[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine temporäre Montagebühne zur Montage von Aufzugsausrüstung
in einem Aufzugsschacht, ein Verfahren zum Montieren einer derartigen Montagebühne
und ein Verfahren zum Anpassen einer solchen Montagebühne.
[0002] Temporäre Montagebühnen werden bereits heute zur Montage von Aufzugsausrüstung in
einem Aufzugsschacht verwendet. Bekannte derartige Montagebühnen sind beispielsweise
ausgeführt, um im Bereiche einer Schachtöffnung angeordnet zu werden, so dass die
Montagebühne teilweise auf einer gebäudeseitigen Bodenfläche aufliegt und teilweise
in den Aufzugsschacht hineinragt. Aus der
WO2004007869 ist beispielsweise eine solche Arbeitsbühne bekannt, die in den Aufzugsschacht eingeschwenkt
wird oder aus der
CN204626921 ist eine andere Arbeitsbühne bekannt, die in den Schacht einschiebbar ist. Die mittels
dieser Lösungen bereitgestellten Montagebühnen werden annähernd in einer Ebene mit
einem Boden einer Zugangsetage montiert, was ein einfaches Betreten der Bühne erlaubt.
[0003] Nachteilig bei diesen Lösungen ist, dass des Öfteren an diesem Ort, das heisst im
Bereich des Bodens der Zugangsetage, weitere Montageelemente, wie beispielsweise ein
Montageträger, wie er aus
US8646224 bekannt ist, angeordnet werden müssen. Damit ist ein Aufbau der obgenannten Arbeitsbühne
verhindert oder sie muss in eine andere Zugangsetage verlegt werden. Damit ist jedoch
eine Zugänglichkeit zum gesamten Aufzugsschacht erschwert. Aus der
FR2118199 ist eine Schutzeinrichtung bekannt. Aus der
WO 2017/075654 A1 ist eine außen an einem Gebäude angebrachte Ladebühne bekannt.
[0004] Mit der vorliegenden Erfindung soll eine Montagebühne bereitgestellt werden, die
diesem Mangel entgegenwirkt oder die einfach anpassbar ist.
[0005] Die in den unabhängigen Patentansprüchen 1, 10 und 13 definierten Lösungen erfüllen
diese Anforderungen und sie berücksichtigen mit ihren Ausgestaltungen gemäss den abhängigen
Ansprüchen weitere nutzbringende Aspekte.
[0006] Gemäss einem Lösungsvorschlag ist eine temporäre Montagebühne zur Montage von Aufzugsausrüstung
in einem Aufzugsschacht ausgeführt, um im Wesentlichen im Bereiche einer Schachtöffnung
angeordnet oder aufgebaut zu werden, so dass die Montagebühne teilweise auf einer
gebäudeseitigen Bodenfläche aufliegt und teilweise in den Aufzugsschacht hineinragt.
Die Montagebühne umfasst einen Bodenrahmen sowie Bodenplatten, welche Bodenplatten
auf den Bodenrahmen aufgelegt oder in diesen eingelegt sind. Der Bodenrahmen beinhaltet
zwei seitliche Bodenträger und zumindest einen vorderen und einen hinteren Querträger.
Die beiden Querträger verbinden jeweils die beiden seitlichen Bodenträger miteinander.
Weiter beinhaltet der Bodenrahmen vorzugsweise zumindest zwei Zwischenträger, welche
parallel zu den beiden seitlichen Bodenträgern angeordnet sind und welche im Wesentlichen
vom vorderen und vom hinteren Querträger getragen sind. Erfindungsgemäss sind die
Bodenplatten im Bereich zwischen den zumindest zwei Zwischenträgern zweigeteilt. Die
Bodenplatten sind dabei im Bereich des Durchlasses respektive von genau einem seitlichen
Bodenträger und von genau einem der Zwischenträger getragen. Im Wesentlichen bedeutet
es, dass fallweise beispielsweise Zwischenlagen oder ergänzende Halterungen vorgesehen
sein können, welche die Bodenplatten zusätzlich halten oder tragen.
[0007] Dabei ist von Vorteil, dass ein belastbarer Bodenrahmen entsteht, der wegen seiner
Struktur einfach anpassbar und belastbar ist.
[0008] Die seitlichen Bodenträger sind beispielsweise als U-Träger ausgebildet. Das können
handelsübliche Baustahlprofile sein oder es können aus Blechprofil geformte Träger
sein. Die Träger können auch aus Aluminium geformt sein. Dadurch werden sie besonders
leicht. Der vordere und hintere Querträger kann beispielsweise ein L-förmiges Profil
sein. Vorzugsweise sind die beiden Querträger identisch, das heisst baugleich. Sie
sind dadurch austauschbar, was einer Verwechslung vorbeugt.
[0009] Vorzugsweise sind die Zwischenträger in Bezug auf die beiden seitlichen Bodenträger
derart angeordnet, dass die Bodenplatten von zumindest einem der beiden seitlichen
Bodenträger und zumindest einem der zwei Zwischenträger gestützt sind.
[0010] Dabei ist von Vorteil, dass eine Last der Bodenplatten über mehrere Tragpunkte oder
Traglinien aufgenommen werden kann. Bodenplatten, welche sich über eine gesamte Breite
des Bodenrahmens erstrecken sind mehrfach gestützt. Besonders vorteilhaft ist jedoch,
dass sich Bodenplatten nicht über die gesamte Breite des Bodenrahmens erstrecken müssen.
Sie können deswegen mehrteilig oder mit Durchbrüchen ausgeführt sein. Dabei ist von
Vorteil, dass die Bodenplatten lokal auf Bedürfnisse des Montageprozesses angepasst
werden können. Es können Durchführungen für ein Hebezeug, für Werkzeuge und andere
Hilfsmittel realisiert werden, ohne dass spezielle Bodenplatten eingesetzt werden
müssen.
[0011] Da die Bodenplatten auf den Zwischenträgern aufliegen, verbleibt in jedem Fall eine
genügende Tragfähigkeit.
[0012] Vorzugsweise ist eine Länge der zumindest zwei Zwischenträger kürzer als eine Länge
der zwei seitlichen Bodenträger, so dass die Zwischenträger in eingebautem Zustand
der Montagebühne vollständig innerhalb des Aufzugschachts sind. Alternativ oder ergänzend
kann eine Höhe des Zwischenträgers kleiner als eine Höhe der zwei seitlichen Bodenträger
gewählt sein. Die zumindest zwei Zwischenträger sind dabei derart mit dem vorderen
und dem hinteren Querträger verbunden, dass eine durch obere Auflagen der seitlichen
Bodenträger und der Zwischenträger bestimmte, gemeinsame Auflageebene entsteht.
[0013] Dabei ist von Vorteil, dass ein Schwellenbereich der Zugangsetage im Bereich der
Zwischenträger frei ist. Dies bedeutet, dass der Schwellenbereich zur Befestigung
oder Stützung von Aufzugs- oder Montagebauteilen verwendbar oder zugänglich ist.
[0014] In der ersten Ausführungsart, wenn die Länge der zumindest zwei Zwischenträger kürzer
als die Länge der zwei seitlichen Bodenträger ist, kann eine Form der Zwischenträger
und der seitlichen Bodenträger gleich sein, das heisst sie können mit gleicher Höhe
ausgeführt sein.
[0015] Gemäss der alternativen Ausführung, wenn die Höhe des Zwischenträgers kleiner als
die Höhe der zwei seitlichen Bodenträger gewählt ist, kann beispielsweise die Länge
der Zwischenträger und der seitlichen Bodenträger gleich gewählt werden. Trotzdem
liegen dabei die Zwischenträger über dem Boden der Zugangsetage, da sie weniger hoch
sind. Selbstsprechend können natürlich die Zwischenträger kürzer als die seitlichen
Bodenträger sein und gleichzeitig auch weniger hoch. Damit wird ein Freiraum im Schwellenbereich
vergrössert.
[0016] Die Bodenplatten sind längsförmige Plattenelemente, die sich im Wesentlichen oder
grundsätzlich über eine gesamte Breite des Bodenrahmens erstrecken. Dabei sind diese
Bodenplatten von den beiden seitlichen Bodenträgern und den zwei Zwischenträgern gestützt.
Im Bedarfsfall können diese längsförmigen Plattenelemente zur Bildung eines oder des
vorgenannten Durchlasses zweigeteilt, gekürzt oder ausgeschnitten sein. Die längsförmigen
Plattenelemente können beispielsweise Holzbretter oder Holztafeln sein. Diese können
vor Ort bearbeitet werden. Es sind aber auch vorbereitete Elemente, wie Aluminiumplatten
oder Gitterroste denkbar, die dann mit Vorteil vorbereitet angeliefert werden.
[0017] Dabei ist es insgesamt von Vorteil, dass der Bodenrahmen flexibel, entsprechend der
geforderten Abmessungen bereitgestellt werden kann und dass bauspezifische Anforderungen
und Begebenheiten einfach erfüllt werden können.
[0018] Vorzugsweise sind die beiden Zwischenträger derart angeordnet, dass zwischen den
beiden Zwischenträgern ein Montageträger, vorzugsweise ein länglich geformter Montageträger,
angeordnet werden kann, der sich von einem Schwellenbereich der Schachtöffnung schräg
nach oben in den Aufzugsschacht erstreckt.
[0019] Ein typischer derartiger Montageträger ist aus der in der Einleitung bezeichneten
US8646224 bekannt. Der Montageträger wird im Schwellenbereich der Schachtöffnung gestützt und
gegen eine rückseitige Wand des Aufzugschachts gelegt. Die beiden Zwischenträger können
entsprechend dem Platzbedarf des Montageträgers angeordnet werden und die Bodenplatten
können entsprechend an- und eingepasst werden, dass die Arbeitsbühne um den Montageträger
weiterhin benutzt und betreten werden kann. Weiter vorzugsweise ist der Durchlass
in den Bodenplatten derart angeordnet ist, dass der längliche Montageträger die Bodenplatten
im Bereich des Durchlasses durchdringen kann, wobei der Durchlass vorzugsweise in
einem vorderen Bereich der Montagebühne, im Wesentlichen nahe dem Schwellenbereich
angeordnet ist.
[0020] Dabei ist von Vorteil, dass die Arbeitsbühne trotz Montageträger optimal angeordnet
werden kann und dass sie sogar zur Montage des Montageträgers selbst schon genutzt
werden kann.
[0021] Vorzugsweise liegt der hintere Querträger, der am Ende des in den Aufzugsschacht
hineinragenden Bodenrahmens angeordnet ist, auf den seitlichen Bodenträgern auf und
ist mit diesen verbunden. Weiter sind an den seitlichen Bodenträgern des Bodenrahmens
vorteilhafterweise Aussen-Führungsleisten angeordnet, so dass die Bodenplatten auf
den seitlichen Bodenträgern aufliegend und durch die Aussen-Führungsleisten geführt
in den Bodenrahmen einschiebbar sind. Der hintere Querträger bildet hierbei vorzugsweise
einen hinteren Anschlag für die Bodenplatten.
[0022] Dabei ist von Vorteil, dass als Bodenplatte einfache Platten verwendbar sind, da
sie durch die Aussen-Führungsleisten und den hinteren Querträger geführt und positioniert
sind. Das ist kostengünstig, da dies beispielsweise Holzeinlagen sein können.
[0023] Vorzugsweise ist an den beiden Zwischenträgern im Bereiche des Durchlasses jeweils
zumindest eine Innen-Führungsleiste angeordnet, so dass die zweigeteilten oder gekürzten
längsförmigen Platten oder Bretter jeweils auf einem der seitlichen Bodenträger und
einem der beiden Zwischenträger aufliegend und durch die Aussen- und Innen-Führungsleiste
geführt in den Bodenrahmen einschiebbar sind.
[0024] Das ist von Vorteil, da damit die Bodenplatten unabhängig von einem im Durchlass
angeordneten Gegenstand in ihrer Lage positioniert und gehalten sind.
[0025] Vorzugsweise umfasst die Montagebühne ein Geländer und vorteilhafterweise eine auf
das Geländer abgestimmte verschieb- und entfernbare Zusatzplattform. Das Geländer
ist aussenseitig am Bodenrahmen der Montagebühne befestigt und die Zusatzplattform
ist am Geländer anbringbar. Die Zusatzplattform ist oberhalb des Geländers anbringbar,
und zwar vorteilhafterweise derart, dass sie das Geländer und den Bodenrahmen seitlich
überragt. Die Zusatzplattform weist einen Zustieg auf, welcher ein Betreten der Zusatzplattform
von der Montagebühne her ermöglicht.
[0026] Vorzugsweise sind Befestigungselemente, wie Muttern, Einsteckhülsen und so weiter
im Bodenrahmen vormontiert oder eingearbeitet, so dass die verwendeten Bauteile einfach
befestigt werden können.
[0027] Das ist von Vorteil, da mittels des Geländers eine sichere Arbeitsumgebung geschaffen
werden kann und die Zusatzplattform ermöglicht ein Arbeiten in einem oberen Bereich
des Aufzugschachts. Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn Hilfsmittel zum Ausrichten
von Führungsschienen oder ein Hubgerät und so weiter montiert werden müssen.
[0028] Vorzugsweise überragen die über die Breite der Montagebühne angeordneten Geländersegmente
und der vordere und der hintere Querträger die Montagebühne. Damit ist eine Anpassung
der Montagebühne an unterschiedliche Schachtabmessungen realisierbar. Eine Breitenvariation
ist möglich, da die über die Breite der Montagebühne angeordneten Geländersegmente
und der vordere und der hintere Querträger die Montagebühne mehr oder weniger überragen
können und eine Tiefenvariation ist möglich, da die Montagebühne mehr oder weniger
in den Aufzugsschacht eingefahren werden kann. Es liegt dann lediglich ein entsprechend
kleinerer oder grösserer Überstand auf der gebäudeseitigen Bodenfläche auf.
[0029] Vorzugsweise umfasst die Montagebühne zumindest einen ersten und einen zweiten Pfosten,
welche je beidseitig der Schachtöffnung angeordnet sind, wobei der Bodenrahmen im
unteren Bereich mit den beiden Pfosten verbindbar oder fixierbar ist. Der Bodenrahmen
ist weiter mittels zumindest zwei seitlichen, vorzugsweise jeweils zweiteiligen Zugstreben,
zum oberen Bereich der Pfosten verbunden. Damit ist eine einfache Tragstruktur gegeben,
welche geeignet ist die Lasten der Montagebühne im Wesentlichen in die schachtöffnungsseitige
Wand einzuleiten.
[0030] Das ist vorteilhaft, da einerseits die Pfosten eine gute Krafteinleitung in eine
gebäudeseitige Struktur ermöglichen. Die zweiteiligen Zugstreben ermöglichen eine
Befestigung an den Pfosten und den Bodenrahmen vor einem Einschieben in den Aufzugsschacht.
Der Bodenrahmen wird dadurch direkt in einer Endlage gehalten, wenn die zweiteiligen
Zugstreben ihre gestreckte Lage erreicht haben.
[0031] Vorzugsweise weist der erste und der zweite Pfosten zumindest je eine Halterung zur
Aufnahme mindestens einer Barriere auf. Diese Halterungen sind derart ausgeführt,
dass die mindestens eine Barriere von oben in die Halterungen einschiebbar und durch
anheben der Barriere wiederum entfernbar ist. Vorteilhafterweise sind an dem ersten
und dem zweiten Pfosten mehrere über eine Höhe der Pfosten verteilte Halterungen angeordnet,
welche jeweils paarweise zur Aufnahme mindestens einer Barriere gestaltet sind. Die
mindestens eine Barriere ist dabei von oben in die Halterung einschiebbar und sie
ist durch Anheben der Barriere wiederum entfernbar. Entsprechend einer Verteilung
der Halterungen sind vorzugsweise mehrere Barrieren übereinander über eine Höhe der
Pfosten verteilt angebracht.
Die Barrieren können allenfalls mit Warntafeln versehen sein, die im generellen von
einem Betreten der Arbeitsplattform warnen. An den Barrieren und den entsprechenden
Halterungen am Pfosten können auch Schlösser vorgesehen sein, die ein Entfernen derselben
nur mit entsprechendem Schlüssel erlauben.
[0032] Das ist vorteilhaft, da damit einem versehentlichen oder missbräuchlichen Betreten
des Aufzugschachts wirksam vorgebeugt ist. Dies erhöht die Gesamtsicherheit auf der
Baustelle.
[0033] Im Gesamten betrachtet ist unter Anwendung der aufgezeigten Gestaltungsmöglichkeiten
der Montagebühne eine flexible, auf die Grössenverhältnisse des Aufzugschachts und
vorhandenes Montagematerial abgestimmte Ausgestaltung der Montagebühne ermöglicht,
wobei das Material für weitere Installationsarbeiten wiederverwendbar ist.
[0034] Eine derartige Montagebühne lässt sich vorzugsweise wie folgt montieren:
In einem ersten Schritt können die zwei seitlichen Bodenträger auf einem Boden der
Zugangsetage ausgelegt werden, wobei die beiden seitlichen Bodenträger entsprechend
einer Breite der Montagebühne und einer Breite der Schachtöffnung voneinander distanziert
gelegt sind. Vorzugsweise werden die zwei seitlichen Bodenträger dabei derart gelegt,
dass die seitlichen Bodenträger geringfügig in den Aufzugsschacht hineinragen.
[0035] Anschliessend wird der hintere Querträgers auf den seitlichen Bodenträgern aufgelegt
und befestigt. Der hintere Querträger wird dabei an den dem Aufzugsschacht zugewandten
Enden der seitlichen Bodenträger angeordnet, beziehungsweise an den in den Aufzugsschacht
hineinragenden Enden der seitlichen Bodenträger aufgelegt und befestigt.
[0036] Die zumindest zwei Zwischenträger können nun zwischen den zwei seitlichen Bodenträgern
ausgelegt und an dem hinteren Querträger befestigt werden. Die Befestigung erfolgt
vorzugsweise derart, dass der hintere Querträger auf den zwei Zwischenträgern aufliegt.
