[0001] Die Erfindung betrifft ein Lackierbecher-Lagerungssystem zur Lagerung wenigstens
eines wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Beispielsweise werden zum Lackieren von Fahrzeugen, insbesondere von deren Karosserieteilen,
Lacke oder Farben insbesondere auf Wasserbasis für Spritzpistolen benutzt, die, nachdem
sie entsprechend der jeweiligen Farbe des zu lackierenden Kraftfahrzeugs gemischt
worden sind, im Regelfall nicht vollständig aufgebraucht werden. Da solche Lacke oder
Farben jedoch relativ teuer sind und auch aus Umweltschutzgründen ist eine Lagerung
des verbliebenen Rests des Lacks oder der Farbe wünschenswert, um ihn oder sie nochmals
zum Lackieren verwenden zu können.
[0003] Ein Lackierbecher-Lagerungssystem wird in der gattungsbildenden
US 2005/0076832 A1 beschrieben. Dort ist in Fig. 3 zwar ein Becherregal zur Lagerung von Farbbechern
gezeigt. Jedoch sind die im Becherregal gelagerten Farbbecher leer und werden zum
Befüllen mit Farbe aus dem Becherregal geholt. Weiterhin sind die im Becherregal gelagerten
Farbbecher auch nicht zur Verwendung in einer Spritzpistole vorgesehen, sondern in
einer stationären Lackiermaschine. In der ebenfalls gattungsbildenden
DE 20 2013 101 550 U1 sind rohrförmige Spender für gestapelte Komponenten von Lackierbechern vorgesehen,
nämlich für Becherbehälter, gestapelt mit dem Boden voraus, für Becherdeckel, für
oben offene Standard-Fließbecher und für runde Flachssiebe. Die Becherbehälter werden
dort daher mit dem Boden voraus in den Spendern gestapelt. Solche Spender eignen sich
aber nicht für eine Lagerung von wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechern.
Die ebenfalls gattungsbildende
EP 2 110 179 A1 offenbart ein Farbbeschichtungssystem, bei welchem leere Lack-Kartuschen zum Befüllen
mit Lack an einer Befüll-Station gehalten sind.
US 9,155,385B2 offenbart eine Anzeigevorrichtung, die so konfiguriert ist, dass sie an eine Struktur,
wie z. B. eine Wand, gekoppelt werden kann. Die Anzeigevorrichtung umfasst ein Anzeigemodul
mit einer Grundplatte.
[0004] Das Anzeigemodul umfasst eine Reihe von Behältern, die sich von der Grundplatte aus
erstrecken und zur Aufnahme von Sprühdosen ausgebildet sind.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht dann darin, ein Lackierbecher-Lagerungssystem zur
Lagerung wenigstens eines wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers zu
schaffen, welches möglichst günstig und umweltfreundlich ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0007] Die Erfindung basiert auf der Idee, dass die Farbe oder der Lack, die oder der sich
beispielsweise als nicht aufgebrauchter Rest noch in dem Lackierbecher befindet zusammen
mit dem Lackierbecher in einem Lackierbecherregal in einer Lagerungslage gelagert
wird, in welcher ein rohrförmiger Auslassstutzen des Deckels nach unten weist, mit
welchem der Lackierbecher in der Spritzpistole zerstörungsfrei lösbar befestigbar
ist. Denn ein üblicherweise für eine lösbare Befestigung an Spritzpistolen verwendeter
Lackierbecher weist einen becherförmigen Grundkörper auf, der durch einen Deckel mit
dem eine zentrale Öffnung aufweisenden Auslass, z.B. in Form eines rohrförmigen Auslassstutzens
verschließbar ist, wobei der Auslass des Deckels ausgebildet ist, um in eine Aufnahmeöffnung
der Spritzpistole eingesetzt zu werden und um einem (einer) in dem Lackierbecher aufgenommenen
Lack oder Farbe einen Durchfluss durch die zentrale Öffnung des Auslasses in die Spritzpistole
zu ermöglichen. In einer Gebrauchslage des Lackierbechers an der Spritzpistole weist
der Auslass folglich nach unten, d.h. zum Boden hin bzw. in Richtung der Schwerkraft.
Zwischen dem Deckel und dem becherförmigen Grundkörper ist in der Regel noch ein Sieb
gehalten, welches der Lack oder die Farbe passieren muss, um aus dem becherförmigen
Grundkörper in den Auslass und von dort in die Spritzpistole fließen zu können.
[0008] Da eine Lagerung eines noch mit einem Rest an Farbe oder Lack befüllten Lackierbechers
in der Gebrauchslage wegen der nicht vorhandenen Standfestigkeit des meist als rohrförmiger
Auslassstutzen ausgebildeten Auslasses auf ebenen Untergründen ohne weitere Maßnahmen
nicht möglich ist, wurden in der Vergangenheit solche Lackierbecher nach dem Gebrauch
von der Spritzpistole gelöst und oft in einer gegenüber der Gebrauchslage um 180 Grad
umgedrehten Lage gelagert, in welcher der Lackierbecher mit dem Boden des becherförmigen
Grundkörpers auf den ebenen Untergrund gestellt und dann der Auslass nicht mehr nach
unten sondern nach oben, d.h. entgegen der Schwerkraftrichtung weist und sich dann
das Sieb nicht mehr unterhalb des Farb- oder Lackspiegels befindet. Bei Lufteintritt
in den Lackierbecher wird aber das in dem Deckel integrierte Sieb nach kürzester Zeit
unbrauchbar und muss bei Weiter- oder Wiederverwendung der Farbe oder des Lacks zusammen
mit dem Deckel ausgetauscht werden. Meist wurde dann die Farbe oder der Lack in einen
neuen Lackierbecher umgefüllt, wobei der ursprünglich verwendete Lackierbecher zusammen
mit dem Deckel und dem Sieb entsorgt wurde. Dies ist jedoch im Hinblick auf Kosten
und Umweltverträglichkeit negativ zu bewerten.
[0009] Erfindungsgemäß wird daher Lackierbecher-Lagerungssystem zur Lagerung wenigstens
eines Lackierbechers vorgeschlagen, beinhaltend:
- a) Wenigstens ein Lackierbecherregal,
- b) wenigstens einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbecher, welcher
an einer Spritzpistole zerstörungsfrei lösbar befestigbar ist, um den Lack in die
Spritzpistole einzuführen und welcher wieder von der Spritzpistole zerstörungsfrei
gelöst werden kann, wobei
- c) der wenigstens eine Lackierbecher einen becherförmigen Grundkörper beinhaltet,
der durch einen Deckel mit einem eine zentrale Öffnung aufweisenden Auslass verschließbar
ist, und der Auslass des Deckels ausgebildet ist, um in eine Aufnahmeöffnung der Spritzpistole
eingesetzt zu werden und um dem in dem Lackierbecher aufgenommenen Lack einen Durchfluss
durch die zentrale Öffnung zu ermöglichen, wobei
- d) das wenigstens eine Lackierbecherregal ausgebildet ist zur Lagerung des wenigstens
einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers in einer Lagerungslage
und der wenigstens eine Lackierbecher durch das wenigstens eine Lackierbecherregal
in der Lagerungslage gehalten ist, in welcher der Auslass des Deckels nach unten weist,
und wobei
- e) das Lackierbecherregal wenigstens einen Regalboden mit wenigstens einer Aufnahme
für den wenigstens einen Lackierbecher derart aufweist, dass der wenigstens eine Lackierbecher
mittels der Aufnahme an dem wenigstens einen Regalboden in der Lagerungslage gehalten
werden kann, und wobei
- f) die wenigstens eine Aufnahme an die Form des wenigstens einen Lackierbechers angepasst
ist, dessen Deckel einen zylindrischen, parallel zur einer Mittelachse des Lackierbechers
verlaufenden Ringflächenabschnitt aufweist, welcher in Richtung der Mittelachse gesehen
einerseits durch einen insbesondere kegelförmigen Außenflächenabschnitt des Deckels
und andererseits durch einen radial vorstehenden und umlaufenden Kragen des Deckels
begrenzt wird, an welchem ein erster Teil einer Verschraubung ausgebildet ist, deren
zweiter Teil an dem becherförmigen Grundkörper ausgebildet ist, wobei in Richtung
der Mittelachse gesehen sich der insbesondere kegelförmige Außenflächenabschnitt zwischen
dem Ringflächenabschnitt und dem Auslass erstreckt und sich insbesondere zum Auslass
hin verjüngt, und wobei zwischen dem Deckel und dem becherförmigen Grundkörper wenigstens
ein Siebelement für den Lack oder die Farbe gehalten ist.
[0010] Dann kann der Lackierbecher als Verbrauchsbehälter in dem Lackierbecherregal im Wesentlichen
in seiner Gebrauchslage, nämlich mit dem Auslass des Deckels nach unten (im Wesentlichen
in Richtung der Schwerkraft) weisend gelagert werden, wodurch der Rest an Farbe oder
Lack das Sieb weiterhin benetzen und an dem Sieb anhaftende Farbe dadurch nicht eintrocknen
kann. Bei der Lagerung des wenigstens einen Lackierbechers in dem Lackierbecherregal
wird insbesondere die zentrale Öffnung des Auslasses durch ein Verschlussmittel, beispielsweise
durch einen aufgeschraubten Verschlussdeckel verschlossen, damit der Rest an Farbe
oder Lack nicht aus dem Lackierbecher auslaufen kann.
[0011] Unter einem Lackierbecher im Sinne der Erfindung soll jeglicher Becher verstanden
werden, welcher in der Lage ist, einen Lack oder eine Farbe aufzunehmen und welcher
insbesondere an einer Spritzpistole zerstörungsfrei lösbar befestigt werden kann,
um den Lack oder die Farbe in die Spritzpistole einzuführen und wieder von der Spritzpistole
zerstörungsfrei gelöst werden kann.
[0012] Die Erfindung bietet daher den Vorteil, dass die Lackierbecher nach Ihrem Gebrauch
mitsamt dem in ihnen befindlichen Rest an Farbe oder Lack in dem Lackierbecherregal
an den Aufnahme des Regalbodens oder der Regalböden in der Lagerungslage gelagert
werden, in welcher jeweils der Auslass des Deckels nach unten weist und dann gewährleistet
ist, dass der wenigstens eine Lackierbecher mit dem Rest an Farbe oder Lack für einen
weiteren Lackiervorgang ohne weiteres wiederverwendet werden kann, was sich günstig
auf die Kosten und die Umweltbilanz auswirkt.
[0013] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der Beschreibung
wiedergegeben, insbesondere in Verbindung mit den Zeichnungen.
[0014] Gemäß einer Weiterbildung kann die Anpassung der wenigstens einen Aufnahme an einen
solchen Lackierbecher dadurch realisiert sein, dass die wenigstens eine Aufnahme als
runde Bohrung in dem wenigstens einen Regalboden ausgestaltet ist.
[0015] Insbesondere kann der Innendurchmesser der runden Bohrung im Wesentlichen dem Außendurchmesser
des zylindrischen Ringflächenabschnitts des Deckels entsprechen, derart, dass der
Lackierbecher mit dem zylindrischen Ringflächenabschnitt des Deckels in die runde
Bohrung eingeführt werden kann bis der radial vorstehende Kragen des Deckels einen
Bohrungsrand der Bohrung des Regalbodens kontaktiert und der Lackierbecher dann in
der Bohrung in der Lagerungslage formschlüssig gehalten ist. Mit anderen Worten steht
dann der wenigstens eine Lackierbecher mit dem umlaufenden Kragen des Deckels auf
dem Bohrungsrand der runden Bohrung auf.
[0016] Dabei kann diese bevorzugte formschlüssige Aufnahme des Lackierbechers in der runden
Bohrung die einzige formschlüssige Aufnahme oder auch eine zusätzliche formschlüssige
Aufnahme darstellen, wie später noch erläutert wird.
[0017] Folglich passt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung die Aufnahme an dem
Regalboden an die vorhandene Geometrie üblicher Lackierbecher an, um den Lackierbecher
an der Aufnahme in der Lagerungslage halten zu können, ohne dass Veränderungen an
dem Lackierbecher vorgenommen werden müssten. Zudem sind solche runden Bohrungen in
einem Regalboden sehr günstig herstellbar.
[0018] Zusätzlich oder alternativ kann auf, in oder unter dem wenigstens einen Regalboden
wenigstens ein Halteelement angeordnet ist, durch welches der Lackierbecher in der
Lagerungslage gehalten werden kann. Dabei kann die Innenkontur des wenigstens einen
Halteelements an die Außenkontur des wenigstens einen Lackierbechers angepasst sein.
Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass das wenigstens eine Halteelement
einen auf, in oder unter dem wenigstens einen Regalboden angeordneten Ring umfasst,
der einen derartigen Innendurchmesser aufweist, dass der Lackierbecher wenigstens
teilweise (von oben) in den Ring eingesetzt werden und dadurch die Lagerungslage einnehmen
kann.
[0019] Insbesondere kann der Ring einen Innendurchmesser aufweisen, welcher einem Außendurchmesser
der Mehrzahl an Außendurchmessern entspricht, welcher der kegelförmige Außenflächenabschnitt
des Deckels in Richtung der Mittelachse gesehen aufweist. Der Ring kann zusätzlich
an seinem Rand komplementär konisch oder kegelig in Bezug zu dem kegelförmigen Außenflächenabschnitt
des Deckels ausgebildet sein, um einen kippsicheren Formschluss zwischen dem kegelförmigen
Außenflächenabschnitt des Deckels und dem Ring bzw. dem Regalboden zu gewährleisten.
Der Lackierbecher ist dann beispielsweise ausschließlich über mit dem Ring zusammenwirkenden
kegelförmigen Außenflächenabschnitt des Deckels an dem Regalboden gehalten. Alternativ
könnte auch zusätzlich die bereits oben beschriebene formschlüssige Aufnahme des Lackierbechers
über den zylindrischen Ringflächenabschnitt und den radial vorstehenden Kragen des
Deckels in der runden Bohrung vorgesehen sein.
[0020] Besonders bevorzugt ist das Lackierbecherregal als Stand- oder Säulenregal ausgebildet,
mit mehreren, von einer zentralen Säule getragenen Regalböden, die in Etagen übereinander
angeordnet sind, wobei die zentrale Säule senkrecht von einem Traggestell nach oben
weg ragt. Das Traggestell bildet dann insbesondere ein Fußteil des Stand- oder Säulenregals
aus.
[0021] Der Vorteil eines solchen Stand- oder Säulenregals liegt darin, dass die Regalböden
von allen Seiten her zugänglich sind, um Lackierbecher auf oder in den Regalböden
zu lagern bzw. diese zu entnehmen. Weiterhin können die mehreren Regalböden auch für
ein Ordnungsprinzip herangezogen werden, nach welchem beispielsweise an oder in einem
bestimmten Regalboden Lackierbecher enthaltend Farben oder Lacke mit einem bestimmten
Grundfarbton (z.B. rot, grün blau) oder Lackierbecher enthaltend Farben oder Lacke
für eine bestimmte Anwendung gelagert werden, beispielsweise Farbtöne, wie sie ausschließlich
für eine bestimmte Marke von Kraftfahrzeug oder ausschließlich für einen bestimmten
Typ einer Marke von Kraftfahrzeugen verwendet werden.
[0022] Gemäß einer Weiterbildung können die Regalböden (in der Draufsicht gesehen) eine
runde oder polygone Form aufweisen.
[0023] Eine besonders gute Übersichtlichkeit beim Einsetzen der Lackierbecher in das Stand-
oder Säulenregal und auch bei deren Entnahme ergibt sich, wenn die Fläche der Regalböden
entlang der Säule gesehen von oben nach unten hin abnimmt.
[0024] Insbesondere können auch die Regalböden jeweils einzeln oder in Gruppen gegenüber
der Säule drehbar angeordnet sein, um eine noch bessere Zugänglichkeit zu den dort
gelagerten Lackierbechern zu ermöglichen. Ebenso ist eine Ausführungsform vorteilhaft,
bei der die Regalböden jeweils einzeln verdrehbar gegenüber der Säule angeordnet sind,
um den jeweils gewünschten Lackierbecher leicht in das Blickfeld des Benutzers rücken
zu können.
[0025] Gemäß einer besonders einfach zu realisierenden Ausführungsform können die Regalböden
durch zentrale Gleitlager, die jeweils in einer zentralen Öffnung der Regalböden angeordnet
sind gegenüber der Säule gelagert sein. Diese Gleitlager können insbesondere Drehscheiben
aus Kunststoff umfassen, welche radial zwischen der Säule und den Öffnungen der Regalböden
angeordnet und axial gehalten sind. Alternativ können selbstverständlich auch Wälzlager
zur Lagerung der Regalböden an der Säule vorgesehen sein.
[0026] Alternativ könnte das Lackierbecherregal auch als Wandregal ausgebildet sein, welches
dann den wenigstens einen Regalboden umfasst. Unter einem Wandregal ist insbesondere
ein Regal zu verstehen, welches an einer Wand befestigt ist.
[0027] Weiterhin alternativ könnte der wenigstens eine Regalboden auch als Schrankboden
eines beispielsweise mit Schranktüren versehenen Schranks ausgebildet sein, welcher
dann das Lackierbecherregal darstellt.
[0028] Insgesamt erlaubt die Erfindung eine übersichtliche, nach Farben und Farbmischungen
sortierte Anordnung der Lackierbecher. Dadurch wird Kunststoffabfall eingespart, die
Übersicht bei der Farbsuche wird stark verbessert, so dass das Arbeiten mit verschiedenen
Farb- und Lackmischungen effizienter wird.
[0029] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die wenigstens eine Aufnahme
mit einem Sensor versehen sein, insbesondere einem piezoelektrischen Sensor, welcher
das Gewicht des wenigstens einen Lackierbechers erfasst.
[0030] Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass an dem Bohrungsrand der runden
Bohrung, auf welchem der wenigstens eine Lackierbecher mit dem umlaufenden Kragen
des Deckels aufsteht, ein solcher Sensor angeordnet ist, oder im Bereich des Rings,
in welchem der wenigstens Lackierbecher aufgenommen ist, ist ein entsprechender Sensor
angebracht.
[0031] Wenn Sensoren zur Gewichtserfassung vorhanden sind, lässt sich auch vorsehen, dass
jeder Sensor mit einer Sendeeinheit, insbesondere einem Transponder, verbunden ist,
und dass der jeweilige Transponder, die Information über das Gewicht des Behälters
oder Bechers, an eine zentrale Erfassungseinheit, insbesondere einen Computer, übermittelt.
Gleichzeitig lässt sich hierbei vorsehen, dass der Sensor auch andere Daten des wenigstens
einen Lackierbechers erfasst, die auf diesem beispielsweise in Form eines QR-Codes
oder eines Barcodes aufgebracht sind und von einem mit dem sensorverbundenen Lesegerät
ausgelesen werden.
[0032] In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform lässt sich vorsehen,
dass der Computer einen Monitor umfasst, auf dem Daten über die Lackierbecher anzeigbar
sind, insbesondere das jeweilige Gewicht der Lackierbecher.
[0033] Bei einem solchen Lackierbecher-Lagerungssystem kann der wenigstens eine, wenigstens
teilweise mit Lack oder Farbe befüllte Lackierbecher mit Daten versehen sein oder
Daten tragen, welche die Art und/oder den Farbton des Lacks oder der Farbe und/oder
das mit dem Lack zum Lackieren vorgesehene Objekt kennzeichnen.
[0034] Die Daten können beispielsweise durch eine Aufschrift, einen Aufdruck und/oder durch
einen QR-Code und/oder einen Barcode und/oder auch durch einen Transponder in oder
an dem wenigstens einen Lackierbecher realisiert sein. Durch einen die Daten tragenden
und an eine Empfangsstation übermittelnden Transponder ist es möglich, den Lackierbecher
automatisiert zu identifizieren und optional automatisiert in das Lackierbecherregal
einzusetzen und/oder den Lackierbecher automatisiert aus dem Lackierbecherregal zu
entnehmen.
[0035] Gemäß einer besonders zu bevorzugenden Anwendung kann der in dem wenigstens einen
Lackierbecher enthaltene Lack zum Lackieren von Land-, Luft- oder Wasser-Fahrzeugen
vorgesehen sein. Denkbar ist aber jegliche Anwendung von Lack oder Farbe, welcher
sich in dem wenigstens einen, durch das Lackierbecherregal gelagerten oder zur dortigen
Lagerung vorgesehene Lackierbecher befindet. Der wenigstens eine durch das Lackierbecherregal
gelagerte oder dort zur Lagerung vorgesehene Lackierbecher kann mit jeglicher Art
von Spritzpistole zusammenwirken, eine Beschränkung auf eine bestimmte Art von Spritzpistole
ist nicht vorgesehen.
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
[0036] Nachstehend wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lackierbecherregals in einer
isometrischen Ansicht,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf das Lackierbecherregal von Fig. 1,
- Fig. 3
- das Lackierbecherregal von Fig. 1 im Längsschnitt entlang einer Schnittlinie A -A,
- Fig. 4
- eine vergrößerte Schnittdarstellung des Details D aus Fig. 3,
- Fig. 5
- einen zur Lagerung in dem Lackierbecherregal gemäß Fig. 1 bis Fig.3 vorgesehenen Lackierbecher
in einer an einer Spritzpistole angeordneten Gebrauchslage, welche teilweise aufgeschnitten
dargestellt ist;
- Fig. 6
- den Lackierbecher von Fig. 4 in einer Lagerungslage in dem Lackierbecherregal gemäß
Fig. 1 bis Fig.3;
- Fig. 7
- den Lackierbecher von Fig. 4 in einer Lagerungslage in einem Lackierbecherregal gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
[0037] Ein Lackierbecherregal 1 (
Fig. 1 - Fig. 3) gemäß einer bevorzugten Ausführungsform als Säulenregal ausgebildet, umfasst eine
Säule 2, die auf einem Traggestell 3 aufgebaut ist und mit dem Traggestell 3 vorzugsweise
über eine Schraubverbindung verbunden ist.
[0038] Das Traggestell 3 umfasst beispielsweise H-förmig angeordnete Vierkantrohre 4, die
beispielsweise miteinander verschweißt sind. Die Säule 2 nimmt hier beispielsweise
eine Mehrzahl von Regalböden 5, 6, 7 auf, die in einem solchen Abstand zueinander
angeordnet sind, dass sie das Einbringen von in
Fig. 5 bis
Fig. 7 gezeigten Lackierbechern 15 in Aufnahmen 8 erlauben, die gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel als beispielsweise runde Bohrungen 8a ausgebildet sind. Die Regalböden
5, 6, 7 sind in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise jeweils sechseckig
ausgebildet, sie können jedoch auch eine runde, ovale oder beliebige polygone Form
haben. Die Bohrungen 8a sind in
Fig. 3 und in
Fig. 6 beispielsweise als zylindrische Öffnungen oder Ausnehmungen in den Regalböden 5,
6, 7 ausgebildet. Anstelle der Bohrungen 8a oder zusätzlich zu diesen lassen sich
die Aufnahmen 8 beispielsweise auch als insbesondere ringförmige Halteelemente 8b
gestalten, die fest mit dem jeweiligen Regalboden 5, 6, 7 verbunden oder einstückig
mit diesen ausgeführt sind, wie die Ausführungsform von
Fig. 7 zeigt.
[0039] Gemäß der in
Fig. 4 dargestellten Ausgestaltung des Bodenbereichs des Lackierbecherregals 1 ist an der
Unterseite der Säule 2, die in ihrem unteren Teil als Hohlrohr 20 ausgebildet ist,
ein stirnseitiger Stopfen 10 eingebracht. Dieser ist mit zwei Schrauben 11, 12 mit
einem der Rohre 4 verschraubt, das beispielsweise ebenfalls als Vierkant-Hohlrohr
ausgebildet ist.
[0040] Um zu gewährleisten, dass sich die Regalböden 5, 6 gegenüber der Säule 2 verdrehen
lassen, sind die Regalböden 5, 6 beispielsweise durch Gleit- oder Wälzlager 16, insbesondere
durch Kunststoffscheiben als Gleitlager oder Schrägkugellager als Wälzlager gegenüber
der Säule 2 um eine Mittelachse der Säule drehbar gelagert (
Fig. 3). Wie aus
Fig. 2 hervorgeht, nimmt die Fläche der Regalböden 5, 6, 7 entlang der Säule 2 gesehen bevorzugt
von oben nach unten hin ab.
[0041] Fig. 6 und
Fig. 7 zeigen jeweils einen Lackierbecher 15 in einer Lagerlage, wie er an einem Regalboden
5 der Regalböden 5, 6 und 7 formschlüssig gehalten ist. Die Lagerlage des Lackierbechers
15 entspricht im Wesentlichen einer Gebrauchslage des Lackierbechers 15 von
Fig. 5, wie er zum bestimmungsgemäßen Gebrauch an einer Spritzpistole 17 lösbar befestigt
ist.
[0042] Die Spritzpistole 17 von
Fig. 5 ist hier eine Farb- oder Lackspritzpistole mit einem an einen Zuführkanal 18 der
Spritzpistole 17 angeschlossenen Lackierbecher 15 gezeigt. Im Falle der hier verwendeten
Spritzpistole 2 wird die zu versprühende bzw. verspritzende Farbe mittels Druckluft
zerstäubt. Die Spritzpistole 17 weist hierzu einen Sprühkopf 19 mit einer mittigen
Farbdüse 21 und einem Luftdüsenring 7 auf. Des Weiteren umfasst die Spritzpistole
17 einen Pistolenkörper 23 mit einem Handgriff 24 und einen am Pistolenkörper 23 drehbar
gelagerten Betätigungshebel 25. Der Handgriff 24 ist mit einem Druckluftanschluss
26 versehen, an welchem eine nicht gezeigte Druckluftleitung zur Zuführung der Druckluft
angeschlossen werden kann. Die Spritzpistole 17 entspricht damit einer üblichen durchluftzerstäubenden
Spritzpistole 17. Die zu versprühende Substanz, hier insbesondere ein Lack, eine Farbe
oder ähnliches, wird über den Zuführkanal 18 der Farbdüse 21 zugeführt. Der Lackierbecher
15 mit der zu versprühenden Substanz weist einen Auslass 27 auf, der in den Zuführkanal
18 eingeführt ist. Aufgrund der Schwerkraftwirkung und eines durch die Druckluft im
Bereich der Farbdüse 21 erzeugten Unterdrucks wird die Substanz aus dem Lackierbecher
15 zur Farbdüse 21 gefördert. In der Gebrauchslage des Lackierbehälters 15 weist daher
der Auslass 27 in etwa nach unten, in Richtung der Schwerkraft.
[0043] In
Fig. 6 und in
Fig. 7 sind jeweils eine Schnittdarstellung eines Lackierbechers 15 gezeigt. Der Lackierbecher
15 umfasst einen becherförmigen Grundkörper 28, der durch einen Deckel 29 mit einem
eine zentrale Öffnung aufweisenden Auslass 27 verschließbar ist, der hier beispielsweise
als rohrförmiger Auslassstutzen ausgeführt ist. Die in dem Lackierbecherregal zu halternden
Lackierbecher 15 sind hinsichtlich ihrer Geometrie alle beispielsweise identisch ausgeführt
und entsprechen insofern handelsüblichen Lackierbechern 15.
[0044] Der Auslass 27 bzw. der rohrförmige Auslassstutzen des Deckels 29 ist ausgebildet
ist, um in eine Aufnahmeöffnung 30 der Spritzpistole 17 eingesetzt zu werden und um
einem in dem Lackierbecher aufgenommenen Lack einen Durchfluss durch die zentrale
Öffnung zu ermöglichen. Der Auslass 12 ist daher an dem Deckel 29 angeordnet ist.
Es handelt sich bei dem Lackierbecher 15 daher um einen sogenannten Upside-Down-Farbbehälter
der hier als Mehrwegbecher ausgebildet ist. Der becherförmige Grundkörper 28 weist
an seinem Boden ein in den Figuren nicht gezeigtes Belüftungsventil auf, welches erlaubt,
dass im Betrieb der Spritzpistole 17 zum Volumenausgleich der nach und nach abfließenden
Farbe Luft in den Lackierbecher 15 strömen kann.
[0045] Der Deckel 29 ist insbesondere dicht auf den becherförmigen Grundkörper 28 aufgeschraubt.
Der Deckel 29 mitsamt dem Auslass 27 ist beispielsweise als einstückiges Kunststoffbauteil
in einem Spritzgussverfahren hergestellt. Gleiches trifft beispielsweise auch für
den becherförmigen Grundkörper 28 zu. Im Inneren des Lackierbechers 15 und vorzugsweise
im Bereich einer Verschraubung des Deckels 29 mit dem becherförmigen Grundkörper 28
ist der Lackierbecher 15 beispielsweise mit einem Siebelement 33 versehen, durch welches
die zu versprühende Farbe hindurchtreten muss, bevor sie den Lackierbecher 15 verlässt
und in die Spitzpistole 2 einströmt.
[0046] Der Deckel 29 weist einen zylindrischen, parallel zur einer Mittelachse 34 des Lackierbechers
15 verlaufenden Ringflächenabschnitt 35 auf, welcher in Richtung der Mittelachse 34
gesehen einerseits durch einen hier beispielsweise kegelförmigen Außenflächenabschnitt
36 des Deckels 29 und andererseits durch einen radial vorstehenden und umlaufenden
Kragen 37 des Deckels 29 begrenzt wird, an welchem ein erster Teil der Verschraubung
32 ausgebildet ist, deren zweiter Teil an dem becherförmigen Grundkörper 28 ausgebildet
ist.
[0047] In Richtung der Mittelachse 34 gesehen erstreckt sich der insbesondere kegelförmige
Außenflächenabschnitt 36 zwischen dem Ringflächenabschnitt 35 und dem Auslass 27 und
verjüngt sich insbesondere zum Auslass 27 hin, der hier durch einen rohrförmigen Auslassstutzen
gebildet wird.
[0048] Die Aufnahmen 8 für die Lackierbecher 15 sind hier beispielsweise als runde Bohrungen
8a in den Regalböden 5, 6 und 7 ausgestaltet. Insbesondere entsprechen die Innendurchmesser
der runden Bohrungen 8a im Wesentlichen dem Außendurchmesser des zylindrischen Ringflächenabschnitte
35 der Deckel 29, derart, dass die Lackierbecher 15 jeweils mit dem zylindrischen
Ringflächenabschnitt 35 des Deckels 29 in die runde Bohrung 8a eingeführt werden bis
der radial vorstehende Kragen 37 des Deckels 29 einen Bohrungsrand der Bohrung 8a
des jeweiligen Regalbodens 5, 6, 7 kontaktiert und der Lackierbecher 15 dann in der
runden Bohrung 8a in der in
Fig. 6 gezeigten Lagerungslage formschlüssig gehalten ist, in welcher der Auslass 27 nach
unten weist. Mit anderen Worten stehen dann die Lackierbecher 15 aufgrund ihrer Schwerkraft
jeweils mit den umlaufenden Krägen 37 der Deckels 29 auf den Bohrungsrändern der runden
Bohrungen 8a in den Regalböden 5, 6, 7 auf und sind radial durch die Ringflächenabschnitte
35 in den runden Bohrungen 8a gehalten, wie in
Fig. 6 gezeigt ist.
[0049] Es ist dabei klar, dass in dem Lackierbecherregal 1 je Regalboden 5, 6, 7 mehrere
runde Bohrungen 8a ausgebildet sein können, um mehrere Lackierbecher 15 in der Lagerungslage
aufnehmen zu können (
Fig. 1).
[0050] Zusätzlich oder alternativ können hier beispielsweise auf den Regalböden 5, 6, 7
Halteelemente 8b als Aufnahmen 8 angeordnet ist, durch welches die Lackierbecher 15
in der Lagerungslage gehalten werden, wie bei der Ausführungsform von
Fig. 7 gezeigt ist. Dabei ist die Innenkontur der Haiteelemente an wenigstens einen Abschnitt
der Außenkontur der Lackierbecher 15 angepasst.
[0051] Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass das die Halteelemente 8b jeweils
einen auf einem Regalboden 5, 6, 7 angeordneten Ring 38 umfassen, der einen derartigen
Innendurchmesser aufweist, dass ein Lackierbecher 15 von oben in den Ring 38 eingesetzt
werden und dadurch die Lagerungstage einnehmen kann, wie anhand von
Fig. 7 leicht vorstellbar ist. In der Lagerungslage des Lackierbechers 15 in dem Ring 38
kann dann zwischen einem freien Ende des Auslasses 27 und dem betreffenden Regalboden
5 noch ein lichter Spalt vorhanden sein, so dass das freie Ende des Auslasses 27 den
Regalboden 5 nicht berührt, wie in
Fig. 7 gezeigt ist. Alternativ kann in der Lagerungslage des Lackierbechers 15 auch das
freie Ende des Auslasses 27 auch den Regalboden 5 kontaktieren oder berühren, so dass
durch diesen Kontakt neben dem Kontakt an dem Ring 38 ein weiterer Aufstand des Lackierbechers
15 auf dem Regalboden 5 gegeben ist.
[0052] Insbesondere kann der Ring 38 einen Innendurchmesser aufweisen, welcher einem Außendurchmesser
der Mehrzahl an Außendurchmessern entspricht, welcher der kegelförmige Außenflächenabschnitt
36 des Deckels 29 in Richtung der Mittelachse 34 gesehen aufweist. Der Ring 38 kann
zusätzlich an seinem Rand 39 komplementär konisch oder kegelig in Bezug zu dem kegelförmigen
Außenflächenabschnitt 36 des Deckels 29 ausgebildet sein, um einen kippsicheren Formschluss
zwischen dem kegelförmigen Außenflächenabschnitt 36 des Deckels 29 und dem Ring 38
bzw. dem Regalboden 5, 6, 7 zu gewährleisten. Die Lackierbecher 15 sind dann beispielsweise
ausschließlich über die mit den Ringen 38 zusammenwirkenden kegelförmigen Außenflächenabschnitte
36 der Deckel 29 an dem jeweiligen Regalboden 5, 6, 7 gehalten.
[0053] Alternativ oder zusätzlich könnte auch die bereits oben zu
Fig. 6 beschriebene formschlüssige Aufnahme der Lackierbecher 15 über die zylindrischen
Ringflächenabschnitte 35 und die radial vorstehenden Krägen 37 der Deckel 29 in den
runden Bohrungen 8a vorgesehen sein.
[0054] Alternativ zu dem Säulenregal gemäß
Fig. 1 bis
Fig. 3 könnte das Lackierbecherregal 1 auch als Wandregal ausgebildet sein, welches dann
ebenfalls wenigstens einen Regalboden umfasst. Unter einem Wandregal ist insbesondere
ein Regal zu verstehen, welches an einer Wand befestigt ist.
[0055] Weiterhin alternativ könnte der wenigstens eine Regalboden auch als Schrankboden
eines beispielsweise mit Schranktüren versehenen Schranks ausgebildet sein, welcher
dann das Lackierbecherregal 1 darstellt.
[0056] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann wenigstens eine Aufnahme 8 mit
einem Sensor versehen sein, insbesondere einem piezoelektrischen Sensor, welcher das
Gewicht des in der betreffenden Aufnahme 8 aufgenommenen Lackierbechers 15 erfasst.
[0057] Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass an dem Bohrungsrand der runden
Bohrung 8a (
Fig. 6), auf welchem der betreffende Lackierbecher 15 mit dem umlaufenden Kragen 37 des
Deckels 29 aufsteht, ein solcher Sensor angeordnet ist, oder im Bereich des Rings
8b (
Fig. 7), in welchem der betreffende Lackierbecher 15 aufgenommen ist, ist ein entsprechender
Sensor angebracht.
[0058] Wenn Sensoren zur Gewichtserfassung vorhanden sind, lässt sich auch vorsehen, dass
jeder Sensor mit einer Sendeeinheit, insbesondere einem Transponder, verbunden ist,
und dass der jeweilige Transponder, die Information über das Gewicht des Behälters
oder Bechers, an eine zentrale Erfassungseinheit, insbesondere einen hier nicht gezeigten
Computer, übermittelt. Gleichzeitig lässt sich hierbei vorsehen, dass der Sensor auch
andere Daten der Lackierbecher 15 erfasst, die auf diesem beispielsweise in Form eines
QR-Codes oder eines Barcodes aufgebracht sind und von einem mit dem sensorverbundenen
Lesegerät ausgelesen werden.
[0059] In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform lässt sich vorsehen,
dass der Computer einen Monitor umfasst, auf dem Daten über die Lackierbecher anzeigbar
sind, insbesondere das jeweilige Gewicht eines Lackierbechers 15.
[0060] Mit den oben beschriebenen Merkmalen wird auch ein Lackierbecher-Lagerungssystem
zur Lagerung wenigstens eines Lackierbechers 15 beschrieben, welches ein oben beschriebenes
Lackierbecherregal 1 und wenigstens einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten
Lackierbecher 15 umfasst, welcher durch das Lackierbecherregal 1 in der Lagerungslage
gehalten ist.
[0061] Bei einem solchen Lackierbecher-Lagerungssystem kann dann der wenigstens eine, wenigstens
teilweise mit Lack oder Farbe befüllte Lackierbecher 15 mit Daten versehen sein oder
Daten tragen, welche die Art und/oder den Farbton des Lacks oder der Farbe und/oder
das mit dem Lack zum Lackieren vorgesehene Objekt kennzeichnen.
[0062] Die Daten können beispielsweise durch eine Aufschrift, einen Aufdruck und/oder durch
einen QR-Code und/oder einen Barcode und/oder auch durch einen Transponder in oder
an dem betreffenden Lackierbecher 15 realisiert sein. Durch einen die Daten tragenden
und an eine hier nicht gezeigte Empfangsstation übermittelnden Transponder ist es
möglich, den oder die Lackierbecher 15 automatisiert zu identifizieren und optional
automatisiert in das Lackierbecherregal 1 einzusetzen und/oder den oder die Lackierbecher
15 automatisiert aus dem Lackierbecherregal 1 zu entnehmen.
[0063] Gemäß einer besonders zu bevorzugenden Anwendung kann der in dem wenigstens einen
Lackierbecher 15 enthaltene Lack zum Lackieren von Land-, Luft- oder Wasser-Fahrzeugen
vorgesehen sein. Denkbar ist aber jegliche Anwendung von Lack oder Farbe, welcher
sich in dem wenigstens einen, durch das Lackierbecherregal gelagerten oder zur dortigen
Lagerung vorgesehene Lackierbecher befindet. Die durch das Lackierbecherregal 1 gelagerten
oder dort zur Lagerung vorgesehenen Lackierbecher 15 können mit jeglicher Art von
Spritzpistole 17 zusammenwirken, eine Beschränkung auf eine bestimmte Art von Spritzpistole
17 ist nicht vorgesehen.
[0064] Weiterhin ist auch die Aufnahme 8 der Lackierbecher 15 an den Regalböden 5, 6, 7
nicht auf die in den vorangehenden Ausführungsbeispielen beschriebenen Aufnahmen 8a,
8b beschränkt, sondern kann durch jegliche Aufnahmen realisiert sein, welche an die
Außenkontur der Lackierbecher 15 angepasst ist.
Bezugszahlenliste
| 1 |
Lackierbecherregal |
39 |
Rand |
| 2 |
Säule |
|
|
| 3 |
Traggestell |
|
|
| 4 |
Rohre |
|
|
| 5 |
Regalboden |
|
|
| 6 |
Regalboden |
|
|
| 7 |
Regalboden |
|
|
| 8 |
Aufnahme |
|
|
| 8a |
Bohrungen |
|
|
| 8b |
Ringe |
|
|
| 10 |
Stopfen |
|
|
| 11 |
Schraube |
|
|
| 12 |
Schraube |
|
|
| 15 |
Lackierbecher |
|
|
| 16 |
Gleit- oder Wälzlagerungen |
|
|
| 17 |
Spritzpistole |
|
|
| 18 |
Zuführkanal |
|
|
| 19 |
Sprühkopf |
|
|
| 20 |
Hohlrohr |
|
|
| 21 |
Farbdüse |
|
|
| 22 |
Luftdüsenring |
|
|
| 23 |
Pistolenkörper |
|
|
| 24 |
Handgriff |
|
|
| 25 |
Betätigungshebel |
|
|
| 26 |
Druckluftanschluss |
|
|
| 27 |
Auslass |
|
|
| 28 |
becherförmiger Grundkörper |
|
|
| 29 |
Deckel |
|
|
| 30 |
Aufnahmeöffnung |
|
|
| 31 |
Boden |
|
|
| 32 |
Verschraubung |
|
|
| 33 |
Siebelement |
|
|
| 34 |
Mittelachse |
|
|
| 35 |
Ringflächenabschnitt |
|
|
| 36 |
Außenflächenabschnitt |
|
|
| 37 |
Kragen |
|
|
| 38 |
Ring |
|
|
1. Lackierbecher-Lagerungssystem zur Lagerung wenigstens eines wenigstens teilweise mit
Lack befüllten Lackierbechers (15), welcher an einer Spritzpistole (17) zerstörungsfrei
lösbar befestigbar ist, um den Lack in die Spritzpistole (17) einzuführen und welcher
wieder von der Spritzpistole (17) zerstörungsfrei gelöst werden kann, beinhaltend:
a) Wenigstens ein Lackierbecherregal (1),
b) den wenigstens einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbecher (15),
wobei
c) der wenigstens eine Lackierbecher (15) einen becherförmigen Grundkörper (28) beinhaltet,
der durch einen Deckel (29) mit einem eine zentrale Öffnung aufweisenden Auslass (27)
verschlossen ist, und der Auslass (27) des Deckels (29) ausgebildet ist, um in eine
Aufnahmeöffnung (30) der Spritzpistole (17) eingesetzt zu werden und um dem in dem
Lackierbecher (15) aufgenommenen Lack einen Durchfluss durch die zentrale Öffnung
zu ermöglichen, wobei
d) das wenigstens eine Lackierbecherregal (1) ausgebildet ist zur Lagerung des wenigstens
einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers (15) in einer Lagerungslage
und der wenigstens eine Lackierbecher (15) durch das wenigstens eine Lackierbecherregal
(1) in der Lagerungslage gehalten ist, in welcher der Auslass (27) des Deckels (29)
nach unten weist, und wobei
e) das Lackierbecherregal (1) wenigstens einen Regalboden (5, 6, 7) mit wenigstens
einer Aufnahme (8, 8a, 8b) für den wenigstens einen Lackierbecher (15) derart aufweist,
dass der wenigstens eine Lackierbecher (15) mittels der Aufnahme (8, 8a, 8b) an dem
wenigstens einen Regalboden (5, 6, 7) in der Lagerungslage gehalten werden kann, und
wobei
f) die wenigstens eine Aufnahme (8) an die Form des wenigstens einen Lackierbechers
(15) angepasst ist, dessen Deckel (29) einen zylindrischen, parallel zur einer Mittelachse
(34) des Lackierbechers (15) verlaufenden Ringflächenabschnitt (35) aufweist, welcher
in Richtung der Mittelachse (34) gesehen einerseits durch einen Außenflächenabschnitt
(36) des Deckels (29) und andererseits durch einen radial vorstehenden und umlaufenden
Kragen (37) des Deckels (29) begrenzt wird, an welchem ein erster Teil einer Verschraubung
(32) ausgebildet ist, deren zweiter Teil an dem becherförmigen Grundkörper (28) ausgebildet
ist, wobei in Richtung der Mittelachse (34) gesehen sich der Außenflächenabschnitt
(36) zwischen dem Ringflächenabschnitt (35) und dem Auslass (27) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Deckel (29) und dem becherförmigen Grundkörper (28) wenigstens ein Siebelement
(33) für den Lack oder die Farbe gehalten ist.
2. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Aufnahme (8) als runde Bohrung (8a) in dem wenigstens einen Regalboden
(5, 6, 7) ausgestaltet ist.
3. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser der runden Bohrung (8a) im Wesentlichen dem Außendurchmesser
des zylindrischen Ringflächenabschnitts (35) des Deckels (29) entspricht, derart,
dass der Lackierbecher (15) mit dem zylindrischen Ringflächenabschnitt (35) des Deckels
(29) in die runde Bohrung (8a) eingeführt werden kann bis der radial vorstehende Kragen
(37) des Deckels (29) einen Bohrungsrand der runden Bohrung (8a) des Regalbodens (5,
6, 7) kontaktiert und der Lackierbecher (15) dadurch in der runden Bohrung (8a) in
der Lagerungslage formschlüssig gehalten ist.
4. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf, in oder unter dem wenigstens einen Regalboden (5, 6, 7) wenigstens ein Halteelement
(8b) angeordnet ist, durch welches der Lackierbecher (15) in der Lagerungslage gehalten
werden kann.
5. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkontur des wenigstens einen Halteelements (8b) an die Außenkontur des wenigstens
einen Lackierbechers (15) angepasst ist.
6. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Halteelement (8b) einen auf, in oder unter dem wenigstens einen
Regalboden (5, 6, 7) angeordneten Ring (38) umfasst, der einen derartigen Innendurchmesser
aufweist, dass der Lackierbecher (15) wenigstens teilweise in den Ring (37) eingesetzt
werden und dadurch die Lagerungslage einnehmen kann.
7. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lackierbecherregal (1) als Stand- oder Säulenregal ausgebildet ist, mit mehreren,
von einer zentralen Säule (2) getragenen Regalböden (5, 6, 7), die in Etagen übereinander
angeordnet sind, wobei die zentrale Säule (2) senkrecht von einem Traggestell (3)
nach oben weg ragt.
8. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Regalböden (5, 6, 7) eine runde, ovale oder polygone Form aufweisen.
9. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche der Regalböden (5, 6, 7) entlang der Säule (2) gesehen von oben nach unten
hin abnimmt.
10. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Regalböden (5, 6, 7) jeweils einzeln oder in Gruppen gegenüber der Säule (2)
drehbar angeordnet sind.
11. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lackierbecherregal (1) als Wandregal ausgebildet ist, welches den wenigstens
einen Regalboden umfasst.
12. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine, wenigstens teilweise mit Lack befüllte Lackierbecher (15) mit
Daten versehen ist oder Daten trägt, welche die Art und/oder den Farbton des Lacks
oder der Farbe und/oder das mit dem Lack oder der Farbe zum Lackieren vorgesehene
Objekt kennzeichnen.
13. Lackierbecher- Lagerungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten durch eine Aufschrift, einen Aufdruck und/oder einen Transponder in oder
an dem wenigstens einen Lackierbecher (15) realisiert sind.
14. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem wenigstens einen Lackierbecher (15) enthaltene Lack zum Lackieren von
Land-, Luft- oder Wasser-Fahrzeugen vorgesehen ist.
15. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenflächenabschnitt (36) des Deckels (29) kegelförmig ist und sich zum Auslass
(27) hin verjüngt.
1. A paint beaker storage arrangement configured to store at least one paint beaker (15)
at least partially filled with paint, wherein the paint beaker is attachable in a
disengage able manner at a spray gun (17) to introduce the paint into the spray gun
(17), wherein the paint beaker is disengageable from the spray gun (17) without any
damage to the spray gun and the paint beaker, the paint beaker storage arrangement
comprising:
a) at least one paint beaker shelf (1),
b) the at least one paint beaker (15) at least partially filled with the paint,
c) wherein the at least one paint beaker (15) includes a beaker shaped base element
(28) that is closed by a cover (29) that includes an outlet (27) that includes a central
opening, wherein the outlet (27) of the cover (29) is configured to be inserted into
a receiving opening (30) of the spray gun (17) to enable the paint included in the
paint beaker (15) to flow through the central opening,
d) wherein the at least one paint beaker storage shelf (1) is configured to store
the at least one paint beaker (15) that is at least partially filled with the paint
in a storage position and wherein the at least one paint beaker (15) is supported
in the storage position by the at least one paint beaker shelf (1) so that the outlet
(27) of the cover (29) is oriented downward, and
e) wherein the at least one paint beaker shelf (1) includes at least one shelf base
(5, 6, 7) including at least one receiver (8, 8a, 8b) for the at least one paint beaker
(15) so that the at least one paint beaker (15) is support able by the at least one
receiver (8, 8a, 8b) at the at least one shelf base (5, 6, 7) in the storage position,
and
f) wherein the at least one receiver (8) is adapted to a shape of the at least one
paint beaker (15), wherein a cover (29) of the paint beaker includes a cylindrical
annular surface section (35) that extends parallel to a center axis (34) of the paint
beaker (15) wherein the annular surface section (35) is defined in a direction of
the center axis (34) on the one hand side by an outer surface section (36) of the
cover (29) and on the other hand side by a radially protruding and circumferential
shoulder (37) of the cover (29) wherein a first portion of a threaded connection (32)
is arranged at the cover (29) wherein a second portion of the threaded connection
is arranged at the beaker shaped base element (28), wherein the outer surface section
(36) extends between the annular surface section (35) and the outlet (27) viewed in
a direction of the center axis (34),
characterized in that at least one sieve element (33) for the paint or a lacquer is supported between the
cover (29) and the beaker shaped base element (28).
2. The paint beaker storage arrangement according to claim 1, characterized in that the at least one receiver (8) is configured as a circular bore hole (8) in the at
least one shelf base (5, 6, 7).
3. The paint beaker storage arrangement according to claim 2, characterized in that an inner diameter of the circular bore hole (8a) essentially corresponds to an outer
diameter of the cylindrical annular surface section (35) of the cover (29) so that
the paint beaker (15) is insertable with the cylindrical annular surface section (35)
of the cover (29) into the circular bore hole (8a) until the radially protruding collar
(37) of the cover (29) contacts a bore edge of the circular bore hole (8a) of the
shelf base (5, 6, 7) and the paint beaker (15) is supported in the storage position
by positive locking in the circular bore hole (8a).
4. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that at least one support element (8b) is arranged on, in or below the at least one shelf
base (5, 6, 7), wherein the support element supports the paint beaker (15) in the
storage position.
5. The paint beaker storage arrangement according to claim 4, characterized in that an inner contour of the at least one support element (8b) is adapted to an outer
contour of the at least one paint beaker (15).
6. The paint beaker storage arrangement according to claim 4 or 5, characterized in that the at least one support element (8b) includes a ring (38) that is arranged in or
below the at least one shelf base (5, 6, 7), wherein the ring (38) includes an inner
diameter so that the paint beaker (15) is at least partially insertable into the ring
(38) into the storage position.
7. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the paint beaker shelf (1) is configured as a stand up or column shelf including
plural shelf bases (5, 6,7) that are supported by a center column (2), wherein the
shelf bases are arranged above one another, wherein the central column (2) protrudes
vertically upward from a support frame (3).
8. The paint beaker storage arrangement according to claim 7, characterized in that the shelf bases (5, 6, 7) have a circular, oval or polygonal shape.
9. The paint beaker storage arrangement according to claim 7 or 8, characterized in that a surface of the shelf bases (5, 6, 7) decreases along the column (2) in a top -
down direction.
10. The paint beaker storage arrangement according to one of the claims 7 - 9, characterized in that the shelf bases (5, 6, 7) are respectively arranged rotatable relative to the column
(2) either individually or in groups.
11. The paint beaker storage arrangement according to one of the claims 1 - 6, characterized in that the paint beaker shelf (1) is configured as a wall shelf which includes the at least
one shelf base.
12. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one paint beaker (15) that is at least partially filled with the paint
is provided with data which designate a type of paint or color of paint or lacquer
and/or an object to be painted by the paint or lacquer.
13. The paint beaker storage arrangement according to claim 12, characterized in that the data is included in an inscription, an imprint, and/or a transponder in or at
the at least one paint beaker (15).
14. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the paint included in the paint beaker is configured to paint land vehicles, aircraft
or boats.
15. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the outer surface section (36) of the cover is conical and tapers towards the outlet
(27).
1. Système de stockage de godets de laquage pour le stockage d'au moins un godet de laquage
(15) rempli au moins partiellement de laque qui peut être fixé de manière détachable
sans destruction à un pistolet de pulvérisation (17) pour introduire la laque dans
le pistolet de pulvérisation (17) et qui peut être détaché à nouveau sans destruction
du pistolet de pulvérisation (17), système qui contient :
a) au moins une étagère de godets de laquage (1),
b) le au moins un godet de laquage (15) rempli au moins partiellement de laque, cependant
que
c) le au moins un godet de laquage (15) contient un corps de base en forme de godet
(28) qui est fermé par un couvercle (29) avec une sortie (27) qui présente un orifice
central et la sortie (27) du couvercle (29) est configurée pour être mise en place
dans une ouverture de logement (30) du pistolet de pulvérisation (17) et pour permet
à la laque logée dans le godet de laquage (15) un passage à travers l'orifice central,
cependant que
d) la au moins une étagère de godets de laquage (1) est configurée pour le stockage
du au moins un godet de laquage (15) rempli au moins partiellement de laque dans une
position de stockage et que le au moins un godet de laquage (15) est maintenu par
la au moins une étagère de godets de laquage (1) dans la position de stockage dans
laquelle la sortie (27) du couvercle (29) est tournée vers le bas et cependant que
e) l'étagère de godets de laquage (1) présente au moins une tablette (5, 6, 7) avec
au moins un logement (8, 8a, 8b) pour le au moins un godet de laquage (15) de telle
manière que le au moins un godet de laquage (15) peut être maintenu au moyen du logement
(8, 8a, 8b) sur la au moins une tablette (5, 6, 7) dans la position de stockage et
cependant que
f) le au moins un logement (8) est adapté à la forme du au moins un godet de laquage
(15) dont le couvercle (29) présente une portion de surface annulaire (35) cylindrique
qui s'étend parallèlement à un axe médian (34) du godet de laquage (15), portion qui
est limitée, ceci étant vu dans la direction de l'axe médian (34), d'une part par
une portion de surface extérieure (36) du couvercle (29) et d'autre part par un rebord
(37) du couvercle (29) qui fait saillie radialement et qui en fait tout le tour, rebord
sur lequel une première partie d'un vissage (32) est configurée dont la seconde partie
est configurée sur le corps de base en forme de godet (28), cependant que la portion
de surface extérieure (36) s'étend entre la portion de surface annulaire (35) et la
sortie (27), ceci étant vu dans la direction de l'axe médian (34),
caractérisé en ce qu'au moins un élément de tamis (33) pour la laque ou la peinture est maintenu entre
le couvercle (29) et le corps de base en forme de godet (28).
2. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le au moins un logement (8) est configuré comme une forure ronde (81) dans la au
moins une tablette (5, 6, 7).
3. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le diamètre intérieur de la forure ronde (8a) correspond substantiellement au diamètre
extérieur de la portion de surface annulaire cylindrique (35) du couvercle (29) de
telle manière que le godet de laquage (15) peut être inséré avec la portion de surface
annulaire cylindrique (35) du couvercle (29) dans la forure ronde (8a) jusqu'à ce
que le rebord (37) du couvercle (29) qui fait saillie radialement est en contact avec
un bord de forure de la forure ronde (8a) de la tablette (5, 6, 7) et que le godet
de laquage (15) est ainsi maintenu par complémentarité de forme dans la forure ronde
(8a) dans la position de stockage.
4. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un élément de retenue (8b), par lequel le godet de laquage (15) peut être
maintenu dans la position de stockage, est placé sur, dans ou sous la au moins une
tablette (5, 6, 7).
5. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 4, caractérisé en ce que les contours intérieurs du au moins un élément de retenue (8b) sont adaptés aux contours
extérieurs du au moins un godet de laquage (15).
6. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le au moins un élément de retenue (8b) comprend un anneau (38) placé sur, dans ou
sous la au moins une tablette (5, 6, 7), anneau qui présente un diamètre intérieur
tel que le godet de laquage (15) peut être mis en place au moins partiellement dans
l'anneau (37) et peut ainsi prendre la position de stockage.
7. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'étagère de godets de laquage (1) est configurée comme une étagère sur pieds ou
une étagère colonne, avec plusieurs tablettes (5, 6, 7), portées par une colonne centrale
(2), qui sont superposées en étages, la colonne centrale (2) faisant saillie en sortant
par le haut perpendiculairement par rapport à un châssis porteur (3).
8. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 7, caractérisé en ce que les tablettes (5, 6, 7) présentent une forme ronde, ovale ou polygonale.
9. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la surface des tablettes (5, 6, 7) diminue du haut en bas, ceci étant vu le long
de la colonne (2).
10. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que les tablettes (5, 6, 7) sont placées respectivement individuellement ou en groupes
en étant rotatives par rapport à la colonne (2).
11. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'étagère de godets de laquage (1) est configurée comme une étagère murale qui comprend
la au moins une tablette.
12. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le au moins un godet de laquage (15) rempli au moins partiellement de laque est pourvu
de données ou porte des données qui caractérisent le type et/ou le coloris de la laque
ou de la peinture et/ou l'objet prévu pour être laqué avec la laque ou la peinture.
13. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 12, caractérisé en ce que les données sont réalisées par une inscription, une impression et/ou un transpondeur
dans ou sur le au moins un godet de laquage (15).
14. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la laque contenue dans le au moins un godet de laquage (15) est prévue pour le laquage
de véhicules terrestres, aériens ou nautiques.
15. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la portion de surface extérieure (36) est conique et s'effile en direction de la
sortie (27).