[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung eines Beschlagteils
an einem eine Nut aufweisenden Rahmen einer Gebäudeverschlusseinrichtung, mit einem
ersten Hintergriffselement und einem zweiten Hintergriffselement, die separat voneinander
in die Nut einsetzbar und bei Anordnung aneinander durch Hintergreifen von gegenüberliegenden,
die Nut begrenzende Nuträndern formschlüssig in der Nut gehalten sind, wozu die Hintergriffselemente
zueinander und zu einer Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung parallel verlaufende
Hintergriffsstege aufweisen, die durchgehend parallel zu einer die Längsmittelachse
aufnehmenden gedachten Längsmittelebene verlaufen, wobei das erste Hintergriffselement
eine erste Schrägfläche und das zweite Hintergriffselement eine zweite Schrägfläche
zur zumindest teilweisen Anlage an der ersten Schrägfläche aufweist, wobei die beiden
Schrägflächen gegenüber einer senkrecht auf der Längsmittelachse stehenden gedachten
Normalenebene angewinkelt sind. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Gebäudeverschlusseinrichtung
mit einem Rahmen und einem an dem Rahmen mittels einer Befestigungseinrichtung befestigten
Beschlagteil sowie ein Verfahren zum Befestigen eines Beschlagteils an einem Rahmen
einer Gebäudeverschlusseinrichtung.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise die Druckschrift
DE 202 21 378 U1 bekannt. Diese beschreibt eine Befestigung eines Beschlagteils, insbesondere eines
Bandteils eines Bandes für Türen, Fenster und dergleichen, an einem Profilstab, der
auf der Befestigungsseite eine nach außen offene Profilnut aufweist, die gegeneinander
gerichtete, die Öffnung der Profilnut begrenzende Randlippen umfasst, wobei das Beschlagteil
ein an dem Profilstab anliegendes Befestigungsteil umfasst und ihm ein Klemmteil zugeordnet
ist, welches mittels mindestens eines die Öffnung der Profilnut durchgreifenden Befestigungsmittels
derart gegen das Befestigungsteil spannbar ist, dass die Randlippen der Profilnut
zwischen dem Befestigungsteil und dem Klemmteil eingeklemmt werden, bei der das Klemmteil
mindestens zwei Teile umfasst, die derart ausgebildet sind, dass sie durch die Öffnung
der Profilnuten hindurchführbar und anschließend so positionierbar sind, dass die
Teile jeweils eine der Randlippen hintergreifen und bei der die Teile des Klemmteils
im zusammengesetzten Zustand des Klemmteils einander wechselseitig hintergreifen und
jedes der Teile mit mindestens einem Befestigungsmittel gegen das Befestigungsteil
verspannbar ist. Dabei ist vorgesehen, dass die Teile eine identische Form aufweisen.
[0003] Weiterhin offenbart die Druckschrift
DE 20 2004 011 539 U1 ein Band zur Befestigung an einem Flügel oder Rahmenprofil, welches eine im Querschnitt
C-förmige, Profilfortsätze aufweisende Profilnut aufweist, mit einem Flügelbandteil
und mit einem Rahmenbandteil, wobei zumindest eines der Flügel- oder Rahmenbandteile
ein Befestigungsteil aufweist, welches im montierten Zustand von außen an dem Flügel-
oder Rahmenprofil anliegt, und mit einer in die Profilnut eingreifenden Klemmeinrichtung.
Dabei ist vorgesehen, dass die Klemmeinrichtung einen an dem Befestigungsteil vorgesehenen
Fortsatz umfasst, der einen der Profilfortsätze hintergreift, dass ein den anderen
Profilfortsatz hintergreifendes Klemmelement vorgesehen ist, welches derart zum Befestigungsteil
gelagert ist, dass dieses gegen das Flügel- oder Rahmenprofil gezogen wird, und dass
Mittel vorgesehen sind, mit denen beim Verlagern des Klemmelements zum Befestigungsteil
im Sinne des Festklemmens zumindest der Fortsatz des Befestigungsteils quer zur Längsrichtung
der Profilnut in das Profil hineinverlagert wird.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung eines
Beschlagteils an einem Rahmen einer Gebäudeverschlusseinrichtung vorzuschlagen, welche
gegenüber bekannten Befestigungseinrichtungen Vorteile aufweist, insbesondere eine
rasche und einfache Montage sowie eine dauerhaft zuverlässige Befestigung des Beschlagteils
an dem Rahmen sicherstellt.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß mit einer Befestigungseinrichtung zur Befestigung eines
Beschlagteils an einem eine Nut aufweisenden Rahmen einer Gebäudeverschlusseinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht. Dabei ist vorgesehen, dass die beiden
Hintergriffselemente derart ausgestaltet sind, dass bei einer Verlagerung der Hintergriffselemente
längs zu der Längsmittelachse aufeinander zu, die Hintergriffselemente quer zu der
Längsmittelachse auseinander gedrängt werden.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind
in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0008] Die Befestigungseinrichtung ist bevorzugt Bestandteil der Gebäudeverschlusseinrichtung
und befestigt dort das Beschlagteil an dem Rahmen beziehungsweise an einem Holm des
Rahmens. Selbstverständlich kann die Befestigungseinrichtung auch separat von der
Gebäudeverschlusseinrichtung vorliegen. Die Gebäudeverschlusseinrichtung ist beispielsweise
als Fenster, Tür oder dergleichen ausgestaltet. Sie verfügt vorzugsweise über einen
Blendrahmen und einen Flügelrahmen, wobei der Flügelrahmen bezüglich des Blendrahmens
um wenigstens eine Drehachse, bevorzugt mehrere Drehachsen, drehbar gelagert ist.
Hierzu ist der Flügelrahmen an dem Blendrahmen drehbar gelagert, nämlich mithilfe
einer Drehlagerung. Der Flügelrahmen weist vorzugsweise eine Verglasung auf beziehungsweise
trägt eine solche, beispielsweise eine Einfachverglasung oder eine Mehrfachverglasung.
[0009] Der Blendrahmen ist vorzugsweise zur ortsfesten Anordnung bezüglich eines Gebäudes
vorgesehen und ausgebildet, insbesondere zur ortsfesten Anordnung in einer Ausnehmung
einer Gebäudehülle des Gebäudes. Der Flügelrahmen ist hingegen verlagerbar beziehungsweise
drehbar gelagert und zwar derart, dass er bezüglich des Blendrahmens sowohl in einer
Geschlossenstellung als auch in wenigstens einer Offenstellung anordnenbar ist. In
der Geschlossenstellung verschließt der Flügelrahmen eine von dem Blendrahmen begrenzte
Ausnehmung zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig. In der Offenstellung gibt
der Flügelrahmen die Ausnehmung hingegen zumindest bereichsweise frei. Beispielsweise
liegt in der Geschlossenstellung eine von den Flügelrahmen definierte Flügelrahmenebene
in einer von dem Blendrahmen definierten Blendrahmenebene oder parallel zu dieser.
[0010] Ist die Gebäudeverschlusseinrichtung lediglich zum Drehöffnen oder zum Kippöffnen
vorgesehen und ausgestaltet, so liegt lediglich eine einzige Drehachse vor, um welche
der Flügelrahmen bezüglich des Blendrahmens mittels der Drehlagerung drehbar gelagert
ist. Bei einer Ausgestaltung der Gebäudeverschlusseinrichtung derart, dass sowohl
ein Drehöffnen als auch ein Kippöffnen möglich ist, ist der Flügelrahmen bezüglich
des Blendrahmens vorzugsweise um mehrere voneinander verschiedene Drehachsen, nämlich
um mindestens oder genau zwei Drehachsen, mittels der Drehlagerung drehbar gelagert.
Die Drehachsen sind hierbei bevorzugt gegeneinander angewinkelt oder liegen windschief
zueinander vor. Besonders bevorzugt schließen die mehreren Drehachsen miteinander
einen Winkel ein, der in etwa oder genau 90° beträgt. Eine zum Drehöffnen und zum
Kippöffnen ausgestaltete Gebäudeverschlusseinrichtung kann als Dreh-Kipp-Gebäudeverschlusseinrichtung
bezeichnet werden. Liegt die Gebäudeverschlusseinrichtung als Fenster vor, so kann
von einem Dreh-Kipp-Fenster gesprochen werden.
[0011] Sowohl der Blendrahmen als auch der Flügelrahmen setzen sich aus mehreren Holmen
zusammen, die aneinander befestigt sind. Vorzugsweise liegen jeweils vier Holme vor,
wobei jeweils zwei der Holme parallel zueinander angeordnet sein können, sodass sie
zusammen ein Rechteck bilden. Auch andere Anordnungen der Holme sind jedoch grundsätzlich
realisierbar. Die Holme des Blendrahmens werden auch als Blendrahmenholme und die
Holme des Flügelrahmens auch als Flügelrahmenholme bezeichnet.
[0012] Die Gebäudeverschlusseinrichtung verfügt über einen Beschlag, wobei insbesondere
die Drehlagerung einen Bestandteil dieses Beschlags bildet. Der Beschlag verfügt zumindest
über das Beschlagteil, welches an dem Rahmen, insbesondere dem Blendrahmen, mittels
der Befestigungseinrichtung befestigt ist. Selbstverständlich kann das Beschlagteil
mithilfe der Befestigungseinrichtung jedoch auch an den Flügelrahmen befestigt sein.
Von Bedeutung ist hierbei lediglich, dass der Rahmen die Nut aufweist, in welche die
Befestigungseinrichtung eingreift, um das Beschlagteil an dem Rahmen festzusetzen.
Das Beschlagteil ist vorzugsweise Bestandteil der Drehlagerung beziehungsweise eines
Drehlagers der Drehlagerung.
[0013] Die Drehlagerung kann als Eckdrehlagerung oder als Axerdrehlagerung ausgestaltet
sein. In Ersterem Fall dient sie unmittelbar der drehbaren Lagerung des Flügelrahmens
und des Blendrahmens aneinander. Hierzu ist sie bevorzugt einerseits an dem Blendrahmen
und andererseits an dem Flügelrahmen unmittelbar angelenkt oder starr befestigt. Im
Falle der Axerdrehlagerung dient die Drehlagerung einer drehbaren Lagerung eines Axerarms,
insbesondere an dem Blendrahmen. Der Axerarm ist hierbei einerseits über die Drehlagerung
drehbar an dem Blendrahmen angelenkt. Andererseits ist er drehbar an den Flügelrahmen
angebunden, nämlich über eine von der Drehlagerung verschiedene weitere Drehlagerung.
[0014] Der Rahmen, an welchem das Beschlagteil befestigt ist oder zumindest befestigt werden
soll, verfügt über die Nut. Die Nut ist in einem der Holme des Rahmens als T-Nut ausgestaltet.
Entsprechend weist die Nut einen Hohlraum auf, der in eine von beabstandet gegenüberliegenden
Nuträndern begrenzte Mündungsöffnung der Nut übergeht und über diese insbesondere
in eine Außenumgebung einmündet. Die Nut erstreckt sich in Richtung einer Längsmittelachse
desjenigen Holms des Rahmens, in welchem sie ausgebildet ist. Bevorzugt erstreckt
sich die Nut in dieser Richtung über einen Großteil der Längserstreckung des Holms
in dieser Richtung, insbesondere über mindestens 80 %, mindestens 90 % oder über die
gesamte Längserstreckung des Holms. Hierbei weist die Nut in Längsrichtung einen durchgehend
gleich bleibenden Querschnitt auf.
