(19)
(11) EP 2 991 804 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.02.2022  Patentblatt  2022/08

(21) Anmeldenummer: 14716859.5

(22) Anmeldetag:  14.04.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B24D 5/02(2006.01)
B24D 5/10(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B24D 5/02; B24D 5/10
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2014/057509
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/177374 (06.11.2014 Gazette  2014/45)

(54)

DREHENDES SCHLEIFWERKZEUG

ROTARY GRINDING TOOL

OUTIL DE MEULAGE ROTATIF


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 02.05.2013 DE 102013208083
11.09.2013 DE 102013218233

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.03.2016  Patentblatt  2016/10

(73) Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
80809 München (DE)

(72) Erfinder:
  • SUTTER, Nathanael
    85635 Höhenkirchen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-03/070409
GB-A- 2 332 162
JP-A- 2007 090 565
JP-U- S6 268 764
US-A- 2 749 681
DE-A1-102009 011 493
JP-A- 2000 127 147
JP-U- H0 253 367
JP-U- H02 114 459
US-A- 3 841 034
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Schleifwerkzeug mit einem, um eine Drehachse drehbaren Schleifkörper, in dem Öffnungen derart angeordnet sind, dass ein Benutzer bzw. ein Schleifer bei den Schleifarbeiten durch den drehenden Schleifkörper hindurchschauen kann. Die Erfindung betrifft insbesondere einen zylinderförmigen Schleifkörper, bei dem der Schleifer beim Schleifen durch den drehenden zylinderförmigen Schleifkörper hindurchschauen kann.

    [0002] Schleif- oder Polierkörper sind für unterschiedliche Anwendungsfälle im Stand der Technik bekannt. So sind beispielsweise Schleif- und Polierkörper für Rundschleifmaschinen bekannt, bei der mehr oder weniger starre Scheiben oder Zylinder, welche an ihrer Schleiffläche mit einem Schleifkorn beaufschlagt sind, bekannt sind. Ferner werden Schleif- oder Polierkörper beispielsweise auch zusammen mit einem Schleif- oder Poliermittel verwendet. Im Stand der Technik sind für diverse Schleifzwecke unterschiedliche Ausführungen von Schleifkörper bekannt. So verwendet man beispielsweise flexible Schleifkörper wie Scheiben, Streifen, Bänder oder Lamellen, die auf einem Träger aus Papier, Gewebe, Fiber oder Vlies Schleifkörner tragen. Aus der DE 27 43 585 ist beispielsweise ein Schleifkörper für Rundschleifmaschinen offenbart, der sich der Aufgabe widmet, die Standzeiten von flexiblen Schleifblättern und die Gleichmäßigkeit der Schleifleistung zu verbessern.

    [0003] Ferner ist aus der DE 570 805 ein Schleifkopf bekannt, zum Schleifen ebener Flächen. Diese Druckschrift widmet sich dem Arbeiten beim Schleifen ebener Flächen mittels Schleifscheiben, die mit der ebenen Stirnfläche arbeiten und die insbesondere gegenüber der antreibenden Welle abgefedert sind, um dadurch eine allseitige Beweglichkeit, insbesondere mittels eines Kugelgelenkes, zu erzielen. Auf diese Weise kann das Schleifergebnis verbessert werden.

    [0004] Die US 3 841 034 A offenbart einen Schleifkopf gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0005] Allerdings hängt das Schleifergebnis beim Schleifen nicht ausschließlich vom Schleif-Equipment ab. Neben den Einflüssen der Ausbildung des Schleifkörpers, des Schleifkorns und der Schleifmaschinen besteht ein Bedürfnis darin, die Schleifarbeit regelmäßig zu überwachen.

    [0006] Bei den bisher bekannten Schleifkörpern ist es nicht möglich, die Schlifffläche während der Schleifarbeit, das heißt während des Schleifvorgangs, zu beobachten und damit das Schleifergebnis zu überwachen. Es ist daher immer wieder erforderlich, den Schleifvorgang zu unterbrechen. Nach jedem Abheben des Schleifwerkzeugs von der zu bearbeitenden Fläche, zum Beispiel zur Kontrolle der Abtragtiefe, entstehen beim Aufsetzen des Schleifwerkzeuges neue Anschliffflächen und in deren Folgen entstehen ungenaue und unbefriedigende Schleifergebnisse. Darüber hinaus ergeben sich bei der Bearbeitung von Verbundwerkstoffen, speziell von glasfaserverstärkten Kunststoffen, beim Schleifen weitere Probleme, die es zu berücksichtigen gibt. So ist es beispielsweise notwendig eine Staubabsaugung vorzusehen, um den Schleifabtrag kontinuierlich abzuführen. Darüber hinaus verlangt der spezielle Aufbau von Verbundwerkstoffen, wie z.B. von glasfaserverstärkten Kunststoffen, dass die Abtragtiefe, das heißt die Bearbeitungstiefe beim Wegschleifen, während des Schleifvorgangs erkannt und sicher bestimmt werden muss. Durch die unterschiedlichen Schattierungen bzw. die Arten der Schattierungen je nach Bearbeitungstiefe, kann der Schleifer erkennen, wie hoch der Abtrag durch das Schleifen fortgeschritten ist.

    [0007] Bei den im Stand der Technik bekannten, herkömmlichen Schleifkörpern besteht allerdings der Nachteil darin, dass der Schleifer dazu seine Arbeit regelmäßig unterbrechen muss, aber anhand der Schattierung nicht sicher feststellen kann, ob er bereits eine oder mehrere zusätzliche Verbundebenen abgetragen hat. Wechseln zum Beispiel die Schattierungen in ihrer relativen Orientierung von Ebene zu Ebene von einer Längsschattierung zu einer Querschattierung, so kann es sein, dass beim Schleifen bereits zwei oder mehrere zusätzliche Ebenen abgeschliffen wurden. Der Schleifer kann anhand der Orientierung der Schattierung nur erkennen, dass er mindestens eine Verbundebene abgetragen hat. Die Abtragung beim Schleifen kann aber von Verbundebene zu Verbundebene nicht zuverlässig beobachtet werden.

    [0008] Insbesondere bei Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten von Verbundwerkstoffen, im Speziellen von glasfaserverstärkten Kunststoffen, ist es neben der Überwachung der exakten Bearbeitungstiefe während des Schleifvorgangs ferner von besonderer Wichtigkeit, auch geeignete Staubabsaugungsmöglichkeiten bereitzustellen.

    [0009] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schleifwerkzeug bereitzustellen, welches vorgenannte Nachteile überwindet und es dem Schleifer während des Schleifvorgangs ermöglicht, das Schleifergebnis zu überwachen und dabei die Bearbeitungstiefe zu kontrollieren.

    [0010] Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen gemäß dem Patentanspruch 1. Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Schleifwerkzeug mit einem, um eine Drehachse drehbaren Schleifkörper bereitzustellen, bei dem in der Anzahl und der Lage geeignete Öffnungen bzw. Durchbrüche oder Ausnehmungen vorgesehen werden, die bezüglich der Drehachse an diametral gegenüberliegenden Seiten der Mantelfläche des Schleifkörpers so angeordnet sind, dass der Schleifer beim Schleifen durch den drehenden Schleifkörper hindurchschauen kann.

    [0011] Die Erfindung, die sich auf einen Schleifkörper mit in der Schleiffläche vorgesehenen Öffnungen bezieht, beseitigt die zuvor genannten Nachteile dadurch, dass die Größe, Position und relative Lage der Öffnungen in Form von Schlitzen, Langlöchern, Ausnehmungen oder dergleichen gewählt werden kann dadurch, dass das vom Schleifgerät verdeckte Werkstück vom Schleifer durch das Schleifwerkzeug hindurch beobachtet werden kann. Als Öffnungen können z.B. radiale Schlitze oder Langlöcher vorgesehen werden, die vorzugsweise gleiche oder unterschiedliche Längen aufweisen, um eine möglichst konstante Sicht auf die Schleiffläche zu erhalten.

    [0012] Erfindungsgemäß wird daher ein Schleifwerkzeug mit einem um eine Drehachse drehbaren Schleifkörper bereitgestellt, wobei die Mantelfläche des Schleifkörpers als Schleiffläche ausgebildet ist und wobei der Schleifkörper mindestens zwei durch den Schleifkörper hindurchgehende Öffnungen an bezüglich der Drehachse diametral gegenüberliegenden Seiten der Mantelfläche aufweist, die derart angeordnet sind, dass der Bearbeiter beim Schleifen durch den drehenden Schleifkörper hindurchschauen kann.

    [0013] Durch die geeignete, insbesondere diametral gegenüberliegende Anordnung von Öffnungen im Schleifkörper wird gewährleistet, dass die jeweils diametral gegenüberliegenden Öffnungen bei ausreichend schneller Drehung d.h. abhängig von der Drehgeschwindigkeit die Sicht (optischer Pfad) auf die zu schleifende bzw. zu bearbeitende Oberfläche freigeben und der Betrachter aufgrund der Trägheit des Auges ein "scheinbar kontinuierliches Bild" von der Schleifoberfläche erhält. Folglich sieht der Betrachter eine zeitliche Aneinanderreihung von Bildern der Schleifoberfläche, die ihm eine permanente Überwachung und Beobachtung des Schleifergebnisses ermöglichen, ohne das Schleifwerkzeug anzuhalten oder von der zu bearbeitenden Fläche abzuheben.

    [0014] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Schleifkörper als ein um die Zylinderachse drehbarer, zylinderförmiger Schleifkörper ausgebildet.

    [0015] In einer alternativen Ausführungsform kann der Schleifkörper allerdings auch als kegelförmiger Schleifkörper ausgebildet sein, der sich um die Kegellängsachse drehen lässt.

    [0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann der Schleifkörper als hohlzylinderförmiger Schleifkörper ausgebildet sein, so dass in dem Innenraum des Schleifkörpers eine Aussparung ausgebildet ist. Auf diese Weise wird ein Schleifwerkzeug bereitgestellt, das über gute Luftkühleigenschaften verfügt und bei dem infolge von Luftverwirbelungen der Schleifabtrag gut abgesaugt werden kann, was beispielsweise bei einer Schleifscheibe, bei der sich der Schleifabtrag zwischen der Schleiffläche und der zu bearbeitenden Stelle befindet, nicht gegeben ist.

    [0017] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist zwischen jeweils paarweise diametral gegenüberliegenden Öffnungen eine Aussparung im Schleifkörper so angeordnet, dass zwischen den gegenüberliegenden Öffnungen eine Durchsichtmöglichkeit (optischer Pfad) durch den Schleifkörper geschaffen wird. Sofern das Schleifwerkzeug als hohlzylinderförmiger Schleifkörper ausgebildet ist, bildet der Innenraum des Schleifkörpers bereits die zuvor genannte Aussparung. Allerdings kann das Schleifwerkzeug auch als Vollzylinder ausgebildet sein, so dass jeweils paarweise gegenüberliegende Öffnungen mittels einer die Öffnungen verbindenden Aussparung angeordnet sein müssen, so dass eine Durchsichtmöglichkeit durch den Schleifkörper erzielt wird. Auf diese Weise können auch nicht als Hohlkörper ausgebildete Schleifkörper mit den erfindungsgemäßen Öffnungen versehen werden, so dass der Schleifer beim Schleifen durch den drehenden Schleifkörper, sprich durch die Öffnungen und Aussparungen, hindurchschauen kann. Bevorzugt ist es, die Öffnungen in der Form von Langlöchern auszubilden. Wobei es besonders bevorzugt ist, die Langlöcher quer zur Drehachse zu orientieren. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich die Langlöcher in Querrichtung zur Drehachse über ein Bogenmaß von etwa 50° bis etwa 100°, besonders bevorzugt zwischen 80° und 90°. Hierdurch wird gewährleistet, dass über einen relativ langen Drehweg, nämlich beim Drehen um das entsprechende Bogenmaß zwischen 50° und 100° eine Durchsichtsmöglichkeit auch bei langsamen Drehgeschwindigkeiten gegeben ist. Sofern die Anzahl und Anordnung der Öffnungen relativ zueinander geeignet gewählt wird, stellt eine solche Ausführung gleichermaßen eine maximal wirksame Schleiffläche bei gleichzeitig guter Durchsicht bereit. Eine bevorzugte Ausführungsform wird darin gesehen, dass je zwei diametral gegenüberliegende Langlöcher zueinander (in axialer Höhenrichtung) parallel orientiert im Schleifkörper angeordnet sind, wobei oberhalb und unterhalb der Langlöcher eine Schleiffläche an der Mantelfläche angeordnet ist. Zwischen den Langlöchern weist der Schleifkörper ebenfalls eine Schleiffläche auf. Da sich neben den Langlöchern in Drehrichtung ebenfalls eine Schleiffläche befindet, wird sichergestellt, dass verteilt über die gesamte Höhe der Mantelfläche des Schleifkörpers jeweils ein Abschnitt mit einer Schleiffläche ausgebildet ist.

    [0018] Erfindungsgemäß wird eine Schleifwerkzeug bereitgestellt, dass mehrere Lochpaarungen diametral gegenüberliegender Öffnungen 4a, 4b in Höhenrichtung H und in Umfangsrichtung zueinander versetzt im Schleifkörper 2 ausbildet. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform können z.B. zwei diametral gegenüberliegende Öffnungen im Schleifkörper in Radialrichtung um 90° und in Höhenrichtung H gegenüber den zuvor beschriebenen parallel zueinander angeordneten Langlöcher versetzt angeordnet sein. Sofern die Langlöcher in etwa um ein Bogenmaß von 90° entlang dem Außenumfang der Mantelfläche des Schleifkörpers angeordnet sind, wird hierdurch gewährleistet, dass im Wesentlichen für den gesamten Drehvorgang auch bei geringen Drehgeschwindigkeiten jeweils eine ausreichend gute Durchsichtmöglichkeit auf die zu bearbeitenden Oberfläche gegeben ist, so dass der Schleifer während des gesamten Schleifvorgangs die Schleifstelle und z.B. die Veränderung der Schattierungen im glasfaserverstärkten Kunststoff mit zunehmendem Abtrag erkennen kann.

    [0019] Ausgehend von den zuvor beschriebenen Ausbildungen des erfindungsgemäßen Schleifkörper, besteht ein weiteres Problem in der geeigneten Materialauswahl. So besteht das Bedürfnis mit dem erfindungsgemäßen Werkzeug unterschiedlichste Werkstoffgeometrien und Werkstoffoberflächen mit z.B. dunklen, matten als auch mit hellen, reflektierenden Oberflächen zu bearbeiten, sowie Materialien unterschiedlichster Härte. Bei der Herstellung von Schleifwerkzeugen werden oftmals metallische Materialien mit hoher Härte verwendet. Jedoch gestaltet sich die Bearbeitung mit metallisch glänzenden Werkzeugen besonders problematisch. Bei einem erfindungsgemäßen Schleifwerkzeug aus Metall besteht demnach die weitere Aufgabe darin, das Werkzeug dahingehend zu verbessern, dass eine gute Durchsichtmöglichkeit durch das Werkzeug bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gegeben ist. Da eine metallisch glänzende Werkzeugoberfläche jedoch einfallendes Licht stärker reflektiert als z.B ein zu bearbeitendes mattes Verbundmaterial, ist damit die Streulichtintensität infolge der Reflexion größer als die Intensität des Lichtes, welches durch die Öffnungen hindurch in das Auge des Betrachters zurück von der Materialoberfläche reflektiert wird.

    [0020] In einer weiter bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird daher das Schleifwerkzeug aus einem metallischen Material mit einer Oberfläche mit einem hohem Lichtabsorptionsgrad LAW im Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichts, insbesondere im Wellenlängenbereich λ zwischen 380 - 780 nm ausgebildet. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Lichtreflexionsgrad LRW und damit die Streulichtreflexion von der Werkzeugoberfläche niedrig ist. Folglich wird der Quotient aus dem Lichtreflexionsgrad LRM der zu bearbeitenden Materialoberfläche zu dem Lichtreflexionsgrad LRw der Werkzeugoberfläche mit zunehmender Erhöhung des Lichtabsorptionsgrad LAw größer und damit besser für den Bearbeiter, da das jeweils von der zu bearbeitenden Oberfläche zurück reflektierte Licht eine relativ höhere Intensität hat verglichen zu einer stark reflektierenden Werkzeugoberfläche.

    [0021] In einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung weist der Schleifkörper eine Oberfläche auf, die mit einem hohem Lichtabsorptionsgrad oberhalb von 80% im Wellenlängenbereich λ zwischen 380 - 780 nm ausgebildet ist, so dass die Oberfläche dunkel bis schwarz erscheint und nur geringes Streulicht zurückreflektiert.

    [0022] Weiter bevorzugt ist es, wenn der Schleifkörper eine schwarze Oberfläche aufweist, die mit einem hohem Lichtabsorptionsgrad von nahezu 100% im Wellenlängenbereich λ zwischen 380 - 780 nm ausgebildet ist. Vorteilhaft ist es dabei, den Schleifkörper mit einer schwarzen Oberflächenbeschichtung zu versehen, vorzugsweise einer matten schwarzen Oberflächenbeschichtung, wie zum Beispiel einem schwarzen Lack.

    [0023] Weiter bevorzugt ist es, wenn die Oberflächenbeschichtung eine hitzebeständige Beschichtung darstellt, die den zu erwartenden Temperaturen beim Schleifvorgang thermisch standhält. So kann zum Beispiel die Oberfläche des Schleifkörpers mit einem hitzebeständigen mattschwarzen Lack versehen werden.

    [0024] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform anhand der Figur näher erläutert.

    [0025] Es zeigt:
    Fig. 1
    ein erfindungsgemäßes Schleifwerkzeug mit einem hohlzylinderförmigen Schleifkörper und darin angebrachten Öffnungen; und
    Fig. 2
    ein alternatives Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßes Schleifwerkzeug mit einem hohlzylinderförmigen Schleifkörper und darin angebrachten Öffnungen;
    Fig. 3
    ein weitere Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßes Schleifwerkzeug mit einem hohlzylinderförmigen Schleifkörper; und
    Fig. 4
    eine ähnliche Ausführung zu Fig.3 eines erfindungsgemäßes Schleifwerkzeug mit einem kegelförmigen Schleifkörper und darin angebrachten Öffnungen.


    [0026] In der Fig. 1 ist ein Schleifwerkzeug 1 mit einem um eine Drehachse 3 drehbaren Schleifkörper 2 gezeigt. Die Drehachse 3 verläuft durch die Zylindermittelachse des Schleifkörpers 2. Der Schleifkörper 2 ist mit einer Welle 10 verbunden, die mit einem Antrieb, wie zum Beispiel einem Drehantrieb, gekoppelt werden kann, um das Schleifwerkzeug 1 in Drehbewegung zu versetzen. Der Schleifkörper 2 ist als ein hohlzylinderförmiger Schleifkörper ausgebildet. Der zylinderförmige Schleifkörper 2 weist einen Mantel 7 auf mit einer Mantelfläche 6. Die Mantelfläche 6 bildet die Schleiffläche des Schleifkörpers 2 und erstreckt sich in Höhenrichtung H, die parallel zur Drehachse 3 des Schleifwerkzeugs 1 orientiert ist.

    [0027] Im Schleifkörper 2 sind bezüglich der Drehachse 3 diametral gegenüberliegende Öffnungen 4a, 4b und zwar Langlöcher angeordnet.

    [0028] Die Langlöcher 4a, 4b erstrecken sich mit ihrer Längserstreckung quer zur Drehachse bzw. quer zur Höhenrichtung H in Umfangsrichtung. Es ist ferner zu erkennen, dass zwei Langlöcher 4a parallel zueinander angeordnet sind und eine Länge entsprechend dem Bogenmaß von 70° - 80° im Mantel 7 aufweisen und fensterartigen Öffnungen im Mantel 7 darstellen. Hierdurch kann der Schleifer beim Schleifen durch die Öffnungen in der Mantelfläche 6 bzw. im Mantel 7 des Schleifkörpers 2 durch jeweils zwei paarweise gegenüberliegende Öffnungen 4a, 4b hindurchschauen.

    [0029] Es ist ferner ersichtlich, dass zwei weitere, sich diametral gegenüberliegende Öffnungen 4a, 4b um ca. 90° in Umfangrichtung zu den zuvor beschriebenen Öffnungen 4a, 4b versetzt angeordnet sind. Die Länge der Langlöcher 4a, 4b ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 in etwa identisch. Allerdings können auch unterschiedliche Längen von Langlöchern im Mantel 7 des Schleifkörpers 2 angeordnet werden.

    [0030] In einem hier nicht dargestellten Ausführungsbeispiel könnte der zylinderförmige Schleifkörper 2 auch als Vollzylinder ausgebildet sein. In einer solchen Ausführungsform müssten die jeweils gegenüberliegenden Öffnungen 4a, 4b mittels einer die Öffnungen verbindenden Aussparung durch den zylinderförmigen Schleifkörper hindurch miteinander so verbunden sein, dass eine Durchsichtmöglichkeit gegeben ist.

    [0031] Insofern kann die Aussparung 5 alternativ zu der in Fig. 1 gezeigten zylinderförmigen Form auch anders ausgebildet sein, sofern sichergestellt ist, dass jeweils zwei diametral gegenüberliegende Öffnungen 4a, 4b miteinander so verbunden sind, dass eine Durchsichtsmöglichkeit durch den Schleifkörper 2 erhalten wird.

    [0032] In Fig. 2 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßes Schleifwerkzeug 1 mit einem hohlzylinderförmigen Schleifkörper 2 und darin angebrachten, parallel zur Höhenrichtung H verlaufende Öffnungen 4a, 4b gezeigt, wobei jeweils zwei diametral gegenüberliegende Öffnungen 4a, 4b so angeordnet sind, dass eine Durchsichtmöglichkeit durch den Schleifkörper 2 erhalten wird. Die Oberfläche der Schleifkörper ist in den Ausführungen der Fig. 1 und Fig. 2 bevorzugt mattschwarz und hitzebeständig beschichtet.

    [0033] In der Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßes Schleifwerkzeug 1 mit einem hohlzylinderförmigen Schleifkörper 2 gezeigt. Der Schleifkörper 2 ist besonders laufruhig ausgebildet und weist eine besonders gute Durchsichtmöglichkeit aufgrund der effektiv großen Öffnungen 4a, 4b auf. Die Öffnungen sind in einer Dreiecksform mit abgerundeten Ecken 9 ausgebildet. Zum einen sind die Öffnungen 4a, 4b so geformt, dass die dazwischen angeordneten Stege 8 des Schleifkörpers 2 (in Bezug auf die Drehachse 3) diagonal verlaufen. Zum anderen sind die Öffnungen 4a, 4b mit abgerundeten Ecken 9 ausgebildet. Durch die Form und insbesondere die diagonale Anordnung der Stege 8 wird bewirkt, dass anders als bei parallel zur Drehachse 3 orientieren Stegen 8, der wirksame Eingriff eines diagonalen Stegs 8 mit der zu bearbeitenden Oberfläche während der Drehung nicht gleichzeitig über den gesamten Stegabschnitt erfolgt, sondern allmählich entlang des Steges 8 einsetzt. Dies verbessert die Laufruhe des Schleifwerkzeuges 1.

    [0034] Weiter ist in der Figur 4 eine, zu der Ausführung in Figur 3, ähnliche Ausführung dargestellt bei der ebenfalls die Öffnungen 4a, 4b in einer Dreiecksform mit abgerundeten Ecken ausgebildet sind, wobei die zwischen je zwei Öffnungen liegenden Stege 8 als diagonale Stege ausgebildet sind. Hierbei ist das Schleifwerkzeug 1 allerdings mit einem kegelförmigen Schleifkörper 2 ausgebildet.


    Ansprüche

    1. Schleifwerkzeug (1) mit einem um eine Drehachse (3) drehbaren Schleifkörper (2), wobei die Mantelfläche (6) des Schleifkörpers (2) bestimmungsgemäß als Schleiffläche zum Schleifen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (2) mindestens zwei durch den Schleifkörper (2) hindurchgehende Öffnungen (4a, 4b) an, bezüglich der Drehachse (3) diametral gegenüberliegenden Seiten der Mantelfläche (3) aufweist, die so angeordnet sind, dass ein Schleifer beim Schleifen durch den drehenden Schleifkörper (2) hindurchschauen kann, wobei hierzu mehrere Paare diametral gegenüberliegender Öffnungen (4a, 4b) in Höhenrichtung H und in Umfangsrichtung zueinander versetzt im Schleifkörper (2) angeordnet sind und die Öffnungen (4a, 4b) wahlweise in der Form von Langlöchern ausgebildet sind, die längs oder quer zur Drehachse (3) orientiert sind oder in Dreiecksform mit abgerundeten Ecken (9) im Schleifkörper (2) ausgebildet sind.
     
    2. Schleifwerkzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (2) als ein um die Zylinderachse drehbarer zylinderförmiger Schleifkörper (2) ausgebildet ist.
     
    3. Schleifwerkzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (2) als ein um die Kegellängsachse drehbarer kegelförmiger Schleifkörper (2) ausgebildet ist.
     
    4. Schleifwerkzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (2) als hohlzylinderförmiger Schleifkörper ausgebildet ist und der Innenraum des Schleifkörpers (2) eine Aussparung (5) ausbildet.
     
    5. Schleifwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jeweils paarweise diametral gegenüberliegenden Öffnungen (4a, 4b) eine Aussparung (5) im Schleifkörper (2) ausgebildet ist, so dass zwischen zwei gegenüberliegenden Öffnungen (4a, 4b) eine optische Durchsichtmöglichkeit durch den Schleifkörper (2) hindurch gebildet wird.
     
    6. Schleifwerkzeug (1) nach Anspruch 1 mit quer verlaufenden Langlöchern (4a, 4b), dadurch gekennzeichnet, dass sich die Langlöcher (4a, 4b) in Querrichtung zur Drehachse über ein Bogenmaß von ca. 50° bis 100°, vorzugsweise zwischen 80° bis 90° Grad erstrecken.
     
    7. Schleifwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei diametral gegenüberliegende Öffnungen (4a, 4b) in axialer Höhenrichtung H zueinander parallel orientiert im Schleifkörper (2) angeordnet sind.
     
    8. Schleifwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (2) aus einem metallischen Material besteht und die Oberfläche des Schleifkörpers (2) mit einem hohem Lichtabsorptionsgrad im Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichts, insbesondere im Wellenlängenbereich λ zwischen 380 - 780 nm ausgebildet ist.
     
    9. Schleifwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (2) eine Oberfläche aufweist, die mit einem hohem Lichtabsorptionsgrad oberhalb von 80% im Wellenlängenbereich λ zwischen 380 - 780 nm ausgebildet ist.
     
    10. Schleifwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (2) eine schwarze Oberfläche aufweist, die mit einem hohem Lichtabsorptionsgrad von nahezu 100% im Wellenlängenbereich λ zwischen 380 - 780 nm ausgebildet ist.
     
    11. Schleifwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifkörper (2) mit einer schwarzen Oberflächenbeschichtung, vorzugsweise einer matten hitzebeständigen schwarzen Oberflächenbeschichtung versehen ist.
     
    12. Schleifwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit Öffnungen (4a, 4b) in Dreiecksform mit abgerundeten Ecken (9), die so im Schleifkörper (2) ausgebildet sind, dass zwischen je zwei benachbarten Öffnungen (4a, 4b) ein zur Drehachse (3) diagonal orientierter Steg (8) ausgebildet wird.
     


    Claims

    1. Sanding tool (1) having a sanding body (2) that is rotatable about an axis of rotation (3), wherein the lateral surface (6) of the sanding body (2) is configured as intended as a sanding surface for sanding, characterized in that the sanding body (2) has at least two openings (4a, 4b), passing through the sanding body (2), on diametrically opposite sides of the lateral surface (3) with respect to the axis of rotation (3), said openings (4a, 4b) being arranged such that a sander can see through the rotating sanding body (2) while sanding, wherein, for this purpose, several pairs of diametrically opposite openings (4a, 4b) are arranged in the sanding body (2) so as to be offset in a vertical direction H and in a circumferential direction from one another and the openings (4a, 4b) are optionally in the form of slots which are oriented along or transversely to the axis of rotation (3) or are in the form of triangles with rounded corners (9) in the sanding body (2) .
     
    2. Sanding tool (1) according to Claim 1, characterized in that the sanding body (2) is in the form of a cylindrical sanding body (2) that is rotatable about the cylinder axis.
     
    3. Sanding tool (1) according to Claim 1, characterized in that the sanding body (2) is in the form of a conical sanding body (2) that is rotatable about the cone longitudinal axis.
     
    4. Sanding tool (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the sanding body (2) is in the form of the hollow-cylindrical sanding body and the interior space of the sanding body (2) forms a recess (5).
     
    5. Sanding tool (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a recess (5) is formed in the sanding body (2) between respective pairs of diametrically opposite openings (4a, 4b), such that it is possible to see through the sanding body (2) between two opposite openings (4a, 4b).
     
    6. Sanding tool (1) according to Claim 1 having transversely extending slots (4a, 4b), characterized in that the slots (4a, 4b) extend in a transverse direction with respect to the axis of rotation through an arc measure of about 50° to 100°, preferably between 80° and 90° degrees.
     
    7. Sanding tool (1) according to one of the preceding claims, characterized in that in each case two diametrically opposite openings (4a, 4b) are arranged in the sanding body (2) so as to be oriented parallel to one another in the axial height direction H.
     
    8. Sanding tool (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the sanding body (2) consists of a metal material and the surface of the sanding body (2) is formed with a high degree of light absorption in the wavelength range of visible light, in particular in the wavelength range λ between 380-780 nm.
     
    9. Sanding tool (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the sanding body (2) has a surface which is formed with a high degree of light absorption above 80% in the wavelength range λ between 380-780 nm.
     
    10. Sanding tool (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the sanding body (2) has a black surface which is formed with a high degree of light absorption of virtually 100% in the wavelength range λ between 380-780 nm.
     
    11. Sanding tool (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the sanding body (2) is provided with a black surface coating, preferably a matt, heat-resistant black surface coating.
     
    12. Sanding tool (1) according to one of the preceding claims having openings (4a, 4b) in the form of triangles with rounded corners (9), which have been formed in the sanding body (2) such that a web (8) oriented diagonally to the axis of rotation (3) is formed between in each case two adjacent openings (4a, 4b).
     


    Revendications

    1. Outil de meulage (1) comprenant un corps de meulage (2) pouvant tourner autour d'un axe de rotation (3), la surface d'enveloppe (6) du corps de meulage (2) étant configurée, conformément à sa fonction prévue, sous forme de surface de meulage pour le meulage, caractérisé en ce que le corps de meulage (2) présente au moins deux ouvertures (4a, 4b) traversant le corps de meulage (2) sur des côtés diamétralement opposés de la surface d'enveloppe (3) par rapport à l'axe de rotation (3), qui sont agencées de telle sorte, qu'un meuleur peut regarder à travers le corps de meulage (2) en rotation lors du meulage, plusieurs paires d'ouvertures (4a, 4b) diamétralement opposées étant pour cela agencées dans le corps de meulage (2) de manière décalée les unes par rapport aux autres dans la direction verticale H et dans la direction circonférentielle, et les ouvertures (4a, 4b) étant configurées au choix sous la forme de trous oblongs qui sont orientés longitudinalement ou transversalement par rapport à l'axe de rotation (3) ou sous forme de triangle avec des coins arrondis (9) dans le corps de meulage (2).
     
    2. Outil de meulage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de meulage (2) est configuré sous la forme d'un corps de meulage (2) en forme de cylindre pouvant tourner autour de l'axe du cylindre.
     
    3. Outil de meulage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de meulage (2) est configuré sous la forme d'un corps de meulage (2) en forme de cône pouvant tourner autour de l'axe longitudinal du cône.
     
    4. Outil de meulage (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le corps de meulage (2) est configuré sous la forme d'un corps de meulage en forme de cylindre creux et l'espace intérieur du corps de meulage (2) forme un évidement (5).
     
    5. Outil de meulage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un évidement (5) est formé à chaque fois dans le corps de meulage (2) entre des ouvertures (4a, 4b) diamétralement opposées en paires, de telle sorte qu'une possibilité de visibilité optique est formée à travers le corps de meulage (2) entre deux ouvertures (4a, 4b) opposées.
     
    6. Outil de meulage (1) selon la revendication 1 comprenant des trous oblongs (4a, 4b) s'étendant transversalement, caractérisé en ce que les trous oblongs (4a, 4b) s'étendent dans la direction transversale par rapport à l'axe de rotation sur un arc de cercle d'environ 50° à 100°, de préférence de 80° à 90° degrés.
     
    7. Outil de meulage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux ouvertures diamétralement opposées (4a, 4b) sont à chaque fois agencées pour être orientées parallèlement l'une à l'autre dans la direction verticale axiale H dans le corps de meulage (2).
     
    8. Outil de meulage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de meulage (2) est constitué d'un matériau métallique et la surface du corps de meulage (2) est configurée avec un degré d'absorption de lumière élevé dans la plage de longueurs d'onde de la lumière visible, en particulier dans la plage de longueurs d'onde λ comprise entre 380 et 780 nm.
     
    9. Outil de meulage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de meulage (2) présente une surface qui est configurée avec un degré d'absorption de lumière élevé, supérieur à 80 %, dans la plage de longueurs d'onde λ comprise entre 380 et 780 nm.
     
    10. Outil de meulage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de meulage (2) présente une surface noire qui est configurée avec un degré d'absorption de lumière élevé de presque 100 % dans la plage de longueurs d'onde λ comprise entre 380 et 780 nm.
     
    11. Outil de meulage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de meulage (2) est pourvu d'un revêtement de surface noir, de préférence un revêtement de surface noir mat résistant à la chaleur.
     
    12. Outil de meulage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes comprenant des ouvertures (4a, 4b) en forme de triangle avec des coins arrondis (9), qui sont formées dans le corps de meulage (2) de telle sorte qu'entre deux ouvertures voisines (4a, 4b) est formée à chaque fois une nervure (8) orientée en diagonale par rapport à l'axe de rotation (3).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente