[0001] Die Erfindung betrifft ein tragbares Bügelschloss mit einem Schlosskörper, der einen
Verriegelungsmechanismus beherbergt, und mit einem flexiblen oder starren Bügel, wobei
der Bügel ein erstes Ende aufweist, welches wahlweise mittels des Verriegelungsmechanismus
verriegelbar oder von dem Schlosskörper lösbar ist, und wobei der Schlosskörper eine
Alarmeinrichtung mit einem akustischen Signalgeber zum Ausgeben eines akustisch wahrnehmbaren
Alarmsignals umfasst und wenigstens eine Schallaustrittsöffnung aufweist, welche über
einen Schallführungskanal mit dem akustischen Signalgeber kommuniziert.
[0002] Der Bügel eines solchen tragbaren Bügelschlosses dient im Allgemeinen dazu, ein Objekt
zu umgreifen und dieses zu sichern oder ein erstes Objekt mit einem zweiten Objekt
zu verbinden. Beispielsweise kann ein solcher Bügel zunächst ausgehend von dem vom
Schlosskörper gelösten ersten Ende durch einen Abschnitt eines Zweirades, beispielsweise
einen Rahmenabschnitt, und um einen ortsfesten Gegenstand wie einen Fahrradständer
geführt werden, woraufhin das erste Ende an dem Schlosskörper verriegelt werden kann,
sodass das Zweirad durch die von dem Bügel gebildete Schlaufe sicher mit dem Fahrradständer
verbunden ist. Ferner kann ein Zweirad durch ein tragbares Bügelschloss gegen ein
unbefugtes Wegfahren gesichert werden, indem die von dem Bügel gebildete Schlaufe
so durch die Speichen eines der Laufräder geführt wird, dass eine Bewegung dessen
begrenzt wird. Ebenso können tragbare Bügelschlösser dazu genutzt werden, Türen sicher
zu versperren, indem der Bügel beispielsweise durch die Öse einer Überfalle geführt
wird.
[0003] Durch die Möglichkeit, ein solches Bügelschloss zu tragen und zu bewegen, kann dieses
an verschiedenen Orten und in Abhängigkeit von den jeweiligen Gegebenheiten flexibel
zum Sichern verschiedener Gegenstände verwendet werden. So kann ein Nutzer beispielsweise
wählen, auf welche Art oder an welchem Abschnitt er den Bügel mit einem Zweirad oder
einem sonstigen Gegenstand verbindet, um diesen zu sichern.
[0004] Die Ausbildung eines tragbaren Bügelschlosses mit einer Alarmeinrichtung ermöglicht
es ferner, Aufbruchsversuche zu erkennen und einen Nutzer oder sonstige sich in der
Umgebung des Schlosses befindende Personen durch ein akustisch wahrnehmbares Signal
darauf aufmerksam zu machen.
[0005] Beispielsweise ist in
GB 2 276 412 A ein Hangschloss beschrieben, an dessen Schlosskörper eine elektronische Einrichtung
mittels eines Bandes befestigt und durch einen Bügel des Schlosses, welcher durch
einen mit der elektronischen Einrichtung verbundenen Ring führbar ist, an dem Schlosskörper
gesichert werden kann. In der elektronischen Einrichtung ist eine Alarmeinrichtung
mit einem Lautsprecher angeordnet, wobei ein akustisches Signal durch mehrere Öffnungen
aus der elektronischen Einrichtung austreten kann.
[0006] US 4 811 578 A zeigt ein Hangschloss mit einer Alarmeinrichtung, bei welchem ein Lautsprecher der
Alarmeinrichtung mit einem Einführkanal für einen Schenkel eines Bügels des Hangschlosses
kommuniziert. Dadurch soll ein Verstopfen eines Kanals zur Schallführung im Zuge eines
Aufbruchsversuchs verhindert werden, wobei der Schenkel infolge eines Aufbruchsversuchs
automatisch mittels einer Feder aus dem Einführkanal ausgestoßen werden soll, um eine
Schallentfaltung zu ermöglichen.
[0007] In
CN 2 856 340 Y ist ebenfalls ein Schloss beschrieben, in dessen Gehäuse eine Alarmeinrichtung mit
einem Lautsprecher angeordnet ist.
[0008] Aus
US 2008/094192 A1 ist eine Schließvorrichtung bekannt, um ein Fahrrad an einem Träger befestigen zu
können. Die Schließvorrichtung weist eine Alarmeinrichtung mit einem Alarmhorn auf,
um ein akustisches Alarmsignal erzeugen zu können.
[0009] Jedoch bedarf es, um ein von einem akustischen Signalgeber erzeugtes Signal aus dem
Schlosskörper hinaussenden zu können, eines Schallführungskanals, der in eine an einer
Außenseite des Schlosskörpers ausgebildete Schallaustrittsöffnung mündet. Ein solcher
offener Schallführungskanal birgt dabei potentiell die Gefahr eines unbefugten Eingriffs
in das Innere des Schlosskörpers, wobei insbesondere im Zuge von Aufbruchsversuchen
zunächst eine Beschädigung des akustischen Signalgebers und eine Unterdrückung des
Alarmsignals durch ein Einführen eines geradlinigen und spitzen Gegenstandes in den
Schallführungskanal, wie eines Schraubendrehers oder eines Nagels, angestrebt werden
kann.
[0010] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, bei einem tragbaren Bügelschloss mit einer
Alarmeinrichtung eine Möglichkeit zu schaffen, das Innere des Schlosskörpers und insbesondere
den mit der Schallaustrittsöffnung über einen Schallführungskanal kommunizierenden
akustischen Signalgeber auf einfache Art und Weise vor unbefugten Eingriffen zu schützen.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein tragbares Bügelschloss mit den Merkmalen des
Anspruchs 1.
[0012] Der Bügel dieses Bügelschlosses weist zumindest einen Abdeckabschnitt auf, welcher
durch einen an den Schlosskörper angrenzenden
[0013] Abschnitt des an dem Schlosskörper verriegelten Bügels gebildet ist, und der Schallführungskanal
ist derart ausgerichtet, dass der Abdeckabschnitt des Bügels in geradliniger Verlängerung
des Schallführungskanals angeordnet ist, wenn der Bügel an dem Schlosskörper verriegelt
ist.
[0014] Die Erfindung bezieht sich somit in allgemeiner Weise auf ein tragbares Bügelschloss
mit einem Schlosskörper, der einen Verriegelungsmechanismus beherbergt, und mit einem
flexiblen oder starren Bügel, wobei der Bügel ein erstes Ende aufweist, welches wahlweise
mittels des Verriegelungsmechanismus verriegelbar oder von dem Schlosskörper lösbar
ist, und wobei der Schlosskörper eine Alarmeinrichtung mit einem akustischen Signalgeber
zum Ausgeben eines akustisch wahrnehmbaren Alarmsignals umfasst und wenigstens eine
Schallaustrittsöffnung aufweist, welche über einen Schallführungskanal mit dem akustischen
Signalgeber kommuniziert, wobei der Bügel zumindest einen Abdeckabschnitt aufweist,
welcher durch einen an den Schlosskörper angrenzenden Abschnitt des an dem Schlosskörper
verriegelten Bügels gebildet ist, wobei der Schallführungskanal derart ausgerichtet
ist, dass der Abdeckabschnitt des Bügels in geradliniger Verlängerung des Schallführungskanals
angeordnet ist, wenn der Bügel an dem Schlosskörper verriegelt ist.
[0015] Beispielsweise kann ein mit einem abschnittsweise flexiblen Bügel ausgebildetes tragbares
Bügelschloss als sogenanntes Gelenkschloss ausgebildet sein, dessen Bügel mehrere
schwenkbar miteinander verbundene Gelenkstäbe aufweist. Der grundsätzliche Aufbau
eines solchen Gelenkschlosses mit einer Alarmeinrichtung kann beispielsweise aus
DE 10 2017 105 031 A1 entnommen werden.
[0016] Beispielhaft für ein tragbares Bügelschloss mit einem starren Bügel kann ein solches
als sogenanntes U-Bügel-Hangschloss ausgebildet sein, welches einen starren und im
Wesentlichen U-förmigen Bügel mit zwei Schenkeln aufweist, von welchen zumindest einer
an dem Schlosskörper wahlweise verriegelbar oder von diesem lösbar ist. Der allgemeine
Aufbau eines U-Bügel-Hangschlosses und dessen Funktionsweise ist beispielsweise in
EP 1 160 405 A1 beschrieben, wobei das dort gezeigte Schloss keine Alarmeinrichtung aufweist. Grundsätzlich
kann jedoch eine Alarmeinrichtung wie in der vorstehend genannten
DE 10 2017 105 031 A1 auch bei einem U-Bügel-Hangschloss Anwendung finden.
[0017] Ferner ist es möglich, einen flexiblen Bügel eines tragbaren Bügelschlosses als Seilbügel,
insbesondere als Drahtseilbügel, oder als Kettenbügel auszubilden, welcher zumindest
an einem ersten Ende einen Kloben aufweist, der wahlweise an dem Schlosskörper verriegelbar
oder von dem Schlosskörper lösbar ist. Die Verriegelung eines solchen Klobens kann
dabei insbesondere in gleicher bzw. ähnlicher Weise wie die Verriegelung eines Schenkels
eines U-Bügels erfolgen.
[0018] Unabhängig von der Ausbildung des Bügels ist es vorgesehen, dass der Bügel einen
Abdeckabschnitt aufweist, der außerhalb des Schlosskörpers angeordnet ist und einen
sich in der Umgebung der Oberfläche des Schlosskörpers befindenden Teil des Bügels
bildet, wenn dieser an dem Schlosskörper verriegelt ist. Der Abdeckabschnitt des Bügels
befindet sich somit also nicht an einem bezüglich des Schlosskörpers entfernten Ende
des Bügels. Der genannte Abdeckabschnitt kann insbesondere durch einen Längserstreckungsabschnitt
des Bügels gebildet sein, der von dem Schlosskörper zumindest dann senkrecht oder
schräg absteht, wenn der Bügel an dem Schlosskörper verriegelt ist. Von weiteren Abschnitten
des Bügels kann sich der Abdeckabschnitt insbesondere dadurch unterscheiden, dass
sich der Abdeckabschnitt ausgehend von der Oberfläche des Schlosskörpers zumindest
im Wesentlichen gleichförmig erstreckt. Ein geradlinig ausgebildeter Abdeckabschnitt
des Bügels kann somit in gleichbleibender Richtung verlaufen, während ein gekrümmter
Abdeckabschnitt einen im Wesentlichen gleichbleibenden Radius aufweisen kann.
[0019] Indem der Abdeckabschnitt des Bügels in geradliniger Verlängerung des Schallführungskanals
angeordnet ist, wenn der Bügel an dem Schlosskörper verriegelt ist, kann ein geradliniger
Zugang in den Schallführungskanal durch den Abdeckabschnitt blockiert und ein gewaltsamer
Eingriff in den Schallführungskanal bzw. durch den Schallführungskanal hindurch mittels
eines geradlinigen Gegenstandes, beispielsweise eines Schraubendrehers, verhindert
werden. Insbesondere kann dadurch ein an einem Ende eines geradlinigen Schallführungskanals
angeordneter akustischer Signalgeber vor solchen Eingriffen geschützt werden.
[0020] Grundsätzlich kann der Schallführungskanal geradlinig, beispielsweise als eine Bohrung
in einem Gehäuse des Schlosses, oder gekrümmt, insbesondere abschnittsweise gekrümmt,
verlaufen. Die genannte geradlinige Verlängerung bezieht sich dabei auf die Ausrichtung
des Schallführungskanals unmittelbar vor dessen Übergang in die Schallaustrittsöffnung.
[0021] Ferner kann es vorgesehen sein, dass der Abdeckabschnitt von einem starren Element
des Bügels gebildet ist, auch wenn der Bügel grundsätzlich flexibel ausgebildet sein
kann. Beispielsweise kann der Abdeckabschnitt durch einen Abschnitt eines einzelnen
Gelenkstabs eines Gelenkstabbügels oder durch einen Abschnitt eines Klobens eines
ketten- oder seilartig ausgebildeten Bügels gebildet sein, der im verriegelten Zustand
über den Schlosskörper hinausragt. Dadurch kann der Zugang zu der Schallaustrittsöffnung
zuverlässig durch den Abdeckabschnitt des Bügels versperrt werden und es kann Versuchen
vorgebeugt werden, den Abdeckabschnitt aus der geradlinigen Verlängerung des Schallführungskanals
herauszubewegen, um dennoch in die Schallaustrittsöffnung bzw. den Schallführungskanal
eingreifen zu können.
[0022] Die Schallaustrittsöffnung kann insbesondere derart an dem Schlosskörper angeordnet
sein, dass deren Abstand zu dem Abdeckabschnitt entlang der geradlinigen Verlängerung
des Schallführungskanals möglichst gering ist, um einen Eingriff in den Schallführungskanal
zu erschweren. Grundsätzlich ist jedoch zwischen der Schallaustrittsöffnung an der
Außenseite des Schlosskörpers und dem Abdeckabschnitt des Bügels zumindest ein gewisser
Zwischenraum bzw. ein Luftspalt freizuhalten, um einen Schallaustritt aus der Schallaustrittsöffnung
ohne signifikante Dämpfung bzw. Verzerrung auch in Richtung des Abdeckabschnitts und
insbesondere seitlich in Bezug auf die Oberfläche des Schlosskörpers zu ermöglichen.
[0023] Der Bügel kann ein zweites Ende aufweisen, welches entweder dauerhaft mit dem Schlosskörper
verbunden ist oder dauerhaft von dem Schlosskörper getrennt ist oder ebenfalls wahlweise
mittels des Verriegelungsmechanismus an dem Schlosskörper verriegelbar oder von dem
Schlosskörper lösbar ist. Beispielsweise können beide Enden des Bügels von dem Schlosskörper
lösbar sein, sodass der gesamte Bügel von dem Schlosskörper getrennt und durch einen
Abschnitt eines zu sichernden Objekts geführt werden kann, woraufhin beide Enden an
dem Schlosskörper verriegelt werden können. Ferner kann das zweite Ende dauerhaft
an dem Schlosskörper befestigt sein, sodass ein Nutzer den Bügel ausgehend von dem
ersten Ende durch ein zu sicherndes Objekt führen kann und lediglich das erste Ende
daraufhin zur Verriegelung mit dem Schlosskörper verbinden muss, während dauerhaft
eine Verbindung zwischen dem Schlosskörper und dem Bügel über dessen zweites Ende
besteht. Ebenso kann es vorgesehen sein, dass das zweite Ende des Bügels dauerhaft
von dem Schlosskörper getrennt und beispielsweise eine geschlossene Schlaufe bildet.
[0024] Der Abdeckabschnitt kann dabei an dem ersten Ende des Bügels und/oder an dem zweiten
Ende des Bügels vorgesehen sein, sofern das zweite Ende des Bügels zumindest dann
mit dem Schlosskörper verbunden ist, wenn der Bügel an diesem verriegelt ist. Unabhängig
von dem jeweiligen Ende des Bügels, welches den Abdeckabschnitt aufweist, kann dadurch
erreicht werden, dass eine geradlinige Verlängerung des Schallführungskanals aus der
Schallaustrittsöffnung hinaus durch den Abdeckabschnitt des Bügels blockiert ist,
wenn dieser an dem Schlosskörper verriegelt ist.
[0025] Das erste Ende des Bügels kann einen Verriegelungsabschnitt aufweisen, welcher wahlweise
in den Schlosskörper einführbar oder von dem Schlosskörper lösbar ist, wobei optional
auch das zweite Ende des Bügels einen Verriegelungsabschnitt aufweisen kann, welcher
wahlweise in den Schlosskörper einführbar oder von dem Schlosskörper lösbar ist. Der
Verriegelungsmechanismus kann dabei dazu ausgebildet sein, den in den Schlosskörper
eingeführten Verriegelungsabschnitt des ersten Endes des Bügels und optional auch
den in den Schlosskörper eingeführten Verriegelungsabschnitt des zweiten Endes des
Bügels wahlweise an dem Schlosskörper zu verriegeln oder für ein Lösen von dem Schlosskörper
freizugeben. Insbesondere kann sich der Abdeckabschnitt des Bügels dabei an den Verriegelungsabschnitt
des ersten Endes des Bügels oder gegebenenfalls an den Verriegelungsabschnitt des
zweiten Endes des Bügels direkt anschließen. Indem der Verriegelungsabschnitt des
jeweiligen Endes in den Schlosskörper einführbar ist, kann sich der Abdeckabschnitt
des Bügels damit unmittelbar von der Oberfläche des Schlosskörpers ausgehend erstrecken,
sodass ein geringer Abstand zwischen der Schallaustrittsöffnung und dem Abdeckabschnitt
des Bügels in geradliniger Verlängerung des Schallführungskanals erreicht werden kann.
[0026] Ferner kann es vorgesehen sein, dass das erste Ende des Bügels zur wahlweisen Verriegelung
in den Schlosskörper einführbar ist und/oder dass der Bügel ein zweites Ende aufweist,
welches in den Schlosskörper einführbar und wahlweise an diesem verriegelbar ist,
wobei der Verriegelungsmechanismus zumindest einen Riegel aufweisen kann, welcher
dazu ausgebildet ist, in einer Verriegelungsstellung das in den Schlosskörper eingeführte
jeweilige Ende des Bügels an dem Schlosskörper zu verriegeln oder in einer Freigabestellung
für ein Lösen von dem Schlosskörper freizugeben. Dabei kann insbesondere an den jeweiligen
Enden ein jeweiliger Verriegelungsabschnitt ausgebildet sein, welcher in den Schlosskörper
einführbar ist und der Verriegelungsmechanismus kann insbesondere einen oder zwei
Riegel umfassen, mittels derer die jeweiligen in den Schlosskörper einführbaren Enden
des Bügels wahlweise und unabhängig voneinander an diesem verriegelbar sind.
[0027] Ferner erstreckt sich der Schallführungskanal entlang einer Schallführungsachse in
Richtung der Schallaustrittsöffnung, wobei die Schallführungsachse den Abdeckabschnitt
des Bügels schneidet, wenn der Bügel an dem Schlosskörper verriegelt ist. Dabei können
die Schallaustrittsöffnung sowie der Schallführungskanal insbesondere in einfacher
Weise durch eine Bohrung ausgebildet sein, die sich ausgehend von einer Oberfläche
des Schlosskörpers geradlinig entlang der Schallführungsachse durch ein Gehäuse des
Schlosskörpers zu einem innerhalb des Schlosskörpers angeordneten akustischen Signalgeber
erstrecken kann. Grundsätzlich muss eine solche Schallführungsachse nicht zwangsläufig
auch den akustischen Signalgeber schneiden; vielmehr ist es möglich, dass der akustische
Signalgeber außerhalb der Flucht des Schallführungskanals angeordnet ist und mit dem
Schallführungskanal über einen Verbindungskanal kommuniziert.
[0028] Der Abdeckabschnitt des Bügels kann sich entlang einer geradlinigen Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse
erstrecken, wobei die Schallführungsachse die Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse schneidet,
wenn der Bügel an dem Schlosskörper verriegelt ist. Der Abdeckabschnitt des Bügels
kann sich dabei geradlinig entlang der Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse und insbesondere
senkrecht zu einer Oberfläche des Schlosskörpers, an welcher die Schallaustrittsöffnung
ausgebildet ist, erstrecken. Ferner kann die Schallführungsachse die Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse
in einem geringen Abstand zu der Oberfläche des Schlosskörpers schneiden, sodass ein
geradliniger Eingriff in den Schallführungskanal durch die Schallaustrittsöffnung
zuverlässig durch den Abdeckabschnitt des Bügels blockiert ist.
[0029] Es kann vorgesehen sein, dass die Schallführungsachse die Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse
in einem spitzen Winkel schneidet, wenn der Bügel an dem Schlosskörper verriegelt
ist. Insbesondere können dabei Winkel zwischen 30° und 60° vorgesehen sein. Dies ermöglicht
einen geringen Abstand zwischen der Schallaustrittsöffnung und dem Abdeckabschnitt
in Richtung der Schallführungsachse, sodass einem geradlinigen Eingriff in den Schallführungskanal
zuverlässig entgegengewirkt werden kann. Gleichermaßen kann in dem genannten Winkelbereich
dennoch ein ausreichender Freiraum bzw. Luftspalt zwischen der Schallaustrittsöffnung
und dem Abdeckabschnitt verbleiben, um einen störungsfreien Austritt eines erzeugten
Alarmsignals ohne signifikante Dämpfung oder Verzerrung zu erreichen. Insbesondere
kann die Schallführungsachse die Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse in einem Winkel
von etwa 45° schneiden.
[0030] Erfindungsgemäß schneidet die Schallführungsachse eine dem Bügel zugewandte Oberfläche
des Schlosskörpers in einem spitzen Winkel, insbesondere in einem Winkel zwischen
30° und 60°. Die Schallführungsachse kann eine dem Bügel zugewandte Oberfläche des
Schlosskörpers dabei insbesondere in einem Winkel von etwa 45° schneiden, wobei wiederum
ein geringer geradliniger Abstand der Schallaustrittsöffnung entlang der Schallführungsachse
zu einem sich beispielsweise senkrecht zu der Oberfläche des Schlosskörpers erstreckenden
Abdeckabschnitt des Bügels bei einer gleichzeitigen ungestörten Entfaltung eines erzeugten
Alarmsignals erreicht werden kann.
[0031] Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung
sowie den Zeichnungen zu entnehmen.
[0032] Eine umfängliche Umrandung der Schallaustrittsöffnung an der Oberfläche des Schlosskörpers
kann sich innerhalb einer Oberflächen-Erstreckungsebene erstrecken, wobei die Schallführungsachse
die Oberflächen-Erstreckungsebene in einem spitzen Winkel schneiden kann, insbesondere
in einem Winkel zwischen 30° und 60°. Auch hierbei kann es insbesondere vorgesehen
sein, dass die Schallführungsachse die Oberflächen-Erstreckungsebene in einem Winkel
von etwa 45° schneidet. Wiederum kann die Schallaustrittsöffnung bei solchen Schnittwinkeln
in einem geringen Abstand in der geradlinigen Verlängerung des Schallführungskanals
zu dem Abdeckabschnitt des Bügels angeordnet sein.
[0033] Ferner kann der Schallführungskanal, insbesondere bei einem Winkel zwischen der Schallführungsachse
und der Oberflächen-Erstreckungsebene von etwa 45°, mit einer verhältnismäßig geringen
Länge ausgebildet werden, um beispielsweise von einer Außenseite eines Gehäuses in
dessen Innenraum und zu dem akustischen Signalgeber zu führen. Eine etwaige Schwächung
des Gehäuses aufgrund einer langen Bohrung zur Bildung des Schallführungskanals kann
somit vermieden werden.
[0034] Die genannten Winkel bzw. Winkelbereiche beziehen sich dabei grundsätzlich auf das
im Rahmen von Fertigungstoleranzen bzw. Fertigungsungenauigkeiten erreichbare Maß.
[0035] Bei einigen Ausführungsformen kann der Abdeckabschnitt des Bügels senkrecht zu der
Oberfläche des Schlosskörpers in der Umgebung der Schallaustrittsöffnung ausgerichtet
sein, wenn der Bügel an dem Schlosskörper verriegelt ist. Insbesondere kann dabei
eine Schallführungsachse, entlang derer sich der Schallführungskanal erstreckt, die
Oberfläche des Schlosskörpers bzw. eine Oberflächen-Erstreckungsebene und den Abdeckabschnitt
des Bügels in einem Winkel von etwa 45° schneiden.
[0036] Es kann vorgesehen sein, dass der akustische Signalgeber außerhalb der Flucht des
Schallführungskanals angeordnet ist. Dabei kann der akustische Signalgeber über einen
Verbindungskanal mit dem Schallführungskanal und entsprechend der Schallaustrittsöffnung
kommunizieren, wobei sowohl der Schallführungskanal als auch der Verbindungskanal
als Bohrungen ausgebildet sein können. Auch durch eine solche Anordnung des akustischen
Signalgebers außerhalb der Flucht des Schallführungskanals kann erreicht werden, dass
der akustische Signalgeber nicht durch einen geradlinigen, in den Schallführungskanal
eingeführten Gegenstand erreicht und beschädigt werden kann. Dennoch kann durch das
Blockieren der geradlinigen Verlängerung des Schallführungskanals durch den Abdeckabschnitt
des Bügels ein Eingriff in den Schallführungskanal und eine mögliche Beschädigung
des tragbaren Bügelschlosses oder innerhalb des Schlosskörpers angeordneter Komponenten
verhindert werden.
[0037] Bei einigen Ausführungsformen kann der Bügel ein zweites Ende aufweisen, welches
dauerhaft mit dem Schlosskörper verbunden ist, wobei das zweite Ende den Abdeckabschnitt
bildet.
[0038] Beispielsweise kann es bei einem als U-Bügel-Hangschloss ausgebildeten tragbaren
Bügelschloss vorgesehen sein, den U-förmigen Bügel eines solchen Schlosses mit zwei
verschieden langen Schenkeln auszubilden, wobei der lange Schenkel dauerhaft in dem
Schlosskörper verbleibt und lediglich der kurze Schenkel von dem Schlosskörper lösbar
ist. Dies kann es ermöglichen, den U-Bügel um den langen Schenkel zu verschwenken,
sodass der U-Bügel ausgehend von dem kurzen Schenkel durch ein Objekt geführt werden
kann, ohne dass der Bügel vollständig von dem Schlosskörper gelöst werden muss. Ferner
kann es auch bei einem als Gelenkschloss ausgebildeten tragbaren Bügelschloss vorgesehen
sein, einen der Gelenkstäbe des Gelenkstabbügels dauerhaft an dem Schlosskörper zu
befestigen (starr oder gelenkig), sodass ein Nutzer lediglich das freie erste Ende
durch einen zu sichernden Gegenstand führen und zur Verriegelung in den Schlosskörper
einführen muss.
[0039] Die Alarmeinrichtung kann einen Beschleunigungssensor aufweisen. Insbesondere kann
ein solcher Beschleunigungssensor als Erschütterungssensor konfiguriert sein, mittels
dessen Erschütterungen, die das tragbare Bügelschloss während eines Aufbruchsversuchs
typischerweise erfährt, erfasst werden können. Dies ermöglicht es, Aufbruchsversuche
zu erkennen und daraufhin ein akustisch wahrnehmbares Alarmsignal auszulösen.
[0040] Der Schlosskörper kann eine Steuereinrichtung aufweisen, welche dazu ausgebildet
ist, die Alarmeinrichtung zu steuern. Insbesondere kann die Steuereinrichtung dazu
ausgebildet sein, die Alarmeinrichtung zu aktivieren oder zu deaktivieren, um beispielsweise
das Auslösen eines ungewünschten Alarmsignals zu verhindern.
[0041] Tragbare Bügelschlösser können häufig zwischen verschiedenen Einsatzorten, beispielsweise
zwischen Orten, an denen ein Zweirad gesichert wird, transportiert werden, wobei auch
während eines solchen Transports häufig Erschütterungen auftreten, aufgrund derer
ein ungewünschter und als störend empfundener Alarm ausgelöst werden kann. Beispielsweise
ein solches ungewünschtes Auslösen eines Alarms kann durch ein Deaktivieren der Alarmeinrichtung
vor einem Transport verhindert werden.
[0042] Die Steuereinrichtung kann mit einem Sensor verbunden sein, welcher dazu ausgebildet
ist, das wahlweise Einführen des ersten Endes des Bügels bzw. eines daran ausgebildeten
Verriegelungsabschnitts in den Schlosskörper zu erfassen und ein entsprechendes Detektionssignal
zu erzeugen und/oder das wahlweise Einführen eines zweiten Endes des Bügels und eines
daran ausgebildeten Verriegelungsabschnitts zu erfassen und ein entsprechendes Detektionssignal
zu erzeugen. Dieses Erfassen des jeweiligen Endes des Bügels kann direkt oder indirekt
(z.B. über ein zusätzliches Betätigungselement) erfolgen. Die Steuereinrichtung kann
dazu ausgebildet sein, die Alarmeinrichtung in Abhängigkeit von dem Detektionssignal
zu aktivieren und/oder zu deaktivieren.
[0043] Bei einigen Ausführungsformen kann der Schlosskörper ein Funkmodul aufweisen, welches
zu einem drahtlosen Übermitteln eines von der Alarmeinrichtung ausgegebenen Alarmsignals
ausgebildet ist und/oder welches zu einem drahtlosen Empfangen eines Steuerbefehls
für den Verriegelungsmechanismus ausgebildet ist.
[0044] Bei einigen Ausführungsformen kann der Verriegelungsmechanismus zumindest einen Riegel
und einen Elektromotor zum Antreiben des Riegels umfassen, wobei der Riegel dazu ausgebildet
ist, in einer Verriegelungsstellung zumindest das erste Ende des Bügels an dem Schlosskörper
zu verriegeln und in einer Freigabestellung zumindest das erste Ende des Bügels für
ein Lösen von dem Schlosskörper freizugeben. Ein solcher Verriegelungsmechanismus
ist folglich als elektromechanischer Verriegelungsmechanismus ausgebildet.
[0045] Alternativ zu einer Ausbildung des Verriegelungsmechanismus mit einem Elektromotor
zum Antreiben des zumindest einen Riegels kann der Verriegelungsmechanismus zumindest
einen Riegel und einen Schließzylinder zum Antreiben des Riegels umfassen, wobei der
Riegel dazu ausgebildet ist, in einer Verriegelungsstellung zumindest das in den Schlosskörper
eingeführte erste Ende des Bügels an dem Schlosskörper zu verriegeln und in einer
Freigabestellung für ein Lösen von dem Schlosskörper freizugeben. Beispielsweise kann
ein solcher Schließzylinder mittels eines Schlüssels drehbetätigt werden, um den oder
die Riegel wahlweise in die Verriegelungsstellung oder die Freigabestellung zu bewegen.
Ferner ist es auch möglich, den Verriegelungsmechanismus eines tragbaren Bügelschlosses
als Kombinationsschließmechanismus auszubilden, welcher mehrere Coderinge aufweist,
an denen ein Nutzer ein Schließgeheimnis einstellen kann, um einen Riegel für eine
Bewegung von der Verriegelungsstellung in die Freigabestellung freizugeben.
[0046] Der Schlosskörper kann eine elektrische Energiequelle zur Bereitstellung elektrischer
Energie umfassen. Diese elektrische Energiequelle kann insbesondere dazu dienen, die
Alarmeinrichtung bzw. deren Komponenten und gegebenenfalls die Komponenten eines elektromechanischen
Verriegelungsmechanismus mit elektrischer Energie zu versorgen.
[0047] Der Schlosskörper kann ein Gehäuse aufweisen und der Schallführungskanal durch eine
Bohrung in dem Gehäuse gebildet sein. Dies ermöglicht es, in einfacher Weise einen
sich entlang einer Schallführungsachse erstreckenden Schallführungskanal auszubilden,
wobei das Gehäuse dazu dienen kann, die innerhalb des Schlosskörpers angeordneten
Komponenten und insbesondere den Verriegelungsmechanismus sowie die Alarmeinrichtung
vor einem externen Zugriff zu schützen. Dabei kann das Gehäuse aus Metall und beispielsweise
als Guss-Teil gefertigt sein.
[0048] Bei einigen Ausführungsformen kann das tragbare Bügelschloss als Gelenkschloss ausgebildet
sein und der Bügel als ein Gelenkstabbügel ausgebildet sein, der mehrere schwenkbar
miteinander verbundene Gelenkstäbe aufweist, wobei der Gelenkstabbügel an dem ersten
Ende einen Verriegelungsabschnitt aufweist, welcher wahlweise in den Schlosskörper
einführbar und an dem Schlosskörper verriegelbar ist oder von dem Schlosskörper lösbar
ist, und wobei der Gelenkstabbügel ein zweites Ende aufweist, welches dauerhaft an
dem Schlosskörper befestigt ist. Dabei kann der Abdeckabschnitt des Bügels insbesondere
an dem Gelenkstab vorgesehen sein, der das erste Ende des Gelenkstabbügels bildet,
oder an dem Gelenkstab, der das zweite Ende des Gelenkstabbügels bildet.
[0049] Bei einigen Ausführungsformen kann das tragbare Bügelschloss als U-Bügel-Hangschloss
ausgebildet und der Bügel als ein starrer, im Wesentlichen U-förmiger U-Bügel ausgebildet
sein, welcher zwei geradlinige Schenkel und einen die Schenkel verbindenden Verbindungsabschnitt
aufweist, wobei der Abdeckabschnitt des Bügels an einem der Schenkel angeordnet ist.
[0050] Die Erfindung wird im Folgenden rein beispielhaft anhand zweier Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
[0051] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines als Gelenkschloss ausgebildeten tragbaren Bügelschlosses
und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines als U-BügelHangschloss ausgebildeten tragbaren
Bügelschlosses.
[0052] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines tragbaren Bügelschlosses 11, welches
als Gelenkschloss 12 ausgebildet ist und einen Schlosskörper 13 sowie einen flexiblen
Bügel 17 aufweist, der als Gelenkstabbügel 18 ausgebildet ist.
[0053] Dieser Gelenkstabbügel 18 weist mehrere schwenkbar über jeweilige Niete 41 miteinander
verbundene Gelenkstäbe 39 auf, wobei der Gelenkstab 39, der ein zweites Ende 33 des
Gelenkstabbügels 18 bildet, mittels eines Verbindungsniets 43 dauerhaft an dem Schlosskörper
13 bzw. einem Gehäuse 63 des Gelenkschlosses 12 befestigt ist. Dieses Gehäuse 63 kann
beispielsweise aus Metall gefertigt sein und dient insbesondere dem Schutz der im
Inneren des Schlosskörpers 13 angeordneten Komponenten. Das erste Ende 19 des Gelenkstabbügels
18 ist hingegen wahlweise an dem Schlosskörper 13 verriegelbar oder von dem Schlosskörper
13 lösbar und weist einen Verriegelungsabschnitt 45 auf, der zur Verriegelung des
ersten Endes 19 in den Schlosskörper 13 bzw. den Innenraum des Gehäuses 63 einführbar
ist.
[0054] Um den in den Schlosskörper 13 eingeführten Verriegelungsabschnitt 45 und damit das
erste Ende 19 an diesem zu verriegeln, ist innerhalb des Gehäuses 63 ein Verriegelungsmechanismus
15 angeordnet. Dieser weist einen Riegel 37 auf, der dazu ausgebildet ist, den eingeführten
Verriegelungsabschnitt 45 in einer Verriegelungsstellung an dem Schlosskörper 13 zu
verriegeln und in einer Freigabestellung für ein Lösen von dem Schlosskörper 13 freizugeben.
Dabei kann der Riegel 37 mittels eines Schlüssels 38 in die Verriegelungsstellung
oder in die Freigabestellung bewegt werden, mit welchem ein Nutzer einen Schließzylinder
61 drehbetätigen und den eingeführten Verriegelungsabschnitt 45 wahlweise an dem Schlosskörper
13 verriegeln oder für ein Lösen von diesem freigeben kann.
[0055] Alternativ zu einer solchen Ausbildung des Verriegelungsmechanismus 15 mit einem
Schließzylinder 61 kann es auch vorgesehen sein, ein Gelenkschloss 12 mit einem elektromechanischen
Verriegelungsmechanismus auszubilden, der einen Elektromotor zum Antreiben des Riegels
37 aufweist, um den Riegel 37 wahlweise in die Verriegelungsstellung oder die Freigabestellung
zu überführen. Ebenso kann der Verriegelungsmechanismus 15 als Kombinationsschließmechanismus
ausgebildet sein, an welchem ein Nutzer ein Schließgeheimnis einstellen kann, um einen
sich in der Verriegelungsstellung befindenden Riegel 37 für eine Bewegung in die Freigabestellung
freizugeben und den eingeführten Verriegelungsabschnitt 45 des Gelenkstabbügels 18
aus dem Schlosskörper 13 lösen zu können.
[0056] Ferner umfasst der Schlosskörper 13 eine innerhalb des Gehäuses 63 angeordnete Alarmeinrichtung
21, die einen Beschleunigungssensor 35 und einen akustischen Signalgeber 23 aufweist
(z.B. Piezo-Signalgeber). Der Beschleunigungssensor 35 kann dabei insbesondere als
Erschütterungssensor konfiguriert sein, um Erschütterungen oder sonstige Bewegungen
relativ zu der Erdbeschleunigung, die das Gelenkschloss 12 während etwaiger Aufbruchsversuche
erfährt, erfassen und solche Versuche dadurch erkennen zu können. Wird durch den Beschleunigungssensor
35 ein Aufbruchsversuch erkannt, kann die Alarmeinrichtung 21 dazu ausgebildet sein,
in Ansprechen auf ein Detektionssignal des Beschleunigungssensors 35 ein akustisch
wahrnehmbares Alarmsignal mittels des akustischen Signalgebers 23 auszusenden.
[0057] Um ein erzeugtes Alarmsignal möglichst ungedämpft aus dem Inneren des Schlosskörpers
13 bzw. des Gehäuses 63 leiten zu können, ist an einer dem Gelenkstabbügel 18 zugewandten
Seite des Schlosskörpers 13 an dessen Oberfläche 31 eine Schallaustrittsöffnung 25
ausgebildet, welche über einen Schallführungskanal 27 mit dem akustischen Signalgeber
23 kommuniziert. Der Schallführungskanal 27 ist durch eine längliche, umfänglich geschlossene
Ausnehmung einer Gehäusewand des Schlosskörpers 13 gebildet.
[0058] Der Schallführungskanal 27 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel geradlinig ausgebildet
und kann beispielsweise als eine Bohrung in dem Gehäuse 63 ausgeführt sein, sodass
sich der Schallführungskanal 27 entlang einer Schallführungsachse S erstreckt. Ferner
ist der akustische Signalgeber 23 in gerader Linie bzw. in Flucht zu dem Schallführungskanal
27 angeordnet, sodass die Schallführungsachse S auch diesen schneidet. Dieser zur
Aussendung des Alarmsignals notwendige Schallführungskanal 27 kann nun grundsätzlich
die Möglichkeit bieten, mit einem geradlinigen Gegenstand wie einem Schraubendreher
in den Schlosskörper 13 einzudringen und insbesondere den akustischen Signalgeber
23 zu beschädigen, um bei einem Aufbruchsversuch die Alarmeinrichtung 21 außer Kraft
zu setzen.
[0059] Um derartige Eingriffe und mögliche Beschädigungen des akustischen Signalgebers 23
und damit der Alarmeinrichtung 21 zu verhindern, ist der Schallführungskanal 27 derart
ausgerichtet, dass dessen geradlinige Verlängerung V, die parallel bzw. kollinear
zu der Schallführungsachse S verläuft, einen Abdeckabschnitt 29 des Gelenkstabbügels
18 schneidet, welcher von dem fest mit dem Schlosskörper 13 bzw. dessen Gehäuse 63
verbundenen zweiten Ende 33 des Gelenkstabbügels 18 gebildet ist.
[0060] Dieser Abdeckabschnitt 29 des Gelenkstabbügels 18 erstreckt sich entlang einer Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse
A, die senkrecht zu der Oberfläche 31 des Schlosskörpers 13 ausgerichtet ist, an welcher
die Schallaustrittsöffnung 25 ausgebildet ist. Dabei ist der Schallführungskanal 27
derart orientiert, dass die Schallführungsachse S sowohl die Oberfläche 31 des Schlosskörpers
13 als auch die Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse A des Abdeckabschnitts 29 in einem
Winkel von etwa 45° schneidet.
[0061] Dies ermöglicht es, die Schallaustrittsöffnung 25 in verhältnismäßig geringem Abstand
zu dem Abdeckabschnitt 29 des Gelenkstabbügels 18 entlang der geradlinigen Verlängerung
V des Schallführungskanals 27 anzuordnen, um einen Zugriff mit geradlinigen Gegenständen
zuverlässig zu verhindern. Dennoch kann dabei ein ausreichender Freiraum bzw. Luftspalt
verbleiben, um ein erzeugtes Alarmsignal möglichst ungedämpft und ohne Verzerrungen
auch in Richtung des zweiten Endes 29 des Gelenkstabbügels 18 aussenden zu können.
Ferner kann der Schallführungskanal 27 mit einer verhältnismäßig geringen Länge ausgebildet
werden, um die an der Außenseite des Gehäuses 63 ausgebildete Schallaustrittsöffnung
25 mit dem im Innenraum des Gehäuses 63 angeordneten akustischen Signalgeber zu verbinden,
ohne dass das Gehäuse 63 durch die zur Bildung des Schallführungskanals 27 notwendige
Bohrung eine signifikante Schwächung erfährt.
[0062] Indem der Abdeckabschnitt 29 des Gelenkstabbügels 18 an dem zweiten Ende 33 ausgebildet
ist, welches dauerhaft mit dem Schlosskörper 13 verbunden ist, kann sichergestellt
werden, dass die geradlinige Verlängerung V des Schallführungskanals 27 die Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse
A zuverlässig schneidet und ein Eingriff in den Schallführungskanal 27 durch den Abdeckabschnitt
29 jederzeit blockiert ist. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, den Abdeckabschnitt
29 des Gelenkstabbügels 18 an dem ersten Ende 19 im Anschluss an den in den Schlosskörper
13 wahlweise einführbaren oder von diesem lösbaren Verriegelungsabschnitt 45 auszubilden
und die Schallaustrittsöffnung 25 an dieser Seite der Oberfläche 31 des Schlosskörpers
13 anzuordnen. Auch bei einer derartigen Anordnung kann ein geradliniger Eingriff
in den Schallführungskanal 27 durch ein Blockieren dessen geradliniger Verlängerung
V durch den außerhalb des Schlosskörpers 13 angeordneten Abdeckabschnitt 29 verhindert
werden, wenn der Gelenkstabbügel 18 an dem Schlosskörper 13 verriegelt bzw. der Verriegelungsabschnitt
45 in den Schlosskörper 13 eingeführt ist.
[0063] Zum weiteren Schutz des akustischen Signalgebers 23 kann es vorgesehen sein, diesen
außerhalb der Flucht des Schallführungskanals 27 anzuordnen und über einen in den
Schallführungskanal 27 mündenden Verbindungskanal mit der Schallaustrittsöffnung 25
in Kommunikation zu setzen.
[0064] Ferner ist innerhalb des Schlosskörpers 13 ein Erfassungssensor 51 angeordnet, welcher
dazu ausgebildet ist, ein Einführen des Verriegelungsabschnitts 45 in den Schlosskörper
13 zu erfassen und ein entsprechendes Detektionssignal an eine Steuereinrichtung 49
zu übermitteln. Diese Steuereinrichtung 49 ist zu einem Steuern der Alarmeinrichtung
21 ausgebildet und es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Steuereinrichtung
49 die Alarmeinrichtung 21 in in Abhängigkeit von dem Detektionssignal des Erfassungssensors
51 aktiviert und/oder deaktiviert.
[0065] Die Steuereinrichtung 49 ist darüber hinaus mit einem Funkmodul 47 verbunden, welches
dazu ausgebildet ist, ein von der Alarmeinrichtung 21 erzeugtes Alarmsignal drahtlos,
beispielsweise über eine Mobilfunkverbindung, eine WiFi/WLAN-Verbindung oder eine
Bluetooth-Verbindung, an einen Nutzer zu übermitteln.
[0066] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines tragbaren Bügelschlosses 11, welches
als U-Bügel-Hangschloss 14 ausgebildet ist und einen Schlosskörper 13 sowie Bügel
17 aufweist, der als starrer und im Wesentlichen U-förmiger U-Bügel 20 ausgebildet
ist. Dieser U-Bügel 20 weist einen kurzen Schenkel 53 und einen langen Schenkel 55
auf, die geradlinig ausgebildet und über einen gekrümmten Verbindungsabschnitt 57
miteinander verbunden sind. Die Schenkel 53 und 55 sind dabei in jeweilige Einführöffnungen
65 und 67 des Schlosskörpers 13 eingeführt und durch den Einführöffnungen 65 und 67
zugeordnete Riegel 37 an dem Schlosskörper 13 verriegelt.
[0067] Grundsätzlich ist es dabei möglich, dass der U-Bügel 20 vollständig von dem Schlosskörper
13 lösbar ist, während es auch vorgesehen sein kann, dass lediglich der kurze Schenkel
63 aus dem Schlosskörper 13 entnommen werden kann, während der lange Schenkel 55 dauerhaft
in dem Schlosskörper 13 verbleibt. Dies kann es beispielsweise ermöglichen, den U-Bügel
20 dauerhaft an dem Schlosskörper 13 zu halten und den U-Bügel 20 nach einem Lösen
des kurzen Schenkels 53 von dem Schlosskörper 13 um den langen Schenkel 55 zu verschwenken,
um den kurzen Schenkel 53 beispielsweise durch die Öse einer Überfalle zu führen.
Darauffolgend kann der kurze Schenkel 53 nach einem Zurückschwenken des U-Bügels 20
in die Einführöffnung 65 eingeführt und mittels des Riegels 37 verriegelt werden.
[0068] Wiederum sind die Riegel 37 Teile eines Verriegelungsmechanismus 15, der hier als
elektromechanischer Verriegelungsmechanismus 15 ausgebildet ist und einen Elektromotor
59 aufweist. Der Elektromotor 59 ist dazu ausgebildet, die Riegel 37 wahlweise in
eine Verriegelungsstellung zu bewegen, in welcher die zugeordneten Schenkel 53 bzw.
55 des U-Bügels 20 an dem Schlosskörper 13 verriegelt sind, oder in eine Freigabestellung
zu bewegen, in welcher der Schenkel 53 bzw. gegebenenfalls der Schenkel 55 von dem
Schlosskörper 13 lösbar ist bzw. sind.
[0069] Ferner weist der Verriegelungsmechanismus 15 einen Schließzylinder 61 auf, welcher
mittels eines nicht gezeigten Schlüssels drehbetätigt werden kann, sodass ein Nutzer
auch ohne Ansteuern des Elektromotors 59 die Riegel 37 in die gewünschte Stellung
bringen kann. Dadurch ist es möglich, den U-Bügel 20 auch dann wahlweise an dem Schlosskörper
13 verriegeln oder von diesem zu lösen, wenn eine nicht gezeigte elektrische Energiequelle
zum Betreiben des Elektromotors 59 bereits aufgebraucht ist und gegebenenfalls geladen
werden muss.
[0070] Wiederum ist innerhalb des Schlosskörpers 13 bzw. dessen Gehäuse 63 eine Alarmeinrichtung
21 mit einem Beschleunigungssensor 35 und einem akustischen Signalgeber 23 angeordnet,
mittels dessen ein akustisch wahrnehmbares Alarmsignal erzeugt und ausgesendet werden
kann. Dazu kommuniziert der akustische Signalgeber 23 über einen sich geradlinig entlang
einer Schallführungsachse S erstreckenden Schallführungskanal 27 mit einer Schallaustrittsöffnung
25, die an einer dem U-Bügel 20 zugewandten Oberfläche 31 des Schlosskörpers 13 bzw.
dessen Gehäuse 63 ausgebildet ist.
[0071] Auch die geradlinige Verlängerung V dieses Schallführungskanals 27 in Richtung der
Schallführungsachse S schneidet einen Abdeckabschnitt 19 des U-Bügels 20, welcher
an dessen kurzen Schenkel 53 ausgebildet ist. Dieser erstreckt sich oberhalb der Oberfläche
31 des Schlosskörpers 13 entlang einer Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse A und senkrecht
zu der Oberfläche 31, sodass die Schallführungsachse S des Schallführungskanals 27
sowohl die Oberfläche 31 als auch die Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse A in einem
Winkel von beispielsweise etwa 45° schneidet. Der Möglichkeit, während eines Aufbruchsversuchs
mittels eines geradlinigen und spitzen Gegenstandes in den Schallführungskanal 27
einzugreifen und den akustischen Signalgeber 23 zu beschädigen, wird somit entgegengewirkt,
indem die geradlinige Verlängerung V des Schallführungskanals 27 durch den Abdeckabschnitt
19 blockiert ist, wenn der kurze Schenkel 53 in den Schlosskörper 13 eingeführt und
der U-Bügel 20 an diesem verriegelt ist. Alternativ ist es auch möglich, den Abdeckabschnitt
29 an dem langen und gegebenenfalls dauerhaft mit dem Schlosskörper 13 verbundenen
Schenkel 55 auszubilden und den Schallführungskanal 27 derart auszurichten, dass dessen
geradlinige Verlängerung V den an dem langen Schenkel 55 ausgebildeten Abdeckabschnitt
29 schneidet.
[0072] Ferner ist eine Steuereinrichtung 49 vorgesehen, die mit der Alarmeinrichtung 21
verbunden und zu deren Steuerung ausgebildet ist. Die Steuereinrichtung 49 ist mit
einem Erfassungssensor 51 verbunden, mittels dessen das Einführen des kurzen Schenkels
53 in den Schlosskörper 13 erfasst werden kann, sodass die Steuereinrichtung 49 zu
einem Aktivieren der Alarmeinrichtung 21 in Abhängigkeit von einem Detektionssignal
des Erfassungssensors 51 ausgebildet sein kann. Ferner ist die Steuereinrichtung 49
mit einem Funkmodul 47 verbunden, welches zu einem drahtlosen Übermitteln eines Alarmsignals
ausgebildet ist. Darüber hinaus kann es vorgesehen sein, dass ein Nutzer Steuerbefehle
für den Elektromotor 59 an das Funkmodul 47 senden kann, wobei die Steuereinrichtung
49 zu einem Ansteuern des Elektromotors 59 in Ansprechen auf die empfangenen Befehle
ausgebildet sein kann.
[0073] Indem der zum Aussenden eines akustisch wahrnehmbaren Alarmsignals notwendige Schallführungskanal
27 derart ausgerichtet ist, dass dessen geradlinige Verlängerung V durch einen Abdeckabschnitt
19 des Bügels 17 blockiert ist, kann auf einfache Weise einem Eingriff durch den Schallführungskanal
27 entgegengewirkt werden. Insbesondere ermöglicht das Blockieren eines geradlinigen
Zugriffs in den Schallführungskanal 27 durch den Abdeckabschnitt 19 des Bügels 17
auch, den Schallführungskanal 27 als einfache geradlinige Bohrung durch das Gehäuse
63 des Schlosskörpers 13 auszuführen, ohne dadurch die Sicherheit des tragbaren Bügelschlosses
11 zu gefährden.
Bezugszeichenliste
[0074]
- 11
- tragbares Bügelschloss
- 12
- Gelenkschloss
- 13
- Schlosskörper
- 14
- U-Bügel-Hangschloss
- 15
- Verriegelungsmechanismus
- 17
- Bügel
- 18
- Gelenkstabbügel
- 19
- erstes Ende
- 20
- U-Bügel
- 21
- Alarmeinrichtung
- 23
- akustischer Signalgeber
- 25
- Schallaustrittsöffnung
- 27
- Schallführungskanal
- 29
- Abdeckabschnitt
- 31
- Oberfläche des Schlosskörpers
- 33
- zweites Ende des Bügels
- 35
- Beschleunigungssensor
- 37
- Riegel
- 38
- Schlüssel
- 39
- Gelenkstab
- 41
- Niet
- 43
- Verbindungsniet
- 45
- Verriegelungsabschnitt
- 47
- Funkmodul
- 49
- Steuereinrichtung
- 51
- Erfassungssensor
- 53
- kurzer Schenkel
- 55
- langer Schenkel
- 57
- Verbindungsabschnitt
- 59
- Elektromotor
- 61
- Schließzylinder
- 63
- Gehäuse
- 65
- erste Einführöffnung
- 67
- zweite Einführöffnung
- A
- Abdeckabschnitt-Erstreckungsachse
- V
- geradlinige Verlängerung des Schallführungskanals
- S
- Schallführungsachse
1. Tragbares Bügelschloss (11) mit einem Schlosskörper (13), der einen Verriegelungsmechanismus
(15) beherbergt, und mit einem flexiblen oder starren Bügel (17),
wobei der Bügel (17) ein erstes Ende (19) aufweist, welches wahlweise mittels des
Verriegelungsmechanismus (15) an dem Schlosskörper (13) verriegelbar oder von dem
Schlosskörper (13) lösbar ist, und
wobei der Schlosskörper (13) eine Alarmeinrichtung (21) mit einem akustischen Signalgeber
(23) zum Ausgeben eines akustisch wahrnehmbaren Alarmsignals umfasst und wenigstens
eine Schallaustrittsöffnung (25) aufweist, welche über einen Schallführungskanal (27)
mit dem akustischen Signalgeber (23) kommuniziert,
wobei der Bügel (17) zumindest einen Abdeckabschnitt (29) aufweist, welcher durch
einen an den Schlosskörper (13) angrenzenden Abschnitt des an dem Schlosskörper (13)
verriegelten Bügels (17) gebildet ist,
wobei der Schallführungskanal (27) derart ausgerichtet ist, dass der Abdeckabschnitt
(29) des Bügels (17) in geradliniger Verlängerung (V) des Schallführungskanals (27)
angeordnet ist, wenn der Bügel (17) an dem Schlosskörper (13) verriegelt ist,
wobei sich der Schallführungskanal (27) entlang einer Schallführungsachse (S) in Richtung
der Schallaustrittsöffnung (25) erstreckt, wobei die Schallführungsachse (S) den Abdeckabschnitt
(29) des Bügels (17) schneidet, wenn der Bügel (17) an dem Schlosskörper (13) verriegelt
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schallführungsachse (S) eine dem Bügel (17) zugewandte Oberfläche (31) des Schlosskörpers
(13) in einem spitzen Winkel schneidet.
2. Tragbares Bügelschloss (11) nach Anspruch 1,
wobei die Schallführungsachse (S) die dem Bügel (17) zugewandte Oberfläche (31) des
Schlosskörpers (13) in einem Winkel zwischen 30° und 60° schneidet.
3. Tragbares Bügelschloss (11) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei der Abdeckabschnitt (29) des Bügels (17) senkrecht zu der Oberfläche (31) des
Schlosskörpers (13) in der Umgebung der Schallaustrittsöffnung (25) ausgerichtet ist,
wenn der Bügel (17) an dem Schlosskörper (13) verriegelt ist.
4. Tragbares Bügelschloss (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der akustische
Signalgeber (23) außerhalb der Flucht des Schallführungskanals (27) angeordnet ist.
5. Tragbares Bügelschloss (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Alarmeinrichtung
(21) einen Beschleunigungssensor (35) aufweist.
6. Tragbares Bügelschloss (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Verriegelungsmechanismus
(15) zumindest einen Riegel (37) und einen Elektromotor (59) zum Antreiben des Riegels
(37) umfasst, wobei der Riegel (37) dazu ausgebildet ist, in einer Verriegelungsstellung
zumindest das erste Ende (19) des Bügels (17) an dem Schlosskörper (13) zu verriegeln
und in einer Freigabestellung zumindest das erste Ende (19) des Bügels (17) für ein
Lösen von dem Schlosskörper (13) freizugeben.
7. Tragbares Bügelschloss (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bügel
(17) ein zweites Ende (33) aufweist, welches dauerhaft mit dem Schlosskörper (13)
verbunden ist, wobei das zweite Ende (33) den Abdeckabschnitt (29) bildet.
8. Tragbares Bügelschloss (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei das tragbare Bügelschloss (11) als Gelenkschloss (12) ausgebildet ist und der
Bügel (17) als ein Gelenkstabbügel (18) ausgebildet ist, der mehrere schwenkbar miteinander
verbundene Gelenkstäbe (39) aufweist, wobei der Gelenkstabbügel (18) an dem ersten
Ende (19) einen Verriegelungsabschnitt (45) aufweist, welcher wahlweise in den Schlosskörper
(13) einführbar und an dem Schlosskörper (13) verriegelbar ist oder von dem Schlosskörper
(13) lösbar ist, und wobei der Gelenkstabbügel (18) ein zweites Ende (33) aufweist,
welches dauerhaft an dem Schlosskörper (13) befestigt ist.
9. Tragbares Bügelschloss (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei das tragbare Bügelschloss (11) als U-Bügel-Hangschloss (14) ausgebildet ist
und der Bügel (17) als ein starrer, im Wesentlichen U-förmiger U-Bügel (20) ausgebildet
ist, welcher zwei geradlinige Schenkel (53, 55) und einen die Schenkel (53, 55) verbindenden
Verbindungsabschnitt (57) aufweist, wobei der Abdeckabschnitt (29) des Bügels (17)
an einem der Schenkel (53, 55) angeordnet ist.
1. A portable hoop lock (11) comprising a lock body (13), which accommodates a locking
mechanism (15), and a flexible or rigid hoop (17), wherein the hoop (17) has a first
end (19) which is selectively lockable to the lock body (13) or releasable from the
lock body (13) by means of the locking mechanism (15), and
wherein the lock body (13) comprises an alarm device (21) having an acoustic signal
generator (23) for outputting an acoustically perceptible alarm signal and having
at least one sound exit opening (25) which communicates with the acoustic signal generator
(23) via a sound guidance channel (27),
wherein the hoop (17) has at least one cover section (29) which is formed by a section
of the hoop (17) that adjoins the lock body when the hoop (17) is locked to the lock
body (13),
wherein the sound guidance channel (27) is oriented such that the cover section (29)
of the hoop (17) is arranged in a straight-line extension (V) of the sound guidance
channel (27) when the hoop (17) is locked to the lock body (13),
wherein the sound guidance channel (27) extends along a sound guide axis (S) in the
direction of the sound exit opening (25), wherein the sound guide axis (S) intersects
the cover section (29) of the hoop (17) when the hoop (17) is locked to the lock body
(13),
characterized in that
the sound guide axis (S) intersects a surface (31) of the lock body (13) facing the
hoop (17) at an acute angle.
2. A portable hoop lock (11) in accordance with claim 1,
wherein the sound guide axis (S) intersects the surface (31) of the lock body (13)
facing the hoop (17) at an angle between 30° and 60°.
3. A portable hoop lock (11) in accordance with claim 1 or claim 2,
wherein the cover section (29) of the hoop (17) is oriented perpendicular to the surface
(31) of the lock body (13) in the environment of the sound exit opening (25) when
the hoop (17) is locked to the lock body (13).
4. A portable hoop lock (11) in accordance with any one of the preceding claims,
wherein the acoustic signal generator (23) is arranged outside the alignment of the
sound guidance channel (27).
5. A portable hoop lock (11) in accordance with any one of the preceding claims,
wherein the alarm device (21) has an acceleration sensor (35).
6. A portable hoop lock (11) in accordance with any one of the preceding claims,
wherein the locking mechanism (15) comprises at least one latch (37) and an electric
motor (59) for driving the latch (37), wherein the latch (37) is configured to lock
at least the first end (19) of the hoop (17) to the lock body (13) in a locking position
and to release at least the first end (19) of the hoop (17) for a release from the
lock body (13) in a release position.
7. A portable hoop lock (11) in accordance with any one of the preceding claims,
wherein the hoop (17) has a second hoop end (33) which is permanently connected to
the lock body (13), wherein the second end (33) forms the cover section (13).
8. A portable hoop lock (11) in accordance with any one of the claims 1 to 6, wherein
the portable hoop lock (11) is configured as a joint lock (12) and the hoop (17) is
configured as a jointed bar hoop (18) which has a plurality of jointed bars (39) that
are pivotably connected to one another, wherein the jointed bar hoop (18) has a locking
section (45) at the first end (19), said locking section (45) being selectively introducible
into the lock body (13) and lockable to the lock body (13) or releasable from the
lock body (13), and wherein the jointed bar hoop (18) has a second end (33) which
is permanently fastened to the lock body (13).
9. A portable hoop lock (11) in accordance with any one of the claims 1 to 6, wherein
the portable hoop lock (11) is configured as a U hoop padlock (14) and the hoop (17)
is configured as a rigid, substantially U-shaped U hoop (20) which has two straight-line
limbs (53, 55) and a connection section (57) connecting the limbs (53, 55), wherein
the cover section (29) of the hoop (17) is arranged at one of the limbs (53, 55).
1. Antivol à étrier portable (11) comprenant un corps d'antivol (13) abritant un mécanisme
de verrouillage (15), et un étrier flexible ou rigide (17),
dans lequel
l'étrier (17) présente une première extrémité (19) qui peut être sélectivement verrouillée
sur le corps d'antivol (13) au moyen du mécanisme de verrouillage (15), ou être libérée
du corps d'antivol (13), et
le corps d'antivol (13) comprend un dispositif d'alarme (21) présentant un générateur
de signal acoustique (23) pour émettre un signal d'alarme perceptible acoustiquement,
et au moins une ouverture de sortie du son (25) qui communique avec le générateur
de signal acoustique (23) via un canal de guidage du son (27),
l'étrier (17) présente au moins une portion de recouvrement (29) qui est formée par
une portion de l'étrier (17) qui est adjacente au corps d'antivol (13) lorsque l'étrier
(17) est verrouillé sur le corps d'antivol (13),
le canal de guidage du son (27) est orienté de telle sorte que la portion de recouvrement
(29) de l'étrier (17) est disposée dans le prolongement rectiligne (V) du canal de
guidage du son (27) lorsque l'étrier (17) est verrouillé sur le corps d'antivol (13),
le canal de guidage du son (27) s'étend le long d'un axe de guidage du son (S) en
direction de l'ouverture de sortie du son (25), l'axe de guidage du son (S) coupant
la portion de recouvrement (29) de l'étrier (17) lorsque l'étrier (17) est verrouillé
sur le corps d'antivol (13),
caractérisé en ce que
l'axe de guidage du son (S) coupe une surface (31) du corps d'antivol (13) tournée
vers l'étrier (17) selon un angle aigu.
2. Antivol à étrier portable (11) selon la revendication 1,
dans lequel l'axe de guidage du son (S) coupe la surface (31) du corps d'antivol (13)
tournée vers l'étrier (17) selon un angle compris entre 30° et 60°.
3. Antivol à étrier portable (11) selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel la portion de recouvrement (29) de l'étrier (17) est orientée perpendiculairement
à la surface (31) du corps d'antivol (13) au voisinage de l'ouverture de sortie du
son (25) lorsque l'étrier (17) est verrouillé sur le corps d'antivol (13).
4. Antivol à étrier portable (11) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le générateur de signal acoustique (23) est disposé en dehors de l'alignement du canal
de guidage du son (27).
5. Antivol à étrier portable (11) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le dispositif d'alarme (21) comprend un capteur d'accélération (35).
6. Antivol à étrier portable (11) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
le mécanisme de verrouillage (15) comprend au moins un verrou (37) et un moteur électrique
(59) pour entraîner le verrou (37), le verrou (37) étant réalisé pour, dans une position
de verrouillage, verrouiller au moins la première extrémité (19) de l'étrier (17)
sur le corps d'antivol (13) et, dans une position de libération, libérer au moins
la première extrémité (19) de l'étrier (17) pour qu'elle se détache du corps d'antivol
(13).
7. Antivol à étrier portable (11) selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
l'étrier (17) comprend une deuxième extrémité (33) qui est reliée de manière permanente
au corps d'antivol (13), la deuxième extrémité (33) formant la portion de recouvrement
(29).
8. Antivol à étrier portable (11) selon l'une des revendications 1 à 6,
dans lequel l'antivol à étrier portable (11) est réalisé sous forme d'antivol à articulation
(12), et l'étrier (17) est réalisé sous forme d'étrier à barres articulées (18) qui
présente plusieurs barres articulées (39) reliées entre elles de manière pivotante,
à la première extrémité (19), l'étrier à barres articulées (18) présente une portion
de verrouillage (45) qui peut être sélectivement insérée dans le corps d'antivol (13)
et être verrouillée sur le corps d'antivol (13) ou être détachée du corps d'antivol
(13), et
l'étrier à barres articulées (18) présente une deuxième extrémité (33) qui est fixée
de manière permanente au corps d'antivol (13).
9. Antivol à étrier portable (11) selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel l'antivol
à étrier portable (11) est réalisé sous forme de cadenas à étrier en U (14), et l'étrier
(17) est réalisé sous forme d'étrier en U (20) rigide, sensiblement en forme de U,
qui présente deux branches rectilignes (53, 55) et une portion de liaison (57) reliant
les branches (53, 55), la portion de recouvrement (29) de l'étrier (17) étant disposée
sur l'une des branches (53, 55).