| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 743 342 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
22.06.2022 Patentblatt 2022/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.01.2019 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2019/051524 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2019/141873 (25.07.2019 Gazette 2019/30) |
|
| (54) |
VERPACKUNGSEINHEIT
PACKAGING UNIT
UNITÉ D'EMBALLAGE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
22.01.2018 DE 102018101336
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.12.2020 Patentblatt 2020/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Melitta Single Portions GmbH & Co. KG |
|
32425 Minden (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- FERNANDES DE CARVALHO, Kerstin
33604 Bielefeld (DE)
- PAHNKE, Jan
32427 Minden (DE)
- SCHANDL, Gerold
32425 Minden (DE)
- FELDMANN, Holger
47877 Willich (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
|
Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 461 929 FR-A- 1 342 248 US-A- 3 901 389
|
WO-A1-2006/091958 US-A- 3 462 020 US-A1- 2017 354 273
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungseinheit mit Portionspackungen
für die Herstellung von Getränken nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es ist bekannt, Portionspackungen, beispielsweise für die Zubereitung von Kaffee,
in einer größeren Verpackungseinheit vorzusehen, beispielsweise einem Beutel aus Folienmaterial,
der einen Barriereschutz bildet und somit das Aroma von Kaffeemehl in den Portionspackungen
erhalten bleibt. Wenn der Benutzer einen solchen Beutel öffnet, verliert das Kaffeemehl
in den einzelnen Portionspackungen allerdings an Aroma, was die Qualität des Getränks
nach einer gewissen Zeit beeinträchtigt. Empfindliche Portionspackungen werden darüber
hinaus in einem Beutel oft stark deformiert, was ihre Funktionalität einschränken
kann.
[0003] US 3,901,389 offenbart einen rohrförmigen Halter mit Öffnungen zum Einstecken von Flaschen. Einen
ähnlichen zeigt
US2017/0354273 für Ballons.
[0004] US 3,462,020 offenbart eine Präsentationsvorrichtung mit Öffnungen zum Einstecken von Leuchtmitteln.
In der
WO2006/091958A1 ist eine Verpackungseinheit aus Kartonage mit Getränkedosen offenbart.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verpackungseinheit zu schaffen,
bei der ein verbesserter Schutz für Portionspackungen vorhanden ist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Verpackungseinheit mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Verpackungseinheit umfasst einen Träger, in dem einzelne Aufnahmen
zum Einfügen jeweils einer Portionspackung ausgebildet sind, wobei der Träger mehrere
winklig zueinander angeordnete Streifen umfasst. Der Träger ist dabei rohrförmig ausgebildet,
wobei die Aufnahmen zweier benachbarter Streifen in Längsrichtung der Streifen versetzt
angeordnet sind, so dass das Volumen des Trägers optimiert ausgenutzt werden kann,
insbesondere können sich verjüngende Portionspackungen in einem Innenraum des Trägers
kompakt positioniert werden. Der Träger bietet dabei einen Schutz vor Beschädigung,
wobei die Verpackungseinheit auch gut gestapelt und transportiert werden kann.
[0008] Vorzugsweise sind zwei Randstreifen des Trägers miteinander verbunden. Dadurch kann
zunächst ein flaches Material mit einer Vielzahl von Aufnahmen zu einem Rohr konfektioniert
werden. Der Träger ist im Querschnitt vorzugsweise dreieckförmig ausgebildet, wobei
zwei Streifen mit Aufnahmen für Portionspackungen belegt sind und der dritte Streifen
durch die miteinander verbundenen Randstreifen gebildet ist. Für eine optimale Raumausnutzung
ist vorzugsweise auch der Randstreifen, also der dritte Streifen mit Aufnahmen für
Portionspackungen versehen. Zwei der Streifen können dabei symmetrisch mit Aufnahmen
für Portionspackungen belegt sein und ein dritter Streifen kann in Längsrichtung gesehen
zu den zwei anderen Streifen versetzt angeordnete Aufnahmen besitzen, um eine optimale
Volumenausnutzung zu erreichen. In einer weiteren Ausführungsform sind die Aufnahmen
an allen Streifen in Längsrichtung versetzt um eine ideale Raumausnutzung zu garantieren.
[0009] Für eine exakte Positionierung der Portionspackungen ist erfindungsgemäß jede Aufnahme
topf-, schalen-, kegel-, kegelstumpf-, pyramiden- oder pyramidenstumpfförmig ausgebildet
sein. Insbesondere bei spitz oder kegelförmig zulaufenden Portionspackungen, die sich
verjüngen, können die Aufnahmen die Portionspackung sicher halten, und das Innenvolumen
des Trägers ist durch die versetzte Anordnung der Aufnahmen und Portionspackungen
effizient ausgenutzt. Zudem kann eine Beschädigung der Portionspackungen und der Aufnahmen
vermieden werde, wenn eine, oft empfindliche, Spitze oder Unterseite der Aufnahme
innerhalb des rohrförmigen Trägers aufgenommen ist. Die Spitze oder Unterseite kann
dabei beabstandet von einem Wandabschnitt des Trägers angeordnet sein, der die Spitze
oder die Unterseite umgibt.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung sind mehrere rohrförmige Träger miteinander zu einer
Verpackungseinheit verbunden. Die einzelnen im Querschnitt dreieckförmigen Träger
können zu quadratischen, rechteckförmigen oder rautenförmigen Balken oder zu anderen
größere Verpackungseinheiten zusammengesetzt werden.
[0011] Für eine umweltfreundliche Herstellung der Verpackungseinheit ist der Träger vorzugsweise
aus Papier, Pappe oder Faserguss hergestellt, oder auch ein dünnes Kunststoffmaterial
kann verwendet werden, das vorzugsweise tiefgezogen ist. Für eine lange Beibehaltung
des Aromas des Extraktionsmaterials in den Portionspackungen kann der Träger eine
vorzugsweise auf der Aufnahmeseite aufgebrachte Barriereschicht aufweisen. Wird der
Träger aus Papier hergestellt, kann zum Beispiel eine dünne Folienkaschierung vorgesehen
sein, die als Barriere dient. Besonders vorteilhaft ist eine Barriereschicht aus nachhaltigen
Materialien, wie z.B. Wachs oder mikro/nanofibrillierter Zellulose. Zusätzlich kann
eine Oberseite der Portionspackungen mit einer weiteren Schutzfolie überdeckt sein,
die vorzugsweise über eine lösbare Verbindung mit der anderen Barriereschicht verbunden
ist, so dass ein umfassender Barriereschutz hergestellt ist.
[0012] In den Portionspackungen in dem Träger ist vorzugsweise ein Extraktionsmaterial,
insbesondere Kaffeemehl oder Tee, angeordnet, so dass die Portionspackungen zur Getränkeherstellung
in einer geeigneten Maschine eingesetzt werden können.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf
die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Ansicht eines Ablaufs zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Verpackungseinheit;
- Figur 2
- eine Schnittansicht durch die Verpackungseinheit der Figur 1;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer Verpackungseinheit beim Öffnen;
- Figur 4
- eine Schnittansicht durch eine zusammengesetzte Verpackungsein-heit;
- Figuren 5A und 5B
- zwei Ansichten eines Rohlings einer modifizierten Verpackungseinheit, und
- Figur 6
- eine Aufsicht einer weiteren modifizierten Verpackungseinheit.
[0014] Ein Träger 1 besteht aus einem im Wesentlichen plattenförmigen Material, beispielsweise
aus Papier, Pappe, Faserguss oder einem Kunststoff, an dem mehrere Vertiefungen in
Form von Aufnahmen 5 ausgebildet sind. Der Träger 1 umfasst dabei zwei Streifen 2
und 3, die über eine Faltkante 7 miteinander verbunden sind. Zudem ist der Streifen
2 auf der von dem Streifen 3 abgewandten Seite mit einem Randstreifen 6 über eine
Faltkante 7 verbunden, und der Streifen 3 ist auf der vom Streifen 2 abgewandten Seite
mit einem Randstreifen 4 über eine Faltkante 7 verbunden. Die Aufnahmen 5 können topf-,
schalen-, kegel-, kegelstumpf-, pyramiden- oder pyramidenstumpf-förmig ausgebildet
sein und dienen zur Aufnahme von Portionspackungen, beispielsweise für die Zubereitung
von Kaffee oder Tee.
[0015] Um einen Barriereschutz zu bilden, kann der Träger 1 auf seiner Oberseite und an
der Innenseite der Aufnahmen 5 mit einem Barriereschutz ausgebildet sein, zum Beispiel
mit einer dünnen Kunststoff- oder Metallschicht beschichtet sein. Besonders vorteilhaft
ist eine Barriereschicht aus nachhaltigen Materialien wie z.B. Wachs oder mikro/nanofibrillierter
Zellulose. Die Beschichtung kann hierbei aus einer oder mehreren Schichten bestehen.
Alternativ kann ein entsprechender Barriereschutz auch in das Material des Trägers
1 integriert sein.
[0016] Der Träger 1 wird in einem ersten Schritt mit Portionspackungen 8 gefüllt, die beispielsweise
aus einem Filtermaterial hergestellt sind, beispielsweise Filterpapier, und ein Extraktionsmaterial
enthalten, wie Kaffeemehl. Die Portionspackungen 8 sind in diesem Beispiel im Wesentlichen
pyramidenförmig ausgebildet und weisen eine in die Aufnahme 5 ragende Spitze auf.
Die Portionspackungen 8 sind dabei formschlüssig in den Aufnahmen 5 gegen ein Verschieben
gesichert. Das Einsetzten der Portionspackungen 8 kann in einer Ebene und in gleicher
Orientierung erfolgen, was eine Verpackungsanlage stark vereinfacht.
[0017] Nach dem Einfügen der Portionspackung 8 wird optional eine Schutzfolie 9 vorgesehen,
die an der Oberseite der Portionspackung 8 angeordnet wird und diese überdeckt. Die
Schutzfolie 9 wird dann mit dem Material des Trägers 1 verbunden, insbesondere gesiegelt,
geklebt oder geschweißt. Dadurch sind die Portionspackungen 8 geschützt zwischen der
Schutzfolie 9 und dem Träger 1 angeordnet.
[0018] An der Schutzfolie 9 können dabei zusätzliche Elemente befestigt sein, beispielsweise
um Druck auf die Portionspackung 8 auszuüben. Diese Elemente können aus zusätzlichem
Material, wie Schaumstoff, Pappe oder Wellpappe bestehen oder durch die Folie selbst
gebildet werden, beispielsweise in Form von Luftkissen wie bei einer Luftpolsterfolie.
[0019] Der so gefüllte Träger 1 kann nun entlang der Faltkanten 7 gefaltet werden, wobei
die Randstreifen 4 und 6 miteinander verbunden werden, dies kann zum Beispiel durch
mechanische Verrastung, insbesondere aber durch Kleben oder Schweißen erfolgen. Dadurch
wird ein im Querschnitt dreieckförmiger rohrförmiger Träger 1 hergestellt, der eine
Verpackungseinheit 10 ausbildet.
[0020] Die Aufnahmen 5 an den Streifen 2 und 3 sind in Längsrichtung der Streifen versetzt
zueinander angeordnet, so dass eine Spitze einer Aufnahme 5 an dem Streifen 2 zwischen
zwei Aufnahmen 5 an dem benachbarten Streifen 3 ragt. Dadurch kann das Innenvolumen
des Trägers 1 für die Portionspackung 8 effizient ausgenutzt werden.
[0021] In Figur 2 ist eine Schnittansicht durch die Verpackungseinheit 10 mit dem Träger
1 gezeigt, und es ist erkennbar, dass die Portionspackungen in den pyramidenförmigen
Aufnahmen 5 an den Streifen 2 und 3 winklig zueinander ausgerichtet sind, vorzugsweise
in einem Winkel von etwa 60°. Zudem ist erkennbar, dass eine Spitze 50 an einer Aufnahme
5 beabstandet von dem Träger angeordnet ist, so dass ein Schutz vor Beschädigungen
gegeben ist. Die Spitze 50 ist beabstandet von einer Faltkante 7 und einem Wandabschnittes
des Trägers in dem Innenraum angeordnet. Dies macht den Fertigungsprozess auch robust
gegenüber üblicherweise anfallenden Toleranzen.
[0022] In Figur 3 ist die Verpackungseinheit 10 bei der Entnahme einer Portionspackung 8
dargestellt. Die Verpackungseinheit 10 kann im Bereich der Portionspackungen 8 mit
einer weiteren Schutzfolie 11 überdeckt sein, die streifenförmig ausgebildet ist und
von einer Oberseite eines Streifens 2 abziehbar ist. In einer besonders vorteilhaften
Ausführung ist die Schutzfolie 11 um jede einzelne Portionspackung 8 herum mit dem
Träger 1 oder der Barriereschicht des Trägers verbunden. Dadurch kann der Benutzer
eine Portionspackung 8 einzeln aus der Aufnahme 5 entnehmen, wobei die anderen Portionspackungen
8 in der Verpackungseinheit 10 noch geschützt angeordnet sind, insbesondere durch
einen Barriereschutz durch die vorhandenen Folien. Die Schutzfolie 11 kann dabei an
der Innenseite durch die in Figur 1 dargestellte Schutzfolie 9 gebildet sein und ist
an der Außenseite noch dekorativ beschichtet oder bedruckt. Zum Erleichtern des Abziehens
der Schutzfolien können entsprechende Perforierungen eingebracht sein. Im dargestellten
Beispiel wird die Folie 11 längs von der Verpackungseinheit 10 abgezogen, genauso
gut kann sie natürlich auch quer oder diagonal abgezogen werden.
[0023] In Figur 4 ist eine modifizierte Verpackungseinheit 20 gezeigt, die aus zwei kleineren
Verpackungseinheiten 10 zusammengesetzt ist. Die beiden Verpackungseinheiten 10 sind
mit ihren Seiten, die nicht mit Aufnahmen 5 versehen sind, aneinandergehalten, insbesondere
miteinander verklebt. Dadurch ist die Verpackungseinheit 20 im Querschnitt rautenförmig
ausgebildet und umfasst vier Seiten, an denen Portionspackungen 8 vorgesehen sind.
[0024] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an einer Verpackungseinheit 10 sieben
Portionspackungen 8 aufgenommen. Es ist natürlich auch möglich, weniger oder mehr
Aufnahmen 5 und Portionspackungen 8 an einer Verpackungseinheit 10 vorzusehen. Jeder
Streifen 2 oder 3 umfasst vorzugsweise zwischen zwei und acht Aufnahmen 5, vorzugsweise
zwischen drei und fünf Aufnahmen 5.
[0025] In den Figuren 5A und 5B ist ein Rohling einer modifizierten Verpackungseinheit mit
einem Träger 1' gezeigt. Der Träger 1' umfasst drei Streifen 12, 13 und 14, wobei
der mittlere Streifen 12 jeweils über eine Faltkante 7 mit den beiden äußeren Streifen
13 und 14 verbunden ist. In dem mittleren Streifen 12 befinden sich vier Aufnahmen
5 für jeweils eine Portionspackung 8 und die beiden äußeren Streifen 13 und 14 weisen
fünf Aufnahmen 5 für jeweils eine Portionspackung 8 auf. Der mittlere Streifen 12
ist dabei etwas breiter ausgebildet als die beiden äußeren Streifen 13 und 14.
[0026] An dem Streifen 14 ist auf der von dem mittleren Streifen 12 abgewandten Seite mindestens
ein hervorstehender Randabschnitt 15 vorgesehen. Wenn der Rohling entlang der beiden
Faltkanten 7 zu einem im Querschnitt dreieckförmigen Rohr gefaltet wird, stehen die
Aufnahmen 5 in das Rohr hinein. Zur Fixierung dieser Form können die Randabschnitte
15 an dem Streifen 14 mit dem äußeren Streifen 13 verbunden werden, vorzugsweise durch
Verkleben oder Verprägen. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine mechanische Fixierung
durch Einfügen der Randabschnitte 15 in eine schlitzförmige Aufnahme an dem Streifen
13 erfolgen.
[0027] Statt der zwei Randabschnitte 15 an dem Streifen 14 kann auch nur ein einziger Randabschnitt
15 vorgesehen sein oder auch mehr als zwei Randabschnitte 15.
[0028] Das Volumen aller Aufnahmen 5 mit Bezug auf das Volumen des dreieckförmigen rohrförmigen
Trägers 1' beträgt vorzugsweise mindestens 25%, insbesondere zwischen 30% und 50%.
[0029] In Figur 6 ist eine Ansicht eines Rohlings einer modifizierten Verpackungseinheit
mit drei Streifen 12, 13 und 14 gezeigt, die jeweils über Faltkanten 7 miteinander
verbunden sind. Statt mehreren Randabschnitten 15 ist an einem Streifen 14 ein streifenförmiger
Randabschnitt 15' vorgesehen, der mit dem anderen äußeren Streifen 13 verbunden wird,
vorzugsweise durch verkleben. In dieser Ausführungsform sind die Aufnahmen 5 an allen
Streifen 12, 13 und 14 in Längsrichtung derselben versetzt zueinander angeordnet um
eine ideale Raumausnutzung zu ermöglichen.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1, 1'
- Träger
- 2
- Streifen
- 3
- Streifen
- 4
- Randstreifen
- 5
- Aufnahme
- 6
- Randstreifen
- 7
- Faltkante
- 8
- Portionspackung
- 9
- Schutzfolie
- 10
- Verpackungseinheit
- 11
- Schutzfolie
- 12
- Streifen
- 13
- Streifen
- 14
- Streifen
- 15, 15'
- Randabschnitt
- 20
- Verpackungseinheit
- 50
- Spitze
1. Verpackungseinheit (10) mit Portionspackungen (8) für die Herstellung von Getränken,
mit einem Träger (1), der mehrere winklig zueinander angeordneten Streifen (2, 3;
12, 13, 14) umfasst, an denen jeweils Aufnahmen (5) zum Einfügen jeweils einer Portionspackung
(8) ausgebildet sind, wobei der Träger (1, 1') rohrförmig ausgebildet ist und die
Aufnahmen (5) zweier benachbarter Streifen (2, 3; 12, 13, 14) in Längsrichtung der
Streifen (2, 3; 12, 13, 14) versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aufnahme (5) topf-, schalen-, kegel-, kegelstumpf-, pyramiden- oder pyramidenstumpfförmig
ausgebildet ist.
2. Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1, 1') zwei miteinander verbundene Randstreifen (4, 6) oder mindestens
einen Randabschnitt (15), der mit einem Streifen (13) verbunden ist, aufweist.
3. Verpackungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1, 1') im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet ist.
4. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spitze (50) oder Unterseite jeder Aufnahme (5) innerhalb des rohrförmigen Trägers
(1, 1') aufgenommen ist.
5. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass pro Streifen (2, 3) zwischen zwei und acht Aufnahmen vorgesehen sind.
6. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere rohrförmige Träger (1) miteinander zu einer Verpackungseinheit verbunden
sind.
7. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) aus Papier, Pappe, Faserguss oder einer tiefgezogenen Kunststoffplatte
hergestellt ist.
8. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Träger (1, 1') eine Barriereschicht vorgesehen ist.
9. Verpackungseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Barriereschicht aus mehreren Einzelschichten besteht.
10. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine außerhalb der Oberseite der Portionspackung (8) vorgesehene Schutzfolie (11)
vorgesehen ist und die Schutzfolie (11) vorzugsweise segmentweise quer oder längs
zu einer Längsrichtung der Verpackungseinheit abziehbar ist.
11. Verpackungseinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfolie (11), gemeinsam mit dem Träger (1) oder der Barriereschicht des Trägers,
jede Portionspackung (8) einzeln dicht umschließt.
12. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass drei Streifen (12, 13, 14) mit Aufnahmen (5) vorgesehen sind, die über Faltkanten
(7) miteinander verbunden sind.
13. Verpackungseinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (5) eines mittleren Streifens (12) eine Aufnahme (5) weniger aufweist
als die beiden anderen Streifen (13, 14).
14. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen aller Aufnahmen (5) mit Bezug auf das gesamte Volumen eines dreieckförmigen
rohrförmigen Trägers (1, 1') mindestens 25%, vorzugsweise zwischen 30% und 50% beträgt.
15. Verpackungseinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Portionspackungen (8) in dem Träger (1, 1') ein Extraktionsmaterial, insbesondere
Kaffeemehl oder Tee, enthalten ist.
1. Packaging unit (10) for portion packs (8) for the production of beverages, having
a carrier (1) which comprises a plurality of strips (2, 3; 12, 13, 14) arranged at
an angle to one another and on each of which receptacles (5) are formed for the insertion
of a respective portioned pack (8), whereby the carrier (1, 1') is designed in a tubular
shape and the receptacles (5) of two adjacent strips (2, 3; 12, 13, 14) are arranged
in an offset manner in the longitudinal direction of the strips (2, 3; 12, 13, 14),
characterized in that each receptacle (5) is designed to be pot-shaped, bowl-shaped, cone-shaped, shaped
as a truncated cone, pyramid-shaped or shaped in the form of a truncated pyramid.
2. Packaging unit according to claim 1, characterized in that the carrier (1, 1') comprises two edge strips (4, 6) connected to each other or at
least one edge section (15) connected to a strip (13).
3. Packaging unit according to claim 1 or 2, characterized in that the carrier (1, 1') is designed triangular in cross-section.
4. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that a tip (50) or an underside of each receptacle (5) is accommodated within the tubular
carrier (1, 1').
5. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that between two and eight receptacles are provided per strip (2, 3).
6. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of tubular carriers (1) are connected to one another to form a packaging
unit.
7. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that the carrier (1) is made of paper, cardboard, cast fiber or thermoformed plastic sheet.
8. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that a barrier layer is provided on the carrier (1, 1').
9. Packaging unit according to claim 8, characterized in that the barrier layer consists of several individual layers.
10. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that a protective film (11) is provided outside the top side of the portion pack (8) and
that the protective film (11) can preferably be peeled off in segments transversely
or longitudinally to a longitudinal direction of the packaging unit.
11. Packaging unit according to claim 10, characterized in that the protective film (11), together with the carrier (1) or the barrier layer of the
carrier, tightly encloses each portion pack (8) individually.
12. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that three strips (12, 13, 14) with receptacles (5) are provided, which are connected
to one another via folding edges (7).
13. Packaging unit according to claim 12, characterized in that the receptacles (5) of a middle strip (12) have one receptacle (5) less than the
other two strips (13, 14).
14. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that the volume of all the receptacles (5) with respect to the total volume of a triangular
tubular carrier (1, 1') is at least 25%, preferably between 30% and 50%.
15. Packaging unit according to one of the preceding claims, characterized in that an extraction material, in particular ground coffee or tea, is contained in the portion
packs (8) in the carrier (1, 1').
1. Unité d'emballage (10) comprenant des portions emballées (8) pour la préparation de
boisson, comprenant un support (1) ayant plusieurs bandes (2, 3 ; 12, 13, 14) faisant
entre elles un angle et dans lesquelles sont formés des logements (5) respectifs pour
insérer chaque fois un emballage de portion (8),
le support (1, 1') étant tubulaire et les logements (5) de deux bandes voisines (2,
3 ; 12, 13, 14) étant décalés dans la direction longitudinale des bandes (2, 3 ; 12,
13, 14),
unité d'emballage caractérisée en ce que
chaque logement (5) a une forme de pot, de coupelle, de cône, de tronc de cône, de
pyramide ou de tronc de pyramide.
2. Unité d'emballage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le support (1, 1') comporte deux bandes de bordure (4, 6) reliées entre elles ou au
moins une bande de bordure (15) reliée à une bande (13).
3. Unité d'emballage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
le support (1, 1') a une section triangulaire.
4. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
une pointe (50) ou un dessous de chaque logement (5) est contenu dans le support tubulaire
(1, 1').
5. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
la bande (2, 3) il y a entre deux et huit logements.
6. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
plusieurs supports tubulaires (1) sont reliés les uns aux autres pour former une unité
d'emballage.
7. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le support (1) est réalisé en papier, en carton, en fibres moulées ou en une plaque
de matière plastique à emboutissage profond.
8. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
une couche barrière est prévue sur le support (1, 1').
9. Unité d'emballage selon la revendication 8,
caractérisée en ce que
la couche barrière est composée de plusieurs couches simples.
10. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
au-delà du côté supérieur de l'emballage de portion (8) il est prévu un film protecteur
(11) et ce film protecteur (11) est de préférence pelable par segments, transversalement
ou longitudinalement par rapport à la direction longitudinale de l'unité d'emballage.
11. Unité d'emballage selon la revendication 10,
caractérisée en ce que
le film protecteur (11) enveloppe, de manière étanche, chaque emballage de portion
(8), un à un, en commun avec le support (1) ou la couche barrière du support.
12. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
il comporte trois bandes (12, 13, 14) avec des logements (5), les bandes étant reliées
les unes aux autres par des arêtes de pliage (7).
13. Unité d'emballage selon la revendication 12,
caractérisée en ce que
les logements (5) de la bande médiane (12) ont un logement (5) de moins que les deux
autres bandes (13, 14).
14. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
le volume de tous les logements (5) par rapport au volume total du support tubulaire
de section triangulaire (1, 1') correspond au moins à 25%, de préférence entre 30%
et 50%.
15. Unité d'emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que
les emballages de portion (8) dans le support (1, 1') contiennent un produit d'extraction,
notamment du café moulu ou du thé.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente