Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wasserfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Wasserfahrzeuge, wie beispielsweise Boote oder Schiffe, und insbesondere Unterwasserfahrzeuge,
wie z. B. Unterseeboote, werden im militärischen wie zivilen Anwendungsbereich eingesetzt.
Derartige Wasserfahrzeuge weisen in der Regel einen Abgasaustritt auf, über welchen
Abgase eines Verbrennungsmotors abgegeben werden können. Oftmals ist der Wasseraustritt
oberhalb der Wasserlinie angeordnet, so dass die Abgase beim Betrieb des Verbrennungsmotors
unmittelbar in die das Wasserfahrzeug umgebende Außenluft gelangen.
[0003] Ferner sind bei Wasserfahrzeugen typischerweise Besatzungsräume vorgesehen, in denen
sich Besatzungsmitglieder aufhalten können. Beispielsweise weisen Unterseeboote üblicherweise
einen Turm mit einem am oberen Ende des Turms vorgesehenen Besatzungsraum auf, dem
sogenannten Überwasserfahrstand. In diesem Besatzungsraum können sich Besatzungsmitglieder
bei Überwasserfahrt aufhalten. Der Besatzungsraum des Turms weist in der Regel Öffnungen
wie z. B. Flutschlitze auf, über welche der Besatzungsraum bei Tauchfahrt des Unterseeboots
geflutet wird.
[0004] Bei derartigen Wasserfahrzeugen hat es sich als nachteilig herausgestellt, dass es
unter anderem bei ungünstigen Windbedingungen dazu kommen kann, dass aus dem Abgasaustritt
austretende Abgase in den Besatzungsraum des Wasserfahrzeugs eindringen. Hierdurch
werden Besatzungsmitglieder, die sich in dem Besatzungsraum aufhalten, gestört oder
sogar gesundheitlich belastet.
[0005] In der
EP 1 468 906 A2 wird ein Wasserfahrzeug mit einem Besatzungsraum vorgeschlagen, welches zum Schutz
der Besatzungsmitglieder vor der Einwirkung in den Besatzungsraum eindringender Abgase
eine als Lüfter ausgebildete Absaugvorrichtung aufweist, über welche Abgase aus dem
Besatzungsraum absaugbar sind.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Belastung von
sich in dem Besatzungsraum aufhaltenden Besatzungsmitgliedern durch Abgase des Wasserfahrzeugs
mit reduziertem Energieaufwand zu verringern.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Wasserfahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
[0008] Über die Absaugvorrichtung können Luft und/oder Abgase aus dem Besatzungsraum entfernt
und insbesondere in einen Bereich außerhalb des Besatzungsraums abgegeben werden.
Somit trägt die Absaugvorrichtung dazu bei, dass die Belastung von Besatzungsmitgliedern,
die sich in dem Besatzungsraum aufhalten, verringert wird.
[0009] Bei dem Besatzungsraum kann es sich um einen im Bereich des Oberdecks oder eines
Turms des Wasserfahrzeugs angeordneten, insbesondere offenen, Raum handeln. Der Besatzungsraum
kann bei Überwasserfahrt des Wasserfahrzeugs von der Besatzung betreten werden. Beispielsweise
kann der Besatzungsraum einen Überwasserfahrstand aufweisen, von dem aus das Wasserfahrzeug
gesteuert werden kann. Bevorzugt ist der Besatzungsraum ein offener Raum, der sich
außerhalb eines Schiffskörpers des Wasserfahrzeugs befindet, im Fall eines Unterwasserfahrzeugs
beispielsweise ein Raum, der sich außerhalb eines Druckkörpers des Unterwasserfahrzeugs
befindet.
