiterbildung der vorliegende Erfindung ist es vorgesehen, dass der Linearantrieb
mindestens eine elektrische Spule und mindestens einen Magneten aufweist, wobei eine
Translation des Druckgutträgers entlang des Endlosfördermittels, durch eine Relativbewegung
der mindestens einen elektrischer Spule zu dem mindestens einen Magneten, bewirkbar
ist. Der mindestens eine Druckgutträger kann direkt oder indirekt mit Bauteilen des
Linearantriebs verbunden sein.
[0020] Besonders zweckmäßig ist nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass mindestens
ein Magnet an jedem des mindestens einen Druckgutträgers vorgesehen ist. Der Druckgutträger
kann sich somit gemeinsam mit dem Magneten relativ zu der mindestens einen elektrischen
Spule bewegen, wodurch eine Verschiebung des Druckgutträgers relativ zu dem Grundkörper,
insbesondere entlang des Grundkörpers beziehungsweise der Bahn bewirkbar ist.
[0021] Besonders bevorzugt ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung, dass mindestens
eine elektrische Spule an jedem des mindestens einen Druckgutträgers vorgesehen ist.
Grundsätzlich ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, dass der Magnet
an einem Druckgutträger angeordnet ist. Vielmehr kann auch der Druckgutträger die
mindestens eine elektrische Spule aufweisen, wobei an dem Grundkörper der Druckvorrichtung
der mindestens eine Magnet angeordnet sein kann. Hierbei ist der Magnet statisch an
der Druckvorrichtung vorgesehen, wohingegen die elektrische Spule sich mit dem Druckgutträger
gegenüber dem Magneten bewegt. Dies kann insbesondere den Vorteil haben, dass wenn
eine Wartung der mindestens einen elektrischen Spule an dem Druckgutträger erfolgt,
dieser von der Druckvorrichtung entfernt werden kann und die Druckvorrichtung mit
den übrigen vorgesehenen Druckgutträgern weiter betrieben werden kann. Hierdurch soll
verdeutlicht sein, dass die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt ist, dass
die baulich bevorzugte Variante, mit dem Magneten an dem Druckgutträger, die einzig
mögliche Variante darstellt.
[0022] Vorzugsweise handelt es sich bei dem Magneten um einen permanenten Magneten, es kann
jedoch auch ein Elektromagnet vorgesehen sein. Sollte die elektrische Spule an dem
Grundkörper vorgesehen sein, kann diese über mindestens eine elektrische Leitung mit
elektrischer Energie versorgt werden. Sollte die elektrische Spule hingegen an dem
Druckgutträger vorgesehen sein, kann beispielsweise ein Akkumulator an dem Druckgutträger
angeordnet sein, welcher die elektrische Spule mit elektrischer Energie versorgt.
Hierbei können an den einzelnen Stationen der Druckvorrichtung Mittel vorgesehen seien,
um den Akkumulator aufzuladen. Alternativ kann über beispielsweise einen Schleifkontakt
die elektrische Spule an dem Druckgutträger permanent mit elektrischer Energie versorgt
werden. Der Schleifkontakt kann hierbei zumindest teilweise parallel zu der Bahn ausgebildet
sein.
[0023] Nach eine bevorzugten Weiterentwicklung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen,
dass mindestens zwei Ladestationen vorgesehen sind, welche vorzugsweise an gegenüberliegenden
Seiten des Grundkörpers angeordnet sind, wobei die einzelnen Druckstationen zwischen
den Ladestationen vorgesehen sind.
[0024] Vorzugsweise ist der Grundkörper beziehungsweise die Bahn kreisförmig oder oval ausgebildet,
wobei die einzelnen Druckgutträger zyklisch, insbesondere in gleichförmigen Endlosbahnen,
oder alternierend, also in Form einer Hin- und Herbewegung, entlang des Fördermittels
beziehungsweise der Bahn, bewegbar sind. Vorzugsweise sind die mindestens zwei Ladestationen
an gegenüberliegenden Seiten der Druckvorrichtung angeordnet. Hierdurch können beispielsweise
im Falle von zwei Ladestationen zwei Bereiche gebildet werden, welche durch die beiden
Ladestation voneinander getrennt sind. In einem ersten der beiden Bereiche können
beispielsweise die mindestens eine Siebdruckstation und in dem zweiten Bereich die
mindestens eine Digitaldruckstation vorgesehen sein. Alternativ hierzu können auch
beliebige beispielsweise gleiche Kombinationen von Siebdruckstationen und Digitaldruckstationen
in den jeweiligen Bereichen angeordnet sein. Grundsätzlich können an der Druckvorrichtung
auch ausschließlich mindestens eine Siebdruckstation oder mindestens eine Digitaldruckstation
vorgesehen sein.
[0025] Es ist Teil der Erfindung, dass mehrere Druckstationen lösbar mit dem Grundkörper
der Druckeinrichtung verbunden und beliebig austauschbar sind. Es können entlang des
Grundkörpers die verschiedenen Stationen beliebig angeordnet und kombiniert werden.
Entsprechend kann es zweckdienlich sein, dass eine Mehrzahl von Digitaldruckstationen
und/oder Siebdruckstationen an dem Grundkörper vorhersehbar sind und/oder Druckstationen
ergänzt oder entfernt werden.
[0026] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es
vorgesehen, dass die Druckvorrichtung eine Steuereinheit aufweist, mittels welcher
der mindestens eine Druckgutträger gegenüber der mindestens einen Druckstation ortsgenau
verfahrbar und positionierbar ist. Insbesondere hinsichtlich eines besonders ortsgenauen
Bedruckens eines Druckguts durch die einzelnen Druckvorrichtungen ist es erforderlich,
dass der Druckgutträger exakt gegenüber den Druckstationen positionierbar ist. Bereits
geringste Abweichungen können bei einem mehrschichtigen Druck, bei welchem einzelne
Teile eines Druckbildes nacheinander auf dem Textil mittels verschiedener Druckstationen
vorgesehen werden, zu erheblichen Störungen in dem Erscheinungsbild des Gesamtdruckbildes
führen.
[0027] Vorzugsweise sind eine Vielzahl von Spulen entlang der ringförmigen, insbesondere
ovalförmigen Bahn angeordnet. Durch gezieltes Ansteuern der Spulen durch die Steuereinheit
können die einzelnen Druckgutträger gezielt verfahren werden. Die einzelnen Druckgutträger
weisen vorzugsweise eine Kennung auf, so dass deren Position entlang der Bahn kontaktfrei
oder kontaktgebunden von der Steuereinheit abfragbar und feststellbar ist. An den
einzelnen Stationen, insbesondere den Druckstationen, kann eine mechanische Verriegelungs-
oder Positioniereinrichtung vorgesehen sein, mit welcher der Druckgutträger zusätzlich
positioniert und fixiert werden kann.
[0028] Insbesondere im Hinblick auf eine klassischerweise mechanische Verfahrbarkeit der
Druckgutträger mittels Antriebskritzeln, Antriebsrädern oder ähnlichem, ermöglicht
die Verwendung eines Linearantriebs eine stets besonders genaue Positionierung der
Druckgutträger relativ zu und in den Druckstationen.
[0029] In der Zeichnung wird nachfolgend die Erfindung weiter erläutert. In der Figur zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Druckvorrichtung.
[0030] In Figur 1 ist eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Druckvorrichtung
10 dargestellt. Die Druckvorrichtung 10 weist einen Grundkörper 20 auf, an welchem
mindestens eine Siebdruckstation 21 und/oder mindestens eine Digitaldruckstation 22,
also eine Druckstation, angeordnet ist. Diese sind entlang eines Umfangsbereichs 23
des Grundkörpers 20 angeordnet. Die Druckvorrichtung 10 weist mindestens eine Ladestation
24 auf, in welcher ein Druckgutträger 25 mit einem Textil bestückbar ist. Auf dem
Grundkörper 20 der Druckvorrichtung 10 ist eine Bahn 27 ausgebildet, oberhalb welcher
der Druckgutträger 25 entlang des Umfangsbereichs 23 verfahrbar ist. In dem Umfangsbereich
23 sind Mittel angeordnet eine Last des Druckgutträgers 25 zu tragen. Zum Aufnehmen
der Last der Druckgutträger 25 kann eine Aufnahme für den Druckgutträger 25 an dem
Grundkörper 20 vorgesehen sein. Alternativ oder ergänzend hierzu kann eine Aufnahme
an dem Druckgutträger 25 ausgebildet sein, in welche mindestens ein Teil des Grundkörpers
20, vorzugsweise des Umfangsbereichs 23, in den Druckgutträger 25 eingreift. Die umlaufende
Bahn 27 ist ovalförmig mit zwei parallelen geraden Bereichen, in denen die Stationen
21, 22 angeordnet sind, und zwei halbkreisförmigen Wendebereichen.
[0031] In der Bahn 27, vorzugsweise unterhalb einer Oberfläche der Bahn 27, kann der statische
Teil eines linearen Antriebs für die Druckgutträger 25 angeordnet sein. Dies kann
insbesondere eine elektrische Spulen- oder Magnetanordnung sein. Der bewegliche Teil
des Linearantriebs ist vorzugsweise in dem mindestens einen Druckgutträger 25 vorgesehen.
Durch Relativbewegung des beweglichen Teils zu dem statischen Teil des Linearantriebs
kann der mindestens eine Druckgutträger 25 entlang des Umfangsbereichs 23 den einzelnen
Druckstationen 21, 22 zugestellt werden. Grundsätzlich kann der bewegliche Teil der
Teil sein, welcher in dem Druckgutträger 25 vorgesehen ist und der statische Teil
der Teil des Linearantriebs sein, welcher in dem Grundkörper 20, unterhalb der Bahn
27 und/oder innerhalb der Bahn 27 vorgesehen ist. Zwischen statischem Teil des Linearantriebs
und Druckgutträger kann eine schützende Oberfläche angeordnet sein, welcher die Bahn
27 bilden kann.
[0032] An dem Grundkörper 20, dem Umfangsbereichs 23, der Bahn 27 und/oder dem mindestens
einen Druckgutträger 25 kann mindestens eine Rolle vorgesehen sein, welche eine Ausrichtung
der Druckgutträger gegenüber der Bahn beziehungsweise dem statischen Teil des Linearantriebs
und letztlich gegenüber den Druckstationen positionsgenau ermöglicht. Vorzugsweise
kann der Druckgutträger gegenüber der Bahn, vergleichbar mit einer Magnetschwebebahn,
kontaktfrei geführt werden.
[0033] Nach Fig. 1 sind in einem ersten Bereich Siebdruckstationen 21 und in einem zweiten
Bereich Digitaldruckstation 22 angeordnet, wobei die beiden Bereiche durch zwei gegenüberliegend
angeordnete Ladestation 24 voneinander getrennt sind. Grundsätzlich können eine beliebige
Anzahl von Ladestationen 24 und Druckstationen 21, 22 vorgesehen sein. Auch kann die
Anordnung von Siebdruckstationen 21 und Digitaldruckstationen 22 alternierend und/oder
blockweise entlang des Umfangbereichs 23 des Grundkörpers 20 vorgesehen sein.
[0034] Grundsätzlich kann lediglich eine einzelne Druckstation an der Druckvorrichtung vorgesehen
sein.
[0035] Die Druckstationen können vorzugsweise lösbar an dem Grundkörper 20 der Druckvorrichtung
10 vorgesehen sein, wodurch eine schnelle und flexible Anpassung der Druckvorrichtung
an ein zu druckendes Motiv auf dem Textil anpassbar ist.
[0036] Der mindestens eine Druckgutträger 25 ist mittels eines Linearantriebs entlang des
Grundkörpers 20, vorzugsweise entlang des Umfangsbereichs 23, verfahrbar gelagert.
Hierfür sind der mindestens eine elektrische Spule und ein Magnet vorgesehen, wobei
durch entsprechende Ansteuerung der Spule eine Translationsbewegung des Magneten relativ
zur elektrischen Spule erzeugbar ist. Durch entsprechen Ansteuerung der elektrischen
Spule durch eine Steuereinheit kann der mindestens eine Druckgutträger 25 ortsgenau
gegenüber den Druckstationen 21, 22 positioniert werden.
[0037] Ein auf dem Druckgutträger 25 angeordnetes Druckgut, insbesondere ein Textil, kann
somit zumindest eine der Druckstationen 21, 22 durchlaufen, wobei in einzelnen Druckstationen
21, 22 das Druckgut jeweils mit einem Teil-Druckbild oder einem Gesamtdruckbild versehen
wird.
[0038] Grundsätzlich ist der Druckgutträger ausgebildet, auch einzelne Druckstationen 21
,22 zu überspringen, wodurch das Druckgut auf dem Druckgutträger 25 nur den Druckstationen
21, 22 zugeführt wird, welche für das zu fertigende Druckbild erforderlich sind.
[0039] Ist das Textil beziehungsweise das Druckgut fertig bedruckt, kann es in der einen
oder in einer der mehreren Ladestation 24 entnommen werden, wodurch der Druckgutträger
25 für weiteres Textil freigegeben wird.
[0040] Zwischen den einzelnen Druckstationen können weitere Bearbeitungsstationen 26 vorgesehen
sein, in welchen beispielsweise eine Orientierung oder eine Vorbehandlung des Textils
vor einem weiteren Bedrucken durchführbar ist.
[0041] Grundsätzlich kann anstelle einer oder mehrerer der Druckstationen auch eine Vorbehandlungs-,
Trocknungs- oder sonstige Bearbeitungsstation für Druckgut, insbesondere für textile,
vorgesehen sein.
[0042] Grundsätzlich kann der Grundkörper 20 der Druckeinrichtung 10 segmentartig ausgebildet
sein, wodurch die Größe zumindest des Umfangbereichs 23 an die Zahl der Druckstationen
beziehungsweise Ladestationen anpassbar und erweiterbar ist.
1. Druckvorrichtung (10) mit
- einem Grundkörper (20),
- mindestens einer Ladestation (24),
- mindestens einer Druckstation (21, 22) zum Bedrucken eines Textils als Druckgut
und
- mindestens einem Druckgutträger (25) zum Aufnehmen des zu bedruckenden Druckguts,
wobei der Druckgutträger (25) zwischen den Stationen (21, 22, 24) der Druckvorrichtung
(10) verfahrbar ist, wobei der Grundkörper (20) mit einem Fördermittel ausgebildet
ist, mittels welchem der Druckgutträger (25) der mindestens einen Druckstation (21,
22) zustellbar ist,
wobei
- das Fördermittel mindestens einen elektromagnetischen Linearantrieb aufweist, welcher
ausgebildet ist, den mindestens einen Druckgutträger (25) entlang des Grundkörpers
(20) zu verfahren,
- der Grundkörper (20) mit mindestens einer Bahn (27) gebildet ist, entlang welcher
der Druckgutträger (25) förderbar ist,
- der Druckgutträger (25) die Bahn (27) zumindest teilweise über- und/oder untergreift,
wobei an dem Grundkörper (20) Mittel zum Aufnehmen einer Last des Druckgutträgers
vorgesehen sind, in welche der Druckgutträger (25) eingreift, und
- der mindestens eine Druckgutträger (25) eine obere Führungsrolle und/oder eine untere
Führungsrolle aufweist, mittels welcher der Druckgutträger (25) oberhalb und/oder
unterhalb der Bahn (27) führbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Druckgutträger (25) zum Bestücken mit einem Textil ausgebildet ist, und
- dass mehrere verschiedene Druckstationen (21, 22) lösbar mit dem Grundkörper (20) der
Druckvorrichtung (10) verbunden und beliebig austauschbar sind und entlang des Grundkörpers
(20) beliebig anordenbar und kombinierbar sind.
2. Druckvorrichtung (10) nach einem der Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckstationen Siebdruckstationen (21), Digitaldruckstationen (22) oder eine
Kombination hiervon aufweist.
3. Druckvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Fördermittel als Endlosfördermittel ausgebildet ist.
4. Druckvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Linearantrieb mindestens eine elektrische Spule und mindestens einen Magneten
aufweist, wobei eine Translation des Druckgutträgers (25) entlang des Fördermittels
durch eine Relativbewegung der mindestens einen elektrischen Spule zu dem mindestens
einen Magneten bewirkbar ist.
5. Druckvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Magnet an jedem des mindestens einen Druckgutträgers (25) vorgesehen
ist.
6. Druckvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine elektrische Spule an jedem des mindestens einen Druckgutträgers (25)
vorgesehen ist.
7. Druckvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Ladestationen (24) vorgesehen sind, welche vorzugsweise an gegenüberliegenden
Seiten des Grundkörpers (10) angeordnet sind, wobei die einzelnen Druckstationen (21,
22) zwischen den Ladestationen (24) vorgesehen sind.
8. Druckvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckvorrichtung (10) eine Steuereinheit aufweist, mittels welcher der mindestens
eine Druckgutträger (25) gegenüber Druckstationen (21, 22) ortsgenau verfahrbar und
positionierbar ist.
1. Printing device (10) having
- a base body (20),
- at least one loading station (24),
- at least one printing station (21, 22) for printing a textile as a print substrate
and
- at least one print substrate support (25) for receiving the print substrate to be
printed, wherein the print substrate support (25) can be moved between the stations
(21, 22, 24) of the printing device (10), wherein the base body (20) is configured
with a conveyor means by means of which the print substrate support (25) can be delivered
to the at least one printing station (21, 22),
wherein
- the conveyor means comprises at least one electromagnetic linear drive, which is
configured to move the at least one print substrate support (25) along the base body
(20),
- the base body (20) is formed with at least one track (27), along which the print
substrate support (25) can be conveyed,
- the print substrate support (25) engages at least partially above and/or below the
track (27), wherein means for receiving a load of the print substrate support are
provided on the base body (20), in which means the print substrate support (25) engages,
and
- the at least one print substrate support (25) comprises an upper guide roller and/or
a lower guide roller, by means of which the print substrate support (25) can be guided
above and/or below the track (27),
characterized in that
- the print substrate support (25) is configured to be equipped with a textile, and
- that several different printing stations (21, 22) are releasably connected to the
base body (20) of the printing device (10) and can be exchanged as desired and can
be arranged and combined as desired along the base body (20).
2. Printing device (10) according to claim 1,
characterized in that
the printing stations comprise screen printing stations (21), digital printing stations
(22) or a combination thereof.
3. Printing device (10) according to one of claims 1 or 2,
characterized in that
the conveyor means is configured as an endless conveyor means.
4. Printing device (10) according to one of claims 1 to 3,
characterized in that
the linear drive comprises at least one electrical coil and at least one magnet, wherein
a translation of the print substrate support (25) along the conveyor means can be
effected by a movement of the at least one electrical coil relative to the at least
one magnet.
5. Printing device (10) according to one of claims 1 to 4,
characterized in that
at least one magnet is provided on each of the at least one print substrate support
(25).
6. Printing device (10) according to one of claims 1 to 5,
characterized in that
at least one electrical coil is provided on each of the at least one print substrate
support.
7. Printing device (10) according to one of claims 1 to 6,
characterized in that
at least two loading stations (24) are provided, which are preferably arranged on
opposite sides of the base body (10), the individual printing stations (21, 22) being
provided between the loading stations (24).
8. Printing device (10) according to one of claims 1 to7,
characterized in that
the printing device (10) comprises a control unit, by which the at least one print
substrate support (25) can be accurately moved and positioned relative to the printing
stations (21, 22).
1. Dispositif d'impression (10) avec
- un corps de base (20),
- au moins un poste de chargement (24),
- au moins un poste d'impression (21, 22) pour imprimer un textile en tant que produit
d'impression et
- au moins un support de produit d'impression (25) pour recevoir le produit d'impression
à imprimer, dans lequel le support de produit d'impression (25) peut être déplacé
entre les postes (21, 22, 24) du dispositif d'impression (10), le corps de base (20)
étant réalisé avec un moyen de transport, au moyen duquel le support de produit d'impression
(25) peut être rapproché de l'au moins un poste d'impression (21, 22), dans lequel
- le moyen de transport présente au moins un entraînement linéaire électromagnétique,
lequel est réalisé pour déplacer l'au moins un support de produit d'impression (25)
le long du corps de base (20),
- le corps de base (20) est formé avec au moins une piste (27), le long de laquelle
le support de produit d'impression (25) peut être déplacé,
- le support de produit d'impression (25) recouvre au moins en partie par-dessus ou
par-dessous la piste (27), dans lequel des moyens sont prévus sur le corps de base
(20)pour recevoir une charge du support de produit d'impression , avec lesquels le
support de produit d'impression (25) vient en prise,
et
- l'au moins un support de produit d'impression (25) présente un rouleau de guidage
supérieur et/ou un rouleau de guidage inférieur, au moyen duquel le support de produit
d'impression (25) peut être guidé au-dessus et/ou en dessous de la piste (27), caractérisé en ce
- que le support de produit d'impression (25) est réalisé pour être équipé d'un textile,
et
- que plusieurs postes d'impression (21, 22) différents sont reliés de manière amovible
au corps de base (20) du dispositif d'impression (10) et peuvent être échangés de
manière quelconque et peuvent être disposés et combinés de manière quelconque le long
du corps de base (20).
2. Dispositif d'impression (10) selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les postes d'impression comportent des postes de sérigraphie (21), des postes d'impression
numérique (22) ou une combinaison de ceux-ci.
3. Dispositif d'impression (10) selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce
que le moyen de transport est réalisé en tant que moyen de transport sans fin.
4. Dispositif d'impression (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce
que l'entraînement linéaire présente au moins une bobine électrique et au moins un aimant,
dans lequel une translation du support de produit d'impression (25) le long du moyen
de transport peut être provoquée par un déplacement relatif de l'au moins une bobine
électrique vers l'au moins un aimant.
5. Dispositif d'impression (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce
qu'au moins un aimant est prévu sur chacun de l'au moins un support de produit d'impression
(25).
6. Dispositif d'impression (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce
qu'au moins une bobine électrique est prévue sur chacun de l'au moins un support de produit
d'impression (25).
7. Dispositif d'impression (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce
que sont prévus au moins deux postes de chargement (24), lesquels sont disposés de préférence
au niveau de côtés opposés du corps de base (10), dans lequel les divers postes d'impression
(21, 22) sont prévus entre les postes de chargement (24).
8. Dispositif d'impression (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce
que le dispositif d'impression (10) présente une unité de commande, au moyen de laquelle
l'au moins un support de produit d'impression (25) peut être déplacé et peut être
positionné à des emplacements précis par rapport aux postes d'impression (21, 22).