[0015] Die Mündungsöffnung der Nut liegt vollständig in einer Mündungsöffnungsebene, welche
parallel zu der Längsmittelachse des Holms verläuft und die Nutränder in sich aufnimmt.
Senkrecht auf der Mündungsöffnungsebene und der Längsmittelachse steht eine Hochachse
des Holms. Senkrecht auf der Längsmittelachse und senkrecht auf der Hochachse steht
zudem eine Querachse der Nut, sodass die Längsmittelachse, die Hochachse und die Querachse
ein kartesisches Koordinatensystem aufspannen. In Richtung der Querachse weist der
Hohlraum der Nut bestimmte Abmessungen auf, welche auch als Nutbreite bezeichnet werden
können. Die Mündungsöffnung der Nut weist in Richtung der Querachse hingegen Abmessungen
auf, welche als Mündungsbreite der Nut bezeichnet werden. Die Mündungsöffnungsbreite
entspricht dem Abstand zwischen den die Mündungsöffnung in Richtung der Querachse
beidseitig begrenzenden Nuträndern. Die Mündungsöffnungsbreite ist kleiner als die
Nutbreite, sodass die Nut im Bereich der Mündungsöffnung unter Ausbildung der Nutränder
verjüngt ist.
[0016] Diese Ausgestaltung des Rahmens ermöglicht grundsätzlich eine formschlüssige Befestigung
des Beschlagteils an dem Rahmen mittels der in die Nut eingreifenden Befestigungseinrichtung.
Hierzu weist die Befestigungseinrichtung zwei Hintergriffselemente auf, nämlich das
erste Hintergriffselemente und das zweite Hintergriffselement. Diese sind derart ausgestaltet,
dass sie separat voneinander, also beabstandet voneinander und/oder zeitlich versetzt,
in die Nut einsetzbar sind. Sind die Hintergriffselemente hingegen aneinander angeordnet,
so ist weder das Einsetzen in die Nut noch ein Entfernen aus der Nut möglich.
[0017] Bei einer Montage der Befestigungseinrichtung werden also die Hintergriffselemente
separat voneinander in die Nut eingesetzt und anschließend aneinander angeordnet.
Hierdurch hintergreifen die Hintergriffselemente die die Nut begrenzenden Nutränder
und halten die Befestigungseinrichtung in der Nut. Zu diesem Zweck weisen die Hintergriffselemente
die Hintergriffsstege auf, welche bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Hintergriffselemente
aneinander in der Nut in entgegengesetzte Richtungen ragen, nämlich insbesondere in
Richtung der Querachse, sodass jeder der Hintergriffsstege jeweils einen der Nutränder
hintergreift und so die Hintergriffselemente beziehungsweise die Befestigungseinrichtung
in der Nut formschlüssig hält. Die Hintergriffsstege verlaufen in Richtung einer Längsmittelachse
der Befestigungseinrichtung, welche bevorzugt parallel zu der Längsmittelachse der
Nut beziehungsweise des Holms angeordnet ist. Genauer gesagt liegen die Hintergriffsstege
vorzugsweise in einer gedachten Ebene, die parallel zu der Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung
verläuft beziehungsweise parallel zu der Längsmittelebene der Befestigungseinrichtung,
die die Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung durchgehend in sich aufnimmt.
[0018] Um eine besonders rasche Montage der Befestigungseinrichtung in der Nut und eine
besonders zuverlässige und dauerhafte Befestigung des Beschlagteils an dem Rahmen
mittels der Befestigungseinrichtung zu erzielen, sollen die Hintergriffselemente jeweils
eine Schrägfläche aufweisen, nämlich das erste Hintergriffselement die erste Schrägfläche
und das zweite Hintergriffselement die zweite Schrägfläche. Die Schrägflächen sind
bevorzugt durchgehend ebene Flächen. Die Schrägflächen sind derart ausgestaltet und
angeordnet, dass sie bei der Anordnung der Hintergriffselemente aneinander in Anlagekontakt
miteinander treten und folglich aneinander anliegen. Zudem sind sie derart ausgerichtet,
dass sie bei einer nachfolgenden Verlagerung der Hintergriffselemente aufeinander
zu in Richtung der Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung beziehungsweise in
Längsrichtung der Nut quer zu der Längsmittelachse auseinander und somit unter die
Nutränder gedrängt werden.
[0019] Hierdurch liegt nicht lediglich eine Klemmwirkung der Befestigungseinrichtung an
dem Rahmen vor, sondern die Hintergriffselemente werden zusätzlich in Querrichtung
aneinander gedrängt, nämlich insbesondere an ihren Schrägflächen. Aufgrund der Haftreibung
der Hintergriffselemente aneinander entsteht hierdurch eine Haltekraft, welche die
Hintergriffselemente in Richtung der Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung
zueinander festsetzt. Entsprechend sind die Hintergriffselemente auch aneinander zuverlässig
gehalten, sodass ein Lösen der Befestigungseinrichtung und damit des Beschlagteils
von dem Rahmen zuverlässig verhindert ist.
[0020] Die Schrägflächen sind gegenüber der Normalenebene angewinkelt. Die Normalenebene
steht senkrecht auf der Längsmittelebene und verläuft bevorzugt parallel zu der Längsmittelachse
der Befestigungseinrichtung. Hierunter ist insbesondere zu verstehen, dass eine jeweilige,
vollständig in der entsprechenden Schrägfläche liegende gedachte Ebene, mit der Normalenebene
einen Winkel einschließt, welcher größer als 0° und kleiner als 180° ist. Besonders
bevorzugt ist der Winkel größer als 0° und kleiner als 90°, insbesondere kleiner als
45°. Weiter bevorzugt beträgt der Winkel mindestens 5° und höchstens 40°, mindestens
10° und mindestens 35° oder mindestens 15° und höchstens 30°. Insgesamt ist es also
nicht notwendig, dass die Normaleneben die jeweilige Schrägfläche tatsächlich schneidet.
Es kann jedoch selbstverständlich für jede der Schrägflächen eine separate Normalenebene
definiert werden, welche sowohl auf der Längsmittelebene senkrecht steht als auch
parallel zu der Längsmittelachse verläuft und die jeweilige Schrägfläche schneidet.
[0021] Die beschriebene Ausgestaltung der Befestigungseinrichtung hat den Vorteil, dass
nicht nur die Befestigungseinrichtung zuverlässig und dauerhaft an dem Rahmen, insbesondere
in der Nut des Rahmens, gehalten ist, sondern dass zusätzlich die Hintergriffselemente
der Befestigungseinrichtung aufgrund der zwischen ihnen vorliegenden Haftreibung aneinander
festgesetzt sind. Entsprechend kann es nicht zu einem unbeabsichtigten Lösen der Befestigungseinrichtung
von dem Rahmen kommen, sondern vielmehr sind die Hintergriffselemente zuverlässig
und dauerhaft in der Nut gehalten. Grundsätzlich kann der Rahmen aus einem beliebigen
Material bestehen. Besonders bevorzugt ist als Material für den Rahmen jedoch Aluminium
oder eine Aluminiumlegierung vorgesehen. Ein solcher Rahmen stellt besonders hohe
Anforderungen an die Qualität einer Verbindung zwischen dem Rahmen und dem Beschlagteil,
da üblicherweise eine Materialstärke des Rahmens lediglich gering ist.
[0022] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das erste Hintergriffselement unmittelbar
und das zweite Hintergriffselement lediglich mittelbar, insbesondere über das erste
Hintergriffselement und/oder den Rahmen, an einer Grundplatte befestigt ist, die zum
Übergreifen der Nut und zur Auflage auf den Nuträndern in Querrichtung größere Abmessungen
aufweist als die über die Schrägflächen aneinander anliegenden Hintergriffselemente.
Die Grundplatte bildet zusätzlich zu dem ersten Hintergriffselement und dem zweiten
Hintergriffselement einen Bestandteil der Befestigungseinrichtung. Sie ist an dem
ersten Hintergriffselement befestigt, beispielsweise ist sie mit ihm verschraubt oder
vernietet. Das bedeutet, dass die Grundplatte mithilfe wenigstens einer Schraube oder
wenigstens eines Niets an dem ersten Hintergriffselement befestigt ist, bevorzugt
mittels mehrerer Schrauben, insbesondere zweier Schrauben, oder mehrere Niete, insbesondere
zweier Niete.
[0023] Die Befestigungseinrichtung ist derart ausgestaltet, dass die Grundplatte nach dem
Einbringen der Hintergriffselemente in die Nut außerhalb der Nut angeordnet ist. Genauer
gesagt soll die Grundplatte mit ihrer dem Hintergriffselement zugewandten Unterseite
auf den Nuträndern aufliegen und sich auf diesen in Richtung der Nut abstützen. Die
Grundplatte weist entsprechend Abmessungen in Querrichtung beziehungsweise quer zu
der Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung auf, welche zumindest größer sind
als die Abmessungen der Mündungsöffnungen der Nut in derselben Richtung. Besonders
bevorzugt weist die Grundplatte in der Querrichtung zumindest dieselben oder sogar
größere Abmessungen auf als die Nut. Besonders bevorzugt ist die Grundplatte derart
ausgestaltet, dass sie in der Querrichtung beide Nutränder vollständig übergreift.
[0024] Die Verwendung der Grundplatte außerhalb der Nut ermöglicht eine besonders zuverlässige
Befestigung des Beschlagteils an dem Rahmen, da zum einen die Halterung der Hintergriffselemente
verbessert und zum anderen ein Verkippen der Befestigungseinrichtung insgesamt zuverlässig
unterbunden wird. Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass das erste Hintergriffselement
gemeinsam mit der Grundplatte an dem Rahmen angeordnet wird. Bei dem Einbringen des
ersten Hintergriffselements in die Nut ist es insoweit bereits an der Grundplatte
befestigt, sodass eine gemeinsame Montage des ersten Hintergriffselements und der
Grundplatte an dem Rahmen erfolgt. Dies ermöglicht eine besonders rasche und einfache
Montage, da die Anordnung der beiden Hintergriffselemente aneinander in der Nut deutlich
vereinfacht wird.
[0025] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das erste Hintergriffselement eine
erste Formschlusseinrichtung und das zweite Hintergriffselement eine mit der ersten
Formschlusseinrichtung formschlüssig zusammenwirkende zweite Formschlusseinrichtung
aufweist, die die Hintergriffselemente in einer senkrecht auf der Längsmittelachse
stehenden Hochrichtung aneinander halten. Die beiden Hintergriffselemente wirken insoweit
nicht lediglich über die Schrägflächen zusammen, sondern zusätzlich über die beiden
Formschlusseinrichtungen, nämlich die erste Formschlusseinrichtung und die zweite
Formschlusseinrichtung. Die beiden Formschlusseinrichtungen wirken formschlüssig zusammen,
um die Hintergriffselemente in der Hochrichtung in wenigstens einer Richtung, vorzugsweise
in gegenüberliegende Richtungen, aneinander zu befestigen. Insbesondere erfolgt durch
die Formschlusseinrichtungen auch ein Ausrichten der Hintergriffselemente in Hochrichtung
zueinander. Hierdurch wird besonders zuverlässig sichergestellt, dass die Schrägflächen
der Hintergriffselemente dauerhaft aneinander anliegend und nicht etwa in Hochrichtung
außer Eingriff geraten können. Diese Ausgestaltung der Befestigungseinrichtung erhöht
die Zuverlässigkeit weiter.
[0026] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass jede der Formschlusseinrichtungen
einen von einem Grundkörper des jeweiligen Hintergriffselements ausgehenden Formschlusssteg
aufweist, wobei die Formschlussstege der Formschlusseinrichtungen zumindest zeitweise
in einer, insbesondere parallel zu der Längsmittelebene angeordneten oder bezüglich
dieser angewinkelten, gedachten Ebene aneinander anliegen. Jedes der Hintergriffselemente
verfügt also über jeweils einen Grundkörper und jeweils einen Formschlusssteg. Der
Formschlusssteg jeder der Formschlusseinrichtungen geht von dem entsprechenden Grundkörper
aus.
[0027] Nach der Montage der Befestigungseinrichtung an dem Rahmen liegen die Formschlussstege
in Hochrichtung aneinander an, sodass sie sich in diese Richtung aneinander abstützen.
Hierdurch wird das Halten der Hintergriffselemente in der Hochrichtung erzielt. Die
Formschlussstege liegen hierbei in der gedachten Ebene aneinander an, sodass also
ein Flächenkontakt zwischen den Formschlussstegen realisiert ist und sich die Formschlusseinrichtungen
und mithin die Hintergriffselemente besonders zuverlässig aneinander abstützen.
[0028] Die gedachte Ebene ist beispielsweise parallel zu der Längsmittelebene angeordnet.
Dies ermöglicht eine besonders leichtgängige Montage der Befestigungseinrichtung.
Bevorzugt ist die gedachte Ebene jedoch bezüglich der Längsmittelebene angewinkelt,
schließt mit dieser also einen Winkel ein, der größer als 0° und kleiner als 180°
ist. Beispielsweise beträgt der zwischen der gedachten Ebene und der Längsmittelebene
vorliegende Winkel mindestens 5° und höchstens 30°, mindestens 10° oder höchstens
20° oder in etwa oder genau 15°.
[0029] Die gedachte Ebene ist hierbei derart bezüglich der Längsmittelebene angewinkelt,
dass eine Verlagerung der Hintergriffselemente in Querrichtung aufeinander zu die
Hintergriffselemente in Hochrichtung auseinander drängt und umgekehrt bei einer Verlagerung
der Hintergriffselemente in Hochrichtung aufeinander zu die Hintergriffselemente in
Querrichtung auseinander gedrängt werden. Hierdurch wird ein zusätzliches Verklemmen
beziehungsweise Verkeilen der Hintergriffselemente gegeneinander erzielt, sodass sie
entsprechend durch Haftreibung besonders zuverlässig aneinander gehalten sind.
[0030] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Formschlusssteg der ersten Formschlusseinrichtung
gemeinsam mit der Grundplatte eine Formschlussausnehmung begrenzt, in die der Formschlusssteg
der zweiten Formschlusseinrichtung formschlüssig eingreift, um die Hintergriffselemente
in der Hochrichtung aneinander zu halten. Es ist also nicht lediglich vorgesehen,
dass die Formschlussstege aneinander anliegen, um die Hintergriffselemente in der
Hochrichtung aneinander zu halten. Vielmehr liegt in Hochrichtung zwischen der Grundplatte
und dem Formschlusssteg der ersten Formschlusseinrichtung die Formschlussausnehmung
vor. In diese greift der Formschlusssteg der zweiten Formschlusseinrichtung zumindest
nach der Montage der Befestigungseinrichtung an dem Rahmen ein, sodass die Formschlusseinrichtungen
in Hochrichtung in entgegengesetzte Richtungen gegeneinander festgesetzt sind.
[0031] Besonders bevorzugt ist bei einer solchen Ausgestaltung die gedachte Ebene, in welcher
die Formschlussstege aneinander anliegen, auf die bereits beschriebene Art und Weise
gegenüber der Längsmittelebene angewinkelt. Bei einer Verlagerung der Hintergriffselemente
in Querrichtung aufeinander zu wird der Formschlusssteg der zweiten Formschlusseinrichtung
von dem Formschlusssteg der ersten Formschlusseinrichtung an die Grundplatte gedrängt,
sodass sich zwischen dem Formschlusssteg der zweiten Formschlusseinrichtung und der
Grundplatte zusätzliche Reibung einstellt, welche die Hintergriffselemente gegeneinander
festsetzt. Ein unbeabsichtigtes Herausgelangen der Hintergriffselemente aus der Nut
wird insoweit effektiv verhindert.
[0032] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Schrägflächen an den Formschlussstegen
und/oder den Grundkörpern den Hintergriffselemente ausgebildet sind. Grundsätzlich
können die Schrägflächen beliebig an den Hintergriffselementen ausgestaltet sein,
solange sie die bereits beschriebene Funktion realisieren, dass sie nämlich die beiden
Hintergriffselemente in Querrichtung auseinanderdrängen, sofern sie in Längsrichtung
aufeinander zu verlagert werden. Besonders bevorzugt liegen die Schrägflächen zumindest
an den Formschlussstegen vor, nämlich an deren dem jeweiligen Grundkörper abgewandten
Stirnflächen. Zusätzlich können die Schrägflächen jedoch auch an den Grundkörpern
ausgebildet sein oder sowohl an den Formschlussstegen als auch an den Grundkörpern.
Hierdurch wird eine Redundanz zwischen den Schrägflächen erzielt.
[0033] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass zumindest eine der Schrägflächen
sich aus mehreren Schrägflächenbereichen zusammensetzt, die in Längsrichtung voneinander
beabstandet sind und in einer zu der Längsmittelebene parallelen Schnittebene gesehen
beabstandet parallel zueinander verlaufen oder miteinander fluchten. Die Schrägflächen
liegt also nicht notwendigerweise als durchgehende Schrägflächen vor, sondern sie
können jeweils aus den mehreren Schrägflächenbereichen bestehen. Jeder der Schrägflächenbereiche
ist besonders bevorzugt durchgehend eben, liegt also als ebene Fläche vor. Die Aufteilung
der Schrägfläche in die mehreren Schrägflächenbereichen erfolgt insbesondere durch
eine Unterbrechung der Schrägflächen, beispielsweise durch eine Kante, eine Rundung,
eine Fase oder dergleichen.
[0034] Die Schrägflächenbereiche sind in Richtung der Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung
voneinander beabstandet, nämlich beispielsweise um wenigstens 40 %, wenigstens 50
% oder wenigstens 60 % einer gesamte Erstreckung des jeweiligen Hintergriffselements
in dieser Richtung. In jedem Fall liegen die Schrägflächenbereichen in derselben Ebene
vor, wobei diese Ebene parallel zu der Längsmittelebene angeordnet ist. In der ebenfalls
zu der Längsmittelebene parallelen Schnittebene sind die Schrägflächenbereiche beabstandet
parallel zueinander angeordnet oder fluchten miteinander. Hierunter ist insbesondere
zu verstehen, dass jeder der Schrägflächenbereiche vollständig in einer gedachten
Ebene liegt und diese gedachten Ebenen parallel zueinander angeordnet sind oder ineinander
fallen. Weist eines der Hintergriffselemente die mehreren Schrägflächenbereiche auf,
so liegt das jeweils andere Hintergriffselement bevorzugt mit seiner Schrägfläche
an zumindest einigen der Schrägflächenbereiche, besonders bevorzugt an allen Schrägflächenbereichen,
an. Hierdurch wird eine hervorragende Stützwirkung in Querrichtung erzielt.
[0035] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Hintergriffsstege der Hintergriffselemente
jeweils über eine über ihre gesamte Längserstreckung verlaufende Rampe und/oder Rundung
verfügen und über diese in den Grundkörper übergehen, sodass die Hintergriffsstege
während der Montage der Befestigungseinrichtung den Nuträndern entgegentreten und
die Befestigungseinrichtung in die Nut hineindrängen. Die den Nuträndern zugewandten
Seiten der Hintergriffsstege verlaufen insoweit nicht durchgehend plan, sondern sind
mit der Rampe beziehungsweise der Rundung ausgestaltet. Vorzugsweise sind die den
Nuträndern zugewandten Seiten der Hintergriffsstege auf ihrer dem Grundkörper abgewandten
Seite durchgehend eben ausgestaltet, weisen dort also eine ebene Fläche auf. Diese
ebene Fläche geht über die Rampe beziehungsweise Rundung in den Grundkörper über,
wobei die Rampe beziehungsweise Rundung in Richtung des Grundkörpers dem jeweiligen
Nutrand entgegentritt.
[0036] Hierdurch wird erzielt, dass bei dem Auseinanderdrängen der Hintergriffselemente
während der Montage der Befestigungseinrichtung die Hintergriffsstege den Nuträndern
in Hochrichtung entgegentreten und entsprechend die Hintergriffselemente in die Nut
hineindrängen. Hierdurch wird zum einen zwischen den Hintergriffsstegen und den Nuträndern
eine zusätzliche Reibwirkung erzielt, welche die Hintergriffselemente in der Nut ortsfest
hält. Zum anderen wird zudem die Grundplatte an die Nutränder gedrängt. Entsprechend
wirkt auch hier eine höhere Reibkraft zum ortsfesten Halten der Hintergriffselemente.
Dies gilt insbesondere, falls die Hintergriffselemente über die Formschlusseinrichtungen
formschlüssig miteinander verbunden sind.
[0037] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass jedes der Hintergriffselemente jeweils
eine Stirnfläche aufweist und eine ebene erste Teilfläche der Stirnfläche die jeweilige
Schrägfläche ausbildet, die gegenüber der Normalenebene um einen bestimmten Winkel
angewinkelt ist, wobei wenigstens eine ebene zweite Teilfläche zumindest einer der
Stirnflächen parallel zu der Längsmittelachse verläuft und/oder eine ebene dritte
Teilfläche zumindest einer der Stirnflächen um einen von dem bestimmten Winkel verschiedenen
Winkel gegenüber der Normalenebene angewinkelt und/oder eine ebene vierte Teilfläche
zumindest einer der Stirnflächen senkrecht zu der Längsmittelachse ausgerichtet ist.
[0038] Unter der Stirnfläche ist insbesondere eine Fläche des jeweiligen Hintergriffselements
zu verstehen, die auf der dem Hintergriffssteg in Querrichtung abgewandten Seite des
Hintergriffselements vorliegt. Die Stirnfläche jedes der Hintergriffselemente ist
insbesondere auf der dem jeweils anderen der Hintergriffselemente zugewandten Seite
des Hintergriffselements angeordnet. Die Stirnfläche kann eine oder mehrere der folgenden
Flächen aufweisen beziehungsweise beinhalten: die ebene erste Teilfläche, die ebene
zweite Teilfläche, die ebene dritte Teilfläche und die ebene vierte Teilfläche.
[0039] Die Teilflächen unterscheiden sich im Wesentlichen hinsichtlich ihrer Ausrichtung
bezüglich der Längsmittelachse und/oder der Normalenebene. Die erste Teilfläche liegt
vollständig in einer ersten Ebene, die zweite Teilfläche vollständig in einer zweiten
Ebene, die dritte Teilfläche vollständig in einer dritten Ebene und die vierte Teilfläche
vollständig in einer vierten Ebene. Die erste Teilfläche bildet die Schrägfläche des
entsprechenden Hintergriffselements. Hierzu ist sie beziehungsweise die erste Ebene
gegenüber der Normalenebene angewinkelt, nämlich um den bestimmten Winkel. Dieser
liegt in dem vorstehend für die Schrägfläche bereits angegebenen Bereich.
[0040] Die zweite Teilfläche beziehungsweise die zweite Ebene verläuft hingegen parallel
zu der Längsmittelachse, weist bezüglich dieser also eine Steigung von null auf. Die
dritte Teilfläche beziehungsweise die dritte Ebene ist wiederum gegenüber der Normalenebene
angewinkelt, jedoch um einen Winkel, der von dem bestimmten Winkel der ersten Teilfläche
beziehungsweise der ersten Ebene verschieden ist. Entsprechend sind die erste Teilfläche
und die dritte Teilfläche beziehungsweise die erste Ebene und die dritte Ebene gegeneinander
angewinkelt und schließen miteinander einen Winkel ein, der größer als 0° und kleiner
als 180° ist. Die vierte Teilfläche beziehungsweise die sie definierende vierte Ebene
steht hingegen senkrecht auf der Längsmittelachse.
[0041] Die Teilflächen jeder Stirnfläche können unmittelbar aneinander angrenzen, jedoch
auch in Längsrichtung voneinander beabstandet vorliegen. Beispielsweise gehen die
Stirnflächen in diesem Fall über eine Rundung beziehungsweise Rundungen ineinander
über. Die Realisierung der unterschiedlichen Teilflächen ermöglicht eine besonders
flexible Gestaltung der Hintergriffselemente.
[0042] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass an der Grundplatte wenigstens ein
Haltesteg befestigt ist, der bündig mit dem Hintergriffssteg des ersten Hintergriffselements
angeordnet ist. Während die Grundplatte vollständig außerhalb der Nut angeordnet ist
und auf den Nuträndern aufliegt, ist der Haltesteg in der Nut angeordnet und untergreift
den Nutrand. Das bedeutet, dass er in Längsrichtung gesehen neben dem Hintergriffssteg
des ersten Hintergriffselements vorliegt und gemeinsam mit diesem den entsprechenden
Nutrand hintergreift. Vorzugsweise ist hierzu eine dem Nutrand zugeordnete Oberseite
des Haltestegs bündig beziehungsweise fluchtend mit einer dem Nutrand zugewandten
Oberseite des Hintergriffssteg des ersten Hintergriffselements ausgestaltet. Der Haltesteg
begrenzt gemeinsam mit der Grundplatte eine Nutrandaufnahme, in welche der Nutrand
während der Montage eingebracht wird.
[0043] Besonders bevorzugt ist der Haltesteg über ein Verbindungselement mit der Grundplatte
verbunden, das in einer Öffnung des Grundkörpers des ersten Hintergriffselements angeordnet
ist. Das Verbindungselement geht von der Grundplatte aus und erstreckt sich durch
die Öffnung des Grundkörpers hindurch in die Nut hinein. Dort greift es an dem Haltesteg
an, welcher schlussendlich den Nutrand untergreift. Die Grundplatte, das Verbindungselement
und der Haltesteg sind besonders bevorzugt einstückig und materialeinheitlich ausgestaltet.
Beispielsweise liegen die Grundplatte, das Verbindungselement und der Haltesteg als
Blechumformteil oder als Blechstanzteil vor. Hierdurch ist eine einfache und kostengünstige
Herstellung umgesetzt.
[0044] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Grundkörper des ersten Hintergriffselements
zwei von einer in dem Grundkörper ausgebildeten Aussparung beabstandete Befestigungsvorsprünge
aufweist, an welchen die Grundplatte anliegt und befestigt ist. Die Befestigungsvorsprünge
dienen der Anbindung des ersten Hintergriffselements an die Grundplatte. Jeder der
Befestigungsvorsprünge weist auf seiner der Grundplatte zugewandten Seite eine plane
Anlagefläche auf, welche flächig an dem Grundkörper anliegt, sodass das erste Hintergriffselements
kippsicher an der Grundplatte angeordnet ist.
[0045] In Längsrichtung zwischen den Befestigungsvorsprüngen ist die Aussparung in dem Grundkörper
ausgebildet, sodass entsprechend die Aussparung die Befestigungsvorsprünge in Längsrichtung
voneinander beabstandet. Die Aussparung durchgreift den Grundkörper in Hochrichtung
zumindest teilweise, insbesondere zumindest bereichsweise vollständig. Durch die Befestigungsvorsprünge
ist eine hohe Festigkeit des ersten Hintergriffselements und seine sichere und zuverlässige
Befestigung an der Grundplatte sichergestellt.
[0046] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass in den Befestigungsvorsprüngen Befestigungsausnehmungen
ausgebildet sind, in welchen Befestigungselemente angeordnet sind, die die Grundplatte
an dem ersten Hintergriffselement halten. Die Befestigungsausnehmungen durchgreifen
die Befestigungsvorsprünge vollständig. Sie sind bevorzugt als Bohrungen ausgestaltet.
Die Befestigungsausnehmungen sind zumindest bereichsweise von den Befestigungselementen
durchgegriffen, die einerseits an der Grundplatte und andererseits an dem ersten Hintergriffselement
angreifen, um die Grundplatte und das erste Hintergriffselement aneinander zu befestigen.
Die Befestigungselemente sind vorzugsweise als Niete oder als Schrauben ausgeführt.
Besonders bevorzugt ist es vorgesehen, dass eine erste der Befestigungsausnehmungen
als Rundloch und eine zweite der Befestigungsausnehmungen als Langloch ausgebildet
ist. Das Langloch weist hierbei seine größere Erstreckung in Längsrichtung auf, sodass
in dieser Richtung ein Toleranzausgleich realisiert ist und entsprechend eine Befestigung
des ersten Hintergriffselements an der Grundplatte äußerst schnell und einfach erfolgen
kann.
[0047] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Aussparung durch eine Verjüngung
des Grundkörpers in Hochrichtung und/oder im Längsschnitt gesehen eine randoffene
Ausnehmung gebildet ist. Die Aussparung, durch welche die Befestigungsvorsprünge voneinander
beabstandet ist und die in dem Grundkörper vorliegt, kann auf unterschiedliche Art
und Weise ausgestaltet sein. Beispielsweise umfasst die Aussparung die Verjüngung.
Hierunter ist eine Ausgestaltung des Grundkörpers derart zu verstehen, dass er zwischen
den Befestigungsvorsprüngen eine geringere Materialstärke aufweist als im Bereich
der Befestigungsvorsprünge. Unter der Verjüngung ist insoweit zu verstehen, dass der
Grundkörper zwischen den Befestigungsvorsprüngen dünner ist als die Befestigungsvorsprünge,
eine Materialstärke des Grundkörpers jedoch auch zwischen den Befestigungsvorsprüngen
stets größer als null ist. Entsprechend ist im Bereich der Verjüngung eine durchgehende
Verbindung der Befestigungsvorsprünge realisiert.
[0048] Zusätzlich oder alternativ liegt die Aussparung in Form der randoffenen Ausnehmung
vor. Die randoffene Ausnehmung durchgreift den Grundkörper in Hochrichtung vollständig,
trennt also die Befestigungsvorsprünge bereichsweise vollständig voneinander. Die
Ausnehmung weist beispielsweise eine U-Form auf. Besonders bevorzugt ist die Aussparung
bereichsweise durch die Verjüngung und bereichsweise durch die randoffene Ausnehmung
gebildet. Hierbei grenzt insbesondere die Ausnehmung an die Verjüngung an, wobei die
Ausnehmung auf ihrer der Verjüngung abgewandten Seite randoffen ist. Eine solche Ausgestaltung
ermöglicht zum einen eine gewichts- und materialsparende Realisierung des ersten Hintergriffselements.
Zum anderen wird eine besonders flexible Verwendung der Befestigungseinrichtung ermöglicht,
insbesondere an Rahmen, welche im Bereich der Nut ein Anbauteil aufweisen. Die Ausnehmung
ist in diesem Fall zur Aufnahme des Anbauteils ausgestaltet. Als Anbauteil findet
beispielsweise ein Verbindungselement Verwendung, mittels welchem der Holm, in dessen
Nut die Befestigungseinrichtung angeordnet ist, mit einem weiteren Holm verbunden
ist.
[0049] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Befestigungsvorsprünge über
einen über den Grundkörper überstehenden Versteifungssteg miteinander verbunden sind.
Zwischen den Befestigungsvorsprüngen liegt also der Versteifungssteg vor. Beispielsweise
ist der Versteifungssteg im Bereich der Verjüngung des Grundkörpers ausgebildet, um
eine hinreichende Steifigkeit des ersten Hintergriffselements zu erzielen. Der Versteifungssteg
verläuft durchgehend und ununterbrochen. Besonders bevorzugt grenzt er unmittelbar
an den Hintergriffssteg des ersten Hintergriffselements an.
[0050] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Hintergriffssteg der ersten
Hintergriffseinrichtung in Längsrichtung durchgehend von dem Grundkörper ausgeht.
Der Hintergriffssteg verläuft insoweit in Längsrichtung ununterbrochen, um einen zuverlässigen
Hintergriff des Nutrands und gleichzeitig eine einfache Montage zu erzielen.
[0051] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die randoffene Ausnehmung in Überdeckung
mit einer randgeschlossenen Durchtrittsöffnung der Grundplatte vorliegt, wobei durch
die Verjüngung des Grundkörpers zwischen dem Grundkörper und der Grundplatte eine
Aufnahmetasche zur Aufnahme eines Beschlaggleiters ausgebildet ist. In der das erste
Hintergriffselement übergreifenden Grundplatte ist die Durchtrittsöffnung ausgebildet.
Diese liegt randgeschlossen vor, wird also von einem durchgehenden beziehungsweise
ununterbrochenen Rand begrenzt. Beispielsweise liegen ein die randoffene Ausnehmung
begrenzende Rand und der die randgeschlossene Durchtrittsöffnung begrenzende Rand
bereichsweise in einer gedachten Ebene, fluchten also miteinander. Bevorzugt ist dies
wenigstens einer Seite der Ausnehmung oder auf mehreren Seiten der Ausnehmung beziehungsweise
der Durchtrittsöffnung der Fall. Vorstehend wurde bereits erwähnt, dass die randoffene
Ausnehmung bevorzugt U-förmig ist. Sie wird insoweit von drei Randschenkeln begrenzt.
Insbesondere sind zwei dieser Randschenkel parallel zueinander angeordnet und werden
von einem weiteren der Randschenkel miteinander verbunden. Bevorzugt fluchtet wenigstens
einer dieser Randschenkel, mehrere dieser Randschenkel oder jeder dieser Randschenkel
mit einem Bereich des Rands der randgeschlossenen Durchtrittsöffnung der Grundplatte.
[0052] Zusätzlich zu der randoffenen Ausnehmung weist das erste Hintergriffselement die
Verjüngung des Grundkörpers auf. Der verjüngte Bereich des Grundkörpers ist in Hochrichtung
zwischen der Ausnehmung und der Durchtrittsöffnung angeordnet, sodass aufgrund der
Verjüngung zwischen dem Grundkörper und der Grundplatte die Aufnahmetasche gebildet
ist. Die Aufnahmetasche mündet insbesondere in die randoffene Ausnehmung des ersten
Hintergriffselements ein, grenzt also unmittelbar an diese an. Die Aufnahmetasche
dient der zumindest bereichsweisen Aufnahme des Beschlaggleiters, welcher ebenso wie
das Beschlagteil Bestandteil des Beschlags der Gebäudeverschlusseinrichtung ist. Insbesondere
ist der Beschlaggleiters verlagerbar in der Aufnahmetasche angeordnet.
[0053] Besonders bevorzugt weist der Beschlaggleiter einen Beschlaggleiterschaft sowie einen
von dem Beschlaggleiterschaft ausgehenden Beschlaggleiterkopf auf. Der Beschlaggleiterkopf
weist in radialer Richtung bezüglich einer Längsmittelachse des Beschlaggleiterschafts
größere Abmessungen auf als dieser. Bevorzugt ist der Beschlaggleiterschaft in der
randgeschlossenen Durchtrittsöffnung der Grundplatte aufgenommen, wohingegen der Beschlaggleiterkopf
in die Aufnahmetasche eingreift, insbesondere mit einem in radialer Richtung über
den Beschlaggleiterschaft überstehenden Rand. Hierdurch ist der Beschlaggleiter in
axialer Richtung bezüglich der Längsmittelachse des Beschlaggleiterschafts zuverlässig
festgesetzt. Gleichzeitig ist eine Gleitführung für den Beschlaggleiter realisiert.
[0054] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das zweite Hintergriffselement auf
der von seinem Hintergriffssteg abgewandten Seite einen Befestigungsvorsprung aufweist,
in welchem ein Schraubloch zur Aufnahme einer Spannschraube ausgebildet ist, mittels
welcher das zweite Hintergriffselement mit dem Rahmen verschraubbar ist. Die Spannschraube
dient dem Befestigen beziehungsweise Festsetzen des zweiten Hintergriffselements bezüglich
des Rahmens, insbesondere bezüglich des Holms des Rahmens. Hierzu durchgreift die
Spannschraube das Schraubloch und greift zudem in den Rahmen beziehungsweise den Holm
ein. Nach der Montage der Befestigungseinrichtung in der Nut ist insoweit das zweite
Hintergriffselement mit dem Rahmen verschraubt.
[0055] Das Schraubloch, in welchem die Spannschraube angeordnet beziehungsweise anordnenbar
ist, liegt in dem Befestigungsvorsprung vor. Der Befestigungsvorsprung liegt auf der
dem Hintergriffssteg abgewandten Seite des zweiten Hintergriffselements vor, insbesondere
sind der Hintergriffssteg und der Befestigungsvorsprung jeweils zumindest bereichsweise
auf gegenüberliegenden Seiten der Normalenebene angeordnet. In jedem Fall erstrecken
sich der Befestigungsvorsprung und der Hintergriffssteg bezüglich der Normalenebene
in entgegengesetzte Richtungen. Beispielsweise liegt der Befestigungsvorsprung nach
der Montage der Befestigungseinrichtung in der Nut an dem Nutrand an, insbesondere
mit seiner dem Hintergriffssteg abgewandten Stirnseite. Bevorzugt ist er jedoch von
ihm beabstandet angeordnet, beispielsweise parallel beabstandet. Die beschriebene
Ausgestaltung stellt ein zuverlässiges Festsetzen des zweiten Hintergriffselements
in der Nut und entsprechend eine hohe Festigkeit der Befestigungseinrichtung sicher.
[0056] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass eine Längsmittelachse des Schraublochs
bezüglich der Normalenebene in Richtung der Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung
angewinkelt ist. Das Schraubloch ist insbesondere derart geneigt, dass das Einschrauben
der Spannschraube in den Rahmen das zweite Hintergriffselement in Längsrichtung auf
das erste Hintergriffselement zu verlagert, sodass das zweite Hintergriffselement
gegenüber dem ersten Hintergriffselements verspannt wird. Bei der Montage der Befestigungseinrichtung
wird also zunächst das zweite Hintergriffselement beispielsweise von Hand oder mittels
eines geeigneten Werkzeugs, zum Beispiel mittels eines Hammers, so weit wie möglich
auf das erste Hintergriffselement zu verlagert, bis bereits ein fester Sitz der Befestigungseinrichtung
in der Nut erzielt ist. Anschließend wird das zweite Hintergriffselement mittels der
Spannschraube an dem Rahmen befestigt. Hierdurch wird das zweite Hintergriffselement
noch weiter auf das erste Hintergriffselement zu verlagert, sodass eine Vorspannung
aufgebaut wird, die die Befestigungseinrichtung schlussendlich dauerhaft und zuverlässig
in der Nut hält.
[0057] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass an dem ersten Hintergriffselement
und/oder dem zweiten Hintergriffselement eine Verbindungsschraube zum Festsetzen der
beiden Hintergriffselemente gegeneinander angeordnet ist. Nach dem Einsetzen der beiden
Hintergriffselemente in die Nut werden diese mithilfe der Verbindungsschraube aneinander
befestigt und somit gegeneinander festgesetzt. Die Verbindungsschraube ist hierbei
derart angeordnet und ausgerichtet, dass sie eine Verlagerung der Hintergriffselemente
gegeneinander in Längsrichtung unterbindet, sodass kein Lösen der Hintergriffsstege
von den Nuträndern erfolgen kann. Auch die Verbindungsschraube kann gemäß den Ausführungen
zu der Spannschraube beziehungsweise dem Schraubloch angewinkelt sein, nämlich insbesondere
bezüglich der Normalenebene in Richtung der Längsmittelachse. Die Verbindungsschraube
ist in diesem Fall derart ausgerichtet, dass das Einschrauben der Verbindungsschraube
in die Hintergriffselemente diese in axialer Richtung derart verlagert oder zumindest
vorspannt, dass die Hintergriffsstege zuverlässig unter den Nuträndern gehalten sind.
[0058] Alternativ zu der Verwendung der Verbindungsschraube zum Festsetzen der beiden Hintergriffselemente
gegeneinander kann es vorgesehen sein, dass sowohl das erste Hintergriffselement als
auch das zweite Hintergriffselemente jeweils mittels einer separaten Spannschraube
an dem Rahmen befestigt sind. Weiter alternativ kann es in einer besonders bevorzugten
und einfach zu realisierenden Ausgestaltung vorgesehen sein, dass sich das erste Hintergriffselement
in Längsrichtung in die von dem zweiten Hintergriffselement abgewandte Richtung an
dem Rahmen abstützt, besonders bevorzugt an einem weiteren Holm, welcher an dem Holm,
in welchem die Nut mit dem darin vorliegenden ersten Hintergriffselement ausgebildet
ist, senkrecht steht. Auch hierdurch wird ein zuverlässiges Festsetzen des ersten
Hintergriffselements bezüglich des Rahmens und mithin in der Nut erzielt.
[0059] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass von dem Befestigungsvorsprung ein
verjüngter Auflagevorsprung ausgeht, der nach einer bestimmungsgemäßen Montage der
Befestigungseinrichtung zum Auffliegen auf einem der Nutränder in Überdeckung mit
der Grundplatte steht. Der Auflagevorsprung stellt beispielsweise eine Verlängerung
des Befestigungsvorsprungs dar, ist jedoch verjüngt, weist also eine geringere Materialstärke
auf. Bevorzugt ist der Befestigungsvorsprung zumindest bereichsweise in der Nut angeordnet,
insbesondere in der Mündungsöffnung der Nut. Der Auflagevorsprung ist hingegen vollständig
außerhalb der Nut angeordnet. Er übergreift nach der Montage der Befestigungseinrichtung
einen der Nutränder vollständig und liegt bevorzugt flächig an diesem an. Insbesondere
weist der Auflagevorsprung hierzu eine Erstreckung in seitlicher Richtung auf, welche
mindestens 50 %, mindestens 75 % oder mindestens 90 % einer Breite des Nutrands in
dieser Richtung entspricht. Beispielsweise erstreckt sich der Auflagevorsprung ebenso
weit über den Nutrand wie die Grundplatte, sodass ein freies Ende des Auflagevorsprung
mit einer Stirnfläche der Grundplatte fluchtet oder über dieses übersteht. Bevorzugt
übergreift der Auflagevorsprung nach Abschluss der Montage den Nutrand über eine Erstreckung,
die mindestens 50 %, mindestens 60 % oder mindestens 70 % einer Erstreckung beträgt,
über welche die Grundplatte den Nutrand übergreift. Der Auflagevorsprung stützt das
zweite Hintergriffselement in seitlicher Richtung ab, sodass ein Verkippen des zweiten
Hintergriffselements zuverlässig unterbunden wird, insbesondere während und/oder nach
der Montage.
[0060] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass eine plane Unterseite des Auflagevorsprungs
mit einer planen Unterseite der Grundplatte fluchtet. Nach der Montage der Befestigungseinrichtung
in der Nut liegt der Auflagevorsprung ebenso wie die Grundplatte auf dem Nutrand auf,
nämlich der Auflagevorsprung mit seiner planen Unterseite und die Grundplatte mit
ihrer planen Unterseite. Entsprechend fluchten die Unterseiten miteinander, um ein
durchgehendes flächiges Aufliegen sicherzustellen. Hierdurch wird besonders zuverlässig
ein Verkippen der Befestigungseinrichtung in der Nut unterbunden.
[0061] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass in dem Auflagevorsprung eine das
Schraubloch übergreifende Vertiefung ausgebildet ist. Das Schraubloch ist in dem Befestigungsvorsprung
ausgebildet, von welchem der Auflagevorsprung ausgeht. Hierbei übergreift der Auflagevorsprung
das Schraubloch. In dem Auflagevorsprung ist nun die Vertiefung ausgebildet, welche
oberhalb des Schraublochs vorliegt, nämlich über einer Mündungsöffnung des Schraublochs,
die auf der dem Hintergriffssteg des zweiten Hintergriffselements abgewandten Seite
des zweiten Hintergriffselements angeordnet ist. Die Vertiefung ist beispielsweise
teilkreiszylinderförmig. Besonders bevorzugt verringert sich ihre Tiefe in die von
dem Befestigungsvorsprung abgewandte Richtung. Die Vertiefung dient der Aufnahme eines
Bereichs des Rahmens, welcher durch das Einschrauben der Spannschraube plastisch verformt
wird. In anderen Worten wird während der Montage der Befestigungseinrichtung in der
Nut die Spannschraube durch das Schraubloch hindurchgeführt und in den Rahmen eingeschraubt.
Hierdurch verformt sich der Rahmen bereichsweise plastisch, sodass ein Teil des Rahmens,
nämlich ein plastisch verformter Teil des Rahmens, in die Vertiefung eindringt. Hierdurch
ist ein Formschluss erzielt, welcher das zweite Hintergriffselemente zusätzlich bezüglich
des Rahmens festsetzt, insbesondere in Längsrichtung.
[0062] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das erste Hintergriffselement und/oder
die Grundplatte einerseits und das zweite in Hintergriffselement andererseits mit
identischen Kennzeichnungen versehen sind, die bei bestimmungsgemäßer Montage der
Befestigungseinrichtung als Sichtkennzeichen vorliegen. Die Kennzeichnungen dienen
einer zuverlässigen Zuordnung der Hintergriffselemente und der Grundplatte. Beispielsweise
sind die Kennzeichnungen derart ausgewählt, dass sie unterschiedliche Montageorte
der Befestigungseinrichtung an dem Rahmen anzeigen. Erste Kennzeichnungen deuten insoweit
auf einen ersten Montageort und zweite Kennzeichnungen auf einen zweiten Montageort
hin. Die Kennzeichnungen sind derart angebracht, dass sie nach der Montage der Befestigungseinrichtung
in der Nut als Sichtkennzeichen vorliegen, also aus der Außenumgebung des Rahmens
sichtbar sind. Insbesondere sind die Kennzeichnungen nicht von dem Rahmen verdeckt,
sondern frei sichtbar. Hierdurch ist eine einfache Kontrolle der Montage sichergestellt,
da auch nach der Montage einfach festgestellt werden kann, ob die Befestigungseinrichtung
am richtigen Montageort angeordnet ist.
[0063] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Befestigungsvorsprung eine Freisparung
aufweist, die nach bestimmungsgemäßer Montage der Befestigungseinrichtung randlos
zwischen dem Befestigungsvorsprung und der Grundplatte vorliegt. Die Freisparung ist
insoweit derart ausgestaltet, dass nach der Montage der Befestigungseinrichtung ohne
weiteres ein Demontagewerkzeug zwischen den Befestigungsvorsprung und die Grundplatte
eingebracht werden kann, insbesondere falls der Befestigungsvorsprung und die Grundplatte
unmittelbar aneinander anliegen. Mithilfe dieses Demontagewerkzeugs können der Befestigungsvorsprung
und die Grundplatte und insoweit das erste Hintergriffselement und das zweite Hintergriffselement
in Längsrichtung voneinander fort verlagert werden. Dies ermöglicht eine einfache
und rasche Demontage der Befestigungseinrichtung. Selbstredend erleichtert die Freisparung
die Demontage jedoch auch, falls der Befestigungsvorsprung und die Grundplatte beabstandet
voneinander angeordnet sind.
[0064] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Gebäudeverschlusseinrichtung mit einem Rahmen
und einem an dem Rahmen mittels einer Befestigungseinrichtung befestigten Beschlagteil,
insbesondere mittels einer Befestigungseinrichtung gemäß den Ausführungen im Rahmen
dieser Beschreibung, wobei die Befestigungseinrichtung über ein erstes Hintergriffselement
und ein zweites Hintergriffselement verfügt, die separat voneinander in die Nut eingesetzt
und bei Anordnung aneinander durch Hintergreifen von gegenüberliegenden, die Nut begrenzenden
Nuträndern formschlüssig in der Nut gehalten sind, wozu die Hintergriffselemente zueinander
und zu einer Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung parallel verlaufende Hintergriffsstege
aufweisen, die durchgehend parallel zu einer der Längsmittelachse aufnehmenden gedachten
Längsmittelebene verlaufen.
[0065] Dabei ist vorgesehen, dass das erste Hintergriffselement eine erste Schrägfläche
und das zweite Hintergriffselement eine zweite Schrägfläche zur zumindest teilweisen
Anlage an der ersten Schrägfläche aufweist, wobei die beiden Schrägflächen gegenüber
einer senkrecht auf der Längsmittelebene stehenden gedachten Normalenebene angewinkelt
und die beiden Hintergriffselemente derart ausgestaltet sind, dass bei einer Verlagerung
der Hintergriffselemente längs zu der Längsmittelachse aufeinander zu, die Hintergriffselemente
quer zu der Längsmittelachse auseinander gedrängt werden.
[0066] Auf die Vorteile einer derartigen Ausgestaltung der Befestigungseinrichtung beziehungsweise
der Gebäudeverschlusseinrichtung wurde bereits hingewiesen. Sowohl die Gebäudeverschlusseinrichtung
als auch die Befestigungseinrichtung können gemäß den Ausführungen im Rahmen dieser
Beschreibung weitergebildet sein, sodass insoweit auf diese verwiesen wird.
[0067] Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Befestigen eines Beschlagteils an
einem Rahmen einer Gebäudeverschlusseinrichtung mittels einer Befestigungseinrichtung,
insbesondere mittels einer Befestigungseinrichtung gemäß den Ausführungen im Rahmen
dieser Beschreibung, wobei die Befestigungseinrichtung über ein erstes Hintergriffselement
und ein zweites Hintergriffselement verfügt, die separat voneinander in die Nut eingesetzt
und bei Anordnung aneinander durch Hintergreifen von gegenüberliegenden, die Nut begrenzenden
Nuträndern formschlüssig in der Nut gehalten werden, wozu die Hintergriffselemente
zueinander und zu einer Längsmittelachse der Befestigungseinrichtung parallel verlaufende
Hintergriffsstege aufweisen, die durchgehend parallel zu einer die Längsmittelachse
aufnehmenden gedachten Längsmittelebene verlaufen.
[0068] Dabei ist vorgesehen, dass das erste Hintergriffselement eine erste Schrägfläche
und das zweite Hintergriffselement eine zweite Schrägfläche zur zumindest teilweisen
Anlage an der ersten Schrägfläche aufweist und die beiden Schrägflächen gegenüber
einer senkrecht auf der Längsmittelebene stehenden gedachten Normalenebene angewinkelt
sind, wobei die beiden Hintergriffselemente während des Befestigens längs zu der Längsmittelachse
aufeinander zu verlagert werden und derart ausgestaltet sind, dass sie bei dem Verlagern
quer zu der Längsmittelachse auseinander gedrängt werden.
[0069] Erneut wird hinsichtlich der Vorteile und möglicher vorteilhafter Ausgestaltungen
auf die Ausführungen im Rahmen dieser Beschreibung verwiesen.
[0070] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert, ohne dass eine Beschränkung der Erfindung erfolgt. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Bereichs einer Gebäudeverschlusseinrichtung mit
einem Rahmen und einem an dem Rahmen mittels einer Befestigungseinrichtung befestigten
Beschlagteil,
- Figur 2
- eine Querschnittsdarstellung durch einen Bereich des Rahmens und der Befestigungseinrichtung,
- Figur 3
- eine schematische Draufsicht auf den Rahmen und der Befestigungseinrichtung,
- Figur 4
- eine schematische Darstellung des Beschlagteils sowie der Befestigungseinrichtung,
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines ersten Hintergriffselements der Befestigungseinrichtung
mit einer an ihm befestigten Grundplatte,
- Figur 6
- eine schematische Darstellung des ersten Hintergriffselements,
- Figur 7
- eine schematische Darstellung eines zweiten Hintergriffselements der Befestigungseinrichtung,
sowie
- Figur 8
- eine weitere schematische Darstellung des zweiten Hintergriffselements in einer anderen
Ansicht.
[0071] Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Bereichs einer Gebäudeverschlusseinrichtung
1, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Fenster ausgestaltet ist. Die
Gebäudeverschlusseinrichtung 1 verfügt über einen Rahmen 2, der hier als Blendrahmen
vorliegt. An dem Rahmen 2 ist mittels einer Drehlagerung 3 ein hier nicht dargestellter
Flügelrahmen drehbar gelagert. Die Drehlagerung 3 liegt als Beschlagteil 4 vor, welches
mittels einer Befestigungseinrichtung 5 an dem Rahmen 2 befestigt ist. Die Befestigungseinrichtung
5 greift hierbei bereichsweise in eine Nut 6 ein, die an dem Rahmen 2, genauer gesagt
an einem Holm 7 des Rahmens 2 ausgebildet ist.
[0072] Die Befestigung des Beschlagteils 4 erfolgt in einem Eckbereich, in welchem der Holm
7 an einem weiteren Holm 8 befestigt ist, beispielsweise über eine Gehrung. Bevorzugt
stützt sich in diesem Fall vorzugsweise in eine Richtung an dem Holm 8 ab und ist
entsprechend in diese Richtung festgelegt. Die Holme 7 und 8 beziehungsweise eine
Längsmittelachse des Holms 7 und eine Längsmittelachse des Holms 8 stehen bevorzugt
senkrecht oder in etwa senkrecht aufeinander. Auch andere Winkel als 90° können jedoch
zwischen den Holmen 7 und 8 beziehungsweise ihren Längsmittelachsen vorliegen. Der
Rahmen 2 beziehungsweise die Holme 7 und 8 bestehen bevorzugt zumindest bereichsweise
aus Aluminium. Alternativ können sie aus Kunststoff bestehen.
[0073] Die Befestigungseinrichtung 5 weist als wesentliche Elemente ein erstes Hintergriffselement
9 und ein zweites Hintergriffselement 10 auf. Diese sind separat voneinander in die
Nut 6 einsetzbar, wie hier dargestellt. Werden die Hintergriffselemente 9 und 10 in
Richtung einer Längsmittelachse 11 der Nut hingegen aufeinander zu verlagert und in
zumindest teilweise Überdeckung miteinander gebracht werden, so sind sie formschlüssig
in der Nut 6 gehalten, nämlich durch Untergreifen von Nuträndern 12 und 13, welche
die Nut 6 begrenzen und insbesondere eine Mündungsöffnung 14, durch welche die Hintergriffselemente
9 und 10 in die Nut 6 eingesetzt werden, zwischen sich aufnehmen.
[0074] Die Figur 2 zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung durch einen Bereich des
Rahmens 2 und der Befestigungseinrichtung 5. Es ist erkennbar, dass die Nut 6 als
T-Nut ausgestaltet ist. Sie weist insoweit einen Hohlraum 15 auf, an welchen sich
die Mündungsöffnung 14 anschließt. Die Mündungsöffnungen 14 wird - wie bereits erläutert
- von den Nuträndern 12 und 13 begrenzt, nämlich in einer Querrichtung, welche senkrecht
auf der Längsmittelachse 11 steht und bevorzugt parallel zu einem Grund 16 der Nut
6 verläuft. Eine solche Nut 6 wird teilweise auch als C-Nut bezeichnet.
[0075] Es ist erkennbar, dass die Hintergriffselemente 9 und 10 jeweils einen Hintergriffssteg
17 beziehungsweise 18 aufweisen, welche die Nutränder 12 und 13 formschlüssig hintergreifen
und so die Befestigungseinrichtung 5 in der Nut 6 halten. Die Hintergriffsstege 17
und 18 verlaufen parallel zu einer Längsmittelebene 19 der Befestigungseinrichtung
5, welche eine Längsmittelachse 20 der Befestigungseinrichtung 5 in sich aufnimmt.
Die Längsmittelebene 19 verläuft nach der Anordnung der Befestigungseinrichtung 5
in der Nut 6 bevorzugt parallel oder zumindest nahezu parallel zu dem Nutgrund 16.
Die Längsmittelebene 19 ist insoweit in Längsrichtung und in Querrichtung der Befestigungseinrichtung
5 aufgespannt.
[0076] Zusätzlich zu den Hintergriffselementen 9 und 10 weist die Befestigungseinrichtung
5 eine Grundplatte 21 auf, die mit dem ersten Hintergriffselement 9 fest verbunden
ist, insbesondere mittels eines hier nicht dargestellten Befestigungselements, beispielsweise
eines Niets oder einer Schraube, zu dessen Aufnahme das erste Hintergriffselement
9 wenigstens eine Befestigungsausnehmung 22 aufweist. Das zweite Hintergriffselement
10 ist hingegen bevorzugt lediglich mittelbar, insbesondere über das erste Hintergriffselement
9 und/oder den Rahmen 2 mit der Grundplatte 21 verbunden. Die Grundplatte 21 weist
in Querrichtung derartige Abmessungen auf, dass sie die Mündungsöffnung 14 vollständig
übergreift und beidseitig der Mündungsöffnung 14 auf den Nuträndern 12 und 13 aufliegt.
In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel übergreift sie die Nut 6 in Querrichtung
vollständig, weist also in dieser Richtung größere Abmessungen auf als die Nut 6,
insbesondere als der Hohlraum 15. Durch das Auffliegen der Grundplatte 21 auf den
Nuträndern 12 und 13 wird ein Verkippen des ersten Hintergriffselements 9 zuverlässig
verhindert und so eine einfache Montage der Befestigungseinrichtung 5 sichergestellt.
[0077] Die beiden Hintergriffselemente 9 und 10 weisen eine erste Formschlusseinrichtung
23 und eine zweite Formschlusseinrichtung 24 auf. Diese wirken formschlüssig zusammen,
um die Hintergriffselemente 9 und 10 in einer senkrecht auf der Längsmittelebene 19
stehenden Hochrichtung beziehungsweise in einer Normalenebene 25 aneinander zu halten.
Die Normalenebene steht senkrecht auf der Längsmittelebene 19 und nimmt die Längsmittelachse
20 in sich auf oder verläuft zumindest parallel zu dieser.
[0078] Die erste Formschlusseinrichtung 23 weist einen Formschlusssteg 26 auf, der von einem
Grundkörper 27 des ersten Hintergriffselements 9 ausgeht und sich in Richtung des
zweiten Hintergriffselements 10 erstreckt. Das zweite Hintergriffselement 10 weist
hingegen einen Formschlusssteg 28 auf, der wiederum von einem Grundkörper 29 des zweiten
Hintergriffselements 10 ausgeht und sich in Richtung des ersten Hintergriffselements
9 erstreckt. Der Formschlusssteg 26 begrenzt gemeinsam mit der Grundplatte 21 eine
Formschlussausnehmung 30, in die der Formschlusssteg 28 formschlüssig eingreift, sodass
er in Hochrichtung zwischen dem Formschlusssteg 26 und der Grundplatte 21 formschlüssig
gehalten ist. Entsprechend sind die Hintergriffselemente 9 und 10 in Hochrichtung
mittels der Formschlusseinrichtungen 23 und 24 aneinander befestigt.
[0079] Die Figur 3 zeigt eine schematische Draufsicht auf den Rahmen 2 und die Befestigungseinrichtung
5. Es ist erkennbar, dass das erste Hintergriffselement 9 eine erste Schrägfläche
31 und das zweite Hintergriffselement 10 eine zweite Schrägfläche 32 aufweist. Diese
Schrägflächen 31 und 32 sind dazu ausgebildet, bei einem Verlagern der Hintergriffselemente
9 und 10 in Längsrichtung aufeinander zu die Hintergriffselemente 9 und 10 quer zu
der Längsmittelachse 20 auseinander und folglich unter die Nutränder 12 und 13 zu
drängen. Hierdurch wird eine zuverlässige Befestigung der Befestigungseinrichtung
5 in der Nut 6 erzielt. In der hier beschriebenen Ausgestaltung der Befestigungseinrichtung
5 ist es vorgesehen, dass sich das erste Hintergriffselement 9 in Längsrichtung an
dem Holm 8 abstützt, sodass es in dieser Richtung festgesetzt ist. Das zweite Hintergriffselement
10 ist hingegen mittels einer Spannschraube 33 befestigt, welche in einem Schraubloch
34 des zweiten Hintergriffselements 9 angeordnet ist und in den Rahmen 2 beziehungsweise
den Holm 7 eingreift.
[0080] Die Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung des Beschlagteils 4 sowie der Befestigungseinrichtung
5 abseits des Rahmens 2. Erkennbar sind nun Befestigungselemente 35, in dem hier dargestellten
Ausführungsbeispiel Niete, die in den Befestigungsausnehmungen 22 angeordnet sind
und das erste Hintergriffselement 9 mit der Grundplatte 21 verbinden. An der Grundplatte
21 ist wenigstens ein Haltesteg 36 befestigt, in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
über ein Verbindungselement 37. Im Falle des dargestellten Ausführungsbeispiels sind
zwei derartiger Haltestege 36 an der Grundplatte 21 befestigt, nämlich auf in Längsrichtung
gegenüberliegenden Seiten des ersten Hintergriffselements 9.
[0081] Hierbei liegt einer der Haltestege 36 in Längsrichtung in Überdeckung mit dem ersten
Hintergriffselement 9 vor, während ein anderer der Haltestege 36 in Längsrichtung
von dem ersten Hintergriffselement 9 beabstandet ist. Der erstgenannte Haltesteg 36
beziehungsweise dessen Verbindungselement 37 greift in eine Öffnung 38 des ersten
Hintergriffselements 9 ein beziehungsweise durchgreift diese. Hierdurch wird eine
mit dem Hintergriffssteg 17 fluchtende Anordnung des Haltestegs 36 beziehungsweise
der Haltestege 36 erzielt. Ebenso wie der Hintergriffssteg 17 erstreckt sich der Haltesteg
36 beziehungsweise erstrecken sich die Haltestege 36 parallel zu der Längsmittelachse
und verlaufen parallel zu der Längsmittelebene 19.
[0082] In dem ersten Hintergriffselement 9 beziehungsweise in dessen Grundkörper 27 ist
eine Aussparung 39 ausgebildet. Diese beabstandet zwei Befestigungsvorsprünge 40 und
41 voneinander, über welche das erste Hintergriffselement 9 an der Grundplatte 21
befestigt ist. Die Aussparung 39 ist einerseits durch eine Verjüngung 42 des Grundkörpers
27 in Hochrichtung gebildet (hier nicht erkennbar) und zusätzlich durch eine in dem
ersten Hintergriffselement 9 randlos ausgebildete Ausnehmung 43. Durch die Verjüngung
42 ist zwischen dem Grundkörper 27 und der Grundplatte 21 eine Aufnahmetasche 44 gebildet,
in welche ein Beschlaggleiter 45 einsetzbar ist. Der Beschlaggleiter 45 weist einen
hier nicht erkennbaren Beschlaggleiterschaft sowie einen Beschlaggleiterkopf 46 auf.
[0083] Der Beschlaggleiterkopf 46 verfügt über einen in radialer Richtung bezüglich einer
Längsmittelachse des Beschlaggleiterschafts über den Beschlaggleiterschaft überstehende
Rand, welcher - beispielsweise formschlüssig - in die Aufnahmetasche 44 eingreift
und so den Beschlaggleiter 45 in dieser festsetzt. Besonders bevorzugt ist der Beschlaggleiterkopf
46 von dem ersten Hintergriffselement 9, der Grundplatte 21 oder beiden beabstandet
angeordnet, sodass geringe Reibung und entsprechend geringer Verschleiß vorliegen.
Der Beschlaggleiter 45 ist bevorzugt starr an einem Beschlagelement 47 befestigt,
welches Bestandteil der Drehlagerung 3 und um eine Drehachse bezüglich der Befestigungseinrichtung
5 verschwenkbar ist. Das Beschlagelement 47 liegt hierbei auf der dem Beschlaggleiterkopf
46 abgewandten Seite der Grundplatte 21 vor.
[0084] Die Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung des ersten Hintergriffselements 9
der Befestigungseinrichtung 5 mit der an ihm befestigten Grundplatte 21. Es ist erkennbar,
dass die Ausnehmung 43 des ersten Hintergriffselements 9 beziehungsweise dessen Grundkörper
27 in Überdeckung mit einer randgeschlossenen Durchtrittsöffnung 48 der Grundplatte
21 steht. Die Durchtrittsöffnung 48 dient einer Lagerung des Beschlaggleiterschafts,
insbesondere einer Linearführung des Beschlaggleiterschafts. Weiterhin ist erkennbar,
dass die Schrägfläche 31 an dem Formschlusssteg 26 ausgebildet ist.
[0085] Das erste Hintergriffselement 9 beziehungsweise dessen Formschlusssteg 26 verfügt
über eine Stirnfläche 49. Diese setzt sich in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
aus mehreren Teilflächen 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56 und 57 zusammen, die in Längsrichtung
aufeinander folgen. Hierbei liegen die Teilflächen 50 und 56 als erste Teilflächen
vor, welche gegenüber der Normalenebene 25 um einen bestimmten Winkel angewinkelt
sind. Die Teilflächen 52 und 55 liegen hingegen als zweite Teilflächen vor, welche
parallel zu der Längsmittelachse 20 verlaufen. Die Teilflächen 54 und 57 stellen dritte
Teilflächen dar, welche gegenüber der Normalenebene 25 um einen Winkel angewinkelt
sind, der von dem bestimmten Winkel der ersten Teilflächen 50 und 56 verschieden ist.
Die Teilflächen 51 und 53 stellen wiederum vierte Teilflächen dar, welche senkrecht
zu der Längsmittelachse 20 ausgerichtet sind. Die Teilflächen 50 und 56 stellen hierbei
die eigentliche erste Schrägfläche 31 dar. Die Teilflächen 54 und 57 erleichtert das
Ineingriffbringen der beiden Hintergriffselemente 9 und 10.
[0086] Die Figur 6 zeigt eine schematische Darstellung des ersten Hintergriffselements 9
in einer alternativen Darstellung. Erkennbar sind die Befestigungsvorsprünge 40 und
41. Diese sind über einen über den Grundkörper 27 überstehenden Versteifungssteg 58'
miteinander verbunden. Es wird deutlich, dass zusätzlich zu der ersten Schrägfläche
31 eine weitere Schrägfläche 58 vorliegt, nämlich parallel versetzt zu der ersten
Schrägfläche 31. Diese Schrägfläche 58 kann von einer nicht weiter gekennzeichneten
Stirnfläche des ersten Hintergriffselements 9 gebildet sein. Auch kann sich diese
Stirnfläche wiederum aus mehreren Teilflächen zusammensetzen, wobei nur eine oder
mehrere dieser Teilflächen die Schrägfläche 58 ausbilden.
[0087] Die Figur 7 zeigt eine schematische Darstellung des zweiten Hintergriffselements
10 der Befestigungseinrichtung 5. Der Hintergriffssteg 18 des zweiten Hintergriffselements
9 weist eine Rundung 59 auf, über welche er in den Grundkörper 29 übergeht. Eine solche
Rundung 59 kann im Übrigen auch an dem Formschlusssteg 26 der ersten Formschlusseinrichtung
23 vorliegen. Das zweite Begriffselement 10 weist auf seiner dem Hintergriffssteg
18 abgewandten Seite einen Befestigungsvorsprung 60 auf, in welchem das Schraubloch
34 ausgebildet ist. Erkennbar ist ebenso die Spannschraube 33. Von den Befestigungsvorsprung
60 geht ein verjüngter Auflagevorsprung 61 aus. Dieser ist zum Übergreifen zumindest
eines Teils des Nutrands 13 vorgesehen und ausgestaltet.
[0088] Die Figur 8 zeigt eine weitere schematische Darstellung des zweiten Hintergriffselements
10 in einer anderen Ansicht. Der Auflagevorsprung 61 weist eine plane Unterseite 62
zur Anlage an dem Nutrand 13 auf. Die Unterseite 62 ist von einer Vertiefung 63 durchgriffen,
welche das Schraubloch 34 übergreift. Die Vertiefung 63 weist eine in die von dem
Befestigungsvorsprung 60 fortgewandte Richtung eine abnehmende Tiefe auf, sodass entsprechend
ihre größte Tiefe unmittelbar angrenzend an den Befestigungsvorsprung 60 vorliegt.
Die Vertiefung 63 dient zur formschlüssigen Aufnahme von plastisch verformtem Material
des Rahmens 2 bei einem Einschrauben der Spannschraube 33 in den Rahmen 2. Beispielsweise
ist der Befestigungsvorsprung 60 derart ausgestaltet, dass eine Seitenfläche 64, die
von dem Schraubloch 34 durchgriffen ist, nach der Montage der Befestigungseinrichtung
5 in der Nut 6 an dem Nutrand 13 anliegt, nämlich innerhalb der Mündungsöffnungen
14. Bevorzugt ist jedoch eine Ausgestaltung derart realisiert, dass die Seitenfläche
64 nach der Montage der Befestigungseinrichtung 5 in der Nut 6 von dem Nutrand 13
beabstandet ist.
[0089] Analog zu der Ausgestaltung des ersten Hintergriffselements 9 weist das zweite Hintergriffselement
10 seine Schrägfläche 32 an einer Stirnfläche 65 auf. Auch diese kann analog zu den
Ausführungen zu dem ersten Hintergriffselement 9 in mehrere Teilflächen unterteilt
sein, worauf hier nicht im Detail eingegangen wird. Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung,
bei welcher die Schrägflächen 31 und 32 der beiden Hintergriffselemente 9 und 10 derart
bezüglich der Normalenebene 25 beziehungsweise der Hochrichtung verkippt sind, dass
eine Verlagerung der Hintergriffselemente 9 und 10 in Querrichtung aufeinander zu,
eine Kraft in Hochrichtung erzeugt. Hierdurch wird eine zusätzliche Reibkraft erzielt,
welche die Hintergriffselemente 9 und 10 zuverlässig aneinander hält und somit die
Befestigung der Befestigungseinrichtung 5 in der Nut 6 sicherstellt. Alles in allem
ermöglicht die hier beschriebene Befestigungseinrichtung 5 beziehungsweise die hier
beschriebene Gebäudeverschlusseinrichtung 1 eine besonders einfache und schnelle Montage
des Beschlagteils 4 an dem Rahmen 2, wobei zusätzlich eine besonders lange Haltbarkeit
sichergestellt ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0090]
- 1
- Gebäudeverschlusseinrichtung
- 2
- Rahmen
- 3
- Drehlagerung
- 4
- Beschlagteil
- 5
- Befestigungseinrichtung
- 6
- Nut
- 7
- Holm
- 8
- Holm
- 9
- 1. Hintergriffselement
- 10
- 2. Hintergriffselement
- 11
- Längsmittelachse
- 12
- Nutrand
- 13
- Nutrand
- 14
- Mündungsöffnung
- 15
- Hohlraum
- 16
- Nutgrund
- 17
- Hintergriffssteg
- 18
- Hintergriffssteg
- 19
- Längsmittelebene
- 20
- Längsmittelachse
- 21
- Grundplatte
- 22
- Befestigungsausnehmung
- 23
- 1. Formschlusseinrichtung
- 24
- 2. Formschlusseinrichtung
- 25
- Normalenebene
- 26
- Formschlusssteg
- 27
- Grundkörper
- 28
- Formschlusssteg
- 29
- Grundkörper
- 30
- Formschlussausnehmung
- 31
- 1. Schrägfläche
- 32
- 2. Schrägfläche
- 33
- Spannschraube
- 34
- Schraubloch
- 35
- Befestigungselemente
- 36
- Haltesteg
- 37
- Verbindungselement
- 38
- Öffnung
- 39
- Aussparung
- 40
- Befestigungsvorsprung
- 41
- Befestigungsvorsprung
- 42
- Verjüngung
- 43
- Ausnehmung
- 44
- Aufnahmetasche
- 45
- Beschlaggleiter
- 46
- Beschlaggleiterkopf
- 47
- Beschlagelement
- 48
- Durchtrittsöffnung
- 49
- Stirnfläche
- 50
- Teilfläche
- 51
- Teilfläche
- 52
- Teilfläche
- 53
- Teilfläche
- 54
- Teilfläche
- 55
- Teilfläche
- 56
- Teilfläche
- 57
- Teilfläche
- 58
- Schrägfläche
- 58'
- Versteifungssteg
- 59
- Rundung
- 60
- Befestigungsvorsprung
- 61
- Auflagevorsprung
- 62
- Unterseite
- 63
- Vertiefung
- 64
- Seitenfläche
- 65
- Stirnfläche
1. Befestigungseinrichtung (5) zur Befestigung eines Beschlagteils (4) an einem eine
Nut (6) aufweisenden Rahmen (2) einer Gebäudeverschlusseinrichtung (1), mit einem
ersten Hintergriffselement (9) und einem zweiten Hintergriffselement (10), die separat
voneinander in die Nut (6) einsetzbar und bei Anordnung aneinander durch Hintergreifen
von gegenüberliegenden, die Nut (6) begrenzenden Nuträndern (12, 13) formschlüssig
in der Nut (6) gehalten sind, wozu die Hintergriffselemente (9, 10) zueinander und
zu einer Längsmittelachse (20) der Befestigungseinrichtung (5) parallel verlaufende
Hintergriffsstege (17, 18) aufweisen, die durchgehend parallel zu einer die Längsmittelachse
(20) aufnehmenden gedachten Längsmittelebene (19) verlaufen, wobei das erste Hintergriffselement
(9) eine erste Schrägfläche (31) und das zweite Hintergriffselement (10) eine zweite
Schrägfläche (32) zur zumindest teilweisen Anlage an der ersten Schrägfläche (31)
aufweist, wobei die beiden Schrägflächen (31, 32) gegenüber einer senkrecht auf der
Längsmittelebene (19) stehenden gedachten Normalenebene (25) angewinkelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hintergriffselemente (9, 10) derart ausgestaltet sind, dass bei einer
Verlagerung der Hintergriffselemente (9, 10) längs zu der Längsmittelachse (20) aufeinander
zu, die Hintergriffselemente (9, 10) quer zu der Längsmittelachse (20) auseinander
gedrängt werden.
2. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Hintergriffselement (9) unmittelbar und das zweite Hintergriffselement
(10) lediglich mittelbar an einer Grundplatte (21) befestigt ist, die zum Übergreifen
der Nut (6) und zur Auflage auf den Nuträndern (12, 13) in Querrichtung größere Abmessungen
aufweist als die über die Schrägflächen (31, 32) aneinander anliegenden Hintergriffselemente
(9, 10).
3. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Hintergriffselement (9) eine erste Formschlusseinrichtung (23) und das
zweite Hintergriffselement (10) eine mit der ersten Formschlusseinrichtung (23) formschlüssig
zusammenwirkende zweite Formschlusseinrichtung (24) aufweist, die die Hintergriffselemente
(9, 10) in einer senkrecht auf der Längsmittelebene (19) stehenden Hochrichtung aneinander
halten.
4. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Formschlusseinrichtungen (23, 24) einen von einem Grundkörper (27, 29) des
jeweiligen Hintergriffselements (9, 10) ausgehenden Formschlussstegs (26, 28) aufweist,
wobei die Formschlussstege (26, 28) der Formschlusseinrichtungen (23, 24) zumindest
zeitweise in einer gedachten Ebene aneinander anliegen.
5. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formschlusssteg (26) der ersten Formschlusseinrichtung (23) gemeinsam mit der
Grundplatte (21) eine Formschlussausnehmung (30) begrenzt, in die der Formschlusssteg
(28) der zweiten Formschlusseinrichtung (24) formschlüssig eingreift, um die Hintergriffselemente
(9, 10) in Hochrichtung aneinander zu halten.
6. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Hintergriffselemente (9, 10) jeweils eine Stirnfläche (49, 65) aufweist
und eine ebene erste Teilfläche (50, 56) die jeweilige Schrägfläche (31, 32) ausbildet,
die gegenüber der Normalenebene (25) um einen bestimmten Winkel angewinkelt ist, wobei
wenigstens eine ebene zweite Teilfläche (52, 55) zumindest einer der Stirnflächen
(49, 65) parallel zu der Längsmittelachse (20) verläuft und/oder eine ebene dritte
Teilfläche (54, 57) zumindest einer der Stirnflächen (49, 65) um einen von dem bestimmten
Winkel verschiedenen Winkel gegenüber der Normalenebene (25) angewinkelt und/oder
eine ebene vierte Teilfläche (51, 53) zumindest einer der Stirnflächen (49, 65) senkrecht
zu der Längsmittelachse (20) ausgerichtet ist.
7. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte (21) wenigstens ein Haltesteg (36) befestigt ist, der bündig mit
dem Hintergriffssteg (17) des ersten Hintergriffselements (9) angeordnet ist.
8. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (27) des ersten Hintergriffselements (9) zwei von einer in dem Grundkörper
(27) ausgebildeten Aussparung (39) beabstandete Befestigungsvorsprünge (40, 41) aufweist,
an welchen die Grundplatte (21) anliegt und befestigt ist.
9. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (39) durch eine Verjüngung (42) des Grundkörpers (27) in Hochrichtung
und/oder im Längsschnitt gesehen eine randoffene Ausnehmung (43) gebildet ist.
10. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die randoffene Ausnehmung (43) in Überdeckung mit einer randgeschlossenen Durchtrittsöffnung
(48) der Grundplatte (21) vorliegt, wobei durch die Verjüngung des Grundkörpers (27)
zwischen dem Grundkörper (27) und der Grundplatte (21) eine Aufnahmetasche (44) zur
Aufnahme eines Beschlaggleiters (45) ausgebildet ist.
11. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Hintergriffselement (10) auf der von seinem Hintergriffssteg (18) abgewandten
Seite einen Befestigungsvorsprung (60) aufweist, in welchem ein Schraubloch (34) zur
Aufnahme einer Spannschraube (33) ausgebildet ist, mittels welcher das zweite Hintergriffselement
(10) an dem Rahmen (2) verschraubbar ist.
12. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsmittelachse des Schraublochs (34) bezüglich der Normalenebene (25) in Richtung
der Längsmittelachse (20) der Befestigungseinrichtung (5) angewinkelt ist.
13. Befestigungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Befestigungsvorsprung (60) ein verjüngter Auflagevorsprung (61) ausgeht,
der nach einer bestimmungsgemäßen Montage der Befestigungseinrichtung (5) zum Auffliegen
auf einem der Nutränder (12, 13) in Überdeckung mit der Grundplatte (21) steht.
14. Gebäudeverschlusseinrichtung (1) mit einem Rahmen (2) und einem an dem Rahmen (2)
mittels einer Befestigungseinrichtung (5) nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche befestigten Beschlagteil (4).
15. Verfahren zum Befestigen eines Beschlagteils (4) an einem Rahmen (2) einer Gebäudeverschlusseinrichtung
(1) mittels einer Befestigungseinrichtung (5) nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 13.