[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Durchlauferhitzer zum Erwärmen einer Flüssigkeit,
umfassend eine Heizkartusche mit mindestens einer fluidgängigen Kanalanordnung, wobei
die Kanalanordnung durch eine Mehrzahl zum Erwärmen der Flüssigkeit eingerichteter
elektrisch beheizter Heizkanäle, durch unbeheizte Leerkanäle sowie durch Strömungsumlenkkanäle
gebildet ist.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung eines Durchlauferhitzers.
[0003] Derartige Durchlauferhitzer sind hinlänglich bekannt, beispielsweise geht aus dem
Dokument
DE 8332914 ein elektrisch beheizter Durchlauferhitzer mit einem aus Kunststoff bestehenden Kanalkörper
hervor. Sämtliche Heizkanäle sind vertikal ausgerichtet.
[0004] Dokument
DE1265380B zeigt einen Durchlauferhitzer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren
zur Steuerung eines Durchlauferhitzer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13. Nachteilig
ist, dass insbesondere beim Zapfen geringer Brauchwassermengen sich Luft in der Kanalanordnung
ansammeln kann, die sich insbesondere in oben liegenden Bereichen der Kanalordnung
und/oder den oben liegenden Strömungsumlenkkanälen ansammelt. Dehnen sich diese Luftansammlungen
soweit aus, dass sie bis in den jeweiligen der Heizkanäle hineinreichen, kommt es
auf Grund des fehlenden Kontakts mit der Flüssigkeit zu lokalen Überhitzungen der
Heizwendel und schließlich zu deren Zerstörung.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Durchlauferhitzer vorzuschlagen,
der auch bei dem Vorhandensein von Luftblasen in der zu erwärmenden Flüssigkeit stets
einen zuverlässigen Betrieb gewährleistet. Des Weiteren ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung einen Durchlauferhitzer vorzuschlagen, der einen Zapfbetrieb mit nur geringem
Durchflussvolumen ermöglicht. Des Weiteren besteht die Aufgabe darin, ein Verfahren
zur Steuerung eines Durchlauferhitzers vorzuschlagen.
[0006] Die Aufgabe wird durch einen Durchlauferhitzer mit den eingangs genannten Merkmalen
dadurch gelöst, dass mindestens zwischen jeweils zwei der Heizkanäle mittels der Strömungsumlenkkanäle
mindestens einer der Leerkanäle angeordnet ist und jeder der Heizkanäle in einer Betriebsmontageposition
des Durchlauferhitzers derart ausgerichtet ist, dass die Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung
jedes der Heizkanäle zumindest im Wesentlichen entgegen der Schwerkraft weist.
[0007] Der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer weist den Vorteil auf, dass stets ein zuverlässiger
Betrieb gewährleistet ist, in dem die Heizkanäle - auch bei nur geringem Volumenstrom
durch die Kanalanordnung - stets soweit mit Flüssigkeit gefüllt sind, dass es keinesfalls
zu einer lokalen Überhitzung der Heizwendel in den Heizkanälen kommt. Durch die Ausrichtung
sämtlicher der Heizkanäle derart, dass diese entgegen der Schwerkraft durchströmt
werden, also die Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung in jedem der Heizkanäle entgegen
der Schwerkraft weist, findet auch beim Durchströmen mit nur einem geringen Volumenstrom
stets eine vollständige Flüssigkeitsfüllung der Heizkanäle statt. Etwaige in der Flüssigkeit
vorhandene Luftblasen steigen aufgrund ihrer geringeren Dichte in der Flüssigkeit
entgegen der Schwerkraft nach oben auf und sammeln sich allenfalls in einer oberen
Position der Strömungsumlenkkanäle. Vorteilhafterweise sammelt sich Luft ausschließlich
im Bereich der Leerkanäle und/oder der Strömungsumlenkkanäle, nicht jedoch in den
Heizkanälen.
[0008] Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die
Strömungsumlenkkanäle zur Umlenkung der Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung um 180°
U-förmig ausgebildet sind. Mittels der Strömungsumlenkkanäle wird eine vollständige
Umlenkung der Flüssigkeitsströmungsrichtung um 180° erzielt. Auf diese Weise wird
erreicht, dass alle Heizkanäle in der zuvor beschriebenen Weise entgegen der Schwerkraft
durchströmt werden.
[0009] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass jeder
der Leerkanäle in der Betriebsmontageposition des Durchlauferhitzers derart ausgerichtet
ist, dass die Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung jedes der Leerkanäle zumindest im
Wesentlichen in Schwerkraftrichtung weist. Auf diese Weise wird erreicht, dass die
Flüssigkeit in den Leerkanälen mit der Schwerkraft strömt, während die Luftanteile
in den Leerkanälen in den nicht mit der Flüssigkeit gefüllten Bereichen verbleiben
können und so nicht zu einer Gefährdung der Heizwendel in den Heizkanälen führt. Weiter
bevorzugt ist der Durchlauferhitzer als Blankdrahtdurchlauferhitzer ausgebildet, wobei
jeder der Heizkanäle zur Anordnung mindestens eine Blankdrahtheizwendel ausgebildet
ist. Vorzugsweise ist in jedem der Heizkanäle mindestens eine der Blankdrahtheizwendeln
angeordnet. Auch ist es möglich, dass in Abhängigkeit der gewünschten Gerätekonfiguration
einige der Heizkanäle unbestückt bleiben, also in diesen keine Blankdrahtheizwendeln
angeordnet sind.
[0010] Eine weitere zweckmäßige Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest die Leerlaufkanäle als elektrische Isolationsstrecke zwischen jeweils zwei
Blankdrahtheizwendeln verschiedenen elektrischen Potenzials ausgebildet sind. Auf
diese Weise ist jeder Heizkanal gegenüber den weiteren Heizkanälen durch den dazwischengeschalteten
Leerlaufkanal elektrisch gegeneinander isoliert. Dies bietet den Vorteil, dass die
Verschaltung der Blankdrahtheizwendeln wahlfrei erfolgen kann, da auf Grund der gebildeten
Isolationsstrecken zwischen den jeweiligen Blankdrahtheizwendeln beliebige Potenzialdifferenzen
auftreten dürfen. Mittels des unbeheizten Vorlaufkanals wird die erforderliche Isolationsstrecke
zum Wassereinlauf des Durchlauferhitzers bereitgestellt, so dass der über den Vorlaufkanal
fließende Ableitstrom einen vorgegebenen Maximalwert nicht überschreitet.
