[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Reihenklemmanordnung nach dem Oberbegriff
von Anspruch 1. Elektrische Verbindungsklemmen sind aus dem Stand der Technik bekannt
und häufig als Reihenklemmen ausgebildet, die bei der Verdrahtung elektrischer Anlagen
und Geräte verwendet werden. Reihenklemmen werden üblicherweise auf Tragschienen aufgerastet,
welche ihrerseits häufig in einer Mehrzahl in einem Schaltschrank angeordnet sind.
Als Leiteranschlusselemente werden in Reihenklemmen üblicherweise Schraubklemmen oder
Zugfederklemmen verwendet. Daneben können aber auch Schneidanschlussklemmen oder Schenkelfederklemmen
verwendet werden.
[0002] Eine Verbindungsklemme weist mindestens zwei Leiteranschlusselemente auf, die über
eine elektrisch leitende Verbindungsschiene, die Stromschiene, elektrisch miteinander
verbunden sind. Neben diesem Grundtyp, der häufig auch als die Durchgangsklemme bezeichnet
wird, gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Reihenklemmentypen, die speziell
an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst sind. Als Beispiel seien hier Schutzleiterklemmen,
Trennklemmen und Prüfklemmen genannt.
[0003] Es ist häufig erforderlich, dass mehrere beispielsweise in einem Schaltschrank angeordnete
bzw. verbaute Verbindungsklemmen das gleiche elektrische Potential aufweisen. Zu diesem
Zweck ist es aus dem Stand der Technik bekannt, dass Verbindungsklemmen einen Brückenschacht
aufweisen, über den die Stromschienen der jeweiligen Verbindungsklemmen elektrisch
kontaktierbar sind. Zur Brückung von zwei oder mehr Verbindungsklemmen, wobei bei
der Brückung die elektrischen Potentiale der Verbindungsklemmen miteinander elektrisch
verbunden werden, sind aus dem Stand der Technik Steckbrücken bekannt, die in die
jeweiligen Brückenschächten der Verbindungsklemmen eingeschoben werden. Solche in
der
DE 20 2014 100 897 U1 beschriebenen Steckbrücken weisen ein elektrisch isolierendes Gehäuse auf, in dem
mehrere elektrisch miteinander verbundene Kontaktstifte angeordnet sind. Durch Einführen
einer solchen Steckbrücke in Brückenschächte von Verbindungsklemmen werden die Stromschienen
dieser Verbindungsklemmen mittels der Steckbrücke miteinander elektrisch verbunden,
so dass die so miteinander gebrückten Verbindungsklemmen das gleiche elektrische Potential
aufweisen.
[0004] Bei geometrisch komplexen Anordnungen von miteinander zu brückenden Verbindungsklemmen,
die beispielsweise auf unterschiedlichen Tragschienen aufgerastet sind, ist folglich
auch die geometrische Ausgestaltung der Steckbrücken zur Brückung dieser Verbindungsklemmen
komplex. Ferner müssen zur Brückung der Verbindungsklemmen speziell geometrisch ausgeformte
Steckbrücken mit an vorgegeben Positionen angeordneten Kontaktstiften verwendet werden.
[0005] EP 0 794 592 A2 offenbart eine Reihenklemmanordnung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reihenklemmanordnung
mit einem Kabelbrückenmodul zur Brückung von Verbindungsklemmen bereitzustellen, mittels
dem Verbindungsklemmen vereinfacht miteinander gebrückt werden können.
[0007] Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch eine Reihenklemmanordnung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelost. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Reihenklemmanordnung
sind in den von Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0008] Durch das Kabelbrückenmodul der erfindungsgemäßen Reihenklemmanordnung ist es möglich,
zwei Verbindungsklemmen unabhängig von deren Positionierung zueinander besonders einfach
miteinander zu brücken, so dass beide Verbindungsklemmen, im Genaueren die jeweiligen
Stromschienen der Verbindungsklemmen, das gleiche elektrische Potential aufweisen.
Ein Brücken einer ersten Verbindungsklemme mit einer zweiten Verbindungsklemme wird
durch Einführen eines ersten Kabelbrückenmoduls in den Brückenschacht einer ersten
Verbindungsklemme derart, dass der erste Kontaktbereich des elektrischen Kontakts
des ersten Kabelbrückenmoduls mit dem Stromschiene der ersten Verbindungsklemme elektrisch
verbunden ist, und durch Einführen eines zweiten Kabelbrückenmoduls in den Brückenschacht
einer zweiten Verbindungsklemme derart, dass der erste Kontaktbereich des elektrischen
Kontakts des zweiten Kabelbrückenmoduls mit dem Stromschiene der zweiten Verbindungsklemme
elektrisch verbunden ist, und durch anschließendes oder vorhergehendes Einführen und
in elektrischen Kontakt bringen eines elektrischen Leiters mit den jeweiligen zweiten
Kontaktbereichen des ersten Kabelbrückenmoduls und des zweiten Kabelbrückenmoduls
erreicht. Daher können auch entfernt und beliebig zueinander angeordnet Verbindungsklemmen
einfach gebrückt werden.
[0009] Das Kabelbrückenmodul ist zum Einsetzten/Einschieben in einen Brückenschacht einer
eine Stromschiene aufweisenden Verbindungsklemme ausgebildet, so dass der erste Kontaktbereich
des elektrischen Kontakts mit der Stromschiene der Verbindungsklemme in elektrischen
Kontakt steht. Eine elektrische Kontaktierung einer Stromschiene einer Verbindungsklemme
erfolgt folglich durch Einstecken/Einschieben des Kabelbrückenmoduls in den Brückenschacht
der Verbindungsklemme.
[0010] Die jeweilige elektrische Verbindungsklemme ist erfindungsgemäß eine Reihenklemme,
die wiederum erfindungsgemäß als Durchgangsklemme ausgebildet ist.
[0011] Unter einer elektrischen Brückung zweier Verbindungsklemmen ist im Sinne der Erfindung
eine elektrische Verbindung der Stromschienen der Verbindungsklemmen zu verstehen.
[0012] Der erste Kontaktbereich des elektrischen Kontakts ist vorzugsweise als Kontaktstift
ausgebildet.
[0013] Das Betätigungselement ist vorzugsweise im Gehäuse zwischen der Aufnahmestellung
und der Kontaktstellung verstellbar.
[0014] Der elektrische Leiter ist vorzugsweise als Kabel, weiter vorzugsweise als mit einer
Isolierschicht ausgebildetes Kabel ausgebildet.
[0015] Vorzugsweise ist das Kabelbrückenmodul derart ausgebildet, dass das Betätigungselement
als Schwenkelement ausgebildet ist und im Gehäuse zwischen der Aufnahmestellung und
der Kontaktstellung drehbar gelagert ist.
[0016] Ein entsprechend ausgebildetes Kabelbrückenmodul weist einen einfachen Aufbau auf
und bietet ferner den Vorteil, dass das Betätigungselement verliersicher im Gehäuse
gelagert ist. Auch ist die Bedienung des entsprechend ausgebildeten Kabelbrückenmoduls
besonders einfach, da eine gewünschte Anzahl von Kabelbrückenmodulen in Brückenschächte
von miteinander zu verbindenden Verbindungsklemmen eingesetzt werden, woraufhin elektrische
Leiter in die Leiteraufnahmen der Kabelbrückenmodule eingesetzt und mit den jeweiligen
elektrischen Kontakten der Kabelbrückenmodule in elektrischen Kontakt gebracht werden.
Ferner ist die Bedienung eines entsprechend ausgebildeten Kabelbrückenmoduls besonders
einfach, da der in den Aufnahmeraum des Kabelbrückenmoduls einzusetzende elektrische
Leiter mit einer Hand gehalten und positioniert werden kann, wobei mittels einer anderen
Hand des Bedieners das Schwenkelement von der Aufnahmestellung in die Kontaktstellung
verdreht bzw. verschwenkt werden kann, um den elektrischen Kontakt des zweiten Kontaktbereichs
des elektrischen Kontakts mit dem elektrischen Leiter herzustellen.
[0017] Das Schwenkelement kann auch als Drehelement und/oder als Schwenkhebel und/oder als
Drehhebel bezeichnet werden. Ferner kann ein Verdrehen des als Schwenkelement ausgebildeten
Betätigungselements auch als Verschwenken bezeichnet werden.
[0018] Vorzugsweise ist das Kabelbrückenmodul derart ausgebildet, dass das Betätigungselement
als Drückelement ausgebildet ist und bezüglich des Gehäuses zwischen der Aufnahmestellung
und der Kontaktstellung translatorisch verschiebbar ist.
[0019] Auch ein entsprechend ausgebildetes Kabelbrückenmodul weist einen einfachen Aufbau
auf. Das Drückelement kann entweder von dem Gehäuse lösbar ausgebildet sein oder verliersicher
an dem Gehäuse translatorisch verschiebbar gelagert sein. Auch ist die Bedienung des
entsprechend ausgebildeten Kabelbrückenmoduls besonders einfach, da eine gewünschte
Anzahl von Kabelbrückenmodulen in Brückenschächte von miteinander zu verbindenden
Verbindungsklemmen eingesetzt werden, woraufhin elektrische Leiter in die Leiteraufnahmen
der Kabelbrückenmodule eingesetzt und mit den jeweiligen elektrischen Kontakten der
Kabelbrückenmodule in elektrischen Kontakt gebracht werden. Ferner ist die Bedienung
eines entsprechend ausgebildeten Kabelbrückenmoduls besonders einfach, da der in den
Aufnahmeraum des Kabelbrückenmoduls einzusetzende elektrische Leiter mit einer Hand
gehalten und positioniert werden kann, wobei mittels einer anderen Hand des Bedieners
das Drückelement von der Aufnahmestellung in die Kontaktstellung verschoben werden
kann, um den elektrischen Kontakt des zweiten Kontaktbereichs des elektrischen Kontakts
mit dem elektrischen Leiter herzustellen.
[0020] Das Drückelement kann auch als Deckel bzw. Deckelelement bezeichnet werden.
[0021] Vorzugsweise ist das Kabelbrückenmodul derart ausgebildet, dass die Leiteraufnahme
in dem Betätigungselement angeordnet ist.
[0022] Das Betätigungselement kann dabei als bezüglich des Gehäuses drehbares Schwenkelement
oder als bezüglich des Gehäuses translatorisch verschiebbares Drückelement ausgebildet
sein.
[0023] Vorzugsweise ist das Kabelbrückenmodul derart ausgebildet, dass die Leiteraufnahme
als Durchgangsbohrung durch das Betätigungselement ausgebildet ist.
[0024] Ein entsprechend ausgebildetes Kabelbrückenmodul weist eine besonders einfache Handhabe
auf. Insbesondere bei einer Ausgestaltung des Kabelbrückenmoduls, bei dem das Betätigungselement
als Schwenkelement ausgebildet ist, ist das Kontaktieren eines in der Leiteraufnahme
eingesetzten elektrischen Leiters, beispielsweise eines Kabels, mit dem zweiten Kontaktbereich
des elektrischen Kontakts einfach möglich.
[0025] Vorzugsweise ist das Kabelbrückenmodul derart ausgebildet, dass die Leiteraufnahme
in dem Gehäuse angeordnet ist.
[0026] Vorzugsweise ist das Kabelbrückenmodul derart ausgebildet, dass die Leiteraufnahme
als Lageschale ausgebildet ist.
[0027] Erfindungsgemäß ist das Kabelbrückenmodul derart ausgebildet, dass der zweite Kontaktbereich
des elektrischen Kontakts als Schneideinsatz ausgebildet ist, wobei durch Überführen
des Betätigungselements von der Aufnahmestellung in die Kontaktstellung der in der
Leiteraufnahme befindliche elektrische Leiter mittels des Schneideinsatzes elektrisch
kontaktiert wird.
[0028] Vorzugsweise wird der elektrische Leiter mittels des Schneideinsatzes dadurch elektrisch
kontaktiert, dass der Schneideinsatz den elektrischen Leiter, zumindest eine Isolierschicht
des elektrischen Leiters, teilweise durchtrennt.
[0029] Ein entsprechend ausgebildetes Kabelbrückenmodul weist den Vorteil auf, dass mit
einer Isolierschicht ummantelte elektrische Leiter direkt mit dem zweiten Kontaktbereich
des elektrischen Kontakts des Kabelbrückenmoduls verbunden werden können, ohne dass
die Isolierschicht des elektrischen Leiters, beispielsweise eines Kabels, zuvor entfernt
werden muss. Folglich weist das entsprechend ausgebildete Kabelbrückenmodul eine nochmals
verbesserte Bedienerfreundlichkeit auf.
[0030] Der zweite Kontaktbereich des elektrischen Kontakts ist in nicht beanspruchten Beispielen
als Schraubanschluss oder als Federanschluss oder als Bolzenanschluss oder als Steckanschluss
ausgebildet.
[0031] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend
aus den erläuterten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im Einzelnen:
- Figur 1A:
- eine perspektivische Darstellung eines Kabelbrückenmoduls für eine ersten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Reihenklemmanordnung, wobei sich ein Betätigungselement des
Kabelbrückenmoduls in dessen Aufnahmestellung befindet;
- Figur 1B:
- eine Querschnittsdarstellung des in Figur 1A gezeigten Kabelbrückenmoduls mit einem
sich in dessen Leiteraufnahme befindlichen elektrischen Leiter;
- Figur 1C:
- das in Figur 1B gezeigte Kabelbrückenmodul samt sich in dessen Leiteraufnahme befindlichem
elektrischen Leiter, wobei sich das Betätigungselement des Kabelbrückenmoduls in dessen
Kontaktstellung befindet;
- Figur 2A:
- eine perspektivische Darstellung einer Reihenklemmanordnung gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit zwei Kabelbrückenmodulen, wobei sich die Betätigungselemente
der Kabelbrückenmodule jeweils in deren Aufnahmestellung befinden;
- Figur 2B:
- die in Figur 2A gezeigte Reihenklemmanordnung in Seitenansicht, wobei die zwei Kabelbrückenmodule
mittels eines elektrischen Leiters miteinander verbunden sind und sich die Betätigungselemente
der jeweiligen Kabelbrückenmodule in deren Kontaktstellung befinden;
- Figur 3A:
- eine perspektivische Darstellung eines Kabelbrückenmoduls für eine zweite Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Reihenklemmanordnung, wobei sich ein Betätigungselement des
Kabelbrückenmoduls in dessen Kontaktstellung befindet;
- Figur 3B:
- eine Querschnittsdarstellung des in Figur 3A gezeigten Kabelbrückenmoduls mit einem
sich in dessen Leiteraufnahme befindlichen elektrischen Leiter, wobei sich das Betätigungselement
des Kabelbrückenmoduls in dessen Aufnahmestellung befindet;
- Figur 3C:
- eine Querschnittsdarstellung des in Figur 3A gezeigten Kabelbrückenmoduls samt sich
in dessen Leiteraufnahme befindlichem elektrischen Leiter, bei dem sich das Betätigungselement
des Kabelbrückenmoduls in dessen Kontaktstellung befindet;
- Figur 4:
- eine perspektivische Darstellung einer Reihenklemmanordnung gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit drei Kabelbrückenmodulen, wobei sich die Betätigungselemente
der Kabelbrückenmodule jeweils in deren Kontaktstellung befinden.
[0032] In der nun folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Bauteile
bzw. gleiche Merkmale, so dass eine in Bezug auf eine Figur durchgeführte Beschreibung
bezüglich eines Bauteils auch für die anderen Figuren gilt, sodass eine wiederholende
Beschreibung vermieden wird. Ferner sind einzelne Merkmale, die in Zusammenhang mit
einer Ausführungsform beschrieben wurden, auch separat in anderen Ausführungsformen
verwendbar. Figur 1A zeigt in perspektivischer Darstellung ein Kabelbrückenmodul 100.
[0033] Das Kabelbrückenmodul 100 ist zur elektrischen Brückung von zwei elektrischen Verbindungsklemmen
20 (siehe Figuren 2A und 2B) ausgebildet, wobei die Verbindungsklemmen 20 jeweils
einen Brückenschacht 23 aufweisen, über den jeweils eine Stromschiene der jeweiligen
Verbindungsklemmen 20 kontaktierbar ist. Das Kabelbrückenmodul 100 weist ein elektrisch
isolierendes Gehäuse 110 auf, in dem ein elektrischer Kontakt 130 angeordnet ist.
Der elektrische Kontakt 130 weist einen ersten Kontaktbereich 131 und einen zweiten
Kontaktbereich 132 auf, wobei der erste Kontaktbereich 131 mit dem zweiten Kontaktbereich
132 elektrisch und/oder galvanisch verbunden ist. Der erste Kontaktbereich 131 ist
bei den Ausführungsbeispielen als Kontaktstift 131 ausgebildet, ragt aus dem Gehäuse
110 hervor und ist zur elektrischen Kontaktierung mit einer Stromschiene einer Verbindungsklemme
20 ausgebildet. Der zweite Kontaktbereich 132 ist erfindungsgemäß als Schneideinsatz
132 ausgebildet und innerhalb des Gehäuses 110 angeordnet.
[0034] Das Kabelbrückenmodul 100 weist ferner ein Betätigungselement 120 auf, das als Schwenkelement
120 ausgebildet ist. Das Schwenkelement 120 ist innerhalb des Gehäuses 110 drehbar
bzw. schwenkbar gelagert und um eine Drehachse 123 drehbar bzw. schwenkbar. In dem
Schwenkelement 120 ist eine Leiteraufnahme 121 zur Aufnahme eines elektrischen Leiters
10, beispielsweise eines Kabels 10 ausgebildet. Die Leiteraufnahme 121 ist bei dem
Kabelbrückenmodul 100 als Durchgangsbohrung 121 durch das Schwenkelement 120 ausgebildet.
[0035] Der als Kabel 10 ausgebildete elektrischer Leiter 10, der in den dargestellten Ausführungsbeispielen
mit einer Isolierummantelung 11 umschlossen ist, ist über eine Leitereinführöffnung
122 in den Leiteraufnahmeraum 121 einführbar. Damit das Kabel 10 über die Leitereinführöffnung
122 in die Leiteraufnahme 121 des Schwenkelements 120 vereinfacht eingeführt werden
kann, ist das Schwenkelement 120 zwischen einer Aufnahmestellung, die in den Figuren
1A und 1B gezeigt ist, und einer Kontaktstellung, die in Figur 1C dargestellt ist,
um die Drehachse 123 drehbar. In der Aufnahmestellung des Schwenkelements 120 ist
das Kabel 10 vereinfacht in die Durchgangsbohrung 121 des Schwenkelements 120 einführbar.
Durch Verschwenken des Schwenkelement 120 um die Drehachse 123, was bei den Darstellungen
der Figuren 1A bis 1C durch eine Drehung des Schwenkelements 120 entgegen des Uhrzeigersinns
erfolgt, wird der elektrische Leiter 10 mit dem als Schneideinsatz 132 ausgebildeten
zweiten Kontaktbereich 132 des elektrischen Leiters 130 in Kontakt gebracht.
[0036] Durch Überführen des Schwenkelements 120 von der Aufnahmestellung in die in Figur
1C dargestellte Kontaktstellung wird der elektrische Leiter 10 als auch die Isolierummantelung
11 des elektrischen Leiters 10 mittels des Schneideinsatzes 132 durchtrennt, so dass
der elektrische Leiter 10 mit dem Schneideinsatz 132 in elektrischen Kontakt steht.
Folglich steht der elektrische Leiter 10 über den Schneideinsatz 132 auch mit dem
Kontaktstift 131 in elektrischen Kontakt.
[0037] Figur 2A zeigt eine perspektivische Darstellung einer Verbindungsklemmenanordnung,
die auch als Reihenklemmenanordnung bezeichnet werden kann. Die Reihenklemmenanordnung
umfasst dabei zwei Verbindungsklemmenmodule, die auch als Reihenklemmenmodule bezeichnet
werden können, wobei jedes Verbindungsklemmenmodul durch fünf Verbindungsklemmen 20
gebildet ist. Die Verbindungsklemmen 20 sind dabei jeweils auf einer Tragschiene 30
aufgerastet.
[0038] Aus Figur 2A ist ersichtlich, dass in einem Brückenschacht 23 einer Verbindungsklemme
20 ein Kabelbrückenmodul 100 eingesetzt ist, so dass der in Figur 2A nicht ersichtliche
Kontaktstift 131 mit einer in den Figuren ebenfalls nicht sichtbaren Stromschiene
der Verbindungsklemme 20 verbunden ist.
[0039] In dem in Figur 2A rechts dargestellten Verbindungsklemmenmodul, das ebenfalls aus
fünf zueinander benachbarten Verbindungsklemmen 20 gebildet ist, ist ebenfalls in
dem Brückenschacht 23 einer Verbindungsklemme 20 ein Kabelbrückenmodul 100 eingesetzt,
so dass der Kontaktstift 131, der in den Figuren nicht ersichtlich ist, mit einer
ebenfalls in den Figuren nicht gezeigten Stromschiene der Verbindungsklemme 20 in
elektrischen Kontakt steht. Aus Figur 2B, die eine seitliche Darstellung der in Figur
2A dargestellten Reihenklemmanordnung zeigt, ist ersichtlich, dass die zwei Tragschienen
30 und somit die Verbindungsklemmenmodule auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet
sind. Zwei Kabelbrückenmodule 100, die in die jeweiligen Brückenschächten 23 jeweils
einer Verbindungsklemme 20 eingesetzt sind, sind mittels eines Kabels 10 miteinander
verbunden. Bei der Darstellung gemäß Figur 2A befinden sich die jeweiligen Schwenkelemente
der 120 der Kabelbrückenmodule 100 in deren Aufnahmestellung, wohingegen in der Darstellung
gemäß Figur 2B die Schwenkelemente 120 in ihrer Kontaktstellung dargestellte sind.
Folglich sind die zwei elektrische Verbindungsklemmen 20 mittels einer Kabelbrückenanordnung,
die zwei Kabelbrückenmodule 100 und einen elektrischen Leiter 10 aufweisen, auf besonders
einfache Art und Weise und unabhängig von der Geometrie der Reihenklemmanordnung miteinander
gebrückt.
[0040] Figur 3A zeigt in perspektivischer Darstellung ein Kabelbrückenmodul 200. Das Kabelbrückenmodul
200 ist zur elektrischen Brückung von zwei elektrischen Verbindungsklemmen 20 (siehe
Figur 4) ausgebildet, wobei die Verbindungsklemmen 20 jeweils einen Brückenschacht
23 aufweisen, über den jeweils eine Stromschiene der jeweiligen Verbindungsklemmen
20 kontaktierbar ist.
[0041] Das Kabelbrückenmodul 200 weist ein elektrisch isolierendes Gehäuse 210 auf, in dem
ein elektrischer Kontakt 230 angeordnet ist. Der elektrische Kontakt 230 weist einen
ersten Kontaktbereich 231 und einen zweiten Kontaktbereich 232 auf, wobei der erste
Kontaktbereich 231 mit dem zweiten Kontaktbereich 232 elektrisch und/oder galvanisch
verbunden ist. Der erste Kontaktbereich 231 ist bei den Ausführungsbeispielen als
Kontaktstift 231 ausgebildet, ragt aus dem Gehäuse 231 hervor und ist zur elektrischen
Kontaktierung mit einer Stromschiene einer Verbindungsklemme 20 ausgebildet. Der zweite
Kontaktbereich 232 ist erfindungsgemäß als Schneideinsatz 232 ausgebildet und innerhalb
des Gehäuses 210 angeordnet.
[0042] Das Kabelbrückenmodul 200 weist ferner ein Betätigungselement 220 auf, das als Drückelement
220 bzw. als Deckel 220 bzw. als Deckelelement 220 ausgebildet ist. Das Drückelement
220 ist bezüglich des Gehäuses 210 translatorisch verschiebbar. In dem Gehäuse 210
ist eine Leiteraufnahme 211 zur Aufnahme eines elektrischen Leiters 10, beispielsweise
eines Kabels 10 ausgebildet. Die Leiteraufnahme 211 ist bei dem Kabelbrückenmodul
200 als Lagerschale 211 ausgebildet.
[0043] Der als Kabel 10 ausgebildete elektrischer Leiter 10, der in den dargestellten Ausführungsbeispielen
mit einer Isolierummantelung 11 umschlossen ist, ist über eine Leitereinführöffnung
212 in den Leiteraufnahmeraum 211 einführbar. Das Kabel 10 kann bei geöffnetem Kabelbrückenmodul
200 auf von oben an die Lagerschale 211 gelegt bzw. positioniert werden. Damit das
Kabel 10 über die Leitereinführöffnung 212 in die Leiteraufnahme 211 vereinfacht eingeführt
werden kann, ist das Drückelement 220 zwischen einer Aufnahmestellung, die in Figur
3B gezeigt ist, und einer Kontaktstellung, die in den Figuren 3A und 3C dargestellte
ist, translatorisch verschiebbar. In der Aufnahmestellung des Drückelements 220 ist
das Kabel 10 vereinfacht in die Leiteraufnahme 211 des Gehäuses 210 einführbar. Durch
Verschieben des Drückelements 220 wird der elektrische Leiter 10 mit dem als Schneideinsatz
232 ausgebildeten zweiten Kontaktbereich 232 des elektrischen Leiters 230 in Kontakt
gebracht.
[0044] Durch Überführen des Drückelements 220 von der in Figur 3B dargestellten Aufnahmestellung
in die in Figur 3C dargestellte Kontaktstellung wird der elektrische Leiter 10 als
auch die Isolierummantelung 11 des elektrischen Leiters 10 mittels des Schneideinsatzes
232 durchtrennt, so dass der elektrische Leiter 10 mit dem Schneideinsatz 232 in elektrischen
Kontakt steht. Folglich steht der elektrische Leiter 10 über den Schneideinsatz 232
auch mit dem Kontaktstift 231 in elektrischen Kontakt. Damit das Drückelement 220
trotz Schneideinsatz 232 problemlos in dessen Kontaktstellung gebracht werden kann,
weist das Drückelement 220 eine Ausnehmung 223 auf, in die ein Teil des Schneideinsatzes
232 in Kontaktstellung des Drückelements 220 aufgenommen ist.
[0045] Figur 4 zeigt eine perspektivische Darstellung einer weiteren Reihenklemmanordnung.
Die Reihenklemmanordnung umfasst dabei drei Verbindungsklemmenmodule, wobei jedes
Verbindungsklemmenmodul durch fünf Verbindungsklemmen 20 gebildet ist. Die Verbindungsklemmen
20 sind dabei jeweils auf einer Tragschiene 30 aufgerastet.
[0046] Aus Figur 4 ist ersichtlich, dass in jeweils einem Brückenschacht 23 von jeweils
einer Verbindungsklemme 20 ein Kabelbrückenmodul 200 eingesetzt ist, so dass die jeweiligen
Kontaktstifte 231 der Kabelbrückenmodule 200 mit jeweils einer in den Figuren nicht
gezeigten Stromschiene der Verbindungsklemmen 20 verbunden sind. Die Verbindungsklemmen
20, in deren Brückenschächte 23 jeweils ein Kabelbrückenmodul 200 eingesetzt ist,
sind mittels Kabeln 10 auf sehr einfache Art und Weise brückbar, obschon sich diese
Verbindungsklemmen 20 auf unterschiedlichen Einbauebenen befinden.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 10
- elektrischer Leiter / Kabel
- 11
- Isolierummantelung (des elektrischen Leiters)
- 20
- Verbindungsklemme / Reihenklemme
- 21
- erstes Leiteranschlusselement (der Verbindungsklemme)
- 22
- zweites Leiteranschlusselement (der Verbindungsklemme)
- 23
- Brückenschacht
- 30
- Tragschiene
- 100
- Kabelbrückenmodul
- 110
- Gehäuse (des Kabelbrückenmoduls)
- 120
- Betätigungselement / Schwenkelement (des Kabelbrückenmoduls)
- 121
- Leiteraufnahme / Durchgangsbohrung
- 122
- Leitereinführöffnung (der Leiteraufnahme / Durchgangsbohrung)
- 123
- Drehachse (des Betätigungselements)
- 130
- elektrischer Kontakt (des Kabelbrückenmoduls)
- 131
- erster Kontaktbereich / Kontaktstift (des elektrischen Kontakts)
- 132
- zweiter Kontaktbereich / Schneideinsatz (des elektrischen Kontakts)
- 200
- Kabelbrückenmodul
- 210
- Gehäuse (des Kabelbrückenmoduls)
- 211
- Leiteraufnahme / Lagerschale (des Kabelbrückenmoduls)
- 212
- Leitereinführöffnung (der Leiteraufnahme)
- 220
- Betätigungselement / Drückelement (des Kabelbrückenmoduls)
- 223
- Ausnehmung (des Betätigungselements)
- 230
- elektrischer Kontakt (des Kabelbrückenmoduls)
- 231
- erster Kontaktbereich / Kontaktstift (des elektrischen Kontakts)
- 232
- zweiter Kontaktbereich / Schneideinsatz (des elektrischen Kontakts)
1. Reihenklemmanordnung
- mit zumindest zwei elektrischen Verbindungsklemmen (20), die jeweils zumindest zwei
über eine Stromschiene miteinander elektrisch verbundene Leiteranschlusselemente (21,
22) und einen Brückenschacht (23) aufweisen, über den die Stromschiene der jeweiligen
Verbindungsklemme (20) elektrisch kontaktierbar ist, und zumindest ein
- Kabelbrückenmodul (100, 200) zur elektrischen Brückung der zumindestens zwei elektrischen
Verbindungsklemmen (20), wobei das Kabelbrückenmodul (100, 200) zum Einsetzen in den
Brückenschacht (23) ausgebildet ist, aufweisend
- ein elektrisch isolierendes Gehäuse (110, 210);
- eine Leiteraufnahme (121, 211) zur Aufnahme eines elektrischen Leiters (10); und
- einen elektrischen Kontakt (130, 230) mit einem aus dem Gehäuse (110, 210) ragenden
ersten Kontaktbereich (131, 231) zur elektrischen Kontaktierung der Stromschiene der
Verbindungsklemme (20) und mit einem im Gehäuse (110, 210) angeordneten zweiten Kontaktbereich
(132, 232) zur elektrischen Kontaktierung des elektrischen Leiters (10), gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- das Kabelbrückenmodul (100, 200) weist ein Betätigungselement (120, 220) auf, das
bezüglich des Gehäuses (110, 210) zwischen einer Aufnahmestellung, in der der elektrischer
Leiter (10) in die Leiteraufnahme (121, 211) einführbar ist, und einer Kontaktstellung,
in der der in der Leiteraufnahme (121, 211) befindliche elektrische Leiter (10) mit
dem zweiten Kontaktbereich (132, 232) des elektrischen Kontakts (130, 230) galvanisch
verbunden ist, verstellbar ist;
- der zweite Kontaktbereich (132, 232) des elektrischen Kontakts (130, 230) ist als
Schneideinsatz (132, 232) ausgebildet; und
- durch Überführen des Betätigungselements (120, 220) von der Aufnahmestellung in
die Kontaktstellung wird der in der Leiteraufnahme (121, 211) befindliche elektrische
Leiter (10) mittels des Schneideinsatzes (132, 232) elektrisch kontaktiert.
2. Reihenklemmanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (120) als Schwenkelement (120) ausgebildet ist und im Gehäuse
(110) zwischen der Aufnahmestellung und der Kontaktstellung drehbar gelagert ist.
3. Reihenklemmanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (220) als Drückelement (220) ausgebildet ist und bezüglich
des Gehäuses (210) zwischen der Aufnahmestellung und der Kontaktstellung translatorisch
verschiebbar ist.
4. Reihenklemmanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteraufnahme (121) in dem Betätigungselement (120) angeordnet ist.
5. Reihenklemmanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteraufnahme (121) als Durchgangsbohrung (121) durch das Betätigungselement
(120) ausgebildet ist.
6. Reihenklemmanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteraufnahme (211) in dem Gehäuse (210) angeordnet ist.
7. Reihenklemmanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteraufnahme (211) als Lageschale (211) ausgebildet ist.
8. Reihenklemmanordnung nach jeweils einem der vorhergehenden Ansprüche, mit zumindest
zwei der Kabelbrückenmodule (100, 200) und mit zumindest einem elektrischen Leiter
(10), der mit den jeweiligen zweiten Kontaktbereichen (132, 232) der Kabelbrückenmodule
(100, 200) elektrisch verbindbar/verbunden ist.
1. Terminal block arrangement
- comprising at least two electrical connection terminals (20) which each have at
least two conductor connection elements (21, 22) that are electrically connected to
one another via a busbar and which each have a bridge shaft (23) via which the busbar
of the relevant connection terminal (20) can be electrically contacted, and at least
one
- cable bridge module (100, 200) for electrically bridging the at least two electrical
connection terminals (20), the cable bridge module (100, 200) being designed for insertion
into the bridge shaft (23), comprising
- an electrically insulating housing (110, 210);
- a conductor receptacle (121, 211) for receiving an electrical conductor (10); and
- an electrical contact (130, 230) having a first contact region (131, 231) for electrically
contacting the busbar of the connection terminal (20), which region protrudes from
the housing (110, 210), and having a second contact region (132, 232) for electrically
contacting the electrical conductor (10), which region is arranged in the housing
(110, 210), characterized by the following features:
- the cable bridge module (100, 200) has an actuating element (120, 220) which, relative
to the housing (110, 210), can be adjusted between a receiving position, in which
the electrical conductor (10) can be inserted into the conductor receptacle (121,
211), and a contact position, in which the electrical conductor (10) located in the
conductor receptacle (121, 211) is electrically connected to the second contact region
(132, 232) of the electrical contact (130, 230);
- the second contact region (132, 232) of the electrical contact (130, 230) is designed
as a cutting insert (132, 232); and
- by transferring the actuating element (120, 220) from the receiving position into
the contact position, the electrical conductor (10) located in the conductor receptacle
(121, 211) is electrically contacted by means of the cutting insert (132, 232).
2. Terminal block arrangement according to claim 1, characterized in that the actuating element (120) is designed as a pivoting element (120) and is mounted
in the housing (110) so as to rotate between the receiving position and the contact
position.
3. Terminal block arrangement according to claim 1, characterized in that the actuating element (220) is designed as a pressing element (220) and can be moved
in a translational manner with respect to the housing (210) between the receiving
position and the contact position.
4. Terminal block arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that the conductor receptacle (121) is arranged in the actuating element (120).
5. Terminal block arrangement according to claim 4, characterized in that the conductor receptacle (121) is designed as a through-hole (121) through the actuating
element (120).
6. Terminal block arrangement according to any of claims 1 to 5, characterized in that the conductor receptacle (211) is arranged in the housing (210).
7. Terminal block arrangement according to claim 6, characterized in that the conductor receptacle (211) is designed as a bearing shell (211).
8. Terminal block arrangement according to any of the preceding claims, comprising at
least two of the cable bridge modules (100, 200) and comprising at least one electrical
conductor (10) which can be/is electrically connected to the respective second contact
regions (132, 232) of the cable bridge modules (100, 200).
1. Agencement de barrette à bornes
- comportant au moins deux bornes de connexion (20) électriques, lesquelles comportent
respectivement au moins deux éléments de raccordement de conducteur (21, 22) connectés
électriquement l'un à l'autre par l'intermédiaire d'une barre omnibus et une alvéole
de pontage (23) par l'intermédiaire de laquelle la barre omnibus de la borne de connexion
(20) respective peut être mise en contact électriquement, et au moins un
- module de pontage de câble (100, 200) destiné au pontage électrique des au moins
deux bornes de connexion (20) électriques, dans lequel le module de pontage de câble
(100, 200) est conçu pour être inséré dans l'alvéole de pontage (23), comportant
- un boîtier (110, 210) électriquement isolant ;
- un logement de conducteur (121, 211) destiné au logement d'un conducteur (10) électrique
; et
- un contact (130, 230) électrique comportant une première zone de contact (131, 231)
faisant saillie hors du boîtier (110, 210) pour l'établissement d'un contact électrique
avec la barre omnibus de la borne de connexion (20) et comportant une seconde zone
de contact (132, 232) disposée dans le boîtier (110, 210) pour l'établissement d'un
contact électrique avec le conducteur (10) électrique, caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le module de pontage de câble (100, 200) comporte un élément d'actionnement (120,
220), lequel peut être réglé, par rapport au boîtier (110, 210), entre une position
de logement, dans laquelle le conducteur (10) électrique peut être inséré dans le
logement de conducteur (121, 211), et une position de contact, dans laquelle le conducteur
(10) électrique situé dans le logement de conducteur (121, 211) est connecté galvaniquement
à la seconde zone de contact (132, 232) du contact (130, 230) électrique ;
- la seconde zone de contact (132, 232) du contact (130, 230) électrique est conçue
sous forme d'insert de coupe (132, 232) ; et
- en déplaçant l'élément d'actionnement (120, 220) de la position de logement vers
la position de contact, le conducteur (10) électrique situé dans le logement de conducteur
(121, 211) est mis en contact électriquement au moyen de l'insert de coupe (132, 232).
2. Agencement de barrette à bornes selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (120) est conçu sous forme d'élément pivotant (120) et est
monté rotatif dans le boîtier (110) entre la position de logement et la position de
contact.
3. Agencement de barrette à bornes selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (220) est conçu sous forme d'élément de pression (220) et
peut être déplacé en translation par rapport au boîtier (210) entre la position de
logement et la position de contact.
4. Agencement de barrette à bornes selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le logement de conducteur (121) est disposé dans l'élément d'actionnement (120).
5. Agencement de barrette à bornes selon la revendication 4, caractérisé en ce que le logement de conducteur (121) est conçu sous forme d'alésage traversant (121) à
travers l'élément d'actionnement (120).
6. Agencement de barrette à bornes selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le logement de conducteur (211) est disposé dans le boîtier (210).
7. Agencement de barrette à bornes selon la revendication 6, caractérisé en ce que le logement de conducteur (211) est conçu sous forme de coussinet de palier (211).
8. Agencement de barrette à bornes selon l'une quelconque des revendications précédentes,
comportant au moins deux des modules de pontage de câble (100, 200) et comportant
au moins un conducteur (10) électrique, lequel est connecté ou peut être connecté
électriquement aux secondes zones de contact (132, 232) respectives des modules de
pontage de câble (100, 200).