[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein den Empfang von mehreren Satellitenebenen,
insbesondere von mehreren Satelliten durch mehrere Empfänger oder Teilnehmer und im
Spezielleren Verfahren zur Anbindung mehrerer Teilnehmer an mehrere Satellitenebenen,
insbesondere von mehreren Satelliten, sowie eine Satellitenempfangsanlage zur Anbindung
mehrerer Teilnehmer an mehrere Satellitenebenen, insbesondere von mehreren Satelliten.
[0002] Die
US 7,010,265 B2 beschreibt ein Satellitenempfangssystem, bei dem mehrere Signale jeweils von mehreren
Satelliten empfangen werden können, wobei die empfangenen Signale über einen Switch
an eine Vielzahl von Tuner-Demodulator-Einheiten verteilt werden. Die resultierenden
Streams werden dann an Demultiplexer zwecks Auswahl individueller Programme weitergeleitet.
In an und für sich üblicher Weise wie regelmäßig in derartigen Kopfstellen zu finden
erfolgt eine Steuerung der Auswahl erst nachdem die Satellitensignale eine hochkomplexe
Schaltmatrix durchlaufen haben.
[0003] EP 2 852 078 A1 beschreibt ebenfalls einen diesbezüglich relevanten bekannten Stand der Technik.
[0004] Bislang wird in der Satelliten-Empfangstechnik (z.B. in Fernsehern, Receivern oder
auch Kopfstellen) also im Wesentlichen ein Empfangsprinzip verwendet. Es besteht prinzipiell
aus dem Zusammenwirken eines Tuners mit einem Demodulator. Diese Funktionseinheit
wird auch als Network Interface Module (NIM) bezeichnet. Satellitensignale liegen
im Allgemeinen in vier SAT-Ebenen, unterschieden nach Frequenzband und Polarisation
vor. Um einem NIM das richtige Empfangssignal zur Verfügung stellen zu können, muss
die gewünschte SAT-Ebene am Ausgang des SAT-Umsetzers (LNB) z.B. per Satelliten-Schaltmatrix
ausgewählt und zugeführt werden. Die Schaltmatrix wird dazu durch Steuersignale des
Demodulators, per DiSEqC-Befehl der über die jeweilige HF-Leitung übertragen wird
konfiguriert.
[0005] Je mehr Eingangssignale, z.B. von mehreren Satelliten, auf viele Empfangseinheiten
(NIMs) zum gleichzeitigen Empfang geschaltet werden, umso komplexer wird die dafür
erforderliche Schaltmatrix.
[0006] Um einen unabhängigen Betrieb der einzelnen NIMs zu ermöglichen muss jedes NIM mit
einer eigenen Signalleitung aus der SAT-Schaltmatrix versorgt werden. Kommen NIMs
in der Zahl n zum Einsatz sind auch n Signalleitungen zwischen der Matrix und den
NIMs erforderlich.
[0007] Zum Empfang des gewünschten Transponders durch das jeweilige NIM wird dessen Demodulator
von einem (zentralen) Gerätecontroller programmiert. Die gewünschte Empfangsfrequenz
wird vom Demodulator am Tuner eingestellt. Nach der Demodulation des HF-Signals liefert
der Demodulator an seinem Ausgang einen digitalen MPEG-Transportstrom (MPEG-TS).
[0008] Das vorgenannte ist im Blockschaltbild der Figur 1 wiedergegeben.
[0009] Die Ansteuerung der NIMs erfolgt, wie gesagt, durch einen (zentralen) Gerätecontroller.
Dazu wertet der Controller verfügbare Informationen zu der Kanalbelegung des zu empfangenden
Satelliten bzw. der gewünschten Empfangsfrequenz aus. Jedes NIM wiederum kommuniziert
auf der HF-Signalleitung (z.B. per DiSEqC) mit der Schaltmatrix, um dieser mitzuteilen,
welche Satellitenebene auf seiner Signalleitung individuell zugeschaltet werden muss.
[0010] Die jeweilige Signalleitung trägt das komplette Frequenzband und damit alle Transponder
der zugeschalteten Satellitenebene. Sollen mehrere Satelliten gleichzeitig empfangen
werden, bleibt das Prinzip der Auswahl unverändert. Nur die Komplexität der SAT-Schaltmatrix
steigt, da nun mindestens acht Eingangs-Signalleitungen intern verarbeitet werden
müssen.
[0011] Abweichend zum Blockschaltbild nach Figur 1 ist eine solche Konfiguration im Blockschaltbild
nach Figur 2 wiedergegeben. Anders als im ersten Beispiel empfängt hier NIM 2 die
Ebene "HH" des zweiten Satelliten. Diese Ausgestaltung entspricht im Wesentlichen
dem in der
US 7,010,265 B2 beschriebenem System.
[0012] Weiterhin wurde von der Anmelderin in den letzten Jahren versucht mittels der sog.
Full-Band Capturing Technologie (FBC-Empfänger, Typ 1) einzelne Empfangseinheiten
(NIM's) durch einen integrierten Baustein zu ersetzen. Ein entsprechendes Blockschaltbild
ist in Figur 3 wiedergegeben. Der integrierten Baustein (FBC-Empfänger, Typ 1) digitalisiert
die Eingangsspektren der vier anliegenden SAT-Ebenen und gibt sie, nach interner Signalverarbeitung,
als digitale Basisband-Transportströme, aktuell in der Anzahl acht, aus.
[0013] Sollen jedoch mehr als acht Satelliten-Kanäle/-Transponder gleichzeitig empfangen
und ausgegeben werden, wie es zum Beispiel in der Kopfstellentechnik erforderlich
ist, werden weitere FBC-Empfangsbausteine benötigt. Für die Signalzuführung muss auch
hier die komplexe Eingangsmatrix eingesetzt werden, um den unabhängigen Betrieb der
FBC-Empfangskomponenten zu ermöglichen. Für den Fall, dass mehrere Satelliten bzw.
mehr als vier SAT-Ebenen unabhängig voneinander empfangen werden sollen, steigt die
Komplexität der Schaltmatrix erneut. Wie es in Fig. 3 verdeutlicht ist, müssen viele
Signalleitungen zu den FBC-Empfängern Typ1 geführt werden.
[0014] Das Auswahlverfahren ist dem bei diskreten NIM's sehr ähnlich. Die Ansteuerung der
FBC-Empfänger (Typ 1) erfolgt durch einen (zentralen) Geräte-Controller. Dazu wertet
der Controller verfügbare Informationen zu der Kanalbelegung des zu empfangenden Satelliten
bzw. der gewünschten Empfangsfrequenzen aus. Jeder FBC-Baustein wiederum kommuniziert
auf der HF-Signalleitung (z.B. per DiSEqC-Befehl) mit der Schaltmatrix, um dieser
mitzuteilen, welche Satellitenebene auf seinen Signalleitungen individuell zugeschaltet
werden müssen.
[0015] Dieses Prinzip funktioniert nur dann, wenn nicht mehr SAT-Ebenen empfangen werden
sollen, als Eingänge von FBC-Bausteinen zur Verfügung stehen. Beispielsweise kann
ein Empfänger für drei Satelliten und 16 Transpondern mit nur zwei FBC-Empfängern
(Typ1) nicht vollfunktional realisiert werden.
[0016] Bei Untersuchungen der Anmelderin wurde des Weiteren eine weitere Full Band Capturing
Technik (Typ 2) für sog. Einkabel-Lösungen versucht. Diese Technik ist mit einem komplexen
Filter- und Umsetzer gleichzusetzen, der die Modulationsart und den Modulationsinhalt
unverändert belässt, die Frequenzlage am Ausgang aber neu vergibt. Dazu wird das komplette
Eingangsspektrum der vier SAT-Ebenen digitalisiert und nach interner Signalverarbeitung
re-analogisiert und als neu zusammengesetztes HF-Frequenzspektrum auf einer Signalleitung
im Frequenzmultiplex wiedergegeben. Derzeit sind z.B. Bauteile des Typs 2 verfügbar,
deren Ausgangspektrum aus bis zu 24 beliebig wählbaren Satelliten-Kanälen/-Transpondern
auf einer Ausgangsleitung zusammengesetzt wird. In einem anderen Betriebsmodus können
mehrere Ausgangsleitungen aktiviert werden, deren Ausgangsspektrum dann in Summe aus
bis zu 32 beliebig wählbaren Satelliten-Kanälen/-Transponder zusammengesetzt wird.
Bei Erweiterung des Frequenzbereichs am Ausgang oder geringerer Bandbreite der einzelnen
Transponder könnte die Anzahl der Ausgangskanäle auch größer als 24 bzw 32 sein. Diese
Technik bietet keinen Zugang zu Basisbandsignalen (MPEG-TS).
[0017] Auswahlverfahren: In Einkabelsystemen wird eine unveränderliche Zuordnung (Paarung)
von Einkabelempfängern (NIMs) und einer dem Empfänger zugewiesenen festen Ausgangsfrequenz
der Einkabelmatrix getroffen, um den unabhängigen Betrieb der einzelnen Receiver zu
ermöglichen. Bei 24 Ausgangsfrequenzen á 50MHz Bandbreite im Frequenzband 950 ...
2150MHz gibt es dementsprechend 24 Empfänger-Frequenzpaare. Der Tuner jedes NIMs bleibt
in seiner Empfangsfrequenz im Gegensatz zum ersten Beispiel immer konstant. Zur Auswahl
des gewünschten Programms wertet der Controller im Einkabelempfänger (Receiver) verfügbare
Informationen zu der Kanalbelegung des zu empfangenden Satelliten bzw. des gewünschten
Programms aus. Jedes Einkabel-NIM wiederum kommuniziert auf der HF-Signalleitung per
DiSEqC nach dem Einkabelstandard mit der Einkabelmatrix, um dieser mitzuteilen, welcher
Transponder aus den anliegenden Satellitenebenen auf seiner Empfangsfrequenz individuell
zugeschaltet werden muss.
[0018] Ein diese Anordnung darstellendes Blockschaltbild ist in Figur 4 wiedergegeben.
[0019] Im Beispiel sind 14 von 24 möglichen Ausgangstranspondern dargestellt. Es empfangen
die Receiver-Frequenzpaarungen 1 - 4 (z.B. RTL); 5 - 6 (z.B. Tele 5); 7 - 9 (z.B.
ARD) und 10 - 14 (z.B. BBC) den jeweils gleichen Transponder.
[0020] Im Ausgangspektrum von 950- 2150MHz sind 14 von 24 möglichen Transpondern belegt.
Transponder die am Eingang von FBC Typ2 nur einmal vorliegen kommen am Ausgang je
nach Programmwunsch der Einkabelreceiver
mehrfach theoretisch bis zu 24 mal mit identischem Inhalt aber unterschiedlicher Frequenz
vor.
[0021] In Figur 5 wird dieser Sachverhalt zur Verdeutlichung eines Programmwechsels dargestellt.
Am Einkabelreceiver Nr. 1, der eine Transponderumschaltung erfordert (z.B. Umschaltung
von RTL auf ARD, Das Erste) wird der Inhalt des Ausgangsspektrums am FBC Typ 2 nach
Anforderung durch den Receiver (Nr.1) per DiSEqC-Befehl wie nachfolgend dargestellt
verändert. Nach der Umschaltung empfangen nun die Receiver 1 sowie unverändert 7 -
9 den gleichen Transponder.
[0022] Alle bisher zum Einsatz kommenden Verfahren, wie auch die Versuchsausgestaltungen
wie zuvor beschrieben verwenden DiSEqC als Kommunikationsstandard zwischen den Empfängern
(NIMs , Einkabelreceiver oder FBC Typ 1). Die DiSEqC-Signale werden dabei auf den
HF-Leitungen übertragen. Kommen Schaltmatrizen zum Einsatz ist ein wesentliches Merkmal
der bekannten Verfahren, dass auf den Signalleitungen zu den Empfängern (NIM's FBC
Typ1) immer komplette Satellitenebenen ohne Veränderung des originalen Inhalts zugeschaltet
werden, und die Auswahl der gewünschten Transponder anschließend in den Empfängern
(NIMs FBC Typ 1) erfolgt. Wird ein FBC-Bausteine des Typ 2 nach dem Einkabelstandard
eingesetzt werden Transponder an dessen Eingängen, je nach Programmwunsch der Einkabelreceiver
auch mehrfach am Ausgang abgebildet.
[0023] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Anbindung mehrerer Teilnehmer
an mehrere Satellitenebenen, insbesondere von mehreren Satelliten, sowie eine Satellitenempfangsanlage
zur Anbindung mehrerer Teilnehmer an mehrere Satellitenebenen, insbesondere von mehreren
Satelliten bereitzustellen, bei dem der Bedarf an Schaltmatrix reduziert ist.
[0024] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst, bevorzugte
Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0025] Insbesondere schlägt die Erfindung ein Verfahren zur Anbindung mehrerer Teilnehmer
an mehrere Satellitenebenen, insbesondere von mehreren Satelliten vor, bei welchem
empfangene Signale von einer jeweiligen Satelliteneben basierend auf Anforderungen
selektiv in jeweils ein Multiplexsignal derart gewandelt werden, dass Frequenzbereiche,
die Anforderungen entsprechen in Folge (mit oder ohne nicht genutzten Frequenzbereichen),
und Frequenzbereiche, die keinen Anforderungen entsprechen darin nicht vorliegen,
und bei welchem ein Wandeln der so erhaltenen Multiplexsignale erfolgt in jeweils
einen einem Frequenzbereich entsprechenden MPEG-Transportstrom, der einem oder mehreren
Teilnehmern zur Verfügung gestellt wird.
[0026] Anforderungen werden in der Regel durch einen Administrator der Kopfstelle für diese
programmiert, je nachdem welche Programme also Transponder oder auch Frequenzbereiche
dem Teilnehmer, also dem Endnutzer zur Verfügung gestellt werden sollen oder von diesem
gewünscht oder angefordert sind. Die Anforderungen werden somit bei der Inbetriebnahme
und anschließend nur noch selten definiert, wenn beispielsweise neue Transponder vergeben
worden sind, oder Teilnehmer den Empfang von bisher nicht genutzten Programmen wünschen.
[0027] Die Erfindung ermöglicht somit eine deutliche Reduzierung des Bedarfs an Schaltmatrix,
was sich besonders vorteilhaft darstellt, da hier HF-Signale von bis zu 2150MHz handzuhaben
sind. Daher sind komplexe Anforderungen bezüglich vorzunehmender Entkopplungsmaßnahmen
ebenfalls reduziert. Besonders beim Empfang von Satellitenebenen die auf unterschiedlichen
Satelliten vorliegen zeigt sich dieser Effekt noch deutlicher.
[0028] Die Erfindung sieht also eine zweifache Wandlung vor, wobei die beiden Wandelschritte
miteinander koordiniert vorliegen sollten. Zuerst werden die Satellitensignale in
einem ersten Schritt unter einer geeigneten Vorgabe in einem spezifischen Multiplexsignal
gewandelt, welches anschließend in Abstimmung mit dem Multiplexvorgang erneut gewandelt
wird um entsprechende MPEG-Transportströme zu bilden.
[0029] Das Konzept basiert letztendlich auf einer Vorselektion der zu empfangenden Frequenzbereiche,
die Transpondern entsprechen, die einer Anforderung entsprechen also vom Administrator
programmiert wurden basierend darauf, welche Programme die Teilnehmer oder Empfänger
empfangen möchten, dürfen oder sollen. Das Verfahren sieht also eine Vorauswahl derart
vor, dass Frequenzbereiche, die keinem zu empfangenden Transponder entsprechen erst
gar nicht weiter berücksichtigt und gewandelt werden, z. B. kann es sich um Transponder
handeln, die verschlüsselte Signale enthalten für die kein Schlüssel zur Verfügung
steht oder um Transponder die Signale über ein Programm in einer Sprache enthalten,
die nicht unterstützt (-> gewünscht/benötigt) wird etc. In anderen Worten kann man
auch feststellen, dass eine Frequenzkompression vorgenommen wird, wobei nur die Frequenzbereiche
weiter behandelt werden, die von Belang sind. Nur diese werden dann letztendlich in
einem weiteren Wandelvorgang in die gewünschte MPEG Streams umgesetzt. Das in Folge
anordnen (=Frequenzmultiplexen) kann sowohl die relevanten Frequenzbereiche in einer
geordneten als auch einer ungeordneten Folge anordnen, und dies mit oder ohne Lücken.
Eine Anordnung, die über eine nach Frequenzen strukturierte Konfiguration aufweist,
kann vorteilhaft sein, obwohl dies jedoch ebenso wenig zwingend ist, wie die Tatsache,
dass die Folge kontinuierlich sein sollte. Bei einer Erst- Inbetriebnahme sollte allerdings
versucht werden eine nach Frequenzen strukturierte Konfiguration bereitzustellen.
Die in der vorliegenden Anmeldung verwendete Terminologie einer Folge umfasst somit
jegliche Anordnung von benutzten und unbenutzten Frequenzbereichen, wobei in vorteilhaften
Ausgestaltungen nach Frequenzen strukturierte Konfigurationen bevorzugt werden können.
Wesentlich bleibt natürlich, dass Informationen über die Anordnung der Folge und beim
weiteren Wandeln der so erhaltenen Multiplexsignale in jeweils einen einem Frequenzbereich
entsprechenden MPEG-Transportstrom berücksichtigt wird.
[0030] Vorteilhaft enthält das Multiplexsignalwandeln, also der erste Wandelschritt oder
das Frequenzmultiplexen einen Frequenzbereich-auswahl- und -sortierschritt. Beispielweise
lassen sich somit optimierte Folgen konfigurieren je nach Anforderung. Es ist beispielsweise
möglich alle (relevanten) Transponder von bis zu 4 Satellitenebenen, beispielsweise
von einem oder auch von mehreren Satelliten in eine Folge oder einen Multiplexstrang
zu wandeln, um diesen beispielweise auf lediglich einem Eingang für den weiteren Wandelungsschritt
(z.B. von FBC Typ1) aufzulegen. Somit können bei weniger benötigten Eingängen mehr
Satellitenebenen gehandhabt werden. Ein Auswahlschritt ermöglicht zudem eine Kompression
da nicht benötigte oder freie Frequenzbereiche keine Bandbreite benötigen.
[0031] Je nachdem, welche Gestalt die Anordnung in Folge annimmt kann z.B. einerseits ein
"Sortierverfahren" benutzt/verwendet werden mit einem lückenlosen Auffüllen von/durch
Frequenzbereiche(n), was vorteilhaft zu einem geringeren Leistungsverbrauch (der Bausteine)
führt. Andererseits ist es auch möglich eine feste Zuordnung von Eingangsfrequenzen
zu "Empfängereinheiten" vorzusehen, was in einer einfacheren Steuerung/Konfiguration
für das Wandeln der Multiplexsignale, z.B. in Typ 1-Bausteinen resultiert.
[0032] Vorteilhaft erfolgt das Wandeln der Multiplexsignale entsprechend dem Frequenzbereich-auswahl-
und -sortierschritt. In dem zweiten Wandelschritt erfolgt somit ein decodieren. Besonders
einfach können die beiden Wandlungsschritte somit koordiniert vorgenommen werden,
indem beispielsweise ein gemeinsamer Controller zum Einsatz kommt, der die Anordnung
in Folge vornimmt und die Wandelung der Multiplexsignale entsprechend vornehmen bzw.,
steuern kann
[0033] Vorteilhaft enthält das Multiplexsignalwandeln ein sukzessives Auffüllen von verfügbaren
Übertragungsspektren, z.B. Ausgangsspektrum FBC-TYP2, umfasst. Obwohl nicht vollständig
nachweisbar zu sein, scheint es vorteilhaft eine strukturierte Frequenzanordnung,
besonders vorteilhaft ohne Lücken vorzusehen, um einen geringerer Leistungsverbrauch
zu ermöglichen, allerdings scheint dann nur noch ein reduziertes Mass an Vereinfachung
der Steuerung /Konfiguration bei der zweiten Wandlung (z.B. FBC von Typ 1) möglich.
Es sei erneut darauf hingewiesen, dass die Anordnung in Folge quasi beliebig ist,
jedoch eine Strukturierung und/oder eine Auffüllung vorteilhaft sein können.
[0034] Vorteilhaft enthält das Wandeln der Multiplexsignale ein sukzessives Auffüllen von
verfügbaren MPEG-Transportstrom-Kanälen, die beispielsweise körperlich auch als Leitungen
ausgeführt sein können. In der hier vorliegenden Beschreibung sollte verstanden werden,
dass wenn von einer Leitung gesprochen wird eine konkrete Ausgestaltung des allgemeinen
Begriffes Kanal gemeint ist. Obwohl wie erwähnt die willkürliche Anordnung ein hohes
Maß an Flexibilität bietet kann beispielsweise für eine Erst-Inbetriebnahme eine strukturierte
Frequensbereichsanordnung ohne Fehlstellen wünschenswert sein, wobei jedoch auch "reserve-Bereiche"
für spätere Programmwünsche sinnvoll sein könnten, wenn beispielsweise je ein Multiplexsignal
je Satellit beabsichtigt ist oder je ein Multiplexsignal für eine jeweilige Ebene
eines Satelliten.
[0035] Vorteilhaft werden die Multiplexsignale derart verteilt, dass jedem Teilnehmer das
gesamte Teilnehmeranforderungen entsprechende Frequenzspektrum zur Verfügung steht.
[0036] Selbst wenn wohlmöglich bestimmte Teilnehmer nicht alle Programme empfangen können/wollen/sollen
ist es zum Bereitstellen maximaler Flexibilität von Vorteil allen Teilnehmern alle
Signale entsprechend der vom Administrator vorgenommenen Programmierung bereitzustellen.
In einem Beispiel, bei dem der erste Wandelschritt mit Typ2 Bausteinen und der zweite
Wandelschritt mit Typ1-Bausteinen bewerkstelligt wird, wobei die Bausteine über einen
gemeinsamen Controller angesteuert werden bedeutet dies, dass jeweils alle Typ 2-Bausteine
mit jedem Typ 1-Baustein verbunden sind. Hieraus resultiert als Vorteil eine volle
Flexibilität bei der Auswahl des Transponder, der jeweils von einer Typ1-Empfangseinheit
empfangen und demoduliert wird. Wenn mehr Multiplexsignale als Eingänge pro Typ1 zur
Verfügung stehen, kann nicht mit jedem Typ1-Empfänger jeder beliebige Satellit empfangen
werden. Dadurch steigt erstens die Konfigurationskomplexität. Zum anderen können evtl.
Ressourcen nicht genutzt werden.
[0037] Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird eine Satellitenempfangsanlage zur Anbindung
mehrerer Teilnehmer an mehrere Satelliten bereitgestellt, insbesondere ausgestaltet
und bestimmt zum Ausführen eines Verfahrens wie vorangehend oder in den Verfahrensansprüchen
definiert, umfassend:
zumindest einen Analog/Digital/Analog-Wandler mit mehreren Eingängen zum Bereitstellen
der jeweiligen Multiplexsignale; und
zumindest einen Analog/Digital-Wandler, der mit zumindest einem, insbesondere allen
Multiplexsignalen versorgt wird und jeweilige MPEG-Transportströme ausgibt.
[0038] Durch die Verwendung von zumindest einem Analog/Digital/Analog-Wandler mit mehreren
Eingängen, z.B. vier Eingängen für vier Satellitenebenen zum Bereitstellen von jeweiligen
Multiplexsignale; und zumindest eines Analog/Digital-Wandler, der mit zumindest einem,
insbesondere allen Multiplexsignalen versorgt wird und jeweilige MPEG-Transportströme
ausgibt ist es möglich beispielsweise mehrere Satellitenebenen von einem oder gegebenenfalls
von mehreren derart zu empfangen, dass Vorselektion in den Analog/Digital/Analog-Wandlern
(z. B. FCB-Typ 2) in Verbindung mit Empfang in einem oder mehreren weiteren Analog/Digital-Wandler(n)
(z.B. FCB-Typ 1) deutlich geringere Schaltplan- bzw. Layout- und Routingkomplexität
ermöglicht.
[0039] Durch die Verwendung von beispielsweise zwei Analog/Digital/Analog-Wandlern mit je
vier Eingängen für je vier Satellitenebenen von zwei Satelliten zum Bereitstellen
von jeweiligen Multiplexsignale; und zumindest eines Analog/Digital-Wandler, der mit
zumindest einem, insbesondere allen Multiplexsignalen versorgt wird und jeweilige
MPEG-Transportströme ausgibt ist es möglich beispielsweise zwei Satelliten derart
zu empfangen, dass Vorselektion in den Analog/Digital/Analog-Wandlern (z. B. FCB-Typ
2) in Verbindung mit Empfang in einem oder mehreren weiteren Analog/Digital-Wandler(n)
(z.B. FCB-Typ 1) deutlich geringere Schaltplan- bzw. Layout- und Routingkomplexität
ermöglicht. Selbstverständlich ist es auch möglich mehrere weitere Analog/Digital-Wandler
(z.B. FCB-Typ 1) vorzusehen.
[0040] Vorteilhaft enthält die Satellitenempfangsanlage zumindest einen Analog/Digital/Analog-Wandler,
programmierbar oder durch einen Controller steuerbar, insbesondere jeweils als FBC-TYP2-Baustein
ausgebildet.
[0041] Hierbei ist es von Vorteil, dass Analog/Digital/Analog-Wandler bzw. Analog/DigitalWandler
in FBC-Technologie geringeren Platz- und Leistungsbedarf haben. Die Programmierung
erfolgt wie bereits erwähnt durch einen Administrator der Anforderungen implementiert,
um den Wünschen von Endnutzern oder Teilnehmern genügen zu können. Die Programmierung
kann erfolgen basierend auf einer festen Zuordnung von Empfangstranspondern oder alternativ
basierend auf einer Auswahl an zu empfangenden Transpondern, die dann ggf. optimiert,
also strukturiert und optional Frequenzkomprimiert Multiplexsignale liefern. FCB-Bausteine
sind zudem am Markt verfügbar und somit kostengünstig.
[0042] Vorteilhaft enthält die Satellitenempfangsanlage zumindest eine Analog/DigitalWandler,
programmierbar oder durch einen Controller steuerbar, insbesondere jeweils als FBC-TYP1-Baustein
ausgebildet.
[0043] Auch hier ist es von Vorteil, dass Analog/Digital/Analog-Wandler bzw. Analog/Digital-Wandler
in FBC-Technologie geringeren Platz- und Leistungsbedarf haben. Besonders vorteilhaft
ist es daher wenn beide Wandler ausschließlich aus FCB Bausteinen gebildet sind, wodurch
auch eine gemeinsame Ansteuerung durch einen hierfür bestimmten gemeinsamen Controller
möglich und die Programmierung durch einen Administrator der Kopfstelle ist einfach
darstellbar.
[0044] Obwohl verschiedenste Konfigurations- oder Anordnungsmöglichkeiten bestehen, wie
beispielsweise ein erster Wandler und zumindest zwei zweite Wandler oder zumindest
zwei erste Wandler und ein zweiter Wandler sollte die Konfiguration vorteilhaft der
Gestalt sein, dass erste Wandler oder Analog/Digital/Analog-Wandler, insbesondere
FBC-TYP2-Bausteine, in einer Anzahl entsprechend der zu empfangenden Satelliten und
zweite Wandler oder Analog/Digital-Wandler, insbesondere FBC-TYP1-Bausteine, bei einer
Anzahl, die sich aus dem Verhältnis einer maximalen Anzahl der Ausgangskanäle von
einem ersten Wandler oder Analog/Digital/Analog-Wandler, insbesondere FBC-TYP2-Baustein
und einer Verarbeitungskapazität und eines zweiten Wandlers oder Analog/Digital-Wandlers,
insbesondere FBC-TYP1-Bausteines ergibt.
[0045] Vorteilhaft enthält beispielhaft die Satellitenempfangsanlage Analog/Digital/Analog-Wandler,
insbesondere FBC-TYP2-Bausteine, in einer Anzahl entsprechend der zu empfangenden
Satelliten und Analog/Digital-Wandler, insbesondere FBC-TYP1-Bausteine, bei einer
Anzahl, die sich aus dem Verhältnis einer maximalen Anzahl der Ausgangskanäle von
einem ersten Wandler oder Analog/Digital/Analog-Wandler, insbesondere FBC-TYP2-Baustein
und einer Verarbeitungskapazität und eines zweiten Wandlers oder Analog/Digital-Wandlers,
insbesondere FBC-TYP1-Bausteines ergibt. Basierend auf momentan verfügbaren Bausteinen
für die Wandler der Gestalt, dass je Typ1-Baustein mit einer Verarbeitungskapazität
von vier mal acht Transpondern somit vierundzwanzig Transponder empfangen werden können.
Jeder Typ2-Baustein hat vier Eingänge für je eine Ebene von jeweils einem Satelliten
und einen Ausgang mit möglichen vierundzwanzig Transpondern. Es ergibt sich somit
ein bevorzugter Faktor von drei, resultierend aus den möglichen vierundzwanzig Transpondern
und den jeweils acht Transpondern (es sind auch Bausteine mit zwei Ausgängen, allerdings
nur mit jeweils nur sechzehn möglichen Transpondern - hieraus würde sich ein bevorzugtes
Verhältnis von eins zu vier ergeben)
[0046] Bei maximal 24 Transpondern in einem Multiplexsignal kann diese Anzahl vollständig
in empfangene und demodulierte Transportströme umgesetzt werden. Volle Flexibilität
kann derzeit beispielsweise mit bis zu 24 FBC-Typ 1-Empfangseinheiten (3 Bausteine
Typ 1) gewährleistet werden, ansonsten würden nicht alle Empfänger auf unterschiedliche
Transponder desselben Satelliten programmiert werden können. Zumindest gilt das bei
der festen Zuordnung von Satelliten zu Typ 2-Bausteinen, die wie oben beschrieben
eine Art der Folgenbildung ist, die besonders zu bevorzugen ist.
[0047] Vorteilhaft enthält die Satellitenempfangsanlage zwei oder vier Analog/Digital/Analog-Wandler,
insbesondere FBC-TYP2-Bausteine und drei, sechs, neun oder zwölf Analog/Digital-Wandler,
insbesondere FBC-TYP1-Bausteine.
[0048] Vorteilhaft enthält die Satellitenempfangsanlage ferner einen Controller, der den
zumindest einen, insbesondere die zumindest zwei Analog/Digital/Analog-Wandler und
den zumindest einen, insbesondere die zumindest zwei Analog/Digital-Wandler steuert,
wodurch eine DISEqC-Kommunikation, insbesondere auf HF-Verbindungsleitungen, vermieden
werden kann.
[0049] Vorteilhaft enthält die Satellitenempfangsanlage ferner einen Controller, der die
zumindest zwei Analog/Digital/Analog-Wandler und den zumindest einen Analog/Digital-Wandler
steuert, wodurch eine DISEqC-Kommunikation, insbesondere auf HF-Verbindungsleitungen,
vermieden werden kann.
[0050] Die Verwendung eines gemeinsamen Controllers, der beide Wandler beziehungsweise beide
FBC-Bausteintypen steuert ermöglicht eine besonders wirksame und effektive Steuerung
ohne komplexe Schaltmatrizen und eine Programmierung ist einfach möglich sowohl bei
der Erst-inbetriebnahme als auch bei späteren Anpassungen durch einen Administrator,
z.B., wenn eine Programmwahländerung vorzunehmen ist, oder wenn satellitenseitig ein
Transponderwechsel oder eine Frequenzneuvergabe aufgetreten ist
[0051] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung erben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen, Hierbei wird auf die Beiliegenden Zeichnungen Bezug
genommen in welchen gilt:
Fig 1 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur Erläuterung des Standes der Technik
Fig 2 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur Erläuterung des Standes der Technik bei Mehrsatellitenempfang
Fig 3 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur Erläuterung der FBC-TYP-1 Technologie.
Fig 4 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur Erläuterung der FBC-TYP-2 Technologie
Fig 5 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur weiteren Erläuterung der FBC-TYP-2 Technologie
Fig 6 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur Erläuterung der Prinzipen der Erfindung, basierend
auf einem vereinfachten Beispiel, in dem dargestellt wird wie Signale von einem Satelliten
gehandhabt werden.
Fig 7 zeigt ein weiteres vereinfachtes Blockschaltdiagramm zur Erläuterung wie Signale
von einem Satelliten auf insgesamt sechzehn MPEG-Transportströmen gewandelt werden
können.
Fig 8 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur Erläuterung der Erfindung, wobei zwei Satelliten
empfangen werden um mit einem zweiten Wandler in acht MPEG-Transportströmen gewandelt
werden zu können.
Fig 9 zeigt ein weiteres Blockschaltdiagramm zur Erläuterung der Erfindung, wobei
zwei Satelliten empfangen werden um mit drei zweiten Wandlern in jeweils acht also
insgesamt vierundzwanzig MPEG-Transportströmen gewandelt werden zu können.
Fig 10 zeigt noch ein weiteres Blockschaltdiagramm zur Erläuterung der Erfindung,
wobei zwei Satelliten empfangen werden, die gemultiplexten Signale aus zwei ersten
Wandlern über zwei Ausgansleitungen ausgegeben werden um mit vier zweiten Wandlern
in jeweils acht also insgesamt zweiundreissig MPEG-Transportströmen gewandelt werden
zu können.
Fig 11 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur Erläuterung der Erfindung bei einem Transponderwechsel
innerhalb des Spektrums eines Satelliten.
Fig 12 zeigt ein Blockschaltdiagramm zur Erläuterung der Erfindung bei einem Transponderwechsel
zwischen zwei Satelliten.
[0052] Nachfolgend wird ein Verfahren als Ausführungsform der Erfindung Beschrieben.
[0053] Die Signale werden in üblicher Weise über eine oder mehrere Satellitenschüsseln,
die mit LNBs ausgestattet ist/sind, empfangen. Wie üblich handelt es sich somit um
Signale die in vier Ebenen polarisiert sind (Üblicherweise bezeichnet HH, VH, HL,
VL). Diese werden gemäß einem wichtigen Aspekt der Erfindung einer Vorselektion der
zu empfangenden Transponder unterworfen (im Ausführungsbeispiel in einem oder FBC-Baustein
Typ 2 für den Empfang eines Satelliten).
[0054] Bei dem Verfahren zur Anbindung mehrerer Teilnehmer an mehrere Satellitenebenen,
insbesondere von mehreren Satelliten werden also empfangene Signale von einem jeweiligen
Satelliten basierend auf Anforderungen (programmiert durch einen Administrator der
Kopfstelle anhand der Programmauswahl die gewünscht ist) selektiv in jeweils ein Multiplexsignal
derart gewandelt (erster Wandler oder Digital/Analog/digital-Wandler), dass Frequenzbereiche,
die Anforderungen entsprechen in Folge, und Frequenzbereiche, die keinen Teilnehmeranforderungen
entsprechen darin nicht vorliegen. Anders ausgedrückt erfolgt eine Selektion und ein
Multiplex von Transpondern wobei die selektierten Transponder am Ausgang vom FBC Typ2
als Beispiel für den ersten Wandler nur
einmal vorkommen. Der Inhalt der Transponder bleibt unverändert. Die Frequenzen werden durch
den Controller festgelegt. Die Begrifflichkeit Folge ist hierin zu verstehen als eine
beliebige Anordnung durch Multiplexen der Transponder mit oder ohne Struktur, mit
oder ohne Lücken.
[0055] Bei der weiteren Signalhandhabung erfolgt ein Wandeln (zweiter Wandler oder Analog/Digitalwandler)
der so erhaltenen Multiplexsignale in jeweils einen einem Frequenzbereich entsprechenden
MPEG-Transportstrom, beispielweise vermittels eines FBC-TYP1 Bausteines als ein Beispiel
für einen zweiten Wandler, welcher MPEG-Transportstrom einem oder mehreren Teilnehmern
zur Verfügung gestellt wird. Anders ausgedrückt ist der Empfang der von Typ 2 vorselektieren
Transponder auf einer Leitung vorgesehen mit einer festen Zuordnung Leitung 1 / Eingang
1 entsprechend Satellit 1. Somit bedarf es keiner DiSEqC-Kommunikation auf der HF-Verbindungsleitung,
sondern vielmehr kann die Steuerung der Empfangsparameter durch einen (zentralen)
µ-Controller stattfinden.
[0056] Dieser Vorgang ist schematisch für einen Satelliten in Fig 6 dargestellt.
[0057] In Figur 7 ist ein wiederum vereinfachtes Beispiel gezeigt um die vorteilhafte Verwendung
von zwei FBC-Typen beim Empfang von mehr als acht Transpondern von einem Satelliten,
bzw. von bis zu vier unabhängigen SAT Ebenen aufgezeigt. Die Auswahl der Transponder
kann in beliebiger Kombination aus den vier anliegenden SAT Ebenen erfolgen. Die Abfolge
der Transponder am Ausgang kann ebenfalls frei konfiguriert werden. Beide Einstellungen
nimmt der zentrale µ-Contoller vor, je nachdem wie dieser durch den Administrator
entsprechend Anforderungen programmiert wurde, um z.B. Teilnehmern die von ihnen gewünschten
Programme, ggf. unter Vorauswahl durch den Administrator bereitstellen zu können.
Er konfiguriert ebenso die Empfangsbausteine FBC vom Typ 1.
[0058] Wie dargestellt werden die von FBC Typ 2 vorselektieren Transponder (vom Satelliten
werden üblicherweise ca. 100 Transponder in 4 Satellitenebenen bereitgestellt) auf
derselben Leitung bei beiden FBC Bausteinen vom Typ 1 als gewandeltes Multiplexsignal
bereitgestellt. Hierbei werden mit derzeit verfügbaren FBC Typ 2 entweder 24 Transponder
über eine Leitung oder jeweils 16 Transponder über 2 Leitungen ausgegeben - lediglich
die erste Konfiguration ist hier dargestellt. Die feste Zuordnung Leitung 1 / Eingang
1 entspricht Satellit 1 gilt Prinzip bedingt immer wenn eine Konfiguration wie dargestellt
zum Einsatz kommt.
[0059] Der mit den aktuellen Bausteinen mögliche Maximalausbau für einen Satelliten liegt
bei 24 Transpondern auf einer Leitung. Mit steigender Leistungsfähigkeit des FBC Typ
2 können künftig auch mehr als 24 Transponder auf einer Ausgangsleitung dargestellt
werden. Ein zweiter hier nicht dargestellter Betriebsfall ist die Verwendung des zweiten
Ausgangs des FBC-Bausteins Typ 2. Dadurch können je Ausgang maximal 16 Transponder
umgesetzt werden. Die Anzahl der zum Empfang notwendigen Bausteine des Typ 1 ergibt
sich aus dem Verhältnis der maximalen Anzahl von Ausgangstranspondern am Typ 2 und
der Anzahl von Empfangskanälen des Typ 1. Die aktuell verfügbaren Bausteine bieten
24 (eine Leitung) bzw. 32 (zwei Leitungen) Ausgangskanäle (Typ 2) und acht Empfangskanäle
(Typ 1). Damit ist der aktuelle Maximalausbau für den Empfang eines Satelliten 1 x
FBC Typ 2 kombiniert mit 3 x bzw. 4 x FBC Typ 1 verbunden durch eine bzw. zwei Signalleitungen.
[0060] In Figur 8 ist ein weiteres vereinfachtes Beispiel als Ausführungsform der Erfindung
gezeigt, um die vorteilhafte Verwendung der beiden FBC-Typen für den Empfang von mehr
als vier SAT-Ebenen mit nur einem Empfänger des Typ 1, der selbst aber nur über vier
Eingangsleitungen verfügt darzustellen. Die gewünschten Transponder (hier wurden zur
Veranschaulichung jeweils nur eine geringe Zahl an Transpondern gewählt - diese entsprechen
Anforderungen und wurden bereits durch den Administrator entsprechend programmiert)
von den jeweiligen Satelliten bzw. unabhängigen SAT Ebenen an den Eingängen der FBC-Bausteine
des Typ 2 werden auf jeweils eine Ausgangsleitung konzentriert. Diese Ausgangleitungen
werden den Eingängen (aktuell bis zu vier) des Empfängers Typ 1 zugeführt. Leitung
1 entspricht wie in dem vorherigen Beispiel Satellit 1, Leitung 2 dementsprechend
Satellit 2. Die Auswahl aus den anliegenden SAT Ebenen nimmt der zentrale µ-Contoller
vor. Er konfiguriert ebenso den Empfangsbaustein FBC vom Typ 1.
[0061] Wie es in Figur 8 gezeigt ist ist bei einem Ausgangspektrum 950 .. 2150MHz vorzufinden,
dass 5 von 24 möglichen Transpondern den Eingang 1 am FBC-Empfänger Typ 1 belegen,
wohingegen 3 von 24 möglichen Transpondern den Eingang 2 am FBC-Empfänger Typ 1 belegen.
[0062] In Figur 9 ist ein Beispiel als Ausführungsform der Erfindung gezeigt um die vorteilhafte
Verwendung der beiden FBC-Typen für den Empfang von mehr als vier SAT-Ebenen mit drei
Empfängern des Typ 1, die selbst aber nur über vier Eingangsleitungen verfügen darzustellen.
Die gewünschten Transponder von den jeweiligen Satelliten bzw. unabhängigen SAT Ebenen
an den Eingängen der FBC-Bausteine des Typ 2 werden auf jeweils eine Ausgangsleitung
konzentriert. Diese Ausgangleitungen werden den Eingängen (aktuell bis zu vier) der
hier drei Empfänger vom Typ 1 zugeführt. Leitung 1 entspricht wie in dem vorherigen
Beispiel Satellit 1, Leitung 2 dementsprechend Satellit 2. Die Auswahl aus den anliegenden
SAT Ebenen nimmt der zentrale µ-Contoller vor. Er konfiguriert ebenso den Empfangsbaustein
FBC vom Typ 1.
[0063] Wie es in Figur 9 gezeigt ist teilt sich der Empfang der Transponder durch die FBC-Bauteine
des Typs 1 sich wie folgt auf:
Nr. 1 empfängt Transponder 1 - 8 von Satellit 1 auf Leitung 1; Nr. 2 empfängt Transponder
Nr. 9 - 14 von Satellit 1 auf Leitung 1 sowie Transponder Nr. 15 und 16 von Satellit
2 auf Leitung 2; Nr. 3 empfängt die Transponder Nr. 17 - 24 von Satellit 2 auf Leitung
2. Zu dieser vorteilhaften, einfachen Zuordnung der Empfangsreihenfolge sind abweichende
Empfangskombinationen möglich solange jeder FBC-Baustein des Typ 1 für den Empfang
von aktuell maximal acht Transpondern vorgesehen wird.
[0064] In Figur 10 ist ein weiteres Beispiel dargestellt, in dem das zuvor erläuterte in
Kombination zum Einsatz kommt, wobei zwei Typ 2 Bausteine mit jeweils zwei Ausgangsleitungen
und vier Typ1 Bausteine verwendet werden und ein Transponderwechsel in einem Satelliten
dargestellt werden soll . Das Blockschaltbild zeigt eine Kombination aus den vorangegangen
Beispielen. Dargestellt wird der Empfang von 32 unter allen möglichen (Ca. 100 je
Satellit) ausgewählten (Anforderungen entsprechende) Transpondern von zwei unterschiedlichen
Satelliten bzw. acht unabhängigen SAT-Ebenen. Leitung 1 entspricht wie in den vorherigen
Beispielen Satellit 1, Leitung 2 Satellit 2. Im FBC-Baustein Typ 1 Nr. 2 werden in
diesem Beispiel Signale von beiden Satelliten empfangen, während die Bausteine 1 und
3 nur jeweils Signale von einem Satelliten empfangen. Diesbezüglich ist jede beliebige
Kombination möglich. Vom Empfang von Signalen von nur einer einzigen SAT-Ebene eines
der Satelliten bis hin zum völligen Mischbetrieb. Die Konfiguration der fünf FBC-Bauteine
nimmt der zentrale µ-Contoller vor.
[0065] Der mit den aktuellen Bausteinen mögliche Maximalausbau liegt bei 4 Satelliten, bzw.
16 unabhängigen SAT-Ebenen entsprechend der Anzahl der unabhängigen Eingangsleitungen
am FBC-Baustein Typ 1 bei ebenfalls vier Eingängen am FBC-Baustein Typ 2. Mit steigender
Anzahl von Eingängen könnten künftig auch mehr als 4 Satelliten mit diesem Prinzip
empfangen werden.
[0066] Der Fachmann wird erkennen, das verschiedenste Konfigurationen möglich sind, wie
die mehrfache (parallele) Verwendung von FBC-Bausteinen beider Typen in beliebiger
Kombination sowie der Verzicht auf DiSEqC-Kommunikation zwischen FBC Typ 1 und Typ2.
[0067] Die Erfindung zeigt sich als besonders wirksam, wenn mehr SAT-Ebenen empfangen werden
sollen, als Eingänge an FBC-Bausteinen vom Typ 1 vorliegen oder mehr Transponder empfangen
werden sollen als ein FBC-Baustein vom Typ 1 empfangen kann.
[0068] Das gezeigte Beispiel zeigt lediglich das zugrundeliegende Prinzip. In der dargestellten
Ausprägung ergeben sich nicht alle Vorteile der Erfindung da der FBC Typ 1 auch über
vier Eingänge verfügt, mit denen alle vier SAT-Ebenen die am Typ 2 anliegen empfangen
könnte.
[0069] Ergänzend zu den vorherigen Beispielen soll in der Darstellung nach Figur 10 insbesondere
auch eine Weiterbildung dargestellt werden. in diesem Beispiel soll auf die Aktivierung
des zweitens Ausgangs a an den FBC-Bausteinen Typ 2 eingegangen werden. Dargestellt
wird der Empfang von 32 Transpondern von zwei unterschiedlichen Satelliten bzw. acht
unabhängigen SAT-Ebenen. Leitung 1 entspricht wie in den vorherigen Beispielen Satellit
1, Leitung 2 Satellit 2. An den FBC-Bausteinen Typ 2 werden beide Ausgänge aktiviert.
Das Prinzip der Erfindung bleibt von der Aktivierung weiterer Ausgänge unberührt.
Im FBC-Baustein Typ 1 Nr. 3 werden in diesem Beispiel Signale von beiden Satelliten
empfangen, während die Bausteine 1; 2 und 4 nur jeweils Signale von einem Satellit
empfangen.
[0070] Hierbei kann Beispielweise die folgende Transponderbelegung zum Einsatz kommen Transponderbelegung
FBC Typ 2 Nr.1 Ausgang 1: 16 TP von Satellit 1 FBC Typ 2 Nr.1 Ausgang 2: 2 TP von
Satellit 1 FBC Typ 2 Nr.2 Ausgang 1: 0 TP von Satellit 2 FBC Typ 2 Nr.2 Ausgang 2:
14 TP von Satellit 2
[0071] Der Empfang der Transponder durch die FBC-Bauteine des Typs 1 teilt sich wie folgt
auf: Nr. 1 empfängt Transponder 1 - 8 von Satellit 1 auf Leitung 1; Nr. 2 empfängt
Transponder Nr. 9 - 16 von Satellit 1 auf Leitung 1; Nr. 3 empfängt Transponder Nr.
17 und 18 von Satellit 1 auf Leitung 1 sowie Transponder Nr. 19 bis 24 von Satellit
2 auf Leitung 2; Nr. 4 empfängt die Transponder Nr. 25 - 32 von Satellit 2 auf Leitung
2. Die Aktivierung der entsprechenden Ausgangsleitungen an den FBC-Bausteinen Typ
2 wird über den zentralen µController gesteuert.
[0072] In Figur 11 ist ein weiteres Beispiel dargestellt, basierend auf einer softwaregestützten
Lösung. Den Empfängern (Typ 1) werden feste Eingangsfrequenzen zugewiesen. Die Konfiguration
erfolgt derart, dass z.B. die ersten acht Ausgangsfrequenzen im Spektrum (950 - 2150MHz)
stets von Empfänger Nr. 1, die anschließenden acht Frequenzen vom Empfänger Nr. 2
usw. empfangen werden (Annahme: Typ 1 kann max. acht Frequenzen empfangen). Diese
Festlegung gilt für alle vier Eingangsleitungen.
[0073] Der Fachmann wird erkennen, dass sowohl eine sukzessive Anordnung (zur Leistungsminimierung)
als auch eine Frequenzanordnung fest zu Typ 1 - Empfangseinheiten zugeordnet verwendet
werden kann. Ersichtlich wird die Programmierung durch den Administrator der Kopfstelle
entsprechend vorzunehmen sein.
[0074] Das in den vorherigen Darstellungen aufgezeigte Empfangsbeispiel mit der streng geordneten
Abbildung der Eingangstransponder auf den Ausgang der FBC-Typ 2 Bausteine ist eine
ideale Konfiguration für Kopfstellen welche aber zur Laufzeit der Anlage auch verändert
werden muss (z.B. wegen Transponderwechsel des Satellitenbetreibers). Betrifft die
neue Empfangssituation nur einen Satelliten wird der ursprüngliche Transponder durch
den neu zu empfangenden am Ausgang des betroffenen FBC-Bausteins (Typ 2) an derselben
Ausgangsfrequenz ersetzt. Die zum Empfang des neuen Transponders ggf. abweichenden
Einstellungen (z.B. Symbolrate) werden am Empfänger Typ 1 (hier Nr. 1) vorgenommen.
Der Transportstrom (im Bsp. TS
3) enthält nach der Umkonfiguration die Programme des neuen Transponders. Damit der
unterbrechungsfreie Betrieb der Anlage gewährleistet werden kann, bleiben alle anderen
Konfigurationen erhalten (siehe Figur 5/Beispiel 1 nach der Erfindung).
[0075] Betrifft der Transponderwechsel mehrere Satelliten bzw. FBC-Bausteine des Typs 2
werden die betroffenen Ausgangstransponder an diesen Bausteinen mit derselben Frequenz
auf der dafür erforderlichen, dem Satellit / FBC-Baustein zugordneten Leitung ausgegeben.
Dies ist in Figur 12 dargestellt. Am Empfänger Typ 1 wird die Empfangsfrequenz nun
am entsprechenden (neuen) Eingang empfangen. Alle Konfigurationseinstellung nimmt
der Controller vor. Der Transportstrom TS
3 enthält nach der Umkonfiguration die Programme des neuen Transponders von Satellit
2 (siehe Bsp. 2).
[0076] Für die Erstkonfiguration eines solchen Systems (insbesondere bei Empfang mehrere
Satelliten) ist die geordnete, nach Frequenzen strukturierte Konfiguration der FBC-Bausteine
des Typs 2 anzustreben. Dadurch kann u.a. der Leistungsbedarf Empfangsbausteine gesenkt
werden.
[0077] Um ein Verfahren oder eine Anlage nach der Erfindung auslegen zu können ist es möglich
auf die nachfolgenden Berechnungen zurückzugreifen:
Anzahl der FBC-Empfänger Typ1: (X)
Kanalzahl je der FBC-Empfänger Typ1: (Y)
Eingänge je FBC-Empfänger Typ1: (Z)
Anzahl der FBC-Empfänger Typ2: (A)
Ausgänge der FBC-Empfänger Typ2: (B)
Eingänge je FBC-Empfänger Typ2: (C)
Kanalzahl je Ausgangsleitung wenn nur ein Ausgang jedes FBC-Empfänger Typ2 aktiv ist:
(M)
Kanalzahl je Ausgangsleitung wenn mehrere Ausgänge der einzelnen FBC-Empfänger Typ2
aktiviert sind: (N)
Daraus ergeben sich folgende Formeln zur Berechnung der maximalen Transponderzahl
(T) sowie die maximal mögliche Zahl von Satelliten (S) (je vier Eingangsleitungen)
bzw. unabhängigen SAT-Ebenen (E) die empfangen werden können.
T = X * Y für M >= X * Y (nur ein Ausgang jedes FBC-Empfänger Typ2 aktiv)
T = X * Y für B * N >= X * Y (mehrere Ausgänge der einzelnen FBC-Empfängers Typ2 aktiv)
S = ((A * C) / 4)) für S <= Z
E = A * C) für E:C <= Z
[0078] Zusammenfassend kann die Erfindung den Bedarf an komplexer SAT-Schaltmatrix drastisch
reduzieren, was zu einem erheblichen Einsparpotential wie auch zu einer schnelleren
Verarbeitung führen kann. Zusätzlich Dämpfungsmaßnahmen sind nur noch im reduzierten
Ausmaß erforderlich.
1. Verfahren zur Anbindung mehrerer Teilnehmer an mehrere Satellitenebenen, insbesondere
von mehreren Satelliten, bei welchem in einem ersten Wandelungsschritt empfangene
Signale der jeweiligen Satelliten basierend auf Teilnehmeranforderungen selektiv in
jeweils ein Multiplexsignal derart gewandelt werden, dass Frequenzbereiche, die Teilnehmeranforderungen
entsprechen auf einer Signalleitung im Frequenzmultiplex vorliegen, und Frequenzbereiche,
die keinen Teilnehmeranforderungen entsprechen darin nicht vorliegen, und in einem
zweiten Wandelungsschritt,
bei welchem ein Wandeln der so erhaltenen Multiplexsignale in jeweils einen einem
Frequenzbereich entsprechenden MPEG-Transportstrom erfolgt, der einem oder mehreren
Teilnehmern zur Verfügung gestellt wird,
wobei der erste Wandelungsschritt zum Bereitstellen der jeweiligen Multiplexsignale
eine Analog/Digital/Analog-Wandlung mit folgenden auf Full-Band Capturing, FCB, Typ
2 Empfänger Technologie basierenden Schritten enthält: Digitalisierung des Eingangsspektrums
von vier Satellitenebenen des jeweiligen Satelliten, Signalverarbeitung sowie re-Analogisierung,
und Wiedergeben als neu zusammengesetztes HF-Frequenzspektrum auf einer Signalleitung
im Frequenzmultiplex, und
wobei in dem zweiten Wandelungsschritt eine Analog/Digital-Wandlungen von zumindestens
einem, insbesondere allen Multiplexsignalen vorgenommen wird/werden und jeweilige
MPEG-Transportströme ausgeben werden, wobei mittels Full-Band Capturing, FBC, Typ
1 Empfänger Technologie die Eingangsspektren von vier anliegenden Satellitenebenen
digitalisiert werden und sie, nach interner Signalverarbeitung, als digitale Basisband-Transportströme
ausgegeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Multiplexsignalwandeln des ersten Wandelungsschritts
einen Frequenzbereich-auswahl- und-sortierschritt enthält, insbesondere ein frequenzstrukturiertes
Anordnen in einer Folge.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem das Wandeln der Multiplexsignale des zweiten
Wandelungsschritts entsprechend dem Frequenzbereich-auswahl- und -sortierschritt erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welchem das Multiplexsignalwandeln
des ersten Wandelungsschritts ein sukzessives Auffüllen von verfügbaren Übertragungsspektren
umfasst.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem das Wandeln der Multiplexsignale
des ersten Wandelungsschritts ein sukzessives Auffüllen von verfügbaren MPEG-Transportstrom-Kanälen
oder -Leitungen umfasst.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem Multiplexsignale derart verteilt
werden, dass jedem Teilnehmer das gesamte Anforderungen entsprechende Frequenzspektrum
zur Verfügung steht.
7. Satellitenempfangsanlage zur Anbindung mehrerer Teilnehmer an mehrere Satellitenebenen,
insbesondere von mehreren Satelliten, ausgestaltet und bestimmt zum Ausführen eines
Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, umfassend:
zumindest einen, insbesondere zumindest zwei erste Analog/Digital/Analog-Wandler zum
Bereitstellen der jeweiligen Multiplexsignale des ersten Wandelungsschritts, wobei
der zumindest eine, insbesondere die zumindest zwei Analog/Digital/Analog-Wandler
als FBC-TYP2-Baustein ausgebildet ist/sind, wobei jeder FBC-Typ 2 Baustein derart
konfiguriert ist, dass er das Eingangsspektrum von vier SAT-Ebenen digitalisiert,
signalverarbeitet, re-analogisiert, und als neu zusammengesetztes HF-Frequenzspektrum
auf einer Signalleitung im Frequenzmultiplex wiedergibt; und
zumindest einen, insbesondere zumindest zwei zweite Analog/Digital-Wandler, der/die
mit zumindest jeweils einem, insbesondere allen Multiplexsignalen versorgt wird/ werden
und jeweilige MPEG-Transportströme des zweiten Wandelungsschritts ausgibt/ausgeben,
wobei der zumindest eine, insbesondere die zumindest zwei Analog/Digital-Wandler,
jeweils als FBC-TYP1-Baustein ausgebildet ist/sind, wobei jeder FBC-Typ 1 Baustein
derart konfiguriert ist, dass er die Eingangsspektren vier anliegender Satellitenebenen
digitalisiert und sie, nach interner Signalverarbeitung, als digitale Basisband-Transportströme
ausgibt.
8. Satellitenempfangsanlage nach Anspruch 7, bei welchem der zumindest eine, insbesondere
die zumindest zwei ersten Analog/Digital/Analog-Wandler programmierbar oder durch
einen Controller steuerbar ausgebildet ist/sind.
9. Satellitenempfangsanlage nach Anspruch 7 oder 8, bei welchem der zumindest eine, insbesondere
die zumindest zwei zweiten Analog/Digital-Wandler programmierbar oder durch einen
Controller steuerbar ausgebildet ist/sind.
10. Satellitenempfangsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche 7 bis 9, umfassend
erste Analog/Digital/Analog-Wandler in einer Anzahl entsprechend der zu empfangenden
Satelliten und zweite Analog/Digital-Wandler in einer Anzahl, die sich aus dem Verhältnis
einer maximalen Anzahl der Ausgangskanäle von einem ersten Analog/Digital/ Analog-Wandler
und einer Verarbeitungskapazität eines Analog/Digital-Wandlers ergibt.
11. Satellitenempfangsanlage nach einem der vorangegangenen Ansprüche 7 bis 10, ferner
umfassend einen Controller, der den zumindest einen, insbesondere die zumindest zwei
ersten Analog/Digital/Analog-Wandler und den zumindest einen, insbesondere die zumindest
zwei zweiten Analog/Digital-Wandler steuert, wodurch eine DISEqC-Kommunikation auf
HF-Verbindungsleitungen vermieden werden kann.
1. Method for connecting a plurality of subscribers to several satellite planes, in particular
from several satellites, in which in a first conversion step received signals of the
corresponding satellites are selectively converted based on subscriber requirements
into a corresponding multiplex signal, such that frequency ranges corresponding to
subscriber requirements are present in a signal line in the frequency multiplex, and
that frequency ranges not corresponding to subscriber requirements are not present
therein, and in which in a second conversion step a converting occurs of each of the
so obtained multiplex signals into an MPEG transport stream, corresponding to a frequency
range, which is provided to one or more subscribers,
wherein the first conversion step for providing the corresponding multiplex signals
contains an analog/digital/analog conversion with subsequent steps based on Full Band
Capturing, FBC, Type 2 receiver technology: digitalization of the input spectrum of
four satellite planes, signal processing as well as re-analogization and reproduction
as a newly composed HF frequency spectrum in a signal line in the frequency multiplex,
and wherein in the second conversion step an analog/digital conversion of at least
one, in particular all, of multiplex signals occurs and corresponding MPEG transport
streams are output, wherein by means of Full Band Capturing, FBC, Type 1 receiver
technology the input spectra of four adjacent satellite planes are digitized and output
as digital based band transport streams after internal signal processing.
2. The method of claim 1, in which the converting of multiplex signals of the first conversion
step contains a frequency range selection and sorting step, in particular a frequency-structured
arranging in a sequence.
3. The method of claim 2, in which the converting of the multiplex signals of the second
conversion step occurs according to the frequency selection and sorting step.
4. The method of one of claims 1 to 3, in which the converting of multiplex signals of
the first conversion step comprises a successive filling of available transmission
spectra.
5. The method of one of claims 1 to 4, in which the converting of the multiplex signals
of the first conversion step comprises a successive filling of available MPEG transport
stream channels or lines.
6. The method of one of claims 1 to 5, in which multiplex signals are distributed such
that to each subscriber the entire frequency spectrum corresponding to requirements
is available.
7. Satellite reception system for connecting several subscribers to several satellite
planes, in particular of several satellites, configured and intended to conduct a
method of one the claims 1 to 6, comprising:
at least one, in particular two first analog/digital/analog converters for providing
the corresponding multiplex signals of the first conversion step, wherein the at least
one, in particular two analog/digital/analog converter/s is/are designed as FPC-TYPE2-component,
wherein each FPC-TYPE2-component is configured such that it digitizes, signal-processes
and re-analogizes, as well as reproduces as newly composed HF frequency spectrum in
a signal line in the frequency multiplex, the input spectrum of four satellite planes;
and at least one, in particular at least two second analog/digital converters that
is/are supplied with all multiplex signals and output corresponding MPEG transport
streams of the second conversion step, wherein the at least one, in particular the
at least two second analog/digital converter/s is/are designed as FPC-TYPE1-component,
wherein each FPC-TYPE1-component is configured such that it digitizes and, after internal
signal processing; outputs, as digital base band transport streams, the input spectra
of four adjacent satellite planes.
8. The satellite reception system of claim 7, in which the at least one, in particular
the at least two, first analog/digital/analog converter/s is/are designed to be programmable
or controllable by a controller.
9. The satellite reception system of claim 7 or 8, in which the at least one, in particular
the at least two second analog/digital converters is/are designed to be programmable
or controllable by a controller.
10. The satellite reception system of one of claims 7 to 9, comprising first analog/digital/analog
converters in a number corresponding to the satellites to be received and second analog/digital
converters in a number that results from the ratio of a maximum number of output channels
of a first analog/digital/analog converter and a processing capacity of an analog/digital
converter.
11. The satellite reception system of one of claims 7 to 10, further comprising a controller
that controls the at least one, in particular the at least two first analog/digital/analog
convert-er/s and the at least one, in particular the at least two second analog/digital
converter/s, by means of which a DISEqC communication in HF connection lines can be
avoided.
1. Procédé de raccordement de plusieurs abonnés à plusieurs niveaux de satellite, en
particulier de plusieurs satellites, dans lequel, dans une première étape de conversion,
des signaux reçus des satellites respectifs sont convertis de manière sélective, en
fonction de besoins d'abonnés, respectivement en un signal multiplex de telle sorte
que des plages de fréquences correspondant aux besoins d'abonnés soient présentes
sur une ligne de signaux dans le multiplex de fréquences et que des plages de fréquences
ne correspondant pas aux besoins d'abonnés n'y soient pas présentes, et, dans lequel
dans une deuxième étape de conversion, une conversion des signaux multiplex ainsi
obtenus est réalisée en respectivement un flux de transport MPEG correspondant à une
plage de fréquences, qui est mis à la disposition d'un ou plusieurs abonnés,
dans lequel la première étape de conversion pour fournir les signaux multiplex respectifs
comprend une conversion analogique/numérique/analogique avec les étapes suivantes
basées sur la technologie de récepteur à capture de bande complète, FBC, de type 2:
la numérisation du spectre d'entrée de quatre plans de satellite du satellite respectif,
le traitement du signal ainsi que la ré-analogie, et la reproduction en tant que spectre
de fréquence HF nouvellement composé sur une ligne de signal en multiplexage par répartition
en fréquence, et
dans lequel, au cours de la deuxième étape de conversion, une conversion analogique/numérique
d'au moins un, en particulier de tous les signaux multiplex, est/sont effectuée(s)
et les flux de transport MPEG respectifs sont émis, dans lequel, au moyen d'une technologie
de récepteur à capture à bande complète, FBC, de type 1 les spectres d'entrée de quatre
plans de satellite présents sont numérisés et ils sont émis, après un traitement de
signal interne, en tant que flux de transport à bande de base numérique.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel la conversion de signal multiplex de
la première étape de conversion comprend une étape de sélection et de tri de la plage
de fréquences, en particulier un agencement structuré de fréquences dans une séquence.
3. Procédé selon la revendication 2, dans lequel la conversion du signal multiplex de
la deuxième étape de conversion est effectuée selon l'étape de sélection et de tri
de la plage de fréquences.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans lequel la conversion
de signal multiplex de la première étape de conversion comprend un remplissage successif
de spectres de transmission disponibles.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel la conversion
des signaux multiplex de la première étape de conversion comprend le remplissage successif
des lignes ou canaux de flux de transport MPEG disponibles.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, dans lequel les signaux multiplex
sont répartis de sorte que le spectre de fréquences correspondant à l'ensemble des
besoins soit disponible pour chaque abonné.
7. Système de réception satellitaire pour connecter une pluralité d'abonnés à une pluralité
de plans satellites, notamment à partir d'une pluralité de satellites, conçu et destiné
à mettre en œuvre un procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, comprenant
:
au moins un, en particulier au moins deux premiers convertisseurs analogiques/numériques/analogiques
pour fournir les signaux multiplex respectifs de la première étape de conversion,
dans lequel le au moins un, en particulier les au moins deux convertisseurs analogiques/numériques/analogiques
est/sont conçus comme un dispositif FBC-TYPE 2, dans lequel chaque dispositif FBC-TYPE
2 est conçu pour la numérisation, le traitement du signal ainsi que la ré-analogie
du spectre d'entrée de quatre plans de satellite, et la reproduction en tant que spectre
de fréquence HF nouvellement composé sur une ligne de signal en multiplexage par répartition
en fréquence ; et
au moins un, en particulier au moins deux, deuxième(s) convertisseur(s) analogique(s)/numérique(s)
qui est/sont alimenté(s) respectivement avec au moins un, en particulier tous les
signaux multiplex, et qui émet/émettent des flux de transport MPEG respectifs de la
deuxième étape de conversion, dans lequel le au moins un, en particulier les au moins
deux convertisseur(s) analogique(s)/numérique(s) est/sont chacun conçu(s) comme un
module FBC-TYPE 1, chaque module FBC-TYPE 1 étant configuré de sorte qu'il numérise
les spectres d'entrée de quatre plans satellites présents et les émet, après traitement
interne du signal, sous forme de flux de transport numériques en bande de base.
8. Système de réception satellitaire selon la revendication 7, dans lequel le au moins
un, en particulier les au moins deux premiers convertisseurs analogiques/numériques/analogiques
sont conçus pour être programmables ou conçus pour être commandés par un contrôleur.
9. Système de réception satellitaire selon la revendication 7 ou 8, dans lequel le au
moins un, en particulier les au moins deux deuxièmes convertisseurs analogiques/numériques,
sont programmables ou conçus pour être commandés par un contrôleur.
10. Système de réception satellitaire selon l'une quelconque des revendications précédentes
7 à 9, comprenant des premiers convertisseurs analogiques/numériques/analogiques en
nombre correspondant aux satellites à recevoir et des deuxièmes convertisseurs analogiques/numériques
en nombre résultant du rapport entre un nombre maximal de canaux de sortie d'un premier
convertisseur analogique/numérique/analogique et d'une capacité de traitement d'un
convertisseur analogique/numérique.
11. Système de réception satellitaire selon l'une quelconque des revendications précédentes
7 à 10, comprenant en outre un contrôleur commandant le au moins un, en particulier
les au moins deux premiers convertisseurs analogiques/numériques/analogiques et le
au moins un, en particulier les au moins deux deuxièmes convertisseurs analogiques/numériques,
de sorte qu'une communication DISEqC sur des lignes d'interconnexion HF peut être
évitée.