(19)
(11) EP 3 781 495 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.06.2022  Patentblatt  2022/25

(21) Anmeldenummer: 19722002.3

(22) Anmeldetag:  16.04.2019
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 77/04(2006.01)
F25D 3/08(2006.01)
B65D 81/18(2006.01)
B65D 81/38(2006.01)
F25D 31/00(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
B65D 77/0413; B65D 81/18; B65D 81/3825
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2019/059843
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2019/201951 (24.10.2019 Gazette  2019/43)

(54)

MISCHGETRÄNK-SET ZUR ERZEUGUNG EINES MISCHGETRÄNKS

MIXED BEVERAGE SET FOR PRODUCING A MIXED BEVERAGE

ENSEMBLE POUR BOISSONS MÉLANGÉES DESTINÉ À LA PRÉPARATION D'UNE BOISSON MÉLANGÉE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 16.04.2018 AT 1062018

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.02.2021  Patentblatt  2021/08

(73) Patentinhaber: Rondo Ganahl Aktiengesellschaft
6820 Frastanz (AT)

(72) Erfinder:
  • KECKEIS, Harald
    6830 Rankweil (AT)

(74) Vertreter: Ellmeyer, Wolfgang 
Patentanwalt Mariahilferstrasse 50
1070 Wien
1070 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A2-2007/130496
US-A1- 2004 040 334
US-A- 2 979 227
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Mischgetränk-Set zur Erzeugung eines Mischgetränks.

    [0002] Aus der WO 2007/130 496 geht eine Einwegverpackung aus Karton zur Aufnahme von Getränkebehältern, wie z.B. Getränkedosen, hervor, bei der Eis als Kühlmittel in die Verpackung von oben eingefüllt werden kann, um die im Karton befindlichen Getränkebehälter kühl zu halten.

    [0003] Bei Großveranstaltungen im Freien, wie z.B. Open-Air-Konzerten oder Motorsportrennen, sind die vorhandenen Ausgabestellen für Getränke, z.B. Würstelbuden, in vielen Fällen räumlich sehr begrenzt, sodass üblicherweise kein Platz für die Zubereitung von Mischgetränken ist, bzw. herrscht ein großer Andrang, der keine lange Bearbeitungszeit für den einzelnen Kunden zulässt, weshalb auf die Ausgabe solcher an sich sehr beliebten Getränke, wie Cocktails oder Energydrink-Alkohol-Mischungen, bisher verzichtet werden musste.

    [0004] Ein weiteres Hindernis ist die ausreichende Kühlung derartiger Getränke, da diese bei hohen Außentemperaturen nach der Ausgabe sich naturgemäß bereits nach kurzer Zeit zu erwärmen beginnen. Insbesondere bei den langen Wegstrecken, die auf Großveranstaltungen zurückzulegen sind, kann daher nur in sehr seltenen Fällen die gewünschte niedrige Temperatur des Mischgetränks beibehalten werden.

    [0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Mischgetränk-Set anzugeben, das die einfache Herstellung von Mischgetränken durch den Konsumenten ermöglicht, um dadurch die Bearbeitungszeit für die Ausgabestelle sehr gering zu halten. Weiteres Ziel ist es, bis zur Konsumation eine ausreichende Kühlung des Mischgetränks zu gewährleisten.

    [0006] Erfindungsgemäß umfasst das Mischgetränk-Set Folgendes:
    • eine Einwegverpackung,
    • zumindest einen ersten Behälter für eine erste Mischkomponente,
    • zumindest einen zweiten Behälter für eine zweite Mischkomponente und
    • zumindest ein Trinkgefäß,
    wobei der zumindest eine erste Behälter, der zumindest eine zweite Behälter und das zumindest eine Trinkgefäß in der Einwegverpackung verpackt sind, und wobei die Einwegverpackung eine öffenbare Befüllöffnung aufweist, durch welche hindurch Eis zur Kühlung des zumindest einen ersten Behälters und des zumindest einen zweiten Behälters in das Innere der Einwegverpackung füllbar ist.

    [0007] Die erfindungsgemäß vorgesehene Einwegverpackung, die den ersten Behälter mit erster Mischkomponente, den zweiten Behälter mit zweiter Mischkomponente und das oder die Trinkgefäße beinhaltet, wird in verschlossenem Zustand an die Ausgabestelle der Großveranstaltung geliefert und dort beim Verkaufsvorgang an der Befüllöffnung geöffnet, um Eis zur Kühlung einzufüllen, wobei Großveranstaltungen hier nur als beispielhafte Anwendungen aufgezählt sind.

    [0008] Der Konsument nimmt die mit Eis befüllte Einwegverpackung entgegen und kann mit dieser zu dem Ort zurückkehren, wo er sich z.B. bei der jeweiligen Großveranstaltung niedergelassen hat. Dort kann er sobald er dies wünscht, die verschlossenen Behälter und die Trinkgefäße aus der Einwegverpackung nehmen, die Behälter öffnet, sowie den Inhalt der Behälter in die Trinkgefäße schüttet, um das gewünschte Mischgetränk zu mischen. Das in der Einwegverpackung befindliche Eis sorgt für die entsprechende niedrige Temperatur der Behälter, bis deren Inhalt zum Mischgetränk verarbeitet wird.

    [0009] Eine Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Einwegverpackung eine mit einem Deckel verschließbare Schachtel ist, und dass der Deckel einen Sicherheitsverschluss aufweist, der nur durch Zerstören geöffnet werden kann. Auf diese Weise ist der Inhalt der Verpackung fälschungssicher verpackt.

    [0010] Gemäß einer weiteren Variante ist das zumindest eine Trinkgefäß mit einer hygienisch abgeschlossenen Hülle umgeben, die vor dem Benutzen entfernbar ist.

    [0011] Sofern die hygienische Ausführung der Einwegverpackung es erlaubt, können Teile des zur Kühlung verwendeten Eises auch in das hergestellte Mischgetränk gegeben werden. Alternativ dazu kann auch eine geringe Menge an verpacktem Eis, z. B. plastik-verschweißt als Teil des eingefüllten Eises vorhanden sein, welches dann dem Mischgetränk beigefügt werden kann.

    [0012] Als Behälter für die erste und zweite Mischkomponente können, ohne darauf eingeschränkt zu sein, z.B. Blechdosen oder kleine PET-Flaschen zum Einsatz gelangen.

    [0013] Bevorzugt ist die Einwegverpackung aus Wellpappe oder Karton hergestellt, es kann aber jedes andere geeignete Material, wie z.B. Kunststoff, Holz oder Metall ebenfalls verwendet werden.

    [0014] Eine weitere Ausführungsform kann darin bestehen, dass das oder die Trinkgefäße, ohne darauf beschränkt zu sein, durch einen Kunststoff-Becher gebildet sind.

    [0015] In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Einwegverpackung an ihrer Oberseite einen schwenkbaren Verschlussdeckel zum Verschließen der Befüllöffnung aufweist, und dass der Verschlussdeckel mittels einer Perforation abtrennbar ausgebildet ist.

    [0016] Bei der Abgabe der Einwegverpackung an den Konsumenten wird der Verschlussdeckel durch Abtrennen abgenommen, wodurch die Befüllöffnung für die Befüllung mit Eis zugänglich wird. Als Eis können z.B. Eiswürfel, Eisstücke oder Crushed-Eis Verwendung finden, so wie es der Ausgabestelle zur Verfügung steht.

    [0017] Weiters können gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in der Einwegverpackung ausklappbare Tragegriffe vorgesehen sein, mit welchen die Einwegverpackung nach Abtrennen des Verschlussdeckels transportierbar ist.

    [0018] Mit Hilfe dieser Tragegriffe kann die Einwegverpackung mit den darin befindlichen Getränkekomponenten und dem Eis bequem über weite Strecken getragen werden.

    [0019] Um einen Schaden an der Einwegverpackung durch Schmelzwasser von dem eingefüllten Eis zu verhindern, kann gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ein wasserfester Innenteil vorgesehen sein, der in die Einwegverpackung eingesetzt ist, insbesondere kann der Innenteil mit einer wasserfesten Beschichtung versehen sein.

    [0020] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung kann der Innenteil durch einen gefalteten Faltzuschnitt gebildet sein, sodass eine einfache und schnelle Herstellung möglich ist.

    [0021] Eine mögliche Form der Gestaltung des Faltzuschnitts für den Innenteil kann darin bestehen, dass der Faltzuschnitt eine rechteckförmige oder quadratische Grundfläche umfasst, die an ihren Seiten durch Falzlinien abgegrenzte Seitenflächen aufweist, welche im gefalteten Zustand Seitenwände des Innenteils bilden, wobei in den Eckbereichen Faltlaschen ausgebildet sind, welche benachbarte Seitenflächen zumindest bereichsweise miteinander verbinden und im gefalteten Zustand in das Innere des Innenteils ragen.

    [0022] Auf diese Weise kann eine schachtelartige Struktur gebildet werden, die an der Übergangsstelle zwischen den Seitenflächen durch die Faltlaschen geschlossen ist, um ein Austreten des sich im Innenteil ansammelnden Schmelzwassers zu verhindern.

    [0023] Weiters können die Faltlaschen L-förmig ausgebildet und durch diagonale Faltlinien unterteilt sein, welche bewirken, dass nach dem Faltvorgang jeweils die beiden L-förmigen Bereiche der Faltlaschen parallel zueinander in das Innere des Innenteils ragen. Durch diese Maßnahme lässt sich eine sehr gute Dichtheit des Innenteils erzielen.

    [0024] Eine weitere Ausführungsform kann darin bestehen, dass der Faltzuschnitt zusätzliche Unterteilungen aufweist, welche in den Innenteil einsetzbar sind, um die Behälter und Trinkgefäße an ihrem Platz innerhalb des Innenteils zu halten.

    [0025] Eine weitere erfindungsgemäße Maßnahme kann darin bestehen, dass die Einwegverpackung schachtelförmig ausgebildet ist, wobei zwischen der höchsten Höhendimension der Behälter oder des zumindest einen Trinkgefäßes und der Oberkante der Einwegverpackung im Inneren der Einwegverpackung ein Abstand ausgebildet ist, der einen freien Raum definiert, in den von außen Eis eingefüllt werden kann. Auf diese Weise kann die Einwegverpackung so mit Eis befüllt werden, dass alle Behälter und Trinkgefäße auch an ihrer Oberseite mit Eis in Berührung kommen, wodurch eine durchgehende Kühlung erreichbar ist.

    [0026] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele eingehend erläutert. Es zeigt dabei

    Fig.1 einen schematischen Schnitt durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mischgetränkt-Sets;

    Fig.2 eine Draufsicht eines Faltzuschnitts für eine Einwegverpackung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mischgetränk-Sets;

    Fig.3 eine Draufsicht eines Faltzuschnitts für einen Innenteil des erfindungsgemäßen Mischgetränk-Sets;

    Fig.4 eine Schrägansicht von oben der Einwegverpackung gemäß Fig. 2 in gefaltetem und geklebtem Zustand;

    Fig.5 eine Schrägansicht von oben der Einwegverpackung gemäß Fig. 2 mit abgetrenntem Verschlussdeckel;

    Fig.6 eine Schrägansicht von oben der Einwegverpackung gemäß Fig. 2 mit eingesetztem Innenteil und

    Fig.7 eine Schrägansicht von oben der Einwegverpackung gemäß Fig. 2 mit eingesetztem Innenteil und eingesetzter Unterteilung.



    [0027] Fig.1 zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes Mischgetränk-Set zur Erzeugung eines Mischgetränks, wobei eine Einwegverpackung 1 vorgesehen ist, die einen ersten Behälter 4 für eine erste Mischkomponente, z.B. Gin, und einen zweiten Behälter 5 für eine zweite Mischkomponente, z.B. Tonic, und zwei Trinkgefäße 6, 7 beinhaltet, wobei der erste Behälter 4, der zweite Behälter 5 und die zwei Trinkgefäße 6, 7 in der Einwegverpackung 1 verpackt sind. In dieser verpackten, vorkonfektionierten Form gelangt das erfindungsgemäße Mischgetränk-Set in den Handel, wo es an einen Konsumenten abgegeben wird.

    [0028] Die Einwegverpackung 1 weist eine öffenbare Befüllöffnung 10 auf, durch welche hindurch Eis zur Kühlung des ersten Behälters 4 und des zweiten Behälters 5 in das Innere der Einwegverpackung 1 füllbar ist.

    [0029] Wie aus Fig.1 ersichtlich ist die Einwegverpackung 1 schachtelförmig ausgebildet, wobei zwischen der höchsten Höhendimension der Behälter 4, 5 oder der Trinkgefäße 6, 7 und der Oberkante der Einwegverpackung 1 im Inneren der Einwegverpackung ein Abstand ausgebildet ist, der einen freien Raum definiert, in den von außen Eis eingefüllt werden kann.

    [0030] Beim Verkaufsvorgang wird die Befüllöffnung 10 geöffnet und dann durch diese hindurch Eis in Form z.B. von Eiswürfeln oder Crushed-Eis in die Einwegverpackung 1 gefüllt, um eine Kühlung des ersten und zweiten Behälters 4, 5 zu ermöglichen.

    [0031] Die Anzahl der Behälter für Mischgetränk-Komponenten und die Anzahl der Trinkgefäße unterliegt im Rahmen der Erfindung keiner Einschränkung.

    [0032] Fig.2 zeigt einen beispielhaften Faltzuschnitt 10 einer Einwegverpackung 1 aus Wellpappe, welche der Aufnahme von Teilen eines Mischgetränk-Sets dient. Die Form der Einwegverpackung 1 und das für diese verwendete Material unterliegt im Rahmen der Erfindung ebenfalls keiner Einschränkung.

    [0033] Rechteckige Seitenwände 11, 12, 13, 14 der Einwegverpackung 1 sind im Faltzuschnitt 10 an vertikalen Seitenkanten aneinandergrenzend angeordnet, wobei entsprechende Falzlinien 100, 101, 102 den Faltvorgang zu einer schachtelförmigen Struktur unterstützen. An einer der vertikalen Seitenkanten der Seitenwand 11 ist über eine Falzlinie 103 eine Klebelasche 15 ausgebildet, mit der die entgegengesetzte Seitenkante der Seitenwand 14 verklebt wird. An den unteren Seitenkanten sind Bodenlaschen 21, 22, 23, 24 ausgebildet, die über Falzlinien 104, 105, 106, 107 so gefaltet werden können, dass sie durch Verschwenken aus der Ebene und durch Ineinanderstecken ineinandergreifend eine Bodenwand der Einwegverpackung 1 ausbilden. Eine entsprechend durch Falten und Kleben zusammengebaute Einwegverpackung 1 ist in Fig. 4 gezeigt.

    [0034] An der oberen Seitenkante der Seitenwand 11 ist ein schwenkbarer Verschlussdeckel 2 zum Verschließen einer Befüllöffnung 10 (Fig.1) ausgebildet, die im gefalteten und geklebten Zustand der Einwegverpackung 1 an der Oberseite ausgebildet ist.

    [0035] Falzlinie 108 an der oberen Seitenkante der Seitenwand 11 ist zugleich perforiert, sodass der Verschlussdeckel 2 abtrennbar ausgebildet ist. Weiters ist eine Verschlusslasche 16 an dem Verschlussdeckel 2 ausgebildet, welche im gefalteten und geklebten Zustand der Einwegverpackung 1 in einen Schlitz 9 einsteckbar ist, der in der Seitenwand 13, die im Gebrauchszustand der Seitenwand 11 gegenüberliegt, ausgestanzt ist, um den Verschlussdeckel 2 in seinem geschlossenen Zustand zu halten. Vorzugsweise kann ein fälschungssicherer Sicherheitsverschluss vorgesehen sein, um einen unautorisierten Austausch des Packungsinhalt zu verhindern.

    [0036] Weiters sind an den oberen Seitenkanten der Seitenwände 12, 14 Tragegriffe 27, 28 vorgesehen, die über Falzlinien 109, 110 an die Seitenwände 12, 14 anschließen, die im Gebrauchszustand zunächst innerhalb der Einwegverpackung 1 verstaut sind und mit welchen die Einwegverpackung 1 nach Abtrennen des Verschlussdeckels 2 transportierbar ist.

    [0037] Fig.5 zeigt die Einwegverpackung 1 mit abgetrenntem Verschlussdeckel 2 und mit ausgeklappten Tragegriffen 27, 28, welche für den Transport der Einwegverpackung bereit sind.

    [0038] Fig.3 zeigt einen Faltzuschnitt 30 eines wasserfesten Innenteils 3, der in die Einwegverpackung 1 einsetzbar ist. Der Innenteil 3 ist mit einer wasserfesten Beschichtung versehen, die verhindert, dass Wasser auf die Einwegverpackung 1 einwirken kann.

    [0039] Der Faltzuschnitt 30 des Innenteils 3 ist dabei bevorzugt aus Wellpappe mit einer Paratherm-Beschichtung gebildet, kann aber auch aus anderen geeigneten Materialien gebildet sein.

    [0040] Der Faltzuschnitt 30 weist eine quadratische Grundfläche 31 auf, welche an ihren Seiten Seitenflächen 32, 33, 34, 35 aufweist, die jeweils über Falzlinien 132, 133, 134, 135 mit der Grundfläche 31 in Verbindung stehen und im Gebrauchszustand aus der Ebene des Basisteils 31 schwenkbar sind, um einen nach oben offenen Hohlkörper auszubilden, der in die Einwegverpackung 1 einsetzbar ist.

    [0041] In den Eckbereichen der Seitenteile 32, 33, 34, 35 sind L-förmige Faltlaschen 42, 43, 44, 45 ausgebildet, welche benachbarte Seitenflächen zumindest bereichsweise miteinander verbinden und im gefalteten Zustand in das Innere des Innenteils ragen und dabei eine durchgehende Oberfläche zwischen zwei benachbarten Seitenflächen ausbilden, sodass Wasser an den Übergangsstellen zwischen den Seitenflächen nicht austreten kann.

    [0042] Die L-förmigen Faltlaschen 42, 43, 44, 45 sind durch diagonale Faltlinien 137, 138, 139, 140 unterteilt, welche bewirken, dass nach dem Faltvorgang jeweils die beiden L-förmigen Bereiche der Faltlaschen 42, 43, 44, 45 parallel zueinander in das Innere des Innenteils 3 ragen. Fig.6 zeigt den in die Einwegverpackung 1 eingesetzten Innenteil 3 mit den in das Innere des Innenteils 3 ragenden Faltlaschen 42, 43, 44, 45.

    [0043] Der Faltzuschnitt 30 weist zusätzlich Unterteilungen 37, 38 auf, welche zusammengesteckt und in den Innenteil 2 eingesetzt werden, um die Behälter und Trinkgefäße an ihrem Platz innerhalb des Innenteils 2 zu halten. Fig.7 zeigt den Innenteil 3 mit den eingesetzten Unterteilungen 37, 38, welche die Behälter und die Trinkgefäße an ihrem Platz halten. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind 9 Plätze für fünf Behälter, z.B. Dosen und 4 Trinkgefäße, z.B. Becher ausgebildet, wobei der zentrale Platz erhöht ist.


    Ansprüche

    1. Mischgetränk-Set zur Erzeugung eines Mischgetränks umfassend:

    - eine Einwegverpackung (1),

    - zumindest einen ersten Behälter (4) für eine erste Mischkomponente,

    - zumindest einen zweiten Behälter (5) für eine zweite Mischkomponente und

    - zumindest ein Trinkgefäß (6, 7),

    wobei der zumindest eine erste Behälter (4), der zumindest eine zweite Behälter (5) und das zumindest eine Trinkgefäß (6, 7) in der Einwegverpackung (1) verpackt sind, und wobei die Einwegverpackung (1) eine öffenbare Befüllöffnung (10) aufweist, durch welche hindurch Eis zur Kühlung des zumindest einen ersten Behälters (4) und des zumindest einen zweiten Behälters (5) in das Innere der Einwegverpackung (1) füllbar ist.
     
    2. Mischgetränk-Set nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwegverpackung (1) an ihrer Oberseite einen schwenkbaren Verschlussdeckel (2) zum Verschließen der Befüllöffnung (10) aufweist, und dass der Verschlussdeckel mittels einer Perforation abtrennbar ausgebildet ist.
     
    3. Mischgetränk-Set nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einwegverpackung (1) ausklappbare Tragegriffe (27, 28) vorgesehen sind, mit welchen die Einwegverpackung (1) nach Abtrennen des Verschlussdeckels transportierbar ist.
     
    4. Mischgetränk-Set nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein wasserfester Innenteil (3) vorgesehen ist, der in die Einwegverpackung (1) eingesetzt ist.
     
    5. Mischgetränk-Set nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil (3) mit einer wasserfesten Beschichtung versehen ist.
     
    6. Mischgetränk-Set nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil (3) durch einen gefalteten Faltzuschnitt (3, 30) gebildet ist.
     
    7. Mischgetränk-Set nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Faltzuschnitt eine rechteckförmige oder quadratische Grundfläche (31) umfasst, die an ihren Seiten durch Falzlinien (132, 133, 134, 135) abgegrenzte Seitenflächen (32, 33, 34, 35) aufweist, welche im gefalteten Zustand Seitenwände des Innenteils bilden, wobei in den Eckbereichen Faltlaschen (42, 43, 44, 45) ausgebildet sind, welche benachbarte Seitenflächen zumindest bereichsweise miteinander verbinden und im gefalteten Zustand in das Innere des Innenteils ragen.
     
    8. Mischgetränk-Set nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltlaschen (42, 43, 44, 45) L-förmig ausgebildet und durch diagonale Faltlinien (137, 138, 139, 140) unterteilt sind, welche bewirken, dass nach dem Faltvorgang jeweils die beiden L-förmigen Bereiche der Faltlaschen (42, 43, 44, 45) parallel zueinander in das Innere des Innenteils (3) ragen.
     
    9. Mischgetränk-Set nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Faltzuschnitt (30) zusätzliche Unterteilungen (37, 38) aufweist, welche in den Innenteil (2) einsetzbar sind, um die Behälter und Trinkgefäße an ihrem Platz innerhalb des Innenteils (2) zu halten.
     
    10. Mischgetränk-Set nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwegverpackung (1) schachtelförmig ausgebildet ist, wobei zwischen der höchsten Höhendimension der Behälter (4, 5) oder des zumindest einen Trinkgefäßes (6, 7) und der Oberkante der Einwegverpackung (1) im Inneren der Einwegverpackung ein Abstand ausgebildet ist, der einen freien Raum definiert, in den von außen Eis eingefüllt werden kann.
     


    Claims

    1. A mixed-drink set for preparing a mixed drink, comprising:

    - a disposable packaging (1),

    - at least one first container (4) for a first mixing component,

    - at least one second container (5) for a second mixing component, and

    - at least one drinking vessel (6, 7),

    said at least one first container (4), said at least one second container (5) and said at least one drinking vessel (6, 7) being packed in said disposable packaging (1) and said disposable packaging (1) having an openable filling opening (10) through which ice for cooling said at least one first container (4) and said at least one second container (5) can be filled into the disposable packaging (1).
     
    2. The mixed-drink set according to claim 1, characterized in that said disposable packaging (1) has a pivotable closing cover (2) at its top for closing said filling opening (10) and in that said closing cover is formed with a perforation so as to be detachable.
     
    3. The mixed-drink set according to claim 2, characterized in that foldout carry handles (27, 28) by which said disposable packaging (1) can be transported after the closing cover has been detached are provided in the disposable packaging (1).
     
    4. The mixed-drink set according to claim 1, 2, or 3, characterized in that a water-resistant interior part (3) that is inserted into the disposable packaging (1) is provided.
     
    5. The mixed-drink set according to claim 4, characterized in that said interior part (3) is provided with a water-resistant coating.
     
    6. The mixed-drink set according to claim 4 or claim 5, characterized in that said interior part (3) is formed by a folded folding cut-out (3, 30).
     
    7. The mixed-drink set according to claim 6, characterized in that said folding cut-out comprises a rectangular or square base (31) that, along its sides, has side faces (32, 33, 34, 35) that are delineated by fold lines (132, 133, 134, 135) and that form side walls of the interior part after having been folded, wherein folding flaps (42, 43, 44, 45) that join adjacent side faces at least in certain areas and project into the interior of said interior part after having been folded are formed in the corner areas.
     
    8. The mixed-drink set according to claim 7, characterized in that said folding flaps (42, 43, 44, 45) are L-shaped and subdivided by diagonal fold lines (137, 138, 139, 140) which cause the two L-shaped areas of said folding flaps (42, 43, 44, 45) to project parallel to one another into the interior of said interior part (3) after folding.
     
    9. The mixed-drink set according to any one of the preceding claims, characterized in that said folding cut-out (30) has additional sections (37, 38) that can be inserted into the interior part (2) to hold the containers and drinking vessels in place within said interior part (2).
     
    10. The mixed-drink set according to any one of the preceding claims, characterized in that said disposable packaging (1) is box-shaped, wherein a distance defining a free space into which ice can be filled from the outside is formed inside the disposable packaging between the greatest height dimension of said containers (4, 5) or said at least one drinking vessel (6, 7) and the upper edge of said disposable packaging (1).
     


    Revendications

    1. Ensemble pour boisson à mélanger pour obtenir une boisson mélangée, comportant :

    - un emballage jetable (1)

    - au moins un premier récipient (4) pour un premier composant de mélange,

    - au moins un deuxième récipient (5) pour un deuxième composant de mélange et

    - au moins un récipient pour boire (6, 7),

    ledit au moins un premier récipient (4), ledit au moins un deuxième récipient (5) et ledit au moins un récipient pour boire (6, 7) étant emballés dans ledit emballage jetable (1), ledit emballage jetable (1) ayant une ouverture de remplissage (10) susceptible à être ouverte, à travers laquelle des glaçons peuvent être introduits dans l'intérieur dudit emballage jetable (1) pour refroidir ledit au moins un premier récipient (4) et ledit au moins un deuxième récipient (5).
     
    2. Ensemble pour boisson à mélanger selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit emballage jetable (1) a un couvercle de fermeture (2) pivotable sur sa face supérieure pour fermer ladite ouverture de remplissage (10) et en ce que ledit couvercle de fermeture est réalisé avec une perforation afin de pouvoir être détaché.
     
    3. Ensemble pour boisson à mélanger selon la revendication 2, caractérisé en ce que dans ledit emballage jetable (1) sont prévues des poignées de transport (27, 28) susceptibles à être déployées, au moyen desquelles ledit emballage jetable (1) peut être transporté après le détachement dudit couvercle de fermeture.
     
    4. Ensemble pour boisson à mélanger selon l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'il est prévue une partie intérieure (3) imperméable, insérée dans ledit emballage jetable (1).
     
    5. Ensemble pour boisson à mélanger selon la revendication 4, caractérisé en ce que ladite partie intérieure (3) est pourvue d'un revêtement imperméable.
     
    6. Ensemble pour boisson à mélanger selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que ladite partie intérieure (3) est réalisée au moyen d'une découpe pliante (3, 30) pliée.
     
    7. Ensemble pour boisson à mélanger selon la revendication 6, caractérisé en ce que ladite découpe pliable comprend une surface de base (31) rectangulaire ou carrée, qui a sur ses côtés des faces latérales (32, 33, 34, 35) délimitées par des lignes de pliage (132, 133, 134, 135), qui dans l'état plié constituent des faces latérales de ladite partie intérieure, dans les zones d'angle étant réalisés des rabats (42, 43, 44, 45) qui relient au moins partiellement les faces latérales adjacentes et qui dans l'état fermé font saillie dans l'intérieur de ladite partie intérieure.
     
    8. Ensemble pour boisson à mélanger selon la revendication 7, caractérisé en ce que lesdits rabats (42, 43, 44, 45) sont réalisés en forme de L et divisés par des lignes de pliage (137, 138, 139, 140) diagonales qui font en sorte qu'après le pliage les deux zones en forme de L desdits rabats (42, 43, 44, 45) font saillie parallèlement dans l'intérieur de ladite partie intérieure (3).
     
    9. Ensemble pour boisson à mélanger selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite découpe pliante (30) a des divisions supplémentaires (37, 38) susceptibles à être insérées dans ladite partie intérieure (2) afin de garder lesdits récipients et lesdits récipients pour boire à leur place à l'intérieur de ladite partie intérieure (2).
     
    10. Ensemble pour boisson à mélanger selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que ledit emballage jetable (1) est réalisé en forme de boîte, un espacement étant formé dans l'intérieur dudit emballage jetable entre la dimension d'hauteur desdits récipients (4, 5) ou dudit au moins un récipient pour boire (6, 7) et le bord supérieur dudit emballage jetable (1), ledit espacement définissant un espace libre, dans lequel des glaçons peuvent être introduits depuis l'extérieur.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente