[0001] Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung sowie mit einer Vorrichtung zum Anzeigen von Videodaten
im Bereich der Aufzugsanlage sowie Verfahren zum Betrieb einer Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung.
[0002] Die hier vorgestellte Neuerung betrifft eine Aufzugsanlage mit einer Steuerungseinrichtung,
mittels derer die Aufzugsanlage nach dem als Zielrufsteuerung oder Zielauswahlsteuerung
bekannten Steuerungskonzept betreibbar ist. Bei diesem Steuerungskonzept übermittelt
jeder Aufzugspassagier vor dem Betreten einer Aufzugskabine über eine seinem Einsteigestockwerk
zugeordnete Zieleingabeeinrichtung sein Zielstockwerk an die Steuerungseinrichtung.
Von der Steuerungseinrichtung erhält jeder Aufzugspassagier unmittelbar nach seiner
Zieleingabe die Instruktion, vor welchem Aufzug einer Aufzugsgruppe er warten soll,
damit er in eine Aufzugskabine einsteigen kann, die mit optimierter Fahrzeit mindestens
sein Zielstockwerk anfahren wird. Dies wird kurz als Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung
bezeichnet. Die Neuerung betrifft konkret eine Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung
sowie mit einer Vorrichtung zum Anzeigen von Videodaten im Bereich der Aufzugsanlage
und im Weiteren ein Verfahren zum Betrieb einer Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung
mit einer solchen Anzeigevorrichtung.
[0003] Eine Vorrichtung zum Anzeigen von Videodaten im Bereich einer Aufzugsanlage (Anzeigevorrichtung)
ist aus der
EP 1 069 065 A und
JP2015218015A grundsätzlich bekannt. Mittels der dortigen Anzeigevorrichtung wird ein Bild auf
eine als Projektionsfläche fungierende Aufzugstür, nämlich eine Schachttür der Aufzugstür,
projiziert. Die Projektion erfolgt mittels eines oberhalb der Schachttür an der Decke
angebrachten Projektors.
[0004] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Aufzugsanlage und eine
davon umfasste Vorrichtung zur Anzeige von Bildinformationen im Bereich der Aufzugsanlage
(Anzeigevorrichtung) anzugeben, bei welcher die Anzeigevorrichtung weitere Funktionen
bietet - insbesondere eine Funktion, mittels derer sich eine Blendung von Personen
vermeiden lässt - und einfach zu installieren ist.
[0005] Diese Aufgabe wird mittels einer Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung mit einer kurz
als Anzeigevorrichtung bezeichneten Vorrichtung zur Anzeige von Bildinformationen
im Bereich der Aufzugsanlage mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der hier vorgeschlagenen Lösung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Dabei verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes
des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin; sie sind
nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes
für die Merkmalskombinationen der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen. Des Weiteren
ist im Hinblick auf eine Auslegung der Ansprüche bei einer näheren Konkretisierung
eines Merkmals in einem nachgeordneten Anspruch davon auszugehen, dass eine derartige
Beschränkung in den jeweils vorangehenden Ansprüchen nicht vorhanden ist.
[0006] Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe ist bei einer Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung
sowie einem korrespondierenden Verfahren zum Betrieb einer solchen Aufzugsanlage Folgendes
vorgesehen: Die Aufzugsanlage umfasst oder zu der Aufzugsanlage gehört ein Anzeigesystem.
Das Anzeigesystem umfasst zumindest eine als Vorrichtung zum Anzeigen von Videodaten
im Bereich der Aufzugsanlage fungierende Anzeigevorrichtung. Die oder jede Anzeigevorrichtung
ist zur Anzeige von Bildinformationen in Form einer Projektion im Bereich der Aufzugsanlage
bestimmt und eingerichtet. Eine Besonderheit der Aufzugsanlage besteht darin, dass
eine jeweilige Projektion der mindestens einen Anzeigevorrichtung mittels einer im
Rahmen der Zielrufsteuerung erfolgenden Auswahl eines Zielstockwerks beeinflussbar
ist, und mittels der Vorrichtung ein von einem Sensor erhältliches Signal zur Unterbrechung
der sichtbaren Projektion auswertbar ist, und zur Unterbrechung der sichtbaren Projektion
die Vorrichtung auf eine Ausgabe eines Schwarzbilds umschaltbar ist.
[0007] Beim Betrieb der Aufzugsanlage wird diese Projektion durch das jeweils ausgewählte
Zielstockwerk beeinflusst oder bestimmt.
[0008] Der Vorteil der vorgeschlagenen Lösung besteht darin, dass auf einem Einsteigestockwerk
wartende Benutzer der Aufzugsanlage mittels der von den auf dem Einsteigestockwerk
aktuell ausgewählten Zielstockwerken abhängigen, als Projektion angezeigten Videodaten
potentiell interessante Informationen erhalten, zum Beispiel Informationen über auf
den Zielstockwerken ansässige Unternehmen und/oder dort erhältliche Waren oder Dienstleistungen.
Die Projektion im Bereich der Aufzugsanlage erfolgt erfindungsgemäss von aussen auf
die Schachttüren eines Aufzugs und alternativ oder zusätzlich im Innern einer Aufzugskabine
auf die Kabinentüren oder auf jede andere geeignete Projektionsfläche.
[0009] Bei einer Ausführungsform einer solchen Aufzugsanlage und entsprechend bei einer
korrespondierenden Ausführungsform eines Verfahrens zum Betrieb einer solchen Aufzugsanlage
ist dem Anzeigesystem ein Videodatenspeicher mit Videodaten zugeordnet, wobei den
Videodaten jeweils eine Stockwerkskennung zugeordnet ist und wobei eine jeweilige
Projektion der mindestens einen Anzeigevorrichtung mittels einer im Rahmen der Zielrufsteuerung
erfolgenden Auswahl eines Zielstockwerks beeinflussbar ist bzw. beeinflusst oder bestimmt
wird, indem als Projektion diejenigen Videodaten ausgebbar sind bzw. ausgegeben werden,
welche gemäss deren Stockwerkskennung zu dem jeweiligen Zielstockwerk passen. Die
Auszeichnung der zur Anzeige zur Verfügung stehenden Videodaten mit einer Stockwerkskennung
und eine Auswahl jeweils anzuzeigender Videodaten auf Basis eines Vergleichs der Stockwerkskennungen
mit einem das ausgewählte Zielstockwerk kodierenden Datum ist eine besonders einfache
und effiziente Möglichkeit, um eine von dem jeweils ausgewählten Zielstockwerk abhängige
Ausgabe von Videodaten zu implementieren.
[0010] Bei einer als Vorrichtung zum Anzeigen von Videodaten im Bereich einer Aufzugsanlage
fungierenden Anzeigevorrichtung oder einer Aufzugsanlage mit einer solchen Anzeigevorrichtung
ist vorgesehen, dass diese ein von einem Sensor erhältliches Sensorsignal verarbeitet,
wobei aufgrund des Sensorsignals eine Unterbrechung der sichtbaren Projektion der
jeweiligen Videodaten erfolgt. Vorzugsweise erfasst ein solcher Sensor Situationen,
in denen Personen durch die sichtbare Projektion geblendet werden können, beispielsweise,
wenn Personen sich in den Bereich zwischen Projektor und Projektionsfläche hineinbewegen.
Die Unterbrechung der sichtbaren Projektion der ansonsten jeweils ausgegebenen Videodaten
erfolgt in Form einer Ausgabe eines Schwarzbilds mittels der Anzeigevorrichtung anstelle
der ansonsten ausgegebenen Videodaten. Die Verwendung eines Schwarzbilds zur Unterbrechung
der Projektion hat den Vorteil, dass für eine derartige Unterbrechung der Projektion
keinerlei Eingriff in die Funktionalität der Anzeigevorrichtung notwendig ist. Mittels
der Anzeigevorrichtung werden diejenigen Videodaten ausgegeben, die der Anzeigevorrichtung
oder einer davon umfassten Strahlquelle jeweils zugeführt werden. Ob der Anzeigevorrichtung
oder der Strahlquelle Videodaten zugeführt werden, die zu einer sichtbaren Projektion
führen, oder Videodaten eines Schwarzbilds, bei dem sich keine sichtbare Projektion
ergibt, ist für die Funktion der Anzeigevorrichtung unerheblich. Zur Unterbrechung
der sichtbaren Projektion ist demnach weder eine Ansteuerung einer Mechanik, etwa
einer die Strahlquelle abdeckenden Klappe, oder eine Ansteuerung der Strahlquelle,
etwa eine Ansteuerung, welche die Strahlquelle zeitweise deaktiviert, erforderlich.
Die Unterbrechung einer sichtbaren Projektion mittels eines Schwarzbilds ist auch
unabhängig von einer Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung verwendbar, zum Beispiel in
einer Aufzugsanlage mit beliebigen Steuerungskonzepten.
[0011] Bei einer weiteren Ausführungsform der Aufzugsanlage ist der Sensor einem Aufzugstürflügel,
nämlich einem Schachttürflügel oder einem Kabinentürflügel, zugeordnet. Diese Platzierung
des Sensors bewirkt, dass ein von dem Sensor erhältliches Sensorsignal eine Information
kodiert, ob die Aufzugstürflügel geschlossen sind. Eine Blendung von Benutzern der
Aufzugsanlage kann sich bei einer ausserhalb der Aufzugskabine befindlichen und die
jeweiligen Videodaten auf die Schachtüren projizierenden Anzeigevorrichtung nur für
Passagiere im Innern einer Aufzugskabine und nur ab dem Öffnen der Aufzugstürflügel
bis zum vollständigen Schliessen derselben ergeben. Ein Sensorsignal, welches kodiert,
ob die Aufzugstürflügel geschlossen sind, kann demnach unmittelbar zu einer Ansteuerung
der Anzeigevorrichtung verwendet werden, welche eine Unterbrechung einer sichtbaren
Projektion bewirkt. Bei einer im Innern einer Aufzugskabine befindlichen und auf die
Kabinentüren projizierenden Anzeigevorrichtung gilt dies entsprechend. Eine Blendwirkung
kann sich möglicherweise für vor den Schachttüren auf die Aufzugskabine wartende Benutzer
ergeben. Auch hier kann ein Sensorsignal, welches kodiert, ob die Aufzugstürflügel
geschlossen sind, zur Unterbrechung der sichtbaren Projektion verwendet werden.
[0012] Als Sensor kommt ein berührungsloser Sensor, insbesondere ein optischer Sensor, ein
berührungsloser induktiver Sensor, ein berührungsloser kapazitiver Sensor, ein Reedschalter
oder dergleichen, in Betracht. Ein berührungsloser Sensor ist wartungsarm und problemlos
nachzurüsten.
[0013] Bei einer weiteren Ausführungsform des Anzeigesystems oder der Anzeigevorrichtung
ist der Sensor innerhalb eines Aufzugsschachts der Aufzugsanlage platziert und dort
auf einen Aufzugstürflügel, nämlich einen Schachttürflügel oder einen Kabinentürflügel,
gerichtet. Bei einer derartigen Anbringung ist der Sensor für Benutzer der Aufzugsanlage
unsichtbar, so dass zum Beispiel auch keine unsachgemässe Beeinflussung des Sensors
möglich ist.
[0014] Im Hinblick auf eine Integration der hier vorgeschlagenen Lösung in eine bereits
bestehende Aufzugsanlage ist optional vorgesehen, dass der Sensor in einer Art und
Weise ausgeführt ist, dass dieser unabhängig von einer zur Steuerung und Überwachung
der Aufzugsanlage bestimmten Aufzugsanlagensteuerung ist, also nicht zur Aufzugsanlagensteuerung
gehört und/oder in deren Funktion integriert ist, so dass eine solche Anzeigevorrichtung
und deren Sensor problemlos auch bei bereits in Betrieb befindlichen Aufzugsanlagen
nachrüstbar sind.
[0015] Bei einer Ausführungsform des Anzeigesystems und der Anzeigevorrichtung oder einer
Aufzugsanlage mit einem solchen Anzeigesystem ist zumindest eine Anzeigevorrichtung
mittels eines Smartphones oder dergleichen beeinflussbar. Die Anzeigevorrichtung kann
von einem im Empfangsbereich befindlichen Smartphone Signale empfangen, welche die
mittels der Anzeigevorrichtung angezeigten Videodaten beeinflussen, insbesondere bestimmen.
Bei einer besonderen Ausführungsform kann die Anzeigevorrichtung an ein im Empfangsbereich
befindliches Smartphone auch Daten hinsichtlich der zur Anzeige verfügbaren Videodaten
übermitteln, so dass ein Verwender des Smartphones eine gezielte Auswahl vornehmen
kann.
[0016] Bei einer weiteren Ausführungsform der Aufzugsanlage ist auf einem der Stockwerke
mindestens zwei Aufzügen einer Aufzugsgruppe je eine Anzeigevorrichtung zugeordnet.
Dabei zeigt jede der Anzeigevorrichtungen für diejenigen Zielstockwerke relevante
Informationen an, die der Aufzug, dem die Anzeigevorrichtung zugeordnet ist, nach
seiner Wegfahrt vom genannten Stockwerk anfahren wird. Vorzugsweise werden die jeweils
für eines der anzufahrenden Zielstockwerke relevanten Informationen zeitlich aufeinanderfolgend
angezeigt.
[0017] Bei einer weiteren Ausführungsform der Aufzugsanlage ist auf einem der Stockwerke
mindestens zwei Aufzügen einer Aufzugsgruppe je eine Anzeigevorrichtung zugeordnet.
Dabei projiziert jede der Anzeigevorrichtungen für den Aufzugsverkehr relevante Informationen
auf das Schachttürblatt des Aufzugs, dem sie zugeordnet ist. Solche Informationen
sind beispielsweise die Anzeige der dem genannten Aufzug zugeordneten Kennzeichnung
und/oder der aktuell für den genannten Aufzug vorgesehenen Zielstockwerke und/oder
der auf diesen Zielstockwerken vorhandenen Institutionen, und/oder der bis zur Wegfahrt
zu erwartenden Wartezeit.
[0018] Durch die Projektion der Informationen auf die Schachttürblätter wird erreicht, dass
für den Aufzugsverkehr relevante Informationen grossformatig und von weitem sichtbar
angezeigt werden können.
[0019] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der hier vorgeschlagenen Lösung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in
allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0020] Das Ausführungsbeispiel ist nicht als Einschränkung der hier vorgeschlagenen Lösung
zu verstehen. Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung durchaus auch Änderungen
möglich, insbesondere solche, die zum Beispiel durch Kombination oder Abwandlung von
einzelnen in Verbindung mit den im allgemeinen oder speziellen Beschreibungsteil beschriebenen
sowie in den Ansprüchen und/oder der Zeichnung enthaltenen Merkmalen bzw. Elementen
oder Verfahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der Aufgabe entnehmbar
sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen Gegenstand oder zu neuen Verfahrensschritten
oder Verfahrensschrittfolgen führen.
[0021] Es zeigen
- Fig. 1
- eine Aufzugsanlage mit einzelnen der Aufzugsanlage zugeordneten Anzeigevorrichtungen,
- Fig. 2
- eine Aufzugsanlage mit einem Terminal einer Zielrufsteuerung,
- Fig. 3
- eine der Anzeigevorrichtungen gemäss Fig. 1 mit weiteren Details,
- Fig. 4
- eine Darstellung eines zur Beeinflussung einer von einer Anzeigevorrichtung ausgegebenen
Information wirksamen Smartphones und
- Fig. 5
- eine weitere Darstellung einer der Anzeigevorrichtungen gemäss Fig. 1 mit zusätzlichen
Einzelheiten.
[0022] Die Darstellung in Figur 1 zeigt in schematisch vereinfachter Art und Weise eine
Aufzugsanlage 10 mit einer in üblicher Art und Weise in einem Aufzugsschacht 12 zwischen
unterschiedlichen Stockwerken eines Gebäudes beweglichen Aufzugskabine 14 sowie mit
Aufzugstürflügeln 16, nämlich Schachttürflügeln 16.1 und Kabinentürflügeln 16.2.
[0023] In einem Gebäude mit einer Aufzugsanlage 10 ist oftmals im Bereich der jeweiligen
Aufzugsanlage 10 ein Anzeigesystem 18 mit Anzeigevorrichtungen 20 installiert, mittels
derer aufgrund zugrunde liegender Videodaten 22, nämlich statischer Videodaten 22
(Bilder) oder dynamischer Videodaten 22 (Bildsequenzen, Filme), unterschiedliche visuelle
Informationen an Gebäude- und Aufzugsbenutzer vermittelt werden. Solche Informationen
können beispielsweise Sicherheitsinstruktionen, Wegweiser, Werbetexte, Bilder oder
Unterhaltungsfilme sein. Vorteilhafterweise können die Aufzugstürflügel 16 der Aufzugsanlage
10, also die Schachttürflügel 16.1 oder die Kabinentürflügel 16.2, als Projektionsfläche
für solche Text- und Bildinformationen verwendet werden.
[0024] Zu dem Anzeigesystem 18 gehört zumindest eine Anzeigevorrichtung 20 mit jeweils einem
Projektor 24, welcher die in Form von Videodaten 22 vorliegenden Informationen anzeigt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Anzeigevorrichtungen 20 sind die Projektoren
24 zum Schutz vor Verschmutzung und mechanischen Beschädigungen in Gehäusen 26 aus
Kunststoff oder Metall eingebaut.
[0025] Zu dem Anzeigesystem 18 gehören des Weiteren zumindest ein Computer 28 sowie ein
vom Computer 28 umfasster oder dem Computer 28 zugeordneter Videodatenspeicher 30.
Dort sind die einer anzeigbaren Information oder einer Vielzahl anzeigbarer Informationen
zugrunde liegenden Videodaten 22 in üblicher Art und Weise abspeichert und von dort
werden diese an die Anzeigevorrichtung 20 übertragen, welche die Informationen in
Form von statischen oder bewegten Bildern auf die durch die Aufzugstürflügel 16 gebildeten
Projektionsflächen projiziert. Die mit der Anzeigevorrichtung 20 anzeigbaren Informationen
sind Informationen, deren Videodaten 22 bereits mittels eines Computers 28 an die
jeweilige Anzeigevorrichtung 20 übermittelt wurden, oder solche Informationen, deren
Videodaten 22 auf dem Computer 28 oder einem Computer 28 zur Übermittlung an die Anzeigevorrichtung
20 zur Verfügung stehen. Als Projektoren 24 kommen vorzugsweise netzwerkfähige Projektoren
24 zum Einsatz, die von mindestens einem Computer 28 über ein Kabelnetzwerk 32 oder
über ein drahtloses Netzwerk angesteuert und mit den Videodaten 22 für die anzuzeigenden
Bildinformationen beliefert werden. Jede Anzeigevorrichtung 20 oder deren Projektor
24 umfasst eine zumindest zum Empfang von Videodaten 22 und zum Ausstrahlen von Bildinformationen
aufgrund von Videodaten 22 bestimmte und im Betrieb in dieser Hinsicht wirksame Steuerungseinrichtung
34. Die Videodaten 22 sind zum Beispiel in einem von der Steuerungseinrichtung 34
umfassten oder für die Steuerungseinrichtung 34 zumindest erreichbaren Speicher 36
(Fig. 5) zwischengespeichert.
[0026] Zur Erzeugung der mittels der oder jeder Anzeigevorrichtung 20 jeweils angezeigten
visuellen Information dienen Projektoren 24, welche die Videodaten 22 verarbeiten
und ausserhalb der Aufzugsschächte 12 im Bereich der Schachttürflügel/Stockwerkstüren
16.1 oder innerhalb der Aufzugskabinen 14 der jeweiligen Aufzugsanlage 10 angeordnet
sein können. Die Projektoren 24 werden vorzugsweise oberhalb der Aufzugstürflügel
16 montiert, so dass sie die visuellen Informationen in einer gegenüber der Horizontalen
geneigten Richtung auf die Aufzugstürflügel 16 projizieren können (Projektion 38).
Bei einer besonderen Ausführungsform des hier beschriebenen Ansatzes sind zumindest
die von der Projektion 38 erfassten Abschnitte der Aufzugstürflügel 16 mit einer Projektionsfolie
belegt, insbesondere beklebt.
[0027] Die Darstellung in Figur 2 zeigt schematisch stark vereinfacht eine Aufzugsanlage
10 mit hier drei Aufzügen, einer entsprechenden Anzahl von hier nicht sichtbaren Aufzugskabinen
14 (Fig. 1) und einer ebenfalls entsprechenden Anzahl von Aufzugstürflügeln 16 in
jedem Stockwerk, wobei in Figur 2 entsprechend der gezeigten Blickrichtung die Schachttürflügel
16.1 dargestellt sind. Oberhalb der Schachttürflügel 16.1 jedes Aufzugs befindet sich
eine Anzeigevorrichtung 20. Jede Anzeigevorrichtung 20 ist derart ausgerichtet, dass
deren Projektion 38 auf die jeweiligen Schachttürflügel 16.1 fällt.
[0028] Bei der Aufzugsanlage 10 handelt es sich um eine Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung
und zur Veranschaulichung ist ein Terminal 40 gezeigt, an welchem ein Benutzer der
Aufzugsanlage 10 einen Fahrtwunsch eingibt. Dies erfolgt in üblicher Art und Weise
durch manuelle Auswahl eines Zielstockwerks auf einer Zieleingabeeinrichtung ausserhalb
der Aufzugskabine. Alternativ kann die Auswahl des Zielstockwerks auch automatisch
oder halbautomatisch aufgrund bestimmter Stockwerksberechtigungen erfolgen, welche
beispielsweise auf einer maschinenlesbaren Zutrittskarte gespeichert sind und über
eine dafür vorgesehene Zieleeingabeeinrichtung eingelesen werden können. Sobald eine
nicht gezeigte Aufzugsanlagensteuerung der Aufzugsanlage 10 einen Aufzug zur Erfüllung
des Fahrtwunsches ausgewählt hat, wird dies angezeigt, zum Beispiel mittels der den
Aufzugstürflügeln 16 des entsprechenden Aufzugs zugeordneten Anzeigevorrichtung 20.
Der Benutzer der Aufzugsanlage kann dann vor die entsprechenden Schachttürflügel 16.1
treten und die Aufzugskabine 14 betreten, sobald sich die Aufzugstürflügel 16 öffnen.
Während einer Wartezeit bis zum Öffnen der Aufzugstürflügel 16 werden mittels der
Anzeigevorrichtung 20 im Wartebereich ausserhalb der Aufzugskabine Videodaten 22 angezeigt,
die sich auf das ausgewählte Zielstockwerk beziehen.
[0029] Die weitere Beschreibung wird entsprechend der hier im Vordergrund stehenden Verwendung
des Anzeigesystems 18 und der Anzeigevorrichtungen 20 bei einer Aufzugsanlage 10 mit
Zielrufsteuerung für eine solche Aufzugsanlage 10 fortgesetzt. Grundsätzlich kommt
die Verwendung des Anzeigesystems 18 und der Anzeigevorrichtungen 20 für jede Art
von Aufzugsanlage 10 in Betracht. Dies aus dem Grunde, weil die Anzeigevorrichtungen
20 und das Anzeigesystem 18 insgesamt zwar der jeweiligen Aufzugsanlage 10 zugeordnet
sind, derart, dass eine Projektion 38 der jeweils angezeigten Informationen auf die
Aufzugstürflügel 16 oder im Bereich der Aufzugstürflügel 16 erfolgt, die Anzeigevorrichtungen
20 aber ansonsten völlig unabhängig von der jeweiligen Aufzugsanlage 10 und deren
Aufzugsanlagensteuerung ausgeführt sein können.
[0030] Bei einer Verwendung bei einer Aufzugsanlage 10 mit Zielrufsteuerung und einer Anzeige
von Videodaten 22, welche sich auf ein jeweils ausgewähltes Zielstockwerk beziehen,
sind die Videodaten 22 in dem Videodatenspeicher 30 mit einer Stockwerkskennung 42
versehen. Diese erlaubt dem Computer 28 einen Vergleich eines von der Aufzugsanlagensteuerung
erhaltenen und das jeweils ausgewählte Zielstockwerk kodierenden Datums mit der Stockwerkskennung
42 der in dem Videodatenspeicher 30 verfügbaren Videodaten 22. Wenn auf Basis eines
solchen Vergleichs zum ausgewählten Zielstockwerk passende Videodaten 22 gefunden
werden, werden diese an eine der Anzeigeeinrichtungen 20 des Anzeigesystems 18 übermittelt.
Die Anzeigeeinrichtung 20 ist eine der Anzeigeeinrichtungen 20 in dem Stockwerk, in
dem die Auswahl des Zielstockwerks erfolgt ist und aus der Gruppe dieser Anzeigeeinrichtungen
20 diejenige Anzeigeeinrichtung 20, die den Aufzugtürflügeln 16 desjenigen Aufzugs
zugeordnet ist, mit dem der Fahrtwunsch erfüllt wird.
[0031] Die bisher beschriebene Anzeige von Videodaten 22 erfolgt auf dem Stockwerk, auf
dem der Benutzer der Aufzugsanlage 10 seine Fahrt mit einer Aufzugskabine 14 beginnt.
Ergänzend kann auf derselben Basis auch eine Anzeige von zu dem Zielstockwerk passenden
Videodaten 22 mittels des Anzeigesystems 18 und einer oder mehrerer Anzeigevorrichtungen
20 in der Aufzugskabine 14 und/oder auf dem Zielstockwerk erfolgen.
[0032] Die Darstellung in Figur 3 zeigt zur Erläuterung einer weiteren Möglichkeit zur Beeinflussung
oder Vorgabe der mittels zumindest einer Anzeigevorrichtung 20 angezeigten Videodaten
22 eine der Anzeigevorrichtungen 20 gemäss Figur 1 und einen Benutzer, welcher ein
tragbares Mobilfunkgerät mit sich führt, insbesondere ein Mobilfunkgerät in Form eines
sogenannten Smartphones 44. Von einem als Server fungierenden Computer 28 können über
das Netzwerk mehrere in einem oder mehreren Gebäuden verteilt angeordnete Projektoren
24 so betrieben werden, dass sie gleichzeitig dieselben oder auch unterschiedliche
visuelle Informationen auf die Aufzugtürflügel 16 projizieren. Mittels eines beispielsweise
auf einem Smartphone 44 in Form einer sogenannten App 46 (Fig. 4) installierten Computerprogramms
können Gebäude- bzw. Aufzugsbenutzer eine oder mehrere Anzeigevorrichtungen 20 so
beeinflussen, dass eine gewünschte Kategorie von Informationen angezeigt wird.
[0033] Dafür weist jede Anzeigevorrichtung 20 einen Empfänger 48 für ein von einem Smartphone
44 ausgestrahltes Signal 50 auf, insbesondere ein Signal 50 in Form eines NFC-Signals
(Near Field Communication), eines ZigBee-Signals oder eines Bluetooth-Signals usw.
Der Empfänger 48 ist ein zum Empfang eines solchen Signals 50 bestimmter Empfänger
48, also insbesondere ein Empfänger 48, der NFC-, ZigBee- oder Bluetooth-Signale usw.
empfangen kann, allgemein ein Empfänger 48, wie er ansonsten zum Beispiel auch in
einem sogenannten Wireless Personal Area Network (WPAN) verwendbar ist. Das Signal
50 wird gemäss der Funktionalität der auf dem Smartphone 44 ablaufenden App 46 ausgesandt
und kodiert eine vom Verwender des Smartphones 44 zur Anzeige mittels der jeweiligen
Anzeigevorrichtung 20 ausgewählte Information. Das Signal 50 wird von der Anzeigevorrichtung
20, insbesondere deren Steuerungseinrichtung 34, verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt
entweder direkt durch die Anzeigevorrichtung 20 oder in Form einer Übermittlung des
Signals 50 an den Computer 28, so dass dort die weitere Verarbeitung des Signals 50
erfolgt. Das Ergebnis der Verarbeitung des Signals 50 ist, dass die Anzeigevorrichtung
20 zu dem Signal 50 passende Videodaten 22 ausgibt. Wenn sich diese bereits in einem
Speicher der Anzeigevorrichtung 20 befinden, kann die Ausgabe unmittelbar erfolgen.
Ansonsten übermittelt der Computer 28 auf den Erhalt des von der Anzeigevorrichtung
20 weitergeleiteten Signals 50 zu dem Signal 50 passende Videodaten 22 an die Anzeigevorrichtung
20, welche diese schliesslich ausgibt. In jedem Fall erfolgt ein Vergleich eines mittels
des Signals 50 übermittelten Datums mit einem Datum 52, welches eine jeweils verfügbare
Information oder die zugrunde liegenden Videodaten 22 kategorisiert. Sobald eine Übereinstimmung
oder eine hinreichende Übereinstimmung festgestellt wurde - durch die Anzeigevorrichtung
20, insbesondere deren Steuerungseinrichtung 34, bzw. durch den Computer 28 - kann
die Ausgabe der Videodaten 22 durch die Anzeigevorrichtung 20 bzw. die Übermittlung
der jeweiligen Videodaten 22 an die Anzeigevorrichtung 20 und deren anschliessende
Ausgabe erfolgen. Die Kennzeichnung der Videodaten 22 mit einem eine Videodatenkategorie
kodierenden Datum 52 ist neben der Stockwerkskennung 42 (Fig. 1) eine weitere Kennzeichnung
der Videodaten 22. In Figur 3 ist symbolisch nur das die Videodatenkategorie kodierende
Datum 52 gezeigt.
[0034] Bei einer besonderen Ausführungsform weist die Anzeigevorrichtung 20 neben einem
Empfänger 48 der oben beschriebenen Art einen Sender 54 auf. Mittels des Senders 54
werden in einem Nahbereich der Anzeigevorrichtung 20 mittels eines Smartphones 44
empfangbare Signale 56 ausgestrahlt, welche die mittels der Anzeigevorrichtung 20
anzeigbaren Informationen kodieren. Bei dem Sender 54 handelt es sich zum Beispiel
um einen zum Aussenden von NFC-, ZigBee- oder Bluetooth-Signalen usw. bestimmten Sender
54, allgemein um einen Sender 54, wie er ansonsten zum Beispiel auch in einem sogenannten
Wireless Personal Area Network (WPAN) verwendbar ist. Ein derartiger Sender 54 und
der bereits genannte Empfänger 48 sind vorteilhaft zu einer Sender-/Empfängereinheit
zusammengefasst.
[0035] Mittels des Senders 54 oder des Senderteils der Sender-/Empfängereinheit - im Folgenden
zusammenfassend als Sender 54 bezeichnet - erhält ein im Empfangsbereich des Senders
54 befindliches und eine entsprechende App 46 aufweisendes Smartphone 44 eine Liste
58 (Fig. 4) verfügbarer Informationen. Aus dieser Liste 58 oder einer vergleichbaren
Anzeige der verfügbaren Informationen kann der Verwender des jeweiligen Smartphones
44 eine Information auswählen und aufgrund der Auswahl übermittelt das Smartphone
44 ein die Auswahl kodierendes Signal 50 an den Empfänger 48 der Anzeigevorrichtung
20 oder den Empfängerteil der Sender-/Empfängereinheit - im Folgenden zusammenfassend
als Empfänger 48 bezeichnet. Auf den Erhalt des Signals 50 erfolgt die Ausgabe der
jeweils ausgewählten Information mittels der Anzeigevorrichtung 20 oder zuvor die
Anforderung der ausgewählten Information vom Computer 28, die Übermittlung der der
ausgewählten Information zugrunde liegenden Videodaten 22 vom Computer 28 an die Anzeigevorrichtung
20 und schliesslich die Darstellung der ausgewählten Informationen mittels der Anzeigevorrichtung
20.
[0036] Die Darstellung in Figur 4 zeigt insoweit in schematisch vereinfachter Art und Weise
ein Smartphone 44, auf dessen Bildschirm 60 eine Liste 58 mit verfügbaren Informationen
angezeigt wird. In einen Speicher 62 ist die bereits genannte App 46 geladen, welche
die Funktionalität des Smartphones 44 im Zusammenhang mit der Steuerung einer oder
mehrerer Anzeigevorrichtungen 20 bestimmt.
[0037] Die Liste 58 muss nicht notwendig auf jeweils aktuell erhaltenen Signalen 56 basieren.
Genauso oder zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass die App 46 bestimmte vorgegebene
Informationskategorien, zum Beispiel "Sicherheitsinstruktionen", "Wegweiser", "Wetter",
"Börse", "News" usw., vorsieht und dass hier eine Auswahl durch den Benutzer des Smartphones
44 möglich ist. Aufgrund einer solchen Auswahl sendet das Smartphone 44 ein Signal
50, das von einer im Empfangsbereich des Signals 50 befindlichen Anzeigevorrichtung
20 empfangen wird. Dort oder - nach interner Weiterleitung des Signals 50 an den oder
einen Computer 28 - auf dem Computer 28 werden eine zu dem Signal 50 passende Information
oder zugrunde liegende passende Videodaten 22 ausgewählt und mittels der Anzeigevorrichtung
20 ausgegeben bzw. an die Anzeigevorrichtung 20 übermittelt und anschliessend ausgegeben.
Insoweit ist darauf hinzuweisen, dass die in dem Netzwerk für eine Anzeigevorrichtung
20 verfügbaren Informationen nicht notwendig auf statischen Videodaten 22 basieren.
Genauso kann es sich bei den Videodaten 22 um dynamische Videodaten 22 handeln, die
zum Beispiel mittels des Computers 28 auf Basis von im Internet abrufbaren Daten,
zum Beispiel Börsendaten, Wetterdaten und dergleichen, erzeugt werden.
[0038] Die beschriebene Auswahl wird üblicherweise durch Personal des Betreibers der Aufzugsanlage
10 durchgeführt. Ein Mitarbeiter, zum Beispiel ein Mitarbeiter eines Kaufhauses, begibt
sich dafür zum Beispiel mit einem mit einer geeigneten App 46 versehenen Smartphone
44 zu einem mit der Aufzugsanlage 10 bedienten Stockwerk und einer dortigen Anzeigevorrichtung
20, um dort eine Auswahl der jeweils mittels der Anzeigevorrichtung 20 anzuzeigenden
Information vorzunehmen. Durch eine Auswahl mittels des Smartphones 44 kann zum Beispiel
eine gewissermassen zu dem jeweiligen Stockwerk passende Information ausgewählt werden.
Lediglich beispielhaft soll im Interesse einer möglichst einfachen Erläuterung dieses
Aspekts davon ausgegangen werden, dass sich die Aufzugsanlage 10 in einem Kaufhaus
befindet und dass in den mit der Aufzugsanlage 10 erreichbaren unterschiedlichen Stockwerken
Waren unterschiedlicher Kategorien angeboten werden, zum Beispiel Sportartikel in
einem obersten Stockwerk, Herrenbekleidung in einem darunter liegenden Stockwerk,
Damenbekleidung in einem wiederum darunter liegenden Stockwerk, Haushaltswaren im
Erdgeschoss und Lebensmittel in einem Untergeschoss. Dann kann mittels des Smartphones
44 und der App 46 für dasjenige Stockwerk, in dem Sportartikel angeboten werden, als
mittels der Anzeigevorrichtung 20 ausgegebene Information zum Beispiel eine Werbung
für einen bestimmten Sportartikel oder mehrere bestimmte Sportartikel, ein Hinweis
auf Sonderangebote im Sportartikelbereich und dergleichen ausgewählt werden. Gleiches
gilt in diesem Beispiel entsprechend für die weiteren Stockwerke des Kaufhauses. Die
Art der Darstellung der Information kann dabei auch durch die Art der Videodaten 22
oder die Art von deren Bereitstellung bestimmt werden. Die Videodaten 22 können zum
Beispiel als kontinuierlicher oder als zyklisch wiederholter Videodatenstrom zur Verfügung
gestellt werden (im Speicher der Anzeigevorrichtung 20 oder durch den oder einen Computer
28). Genauso kann durch die Steuerungseinrichtung 34 eine zufällige Auswahl von bereits
im Speicher der Anzeigevorrichtung 20 befindlichen Videodaten 22 oder durch den Computer
28 eine zufällige Auswahl von zur Anzeigevorrichtung 20 übermittelten Videodaten 22
- jeweils innerhalb einer zu der jeweiligen Auswahl passenden Kategorie - erfolgen.
Zusätzlich oder alternativ kann, ebenfalls mittels der Steuerungseinrichtung 34 oder
des Computers 28, eine uhrzeitabhängige Auswahl von Videodaten 22 erfolgen.
[0039] Eine Zuordnung jeweils einer Stockwerkskennung 42 zu einzelnen Videodaten 22 kann
grundsätzlich nach demselben Prinzip erfolgen. Weil anhand der Stockwerkskennung 42
und einem jeweils ausgewählten Zielstockwerk dem Benutzer der Aufzugsanlage 10 während
des Wartens auf die Aufzugskabine 14 mittels der jeweiligen Anzeigevorrichtung 10
Videodaten 22 angezeigt werden, die sich auf das jeweilige Zielstockwerk beziehen,
kann es sich bei den Videodaten 22 um Videodaten 22 handeln, welche die unterschiedlichen
Angebotskategorien eines Kaufhauses illustrieren. Die einzelnen Videodaten 22 werden
demgemäss mit einer Stockwerkskennung 42 ausgezeichnet, je nachdem welche Informationen
die Videodaten 22 beinhalten und auf welchen Stockwerk Waren entsprechend der enthaltenen
Informationen angeboten werden. Wenn sich in einem grösseren Gebäude auf einem Stockwerk
zum Beispiel mehrere Dienstleister befinden, können diese mit einer entsprechenden
Stockwerkskennung 42 versehene Videodaten 22 in dem Videodatenspeicher 30 hinterlegen
oder hinterlegen lassen. Bei einer Mehrzahl von Videodaten 22 mit identischer Stockwerkskennung
42 kann eine zyklische Anzeige solcher Videodaten 22 erfolgen. Es kann auch vorgesehen
sein, dass ein Unternehmen oder dergleichen, das auf diese Weise Videodaten 22 zur
Anzeige mittels des Anzeigesystems 18 zur Verfügung stellt, gewissermassen eine Dauer,
während derer diese angezeigt werden, und/oder deren Position in einer Gruppe von
Videodaten 22 mit gleicher Stockwerkskennung 42 bucht.
[0040] Um zu vermeiden, dass Aufzugsbenutzer durch die auf die Aufzugstürflügel 16 gerichteten
Projektoren 24 angestrahlt und dadurch geblendet oder erschreckt werden, bewirkt die
Steuerungseinrichtung 34 eine Unterbrechung der Projektion 38 auf die Aufzugstürflügel
16. Dies kann mittels einer mechanischen Blende oder dergleichen erfolgen, welche
in den Gang der Projektionslichtstrahlen 38 bewegt wird und diese somit unterbricht.
Genauso, nämlich zusätzlich oder alternativ, kann vorgesehen sein, dass zur Unterbrechung
der Projektion 38 mittels der Steuerungseinrichtung 34 eine Aussendung von Projektionslichtstrahlen
38 durch eine entsprechende Ansteuerung des Projektors 24 gestoppt wird.
[0041] Dazu zeigt Figur 5 entsprechend dem in Figur 1 mit IV bezeichneten Ausschnitt eine
vergrösserte Darstellung des Projektors 24. Das den Projektor 24 üblicherweise umgebende
Gehäuse 26 ist nicht gezeigt. Dagegen ist zusätzlich zu der Darstellung in Figur 1
eine von dem Projektor 24 umfasste und mittels der Steuerungseinrichtung 34 ansteuerbare
und im Betrieb des Projektors 24 angesteuerte Strahlquelle 64 gezeigt. Die Ansteuerung
erfolgt bei der hier vorgeschlagenen Ausführungsform mittels eines Videosignals, insbesondere
eines HDMI-Signals, das mittels eines Videokabels, insbesondere eines HDMI-Kabels
66, von der Steuerungseinrichtung 34 an die Strahlquelle 64 übertragen wird. Im Falle
von als Videosignalen generierten HDMI-Signalen entsprechen die von der Steuerungseinrichtung
34 generierten HDMI-Signale dem High Definition Multimedia Interface-Standard und
die Belegung der Stecker des HDMI-Kabels 66 entspricht der nach diesem Standard vorgesehenen
Pinbelegung.
[0042] Die Unterbrechung der Projektion 38 zur Vermeidung einer Blendung der Aufzugsbenutzer
erfolgt durch ein Umschalten der Strahlquelle 64 auf "schwarz". Dazu wird ein mittels
der Steuerungseinrichtung 34 der Anzeigevorrichtung 20 generiertes oder in einem für
die Steuerungseinrichtung 34 zugänglichen Speicher 36 gespeichertes Bild verwendet,
welches ausschliesslich oder zumindest im Wesentlichen Bildpunkte mit einem Farbwert
"schwarz" oder einem Farbwert zumindest in der Nähe von "schwarz" aufweist. Dieses
Bild wird im Folgenden kurz als Schwarzbild 68 bezeichnet und zur Unterbrechung der
sichtbaren Projektion 38 wird zur Vermeidung einer Blendung der Aufzugsbenutzer das
Schwarzbild 68 anstelle der ansonsten ausgegebenen Videodaten 22 ausgegeben. Dafür
erfolgt in grundsätzlich an sich bekannter Art und Weise eine Übermittlung eines das
Schwarzbild 68 kodierenden Videosignals, insbesondere eines HDMI-Signals, mittels
des Videokabels, insbesondere des als Videokabel fungierenden HDMI-Kabels 66. Die
gemäss dem hier beschriebenen Ansatz erfolgende Unterbrechung der sichtbaren Projektion
38 ist demnach keine absolute Unterbrechung der Projektion 38, sondern vielmehr eine
Unterbrechung einer Projektion 38, soweit davon ein Aussenden sichtbarer Lichtstrahlen
mittels der Strahlquelle 64 umfasst ist. Bei der Ausgabe des Schwarzbilds 68 werden
keine sichtbaren Lichtstrahlen ausgegeben und folglich kann es auch nicht zu einer
Blendung von Personen kommen.
[0043] Die Unterbrechung der sichtbaren Projektion 38 mittels des Schwarzbilds 68 erfolgt
aufgrund eines von einem Sensor 70 erhältlichen Sensorsignals. Die Ausgabe des Schwarzbilds
68 erfolgt zumindest solange von dem Sensor 70 ein entsprechendes Sensorsignal ansteht.
Der Sensor 70 ist bei einem in einer Aufzugskabine 14 platzierten Projektor 24 zumindest
einem der Kabinentürflügel 16.2 zugeordnet. Bei einem ausserhalb des Aufzugsschachts
12 platzierten Projektor 24 ist der Sensor 70 zumindest einem der Schachttürflügel
16.1 desjenigen Stockwerks, auf dem sich der Projektor 24 befindet, zugeordnet. Diese
letztere Situation ist in der Darstellung in Figur 1 gezeigt. Mittels des Sensors
70 oder mittels einer zumindest einen Sensor 70 umfassenden Sensorik wird beim Betrieb
der Anzeigevorrichtung 20 ein Geschlossen-Zustand der jeweiligen Aufzugstürflügel
16, also der Schachttürflügel 16.1 und/oder der Kabinentürflügel 16.2, erfasst.
[0044] Mittels der Steuerungseinrichtung 34 erfolgen eine Verarbeitung des Sensorsignals
und eine Auswertung des damit kodierten Geschlossen-Zustands. Sobald der Geschlossen-Zustand
nicht mehr gegeben ist und die Steuerungseinrichtung 34 ein entsprechendes Sensorsignal
von dem Sensor 70 empfängt, veranlasst die Steuerungseinrichtung 34 die oben beschriebene
Unterbrechung der sichtbaren Projektion 38.
[0045] Die Generierung des Sensorsignals mittels eines Sensors 70 und dessen Auswertung
mittels der Steuerungseinrichtung 34 jeweils einer Anzeigevorrichtung 20 erfolgt unabhängig
vom Betrieb einer jeweiligen Aufzugsanlagensteuerung. Wenngleich grundsätzlich selbstverständlich
die Möglichkeit besteht, das von der Steuerungseinrichtung 34 verarbeitete Sensorsignal
von einem zur Aufzugsanlagensteuerung gehörigen Sensor (nicht gezeigt) abzugreifen,
hat ein von der Aufzugsanlagensteuerung unabhängiger Sensor 70 den Vorteil, dass bei
der Installation der Anzeigevorrichtungen 20 kein Eingriff in die Aufzugsanlagensteuerung
notwendig ist. Dies ist speziell bei bereits existierenden Aufzugsanlagen 10 ein erheblicher
Vorteil.
[0046] Abschliessend lässt sich damit die hier vorgeschlagene Neuerung kurz wie folgt beschreiben:
Angegeben werden eine Aufzugsanlage 10 mit Zielrufsteuerung und mit einem zumindest
eine Vorrichtung 20 zur Anzeige von Bildinformationen in Form einer Projektion 38
im Bereich der Aufzugsanlage 10 umfassenden Anzeigesystem 18 sowie ein Verfahren zu
deren Betrieb, wobei eine jeweilige Projektion 38 der mindestens einen Vorrichtung
20 mittels einer im Rahmen der Zielrufsteuerung erfolgenden Auswahl eines Zielstockwerks
beeinflussbar ist und bei einer Ausführung des Verfahrens beeinflusst/vorgegeben wird.
Die hier vorgelegte Beschreibung ist auch so zu lesen, dass damit eine von einer bestimmten
Art einer Aufzugsanlage 10 oder deren Steuerungsprinzip unabhängige Vorrichtung 20
zur Anzeige von Bildinformationen in Form einer Projektion 38 im Bereich einer Aufzugsanlage
10 (Anzeigevorrichtung 20) sowie ein Verfahren zu deren Betrieb angegeben werden,
wobei mittels der Vorrichtung 20 ein von einem Sensor 70 erhältliches Signal zur Unterbrechung
der sichtbaren Projektion 38 auswertbar ist und wobei zur Unterbrechung der sichtbaren
Projektion 38 die Vorrichtung 20 auf eine Ausgabe eines Schwarzbilds 68 umschaltbar
ist und im Betrieb umgeschaltet wird.
1. Aufzugsanlage (10) mit Zielrufsteuerung, bei welcher eine Auswahl eines Zielstockwerks
vor dem Betreten einer Aufzugskabine an eine Steuerungsvorrichtung übermittelt wird,
und mit einem zumindest eine Vorrichtung (20) zur Anzeige von Bildinformationen in
Form einer Projektion (38) im Bereich der Aufzugsanlage (10) umfassenden Anzeigesystem
(18), wobei eine jeweilige Projektion (38) der mindestens einen Vorrichtung (20) mittels
der im Rahmen der Zielrufsteuerung erfolgenden Auswahl eines Zielstockwerks beeinflussbar
ist, dadurch gekennzeichnet dass mittels der Vorrichtung (20) ein von einem Sensor (70) erhältliches Signal zur Unterbrechung
der sichtbaren Projektion (38) auswertbar ist und wobei zur Unterbrechung der sichtbaren
Projektion (38) die Vorrichtung (20) auf eine Ausgabe eines Schwarzbilds (68) umschaltbar
ist.
2. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 1, wobei dem Anzeigesystem (18) ein Videodatenspeicher
(30) mit Videodaten (22) zugeordnet ist, wobei den Videodaten (22) jeweils eine Stockwerkskennung
(42) zugeordnet ist und wobei eine jeweilige Projektion (38) der mindestens einen
Vorrichtung (20) mittels einer im Rahmen der Zielrufsteuerung erfolgenden Auswahl
eines Zielstockwerks beeinflussbar ist, indem als Projektion (38) diejenigen Videodaten
(22) ausgebbar sind, welche gemäss der Stockwerkskennung (42) zu dem jeweiligen Zielstockwerk
passen.
3. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Schwarzbild (68) ausschliesslich
Bildpunkte mit einem der Farbe schwarz entsprechenden Farbwert umfasst.
4. Aufzugsanlage (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Vorrichtung (20) eine
Steuerungseinrichtung (34) und einen Speicher (36) umfasst, wobei das Schwarzbild
(68) in dem Speicher (36) gespeichert ist und wobei die Umschaltung der Vorrichtung
(20) auf eine Ausgabe des Schwarzbilds (68) erfolgt, indem mittels der Steuerungseinrichtung
(34) eine Weiterleitung von aufgrund des Schwarzbilds (68) resultierenden Videosignalen
an eine von der Vorrichtung (20) umfasste Strahlquelle (64) bewirkbar ist.
5. Aufzugsanlage (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Sensor (70) einem Aufzugstürflügel
(16), nämlich einem Schachttürflügel (16.1) oder einem Kabinentürflügel (16.2), zugeordnet
ist.
6. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 5, wobei als Sensor (70) ein berührungsloser Sensor,
ein optischer Sensor, ein berührungsloser induktiver Sensor, ein berührungsloser kapazitiver
Sensor oder ein Reedschalter fungiert.
7. Aufzugsanlage (10) nach Anspruch 5 oder 6, wobei der Sensor (70) innerhalb eines Aufzugsschachts
(12) der Aufzugsanlage (10) platziert und dort auf einen Aufzugstürflügel (16), nämlich
einen Schachttürflügel (16.1) oder einen Kabinentürflügel (16.2), gerichtet ist.
8. Verfahren zum Betrieb einer Aufzugsanlage (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei
eine jeweilige Projektion (38) der mindestens einen Vorrichtung (20) mittels einer
im Rahmen der Zielrufsteuerung erfolgten Auswahl eines Zielstockwerks beeinflusst
wird, wobei mittels der Vorrichtung (20) eine Anzeige von Videodaten (22) in Form
einer Projektion (38) erfolgt, wobei beim Betrieb und mittels der Vorrichtung (20)
ein von einem Sensor (70) erhältliches Signal zur Unterbrechung der sichtbaren Projektion
(38) ausgewertet wird und wobei zur Unterbrechung der sichtbaren Projektion (38) die
Vorrichtung (20) auf eine Ausgabe eines Schwarzbilds (68) umgeschaltet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei dem Anzeigesystem (18) ein Videodatenspeicher (30)
mit Videodaten (22) zugeordnet ist, wobei den Videodaten (22) jeweils eine Stockwerkskennung
(42) zugeordnet ist und wobei eine jeweilige Projektion (38) der mindestens einen
Vorrichtung (20) mittels einer im Rahmen der Zielrufsteuerung erfolgenden Auswahl
eines Zielstockwerks beeinflusst wird, indem als Projektion (38) diejenigen Videodaten
(22) ausgegeben werden, welche gemäss der Stockwerkskennung (42) zu dem jeweiligen
Zielstockwerk passen.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, wobei das Schwarzbild (68) in einen von der Vorrichtung
(20) umfassten Speicher (36) geladen ist und wobei die Umschaltung der Vorrichtung
(20) auf eine Ausgabe des Schwarzbilds (68) erfolgt, indem mittels einer von der Vorrichtung
(20) umfassten Steuerungseinrichtung (34) eine Umschaltung erfolgt, welche eine Weiterleitung
von aufgrund des Schwarzbilds (68) resultierenden Videosignalen an eine von der Vorrichtung
(20) umfasste Strahlquelle (64) bewirkt.
1. Elevator system (10) having destination call control, in which a selection of a destination
floor is transmitted to a control device before an elevator cabin is entered, and
having a display system (18) comprising at least a device (20) for displaying video
data in the form of a projection (38) in the region of the elevator system (10) whereby
a respective projection (38) of the at least one device (20) can be influenced by
means of the selection of a destination floor in the context of the destination call
control, characterized in that, by means of the device (20), a signal for the interruption of the visible projection
(38) available from a sensor (70) can be analyzed and whereby the device (20) can
be and is switched to the emission of a black image (68) when in operation to interrupt
the visible projection (38).
2. Elevator system (10) according to claim 1, wherein a video data memory (30) with video
data (22) is associated with the display system (18), wherein the video data (22)
is assigned to a floor identifier (42), and wherein a respective projection (38) of
the at least one device (20) that can be influenced by means of a selection of a destination
floor that takes place in the context of the destination call control in that video
data (22) can be output as a projection (38) that, according to its floor identifier
(42) matches the respective destination floor.
3. Elevator system (10) according to claim 1 or 2, wherein the black image (68) comprises
exclusively pixels with a color value corresponding to the color black.
4. Elevator system (10) according to claim 1 to 3, wherein the device (20) comprises
a control device (34) and a memory (36), wherein the black image (68) is stored in
the memory (36), and wherein the switching of the device (20) to an emission of the
black image (68) takes place in that a forwarding of video signals resulting from
the black image (68) are forwarded to a beam source (64) comprised in the device (20)
which can be performed by the control device (34).
5. Elevator system (10) according to any of claims 1 to 4, wherein the sensor (70) is
assigned to an elevator door wing (16), namely a shaft door wing (16.1) or a cabin
door wing (16.2).
6. Elevator system (10) according to claim 5, whereby a contactless sensor, in particular
an optical sensor, a contactless inductive sensor, a contactless capacitive sensor,
or a reed switch function as the sensor (70).
7. Elevator system (10) according to claim 5 or 6, wherein the sensor (70) is placed
inside an elevator shaft (12) of the elevator system (10) and is pointed there toward
an elevator door wing (16), namely a shaft door wing (16.1) or a cabin door wing (16.2).
8. Method for operating an elevator system (10) according to any of claims 1 to 7, wherein
a respective projection (38) of the at least one device (20) is influenced by the
selection of a destination floor performed in the context of the destination call
control, wherein, by means of the device (20), video data (22) is displayed in the
form of a projection (38), wherein when in operation and by means of the device (20)
a signal for the interruption of the visible projection (38) available from a sensor
(70) can be analyzed, and whereby the device (20) can be and is switched to the emission
of a black image (68) when in operation to interrupt the visible projection (38).
9. Method according to claim 8, wherein a video data memory (30) with video data (22)
is associated with the display system (18), wherein the video data (22) is assigned
to a floor identifier (42), and wherein a respective projection (38) of the at least
one device (20) that is influenced by means of a selection of a destination floor
that takes place in the context of the destination call control in that the video
data (22) can be output as a projection (38) that, according to its floor identifier
(42), matches the respective destination floor.
10. Method according to claim 8 or 9, wherein the black image (68) is stored in a memory
(36) comprised in the device (20) and wherein the switching of the device (20) to
an emission of the black image (68) takes place in that a control device (34) comprised
in the device (20) makes a switch that results in a forwarding of video signals resulting
from the black image (68) to a beam source (64) comprised in the device (20).
1. Installation d'ascenseur (10) à commande d'appel de destination, dans laquelle une
sélection d'un étage de destination est transmise à un dispositif de commande avant
l'entrée dans une cabine d'ascenseur, et comportant un système d'affichage (18) comprenant
au moins un dispositif (20) destiné à l'affichage des informations d'image sous la
forme d'une projection (38) dans la zone de l'installation d'ascenseur (10), dans
laquelle une projection (38) respective de l'au moins un dispositif (20) peut être
influencée au moyen de la sélection d'un étage de destination effectuée dans le cadre
de la commande d'appel de destination, caractérisée en ce que, au moyen du dispositif (20), un signal reçu par un capteur (70) peut être évalué
pour interrompre la projection (38) visible et dans laquelle le dispositif (20) peut
être commuté sur une sortie d'une image noire (68) pour interrompre la projection
(38) visible.
2. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 1, dans laquelle une mémoire
de données vidéo (30) comportant des données vidéo (22) est associée au système d'affichage
(18), dans laquelle respectivement une identification d'étage (42) est associée aux
données vidéo (22), et dans laquelle une projection (38) respective de l'au moins
un dispositif (20) peut être influencée au moyen d'une sélection d'un étage de destination
effectuée dans le cadre de la commande d'appel de destination, les données vidéo (22)
respectives, lesquelles, selon l'identification d'étage (42), correspondant à l'étage
de destination respectif, peuvent être sorties en tant que projection (38).
3. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle l'image
noire (68) comprend exclusivement des points d'image présentant une valeur de couleur
correspondant à la couleur noire.
4. Installation d'ascenseur (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans
laquelle le dispositif (20) comprend un dispositif de commande (34) et une mémoire
(36), dans laquelle l'image noire (68) est mémorisée dans la mémoire (36), et dans
laquelle la commutation du dispositif (20) s'effectue sur une sortie de l'image noire
(68), au moyen du dispositif de commande (34) une transmission des signaux vidéo résultant
de l'image noire (68) à une source de rayonnement (64) comprise dans le dispositif
(20), pouvant être effectuée.
5. Installation d'ascenseur (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans
laquelle le capteur (70) est associé à un battant de porte d'ascenseur (16), à savoir
à un battant de porte de cage (16.1) ou à un battant de porte de cabine (16.2).
6. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 5, dans laquelle le capteur (70)
est un capteur sans contact, un capteur optique, un capteur inductif sans contact,
un capteur capacitif sans contact ou un commutateur à lames.
7. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 5 ou 6, dans laquelle le capteur
(70) est placé à l'intérieur d'une cage d'ascenseur (12) de l'installation d'ascenseur
(10) et y est orienté vers un battant de porte d'ascenseur (16), à savoir vers un
battant de porte de cage (16.1) ou vers un battant de porte de cabine (16.2).
8. Procédé de fonctionnement d'une installation d'ascenseur (10) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 7, dans lequel une projection (38) respective de l'au moins
un dispositif (20) est influencée au moyen d'une sélection d'un étage de destination
effectuée dans le cadre de la commande d'appel de destination, dans lequel un affichage
de données vidéo (22) sous la forme d'une projection (38) est effectué au moyen du
dispositif (20), dans lequel, lors du fonctionnement et au moyen du dispositif (20),
un signal reçu par un capteur (70) est évalué pour interrompre la projection (38)
visible, et dans lequel, pour interrompre la projection (38) visible, le dispositif
(20) est commuté sur une sortie d'une image noire (68).
9. Procédé selon la revendication 8, dans lequel une mémoire de données vidéo (30) comportant
des données vidéo (22) est associée au système d'affichage (18), dans lequel respectivement
une identification d'étage (42) est associée aux données vidéo (22), et dans lequel
une projection (38) respective de l'au moins un dispositif (20) est influencée au
moyen d'une sélection d'un étage de destination effectuée dans le cadre de la commande
d'appel de destination, les données vidéo (22) respectives, lesquelles, selon l'identification
d'étage (42), correspondant à l'étage de destination respectif, étant affichées sous
forme de projection (38).
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, dans lequel l'image noire (68) est chargée
dans une mémoire (36) comprise dans le dispositif (20), et dans lequel la commutation
du dispositif (20) s'effectue sur une sortie de l'image noire (68), au moyen d'un
dispositif de commande (34) compris dans le dispositif (20), une commutation est effectuée,
laquelle provoque une transmission des signaux vidéo résultant de l'image noire (68)
à une source de rayonnement (64) comprise dans le dispositif (20).