[0010] Erfindungsgemäß ist die Absaugvorrichtung als Strahlpumpe ausgebildet. Die Verwendung
einer Strahlpumpe, die oftmals auch als Injektor bezeichnet wird, bringt den Vorteil
mit sich, dass sie keine bewegbaren Teile erfordert und daher eine erhöhte Robustheit
aufweist. Insbesondere bei solchen Besatzungsräumen, die geflutet werden können, ist
nicht zu befürchten, dass bewegbare Teile der Absaugvorrichtung durch in die Absaugvorrichtung
eindringendes Wasser beschädigt werden. Zudem ist es nicht erforderlich, der Absaugvorrichtung
elektrische Energie zuzuführen. Alternativ kann die Absaugvorrichtung als, insbesondere
elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch angetriebener, Ventilator oder als, insbesondere
elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch angetriebene, Pumpe ausgebildet sein.
[0011] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Absaugvorrichtung als Treibmedium ein Abgas
des Wasserfahrzeugs zuführbar ist, so dass die Energie des aus dem Wasserfahrzeug
ausströmenden Abgases genutzt werden kann. Es ist daher nicht erforderlich, zusätzliche
Energie zum Betrieb der Absaugvorrichtung bereitzustellen.
[0012] In diesem Zusammenhang hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Absaugvorrichtung
erfindungsgemäß in einem Abgasstrang des Wasserfahrzeugs, beispielsweise zwischen
einem Verbrennungsmotor des Wasserfahrzeugs und dem Abgasaustritt, angeordnet ist.
[0013] Bevorzugt ist die Absaugvorrichtung derart mit dem Abgasaustritt verbunden, dass
aus dem Besatzungsraum abgesaugte Abgase durch den Abgasaustritt ausgegeben werden.
Der Abgasaustritt kann beispielsweise in der Außenkontur des Wasserfahrzeugs, insbesondere
in der Außenkontur des Besatzungsraums, angeordnet sein.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Absaugvorrichtung mit
einer im Besatzungsraum angeordneten Saugleitung verbunden ist, über welche Abgase
aus dem Besatzungsraum in Richtung der Absaugvorrichtung absaugbar sind. Über die
Saugleitung können Abgase aus solchen Bereichen des Besatzungsraums abgesaugt werden,
die von der Saugvorrichtung entfernt angeordnet sind. Die Saugleitung kann nach Art
eines Rohrs ausgebildet sein. Ferner ist es möglich, dass die Saugleitung eine oder
mehrere Absaugöffnungen aufweist. Bevorzugt ist der Verlauf der Saugleitung in dem
Besatzungsraum derart gewählt, dass sie verschiedene, gegebenenfalls durch Trennwände
getrennte, Bereiche des Besatzungsraums durchläuft und in jedem Bereich des Besatzungsraums
zumindest eine Absaugöffnung vorgesehen ist.
[0015] Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Saugleitung eine Rückschlagklappe und/oder ein
Rückschlagventil aufweist, welche das Eindringen von Abgasen durch die Saugleitung
in den Besatzungsraum verhindert. Durch die Rückschlagklappe bzw. das Rückschlagventil
kann verhindert werden, dass Abgas in die Saugleitung strömt, wenn der Austritt der
Absaugvorrichtung kurzzeitig durch eindringendes Wasser verschlossen wird. Besonders
vorteilhaft ist es, wenn die Rückschlagklappe bzw. das Rückschlagventil in einem der
Absaugvorrichtung zugewandten Bereich der Saugleitung angeordnet ist.
[0016] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Absaugvorrichtung
in dem Besatzungsraum angeordnet ist, so dass die Absaugvorrichtung vor mechanischen
Einwirkungen, beispielsweise durch Strömung, Spritzwasser oder Geschosse, geschützt
ist. Alternativ kann die Absaugvorrichtung außerhalb des Besatzungsraums angeordnet
sein, beispielsweise in einem von dem Besatzungsraum abgetrennten Schutzraum. Weiter
alternativ kann die Absaugvorrichtung an der Außenkontur des Wasserfahrzeugs angeordnet
werden, wodurch innerhalb der Außenkontur des Wasserfahrzeugs, insbesondere innerhalb
des Besatzungsraums, kein Bauraum für die Absaugvorrichtung vorgehalten werden muss.
Eine Anordnung an der Außenkontur des Wasserfahrzeugs eignet sich daher insbesondere
als Nachrüstlösung.
[0017] Erfindungsgemäß kommt die Erfindung bei einem Wasserfahrzeug zur Anwendung, dessen
Besatzungsraum wahlweise mit Wasser flutbar ist, insbesondere bei einem Tauchgang
des Wasserfahrzeugs. Der Besatzungsraum ist außerhalb eines Druckkörpers des Wasserfahrzeugs
angeordnet. Derartige Besatzungsräume, beispielsweise die Innenräume von Türmen von
Unterseebooten, können Öffnungen nach Art von Flutschlitzen aufweisen, durch die unerwünschte
Abgase eindringen können. Die durch die Flutschlitze eingedrungenen Abgase können
durch die Absaugvorrichtung abgesaugt werden.
[0018] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen,
sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen anhand
der Zeichnungen. Die Zeichnungen illustrieren dabei lediglich beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung, welche den Erfindungsgedanken nicht einschränken.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0019] Die
Figur 1 zeigt einen Aufbau eines Wasserfahrzeugs in einer schematischen Schnittdarstellung
entlang einer Querachse des Wasserfahrzeugs.
[0020] Die
Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Wasserfahrzeugs gemäß der Erfindung in einer
schematischen Schnittdarstellung entlang einer Längsachse des Wasserfahrzeugs.
Ausführungsformen der Erfindung
[0021] In den verschiedenen Figuren sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und werden daher in der Regel auch jeweils nur einmal benannt bzw. erwähnt.
[0022] In der
Figur 1 ist ein Teil eines als Unterwasserfahrzeug ausgebildeten Wasserfahrzeugs 1 dargestellt,
welches beispielsweise als militärisches Unterseeboot eingesetzt werden kann.
[0023] Das Wasserfahrzeug 1 weist einen Druckkörper 3 auf, der gas- und wasserdicht ausgebildet
ist. Innerhalb des Druckkörpers 3, von dem in der Figur 1 nur ein Teil der Außenkontur
gezeigt ist, sind unter anderem ein als Dieselmotor ausgebildeter Verbrennungsmotor
zum Antrieb des Wasserfahrzeugs 1 sowie Mannschaftsräume angeordnet, in welchen sich
Besatzungsmitglieder des Wasserfahrzeugs 1 aufhalten können.
[0024] Im Bereich oberhalb des Druckkörpers 3 ist ein als Turm ausgestalteter Aufbau 2 angeordnet.
Der Aufbau weist an seiner Oberseite eine Öffnung 6 auf. Bei Überwasserfahrt ragt
der Aufbau 2 aus dem Wasser heraus. Im Inneren des Aufbaus 2 befindet sich ein Besatzungsraum
5 mit einem Überwasserfahrstand 16, der bei Überwasserfahrt Besatzungsmitglieder aufnehmen
kann, so dass diese beispielsweise im Besatzungsraum 5 angeordnete Ausrüstungsgegenstände
bedienen können. Im untergetauchten Zustand, also bei Tauchfahrt, befindet sich der
Aufbau 2 des Wasserfahrzeugs 1 zumindest teilweise unterhalb der Wasserlinie. Da der
Aufbau 2 weder gasdicht, noch wasserdicht ausgestaltet ist, wird der Besatzungsraum
5 beim Abtauchen geflutet. Wie der Darstellung in Figur 1 weiter zu entnehmen ist,
weist der Besatzungsraum 5 mehrere Öffnungen 4, 6 auf, durch welche beim Abtauchen
Wasser in den Besatzungsraum 5 eindringen kann. Diese Öffnungen 4 können beispielsweise
als Flutschlitze ausgebildet sein.
[0025] Um die im Verbrennungsmotor des Wasserfahrzeugs 1 entstehenden Abgase abzuführen,
weist das Wasserfahrzeug 1 ferner einen Abgasaustritt 14 auf, welcher im Bereich des
Aufbaus 4 vorgesehen ist, so dass die Abgase bei Überwasserfahrt in die Umgebungsluft
abgegeben werden können. Liegen Windverhältnisse vor, wie sie in Figur 1 dargestellt
sind, kann es dazu kommen, dass Abgase in den Besatzungsraum 5 gelangen können und
die sich dort aufhaltenden Besatzungsmitglieder beeinträchtigen. Bei einer Luftströmung
15, die von einer dem Abgasaustritt 14 gegenüberliegenden Seite auf das Wasserfahrzeug
1 trifft, bilden sich auf der Leeseite, im Bereich des Windschattens des Aufbaus 2
Luftwirbel. Durch diese Luftwirbel kann das aus dem Abgasaustritt 14 austretende Abgas
aufgewirbelt und an den Aufbau 2 herangezogen werden. Gleichzeitig kommt es bei einer
Luftströmung 15, die über der oberen Öffnung des Aufbaus 2 verläuft, zu der Bildung
eines Unterdrucks im Bereich des Besatzungsraums 5. Aufgrund des Unterdrucks beim
Besatzungsraum 5 werden die Abgase durch die Öffnungen 4, 6 in das Innere des Besatzungsraums
5 befördert und beeinträchtigen dort die Besatzungsmitglieder.
[0026] Um die Belastung von sich in dem Innenraum aufhaltenden Besatzungsmitgliedern durch
Abgase zu verringern, sind bei dem in
Figur 2 dargestellten Wasserfahrzeug 1 nach Art eines Unterseeboots besondere Vorkehrungen
getroffen, die nachfolgend erläutert werden sollen. Das Wasserfahrzeug 1 weist eine
Absaugvorrichtung 7 auf, über welche Abgase aus dem Besatzungsraum 5 abgesaugt werden
können. Hierdurch können für die Besatzungsmitglieder unangenehme bzw. schädliche
Abgase aus dem Besatzungsraum 5 entfernt werden, so dass die Belastung der Besatzungsmitglieder
durch Abgase insgesamt verringert ist.
[0027] Die Absaugvorrichtung 7 ist als Strahlpumpe ausgebildet, welche mit dem Abgas des
Verbrennungsmotors des Wasserfahrzeugs als Treibmedium betrieben wird. Hierzu ist
die Absaugvorrichtung als Teil des Abgasstrangs 13 des Wasserfahrzeugs 1 vorgesehen.
Die Absaugvorrichtung 7 befindet sich im Abgasstrang 13 zwischen dem Verbrennungsmotor
und dem Abgasaustritt 5. Der Verbrennungsmotor wird dabei bevorzugt so ausgelegt,
dass der durch die Absaugvorrichtung 7 erhöhte Abgasgegendruck durch das Abgas überwunden
werden kann. Im Übergangsbereich zwischen dem Druckkörper 3 und dem Aufbau 2, bzw.
dem Besatzungsraum 5, ist eine Abgasklappe 12 vorgesehen. In Strömungsrichtung des
Abgases hinter der Abgasklappe 12 ist eine Abgasumschaltklappe 11 angeordnet.
[0028] Die Absaugvorrichtung 7 befindet sich innerhalb des Besatzungsraums 5, so dass diese
vor äußeren Einwirkungen, beispielsweise durch Spritzwasser, geschützt ist. An einem
Sauganschluss der Absaugvorrichtung 7 ist eine Saugleitung 8 angeschlossen, welche
ausgehend von der Absaugvorrichtung 7 in das Innere des Besatzungsraums 5 verläuft.
Die Saugleitung 8 weist mehrere Absaugöffnungen 10 auf, durch welche Luft und Abgase
angesaugt werden. Die Absaugöffnungen 10 sind über die Saugleitung 8 verteilt angeordnet,
so dass die Abgase an verschiedenen Stellen des Besatzungsraums 5 angesaugt werden.
[0029] Auf der Seite der Saugleitung 8, welche der Absaugvorrichtung 7 zugewandt ist, ist
innerhalb der Saugleitung 8 eine Rückschlagklappe 9 angeordnet. Durch die Rückschlagklappe
9 wird verhindert, dass bei starkem Wellengang Abgas oder Wasser durch den Abgasaustritt
14 und die Absaugvorrichtung 7 in die Saugleitung 8 gelangt und Abgase in den Besatzungsraum
5 drücken.
[0030] Befindet sich das Wasserfahrzeug 1 auf Tauchgang, sind neben dem Besatzungsraum 5
sämtliche zuvor beschriebene Komponenten, die sich außerhalb des Druckkörpers 3 befindet,
geflutet.
[0031] Bei dem vorstehend beschriebenen Wasserfahrzeug 1 mit einem Abgasaustritt 14 und
mit einem Besatzungsraum 5 zur Aufnahme von Besatzungsmitgliedern, welcher eine Öffnung
4, 6 aufweist, durch welche Abgase in den Besatzungsraum eindringen können, ist zum
Schutz der Besatzungsmitglieder vor der Einwirkung in den Besatzungsraum 5 eindringender
Abgase eine Absaugvorrichtung 7 vorgesehen, über welche Abgase aus dem Besatzungsraum
5 absaugbar sind. Hierdurch wird die Belastung der sich in dem Besatzungsraum 5 aufhaltenden
Besatzungsmitglieder durch Abgase des Wasserfahrzeugs 1 verringert.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Wasserfahrzeug
- 2
- Aufbau
- 3
- Druckkörper
- 4
- Öffnung
- 5
- Besatzungsraum
- 6
- Öffnung
- 7
- Absaugvorrichtung
- 8
- Saugleitung
- 9
- Rückschlagklappe
- 10
- Absaugöffnung
- 11
- Abgasumschaltklappe
- 12
- Abgasklappe
- 13
- Abgasstrang
- 14
- Abgasaustritt
- 15
- Luftströmung
- 16
- Überwasserfahrstand
1. Wasserfahrzeug, nämlich ein Unterwasserfahrzeug, mit einem Abgasaustritt (14) und
mit einem Turm mit einem am oberen Ende des Turms vorgesehenen Besatzungsraum (5)
zur Aufnahme von Besatzungsmitgliedern, wobei der Besatzungsraum (5) wahlweise mit
Wasser flutbar ist, insbesondere bei einem Tauchgang des Wasserfahrzeugs (1) , wobei
der Besatzungsraum (5) außerhalb eines Druckkörpers (3) des Wasserfahrzeugs (1) angeordnet
ist, wobei der Besatzungsraum (5)
eine Öffnung (4, 6) aufweist, durch welche Abgase in den Besatzungsraum eindringen
können, wobei das Wasserfahrzeug (1) zum Schutz der Besatzungsmitglieder vor der Einwirkung
in den Besatzungsraum (5) eindringender Abgase eine Absaugvorrichtung (7) aufweist,
über welche Abgase aus dem Besatzungsraum (5) absaugbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugvorrichtung (7) als Treibmedium ein Abgas des Wasserfahrzeugs (1) zuführbar
ist, wobei die Absaugvorrichtung (7) als Strahlpumpe ausgebildet ist, wobei die Absaugvorrichtung
(7) in einem Abgasstrang (13) des Wasserfahrzeugs (1) angeordnet ist.
2. Wasserfahrzeug nach Anspruch 1, wobei die Absaugvorrichtung (7) derart mit dem Abgasaustritt
(14) verbunden ist, dass aus dem Besatzungsraum (5) abgesaugte Abgase durch den Abgasaustritt
(14) ausgegeben werden.
3. Wasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Absaugvorrichtung
(7) mit einer im Besatzungsraum (5) angeordneten Saugleitung (8) verbunden ist, über
welche Abgase aus dem Besatzungsraum (5) in Richtung der Absaugvorrichtung (7) absaugbar
sind.
4. Wasserfahrzeug nach Anspruch 3, wobei die Saugleitung eine Rückschlagklappe (9) und/oder
ein Rückschlagventil aufweist, welche das Eindringen von Abgasen durch die Saugleitung
(8) in den Besatzungsraum (5) verhindert.
5. Wasserfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Absaugvorrichtung
(7) in dem Besatzungsraum (5) angeordnet ist.
1. A vessel, an underwater vessel, with an exhaust gas outlet (14) and with a turret
and a crew compartment (5) for accommodating crew members at the upper end of the
turret, wherein the crew compartment (5) can optionally be flooded with water, in
particular during a submerging operation of the vessel (1), wherein the crew compartment
(5) is arranged outside a pressure hull (3) of the vessel (1), wherein the crew compartment
(5) comprises an opening (4, 6) through which exhaust gases can penetrate the crew
compartment, wherein in order to protect the crew members against the effect of exhaust
gases penetrating the crew compartment (5), the vessel (1) comprises an extraction
device (7) via which exhaust gases can be sucked off out of the crew compartment (5),
wherein an exhaust gas of the vessel (1) can be supplied as a driving medium to the
extraction device (7), wherein the extraction device (7) is designed as a jet pump,
wherein the extraction device (7) is arranged in an exhaust gas tract (13) of the
vessel (1).
2. The vessel as claimed in one of the preceding claims, wherein the extraction device
(7) is connected to the exhaust gas outlet (14) in such a manner that exhaust gases
sucked off out of the crew compartment (5) are output through the exhaust gas outlet
(14).
3. The vessel as claimed in one of the preceding claims, wherein the extraction device
(7) is connected to a suction line (8) which is arranged in the crew compartment (5)
and via which exhaust gases can be sucked off out of the crew compartment (5) in the
direction of the extraction device (7).
4. The vessel as claimed in claim 3, wherein the suction line comprises a nonreturn flap
(9) and/or a nonreturn valve which prevents exhaust gases penetrating through the
suction line (8) into the crew compartment (5).
5. The vessel as claimed in one of the preceding claims, wherein the extraction device
(7) is arranged in the crew compartment (5).
1. Engin nautique, à savoir un engin sous-marin, comprenant une sortie d'effluents gazeux
(14) et une tour pourvue d'un compartiment d'équipage (5) prévue à l'extrémité supérieure
de la tour et destinée à loger des membres d'équipage, le compartiment d'équipage
(5) pouvant éventuellement être inondé d'eau, en particulier lorsque l'engin nautique
(1) est en plongée, le compartiment d'équipage (5) étant disposé à l'extérieur d'une
coque sous pression (3) de l'engin nautique (1), le compartiment d'équipage (5) comportant
une ouverture (4, 6) par laquelle les effluents gazeux peuvent pénétrer dans le compartiment
d'équipage, l'engin nautique (1) comportant un dispositif d'aspiration (7) qui est
destiné à protéger les membres d'équipage des effets des effluents gazeux pénétrant
dans la salle d'équipage (5) et qui permet d'aspirer les effluents gazeux du compartiment
d'équipage (5), caractérisé en ce qu'un effluent gazeux de l'engin nautique (1) servant d'agent propulseur peut être amené
au dispositif d'aspiration (7), le dispositif d'aspiration (7) étant conçu comme une
pompe à jet, le dispositif d'aspiration (7) étant disposé dans une conduite d'échappement
(13) de l'engin nautique (1).
2. Engin nautique selon la revendication 1, le dispositif d'aspiration (7) étant relié
à la sortie d'effluents gazeux (14) de telle manière que les effluents gazeux aspirés
du compartiment d'équipage (5) soient évacués par la sortie d'effluents gazeux (14).
3. Engin nautique selon l'une des revendications précédentes, le dispositif d'aspiration
(7) étant relié à une conduite d'aspiration (8) qui est disposée dans le compartiment
d'équipage (5) et qui permet d'aspirer les effluents gazeux du compartiment d'équipage
(5) en direction du dispositif d'aspiration (7).
4. Engin nautique selon la revendication 3, la conduite d'aspiration comportant un clapet
anti-retour (9) et/ou une soupape anti-retour qui empêche les effluents gazeux de
pénétrer dans le compartiment d'équipage (5) par la conduite d'aspiration (8).
5. Engin nautique selon l'une des revendications précédentes, le dispositif d'aspiration
(7) étant disposé dans le compartiment d'équipage (5).