(19)
(11) EP 3 623 056 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.12.2021  Patentblatt  2021/49

(21) Anmeldenummer: 19195281.1

(22) Anmeldetag:  04.09.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B05B 15/62(2018.01)
A47F 5/04(2006.01)
A47F 5/02(2006.01)
B05B 7/24(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B05B 7/2478; B05B 15/62; A47F 5/04; A47F 5/02; B05B 15/40

(54)

LACKIERBECHERREGAL ZUR LAGERUNG VON LACKIERBECHERN

PAINT CONTAINER SHELF FOR STORING PAINT CONTAINERS

PORTE-GOBELETS À PEINTURE PERMETTANT DE STOCKER DES GOBELETS À PEINTURE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 17.09.2018 DE 202018004269 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.03.2020  Patentblatt  2020/12

(73) Patentinhaber: Riccobene, Antonio
86179 Augsburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Riccobene, Antonio
    86179 Augsburg (DE)

(74) Vertreter: Wiedemann, Markus 
Ziegeleistraße 16
86399 Bobingen
86399 Bobingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 110 179
DE-U1-202013 101 550
US-A1- 2005 076 832
WO-A1-2005/036504
DE-U1-202016 004 642
US-B2- 9 155 385
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Lackierbecher-Lagerungssystem zur Lagerung wenigstens eines wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0002] Beispielsweise werden zum Lackieren von Fahrzeugen, insbesondere von deren Karosserieteilen, Lacke oder Farben insbesondere auf Wasserbasis für Spritzpistolen benutzt, die, nachdem sie entsprechend der jeweiligen Farbe des zu lackierenden Kraftfahrzeugs gemischt worden sind, im Regelfall nicht vollständig aufgebraucht werden. Da solche Lacke oder Farben jedoch relativ teuer sind und auch aus Umweltschutzgründen ist eine Lagerung des verbliebenen Rests des Lacks oder der Farbe wünschenswert, um ihn oder sie nochmals zum Lackieren verwenden zu können.

    [0003] Ein Lackierbecher-Lagerungssystem wird in der gattungsbildenden US 2005/0076832 A1 beschrieben. Dort ist in Fig. 3 zwar ein Becherregal zur Lagerung von Farbbechern gezeigt. Jedoch sind die im Becherregal gelagerten Farbbecher leer und werden zum Befüllen mit Farbe aus dem Becherregal geholt. Weiterhin sind die im Becherregal gelagerten Farbbecher auch nicht zur Verwendung in einer Spritzpistole vorgesehen, sondern in einer stationären Lackiermaschine. In der ebenfalls gattungsbildenden DE 20 2013 101 550 U1 sind rohrförmige Spender für gestapelte Komponenten von Lackierbechern vorgesehen, nämlich für Becherbehälter, gestapelt mit dem Boden voraus, für Becherdeckel, für oben offene Standard-Fließbecher und für runde Flachssiebe. Die Becherbehälter werden dort daher mit dem Boden voraus in den Spendern gestapelt. Solche Spender eignen sich aber nicht für eine Lagerung von wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechern. Die ebenfalls gattungsbildende EP 2 110 179 A1 offenbart ein Farbbeschichtungssystem, bei welchem leere Lack-Kartuschen zum Befüllen mit Lack an einer Befüll-Station gehalten sind. US 9,155,385B2 offenbart eine Anzeigevorrichtung, die so konfiguriert ist, dass sie an eine Struktur, wie z. B. eine Wand, gekoppelt werden kann. Die Anzeigevorrichtung umfasst ein Anzeigemodul mit einer Grundplatte.

    [0004] Das Anzeigemodul umfasst eine Reihe von Behältern, die sich von der Grundplatte aus erstrecken und zur Aufnahme von Sprühdosen ausgebildet sind.

    [0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht dann darin, ein Lackierbecher-Lagerungssystem zur Lagerung wenigstens eines wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers zu schaffen, welches möglichst günstig und umweltfreundlich ist.

    [0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.

    [0007] Die Erfindung basiert auf der Idee, dass die Farbe oder der Lack, die oder der sich beispielsweise als nicht aufgebrauchter Rest noch in dem Lackierbecher befindet zusammen mit dem Lackierbecher in einem Lackierbecherregal in einer Lagerungslage gelagert wird, in welcher ein rohrförmiger Auslassstutzen des Deckels nach unten weist, mit welchem der Lackierbecher in der Spritzpistole zerstörungsfrei lösbar befestigbar ist. Denn ein üblicherweise für eine lösbare Befestigung an Spritzpistolen verwendeter Lackierbecher weist einen becherförmigen Grundkörper auf, der durch einen Deckel mit dem eine zentrale Öffnung aufweisenden Auslass, z.B. in Form eines rohrförmigen Auslassstutzens verschließbar ist, wobei der Auslass des Deckels ausgebildet ist, um in eine Aufnahmeöffnung der Spritzpistole eingesetzt zu werden und um einem (einer) in dem Lackierbecher aufgenommenen Lack oder Farbe einen Durchfluss durch die zentrale Öffnung des Auslasses in die Spritzpistole zu ermöglichen. In einer Gebrauchslage des Lackierbechers an der Spritzpistole weist der Auslass folglich nach unten, d.h. zum Boden hin bzw. in Richtung der Schwerkraft. Zwischen dem Deckel und dem becherförmigen Grundkörper ist in der Regel noch ein Sieb gehalten, welches der Lack oder die Farbe passieren muss, um aus dem becherförmigen Grundkörper in den Auslass und von dort in die Spritzpistole fließen zu können.

    [0008] Da eine Lagerung eines noch mit einem Rest an Farbe oder Lack befüllten Lackierbechers in der Gebrauchslage wegen der nicht vorhandenen Standfestigkeit des meist als rohrförmiger Auslassstutzen ausgebildeten Auslasses auf ebenen Untergründen ohne weitere Maßnahmen nicht möglich ist, wurden in der Vergangenheit solche Lackierbecher nach dem Gebrauch von der Spritzpistole gelöst und oft in einer gegenüber der Gebrauchslage um 180 Grad umgedrehten Lage gelagert, in welcher der Lackierbecher mit dem Boden des becherförmigen Grundkörpers auf den ebenen Untergrund gestellt und dann der Auslass nicht mehr nach unten sondern nach oben, d.h. entgegen der Schwerkraftrichtung weist und sich dann das Sieb nicht mehr unterhalb des Farb- oder Lackspiegels befindet. Bei Lufteintritt in den Lackierbecher wird aber das in dem Deckel integrierte Sieb nach kürzester Zeit unbrauchbar und muss bei Weiter- oder Wiederverwendung der Farbe oder des Lacks zusammen mit dem Deckel ausgetauscht werden. Meist wurde dann die Farbe oder der Lack in einen neuen Lackierbecher umgefüllt, wobei der ursprünglich verwendete Lackierbecher zusammen mit dem Deckel und dem Sieb entsorgt wurde. Dies ist jedoch im Hinblick auf Kosten und Umweltverträglichkeit negativ zu bewerten.

    [0009] Erfindungsgemäß wird daher Lackierbecher-Lagerungssystem zur Lagerung wenigstens eines Lackierbechers vorgeschlagen, beinhaltend:
    1. a) Wenigstens ein Lackierbecherregal,
    2. b) wenigstens einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbecher, welcher an einer Spritzpistole zerstörungsfrei lösbar befestigbar ist, um den Lack in die Spritzpistole einzuführen und welcher wieder von der Spritzpistole zerstörungsfrei gelöst werden kann, wobei
    3. c) der wenigstens eine Lackierbecher einen becherförmigen Grundkörper beinhaltet, der durch einen Deckel mit einem eine zentrale Öffnung aufweisenden Auslass verschließbar ist, und der Auslass des Deckels ausgebildet ist, um in eine Aufnahmeöffnung der Spritzpistole eingesetzt zu werden und um dem in dem Lackierbecher aufgenommenen Lack einen Durchfluss durch die zentrale Öffnung zu ermöglichen, wobei
    4. d) das wenigstens eine Lackierbecherregal ausgebildet ist zur Lagerung des wenigstens einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers in einer Lagerungslage und der wenigstens eine Lackierbecher durch das wenigstens eine Lackierbecherregal in der Lagerungslage gehalten ist, in welcher der Auslass des Deckels nach unten weist, und wobei
    5. e) das Lackierbecherregal wenigstens einen Regalboden mit wenigstens einer Aufnahme für den wenigstens einen Lackierbecher derart aufweist, dass der wenigstens eine Lackierbecher mittels der Aufnahme an dem wenigstens einen Regalboden in der Lagerungslage gehalten werden kann, und wobei
    6. f) die wenigstens eine Aufnahme an die Form des wenigstens einen Lackierbechers angepasst ist, dessen Deckel einen zylindrischen, parallel zur einer Mittelachse des Lackierbechers verlaufenden Ringflächenabschnitt aufweist, welcher in Richtung der Mittelachse gesehen einerseits durch einen insbesondere kegelförmigen Außenflächenabschnitt des Deckels und andererseits durch einen radial vorstehenden und umlaufenden Kragen des Deckels begrenzt wird, an welchem ein erster Teil einer Verschraubung ausgebildet ist, deren zweiter Teil an dem becherförmigen Grundkörper ausgebildet ist, wobei in Richtung der Mittelachse gesehen sich der insbesondere kegelförmige Außenflächenabschnitt zwischen dem Ringflächenabschnitt und dem Auslass erstreckt und sich insbesondere zum Auslass hin verjüngt, und wobei zwischen dem Deckel und dem becherförmigen Grundkörper wenigstens ein Siebelement für den Lack oder die Farbe gehalten ist.


    [0010] Dann kann der Lackierbecher als Verbrauchsbehälter in dem Lackierbecherregal im Wesentlichen in seiner Gebrauchslage, nämlich mit dem Auslass des Deckels nach unten (im Wesentlichen in Richtung der Schwerkraft) weisend gelagert werden, wodurch der Rest an Farbe oder Lack das Sieb weiterhin benetzen und an dem Sieb anhaftende Farbe dadurch nicht eintrocknen kann. Bei der Lagerung des wenigstens einen Lackierbechers in dem Lackierbecherregal wird insbesondere die zentrale Öffnung des Auslasses durch ein Verschlussmittel, beispielsweise durch einen aufgeschraubten Verschlussdeckel verschlossen, damit der Rest an Farbe oder Lack nicht aus dem Lackierbecher auslaufen kann.

    [0011] Unter einem Lackierbecher im Sinne der Erfindung soll jeglicher Becher verstanden werden, welcher in der Lage ist, einen Lack oder eine Farbe aufzunehmen und welcher insbesondere an einer Spritzpistole zerstörungsfrei lösbar befestigt werden kann, um den Lack oder die Farbe in die Spritzpistole einzuführen und wieder von der Spritzpistole zerstörungsfrei gelöst werden kann.

    [0012] Die Erfindung bietet daher den Vorteil, dass die Lackierbecher nach Ihrem Gebrauch mitsamt dem in ihnen befindlichen Rest an Farbe oder Lack in dem Lackierbecherregal an den Aufnahme des Regalbodens oder der Regalböden in der Lagerungslage gelagert werden, in welcher jeweils der Auslass des Deckels nach unten weist und dann gewährleistet ist, dass der wenigstens eine Lackierbecher mit dem Rest an Farbe oder Lack für einen weiteren Lackiervorgang ohne weiteres wiederverwendet werden kann, was sich günstig auf die Kosten und die Umweltbilanz auswirkt.

    [0013] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der Beschreibung wiedergegeben, insbesondere in Verbindung mit den Zeichnungen.

    [0014] Gemäß einer Weiterbildung kann die Anpassung der wenigstens einen Aufnahme an einen solchen Lackierbecher dadurch realisiert sein, dass die wenigstens eine Aufnahme als runde Bohrung in dem wenigstens einen Regalboden ausgestaltet ist.

    [0015] Insbesondere kann der Innendurchmesser der runden Bohrung im Wesentlichen dem Außendurchmesser des zylindrischen Ringflächenabschnitts des Deckels entsprechen, derart, dass der Lackierbecher mit dem zylindrischen Ringflächenabschnitt des Deckels in die runde Bohrung eingeführt werden kann bis der radial vorstehende Kragen des Deckels einen Bohrungsrand der Bohrung des Regalbodens kontaktiert und der Lackierbecher dann in der Bohrung in der Lagerungslage formschlüssig gehalten ist. Mit anderen Worten steht dann der wenigstens eine Lackierbecher mit dem umlaufenden Kragen des Deckels auf dem Bohrungsrand der runden Bohrung auf.

    [0016] Dabei kann diese bevorzugte formschlüssige Aufnahme des Lackierbechers in der runden Bohrung die einzige formschlüssige Aufnahme oder auch eine zusätzliche formschlüssige Aufnahme darstellen, wie später noch erläutert wird.

    [0017] Folglich passt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung die Aufnahme an dem Regalboden an die vorhandene Geometrie üblicher Lackierbecher an, um den Lackierbecher an der Aufnahme in der Lagerungslage halten zu können, ohne dass Veränderungen an dem Lackierbecher vorgenommen werden müssten. Zudem sind solche runden Bohrungen in einem Regalboden sehr günstig herstellbar.

    [0018] Zusätzlich oder alternativ kann auf, in oder unter dem wenigstens einen Regalboden wenigstens ein Halteelement angeordnet ist, durch welches der Lackierbecher in der Lagerungslage gehalten werden kann. Dabei kann die Innenkontur des wenigstens einen Halteelements an die Außenkontur des wenigstens einen Lackierbechers angepasst sein. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass das wenigstens eine Halteelement einen auf, in oder unter dem wenigstens einen Regalboden angeordneten Ring umfasst, der einen derartigen Innendurchmesser aufweist, dass der Lackierbecher wenigstens teilweise (von oben) in den Ring eingesetzt werden und dadurch die Lagerungslage einnehmen kann.

    [0019] Insbesondere kann der Ring einen Innendurchmesser aufweisen, welcher einem Außendurchmesser der Mehrzahl an Außendurchmessern entspricht, welcher der kegelförmige Außenflächenabschnitt des Deckels in Richtung der Mittelachse gesehen aufweist. Der Ring kann zusätzlich an seinem Rand komplementär konisch oder kegelig in Bezug zu dem kegelförmigen Außenflächenabschnitt des Deckels ausgebildet sein, um einen kippsicheren Formschluss zwischen dem kegelförmigen Außenflächenabschnitt des Deckels und dem Ring bzw. dem Regalboden zu gewährleisten. Der Lackierbecher ist dann beispielsweise ausschließlich über mit dem Ring zusammenwirkenden kegelförmigen Außenflächenabschnitt des Deckels an dem Regalboden gehalten. Alternativ könnte auch zusätzlich die bereits oben beschriebene formschlüssige Aufnahme des Lackierbechers über den zylindrischen Ringflächenabschnitt und den radial vorstehenden Kragen des Deckels in der runden Bohrung vorgesehen sein.

    [0020] Besonders bevorzugt ist das Lackierbecherregal als Stand- oder Säulenregal ausgebildet, mit mehreren, von einer zentralen Säule getragenen Regalböden, die in Etagen übereinander angeordnet sind, wobei die zentrale Säule senkrecht von einem Traggestell nach oben weg ragt. Das Traggestell bildet dann insbesondere ein Fußteil des Stand- oder Säulenregals aus.

    [0021] Der Vorteil eines solchen Stand- oder Säulenregals liegt darin, dass die Regalböden von allen Seiten her zugänglich sind, um Lackierbecher auf oder in den Regalböden zu lagern bzw. diese zu entnehmen. Weiterhin können die mehreren Regalböden auch für ein Ordnungsprinzip herangezogen werden, nach welchem beispielsweise an oder in einem bestimmten Regalboden Lackierbecher enthaltend Farben oder Lacke mit einem bestimmten Grundfarbton (z.B. rot, grün blau) oder Lackierbecher enthaltend Farben oder Lacke für eine bestimmte Anwendung gelagert werden, beispielsweise Farbtöne, wie sie ausschließlich für eine bestimmte Marke von Kraftfahrzeug oder ausschließlich für einen bestimmten Typ einer Marke von Kraftfahrzeugen verwendet werden.

    [0022] Gemäß einer Weiterbildung können die Regalböden (in der Draufsicht gesehen) eine runde oder polygone Form aufweisen.

    [0023] Eine besonders gute Übersichtlichkeit beim Einsetzen der Lackierbecher in das Stand- oder Säulenregal und auch bei deren Entnahme ergibt sich, wenn die Fläche der Regalböden entlang der Säule gesehen von oben nach unten hin abnimmt.

    [0024] Insbesondere können auch die Regalböden jeweils einzeln oder in Gruppen gegenüber der Säule drehbar angeordnet sein, um eine noch bessere Zugänglichkeit zu den dort gelagerten Lackierbechern zu ermöglichen. Ebenso ist eine Ausführungsform vorteilhaft, bei der die Regalböden jeweils einzeln verdrehbar gegenüber der Säule angeordnet sind, um den jeweils gewünschten Lackierbecher leicht in das Blickfeld des Benutzers rücken zu können.

    [0025] Gemäß einer besonders einfach zu realisierenden Ausführungsform können die Regalböden durch zentrale Gleitlager, die jeweils in einer zentralen Öffnung der Regalböden angeordnet sind gegenüber der Säule gelagert sein. Diese Gleitlager können insbesondere Drehscheiben aus Kunststoff umfassen, welche radial zwischen der Säule und den Öffnungen der Regalböden angeordnet und axial gehalten sind. Alternativ können selbstverständlich auch Wälzlager zur Lagerung der Regalböden an der Säule vorgesehen sein.

    [0026] Alternativ könnte das Lackierbecherregal auch als Wandregal ausgebildet sein, welches dann den wenigstens einen Regalboden umfasst. Unter einem Wandregal ist insbesondere ein Regal zu verstehen, welches an einer Wand befestigt ist.

    [0027] Weiterhin alternativ könnte der wenigstens eine Regalboden auch als Schrankboden eines beispielsweise mit Schranktüren versehenen Schranks ausgebildet sein, welcher dann das Lackierbecherregal darstellt.

    [0028] Insgesamt erlaubt die Erfindung eine übersichtliche, nach Farben und Farbmischungen sortierte Anordnung der Lackierbecher. Dadurch wird Kunststoffabfall eingespart, die Übersicht bei der Farbsuche wird stark verbessert, so dass das Arbeiten mit verschiedenen Farb- und Lackmischungen effizienter wird.

    [0029] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die wenigstens eine Aufnahme mit einem Sensor versehen sein, insbesondere einem piezoelektrischen Sensor, welcher das Gewicht des wenigstens einen Lackierbechers erfasst.

    [0030] Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass an dem Bohrungsrand der runden Bohrung, auf welchem der wenigstens eine Lackierbecher mit dem umlaufenden Kragen des Deckels aufsteht, ein solcher Sensor angeordnet ist, oder im Bereich des Rings, in welchem der wenigstens Lackierbecher aufgenommen ist, ist ein entsprechender Sensor angebracht.

    [0031] Wenn Sensoren zur Gewichtserfassung vorhanden sind, lässt sich auch vorsehen, dass jeder Sensor mit einer Sendeeinheit, insbesondere einem Transponder, verbunden ist, und dass der jeweilige Transponder, die Information über das Gewicht des Behälters oder Bechers, an eine zentrale Erfassungseinheit, insbesondere einen Computer, übermittelt. Gleichzeitig lässt sich hierbei vorsehen, dass der Sensor auch andere Daten des wenigstens einen Lackierbechers erfasst, die auf diesem beispielsweise in Form eines QR-Codes oder eines Barcodes aufgebracht sind und von einem mit dem sensorverbundenen Lesegerät ausgelesen werden.

    [0032] In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform lässt sich vorsehen, dass der Computer einen Monitor umfasst, auf dem Daten über die Lackierbecher anzeigbar sind, insbesondere das jeweilige Gewicht der Lackierbecher.

    [0033] Bei einem solchen Lackierbecher-Lagerungssystem kann der wenigstens eine, wenigstens teilweise mit Lack oder Farbe befüllte Lackierbecher mit Daten versehen sein oder Daten tragen, welche die Art und/oder den Farbton des Lacks oder der Farbe und/oder das mit dem Lack zum Lackieren vorgesehene Objekt kennzeichnen.

    [0034] Die Daten können beispielsweise durch eine Aufschrift, einen Aufdruck und/oder durch einen QR-Code und/oder einen Barcode und/oder auch durch einen Transponder in oder an dem wenigstens einen Lackierbecher realisiert sein. Durch einen die Daten tragenden und an eine Empfangsstation übermittelnden Transponder ist es möglich, den Lackierbecher automatisiert zu identifizieren und optional automatisiert in das Lackierbecherregal einzusetzen und/oder den Lackierbecher automatisiert aus dem Lackierbecherregal zu entnehmen.

    [0035] Gemäß einer besonders zu bevorzugenden Anwendung kann der in dem wenigstens einen Lackierbecher enthaltene Lack zum Lackieren von Land-, Luft- oder Wasser-Fahrzeugen vorgesehen sein. Denkbar ist aber jegliche Anwendung von Lack oder Farbe, welcher sich in dem wenigstens einen, durch das Lackierbecherregal gelagerten oder zur dortigen Lagerung vorgesehene Lackierbecher befindet. Der wenigstens eine durch das Lackierbecherregal gelagerte oder dort zur Lagerung vorgesehene Lackierbecher kann mit jeglicher Art von Spritzpistole zusammenwirken, eine Beschränkung auf eine bestimmte Art von Spritzpistole ist nicht vorgesehen.

    Beschreibung von Ausführungsbeispielen



    [0036] Nachstehend wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lackierbecherregals in einer isometrischen Ansicht,
    Fig. 2
    eine Draufsicht auf das Lackierbecherregal von Fig. 1,
    Fig. 3
    das Lackierbecherregal von Fig. 1 im Längsschnitt entlang einer Schnittlinie A -A,
    Fig. 4
    eine vergrößerte Schnittdarstellung des Details D aus Fig. 3,
    Fig. 5
    einen zur Lagerung in dem Lackierbecherregal gemäß Fig. 1 bis Fig.3 vorgesehenen Lackierbecher in einer an einer Spritzpistole angeordneten Gebrauchslage, welche teilweise aufgeschnitten dargestellt ist;
    Fig. 6
    den Lackierbecher von Fig. 4 in einer Lagerungslage in dem Lackierbecherregal gemäß Fig. 1 bis Fig.3;
    Fig. 7
    den Lackierbecher von Fig. 4 in einer Lagerungslage in einem Lackierbecherregal gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.


    [0037] Ein Lackierbecherregal 1 (Fig. 1 - Fig. 3) gemäß einer bevorzugten Ausführungsform als Säulenregal ausgebildet, umfasst eine Säule 2, die auf einem Traggestell 3 aufgebaut ist und mit dem Traggestell 3 vorzugsweise über eine Schraubverbindung verbunden ist.

    [0038] Das Traggestell 3 umfasst beispielsweise H-förmig angeordnete Vierkantrohre 4, die beispielsweise miteinander verschweißt sind. Die Säule 2 nimmt hier beispielsweise eine Mehrzahl von Regalböden 5, 6, 7 auf, die in einem solchen Abstand zueinander angeordnet sind, dass sie das Einbringen von in Fig. 5 bis Fig. 7 gezeigten Lackierbechern 15 in Aufnahmen 8 erlauben, die gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel als beispielsweise runde Bohrungen 8a ausgebildet sind. Die Regalböden 5, 6, 7 sind in der dargestellten Ausführungsform beispielsweise jeweils sechseckig ausgebildet, sie können jedoch auch eine runde, ovale oder beliebige polygone Form haben. Die Bohrungen 8a sind in Fig. 3 und in Fig. 6 beispielsweise als zylindrische Öffnungen oder Ausnehmungen in den Regalböden 5, 6, 7 ausgebildet. Anstelle der Bohrungen 8a oder zusätzlich zu diesen lassen sich die Aufnahmen 8 beispielsweise auch als insbesondere ringförmige Halteelemente 8b gestalten, die fest mit dem jeweiligen Regalboden 5, 6, 7 verbunden oder einstückig mit diesen ausgeführt sind, wie die Ausführungsform von Fig. 7 zeigt.

    [0039] Gemäß der in Fig. 4 dargestellten Ausgestaltung des Bodenbereichs des Lackierbecherregals 1 ist an der Unterseite der Säule 2, die in ihrem unteren Teil als Hohlrohr 20 ausgebildet ist, ein stirnseitiger Stopfen 10 eingebracht. Dieser ist mit zwei Schrauben 11, 12 mit einem der Rohre 4 verschraubt, das beispielsweise ebenfalls als Vierkant-Hohlrohr ausgebildet ist.

    [0040] Um zu gewährleisten, dass sich die Regalböden 5, 6 gegenüber der Säule 2 verdrehen lassen, sind die Regalböden 5, 6 beispielsweise durch Gleit- oder Wälzlager 16, insbesondere durch Kunststoffscheiben als Gleitlager oder Schrägkugellager als Wälzlager gegenüber der Säule 2 um eine Mittelachse der Säule drehbar gelagert (Fig. 3). Wie aus Fig. 2 hervorgeht, nimmt die Fläche der Regalböden 5, 6, 7 entlang der Säule 2 gesehen bevorzugt von oben nach unten hin ab.

    [0041] Fig. 6 und Fig. 7 zeigen jeweils einen Lackierbecher 15 in einer Lagerlage, wie er an einem Regalboden 5 der Regalböden 5, 6 und 7 formschlüssig gehalten ist. Die Lagerlage des Lackierbechers 15 entspricht im Wesentlichen einer Gebrauchslage des Lackierbechers 15 von Fig. 5, wie er zum bestimmungsgemäßen Gebrauch an einer Spritzpistole 17 lösbar befestigt ist.

    [0042] Die Spritzpistole 17 von Fig. 5 ist hier eine Farb- oder Lackspritzpistole mit einem an einen Zuführkanal 18 der Spritzpistole 17 angeschlossenen Lackierbecher 15 gezeigt. Im Falle der hier verwendeten Spritzpistole 2 wird die zu versprühende bzw. verspritzende Farbe mittels Druckluft zerstäubt. Die Spritzpistole 17 weist hierzu einen Sprühkopf 19 mit einer mittigen Farbdüse 21 und einem Luftdüsenring 7 auf. Des Weiteren umfasst die Spritzpistole 17 einen Pistolenkörper 23 mit einem Handgriff 24 und einen am Pistolenkörper 23 drehbar gelagerten Betätigungshebel 25. Der Handgriff 24 ist mit einem Druckluftanschluss 26 versehen, an welchem eine nicht gezeigte Druckluftleitung zur Zuführung der Druckluft angeschlossen werden kann. Die Spritzpistole 17 entspricht damit einer üblichen durchluftzerstäubenden Spritzpistole 17. Die zu versprühende Substanz, hier insbesondere ein Lack, eine Farbe oder ähnliches, wird über den Zuführkanal 18 der Farbdüse 21 zugeführt. Der Lackierbecher 15 mit der zu versprühenden Substanz weist einen Auslass 27 auf, der in den Zuführkanal 18 eingeführt ist. Aufgrund der Schwerkraftwirkung und eines durch die Druckluft im Bereich der Farbdüse 21 erzeugten Unterdrucks wird die Substanz aus dem Lackierbecher 15 zur Farbdüse 21 gefördert. In der Gebrauchslage des Lackierbehälters 15 weist daher der Auslass 27 in etwa nach unten, in Richtung der Schwerkraft.

    [0043] In Fig. 6 und in Fig. 7 sind jeweils eine Schnittdarstellung eines Lackierbechers 15 gezeigt. Der Lackierbecher 15 umfasst einen becherförmigen Grundkörper 28, der durch einen Deckel 29 mit einem eine zentrale Öffnung aufweisenden Auslass 27 verschließbar ist, der hier beispielsweise als rohrförmiger Auslassstutzen ausgeführt ist. Die in dem Lackierbecherregal zu halternden Lackierbecher 15 sind hinsichtlich ihrer Geometrie alle beispielsweise identisch ausgeführt und entsprechen insofern handelsüblichen Lackierbechern 15.

    [0044] Der Auslass 27 bzw. der rohrförmige Auslassstutzen des Deckels 29 ist ausgebildet ist, um in eine Aufnahmeöffnung 30 der Spritzpistole 17 eingesetzt zu werden und um einem in dem Lackierbecher aufgenommenen Lack einen Durchfluss durch die zentrale Öffnung zu ermöglichen. Der Auslass 12 ist daher an dem Deckel 29 angeordnet ist. Es handelt sich bei dem Lackierbecher 15 daher um einen sogenannten Upside-Down-Farbbehälter der hier als Mehrwegbecher ausgebildet ist. Der becherförmige Grundkörper 28 weist an seinem Boden ein in den Figuren nicht gezeigtes Belüftungsventil auf, welches erlaubt, dass im Betrieb der Spritzpistole 17 zum Volumenausgleich der nach und nach abfließenden Farbe Luft in den Lackierbecher 15 strömen kann.

    [0045] Der Deckel 29 ist insbesondere dicht auf den becherförmigen Grundkörper 28 aufgeschraubt. Der Deckel 29 mitsamt dem Auslass 27 ist beispielsweise als einstückiges Kunststoffbauteil in einem Spritzgussverfahren hergestellt. Gleiches trifft beispielsweise auch für den becherförmigen Grundkörper 28 zu. Im Inneren des Lackierbechers 15 und vorzugsweise im Bereich einer Verschraubung des Deckels 29 mit dem becherförmigen Grundkörper 28 ist der Lackierbecher 15 beispielsweise mit einem Siebelement 33 versehen, durch welches die zu versprühende Farbe hindurchtreten muss, bevor sie den Lackierbecher 15 verlässt und in die Spitzpistole 2 einströmt.

    [0046] Der Deckel 29 weist einen zylindrischen, parallel zur einer Mittelachse 34 des Lackierbechers 15 verlaufenden Ringflächenabschnitt 35 auf, welcher in Richtung der Mittelachse 34 gesehen einerseits durch einen hier beispielsweise kegelförmigen Außenflächenabschnitt 36 des Deckels 29 und andererseits durch einen radial vorstehenden und umlaufenden Kragen 37 des Deckels 29 begrenzt wird, an welchem ein erster Teil der Verschraubung 32 ausgebildet ist, deren zweiter Teil an dem becherförmigen Grundkörper 28 ausgebildet ist.

    [0047] In Richtung der Mittelachse 34 gesehen erstreckt sich der insbesondere kegelförmige Außenflächenabschnitt 36 zwischen dem Ringflächenabschnitt 35 und dem Auslass 27 und verjüngt sich insbesondere zum Auslass 27 hin, der hier durch einen rohrförmigen Auslassstutzen gebildet wird.

    [0048] Die Aufnahmen 8 für die Lackierbecher 15 sind hier beispielsweise als runde Bohrungen 8a in den Regalböden 5, 6 und 7 ausgestaltet. Insbesondere entsprechen die Innendurchmesser der runden Bohrungen 8a im Wesentlichen dem Außendurchmesser des zylindrischen Ringflächenabschnitte 35 der Deckel 29, derart, dass die Lackierbecher 15 jeweils mit dem zylindrischen Ringflächenabschnitt 35 des Deckels 29 in die runde Bohrung 8a eingeführt werden bis der radial vorstehende Kragen 37 des Deckels 29 einen Bohrungsrand der Bohrung 8a des jeweiligen Regalbodens 5, 6, 7 kontaktiert und der Lackierbecher 15 dann in der runden Bohrung 8a in der in Fig. 6 gezeigten Lagerungslage formschlüssig gehalten ist, in welcher der Auslass 27 nach unten weist. Mit anderen Worten stehen dann die Lackierbecher 15 aufgrund ihrer Schwerkraft jeweils mit den umlaufenden Krägen 37 der Deckels 29 auf den Bohrungsrändern der runden Bohrungen 8a in den Regalböden 5, 6, 7 auf und sind radial durch die Ringflächenabschnitte 35 in den runden Bohrungen 8a gehalten, wie in Fig. 6 gezeigt ist.

    [0049] Es ist dabei klar, dass in dem Lackierbecherregal 1 je Regalboden 5, 6, 7 mehrere runde Bohrungen 8a ausgebildet sein können, um mehrere Lackierbecher 15 in der Lagerungslage aufnehmen zu können (Fig. 1).

    [0050] Zusätzlich oder alternativ können hier beispielsweise auf den Regalböden 5, 6, 7 Halteelemente 8b als Aufnahmen 8 angeordnet ist, durch welches die Lackierbecher 15 in der Lagerungslage gehalten werden, wie bei der Ausführungsform von Fig. 7 gezeigt ist. Dabei ist die Innenkontur der Haiteelemente an wenigstens einen Abschnitt der Außenkontur der Lackierbecher 15 angepasst.

    [0051] Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass das die Halteelemente 8b jeweils einen auf einem Regalboden 5, 6, 7 angeordneten Ring 38 umfassen, der einen derartigen Innendurchmesser aufweist, dass ein Lackierbecher 15 von oben in den Ring 38 eingesetzt werden und dadurch die Lagerungstage einnehmen kann, wie anhand von Fig. 7 leicht vorstellbar ist. In der Lagerungslage des Lackierbechers 15 in dem Ring 38 kann dann zwischen einem freien Ende des Auslasses 27 und dem betreffenden Regalboden 5 noch ein lichter Spalt vorhanden sein, so dass das freie Ende des Auslasses 27 den Regalboden 5 nicht berührt, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Alternativ kann in der Lagerungslage des Lackierbechers 15 auch das freie Ende des Auslasses 27 auch den Regalboden 5 kontaktieren oder berühren, so dass durch diesen Kontakt neben dem Kontakt an dem Ring 38 ein weiterer Aufstand des Lackierbechers 15 auf dem Regalboden 5 gegeben ist.

    [0052] Insbesondere kann der Ring 38 einen Innendurchmesser aufweisen, welcher einem Außendurchmesser der Mehrzahl an Außendurchmessern entspricht, welcher der kegelförmige Außenflächenabschnitt 36 des Deckels 29 in Richtung der Mittelachse 34 gesehen aufweist. Der Ring 38 kann zusätzlich an seinem Rand 39 komplementär konisch oder kegelig in Bezug zu dem kegelförmigen Außenflächenabschnitt 36 des Deckels 29 ausgebildet sein, um einen kippsicheren Formschluss zwischen dem kegelförmigen Außenflächenabschnitt 36 des Deckels 29 und dem Ring 38 bzw. dem Regalboden 5, 6, 7 zu gewährleisten. Die Lackierbecher 15 sind dann beispielsweise ausschließlich über die mit den Ringen 38 zusammenwirkenden kegelförmigen Außenflächenabschnitte 36 der Deckel 29 an dem jeweiligen Regalboden 5, 6, 7 gehalten.

    [0053] Alternativ oder zusätzlich könnte auch die bereits oben zu Fig. 6 beschriebene formschlüssige Aufnahme der Lackierbecher 15 über die zylindrischen Ringflächenabschnitte 35 und die radial vorstehenden Krägen 37 der Deckel 29 in den runden Bohrungen 8a vorgesehen sein.

    [0054] Alternativ zu dem Säulenregal gemäß Fig. 1 bis Fig. 3 könnte das Lackierbecherregal 1 auch als Wandregal ausgebildet sein, welches dann ebenfalls wenigstens einen Regalboden umfasst. Unter einem Wandregal ist insbesondere ein Regal zu verstehen, welches an einer Wand befestigt ist.

    [0055] Weiterhin alternativ könnte der wenigstens eine Regalboden auch als Schrankboden eines beispielsweise mit Schranktüren versehenen Schranks ausgebildet sein, welcher dann das Lackierbecherregal 1 darstellt.

    [0056] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann wenigstens eine Aufnahme 8 mit einem Sensor versehen sein, insbesondere einem piezoelektrischen Sensor, welcher das Gewicht des in der betreffenden Aufnahme 8 aufgenommenen Lackierbechers 15 erfasst.

    [0057] Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass an dem Bohrungsrand der runden Bohrung 8a (Fig. 6), auf welchem der betreffende Lackierbecher 15 mit dem umlaufenden Kragen 37 des Deckels 29 aufsteht, ein solcher Sensor angeordnet ist, oder im Bereich des Rings 8b (Fig. 7), in welchem der betreffende Lackierbecher 15 aufgenommen ist, ist ein entsprechender Sensor angebracht.

    [0058] Wenn Sensoren zur Gewichtserfassung vorhanden sind, lässt sich auch vorsehen, dass jeder Sensor mit einer Sendeeinheit, insbesondere einem Transponder, verbunden ist, und dass der jeweilige Transponder, die Information über das Gewicht des Behälters oder Bechers, an eine zentrale Erfassungseinheit, insbesondere einen hier nicht gezeigten Computer, übermittelt. Gleichzeitig lässt sich hierbei vorsehen, dass der Sensor auch andere Daten der Lackierbecher 15 erfasst, die auf diesem beispielsweise in Form eines QR-Codes oder eines Barcodes aufgebracht sind und von einem mit dem sensorverbundenen Lesegerät ausgelesen werden.

    [0059] In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform lässt sich vorsehen, dass der Computer einen Monitor umfasst, auf dem Daten über die Lackierbecher anzeigbar sind, insbesondere das jeweilige Gewicht eines Lackierbechers 15.

    [0060] Mit den oben beschriebenen Merkmalen wird auch ein Lackierbecher-Lagerungssystem zur Lagerung wenigstens eines Lackierbechers 15 beschrieben, welches ein oben beschriebenes Lackierbecherregal 1 und wenigstens einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbecher 15 umfasst, welcher durch das Lackierbecherregal 1 in der Lagerungslage gehalten ist.

    [0061] Bei einem solchen Lackierbecher-Lagerungssystem kann dann der wenigstens eine, wenigstens teilweise mit Lack oder Farbe befüllte Lackierbecher 15 mit Daten versehen sein oder Daten tragen, welche die Art und/oder den Farbton des Lacks oder der Farbe und/oder das mit dem Lack zum Lackieren vorgesehene Objekt kennzeichnen.

    [0062] Die Daten können beispielsweise durch eine Aufschrift, einen Aufdruck und/oder durch einen QR-Code und/oder einen Barcode und/oder auch durch einen Transponder in oder an dem betreffenden Lackierbecher 15 realisiert sein. Durch einen die Daten tragenden und an eine hier nicht gezeigte Empfangsstation übermittelnden Transponder ist es möglich, den oder die Lackierbecher 15 automatisiert zu identifizieren und optional automatisiert in das Lackierbecherregal 1 einzusetzen und/oder den oder die Lackierbecher 15 automatisiert aus dem Lackierbecherregal 1 zu entnehmen.

    [0063] Gemäß einer besonders zu bevorzugenden Anwendung kann der in dem wenigstens einen Lackierbecher 15 enthaltene Lack zum Lackieren von Land-, Luft- oder Wasser-Fahrzeugen vorgesehen sein. Denkbar ist aber jegliche Anwendung von Lack oder Farbe, welcher sich in dem wenigstens einen, durch das Lackierbecherregal gelagerten oder zur dortigen Lagerung vorgesehene Lackierbecher befindet. Die durch das Lackierbecherregal 1 gelagerten oder dort zur Lagerung vorgesehenen Lackierbecher 15 können mit jeglicher Art von Spritzpistole 17 zusammenwirken, eine Beschränkung auf eine bestimmte Art von Spritzpistole 17 ist nicht vorgesehen.

    [0064] Weiterhin ist auch die Aufnahme 8 der Lackierbecher 15 an den Regalböden 5, 6, 7 nicht auf die in den vorangehenden Ausführungsbeispielen beschriebenen Aufnahmen 8a, 8b beschränkt, sondern kann durch jegliche Aufnahmen realisiert sein, welche an die Außenkontur der Lackierbecher 15 angepasst ist.
    Bezugszahlenliste
    1 Lackierbecherregal 39 Rand
    2 Säule    
    3 Traggestell    
    4 Rohre    
    5 Regalboden    
    6 Regalboden    
    7 Regalboden    
    8 Aufnahme    
    8a Bohrungen    
    8b Ringe    
    10 Stopfen    
    11 Schraube    
    12 Schraube    
    15 Lackierbecher    
    16 Gleit- oder Wälzlagerungen    
    17 Spritzpistole    
    18 Zuführkanal    
    19 Sprühkopf    
    20 Hohlrohr    
    21 Farbdüse    
    22 Luftdüsenring    
    23 Pistolenkörper    
    24 Handgriff    
    25 Betätigungshebel    
    26 Druckluftanschluss    
    27 Auslass    
    28 becherförmiger Grundkörper    
    29 Deckel    
    30 Aufnahmeöffnung    
    31 Boden    
    32 Verschraubung    
    33 Siebelement    
    34 Mittelachse    
    35 Ringflächenabschnitt    
    36 Außenflächenabschnitt    
    37 Kragen    
    38 Ring    



    Ansprüche

    1. Lackierbecher-Lagerungssystem zur Lagerung wenigstens eines wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers (15), welcher an einer Spritzpistole (17) zerstörungsfrei lösbar befestigbar ist, um den Lack in die Spritzpistole (17) einzuführen und welcher wieder von der Spritzpistole (17) zerstörungsfrei gelöst werden kann, beinhaltend:

    a) Wenigstens ein Lackierbecherregal (1),

    b) den wenigstens einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbecher (15), wobei

    c) der wenigstens eine Lackierbecher (15) einen becherförmigen Grundkörper (28) beinhaltet, der durch einen Deckel (29) mit einem eine zentrale Öffnung aufweisenden Auslass (27) verschlossen ist, und der Auslass (27) des Deckels (29) ausgebildet ist, um in eine Aufnahmeöffnung (30) der Spritzpistole (17) eingesetzt zu werden und um dem in dem Lackierbecher (15) aufgenommenen Lack einen Durchfluss durch die zentrale Öffnung zu ermöglichen, wobei

    d) das wenigstens eine Lackierbecherregal (1) ausgebildet ist zur Lagerung des wenigstens einen, wenigstens teilweise mit Lack befüllten Lackierbechers (15) in einer Lagerungslage und der wenigstens eine Lackierbecher (15) durch das wenigstens eine Lackierbecherregal (1) in der Lagerungslage gehalten ist, in welcher der Auslass (27) des Deckels (29) nach unten weist, und wobei

    e) das Lackierbecherregal (1) wenigstens einen Regalboden (5, 6, 7) mit wenigstens einer Aufnahme (8, 8a, 8b) für den wenigstens einen Lackierbecher (15) derart aufweist, dass der wenigstens eine Lackierbecher (15) mittels der Aufnahme (8, 8a, 8b) an dem wenigstens einen Regalboden (5, 6, 7) in der Lagerungslage gehalten werden kann, und wobei

    f) die wenigstens eine Aufnahme (8) an die Form des wenigstens einen Lackierbechers (15) angepasst ist, dessen Deckel (29) einen zylindrischen, parallel zur einer Mittelachse (34) des Lackierbechers (15) verlaufenden Ringflächenabschnitt (35) aufweist, welcher in Richtung der Mittelachse (34) gesehen einerseits durch einen Außenflächenabschnitt (36) des Deckels (29) und andererseits durch einen radial vorstehenden und umlaufenden Kragen (37) des Deckels (29) begrenzt wird, an welchem ein erster Teil einer Verschraubung (32) ausgebildet ist, deren zweiter Teil an dem becherförmigen Grundkörper (28) ausgebildet ist, wobei in Richtung der Mittelachse (34) gesehen sich der Außenflächenabschnitt (36) zwischen dem Ringflächenabschnitt (35) und dem Auslass (27) erstreckt,

    dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Deckel (29) und dem becherförmigen Grundkörper (28) wenigstens ein Siebelement (33) für den Lack oder die Farbe gehalten ist.
     
    2. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Aufnahme (8) als runde Bohrung (8a) in dem wenigstens einen Regalboden (5, 6, 7) ausgestaltet ist.
     
    3. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser der runden Bohrung (8a) im Wesentlichen dem Außendurchmesser des zylindrischen Ringflächenabschnitts (35) des Deckels (29) entspricht, derart, dass der Lackierbecher (15) mit dem zylindrischen Ringflächenabschnitt (35) des Deckels (29) in die runde Bohrung (8a) eingeführt werden kann bis der radial vorstehende Kragen (37) des Deckels (29) einen Bohrungsrand der runden Bohrung (8a) des Regalbodens (5, 6, 7) kontaktiert und der Lackierbecher (15) dadurch in der runden Bohrung (8a) in der Lagerungslage formschlüssig gehalten ist.
     
    4. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf, in oder unter dem wenigstens einen Regalboden (5, 6, 7) wenigstens ein Halteelement (8b) angeordnet ist, durch welches der Lackierbecher (15) in der Lagerungslage gehalten werden kann.
     
    5. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkontur des wenigstens einen Halteelements (8b) an die Außenkontur des wenigstens einen Lackierbechers (15) angepasst ist.
     
    6. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Halteelement (8b) einen auf, in oder unter dem wenigstens einen Regalboden (5, 6, 7) angeordneten Ring (38) umfasst, der einen derartigen Innendurchmesser aufweist, dass der Lackierbecher (15) wenigstens teilweise in den Ring (37) eingesetzt werden und dadurch die Lagerungslage einnehmen kann.
     
    7. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lackierbecherregal (1) als Stand- oder Säulenregal ausgebildet ist, mit mehreren, von einer zentralen Säule (2) getragenen Regalböden (5, 6, 7), die in Etagen übereinander angeordnet sind, wobei die zentrale Säule (2) senkrecht von einem Traggestell (3) nach oben weg ragt.
     
    8. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Regalböden (5, 6, 7) eine runde, ovale oder polygone Form aufweisen.
     
    9. Lackierbecher-Lagerungssystem nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche der Regalböden (5, 6, 7) entlang der Säule (2) gesehen von oben nach unten hin abnimmt.
     
    10. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Regalböden (5, 6, 7) jeweils einzeln oder in Gruppen gegenüber der Säule (2) drehbar angeordnet sind.
     
    11. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lackierbecherregal (1) als Wandregal ausgebildet ist, welches den wenigstens einen Regalboden umfasst.
     
    12. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine, wenigstens teilweise mit Lack befüllte Lackierbecher (15) mit Daten versehen ist oder Daten trägt, welche die Art und/oder den Farbton des Lacks oder der Farbe und/oder das mit dem Lack oder der Farbe zum Lackieren vorgesehene Objekt kennzeichnen.
     
    13. Lackierbecher- Lagerungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten durch eine Aufschrift, einen Aufdruck und/oder einen Transponder in oder an dem wenigstens einen Lackierbecher (15) realisiert sind.
     
    14. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem wenigstens einen Lackierbecher (15) enthaltene Lack zum Lackieren von Land-, Luft- oder Wasser-Fahrzeugen vorgesehen ist.
     
    15. Lackierbecher-Lagerungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenflächenabschnitt (36) des Deckels (29) kegelförmig ist und sich zum Auslass (27) hin verjüngt.
     


    Claims

    1. A paint beaker storage arrangement configured to store at least one paint beaker (15) at least partially filled with paint, wherein the paint beaker is attachable in a disengage able manner at a spray gun (17) to introduce the paint into the spray gun (17), wherein the paint beaker is disengageable from the spray gun (17) without any damage to the spray gun and the paint beaker, the paint beaker storage arrangement comprising:

    a) at least one paint beaker shelf (1),

    b) the at least one paint beaker (15) at least partially filled with the paint,

    c) wherein the at least one paint beaker (15) includes a beaker shaped base element (28) that is closed by a cover (29) that includes an outlet (27) that includes a central opening, wherein the outlet (27) of the cover (29) is configured to be inserted into a receiving opening (30) of the spray gun (17) to enable the paint included in the paint beaker (15) to flow through the central opening,

    d) wherein the at least one paint beaker storage shelf (1) is configured to store the at least one paint beaker (15) that is at least partially filled with the paint in a storage position and wherein the at least one paint beaker (15) is supported in the storage position by the at least one paint beaker shelf (1) so that the outlet (27) of the cover (29) is oriented downward, and

    e) wherein the at least one paint beaker shelf (1) includes at least one shelf base (5, 6, 7) including at least one receiver (8, 8a, 8b) for the at least one paint beaker (15) so that the at least one paint beaker (15) is support able by the at least one receiver (8, 8a, 8b) at the at least one shelf base (5, 6, 7) in the storage position, and

    f) wherein the at least one receiver (8) is adapted to a shape of the at least one paint beaker (15), wherein a cover (29) of the paint beaker includes a cylindrical annular surface section (35) that extends parallel to a center axis (34) of the paint beaker (15) wherein the annular surface section (35) is defined in a direction of the center axis (34) on the one hand side by an outer surface section (36) of the cover (29) and on the other hand side by a radially protruding and circumferential shoulder (37) of the cover (29) wherein a first portion of a threaded connection (32) is arranged at the cover (29) wherein a second portion of the threaded connection is arranged at the beaker shaped base element (28), wherein the outer surface section (36) extends between the annular surface section (35) and the outlet (27) viewed in a direction of the center axis (34),

    characterized in that at least one sieve element (33) for the paint or a lacquer is supported between the cover (29) and the beaker shaped base element (28).
     
    2. The paint beaker storage arrangement according to claim 1, characterized in that the at least one receiver (8) is configured as a circular bore hole (8) in the at least one shelf base (5, 6, 7).
     
    3. The paint beaker storage arrangement according to claim 2, characterized in that an inner diameter of the circular bore hole (8a) essentially corresponds to an outer diameter of the cylindrical annular surface section (35) of the cover (29) so that the paint beaker (15) is insertable with the cylindrical annular surface section (35) of the cover (29) into the circular bore hole (8a) until the radially protruding collar (37) of the cover (29) contacts a bore edge of the circular bore hole (8a) of the shelf base (5, 6, 7) and the paint beaker (15) is supported in the storage position by positive locking in the circular bore hole (8a).
     
    4. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that at least one support element (8b) is arranged on, in or below the at least one shelf base (5, 6, 7), wherein the support element supports the paint beaker (15) in the storage position.
     
    5. The paint beaker storage arrangement according to claim 4, characterized in that an inner contour of the at least one support element (8b) is adapted to an outer contour of the at least one paint beaker (15).
     
    6. The paint beaker storage arrangement according to claim 4 or 5, characterized in that the at least one support element (8b) includes a ring (38) that is arranged in or below the at least one shelf base (5, 6, 7), wherein the ring (38) includes an inner diameter so that the paint beaker (15) is at least partially insertable into the ring (38) into the storage position.
     
    7. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the paint beaker shelf (1) is configured as a stand up or column shelf including plural shelf bases (5, 6,7) that are supported by a center column (2), wherein the shelf bases are arranged above one another, wherein the central column (2) protrudes vertically upward from a support frame (3).
     
    8. The paint beaker storage arrangement according to claim 7, characterized in that the shelf bases (5, 6, 7) have a circular, oval or polygonal shape.
     
    9. The paint beaker storage arrangement according to claim 7 or 8, characterized in that a surface of the shelf bases (5, 6, 7) decreases along the column (2) in a top - down direction.
     
    10. The paint beaker storage arrangement according to one of the claims 7 - 9, characterized in that the shelf bases (5, 6, 7) are respectively arranged rotatable relative to the column (2) either individually or in groups.
     
    11. The paint beaker storage arrangement according to one of the claims 1 - 6, characterized in that the paint beaker shelf (1) is configured as a wall shelf which includes the at least one shelf base.
     
    12. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one paint beaker (15) that is at least partially filled with the paint is provided with data which designate a type of paint or color of paint or lacquer and/or an object to be painted by the paint or lacquer.
     
    13. The paint beaker storage arrangement according to claim 12, characterized in that the data is included in an inscription, an imprint, and/or a transponder in or at the at least one paint beaker (15).
     
    14. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the paint included in the paint beaker is configured to paint land vehicles, aircraft or boats.
     
    15. The paint beaker storage arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the outer surface section (36) of the cover is conical and tapers towards the outlet (27).
     


    Revendications

    1. Système de stockage de godets de laquage pour le stockage d'au moins un godet de laquage (15) rempli au moins partiellement de laque qui peut être fixé de manière détachable sans destruction à un pistolet de pulvérisation (17) pour introduire la laque dans le pistolet de pulvérisation (17) et qui peut être détaché à nouveau sans destruction du pistolet de pulvérisation (17), système qui contient :

    a) au moins une étagère de godets de laquage (1),

    b) le au moins un godet de laquage (15) rempli au moins partiellement de laque, cependant que

    c) le au moins un godet de laquage (15) contient un corps de base en forme de godet (28) qui est fermé par un couvercle (29) avec une sortie (27) qui présente un orifice central et la sortie (27) du couvercle (29) est configurée pour être mise en place dans une ouverture de logement (30) du pistolet de pulvérisation (17) et pour permet à la laque logée dans le godet de laquage (15) un passage à travers l'orifice central, cependant que

    d) la au moins une étagère de godets de laquage (1) est configurée pour le stockage du au moins un godet de laquage (15) rempli au moins partiellement de laque dans une position de stockage et que le au moins un godet de laquage (15) est maintenu par la au moins une étagère de godets de laquage (1) dans la position de stockage dans laquelle la sortie (27) du couvercle (29) est tournée vers le bas et cependant que

    e) l'étagère de godets de laquage (1) présente au moins une tablette (5, 6, 7) avec au moins un logement (8, 8a, 8b) pour le au moins un godet de laquage (15) de telle manière que le au moins un godet de laquage (15) peut être maintenu au moyen du logement (8, 8a, 8b) sur la au moins une tablette (5, 6, 7) dans la position de stockage et cependant que

    f) le au moins un logement (8) est adapté à la forme du au moins un godet de laquage (15) dont le couvercle (29) présente une portion de surface annulaire (35) cylindrique qui s'étend parallèlement à un axe médian (34) du godet de laquage (15), portion qui est limitée, ceci étant vu dans la direction de l'axe médian (34), d'une part par une portion de surface extérieure (36) du couvercle (29) et d'autre part par un rebord (37) du couvercle (29) qui fait saillie radialement et qui en fait tout le tour, rebord sur lequel une première partie d'un vissage (32) est configurée dont la seconde partie est configurée sur le corps de base en forme de godet (28), cependant que la portion de surface extérieure (36) s'étend entre la portion de surface annulaire (35) et la sortie (27), ceci étant vu dans la direction de l'axe médian (34),

    caractérisé en ce qu'au moins un élément de tamis (33) pour la laque ou la peinture est maintenu entre le couvercle (29) et le corps de base en forme de godet (28).
     
    2. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le au moins un logement (8) est configuré comme une forure ronde (81) dans la au moins une tablette (5, 6, 7).
     
    3. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le diamètre intérieur de la forure ronde (8a) correspond substantiellement au diamètre extérieur de la portion de surface annulaire cylindrique (35) du couvercle (29) de telle manière que le godet de laquage (15) peut être inséré avec la portion de surface annulaire cylindrique (35) du couvercle (29) dans la forure ronde (8a) jusqu'à ce que le rebord (37) du couvercle (29) qui fait saillie radialement est en contact avec un bord de forure de la forure ronde (8a) de la tablette (5, 6, 7) et que le godet de laquage (15) est ainsi maintenu par complémentarité de forme dans la forure ronde (8a) dans la position de stockage.
     
    4. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de retenue (8b), par lequel le godet de laquage (15) peut être maintenu dans la position de stockage, est placé sur, dans ou sous la au moins une tablette (5, 6, 7).
     
    5. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 4, caractérisé en ce que les contours intérieurs du au moins un élément de retenue (8b) sont adaptés aux contours extérieurs du au moins un godet de laquage (15).
     
    6. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le au moins un élément de retenue (8b) comprend un anneau (38) placé sur, dans ou sous la au moins une tablette (5, 6, 7), anneau qui présente un diamètre intérieur tel que le godet de laquage (15) peut être mis en place au moins partiellement dans l'anneau (37) et peut ainsi prendre la position de stockage.
     
    7. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étagère de godets de laquage (1) est configurée comme une étagère sur pieds ou une étagère colonne, avec plusieurs tablettes (5, 6, 7), portées par une colonne centrale (2), qui sont superposées en étages, la colonne centrale (2) faisant saillie en sortant par le haut perpendiculairement par rapport à un châssis porteur (3).
     
    8. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 7, caractérisé en ce que les tablettes (5, 6, 7) présentent une forme ronde, ovale ou polygonale.
     
    9. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la surface des tablettes (5, 6, 7) diminue du haut en bas, ceci étant vu le long de la colonne (2).
     
    10. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que les tablettes (5, 6, 7) sont placées respectivement individuellement ou en groupes en étant rotatives par rapport à la colonne (2).
     
    11. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'étagère de godets de laquage (1) est configurée comme une étagère murale qui comprend la au moins une tablette.
     
    12. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le au moins un godet de laquage (15) rempli au moins partiellement de laque est pourvu de données ou porte des données qui caractérisent le type et/ou le coloris de la laque ou de la peinture et/ou l'objet prévu pour être laqué avec la laque ou la peinture.
     
    13. Système de stockage de godets de laquage selon la revendication 12, caractérisé en ce que les données sont réalisées par une inscription, une impression et/ou un transpondeur dans ou sur le au moins un godet de laquage (15).
     
    14. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la laque contenue dans le au moins un godet de laquage (15) est prévue pour le laquage de véhicules terrestres, aériens ou nautiques.
     
    15. Système de stockage de godets de laquage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la portion de surface extérieure (36) est conique et s'effile en direction de la sortie (27).
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente