[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein rechteckförmiges Leuchtengehäuse mit zwei
sich gegenüberliegenden kurzen und zwei sich gegenüberliegenden langen Rechteckseiten,
aufweisend ein Gehäuse und einen das Gehäuse abdeckenden Deckel mit einer Lichtaustrittsöffnung,
wobei in den Ecken des Gehäuses und des Deckels Befestigungsmittel vorgesehen sind.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind unterschiedlichste Mittel bekannt, um einen Deckel
an einem Gehäuse zu befestigen. Beispielsweise kann der Deckel über eine Dichtung
mit einem Gehäuse verbunden werden, wobei die Befestigung über Schrauben erfolgt,
die zumeist in den Ecken angeordnet sind. Hierbei müssen die Schrauben in der Regel
kreuzweise angezogen werden, um einem Verziehen des Deckels entgegenzuwirken. Zudem
ist es auch bekannt, zusätzliche Schrauben zwischen den Ecken vorzusehen. Gleichermaßen
ist es bekannt, das Gehäuse und den Deckel mit Riegeln und den Riegeln zugeordneten
Freisparungen auszubilden, um eine lösbare Verbindung zu realisieren. Entsprechende
Gehäuse sind aus unterschiedlichsten Gebieten bekannt, werden jedoch nicht im Bereich
von Leuchtengehäusen eingesetzt.
[0003] In Bezug auf Leuchtengehäuse ist es bekannt, Dichtungen zwischen einem Deckel und
einem Gehäuse zu verwenden, um die Bestandteile der Leuchte vor Feuchtigkeit und/oder
Verschmutzung zu schützen.
[0004] Aus der
EP 2 940 380 A1 ist ein Gerät mit einem ersten Gehäuseabschnitt, einem zweiten Gehäuseabschnitt und
einer Dichtung bekannt, die aus einem flexiblem Material gebildet ist und zwischen
den zwei Gehäuseabschnitten angeordnet ist, sodass sie in einem Einpresszustand zwischen
den beiden Gehäuseabschnitten abdichtend eingepresst ist.
[0005] Die
US 2018/224090 A1 beschreibt eine Verriegelungsstruktur für eine wasserdichte LED Lampe, umfassend
ein erstes Gehäuse und ein zweites Gehäuse, die jeweils eine rechteckige Form aufweisen.
[0006] Ferner ist aus der
EP 0 159 145 A1 eine Beleuchtungseinheit bekannt, umfassend eine Kartusche und eine Kartuschenhalterung
welche miteinander in Eingriff gebracht werden.
[0007] Gleichermaßen beschreibt die
EP 1 816 420 A2 eine Beleuchtungsbaugruppe für ein Haushaltsgerät umfassend einen Grundkörper und
eine transparente Abdeckung, die in einer verrasteten Position auf dem Grundkörper
angeordnet ist, aus welcher sie verschiebbar ist, um von Grundkörper gelöst zu werden.
[0008] Die
EP 0 392 217 A1 beschreibt eine Langfeldleuchte mit einem Gehäuse und einer damit verbindbaren Wanne
aus transparenten Material.
[0009] Ferner offenbart die
FR 2 535 438 eine Außenbeleuchtungsanlage umfassend zwei halbkugelförmige Teile, die zur Verbindung
ineinandergreifende Raststücke aufweisen.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine wirkungsvolle Verbindung zwischen
Deckel und Gehäuse bereitzustellen, bei der die Gehäuseelemente zuverlässig miteinander
verbunden werden und die sich einfach montieren lässt und gleichzeitig, sofern eine
Dichtung vorgesehen ist, eine zuverlässige Abdichtung der Leuchte gewährleistet.
[0011] Diese Aufgabe wird durch ein rechteckförmiges Leuchtengehäuse mit zwei sich gegenüberliegenden
kurzen und zwei sich gegenüberliegenden langen Rechteckseiten, aufweisend ein Gehäuse
und einen das Gehäuse abdeckenden Deckel mit einer Lichtaustrittsöffnung, wobei in
den Ecken des Gehäuses und des Deckels zusammenwirkende Befestigungsmittel vorgesehen
sind, dadurch gelöst, dass an den langen Rechteckseiten sowohl des Deckels als auch
des Gehäuses zwischen den Ecken hakenförmige ineinandergreifende Haltelemente vorgesehen
sind.
[0012] Die vorliegende Erfindung stellt somit ein Leuchtengehäuse zur Verfügung welches
eine besonders gute und gleichmäßige Fixierung des Deckels an dem Gehäuse gewährleistet.
Durch den Einsatz von hakenförmigen ineinandergreifenden Halteelementen ist es möglich
auf weitere Befestigungsmittel zu verzichten. Hierbei wirken die hakenförmigen Halteelemente
zwischen dem Deckel und dem Gehäuse, so dass diese von außen nicht sichtbar sind.
Hierdurch ist es möglich ein Gehäuse bereitzustellen, welches sich durch besonders
klare Linien auszeichnet. Ferner können die hakenförmigen Halteelemente ohne zusätzliche
Werkzeuge beim Verbinden des Deckels mit dem Gehäuse zusammenwirken.
[0013] Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Befestigungselemente zweier Ecken ebenfalls
als jeweils hakenförmige ineinandergreifende Haltelemente ausgebildet sein. Hierdurch
wird die Gesamtoptik des Gehäuses angepasst und gleichzeitig die Fixierung des Deckels
an dem Gehäuse vereinfacht. Die verschiedenen eingesetzten hakenförmigen Halteelemente
können gleichzeitig, während eines einzigen Verbindungsschrittes miteinander in Kontakt
gebracht werden. Hierdurch verringert sich die Montagezeit des Gehäuses erheblich.
[0014] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform können die hakenförmigen Halteelemente
im Bereich des Deckels und/oder des Gehäuses in einer Vertiefung angeordnet sein.
[0015] Die Anordnung der hakenförmigen Halteelemente in einer Vertiefung stellt sicher,
dass diese vollumfänglich geschützt sind. Gleichzeitig wird die Montage des Deckels
am Gehäuse vereinfacht, da die Vertiefungen gezielt den Bereich der hakenförmigen
Halteelemente angeben, sodass die beiden Elemente, Deckel und Gehäuse, bereits in
der richtigen Position aufeinandergesetzt werden können.
[0016] Hierbei hat es sich besonders bewährt, wenn die Vertiefung zumindest an der Außenseite
des Deckels und/oder des Gehäuses verschlossen ist. Gleichzeitig kann die Vertiefung
auch schachtartig in der Seitenwand des Gehäuses oder in einem Deckelrand ausgebildet
sein, sodass die Halteelemente weder an der Außenseite noch der Innenseite des Gehäuses
oder Deckels vortreten. Sofern der Deckel über seine gesamte Fläche eine im wesentlichen
gleichbleibende Materialstärke aufweist, kann die Vertiefung auch einfach schachtartig
in dem Deckel ausgebildet sein. Diese Ausführungsform unterstützt insbesondere die
Führung der hakenförmigen Halteelemente beim Eingriff ineinander. Gleichzeitig wird
sichergestellt, dass die Halteelemente bzw. Befestigungselemente innerhalb des Gehäuses
und des Deckels angeordnet sind, sodass von außen keine Befestigungsmittel sichtbar
sind.
[0017] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann jedes hakenförmige Halteelement
im Bereich des Deckels in einer Vertiefung ausgebildet sein, wobei ein Haken im Bereich
einer Seitenwand angeordnet ist. Auch diese Ausführungsform erleichtert die Montage
des Deckels auf dem Gehäuse, da Deckel einfach mit dem Gehäuse verbunden werden kann.
Zudem ermöglicht die Anordnung der Haken im Bereich einer Seitenwand der Vertiefung
ein automatisches Eingreifen zweier Haken ineinander, wenn der Deckel leicht gegen
das Gehäuse verschoben wird.
[0018] Eine andere bevorzugte Ausführungsform kann vorsehen, dass jedes hakenförmige Halteelement
im Bereich des Gehäuses in Verlängerung der Seitenwände als Vorsprung ausgebildet
ist, der in die Vertiefung hineinragt und mit dem Haken der Vertiefung zusammenwirkt.
Hierbei weist der Vorsprung eine Dicke auf, die geringer ist als die Dicke der Seitenwand
um ein problemloses Eingreifen in die Vertiefung im Bereich des Deckels zu gewährleisten,
ohne dass die Halteelemente von außen sichtbar sind. Werden der Deckel und das Gehäuse
miteinander verbunden, können die Vorsprünge einfach in die Vertiefungen im Bereich
des Deckels eingeführt werden und stellen somit eine Führung bereit. Ferner ist die
Anordnung der hakenförmigen Halteelemente als Verlängerung der Seitenwände bezüglich
der Herstellung besonders einfach.
[0019] Eine besonders einfache Ausführungsform kann vorsehen, dass der Vorsprung an einer
dem Haken der Vertiefung gegenüberliegenden Seitenwand mit einem Haken ausgebildet
ist, der mit dem Haken der Vertiefung zusammenwirkt. Beim Einführen des Vorsprungs
in die Vertiefung werden die Haken automatisch miteinander ausgerichtet und können
einfach zusammengeführt werden.
[0020] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform können der Haken der Vertiefung
und der Haken des Vorsprungs mit korrespondierenden schrägen Flächen ausgebildet sein,
die im Einsatz zusammenwirken. Durch leichtes Verschieben des Deckels gegen das Gehäuse
kommen die beiden Haken im Bereich der schrägen Flächen miteinander in Kontakt, und
können somit leicht gegeneinander verschoben werden. Hierdurch wird eine besonders
sichere Fixierung des Deckels an dem Gehäuse erzielt.
[0021] Hierbei kann gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen sein, dass
durch ein seitliches Verschieben des Deckels gegen das Gehäuse die Hakenelemente in
der Vertiefung und des Vorsprungs zusammenwirken, wodurch sich der Deckel gegen das
Gehäuse zieht. Durch die Bereitstellung der schrägen Flächen werden die Haken durch
die Verschiebung immer weiter in Kontakt gebracht, und hierdurch der Deckel und das
Gehäuse aneinander gezogen. Da nicht nur an den Ecken, sondern auch im Bereich der
langen Rechteckseiten Halteelemente vorgesehen sind, kann hierdurch sichergestellt
werden, dass über den gesamten Bereich des Gehäuses eine vollständige Dichtung zwischen
Deckel und Gehäuse erzielt wird. Gleichzeitig wird ausgeschlossen, dass sich der Deckel
in Bezug auf das Gehäuse verformt. Hierbei kann die Anzahl zusätzliche Halteelemente
an der langen Rechteckseite je nach Größe des Gehäuses bestimmt werden.
[0022] Gemäß noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform können die Befestigungselemente
beider Ecken als jeweils hakenförmige ineinandergreifende Halteelemente ausgebildet
sein, wobei die Wirkrichtung der hakenförmigen Halteelemente der Befestigungselemente
der zweiten Ecke um 180° zur Wirkrichtung der ersten Ecke gedreht ist. Die hackenförmigen
Halteelemente dieser zwei Ecken sind folglich spiegelbildlich zueinander angeordnet.
Diese Ausführungsform dient ebenfalls der Vereinfachung der Montage.
[0023] Hierbei hat es sich bewährt, wenn das um 180° gedrehte hackenförmige Halteelement,
d. h. der Haken in der Seitenwand der Vertiefung der zweiten Ecke durch ein Schraubenelement
bereitgestellt wird. Ein entsprechendes Schraubenelement, vorzugsweise eine Madenschraube,
die einfach von der Außenseite, d. h. der kurzen Rechteckseite des Deckels eingeschraubt
werden kann, übernimmt hierbei die Aufgabe des Hakens der Vertiefung. Hierbei weist
das Schraubenelement vorzugsweise an seiner Spitze eine gleichermäßig über den Umfang
ausgebildete Schrägfläche auf, die mit dem Haken des Vorsprungs kontinuierlich zusammenwirkt.
Durch das Einschrauben der Madenschraube wird diese nicht nur in Kontakt mit dem korrespondierenden
Vorsprung gebracht, sondern gleichzeitig auf die anderen zusammenwirkenden Halteelemente
ein Druck ausgeübt, durch welchen der Deckel und das Gehäuse in die finale Position
zueinander gezogen werden.
[0024] Ferner kann vorgesehen sein, dass die in den Vertiefungen angeordneten Haken der
Ecken an der Seitenwand, die der kurzen Rechteckseite zugewandt bzw. benachbart ist,
angeordnet sind. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Madenschraube von außen
eingeschraubt werden kann. Es ist festzuhalten, dass eine entsprechende Madenschraube
von der Seite des Gehäuses bzw. des Deckels eingeschraubt werden kann, die im Einsatz
beispielsweise einer Wand zugewandt ist, sodass diese Madenschraube nicht weiter auffällt.
[0025] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann die Breite des Vorsprungs kleiner
sein als die lichte Breite der Vertiefung, um sicherzustellen, dass der Vorsprung
problemlos in die Vertiefung eingeführt werden kann. Hierbei bezieht sich die Angabe
auf die Breite des Vorsprungs inklusive des daran angeordneten Hakens.
[0026] Die vorliegende Erfindung stellt folglich eine Befestigungsmöglichkeit zur Verfügung,
die sich für Gehäuse beliebiger Größe eignet, auch großflächige und lang gestreckte
Gehäuse, wobei eine sichere Dichtung über das ganze Gehäuse erzielt werden kann. Da
die Befestigungsmittel bzw. Halteelemente im Inneren des Gehäuses, vorzugsweise zwischen
Gehäuserand und Deckel angeordnet sind, sind diese von außen nicht sichtbar, sodass
sich das Gehäuse durch besonders klare Linien auszeichnet. Gleichzeitig kann sichergestellt
werden, dass das Gehäuse nicht von außen manipuliert wird. Entsprechende Halteelemente
bzw. Befestigungselemente eignen sich zudem für besonders gut für flache Gehäuse,
bei denen in der Regel aufgrund der Abmessungen der Einsatz von Schrauben zur Befestigung
unmöglich ist.
[0027] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Leuchtengehäuse und
- Figur 2
- einen Schnitt durch das in Figur 1 dargestellte Leuchtengehäuse entlang der Linie
E-E.
[0028] In Figur 1 ist das Leuchtengehäuse 1 mit Aufsicht auf den Deckel 2 dargestellt. Der
Deckel 2 weist hierbei eine rechteckige Form auf, umfassend zwei kurze Rechteckseiten
3 sowie zwei lange Rechteckseiten 4. In einem Bereich des Deckels 2 ist eine quadratische
Lichtöffnung 5 ausgebildet, welche so im Bereich des Deckels 2 angeordnet ist, dass
die Lichtöffnung 5 über drei Kanten jeweils einen gleichen Abstand zu der benachbarten
Kante 3, 4 des Deckels 2 aufweist. Die Lichtöffnung 5 kann hier mit einem auf dem
Gebiet bekannten Material, beispielsweise Glas oder Kunststoff, verschlossen sein.
[0029] An dem von der Lichtöffnung 5 abgewandten Ende des Leuchtengehäuses 1 ist eine Wandbefestigung
6 auf bekannte Art und Weise angeordnet. Entsprechende Wandbefestigungen sind auf
dem Gebiet bekannt, sodass diese nicht näher erläutert werden.
[0030] In Figur 2 ist das in Figur 1 dargestellte Leuchtengehäuse im Schnitt dargestellt,
wobei sowohl der Deckel 2 als auch das Gehäuse 7 dargestellt sind. Der Schnitt erfolgt
hierbei entlang einer langen Rechteckseite des Leuchtengehäuses 1. Zur Befestigung
des Deckels 2 an dem Gehäuse 7 sind insgesamt drei Befestigungsmittel/Halteelemente
8 zwischen Deckel 2 und Gehäuse 6 angeordnet, zwei in den Ecken und ein weiteres in
etwa mittig im Bereich der langen Rechteckseite 4. Hierbei sind zwei Befestigungsmittel/Haltemittel
8 identisch ausgebildet, das heißt ein in einer Ecke angeordnetes Befestigungsmittel
sowie das mittig angeordnete Befestigungsmittel 8.
[0031] Die Befestigungsmittel/Haltemittel 8 sind im Bereich des Deckels 2 in Form einer
Vertiefung 9 ausgebildet. Die Vertiefung 9 weist im Wesentlichen eine rechteckige
Form auf und kann als eine schachtförmige Vertiefung im Bereich eines Deckelrandes
ausgebildet sein. Die Vertiefung 9 kann jedoch auch zum Innenraum des Leuchtengehäuses
1 hin geöffnet ausgebildet sein.
[0032] An einer Seitenwand der Vertiefung ist ein Haken 10 angeordnet. Der Haken 10 ist,
wie in Figur 2 dargestellt, "nasenartig" ausgebildet, und erstreckt sich von einer
Ecke der Vertiefung schräg nach unten, sodass der Haken 10 ausgehend von der Ecke
der Vertiefung 10 nach unten breiter wird. Der Haken 10 bildet folglich eine Hinterschneidung
im Bereich der Vertiefung 10. Der Haken 10 kann mit einer Breite ausgebildet sein,
die der Breite der Seitenwand entspricht, an der der Haken 10 angeordnet ist.
[0033] Den Vertiefungen 9 gegenüberliegend sind im Bereich des Gehäuses 7 Vorsprünge 11
angeordnet. Die Vorsprünge 11 weisen eine eckige Form auf und sind an einer Seitenwand,
das heißt der dem Haken 10 der Vertiefung 9 zugewandten Seitenwand, mit einem Haken
12 ausgebildet.
[0034] Der Haken 12 ist in Verlängerung der vom Gehäuse abgewandten Oberseite 13 des Vorsprunges
11 ausgebildet und erstreckt sich entlang einer Seitenwand des Vorsprunges 11. Hierbei
ist die Unterseite des Hakens 12, das heißt die zwischen dem Gehäuse 7 und der Oberseite
13 des Vorsprunges 11 angeordnete, sich auf den Vorsprung zu erstreckende Unterseite
des Hakens 12 unter einer vorbestimmten Schräge ausgebildet.
[0035] Aus Figur 2 wird deutlich, dass die Schrägen des Hakens 10 und des Hakens 12 miteinander
korrespondieren, sodass die entsprechenden Flächen im Einsatz zusammenwirken. Nur
der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass der Haken 12 des Vorsprunges
11 vorzugsweise etwas kürzer ausgebildet ist als der Haken 10 der Vertiefung 9.
[0036] Hinsichtlich des Vorsprunges 11 ist festzuhalten, dass dieser mit schrägen Seitenwänden
ausgebildet sein kann, sodass der Vorsprung im Querschnitt der Form einer liegenden
Raute ähnelt, wobei die schräge Fläche des Hakens 12 mitberücksichtigt wird. Die Abmessungen
des Vorsprunges 11 sind solchermaßen gewählt, dass der Vorsprung in die Vertiefung
eingeführt werden kann, d. h. die lichte Breite der Vertiefung 9 ist breiter als die
Breite des Vorsprunges 11 einschließlich Haken. Ferner entspricht die Höhe des Vorsprunges
11, im Querschnitt, höchstens der Tiefe der Vertiefung 9.
[0037] Im Gegensatz zu den vorab beschriebenen Befestigungsmitteln/Halteelementen 8, ist
das dritte Befestigungsmittel/Halteelemente 8, das in der zweiten Ecke angeordnet
ist, um 180° gedreht ausgebildet. Der an dem Gehäuse 12 im Bereich der zweiten Ecke
angeordnete Vorsprung 11 neigt sich folglich von den anderen Vorsprüngen 11 weg in
Richtung der zweiten kurzen Rechteckseite 3'. Gleichermaßen zeigt auch der Haken 12
dieses Vorsprunges zu der zweiten Rechteckseite 3', während die Haken 12 der anderen
beiden Vorsprünge 11 in Richtung der ersten kurzen Rechteckseite weisen.
[0038] Sämtliche andere Merkmale der Vorsprünge 11, mit Ausnahme der Ausrichtung sind identisch.
[0039] Auch die Vertiefung 9 der zweiten Ecke unterscheidet dahingehend von den andern beiden
Vertiefungen 9, dass der Haken 10 nicht einstückig mit der Seitenwand der Vertiefung
ausgebildet ist, sondern von einem Schraubelement, d. h. einer Madenschraube 14 bereitgestellt
wird und dass auch die Vertiefung im Querschnitt spiegelverkehrt ausgebildet ist,
d. h. die Madenschraube 14 ist an der der zweiten kurzen Rechteckseite 3' zugewandten
Seitenwand angeordnet. Die Abmessungen der Vertiefung entsprechen den Abmessungen
der anderen beiden Vertiefungen.
[0040] Hierbei weist die Madenschraube 14 an ihrem dem Vorsprung 11 zugewandten Ende eine
schräge Fläche auf, d. h. sie ist angespitzt ausgebildet, sodass die schräge Fläche
der Madenschraube 14 mit der schrägen Fläche des Hakens 12 zusammenwirken kann.
[0041] Wie in Figur 2 dargestellt, wird die Madenschraube 14 von der zweiten kurzen Rechteckseite
3' vollständig in den Deckel 2 eingeschraubt, sodass von außen lediglich die Aufnahmeöffnung
15 der Madenschraube 14 sichtbar ist.
[0042] Um das Leuchtengehäuse 1 zu verschließen, wird der Deckel 2 so zum Gehäuse 7 ausgerichtet,
dass jeder Vorsprung 11 des Gehäuses in einer Vertiefung 9 des Deckels aufgenommen
wird. In diesem Zustand ist der Deckel 2 leicht zum Gehäuse 7 verschoben, und die
beiden Haken 10, 12 der Vertiefungen 9 bzw. der Vorsprünge sind noch nebeneinander
angeordnet. Durch Verschieben des Deckels, d. h. Ausrichten des Deckels zum Umfang
des Gehäuses 7 werden dann die schrägen Flächen der Haken 10,12 in Eingriff miteinander
gebracht und die Haken schieben sich auf der schrägen Fläche aufeinander zu. Durch
diese Bewegung der Haken wird auch gleichzeitig der Deckel an das Gehäuse gezogen.
[0043] Das Verschieben des Deckels muss hierbei nicht manuell erfolgen, sondern kann auch
durch das Einschrauben der Madenschraube 14 bewirkt bzw. unterstützt werden. Die konische
Mantelfläche der Madenschraube 14 übt auf die schräge Fläche des Hakens 12 des zugeordneten
Vorsprunges 11 einen Druck aus, der in Richtung der ersten kurzen Rechteckseite 3
gerichtet ist. Durch diesen Druck werden auch die schrägen Flächen der anderen Vorsprünge
11 aufeinander zu bewegt und somit der Deckel 2 an das Gehäuse 7 gezogen.
1. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) mit zwei sich gegenüberliegenden kurzen (3, 3')
und zwei sich gegenüberliegenden langen (4) Rechteckseiten, aufweisend ein Gehäuse
(7) und einen das Gehäuse (7) abdeckenden Deckel (2) mit einer Lichtaustrittsöffnung
(5), wobei in den Ecken des Gehäuses (7) und des Deckels (2) zusammenwirkende Befestigungsmittel
vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
an den langen Rechteckseiten (4) sowohl des Deckels (2) als auch des Gehäuses (7)
zwischen den Ecken hakenförmige ineinandergreifende Haltelemente (8) vorgesehen sind.
2. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente zweier Ecken ebenfalls als jeweils hakenförmige ineinandergreifende
Haltelemente (8) ausgebildet sind.
3. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hakenförmigen Halteelemente (8) im Bereich des Deckels (2) und/oder des Gehäuses
(7) in einer Vertiefung (9) angeordnet sind.
4. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (9) zumindest an der Außenseite des Deckels (2) und/oder des Gehäuses
(7) verschlossen ist.
5. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes hakenförmige Halteelement (8) im Bereich des Deckels (2) in einer Vertiefung
(9) ausgebildet ist, wobei ein Haken (10) im Bereich einer Seitenwand der Vertiefung
(9) angeordnet ist.
6. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes hakenförmige Halteelement (8) im Bereich des Gehäuses (7) in Verlängerung der
Seitenwände als Vorsprung (11) ausgebildet ist, der in die Vertiefung (9) hineinragt
und mit dem Haken (10) der Vertiefung zusammenwirkt.
7. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (11) an einer dem Haken (10) der Vertiefung (9) gegenüberliegenden
Seitenwand mit einem Haken (12) ausgebildet ist, der mit dem Haken (10) der Vertiefung
(9) zusammenwirkt.
8. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (10) der Vertiefung (9) und der Haken (12) des Vorsprungs (11) mit korrespondierenden
schrägen Flächen ausgebildet sind, die im Einsatz zusammenwirken.
9. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein seitliches Verschieben des Deckels (2) gegen das Gehäuse (7) die Haken
(10, 12) in der Vertiefung (9) und des Vorsprungs (11) zusammenwirken, wodurch sich
der Deckel (2) gegen das Gehäuse (7) zieht.
10. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkrichtung der hakenförmigen Halteelemente der Befestigungselemente (8) der
zweiten Ecke um 180° zur Wirkrichtung der ersten Ecke gedreht ist.
11. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (10) in der Seitenwand der Vertiefung (9) einer Ecke durch ein Schraubenelement
(14) bereitgestellt ist.
12. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Vertiefungen (9) angeordneten Haken (10) der Ecken an der der kurzen Rechteckseite
(3, 3') zugewandten Seitenwand angeordnet sind.
13. Rechteckförmiges Leuchtengehäuse (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Vorsprungs (11) kleiner ist als die lichte Breite der Vertiefung (9).
1. Rectangular luminaire housing (1) with two opposite short (3, 3') and two opposite
long (4) rectangle sides, comprising a casing (7) and a cover (2) which covers the
casing (7), said cover having a light outlet opening (5), wherein cooperating fastening
means are provided at the corners of the casing (7) and of the cover (2), characterised in that
hook-shaped retaining elements (8) which engage with one another are provided on the
long rectangle sides (4) of both the cover (2) and the casing (7) between the corners.
2. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 1, characterised in that the fastening elements of two corners are likewise formed in each case as hook-shaped
retaining elements (8) which engage with one another.
3. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the hook-shaped retaining elements (8) in the region of the cover (2) and/or the
casing (7) are arranged in a depression (9).
4. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 3, characterised in that the depression (9) is closed at least on the outer side of the cover (2) and/or the
casing (7).
5. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 3 or 4, characterised in that each hook-shaped retaining element (8) in the region of the cover (2) is formed in
a depression (9), a hook (10) being arranged in the region of a side wall of the depression
(9).
6. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 5, characterised in that each hook-shaped retaining element (8) in the region of the casing (7) is formed
as a protrusion (11) in the extension of the side walls, said protrusion projects
into the depression (9) and cooperates with the hook (10) of the depression.
7. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 6, characterised in that the protrusion (11) is formed with a hook (12) on a side wall opposite the hook (10)
of the depression (9), said hook cooperating with the hook (10) of the depression
(9).
8. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 7, characterised in that the hook (10) of the depression (9) and the hook (12) of the protrusion (11) are
formed with corresponding angled surfaces which cooperate during use.
9. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 7 or 8, characterised in that, by a lateral displacement of the cover (2) relative to the casing (7), the hooks
(10, 12) in the depression (9) and of the protrusion (11) cooperate, as a result of
which the cover (2) is pulled against the casing (7).
10. Rectangular luminaire housing (1) according to any one of claims 2 to 9, characterised in that the direction of action of the hook-shaped retaining elements of the fastening elements
(8) of the second corner is rotated through 180° relative to the direction of action
of the first corner.
11. Rectangular luminaire housing (1) according to claim 10, characterised in that the hook (10) in the side wall of the depression (9) of one corner is provided by
a screw element (14).
12. Rectangular luminaire housing (1) according to any one of claims 5 to 11, characterised in that the hooks (10) arranged in the depressions (9) of the corners are arranged on the
side wall facing towards the short rectangle side (3, 3').
13. Rectangular luminaire housing (1) according to any one of claims 6 to 12, characterised in that the width of the protrusion (11) is smaller than the clear width of the depression
(9).
1. Boîtier de lampe rectangulaire (1) avec deux côtés de rectangle courts opposés (3,
3') et deux côtés de rectangle longs opposés (4), comportant un boîtier (7) et un
couvercle (2) avec un orifice de sortie de lumière (5) qui recouvre le boîtier (7),
dans lequel des moyens de fixation correspondants sont pourvus dans les coins du boîtier
(7) et du couvercle (2),
caractérisé en ce que des éléments de retenue interverrouillés en forme de crochet (8) sont pourvus entre
les coins sur les longs côtés de rectangle (4) aussi bien du couvercle (2) que du
boîtier (7).
2. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de fixation sont constitués de deux coins ainsi que d'éléments de retenue
interverrouillés en forme de crochet (8) correspondants.
3. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de retenue en forme de crochet (8) sont agencés dans un renfoncement
(9) dans la zone du couvercle (2) et/ou du boîtier (7).
4. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le renforcement (9) est fermé au moins sur le côté externe du couvercle (2) et/ou
du boîtier (7).
5. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que chaque élément de retenue en forme de crochet (8) est constitué dans un renforcement
(9) dans la zone du couvercle (2), dans lequel un crochet (10) est agencé dans la
zone d'une paroi latérale du renforcement (9).
6. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que chaque élément de retenue en forme de crochet (8) est constitué dans la zone du boîtier
(7) dans le prolongement de la paroi latérale comme une protubérance (11), qui fait
saillie dans le renforcement (9) et interagit avec le crochet (10) du renforcement.
7. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la protubérance (11) comporte, sur une paroi latérale opposée au crochet (10) du
renforcement (9), un crochet (12) qui interagit avec le crochet (10) du renforcement
(9).
8. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le crochet (10) du renforcement (9) et le crochet (12) de la protubérance (11) comportent
des surfaces inclinées correspondantes qui interagissent en service.
9. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que les crochets (10, 12) dans le renforcement (9) et de la protubérance (11) interagissent
par un décalage latéral du couvercle (2) contre le boîtier (7), moyennant quoi le
couvercle (2) est tiré contre le boîtier (7).
10. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que la direction d'action des éléments de retenue en forme de crochet des éléments de
fixation (8) du deuxième coin est pivotée de 180° par rapport à la direction d'action
du premier coin.
11. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce que le crochet (10) est constitué par un élément de vis (14) dans la paroi latérale du
renforcement (9) d'un coin.
12. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon l'une des revendications 5 à 11, caractérisé en ce que les crochets (10) des coins agencés dans les renforcements (9) sont agencés sur la
paroi latérale tournée vers les côtés courts du rectangle (3, 3').
13. Boîtier de lampe rectangulaire (1) selon l'une des revendications 6 à 12, caractérisé en ce que la largeur de la protubérance (11) est inférieure à la largeur libre du renforcement
(9).