| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 376 114 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
18.05.2022 Patentblatt 2022/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.03.2018 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
FEUERSTÄTTE
FURNACE
FOYER
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.03.2017 DE 202017001319 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
19.09.2018 Patentblatt 2018/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Spartherm Feuerungstechnik GmbH |
|
49324 Melle (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Rokossa, Manfred Gerhard
49143 Bissendorf (DE)
- Nollek, Martin
32584 Löhne (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Busse & Busse |
|
Patent- und Rechtsanwälte
Partnerschaft mbB
Postfach 1226 49002 Osnabrück 49002 Osnabrück (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 314 590 DE-A1-102005 057 830
|
EP-A1- 3 040 619
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerstätte, insbesondere einen Kamin oder einen
Kachelofen, einen Kamineinsatz oder dgl. Vorrichtung zur Verbrennung fester Brennstoffe
wie Scheitholz, Holzpresslingen wie Brickets oder Pellets oder mineralischer Brennstoffe
wie Kohle oder Anthrazit, mit einem Feuerstättekorpus, in dem ein von Seitenwänden,
einer Rückwand sowie einem Boden umgrenzter Brennraum vorgesehen ist, der eine Brennraumöffnung
aufweist, die von einer zumindest eine transparente Schreibe aufweisenden Brennraumtür
verschließbar ist, die in an dem Feuerstättekorpus befestigten vertikalen Führungen
auf- und abbeweglich geführt und über die vertikalen Führungen in eine Öffnungsstellung
und in eine Schließstellung bewegbar ist, wobei die zumindest eine transparente Scheibe
der Brennraumtür schwenkbeweglich aus ihrer in den vertikalen Führungen gelegenen
Schließstellung in eine von dem Brennraum weg verschwenkte Wartungsstellung überführbar
ist
[0002] Mit Biomasse und mithin vorwiegend mit Holz betriebene Feuerstätten leisten einen
großen Beitrag zur Nutzung regenerativer Energien. Aus diesem Grund und auch wegen
der damit einhergehenden Verbesserung der Wärmeversorgungssicherheiten in Privathaushalten
erfreuen sich diese Feuerstätten zunehmender Beliebtheit.
[0003] In vielen Fällen wird dabei besonderer Wert auf ein gut sichtbares Feuer gelegt.
Um das Flammenspiel gut sichtbar zu machen, wird angestrebt, derartige Feuerstätten
wie Heizkamine oder Kaminöfen mit einem großen Sichtfenster in der Brennraumtür auszustatten.
[0004] In zunehmendem Maße sind Feuerstätten beliebt, die in einen Wohnraum hineinragen
mit Sichtfenstern in der Feuerungstür, die von unterschiedlichen Stellen eines Wohnraumes
einsehbar sind. Dazu gibt es Brennraumtüren mit U-förmigem Querschnitt, mit L-förmigem
Querschnitt, aber auch mit gerundetem Querschnitt, die somit auch ein Kreissegment
im Querschnitt darstellen. In der Regel sind diese zum Öffnen der Brennraumtür nach
oben zu bewegen in einen Öffnungsraum, der sich - bezogen auf eine Vertikalebene -
vor dem Brennraum und zum überwiegenden Teil auch oberhalb des Brennraumes erstreckt.
Da je nach Qualität des verwendeten Holzmaterials die Innenflächen von Scheiben einer
derartigen Brennraumtür verrußen, ist es außerordentlich schwierig, diese zu reinigen,
da insbesondere bei großen Sichtflächen bei hochgeschobener Brennraumtür weit an die
Innenfläche der Sichtflächen herangereicht werden muss, um die Reinigungsarbeiten
durchzuführen, was ohne Sichtkontrolle zu erfolgen hat. Dies ist nachteilig.
[0005] Darüber hinaus haftet Feuerstätten der eingangs genannten Art der Nachteil an, dass
die von der Verbrennung erzeugte Wärme gezielt für eine kontrollierte Raumlufterwärmung
oder aber auch bei wassergeführten Feuerstätten für eine kontrollierte Wassererwärmung
genutzt werden soll, wobei bei bekannten Feuerstätten ein nicht unerheblicher Anteil
der durch die Verbrennung anfallenden Wärme durch die Brennraumtür durch Strahlung
unkontrolliert in einen Raum entweicht.
[0006] Darüber hinaus ist nachteilig bei den bekannten Feuerstätten, dass die transparente
Scheibe einer Brennraumtür nur mit erheblichem Aufwand zu reinigen ist. Dies liegt
insbesondere daran, dass die transparente Scheibe nur schwer zugänglich ist.
[0007] Aus der
EP 0 314 590 A1 ist eine Feuerstätte der eingangs genannten Art bekannt, bei der sich die eine transparente
Scheibe aufweisende Brennraumtür um eine horizontale Achse schwenkbar nach unten in
eine im Wesentlichen horizontale Öffnungsstellung verschwenken lässt. Daneben ist
es möglich, diese Brennraumtür mit der transparenten Scheibe translatorisch in eine
hochgeschobene Öffnungsposition zu bewegen. Nachteilig hierbei ist, dass sich die
Brennraumtür mit ihrem die Scheibe haltenden Rahmen deutlich oberhalb des Brennraumbodens
erstreckt, so dass der Einsehbereiches des Brennraumes beeinträchtigt ist.
[0008] Aus der
EP 3 040 619 A1 ist ebenfalls eine Feuerstätte der eingangs genannten Art bekannt, bei der sich die
Brennraumtür mit einer transparenten Scheibe um eine horizontale Achse in eine Wartungsposition
verschwenken lässt. Auch hierbei ist der Scheibenrahmen separat zur Scheibe zu verschwenken,
so dass zwischen Scheibenrahmen und transparenter Scheibe ein Raum verbleibt, um die
Scheibe reinigen zu können. Auch hier lässt sich der Scheibenrahmen mitsamt der Scheibe
noch zusätzlich translatorisch in eine nach oben hin verschobene Öffnungsposition
bewegen. Nachteilig ist auch hier, dass der Einsehbereich des Brennraumes durch die
Brennraumtür und den Scheibenrahmen der transparenten Scheibe beeinträchtigt ist.
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Feuerstätte der eingangs genannten
Art dahingehend zu verbessern, dass die Feuerstätte besser zu handhaben ist und insbesondere
auch eine Brennraumtür für Reinigungsarbeiten mit einem verminderten Aufwand erreichbar
ist, wobei eine optimierte Einsehbarkeit des Brennraumes erreicht sein soll.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Feuerstätte der eingangs genannten Art
dadurch aus, dass die in die Wartungsstellung verschwenkbare transparente Scheibe
und/oder ein dieser Scheibe zugeordnete Scheibenrahmen in einer kanalartigen Ausnehmung
des Feuerstättekorpus angeordnet ist und sich die Schwenkachse der Scheibe und/oder
des Scheibenrahmens innerhalb dieser kanalartigen Ausnehmung erstreckt, und dass die
kanalartige Ausnehmung im geschlossenen Zustand der Scheibe und damit in der Schließstellung
der Scheibe durch eine Abdeckung verschließbar ist, die sich von einem Rand des Feuerstättekorpus
bis an die Scheibe erstreckt, und dass die transparente Scheibe der Brennraumtür in
die kanalartige Ausnehmung des Feuerstättekorpus soweit hineinragt, dass oberhalb
der Abdeckung der kanalartigen Ausnehmung die transparente Scheibe sichtbar ist und
dass der Brennraumboden in etwa in der Höhenebene der Abdeckung gelegen ist.
[0011] Damit ist eine Feuerstätte geschaffen, bei der die Scheibe der Brennraumtür so vorgesehen
ist, dass sie sich wegklappen lässt, so dass eine Öffnung geschaffen ist, die die
Wartungszugänglichkeit ermöglicht. In der eingeklappten bzw. eingeschwenkten Position
lässt sich die transparente Scheibe bzw. der Rahmen, in dem diese gehalten ist, wieder
derart arretieren, dass diese geöffnet bzw. geschlossen werden kann, also in den Führungen
in vertikaler Richtung geführt wird, um den Brennraum zu öffnen bzw. zu verschließen.
[0012] Um darüber hinaus eine Feuerstätte geschaffen zu haben, die eine optimale Zugänglichkeit
zum Brennraum und auch einen freien Blick in den Brennraum ermöglicht, ist vorgesehen,
dass in dem Bereich des Feuerstättekorpus, in dem der Brennraum gelegen ist, von dem
Feuerstättekorpus hin zur transparenten Scheibe eine sich an den Brennraum anschließende
äußere Fläche vorgesehen ist, in der eine kanalartige Ausnehmung gelegen ist. Diese
kanalartige Ausnehmung ist derart vorgesehen, dass die transparente Scheibe in diese
eintauchen kann, und zwar derart, dass die angestrebte Verschwenkung in die Wartungsstellung
durchführbar ist. Diese kanalartige Ausnehmung ist daher derart auszubilden, dass
die Scheibe bzw. die Scheibe mit ihrem Rahmen in dieser Ausnehmung eintaucht, so dass
der Transparenzbereich der Scheibe es ermöglicht, dass eine freie Sicht bis hin zum
Boden des Brennraumes hin ermöglicht ist. Trotzdem hat die kanalartige Ausnehmung
eine derartige Breite, dass die Scheibe die verschwenkte Wartungsposition einnehmen
kann.
[0013] In der Schließstellung der Scheibe ist diese durch eine Abdeckung verschließbar.
Diese Abdeckung deckt die kanalartige Ausnehmung in der Betriebsstellung der Scheibe
bzw. der Scheibe mitsamt ihrem Rahmen ab. Diese kann derart gestaltet sein, dass sie
verschwenkbar ist und z. B. automatisiert mit der Schwenkbewegung der Scheibe in eine
aufgeklappte Öffnungsstellung bewegt wird, um die Verschwenkung der Scheibe bzw. Scheibe
mit samt ihrem Rahmen insgesamt zu ermöglichen. Die Scheibe bzw. der Rahmen ist bevorzugterweise
auch noch mit einem Halteelement verbunden, das an einer vertikalen Führung angelenkt
ist, um die Schwenkposition zu ermöglichen.
[0014] Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf weitere Unteransprüche, die nachfolgende
Beschreibung und die Zeichnungen verwiesen. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- Ein Ausführungsbeispiel einer Feuerstätte nach der Erfindung mit einer im Querschnitt
U-förmigen Brennraumtür mit in der Brennraumtür vorgesehenen transparenten Scheiben;
- Fig. 2
- das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 gemäß der Schnittlinie A-A mit linker Scheibe
in der Wartungsposition und rechter Scheibe in der Schließposition;
- Fig. 3
- vergrößert das Detail B aus der Fig. 2 in der Stellung der Scheibe in der Wartungsstellung;
- Fig. 4
- das Detail C gemäß der Fig. 2 in der Schließstellung der Scheibe und der geschlossenen
Abdeckung, und
- Fig. 5
- eine Vorderansicht auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit der im Querschnitt
U-förmigen Brennraumtür mit zwei geöffneten seitlichen Scheiben.
[0015] In der Zeichnung sind grundsätzlich übereinstimmende Teile mit übereinstimmenden
Bezugsziffern dargestellt.
[0016] Allgemein mit 1 ist eine Feuerstätte beziffert, die einen Feuerstättekorpus 2 aufweist,
und einen Brennraum 3, der von einer Brennraumtür 4 zu verschließen ist. Diese Brennraumtür
4 ist entlang von vertikalen Führungen (im Einzelnen nicht näher sichtbar) auf und
ab zu bewegen, so dass der Brennraum 3 für eine Bestückung mit Scheithölzern befüllbar
ist, wenn die Brennraumtür 4 hochbewegt worden ist.
[0017] Die Brennraumtür 4 hat in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, in dem die Brennraumtür
U-förmig gestaltet ist, insgesamt drei transparente Scheiben 6, die durch einen Rahmen
5 eingefasst sind.
[0018] Die Brennraumtür 4 bzw. die Scheibe 6 ist nicht nur auf und ab zu bewegen. Vielmehr
ist sie auch aus der Schließstellung, wie dies in Fig. 2 rechts dargestellt ist, in
eine Wartungsposition zu verschwenken, wie diese in der Fig. 2 links dargestellt ist.
[0019] Dazu ist die Scheibe 6 um eine Schwenkachse 7 in Pfeilrichtung 8 von dem Brennraum
3 zu verschwenken. Der Schwenkweg wird durch ein Halteelement 9 begrenzt, das in der
Figur 10 gleitverschieblich geführt ist. In dieser Position ist die transparente Scheibe
6 von einer Bedienperson von oben zu erreichen, so dass sich die Scheibe 6 leicht
reinigen lässt.
[0020] Die Scheibe 6 bzw. der Rahmen 5, an dem sie gehalten ist, ist in einer kanalartigen
Ausnehmung 11 angeordnet, so dass der Brennraum 3 frei durch den transparenten Bereich
der Scheibe 6 einsehbar ist. Diese kanalartige Ausnehmung 11, wie sie in den Figuren
3 und 4 im Einzelnen ersichtlich ist, ist in dem Feuerstättekorpus 2 angeordnet. Diese
kanalartige Ausnehmung 11 ist im geschlossenen Zustand der Scheibe 6, wie in Fig.
4 angedeutet, durch ein allgemein mit 13 beziffertes Abdeckteil geschlossen, so dass
diese für den Benutzer während des Betriebes der Feuerstätte 1 diese kanalartige Ausnehmung
11 nicht ersichtlich ist. Diese kanalartige Ausnehmung 11 ist über das schwenkbare
Abdeckteil 13 verschließbar, das schwenkbar mit dem an der Scheibe 6 bzw. an dem Scheibenrahmen
5 befestigen Auslöser 14 verbunden ist. Die Abdeckung 13 verschwenkt aus der Position
gemäß Fig. 4, in der die kanalartige Ausnehmung 11 verschlossen ist, in die Schwenkstellung
gemäß Fig. 3, und zwar automatisch, so dass die Wartungsposition der Scheibe 6 eingenommen
werden kann. Falls dies nicht automatisiert erfolgen soll, kann dies auch manuell
eingestellt werden.
1. Feuerstätte (1), insbesondere Kamin oder Kachelofen, Kamineinsatz zur Verbrennung
fester Brennstoffe wie Scheitholz, Holzpresslingen wie Brickets oder Pellets oder
mineralischer Brennstoffe wie Kohle oder Anthrazit, mit einem Feuerstättekorpus (2),
in dem ein von Seitenwänden, einer Rückwand sowie einem Boden umgrenzter Brennraum
(3) vorgesehen ist, der eine Brennraumöffnung aufweist, die von einer zumindest eine
transparente Scheibe (6) aufweisenden Brennraumtür (4) verschließbar ist, die in an
dem Feuerstättekorpus (2) befestigten vertikalen Führungen auf- und abbeweglich geführt
und über die vertikalen Führungen in eine Öffnungsstellung und in eine Schließstellung
bewegbar ist, wobei die zumindest eine transparente Scheibe (6) der Brennraumtür (4)
schwenkbeweglich aus ihrer in den vertikalen Führungen gelegenen Schließstellung in
eine von dem Brennraum (3) weg verschwenkte Wartungsstellung überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Wartungsstellung verschwenkbare transparente Scheibe (6) und/oder ein
dieser Scheibe (6) zugeordneter Scheibenrahmen (5) in einer kanalartigen Ausnehmung
(11) des Feuerstättekorpus (2) angeordnet ist und sich die Schwenkachse (7) der Scheibe
(6) und/oder des Scheibenrahmens (5) innerhalb dieser kanalartigen Ausnehmung (11)
erstreckt, dass die kanalartige Ausnehmung (11) im geschlossenen Zustand der Scheibe
(6) und damit in der Schließstellung der Scheibe (6) durch eine Abdeckung (13) verschließbar
ist, die sich von einem Rand des Feuerstättekorpus (2) bis an die Scheibe (6) erstreckt,
und dass die transparente Scheibe (6) der Brennraumtür (4) in die kanalartige Ausnehmung
(11) des Feuerstättekorpus (2) soweit hineinragt, dass oberhalb der Abdeckung (13)
der kanalartigen Ausnehmung (11) die transparente Scheibe (6) sichtbar ist und dass
der Brennraumboden in etwa in der Höhenebene der Abdeckung (13) gelegen ist.
2. Feuerstätte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Scheibe (6) in einem Scheibenrahmen (5) gehalten ist, der in seitlichen
vertikalen Führungen des Feuerstättekorpus (2) zur Auf- und Abbewegung der transparenten
Scheibe (6) translatorisch beweglich angeordnet ist.
3. Feuerstätte (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Scheibe (6) und/oder der Scheibenrahmen (5) in der Wartungsstellung
an einem Halteelement (9) gehalten ist, das mit dem Feuerstättekorpus (2) verbindbar
ist.
4. Feuerstätte (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (9) den Schwenkwinkel für die Einnahme der Wartungsposition der
transparenten Scheibe (6) begrenzt.
5. Feuerstätte (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (9) gleitverschieblich an dem Feuerstättekorpus (2) abgestützt ist.
6. Feuerstätte (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kanalartige Ausnehmung (11) durch eine schwenkbare Abdeckung (13) verschließbar
ist.
7. Feuerstätte (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Abdeckung (11) mit der Scheibe (6) und/oder einem Scheibenrahmen
(5) verbindbar ist.
8. Feuerstätte (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (13) während einer Verschwenkung der Scheibe (6) und/oder des Scheibenrahmens
(5) selbsttätig in eine verschwenkte Position überführbar ist, in der sie sich in
etwa parallel zur Scheibe (6) und/oder dem Scheibenrahmen (5) erstreckt.
9. Feuerstätte (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (13) von einer Bedienperson in eine verschwenkte Wartungsbetriebsstellung
überführbar ist.
1. Heating unit (1), in particular a fireplace, tiled stove or fireplace insert, for
burning solid fuels such as logs, wood pressings such as briquettes or pellets, or
mineral fuels such as coal or anthracite, having a heating-unit body (2), in which
is provided a combustion chamber (3), which is bounded by side walls, a rear wall
and a floor and has a combustion-chamber opening closable by a combustion-chamber
door (4) which has at least one transparent panel (6), is guided for movement up and
down in vertical guides fastened on the heating-unit body (2), and which can be moved
into an open position and into a closed position via the vertical guides, wherein
the at least one transparent panel (6) of the combustion-chamber door (4) can be transferred
by pivoting movement out of its closed position, in which it is located in the vertical
guides, into a maintenance position, in which it has been pivoted away from the combustion
chamber (3), characterized in that the transparent panel (6), which can be pivoted into the maintenance position, and/or
a panel frame (5), which is assigned to this panel (6), are/is arranged in a channel-like
recess (11) of the heating-unit body (2) and the pivot axis (7) of the panel (6) and/or
of the panel frame (5) extends within this channel-like recess (11), in that, in the closed state of the panel (6) and therefore in the closed position of the
panel (6), the channel-like recess (11) can be closed by a cover (13), which extends
to the panel (6) from an edge of the heating-unit body (2), and in that the transparent panel (6) of the combustion-chamber door (4) projects into the channel-like
recess (11) of the heating-unit body (2) to the extent where the transparent panel
(6) is visible above the cover (13) of the channel-like recess (11) and the combustion-chamber
floor is located approximately at the same height level as the cover (13).
2. Heating unit (1) according to Claim 1, characterized in that the transparent panel (6) is retained in a panel frame (5), which is arranged for
translatory movement in lateral vertical guides of the heating-unit body (2) so that
the transparent panel (6) can move up and down.
3. Heating unit (1) according to either of Claims 1 and 2, characterized in that, in the maintenance position, the transparent panel (6) and/or the panel frame (5)
are/is retained on a retaining element (9), which can be connected to the heating-unit
body (2).
4. Heating unit (1) according to Claim 3, characterized in that the retaining element (9) delimits the pivoting angle for the transparent panel (6)
to take up the maintenance position.
5. Heating unit (1) according to Claim 3 or 4, characterized in that the retaining element (9) is supported for sliding movement on the heating-unit body
(2) .
6. Heating unit (1) according to either of Claims 1 and 5, characterized in that the channel-like recess (11) can be closed by a pivotable cover (13).
7. Heating unit (1) according to Claim 6, characterized in that the pivotable cover (11) can be connected to the panel .(6) and/or a panel frame
(5).
8. Heating unit (1) according to Claim 7, characterized in that, while the panel (6) and/or the panel frame (5) are/is pivoting, the cover (13) can
be transferred automatically into a pivoted position, in which it extends approximately
parallel to the panel (6) and/or the panel frame (5).
9. Heating unit (1) according to one of Claims 5 to 7, characterized in that the cover (13) can be transferred into a pivoted maintenance position by an operator.
1. Foyer (1), en particulier cheminée ou poêle en faïence, insert de cheminée, servant
à la combustion de combustibles solides, tels que des bûches de bois, des granulés
de bois, tels que des briquettes ou des pellets, ou de combustibles minéraux, tels
que le charbon ou de l'anthracite, comprenant un corps de foyer (2) dans lequel est
prévue une chambre de combustion (3) délimitée par des parois latérales, une paroi
arrière ainsi qu'un fond, et qui présente une ouverture de chambre de combustion qui
peut être fermée par une porte de chambre de combustion (4) présentant au moins une
vitre transparente (6) qui est guidée de manière mobile en montée et en descente dans
des guides verticaux fixés au corps de foyer (2) et peut être déplacée par l'intermédiaire
des guides verticaux dans une position d'ouverture et dans une position de fermeture,
ladite au moins une vitre transparente (6) de la porte de chambre de combustion (4)
pouvant être transférée par pivotement de sa position de fermeture se trouvant dans
les guides verticaux à une position de maintenance écartée de la chambre de combustion
(3),
caractérisé en ce que la vitre transparente (6) pouvant pivoter dans la position de maintenance et/ou un
cadre de vitre (5) associé à cette vitre (6) sont disposés dans un évidement (11)
en forme de canal du corps de foyer (2), et l'axe de pivotement (7) de la vitre (6)
et/ou du cadre de vitre (5) s'étend à l'intérieur de cet évidement (11) en forme de
canal, en ce que l'évidement (11) en forme de canal peut à l'état fermé de la vitre (6), et donc dans
la position de fermeture de la vitre (6), être fermé par un couvercle (13) qui s'étend
d'un bord du corps de foyer (2) jusqu'à la vitre (6), et en ce que la vitre transparente (6) de la porte de chambre de combustion (4) fait saillie dans
l'évidement (11) en forme de canal du corps de foyer (2) à tel point que la vitre
transparente (6) est visible au-dessus du couvercle (13) de l'évidement (11) en forme
de canal, et en ce que le fond de chambre de combustion est situé approximativement au niveau de la hauteur
du couvercle (13) .
2. Foyer (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitre transparente (6) est maintenue dans un cadre de vitre (5) qui est disposé
de manière mobile en translation dans des guides verticaux latéraux du corps de foyer
(2) pour la montée et la descente de la vitre transparente (6).
3. Foyer (1) selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la vitre transparente (6) et/ou le cadre de vitre (5) sont maintenus dans la position
de maintenance au niveau d'un élément de retenue (9) qui peut être relié au corps
de foyer (2).
4. Foyer (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de retenue (9) limite l'angle de pivotement pour l'occupation de la position
de maintenance de la vitre transparente (6).
5. Foyer (1) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'élément de retenue (9) prend appui de manière coulissante sur le corps de foyer
(2).
6. Foyer (1) selon l'une quelconque des revendications 1 ou 5, caractérisé en ce que l'évidement (11) en forme de canal peut être fermé par un couvercle pivotant (13).
7. Foyer (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que le couvercle pivotant (11) peut être relié à la vitre (6) et/ou à un cadre de vitre
(5).
8. Foyer (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le couvercle (13) pendant un pivotement de la vitre (6) et/ou du cadre de vitre (5)
peut être amené automatiquement dans une position pivotée dans laquelle il s'étend
approximativement en parallèle à la vitre (6) et/ou au cadre de vitre (5).
9. Foyer (1) selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le couvercle (13) peut être amené par un utilisateur dans une position de mode maintenance
pivotée.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente