(19)
(11) EP 3 369 341 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.08.2021  Patentblatt  2021/32

(21) Anmeldenummer: 17206876.9

(22) Anmeldetag:  13.12.2017
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 88/90(2017.01)

(54)

WANDELEMENT FÜR EINE ZARGE EINER SCHUBLADE

WALL ELEMENT FOR A FRAME OF A DRAWER

ÉLÉMENT MURAL POUR UN CHÂSSIS D'UN TIROIR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 27.01.2017 DE 202017100445 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.09.2018  Patentblatt  2018/36

(73) Patentinhaber: Grass GmbH
6973 Höchst (AT)

(72) Erfinder:
  • Grabher, Günter
    6972 Fußach (AT)
  • Amann, Jürgen
    6890 Lustenau (AT)
  • Schneider, Klaus
    6973 Höchst (AT)

(74) Vertreter: Otten, Roth, Dobler & Partner mbB Patentanwälte 
Großtobeler Straße 39
88276 Berg / Ravensburg
88276 Berg / Ravensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
AT-A1- 506 440
DE-U1- 20 110 531
DE-U1-202011 052 321
DE-A1-102011 050 157
DE-U1-202009 013 393
GB-A- 1 431 046
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Wandelemente für eine Zarge, insbesondere Wandelemente für Hohlkammerzargen für Schubladen sind bereits in vielfältiger Ausführungsform im Stand der Technik beispielsweise aus der DE 10 2011 050 157 A1, aus der DE 20 2009 013 393 U1, aus der AT 506 440 A1, aus der DE 20 2011 052 321 U1, aus der DE 201 10 531 A1 oder aus der GB 1 431 046 A bekannt.

    [0002] Eine bekannte Zarge umfasst vertikal verlaufende Montagesäulen, an welchen ein Wandelement montiert werden kann. Das Wandelement, welches als Blechbiegeteil vorhanden ist, umschließt im montierten Zustand den Zargenkörper der Zarge oben und seitlich. Nachteilig daran ist, dass zur Montage des Wandelements ein Werkzeug erforderlich ist. Ebenfalls ist ein Auswechseln des Wandelements erschwert.

    Aufgabe und Vorteile der Erfindung



    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein alternatives Wandelement für eine Zarge einer Schublade bereitzustellen. Insbesondere ein Wandelement bereitzustellen, welches vergleichsweise einfach an die Zarge anordenbar ist.

    [0004] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

    [0005] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Ausführungsformen der Erfindung angegeben.

    [0006] Die Erfindung geht von einem Wandelement für eine Zarge einer Schublade mit einem Zargenkörper aus, wobei das Wandelement dazu ausgestaltet ist, von oben auf den Zargenkörper der Zarge aufgesteckt zu werden, wobei das Wandelement Verbindungsmittel zur Befestigung des Wandelements am Zargenkörper aufweist.

    [0007] Der Zargenkörper besteht beispielsweise aus einem Basisteil, welches einen Hohlraum zur Aufnahme eines Schubladenführungssystems aufweist und einem Hüllelement zur Umhüllung des Basisteils. Vorteilhafterweise ist das Hüllelement mit dem Basisteil fest, insbesondere unlösbar verbunden, z.B. ist das Hüllelement mit dem Basisteil verklemmt, verschraubt, vernietet und/oder verschweißt. Das Schubladenführungssystem umfasst beispielsweise eine Schubladenschiene, z.B. einen Vollauszug.

    [0008] Der wesentliche Aspekt der Erfindung ist nun darin zu sehen, dass ein Verbindungsorgan der Verbindungsmittel in einen Hohlraum des Wandelements gefügt ist. Beispielsweise ist das Verbindungsorgan an das Wandelement geschweißt, geklebt und/oder gelötet. Hierdurch ist das Verbindungsorgan vergleichsweise fest und sicher und beispielsweise unlösbar mit dem Wandelement verbunden. Bevorzugterweise ist das Verbindungsorgan in einer Weise an das Wandelement gefügt, dass für einen Betrachter des Wandelements von außen, insbesondere im angeordneten Zustand des Wandelements am Zargenkörper nicht erkennbar ist, dass das Verbindungsorgan am Wandelement insbesondere unlösbar fixiert ist. Beispielsweise ist für einen Betrachter nicht erkennbar, dass das an die Zarge, insbesondere an die Schublade, angeordnete Wandelement ein Verbindungsorgan umfasst.

    [0009] Vorteilhafterweise ist das Wandelement dazu ausgestaltet, im aufgesteckten Zustand am Zargenkörper den Zargenkörper oben und z.B. an einer Seite seitlich zu überdecken bzw. zu umschließen. Bevorzugterweise bildet das Wandelement im angeordneten Zustand einen oberen Bereich einer Außenkontur der Zarge. Insbesondere bildet das Wandelement im angeordneten Zustand mindestens 50% der Außenkontur der Zarge, insbesondere 70% der Außenkontur der Zarge. Vorteilhafterweise ist die Außenkontur der Zarge im angeordneten Zustand an der Schublade für einen Nutzer von Außen, Oben und/oder Innen sichtbar. Denkbar ist weiterhin, dass am Wandelement eine Wischlippe zur Anlage an eine Oberseite eines Schubladenbodens vorgesehen ist. Vorstellbar ist auch, dass das Wandelement einen Rücksprung und/oder eine Aussparung zum Einsetzen eines insbesondere flächigen Dekorelements aufweist.

    [0010] Bevorzugterweise erstreckt sich im angeordneten Zustand am Zargenkörper eine Längsachse des Wandelements, insbesondere eine Längsachse des Hohlraums des Wandelements parallel zu einer Längsachse des Zargenkörpers, bzw. einer Längsachse der Zarge. Die Längsachse des Zargenkörpers ist im angeordneten Zustand des Zargenkörpers an einem Möbel vorteilhafterweise parallel zu einer Hauptbewegungsrichtung des Schubladenführungssystems, an welches die Zarge anordenbar ist, ausgebildet.

    [0011] Beispielsweise erstreckt sich das Wandelement über mehr als die Hälfte einer Länge des Zargenkörpers bzw. der Zarge. Bevorzugterweise bildet das Wandelement im angebrachten Zustand am Hüllelement des Zargenkörpers einen über die Länge des Zargenkörpers sich erstreckenden Hohlraum über dem Hüllelement.

    [0012] Erfindungsgemäß umfassen die Verbindungsmittel ein erstes bolzenartiges Verbindungorgan und ein zweites Verbindungsorgan, wobei das erste bolzenartige Verbindungsorgan an sich gegenüberliegenden Innenseiten des Hohlraums mit dem Wandelement gefügt ist, wobei das zweite Verbindungsorgan mit dem ersten bolzenartigen Verbindungsorgan in einer Weise verbindbar ist, dass das zweite Verbindungsorgan positionsfest, insbesondere unlösbar, im Hohlraum des Wandelements festgelegt ist.

    [0013] Bei einer weiteren vorteilhaften Variante der Erfindung umfassen die Verbindungsmittel ein erstes stiftartiges Verbindungsorgan, welches an sich gegenüberliegenden Innenseiten des Hohlraums mit dem Wandelement gefügt ist, und wobei die Verbindungsmittel ein zweites Verbindungsorgan umfassen, welches mit dem ersten Verbindungsorgan in einer Weise verbindbar ist, dass das zweite Verbindungsorgan positionsfest, insbesondere unlösbar, im Hohlraum des Wandelements festgelegt ist. Hierdurch ist das Wandelement vergleichsweise formstabil vorhanden.

    [0014] Das Wandelement besitzt vorteilhafterweise zwei sich gegenüberliegende, voneinander beabstandete Wandseiten, welche sich bspw. parallel zur Längsachse des Wandelements und z.B. senkrecht zur Längsachse entlang einer Höhe des Wandelements erstrecken. Zwischen den beiden voneinander beabstandeten Wandseiten ist der Hohlraum des Wandelements vorhanden. Die beiden Wandseiten begrenzen den Hohlraum jeweils an einer Seite, insbesondere vollständig. Die beiden Wandseiten bilden somit Innenseiten des Hohlraums. Vorteilhafterweise verbindet das erste Verbindungsorgan die beiden sich gegenüberliegenden Innenseiten der beiden Wandseiten miteinander. Bevorzugterweise bildet eine der beiden Wandseiten des Wandelements im angeordneten Zustand des Wandelements an der Zarge eine, für einen Nutzer der Schublade sichtbare Zargenaußenseite oder Zargeninnenseite.

    [0015] Denkbar ist weiterhin, dass zwei, drei, insbesondere vier erste Verbindungsorgane im Hohlraum des Wandelements angeordnet sind.

    [0016] Beispielsweise ist das erste und/oder das zweite Verbindungsorgan im Bereich eines kurzen seitlichen Endes des Wandelements ausgebildet. Im angeordneten Zustand im Wandelement erstreckt sich das zweite Verbindungsorgan bevorzugterweise im Hohlraum des Wandelements senkrecht zur Längsachse entlang einer nahezu vollständigen Höhe des Hohlraums.

    [0017] Das zweite Verbindungsorgan ist vorteilhafterweise dazu ausgebildet im angeordneten Zustand an der Zarge eine insbesondere lösbare Verbindung mit Befestigungsmittel der Zarge, insbesondere des Zargenkörpers einzugehen. Vorteilhafterweise ragt das zweite Verbindungsorgan im angeordneten Zustand am Wandelement aus dem Hohlraum des Wandelements hervor. Beispielsweise steht das zweite Verbindungsorgan von einer langen schmalen Wandseite und/oder von einer langen schmalen Hohlraumseite des Wandelements insbesondere nach unten ab. Denkbar ist auch, dass das Wandelement im Bereich des zweiten Verbindungsorgans eine Öffnung aufweist, insbesondere an der langen schmalen Wandseite, sodass im angeordneten Zustand des Wandelements an der Zarge Befestigungsmittel der Zarge, z.B. eine Montagesäule, in den Hohlraum des Wandelements eingreifen.

    [0018] In einer weiteren vorteilhaften Modifikation der Erfindung weist das Wandelement eine Traverse auf, wobei die Traverse im Hohlraum des Wandelements angeordnet ist und wobei die Traverse entlang der Längsachse des Hohlraums sich erstreckend vorhanden ist. Hierdurch ist eine Stabilität des Wandelements vergleichsweise erhöht. Vorteilhafterweise umfassen die Verbindungsmittel die Traverse.

    [0019] Auch ist es von Vorteil, dass die Traverse an das Wandelement gefügt ist. Vorteilhafterweise ist die Traverse mit dem Wandelement, z.B. der Wandseite des Wandelements, beispielsweise der Innenseite des Hohlraums über eine Fügeverbindung, z.B. über eine Klebeverbindung bspw. unlösbar verbunden. Beispielsweise ist die Traverse an das Wandelement geschweißt und/oder geklebt.

    [0020] Die Traverse erstreckt sich zum Beispiel über mindestens eine Hälfte einer Länge des Hohlraums, bspw. über zwei Drittel der Länge des Hohlraums, insbesondere über die ganze Länge des Hohlraums. Die Länge des Hohlraums ist vorteilhafterweise parallel zur Längsachse des Hohlraums vorhanden. Die Traverse ist derart ausgebildet und am Wandelement angeordnet, dass die Traverse sich über z.B. mindestens 50%, 60%, 70%, 75%, 80%, 85%, 90%, 95% oder mindestens 100% der Länge des Hohlraums, insbesondere der Länge des Wandelements erstreckt.

    [0021] Die Traverse ist beispielsweise als eine Metallstange, als insbesondere metallisches Vierkantprofil und/oder z.B. als U-Profil ausgebildet. Denkbar ist aber auch, dass die Traverse aus Kunststoff und/oder aus einem Verbundstoff hergestellt ist.

    [0022] Erfindungsgemäß ist das Wandelement in einem Querschnitt U-förmig ausgebildet. Hierdurch ist das Wandelement vergleichsweise einfach und kostengünstig herstellbar.

    [0023] Vorteilhafterweise ist der Hohlraum des Wandelements, insbesondere das Wandelement, an einer kurzen Schmalseite und/oder an einer langen Schmalseite offen ausgestaltet. Bevorzugterweise bilden die beiden Innenseiten des Hohlraums bzw. der Wandseiten, an welche das erste Verbindungsorgan gefügt ist, die beiden offenen Schenkel des U's des Wandelements. Beispielsweise sind die beiden Wandseiten unterschiedlich groß vorhanden. Wesentlich ist ebenfalls, dass das Wandelement als ein gewinkeltes und/oder gebogenes Blechteil ausgebildet ist. Vorteilhafterweise ist das Wandelement bzw. der Hohlraum an einer unteren langen Schmalseite offen.

    [0024] Vorstellbar ist, dass die Traverse im angeordneten Zustand am Hohlraum die untere lange Schmalseite des Hohlraums, z.B. die untere lange Schmalseite des Wandelements, insbesondere vollständig abschließt bzw. insbesondere vollständig verschließt. Beispielsweise bildet die Traverse im angeordneten Zustand am Wandelement eine insbesondere untere Außenseite des Wandelements.

    [0025] Weiter wird vorgeschlagen, dass im angeordneten Zustand am Wandelement die Traverse und die Verbindungsorgane vollständig im Hohlraum des Wandelements angeordnet sind.

    [0026] Vorteilhafterweise überdecken die obere schmale Wandseite und die winklig dazu vorhandenen großen flachen Wandseiten des Wandelements die Traverse und die Verbindungsorgane von oben und von der Seite auf die Wandseite gesehen insbesondere vollständig.

    [0027] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung der Erfindung weisen die Verbindungsmittel Anbindungsmittel zur lösbaren Anbindung des Wandelements an eine Schubladenfront und/oder eine Schubladenrückwand und/oder an einen Ecksteher der Zarge auf, wobei die Anbindungsmittel im aufgesteckten Zustand des Wandelements an der Zarge an einer jeweiligen Stirnseite des Wandelements zugänglich vorhanden sind. Durch die stirnseitige Zugänglichkeit der Anbindungsmittel ist das Wandelement vergleichsweise einfach von einem angeordneten Zustand an der Schublade bzw. an der Zarge lösbar.

    [0028] Die Stirnseite, die untere, lange Schmalseite und die Wandseiten des Wandelements sind beispielsweise zueinander senkrecht ausgebildet.

    [0029] Vorteilhafterweise ist ein Verbindungsorgan, insbesondere das zweite Verbindungsorgan und ein Anbindungsmittel einstückig ausgebildet. Z.B. sind das Verbindungsorgan und das Anbindungsmittel aus Kunststoff ausgebildet und einstückig z.B. als ein Spritzgussteil hergestellt. Denkbar ist auch, dass das Anbindungsmittel aus dem Verbindungsorgan gebogen ist. In diesem Fall sind das Verbindungsorgan und das Anbindungsmittel vorteilhafterweise aus Metall ausgestaltet.

    [0030] Bevorzugterweise ist ein Verbindungsmittel, insbesondere das Verbindungsorgan bspw. lösbar an der Schubladenfront und/oder der Schubladenrückwand und/oder am Ecksteher der Zarge und/oder am Zargenkörper anordenbar.

    [0031] Wesentlich ist auch, dass ein Anbindungsmittel als eine flexible, insbesondere federnde Lasche vorhanden ist.

    [0032] Vorteilhafterweise ist ein Anbindungsmittel als ein Klemmelement ausgebildet. Dadurch sind die Verbindungsmittel, insbesondere das Wandelement, vergleichsweise einfach an die Schubladenfront und/oder die Schubladenrückwand und/oder den Ecksteher der Zarge anklipsbar und/oder anklemmbar.

    [0033] Weiter wird vorgeschlagen, dass das Anbindungsmittel dazu ausgebildet ist, im angeordneten Zustand am Zargenkörper mit einem Haltemittel des Eckstehers der Zarge und/oder mit einem Haltemittel der Schubladenfront und/oder mit einem Haltemittel der Schubladenrückwand lösbar zu verriegeln. Dadurch ist das Wandelement im angeordneten Zustand an der Schublade bzw. der Zarge gegen ein Verkippen und gegen ein insbesondere unbeabsichtigtes Abheben gesichert.

    [0034] Vorteilhafterweise ist ein Anbindungsmittel schnabelartig vorhanden, insbesondere in einer Form eines geöffneten Schnabels. Z.B. umfasst das Anbindungsmittel eine Öffnung, eine Nut und/oder einen Schlitz, welche derart am Anbindungsmittel ausgebildet ist, dass die Öffnung oder die Nut im angeordneten Zustand das Haltemittel an zumindest drei, insbesondere an vier oder fünf Seiten umgreift, sodass das Anbindungsmittel mit dem Haltemittel im angeordneten Zustand verriegelbar ist. Weiter vorteilhaft umfasst das Anbindungsmittel am Schnabel eine halsartige, bspw. schwanenhalsartige, z.B. V-förmige, insbesondere federnde Verlängerung, mittels welcher der Schnabel an das Verbindungsmittel, insbesondere an das zweite Verbindungsorgan angeordnet ist. Durch die halsartige Verlängerung ist der Schnabel in einer Weise bewegbar vorhanden, dass eine verriegelte Verbindung mit dem Haltemittel durch eine insbesondere federnde Bewegung des Schnabels, z.B. der Verlängerung entriegelbar, z.B. lösbar ist.

    [0035] Bevorzugterweise ist das Anbindungsmittel derart am Verbindungsorgan vorhanden und das Verbindungsorgan in einer Weise im Hohlraum des Wandelements angeordnet, dass das Anbindungsmittel beim Aufstecken des Wandelements an den Zargenkörper von oben an das Haltemittel aufschnappt und mit diesem verriegelt.

    [0036] Überdies ist es von Vorteil, dass Verbindungsmittel sich gegenüberliegend und voneinander beabstandet im Hohlraum des Wandelements angeordnet sind. Bevorzugterweise sind zwei Verbindungsorgane vorhanden, welche sich gegenüberliegend und voneinander beabstandet im Hohlraum des Wandelements angeordnet sind. Hierdurch ist eine vergleichsweise stabile Anbindung des Wandelements an die Zarge realisierbar.

    [0037] Vorteilhafterweise sind die Verbindungsorgane sich gegenüberliegend im Hohlraum des Wandelements und entlang der Längsachse des Hohlraums voneinander beabstandet angeordnet. Die Verbindungsorgane sind vorteilhafterweise jeweils im Bereich einer Stirnseite des Wandelements im Hohlraum angeordnet.

    [0038] Auch erweist es sich als vorteilhaft, dass die Verbindungsmittel dazu ausgebildet sind, in eine Öffnung des Zargenkörpers und/oder der Schublade, welche den Zargenkörper umfasst, lösbar und insbesondere werkzeuglos einzuschnappen. Dadurch ist ein Anordnen, insbesondere ein Auswechseln des Wandelements am Zargenkörper bzw. der Schublade vergleichsweise einfach realisiert.

    [0039] Die Verbindungsmittel sind vorteilhafterweise von einer unteren, langen Schmalseite des Wandelements abstehend im Hohlraum des Wandelements angeordnet.

    [0040] Weiter wird vorgeschlagen, dass die Traverse Verbindungsmittel, insbesondere zwei Verbindungsorgane, miteinander verbindet. Hierdurch ist eine Stabilität des Wandelements vergleichsweise verbessert. Beispielsweise sind die beiden Verbindungsorgane, insbesondere zwei zweite Verbindungsorgane, und die Traverse derart, insbesondere unlösbar, aneinander angeordnet, dass sie eine einzige Montageeinheit bilden.

    [0041] Die Traverse ist z.B. mittels Steckverbindungen mit den Verbindungsorganen verbunden. Die beiden Verbindungsorgane und die Traverse sind z.B. miteinander verklebt, insbesondere an den Steckverbindungen. Vorstellbar ist auch, dass die Traverse und die beiden Verbindungsorgane einstückig vorhanden sind, sodass sie eine Montageeinheit bilden. Die Montageeinheit ist in einem Querschnitt vorteilhafterweise U-förmig oder C-förmig vorhanden. Die Montageeinheit ist an das Wandelement insbesondere fixierbar und/oder unlösbar anordenbar.

    [0042] Überdies von Vorteil ist, dass die Verbindungsmittel Führungsmittel zur seitlichen Führung des Wandelements beim Aufstecken und zur seitlichen Halterung des Wandelements im aufgesteckten Zustand auf dem Zargenkörper aufweisen. Dadurch ist ein geführtes Aufstecken des Wandelements und vergleichsweise einfaches Positionieren des Wandelements am Zargenkörper realisiert.

    [0043] Die Führungsmittel sind beispielsweise schienenartig und/oder rillenartig vorhanden.

    [0044] Eine vorteilhafte Variante der Erfindung ist eine Zarge mit einem Zargenkörper, wobei die Zarge ein Wandelement nach einer der vorangegangen beschriebenen Ausführungen aufweist, wobei am Zargenkörper ein Ecksteher vorhanden ist, welcher nach oben abstehend an einem hinteren Ende des Zargenkörpers angeordnet ist, wobei der Ecksteher an einem dem Zargenkörper abgewandten Ende ein Haltemittel aufweist, wobei das Haltemittel laschenartig vorhanden ist und wobei das Haltemittel vom Ecksteher abstehend vorhanden ist, insbesondere in Richtung einem dem hinteren Ende gegenüberliegenden vorderen Ende des Zargenkörpers, sodass im angeordneten Zustand des Wandelements ein Anbindungsmittel der

    [0045] Verbindungsmittel mit dem Haltemittel des Eckstehers verriegelbar ist.

    Beschreibung der Ausführungsbeispiele



    [0046] Mehrere Ausführungsbeispiele werden anhand der nachstehenden schematischen Zeichnungen unter Angabe weiterer Einzelheiten und Vorteile näher erläutert.

    [0047] Es zeigen:
    Figuren 1 und 2
    eine perspektivische Ansicht auf eine Zarge bestehend aus einem Zargenkörper und einem transparent dargestellten nicht erfindungsgemäßen Wandelement, wobei das Wandelement in Figur 2 im angeordneten Zustand am Zargenkörper vorhanden ist,
    Figuren 3 und 4
    eine perspektivische Ansicht auf eine weitere Variante einer Zarge im angeordneten Zustand an einer Schublade bestehend aus einem Zargenkörper und einem transparent dargestellten nicht erfindungsgemäßen Wandelement, wobei das Wandelement in Figur 4 im angeordneten Zustand am Zargenkörper vorhanden ist,
    Figuren 5 und 6
    eine perspektivische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Variante eines transparent dargestellten Wandelements mit einer weiteren Variante von Verbindungsmitteln,
    Figuren 7 bis 9
    eine perspektivische Ansicht auf eine nicht erfindungsgemäße Variante eines transparent dargestellten Wandelements mit einer weiteren Abwandlung von Verbindungsmitteln,
    Figuren 10 und 11
    eine perspektivische Teilansicht der Verbindungsmittel nach den Figuren 7 bis 9 im angeordneten Zustand am Wandelement in einer angeordneten Position an einer Montagesäule einer Schublade und
    Figur 12
    eine perspektivische Ansicht eines Möbels von schräg oben.


    [0048] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine perspektivische Innenansicht eines Ausschnitts einer Schublade 1 ohne angeordneten Schubladenboden und ohne angeordnete Schubladenfront. In den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, eine Schubladenrückwand 2, eine Zarge 3 und ein nicht erfindungsgemäßes Wandelement 4. Die Zarge 3
    umfasst einen Zargenkörper 5 und ein Hüllelement 6, wobei das Hüllelement 6 den Zargenkörper 5 vorteilhafterweise oben und seitlich umhüllt. In Figur 1 ist das Wandelement 4 und die Zarge 3 getrennt voneinander dargestellt, Figur 2 zeigt das Wandelement 4 im angeordneten Zustand an der Zarge 3. Bevorzugterweise ist das Wandelement 4 dazu ausgebildet, von oben auf die Zarge 3 aufgesetzt, insbesondere aufgesteckt zu werden.

    [0049] Das beispielhafte Wandelement 4 ist transparent dargestellt und U-förmig ausgebildet. Das Wandelement 4 ist beispielsweise aus einem Blech ausgestanzt und gebogen. Das Wandelement 4 umfasst eine obere lange Schmalseite 7 und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände 8, 9, welche einen Hohlraum 10 des Wandelements 4 umschließen. An einer der oberen langen Schmalseite 7 gegenüberliegend ausgebildeten unteren Schmalseite 11 ist das Wandelement 4 vorteilhafterweise offen ausgebildet, sodass es auf das Hüllelement 6 aufschiebbar bzw. aufsetzbar vorhanden ist. Die Seitenwände 8, 9 überdecken das Hüllelement 6 im angeordneten Zustand vorteilhafterweise seitlich, insbesondere vollständig.

    [0050] In einem Inneren des Wandelements 4, im Hohlraum 10, umfasst das Wandelement 4 zwei Verbindungsmittel 12, 13, welche fest, insbesondere unlösbar mit dem Wandelement 4 verbunden sind, welche z.B. an das Wandelement 4 angeklebt sind. Die Verbindungsmittel 12, 13 sind vorteilhafterweise klotzartig, z.B. quaderartig vorhanden, sodass die Verbindungsmittel 12, 13 im angeordneten Zustand am Wandelement 4 an Innenseiten 14 - 16 des Hohlraums 10 befestigt sind und an diesen insbesondere formschlüssig anliegen. Hierdurch ist eine Stabilität des Wandelements 4 verbessert. Die Verbindungsmittel 12, 13 sind bevorzugterweise beabstandet voneinander, insbesondere entlang einer Längsachse des Wandelements 4 gesehen, und sich gegenüberliegend im Hohlraum 10 angeordnet. Beispielsweise ist jeweils ein Verbindungsmittel 12, 13 an einem Endbereich 17, 18 des Wandelements 4 befestigt.

    [0051] Die Verbindungsmittel 12, 13 umfassen des Weiteren vorteilhafterweise Anbindungsmittel 19, 20, welche dazu ausgebildet sind, die Verbindungsmittel 12, 13 im angeordneten Zustand an der Zarge 3 lösbar zu fixieren. Die Anbindungsmittel 19, 20 sind beispielsweise dazu ausgestaltet mit einem Befestigungsmittel der Zarge 3, zum Beispiel einem Ecksteher 21 oder einer Montagesäule 22, eine lösbare Verbindung einzunehmen. Weiterhin ist das Wandelement 4 bevorzugterweise derart ausgebildet, zumindest Teile der Befestigungsmittel der Zarge 3 im angeordnete Zustand, insbesondere im Hohlraum 10 aufzunehmen und/oder zu überdecken. Außerdem stehen die Verbindungsmittel 12, 13 im angeordneten Zustand des Wandelements 4 mit einer Unterseite vorteilhafterweise an einer Oberseite 39 des Hüllelements 6 an, insbesondere auf und stützen damit das Wandelement 4 z.B. nach unten auf der Zarge 3 ab.

    [0052] Die Figuren 3 und 4 zeigen eine nicht erfindungsgemäße Variante einer Zarge 23 und eines Wandelements 24, wobei das Wandelement 24 transparent gehalten ist. Die Figuren 3, 4 stellen wiederum einen Teilausschnitt einer Schublade 27 dar, diesmal mit angeordnetem Schubladenboden 28 und Schubladenrückwand 29. Figur 3 zeigt die Zarge 23 und das Wandelement 24 vor der Montage des Wandelements 24 an der Zarge 23. In Figur 4 ist die fertig montierte Zarge 23 mit angeordnetem Wandelement 24 abgebildet.

    [0053] Die Zarge 23 umfasst ähnlich zur Zarge 3 der Figuren 1 und 2 einen Zargenkörper 25 und ein den Zargenkörper 25 umhüllendes Hüllelement 26. Außerdem umfasst die Zarge 23 an sich gegenüberliegenden Enden 30, 31 Montagesäulen 32, 33, welche dazu ausgebildet sind, insbesondere säulenartige Verbindungsorgane 34, 35 des Wandelements 24 anzuordnen, welche zum Beispiel im angeordneten Zustand des Wandelements 24 an der Zarge 23 die Verbindungsorgane 34, 35 lösbar fixieren. Die Montagesäulen 32, 33 besitzen beispielsweise Führungsorgane 40, 41, in welche Führungsmittel 36, 37 der Verbindungsorgane 34, 35, vorteilhafterweise von oben einschiebbar sind. Die Führungsorgane 40, 41 sind hierfür beispielsweise U-förmig und/oder schienenartig ausgebildet. Die Montagesäulen 32, 33 sind z.B. am Zargenkörper 25 befestigt und durchgreifen beispielsweise eine Oberseite des Hüllelements 26. Im angeordneten Zustand des Wandelements 24 an der Zarge 23 sind die Montagesäulen 32, 33 vorteilhafterweise vollständig in einem Hohlraum 38 des Wandelements 24 vorhanden.

    [0054] Die Verbindungsorgane 34, 35 erstrecken sich vorteilhafterweise im angeordneten Zustand am Wandelement 24 entlang einer insbesondere vollständigen Höhe einer Außenseite 42 des Wandelements 24, wobei die Außenseite 42 im angeordneten Zustand an der Zarge 23 beispielsweise zumindest einen Teil einer äußeren Zargenseitenwand bildet.

    [0055] Des Weiteren umfasst das Wandelement 24 eine Traverse 43, welche sich im angeordneten Zustand am Wandelement 24 vorteilhafterweise parallel zu einer Längsachse des Wandelements 24 erstreckt und insbesondere die beiden Verbindungsorgane 34, 35 miteinander verbindet. Im angeordneten Zustand am Wandelement 24 ist die Traverse 43 vorteilhafterweise an das Wandelement 24 gefügt, z.B. geklebt oder geschweißt, insbesondere unlösbar mit dem Wandelement 24 verbunden. Die Traverse 43 ist vorteilhafterweise profilartig, insbesondere quaderförmig vorhanden. Beispielsweise ist die Traverse 43 im angeordneten Zustand im Hohlraum 38 des Wandelements 24 an Innenwände des Hohlraums 38 z.B. formschlüssig anliegend. Außerdem erweist es sich als vorteilhaft, dass die Traverse 43 im angeordneten Zustand des Wandelements 24 auf ein Hüllelement 26 der Zarge 23 aufliegend oder an dem Hüllelement 26 der Zarge 23 anstehend vorhanden ist.

    [0056] Bevorzugterweise sind die Verbindungsorgane 34, 35 und die Traverse 43 miteinander fest verbindbar, insbesondere unlösbar, z.B. miteinander verklebbar, vernietbar, verschraubbar und/oder klippsbar. Im verbundenen Zustand bilden die Verbindungsorgane 34, 35 und die Traverse 43 z.B. eine Montageeinheit. Die Montageeinheit ist vorteilhafterweise U-förmig vorhanden. Vorstellbar ist auch, dass die Montageeinheit H-förmig ausgebildet ist. Bevorzugterweise wird die Montageeinheit im montierten Zustand am Wandelement 24 angeordnet. Hierdurch ist eine Montage vereinfacht, da einzelne Montageschritte zusammengefasst sind.

    [0057] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine erfindungsgemäße Variante eines Wandelements 44, welches wiederum transparent dargestellt und U-förmig ausgebildet ist. Das Wandelement 44 umfasst ähnlich der beiden vorangegangen beschriebenen Wandelementvarianten 4, 24 eine obere lange Schmalseite 45 und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände 46, 47, welche einen Hohlraum 48 des Wandelements 44 umschließen. An einer der oberen langen Schmalseite 45 gegenüberliegend ausgebildeten unteren Schmalseite 49 ist das Wandelement 44 vorteilhafterweise offen ausgebildet.

    [0058] Im Hohlraum 48 des Wandelements 44 sind vier insbesondere stiftartige und/oder bolzenartige Verbindungselemente 50 - 53 vorteilhafterweise unlösbar mit dem Wandelement 44 verbunden. Die Verbindungselemente 50 - 53 sind vorteilhafterweise an, dem Hohlraum 48 zugewandten Innenseiten 54, 55 der Seitenwände 46, 47 geklebt, genietet und/oder geschweißt. Bevorzugterweise verbinden die Verbindungselemente 50 - 53 die Innenseiten 54, 55 im angeordneten Zustand miteinander. Hierdurch ist eine Stabilität des Wandelements 44 erhöht.

    [0059] Weiterhin umfasst das Wandelement 44 zwei Verbindungsorgane 56, 57 und eine Traverse 58. Die Verbindungsorgane 56, 57 und die Traverse 58 sind ebenfalls als eine Montageeinheit 59 insbesondere unlösbar aneinander fügbar. Beispielsweise besitzen die Verbindungsorgane 56, 57 Aufnahmeelemente 64, 65, in welche in Längserstreckung der Traverse 58 sich gegenüberliegende Enden 66, 67 der Traverse 58 einsteckbar sind. Die Montageeinheit 59 ist im zusammengesetzten Zustand z.B. von unten über die untere Schmalseite 49 in den Hohlraum 48 des Wandelements 44 einführbar. Im eingesetzten Zustand ist die Montageeinheit 59 insbesondere unlösbar mit den Verbindungselementen 50 - 53 und damit mit den Seitenwänden 46, 47 verbunden. Denkbar ist weiterhin, dass die Montageeinheit 59 im angeordneten Zustand zusätzlich mittels einer Klebe- und/oder Schweißverbindung mit den Seitenwänden 46, 47 verbunden ist.

    [0060] Im angeordneten Zustand ist die Montageinheit 59 durch die Verbindungsorgane 56, 57 mit den Verbindungselementen 50 - 53 verbindbar. Die Verbindungsorgane 56, 57 umfassen hierzu hakenartige Halteelemente 60 - 63, welche vorteilhafterweise federnd vorhanden sind, sodass die Halteelemente 60 - 63 über die Verbindungselemente 50 - 53 beim Einsetzen der Montageeinheit 59 schnappen und die Verbindungselemente 50 - 53 umgreifen. Hierdurch ist die Montageeinheit vorteilhafterweise unlösbar an den Verbindungselementen 50 - 53 festgelegt (Figur 6). Außerdem in Figur 6 gezeigt ist, dass die Verbindungsorgane 56, 57 sich vorteilhafterweise im angeordneten Zustand am Wandelement 44 über mehr als die Hälfte einer Höhe der Seitenwände 46, 47, insbesondere der im angeordneten Zustand des Wandelements 44 äußeren Seitenwand 46, erstrecken. Das Wandelement 44 ist beispielsweise dazu ausgebildet im montierten Zustand an die Zarge 23 angeordnet zu werden, insbesondere von oben auf die Zarge 23 aufgeschoben zu werden.

    [0061] In den Figuren 7 bis 9 ist eine nicht erfindungsgemäße Variante eines Wandelements 68 in unterschiedlichen Montagezuständen gezeigt. Das Wandelement 68 umfasst wiederum eine obere lange Schmalseite 69 und zwei sich gegenüberliegende Seitenwände 70, 71, welche einen Hohlraum 72 des Wandelements 68 umschließen. An einer der oberen langen Schmalseite 69 gegenüberliegend ausgebildeten unteren Schmalseite 73 ist das Wandelement 68 vorteilhafterweise offen vorhanden. Bei dieser Variante des Wandelements 68 ist vorgesehen, dass zunächst eine Traverse 74, welche z.B. als U-Profil vorhanden ist, in den Hohlraum 72 eingesetzt wird und mit Innenseiten der Seitenwände 70, 71 fest, insbesondere unlösbar verbunden wird (Figur 8). Im eingesetzten Zustand erstreckt sich die Traverse 74 in ihrer Längserstreckung entlang einer Längserstreckung des Wandelements 68. Anschließend werden Verbindungsorgane 75, 76 ausgehend von offenen Enden 77, 78 des Wandelements 68 in Richtung der Längserstreckung des Wandelements 68 in den Hohlraum 72 eingesetzt und mit der Traverse 74 verbunden, z.B. verschraubt, vernietet und/oder verschweißt, insbesondere unlösbar (Figur 9).

    [0062] Die Verbindungsorgane 75, 76 umfassen beispielsweise außerdem z.B. L-förmige und/oder z-förmige Stützelemente 79, 80, welche im angeordneten Zustand am Wandelement 68 mit einer Seitenfläche 81 - 83 insbesondere formschlüssig an Innenseiten der Seitenwände 70, 71 anliegen, wodurch eine Stabilität des Wandelements 68 erhöht ist.

    [0063] In der Figur 10 ist eine Teilansicht von schräg hinten auf ein, an einer Schublade 84 angeordnetes Wandelement 85 mit wiederum transparent gehaltenen Seitenwänden dargestellt. Gezeigt ist das Wandelement 85 mit im Hohlraum des Wandelements 85 angeordnetem Verbindungsorgan 86, eine Rückwand 87 und ein Ecksteher 88 der Schublade 84. In der Figur 11 ist eine Teilansicht von schräg vorne auf ein, an der Schublade 84 angeordnetes Wandelement 85 mit wiederum transparent gehaltenen Seitenwänden dargestellt. In Figur 11 außerdem gezeigt ist das Wandelement 85 mit im Hohlraum des Wandelements 85 angeordnetem Verbindungsorgan 89, welches in Längserstreckung des Wandelements 85 gesehen am, dem Verbindungsorgan 86 gegenüberliegenden Ende des Wandelements 85 vorhanden ist und eine Montagesäule 90 der Schublade 84 zur Anbindung des Wandelements 85 an eine Schubladenfront (nicht dargestellt).

    [0064] In den Figuren 10 und 11 ist gezeigt, dass die Verbindungsorgane 86, 89 vorteilhafterweise ein Anbindungsmittel zur insbesondere werkzeuglosen Anbindung an den Ecksteher 88 oder die Montagesäule 90 umfassen. Das Anbindungsmittel ist z.B. abstehend von einer schmalen, langen Seitenfläche 91 vorhanden. Beispielsweise umfasst das Anbindungsmittel einen V-förmigen, zum Beispiel schwanenhalsartigen, insbesondere federnden Arm 92. Der Arm 92 ist mit einem ersten Ende an der Seitenfläche 91 befestigt, beispielsweise einstückig mit der Seitenfläche 91 bzw. dem Verbindungsorgan 86, 89 vorhanden. An einem zweiten Ende des Arms 92 ist eine zum Beispiel U-förmige und/oder beispielsweise schnabelartige Öffnung 93 ausgebildet. Die Öffnung 93 ist vorteilhafterweise einstückig mit dem Arm 92 vorhanden. Bevorzugterweise ist das Anbindungsmittel, insbesondere der Arm 92 mit der Öffnung 93 derart am Verbindungsorgan 86, 89 ausgebildet, dass die Öffnung 93 in einem Montagevorgang des Wandelements 85 einer flachen, hervorstehenden Nase 94, 95 des Eckstehers 88 bzw. der Montagesäule 90 zunächst federnd ausweicht, um anschließend im angeordneten Zustand die Nase 94, 95 mit der Öffnung 93 umschließend und insbesondere verrastend, beispielsweise oben und unten und ggf. an Nasenseiten, zu hintergreifen. Hierdurch ist das Verbindungsorgan 86, 89 und damit das Wandelement 85 am Ecksteher 88 bzw. an der Montagesäule 90 festgelegt.

    [0065] Die Verrastung der Öffnung 93 mit der Nase 94, bzw. 95 kann durch einen Monteur, welcher beispielsweise mit Hilfe eines Werkzeugs gegen den Arm 92 in Richtung Längserstreckung des Wandelements 85 drückt, gelöst werden. Hierdurch weicht die Öffnung 93 aus ihrer, die Nase 94, 95 umschließenden und damit verrastenden Endstellung in Richtung Längserstreckung des Wandelements 85 zurück, wodurch die Verrastung gelöst ist.

    [0066] Figur 12 zeigt schematisiert einen Teil eines Möbels 96 mit einem Möbelkorpus 97, an welchem zwei als Schublade ausgebildete bewegbare Möbelteile verschiebbar aufgenommen werden können, wobei lediglich eine untere Schublade 98 der beiden übereinander anordenbaren Schubladen dargestellt ist.

    [0067] Zur Bewegungsführung der nicht dargestellten oberen Schublade sind eine erste Führungseinheit 99 und eine zweite Führungseinheit 100, welche in Figur 12 verdeckt ist, vorgesehen. Die Führungseinheiten 99, 100 sind insbesondere als Teil- bzw. Vollauszug ausgebildet. Die untere Schublade 98 ist im Möbelkorpus 97 über zwei weitere Führungseinheiten 101, 102 die gegenüberliegend auf der gleichen Höhe innen an Seitenwänden 103 und 104 des Möbelkorpus 97 z. B. angeschraubt vorgesehen sind, verschieblich.

    [0068] Die Schublade 98 ist gemäß des Pfeils P1 relativ zum Möbelkorpus 97 horizontal herausziehbar, um an einen Innenraum 105 bzw. an ein Aufnahmevolumen für in der Schublade 98 unterbringbare Gegenstände heranzukommen. In Schließrichtung P2 ist die Schublade 98 in das Innere des Möbelkorpus 97 einschiebbar. Der Möbelkorpus 97 umfasst außerdem einen Korpusboden und ein gegenüberliegend ebenfalls horizontal ausgerichtetes Abdeckteil 106 und eine nicht ersichtliche Rückwand. Zwischen dem Korpusboden und dem Abdeckteil 106 sind die vertikal ausgerichteten Seitenwände 103, 104 vorhanden. Die Schublade 98 weist ein Frontelement 107, zwei gegenüberliegende Schubladeseitenwände 108, 109, eine Schubladenrückwand 110 und einen Schubladenboden 111 auf.
    Bezugszeichenliste
    1, 98 Schublade 56, 57 Verbindungsorgan
    2, 110 Schubladenrückwand 58 Traverse
    3, 23 Zarge 59 Montageeinheit
    4, 24 Wandelement 60 - 63 Halteelement
    5, 25 Zargenkörper 64, 65 Aufnahmeelement
    6, 26 Hüllelement 66, 67 Ende
    7 Schmalseite 68 Wandelement
    8, 9 Seitenwand 69 Schmalseite
    10 Hohlraum 70, 71 Seitenwand
    11 Schmalseite 72 Hohlraum
    12, 13 Verbindungsmittel 73 Schmalseite
    14 - 16 Innenseite 74 Traverse
    17, 18 Endbereich 75, 76 Verbindungsorgan
    19, 20 Anbindungsmittel 77, 78 Ende
    21 Ecksteher 79, 80 Stützelement
    22 Montagesäule 81 - 83 Seitenfläche
    27 Schublade 84 Schublade
    28 Schubladenboden 85 Wandelement
    29 Schubladenrückwand 86 Verbindungsorgan
    30, 31 Ende 87 Rückwand
    32, 33 Montagesäule 88 Ecksteher
    34, 35 Verbindungsorgan 89 Verbindungsorgan
    36, 37 Führungsmittel 90 Montagesäule
    38 Hohlraum 91 Seitenfläche
    39 Oberseite 92 Arm
    40, 41 Führungsorgan 93 Öffnung
    42 Außenseite 94, 95 Nase
    43 Traverse 96 Möbel
    44 Wandelement 97 Möbelkorpus
    45 Schmalseite 99 - 102 Führungseinheit
    46, 47 Seitenwand 103, 104 Seitenwand
    48 Hohlraum 105 Innenraum
    49 Schmalseite 106 Abdeckteil
    50 - 53 Verbindungselemente 107 Frontelement
    54, 55 Innenseite 108, 109 Schubladeseitenwand
    110 Schubladenrückwand 111 Schubladenboden



    Ansprüche

    1. Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) für eine Zarge (3, 23) einer Schublade (1, 98), wobei die Zarge (3, 23) einen Zargenkörper (5, 25) umfasst, wobei das Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) dazu ausgestaltet ist, von oben auf den Zargenkörper (5, 25) aufgesteckt zu werden, wobei das Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) Verbindungsmittel zur Befestigung des Wandelements (4, 24, 44, 68, 85) am Zargenkörper (5, 25) aufweist, wobei ein Verbindungsorgan der Verbindungsmittel (12, 13) in einen Hohlraum (10, 38, 48, 72) des Wandelements (4, 24, 44, 68, 85) gefügt ist, wobei die Verbindungsmittel Anbindungsmittel (92, 93) zur lösbaren Anbindung des Wandelements (85) an eine Schubladenfront und/oder eine Schubladenrückwand und/oder an einen Ecksteher (88) der Zarge aufweisen, wobei die Anbindungsmittel (92, 93) im aufgesteckten Zustand des Wandelements (4, 24, 44, 68, 85) an der Zarge an einer jeweiligen Stirnseite des Wandelements (4, 24, 44, 68, 85) zugänglich vorhanden sind, wobei ein Anbindungsmittel (92, 93) als eine flexible, insbesondere federnde Lasche (92) vorhanden ist, wobei das Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) als ein gewinkeltes und/oder gebogenes Blechteil ausgebildet ist, sodass das Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) in einem Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel ein erstes bolzenartiges Verbindungsorgan (50 - 53) umfassen, welches an sich gegenüberliegenden Innenseiten (54, 55) des Hohlraums (48) mit dem Wandelement (44) gefügt ist, und wobei die Verbindungsmittel ein zweites Verbindungsorgan (86, 89) umfassen, welches mit dem ersten bolzenartigen Verbindungsorgan (50 - 53) in einer Weise verbindbar ist, dass das zweite Verbindungsorgan (86, 89) positionsfest im Hohlraum (48) des Wandelements (44) festgelegt ist.
     
    2. Wandelement (24, 44, 68, 85) nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verbindungsorgan (86, 89) und das Anbindungsmittel (92, 93) einstückig ausgebildet sind.
     
    3. Wandelement (24, 44, 68, 85) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (24, 44, 68, 85) eine Traverse (43, 58, 74) aufweist, wobei die Traverse (43, 58, 74) im Hohlraum (38, 48, 72) des Wandelements (24, 44, 68, 85) angeordnet ist und wobei die Traverse (43, 58, 74) entlang einer Längsachse des Hohlraums (38, 48, 72) sich erstreckend vorhanden ist.
     
    4. Wandelement (24, 44, 68, 85) nach dem vorangegangenen Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (43, 58, 74) an das Wandelement (24, 44, 68, 85) gefügt ist.
     
    5. Wandelement (85) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anbindungsmittel (93) dazu ausgebildet ist, im angeordneten Zustand am Zargenkörper mit einem Haltemittel (94, 95) des Eckstehers (88) der Zarge und/oder mit einem Haltemittel (90, 95) der Schubladenfront und/oder mit einem Haltemittel der Schubladenrückwand lösbar zu verriegeln.
     
    6. Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungsmittel (12, 13) sich gegenüberliegend und voneinander beabstandet im Hohlraum (10) des Wandelements (4) angeordnet sind.
     
    7. Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (12, 13) dazu ausgebildet sind, in eine Öffnung des Zargenkörpers und/oder der Schublade, welche den Zargenkörper umfasst, lösbar und insbesondere werkzeuglos einzuschnappen.
     
    8. Wandelement (24, 44, 68, 85) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (43) Verbindungsmittel (34, 35) miteinander verbindet.
     
    9. Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (34, 35) Führungsmittel (36, 37) aufweisen, zur seitlichen Führung des Wandelements (24) beim Aufstecken und zur seitlichen Halterung des Wandelements (24) im aufgesteckten Zustand auf den Zargenkörper (25).
     
    10. Zarge (3, 23) mit einem Zargenkörper (5, 25), wobei die Zarge (3, 23) ein Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) nach einem der vorangegangenen Ansprüche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am Zargenkörper (5, 25) ein Ecksteher (21, 33, 88) vorhanden ist, welcher nach oben abstehend an einem hinteren Ende des Zargenkörpers (5, 25) angeordnet ist, wobei der Ecksteher (21, 33, 88) an einem dem Zargenkörper (5, 25) abgewandten Ende ein Haltemittel (94) aufweist, wobei das Haltemittel (94) laschenartig vorhanden ist und wobei das Haltemittel (94) vom Ecksteher (88) abstehend vorhanden ist, sodass im angeordneten Zustand des Wandelements (4, 24, 44, 68, 85) ein Anbindungsmittel (93) der Verbindungsmittel mit dem Haltemittel (94) des Eckstehers (88) verriegelbar ist.
     
    11. Schublade (1, 98) und/oder Möbel (96) mit einem Wandelement (4, 24, 44, 68, 85) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder einer Zarge (3, 23) nach Anspruch 10.
     


    Claims

    1. Wall element (4, 24, 44, 68, 85) for a frame (3, 23) of a drawer (1, 98), wherein the frame (3, 23) comprises a frame body (5, 25), wherein the wall element (4, 24, 44, 68, 85) is designed to be plugged from above onto the frame body (5, 25), wherein the wall element (4, 24, 44, 68, 85) has connecting means for fastening the wall element (4, 24, 44, 68, 85) to the frame body (5, 25), wherein a connecting member of the connecting means (12, 13) is joined into a cavity (10, 38, 48, 72) of the wall element (4, 24, 44, 68, 85), wherein the connecting means have attachment means (92, 93) for releasably attaching the wall element (85) to a drawer front and/or a drawer rear wall and/or to a corner upright (88) of the frame, wherein, in the plugged-on state of the wall element (4, 24, 44, 68, 85) on the frame, the attachment means (92, 93) is accessible on a respective end side of the wall element (4, 24, 44, 68, 85), wherein one attachment means (92, 93) is in the form of a flexible, in particular resilient tab (92), wherein the wall element (4, 24, 44, 68, 85) is configured in the form of an angled and/or bent sheet-metal part, such that the wall element (4, 24, 44, 68, 85) is of U-shaped configuration in cross section, characterized in that the connecting means comprise a first stud-like connecting member (50 - 53) which is joined on opposite inner sides (54, 55) of the cavity (48) to the wall element (44), and wherein the connecting means comprise a second connecting member (86, 89) which can be connected to the first stud-like connecting member (50 - 53) in such a way that the second connecting member (86, 89) is fixed in the cavity (48) of the wall element (44) in a positionally fixed manner.
     
    2. Wall element (24, 44, 68, 85) according to Claim 1, characterized in that the second connecting member (86, 89) and the attachment means (92, 93) are of one-piece configuration.
     
    3. Wall element (24, 44, 68, 85) according to either of the preceding claims, characterized in that the wall element (24, 44, 68, 85) has a cross member (43, 58, 74), wherein the cross member (43, 58, 74) is arranged in the cavity (38, 48, 72) of the wall element (24, 44, 68, 85) and wherein the cross member (43, 58, 74) extends along a longitudinal axis of the cavity (38, 48, 72).
     
    4. Wall element (24, 44, 68, 85) according to the preceding Claim 3, characterized in that the cross member (43, 58, 74) is joined to the wall element (24, 44, 68, 85) .
     
    5. Wall element (85) according to one of the preceding claims, characterized in that the attachment means (93) is configured, in the state arranged on the frame body, to interlock with a retaining means (94, 95) of the corner upright (88) of the frame and/or with a retaining means (90, 95) of the drawer front and/or with a retaining means of the drawer rear wall in a releasable manner.
     
    6. Wall element (4, 24, 44, 68, 85) according to one of the preceding claims, characterized in that connecting means (12, 13) are arranged so as to lie opposite each other and be spaced apart from one another in the cavity (10) of the wall element (4).
     
    7. Wall element (4, 24, 44, 68, 85) according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting means (12, 13) are configured to snap into an opening of the frame body and/or of the drawer comprising the frame body in a releasable manner and in particular without tools.
     
    8. Wall element (24, 44, 68, 85) according to one of the preceding claims, characterized in that the cross member (43) connects connecting means (34, 35) to one another.
     
    9. Wall element (4, 24, 44, 68, 85) according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting means (34, 35) have guide means (36, 37), for the lateral guidance of the wall element (24) during the plugging-on operation and for the lateral mounting of the wall element (24) in the state when plugged onto the frame body (25).
     
    10. Frame (3, 23) having a frame body (5, 25), wherein the frame (3, 23) has a wall element (4, 24, 44, 68, 85) according to one of the preceding claims, characterized in that a corner upright (21, 33, 88) is present on the frame body (5, 25), said corner upright being arranged in an upwardly protruding manner at a rear end of the frame body (5, 25), wherein the corner upright (21, 33, 88) has a retaining means (94) at an end facing away from the frame body (5, 25), wherein the retaining means (94) is present in a tab-like form and wherein the retaining means (94) protrudes from the corner upright (88), such that, in the arranged state of the wall element (4, 24, 44, 68, 85), an attachment means (93) of the connecting means can be interlocked with the retaining means (94) of the corner upright (88).
     
    11. Drawer (1, 98) and/or item of furniture (96) having a wall element (4, 24, 44, 68, 85) according to one of Claims 1 to 9 or a frame (3, 23) according to Claim 10.
     


    Revendications

    1. Élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) pour un cadre (3, 23) d'un tiroir (1, 98), le cadre (3, 23) comportant un corps de cadre (5, 25), l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) étant configuré pour être emboîté par le haut sur le corps de cadre (5, 25), l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) comprenant des moyens de liaison pour la fixation de l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) au corps de cadre (5, 25), un organe de liaison des moyens de liaison (12, 13) étant assemblé dans une cavité (10, 38, 48, 72) de l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85), les moyens de liaison comprenant des moyens de raccordement (92, 93) pour le raccordement libérable de l'élément de paroi (85) à une partie avant de tiroir et/ou une paroi arrière de tiroir et/ou à un montant de coin (88) du cadre, les moyens de raccordement (92, 93), dans l'état emboîté de l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) sur le cadre, étant présents de manière accessible sur un côté frontal respectif de l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85), un moyen de raccordement (92, 93) étant présent sous la forme d'une languette (92) souple, en particulier élastique, l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) étant réalisé sous la forme d'une pièce en tôle coudée et/ou pliée, de sorte que l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) soit réalisé en forme de U dans une section transversale, caractérisé en ce que les moyens de liaison comportent un premier organe de liaison (50 - 53) de type goupille, lequel est assemblé à l'élément de paroi (44) sur des côtés intérieurs (54, 55) opposés de la cavité (48), et les moyens de liaison comportant un deuxième organe de liaison (86, 89), lequel peut être relié au premier organe de liaison (50 - 53) de type goupille d'une manière telle que le deuxième organe de liaison (86, 89) soit fixé en position dans la cavité (48) de l'élément de paroi (44).
     
    2. Élément de paroi (24, 44, 68, 85) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième organe de liaison (86, 89) et le moyen de raccordement (92, 93) sont réalisés d'un seul tenant.
     
    3. Élément de paroi (24, 44, 68, 85) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de paroi (24, 44, 68, 85) comprend une traverse (43, 58, 74), la traverse (43, 58, 74) étant disposée dans la cavité (38, 48, 72) de l'élément de paroi (24, 44, 68, 85), et la traverse (43, 58, 74) étant prévue de manière à s'étendre le long d'un axe longitudinal de la cavité (38, 48, 72).
     
    4. Élément de paroi (24, 44, 68, 85) selon la revendication 3 précédente, caractérisé en ce que la traverse (43, 58, 74) est assemblée sur l'élément de paroi (24, 44, 68, 85).
     
    5. Élément de paroi (85) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de raccordement (93), dans l'état disposé sur le corps de cadre, est réalisé pour être verrouillé de manière libérable avec un moyen de retenue (94, 95) du montant de coin (88) du cadre et/ou avec un moyen de retenue (90, 95) de la partie avant de tiroir et/ou avec un moyen de retenue de la paroi arrière de tiroir.
     
    6. Élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens de liaison (12, 13) sont disposés dans la cavité (10) de l'élément de paroi (4) de manière à se faire face et de manière espacée l'un de l'autre.
     
    7. Élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens de liaison (12, 13) sont réalisés pour s'encliqueter de manière libérable et en particulier sans outil dans une ouverture du corps de cadre et/ou du tiroir, lequel comporte le corps de cadre.
     
    8. Élément de paroi (24, 44, 68, 85) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la traverse (43) relie des moyens de liaison (34, 35) l'un à l'autre.
     
    9. Élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens de liaison (34, 35) comprennent des moyens de guidage (36, 37), pour le guidage latéral de l'élément de paroi (24) lors de l'emboîtement et pour la retenue latérale de l'élément de paroi (24) dans l'état emboîté sur le corps de cadre (25).
     
    10. Cadre (3, 23) comportant un corps de cadre (5, 25), le cadre (3, 23) comprenant un élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un montant de coin (21, 33, 88) est présent sur le corps de cadre (5, 25), lequel montant de coin est disposé à une extrémité arrière du corps de cadre (5, 25) de manière à faire saillie vers le haut, le montant de coin (21, 33, 88) comprenant un moyen de retenue (94) à une extrémité opposée au corps de cadre (5, 25), le moyen de retenue (94) étant présent en forme de languette et le moyen de retenue (94) étant présent de manière à faire saillie à partir du montant de coin (88), de sorte que dans l'état disposé de l'élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85), un moyen de raccordement (93) des moyens de liaison peut être verrouillé avec le moyen de retenue (94) du montant de coin (88).
     
    11. Tiroir (1, 98) et/ou meuble (96) comportant un élément de paroi (4, 24, 44, 68, 85) selon l'une des revendications 1 à 9 ou un cadre (3, 23) selon la revendication 10.
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente