| (19) |
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(11) |
EP 3 466 624 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.2022 Patentblatt 2022/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.10.2018 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM AUFSCHNEIDEN VON LEBENSMITTELPRODUKTEN MIT AUSGLEICH
VON GEWICHTSUNTERSCHIEDEN
METHOD AND DEVICE FOR SLICING OPEN FOOD PRODUCTS WITH COMPENSATION OF WEIGHT DIFFERENCES
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE COUPE DES PRODUITS ALIMENTAIRES EN FONCTION DES DIFFÉRENCES
DE POIDS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.10.2017 DE 102017217925
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.04.2019 Patentblatt 2019/15 |
| (73) |
Patentinhaber: Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach |
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35236 Breidenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHMEISER, Jörg
87487 Wiggensbach (DE)
- SCHAUB, Joachim
35116 Hatzfeld-Reddighausen (DE)
- STREMEL, Jörg
57334 Bad Laasphe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker Patent- und Rechtsanwälte
PartG mbB |
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Leopoldstraße 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 420 362
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EP-A1- 3 409 433
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten,
bei dem das Gewicht und/oder der Konturverlauf von mehreren Lebensmittelprodukten
bestimmt wird, dann eine Portionsreihe durch gleichzeitiges Aufschneiden der Lebensmittelprodukte
in mehreren Spuren erzeugt wird, wobei die aus einem Lebensmittelprodukt erzeugten
Lebensmittelscheibengruppen jeweils in einer Spur abgelegt werden, und schließlich
die Portionsreihe abgefördert wird, wenn die Lebensmittelscheibengruppen jeweils das
vorgegebene Portionsgewicht erreicht haben. Weiterhin bezieht sich die vorliegende
Erfindung auf ein Lebensmittelaufschneidesystem, das eine Gewichts- und/oder Konturerfassungseinrichtung,
insbesondere in Form eines Scanners und/oder einer Waage, die eingerichtet ist, das
Gewicht von mehreren Lebensmittelprodukten separat zu erfassen, und eine Aufschneidevorrichtung
umfasst, die eingerichtet ist, mehrere Lebensmittelprodukte parallel in mehreren Spuren
mit unterschiedlichem Vorschub aufzuschneiden.
[0002] Derartige Verfahren und Lebensmittelaufschneidesysteme sind im Stand der Technik
bekannt.
[0003] Aus der nachveröffentlichten Patentanmeldung
EP 3 409 433 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei welchem mehrere einzelne Lebensmittelprodukte mehrspurig
zu Lebensmittelportionen aufgeschnitten werden, wobei das Gewicht der aufgeschnittenen
Lebensmittelportionen bestimmt wird und Lebensmittelportionen mit von einem Sollgewicht
abweichendem Gewicht auf eine Nebenspur ausgeschleust werden. Dort findet eine Gewichtskorrektur
statt und anschließend werden die Lebensmittelportionen wieder in den Hauptförderstrom
eingeschleust.
[0004] Aus der
EP 2 420 362 A1 ist ein weiteres Verfahren zum mehrspurigen Aufschneiden mehrerer Lebensmittelprodukte
bekannt, wobei in einer Spur Leerschnitte durchgeführt werden können, während in einer
anderen Spur ein Produkt aufgeschnitten wird.
[0005] Insbesondere ist es ist bekannt, Lebensmittelriegel in einem Slicer parallel in mehreren
Spuren mit individuell regelbarem Vorschub aufzuschneiden. Sollten die Lebensmittelriegel
untereinander zu hohe Gewichtsabweichungen aufweisen, dann kommt es bei den bekannten
Aufschneideverfahren aber zu Nachteilen. Wenn die gleiche Anzahl von Portionen pro
Lebensmittelriegel erzeugt wird, dann übersteigen manche Portionen den Zielgewichtswert
deutlich, d.h. sogenanntes Give-Away wird erzeugt. Dieses Problem kann dadurch behoben
werden, dass eine unterschiedliche Anzahl von Portionen pro Lebensmittelriegel erzeugt
wird. Dann kommt es aber zu Produktionspausen in den Spuren des Slicers, in denen
eine geringere Portionsanzahl erzeugt wird, bis die letzte Portion des Lebensmittelriegels
mit der höchsten Portionsanzahl erzeugt wurde. Alternativ oder zusätzlich ist es bekannt,
dass die letzten aus den parallel aufgeschnittenen Lebensmittelriegeln erzeugten Portionen
zumindest in manchen Spuren unvollständig sind und eine unterschiedliche Scheibenanzahl
aufweisen. Dann sind Produktionspausen in den Spuren mit den höheren Scheibenanzahlen
erforderlich, bis die Portionen in den anderen Spuren durch Aufschneiden von nachfolgenden
Lebensmittelriegeln auf die gleiche Scheibenanzahl gebracht wurden.
[0006] Weiterhin werden unvollständige Portionen aus dem Portionsstrom entfernt und/oder
zu vollständigen Portionen zusammengesetzt, um z.B. möglichst viele Gutportionen einer
nachgeschalteten
[0007] Verpackungsmaschine zuzuführen. Dies erfordert allerdings viele manuelle Eingriffe
mit entsprechend hohem Personaleinsatz.
[0008] Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, die vorgenannten Nachteile zu überwinden,
und insbesondere ein Verfahren zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten und ein
Lebensmittelaufschneidesystem bereitzustellen, die die Genauigkeit der Portionen erhöhen
und die Effizienz des Aufschneidebetriebs verbessern.
[0009] Dafür wird ein Verfahren zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten bereit gestellt,
bei dem zunächst das Gewicht und/oder der Konturverlauf von mehreren Lebensmittelprodukten
bestimmt wird, und dann eine Portionsreihe durch gleichzeitiges Aufschneiden der Lebensmittelprodukte
in mehreren Spuren erzeugt wird, wobei die aus einem Lebensmittelprodukt erzeugten
Lebensmittelscheibengruppen jeweils in einer Spur abgelegt werden. Wenn die Lebensmittelscheibengruppen
jeweils das vorgegebene Portionsgewicht erreicht haben, wird die Portionsreihe abgefördert.
Erfindungsgemäß wird wenigstens eine Portionsgewichtsausgleichsreihe erzeugt, in der
die Lebensmittelscheibengruppen in wenigstens zwei Spuren unterschiedliche Gewichte
aufweisen, wobei die Gewichtsdifferenzen der Lebensmittelscheibengruppen in der Portionsgewichtsausgleichsreihe
ausgeglichen werden.
[0010] Insbesondere wird nur in einer Portionsreihe, nämlich der Portionsgewichtsausgleichsreihe,
ein Gewichtsausgleich durchgeführt. Dies erhöht die Effizienz der Durchführung dieses
Gewichtsausgleichs erheblich, unabhängig davon, ob dieser manuell oder automatisiert,
beispielsweise durch einen Roboter, durchgeführt wird. Somit kann das Aufschneiden
von ungleichen Lebensmittelprodukten in mehreren Spuren nebeneinander optimiert werden,
wobei nicht nur die Anzahl der vorgenannten Korrekturen reduziert wird, sondern auch
Leerstellen im Portionsformat vermieden werden können, die entweder ausgeglichen werden
müssten oder zu Leerverpackungen führen würden.
[0011] Erfindungsgemäß wird ermöglicht, die Gewichte und Scheibenanzahl beim zeitgleichen
Aufschneiden von mehreren Lebensmittelprodukten intelligent zu verteilen. Insbesondere
eignet sich das Verfahren für sogenannte Mehrspur-Vario-Slicer, in denen in jeder
Spur mit separat geregelten Vorschub aufgeschnitten werden kann. Besonders vorteilhaft
kann die Erfindung bei einem 4-Spur-Vario- Slicer eingesetzt werden, der vier parallel
angeordnete Spuren aufweist. Vorteilhafterweise werden alle Abweichungen im Gewicht
der einzelnen Lebensmittelprodukte, die gleichzeitig geschnitten werden, in eine Portionsreihe
gesetzt, die dann die Portionsgewichtsausgleichsreihe bildet. Dann weisen alle anderen
Portionsreihen nur Gutportionen auf, die das vorgegebene Portionsgewicht mit wenig
Give-Away erreichen, und nicht korrigiert werden müssen.
[0012] Bei den Lebensmittelprodukten handelt es sich insbesondere um Lebensmittelriegel,
d.h. länglich geformte Lebensmittelprodukte, die entlang ihrer Längserstreckung eine
im Wesentlichen konstante Außenkontur aufweisen. Insbesondere handelt es sich um Wurst-,
Schinken- oder Käseriegel. Die mehreren Spuren sind insbesondere parallel angeordnet.
Die Spuren umfassen einen Abschnitt stromaufwärts einer Schneidebene, in der das jeweilige
Lebensmittelprodukt einem Schneidmesser zugeführt wird, und einen Abschnitt stromabwärts
der Schneidebene, in dem die erzeugten Portionsreihen weiter gefördert werden. Insbesondere
kann der Vorschub zur Schneidebene in jeder Spur unabhängig geregelt werden, sodass
jeweils pro Spur eine unabhängige Regelung des Portionsgewichts erfolgen kann. In
der Schneidebene werden die mehreren Lebensmittelprodukte entweder durch ein oder
durch mehrere Schneidmesser aufgeschnitten, insbesondere durch ein Schneidmesser pro
Spur. In vorteilhaften Ausführungsformen wird aber lediglich ein Schneidmesser für
alle Spuren vorgesehen.
[0013] Das Bestimmen des Gewichts des Lebensmittelprodukts wird insbesondere durch eine
stromaufwärts der Schneidebene angeordnete Waage ermöglicht. Alternativ oder zusätzlich
kann auch ein Scanner vorgesehen sein, mit dem der Konturverlauf des Lebensmittelprodukts
und gegebenenfalls die Dichteverteilung im Lebensmittelprodukt ermittelt werden kann.
Ersteres kann durch einen Laserscanner erfolgen, Zweiteres durch einen Röntgenscanner.
Bei einem Lebensmittelprodukt mit homogener Dichteverteilung und ohne innere Hohlräume
kann eine Bestimmung des Konturverlaufs ausreichend sein, um das Gewicht zu ermitteln,
sodass gegebenenfalls sogar auf eine Waage verzichtet werden kann.
[0014] Bei einer Portionsreihe handelt es sich um eine Anordnung von jeweils einer Portion
oder Lebensmittelscheibengruppe pro Spur, die im Wesentlichen auf gleicher Förderhöhe
angeordnet sind, wobei die Förderhöhe definiert, in welcher Höhe entlang der Förderrichtung
der Spur sich die Lebensmittelscheibengruppe oder Portion befindet. Gegebenenfalls
kann eine zusätzliche Ausgleichsportion in manchen Spuren Teil der Portionsreihe sein,
die stromaufwärts oder stromabwärts der Portion in dieser Spur angeordnet ist.
[0015] Die Lebensmittelscheibengruppen sind insbesondere mehrere bündig aufeinander, überlappend
aufeinander oder nebeneinander angeordnete Lebensmittelscheiben. Lebensmittelscheibengruppen,
die das vorgegebene Portionsgewicht erreicht haben, können als (vollständige) Portionen
bezeichnet werden.
[0016] Insbesondere weisen die aufzuschneidenden Lebensmittelprodukte einen Gewichtsunterschied
von wenigstens 2 %, insbesondere von wenigstens 3 % auf. Bei Lebensmittelprodukten,
die einen geringeren Gewichtsunterschied aufweisen, können bei üblichen Messungenauigkeiten
die Gewichtsunterschiede oft auf anderem Wege ausgeglichen werden, beispielsweise
durch ein höheres Give-Away.
[0017] Vorteilhafterweise hat in der letzten aus den gleichzeitig aufgeschnittenen Lebensmittelprodukten
erzeugten Portionsreihe jede der Lebensmittelscheibengruppen die gleiche Anzahl an
Lebensmittelscheiben. Diese Portionsreihe kann als Teilportionsreihe bezeichnet werden.
Dies ermöglicht, dass bei der Vervollständigung der Lebensmittelscheibengruppen bzw.
Teilportionen durch das in jeder Spur nachfolgende Lebensmittelprodukt in jeder Spur
gleichzeitig mit dem Aufschneidevorgang begonnen werden kann, und nicht spurbezogene
Pausen vorgesehen werden müssen, um die Anzahl der Lebensmittelscheiben auszugleichen.
Damit kann die Effizienz des Aufschneidebetriebs erhöht werden.
[0018] Zusätzlich oder alternativ kann in der letzten aus den gleichzeitig aufgeschnittenen
Lebensmittelprodukten erzeugten Portionsreihe jede der Lebensmittelscheibengruppen
im Wesentlichen das gleiche Gewicht aufweisen. Somit wird die Vervollständigung der
Lebensmittelscheibengruppen bzw. Teilportionen mit den Scheiben des in der Spur nachfolgenden
Lebensmittelprodukts vereinfacht, da keine signifikanten Gewichtsunterschiede ausgeglichen
werden müssen. Dies erleichtert die Regelung des Aufschneidebetriebs am Anfang des
nachfolgenden Lebensmittelprodukts.
[0019] Vorteilhafterweise wird die letzte erzeugte Portionsreihe in jeder Spur mit Lebensmittelscheiben
von einem nachfolgenden Lebensmittelprodukt vervollständigt, sodass in jeder Spur
eine vollständige Portion entsteht, die das vorgegebene Portionsgewicht aufweist.
Somit wird ein nahtloser Übergang des Aufschneidebetriebs zwischen nachfolgenden Lebensmittelprodukten
ermöglicht.
[0020] Insbesondere wird zeitgleich mit dem Aufschneiden eines jeden Lebensmittelprodukts
begonnen, d.h. insbesondere wird die erste Scheibe eines jeden Lebensmittelprodukts
in den parallelen Spuren im Wesentlichen zeitgleich erzeugt, beispielsweise durch
den gleichen Messerdurchlauf.
[0021] Die letzte Portionsreihe, die normalerweise unvollständig ist, weist Teilportionen
auf, die jeweils das gleiche Gewicht und die gleiche Anzahl an Scheiben haben. Dadurch
ist eine einfache Ergänzung durch Scheiben eines nachfolgenden Produkts im normalen
Schneidbetrieb möglich.
[0022] Vorteilhafterweise wird die Portionsgewichtsausgleichsreihe in der vorletzten, aus
den gleichzeitig aufgeschnittenen Lebensmittelprodukten erzeugten Portionsreihe vorgesehen.
Damit wird gewährleistet, dass in dieser Reihe genügend Lebensmittelscheiben vorhanden
sind, um die Gewichtsdifferenzen vollständig auszugleichen. Weiterhin wird so erreicht,
dass eine maximale Anzahl von Portionsreihen mit vollständigen Portionen aus einem
Lebensmittelprodukt aufeinander folgen, und nicht durch die Portionsgewichtsausgleichsreihe
unterbrochen werden. Damit kann eine effiziente Weiterverarbeitung, insbesondere Verpackung,
der aufeinanderfolgenden vollständigen Portionen in den jeweiligen Spuren erfolgen.
[0023] Insbesondere ist in der Portionsgewichtsausgleichsreihe der spurbezogene Mittelwert
der Scheibenanzahl aller Lebensmittelscheibengruppen die vorgegebene Portionsscheibenanzahl.
Damit kann gewährleistet werden, dass nach dem Ausgleich durch Verlagern von Lebensmittelscheiben
für jede Portion in der Portionsgewichtsausgleichsreihe die vorgegebene Portionsscheibenanzahl
erreicht wird.
[0024] Vorteilhafterweise weisen in der Portionsgewichtsausgleichsreihe immer jeweils die
Lebensmittelscheibengruppen in zwei Spuren jeweils eine derartige Anzahl an Lebensmittelscheiben
auf, dass ihr Mittelwert die vorgegebene Portionsscheibenanzahl ist. Die anderen Lebensmittelscheibengruppen
der Portionsgewichtsausgleichsreihe weisen dann insbesondere bereits die vorgegebene
Portionsscheibenanzahl auf, bilden also schon vollständige Portionen. Somit kann durch
Verlagerung von Lebensmittelscheiben von einer Spur der zwei Spuren zu der anderen
Spur der zwei Spuren der Portionsgewichtsausgleich erreicht werden, d.h. eine Reihe
mit Portionen erzeugt werden, in der alle Portionen die vorgegebene Scheibenanzahl
haben und das vorgegebene Portionsgewicht erreichen.
[0025] Insbesondere werden Lebensmittelscheiben in der Portionsgewichtsausgleichsreihe zwischen
den Spuren verlagert, sodass in jeder Spur eine Portion entsteht, die das vorgegebene
Portionsgewicht erreicht. Somit kann durch wenige lokal begrenzte Verlagerungen von
Lebensmittelscheiben ein Ausgleich des Gewichts von mehreren Lebensmittelprodukten
effizient erreicht werden.
[0026] Vorteilhafterweise weisen alle Portionen mit vorgegebenem Portionsgewicht die gleiche
Anzahl an Lebensmittelscheiben auf. Somit können einheitliche Portionen erzeugt werden,
die einheitlich verpackt und vermarktet werden können.
[0027] In manchen Ausführungsformen ist es auch möglich, dass die Portionen, die das vorgegebene
Portionsgewicht erreichen, eine unterschiedliche Anzahl an Lebensmittelscheiben aufweisen.
Dann wird aber insbesondere der relative Versatz zwischen Lebensmittelscheiben einer
geschindelten Portion kleiner gewählt, wenn die Anzahl an Lebensmittelscheiben der
Portion größer ist, und umgekehrt, sodass Portionen mit angepasster Größe entstehen.
Insbesondere werden Portionen mit gleicher Längserstreckung bei längsgeschindelten
Portionen, oder mit gleichem Radius bei rundgeschindelten Portionen erzeugt. Eine
Schindelung wird beispielsweise kürzer gewählt, wenn sich mehr Scheiben pro Portion
ergeben. Im Stand der Technik wird bei derartig ungleichen Lebensmittelprodukten nicht
nur eine unterschiedliche Scheibenanzahl pro Spur, sondern oft auch ein unterschiedlicher
Portionsrand bei geschindelten Portionen erzeugt.
[0028] Allerdings können auch andere Portionsparameter variiert bzw. verändert werden. Beispielsweise
kann die Anordnung von Interleaverfolien oder die Faltung von Scheiben innerhalb von
Portionen verändert werden.
[0029] In einer Ausführungsform der Erfindung wird in der Spur eines Lebensmittelprodukts
mit überdurchschnittlichem Gewicht zusätzlich zu einer Portion eine davon abgesetzte
Ausgleichsportion in der Portionsgewichtsausgleichsreihe erzeugt, die nachfolgend
zur Vervollständigung wenigstens einer Lebensmittelscheibengruppe in wenigstens einer
anderen Spur in der Portionsgewichtsausgleichsreihe verwendet wird. Dies ermöglicht,
dass die zu verlagernden Scheiben der Ausgleichsportion einfacher ergriffen und verlagert
werden können. Insbesondere weist die Ausgleichsportion Restscheiben auf, die separat
von der Lebensmittelscheibengruppe der Portionsgewichtsausgleichsreihe in dieser Spur
aufgeschnitten bzw. portioniert werden können. Die Scheibenanzahl in der Ausgleichsportion
wird so gewählt bzw. durch eine Steuerung voraus berechnet, dass die Anzahl der Lebensmittelscheiben
in der Ausgleichsportion jeweils ein gemeinsames Vielfaches, insbesondere entsprechend
der Spuranzahl mit untergewichtigen Lebensmittelscheibengruppen, haben, um die Aufteilung
der Teilportion bzw. Umverteilung auf diese Spuren zu vereinfachen. Insbesondere wird
die Scheibenanzahl von Ausgleichsportionen in den benachbarten Spuren so gewählt bzw.
durch die Steuerung berechnet, dass deren Anzahl ein gemeinsames Vielfaches, insbesondere
entsprechend der Spuranzahl, aufweist. Wenn die Ausgleichsportion eine Scheibenanzahl
aufweisen würde, die über das Vielfache hinausgeht, so würde dieser Überhang entweder
aus dem Prozess entfernt werden, oder am nichtaufgeschnittenem Restbereich bzw. Endstück
des Lebensmittelprodukts verbleiben, oder als Give-Away in zumindest einer Portion
belassen werden. Bei einer Umverteilung der Ausgleichsportion in einer vierspurigen
Aufschneidevorrichtung auf drei Spuren, kommt es beispielsweise zu einem Überhang
von maximal zwei Scheiben.
[0030] Der Gewichtsüberhang eines Lebensmittelprodukts in einer Spur kann durch die wenigstens
eine Ausgleichsportion gleichmäßig auf mehrere Lebensmittelscheibengruppen in der
Portionsgewichtsausgleichsreihe verteilt werden, sodass alle Lebensmittelscheibengruppen
in der Portionsgewichtsausgleichsreihe die gewünschte Scheibenanzahl und das vorgegebene
Portionsgewicht erreichen. Es ist allerdings auch möglich, das vorgegebene Portionsgewicht
in der Portionsgewichtsausgleichsreihe zu erhöhen, sodass das Übergewicht gleichmäßig
auf mehrere Portionen verteilt werden kann, um das vollständige Aufschneiden eines
übergewichtigen Lebensmittelprodukts zu erreichen, aber dennoch in nur einer Portionsreihe
eine Ausgleichsportion zu erzeugen, die dann aber gleichmäßig verteilt wird.
[0031] In einer Ausführungsform wird, wenn festgestellt wird, dass ein Lebensmittelprodukt
einen oberen Gewichtstoleranzwert übersteigt, das vorgegebene Portionsgewicht in dessen
Spur erhöht, sodass eine gleichmäßige Verteilung des Übergewichts ermöglicht wird.
Das Zielgewicht wird also leicht verschoben, um nicht zu viele Überhangscheiben zu
erzeugen. Der Gewichtsüberhang wird somit gleichmäßig auf die Portionen verteilt,
wobei ein Give-Away in dieser Spur in Kauf genommen wird. Damit kann verhindert werden,
dass eine zweite oder weitere Portionsgewichtsausgleichsreihe vorgesehen werden muss,
oder die zu verlagernden Scheibenstapel zu groß zur effizienten Handhabung werden.
[0032] Alternativ kann auch das vorgegebene Portionsgewicht in allen Spuren erhöht werden.
D.h. im Falle eines deutlich zu schweren Lebensmittelprodukts in einer Spur kann der
Gewichtsüberhang gleichmäßig auf mehrere Portionen verteilt werden, um wieder mit
den zu korrigierenden Gewichtsdifferenzen in die Bereiche der möglichen Korrektur
zu gelangen. Damit können gegebenenfalls auch die Regelgewichte der Portionen variieren,
und ein geringfügiges Give-Away wird in allen Spuren in Kauf genommen.
[0033] Alternativ kann, wenn festgestellt wird, dass ein Lebensmittelprodukt einen oberen
Gewichtstoleranzwert übersteigt, ein vergrößertes Endstück nach dem Aufschneiden des
Lebensmittelprodukts verbleiben, das dann dem Aufschneidebetrieb entnommen wird, beispielsweise
entsorgt, gesondert aufgeschnitten oder auf sonstige Art verwertet wird.
[0034] Weiterhin stellt die Erfindung ein Lebensmittelaufschneidesystem bereit, das eine
Gewichts- und/oder Konturerfassungseinrichtung, insbesondere in Form eines Scanners
und/oder einer Waage, die eingerichtet ist, das Gewicht und/oder den Konturverlauf
von mehreren Lebensmittelprodukten separat zu erfassen, und eine Aufschneidevorrichtung
umfasst, die eingerichtet ist, mehrere Lebensmittelprodukte parallel in mehreren Spuren
mit unterschiedlichem Vorschub aufzuschneiden. Erfindungsgemäß ist eine Steuerung
vorgesehen, die eingerichtet ist, die Aufschneidevorrichtung basierend auf der Gewichts-
und/oder Konturinformation der Lebensmittelprodukte zu steuern, sodass Gewichtsunterschiede
zwischen den Lebensmittelprodukten in wenigstens einer Portionsgewichtsausgleichsreihe,
mit wenigstens einer untergewichtigen Lebensmittelscheibengruppe, kompensiert werden,
bevor das stromaufwärtige Ende der jeweiligen Lebensmittelprodukte aufgeschnitten
wird, sodass das stromaufwärtige Ende in allen Spuren das im Wesentlichen gleiche
Gewicht hat.
[0035] Durch das im Wesentlichen gleiche Gewicht des stromabwärtigen Endes des Lebensmittelprodukts
in allen Spuren, ist es möglich, dass die daraus erzeugten Teilportionen effizient
durch Lebensmittelscheiben der jeweils nachfolgenden Lebensmittelprodukte ergänzt
werden können, um vollständige Portionen zu erzeugen. Die Gewichtsunterschiede zwischen
den Lebensmittelprodukten wurden bereits in der Portionsgewichtsausgleichsreihe kompensiert.
[0036] Die Lebensmittelprodukte von allen Spuren können in nur einer Spur durch die Gewichts-
und/oder Konturerfassungseinrichtung geführt werden, und erst danach auf die mehreren
Spuren der Aufschneidevorrichtung verteilt werden. Alternativ kann das Wiegen und
Scannen in parallelen Spuren erfolgen, entweder gleichzeitig für alle Spuren oder
zeitversetzt in nur einer Untergruppe von Spuren.
[0037] Als Gewichts- und/oder Konturerfassungseinrichtung können ein Scanner und eine Waage
in Kombination vorgesehen werden, insbesondere in einem Gehäuse.
[0038] Es ist aber auch möglich, dass die Lebensmittelprodukte zuerst gewogen und dann stromabwärts
gescannt werden, oder umgekehrt, wobei jeweils unterschiedliche Vorrichtungen eingesetzt
werden können, die gemeinsam das System der Gewichts- und/oder Konturerfassungseinrichtung
bilden.
[0039] Vorteilhafterweise ist die Steuerung ausgelegt, die Aufschneidevorrichtung so zu
steuern, dass das stromaufwärtige Ende der jeweiligen Lebensmittelprodukte jeweils
in eine Teilportion aufgeschnitten wird, die in allen Spuren die gleiche Anzahl an
Lebensmittelscheiben und/oder das gleiche Gewicht aufweist. Damit lassen sich die
Teilportionen jeweils in einer effizienten und einheitlichen Weise durch die nachfolgenden
Lebensmittelprodukte zu einer vollständigen Portion ergänzen.
[0040] In einer Ausführungsform ist eine Formatbildungsvorrichtung mit einer Portionskontrollanzeige
vorgesehen, die ausgelegt ist, einem Bediener anzuzeigen, wie Lebensmittelscheiben
zwischen den Spuren umverlagert werden müssen, um in den jeweiligen Spuren Portionen
mit dem vorgegebenen Portionsgewicht zu erzeugen. Insbesondere kann die Portionskontrollanzeige
auf eine Portionsreihe beschränkt sein, da lediglich Lebensmittelscheiben in der Portionsgewichtsausgleichsreihe
umverlagert werden müssen. Die Portionskontrollanzeige kann als neben den Spuren angeordnete
Anzeige vorgesehen sein, in der jeweils die Anzahl der pro Spur zu verlagernden Lebensmittelscheiben
als positiver oder negativer Zahlenwert angegeben werden. Alternativ kann diese Information
auch direkt auf die Lebensmittelscheibengruppen in der Portionsgewichtsausgleichsreihe
projiziert werden.
[0041] In einer Ausführungsform kann eine Formatbildungsvorrichtung mit einer automatischen
Umverlagerungsvorrichtung, insbesondere einem Roboter, vorgesehen sein, die eingerichtet
ist, von der Steuerung so betrieben zu werden, dass sie die Lebensmittelscheiben zwischen
den Spuren umverlagert, um in den jeweiligen Spuren Portionen mit dem vorgegebenen
Portionsgewicht zu erzeugen. Insbesondere ist auch hier der Umverlagerungsvorgang
auf die wenigstens eine Portionsgewichtsausgleichsreihe beschränkt.
[0042] In einer Ausführungsform weist die Aufschneidevorrichtung wenigstens ein rotierendes
Messer und eine Produkthaltereinheit auf, deren Produkthalter jeweils die Enden der
Lebensmittelprodukte ergreifen, und gegenüber einer Basis der Produkthaltereinheit
separat verfahrbar sind, wobei insbesondere zumindest im Bereich vor dem Messer für
jede Spur separat ansteuerbare Förderbänder vorgesehen sind, um den spurindividuellen
Vorschub zu ermöglichen. Allerdings kann der spurindividuelle Vorschub in manchen
Ausführungsformen auch ohne die separat ansteuerbaren Fördermittel erreicht werden,
und lediglich durch die Produkthalter. Die Produkthalter können entweder aktiv oder
passiv gegenüber der Basis verfahrbar sein. Insbesondere handelt es sich bei den Produkthaltern
um Greifer, die das Ende der Lebensmittelprodukte halten, beispielsweise mit Greiferklauen
in gegenüberliegende Seiten des Lebensmittelprodukts eindringen. Alternativ kann auch
ein Saugelement als Produkthalter eingesetzt werden, das ein Ende des Lebensmittelprodukts
ansaugt und dadurch hält. Weiterhin ist es möglich, dass eine korkenzieherartige Struktur
vorgesehen ist, die sich in das Ende des Lebensmittelprodukts eindrehen kann, um als
Produkthalter das Lebensmittelprodukt zu halten.
[0043] Vorteilhafterweise ist die Steuerung des vorgenannten Lebensmittelaufschneidesystems
dazu ausgelegt, das vorgenannte Verfahren durchzuführen.
[0044] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von beispielhaften Ausführungsformen beschrieben.
Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Lebensmittelaufschneidesystem gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung.
Figur 2 zeigt die Einteilung der Lebensmittelprodukte in den verschiedenen Spuren
für die erste Ausführungsform.
Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf ein Lebensmittelaufschneidesystem gemäß einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung.
Figur 4 zeigt die Einteilung der Lebensmittelprodukte in den verschiedenen Spuren
für die zweite Ausführungsform.
[0045] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lebensmittelaufschneidesystems,
umfassend eine Waage 1, einen Scanner 2, eine Aufschneidevorrichtung 3, eine Portioniervorrichtung
4 und eine Formatbildungsvorrichtung 5.
[0046] Eine Steuerung 100 ist über kabelgebundene oder kabellose Datenleitungsverbindungen
mit den vorgenannten Komponenten verbunden und kann diese steuern und/oder erhält
Daten von diesen.
[0047] Lebensmittelprodukte 6, 7, 8, 9, insbesondere Schinken-, Käse-, oder Wurstriegel
werden zunächst auf der Waage 1 gewogen, dann wird ihr Konturverlauf und/oder ihre
Dichteverteilung im Scanner 2 erfasst. Dies kann, wie in Figur 1 dargestellt, in mehreren
parallelen Spuren erfolgen oder in nur einer Spur, mit einer darauffolgenden Verteilung
auf die mehreren Spuren der Aufschneidevorrichtung 3. In der Aufschneidevorrichtung
sind jedenfalls mehrere Spuren vorgesehen, in der vorliegenden Ausführungsform vier
Spuren 10, 11, 12, 13.
[0048] Wie in Figur 1 dargestellt, wird in jeder Spur 10-13 jeweils ein Lebensmittelprodukt
14, 15, 16, 17 aufgeschnitten, und zwar indem diese parallel einer Schneidebene 18
zugeführt werden, in der ein Schneidmesser oder mehrere Schneidmesser bewegt werden,
insbesondere rotieren.
[0049] Vorteilhafterweise wird nur ein Schneidmesser eingesetzt, das sämtliche Lebensmittelprodukte
14-17 gemeinsam aufschneidet. Der Vorschub der Lebensmittelprodukte 14-17 kann in
den mehreren Spuren 10-13 unabhängig voneinander geregelt werden. Somit ist es möglich,
die Scheibendicke der von den Lebensmittelprodukten 14-17 abgeschnittenen Lebensmittelscheiben
zu steuern.
[0050] Dafür ist eine Produkthaltereinheit 19 vorgesehen, die jeweils bezüglich einer Basis
20 verfahrbare Produkthalter 21, 22, 23, 24 aufweist, die die stromaufwärtigen Enden
der Lebensmittelprodukte 14-17 zumindest teilweise während des Aufschneidens halten.
Insbesondere sind die Produkthalter 21-24 Greifer, die die stromaufwärtigen Enden
der Lebensmittelprodukte ergreifen. Zusätzlich kann auch die Basis 20 in Spurrichtung
verschoben werden, sodass die Verschiebung der Produkthalter 21-24 bezüglich der Basis
lediglich im Rahmen von Ausgleichsbewegungen erfolgen kann und nicht den vollen Vorschub
gewährleisten muss. Zusätzlich können einzeln ansteuerbare Fördermittel 25, 26, 27,
28 vorgesehen sein, die direkt stromaufwärtig der Schneideebene angeordnet sind, um
ebenfalls in Ergänzung oder alternativ den spurindividuellen Vorschub zu ermöglichen.
Bei den Fördermitteln 25-28 handelt es sich insbesondere um kurze Förderbänder, die
insbesondere auch sowohl unterhalb und oberhalb des Lebensmittelprodukts vorgesehen
sein können.
[0051] Ein schnellerer Vorschub führt dabei zu einer größeren Scheibendicke, ein langsamerer
Vorschub zu einer geringeren Scheibendicke. Die abgeschnittenen Lebensmittelscheiben
fallen auf die Portioniervorrichtung 4, und werden dort zu Lebensmittelscheibengruppen
29, 30, 31, 32 gruppiert, insbesondere gestapelt, und zwar bündig oder überlappend.
Dies kann durch eine Förderbewegung der Portioniervorrichtung 4 ermöglicht werden,
die insbesondere als Ablageförderer ausgebildet ist.
[0052] Sobald die Lebensmittelscheibengruppen 29-32 durch das Aufschneiden der Lebensmittelprodukte
14-17 das vorgegebene Portionsgewicht erreicht haben, werden diese als vollständige
Portionen 33, 34, 35, 36 weitertransportiert, und zwar insbesondere auf die Formatbildungsvorrichtung.
Die parallel zueinander angeordneten Portionen 33-36 bilden eine Portionsreihe 37.
Auf der Formatbildungsvorrichtung 5 sind mehrere vollständige Portionsreihen 37, 38,
39 in Spurrichtung nebeneinander angeordnet, wobei diese Portionsreihen jeweils Portionen
mit mindestens dem vorgegebenen Portionsgewicht enthalten. Bei der Formatbildungsvorrichtung
handelt es sich insbesondere um ein Förderband, auf dem die einzelnen Portionsreihen
parallel nebeneinander angeordnet sind und gemeinsam transportiert werden.
[0053] Allerdings wird erfindungsgemäß beim Aufschneiden der Lebensmittelprodukte wenigstens
eine Portionsreihe in Form einer Portionsgewichtsausgleichsreihe 40 erzeugt, in der
Lebensmittelscheibengruppen 41, 42 in wenigstens zwei Spuren 11, 12 unterschiedliche
Gewichte aufweisen. Wie an der Anzeige 43 der Formatbildungsvorrichtung 5 gesehen
werden kann, weist die Lebensmittelscheibengruppe 41 zwei zusätzliche Lebensmittelscheiben
auf und die Lebensmittelscheibengruppe 42 zwei Scheiben weniger als die vorgegebene
Portionsscheibenanzahl. Der Bediener wird nun zwei Scheiben der Lebensmittelscheibengruppe
41 ergreifen und auf die Lebensmittelscheibengruppe 42 umverlagern, wodurch diese
Lebensmittelscheibengruppen beide das vorgegebene Portionsgewicht erreichen. Durch
diese Verlagerungsbewegung wird aus der Portionsgewichtsausgleichsreihe eine vollständige
Portionsreihe erzeugt. Die Lebensmittelscheibengruppen 41 und 42 sind in den mittleren
Spuren 11 und 12 angeordnet, da das in der Spur 11 aufgeschnittene Lebensmittelprodukt
leicht übergewichtig war, und das in der Spur 12 aufgeschnittene Lebensmittelprodukt
leicht untergewichtig. Sollte es zu Gewichtsabweichungen der Lebensmittelprodukte
in den Spuren 10 und/oder 13 kommen, so werden auch dort von der vorgegebenen Portionsscheibenanzahl
abweichende Scheibenanzahlen der jeweiligen Lebensmittelscheibengruppen 44 und 45
vorgesehen, die entsprechend angezeigt und ausgeglichen werden können.
[0054] So kann beispielsweise die Lebensmittelscheibengruppe 44 zwei Scheiben mehr als die
vorgesehene Portionsscheibenanzahl aufweisen, und die Lebensmittelscheibengruppen
41 und 42 jeweils eine Scheibe weniger als die vorgesehene Portionsscheibenanzahl,
während die Lebensmittelscheibengruppe 45 bereits die vorgegebene Portionsscheibenanzahl
aufweist. Dann werden jeweils eine Scheibe von der Lebensmittelscheibengruppe 44 auf
die Lebensmittelscheibengruppe 41 und Lebensmittelscheibengruppe 42 umverlagert.
[0055] Auch ist es beispielsweise möglich, dass die Lebensmittelscheibengruppen 44 und 45
jeweils zwei Scheiben zu viel aufweisen, und die Lebensmittelscheibengruppen 41 und
42 jeweils zwei Scheiben zu wenig. Dann würden jeweils zwei Lebensmittelscheiben von
den Lebensmittelscheibengruppen 44, 45 auf die jeweils angrenzende Lebensmittelscheibengruppen
41 und 42 verlagert, um jeweils die vorgegebene Portionsscheibenanzahl und das vorgegebene
Portionsgewicht zu erreichen.
[0056] Wie in Figur 1 erkannt werden kann, kann die Anzeige 43 auch Informationen für zwei
parallel angeordnete Portionsgewichtsausgleichsreihen anzeigen. In manchen Ausführungsformen,
wenn die Gewichtsunterschiede zwischen den Lebensmittelprodukten zu groß werden, können
pro Lebensmittelprodukt zwei Portionsgewichtsausgleichsreihen erzeugt werden, die
dann zeitgleich durch Beachtung der Anzeige ausgeglichen werden können. Es können
aber auch mehr Portionsgewichtsausgleichsreihen erzeugt werden, wobei vorteilhafterweise
immer nur innerhalb der jeweiligen Portionsgewichtsausgleichsreihen eine Verlagerung
von Lebensmittelscheiben erfolgt.
[0057] Die Einteilung der Lebensmittelprodukte in Portionen wird durch die Steuerung 100
vorgenommen, insbesondere basierend auf den Informationen der Waage 1 und/oder des
Scanners 2. Die Steuerung 100 steuert dann die Aufschneidevorrichtung, um das Lebensmittelprodukt
entsprechend der Einteilung aufzuschneiden. Dabei kann optional durch die Portioniervorrichtung
4 oder eine nachfolgende Durchlaufwaage ein insbesondere spurbezogener Gewichtswert
zur Steuerung 100 rückgeführt werden, um den Aufschneidevorgang zu regeln, wodurch
die Gewichtsgenauigkeit der Portionen erhöht wird.
[0058] In Figur 2 wird eine erfindungsgemäße Einteilung anhand der Lebensmittelprodukte
46, 47, 48, 49 gezeigt, die in den Spuren 10, 11, 12, 13 angeordnet sind. Jedes Lebensmittelprodukt
weist an seinem stromabwärtigen Ende, d.h. an dem Ende, an dem der Aufschneidevorgang
begonnen wird, einen Anschnittbereich 50 auf, der am Anfang des Aufschneidevorgangs
oder bereits vorangehend abgetrennt wird, um die meist vorliegende Rundung am Anfang
des Lebensmittelprodukts zu beseitigen. Entsprechend liegt am stromabwärtigen Ende
ein Restbereich 51 vor, der insbesondere von den Produkthaltern 21 - 24 ergriffen
wird, und am Ende des Aufschneidevorgangs nicht aufgeschnitten sondern entsorgt wird.
Der Anschnittbereich 50 und der Restbereich 51 werden jeweils so klein wie möglich
gewählt und insbesondere nicht gewichtsbasiert dimensioniert.
[0059] Die verbleibenden Lebensmittelprodukte 46-49 werden dann in Portionsbereiche 52 aufgeteilt,
die nach dem Aufschneiden das vorgegebene Portionsgewicht erreichen werden. Die Aufteilung
in die Portionen durch die Steuerung 100 erfolgt basierend auf dem Gewicht und/oder
Konturverlauf, die mit der Waage 1 und dem Scanner 2 ermittelt wurden. Aus den Lebensmittelprodukten
46-49 können wie in Figur 2 gezeigt, drei vollständige Portionsreihen mit jeweils
drei Portionen aufgeschnitten werden.
[0060] An die Portionsbereiche 52 schließt sich stromaufwärts ein Portionsgewichtsausgleichbereich
53 an, der die Gewichtsdifferenzen der Lebensmittelprodukte 46, 47, 48, 49 widerspiegelt.
Insbesondere unterscheiden sich die Gewichte der Portionsgewichtsausgleichsreihenbereiche
53 um die gleichen Beträge wie die Lebensmittelprodukte 46-49. Folglich wird erreicht,
dass Teilportionsbereiche 54, die jeweils vor den Restbereichen 51 vorgesehen sind,
jeweils im Wesentlichen das gleiche Gewicht aufweisen. Die Teilportionsbereiche 54
werden jeweils zu einer Lebensmittelscheibengruppe mit dem gleichen Gewicht und mit
der gleichen Scheibenanzahl aufgeschnitten, auch wenn diese Scheibenanzahl geringer
ist, als die vorgegebene Portionsscheibenanzahl, und das Gewicht geringer ist als
das vorgegebene Portionsgewicht. Die aufgeschnittenen Teilportionsbereiche 54 werden
dann durch Teilportionen vervollständigt, die durch am stromaufwärtige Ende der nachfolgenden
Lebensmittelprodukte vorgesehene Teilportionsbereiche 55 vervollständigt werden können.
Die Teilportionsbereiche 55 werden jeweils basierend auf der Information der vorangehenden
Lebensmittelprodukte durch die Steuerung 100 berechnet.
[0061] Durch die vorgenannte Aufteilung wird ermöglicht, dass in der vorletzten Portionsreihe,
d.h. der Portionsgewichtsausgleichsreihe, die Gewichtsunterschiede so verteilt werden,
dass durch Austausch der Scheiben zwischen Lebensmittelscheibengruppen Portionen mit
dem vorgegebenen Portionsgewicht in allen Spuren produziert werden können. Vorzugsweise
wird die Korrektur auf nur eine Reihe beschränkt, d.h. es wird nur eine Portionsgewichtsausgleichsreihe
pro Lebensmittelprodukt vorgesehen. Wenn die Gewichtsdifferenzen zwischen den Lebensmittelprodukten
zu groß sind, können aber auch mehrere Portionsgewichtsausgleichsreihen pro Lebensmittelprodukt
vorgesehen werden. Eine Fallunterscheidung kann dabei durch die Steuerung 100 erfolgen,
insbesondere basierend auf dem Gewichtsunterschied zwischen den aufzuschneidenden
Lebensmittelprodukten. Weiterhin kann die Anzahl der zwischen den Spuren zu verlagernden
Lebensmittelscheiben begrenzt werden, anhand der Maßgabe ob die zu verlagernde Lebensmittelscheibenanzahl
nicht zu groß ist, d.h. noch handhabbar bzw. greifbar und transportierbar ist.
[0062] Somit wird die Portionskomplettierung einfach und in guter Qualität sowie reproduzierbar
erreicht und eine Querverteilung von Portionen ist nicht erforderlich. Weiterhin sind
durch die erfindungsgemäße Gestaltung nur zwei Korrekturauflesungen pro Neubeladung
notwendig, d.h. maximal zwei Lebensmittelscheibengruppen müssen bei der Umverlagerung
gehandhabt werden. Damit kann ein Bediener bei einer Anlage mit vier Spuren ohne Zeitdruck
und gewissenhaft die Lebensmittelscheiben umverlagern. Insbesondere kommt es nur etwa
zu 6-7 Korrekturauflesungen pro Minute.
[0063] Eine zweite Ausführungsform wird anhand von Figuren 3 und 4 erläutert, wobei im Folgenden
vornehmlich auf die Unterschiede zu der ersten Ausführungsform eingegangen wird, deren
Merkmale ansonsten entsprechend verwirklicht sind.
[0064] In der zweiten Ausführungsform wird in der Spur 10 für das Lebensmittelprodukt 14
mit überdurchschnittlichem Gewicht zusätzlich zu einer vollständigen Portion 56 eine
Ausgleichsportion 57 erzeugt, die im Vergleich zu den anderen Lebensmittelprodukten
15, 16, 17 überschüssige Scheiben des Lebensmittelproduktes 14 aufweist. Diese Scheiben
werden dann in der Formatbildungsvorrichtung 5 zwischen den Spuren umverlagert, um
insbesondere Lebensmittelgruppen 30, 31, 32 zu ergänzen, sodass auch diese vollständige
Portionen bilden. Dies ist in der Formatbildungsvorrichtung 5 anhand einer weiteren
Ausgleichsportion 58 gezeigt, die zusätzlich zu der Portion 59 in der Portionsgewichtsausgleichsreihe
40 vorgesehen wurde. Beispielsweise kann die Ausgleichsportion 58 drei Scheiben aufweisen,
und die Lebensmittelscheibengruppen 40 ,41 und 45 jeweils eine Scheibe weniger als
die vorgegebene Portionsscheibenanzahl. Es ist aber auch möglich mehrere Ausgleichsportionen
in einer Portionsgewichtsausgleichsreihe vorzusehen oder eine andere Verteilung der
Scheiben dieser Ausgleichsportion.
[0065] Anstelle der Anzeige 43 aus Figur 1 ist gemäß Figur 3 eine Umverlagerungsvorrichtung
60 vorgesehen, die es ermöglicht einzelne Lebensmittelscheiben oder Lebensmittelscheibengruppen
mit dem Greifer 61 zu ergreifen. Der Greifer 61 ist entlang einer Linearführung 62
in Spurrichtung, und einer Linearführung 63 orthogonal dazu, sowie in Vertikalrichtung
verfahrbar. Es handelt sich also um einen Portalroboter. Alternativ kann auch ein
Deltaroboter eingesetzt werden.
[0066] In Figur 4 ist die Einteilung der Lebensmittelprodukte dargestellt. Das Lebensmittelprodukt
64 in Spur 10 weist gegenüber den anderen Lebensmittelprodukten 65, 66, 67 in den
Spuren 11, 12, 13 Übergewicht auf. Deswegen wird im Lebensmittelprodukt 10 ein Ausgleichsportionsbereich
68 vorgesehen, zusätzlich zu einem regulären Portionsbereich 52. Die anderen Lebensmittelprodukte
65, 66, 67 weisen für die Portionsgewichtsausgleichsreihe 40 lediglich Portionsgewichtsausgleichsbereiche
53 auf, die nicht das vorgegebene Portionsgewicht erreichen. Allerdings erreicht der
Gewichtsmittelwert der drei Ausgleichsportionsbereiche 53 ergänzt um den Ausgleichsportionsbereich
68 verteilt auf die drei Spuren 11, 12, 13 jeweils das vorgegebene Portionsgewicht.
[0067] Weiterhin können mit diesem Prinzip auch Ausgleichsportionen 57 in mehreren Spuren
vorgesehen werden. Dabei versucht die Steuerung die Anzahl der Ausgleichsportionen
so gering wie möglich zu halten, um eine einfache Handhabung zu gewährleisten. Insbesondere
ist es vorteilhaft, wenn die Ausgleichsportionen oder die Ausgleichsportion als Ganzes
verlagert werden können, um eine Lebensmittelgruppe zu vervollständigen. Es muss sichergestellt
werden, dass die Kombination der Ausgleichsportion und der untergewichtigen Lebensmittelscheibengruppen
in einer Portionsgewichtsausgleichsreihe zueinander passt. Vorteilhafterweise kann
beispielsweise eine Ausgleichsportion in zwei von vier Spuren erzeugt werden, um dann
jeweils zur Vervollständigung der dortigen untergewichtigen Lebensmittelscheibengruppen
auf die anderen zwei Spuren verlagert zu werden.
[0068] Zusammenfassend ermöglicht die Erfindung die Anzahl der Portionen mit vorgegebenen
Portionsgewicht zu maximieren, während die Anzahl der zu korrigierenden Portionen
minimiert wird. Durch die Erzeugung der gleichen Teilportionen am Ende des Aufschneidevorgangs
eines Lebensmittelprodukts kann die Aufschneideeffizienz erhöht werden und es ist
möglich Leerverpackungen zu vermeiden. Weiterhin ermöglicht die Erfindung die manuelle
Korrektur zu minimieren oder zumindest deutlich zu erleichtern.
[0069] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich besonders für Produkte, die Gewichts-
und Scheibenanzahl-Abweichungen in einem gewissen Rahmen aufweisen, wie beispielsweise
ein Käseblock, der eine zufällige Verteilung von Löchern darin aufweist und Konturabweichungen,
die jeweils erst kurz vor dem jeweiligen Aufschneidevorgang erfasst werden können.
[0070] Die Formatbildungsvorrichtung kann als PCS-System mit Anzeige ausgebildet werden,
genauso aber auch als Umverlagerungsvorrichtung, wie beispielsweise als Roboter. Damit
wird eine ökonomische bzw. automatisierte Korrektur ermöglicht. Bei einer manuellen
Korrektur wird die Bedienperson durch die Erfindung deutlich entlastet, da die Anzahl
der Greifvorgänge minimiert wird. Weiterhin kann die Umverlagerungsbewegung durch
die Begrenzung auf nur eine oder wenige Portionsreihen so übersichtlich und klar erkennbar
dargestellt werden, dass Fehler vermieden werden können. Schließlich ermöglicht die
Erfindung ein niedriges Give-Away in allen Spuren.
[0071] Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise durch eine Steuerung in Form eines
Mikrocontrollers oder Prozessrechners betrieben, deren Einrichtung durch ein entsprechendes
Programm (Software) bestimmt wird. Ergänzend können aber auch gewisse Verfahrensschritte,
wie z. B. das Umverlagern in der Formatbildungsvorrichtung, durch einen menschlichen
Bediener vorgenommen werden.
1. Verfahren zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17,
46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67), mit den folgenden Schritten:
- Bestimmen des Gewichts und/oder des Konturverlaufs von mehreren Lebensmittelprodukten
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67),
- Erzeugen einer Portionsreihe (37, 38, 39) durch gleichzeitiges Aufschneiden der
Lebensmittelprodukte (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67)
in mehreren Spuren (10, 11, 12, 13), wobei die aus einem Lebensmittelprodukt (6, 7,
8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) erzeugten Lebensmittelscheibengruppen
jeweils in einer Spur abgelegt werden,
- Abfördern der Portionsreihe (37, 38, 39), wenn die Lebensmittelscheibengruppen (29,
30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) jeweils das vorgegebene Portionsgewicht erreicht haben,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren des Weiteren umfasst:
- Erzeugen wenigstens einer Portionsgewichtsausgleichsreihe (40), in der die Lebensmittelscheibengruppen
(29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) in wenigstens zwei Spuren unterschiedliche Gewichte
aufweisen, und
- Ausgleichen der Gewichtsdifferenzen der Lebensmittelscheibengruppen (29, 30, 31,
32, 41, 42, 44, 45) in der Portionsgewichtsausgleichsreihe.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die gleichzeitig aufgeschnittenen Lebensmittelprodukte
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) einen Gewichtsunterschied
von wenigstens 2%, insbesondere von wenigstens 3%, haben.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei in der letzten aus den gleichzeitig aufgeschnittenen
Lebensmittelprodukten (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67)
erzeugten Portionsreihe jede der Lebensmittelscheibengruppen (29, 30, 31, 32, 41,
42, 44, 45) die gleiche Anzahl an Lebensmittelscheiben hat.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in der letzten aus den gleichzeitig
aufgeschnittenen Lebensmittelprodukten (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49,
64, 65, 66, 67) erzeugten Portionsreihe jede der Lebensmittelscheibengruppen (29,
30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) im Wesentlichen das gleiche Gewicht hat.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die letzte erzeugte Portionsreihe
in jeder Spur (10, 11, 12, 13) mit Lebensmittelscheiben von einem nachfolgenden Lebensmittelprodukt
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) vervollständigt wird,
sodass in jeder Spur eine vollständige Portion entsteht, die das vorgegebene Portionsgewicht
aufweist.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Portionsgewichtsausgleichsreihe
(40) in der vorletzten aus den gleichzeitig aufgeschnittenen Lebensmittelprodukten
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) erzeugten Portionsreihe
vorgesehen wird.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in der Portionsgewichtsausgleichsreihe
der Mittelwert der Scheibenanzahl aller Lebensmittelscheibengruppen (29, 30, 31, 32)
die vorgegebene Portionsscheibenanzahl ist.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in der Portionsgewichtsausgleichsreihe
(40) immer jeweils die Lebensmittelscheibengruppen in zwei Spuren jeweils eine derartige
Anzahl an Lebensmittelscheiben aufweisen, dass ihr Mittelwert die vorgegebene Portionsscheibenanzahl
ist.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Lebensmittelscheiben in der
Portionsgewichtsausgleichsreihe (40) zwischen den Spuren (10, 11, 12, 13) verlagert
werden, sodass in jeder Spur (10, 11, 12, 13) eine vollständige Portion entsteht,
die das vorgegebene Portionsgewicht erreicht.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei alle vollständigen Portionen
(33, 34, 35, 36) mit vorgegebenem Portionsgewicht die gleiche Anzahl an Lebensmittelscheiben
aufweisen.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die vollständigen Portionen
eine unterschiedliche Anzahl an Lebensmittelscheiben aufweisen, wobei dann insbesondere
der relative Versatz zwischen Lebensmittelscheiben einer geschindelten Portion kleiner
gewählt wird, wenn die Anzahl an Lebensmittelscheiben der Portion größer ist und umgekehrt,
sodass Portionen mit angepasster Größe entstehen.
12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in der Spur eines Lebensmittelprodukts
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) mit überdurchschnittlichen
Gewicht zusätzlich zu einer vollständigen Portion (56) eine davon abgesetzte Ausgleichsportion
(57) in der Portionsgewichtsausgleichsreihe (40) erzeugt wird, die nachfolgend zur
Vervollständigung wenigstens einer Lebensmittelscheibengruppe (30, 31, 32, 41, 42,
44, 45) in wenigstens einer anderen Spur verwendet wird.
13. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenn festgestellt wird, dass
ein Lebensmittelprodukt (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67)
einen oberen Gewichtstoleranzwert übersteigt, das vorgegebene Portionsgewicht, insbesondere
in dessen Spur, erhöht wird, sodass eine gleichmäßige Verteilung des Übergewichts
ermöglicht wird.
14. Lebensmittelaufschneidesystem, umfassend:
eine Gewichts- und/oder Konturerfassungseinrichtung, insbesondere in Form eines Scanners
(1) und/oder einer Waage (2), die eingerichtet ist, das Gewicht und/oder den Konturverlauf
von mehreren Lebensmittelprodukten (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64,
65, 66, 67) separat zu erfassen, und
eine Aufschneidevorrichtung (3), die eingerichtet ist, mehrere Lebensmittelprodukte
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) parallel in mehreren
Spuren (10, 11, 12, 13) mit unterschiedlichem Vorschub aufzuschneiden,
gekennzeichnet durch
eine Steuerung (100), die eingerichtet ist, die Aufschneidevorrichtung (3) basierend
auf der Gewichts- und/oder Konturinformation der Lebensmittelprodukte (6, 7, 8, 9,
14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) zu steuern, sodass Gewichtsunterschiede
zwischen den Lebensmittelprodukten (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64,
65, 66, 67) in wenigstens einer Portionsgewichtsausgleichsreihe (40), mit wenigstens
einer untergewichtigen Lebensmittelscheibengruppe (29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45),
kompensiert werden, bevor das stromaufwärtige Ende der jeweiligen Lebensmittelprodukte
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) aufgeschnitten wird,
sodass das stromaufwärtige Ende in allen Spuren das im Wesentlichen gleiche Gewicht
hat.
15. Lebensmittelaufschneidesystem nach Anspruch 14, wobei die Steuerung (100) ausgelegt
ist, die Aufschneidevorrichtung (3) so zu steuern, dass das stromaufwärtige Ende der
jeweiligen Lebensmittelprodukte (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65,
66, 67) jeweils in eine Teilportion aufgeschnitten wird, die in allen Spuren die gleiche
Anzahl an Lebensmittelscheiben und/oder das gleiche Gewicht aufweist.
1. A method of slicing food products (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64,
65, 66, 67) comprising the following steps:
- determining the weight and/or contour of a plurality of food products (6, 7, 8,
9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67),
- producing a series (37, 38, 39) of portions by simultaneously slicing the food products
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) in a plurality of tracks
(10, 11, 12, 13) wherein the groups of food slices produced from a food product (6,
7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) are each deposited in one
track,
- discharging the series (37, 38, 39) of portions when the groups (29, 30, 31, 32,
41, 42, 44, 45) of food slices have reached the predetermined portion weight, characterised in that the method further comprises:
- producing at least one series (40) for weight equalization between portions in which
the groups (29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) of food slices in at least two tracks
have different weights, and
- equalizing the differences in weight between the groups (29, 30, 31, 32, 41, 42,
44, 45) of food slices in the series for weight equalization between portions.
2. The method according to claim 1, wherein the simultaneously sliced food products (6,
7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) have a weight difference
of at least 2%, in particular of at least 3%.
3. The method of claim 1 or 2, wherein in the last series of portions produced from the
simultaneously sliced food products (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64,
65, 66, 67) each of the groups (29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) of food slices includes
the same number of food slices.
4. The method according to any one of the preceding claims, wherein in the last series
of portions produced from the simultaneously sliced food products (6, 7, 8, 9, 14,
15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) each of the groups (29, 30, 31, 32, 41,
42, 44, 45) of food slices has substantially the same weight.
5. The method according to any one of the preceding claims, wherein the last produced
series of portions in each track (10, 11, 12, 13) is completed with food slices from
a subsequent food product (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66,
67) so that in each track a complete portion having the predetermined portion weight
is obtained.
6. The method according to any one of the preceding claims, wherein the series (40) for
weight equalization between portions is provided in the penultimate series of portions
produced from the simultaneously sliced food products (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17,
46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67).
7. The method according to any one of the preceding claims, wherein in the series for
weight equalization between portions the average value of the number of slices of
all groups of food slices (29, 30, 31, 32) is equal to the predetermined number of
slices per portion.
8. The method according to any one of the preceding claims, wherein in the series (40)
for weight equalization between portions the groups of food slices in two tracks each
have a number of food slices such that their average value is equal to the predetermined
number of slices per portion.
9. The method according to any one of the preceding claims, wherein food slices in the
series (40) for weight equalization between portions are transferred between the tracks
(10, 11, 12, 13) so that a complete portion is obtained in each track (10, 11, 12,13)
that has the predetermined portion weight.
10. The method according to any one of the preceding claims, wherein all complete portions
(33, 34, 35, 36) having the predetermined portion weight include the same number of
food slices.
11. The method according to any one of the preceding claims, wherein the complete portions
include a different number of food slices and in particular in an overlapping portion
the offset between food slices is selected to be smaller if the number of food slices
of the portion is larger, and vice versa, so that portions of adjusted size are formed.
12. The method according to any one of the preceding claims, wherein in the track of a
food product (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) having above-average
weight, in addition to a complete portion (56), a compensating portion (57) offset
thereto is generated in the series (40) for weight equalization between portions which
is subsequently used for completing at least one group (30, 31, 32, 41, 42, 44, 45)
of food slices in at least one other track.
13. The method according to any one of the preceding claims, wherein when a food product
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) is determined to exceed
a weight upper threshold, the predetermined portion weight is increased, in particular
in the track thereof so as to allow for uniform distribution of the excess weight.
14. A food slicing system comprising:
a device for detecting weight and/or contour, in particular in the form of a scanner
(1) and/or a scale (2), adapted to separately detect the weight and/or the contour
of a plurality of food products (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65,
66, 67), and a slicing device (3) adapted to slice a plurality of food products (6,
7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67), in parallel in a plurality
of tracks (10, 11, 12, 13) at different feed rates,
characterized by
a controller (100) adapted to control the slicing device (3) based on the information
about weight and/or contour of the food products (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46,
47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) so that differences in weight between the food products
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) in at least one series
(40) for weight equalization between portions with at least one group (29, 30, 31,
32, 41, 42, 44, 45) of food slices having below-average weight are compensated for
before the upstream end of the respective food products (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17,
46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) is sliced so that the upstream end has substantially
the same weight in all tracks.
15. The food slicing system according to claim 14, wherein the controller (100) is adapted
to control the slicing device (3) to slice the upstream end of the respective food
products (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) into a subportion
having the same number of food slices and/or the same weight in all tracks.
1. Procédé de découpe de produits alimentaires (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48,
49, 64, 65, 66, 67), comprenant les étapes ci-dessous consistant à :
- déterminer le poids et/ou la silhouette de plusieurs produits alimentaires (6, 7,
8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67),
- produire une rangée de portionnement (37, 38, 39) par découpe simultanée des produits
alimentaires (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) au sein
de plusieurs pistes (10, 11, 12, 13), dans lequel les groupes de parts alimentaires
produits à partir d'un produit alimentaire (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48,
49, 64, 65, 66, 67) sont placés respectivement dans une piste,
- enlever la rangée de portionnement (37, 38, 39) lorsque les groupes de parts alimentaires
(29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) ont atteint respectivement le poids de portionnement
prédéfini, caractérisé en ce que le procédé comprend en outre les étapes consistant à :
- produire au moins une rangée de compensation de poids de portionnement (40) dans
laquelle les groupes de parts alimentaires (29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) présentent
des poids différents au sein d'au moins deux pistes, et
- compenser les différences de poids des groupes de parts alimentaires (29, 30, 31,
32, 41, 42, 44, 45) dans la rangée de compensation de poids de portionnement.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel les produits alimentaires (6, 7, 8,
9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) simultanément découpés présentent
une différence de poids d'au moins 2 %, en particulier d'au moins 3 %.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel chacun des groupes de parts alimentaires
(29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) présente le même nombre de parts alimentaires dans
la dernière rangée de portionnement produite à partir des produits alimentaires (6,
7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) simultanément découpés.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel chacun
des groupes de parts alimentaires (29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) présente essentiellement
le même poids dans la dernière rangée de portionnement produite à partir des produits
alimentaires (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) simultanément
découpés.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel la dernière
rangée de portionnement produite est complétée au sein de chaque piste (10, 11, 12,
13) avec des parts alimentaires d'un produit alimentaire (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16,
17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) venant à la suite, de sorte qu'une portion complète
présentant le poids de portionnement prédéfini est créée au sein de chaque piste.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel la rangée
de compensation de poids de portionnement (40) est fournie dans l'avant-dernière rangée
de portionnement produite à partir des produits alimentaires (6, 7, 8, 9, 14, 15,
16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) simultanément découpés.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel la valeur
moyenne du nombre de parts de tous les groupes de parts alimentaires (29, 30, 31,
32) dans la rangée de compensation de poids est le nombre de parts de portions prédéfini.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel, dans la
rangée de compensation de poids de portionnement (40), respectivement les groupes
de parts alimentaires présentent toujours au sein de deux pistes respectivement un
nombre de parts alimentaires tel que sa valeur moyenne est le nombre prédéfini de
parts de portionnement.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel des parts
alimentaires de la rangée de compensation de poids de portionnement (40) sont déplacées
entre les pistes (10, 11, 12, 13) de sorte qu'une portion complète atteignant le poids
de portionnement prédéfini est créée au sein de chaque piste (10, 11, 12, 13).
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel toutes
les portions complètes (33, 34, 35, 36) avec un poids de portionnement prédéfini présentent
le même nombre de parts alimentaires.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel les portions
complètes présentent un nombre différent de parts alimentaires, dans lequel en particulier
le décalage relatif entre les parts alimentaires d'une portion présentée étalée est
choisi de manière à être plus petit si le nombre de parts alimentaires de la portion
est plus grand et inversement, de sorte que des portions de taille adaptée sont créées.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel, au sein
de la piste d'un produit alimentaire (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 49, 64,
65, 66, 67) ayant un poids supérieur à la moyenne, une portion de compensation (57),
retirée d'une portion complète (56) et utilisée ensuite pour compléter au moins un
groupe de parts alimentaires (30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) au sein d'au moins une autre
piste, est créée dans la rangée de compensation de poids de portionnement (40) en
plus de ladite portion complète (56).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel, s'il est
déterminé qu'un produit alimentaire (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64,
65, 66, 67) dépasse une valeur de tolérance de poids supérieure, le poids de portionnement
prédéfini est augmenté, en particulier au sein de sa piste, de sorte qu'une répartition
régulière du surpoids est rendue possible.
14. Système de découpe de produits alimentaires, comprenant :
un dispositif de détection de poids et/ou de contour, en particulier sous la forme
d'un scanner (1) et/ou d'une balance (2), qui est conçu pour détecter séparément le
poids et/ou la silhouette de plusieurs produits alimentaires (6, 7, 8, 9, 14, 15,
16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67), et
un dispositif de découpe (3) qui est conçu pour découper plusieurs produits alimentaires
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) de manière parallèle
au sein de plusieurs pistes (10, 11, 12, 13) avec un avancement différent,
caractérisé par
un dispositif de commande (100) conçu pour commander le dispositif de découpe (3)
en se basant sur les informations de poids et/ou de contour des produits alimentaires
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) de sorte que des différences
de poids entre les produits alimentaires (6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48,
49, 64, 65, 66, 67) au sein d'au moins une rangée de compensation de poids de portionnement
(40), au moins un groupe de parts alimentaires (29, 30, 31, 32, 41, 42, 44, 45) étant
d'un poids insuffisant, sont compensées avant que l'extrémité amont des produits alimentaires
(6, 7, 8, 9, 14, 15, 16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) respectifs ne soit découpée,
de sorte que l'extrémité amont présente essentiellement le même poids au sein de toutes
les pistes.
15. Système de découpe de produits alimentaires selon la revendication 14, dans lequel
le dispositif de commande (100) est conçu pour commander le dispositif de découpe
(3) de sorte que l'extrémité amont des produits alimentaires (6, 7, 8, 9, 14, 15,
16, 17, 46, 47, 48, 49, 64, 65, 66, 67) respectifs est découpée respectivement en
une sous-portion présentant le même nombre de parts alimentaires et/ou le même poids
au sein de toutes les pistes.


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