[0011] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist in Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung
vor dem ersten der Heizkanäle mindestens ein unbeheizter Vorlaufkanal angeordnet.
Der unbeheizte Vorlaufkanal erfüllt die Funktion einer Isolationsstrecke. Der maximale
Ableitstrom, der gegen Erdpotenzial fließt, wird auf diese Weise auf einen vorgegebenen
Maximalstrom begrenzt.
[0012] Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass in Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung nach dem letzten der Heizkanäle mindestens
ein unbeheizter Nachlaufkanal angeordnet ist. Die Funktion des Nachlaufkanals entspricht
in analoger Weise der des Vorlaufkanals.
[0013] In analoger Weise bildet der ungeheizte Nachlaufkanal die erforderliche Isolationsstrecke
zum Wasserauslauf des Durchlauferhitzers. Mittels der Montageeinrichtung ist es möglich,
den Durchlauferhitzer in der geforderten Betriebsmontageposition auf besonders einfache
Weise auszurichten und zu montieren. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass in
jedem Fall eine lagegerechte Montage erfolgt und die zuvor genannte Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung
in jedem der Heizkanäle entgegen der Schwerkraft oder im Wesentlichen entgegen der
Schwerkraft ausgerichtet ist.
[0014] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung umfasst der Durchlauferhitzer
weiter eine Montageeinrichtung, die zur Montage des Durchlauferhitzers in der Betriebsmontageposition
eingerichtet ist.
[0015] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Montageeinrichtung
und/oder der Durchlauferhitzer eine Montagehilfe umfasst, anhand derer die Ausrichtung
des Durchlauferhitzers in der Betriebsmontageposition für den Monteur erkennbar ist.
Die Montagehilfe kann beispielsweise als Wandträger ausgebildet sein, die eingerichtet
ist, zunächst an einer Wand positioniert und befestigt zu werden, um anschließend
die Rückwand des Durchlauferhitzergehäuses in dieser einzuhängen. Auch ist es möglich,
dass die Montagehilfe aus Markierungen an der Gehäuserückwand oder der Gehäusehaube
des Durchlauferhitzers besteht, so dass für den Monteur die korrekte Einbaulage, nämlich
in der Betriebsmontageposition, auf einfache Weise erkennbar ist.
[0016] Gemäß der Erfindung umfasst der Durchlauferhitzer eine Steuereinrichtung wobei die
Steuereinrichtung mindestens einen Lagesensor zur Erkennung der Einbaulage des Durchlauferhitzers
und ist ausgebildet, die erfasste Einbaulage mit der vorgegebenen Betriebsmontageposition
zu vergleichen. Zudem ist die Steuereinrichtung eingerichtet, sofern eine Differenz
zwischen erfasster Einbaulage und der Betriebsmontageposition größer als eine vorgegebene
maximal zulässige Abweichung ist, ein Mindestdurchflussvolumen auf Basis der Einbaulage
anzupassen. Auf diese Weise wird stets sichergestellt, dass entsprechend der tatsächlichen
Einbaulage des Durchlauferhitzers eine ausreichende Durchströmung der Heizkanäle gewährleistet
ist, um auch bei einer nicht exakten Ausrichtung der Heizkanäle in Schwerkraftrichtung
sicherzustellen, dass stets der erforderliche Mindestvolumenstrom durch die Heizkanäle
strömt, um eine Ansammlung von Luft bzw. Luftblasen in den Heizkanälen sicher zu verhindern.
[0017] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung umfasst der Durchlauferhitzer
weiter eine Steuereinrichtung, die ausgebildet und eingerichtet ist, eine Erstinbetriebnahme
und/oder einen Flüssigkeitsmangel in der Kanalanordnung zu erkennen und im Erkennungsfall
ein Einschalten der Beheizung der Heizkanäle für eine vorgegebene Einschaltsperrdauer
zu sperren. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass für die Dauer der vorgegebenen
Einschaltsperrdauer die Flüssigkeit durch die Kanalanordnung fließt, ohne dass die
Heizung der Heizkanäle dabei eingeschaltet ist. Dies bietet den Vorteil, dass die
Kanalanordnung hinreichend lange mit der Flüssigkeit durchspült wird, um in der Kanalanordnung
vorhandene Luft aus der Kanalanordnung heraus zu spülen.
[0018] Eine weitere zweckmäßige Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung einen Durchflusssensor zur Volumenstromerfassung der durch die
Kanalanordnung strömenden Flüssigkeit umfasst, und ausgebildet ist, bei erkannter
Erstinbetriebnahme das Einschalten der Beheizung der Heizkanäle bis zum Erreichen
eines vorgegebenen Mindestdurchflussvolumens zu sperren. Die genannte Volumenstromerfassung
und Sperrung der Beheizung der Heizkanäle bis zum Erreichen des vorgegebenen Mindestdurchflussvolumens
bietet den Vorteil, dass sichergestellt wird, zunächst ein definiertes Mindestvolumen
der Flüssigkeit durch die Kanalanordnung fließen zu lassen. Vorzugsweise beträgt das
Mindestdurchflussvolumen das zwei- bis dreifache Volumen der Heizkanäle, der Leerkanäle
und der Strömungsumlenkkanäle der Kanalanordnung. So ist sichergestellt, dass ein
Großteil der zuvor in der Kanalanordnung befindlichen Luft aus dieser entfernt wird.
[0019] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Steuereinrichtung ausgebildet,
durch Integration des erfassten Volumenstromes über die Zeit ein Durchflussvolumen
des seit der Erstinbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme durch die Kanalanordnung
geflossenen Flüssigkeitsvolumens zu ermitteln und dieses mit dem vorgegebenen Mindestdurchflussvolumen
zu vergleichen, um bis zum Erreichen des vorgegebenen Mindestvolumens das Einschalten
der Beheizung der Heizkanäle zu sperren.
[0020] Dies bietet den Vorteil das auf besonders einfache Weise mittels der vorhandenen
Volumenstromerfassung rechnerisch das bereits durch die Kanalanordnung geflossene
Flüssigkeitsvolumen bestimmt werden kann, um so das Sperren bzw. Einschalten der Beheizung
der Heizkanäle nach Durchströmung mit dem Mindestdurchflussvolumen zu gewährleisten.
[0021] Des Weiteren wird die Aufgabe durch ein entsprechendes Verfahren mit den eingangs
genannten Merkmalen gelöst, durch Erfassen des Volumenstromes der durch die Kanalanordnung
strömenden Flüssigkeit mittels eines Durchflusssensors und bei erkannter Erstinbetriebnahme
Sperren der Einschaltung der Beheizung der Heizkanäle bis zum Erreichen eines vorgegebenen
Mindestdurchflussvolumens mittels einer Steuereinrichtung
[0022] Eine weitere zweckmäßige Ausbildung der Erfindung ist gekennzeichnet durch Integrieren
des erfassten Volumenstromes über die Zeit zur Ermittlung eines Durchflussvolumens
des seit der Erstinbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme durch die Kanalanordnung
geflossenen Flüssigkeitsvolumens und Vergleichen des Gesamtdurchflussvolumens mit
dem vorgegebenen Mindestdurchflussvolumen, um bis zum Erreichen des vorgegebenen Mindestvolumens
das Einschalten der Beheizung der Heizkanäle zu sperren.
[0023] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die Einbaulage des Durchlauferhitzers
mittels eines Lagesensors der Steuereinrichtung erkannt, die erfasste Einbaulage mit
der vorgegebenen Betriebsmontageposition verglichen und, sofern eine Differenz zwischen
erfasster Einbaulage und der Betriebsmontageposition größer als eine vorgegebene maximal
zulässige Abweichung ist, das Mindestdurchflussvolumen auf Basis der Einbaulage angepasst.
Wird eine von der vorgegebenen Betriebsmontageposition abweichende Einbaulage erkannt,
wird beispielsweise das Mindestvolumen um bis zu 0,5 Liter pro Minute erhöht.
[0024] Die sich aus dem erfindungsgemäßen Verfahren ergebenden Vorteile sind bereits im
Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Durchlauferhitzer im Detail beschrieben worden.
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auch im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren auf die zuvor gemachten Ausführungen verwiesen.
[0025] Weitere bevorzugte und/oder zweckmäßige Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Besonders bevorzugte Ausführungsformen
werden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer beispielhaften Kanalordnung des erfindungsgemäßen
Durchlauferhitzers und
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht eines Heizkanals mit Strömumgsumlenckanälen und unbeheizten
Leerkanälen.
[0026] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer beispielhaften Kanalordnung 10 einer
- in der Zeichnung nicht gezeigten - Heizkartusche des erfindungsgemäßen Durchlauferhitzers.
Der Durchlauferhitzer ist zum Erwärmen einer Flüssigkeit 16 eingerichtet, die die
fluidgängige Kanalanordnung 10 in Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung 11 passiert.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfasst die Kanalanordnung 10 mehrere Heizkanäle 12. In Fig.
1 sind beispielhaft vier Heizkanäle gezeigt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch
nicht auf die gezeigte Anzahl an Heizkanälen 12 beschränkt. Vielmehr ist es möglich,
praktisch eine beliebige Anzahl der Heizkanäle 12 bedarfsabhängig in Serie anzuordnen.
Auch können die Heizkanäle 12 parallel zueinander angeordnet werden. Die Heizkanäle
12 weisen vorzugsweise Heizwendeln 13 auf, mittels derer die Flüssigkeit 16 beim Durchströmen
der Heizkanäle 12 elektrisch beheizt wird.
[0027] Die erfindungsgemäße Kanalanordnung 10 umfasst weiter unbeheizte Leerkanäle 14 sowie
Strömungsumlenkkanäle 15. Zwischen jeweils zwei der Heizkanäle 12 ist jeweils mindestens
einer der Leerkanäle 14 angeordnet. Anders ausgedrückt sind die Heizkanäle 12 niemals
unmittelbar miteinander in Serie über die Stromumlenkungskanäle aus strömungstechnischer
Sicht geschaltet, sondern jeweils durch mindestens einen zwischen zwei der Heizkanäle
12 angeordneten Leerkanal voneinander getrennt.
[0028] Die Heizkanäle 12 des erfindungsgemäßen Durchlauferhitzers sind derart in dem Durchlauferhitzer
ausgerichtet und angeordnet, dass jeder der Heizkanäle 12 entgegen oder im Wesentlichen
entgegen der Schwerkraft von der Flüssigkeit 16 durchströmt wird. Anders ausgedrückt
weist die Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung 11 in jedem der Heizkanäle 12 entgegen
der Schwerkraft.
[0029] Die sich daraus ergebenden technischen Vorteile sollen anhand der Fig. 2 im Folgenden
näher erläutert werden. In Fig. 2 ist beispielhaft gezeigt, wie sich die Flüssigkeit
16 in dem Heizkanal 12 sowie den Leerkanälen 14 verteilt, wenn nur ein geringer Volumenstrom
durch die fluidgängige Kanalanordnung fließt.
[0030] Wie im Folgenden erläutert wird, ist es mit dem erfindungsgemäßen Durchlauferhitzer
möglich, im Zapfbetrieb auch nur geringe Wassermengen pro Zeit zu entnehmen. Ist der
Volumenstrom durch die Kanalanordnung 10 entsprechend gering so reicht in der Regel
die Strömungsgeschwindigkeit innerhalb der Kanalanordnung 10 nicht mehr aus, um in
der Kanalanordnung 10 vorhandene oder sich auf Grund von in der Flüssigkeit 16 befindlichen
Luftblasen ansammelnde Luft mit dem Flüssigkeitsstrom aus der Kanalanordnung 10 zu
transportieren. Der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer ist also eingerichtet, auch
bei nur geringem Durchflussvolumenstrom betrieben zu werden, vorzugsweise bei einem
Volumenstrom kleiner 0,8 Liter pro Minute, kleiner 1,5 Liter pro Minute, oder bei
einem Volumenstrom kleiner 2,5 Liter pro Minute. Im Fall einer erkannten Einbaulagenabweichung
von der vorgegebenen Betriebsmontageposition kann dieses Mindestdurchflussvolumen
mittels der Steuereinrichtung erhöht werden, beispielsweise um bis zu 0,5 Liter Pro
Minute.
[0031] Bekanntermaßen führen Luftansammlungen im Bereich der Heizwendel 13 zu lokaler Überhitzung
derselben, was bis zur Zerstörung der Heizwendel 13 führen kann. Vorteilhafterweise
ist der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer so eingerichtet, dass beim Durchströmen
der Kanalanordnung mit der zu erwärmenden Flüssigkeit 16 entgegen der Schwerkraft
die Heizkanäle 12 zumindest in dem Bereich, in dem die Heizwendeln 13 angeordnet sind,
vollständig mit der zu erwärmenden Flüssigkeit gefüllt sind.
[0032] Etwaige in der Flüssigkeit 16 vorhandene Luftblasen steigen auf Grund ihrer geringeren
Dichte im Vergleich zu der Flüssigkeit 16 entgegen der Schwerkraft auf und sammeln
sich in einem oberen Bereich 18 eines der Strömungsumlenkkanäle 15. In Abhängigkeit
der Menge an mit der Flüssigkeit 16 mitgeführter Luft, des Betriebsdrucks sowie der
Größe des durch die Zapfleitung bestimmten Volumenstroms bilden sich luftgefüllte
Bereiche 17 unterschiedlicher Ausdehnung aus.
[0033] Ist der die Kanalanordnung 10 durchfließende Volumenstrom der Flüssigkeit 16 - wie
zuvor beschrieben - so gering, dass die Flüssigkeit 16 nur über einen Teilbereich
der Querschnittsfläche der Leerkanäle 14 strömt, so fließt die Flüssigkeit 16 jeweils
in den Leerkanälen 14 insbesondere an der Innenwandung 19 der Leerkanäle 14 in Richtung
der Schwerkraft und sammelt sich in einem unteren Bereich 20 des jeweiligen Strömungsumlenkkanals
15. Erfindungsgemäß wird so erreicht, dass die Heizkanäle 12, und insbesondere diejenigen
Bereiche der Heizkanäle 12, die Heizwendeln 13 aufweisen, stets flüssigkeitsgefüllt
sind. In den Leerkanälen 14 stellt sich - wie zuvor beschrieben -jeweils in dem unteren
Bereich 20 des Strömungsumlenkkanals 15 eine Flüssigkeitssäule ein, während der darüberliegende
Bereich 17 mit Luft gefüllt ist.
[0034] Vorzugsweise sind die Strömungsumlenkkanäle 15 U-förmig ausgebildet und eingerichtet,
die Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung 11 um 180° umzulenken. Damit befinden sich
die Heizkanaleinläufe 22 jeweils in einer unteren Position 23, während sich die Heizkanalausläufe
21 jeweils in einer oberen Position 24 befinden.
[0035] Die Leerkanäle 14 sind folglich in der Betriebsmontageposition des Durchlauferhitzers
derart ausgerichtet, dass die Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung 11 jedes der Leerkanäle
14 in Schwerkraftrichtung 25 oder im Wesentlichen in Schwerkraftrichtung 25 weist.
[0036] Weiter bevorzugt ist der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer als Blankdrahtdurchlauferhitzer
ausgebildet und eingerichtet. Hierzu ist in jedem der Heizkanäle 12 mindestens eine
Heizwendel 13, die als Blankdrahtheizwendel ausgebildet ist, angeordnet. Die Leerkanäle
14 sind vorteilhafterweise als Isolationsstrecken ausgebildet, so dass die Heizwendel
13 sowie deren potenzialführenden elektrischen Anschlüsse 26 voneinander isoliert
sind.
[0037] Vorteilhafterweise ist es so möglich, die Heizwendel 13 mit ihren elektrischen Anschlüssen
26 wahlfrei an verschiedene elektrische Potenziale anzuschließen. Auf Grund des stets
um jeweils einen der Heizkanäle 12 einlauf- und auslaufseitig vorhandenen Leerkanals
14 ist es nicht erforderlich, beispielsweise bei zwei benachbarten Heizkanälen 12
an der unteren Position 23 oder der oberen Position 24 die auf derselben Seite liegenden
elektrischen Anschlüsse 26 der beiden Heizwendeln 13 auf dasselbe elektrische Potenzial
zu legen. Dies ermöglicht eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Heizwendel 13 der Heizkanäle
12 mit elektrischer Energie zu versorgen. Die Leerlaufkanäle 14 sind also als elektrische
Isolationstrecke zwischen zwei der Blankdrahtheizwendel verschiedenen elektrischen
Potenzials ausgebildet.
[0038] Wie in Fig. 1 gezeigt, ist in Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung 11 vor dem ersten
Heizkanal 12a mindestens ein unbeheizter Vorlaufkanal 27 angeordnet.
[0039] Wie in Fig. 1 gezeigt, können beispielsweise fünf Vorlaufkanäle 27 vor dem ersten
Heizkanal 12a angeordnet sein. Die Anzahl der Vorlaufkanäle 27 richtet sich insbesondere
nach der erforderlichen Länge der Isolationsstrecke, um die Vorgabe eines maximal
zulässigen Ableitstromes einzuhalten. Weiter bevorzugt sind in analoger Weise in Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung
11 nach dem letzten der Heizkanäle mindestens ein unbeheizter Nachlaufkanal 28 angeordnet.
Die Vorlaufkanäle 27 sowie die Nachlaufkanäle 28 können - wie in der Zeichnung gezeigt
- mittels der Strömungsumlenkkanäle 15 untereinander verbunden sein.
[0040] In der Zeichnung nicht gezeigt ist das Gehäuse des erfindungsgemäßen Durchlauferhitzers,
das beispielsweise aus einer Gehäuserückwand und einer zumindest teilweise abnehmbaren
Gehäusehaube besteht. Der Durchlauferhitzer umfasst mindestens eine Montageeinrichtung,
mittels derer der Durchlauferhitzer in der Betriebsmontageposition montierbar ist.
In der Regel wird der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer als Wandgerät an einer Wand
montiert.
[0041] Die Betriebsmontageposition bezeichnet die Position und Ausrichtung des Durchlauferhitzers
im montierten Zustand, in der der Durchlauferhitzer ordnungsgemäß betrieben wird.
Die Montageeinrichtung kann beispielsweise als Wandträgerelement ausgebildet sein,
das an der Wand befestigt wird. Der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer wird in einem
zweiten Schritt in diese Montageeinrichtung mit seiner Rückseite eingehängt und so
in der Betriebsmontageposition fixiert. Weiter bevorzugt umfasst die Montageeinrichtung
und/oder der Durchlauferhitzer eine Montagehilfe, die eingerichtet ist, die korrekte
Ausrichtung des Durchlauferhitzers in der Betriebsmontageposition für den Monteur
erkennbar zu machen.
[0042] Der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer umfasst weiter eine - in der Zeichnung nicht
gezeigte - Steuereinrichtung. Diese Steuereinrichtung ist ausgebildet und eingerichtet,
eine Erstinbetriebnahme und/oder einen Flüssigkeitsmangel in der Kanalanordnung 10
zu erkennen. Die Steuereinrichtung umfasst hierzu eingerichtete Speichermittel sowie
ein Mikroprozessor, mittels derer die Erstinbetriebnahme des erfindungsgemäßen Durchlauferhitzers
erkannt wird. Zum Erkennen eines Flüssigkeitsmangels in der Kanalanordnung 10 weist
der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer Sensorelemente zur Wassermangelerkennung, beispielsweise
in Form eines Volumenstromsensors auf. Die Steuereinrichtung ist weiter ausgebildet,
im Erkennungsfall ein Einschalten der Beheizung der Heizkanäle 12 für eine vorgegebene
Einschaltsperrdauer zu sperren. Die vorgegebene Einschaltsperrdauer wird vorzugsweise
so bemessen, dass die Kanalanordnung 10 zunächst vollständig durchströmt wird, so
dass sämtliche der Heizwendeln 13 vollständig von der Flüssigkeit 16 umgeben sind.
[0043] Vorzugsweise ist die Steuereinrichtung weiter ausgebildet, die Einbaulage des Durchlauferhitzers
zu erkennen. Hierzu umfasst die Steuereinrichtung mindestens einen Lagesensor, beispielsweise
in Form eines Beschleunigungssensors, mittels dessen die Steuereinrichtung die Einbaulage
im Schwerkraftfeld der Erde erfasst. Die Steuereinrichtung ist ausgebildet, die erfasste
Einbaulage mit der vorgegebenen Betriebsmontageposition zu vergleichen. Ist die Differenz
zwischen erfasster Einbaulage und der optimalen Betriebsmontageposition größer als
eine vorgegebene maximal zulässige Abweichung, verhindert die Steuereinrichtung eine
Inbetriebnahme des Durchlauferhitzers und weist den Anwender optional über eine Anzeige
auf die fehlerhafte Ausrichtung des Durchlauferhitzers hin. Alternativ lässt die Steuereinrichtung
den Betrieb des Durchlauferhitzers zu, schaltet jedoch die Beheizung der Heizkanäle
erst dann ein, wenn der durch die Kanalanordnung 10 fließende Volumenstrom größer
als ein vorgegebener Mindestvolumenstrom bei Betrieb in Fehlausrichtung ist. Der vorgegebene
Mindestvolumenstrom wird herstellerseitig in jedem Fall so groß gewählt, dass dieser
ausreicht, um in der Kanalanordnung 10 befindliche Luft sicher mit dem Flüssigkeitsstrom
heraus zu transportieren. Zur Messung des Volumenstromes umfasst die Kanalanordnung
10 eine Durchflussmesseinrichtung, beispielsweise eine Durchflussmessturbine.
[0044] Weiter bevorzugt umfasst die Steuereinrichtung einen Durchflusssensor zur Volumenstromerfassung
der durch die Kanalanordnung 10 strömenden Flüssigkeit 16. Die Steuereinrichtung ist
weiter ausgebildet, bei erkannter Erstinbetriebnahme das Einschalten der Beheizung
der Heizkanäle 12 bis zum Erreichen eines vorgegebenen Mindestdurchflussvolumens zu
sperren. Auf diese Weise wird exakt erfasst, welche Flüssigkeitsmenge bereits durch
die Kanalanordnung 10 geströmt ist. Erst nach Erreichen des vorgegebenen Mindestdurchflussvolumens
wird die Beheizung der Heizkanäle 12 freigegeben.
[0045] Die Steuereinrichtung ist weiter insbesondere dazu ausgebildet, durch Integration
des erfassten Volumenstromes über die Zeit ein Durchflussvolumen des seit der Erstinbetriebnahme
oder der Wiederinbetriebnahme durch die Kanalanordnung 10 geflossenen Flüssigkeitsvolumens
zu ermitteln. Weiter ist die Steuereinrichtung ausgebildet, dieses ermittelte Flüssigkeitsvolumen
mit dem vorgegebenen Mindestdurchflussvolumen zu vergleichen und so bis zum Erreichen
dieses vorgegebenen Mindestdurchflussvolumens das Einschalten der Beheizung der Heizkanäle
12 zu sperren.
[0046] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung des Durchlauferhitzers mit den zuvor
genannten Merkmalen umfasst das Detektieren einer Erstinbetriebnahme und/oder eines
Flüssigkeitsmangels in der Kanalanordnung 10, Sperren der Beheizung der Heizkanäle
12 für eine vorgegebene Einschaltsperrdauer im Erkennungsfall.
[0047] Vorzugsweise wird der Volumenstrom der durch die Kanalanordnung 10 strömenden Flüssigkeit
16 mittels eines Durchflusssensors erfasst und bei erkannter Erstinbetriebnahme der
Einschaltung der Beheizung der Heizkanäle 12 bis zum Erreichen eines vorgegebenen
Mindestdurchflussvolumens mittels einer Steuereinrichtung gesperrt.
[0048] Weiter bevorzugt wird der erfasste Volumenstrom über die Zeit zur Ermittlung eines
Durchflussvolumens des seit der Erstinbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme durch
die Kanalanordnung 10 geflossenen Flüssigkeitsvolumens und Vergleichen des Durchflussvolumens
mit dem vorgegebenen Mindestdurchflussvolumen erfasst, um bis zum Erreichen des vorgegebenen
Mindestvolumens das Einschalten der Beheizung der Heizkanäle 12 zu sperren.
1. Durchlauferhitzer zum Erwärmen einer Flüssigkeit (16), umfassend
eine Heizkartusche mit mindestens einer fluidgängigen Kanalanordnung (10), wobei die
Kanalanordnung (10) durch eine Mehrzahl zum Erwärmen der Flüssigkeit (16) eingerichteter
elektrisch beheizter Heizkanäle (12), durch unbeheizte Leerkanäle (14) sowie durch
Strömungsumlenkkanäle (15) gebildet ist, wobei mindestens zwischen jeweils zwei der
Heizkanäle (12) mittels der Strömungsumlenkkanäle (15) mindestens einer der Leerkanäle
(14) angeordnet ist und jeder der Heizkanäle (12) in einer vorgegebenen Betriebsmontageposition
des Durchlauferhitzers derart ausgerichtet ist, dass die Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung
(11) jeder der Heizkanäle (12) zumindest im Wesentlichen entgegen der Schwerkraft
weist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlauferhitzer eine Steuereinrichtung umfasst welche mindestens einen Lagesensor
zur Erkennung der Einbaulage des Durchlauferhitzers umfasst und die Steuereinrichtung
ausgebildet ist, die erfasste Einbaulage mit der vorgegebenen Betriebsmontageposition
zu vergleichen, und eingerichtet ist, sofern eine Differenz zwischen erfasster Einbaulage
und der Betriebsmontageposition größer als eine vorgegebene maximal zulässige Abweichung
ist, ein Mindestdurchflussvolumen auf Basis der Einbaulage anzupassen.
2. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsumlenkkanäle (15) zur Umlenkung der Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung
(11) um 180° U-förmig ausgebildet sind.
3. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Leerkanäle (14) in der Betriebsmontageposition des Durchlauferhitzers derart
ausgerichtet ist, dass die Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung (11) jedes der Leerkanäle
(14) zumindest im Wesentlichen in Schwerkraftrichtung (25) weist.
4. Durchlauferhitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlauferhitzer als Blankdrahtdurchlauferhitzer ausgebildet ist und in jeder
der Heizkanäle (12) zum Anordnen mindestens eine Blankdrahtheizwendel ausgebildet
ist.
5. Durchlauferhitzer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Leerlaufkanäle (14) als elektrische Isolationsstrecke zwischen jeweils
zwei der Blankdrahtheizwendeln verschiedenen elektrischen Potenzials ausgebildet sind.
6. Durchlauferhitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung (11) vor dem ersten der Heizkanäle (12a) mindestens
ein unbeheizter Vorlaufkanal (27) angeordnet ist.
7. Durchlauferhitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Flüssigkeitsdurchströmungsrichtung (11) nach dem letzten der Heizkanäle (12b)
mindestens ein unbeheizter Nachlaufkanal (28) angeordnet ist.
8. Durchlauferhitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiter umfassend eine Montageeinrichtung,
die zur Montage des Durchlauferhitzers in der Betriebsmontageposition eingerichtet
ist.
9. Durchlauferhitzer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageeinrichtung und/oder der Durchlauferhitzer eine Montagehilfe umfasst,
anhand derer die Ausrichtung des Durchlauferhitzers in der Betriebsmontageposition
für den Monteur erkennbar ist.
10. Durchlauferhitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung ausgebildet und eingerichtet ist eine Erstinbetriebnahme und/oder
einen Flüssigkeitsmangel in der Kanalanordnung (10) zu erkennen und im Erkennungsfall
ein Einschalten der Beheizung der Heizkanäle (12) für eine vorgegebene Einschaltsperrdauer
zu sperren.
11. Durchlauferhitzer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung einen Durchflusssensor zur Volumenstromerfassung der durch
die Kanalanordnung (10) strömenden Flüssigkeit (16) umfasst, und ausgebildet ist,
bei erkannter Erstinbetriebnahme das Einschalten der Beheizung der Heizkanäle (12)
bis zum Erreichen eines vorgegebenen Mindestdurchflussvolumens zu sperren.
12. Durchlauferhitzer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung ausgebildet ist, durch Integration des erfassten Volumenstromes
über die Zeit ein Durchflussvolumen des seit der Erstinbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme
durch die Kanalanordnung (10) geflossenen Flüssigkeitsvolumens zu ermitteln und dieses
mit dem vorgegebenen Mindestdurchflussvolumen zu vergleichen, um bis zum Erreichen
des vorgegebenen Mindestvolumens das Einschalten der Beheizung der Heizkanäle (12)
zu sperren.
13. Verfahren zur Steuerung eines Durchlauferhitzers nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
umfassend Detektieren einer Erstinbetriebnahme und Sperren der Beheizung der Heizkanäle
(12) für eine vorgegebene Einschaltsperrdauer im Erkennungsfall, gekennzeichnet durch Erkennen der Einbaulage des Durchlauferhitzers mittels eines Lagesensors der Steuereinrichtung,
Vergleichen der erfassten Einbaulage mit der vorgegebenen Betriebsmontageposition
und, sofern eine Differenz zwischen erfasster Einbaulage und der Betriebsmontageposition
größer als eine vorgegebene maximal zulässige Abweichung ist, Anpassen des Mindestdurchflussvolumens
auf Basis der Einbaulage.
14. Verfahren nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Erfassen des Volumenstromes der durch die Kanalanordnung (10) strömenden Flüssigkeit
(16) mittels eines Durchflusssensors und bei erkannter Erstinbetriebnahme Sperren
der Einschaltung der Beheizung der Heizkanäle (12) bis zum Erreichen eines vorgegebenen
Mindestdurchflussvolumens mittels einer Steuereinrichtung.
15. Verfahren nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch Integrieren des erfassten Volumenstromes über die Zeit zur Ermittlung eines Durchflussvolumens
des seit der Erstinbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme durch die Kanalanordnung
(10) geflossenen Flüssigkeitsvolumens und Vergleichen des Durchflussvolumens mit dem
vorgegebenen Mindestdurchflussvolumen, um bis zum Erreichen des vorgegebenen Mindestvolumens
das Einschalten der Beheizung der Heizkanäle (12) zu sperren.
1. Continuous-flow heater for heating a liquid (16), comprising
a heater cartridge with at least one fluidic channel arrangement (10), wherein the
channel arrangement (10) is formed by a plurality of electrically heated heating channels
(12) adapted for heating the liquid (16), by unheated empty channels (14) and by flow
deflecting channels (15), wherein at least one of the empty channels (14) is arranged
between at least two each of the heating channels (12) by means of the flow deflecting
channels (15) and each of the heating channels (12) is aligned in a predefined operational
mounting position of the continuous-flow heater such that the liquid through-flow
direction (11) of each of the heating channels (12) is at least substantially counter
to gravitational force,
characterized in that the continuous-flow heater comprises a control device having at least one positional
sensor to detect the installation position of the continuous-flow heater and the control
device is configured to compare the detected installation position with the predefined
operational mounting position, and, if a difference between the detected installation
position and the operational mounting position is greater than a predefined maximum
admissible deviation, is adapted to adjust a minimum flow volume based on the installation
position.
2. Continuous-flow heater according to claim 1, characterized in that the flow deflecting channels (15) are configured in a U shape for deflecting the
liquid through-flow direction (11) by 180°.
3. Continuous-flow heater according to claim 1 or 2, characterized in that each of the empty channels (14) is aligned in the operational mounting position of
the continuous-flow heater such that the liquid through-flow direction (11) of each
of the empty channels (14) is at least substantially in the gravitational force direction
(25).
4. Continuous-flow heater according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the continuous-flow heater is configured as a bare wire continuous-flow heater and
is configured for the arrangement of at least one bare wire heater coil in each of
the heating channels (12).
5. Continuous-flow heater according to claim 4, characterized in that at least the empty channels (14) are configured as an electrical insulation path
between two each of the bare wire heater coils of different electrical potential.
6. Continuous-flow heater according to any one of claims 1 to 5, characterized in that at least one unheated preflow channel (27) is arranged upstream of the first of the
heating channels (12a) in the liquid through-flow direction (11).
7. Continuous-flow heater according to any one of claims 1 to 6, characterized in that at least one unheated afterflow channel (28) is arranged downstream of the last of
the heating channels (12b) in the liquid through-flow direction (11).
8. Continuous-flow heater according to any one of claims 1 to 7, further comprising a
mounting device adapted for mounting the continuous-flow heater in the operational
mounting position.
9. Continuous-flow heater according to claim 8, characterized in that the mounting device and/or the continuous-flow heater comprises a mounting aid, by
means of which the fitter is able to identify the alignment of the continuous-flow
heater in the operational mounting position.
10. Continuous-flow heater according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the control device is configured and adapted to detect an initial commissioning and/or
a lack of liquid in the channel arrangement (10) and, in case of detection, to lock
out any switch-on of the heating of the heating channels (12) for a predefined switch-on
lock-out time.
11. Continuous-flow heater according to claim 10, characterized in that the control device comprises a flow sensor for detecting the flow volume of the liquid
(16) flowing through the channel arrangement (10) and is configured to lock out switch-on
of the heating of the heating channels (12), on detection of initial commissioning,
until a predefined minimum flow volume has been reached.
12. Continuous-flow heater according to claim 11, characterized in that the control device is configured, by integrating the detected flow volume over time,
to determine a flow volume of the volume of liquid that has flowed through the channel
arrangement (10) since initial commissioning or recommissioning, and to compare this
with the predefined minimum flow volume, in order to lock out switch-on of the heating
of the heating channels (12) until the predefined minimum flow volume has been reached.
13. Method for controlling a continuous-flow heater according to any one of claims 1 to
12, comprising detecting an initial commissioning and, in the event of detection,
locking out the heating of the heating channels (12) for a predefined switch-on lock-out
time, characterized by
detecting the installation position of the continuous flow heater by means of a positional
sensor of the control device, comparing the detected installation position with the
predefined operational mounting position and, if a difference between the detected
installation position and the operational mounting position is greater than a predefined
maximum admissible deviation, adjusting the minimum flow volume on the basis of the
installation position.
14. Method according to claim 13, characterized by detecting the flow volume of the liquid (16) flowing through the channel arrangement
(10) by means of a flow sensor and, in the event of initial commissioning being detected,
locking out the switch-on of the heating of the heating channels (12) until a predefined
minimum flow volume is reached, by means of a control device.
15. Method according to claim 14, characterized by integrating the detected flow volume over time to determine a flow volume of the
volume of liquid that has flowed through the channel arrangement (10) since initial
commissioning or recommissioning and comparing the flow volume with the predefined
minimum flow volume, in order to lock out switch-on of the heating of the heating
channels (12) until the predefined minimum volume is reached.
1. Chauffe-eau instantané pour chauffer un liquide (16) comprenant
une cartouche chauffante avec au moins un agencement de canaux de circulation de fluide
(10), l'agencement de canaux (10) étant formé par une pluralité de canaux de chauffage
(12) chauffés électriquement et adaptés pour chauffer le liquide (16), par des canaux
vides (14) non chauffés et par des canaux de déviation d'écoulement (15), au moins
l'un des canaux vides (14) étant agencé au moins entre deux des canaux de chauffage
(12) respectifs au moyen des canaux de déviation d'écoulement (15), et chacun des
canaux de chauffage (12) étant orienté dans une position de montage opérationnelle
prédéterminée du chauffe-eau instantané de telle sorte que la direction d'écoulement
de liquide (11) de chacun des canaux de chauffage (12) va au moins sensiblement à
l'encontre de la pesanteur,
caractérisé en ce que le chauffe-eau instantané comprend un dispositif de commande qui comprend au moins
un capteur de position pour détecter la position d'installation du chauffe-eau instantané,
et le dispositif de commande est configuré pour comparer la position d'installation
identifiée à la position de montage opérationnelle prédéterminée, et est configuré,
si une différence entre la position d'installation identifiée et la position de montage
opérationnelle est supérieure à un écart maximal admissible prédéterminé, pour régler
un volume d'écoulement minimal sur la base de la position d'installation.
2. Chauffe-eau instantané selon la revendication 1, caractérisé en ce que les canaux de déviation d'écoulement (15) pour dévier la direction d'écoulement du
liquide (11) de 180° sont configurés en forme de U.
3. Chauffe-eau instantané selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chacun desdits canaux vides (14) est orienté dans la position de montage opérationnelle
du chauffe-eau instantané de telle sorte que la direction d'écoulement de liquide
(11) de chacun desdits canaux vides (14) va au moins sensiblement dans la direction
de la pesanteur (25).
4. Chauffe-eau instantané selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le chauffe-eau instantané est configuré en tant que chauffe-eau instantané à fil
nu et au moins un serpentin de chauffage à fil nu est configuré pour être agencé dans
chacun des canaux de chauffage (12).
5. Chauffe-eau instantané selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins les canaux vides (14) sont configurés en tant que chemin d'isolation électrique
entre deux des serpentins de chauffage à fil nu respectifs de potentiel électrique
différent.
6. Chauffe-eau instantané selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins un canal d'alimentation (27) non chauffé est agencé en amont du premier des
canaux de chauffage (12a) dans la direction d'écoulement du liquide (11).
7. Chauffe-eau instantané selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un canal de suivi (28) non chauffé est agencé en aval du dernier des canaux
de chauffage (12b) dans la direction d'écoulement du liquide (11).
8. Chauffe-eau instantané selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, comprenant
en outre un dispositif de montage qui est adapté pour le montage du chauffe-eau instantané
dans la position de montage opérationnelle.
9. Chauffe-eau instantané selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de montage et/ou le chauffe-eau instantané comprennent une aide au
montage au moyen de laquelle l'orientation du chauffe-eau instantané dans la position
de montage opérationnelle est détectable pour l'installateur.
10. Chauffe-eau instantané selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de commande est configuré et adapté pour détecter une première mise
en service et/ou un manque de liquide dans l'agencement de canaux (10) et, en cas
de détection, pour bloquer la mise en marche du chauffage des canaux de chauffage
(12) pour une durée de blocage de mise en marche prédéterminée.
11. Chauffe-eau instantané selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif de commande comprend un capteur de débit pour identifier le débit volumique
du liquide (16) s'écoulant à travers l'agencement de canaux (10), et est configuré
pour bloquer, dans le cas d'une première mise en service détectée, la mise en marche
du chauffage des canaux de chauffage (12) jusqu'à ce qu'un volume d'écoulement minimal
prédéterminé soit atteint.
12. Chauffe-eau instantané selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de commande est configuré pour déterminer, par intégration du débit
volumique identifié dans le temps, un débit volumique du volume de liquide qui s'est
écoulé à travers l'agencement de canaux (10) depuis la première mise en service ou
la remise en service, et pour le comparer au débit volumique minimal prédéterminé
afin de bloquer la mise en marche du chauffage des canaux de chauffage (12) jusqu'à
ce que le volume minimal prédéterminé soit atteint.
13. Procédé de commande d'un chauffe-eau instantané selon l'une quelconque des revendications
1 à 12, comprenant la détection d'une première mise en service et le blocage du chauffage
des canaux de chauffage (12) pour une durée de blocage de mise en marche prédéterminée
en cas de détection, caractérisé par la détection de la position d'installation du chauffe-eau instantané au moyen d'un
capteur de position du dispositif de commande, la comparaison de la position d'installation
identifiée avec la position de montage opérationnelle prédéterminée et, si une différence
entre la position d'installation identifiée et la position de montage opérationnelle
est supérieure à un écart maximal admissible prédéterminé, par l'ajustage du volume
d'écoulement minimal sur la base de la position d'installation.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé par l'identification du débit volumique du liquide (16) s'écoulant à travers l'agencement
de canaux (10) au moyen d'un capteur de débit et, si une première mise en service
est détectée, par le blocage de la mise en marche du chauffage des canaux de chauffage
(12) jusqu'à ce qu'un débit volumique minimal prédéterminé soit atteint au moyen d'un
dispositif de commande.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé par l'intégration du débit volumique identifié dans le temps pour déterminer un volume
d'écoulement du volume de liquide qui s'est écoulé à travers l'agencement de canaux
(10) depuis la première mise en service ou la remise en service, et par la comparaison
du volume d'écoulement avec le volume d'écoulement minimal prédéterminé afin de bloquer
la mise en marche du chauffage des canaux de chauffage (12) jusqu'à ce que le volume
minimal prédéterminé soit atteint.