[0001] Die Erfindung betrifft einen Kontakteinsatz für ein Steckverbinderteil nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Kontakteinsatz umfasst ein Rahmenteil, einen an dem Rahmenteil angeordneten
Steckabschnitt zum steckenden Verbinden mit einem weiteren Steckverbinderteil, zumindest
ein an dem Steckabschnitt angeordnetes, elektrisches Kontaktelement und ein an dem
Rahmenteil angeordnetes Erdungselement, an das eine Schutzleitung anschließbar ist.
[0003] Ein solcher Kontakteinsatz kann beispielsweise in ein Steckergehäuse eines Steckverbinderteils
eingesetzt werden und ermöglicht auf diese Weise, Steckergehäuse mit ganz unterschiedlichen
Kontakteinsätzen auszustatten und somit individuelle, einer bestimmten Verwendung
angepasste Steckgesichter an dem Steckverbinderteil zur Verfügung zu stellen. An dem
Steckabschnitt sind ein oder mehrere elektrische Kontaktelemente angeordnet, die bei
Verbinden des Steckverbinderteils mit einem zugeordneten, weiteren Steckverbinderteil
mit Kontaktelementen des weiteren Steckverbinderteils elektrisch kontaktierend in
Eingriff gelangen, sodass eine elektrische Verbindung zwischen den Steckverbinderteilen
hergestellt wird.
[0004] Über das Erdungselement kann generell bei steckendem Verbinden der Steckverbinderteile
eine Erdung zwischen den Steckverbinderteilen erfolgen, sodass die Steckverbinderteile
in gestecktem Zustand auf gleichem Erdungspotenzial liegen. Über das Erdungselement
kann beispielsweise auch das Rahmenteil, wenn dieses aus einem elektrisch leitfähigen
(Metall-) Material hergestellt ist, geerdet werden.
[0005] Bei einem aus der
DE 295 20 008 U1 bekannten Steckverbinderteil weist ein Steckverbindereinsatz mehrere Reihen von Kontaktelementen
auf. Der Kontakteinsatz kann in ein Anbaugehäuse eingesetzt werden, das an einer Montagewand
befestigt ist.
[0006] Aus der
DE 10 2007 013 536 B3 ist ein Erdungselement (bezeichnet als PE-Metallteil) bekannt, das zur Befestigung
eines Kontakteinsatzes beispielsweise in einem Steckergehäuse dient und eine sogenannte
PE-Schraubverbindung zum Anschließen einer Schutzleitung aufweist.
[0007] Aus der
DE 10 2010 017 717 A1 ist ein Kontakteinsatz mit einem Rahmenteil und einem darin einsetzbaren Kontaktmodul
bekannt. An dem Rahmenteil ist eine Anschlusseinrichtung zum Anschließen eines Schutzleiters
angeordnet, die einen Anschlussarm mit einem Schraubanschluss aufweist.
[0008] Bei einem aus der
EP 0 882 318 B1 bekannten Kontakteinsatz sind eine Vielzahl von Kontaktmodulen in ein als Aufnahmerahmen
bezeichnetes Rahmenteil einsetzbar. Einige der Module können hierbei auch zum Anschließen
von Schutzleitungen zur sogenannten PE-Kontaktierung (PE steht für "protective earth")
dienen. Diese Kontaktmodule sind als Schraubanschlüsse ausgebildet.
[0009] Des Weiteren offenbart die
US 4986 779 A den Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1.
[0010] Herkömmlich ist vornehmlich vorgesehen worden, einen Anschluss zum Anschließen einer
Schutzleitung als Schraubanschluss auszubilden. Dies ermöglicht eine zuverlässige,
mechanisch feste Verbindung der Schutzleitung mit dem Kontakteinsatz, kann aber unter
Umständen Beschränkungen in der Handhabbarkeit unterliegen. So kann ein Schraubanschluss
unter Umständen, wenn der Kontakteinsatz in ein zugeordnetes Gehäuse eines Steckverbinderteils
eingesetzt ist, nicht mehr einfach zugänglich sein, was erforderlich machen kann,
eine Schutzleitung vor Einsetzen des Kontakteinsatzes in das Gehäuse zu befestigen.
Zudem erfordert das Anbringen mehrerer Schutzleitungen das Anstecken der Schutzleitungen
an den (einen) Schraubanschluss und das gleichzeitige Fixieren der Schutzleitungen
durch Festziehen einer Schraube.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kontakteinsatz für ein Steckverbinderteil
zur Verfügung zu stellen, der einen einfachen Anschluss einer Schutzleitung ermöglicht.
[0012] Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demnach weist der Kontakteinsatz eine an dem Erdungselement angeordnete Kontaktierungseinrichtung
mit einem um eine Schwenkachse zu dem Erdungselement schwenkbaren Federelement auf,
das einen Klemmschenkel zum Arretieren einer Schutzleitung an dem Erdungselement in
einer Klemmstellung und einen Rastschenkel zum Verrasten des Federelements mit dem
Erdungselement aufweist. Das Federelement ist dabei durch Lösen der Verrastung aus
der Klemmstellung bewegbar.
[0013] Das Anschließen der Schutzleitung an das Erdungselement an dem Rahmenteil erfolgt
somit über einen Federkraftanschluss. Zum Verbinden der Schutzleitung mit dem Erdungselement
kann die Schutzleitung in einfacher, bequemer Weise mit einem (abisolierten) Aderende
an das Federelement der Kontaktierungseinrichtung angesteckt werden und gelangt dadurch
in den Bereich des Klemmschenkels, der die Schutzleitung zu dem Erdungselement arretiert
und ein Kontaktieren der Schutzleitung mit dem Erdungselement bewirkt. Zum Anschließen
ist somit (lediglich) ein Anstecken der Schutzleitung und gegebenenfalls eine Betätigung
des Federelements erforderlich. Das Arretieren und Kontaktieren der Schutzleitung
mit dem Erdungselement kann vorteilhafterweise selbsttätig erfolgen, ohne dass weitere
Bedienungsschritte (wie zum Beispiel ein Verschrauben) zum Festlegen der Schutzleitung
an dem Erdungselement erforderlich sind.
[0014] In der Klemmstellung drückt der Klemmschenkel die Schutzleitung elektrisch kontaktierend
gegen das Erdungselement. Der Klemmschenkel wirkt hierzu auf ein (abisoliertes) Aderende
der Schutzleitung ein und drückt dieses gegen einen Wandungsabschnitt des Erdungselements,
sodass ein elektrischer Kontakt zwischen der Schutzleitung und dem Erdungselement
hergestellt ist. Das Federelement der Kontaktierungseinrichtung besteht vorzugsweise
selbst aus einem elastischen Metallmaterial, zum Beispiel einem Federstahl, sodass
eine elektrische Kontaktierung auch über das Federelement hergestellt ist. Das Federelement
ist in diesem Fall elektrisch kontaktierend an dem Erdungselement angeordnet, sodass
das Federelement in die Erdung mit einbezogen ist.
[0015] Die verschwenkbare Anordnung des Federelements an dem Erdungselement ermöglicht,
eine Schutzleitung auf unterschiedliche Weise an dem Erdungselement anzuordnen. So
kann zunächst das Federelement in seine Klemmstellung gebracht werden, um sodann die
Schutzleitung zwischen den Klemmschenkel des Federelements und das Erdungselement
zu stecken und auf diese Weise die Schutzleitung an dem Erdungselement anzuordnen.
Bei Einstecken gelangt die Schutzleitung in klemmende Zwischenlage zwischen den Klemmschenkel
des Federelements und das Erdungselement und wird darüber an dem Erdungselement arretiert.
Alternativ ist auch möglich, die Schutzleitung an das Erdungselement anzusetzen, wenn
sich das Federelement (noch) nicht in der Klemmstellung befindet. In diesem Fall wird
das Federelement erst nach Ansetzen der Schutzleitung an das Erdungselement in die
Klemmstellung gebracht, um in der Klemmstellung mit dem Klemmschenkel auf ein (abisoliertes)
Aderende der Schutzleitung einzuwirken und darüber die Schutzleitung an dem Erdungselement
zu arretieren.
[0016] In der Klemmstellung ist das Federelement mit dem Erdungselement verrastet, sodass
das Federelement eine definierte Position zu dem Erdungselement einnimmt und arretierend
auf eine an die Kontaktierungseinrichtung angesteckte Schutzleitung einwirken kann.
Durch Lösen der Verrastung kann das Federelement aus der Klemmstellung heraus bewegt
werden, sodass der Klemmschenkel bewegt und dadurch die Arretierung der Schutzleitung
an der Kontaktierungseinrichtung gelöst wird. Bei Bewegen aus der Klemmstellung heraus
wird der Klemmschenkel zusammen mit dem Rastschenkel bewegt, sodass das Federelement
im Ganzen um die Schwenkachse verschwenkt wird.
[0017] Zur günstigen Verschwenkbarkeit ist das Federelement vorzugsweise um eine physische
Lagerachse schwenkbar an dem Erdungselement gelagert. Das Federelement kann hierzu
einen Lagerabschnitt aufweisen, der beispielsweise einen zugeordneten Gegenlagerabschnitt
des Erdungselements umgreift und um die Schwenkachse zu diesem Gegenlagerabschnitt
verschwenkbar ist. Beispielsweise kann das Federelement zwei axial entlang der Schwenkachse
zueinander beabstandete, parallele Lagerabschnitte aufweisen, die jeweils an einem
zugeordneten Gegenlagerabschnitt des Erdungselements angeordnet und zu dem jeweils
zugeordneten Gegenlagerabschnitt um die Schwenkachse verschwenkbar sind.
[0018] In einer Ausgestaltung ist der Klemmschenkel winklig, insbesondere unter einem spitzen
Winkel (gleich oder kleiner 90°), zu dem Rastschenkel angeordnet. Der Klemmschenkel
und der Rastschenkel bilden somit gemeinsam eine V-Form aus. Während der Klemmschenkel
dazu dient, die Schutzleitung an dem Erdungselement zu arretieren und dazu die Schutzleitung
klemmend gegen das Erdungselement zu drücken, erstreckt sich der Rastschenkel winklig
zu dem Klemmschenkel und dient der Verrastung des Federelements in der Klemmstellung.
Durch Verrastung des Klemmschenkels über den Rastschenkel wird an dem Klemmschenkel
eine hinreichende, elastische Haltekraft zur Verfügung gestellt, um die Schutzleitung
unter Ausgleich von Lage- und Größentoleranzen in günstiger, klemmender Anlage mit
dem Erdungselement zu halten.
[0019] Die Verrastung des Rastschenkels mit dem Erdungselement erfolgt vorzugsweise über
ein von dem Klemmschenkel abliegendes Rastende. Der Rastschenkel kann somit über sein
Rastende beispielsweise durch Eingriff in eine an dem Erdungselement vorgesehene Rastöffnung
verrastet werden, sodass dadurch der Rastschenkel und darüber das Federelement in
der Klemmstellung gesichert ist. Durch Lösen der Verrastung ist das Federelement aus
der Klemmstellung heraus bewegbar und dadurch die Schutzleitung von dem Erdungselement
entnehmbar.
[0020] Das Lösen der Verrastung kann beispielsweise unter Verwendung eines Werkzeugs, zum
Beispiel eines Schraubendrehers, erfolgen. Hierzu kann an dem Rastschenkel eine Öffnung
ausgebildet sein, die als Werkzeugeingriff dient und ermöglicht, so auf den Rastschenkel
einzuwirken, dass die Verrastung des Rastschenkels mit dem Erdungselement gelöst wird.
[0021] Das Erdungselement weist beispielsweise eine Kontaktierungsfahne zum erdenden Kontaktieren
mit dem weiteren Steckverbinderteil auf. Die Kontaktierungsfahne kann beispielsweise
entlang einer Verbindungsrichtung, entlang derer die Steckverbinderteile miteinander
zu verbinden sind, an dem Rahmenteil erstreckt sein, sodass die Kontaktierungsfahne
bei steckendem Verbinden des Steckverbinderteils mit dem weiteren Steckverbinderteil
auf einen zugeordneten Kontaktabschnitt an dem weiteren Steckverbinderteil aufläuft
und dadurch eine elektrische Verbindung zwischen den Steckverbinderteilen zur gemeinsamen
Erdung herstellt.
[0022] Der Kontakteinsatz kann modular ausgebildet sein. Beispielsweise kann vorgesehen
sein, dass an das Rahmenteil, das beispielsweise als rechteckiger Aufnahmerahmen ausgebildet
sein kann, ein oder mehrere modulare Kontaktmodule angesetzt werden können, um das
Rahmenteil modular mit Kontaktmodulen zu bestücken und somit einen individuellen Kontakteinsatz
für ein Steckverbinderteil zu schaffen. Jedes Kontaktmodul kann hierbei ein oder mehrere
Stecköffnungen zum Einstecken elektrischer Leitungen aufweisen und kann zudem an einem
Steckabschnitte angeordnete Kontaktelemente zum Kontaktieren mit einem zugeordneten
weiteren Steckverbinderteil aufweisen. An dem Rahmenteil können beispielsweise eine
Mehrzahl von (entlang einer Querrichtung quer zur Verbindungsrichtung zueinander versetzten)
Steckplätzen vorgesehen sein, in die eine Mehrzahl von Kontaktmodulen eingesteckt
werden kann.
[0023] Die Kontaktmodule können beispielsweise jeweils einen oder mehrere Steckabschnitte
an dem Rahmenteil ausbilden.
[0024] Ein an das Rahmenteil anzusetzendes Kontaktmodul kann so ausgestaltet sein, dass
eine Leitung in eine Steckrichtung in eine Stecköffnung des Kontaktmoduls einzustecken
ist. Vorzugsweise ist hierbei auch die Schutzleitung entlang der Steckrichtung an
das Federelement der Kontaktierungseinrichtung anzustecken, sodass das Anschließen
der Schutzleitung an die Kontaktierungseinrichtung des Erdungselements in die gleiche
Richtung wie das Anschließen von anderen elektrischen Leitungen an die Stecköffnungen
des Kontaktmoduls erfolgt. Auch das Anschließen der elektrischen Leitungen an das
Kontaktmodul kann hierbei über Federkraftanschlüsse erfolgen, sodass Schutzleitungen
genauso wie andere Leitungen (beispielsweise für eine Datenübertragung oder zum Bereitstellen
einer elektrischen Versorgung) in einfacher, gegebenenfalls auch automatisierbarer
Weise an den Kontakteinsatz angesteckt werden können.
[0025] Der Kontakteinsatz kann beispielsweise an einem Steckverbinderteil verwendet werden,
wobei ein solches Steckverbinderteil ein Steckergehäuse aufweisen kann, in dem der
Kontakteinsatz aufgenommen wird. Solch ein Steckergehäuse kann an ein elektrisches
Kabel mit einer Vielzahl von Leitungsadern angeschlossen sein. Denkbar und möglich
ist aber auch, einen solchen Kontakteinsatz beispielsweise an einem Anbaugehäuse an
einem Schaltschrank oder einer anderen elektrischen Anlagen zu verwenden.
[0026] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht zweier Steckverbinderteile, die steckend entlang einer Verbindungsrichtung
miteinander verbunden werden können;
- Fig. 2
- eine Ansicht zweier Kontakteinsätze der Steckverbinderteile;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Kontaktierungseinrichtung
mit einem schwenkbaren Federelement;
- Fig. 4
- eine Frontalansicht der Kontaktierungseinrichtung an einem Erdungselement;
- Fig. 5
- eine schematische, perspektivische Ansicht der Kontaktierungseinrichtung an dem Erdungselement;
und
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf die Kontaktierungseinrichtung an dem Erdungselement.
[0027] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht zweier Steckverbinderteile 1, 3, die entlang
einer Verbindungsrichtung E steckend miteinander verbunden werden können. Jedes Steckverbinderteil
1, 3 weist ein Steckergehäuse 10, 30 auf, in dem jeweils ein Kontakteinsatz 2, 4 mit
daran angeordneten Kontaktelementen aufgenommen ist. Über einen Kabelabgang 11, 31
ist jeweils ein Kabel 12, 32 an das Steckergehäuse 10, 30 angeschlossen und innerhalb
des Steckergehäuses 10, 30 mit den Kontaktelementen des jeweils zugeordneten Kontakteinsatzes
2, 4 elektrisch verbunden.
[0028] Angemerkt sei bereits an dieser Stelle, dass die vorliegende Erfindung nicht nur
bei Steckverbinderteilen mit händisch zu handhabenden Steckergehäusen einsetzbar ist,
sondern beispielsweise auch bei an elektrischen Anlagen, beispielsweise einem Schaltschrank,
vorgesehenen Steckverbindern verwendet werden kann, bei denen ein Kontakteinsatz beispielsweise
an einer Gerätewand, beispielsweise einer Schaltschrankwand, festzulegen ist.
[0029] Ein Ausführungsbeispiel zweier entlang der Verbindungsrichtung E steckend miteinander
zu verbindender Kontakteinsätze 2, 4 zeigt Fig. 2. Jeder Kontakteinsatz 2, 4 weist
ein Rahmenteil 20, 40 in Form eines rechteckigen Rahmens auf, in den ein Kontaktmodul
21, 41 eingesetzt ist. An dem Rahmenteil 20, 40 ist ein Steckabschnitt 200, 400 ausgebildet,
wobei der Steckabschnitt 200 des einen, ersten Kontakteinsatzes 2 eine Buchse ausbildet,
in die der Steckabschnitt 400 des Rahmenteils 40 des anderen Kontakteinsatzes 4 eingesteckt
werden kann.
[0030] Jedes Kontaktmodul 21, 41 weist eine Mehrzahl von Stecköffnungen 210, 410 auf, in
die elektrische Leitungen 24, 44 zum elektrischen Kontaktieren mit Kontaktelementen
211, 411 in Form von Kontaktstiften oder Kontaktbuchsen eingesteckt werden können.
In einem miteinander verbundenen Zustand stehen die Kontaktelemente 211 des einen,
ersten Kontakteinsatzes 2 mit den zugeordneten Kontaktelementen 411 des anderen, zweiten
Kontakteinsatzes 4 in Eingriff, sodass eine elektrische Kontaktierung zwischen den
Kontakteinsätzen 2, 4 bewirkt wird.
[0031] An jedes Rahmenteil 20, 40 können grundsätzlich ein oder mehrere Kontaktmodule angesetzt
werden, sodass an den Kontakteinsätzen 2, 4 individuelle Kontaktanordnungen zur Ausbildung
eines individuellen Steckgesichtes geschaffen werden können. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist (genau) ein Kontaktmodul 21, 41 passgenau in das Rahmenteil
20, 40 eingesetzt und rastend mit dem Rahmenteil 20, 40 verbunden. Möglich ist aber
auch, mehrere (kleinere) Kontaktmodule nebeneinander in dem Rahmenteil 20, 40 anzuordnen.
[0032] Beidseits des Rahmenteils 20, 40 sind Erdungselemente 22, 42 angeordnet, die zum
einen über Befestigungselemente 220, 420 eine mechanische Festlegung des Kontakteinsatzes
2, 4 an dem zugeordneten Steckergehäuse 10, 30 ermöglichen und zum anderen eine Schutzkontaktierung
zwischen den Kontakteinsätzen 2, 4 bereitstellen. Jedes Erdungselement 22, 42 ist
über Befestigungsabschnitte 223, 423 an dem ihm zugeordneten Rahmenteil 20, 40 abgestützt
und befestigt, wobei auf diese Weise (wenn das Rahmenteil 20, 40 aus einem elektrisch
leitfähigen Material, insbesondere einem Metallmaterial, gefertigt ist) auch das Rahmenteil
20, 40 in die Erdung mit einbezogen sein kann.
[0033] An dem jeweils zugeordneten Steckabschnitt 200, 400 erstrecken sich Kontaktierungsfahnen
222, 422 der Erdungselemente 22, 42, die bei steckendem Verbinden der Kontakteinsätze
2, 4 in vorauseilender Weise (vor Kontaktierung der Kontaktelemente 211, 411) aufeinander
auflaufen und dadurch eine elektrische Kontaktierung zwischen den Erdungselementen
22, 42 der beiden Kontakteinsätze 2, 4 herstellen.
[0034] Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel herkömmlicher Kontakteinsätze
2, 4 sind an den Erdungselementen 22, 42 Kontaktierungseinrichtungen 23', 43' in Form
von Schraubanschlüssen zum Anschließen von Schutzleitungen vorgesehen.
[0035] Demgegenüber ist bei dem in Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel eines
Erdungselements 22, wie es an den Kontakteinsätzen 2, 4 zu verwenden ist, eine Kontaktierungseinrichtung
23 angeordnet, die ein Anschließen einer Schutzleitung 25 durch steckende Kontaktierung
ermöglicht.
[0036] Die Kontaktierungseinrichtung 23 weist ein Federelement 230 auf, das beispielsweise
aus Federstahl hergestellt, somit elektrisch leitfähig und dazu in sich elastisch
ist. Das Federelement 230 weist einen Klemmschenkel 231 auf, der zum klemmenden Arretieren
einer mit einem Aderende 250 an die Kontaktierungseinrichtung 23 angesetzten Schutzleitung
25 an dem Erdungselement 22 dient. An den Klemmschenkel 231 schließt, unter einem
spitzen Winkel α abgewinkelt, ein Rastschenkel 232 an, der über ein von dem Klemmschenkel
231 abliegendes Rastende 233 mit einem rückseitigen Wandungsabschnitt 224 des Erdungselements
22 verrastbar ist und dazu in eine Rastöffnung 226 an diesem Wandungsabschnitt 224
eingreifen kann.
[0037] Das Federelement 230 ist um eine Schwenkachse D verschwenkbar an dem Erdungselement
22 gelagert. Das Federelement 230 weist hierzu zwei quer zur Schwenkachse D von dem
Rastschenkel 232 vorstehende Lagerabschnitte 234 auf, die zugeordnete Gegenlagerabschnitte
225 des Erdungselements 22 (siehe zum Beispiel Fig. 6) umgreifen und z.B. um einen
(physischen) Schwenkzapfen schwenkbar an den Gegenlagerabschnitten 225 gelagert sind.
Die Gegenlagerabschnitte 225 stehen quer zur Schwenkachse D von dem Wandungsabschnitt
224 vor und nehmen den Klemmschenkel 231 des Federelements 230 zwischen sich auf.
[0038] Die Schutzleitung 25 ist mit dem (abisolierten) Aderende 250 derart an die Kontaktierungseinrichtung
23 ansetzbar, dass bei angesetzter Schutzleitung 25 und bei in seiner Klemmstellung
befindlichem Federelement 230 die Schutzleitung 25 zwischen dem Klemmschenkel 231
des Federelements 230 und dem Wandungsabschnitt 224 des Erdungselements 22 gehalten
ist. Durch elastische Klemmwirkung des Klemmschenkels 231 wird das Aderende 250 elektrisch
kontaktierend in Anlage mit dem Wandungsabschnitt 224 gepresst und ist zudem elektrisch
mit dem Federelement 230 kontaktiert, sodass eine erdende Kontaktierung der Schutzleitung
25 mit dem Erdungselement 22 hergestellt ist.
[0039] Zum Ansetzen der Schutzleitung 25 an das Erdungselement 22 kann sich das Federelement
230 der Kontaktierungseinrichtung 23 in seiner Klemmstellung befinden. In diesem Fall
wird die Schutzleitung 25 mit dem (abisolierten) Aderende 250 zwischen den Klemmschenkel
231 und den Wandungsabschnitt 224 des Erdungselements 22 gedrückt und gelangt dadurch
unter elastischer Auslenkung des Klemmschenkels 231 in klemmenden Halt an dem Erdungselement
22.
[0040] Alternativ kann die Schutzleitung 25 an das Erdungselement 42 angesetzt werden, wenn
sich das Federelement 230 nicht in der Klemmstellung befindet. Die klemmende Arretierung
wird in diesem Fall bei bereits angesetzter Schutzleitung 25 dadurch hergestellt,
dass das Federelement 230 in die Klemmstellung gebracht und über den Rastschenkel
232 mit dem Erdungselement 22 verrastet wird, sodass der Klemmschenkel 231 in klemmende
Anlage mit dem Aderende 250 der Schutzleitung 25 gelangt.
[0041] Das Federelement 230 kann aus der Klemmstellung heraus verschwenkt werden, um die
Schutzleitung 25 wieder von dem Erdungselement 22 zu lösen. Hierzu kann, beispielsweise
unter Verwendung eines Werkzeugs in Form eines Schraubendrehers oder dergleichen,
die Verrastung des Rastschenkels 232 mit dem Wandungsabschnitt 224 gelöst werden,
indem in eine Öffnung 235 an dem Rastschenkel 232 eingegriffen und dadurch auf das
Rastende 233 des Rastschenkels 232 eingewirkt wird, um das Rastende 233 aus seinem
rastenden Eingriff mit der Rastöffnung 226 an dem Wandungsabschnitt 224 des Erdungselements
22 zu bringen. Ist die Verrastung gelöst, kann das Federelement 230 verschwenkt werden,
sodass auch der Klemmschenkel 231 bewegt und damit die klemmende Anlage mit der Schutzleitung
25 aufgehoben wird.
[0042] Über die Kontaktierungseinrichtung 23 ist ein Anschließen einer Schutzleitung 25
an das zugeordnete Erdungselement 22 in einfacher Weise durch Anstecken möglich. Die
Steckrichtung S, in die die Schutzleitung 25 an die Kontaktierungseinrichtung 23 anzustecken
ist, entspricht der Steckrichtung S, in die auch die weiteren elektrischen Leitungen
24, 44 in die Stecköffnungen 210, 410 des Kontaktmoduls 21, 41 des zugeordneten Kontakteinsatzes
2, 4 einzustecken sind. Das Verbinden der Schutzleitung 25 kann damit gleichgerichtet
wie für die weiteren elektrischen Leitungen 24, 44 erfolgen.
[0043] Das Erdungselement 22 ist aus einem metallenen Material, zum Beispiel als Stanzbiegeteil,
hergestellt. Über einen Befestigungsabschnitt 223 ist das Erdungselement 22 an dem
zugeordneten Rahmenteil 20, 40 eines Kontakteinsatzes 2, 4 festzulegen.
[0044] Von dem rückseitigen Wandungsabschnitt 224 des Erdungselements 22 steht ein Flanschabschnitt
221 vor, an dem Befestigungsstellen ausgebildet sind, um darüber das Erdungselement
22 und damit auch das mit dem Erdungselement 42 verbundene Rahmenteil 20, 40 in einem
Gehäuse eines Steckverbinderteils festzulegen.
[0045] Von dem Erdungselement 22 steht eine Kontaktierungsfahne 222 vor, die wie vorangehend
beschrieben zur erdenden Kontaktierung mit einem zugeordneten Gegensteckverbinderteil
dient.
[0046] Die Gegenlagerabschnitte 225 sind beispielsweise einstückig an dem Erdungselement
22, zum Beispiel als umgebogene Abschnitte, geformt. Zudem ist das Federelement 230
der Kontaktierungseinrichtung 23 vorzugsweise einstückig zum Beispiel aus einem Federstahl
hergestellt.
[0047] Zur Montage des Erdungselements 22 und der Kontaktierungseinrichtung 23 wird das
Federelement 230 an das Erdungselement 22 angesetzt und dazu um die Schwenkachse D
verschwenkbar z.B. über einen Gelenkzapfen mit den Gegenlagerabschnitten 225 verbunden.
[0048] Erdungselemente 22 mit daran angeordneten Kontaktierungseinrichtungen 23 der beschriebenen
Art können beidseitig des Rahmenteils 20, 40 des zugeordneten Kontakteinsatzes 2,
4 vorgesehen sein.
[0049] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich grundsätzlich auch in gänzlich
anders gearteter Weise verwirklichen.
[0050] Ein Erdungselement kann ein oder mehrere Kontaktierungseinrichtungen der hier beschriebenen
Art zum Anschließen einer oder mehrerer Schutzleitungen aufweisen.
[0051] Kontakteinsätze der hier beschriebenen Art können in unterschiedlichen Anwendungen
an Steckverbinderteilen verwendet werden. Solche Kontakteinsätze können insbesondere
Kontakte für schwere Industriesteckverbinder ausbilden.
[0052] Die beschriebene Kontaktierungseinrichtung erfordert zur klemmenden, kontaktierenden
Arretierung einer Schutzleitung an einem Erdungselement lediglich ein schwenkbar mit
dem Erdungselement zu verbindendes Federelement. Weitere Bauteile sind nicht erforderlich,
sodass eine einfache Kontaktierungseinrichtung unter vorteilhafter Minimierung der
Bauteileanzahl geschaffen werden kann.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Steckverbinderteil
- 10
- Steckergehäuse
- 11
- Kabelabgang
- 12
- Kabel
- 2
- Kontakteinsatz
- 20
- Rahmenteil (Modulrahmen)
- 200
- Steckabschnitt
- 21
- Kontaktmodul
- 210
- Stecköffnungen
- 211
- Kontaktelemente
- 22
- Erdungselement (PE-Blech)
- 220
- Befestigungselement
- 221
- Flanschabschnitt
- 222
- Kontaktierungsfahne
- 223
- Befestigungsabschnitt
- 224
- Wandungsabschnitt
- 225
- Gegenlagerabschnitt
- 226
- Rastöffnung
- 23, 23'
- Kontaktierungseinrichtung
- 230
- Federelement
- 231
- Klemmschenkel
- 232
- Rastschenkel
- 233
- Rastende
- 234
- Lagerabschnitt
- 235
- Öffnung
- 24
- Leitungen
- 25
- Schutzleitung
- 250
- Aderende
- 3
- Steckverbinderteil
- 30
- Steckergehäuse
- 31
- Kabelabgang
- 32
- Kabel
- 4
- Kontakteinsatz
- 40
- Modulrahmen
- 400
- Steckabschnitt
- 41
- Kontaktmodul
- 410
- Stecköffnungen
- 411
- Kontaktelemente
- 42
- Erdungselement (PE-Blech)
- 420
- Befestigungselement
- 421
- Flanschabschnitt
- 422
- Kontaktierungsfahne
- 423
- Befestigungsabschnitt
- 43'
- Kontaktierungseinrichtung
- α
- Winkel
- D
- Schwenkachse
- E
- Verbindungsrichtung
- S
- Steckrichtung
1. Kontakteinsatz (2, 4) für ein Steckverbinderteil (1, 3), mit einem Rahmenteil (20),
einem an dem Rahmenteil (20) angeordneten Steckabschnitt (200) zum steckenden Verbinden
mit einem weiteren Steckverbinderteil (3, 1), zumindest einem an dem Steckabschnitt
(200) angeordneten elektrischen Kontaktelement (211, 411) und einem an dem Rahmenteil
(20) angeordneten Erdungselement (22), an das eine Schutzleitung (25) anschließbar
ist, gekennzeichnet durch eine an dem Erdungselement (22) angeordnete Kontaktierungseinrichtung (23) mit einem
um eine Schwenkachse (D) zu dem Erdungselement (22) schwenkbaren Federelement (230),
das einen Klemmschenkel (231) zum Arretieren einer Schutzleitung (25) an dem Erdungselement
(22) in einer Klemmstellung und einen Rastschenkel (232) zum Verrasten des Federelements
(230) mit dem Erdungselement (22) aufweist, wobei das Federelement (230) durch Lösen
der Verrastung aus der Klemmstellung bewegbar ist.
2. Kontakteinsatz (2, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmschenkel (260) ausgebildet ist, die Schutzleitung (25) elektrisch kontaktierend
gegen das Erdungselement (22) zu drücken.
3. Kontakteinsatz (2, 4) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (230) einen Lagerabschnitt (234) aufweist, über den das Federelement
(230) um die Schwenkachse (D) schwenkbar an dem Erdungselement (22) gelagert ist.
4. Kontakteinsatz (2, 4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmschenkel (231) winklig, insbesondere unter einem spitzen Winkel (α) zu dem
Rastschenkel (232) angeordnet ist.
5. Kontakteinsatz (2, 4) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastschenkel (232) ein von dem Klemmschenkel (231) abliegendes Rastende (233)
aufweist, das mit dem Erdungselement (22) verrastbar ist.
6. Kontakteinsatz (2, 4) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdungselement (22) eine Rastöffnung (226) aufweist, in die der Rastschenkel
(231) in der Klemmstellung eingreift.
7. Kontakteinsatz (2, 4) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (235) an dem Rastschenkel (231) eine Öffnung (235) aufweist, die
einen Werkzeugeingriff zum Lösen der Verrastung ausbildet.
8. Kontakteinsatz (2, 4) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Erdungselement (22) eine Kontaktierungsfahne (222, 422) zum erdenden Kontaktieren
mit dem weiteren Steckverbinderteil (3, 1) aufweist.
9. Kontakteinsatz (2, 4) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein an dem Rahmenteil (20) angeordnetes Kontaktmodul (21), das zumindest eine Stecköffnung
(210) zum Einstecken zumindest einer elektrischen Leitung (24) in eine Steckrichtung
(S) aufweist.
10. Kontakteinsatz (2, 4) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzleitung (25) in die Steckrichtung (S) an die Kontaktierungseinrichtung
(23) ansteckbar ist.
11. Steckverbinderteil (1, 3) mit einem Kontakteinsatz (2, 4) nach einem der vorangehenden
Ansprüche.
1. Contact insert (2, 4) for a plug-in connector part (1, 3), having a frame part (20),
a plug-in portion (200) which is arranged on the frame part (20) and which is intended
for plug-in connection to a further plug-in connector part (3, 1), at least one electrical
contact element (211, 411) which is arranged on the plug-in portion (200), and an
earthing element (22) which is arranged on the frame part (20) and to which a protective
line (25) can be connected, characterized by a contact-connection device (23) which is arranged on the earthing element (22) and
which has a spring element (230) that can be pivoted about a pivot axis (D) relative
to the earthing element (22) and that has a clamping limb (231) for locking a protective
line (25) on the earthing element (22) in a clamping position and a latching limb
(232) for latching the spring element (230) to the earthing element (22), wherein
the spring element (230) can be moved out of the clamping position by the release
of the latching action.
2. Contact insert (2, 4) according to Claim 1, characterized in that the clamping limb (260) is designed to press the protective line (25) against the
earthing element (22) in an electrically contacting manner.
3. Contact insert (2, 4) according to Claim 1 or 2, characterized in that the spring element (230) has a bearing portion (234) by means of which the spring
element (230) is mounted on the earthing element (22) so as to be pivotable about
the pivot axis (D).
4. Contact insert (2, 4) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the clamping limb (231) is arranged at an angle, in particular at an acute angle
(α), with respect to the latching limb (232).
5. Contact insert (2, 4) according to one of the preceding claims, characterized in that the latching limb (232) has a latching end (233) which is remote from the clamping
limb (231) and which can be latched to the earthing element (22).
6. Contact insert (2, 4) according to one of the preceding claims, characterized in that the earthing element (22) has a latching opening (226) into which the latching limb
(231) engages in the clamping position.
7. Contact insert (2, 4) according to one of the preceding claims, characterized in that the spring element (235) on the latching limb (231) has an opening (235) which forms
a tool-engagement means for releasing the latching action.
8. Contact insert (2, 4) according to one of the preceding claims, characterized in that the earthing element (22) has a contact-connection lug (222, 422) for earthed contact-connection
to the further plug-in connector part (3, 1).
9. Contact insert (2, 4) according to one of the preceding claims, characterized by a contact module (21) which is arranged on the frame part (20) and which has at least
one plug-in opening (210) for insertion of at least one electrical line (24) in a
plug-in direction (S) .
10. Contact insert (2, 4) according to Claim 9, characterized in that the protective line (25) can be plugged in the plug-in direction (S) onto the contact-connection
device (23).
11. Plug-in connector part (1, 3) having a contact insert (2, 4) according to one of the
preceding claims.
1. Insert de contact (2, 4) pour une partie de connecteur enfichable (1, 3), comprenant
une partie de cadre (20), une section d'enfichage (200) disposée sur la partie de
cadre (20) pour une liaison par enfichage avec une autre partie de connecteur enfichable
(3, 1), au moins un élément de contact électrique (211, 411) disposé sur la section
d'enfichage (200) et un élément de mise à la terre (22) disposé sur la partie de cadre
(20) et auquel une ligne de protection (25) peut être connectée,
caractérisé par un dispositif de mise en contact (23) disposé au niveau de l'élément de mise à la
terre (22) et doté d'un élément de ressort (230) pouvant pivoter autour d'un axe de
pivotement (D) par rapport à l'élément de mise à la terre (22) et qui présente une
branche de serrage (231) destinée à bloquer une ligne de protection (25) sur l'élément
de mise à la terre (22) dans une position de serrage et une branche d'encliquetage
(232) destinée à encliqueter l'élément de ressort (230) avec l'élément de mise à la
terre (22), l'élément de ressort (230) pouvant être déplacé hors de la position de
serrage par libération de l'encliquetage.
2. Insert de contact (2, 4) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la branche de serrage (260) est réalisée pour plaquer la ligne de protection (25)
contre l'élément de mise à la terre (22) en établissant un contact électrique.
3. Insert de contact (2, 4) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de ressort (230) présente une section de palier (234) par laquelle l'élément
de ressort (230) est monté sur l'élément de mise à la terre (22) de manière à pouvoir
pivoter autour de l'axe de pivotement (D).
4. Insert de contact (2, 4) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la branche de serrage (231) est disposée à un angle, en particulier à un angle aigu
(α), par rapport à la branche d'encliquetage (232).
5. Insert de contact (2, 4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la branche d'encliquetage (232) présente une extrémité d'encliquetage (233) éloignée
de la branche de serrage (231) et qui peut s'encliqueter avec l'élément de mise à
la terre (22).
6. Insert de contact (2, 4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de mise à la terre (22) présente une ouverture d'encliquetage (226) dans
laquelle vient s'engager la branche d'encliquetage (231) dans la position de serrage.
7. Insert de contact (2, 4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de ressort (235) présente sur la branche d'encliquetage (231) une ouverture
(235) qui réalise un point d'attaque d'outil pour la libération de l'encliquetage.
8. Insert de contact (2, 4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de mise à la terre (22) présente une patte de mise en contact (222, 422)
pour une mise en contact avec mise à la terre avec l'autre partie de connecteur enfichable
(3, 1).
9. Insert de contact (2, 4) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un module de contact (21) disposé sur la partie de cadre (20) qui présente au moins
une ouverture d'enfichage (210) pour enficher au moins une ligne électrique (24) dans
une direction d'enfichage (S).
10. Insert de contact (2, 4) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la ligne de protection (25) peut être raccordée au dispositif de mise en contact
(23) dans la direction d'enfichage (S).
11. Connecteur enfichable (1, 3) comprenant un insert de contact (2, 4) selon l'une quelconque
des revendications précédentes.