[0037] Vorzugsweise können die zwei seitlichen Bodenträger nun zusammen mit den mittels
des hinteren Querträgers zu den seitlichen Bodenträgern verbundenen zumindest zwei
Zwischenträgern in den Aufzugsschacht eingeschoben werden. Das Einschieben erfolgt
soweit, dass die zumindest zwei Zwischenträger weiterhin auf dem Boden der Zugangsetage
aufliegen, jedoch Befestigungspunkte zum Befestigen eines vorderen Querträgers an
den seitlichen Bodenträgern innerhalb des Aufzugsschachts sind. Im Zusammenhang mit
dem Einschieben werden vorteilhafterweise auch bereits erste Bodenplatten aufgelegt.
[0038] Der vordere Querträger kann nun an den seitlichen Bodenträgern befestigt werden.
Der vordere Querträger wird dabei vorteilhafterweise von unten an den Bodenträgern
befestigt. Damit ist die obere Auflagefläche der Träger frei zur Auflage der Bodenplatten.
[0039] Die zumindest zwei Zwischenträger werden ebenfalls an dem vorderen Querträger derart
befestigt, dass auch sie auf dem vorderen Querträgers aufliegen. Abhängig von der
geometrischen Ausgestaltung der Zwischenträger liegen sie dabei indirekt über Zwischenbefestigungswinkel
oder Stützelemente auf dem Querträger auf oder sie sind direkt auf dem vorderen Querträger
aufgelegt. Auf jeden Fall erfolgt die Befestigung derart, dass eine durch obere Auflagen
der seitlichen Bodenträger und der Zwischenträger bestimmte gemeinsame Auflageebene
entsteht.
[0040] Der nun im Wesentlichen komplette Bodenrahmen mit den zwei seitlichen Bodenträgern
und den mittels des hinteren und des vorderen Querträgers zu den seitlichen Bodenträgern
verbundenen zumindest zwei Zwischenträgern kann nun in den Aufzugsschacht eingeschoben
werden, bis eine gewünschte Arbeitslage des durch diese Teile gebildeten Bodenrahmens
erreicht ist.
[0041] Das Einschieben des Bodenrahmens, wie auch das Einbringen von Teilen, wie Querträger
oder ähnlichem erfolgt vorteilhafterweise immer unter Verwendung geeigneter Sicherungselemente,
wie beispielsweise von Sicherungsseilen. Damit werden Teile, die in den Aufzugsschacht
eingeschoben werden, gegen Absturz gesichert.
[0042] Sofern der Bodenrahmen zuerst auf dem Boden der Zugangsetage komplett zusammengebaut
wird, erfolgt natürlich das Einschieben in den Schacht zum Schluss der Vorgänge. Das
stufenweise Einschieben, dass also bereits zu Beginn die beiden seitlichen Bodenträger
geringfügig in den Aufzugsschacht eingeschoben werden, hat den Vorteil, dass der hintere
Querträger länger als eine Zugangsbreite der Schachtöffnung sein kann. Es können somit
Standardlängen derartiger Querträger bereitgestellt werden, die dann bei der Montage
seitlich über die Bodenträger hinaus vorstehen. Derselbe Vorteil ergibt sich dann
sinngemäss auch bei der Montage des vorderen Querträgers. Das Auflegen oder Einschieben
von Bodenplatten auf den Bodenrahmen erfolgt wahlweise entweder zum Abschluss, das
heisst wenn der Bodenrahmen in den Aufzugsschacht eingeschoben ist, oder stufenweise
während dem Zusammenbau der Montagebühne.
[0043] Weitere sinnvolle oder je nach Detailausführung der Montagebühne erforderliche Montageschritte,
wie ein optionales Anbringen einer Seilsicherung, welche das in den Aufzugsschacht
hineinragende Ende des Bodenrahmens an einer Seiten- oder Rückwand des Aufzugsschachts
stabilisiert und sichert, oder ein Befestigen von Aussen-Führungsleisten an den seitlichen
Bodenträgern, oder ein Anbringen von Fussschutzleisten und einem Geländer am Bodenrahmen
erfolgen im Rahmen des Zusammenbaus der Montagebühne. Optional bedeutet, dass diese
abhängig von Abmessungen, Belastung, oder nach Vorgaben benutzt oder weggelassen werden
kann.
[0044] Seitliche Pfosten und Zugstreben, welche vorzugsweise zur Halterung und Befestigung
des Bodenrahmens verwendet werden, werden in geeigneten Montageschritten in den Montageprozess
eingebettet.
[0045] Mittels der dargestellten Methode und dem entsprechenden Bodenrahmen lässt sich so
eine Montagebühne von ausserhalb des Aufzugschachts zusammenbauen und im Aufzugsschacht
platzieren, so dass eine sichere temporäre Montagebühne entsteht, die zur anschliessenden
Montage von Aufzugsausrüstung in einem Aufzugsschacht verwendet werden kann. Selbstverständlich
kann eine derartige Montagebühne auch verwendet werden, wenn Revisions- oder Renovationstätigkeiten
in einem Aufzugsschacht durchgeführt werden müssen.
[0046] Eine derartige Montagebühne lässt sich wie schon erwähnt einfach anpassen, wenn spezifische
Montageeinrichtungen im Aufzugsschacht gefordert sind. Eine solche Montageeinrichtung
ist beispielsweise der in der Einleitung bezeichnete und aus der
US8646224 bekannte Montageträger. Im Folgenden ist anhand dieses Beispiels erläutert, wie eine
bereits installierte Montagebühne für einen derartigen Montageträger angepasst werden
kann.
[0047] Dieser beispielhafte Montageträger soll die Montagebühne durchdringen. Dazu wird
demzufolge ein Durchdringungsort an dem der Montageträger eine Bodenplatte der Montagebühne
durchdringen soll festgelegt und bezeichnet. Die bereits montierten Bodenplatten werden,
beginnend bei der gebäudeseitigen Schwelle bis über den Durchdringungsort an dem der
Montageträger die Bodenplatte der Montagebühne durchdringen soll, entfernt. Dann kann
der Montageträger in den Aufzugsschacht eingelegt oder eingeschwenkt werden, so dass
er zwischen den zwei Zwischenträgern des Bodenrahmens der Montagebühne durchgeführt
ist. Begleitend können allfällige Führungsleisten an den zwei Zwischenträgern, im
Bereiche des Durchdringungsorts an dem der Montageträger die Bodenplatte der Montagebühne
durchdringt, angebracht werden. Zum Abschluss können nun die entfernten Bodenplatten
entsprechend dem bezeichneten Durchdringungsort angepasst werden und dann wiederum
im Bodenrahmen ein- oder aufgelegt werden. Die angepassten oder gekürzten Bodenplatten
liegen nun sicher auf den seitlichen Bodenträgern und den Zwischenträgern auf.
[0048] Somit steht gesamthaft eine einfach zu montierende, flexible und an weitere Bauelemente
anpassbare temporäre Montagebühne zur Verfügung.
[0049] Im Folgenden werden nun die Erfindungsgedanken anhand eines Beispiels im Zusammenhang
mit den Figuren erläutert.
[0050] Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Ansicht eines Bodenrahmens einer Montagebühne mit Hauptbestandteilen,
- Fig. 2:
- eine Darstellung zur Montage eines hinteren Querträgers und von Zwischenträgern des
Bodenrahmens,
- Fig. 3:
- eine Darstellung eines weiteren Montageschritts mit einem teilweisen Einschieben des
Bodenrahmens in einen Aufzugsschacht,
- Fig. 4:
- eine Darstellung zur Montage eines vorderen Querträger des Bodenrahmens,
- Fig. 5:
- eine Detailansicht zur Befestigung der Zwischenträger am vorderen Querträger,
- Fig. 6:
- eine Darstellung zur Montage von weiteren Teilen der Montagebühne,
- Fig. 7:
- eine Darstellung einer im wesentlichen kompletten Montagebühne mit Zusatzplattform,
- Fig. 8:
- eine Anpassung der Montagebühne zum Einbau eines Montageträgers,
- Fig. 9:
- eine komplette Montagebühne mit Zusatzplattform zusammen mit einem montierten Montageträger.
[0051] In den Figuren sind für gleichwirkende Teile über alle Figuren hinweg dieselben Bezugszeichen
verwendet.
[0052] Eine Montagebühne 7 umfasst als Hauptbestandteil, wie in Figur 1 dargestellt, einen
mit Bodenplatten 8 belegten oder belegbaren und nach der Montage begehbaren Bodenrahmen
9. Der Bodenrahmen 9 oder überhaupt die gesamte Montagebühne 7 ist im Wesentlichen
symmetrisch aufgebaut. In den Figuren ist von symmetrischen Teilen, der Übersicht
halber, in der Regel jeweils nur eines bezeichnet.
Der Bodenrahmen 9 beinhaltet zwei seitliche, symmetrisch angeordnete Bodenträger 10,
welche sich im Wesentlichen über eine Tiefe der Montagebühne 7 erstrecken. Bei den
seitlichen Bodenträgern 10 handelt es sich im Beispiel um U-Profile und in diesen
Profilen sind entsprechende Befestigungslöcher oder Befestigungsteile, wie Gewindemuttern
oder ähnliches, vorgesehen.
Ein hinterer Querträger 12 verbindet die beiden seitlichen Bodenträger 10 an einem
Ende miteinander. Der hintere Querträger 12 ist in einer Standardlänge bereitgestellt.
Je nach Breite einer Schachtöffnung 2, durch welche der Bodenrahmen 9 in den Aufzugsschacht
1 geschoben werden muss, überragt der hintere Querträger 12 die seitlichen Bodenträger
10 entsprechend. Der hintere Querträger 12 ist auf die seitlichen Bodenträger 10 aufgelegt.
Im Beispiel ist der hintere Querträger 12 als L-Profil ausgeführt, wobei ein Schenkel
des L-Profils auf dem seitlichen Bodenträger 10 befestigt ist und der andere Schenkel
einen Anschlag für die Bodenplatten 8 bildet, welche auf den seitlichen Bodenträgern
10 aufliegen.
Ein vorderer Querträger 11 verbindet die beiden seitlichen Bodenträger 10 in einem
vorderen Bereich des Bodenrahmens 9 miteinander. Der vordere Bereich liegt nahe der
Schachtöffnung 2. Der vordere Querträger 11 ist in der dargestellten Ausführung baugleich
zum hinteren Querträger 12 ausgeführt. Er ist jedoch von unten an den seitlichen Bodenträgern
10 befestigt, wodurch er eine durch obere Flächen der seitlichen Bodenträger 10 definierte
Auflage nicht behindert.
[0053] Parallel zu den beiden seitlichen Bodenträgern 10 sind zwei Zwischenträger 13 angeordnet.
Die beiden Zwischenträger 13 sind im Wesentlichen vom vorderen Querträger 11 und vom
hinteren Querträger 12 getragen. Hierbei ist, analog zu den seitlichen Bodenträgern
10, der hintere Querträger 12 auf den Zwischenträgern 13 und der vordere Querträger
11 unterhalb der Zwischenträger 13 angeordnet. Die seitlichen Bodenträger 10 und die
Zwischenträger 13 bilden so eine gemeinsame im Wesentlichen plane Auflagefläche für
die Bodenplatten 8, so dass die Bodenplatten 8 von den beiden seitlichen Bodenträgern
10 und den zumindest zwei Zwischenträgern 13 gestützt sind.
[0054] Die seitlichen Bodenträger 10 liegen im montierten Zustand mit ihrem vorderen Ende
weiterhin auf einer gebäudeseitigen Bodenfläche 4 auf. Im Bereich des vorderen Endes
sind die seitlichen Bodenträger 10 mit Pfosten 18 verbunden. Die Pfosten 18 sind beidseitig
der Schachtöffnung an einem Mauer- oder Wandwerk des Gebäudes befestigt, so dass sie
Haltekräfte in das Gebäude einleiten können. Zwei Zugstreben 19 sind an einem Ende
an einem oberen Bereich der Pfosten 18 befestigt und mit einem anderen Ende an einem
hinteren Bereich des Bodenrahmens 9 befestigt, so dass sie den Bodenrahmen 9 zusammen
mit den zugehörigen Bauelementen und einer Montagebühnenlast tragen können.
Anstelle der Pfosten 18 könnten natürlich die seitlichen Bodenträger 10 und auch die
Zugstreben 19 direkt am Mauerwerk des Gebäudes befestigt sein.
[0055] Im ausgeführten Beispiel von Figur 1 sind an den seitlichen Bodenträgern 10 Aussenführungsleisten
16 befestigt. Diese bilden eine Halterung für die Bodenplatten 8, welche auf die seitlichen
Bodenträger 10 und Zwischenträger 13 aufgelegt und in die durch die Aussenführungsleisten
16 definierten Halterungen eingeschoben werden können. Im Beispiel sind andeutungsweise
drei Bodenplatten 8 eingelegt. Die Bodenplatten 8 bestehen aus Holztafeln oder Holzplatten.
[0056] Eine Montage der Montagebühne kann im Wesentlichen im Bereiche der Schachtöffnung
2 von ausserhalb des Aufzugschachts 1 erfolgen. Dazu sind die beiden seitlichen Bodenträger
10, wie in Fig. 2 ersichtlich, auf der gebäudeseitigen Bodenfläche 4 ausgelegt, so
dass sie entsprechend einer Breite der Montagebühne 7 und einer Breite der Schachtöffnung
2 distanziert sind und dass sie geringfügig über einen Schwellenbereich 3 in den Aufzugsschacht
1 hineinragen.
[0057] Der hintere Querträger 12 kann in den Aufzugsschacht 1 eingeschwenkt und auf den
seitlichen Bodenträgern 10 aufgelegt werden. Dementsprechend ist der hintere Querträger
12 in Fig. 2 auf den seitlichen Bodenträgern 10 aufgelegt und er ist mit den seitlichen
Bodenträgern 10 fest verbunden, im Beispiel verschraubt. Der hintere Querträger 12
ist an dem Aufzugsschacht 1 zugewandten Enden der seitlichen Bodenträger 10 angeordnet.
[0058] Weiter sind die zumindest zwei Zwischenträger 13 zwischen den zwei seitlichen Bodenträgern
10 ausgelegt und sie sind ebenfalls an dem hinteren Querträger 12 derart befestigt,
dass der hintere Querträger 12 auf den zwei Zwischenträgern 13 aufliegt. Die Verbindung
von Zwischenträger 13 und hinterem Querträger 12 erfolgt bevorzugt mittels lösbaren
Verbindungselementen 25, wie Schrauben und Muttern mit erforderlichen Zwischenlagen.
Auch die übrigen Befestigungen sind in der Regel mittels derartigen Verbindungselementen
25 ausgeführt, auch wenn dies in den Figuren nicht immer explizit bezeichnet ist.
[0059] Im Beispiel werden nun, wie in Fig. 3 dargestellt, am schachtseitigen Ende der seitlichen
Bodenträger 10 und dem hinteren Querträger 12 erste Teile eines Geländers 22 befestigt
und an den seitlichen Bodenträgern 10 werden Aussen-Führungsleisten 16 montiert. Erste
Bodenplatten 8 werden auf den seitlichen Bodenträger 10 und den Zwischenträgern 13
aufgelegt. An den Bodenträgern 10 werden Zugstreben 19, welche für die zukünftige
Halterung der Montagebühne 7 bestimmt sind, befestigt oder vormontiert.
[0060] Derart vorbereitet wird der Bodenrahmen 9 mit den vormontierten Teilen weiter in
den Aufzugsschacht 1 eingeschoben. Zum Zwecke des Einschiebens werden in der Regel
Hilfsseile (nicht dargestellt) verwendet, mittels deren der Bodenrahmen 9 gesichert
wird. Der Bodenrahmen 9 wird soweit in den Aufzugsschacht 1 eingeschoben, bis entweder
eine gewünschte Arbeitstiefe erreicht ist oder, siehe Figur 4, soweit in den Aufzugsschacht
1 eingeschoben, dass die beiden Zwischenträger 13 weiterhin im Schwellenbereich 3
der Schachtöffnung 2 teilweise aufliegen.
[0061] In dieser Arbeitsposition kann der vordere Querträger 11 in den Aufzugsschacht 1
eingefahren und unterhalb der beiden seitlichen Bodenträger 10 mit diesen verbunden
beziehungsweise fest verschraubt werden. Die beiden Zwischenträger 13 können ebenso
auf dem vorderen Querträger 11 befestigt werden.
Im Beispiel ist eine Höhe der Zwischenträger 13 geringer als eine Höhe der seitlichen
Bodenträger 10. Um trotzdem eine über die seitlichen Bodenträger 10 und die Zwischenträger
13 plane Auflagefläche zu erhalten, werden die Zwischenträger 13, wie im Ausschnitt
von Figur 5 dargestellt, über ein Stützelement 14 beziehungsweise je ein Stützelement
14 und entsprechende Verbindungselemente 25 zum vorderen Querträger 11 verbunden.
[0062] Der Bodenrahmen 9 kann nun, sofern nicht schon ausgeführt in die gewünschte Arbeitstiefe
fertig eingeschoben werden und der Bodenrahmen 9 kann, wie in Figur 6 dargestellt,
im unteren Bereich direkt mit den Pfosten 18 und mittels der Zugstreben 19 am oberen
Bereich der Pfosten 18 befestigt werden. Damit können Lasten der Montagebühne in eine
Struktur des Gebäudes eingeleitet werden. Die Befestigungen sind geometrisch variierbar
beziehungsweise unterschiedlich anordenbar, so dass möglichst viele Abmessungen mit
gleichem Material bereitgestellt werden können.
[0063] Auf den Bodenrahmen 9 beziehungsweise die seitlichen Bodenträger 10 und die Zwischenträger
13 (in Figur 6 unsichtbar) können nun übrige Bodenplatten 8 aufgelegt werden, Verbindungselemente
können festgezogen werden und der Bodenrahmen 9 kann mit übrigen Teilen des Geländers
22, Fussschutzleisten 23 und so weiter fertiggestellt werden. Im Beispiel wird der
Bodenrahmen 9 beziehungsweise die Montagebühne 7 am schachtseitigen Ende des Bodenrahmens
9 mit einer zusätzlichen Seilsicherung 24 an Wänden 5, 6 des Aufzugschachts 1 befestigt.
Damit ist die Montagebühne 7 auch bei grossen Lasten sicher.
[0064] Eine Zusatzplattform 26 kann weiter, wie in Figur 7 dargestellt, auf der Montagebühne
7 platziert werden und weitere Teile des Geländers 22, sofern dies nicht schon vorgängig
fertiggestellt ist, komplettieren die Montagebühne.
[0065] Wie ebenso in Figur 7 ersichtlich sind an den Pfosten 18 Halterungen 20 angebracht.
In diese Halterungen sind im Bedarfsfall Barrieren 21 eingehängt, welche einem versehentlichen
Betreten der Montagebühne vorbeugen. In Figur 7 ist weiter angedeutet, dass die Bodenplatten
8 im Bedarfsfall mit einem Durchlass 28 versehen werden können.
[0066] Eine derartige temporäre Montagebühne 7 ist vorgesehen, um Aufzugsausrüstung in einem
Aufzugsschacht 1 zu montieren. Die Montagebühne 7 kann im Bereiche einer Schachtöffnung
2 angeordnet zu werden, so dass die Montagebühne 7 teilweise auf einer gebäudeseitigen
Bodenfläche 4 (Figur 3) aufliegt und teilweise in den Aufzugsschacht 1 hineinragt.
[0067] Je nach Zweck und Art des zu installierenden Materials kann die Montagebühne 7 entsprechend
angepasst werden. Eine mögliche Anpassung ist anhand der Figuren 8 und 9 erläutert.
Hierbei geht es darum einen Montageträger 29, wie er in der in der Einleitung erwähnten
US8646224 erläutert ist, im Zusammenhang mit der Montagebühne 7 anzuordnen.
[0068] Der Montageträger 29 ist derart angeordnet, dass er die Bodenplatten 8 der Montagebühne
7 quert. Dazu wird, wie in Figur 7 angedeutet, ein Durchdringungsort oder der Durchlass
28 festgelegt und die Bodenplatten 8 werden in diesem Bereich entfernt. Anschliessen
kann der Montageträger 29 in den Aufzugsschacht eingebracht werden, so dass er zwischen
den zwei Zwischenträgern 13 der Montagebühne 7 durchgeführt ist. Der Montageträger
29 verläuft ausgehend vom Schwellenbereich 3 der Schachtöffnung 2 schräg nach oben,
so dass er sich an einer Rückwand 6 des Aufzugschachts 1 abstützt.
[0069] Die Bodenplatten 8 werden entsprechend dem Durchlass 28 gekürzt oder ausgeschnitten
und sie werden seitlich des Montageträgers 29 wiederum, wie in Figur 8 dargestellt,
auf jeweils einen der seitlichen Bodenträger 10 und einen der beiden Zwischenträger
13 aufgelegt. Diese gekürzten Bodenplatten 8.1 sind dann von genau einem der seitlichen
Bodenträger 10 und von genau einen der beiden Zwischenträger 13 gestützt. In der Regel
sind dann diese gekürzten Bodenplatten 8.1 aussen durch die Aussen-Führungsleiste
16 seitlich gehalten und auf der Innenseite durch den Montageträger 29 gegen rutschen
gesichert. Allenfalls können auch beim Zwischenträger 13 Innen-Führungsleisten befestigt
werden, welche dann die Bodenplatten 8 in diesem Bereich sichern. Die angepasste Montagebühne
7 ist, wie in Figur 9 dargestellt, wiederum als vollwertige Montagebühne 7 benutz-
und betretbar.
[0070] Die dargestellten Anordnungen können vom Fachmann variiert werden. Die Verbindungselemente
können allenfalls teilweise auch durch Steck- oder Klemmverbindungen ersetzt werden.
1. Temporäre Montagebühne zur Montage von Aufzugsausrüstung in einem Aufzugsschacht,
wobei die Montagebühne (7) ausgeführt ist, um im Wesentlichen im Bereiche einer Schachtöffnung
(2) angeordnet zu werden, so dass die Montagebühne (7) teilweise auf einer gebäudeseitigen
Bodenfläche (4) aufliegt und teilweise in den Aufzugsschacht (1) hineinragt,
wobei die Montagebühne (7) einen Bodenrahmen (9) sowie Bodenplatten (8) umfasst, welche
Bodenplatten (8) auf den Bodenrahmen (9) aufgelegt oder in diesen eingelegt sind,
und
wobei der Bodenrahmen (9) zwei seitliche Bodenträger (10) beinhaltet wobei der Bodenrahmen
(9) weiter zumindest einen vorderen Querträger (11) und einen hinteren Querträger
(12) beinhaltet, welche Querträger (11, 12) jeweils die beiden seitlichen Bodenträger
(10) miteinander verbinden, und
der Bodenrahmen (9) weiter zumindest zwei Zwischenträger (13) beinhaltet, welche parallel
zu den beiden seitlichen Bodenträgern (10) angeordnet sind und welche im Wesentlichen
vom vorderen und vom hinteren Querträger (11, 12) getragen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Bodenplatten (8) ein längsförmiges Plattenelement ist, das sich
im Wesentlichen über eine gesamte Breite des Bodenrahmens (9) erstreckt, und das von
den beiden seitlichen Bodenträgern (10) und den zumindest zwei Zwischenträgern (13)
gestützt ist, wobei zumindest eine der Bodenplatten (8) im Bereich zwischen den zumindest
zwei Zwischenträgern (13) zweigeteilt ist, und wobei die zumindest eine zweigeteilte
Bodenplatte (8.1) im Bereich eines Durchlasses (28) im Wesentlichen von genau einem
seitlichen Bodenträger (10) und genau einem der Zwischenträger (13) getragen ist.
2. Temporäre Montagebühne gemäss Anspruch 1, wobei
eine Länge der zumindest zwei Zwischenträger (13) kürzer als eine Länge der zwei seitlichen
Bodenträger (10) ist, so dass die Zwischenträger (13) in eingebautem Zustand der Montagebühne
(7) vollständig innerhalb des Aufzugschachts (1) sind, und/oder eine Höhe des Zwischenträgers
(13) kleiner als eine Höhe der zwei seitlichen Bodenträger (10) ist und die zumindest
zwei Zwischenträger (13) derart mit dem vorderen und dem hinteren Querträger (11,
12) verbunden sind, dass eine durch obere Auflagen der seitlichen Bodenträger (10)
und der Zwischenträger (13) bestimmte gemeinsame Auflageebene entsteht.
3. Temporäre Montagebühne gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Zwischenträger
(13) in Bezug auf die beiden seitlichen Bodenträger (10) derart angeordnet sind, dass
die Bodenplatten (8, 8.1) von zumindest einem der beiden seitlichen Bodenträger (10)
und zumindest einem der zwei Zwischenträger (13) gestützt sind.
4. Temporäre Montagebühne gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die beiden Zwischenträger
(13) derart angeordnet sind, dass zwischen den beiden Zwischenträgern (13) ein Montageträger
(29) angeordnet werden kann, der sich von einem Schwellenbereich (3) der Schachtöffnung
(2) schräg nach oben in den Aufzugsschacht (1) erstreckt.
5. Temporäre Montagebühne gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Durchlass (28)
in den Bodenplatten (8, 8.1) derart angeordnet ist, dass der Montageträger (29) die
Bodenplatten (8, 8.1) im Bereich des Durchlasses (28) durchdringen kann, wobei der
Durchlass (28) vorzugsweise in einem vorderen Bereich der Montagebühne (7), im Wesentlichen
nahe dem Schwellenbereich (3) angeordnet ist.
6. Temporäre Montagebühne gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der hintere Querträger
(12), der am Ende des in den Aufzugsschacht (1) hineinragenden Bodenrahmens (9) angeordnet
ist, auf den seitlichen Bodenträgern (10) aufliegt und mit diesen verbunden ist, und
wobei an den seitlichen Bodenträgern (10) des Bodenrahmens (9) Aussen-Führungsleisten
(16) angeordnet sind, so dass die Bodenplatten (8, 8.1) auf den seitlichen Bodenträgern
(10) aufliegend und durch die Aussen-Führungsleisten (16) geführt in den Bodenrahmen
einschiebbar sind, wobei der hintere Querträger (12) einen hinteren Anschlag für die
Bodenplatten (8) bildet.
7. Temporäre Montagebühne gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Montagebühne
(7) ein Geländer (22) und zumindest eine verschieb- und entfernbare Zusatzplattform
(26) umfasst, wobei das Geländer (22) aussenseitig am Bodenrahmen (9) der Montagebühne
(7) befestigt ist und die Zusatzplattform (26) am Geländer (22) anbringbar ist, wobei
die Zusatzplattform (26) oberhalb des Geländers (22) anbingbar ist, derart, dass sie
das Geländer (22) und den Bodenrahmen (9) seitlich überragt und wobei die Zusatzplattform
(26) einen Zustieg (27) aufweist, welcher ein Betreten der Zusatzplattform (26) von
der Montagebühne (7) her ermöglicht.
8. Temporäre Montagebühne gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Montagebühne
(7) zumindest einen ersten und einen zweiten Pfosten (18) umfasst, welche je beidseitig
der Schachtöffnung (2) angeordnet sind, wobei der Bodenrahmen (9) im unteren Bereich
mit den beiden Pfosten (18) verbindbar oder fixierbar ist, und wobei der Bodenrahmen
(9) weiter mittels zumindest zwei seitlichen, vorzugsweise jeweils zweiteiligen Zugstreben
(19) zum oberen Bereich der Pfosten (18) verbunden ist.
9. Temporäre Montagebühne gemäss Anspruch 8,
wobei der erste und der zweite Pfosten (18) zumindest je eine Halterung (20) zur Aufnahme
mindestens einer Barriere (21) aufweisen und wobei die Halterungen (20) derart ausgeführt
sind, dass die mindestens eine Barriere (21) von oben in die Halterungen (20) einschiebbar
und durch Anheben der Barriere (21) wiederum entfernbar ist und/oder
wobei der erste und der zweite Pfosten (18) mehrere über eine Höhe der Pfosten (18)
verteilte Halterungen (20) zur Aufnahme mindestens einer Barriere (21) aufweisen und
die Halterungen (21) derart ausgeführt sind, dass die mindestens eine Barriere (21)
von oben in die Halterungen (20) einschiebbar und durch Anheben der Barriere (21)
wiederum entfernbar ist, wobei vorzugsweise mehrere Barrieren (21) übereinander über
eine Höhe der Pfosten (18) verteilt anbringbar und entfernbar sind.
10. Verfahren zum Montieren einer Montagebühne, welche Montagebühne gemäss einem der Ansprüche
1 bis 9 ausgeführt ist und welche zur anschliessenden Montage von Aufzugsausrüstung
in einem Aufzugsschacht verwendbar ist,
das Verfahren beinhaltend zumindest die Schritte:
a. Auslegen von zwei seitlichen Bodenträgern (10) auf einem Boden (4) der Zugangsetage
derart, dass die beiden seitlichen Bodenträger (10) entsprechend einer Breite der
Montagebühne (7) und einer Breite der Schachtöffnung (2) distanziert sind,
b. Auflegen und Befestigen eines hinteren Querträgers (12) auf den seitlichen Bodenträgern
(10), wobei der hintere Querträger (12) an dem Aufzugsschacht (1) zugewandten Enden
der seitlichen Bodenträger (10) angeordnet wird,
c. Auslegen von zumindest zwei Zwischenträgern (13) zwischen den zwei seitlichen Bodenträgern
(10) und befestigen der zwei Zwischenträger (13) an dem hinteren Querträger (12),
derart, dass der hintere Querträger (12) auf den zwei Zwischenträgern (13) aufliegt,
d. Befestigen eines vorderen Querträgers (11) an den seitlichen Bodenträgern (10)
und anschliessendes Befestigen der zumindest zwei Zwischenträger (13) an dem vorderen
Querträger (11) derart, dass die seitlichen Bodenträger (10) und die Zwischenträger
(13) auf dem vorderen Querträger (11) aufliegen, wobei die Zwischenträger (13) gegebenenfalls
indirekt, mittels eines Stützelements (14) auf dem vorderen Querträger (11) aufliegen,
so dass eine durch obere Auflagen der seitlichen Bodenträger (10) und der Zwischenträger
(13) bestimmte gemeinsame Auflageebene entsteht,
e. Einschieben der zwei seitlichen Bodenträger (10) zusammen mit den mittels des hinteren
und des vorderen Querträgers (12, 11) zu den seitlichen Bodenträgern (10) verbundenen
zumindest zwei Zwischenträgern (13) in den Aufzugsschacht (1), bis eine gewünschte
Arbeitslage des durch diese Teile gebildeten Bodenrahmens (9) erreicht ist,
f. Auflegen oder Einschieben von Bodenplatten (8) auf den Bodenrahmen (9), wobei vorzugsweise
erste Bodenplatten (8) bereits vor Ausführen von Schritt e) auf- oder eingelegt werden.
11. Verfahren zum Montieren einer Montagebühne gemäss Anspruch 10, umfassend die weiteren
Schritte:
a1 dass bei der Ausführung von Schritt a) die zwei seitlichen Bodenträger (10) derart
auf dem Boden (4) der Zugangsetage ausgelegt werden, dass die seitlichen Bodenträger
(10) geringfügig in den Aufzugsschacht (1) hineinragen,
b1 dass der hintere Querträger (12) bei der Ausführung von Schritt b) auf in den Aufzugsschacht
(1) hineinragenden Enden der seitlichen Bodenträger (10) aufgelegt und befestigt wird,
d1 dass vor Ausführung von Schritt d) die zwei seitlichen Bodenträger (10) zusammen
mit den mittels des hinteren Querträgers (12) zu den seitlichen Bodenträgern (10)
verbundenen zumindest zwei Zwischenträgern (13) in den Aufzugsschacht eingeschoben
werden soweit, dass die zumindest zwei Zwischenträger (13) weiterhin auf dem Boden
(4) der Zugangsetage aufliegen, jedoch Befestigungspunkte zum Befestigen eines vorderen
Querträgers (11) an den seitlichen Bodenträgern (10) innerhalb des Aufzugsschachts
(1) sind,
12. Verfahren zum Montieren einer Montagebühne gemäss einem der Ansprüche 10 oder 11,
umfassend die weiteren Schritte:
g. optionales Befestigen von Aussen-Führungsleisten (16) an den seitlichen Bodenträgern
(10),
h. Anbringen von Fussschutzleisten (23) und eines Geländers (22) am Bodenrahmen,
i. optionales Anbringen einer Seilsicherung (24), welche das in den Aufzugsschacht
(1) hineinragende Ende des Bodenrahmens (9) an einer Seiten- oder Rückwand (5, 6)
des Aufzugsschachts stabilisiert und sichert.
13. Verfahren zum Anpassen einer Montagebühne, welche gemäss einem der Ansprüche 1 bis
9 ausgeführt ist, um ein Montieren eines schräg nach oben verlaufenden, die Montagebühne
(7) durchdringenden Montageträgers (29) zu ermöglichen,
das Verfahren beinhaltend die Schritte:
a. Festlegen eines Durchdringungsortes (28) an dem der Montageträger (29) eine Bodenplatte
(8) der Montagebühne (7) durchdringen soll,
b. Allfälliges Entfernen der Bodenplatten (8), sofern sie bereits montiert sind, beginnend
bei der gebäudeseitigen Schwelle (3) bis über den Durchdringungsort (28) an dem der
Montageträger (29) die Bodenplatte (8) der Montagebühne (7) durchdringen soll,
c. Einbringen des Montageträgers (29) in den Aufzugsschacht (1), so dass der Montageträger
(29) zwischen zwei Zwischenträgern (13) eines Bodenrahmens (9) der Montagebühne (7)
durchgeführt ist,
d. optionales Anbringen von Innen-Führungsleisten an den zwei Zwischenträgern (13)
im Bereiche des Durchdringungsorts (28) an dem der Montageträger (29) die Bodenplatte
(8) der Montagebühne (7) durchdringt,
e. Anpassen der im Bereich des Durchdringungsortes (28) liegenden Bodenplatten (8)
und Auflegen oder Einschieben der angepassten Bodenplatten (8, 8.1) seitlich des den
Bodenrahmen (9) durchdringenden Montageträgers (29).
1. Temporary movable platform for the assembly of lift equipment in a lift shaft, wherein
the movable platform (7) is designed to be arranged substantially in the region of
a shaft opening (2), such that the movable platform (7) partially sits on a floor
surface (4) of the building and partially protrudes into the lift shaft (1), wherein
the movable platform (7) comprises a bottom frame (9) and bottom plates (8), which
bottom plates (8) lie on the bottom frame (9) or are inserted into same, and wherein
the bottom frame (9) includes two lateral bottom bars (10) wherein the bottom frame
(9) further includes at least one front transverse bar (11) and one rear transverse
bar (12), which transverse bars (11, 12) interconnect the two lateral bottom bars
(10), and the bottom frame (9) also comprises at least two intermediate bars (13)
which are arranged parallel to the two lateral bottom bars (10) and which are substantially
supported by the front and rear transverse bars (11, 12), characterized in that at least one of the bottom plates (8) is an elongate plate element which extends
substantially over an entire width of the bottom frame (9) and is supported by the
two lateral bottom bars (10) and the at least two intermediate bars (13), wherein
at least one of the bottom plates (8) in the region between the at least two intermediate
bars (13) is in two parts, and wherein the at least one two-part bottom plate (8.1)
is supported substantially by exactly one lateral bottom bar (10) and exactly one
of the intermediate bars (13) in the region of the passage (28).
2. Temporary movable platform according to claim 1, wherein a length of the at least
two intermediate bars (13) is shorter than a length of the two lateral bottom bars
(10), so that the intermediate bars (13) in the installed state of the movable platform
(7) are completely within the lift shaft (1), and/or a height of the intermediate
bar (13) is smaller than a height of the two lateral bottom bars (10) and the at least
two intermediate bars (13) are connected to the front and the rear transverse bar
(11, 12) in such a way that a common support plane defined by upper supports of the
lateral bottom bars (10) and the intermediate bars (13) is produced.
3. Temporary movable platform according to one of claims 1 or 2, wherein the intermediate
bars (13) are arranged in relation to the two lateral bottom bars (10) such that the
bottom plates (8, 8.1) are supported by at least one of the two lateral bottom bars
(10) and at least one of the two intermediate bars (13).
4. Temporary movable platform according to one of claims 1 to 3, wherein the two intermediate
bars (13) are arranged such that between the two intermediate bars (13) an erection
beam (29) can be arranged which extends from a threshold area (3) of the shaft opening
(2) obliquely upwards into the lift shaft (1).
5. Temporary movable platform according to one of claims 1 to 4, wherein the passage
(28) in the bottom plates (8, 8.1) is arranged such that the erection beam (29) can
penetrate the bottom plates (8, 8.1) in the region of the passage (28), wherein the
passage (28) is arranged preferably in a front area of the movable platform (7), substantially
near the threshold area (3).
6. Temporary movable platform according to one of claims 1 to 5, wherein the rear transverse
bar (12) arranged at the end of the bottom frame (9) projecting into the lift shaft
(1), lies on and is connected to the lateral bottom bars (10), and wherein on the
lateral bottom bars (10) of the bottom frame (9) outer guide rails (16) are arranged
so that the bottom plates (8, 8.1), lying on the lateral bottom bars (10) and guided
by the outer guide rails (16),can be inserted into the bottom frame, wherein the rear
transverse bar (12) forms a rear stop for the bottom plates (8).
7. Temporary movable platform according to one of claims 1 to 6, wherein the moveable
platform (7) comprises a railing (22) and at least one displaceable and removable
additional platform (26), wherein the railing (22) is fixed on the outside of the
bottom frame (9) of the movable platform (7) and the additional platform (26) is attachable
on the railing (22), wherein the additional platform (26) can be attached above the
railing (22), such that it laterally projects beyond the railing (22) and the bottom
frame (9) and wherein the additional platform (26) has an entry (27), which allows
entry onto the additional platform (26) from the movable platform (7).
8. Temporary movable platform according to one of claims 1 to 7, wherein the movable
platform (7) comprises at least a first and a second post (18), which are each arranged
on both sides of the shaft opening (2), wherein the bottom frame (9) is connectable
or fixable in the lower region with the two posts (18), and wherein the bottom frame
(9) is further connected by means of at least two lateral, preferably in each case
two-part tension struts (19) to the upper region of the posts (18).
9. Temporary movable platform according to claim 8, wherein the first and the second
posts (18) at least each comprise a holder (20) for receiving at least one barrier
(21) and wherein the holders (20) are designed such that the at least one barrier
(21) can be inserted from above into the holders (20) and in turn removed by lifting
the barrier (21) and/or wherein the first and second posts (18) comprise a plurality
of holders (20) distributed over a height of the posts (18) for receiving at least
one barrier (21), and the holders (20) are configured such that the at least one barrier
(21) can be inserted from above into the holders (20) and can be removed again by
lifting the barrier (21), wherein preferably a plurality of barriers (21) can be attached
and removed one above the other over a height of the posts (18).
10. A method for erecting a movable platform, which movable platform is designed according
to one of claims 1 to 9 and which can be used for the subsequent assembly of lift
equipment in a lift shaft, the method including at least the steps:
a. laying two lateral bottom bars (10) on a floor (4) of the access floor such that
the two lateral bottom bars (10) are spaced according to a width of the movable platform
(7) and a width of the shaft opening (2),
b. placing and fastening a rear transverse bar (12) on the lateral bottom bars (10),
wherein the rear transverse bar (12) is arranged at the ends of the lateral bottom
bars (10) facing the lift shaft (1),
c. laying at least two intermediate bars (13) between the two lateral bottom bars
(10) and fastening the two intermediate bars (13) to the rear transverse bar (12)
such that the rear transverse bar (12) rests on the two intermediate bars (13),
d. attaching a front transverse bar (11) to the lateral bottom bars (10) and then
attaching the at least two intermediate bars (13) on the front transverse bar (11)
such that the lateral bottom bars (10) and the intermediate bars (13) rest on the
front transverse bar (11), wherein the intermediate bars (13) optionally rest indirectly,
by means of a support member (14) on the front transverse bar (11), so that a common
support plane defined by upper supports of the lateral bottom bars (10) and the intermediate
bars (13) is produced,
e. inserting the two lateral bottom bars (10) together with the at least two intermediate
bars (13) connected by means of the rear and front transverse bar (12, 11) to the
lateral bottom bars (10) into the lift shaft (1) until a desired working position
of the bottom frame (9) formed of these parts is reached,
f. laying or inserting bottom plates (8) onto the bottom frame (9), wherein preferably
first bottom plates (8) are already placed or inserted before performing step e).
11. A method for erecting a movable platform according to claim 10, comprising the further
steps:
a1 that in the execution of step a) the two lateral bottom bars (10) are designed
on the floor (4) of the access floor such that the lateral bottom bars (10) project
slightly into the lift shaft (1),
b1 that the rear transverse bar (12) in the execution of step b) is placed and fixed
on ends of the lateral bottom bars (10) protruding into the lift shaft (1),
d1 that prior to execution of step d) the two lateral bottom bars (10), together with
the at least two intermediate bars (13) connected by means of the rear transverse
bar (12) to the lateral bottom bars (10), are inserted into the lift shaft so far
that the at least two intermediate bars (13) continue to rest on the floor (4) of
the access floor, but fastening points for fastening a front transverse bar (11) to
the lateral bottom bars (10) are inside the lift shaft (1),
12. A method for erecting a movable platform according to one of claims 10 or 11, comprising
the further steps:
g. optionally fastening outer guide rails (16) to the lateral bottom bars (10),
h. attaching foot protection strips (23) and a railing (22) on the bottom frame,
i. optionally attaching a cable safety device (24) which stabilizes and secures the
end of the bottom frame (9) projecting into the lift shaft (1) on a side or rear wall
(5, 6) of the lift shaft.
13. A method for adapting a movable platform, which is designed according to one of claims
1 to 9, in order to allow an erection of an upwardly oblique erection beam (29), penetrating
the movable platform (7), the method involves the steps:
a. defining a penetration site (28) on which the erection beam (29) is intended to
penetrate a bottom plate (8) of the movable platform (7),
b. any removal of the bottom plates (8), if they are already erected, starting at
the building-side threshold (3) to above the site of penetration (28) at which the
erection beam (29) is supposed to penetrate the bottom plate (8) of the movable platform
(7),
c. inserting the erection beam (29) into the lift shaft (1), so that the erection
beam (29) is guided through between two intermediate bars (13) of a bottom frame (9)
of the movable platform (7),
d. optionally attaching inner guide rails to the two intermediate bars (13) in the
region of the penetration location (28) at which the erection beam (29) penetrates
the bottom plate (8) of the movable platform (7),
e. adapting the bottom plates (8) located in the region of the penetration site (28)
and placing or inserting the adapted bottom plates (8, 8.1) laterally of the erection
beam (29) penetrating the bottom frame (9).
1. Plateforme mobile temporaire pour l'assemblage d'équipement d'ascenseur dans une cage
d'ascenseur, la plateforme mobile (7) étant conçue pour être disposée sensiblement
dans la région d'une ouverture de cage (2), de sorte que la plateforme mobile (7)
repose partiellement sur une surface du plancher (4) du bâtiment et fait partiellement
saillie dans la cage d'ascenseur (1), la plateforme mobile (7) comprenant un cadre
de base (9) et des plaques de base (8), lesquelles plaques de base (8) reposent sur
le cadre de base (9) ou sont insérées dans celui-ci, et le cadre de base (9) comportant
deux barres de base latérales (10), le cadre de base (9) comprenant en outre au moins
une barre transversale avant (11) et une barre transversale arrière (12), lesquelles
barres transversales (11, 12) raccordent les deux barres de base latérales (10), et
le cadre de base (9) comportant également au moins deux barres intermédiaires (13)
qui sont disposées parallèlement aux deux barres de base latérales (10) et qui sont
sensiblement supportées par les barres transversales avant et arrière (11, 12), caractérisée en ce que
l'au moins une des plaques de base (8) est un élément formant plaque allongé qui s'étend
sensiblement sur toute la largeur du cadre de base (9) et est supporté par les deux
barres de base latérales (10) et les au moins deux barres intermédiaires (13), au
moins une des plaques de base (8) dans la région entre les au moins deux barres intermédiaires
(13) étant en deux parties, et l'au moins une plaque de base en deux parties (8.1)
étant supportée sensiblement par exactement une barre de base latérale (10) et exactement
une des barres intermédiaires (13) dans la région du passage (28).
2. Plateforme mobile temporaire selon la revendication 1,
une longueur des au moins deux barres intermédiaires (13) étant plus courte qu'une
longueur des deux barres de base latérales (10), de sorte que les barres intermédiaires
(13) à l'état installé de la plateforme mobile (7) sont complétement à l'intérieur
de la cage d'ascenseur (1), et/ou
une hauteur de la barre intermédiaire (13) étant plus petite qu'une hauteur des deux
barres de base latérales (10) et les au moins deux barres intermédiaires (13) étant
raccordées aux barres transversales avant et arrière (11, 12) de telle sorte qu'un
plan de support commun défini par des supports supérieurs des barres de base latérales
(10) et des barres intermédiaires (13) est réalisé.
3. Plateforme mobile temporaire selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
les barres intermédiaires (13) étant disposées par rapport aux deux barres de base
latérales (10) de telle sorte que les plaques de base (8, 8.1) sont supportées par
au moins l'une des deux barres de base latérales (10) et au moins l'une des deux barres
intermédiaires (13).
4. Plateforme mobile temporaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
les deux barres intermédiaires (13) étant disposées de telle sorte qu'entre les deux
barres intermédiaires (13) une poutre de montage (29) peut être disposée, laquelle
s'étend obliquement depuis une zone de seuil (3) de l'ouverture de cage (2) vers le
haut dans la cage d'ascenseur (1).
5. Plateforme mobile temporaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
le passage (28) dans les plaques de base (8, 8.1) étant disposé de telle sorte que
la poutre de montage (29) peut pénétrer les plaques de base (8, 8.1) dans la région
du passage (28), le passage (28) étant disposé de préférence dans une zone avant de
la plateforme mobile (7), sensiblement à proximité de la zone de seuil (3).
6. Plateforme mobile temporaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
la barre transversale arrière (12) étant disposée à l'extrémité du cadre de base (9)
faisant saillie dans la cage d'ascenseur (1), reposant sur et étant raccordée aux
barres de base latérales (10) et, sur les barres de base latérales (10) du cadre de
base (9), des rails de guidage extérieurs (16) étant disposés de telle sorte que les
plaques de base (8, 8.1), reposant sur les barres de base latérales (10) et étant
guidées par les rails de guidage extérieurs (16), peuvent être insérées dans le cadre
de base, la barre transversale arrière (12) formant une butée arrière pour les plaques
de base (8).
7. Plateforme mobile temporaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
la plateforme mobile (7) comprenant un garde-corps (22) et au moins une plateforme
supplémentaire déplaçable et amovible (26), le garde-corps (22) étant fixé à l'extérieur
du cadre de base (9) de la plateforme mobile (7) et la plateforme supplémentaire (26)
pouvant être attachée sur le garde-corps (22), la plateforme supplémentaire (26) pouvant
être attachée au-dessus du garde-corps (22), de telle sorte qu'elle fait saillie latéralement
au-delà du garde-corps (22) et du cadre de base (9), et la plateforme supplémentaire
(26) ayant une entrée (27) qui permet l'entrée sur la plateforme supplémentaire (26)
à partir de la plateforme mobile (7).
8. Plateforme mobile temporaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
la plateforme mobile (7) comprenant au moins un premier et un second montant (18),
qui sont chacun disposés des deux côtés de l'ouverture de la cage (2), le cadre de
base (9) pouvant être raccordé ou fixé dans la région inférieure avec les deux montants
(18), et le cadre de base (9) étant en outre raccordé au moyen d'au moins deux jambes
de force latérales (19), de préférence dans chaque cas en deux parties, à la région
supérieure des montants (18).
9. Plateforme mobile temporaire selon la revendication 8,
les premier et second montants (18) comprenant chacun au moins un dispositif de maintien
(20) destiné à recevoir au moins une barrière (21) et les dispositifs de maintien
(20) étant conçus de telle sorte que l'au moins une barrière (21) peut être insérée
par le haut dans les dispositifs de maintien (20) et ensuite retirée en soulevant
la barrière (21) et/ou les premier et second montants (18) comprenant une pluralité
de dispositifs de maintien (20) répartis sur une hauteur des montants (18) destinés
à recevoir au moins une barrière (21), et les dispositifs de maintien (20) étant agencés
de telle sorte que l'au moins une barrière (21) peut être insérée par le haut dans
les dispositifs de maintien (20) et peut être retirée à nouveau en soulevant la barrière
(21), de préférence, une pluralité de barrières (21) pouvant être attachées et retirées
les unes au-dessus des autres sur une hauteur des montants (18).
10. Procédé de montage d'une plateforme mobile, laquelle plateforme mobile est conçue
selon l'une quelconque des revendications 1 à 9 et peut être utilisée pour l'assemblage
ultérieur d'un équipement d'ascenseur dans une cage d'ascenseur, le procédé comportant
au moins les étapes :
a. de pose de deux barres de base latérales (10) sur un plancher (4) du plancher d'accès
de telle sorte que les deux barres de base latérales (10) sont espacées selon une
largeur de la plateforme mobile (7) et une largeur de l'ouverture de cage (2),
b. de mise en place et de fixation d'une barre transversale arrière (12) sur les barres
de base latérales (10), la barre transversale arrière (12) étant disposée aux extrémités
des barres de base latérales (10) faisant face à la cage d'ascenseur (1),
c. de pose d'au moins deux barres intermédiaires (13) entre les deux barres de base
latérales (10) et de fixation des deux barres intermédiaires (13) à la barre transversale
arrière (12) de telle sorte que la barre transversale arrière (12) repose sur les
deux barres intermédiaires (13),
d. d'attache d'une barre transversale avant (11) aux barres de base latérales (10)
puis d'attache des au moins deux barres intermédiaires (13) sur la barre transversale
avant (11) de telle sorte que les barres de base latérales (10) et les barres intermédiaires
(13) reposent sur la barre transversale avant (11), les barres intermédiaires (13)
reposant éventuellement indirectement, au moyen d'un élément de support (14) sur la
barre transversale avant (11), de sorte qu'un plan de support commun défini par des
supports supérieurs des barres de base latérales (10) et des barres intermédiaires
(13) est réalisé,
e. d'insertion des deux barres de base latérales (10) en conjonction avec les au moins
deux barres intermédiaires (13) raccordées au moyen des barres transversales arrière
et avant (12, 11) aux barres de base latérales (10) dans la cage d'ascenseur (1) jusqu'à
ce qu'une position de travail souhaitée du cadre de base (9) formé de ces pièces soit
atteinte,
f. de pose ou d'insertion de plaques de base (8) sur le cadre de base (9), de préférence,
des premières plaques de base (8) étant déjà mises en place ou insérées avant d'effectuer
l'étape e).
11. Procédé de montage d'une plateforme mobile selon la revendication 10, comprenant comme
étapes supplémentaires :
al le fait que lors de l'exécution de l'étape a) les deux barres de base latérales
(10) sont conçues sur le plancher (4) du plancher d'accès de telle sorte que les barres
de base latérales (10) font légèrement saillie dans la cage d'ascenseur (1),
bl le fait que la barre transversale arrière (12) dans l'exécution de l'étape b) est
placée et fixée sur les extrémités des barres de base latérales (10) faisant saillie
dans la cage d'ascenseur (1),
dl le fait qu'avant l'exécution de l'étape d), les deux barres de base latérales (10),
en conjonction avec les au moins deux barres intermédiaires (13) raccordées au moyen
de la barre transversale arrière (12) aux barres de base latérales (10), sont insérées
dans la cage d'ascenseur jusqu'à ce que les au moins deux barres intermédiaires (13)
continuent de reposer sur le plancher (4) du plancher d'accès, mais que les points
de fixation destinés à la fixation d'une barre transversale avant (11) aux barres
de base latérales (10) se trouvent à l'intérieur de la cage d'ascenseur (1).
12. Procédé de montage d'une plateforme mobile selon l'une quelconque des revendications
10 ou 11, comprenant les étapes supplémentaires :
g. de fixation éventuelle de rails de guidage extérieurs (16) aux barres de base latérales
(10),
h. d'attache de bandes de protection de pied (23) et d'un garde-corps (22) sur le
cadre de base,
i. d'attache éventuelle d'un dispositif de sécurité à câble (24) qui stabilise et
sécurise l'extrémité du cadre de base (9) faisant saillie dans la cage d'ascenseur
(1) sur une paroi latérale ou arrière (5, 6) de la cage d'ascenseur.
13. Procédé d'adaptation d'une plateforme mobile, qui est conçue selon l'une quelconque
des revendications 1 à 9, afin de permettre le montage d'une poutre de montage oblique
vers le haut (29), pénétrant la plateforme mobile (7), le procédé comprenant les étapes
:
a. de définition d'un site de pénétration (28) sur lequel la poutre de montage (29)
est destinée à pénétrer une plaque de base (8) de la plateforme mobile (7),
b. de tout retrait des plaques de base (8), si elles sont déjà montées, à partir du
seuil du chantier (3) jusqu'au-dessus du site de pénétration (28) au niveau duquel
la poutre de montage (29) est censée pénétrer la plaque de base (8) de la plateforme
mobile (7),
c. d'insertion de la poutre de montage (29) dans la cage d'ascenseur (1), de sorte
que la poutre de montage (29) est guidée entre deux barres intermédiaires (13) d'un
cadre de base (9) de la plateforme mobile (7),
d. d'attache éventuelle des rails de guidage intérieurs aux deux barres intermédiaires
(13) dans la région de l'emplacement de pénétration (28) au niveau duquel la poutre
de montage (29) pénètre la plaque de base (8) de la plateforme mobile (7),
e. d'adaptation des plaques de base (8) situées dans la région du site de pénétration
(28) et de mise en place ou d'insertion des plaques de base adaptées (8, 8.1) latéralement
par rapport à la poutre de montage (29) pénétrant le cadre de base (9).