[0001] Die Erfindung betrifft eine Radiatoranordnung für einen Heizer gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei Heizern ist es bekannt, ein elektrisch betriebenes PTC-Heizelement mit einem
Radiator Wärme leitend zu verbinden. Ein derartiges PTC-Heizelement hat einen positiven
Temperaturkoeffizienten und zeichnet sich durch einen selbstregelnden Effekt aus,
da es mit zunehmender Wärme einen erhöhten Widerstand hat und weniger Strom leitet,
wodurch die Leistungsaufnahme verringert wird.
[0003] Um den Wärmeübergang bzw. die Wärmeauskopplung des Heizers an ein zu erwärmenden
Medium, z.B. Luft, zu verbessern, wird der zugeordnete Radiator meistens mit Rippen
ausgeführt, die sich von dem PTC-Heizelement weg erstrecken.
[0004] In den Druckschriften
DE 299 06 950 U1 bzw.
EP 1047168 B1 der Anmelderin ist ein Heizer für einen Schaltschrank offenbart, bei dem ein Radiator
von einem Gehäuseteil umgriffen ist. Dadurch werden Luftstromkanäle gebildet.
[0005] Von der Anmelderin sind verschiedene weitere Heizer und Radiatoren bekannt. Ein bekannter
Radiator hat z.B. Rippen, die sich an einer Seite des Radiators etwa strahlenförmig
weg erstrecken, während die Rippen der anderen Seite etwa parallel zueinander ausgerichtet
sind.
[0006] Die
DE 10 2006 018 150 A1 bzw.
EP 1 847 786 A1 offenbart eine Heizeinrichtung mit einem Wärmetauscherkörper bzw. Radiator, in dessen
mittleren Hauptabschnitt PTC-Elemente aufgenommen sind. Der Radiator hat von dem Hauptabschnitt
ausgehende Stege, die sich beidseitig und parallel zueinander erstrecken.
[0007] Die Wärmeauskopplung derartiger Radiatoren hängt im Wesentlichen von deren Oberflächengröße
und von der Oberflächenbeschaffenheit ab, wobei beide Parameter mit der Produktion
des Radiators festgelegt werden. Dem entsprechend ist nachteilig an den Radiatoren
des Standes der Technik, dass ihre Wärmeauskopplung unveränderlich ist, so dass eine
Leistungsvielfalt von Heizern eines Herstellers stets mit unterschiedlichen Radiatoren
einhergeht.
[0008] Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, einen Radiator und einen
Heizer zu schaffen dessen Wärmeauskopplung veränderbar ist, so dass er für verschieden
Leistungsbereiche anwendbar ist. Dabei soll eine innige Verbindung von inneren (mittleren)
Anlageflächen mit denjenigen des weiteren Radiators herstellbar sein.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Radiatoranordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 und durch einen Heizer mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11.
[0010] Die beanspruchte Radiatoranordnung hat zumindest einen Radiator, der auch als Wärmeverteilelement
oder Konvektionskörper bezeichnet werden kann, und dazu ausgebildet ist, in Wärme
leitende Verbindung mit einem PTC-Heizelement gebracht zu werden. Damit ist ein elektrischer
Heizer bildbar. Erfindungsgemäß hat der Radiator eine erste Gruppe von Anlageflächen,
an die ein weiterer im Wesentlichen baugleicher Radiator anlegbar und z.B. über Kleben
oder Klemmen oder Schrauben oder Schweißen oder Löten oder Bördeln in Wärme leitende
Verbindung bringbar ist. Erfindungsgemäß ergibt sich somit eine modulare Radiatoranordnung
bestehend aus Gleichteilen mit zumindest zweistufig wählbarer Wärmeauskopplung. Ein
entsprechend ausgestatteter Heizer kann eine Wärmeleistung von ca.170 Watt bei -20°C
aufweisen.
[0011] Erfindungsgemäß weisen Anlageflächen ein und derselben Gruppe in ihrer Gesamtheit
in einem entspannten Zustand des Radiators eine Wölbung nach außen auf, so dass im
Querschnitt betrachtet diese Anlageflächen eine Bogenform nach außen haben. Anders
ausgedrückt kann eine Anlageebene die Wölbung nach außen aufweisen, so dass im Querschnitt
betrachtet diese Anlageebene eine Bogenform nach außen hat. Damit ist eine Bombierung
geschaffen, über die eine innige Verbindung der inneren (mittleren) Anlageflächen
mit denjenigen des weiteren Radiators herstellbar ist.
[0012] Vorzugsweise sind die Anlageflächen der ersten Gruppe in einer ersten Anlageebene
angeordnet oder durch ein Zusammenpressen mit dem weiteren Radiator in diese Anlageebene
bringbar. Dann können auch mehr als zwei Anlageflächen gleichzeitig in Wärme leitende
Verbindung gebracht werden.
[0013] Bei einer besonders bevorzugten fertigungstechnisch optimierten Weiterbildung ist
der Radiator ein Strangpressprofil vorzugsweise aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung.
So kann beispielsweise bei 175 mm Länge gegenüber dem Stand der Technik eine Gewichtsreduzierung
um 70 Gramm erreicht werden. Vorzugsweise ist das Aluminium eloxiert und/oder lackiert.
Damit ergibt sich eine nivellierte Temperaturverteilung mit verbessertem Emissionsfaktor
und weiter erhöhter Wärmeauskopplung.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
beschrieben.
[0015] Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung hat der Radiator eine zweite Gruppe
von Anlageflächen, an die ebenfalls ein weiterer im Wesentlichen baugleicher Radiator
anlegbar ist und z.B. über Kleben oder Klemmen oder Schrauben oder Schweißen oder
Löten oder Bördeln in Wärme leitende Verbindung bringbar ist. Es ergibt sich eine
modulare Radiatoranordnung bestehend aus einem oder zwei oder drei Gleichteilen mit
dreistufig wählbarer Wärmeauskopplung.
[0016] Wenn die Anlageflächen der zweiten Gruppe in einer zweiten Anlageebene angeordnet
oder durch ein Zusammenpressen mit dem weiteren Radiator in diese zweite Anlageebene
bringbar sind, können auch mehr als zwei Anlageflächen der zweiten Gruppe gleichzeitig
in Wärme leitende Verbindung gebracht werden. Besonders bevorzugt wird es, wenn die
beiden Anlageebenen symmetrisch zueinander sind.
[0017] Wenn die Anlageflächen zueinander beabstandet sind, so dass zwischen den Anlageflächen
Freiräume verbleiben, kann im Betrieb erwärmtes Medium zwischen den Anlageflächen
durch die Freiräume ausgetauscht werden, wenn an den Anlageflächen kein weiterer Radiator
anliegt. Die Anlageflächen einer Gruppe und die dazwischen angeordneten Freiräume
ergeben zusammen eine breite Seite des Radiators.
[0018] Um eine gute Wärmeübertragung zu gewährleisten wird es besonders bevorzugt, wenn
sich die Anlageflächen der Gruppe über mindestens 50% dieser breiten Seite erstrecken,
während sich die Freiräume entsprechend über höchstens 50% der gleichen breiten Seite
erstrecken. Die Anlageflächen können z.B. 60 bis 80% der breiten Seite belegen, während
die Freiräume z.B. 20 bis 40% der gleichen breiten Seite belegen.
[0019] Insbesondere mittig zwischen den Anlageflächen der zweiten Gruppe kann ein Freiraum
als Nut weitergebildet sein, über die eine weitere Komponente an dem Radiator befestigt
werden kann. Die weitere Komponente kann der weitere Radiator oder ein Befestigungsclip
sein.
[0020] Ein Querschnitt des Radiators kann einen etwa rechteckigen Außenrahmen haben.
[0021] Die erfindungsgemäße Wölbung bzw. die Bogenform wird gemäß einer ersten Variante
durch einen Pressvorgang erzeugt, durch den vorzugsweise auch das PTC-Heizelement
im Radiator eingespannt wird. Gemäß einer zweiten Variante wird die Wölbung bzw. die
Bogenform bei Strangpressen des Radiators erzeugt.
[0022] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung sind die Anlageflächen an jeweiligen
flächigen streifenförmigen Anlageelementen angeordnet. Damit ergibt sich ein länglicher
Radiator, der sich in dem Strangpressverfahren vorteilhaft herstellen lässt. Damit
hat der Radiator vorzugsweise die Form eines Quaders.
[0023] Vorzugsweise wird jede der vier langen und zueinander parallelen Kanten des Quaders
von einem äußeren Rand eines äußeren Anlageelements gebildet. Dazu können insbesondere
die beiden äußeren Anlageelemente jeder Gruppe bzw. jeder breiten Seite dienen.
[0024] Zur Bildung von Kaminen und zur optimierten Wärmeübertragung können die Anlageelemente
über einen jeweiligen Steg an einem Hauptabschnitt befestigt sein, in den das PTC-Heizelement
Wärme leitend einsetzbar - vorzugsweise einspannbar - ist. Die Stege sind vorzugsweise
senkrecht zum jeweiligen Anlageelement angeordnet. Damit ergibt sich eine T- oder
L-Form des Anlageelements mit dem jeweiligen Steg.
[0025] Vorzugsweise haben die streifenförmigen Anlageelemente und/oder die streifenförmigen
Anlageflächen eine Breite, die einem Mehrfachen, beispielsweise dem mindestens vierfachen
der Materialstärke des zugeordneten Steges entspricht. Damit werden zwischen dem Hauptabschnitt,
den Stegen und den Anlageelementen Kamine gebildet.
[0026] Das PTC-Heizelement wird vorzugsweise in im Innern des Hauptabschnitts eingespannt
und von diesem umgeben. im Falle des Strangpressprofils ist eine der beiden Öffnungen
des Hauptabschnitts für eine Stromzuführung vorgesehen, während die andere Öffnung
mit einer Dichtung komplett verschlossen ist.
[0027] Vorzugsweise ist in einer ersten schmalen äußeren Seite des Radiators eine erste
Nut vorgesehen, über die eine weitere Komponente wie z.B. ein Berührschutz oder ein
Befestigungsclip (nach DIN) für den Radiator oder den damit gebildeten Heizer befestigt
werden kann. Die Befestigung kann über Schrauben erfolgen, die in die Nut eingeschraubt
werden.
[0028] Zwischen dem Radiator und der weiteren Komponente ist vorzugsweise eine Verdrehsicherung
oder ein thermisches Isolierteil vorgesehen. Besonders bevorzugt wird ein kombiniertes
Zwischenstück, das beide Aufgaben erfüllt. Das Zwischenstück ist dann vorzugsweise
aus thermisch isolierendem Material, vorzugsweise Kunststoff gefertigt. Damit kann
z.B. der Befestigungsclip nach DIN einerseits vor Verdrehung und andererseits vor
zu hohen Temperaturen (insbesondere Temperaturen über 95°C) geschützt werden.
[0029] Wenn die Nut einen erweiterten Nutgrund hat, über den ein Schraubkanal gebildet ist,
kann dort auch eine Schraube entlang der Nut - beim Strangpressprofil entlang dessen
Pressrichtung - eingeschraubt werden.
[0030] Eine vorteilhafte Weiterbildung des Radiators ist symmetrisch zu einer Mittelebene.
Dabei kann in einer zweiten schmalen äußeren Seite des Radiators, die spiegelsymmetrisch
zur ersten schmalen äußeren Seite ist, eine zweite Nut vorgesehen sein. Über diese
ist ebenfalls eine der beiden oben genannten Komponenten, also ein Befestigungsclip
oder ein Berührschutz am Radiator befestigbar. Wenn die beiden Nuten jeweils einen
erweiterten Nutgrund haben, über den jeweils ein Schraubkanal gebildet ist, kann ein
Klemmblock oder ein Anschlussgehäuse für das PTC-Heizelement an einer Stirnseite des
Radiators über zwei Schrauben sicher befestigt werden.
[0031] Der erfindungsgemäße Heizer weist zumindest zwei vorbeschriebene Radiatoren auf,
die mit ihrer jeweiligen Gruppe von Anlageflächen in Wärme leitender Verbindung sind.
Nur einer der Radiatoren ist dabei in direkter Wärme leitender Verbindung mit einem
PTC-Heizelement. Der andere Radiator ist in indirekter Wärme leitender Verbindung
mit dem PTC-Heizelement. Ohne Lüfter sind damit ca. 180 - 350 Watt und mit Lüfter
> 500 Watt jeweils bei -20°C erreichbar. Vorzugsweise ist das PTC-Heizelement in den
Hauptabschnitt des betroffenen Radiators eingespannt.
[0032] Wenn der erfindungsgemäße Heizer drei Radiatoren aufweist, ist ein mittlerer Radiator
mit den Anlageflächen jeder seiner beiden Gruppen in Wärme leitender Verbindung mit
einem jeweiligen äußeren Radiator. Gemäß einer ersten Variante ist nur der mittlere
Radiator in direkter Wärme leitender Verbindung mit einem PTC-Heizelement. Auch dabei
ist das PTC-Heizelement vorzugsweise in den Hauptabschnitt des betroffenen mittleren
Radiators eingespannt. Gemäß einer zweiten Variante sind nur die beiden äußeren Radiatoren
in direkter Wärme leitender Verbindung mit einem jeweiligen PTC-Heizelement. Auch
dabei sind die beiden PTC-Heizelemente vorzugsweise in den jeweiligen Hauptabschnitt
der beiden betroffenen äußeren Radiatoren eingespannt. Ohne Lüfter sind damit ca.
400 Watt und mit Lüfter ca. 530 Watt jeweils bei -20°C erreichbar.
[0033] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Radiatoranordnung ist, dass auch mehr
als drei Radiatoren Wärme leitend zusammengesetzt werden können. Die Anzahl der PTC-Heizelemente
ist dabei variabel.
[0034] Besonders bevorzugt wird ein Heizer mit Radiatoren, deren äußere Anlageelemente mittels
Klammern umgriffen oder hintergriffen und so gegeneinander gespannt sind.
[0035] Der Heizer kann auch als Rohrheizer eingesetzt werden, wobei in Bereichen zwischen
den Radiatoren und einer Innenwand des Rohres etwa kreissegmentförmige Adapter eingesetzt
sind. Vorzugsweise ist der Rohrheizer in Richtung seiner Strangpressung und damit
entlang seiner Anlageelemente und seiner Stege durchströmbar.
[0036] Wenn der Heizer einen Lüfter aufweist, kann die abgegebene Wärmeleistung deutlich
erhöht werden, da die Konvektionsströmung erhöht ist.
[0037] Der Heizer kann auch für einen Schaltschrank eingesetzt werden.
[0038] Mehrere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Heizers mit einem oder mehreren
Radiatoren sind in den Figuren dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 in einem Längsschnitt einen erfindungsgemäßen Heizer gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
Figur 2 in einem Querschnitt den Heizer aus Figur 1;
Figur 3 in einer perspektivischen Ansicht einen Heizer gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
Figur 4 in einer perspektivischen Ansicht eine Weiterbildung des Heizers aus Figur
3;
Figur 5 in einem Querschnitt einen Heizer gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
als Explosionszeichnung;
Figur 6 in einem Querschnitt einen Heizer gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel;
Figur 7 in einer perspektivischen Darstellung eine Weiterbildung des Heizers aus
Figur 6;
Figur 8 in einer perspektivischen Ansicht den Heizer gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
aus Figur 3 mit zwei Befestigungspositionen eines Befestigungsclips mit einem Zwischenstück;
Figur 9 den Befestigungsclip und das Zwischenstück aus Figur 8 in einer perspektivischen
Darstellung;
Figur 10 den Befestigungsclips und das Zwischenstück aus Figur 8 in einer weiteren
perspektivischen Darstellung; und
Figur 11 einen Ausschnitt des Heizers aus Figur 8 mit dem Befestigungsclip und dem
Zwischenstück in einer geschnittenen Darstellung.
[0039] Figur 1 zeigt in einem Längsschnitt einen erfindungsgemäßen Heizer gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel. Er hat einen Radiator 1, der als Alu-Strangpressprofil ausgebildet
ist. In einem mittleren Bereich des Radiators 1 ist ein rohrförmiger flacher Hauptabschnitt
2 vorgesehen, der stirnseitig jeweils mit einer aus Silikon gefertigten Dichtung 4
verschlossen ist. Durch eine der beiden Dichtungen 4 sind isolierte Anschlusslitzen
6 geführt, die zur elektrischen Versorgung eines in dem Hauptabschnitt 2 eingespannten
PTC-Heizelements 8 vorgesehen sind. Weiterhin ist eine Isolierhülle 10 aus Kapton
für das PTC-Heizelement 8 vorgesehen.
[0040] Figur 2 zeigt den Heizer aus Figur 1 in einem Querschnitt. Der Radiator 1 hat in
diesem Querschnitt hat einen etwa rechteckigen Außenrahmen, wodurch sich eine erste
breite Seite 12 und eine zweite breite Seite 14 und zwei schmale Seiten 16 des Radiators
1 ergeben. Die beiden breiten Seiten 12, 14 haben in dem in Figur 2 gezeigten entspannten
Zustand des Radiators 1 jeweils eine leichte Wölbung nach außen. Diese Wölbungen sind
beim ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Heizers mit nur einem Radiator
1 unerheblich und dienen bei einem Radiatorsystem mit zwei oder mit drei Radiatoren
1 zur Erzeugung einer innigen Wärme leitenden Verbindung, was mit Bezug zu den Figuren
5 und 6 erläutert wird.
[0041] Der Radiator 1 des ersten Ausführungsbeispiels spannt in seinem Hauptabschnitt 2
das PTC-Heizelement 8 ein, so dass eine Wärme leitende Verbindung zwischen dem PTC-Heizelement
8 und dem Radiator 1 gegeben ist. Am Hauptabschnitt 2 sind im Bereich der ersten breiten
Seite 12 fünf Anlageelemente 18 einer ersten Gruppe angeordnet, an deren jeweiligen
Außenseite eine jeweilige Anlagefläche 20 der ersten Gruppe gebildet ist. Auf prinzipiell
vergleichbare Weise sind im Bereich der zweiten breiten Seite 14 vier Anlageelemente
22 einer zweiten Gruppe angeordnet, an deren jeweiligen Außenseite eine entsprechende
Anlagefläche 24 der zweiten Gruppe gebildet ist. Mittig in der zweiten breiten Seite
14 ist ein fünftes durch eine weitere Nut 28a unterbrochenes Anlageelement 22a der
zweiten Gruppe angeordnet, an dem eine durch die weitere Nut 28a unterbrochene Anlagefläche
24a der zweiten Gruppe gebildet ist.
[0042] Alle Anlageelemente 18, 22, 22a sind länglich und streifenartig und erstrecken sich
senkrecht zur Zeichenebene der Figur 2. Weiterhin sind alle Anlageelemente 18, 22
über einen jeweiligen Steg 26 mit dem Hauptabschnitt 2 verbunden. Damit sind im Innern
des Radiators 1 zwischen den Stegen 26 und den Anlageelementen 18, 22 Kamine gebildet,
deren Querschnitt gegenüber den sternförmig angeordneten Rippen des Standes der Technik
vergrößert sind, so dass die Durchströmung eines zu erwärmenden Mediums verbessert
ist und ein Wärmestau vermieden wird.
[0043] Der Radiator 1 ist spiegelsymmetrisch zu einer Mittelebene 32 ausgestaltet. An den
beiden schmalen Seiten 16 des Radiators 1 ist jeweils eine Nut 28 vorgesehen, deren
jeweiliger Nutgrund als Schraubkanal 30 ausgebildet ist. Figur 1 zeigt einen Befestigungsclip
34, der an der ersten schmalen Seite 16 befestigt ist. Genauer gesagt ist der Befestigungsclip
34 über eine in die Nut 28 eingeschraubte Schraube 36 befestigt, die sich senkrecht
zum Nutgrund erstreckt. Ergänzend sind an Flanken der Nut 28 Längstrukturen ausgebildet,
die zum festen Eingriff einer in die Nut 28 eingeschraubten Schraube 36 dienen.
[0044] Figur 3 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein zweites Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Heizers. Dabei entspricht der Radiator 1 mit dem Befestigungsclip
34 und der Schraube 36 demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels gemäß den Figuren
1 und 2. Lediglich die Stromzuführung des Heizers ist geändert. Genauer gesagt ist
an einer der Stirnseiten des Radiators 1 ein Klemmblock 38 befestigt. Dazu dienen
zwei Schrauben 40, die in die beiden Schraubkanäle 30 eingeschraubt sind, die sich
entlang dem Radiator 1 erstrecken, und die (gemäß Figur 2) am Nutgrund der Nuten 28
gebildet sind. Über den Klemmblock 38 ist die elektrische Kontaktierung mittels (nicht
dargestellter) Zuleitung leicht realisierbar.
[0045] Figur 4 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Weiterbildung des zweiten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Heizers mit einem Radiator 1 gemäß Figur 3. Der Radiator 1 ist
dreiseitig, und zwar an den beiden breiten Seiten 12, 14 und an der dem Befestigungsclip
34 gegenüber liegenden schmalen Seite 16 mit einem Berührschutz 42 abgedeckt. Im Bereich
der beiden breiten Seiten 12, 14 hat der Berührschutz eine Vielzahl von quer zum Radiator
1 verlaufenden Lüftungsschlitzen 44. Weiterhin hat der Berührschutz 42 einen Tragabschnitt
46, der über zwei Schrauben 48 an der schmalen Seite 16 des Radiators 1 befestigt
ist. Dazu sind die beiden Schrauben 48 in die dortige Nut 28 eingeschraubt.
[0046] Figur 5 zeigt in einer Explosionszeichnung bzw. in einem noch nicht montierten Zustand
einen Heizer gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Er enthält den Heizer des ersten
Ausführungsbeispiels gemäß Figur 2 mit dem Radiator 1 und zusätzlich einen weiteren
baugleichen Radiator 50, in den kein PTC-Heizelement eingesetzt ist. Die beiden Radiatoren
1, 50 werden mit ihren jeweiligen ersten breiten Seiten 12 aneinander in Anlage gebracht.
Genauer gesagt werden die fünf Anlageflächen 20 der ersten Gruppe des ersten Radiators
1 mit den fünf Anlageflächen 20 der ersten Gruppe des weiteren Radiators 50 Wärme
leitend gegeneinander gespannt. Zur Verspannung und zur Sicherung werden an jeder
Seite Klammern 52 über die äußeren Anlageelemente 18 geschoben.
[0047] Wie mit Bezug zur Figur 2 erläutert wurde, hat der Radiator 1, der mit dem PTC-Heizelement
8 versehen ist, eine Bombierung, also eine Wölbung der Anlageflächen 20 der ersten
Gruppe. Diese Bombierung ist entweder beim Verpressen des Radiators 1 mit dem PTC-Heizelement
8 oder beim Strangpressen des als Aluprofil ausgebildeten Radiators 1 erzeugt worden.
[0048] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 hat der weitere Radiator 50 keine
Bombierung, so dass die Anlageelemente 18 der ersten Gruppe in einer Ebene angeordnet
sind und dabei parallel zu den Anlageelementen 22 der zweiten Gruppe des weiteren
Radiators 50 ausgerichtet sind. Durch das Zusammenwirken der gewölbten ersten Gruppe
des Radiators 1 mit der ebenen ersten Gruppe des weiteren Radiators 50 ergibt sich
beim Zusammenpressen der äußeren Anlageelemente 18 über die Klammern 52 in jedem Fall,
z. B. auch bei größeren Fertigungstoleranzen, eine innige Verbindung auch der drei
inneren Anlageflächen der ersten Gruppen.
[0049] Figur 6 zeigt in einem Querschnitt ein bereits montiertes viertes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Heizers. Er hat ein Radiatorsystem bestehend aus drei im Wesentlichen
baugleichen Radiatoren 1, 50, wobei die Wärme leitende Verbindung des mittleren Radiators
1 mit dem (in Figur 6 unteren) weiteren Radiator 50 derjenigen aus Figur 5 entspricht.
Der in Figur 6 obere weitere Radiator 50 ist ergänzend an den mittleren Radiator 1,
genauer gesagt an die Anlageflächen 24, 24a seiner zweiten Gruppe gespannt. Als Besonderheit
ergibt sich hier, dass die durch die weitere Nut 28a unterbrochene Anlagefläche 24a
der zweiten Gruppe des mittleren Radiators 1 in Anlage mit der mittleren Anlagefläche
20 der ersten Gruppe des oberen weiteren Radiators 50 gelangt. Auch hier ergibt sich
über die Klammern 52 eine innige und Wärme leitende Anlage, da (gemäß Figur 5) auch
die Anlageflächen 24, 24a der zweiten Gruppe des Radiators 1 gewölbt sind.
[0050] Figur 7 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das vierte Ausführungsbeispiel gemäß
Figur 6 des erfindungsgemäßen Heizers mit dem aus drei Radiatoren 1, 50 zusammengesetzten
Radiatorsystem. Es ist zu erkennen, dass für jede Verbindung zweier Radiatoren 1,
50 auf jeder Seite zwei Klammern 52 vorgesehen sind. Am mittleren Radiator 1 ist der
Klemmblock 38 und der Befestigungsclip 34 angeschraubt (vgl. Figur 3). Damit ist der
Heizer gemäß Figur 3 durch Ansetzen zweier weiterer Radiatoren 50 modular derart erweitert,
dass seine Oberfläche um ein Vielfaches vergrößert ist, und dass das (in Figur 7 nicht
gezeigte) einzige mittlere PTC-Heizelement eine vergleichsweise große Leistung aufnehmen
und in Wärme umwandeln kann. Dies gilt insbesondere, wenn ergänzend ein (nicht gezeigter)
Lüfter vorgesehen ist, der einen Luftstrom entlang der streifenförmigen Anlageelemente
18, 22, 22a und der entsprechenden Stege 26 fördert.
[0051] Figur 8 zeigt den Heizer gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel aus Figur 3 in einer
perspektivischen Ansicht insbesondere auf seine zweite breite Seite 14. Damit sind
die weitere Nut 28a der zweiten breiten Seite 14 und darüber hinaus auch die Nut 28
der ersten schmalen Seite 16 sichtbar. Die beiden Nuten 28, 28a bieten zwei Befestigungsmöglichkeiten
des Befestigungsclips 34.
[0052] Ergänzend ist jeweils ein Zwischenstück 54 zu erkennen. Es ist zwischen dem Befestigungsclip
34 und dem Radiator 1 angeordnet und aus einem gut thermisch isolierenden Kunststoff,
z.B. PPS gefertigt. Damit dient das Zwischenstück als thermische Isolierung des Befestigungsclips
34 gegenüber dem heißen Radiator 1. Zusätzlich dient das Zwischenstück 54 als Verdrehsicherung
für den Befestigungsclip 34 gegenüber dem Radiator 1. Dazu hat das Zwischenstück 54
zwei Schultern 56, zwischen denen der Befestigungsclip 34 verdrehgesichert aufgenommen
oder eingespannt ist.
[0053] Figuren 9 und 10 zeigen den Befestigungsclip 34 und das Zwischenstück 54 aus Figur
8 jeweils in einer perspektivischen Darstellung. Das Zwischenstück 54 hat an seiner
dem Radiator 1 zugewandten Seite zwei Nocken 58, die gemeinsam mit (dem Gewinde) der
Schraube 36 eine Reihe bilden, und die gemeinsam in die Nut 28, 28a eintauchen. Damit
dienen die beiden Nocken 58 als Verdrehsicherung des Zwischenstücks 54 gegenüber dem
Radiator 1.
[0054] Figur 11 zeigt einen Ausschnitt des Heizers bzw. des Radiators 1 aus Figur 8 in
einer geschnittenen Darstellung des Befestigungsclips 34 und des Zwischenstücks 54,
die an der schmalen Seite 16 angeordnet sind. Die Schraube 36 und die beiden Nocken
58 haben etwa einen gleichen Durchmesser, der einer Breite der Nut 28 entspricht.
Die in Figur 11 sichtbare Flanke der Nut 28 hat die Längsstruktur 60.
[0055] Die erste und die zweite Nut 28, die jeweils an einer schmalen Seiten 16 des Radiators
1 angeordnet sind, und die weitere Nut 28a, die an der zweiten breiten Seite 14 des
Radiators 1 angeordnet ist, haben jeweils an ihren beiden Flanken eine derartige Längsstruktur
60. Damit wird den Schrauben 36, 48, die senkrecht zum Nutgrund eingeschraubt werden,
fester Halt gegeben.
[0056] Offenbart sind ein modularer Radiator für einen elektrischen Heizer und ein entsprechender
elektrischer Heizer, wobei entweder ein Radiator alleine eingesetzt wird oder mehrere
Radiatoren aneinander anliegend eingesetzt werden, um die Wärme eines oder mehrerer
Heizelemente abzugeben.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1
- Radiator
- 2
- Hauptabschnitt
- 4
- Dichtung
- 6
- Litze
- 8
- PTC-Heizelement
- 10
- Isolierhülle
- 12
- erste breite Seite
- 14
- zweite breite Seite
- 16
- schmale Seite
- 18
- Anlageelement
- 20
- Anlagefläche
- 22
- Anlageelement
- 24
- Anlagefläche
- 22a
- durch weitere Nut unterbrochenes Anlageelement
- 24a
- durch weitere Nut unterbrochene Anlagefläche
- 26
- Steg
- 28
- Nut
- 28a
- weitere Nut
- 30
- Schraubkanal
- 32
- Mittelebene
- 34
- Befestigungsclip
- 36
- Schraube
- 38
- Klemmblock
- 40
- Schraube
- 42
- Berührschutz
- 44
- Lüftungsschlitz
- 46
- Tragabschnitt
- 48
- Schraube
- 50
- weiterer Radiator
- 52
- Klammer
- 54
- Zwischenstück
- 56
- Schulter
- 58
- Nocke
- 60
- Längsstruktur
1. Radiatoranordnung mit zumindest einem Radiator (1), der zur Bildung eines elektrischen
Heizers in Wärme leitende Verbindung mit einem PTC-Heizelement (8) bringbar ist, wobei
der zumindest eine Radiator (1) eine erste Gruppe von Anlageflächen (20) hat, an die
ein weiterer im Wesentlichen baugleicher Radiator (50) ansetzbar und in Wärme leitende
Verbindung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen der ersten Gruppe von Anlageflächen (20) des zumindest einen Radiators
(1) in ihrer Gesamtheit eine Wölbung nach außen aufweisen, wobei die Wölbung einem
entspannten Zustand des zumindest einen Radiators (1) entspricht.
2. Radiatoranordnung nach Anspruch 1, wobei der zumindest eine Radiator (1) ein Strangpressprofil
ist.
3. Radiatoranordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der zumindest eine Radiator (1) eine
zweite Gruppe von Anlageflächen (24, 24a) aufweist, an die ein weiterer im Wesentlichen
baugleicher Radiator (50) ansetzbar und in Wärme leitende Verbindung bringbar ist.
4. Radiatoranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zumindest eine
Radiator (1) im Querschnitt einen etwa rechteckigen Außenrahmen hat.
5. Radiatoranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anlageflächen
(20, 24, 24a) an jeweiligen flächigen streifenförmigen Anlageelementen (18, 22, 22a)
angeordnet sind.
6. Radiatoranordnung nach Anspruch 5, wobei die Anlageelemente (18, 22) über einen jeweiligen
Steg (26) an einem Hauptabschnitt (2) befestigt sind, in den das PTC-Heizelement (8)
Wärme leitend einsetzbar ist.
7. Radiatoranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in einer schmalen
Seite (16) oder in einer breiten Seite (12, 14) eine Nut (28, 28a) vorgesehen ist,
über die ein Berührschutz (42) oder ein Befestigungsclip (34) für den zumindest einen
Radiator (1) oder den damit gebildeten Heizer an diesem befestigbar ist.
8. Radiatoranordnung nach Anspruch 7, wobei zwischen dem zumindest einen Radiator (1)
und dem Berührschutz (42) oder dem Befestigungsclip (34) ein Zwischenstück (54) vorgesehen
ist, das als Verdrehsicherung und/oder als thermisches Isolierteil dient.
9. Radiatoranordnung nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Nut (28) einen Nutgrund hat, über
den ein Schraubkanal (30) gebildet ist, in den eine Schraube (40) entlang der Nut
(28) einschraubbar ist.
10. Radiatoranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zumindest eine
Radiator (1) symmetrisch zu einer Mittelebene (32) ist.
11. Heizer mit einer Radiatoranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die mehrere
Radiatoren (1, 50) aufweist, die über jeweilige Anlageflächen (20) in Wärme leitender
Verbindung sind, wobei in zumindest einen der Radiatoren (1) ein PTC-Heizelement (8)
eingesetzt ist, so dass dieser Radiator (1) in direkter Wärme leitender Verbindung
mit dem PTC-Heizelement (8) ist.
12. Heizer nach Anspruch 11, wobei ein mittlerer Radiator (1), der zwei Gruppen von Anlageflächen
(20, 24, 24a) aufweist, über beide Gruppen von Anlageflächen (20, 24, 24a) mit einem
jeweiligen äußeren Radiator (50) in Wärme leitender Verbindung ist, und wobei in den
mittleren Radiator (1) ein PTC-Heizelement (8) eingesetzt ist, so dass der mittlere
Radiator (1) in direkter Wärme leitender Verbindung mit einem PTC-Heizelement (8)
ist, oder wobei in die beiden äußeren Radiatoren jeweils ein PTC-Heizelement (8) eingesetzt
ist, so dass diese beiden Radiatoren in direkter Wärme leitender Verbindung mit dem
jeweiligen PTC-Heizelement (8) sind.
13. Heizer nach Anspruch 11 oder 12, wobei mehr als drei Radiatoren über ihre Anlageflächen
in Wärme leitender Verbindung sind.
14. Heizer nach einem der Ansprüche 11 bis 13 mit einer Radiatoranordnung nach Anspruch
5, wobei die äußeren Anlageelemente (18, 22) mittels Klammern (52) umgriffen und gegeneinander
gespannt sind.
15. Heizer nach einem der Ansprüche 11 bis 14, der als Rohrheizer ausgebildet ist, wobei
an den Radiatoren (1, 50) etwa kreissegmentförmige Adapter vorgesehen sind.
16. Heizer nach einem der Ansprüche 11 bis 15 mit einem Lüfter.
1. Radiator means having at least one radiator (1) which can be brought into heat-conducting
connection with a PTC heating element (8) in order to form an electrical heater, wherein
the at least one radiator (1) has a first group of contact surfaces (20), to which
a further, substantially identically constructed radiator (50) is attachable and can
be brought into heat-conducting connection, characterized in that the contact surfaces of the first group of contact surfaces (20) of the at least
one radiator (1) have as a whole an outward curvature, wherein the curvature corresponds
to a relaxed state of the at least one radiator (1).
2. The radiator means according to claim 1, wherein the at least one radiator (1) is
an extruded profile.
3. The radiator means according to claim 1 or 2, wherein the at least one radiator (1)
has a second group of contact surfaces (24, 24a) to which a further, substantially
identically constructed radiator (50) is attachable and can be brought into heat-conducting
connection.
4. The radiator means according to one of the preceding claims, wherein the at least
one radiator (1) has an approximately rectangular outer frame in cross-section.
5. The radiator means according to one of the preceding claims, wherein the contact surfaces
(20, 24, 24a) are arranged on respective planar strip-shaped contact elements (18,
22, 22a).
6. The radiator means according to claim 5, wherein the contact elements (18, 22) are
fixed via a respective web (26) to a main portion (2) into which the PTC heating element
(8) is insertable in a heat-conducting manner.
7. The radiator means according to one of the preceding claims, wherein a groove (28,
28a) is provided in a narrow side (16) or in a broad side (12, 14), via which a shock-proof
protection (42) or a fastening clip (34) for the at least one radiator (1) or the
heater formed therewith is fixable thereto.
8. The radiator means according to claim 7, wherein between the at least one radiator
(1) and the shock-proof protection (42) or the fastening clip (34), an intermediate
piece (54) is provided, which serves as an anti-rotation and/or thermal insulation
part.
9. The radiator means according to claim 7 or 8, wherein the groove (28) has a groove
bottom over which a screw channel (30) is formed into which a screw (40) can be screwed
along the groove (28).
10. The radiator means according to one of the preceding claims, wherein the at least
one radiator (1) is symmetrical to a center plane (32).
11. A heater with a radiator means according to one of the preceding claims, comprising
a plurality of radiators (1, 50) which are in heat-conducting connection via respective
contact surfaces (20), wherein a PTC heating element (8) is inserted in at least one
of the radiators (1) so that this radiator (1) is in direct heat-conducting connection
with the PTC heating element (8).
12. The heater according to claim 11, wherein a central radiator (1) having two groups
of contact surfaces (20, 24, 24a) is in heat-conducting connection with a respective
outer radiator (50) via both groups of contact surfaces (20, 24, 24a), and wherein
a PTC heating element (8) is inserted into the central radiator (1), so that the central
radiator (1) is in direct heat-conducting connection with a PTC heating element (8),
or wherein a respective PTC heating element (8) is inserted into each of the two outer
radiators, so that these two radiators are in direct heat-conducting connection with
the respective PTC heating element (8).
13. The heater according to claim 11 or 12, wherein more than three radiators are in heat-conducting
connection via their contact surfaces.
14. A heater according to one of claims 11 to 13 with a radiator means according to claim
5, wherein the outer contact elements (18, 22) are encompassed and clamped against
each other by clamps (52).
15. A heater according to one of claims 11 to 14, which is configured as a tubular heater,
wherein approximately circular segment-shaped adapters are provided on the radiators
(1, 50).
16. A heater according to one of claims 11 to 15, comprising a fan.
1. Agencement de radiateur avec au moins un radiateur (1), qui peut être mis en liaison
thermoconductrice avec un élément chauffant PTC (8) pour former un radiateur électrique,
dans lequel l'au moins un radiateur (1) présente un premier groupe de surfaces d'appui
(20), sur lequel un autre radiateur (50) de construction sensiblement identique peut
être appliqué et mis en liaison thermoconductrice, caractérisé en ce que les surfaces d'appui du premier groupe de surfaces d'appui (20) de l'au moins un
radiateur (1) présentent dans leur ensemble une courbure vers l'extérieur, dans lequel
la courbure correspond à un état détendu de l'au moins un radiateur (1).
2. Agencement de radiateur selon la revendication 1, dans lequel l'au moins un radiateur
(1) est un profilé extrudé.
3. Agencement de radiateur selon la revendication 1 ou 2, dans lequel l'au moins un radiateur
(1) présente un second groupe de surfaces d'appui (24, 24a), sur lesquelles un autre
radiateur (50) de construction sensiblement identique peut être appliqué et mis en
liaison thermoconductrice.
4. Agencement de radiateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel l'au moins un radiateur (1) présente en section transversale un cadre extérieur
à peu près rectangulaire.
5. Agencement de radiateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel les surfaces d'appui (20, 24, 24a) sont disposées sur des éléments d'appui
(18, 22, 22a) plats respectifs en forme de bande.
6. Agencement de radiateur selon la revendication 5, dans lequel les éléments d'appui
(18, 22) sont fixés par une traverse respective (26) à une section principale (2)
dans laquelle l'élément chauffant PTC (8) peut être inséré en conduisant la chaleur.
7. Agencement de radiateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel une rainure (28, 28a) est prévue dans un côté étroit (16) ou dans un côté large
(12, 14) par laquelle une protection contre les contacts (42) ou un clip de fixation
(34) pour l'au moins un radiateur (1) ou l'élément chauffant formé avec celui-ci peut
être fixé sur celui-ci.
8. Agencement de radiateur selon la revendication 7, dans lequel une pièce intermédiaire
(54) est prévue entre l'au moins un radiateur (1) et la protection contre les contacts
(42) ou le clip de fixation (34), qui sert de sécurité antirotation et/ou de pièce
d'isolation thermique.
9. Agencement de radiateur selon la revendication 7 ou 8, dans lequel la rainure (28)
présente un fond de rainure sur lequel un canal de vissage (30) est formé, dans lequel
une vis (40) peut être vissée le long de la rainure (28).
10. Agencement de radiateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans
lequel l'au moins un radiateur (1) est symétrique par rapport à un plan médian (32).
11. Chauffage avec un agencement de radiateur selon l'une quelconque des revendications
précédentes, qui présente plusieurs radiateurs (1, 50) qui sont en liaison thermoconductrice
par l'intermédiaire de surfaces d'appui respectives (20), dans lequel un élément chauffant
PTC (8) est inséré dans au moins un des radiateurs (1), de sorte que ce radiateur
(1) est en liaison thermoconductrice directe avec l'élément chauffant PTC (8).
12. Chauffage selon la revendication 11, dans lequel un radiateur central (1), qui présente
deux groupes de surfaces d'appui (20, 24, 24a), est en liaison thermoconductrice avec
un radiateur extérieur respectif (50) par l'intermédiaire des deux groupes de surfaces
d'appui (20, 24, 24a), et dans lequel un élément de chauffage PTC (8) est inséré dans
le radiateur central (1), de sorte que le radiateur central (1) est en liaison thermoconductrice
directe avec un élément chauffant PTC (8), ou dans lequel un élément chauffant PTC
(8) est respectivement inséré dans les deux radiateurs extérieurs, de sorte que ces
deux radiateurs sont en liaison thermoconductrice directe avec l'élément chauffant
PTC respectif (8).
13. Chauffage selon la revendication 11 ou 12, dans lequel plus de trois radiateurs sont
en liaison thermoconductrice par l'intermédiaire de leurs surfaces d'appui.
14. Chauffage selon l'une quelconque des revendications 11 à 13 avec un agencement de
radiateur selon la revendication 5, dans lequel les éléments d'appui extérieurs (18,
22) sont entourés et serrés les uns contre les autres au moyen d'agrafes (52).
15. Chauffage selon l'une quelconque des revendications 11 à 14, qui est conçu en tant
que chauffe-tube, dans lequel des adaptateurs approximativement en forme d'arc de
cercle sont prévus sur les radiateurs (1, 50).
16. Radiateur selon l'une quelconque des revendications 11 à 15 avec un ventilateur.