[0001] Die Erfindung betrifft eine Deckenbaueinheit für ein Fahrzeug, welche eine schwenkbar
gelagerte Deckenklappe zur Abdeckung einer Deckenöffnung sowie eine Trägervorrichtung
zum Halten eines oder mehrerer elektrischer Bauteile umfasst, wobei die Trägervorrichtung
eine Seitenwand mit einer Scharnieröffnung aufweist, an welcher Scharnieröffnung die
Deckenklappe schwenkbar gelagert ist wobei die Deckenklappe ein Halteelement umfasst,
welches einen Hakenabschnitt mit einer hakenförmig gebogenen Form aufweist, wobei
das Halteelement mit seinem Hakenabschnitt an einem Rand der Scharnieröffnung eingehakt
ist,.
[0002] Eine solche Deckenbaueinheit ist beispielsweise aus der
DE 10 2011 006461 A1 bekannt. Weitere Lösungen finden sich in der
CN 201 151 392 Y, der
JP 2006 07 99 18 A, der
CN 102 381 327 A und der
CN 103 384 624 A. Diesen sämtlichen Ausführungsformen von Deckenbaueinheiten ist gemeinsam, dass bei
ihnen ein handelsübliches Scharnier mit einem im Querschnitt kreissegmentförmigen
inneren Teil und einem den inneren Teil wenigstens teilweise umschließenden äußeren
Teil zum Einsatz kommt, um die Deckenklappe zu halten.
[0003] Bei Fahrzeugen, insbesondere bei Schienenfahrzeugen, sind häufig technische Einrichtungen
im Deckenbereich zwischen einer Innendecke und einem Wagenkastendach des jeweiligen
Fahrzeugs untergebracht.
[0004] Um technischem Personal einen einfachen und schnellen Zugang zu den technischen Einrichtungen
zu ermöglichen, beispielsweise zu Wartungszwecken, sind im Deckenbereich eines solchen
Fahrzeugs üblicherweise schwenkbare Deckenklappen vorgesehen, mittels welchen jeweils
eine Deckenöffnung des Fahrzeugs freigegeben und wieder verschlossen werden kann.
[0005] Außerdem sind bei Fahrzeugen, insbesondere bei im Personenverkehr eingesetzten Fahrzeugen,
im Deckenbereich üblicherweise Trägervorrichtungen angeordnet, an denen elektrische
Bauteile, wie z.B. Leuchtmittel zur Ausleuchtung eines Fahrgastraums und/oder Elemente
eines Fahrgastinformationssystems, angebracht sind.
[0006] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Deckenbaueinheit für ein Fahrzeug anzugeben,
mit welcher im Fahrzeug Platz eingespart werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Deckenbaueinheit mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
[0008] Danach ist bei der eingangs genannten Deckenbaueinheit vorgesehen, dass der Rand
der Scharnieröffnung zumindest abschnittsweise eine abgerundete Querschnittsform hat,
wobei ein Abschnitt des Rands eine Rotationsachse bildet, um welche die Deckenklappe
rotierbar ist und die Seitenwand eine Verdickung aufweist, welche den Rand der Scharnieröffnung
bildet.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Deckenbaueinheit sind jeweils
Gegenstand abhängiger Ansprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung.
[0010] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass bislang verwendete Scharniere zur schwenkbaren
Lagerung von Deckenklappen einen gewissen Bauraum im Deckenbereich eines Fahrzeugs
beanspruchen. Folglich wird durch die Scharniere der für andere technische Einrichtungen
im Deckenbereich zur Verfügung stehende Raum reduziert.
[0011] Dadurch, dass die Trägervorrichtung der Deckenbaueinheit eine Scharnieröffnung aufweist,
kann die Trägervorrichtung als Element eines Scharniers für die Deckenklappe dienen.
Anders ausgedrückt, die Scharnieröffnung der Trägervorrichtung kann zusammen mit einem
Element der Deckenklappe ein Scharnier ausbilden (auch Drehgelenk genannt).
[0012] Die Trägervorrichtung kann also neben ihrer Funktion zum Halten eines oder mehrerer
elektrischer Bauteile, wie z.B. eines Leuchtmittels und/oder einer Fahrgastinformationssystem-Vorrichtung,
zugleich als Element eines Scharniers für die Deckenklappe dienen. Somit kann die
Trägervorrichtung eine Mehrfach-Funktionalität aufweisen.
[0013] Die Scharnieröffnung ermöglicht es, die Deckenklappe direkt an der Trägervorrichtung
zu lagern. Zudem ermöglicht es die Scharnieröffnung, die Anzahl der Bauteile, die
zur Ausbildung eines Scharniers zur schwenkbaren Lagerung der Drehklappe benötigten
werden, zu reduzieren.
[0014] Durch die Integration einer Scharnierfunktion in die Trägervorrichtung kann im Fahrzeug,
insbesondere in dessen Deckenbereich, erheblicher Bauraum eingespart werden. Der eingesparte
Bauraum wiederum kann für andere technische Einrichtungen genutzt werden.
[0015] Sinnvollerweise ist die Deckenbaueinheit zum Einbau im Dachbereich eines Fahrzeugs
vorgesehen und/oder hierzu eingerichtet.
[0016] Die Deckenklappe ist zweckmäßigerweise zum Öffnen und Verschließen einer Deckenöffnung
des Fahrzeugs vorgesehen. Im montierten Zustand der Deckenbaueinheit - d.h. in demjenigen
Zustand, in dem die Deckenbaueinheit im Fahrzeug montiert ist - ermöglicht die Deckenklappe
vorzugsweise aus einem Fahrgastraum des Fahrzeugs heraus einen Zugang zu einem Deckenzwischenraum
zwischen einem Wagenkastendach des Fahrzeugs und dessen Fahrgastraumdecke.
[0017] Vorzugsweise ist die Trägervorrichtung ein Leuchtmittelträger. Die Trägervorrichtung
ist also vorzugsweise zum Halten eines Leuchtmittels, wie z.B. einer Leuchtdiode,
einer Leuchtstoffröhre und/oder eines anderen Typs von Leuchtmittel, oder mehrerer
solcher Leuchtmittel eingerichtet. Zweckmäßigerweise ist an dem Leuchtmittelträger
mindestens ein Leuchtmittel befestigt. Solch ein am Leuchtmittelträger befestigtes
Leuchtmittel wird sinnvollerweise zur Ausleuchtung des Fahrgastraums des Fahrzeugs
eingesetzt.
[0018] Darüber hinaus kann an dem Leuchtmittelträger mindestens ein weiteres elektrisches
bzw. elektronisches Bauteil befestigt sein, wie z.B. ein Element eines Fahrgastinformationssystems.
[0019] Ferner kann die Deckenbaueinheit gemäß einer Brandschutznorm ausgestaltet sein. Die
Deckenbaueinheit kann also derart ausgestaltet sein, dass sie eine oder mehrere Brandschutznormen,
wie z.B. die Brandschutznorm EN 45545-2 und/oder die britische Brandschutznorm GM/RT
2130 erfüllt.
[0020] Zweckmäßigerweise ist die Scharnieröffnung eine lichte Öffnung. Die Scharnieröffnung
ist eine ausgefräste Öffnung. Das heißt, die Scharnieröffnung ist mithilfe einer Fräsvorrichtung
durch Ausfräsen von Material aus der Seitenwand der Trägervorrichtung hergestellt
worden.
[0021] Die Scharnieröffnung weist einen Rand auf, der zumindest abschnittweise eine abgerundete
Querschnittsform hat. So kann der Rand beispielsweise eine kreisförmige oder im Wesentlichen
kreisförmige Querschnittsform aufweisen.
[0022] Weiter ist es vorgesehen, dass ein Abschnitt des Rands der Scharnieröffnung, insbesondere
der Abschnitt mit der abgerundete Querschnittsform, eine Rotationsachse bildet, um
welche die Deckenklappe rotierbar bzw. schwenkbar ist. Solch ein Abschnitt kann z.B.
eine Kante des Rands sein.
[0023] Die Seitenwand weist eine Verdickung aufweist. Die Verdickung bildet den Rand der
Scharnieröffnung. Ferner kann die Verdickung als eine Auflagefläche für die Deckenklappe
dienen.
[0024] Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die Deckenklappe ein Halteelement umfasst. Vorteilhafterweise
ruht ein Abschnitt des Halteelements auf dem Rand der Scharnieröffnung. Das heißt,
das Halteelement kann abschnittweise am Rand der Scharnieröffnung aufliegen. Zweckmäßigerweise
bildet die Scharnieröffnung zusammen mit dem Halteelement der Deckenklappe ein Scharnier
aus.
[0025] Das Halteelement weist einen Hakenabschnitt mit einer hakenförmig gebogenen Form
auf. Weiter ist es vorgesehen, dass das Halteelement mit seinem Hakenabschnitt am
Rand der Scharnieröffnung eingehakt ist.
[0026] Es ist außerdem vorteilhaft, wenn eine Breite des Halteelements, insbesondere eine
Breite des Hakenabschnitts, mindestens 60% der Breite der Scharnieröffnung entspricht.
Auf diese Weise kann ein sicherer Halt des Halteelements am Rand der Scharnieröffnung
erreicht werden.
[0027] Zweckmäßigerweise umfasst das Halteelement einen Befestigungsabschnitt. Außerdem
ist es zweckmäßig, wenn das Halteelement ein Zwischenabschnitt, insbesondere einen
senkrecht zum Befestigungsabschnitt angeordneten Zwischenabschnitt, umfasst. Vorzugsweise
geht der Zwischenabschnitt einen Ends in den Befestigungsabschnitt und anderen Ends
in den zuvor erwähnten Hakenabschnitt über.
[0028] Der Befestigungsabschnitt kann insbesondere einstückig mit dem Hakenabschnitt und/oder
dem Zwischenabschnitt ausgebildet sein. Ferner kann das Halteelement als Strangpressprofil,
insbesondere als Aluminium- oder Stahl-Strangpressprofil, ausgebildet sein. Denn Strangpressprofile
sind kosten- und aufwandsgünstig herstellbar.
[0029] Darüber hinaus weist die Deckenklappe vorteilhafterweise eine Wandungseinheit auf,
welche eine oder mehrere Wände umfassen kann. Vorzugsweise ist die Wandungseinheit
an dem Befestigungsabschnitt des Halteelements befestigt.
[0030] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Wandungseinheit eine Innenwand und eine Außenwand
umfasst. Als Außenwand kann diejenige Wand der Wandungseinheit aufgefasst werden,
die im montierten Zustand der Deckenbaueinheit bei geschlossener Deckenklappe im Fahrgastraum
sichtbar ist. Als Innenwand hingegen kann diejenige Wand der Wandungseinheit aufgefasst
werden, die im montierten Zustand der Deckenbaueinheit bei geschlossener Deckenklappe
im Fahrgastraum nicht sichtbar ist.
[0031] Die Außenwand und die Innenwand können beispielsweise mithilfe mehrerer Streben miteinander
verbunden sein. Zweckmäßigerweise ist die Innenwand mit dem Halteelement, insbesondere
mit dessen Befestigungsabschnitt, in Kontakt. Weiter ist es zweckmäßig, wenn die Außenwand
ein Material aufweist, welches eine Deckenverkleidung bildet.
[0032] Die Trägervorrichtung weist vorteilhafterweise eine Basiswand auf. An der Basiswand
sind/ist vorzugsweise mindestens ein Leuchtmittel und/oder mindestens eine Fahrgastinformationssystem-Vorrichtung,
wie z.B. ein Lautsprecher für Durchsagen vom Fahrzeugpersonal, befestigt. Außerdem
können an der Basiswand elektronische Komponenten und/oder eine Verkabelung für ein
solches Leuchtmittel und/oder eine solche Fahrgastinformationssystem-Vorrichtung befestigt
sein.
[0033] In bevorzugter Weise ist die Seitenwand, welche die Scharnieröffnung aufweist, senkrecht
oder im Wesentlichen senkrecht zur Basiswand angeordnet. Der Ausdruck "im Wesentlichen
senkrecht" kann dahingehend verstanden werden, dass ein erstes Element, welches im
Wesentlichen senkrecht zu einem zweiten Element angeordnet ist, in einem Winkel zwischen
80° und 90° zu dem zweiten Element angeordnet ist.
[0034] Im montierten Zustand der Deckenbaueinheit ist die Basiswand der Trägervorrichtung
zweckmäßigerweise horizontal ausgerichtet. Die Seitenwand der Trägervorrichtung hingegen
ist im montierten Zustand der Deckenbaueinheit zweckmäßigerweise senkrecht ausgerichtet.
[0035] Des Weiteren weist die Scharnieröffnung vorzugsweise die Form eines abgerundeten
Rechtecks auf. Anders ausgedrückt, die Scharnieröffnung kann wie ein Rechteck mit
abgerundeten Ecken geformt sein. Eine solche Form lässt sich aufwandsgünstig herstellen,
beispielsweise mithilfe einer Fräsvorrichtung.
[0036] Da Strangpressprofile kosten- und aufwandsgünstig herstellbar sind, ist es vorteilhaft,
wenn die Trägervorrichtung als Strangpressprofil, insbesondere als Aluminium- oder
Stahl-Strangpressprofil, ausgebildet ist.
[0037] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Deckenbaueinheit eine
Abdeckeinheit zur Abdeckung der Trägervorrichtung auf. Die Abdeckeinheit kann die
Trägervorrichtung teilweise oder vollständig ab- bzw. verdecken. Sinnvollerweise deckt
die Abdeckeinheit die Trägervorrichtung im montierten Zustand der Deckenbaueinheit
von unten ab.
[0038] Zweckmäßigerweise umfasst die Abdeckeinheit eine Abdeckplatte. In bevorzugter Weise
ist die Abdeckplatte eine opake Abdeckplatte, d.h. eine diffus streuende Abdeckplatte.
Dadurch kann bei Gebrauch eines an der Trägervorrichtung befestigten Leuchtmittels
bei einem Fahrgast der Eindruck erweckt werden, dass der Fahrgastraum mit "weichem"
bzw. "gedämpftem" Licht ausgeleuchtet wird. Die Abdeckplatte kann beispielsweise Glas
oder Polycarbonat als opakes Material aufweisen.
[0039] Des Weiteren kann ein Teilbereich der Abdeckplatte, z.B. ein mittlerer Bereich der
Abdeckplatte, eingefärbt sein. Insbesondere kann der Teilbereich der Abdeckplatte
lichtundurchlässig eingefärbt sein. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass im
montierten Zustand der Deckenbaueinheit ein hinter dem eingefärbten Bereich angeordnetes
Element aus dem Fahrgastraum heraus nicht sichtbar ist.
[0040] Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Abdeckeinheit mindestens ein Befestigungselement
umfasst. Mit ihrem Befestigungselement ist die Abdeckeinheit zweckmäßigerweise an
der Trägervorrichtung befestigt.
[0041] Die Abdeckplatte der Abdeckeinheit kann insbesondere einstückig mit dem Befestigungselement
ausgebildet sein. Alternativ kann das Befestigungselement beispielsweise an die Abdeckplatte
geklebt sein oder auf eine andere Weise mit der Abdeckplatte verbunden sein.
[0042] Ferner kann das Befestigungselement z.B. über eine lösbare Einrastverbindung mit
der Trägervorrichtung verbunden sein. Dies ermöglicht eine aufwandsgünstige Montage
und Demontage der Abdeckeinheit an der Trägervorrichtung.
[0043] Alternativ oder zusätzlich kann das Befestigungselement mithilfe eines Befestigungsmittels,
wie z.B. einer Schraube und/oder einem Niet, mit der Trägervorrichtung verbunden sein.
Vorzugsweise umfasst die Abdeckeinheit mehrere Befestigungselemente zur Befestigung
der Abdeckeinheit an der Trägervorrichtung.
[0044] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Deckenbaueinheit
eine weitere Deckenklappe auf. Die weitere Deckenklappe ist zweckmäßigerweise zum
Öffnen und Verschließen einer weiteren Deckenöffnung vorgesehen. Einzelne oder alle
der weiter oben im Zusammenhang mit der erstgenannten Deckenklappe erwähnten (optionalen)
Merkmale können sich auch auf die weitere Deckenklappe beziehen. Die weitere Deckenklappe
kann technischem Personal einen schnellen und aufwandsgünstigen Zugang zu weiteren
technischen Einrichtungen im Deckenbereich des Fahrzeugs ermöglichen.
[0045] Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Trägervorrichtung eine weitere Scharnieröffnung
aufweist. Die weitere Deckenklappe ist zweckmäßigerweise an dieser weiteren Scharnieröffnung
gelagert.
[0046] Ferner ist die Erfindung auf ein Fahrzeug gerichtet, welches eine Deckenbaueinheit
gemäß der vorangegangenen Beschreibung aufweist. Vorzugsweise ist das Fahrzeug ein
im öffentlichen Personenverkehr eingesetztes Fahrzeug. Besonders bevorzugt ist es,
wenn das Fahrzeug ein Schienenfahrzeug ist. Alternativ kann das Fahrzeug z.B. ein
Reisebus sein.
[0047] Das Fahrzeug weist sinnvollerweise ein Wagenkastendach auf. Es ist zweckmäßig, wenn
die Trägervorrichtung der Deckenbaueinheit am Wagenkastendach befestigt ist, insbesondere
mithilfe eines oder mehrerer Befestigungsprofile.
[0048] Weiter ist es zweckmäßig, wenn das Fahrzeug eine Fahrgastraumdecke aufweist. Unter
einer Fahrgastraumdecke (auch Innendecke genannt) kann vorliegend eine Decke verstanden
werden, welche einen Fahrgastraum eines Fahrzeugs nach oben hin begrenzt. Zweckmäßigerweise
ist die Fahrgastraumdecke eine innerhalb des Fahrgastraums sichtbare Decke des Fahrzeugs.
[0049] Vorteilhafterweise bildet die Deckenklappe der Deckeneinheit, insbesondere deren
Wandungseinheit, einen Abschnitt der Fahrgastraumdecke. Die Abdeckplatte der Deckenbaueinheit
wiederum bildet vorzugsweise einen weiteren Abschnitt der Fahrgastraumdecke.
[0050] Die bisher gegebene Beschreibung vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung enthält
zahlreiche Merkmale, die in den einzelnen Unteransprüchen teilweise zu mehreren zusammengefasst
wiedergegeben sind. Diese Merkmale können jedoch zweckmäßigerweise auch einzeln betrachtet
und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammengefasst werden. Insbesondere sind
diese Merkmale jeweils einzeln und in beliebiger geeigneter Kombination mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung kombinierbar.
[0051] Auch wenn in der Beschreibung bzw. in den Patentansprüchen einige Begriffe jeweils
im Singular oder in Verbindung mit einem Zahlwort verwendet werden, soll der Umfang
der Erfindung für diese Begriffe nicht auf den Singular oder das jeweilige Zahlwort
eingeschränkt sein.
[0052] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung sowie die
Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung,
die im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Die Ausführungsbeispiele
dienen der Erläuterung der Erfindung und beschränken die Erfindung nicht auf die darin
angegebenen Kombinationen von Merkmalen, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale.
Außerdem können dazu geeignete Merkmale eines jeden Ausführungsbeispiels auch explizit
isoliert betrachtet, aus einem Ausführungsbeispiel entfernt, in ein anderes Ausführungsbeispiel
zu dessen Ergänzung eingebracht und mit einem beliebigen der Ansprüche kombiniert
werden.
[0053] In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, welche im
Weiteren näher erläutert werden.
[0054] Es zeigen:
- FIG 1
- einen Abschnitt eines Schienenfahrzeugs mit einer Deckenbaueinheit, die eine Trägervorrichtung
sowie zwei Deckenklappen aufweist, in einer Schnittdarstellung;
- FIG 2
- einen Abschnitt der Deckenbaueinheit aus FIG 1 in einer Seitenansicht;
- FIG 3
- einen Abschnitt eines weiteren Schienenfahrzeugs mit einer anderen Deckenbaueinheit,
die eine Trägervorrichtung sowie zwei Deckenklappen aufweist, in einer Schnittdarstellung;
- FIG 4
- einen Abschnitt der Trägervorrichtung aus FIG 3 in einer Seitenansicht;
- FIG 5
- eine Abdeckeinheit der Deckenbaueinheit aus FIG 3 in einer Seitenansicht; und
- FIG 6
- einen Abschnitt der Abdeckeinheit aus FIG 5 in einer anderen Seitenansicht.
[0055] FIG 1 zeigt einen Abschnitt eines Schienenfahrzeugs 2 in einer Schnittdarstellung.
Bei dem dargestellten Schnitt handelt es sich um einen zur Fahrzeuglängsrichtung senkrechten
Schnitt.
[0056] Dargestellt ist ein oberer Bereich des Schienenfahrzeugs 2. In FIG 1 sind ein Wagenkastendach
4 des Schienenfahrzeugs 2 sowie jeweils ein Abschnitt zweier sich an das Wagenkastendach
4 anschließenden Wagenkastenseitenwände 6 zu erkennen.
[0057] Das Schienenfahrzeug 2 weist eine Deckenbaueinheit 8 auf, welche eine als Strangpressprofil
ausgebildete Trägervorrichtung 10 sowie zwei Deckenklappen 12 umfasst. Die Trägervorrichtung
10 ist mithilfe zweier Befestigungsprofile 14, die an die Trägervorrichtung 10 geschraubt
sind, am Wagenkastendach 4 des Schienenfahrzeugs 2 befestigt. Die Befestigungsprofile
14 können an das Wagenkastendach 4 geschweißt, geschraubt oder auf eine andere Weise
mit dem Wagenkastendach 4 verbunden sein.
[0058] Beide Deckenklappen 12 sind nach unten öffnende Deckenklappen. Die zeichnungsgemäß
linke Deckenklappe 12 ist im geöffneten Zustand dargestellt, wohingegen die zeichnungsgemäß
rechte Deckenklappe 12 im geschlossenen Zustand dargestellt ist.
[0059] Des Weiteren weist das Schienenfahrzeug 2 eine aus mehreren Elementen gebildete Fahrgastraumdecke
16 auf, die einen Fahrgastraum 18 des Schienenfahrzeugs 2 nach oben hin begrenzt.
Weiterhin definiert die Fahrgastraumdecke 16 gemeinsam mit dem Wagenkastendach 4 einen
Deckenzwischenraum 20, der durch das Wagenkastendach 4 nach oben und durch die Fahrgastraumdecke
16 nach unten begrenzt ist.
[0060] Ferner weist die Fahrgastraumdecke 16 zwei Deckenöffnungen 22 auf. Jede der beiden
Deckenklappen 12 ist dazu eingerichtet, eine der Deckenöffnungen 22 zu verschließen
und wieder freizugeben.
[0061] Weiterhin umfassen die Deckenklappen 12 jeweils ein als Strangpressprofil ausgebildetes
Halteelement 24, welches einen Befestigungsabschnitt 26, einen hakenförmig gebogenen
Hakenabschnitt 28 sowie einen senkrecht zum Befestigungsabschnitt 26 angeordneten
Zwischenabschnitt 30, der einen Ends in den Befestigungsabschnitt 26 und anderen Ends
in den Hakenabschnitt 28 übergeht.
[0062] Außerdem umfassen die Deckenklappen 12 jeweils eine Wandungseinheit 32 mit einer
Innenwand 34 sowie einer parallel zur Innenwand 34 angeordneten Außenwand 36. Die
Wandungseinheit 32 der jeweiligen Deckenklappe 12 ist am Halteelement 24 der jeweiligen
Deckenklappe 12, insbesondere an dessen Befestigungsabschnitt 28, befestigt. Zudem
sind die Innenwand 34 und die Außenwand 36 der jeweiligen Wandungseinheit 32 mithilfe
mehrerer Streben 38 miteinander verbunden.
[0063] Des Weiteren weist die Trägervorrichtung 10 eine Basiswand 40 auf, welche im montierten
Zustand der Deckenbaueinheit 8 - d.h. in dem in FIG 1 dargestellten Zustand - horizontal
ausgerichtet ist. Außerdem weist die Trägervorrichtung 10 zwei senkrecht zur Basiswand
40 ausgerichtete Seitenwände 42 auf.
[0064] Die Trägervorrichtung 10 ist ein Leuchtmittelträger, wobei an der Basiswand 40 mehrere
Leuchtmittel 44 befestigt sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind an der Basiswand
40 vier Reihen von senkrecht zur Zeichenebene ausgerichteten Leuchtdioden als Leuchtmittel
44 angebracht.
[0065] Darüber hinaus ist an der Basiswand 40 eine Fahrgastinformationssystem-Vorrichtung
46, im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Lautsprecher für Durchsagen des Fahrzeugpersonals,
befestigt. Weiterhin können an der Basiswand 40 Stromversorgungsleitungen sowie gegebenenfalls
Steuerelektronik für die Leuchtmittel 44 und/oder für die Fahrgastinformationssystem-Vorrichtung
46 angebracht sein, welche einer besseren Übersichtlichkeit figürlich jedoch nicht
dargestellt sind.
[0066] In seinen beiden Seitenwänden 42 weist die Trägervorrichtung 10 jeweils eine ausgefräste
Scharnieröffnung 48 auf (vgl. FIG 2). Außerdem weisen die Seitenwände 42 jeweils eine
Verdickung 50 auf, welche einen Rand 52 der jeweiligen Scharnieröffnung 48 bildet,
wobei der Rand 52 der jeweiligen Scharnieröffnung 48 zumindest in seinem unteren Bereich
eine abgerundete Querschnittsform aufweist.
[0067] Die zeichnungsgemäß linke Deckenklappe 12 ist an der zeichnungsgemäß linken Scharnieröffnung
48 schwenkbar gelagert. Entsprechend ist die zeichnungsgemäß rechte Deckenklappe 12
an der zeichnungsgemäß rechten Scharnieröffnung 48 schwenkbar gelagert. Beide Deckenklappen
12 sind mit ihrem jeweiligen Hakenabschnitt 28 an der unteren Kante der jeweiligen
Scharnieröffnung 48 eingehakt.
[0068] Dadurch, dass die Deckenklappen 12 an den Scharnieröffnungen 48 schwenkbar gelagert
sind, wird eine platzsparende schwenkbare Lagerung der Deckenklappen 12 realisiert.
[0069] Die untere Kante der jeweiligen Scharnieröffnung 48 bildet für die an ihr gelagerte
Deckenklappe 12 eine Rotationsachse aus, um welche die Deckenklappe 12 rotierbar ist.
Im vorliegenden Fall sind die Rotationsachsen der beiden Deckenklappen 12 senkrecht
zur Zeichenebene ausgerichtet.
[0070] Ferner weist die Trägervorrichtung 10 an jeder der beiden Scharnieröffnungen 48,
insbesondere direkt oberhalb der jeweiligen Scharnieröffnung 48, einen Vorsprung 54
auf.
[0071] Weiterhin weist die Deckenbaueinheit 8 eine Abdeckeinheit 56 auf, welche die Trägervorrichtung
10 verdeckt. Die Abdeckeinheit 56 umfasst eine opake Abdeckplatte 58 sowie zwei von
der Abdeckplatte 58 abstehende Befestigungselemente 60, die einstückig mit der Abdeckplatte
58 ausgebildet sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Abdeckeinheit 56
aus Polycarbonat gefertigt. Gegebenenfalls kann die Abdeckeinheit 56 eine Lackierung
aufweisen.
[0072] Des Weiteren weisen die Befestigungselemente 60 jeweils an ihrem von der Abdeckplatte
58 entfernten Ende einen wellenförmig gebogenen Abschnitt 62 auf. Mit ihren wellenförmig
gebogenen Abschnitten 62 stellt die Abdeckeinheit 56 an den zuvor erwähnten Vorsprüngen
54 der Trägervorrichtung 10 jeweils eine Einrastverbindung her.
[0073] Im geschlossenen Zustand der jeweiligen Deckenklappe 12 bildet deren Außenwand 36
ein Element der Fahrgastraumdecke 16. Hierbei ist die entsprechende Außenwand 36 bündig
zur Abdeckplatte 58 sowie zu den übrigen Elementen der Fahrgastraumdecke 16 angeordnet.
[0074] Andere technische Einrichtungen, welche üblicherweise im Deckenzwischenraum 20 angeordnet
sind, sind einer besseren Übersichtlichkeit halber figürlich nicht dargestellt. Dies
sind z.B. Elemente eines Kühlsystems des Schienenfahrzeugs 2 sowie Befestigungselemente,
mit denen andere als die durch die Deckenbaueinheit 8 gebildeten Abschnitte der Fahrgastraumdecke
16 am Wagenkasten des Schienenfahrzeugs 2 befestigt sind.
[0075] Ebenso sind etwaige Gepäckablagen des Schienenfahrzeugs 2 einer besseren Übersichtlichkeit
halber figürlich nicht dargestellt.
[0076] FIG 2 zeigt einen Abschnitt der Deckenbaueinheit 8 aus FIG 1 in einer Seitenansicht.
[0077] Dargestellt ist ein Abschnitt derjenigen Seitenwand 42 der Deckenbaueinheit 8, die
in FIG 1 zeichnungsgemäß links angeordnet ist. Weiter ist ein Abschnitt desjenigen
Halteelements 24 dargestellt, das auf der Scharnieröffnung 48 dieser Seitenwand 42
gelagert ist und wie in FIG 1 nach unten hängt.
[0078] Ferner ist aus FIG 2 ersichtlich, dass die Scharnieröffnung 48 die Form eines abgerundeten
Rechtecks aufweist.
[0079] Die andere Seitenwand 42 der Deckenbaueinheit 8 ist identisch zu der dargestellten
Seitenwand ausgebildet.
[0080] Die Beschreibung des nachfolgenden Ausführungsbeispiels beschränkt sich primär auf
die Unterschiede zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel, auf das bezüglich gleichbleibender
Merkmale und Funktionen verwiesen wird. Nicht erwähnte Merkmale sind im nachfolgenden
Ausführungsbeispiel übernommen, ohne dass sie erneut beschrieben werden.
[0081] Werden in verschiedenen Figuren die gleichen Bezugszeichen verwendet, so bezeichnen
diese im Wesentlichen gleiche bzw. einander entsprechende Elemente. Im Wesentlichen
gleiche bzw. einander entsprechende Elemente können aus Gründen der Zweckmäßigkeit
aber auch mit unterschiedlichen Bezugszeichen bezeichnet sein.
[0082] FIG 3 zeigt einen Abschnitt eines weiteren Schienenfahrzeugs 64 in einer Schnittdarstellung,
wobei ein oberer Bereich des Schienenfahrzeugs 64 dargestellt ist.
[0083] Auch dieses Schienenfahrzeug 64 weist eine Deckenbaueinheit 66 auf. Diese Deckenbaueinheit
66 unterscheidet sich von der Deckenbaueinheit 8 aus FIG 1 unter anderem in der Ausgestaltung
ihrer Abdeckeinheit 56.
[0084] Bei der Abdeckeinheit 56 des vorliegenden Ausführungsbeispiels besteht die Abdeckplatte
58 aus opakem Glas. Ferner sind die Befestigungselemente 60 der Abdeckeinheit 56 nicht
einstückig mit der Abdeckplatte 58 ausgebildet.
[0085] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Befestigungselementen
60 um umgeformte, lackierte Bleche, die abschnittweise an die Abdeckplatte 58 geklebt
sind.
[0086] Ferner ist die Abdeckeinheit 56 mit ihren Befestigungselementen 60 nicht über Einrastverbindungen
an der Trägervorrichtung 10 der Deckenbaueinheit 66 befestigt, sondern mittels Schraubverbindungen
68, insbesondere mithilfe von Blindnietmuttern und Schrauben.
[0087] Für diese Schraubverbindungen 68 weist die Trägervorrichtung 10 in jeder ihrer Seitenwände
42 eine schlitzförmige Befestigungsöffnung 70 auf (vgl. FIG 4), wobei die Befestigungsöffnungen
70 in eine zur Zeichenebene senkrechte Richtung versetzt zueinander angeordnet sind,
sodass in FIG 3 nur eine der Schraubverbindungen 68 erkennbar ist.
[0088] Auch im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist jede der beiden Seitenwände 42 der
Trägervorrichtung 10 eine Scharnieröffnung 48 auf, an welcher jeweils eine der beiden
Deckenklappen 12 der Deckenbaueinheit 66 schwenkbar gelagert ist. In FIG 3 ist jedoch
nur eine der Scharnieröffnungen 48 erkennbar, da auch die Scharnieröffnungen 48 in
eine zur Zeichenebene senkrechte Richtung versetzt zueinander angeordnet sind.
[0089] FIG 4 zeigt einen Abschnitt einer der beiden Seitenwände 42 der Trägervorrichtung
10 aus FIG 3 in einer Seitenansicht.
[0090] In FIG 4 ist die zuvor erwähnte schlitzförmige Befestigungsöffnung 70 der dargestellten
Seitenwand 42 erkennbar, wobei die Seitenwand 42 ohne eine in die Befestigungsöffnung
70 eingesetzte Schraube abgebildet ist.
[0091] FIG 5 zeigt die Abdeckeinheit 56 der Deckenbaueinheit 66 aus FIG 3 in einer Seitenansicht,
wobei neben der Abdeckplatte 58 auch die Befestigungselemente 60 der Abdeckeinheit
56 erkennbar sind.
[0092] Aus FIG 5 ist ersichtlich, dass die Befestigungselemente 60 jeweils einen U-förmigen
Umfassungsabschnitt 72 aufweisen, welcher die Abdeckplatte 58 an deren Rand umfasst.
Die Befestigungselemente 60 sind an ihren Umfassungsabschnitten 72 an die Abdeckplatte
58 geklebt.
[0093] Ferner umfassen die Befestigungselemente 60 jeweils einen Verbindungsabschnitt 74
mit einem gebogenen Bereich, der eine Schulter 76 aufweist. Der Verbindungsabschnitt
74 des zeichnungsgemäß linken Befestigungselements 60 ist in eine zur Zeichenebene
senkrechte Richtung versetzt zum Verbindungsabschnitt 74 des zeichnungsgemäß rechten
Befestigungselements 60 angeordnet.
[0094] Im montierten Zustand der Abdeckeinheit 56 ruht die jeweilige Schulter 76 auf einer
Verdickung 50 einer der beiden Seitenwände 42 der Trägervorrichtung 10 (vgl. FIG 3).
Zudem sind die Befestigungselemente 66 an ihren Verbindungsabschnitten 74 an die Trägervorrichtung
10 geschraubt.
[0095] Außerdem umfassen die Befestigungselemente 60 mehrere ebene Schutzabschnitte 78,
die neben dem jeweiligen Verbindungsabschnitt 74 angeordnet sind. Die Schutzabschnitte
78 sind einstückig mit dem U-förmigen Umfassungsabschnitt 72 sowie mit dem Verbindungsabschnitt
74 des jeweiligen Befestigungselements 60 ausgebildet.
[0096] FIG 6 zeigt einen Abschnitt der Abdeckeinheit 56 aus FIG 5 in einer anderen Seitenansicht,
wobei exemplarisch eines der Befestigungselemente 60 der Abdeckeinheit 56 dargestellt
ist. Neben dem U-förmigen Umfassungsabschnitt 72 und den Schutzabschnitten 78 ist
in FIG 6 auch der Verbindungsabschnitt 74 des dargestellten Befestigungselements 60
erkennbar.
[0097] Aus FIG 6 ist ersichtlich, dass der Verbindungsabschnitt 74 eine kreisförmige Befestigungsöffnung
80 aufweist, durch welche eine Schraube geführt werden kann.
[0098] Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugten Ausführungsbeispiele näher illustriert
und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele
eingeschränkt und andere Variationen können hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang
der beiliegenden Ansprüche zu verlassen.
1. Deckenbaueinheit (8, 66) für ein Fahrzeug (2, 64), welche eine schwenkbar gelagerte
Deckenklappe (12) zur Abdeckung einer Deckenöffnung (22) sowie eine Trägervorrichtung
(10) zum Halten eines oder mehrerer elektrischer Bauteile (44, 46) umfasst, wobei
die Trägervorrichtung (10) eine Seitenwand (42) mit einer Scharnieröffnung (48) aufweist,
an welcher Scharnieröffnung (48) die Deckenklappe (12) schwenkbar gelagert ist, wobei
die Deckenklappe (12) ein Halteelement (24) umfasst, welches einen Hakenabschnitt
(28) mit einer hakenförmig gebogenen Form aufweist, wobei das Halteelement (24) mit
seinem Hakenabschnitt (28) an einem Rand (52) der Scharnieröffnung (48) eingehakt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (52) der Scharnieröffnung (48) zumindest abschnittsweise eine abgerundete
Querschnittsform hat, wobei ein Abschnitt des Rands (52) eine Rotationsachse bildet,
um welche die Deckenklappe (12) rotierbar ist und die Seitenwand (42) eine Verdickung
(50) aufweist, welche den Rand (52) der Scharnieröffnung (48) bildet.
2. Deckenbaueinheit (8, 66) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägervorrichtung (10) ein Leuchtmittelträger ist, an welchem mindestens ein
Leuchtmittel (44) befestigt ist.
3. Deckenbaueinheit (8, 66) nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (24) der Deckenklappe (12) einen Befestigungsabschnitt (26) sowie
einen senkrecht zum Befestigungsabschnitt (26) angeordneten Zwischenabschnitt (30)
umfasst, wobei der Zwischenabschnitt (30) einen Ends in den Befestigungsabschnitt
(26) und anderen Ends in den Hakenabschnitt (28) übergeht.
4. Deckenbaueinheit (8, 66) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenklappe (12) eine Wandungseinheit (32) aufweist, welche an dem Befestigungsabschnitt
(26) des Halteelements (24) befestigt ist.
5. Deckenbaueinheit (8, 66) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trägervorrichtung (10) eine Basiswand (40) aufweist, an welcher mindestens ein
Leuchtmittel (44) und/oder mindestens eine Fahrgastinformationssystem-Vorrichtung
(46) befestigt ist, wobei die Seitenwand (42), welche die Scharnieröffnung (48) aufweist,
senkrecht zu der Basiswand (40) angeordnet ist.
6. Deckenbaueinheit (8, 66) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnieröffnung (48) die Form eines abgerundeten Rechtecks aufweist.
7. Deckenbaueinheit (8, 66) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trägervorrichtung (10) als Strangpressprofil ausgebildet ist.
8. Deckenbaueinheit (8, 66) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Abdeckeinheit (56) zur Abdeckung der Trägervorrichtung (10), welche eine opake
Abdeckplatte (58) und mindestens ein Befestigungselement (60) umfasst, wobei die Abdeckeinheit
(56) mit ihrem Befestigungselement (60) an der Trägervorrichtung (10) befestigt ist.
9. Fahrzeug (2, 64), insbesondere Schienenfahrzeug, mit einer Deckenbaueinheit (8, 66)
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
10. Fahrzeug (2, 64) nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch ein Wagenkastendach (4), wobei die Trägervorrichtung (10) der Deckenbaueinheit (8,
66) am Wagenkastendach (4) befestigt ist.
11. Fahrzeug (2, 64) nach Anspruch 9 oder 10,
gekennzeichnet durch eine Fahrgastraumdecke (16), wobei die Deckenklappe (12) der Deckenbaueinheit (8,
66) einen Abschnitt der Fahrgastraumdecke (16) bildet.
1. Ceiling module (8, 66) for a vehicle (2, 64) which comprises a pivotably supported
ceiling flap (12) for covering a ceiling opening (22) and a carrier device (10) for
retaining one or more electrical components (44, 46), wherein the carrier device (10)
has a side wall (42) having a hinge opening (48), on which hinge opening (48) the
ceiling flap (12) is pivotably supported, wherein the ceiling flap (12) comprises
a retention element (24) which has a hook portion (28) with a shape which is bent
in a hook-like manner, wherein the retention element (24) is hooked with the hook
portion (28) thereof on an edge (52) of the hinge opening (48),
characterized in that the edge (52) of the hinge opening (48) at least partially has a rounded cross-sectional
shape, wherein a portion of the edge (52) forms a rotation axis about which the ceiling
flap (12) can be rotated, and the side wall (42) has a thickened portion (50) which
forms the edge (52) of the hinge opening (48).
2. Ceiling module (8, 66) according to Claim 1, characterized in that the carrier device (10) is an illumination means carrier to which at least one illumination
means (44) is secured.
3. Ceiling module (8, 66) according to either of Claims 1 and 2,
characterized in that the retention element (24) of the ceiling flap (12) comprises a securing portion
(26) and an intermediate portion (30) which is arranged perpendicularly to the securing
portion (26), wherein the intermediate portion (30) merges at one end into the securing
portion (26) and at the other end into the hook portion (28).
4. Ceiling module (8, 66) according to Claim 3, characterized in that the ceiling flap (12) has a wall unit (32) which is secured to the securing portion
(26) of the retention element (24).
5. Ceiling module (8, 66) according to one of the preceding claims,
characterized in that the carrier device (10) has a base wall (40), to which at least one illumination
means (44) and/or at least one passenger information system device (46) is/are secured,
wherein the side wall (42) which has the hinge opening (48) is arranged perpendicularly
to the base wall (40).
6. Ceiling module (8, 66) according to one of the preceding claims,
characterized in that the hinge opening (48) is in the form of a rounded rectangle.
7. Ceiling module (8, 66) according to one of the preceding claims,
characterized in that the carrier device (10) is constructed as an extruded profile.
8. Ceiling module (8, 66) according to one of the preceding claims,
characterized by a covering unit (56) for covering the carrier device (10), which comprises an opaque
covering plate (58) and at least one securing element (60), wherein the covering unit
(56) is secured with the securing element (60) thereof to the carrier device (10).
9. Vehicle (2, 64), in particular rail vehicle, having a ceiling module (8, 66) according
to one of the preceding claims.
10. Vehicle (2, 64) according to Claim 9,
characterized by a railcar body roof (4), wherein the carrier device (10) of the ceiling module (8,
66) is secured to the railcar body roof (4).
11. Vehicle (2, 64) according to Claim 9 or 10,
characterized by a passenger space ceiling (16), wherein the ceiling flap (12) of the ceiling module
(8, 66) forms a portion of the passenger space ceiling (16).
1. Unité (8, 66) de construction de plafond d'un véhicule (2, 64), qui comprend un volet
(12) de plafond monté pivotant pour recouvrir une ouverture (22) de plafond, ainsi
qu'un dispositif (10) de support pour le maintien d'une ou plusieurs pièces (44, 46)
électriques, le dispositif (10) de support ayant une paroi (42) latérale ayant une
ouverture (48) de charnière, à laquelle ouverture (48) de charnière le volet (12)
de plafond est monté pivotant, dans laquelle le volet (42) de plafond comprend un
élément (24) de maintien, qui a une partie (28) en crochet ayant une forme incurvée
en crochet, dans laquelle l'élément (24) de maintien est par sa partie (28) en crochet
accroché à un bord (52) de l'ouverture (58) de charnière,
caractérisé en ce que
le bord (52) de l'ouverture (48) de charnière a au moins par endroit une forme de
section transversale arrondie, une partie du bord (52) formant un axe de rotation
autour duquel le volet (12) de plafond peut tourner et la paroi (42) latérale a un
épaississement (50), qui forme le bord (52) de l'ouverture (48) de la charnière.
2. Unité (8, 66) de construction de plafond suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif (10) de support est un support de moyen d'éclairage, auquel est fixé
au moins un moyen (44) d'éclairage.
3. Unité (8, 66) de construction de plafond suivant l'une quelconque des revendications
1 à 2,
caractérisé en ce que
l'élément (24) de maintien du volet (12) de plafond comprend une partie (26) de fixation
ainsi qu'une partie (30) intermédiaire disposée perpendiculairement à la partie (26)
de fixation, la partie (30) intermédiaire se transformant à une extrémité en la partie
(26)de fixation et à l'autre extrémité en la partie (28) en crochet.
4. Unité (8, 66) de construction de plafond suivant la revendication 3,
caractérisé en ce que
le volet (12) de plafond a une unité (32) de paroi, qui est fixée à la partie (26)
de fixation de l'élément (24) de maintien.
5. Unité (8, 66) de construction de plafond suivant l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif (10) de support a une paroi (40) de base, à laquelle est fixé au moins
un moyen (44) d'éclairage et/ou au moins un dispositif (46) de système d'information
de passager, la paroi (42) latérale, qui a l'ouverture (48) de la charnière, étant
disposée perpendiculairement à la paroi (40) de base.
6. Unité (8, 66) de construction de plafond suivant l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
l'ouverture (48) de la charnière a la forme d'un rectangle arrondi.
7. Unité (8, 66) de construction de plafond suivant l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif (10) de support est constitué sous la forme d'un profilé filé à la presse.
8. Unité (8, 66) de construction de plafond suivant l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé par une unité (56) de recouvrement pour le recouvrement du dispositif (10) de support,
qui comprend une plaque (58) opaque de recouvrement et au moins un élément (60) de
fixation, l'unité (56) de recouvrement étant fixée par son élément (60) de fixation
au dispositif (10) de support.
9. Véhicule (2, 64), notamment véhicule ferroviaire, ayant une unité (8, 66) de construction
de plafond suivant l'une quelconque des revendications précédentes.
10. Véhicule (2, 64) suivant la revendication 9,
caractérisé par un toit (4) de caisse, le dispositif (10) de support de l'unité (8, 66) de construction
de plafond étant fixé au toit (4) de la caisse.
11. Véhicule (2, 64) suivant l'une quelconque des revendications 9 ou 10,
caractérisé par un recouvrement (16) de l'espace réservé aux passagers, le volet (12) de plafond
de l'unité (8, 66) de construction de plafond formant une partie du recouvrement (16)
de l'espace réservé aux passagers.