[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine mit einem
Prüfdruckbild und ein Druckprodukt mit einem Prüfdruckbild.
[0002] In Druckmaschinen kommen unterschiedliche Druckverfahren zum Einsatz. Unter Non Impact
Druckverfahren (NIP = non impact printing) sind Druckverfahren zu verstehen, die ohne
feste, also körperlich unveränderlich vorliegende Druckform auskommen. Solche Druckverfahren
können in jedem Druckvorgang unterschiedliche Druckbilder erzeugen. Beispiele für
Non Impact Druckverfahren sind ionografische Verfahren, magnetografische Verfahren,
thermografische Verfahren, Elektrofotografie, Laserdruck und insbesondere Inkjet-Druckverfahren
oder Tintenstrahldruckverfahren. Solche Druckverfahren weisen üblicherweise zumindest
eine bilderzeugende Einrichtung auf, beispielsweise zumindest einen Druckkopf. Im
Fall des Tintenstrahldruckverfahrens ist ein solcher Druckkopf beispielsweise als
Tintenstrahldruckkopf ausgebildet und weist zumindest eine und bevorzugt mehrere Düsen
auf, mittels denen gezielt zumindest ein Druckfluid, beispielsweise in Form von Tintentropfen,
auf einen Bedruckstoff übertragen werden kann. Alternative Druckverfahren weisen feste
Druckformen auf, beispielsweise Tiefdruckverfahren, Flachdruckverfahren, Offsetdruckverfahren
und Hochdruckverfahren, insbesondere Flexodruckverfahren. Je nach Auflagenhöhe und/oder
anderen Anforderungen wie beispielsweise Druckqualität kann ein Non Impact Druckverfahren
oder ein Druckverfahren mit fester Druckform zu bevorzugen sein.
[0003] Eine exakte Übereinstimmung eines Druckbildes auf Vorder- und Rückseite eines beidseitig
bedruckten Bedruckstoffes nennt man Register (DIN 16500-2). Im Mehrfarbendruck spricht
man vom Passer (DIN 16500-2), wenn einzelne Druckbilder verschiedener Farben exakt
passend zu einem Bild zusammengefügt werden. Auch im Zusammenhang mit dem Tintenstrahldruck
sind geeignete Maßnahmen zu treffen, um Passer und/oder Register einzuhalten. Insbesondere
ist wichtig, dass eine relative Lage zwischen Druckkopf und Bedruckstoff bekannt ist
und/oder konstant gehalten wird. Der Passer wird auch Farbregister genannt. Unter
dem Begriff der Registermarke soll daher im Folgenden auch eine Passermarke, also
eine Marke zum Überprüfen des Passers oder Farbregisters verstanden werden.
[0004] Non Impact Druckköpfe und insbesondere Tintenstrahldruckköpfe weisen oft eine Matrix
von punkterzeugenden Einrichtungen wie Düsen auf. Dabei sind die punkterzeugenden
Einrichtungen der einzelnen Erzeugerzeilen in einer Querrichtung versetzt zu punkterzeugenden
Einrichtungen anderer Erzeugerzeilen angeordnet, um die Auflösung des Druckkopfes
zu erhöhen. Werden sämtliche punkterzeugenden Einrichtungen auf ihre Funktion hin
überprüft, indem sie nebeneinander Punkte erzeugen, so lassen sich auftretende Fehler
nur schwierig einzelnen Düsen zuordnen.
[0005] Auch andere Fehler können auftreten, wie beispielsweise nicht korrekt ausgerichtete
Druckköpfe oder unterschiedliche Reaktionen von unterschiedlichen Druckköpfen auf
gleiche Ansteuersignale.
[0006] Durch die
DE 10 2014 203 420 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem Druckköpfe Testbilder drucken und der Reihe nach
aneinander angepasst und ausgerichtet werden.
[0007] Durch die
US 2009 / 0 289 985 A1 ist eine Druckmaschine bekannt, deren Druckköpfe jeweils zueinander versetzt angeordnete
Teilbereiche aufweisen, in denen jeweils Düsen in Forme einer Matrix aus Zeilen und
Spalten angeordnet sind und mittels der ein Druckprodukt mit einem Prüfdruckbild erzeugt
wird, das eine Matrix mit schrägen Spalten von Funktionsprüfelementen aufweist.
[0008] Durch die
US 2009 / 0 885 952 A1, die
US 2013 / 0 215 176 A1 und die
US 2011 / 0 227 988 A1 ist jeweils eine Druckmaschine bekannt, deren Druckköpfe jeweils Düsen aufweisen,
die in Form einer Matrix aus Zeilen und Spalten angeordnet sind und mittels der ein
Druckprodukt mit einem Prüfdruckbild erzeugt wird, das eine Matrix mit schrägen Spalten
von Funktionsprüfelementen aufweist.
[0009] Durch die
US 2010 / 0 245 455 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem auf einem Substrat Lageprüfelemente in Form einer
Matrix gedruckt werden und aus in einer Querrichtung gemessenen Abständen Rückschlüsse
auf eine mögliche Schrägstellung eines die Lageprüfelemente erzeugenden Druckkopfs
gezogen werden.
[0010] Durch die
US 2011 / 0 316 925 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem mittels eines Druckkopfs ein Prüfdruckbild erzeugt
wird, wobei der Druckkopf eine Matrix aus Zeilen und diagonal orientierten Spalten
von Düsen aufweist und wobei eine Matrix von Zeilen und diagonalen Spalten von Funktionsprüfelementen
erzeugt werden. Auf diese Weise sind auf die Querrichtung bezogen nächste Nachbarn
besser unterscheidbar.
[0011] Durch die
US 2016 / 0 165 070 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem mittels eines Tintenstrahldruckkopfs ein Prüfdruckbild
erzeugt und ausgewertet wird.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine
mit einem Prüfdruckbild und ein Druckprodukt mit einem Prüfdruckbild zu schaffen.
[0013] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 und die Merkmale
des Anspruches 10 gelöst.
[0014] Eine Bearbeitungsmaschine oder Bogenbearbeitungsmaschine ist bevorzugt als Druckmaschine
oder Bogendruckmaschine ausgebildet. Die Bearbeitungsmaschine ist bevorzugt als Bearbeitungsmaschine
zur Bearbeitung von Wellpappe, insbesondere Wellpappbogen ausgebildet, also bevorzugt
als Wellpappbearbeitungsmaschine und/oder Wellpappbogenbearbeitungsmaschine. Weiter
bevorzugt ist die Bogenbearbeitungsmaschine als Bogendruckmaschine zum Beschichten
und insbesondere zum Bedrucken von Wellpappbogen ausgebildet, also als Wellpappbogendruckmaschine.
Die Bearbeitungsmaschine ist alternativ oder zusätzlich als Stanzmaschine und/oder
Bogenstanzmaschine und/oder Bogenrotationsstanzmaschine ausgebildet. Die bevorzugt
als Bogendruckmaschine ausgebildete Bearbeitungsmaschine weist bevorzugt zumindest
ein und weiter bevorzugt zumindest zwei als Module ausgebildete Aggregate auf. Das
zumindest eine Modul und weiter bevorzugt die zumindest zwei Module weisen bevorzugt
jeweils zumindest einen eigenen Antrieb auf. Bevorzugt ist zumindest eines der zumindest
zwei Module als Bearbeitungsmodul, insbesondere als Beschichtungsmodul ausgebildet.
[0015] Alternativ ist die Bearbeitungsmaschine als Rollenbearbeitungsmaschine und/oder Bahnbearbeitungsmaschine
und/oder als Rollenbeschichtungsmaschine und/oder Bahnbeschichtungsmaschine und/oder
als Rollendruckmaschine und/oder Bahndruckmaschine ausgebildet. Beispielsweise ist
die Bearbeitungsmaschine alternativ oder zusätzlich als Wellpappbearbeitungsmaschine
und/oder Wellpappbahnbearbeitungsmaschine und/oder als Rollenstanzmaschine ausgebildet.
[0016] Bevorzugt wird ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine, wobei mittels zumindest
eines Non Impact Druckkopfes und bevorzugt mittels zumindest zweier Non Impact Druckköpfe
der Druckmaschine insbesondere in zumindest einem Prüfungsdruckvorgang zumindest ein
Prüfdruckbild auf zumindest einem Substrat erzeugt wird. Das Prüfdruckbild lässt sich
gegebenenfalls in einen Druckauftrag einbinden, ist jedoch bevorzugt zumindest ein
und weiter bevorzugt genau ein vorab festgelegtes und weiter bevorzugt in einem Speicher
der Druckmaschine dauerhaft hinterlegtes Prüfdruckbild, das bevorzugt nur zu Prüfzwecken
gedruckt wird. Das mittels des zumindest einen Non Impact Druckkopfs und insbesondere
mittels der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe gedruckte zumindest eine Prüfdruckbild
wird bevorzugt mittels einer Sensoreinrichtung erfasst, beispielsweise mittels zumindest
eines optischen Sensors/ und/oder einer Zeilenkamera. Diese Sensoreinrichtung ist
bevorzugt Bestandteil der Druckmaschine. Bei dem Verfahren wird bevorzugt zumindest
ein Druckprodukt erzeugt. Bevorzugt wird das Druckprodukt gedruckt und insbesondere
in zumindest einem Prüfungsdruckvorgang überprüft, ohne dazwischen angehalten und/oder
aus der Druckmaschine entnommen zu werden.
[0017] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass zumindest ein Lageprüfungsvorgang
durchgeführt wird. In dem Lageprüfungsvorgang wird bevorzugt mittels der von der Sensoreinrichtung
erfassten Daten dieses zumindest einen Prüfdruckbilds eine relative Lage zumindest
eines von dem zumindest einen Non Impact Druckkopf erzeugten Teilbilds zu zumindest
einer Referenz überprüft. Diese zumindest eine Referenz ist beispielsweise zumindest
ein weiteres Teilbild und/oder ein Referenzunkt. Das zumindest eine weitere Teilbild
ist beispielsweise ein von einem weiteren Non Impact Druckkopf erzeugtes Teilbild.
In dem Lageprüfungsvorgang wird beispielsweise mittels der von der Sensoreinrichtung
erfassten Daten dieses zumindest einen Prüfdruckbilds eine relative Lage zumindest
zweier von den zumindest zwei Non Impact Druckköpfen erzeugter Teilbilder zueinander
und/oder eine relative Lage dieser zumindest zwei Teilbilder zu zumindest einer Referenz,
beispielsweise zumindest einem Referenzpunkt überprüft wird. Diese relative Lage ist
bevorzugt zumindest auf eine quer zu einer Transportrichtung des zumindest einen Substrats
ausgerichtete Querrichtung bezogen. Alternativ oder zusätzlich ist diese relative
Lage bevorzugt auf eine Schwenklage bezogen, beispielsweise eine Schwenklage bezügliche
einer Schwenkachse, die zumindest eine Komponente oder ausschließlich eine Komponente
in einer Richtung orthogonal zu der Querrichtung und orthogonal zu der Transportrichtung
aufweist. Als Referenz oder Referenzpunkt dient beispielsweise zumindest die zumindest
eine Sensoreinrichtung und/oder der zumindest eine insbesondere optische Sensor. Wenn
die zumindest eine Sensoreinrichtung in bekannter, insbesondere unveränderlicher Lage
angeordnet ist, kann aus den damit erzielten Messungen direkt auf die relative Lage
zwischen Non Impact Druckkopf einerseits und Sensoreinrichtung andererseits und damit
weiter bevorzugt auf die absolute Lage des Non Impact Druckkopfs geschlossen werden.
Bevorzugt wird durch den Lageprüfungsvorgang zumindest ein Lagemessergebnis ermittelt.
[0018] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass zusätzlich zu dem zumindest
einen Lageprüfungsvorgang zumindest ein Farbdichteprüfungsvorgang und/oder zumindest
ein Funktionsprüfungsvorgang durchgeführt wird, insbesondere ebenfalls anhand des
durch die selbe Sensoreinrichtung erfassten Prüfdruckbilds. Bevorzugt werden in dem
Farbdichteprüfungsvorgang mittels der von der Sensoreinrichtung und/oder dem zumindest
einen Sensor erfassten Daten dieses Prüfdruckbilds zumindest eine an einer ersten
Stelle insbesondere des Prüfdruckbilds gemessene erste Farbdichte einerseits und zumindest
eine weitere Farbdichte andererseits miteinander verglichen. Die zumindest eine weitere
Farbdichte ist beispielsweise zumindest eine Soll-Farbdichte und/oder zumindest eine
an einer in einer orthogonal zu einer Transportrichtung orientierten Querrichtung
von der ersten Stelle beabstandeten zweiten Stelle insbesondere des Prüfdruckbilds
gemessene zweite Farbdichte. Die Bildpunkte an diesen Stellen stammen bevorzugt von
unterschiedlichen punkterzeugenden Einrichtungen und/oder unterschiedlichen Druckkopfelementen
und/oder unterschiedlichen Non Impact Druckköpfen. Bevorzugt wird durch den Farbdichteprüfungsvorgang
zumindest ein Farbdichtemessergebnis ermittelt. Bevorzugt werden in dem Funktionsprüfungsvorgang
mittels der von der Sensoreinrichtung und/oder dem zumindest einen Sensor erfassten
Daten dieses Prüfdruckbilds punkterzeugende Einrichtungen zumindest eines des zumindest
einen Non Impact Druckkopfs und insbesondere zumindest eines der zumindest zwei Non
Impact Druckköpfe auf ihre Funktion hin überprüft und wird weiter bevorzugt durch
den Funktionsprüfungsvorgang zumindest ein Funktionsmessergebnis ermittelt.
[0019] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild zumindest
zwei, insbesondere zumindest drei unterschiedliche Bereiche aufweist und dass ein
erster Bereich dieser unterschiedlichen Bereiche ein Lageprüfungsbereich ist, dessen
Darstellung insbesondere in dem Lageprüfungsvorgang zur Prüfung der relativen Lage
des zumindest einen von dem zumindest einen Non Impact Druckkopf erzeugten Teilbilds
zu zumindest einer Referenz, insbesondere zumindest einem Referenzpunkt und/oder zur
Prüfung der relativen Lage der zumindest zwei von den zumindest zwei Non Impact Druckköpfen
erzeugten Teilbilder zueinander und/oder zu zumindest einer Referenz, insbesondere
zumindest einem Referenzpunkt und/oder zur Prüfung der relativen Lage der zumindest
zwei Non Impact Druckköpfe zueinander ausgewertet wird. In einer alternativen oder
zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild
bevorzugt dadurch aus, dass ein von dem ersten Bereich unterschiedlicher, insbesondere
zweiter Bereich dieser bevorzugt zumindest drei Bereiche ein Farbdichteprüfungsbereich
ist, dessen Darstellung zum Vergleich der jeweiligen Farbdichten insbesondere in dem
Farbdichteprüfungsvorgang ausgewertet wird und/oder dass ein von dem ersten Bereich
unterschiedlicher, insbesondere dritter Bereich dieser bevorzugt zumindest drei Bereiche
ein Funktionsprüfungsbereich ist, dessen Darstellung zur Funktionsprüfung der punkterzeugenden
Einrichtungen insbesondere in dem Funktionsprüfungsvorgang ausgewertet wird.
[0020] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild zumindest
einen Lageprüfungsbereich aufweist und dass der Lageprüfungsbereich für zumindest
einen und/oder für zumindest zwei und/oder für jeden des zumindest einen Non Impact
Druckkopfs bzw. der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe zumindest eine Lageprüfform
aufweist und dass jede Lageprüfform zumindest zwei in einem vorgegebenen Abstand voneinander
angeordnete Lagehinweiselemente aufweist. In einer alternativen oder zusätzlichen
Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch
aus, dass die zumindest zwei Lagehinweiselemente sich jeweils in zumindest zwei unterschiedliche
Richtungen erstrecken, die bevorzugt orthogonal zueinander orientiert sind. Weiter
bevorzugt ist eine dieser Richtungen die Querrichtung A und/oder ist eine der zumindest
zwei Richtungen die Längsrichtung T. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung
zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass
die zumindest zwei Lageprüfformen jeweils zumindest zwei Linien aufweisen, die sich
in unterschiedlichen Richtungen erstrecken und die weiter bevorzugt einander schneiden
und/oder berühren.
[0021] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild zumindest
einen Farbdichteprüfungsbereich aufweist und/oder dass der Farbdichteprüfungsbereich
für zumindest einen und/oder für zumindest zwei und/oder für jeden des zumindest einen
Non Impact Druckkopfs jeweils zumindest eine Einheitsfläche aufweist, der eine vorgegebene
Soll-Farbdichte zugeordnet ist und/oder dass das Prüfdruckbild zumindest einen Farbdichteprüfungsbereich
aufweist und der Farbdichteprüfungsbereich für zumindest einen und/oder für zumindest
zwei und/oder für jeden der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe jeweils zumindest
eine Einheitsfläche aufweist, der eine vorgegebene Soll-Farbdichte zugeordnet ist.
In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild zumindest
einen Farbdichteprüfungsbereich aufweist und dass der Farbdichteprüfungsbereich für
zumindest einen und/oder für zumindest zwei und/oder für jeden des zumindest einen
Non Impact Druckkopfs jeweils zumindest zwei Einheitsflächen aufweist, denen vorgegebene
und/oder zueinander unterschiedliche Soll-Farbdichten zugeordnet sind und/oder dass
der Farbdichteprüfungsbereich für zumindest einen und/oder für zumindest zwei und/oder
für jeden der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe jeweils zumindest zwei Einheitsflächen
aufweist, denen vorgegebene und/oder zueinander unterschiedliche Soll-Farbdichten
zugeordnet sind.
[0022] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild zumindest
einen Funktionsprüfungsbereich aufweist und dass der Funktionsprüfungsbereich eine
Vielzahl von Funktionsprüfelementen aufweist, die in Form einer Prüfmatrix aus Prüfzeilen
und Prüfspalten auf dem zumindest einen Substrat angeordnet sind, und/oder dass der
zumindest eine Non Impact Druckkopf bzw. die zumindest zwei Non Impact Druckköpfe
jeweils eine Vielzahl von punkterzeugenden Einrichtungen aufweisen, die in Form einer
jeweiligen Erzeugermatrix aus Erzeugerzeilen und Erzeugerspalten an dem jeweiligen
des zumindest einen bzw. der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe angeordnet sind,
und/oder dass für eine Mehrzahl von Funktionsprüfelementen innerhalb der Prüfmatrix
gilt, dass in Richtung der Prüfzeilen paarweise benachbarte Funktionsprüfelemente
von solchen punkterzeugenden Einrichtungen eines jeweils selben Non Impact Druckkopfs
stammen, die in Richtung der Erzeugerzeilen in dem jeweiligen Non Impact Druckkopf
paarweise benachbart angeordnet sind und/oder dass für eine Mehrzahl von Funktionsprüfelementen
innerhalb der Prüfmatrix gilt, dass in Richtung der Prüfspalten paarweise benachbarte
Funktionsprüfelemente von punkterzeugenden Einrichtungen eines jeweils selben Non
Impact Druckkopfes stammen, die in Richtung der Erzeugerspalten in dem jeweiligen
Non Impact Druckkopf paarweise benachbart angeordnet sind.
[0023] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass die Funktionsprüfelemente als
jeweilige Linien ausgebildet sind und/oder als jeweilige gerade Linien ausgebildet
sind und/oder als in Transportrichtung des zumindest einen Substrats ausgerichtet
angeordnete Linien ausgebildet sind und/oder jeweils mittels einer einzigen jeweiligen
punkterzeugenden Einrichtung erzeugt werden und/oder wurden.
[0024] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das mittels des zumindest einen
Non Impact Druckkopfs und/oder mittels der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe gedruckte
zumindest eine Prüfdruckbild mittels zumindest eines optischen Sensors und/oder mittels
zumindest einer Zeilenkamera erfasst wird und/oder dass die zumindest eine Sensoreinrichtung
Bestandteil der Druckmaschine ist.
[0025] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass durch den Funktionsprüfungsvorgang
zumindest ein Funktionsmessergebnis ermittelt wird und in Abhängigkeit von dem zumindest
einen Funktionsmessergebnis zumindest ein Reinigungsvorgang vorgenommen wird, beispielsweise
eine Düsenreinigung und/oder dass in Abhängigkeit von dem zumindest einen Funktionsmessergebnis
zumindest eine Datenzuordnung verändert wird, beispielsweise indem zumindest eine
andere Düse angesteuert wird als eigentlich vorgesehene und/oder indem eine oder mehrere
Düsen anders angesteuert werden als eigentlich vorgesehen. In einer alternativen oder
zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild
bevorzugt dadurch aus, dass durch den Lageprüfungsvorgang zumindest ein Lagemessergebnis
ermittelt wird und in Abhängigkeit von dem zumindest einen Lagemessergebnis zumindest
eine Änderung einer Lage zumindest eines Druckkopfes vorgenommen wird, beispielsweise
ein Ausrichten eines Druckkopfs in Querrichtung und/oder ein Schwenken eines Non Impact
Druckkopfs um zumindest eine Schwenkachse. In einer alternativen oder zusätzlichen
Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch
aus, dass durch den Farbdichteprüfungsvorgang zumindest ein Farbdichtemessergebnis
ermittelt wird und in Abhängigkeit von dem zumindest einen Farbdichtemessergebnis
zumindest eine Einstellung zumindest eines Non Impact Druckkopfes und/oder eines Druckkopfelements
verändert wird, beispielsweise ein Spannungswert und/oder eine Verlauf einer Spannung,
der zur Erzeugung von Tropfen und/oder Punkten verwendet wird. In einer alternativen
oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild
bevorzugt dadurch aus, dass in Abhängigkeit von dem zumindest einen Farbdichtemessergebnis
zumindest ein Datensatz prüfdruckbildabhängig verändert wird, beispielsweise indem
eine Rasterung unter geänderten Randbedingungen erfolgt und/oder indem Vorlagebilddaten
oder Rasterdaten geändert werden.
[0026] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass durch den Lageprüfungsvorgang
zumindest ein Lagemessergebnis ermittelt wird und dass aus dem zumindest einen Lagemessergebnis
auf eine insbesondere zumindest auf eine quer zu einer Transportrichtung des zumindest
einen Substrats ausgerichtete Querrichtung bezogene relative Lage der zumindest zwei
Druckköpfe zueinander und/oder auf eine relative Lage des zumindest einen Druckkopfs
zu zumindest einer Referenz, insbesondere zumindest einem Referenzpunkt und/oder auf
eine relative Lage der zumindest zwei Druckköpfe zu zumindest einer Referenz, insbesondere
zumindest einem Referenzpunkt geschlossen wird.
[0027] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass unter der Mehrzahl von Funktionsprüfelementen
innerhalb der Prüfmatrix eine Menge von Funktionsprüfelementen innerhalb der Prüfmatrix
zu verstehen ist, die zumindest 50 % und/oder zumindest 75 % und/oder zumindest 85
% und/oder zumindest 95 % der Funktionsprüfelemente innerhalb der Prüfmatrix beinhaltet.
[0028] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass in zumindest einem Prüfungsdruckvorgang
mittels zumindest eines Non Impact Druckkopfes und/oder mittels zumindest zweier Non
Impact Druckköpfe zumindest ein Prüfdruckbild auf zumindest einem Substrat erzeugt
wird. Der jeweilige insbesondere zumindest eine Non Impact Druckkopf weist bevorzugt
eine Vielzahl von punkterzeugenden Einrichtungen auf, die in Form einer jeweiligen
Erzeugermatrix aus Erzeugerzeilen und Erzeugerspalten an dem zumindest einen Non Impact
Druckkopf angeordnet sind. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet
sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das zumindest
eine Prüfdruckbild zumindest einen Funktionsprüfungsbereich aufweist und weiter bevorzugt
dass zur Erstellung des Funktionsprüfungsbereichs auf dem zumindest einen Substrat
mittels der punkterzeugenden Einrichtungen des zumindest einen Non Impact Druckkopfs
eine Vielzahl von Funktionsprüfelementen erzeugt wird, die in Form einer Prüfmatrix
aus Prüfzeilen und Prüfspalten auf dem zumindest einen Substrat angeordnet sind. In
einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder
das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass für eine Mehrzahl von Funktionsprüfelementen
innerhalb der Prüfmatrix gilt, dass in Richtung der Prüfzeilen paarweise benachbarte
Funktionsprüfelemente von punkterzeugenden Einrichtungen eines jeweils selben Non
Impact Druckkopfes stammen, die in Richtung der Erzeugerzeilen in dem jeweiligen des
zumindest einen Non Impact Druckkopfs, insbesondere dem jeweiligen Non Impact Druckkopf
der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe paarweise benachbart angeordnet sind und/oder
dass für eine Mehrzahl von Funktionsprüfelementen innerhalb der Prüfmatrix gilt, dass
in Richtung der Prüfspalten paarweise benachbarte Funktionsprüfelemente von punkterzeugenden
Einrichtungen eines jeweils selben Non Impact Druckkopfes stammen, die in Richtung
der Erzeugerspalten in dem jeweiligen Non Impact Druckkopf, beispielsweise dem jeweiligen
Non Impact Druckkopf der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe paarweise benachbart
angeordnet sind.
[0029] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass die Funktionsprüfelemente als
jeweilige Linien ausgebildet sind und/oder als jeweilige gerade Linien ausgebildet
sind und/oder als in Transportrichtung des zumindest einen Substrats ausgerichtet
angeordnete Linien ausgebildet sind und/oder jeweils mittels einer einzigen jeweiligen
punkterzeugenden Einrichtung erzeugt werden und/oder wurden.
[0030] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das mittels des zumindest einen
Non Impact Druckkopfs gedruckte zumindest eine Prüfdruckbild mittels einer Sensoreinrichtung
erfasst wird und dass zumindest ein Funktionsprüfungsvorgang durchgeführt wird, in
dem mittels der von der Sensoreinrichtung erfassten Daten dieses zumindest einen Prüfdruckbilds
punkterzeugende Einrichtungen des zumindest einen Non Impact Druckkopfs auf ihre Funktion
hin überprüft werden
[0031] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das Druckprodukt zumindest
ein Substrat und zumindest ein auf dem zumindest einen Substrat angeordnetes Prüfdruckbild
aufweist und/oder dass eine Längsrichtung eine Richtung entlang einer Kante des Substrats
ist und/oder dass eine Querrichtung eine zu der Längsrichtung orthogonale Richtung
ist und/oder dass sowohl die Längsrichtung als auch die Querrichtung jeweils parallel
zu zumindest einer das Prüfdruckbild tragenden Hauptfläche des Substrats orientiert
sind und/oder dass das zumindest eine Prüfdruckbild zumindest einen Funktionsprüfungsbereich
aufweist. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das
Verfahren und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass der Funktionsprüfungsbereich
eine Vielzahl von Funktionsprüfelementen aufweist, die in Form einer Prüfmatrix aus
Prüfzeilen und Prüfspalten auf dem zumindest einen Substrat angeordnet sind. In einer
alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder
das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass für eine Mehrzahl von Funktionsprüfelementen
innerhalb der Prüfmatrix gilt, dass Funktionsprüfelemente, die auf die Querrichtung
bezogen paarweise nächste Nachbarn sind, auf absolute Abstände innerhalb der Prüfmatrix
bezogen nicht nächste Nachbarn sind. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass für eine
Mehrzahl von Funktionsprüfelementen innerhalb der Prüfmatrix gilt, dass für diese
Funktionsprüfelement zumindest ein und bevorzugt jeder jeweilige auf die Querrichtung
bezogen nächste Nachbar ein anderer ist, als ein und bevorzugt jeder jeweilige auf
absolute Abstände innerhalb der Prüfmatrix bezogen nächste Nachbar. Bei der Suche
nach dem auf die Querrichtung bezogen nächsten Nachbarn wird also jeglicher nicht
in der Querrichtung liegende Teil eines jeweiligen Abstands außer Acht gelassen.
[0032] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass für diese Mehrzahl von Funktionsprüfelementen
innerhalb der Prüfmatrix gilt, dass auf die Querrichtung bezogen zwischen solchen
Funktionsprüfelementen, die bezüglich der Querrichtung paarweise Nachbarn innerhalb
einer selben Prüfzeile sind, absolut gesehen eine Anzahl von Funktionsprüfelementen
liegt, die der um 1 verringerten Anzahl der Prüfzeilen der Prüfmatrix entspricht und/oder
dass für diese Mehrzahl von Funktionsprüfelementen gilt, dass auf die Querrichtung
bezogen jeweils drei Funktionsprüfelemente zwischen Paaren von Funktionsprüfelementen
angeordnet sind, wobei die Funktionsprüfelemente dieser Paare in einer jeweils selben
Prüfspalte und zugleich in benachbarten Prüfzeilen angeordnet sind.
[0033] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild zumindest
einen Lageprüfungsbereich aufweist, der zumindest eine Lageprüfform aufweist und dass
jede Lageprüfform zumindest zwei in einem vorgegebenen Abstand voneinander angeordnete
Lagehinweiselemente aufweist und/oder dass das Prüfdruckbild zumindest einen Farbdichteprüfungsbereich
aufweist, der zumindest eine Einheitsfläche mit vorgegebener Soll-Farbdichte aufweist
und/oder zumindest zwei Einheitsflächen aufweist, denen zueinander unterschiedliche
Soll-Farbdichten zugeordnet sind.
[0034] Ein solches Prüfdruckbild kann in einer Druckerei beispielsweise einmal täglich vor
Produktionsbeginn und/oder bei Inbetriebnahme und/oder nach Wartungsarbeiten erstellt
und überprüft werden. Entsprechende Ergebnisse können automatisiert zu Änderungen
von Einstellungen an der Druckmaschine, zu Reinigungs- und/oder Wartungsvorgängen
an der Druckmaschine und/oder zu entsprechenden Meldungen an der Druckmaschine oder
einer entfernt angeordneten Anzeigeeinrichtung führen.
[0035] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0036] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Bogenanlegeraggregats;
- Fig. 2a
- ein erster Abschnitt einer schematische Darstellung einer beispielhaften Bearbeitungsmaschinen
mehreren als Flexobeschichtungsmodule ausgebildeten Modulen und alternativem Bogenanlegeraggregat;
- Fig. 2b
- ein zweiter Abschnitt der schematische Darstellung der beispielhaften Bearbeitungsmaschinen
gemäß Fig. 2a;
- Fig. 2c
- ein dritter Abschnitt der schematische Darstellung der beispielhaften Bearbeitungsmaschinen
gemäß Fig. 2a;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Konditionierungsaggregats;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines Anlageaggregats;
- Fig. 5a
- eine schematische Darstellung eines als Flexobeschichtungsaggregat ausgebildeten,
von oben beschichtenden Beschichtungsaggregats mit einlaufendem Transportmittel und
auslaufendem Transportmittel;
- Fig. 5b
- eine schematische Darstellung eines als Flexobeschichtungsaggregat ausgebildeten,
von unten beschichtenden Beschichtungsaggregats mit einlaufendem Transportmittel und
auslaufendem Transportmittel;
- Fig. 6a
- eine schematische Darstellung eines als Non Impact Beschichtungsaggregat ausgebildeten,
von oben beschichtenden Beschichtungsaggregats;
- Fig. 6b
- eine schematische Darstellung eines als Modul ausgebildeten Non Impact Beschichtungsaggregats
mit vier von Druckkopfbaugruppen belegten Aufnahmeeinrichtungen;
- Fig. 6c
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Bearbeitungsmaschine mit einem
Transportmittel aufweist, auf das Druckköpre und Trocknungsvorrichtungen ausgerichtet
angeordnet sind;
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung eines Trocknungsaggregats;
- Fig. 8a
- eine schematische Darstellung eines als Saugband ausgebildeten Saugtransportmittels;
- Fig. 8b
- eine schematische Darstellung eines als Rollensaugsystem ausgebildeten Saugtransportmittels;
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung eines Transportaggregats;
- Fig. 10
- eine schematische Darstellung eines Formgebungsaggregats;
- Fig. 11
- eine schematische Darstellung eines Auslageaggregats;
- Fig. 12a
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Bearbeitungsmaschinen mit vier
Druckstellen;
- Fig. 12b
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Bearbeitungsmaschinen mit vier
Druckstellen, Grundierungsmodul und Lackierungsmodul;
- Fig. 12c
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Bearbeitungsmaschinen mit acht
Druckstellen, Grundierungsmodul und Lackierungsmodul;
- Fig. 12d
- eine schematische Darstellung einer beispielhaften Bearbeitungsmaschine mit einem
Transportmittel, auf das Druckköpfe und Trocknungsvorrichtungen ausgerichtet angeordnet
sind;
- Fig. 13
- eine schematische Darstellung von primären und sekundären Beschleunigungsmitteln mit
eigenen Antrieben;
- Fig. 14a
- eine schematische Darstellung von primären und sekundären Beschleunigungsmitteln,
wobei mehrere primäre Antriebe angeordnet sind;
- Fig. 14b
- eine schematische Darstellung von primären und sekundären Beschleunigungsmitteln,
wobei mehrere unterschiedliche Abstandshalter angeordnet sind;
- Fig. 15
- eine schematische Darstellung von primären und sekundären Beschleunigungsmitteln,
wobei eine Zusatzeinrichtung zum Detektieren von fehlerhaft transportierten und/oder
fehlerhaft beschaffenen Bogen zum Aussortieren von Bogen und/oder zum Festhalten und/oder
zum Zurückdrängen von Bogen angeordnet ist;
- Fig. 16a
- eine schematische Darstellung von primären und sekundären Beschleunigungsmitteln,
wobei als sekundäres Beschleunigungsmittel ein einen Transportspalt bildendes Paar
von Transportbändern angeordnet ist;
- Fig. 16b
- eine schematische Darstellung von primären und sekundären Beschleunigungsmitteln,
wobei als primäre Beschleunigungsmittel zumindest ein Transportband und/oder zumindest
ein als Saugband ausgebildetes Transportmittel angeordnet ist;
- Fig. 16c
- eine schematische Darstellung von primären und sekundären Beschleunigungsmitteln,
die jeweils als zumindest ein Transportband und/oder zumindest ein als Saugband ausgebildetes
Transportmittel ausgebildet sind;
- Fig. 17a
- eine schematische Darstellung eines Transportmittels mit Transportband und Komprimierungseinrichtung,
wobei ein Komprimierungskörper in einer Durchgangslage angeordnet ist;
- Fig. 17b
- eine schematische Darstellung gemäß Fig. 17a, wobei ein Komprimierungskörper in einer
Komprimierungslage angeordnet ist;
- Fig. 18
- eine schematische Darstellung eines Bogenanlegeraggregats in Querrichtung;
- Fig. 19
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Bogenanlegeraggregat gemäß Fig.
18;
- Fig. 20a
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Bogenanlegeraggregat gemäß Fig.
18 von oben;
- Fig. 20b
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Bogenanlegeraggregat gemäß Fig.
20a von oben mit bezüglich der Querrichtung verlagerten Transportbändern;
- Fig. 21
- eine schematische perspektivische Darstellung eines zumindest ein primäres Beschleunigungsmittel
aufweisenden Ausschnitts einer Substratzufuhreinrichtung;
- Fig. 22
- eine schematische perspektivische Darstellung eines mehrere primäre Beschleunigungsmittel
und Antriebe aufweisenden Ausschnitts einer Substratzufuhreinrichtung;
- Fig. 23
- eine schematische Darstellung eines Prüfdruckbilds;
- Fig. 24
- eine schematische Darstellung einer Lageprüfform;
- Fig. 25
- eine schematische Darstellung einer Erzeugermatrix mit punkterzeugenden Eirichtungen;
- Fig. 26
- eine schematische Darstellung eines Teils eines Funktionsprüfungsbereichs mit Funktionsprüfelementen
sowie einer zum besseren Verständnis darüber angeordneten Reihe, die die Reihenfolge
dieser Funktionsprüfelemente bezüglich der Querrichtung verdeutlichen soll;
- Fig. 27
- Eine schematische Darstellung einer beispielhaften Bahnbearbeitungsmaschine mit Non
Impact Druckköpfen.
[0037] Unter dem Begriff eines Beschichtungsmittels oder Druckfluids sind im Vorangegangenen
und im Folgenden Tinten und Druckfarben, aber auch Grundierungen, Lacke und pastöse
Materialien zusammengefasst. Bevorzugt sind Druckfluide Materialien, die durch eine
Bearbeitungsmaschine 01, insbesondere Druckmaschine 01, oder zumindest ein Beschichtungsaggregat
400; 600; 800 der Bearbeitungsmaschine 01, insbesondere zumindest ein Druckaggregat
600 der Druckmaschine 01, auf ein Substrat 02, insbesondere einen Bedruckstoff 02,
übertragen werden und/oder übertragbar sind und dabei bevorzugt in fein strukturierter
Form und/oder nicht lediglich großflächig eine bevorzugt sichtbare und/oder durch
Sinneseindrücke spürbare und/oder maschinell detektierbare Textur auf dem Substrat
02, insbesondere Bedruckstoff 02, begründen.
[0038] Tinten und Druckfarben sind bevorzugt Lösungen oder Dispersionen zumindest eines
Farbmittels in zumindest einem Lösungsmittel. Als Lösungsmittel kommen beispielsweise
Wasser und/oder organische Lösungsmittel in Betracht. Alternativ oder zusätzlich kann
das Druckfluid als unter UV-Licht vernetzendes Druckfluid ausgebildet sein. Tinten
sind relativ niedrigviskose Druckfluide und Druckfarben sind relativ hochviskose Druckfluide.
[0039] Tinten weisen dabei bevorzugt kein Bindemittel oder relativ wenig Bindemittel auf,
während Druckfarben bevorzugt relativ viel Bindemittel und weiter bevorzugt weitere
Hilfsstoffe enthalten. Farbmittel können Pigmente und/oder Farbstoffe sein, wobei
Pigmente im Anwendungsmedium unlöslich sind, während Farbstoffe im Anwendungsmedium
löslich sind.
[0040] Der Einfachheit halber soll im Vorangegangenen und im Folgenden - falls nicht explizit
unterschieden und entsprechend benannt - der Ausdruck "Druckfarbe" im Sinne eines
in der Druckmaschine zu verdruckenden flüssigen oder zumindest fließfähigen Färbefluids
verstanden sein, der sich nicht nur auf die umgangssprachlich eher mit dem Ausdruck
"Druckfarbe" in Verbindung gebrachten höherviskosen Färbefluide für die Anwendung
in Rotationsdruckmaschinen, sondern neben diesen höherviskosen Färbefluids im Besonderen
auch niederviskose Färbefluids wie "Tinten", insbesondere Inkjet-Tinten, aber auch
pulverförmige Färbefluids wie z. B. Toner, einschließt. So sind im Vorangegangenen
und im Folgenden insbesondere auch farblose Lacke gemeint, wenn von Druckfluiden und/oder
Tinten und/oder Druckfarben die Rede ist. Bevorzugt sind im Vorangegangenen und im
Folgenden insbesondere auch Mittel für eine Vorbehandlung (sogenanntes Grundieren
oder precoating) des Bedruckstoffs 02 gemeint, wenn von Druckfluiden und/oder Tinten
und/oder Druckfarben die Rede ist. Alternativ zu dem Begriff des Druckfluids ist der
Begriff des Beschichtungsmittels synonym zu verstehen.
[0041] Eine Bearbeitungsmaschine 01 ist bevorzugt als Druckmaschine 01 ausgebildet. Die
Bearbeitungsmaschine 01 ist bevorzugt als Bogenbearbeitungsmaschine 01 ausgebildet,
also als Bearbeitungsmaschine 01 für eine Bearbeitung von bogenförmigem Substrat 02
oder Bogen 02, insbesondere bogenförmigem Bedruckstoff 02. Die Bearbeitungsmaschine
01 ist weiter bevorzugt als Wellpappbogenbearbeitungsmaschine 01 ausgebildet, also
als Bearbeitungsmaschine 01 für eine Bearbeitung von bogenförmigem Substrat 02 oder
Bogen 02 aus Wellpappe, insbesondere bogenförmigem Bedruckstoff 02 aus Wellpappe.
Weiter bevorzugt ist die Bearbeitungsmaschine 01 als Bogendruckmaschine 01 ausgebildet,
insbesondere als Wellpappbogendruckmaschine 01, also als Druckmaschine 01 für ein
Beschichten und/oder Bedrucken von bogenförmigem Substrat 02 oder Bogen 02 aus Wellpappe,
insbesondere bogenförmigem Bedruckstoff 02 aus Wellpappe. Beispielsweise ist die Druckmaschine
01 als eine nach einem Non Impact Druckverfahren arbeitende Druckmaschine 01 und/oder
als eine nach einem druckformgebundenen Druckverfahren arbeitende Druckmaschine 01
ausgebildet. Bevorzugt ist die Druckmaschine 01 als Non Impact Druckmaschine 01, insbesondere
Tintenstrahldruckmaschine 01 und/oder als Flexodruckmaschine 01 ausgebildet. Die Druckmaschine
weist beispielsweise zumindest ein Flexobeschichtungsaggregat 400; 600; 800 auf. Alternativ
oder zusätzlich weist die Beschichtungsmaschine 01 bevorzugt zumindest ein Non Impact
Beschichtungsaggregat 400; 600; 800, insbesondere Strahlbeschichtungsaggregat 400;
600; 800 oder Tintenstrahlbeschichtungsaggregat 400; 600; 800 auf.
[0042] Soweit im Vorangegangenen und im Folgenden Merkmale anhand einer Ausführung als Bogenbearbeitungsmaschine
01 beschrieben sind, gelten diese auch für eine allgemeine Bearbeitungsmaschine 01,
insbesondere auch für eine Bearbeitungsmaschine 01, die zur Bearbeitung zumindest
von bahnförmigem Substrat 02 ausgebildet ist, also eine Rollenbearbeitungsmaschine
01 und/oder Bahnbearbeitungsmaschine 01, also als Bearbeitungsmaschine 01 für eine
Bearbeitung von bahnförmigem Substrat 02 oder zumindest einer Materialbahn 02, insbesondere
bahnförmigem Bedruckstoff 02, insbesondere unabhängig davon, ob er von einer Rolle
stammt oder nicht, zumindest soweit sich daraus keine Widersprüche ergeben. Soweit
im Vorangegangenen und im Folgenden von Bogen 02 die Rede ist, gilt entsprechendes
auch für allgemeines Substrat, insbesondere Bogen oder bahnförmiges Substrat, zumindest
soweit sich daraus keine Widersprüche ergeben. Bevorzugt ist ein Transportweg für
einen Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehen.
Der für den Transport von Bedruckstoff 02 vorgesehene Transportweg ist dabei insbesondere
derjenige Raumbereich, den der Bedruckstoff 02 im Fall seiner Anwesenheit gegebenenfalls
zumindest zeitweise einnimmt und/oder einnehmen würde.
[0043] Sofern nicht explizit unterschieden wird, soll hier vom Begriff des bogenförmigen
Substrates 02, insbesondere eines Bedruckstoffes 02, speziell des Bogens 02 grundsätzlich
jedes flächig und in Abschnitten vorliegendes Substrat 02, also auch tafelförmig oder
plattenförmig vorliegende Substrate 02, also auch Tafeln bzw. Platten, umfasst sein.
Das so definierte bogenförmige Substrat 02 bzw. der Bogen 02 ist beispielsweise aus
Papier oder Karton, d. h. als Papier- oder Kartonbogen, oder durch Bogen 02, Tafeln
oder ggf. Platten aus Kunststoff, Pappe, Glas oder Metall gebildet. Weiter bevorzugt
handelt es sich bei dem Substrat 02 um Wellpappe 02, insbesondere Wellpappbogen 02.
Unter einer Dicke eines Bogens 02 ist bevorzugt eine Abmessung orthogonal zu einer
größten Fläche des Bogens 02 zu verstehen. Diese größte Fläche wird auch als Hauptfläche
bezeichnet. Die Dicke der Bogen 02 beträgt beispielsweise zumindest 0,1 mm, weiter
bevorzugt zumindest 0,3 mm und noch weiter bevorzugt zumindest 0,5 mm. Gerade bei
Wellpappbogen 02 sind auch deutlich größere Dicken üblich, beispielsweise zumindest
4 mm oder auch 10 mm und mehr. Wellpappbogen 02 sind vergleichsweise stabil und daher
wenig biegbar. Entsprechende Anpassungen der Bearbeitungsmaschine 01 erleichtern deshalb
die Bearbeitung von Bogen 02 großer Dicke.
[0044] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt mehrere Aggregate 100; 200; 300; 400;
500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 auf. Unter einem Aggregat 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 ist dabei bevorzugt jeweils eine Gruppe von Einrichtungen
zu verstehen, die funktionell zusammenwirken, insbesondere um einen bevorzugt in sich
geschlossenen Bearbeitungsvorgang von Bogen 02 durchführen zu können. Beispielsweise
sind zumindest zwei und bevorzugt zumindest drei und weiter bevorzugt sämtliche der
Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 als Module 100; 200;
300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 ausgebildet oder zumindest jeweils einem
solchen zugeordnet. Unter einem Modul 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800;
900; 1000 ist dabei insbesondere ein jeweiliges Aggregat 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder ein Gebilde aus mehreren Aggregaten 100; 200; 300;
400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 zu verstehen, das bevorzugt zumindest ein
Transportmittel 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811;
817; 911; 1011 und/oder zumindest einen eigenen steuerbaren und/oder regelbaren Antrieb
M100; M200; M201; M300; M400; M401; M500; M550; M600; M601; M700; M800; M801; M900;
M1000 und/oder zumindest ein Übergabemittel 03 für Bogen 02 und/oder zumindest einen
ohne Abweichung oder mit einer Abweichung von höchstens 5 cm, bevorzugt höchstens
1 cm und weiter bevorzugt um höchstens 2 mm auf einer für mehrere Module 100; 200;
300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 gleichen ersten Standardhöhe beginnenden
und/oder endenden Abschnitt eines für einen Transport von Substrat 02, insbesondere
Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs aufweist und/oder als
eigenständig funktionsfähiges Modul 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900;
1000 und/oder jeweils für sich hergestellte und/oder jeweils für sich montierte Maschineneinheit
oder funktionelle Baugruppe ausgebildet ist.
[0045] Unter einem eigenen steuerbaren und/oder regelbaren Antrieb M100; M200; M201; M300;
M400; M401; M500; M550; M600; M601; M700; M800; M801; M900; M1000 eines Aggregats
oder Moduls ist insbesondere ein Antrieb M100; M200; M201; M300; M400; M401; M500;
M550; M600; M601; M700; M800; M801; M900; M1000 zu verstehen, der dazu dient, Bewegungen
von Bauteilen dieses Aggregats oder Moduls anzutreiben und/oder der dazu dient, einen
Transport von zu bearbeitendem Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder
Bogen 02 durch dieses jeweilige Aggregat oder Modul und/oder durch zumindest einen
Einwirkbereich dieses jeweiligen Aggregats oder Moduls zu bewirken und/oder der dazu
dient, zumindest ein für einen Kontakt mit zu bearbeitendem Substrat 02, insbesondere
Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenes Bauteil des jeweiligen Aggregats oder
Moduls direkt oder indirekt anzutreiben. Die Antriebe M100; M200; M201; M300; M400;
M401; M500; M550; M600; M601; M700; M800; M801; M900; M1000 der Aggregate 100; 200;
300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder Module 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 der Bearbeitungsmaschine 01 sind bevorzugt als Motoren
M100; M200; M201; M300; M400; M401; M500; M550; M600; M601; M700; M800; M801; M900;
M1000, insbesondere Elektromotoren M100; M200; M201; M300; M400; M401; M500; M550;
M600; M601; M700; M800; M801; M900; M1000 ausgebildet, weiter bevorzugt als lagegeregelte
Elektromotoren M100; M200; M201; M300; M400; M401; M500; M550; M600; M601; M700; M800;
M801; M900; M1000.
[0046] Bevorzugt weist jedes Aggregat 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900;
1000 oder Modul 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 zumindest eine
Antriebssteuerung und/oder zumindest einen Antriebsregler bzw. Antriebsregelung auf,
die dem jeweiligen zumindest einen Antrieb M100; M200; M201; M300; M400; M401; M500;
M550; M600; M601; M700; M800; M801; M900; M1000 des jeweiligen Aggregats 100; 200;
300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Moduls 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 zugeordnet ist. Die Antriebssteuerungen und/oder Antriebsregler
bzw. Antriebsregelungen der einzelnen Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600;
700; 800; 900; 1000 oder Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900;
1000 sind bevorzugt einzeln und unabhängig voneinander betreibbar. Weiter bevorzugt
sind die Antriebssteuerungen und/oder Antriebsregler bzw. Antriebsregelungen der einzelnen
Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Module 100;
200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 schaltungstechnisch miteinander
derart verknüpft und/oder verknüpfbar, dass eine aufeinander abgestimmte Steuerung
und/oder Regelung der Antriebe M100; M200; M201; M300; M400; M401; M500; M550; M600;
M601; M700; M800; M801; M900; M1000 mehrerer oder aller Aggregate 100; 200; 300; 400;
500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder insbesondere Module 100; 200; 300; 400;
500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 der Bearbeitungsmaschine 01 vorgenommen wird und/oder
werden kann.
[0047] Die aufeinander abgestimmte Steuerung und/oder Regelung der Antriebe M100; M200;
M201; M300; M400; M401; M500; M550; M600; M601; M700; M800; M801; M900; M1000 mehrerer
oder aller Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder
insbesondere Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 der Bearbeitungsmaschine
01 ist bevorzugt mittels einer Maschinensteuerung der Bearbeitungsmaschine 01 durchführbar
und/oder überwachbar und/oder wird bevorzugt von einer Maschinensteuerung der Bearbeitungsmaschine
01 vorgenommen und/oder überwacht. Die aufeinander abgestimmte Steuerung und/oder
Regelung der Antriebe M100; M200; M201; M300; M400; M401; M500; M550; M600; M601;
M700; M800; M801; M900; M1000 mehrerer oder aller Aggregate 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder insbesondere Module 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 der Bearbeitungsmaschine 01 ist bevorzugt unter Einsatz
zumindest eines BUS-Systems durchführbar und/oder überwachbar und/oder wird bevorzugt
unter Einsatz zumindest eines BUS-Systems vorgenommen und/oder überwacht, erfolgt
also bevorzugt unter Einsatz zumindest eines BUS-Systems. Insbesondere sind bevorzugt
die Antriebsregelungen der jeweiligen eigenen Antriebe über zumindest ein BUS-System
miteinander verbunden.
[0048] Die einzelnen Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder
insbesondere Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 der Bearbeitungsmaschine
01 sind demnach zumindest bezüglich ihrer Antriebe M100; M200; M201; M300; M400; M401;
M500; M550; M600; M601; M700; M800; M801; M900; M1000 bevorzugt elektronisch aufeinander
abgestimmt betreibbar und/oder betrieben, insbesondere mittels zumindest einer elektronischen
Leitachse. Bevorzugt wird dafür eine elektronische Leitachse vorgegeben, beispielsweise
von einer übergeordneten Maschinensteuerung der Bearbeitungsmaschine 01. Insbesondere
zeichnet sich die Bearbeitungsmaschine bevorzugt dadurch aus, dass zumindest die Antriebsregelung
eines primären Antriebs M101 und die die Antriebsregelung eines sekundären Antriebs
M102 und die die Antriebsregelung des Antriebs M600; M900 des Bearbeitungsmoduls 600;
900 aufeinander abgestimmt betreibbar und/oder betrieben sind und/oder mittels zumindest
einer elektronischen Leitachse aufeinander abgestimmt betreibbar und/oder betrieben
sind. Die übergeordnete Maschinensteuerung greift für die Erzeugung der elektronischen
Leitachse beispielsweise auf Bestandteile einer bestimmten Steuerung und/oder eines
bestimmten Reglers eines bestimmten Aggregats 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700;
800; 900; 1000 oder Moduls 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000
zurück. Bevorzugt sind mehrere oder weiter bevorzugt sämtliche Aggregate 100; 200;
300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder Module 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 derart ausgebildet, dass sie als führendes Aggregat
100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder als führendes Modul
100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 einsetzbar sind, dem die restlichen
Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder Module 100;
200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 im Betrieb der Bearbeitungsmaschine
01 folgen und/oder zu folgen fähig sind.
[0049] Unabhängig von der konkreten funktionellen Ausbildung des jeweiligen Aggregats 100;
200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Moduls 100; 200; 300; 400;
500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 weist dieses jeweilige Aggregat 100; 200; 300;
400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Modul 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600;
700; 800; 900; 1000 bevorzugt zumindest ein Übergabemittel 03 auf, das bevorzugt dazu
dient, einen Transport von zu bearbeitendem Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder der Bogen 02 zwischen diesem jeweiligen Aggregat 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Modul 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800;
900; 1000 einerseits und zumindest einem anderen Aggregat 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 und/oder zumindest einem anderen Modul 100; 200; 300;
400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 andererseits zu unterstützen oder durchzuführen.
[0050] Soweit nicht anders beschrieben zeichnen sich die Aggregate 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700;
800; 900; 1000 der Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt jeweils dadurch aus, dass der
durch das jeweilige Aggregat 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000
oder Modul 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 festgelegte Abschnitt
des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen
02 vorgesehenen Transportwegs zumindest im Wesentlichen flach und weiter bevorzugt
vollständig flach ist. Unter einem im Wesentlichen flachen Abschnitt des für den Transport
von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs
ist dabei ein Abschnitt zu verstehen, der einen minimalen Krümmungsradius aufweist,
der zumindest 2 Meter beträgt, weiter bevorzugt zumindest 5 Meter und noch weiter
bevorzugt zumindest 10 Meter und noch weiter bevorzugt zumindest 50 Meter. Ein vollständig
flacher Abschnitt weist einen unendlich großen Krümmungsradius auf und ist somit ebenfalls
im Wesentlichen flach und weist somit ebenfalls einen minimalen Krümmungsradius auf,
der zumindest 2 Meter beträgt. Soweit nicht anders beschrieben zeichnen sich die Aggregate
100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Module 100; 200; 300;
400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 der Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt jeweils
dadurch aus, dass der durch das jeweilige Aggregat 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600;
700; 800; 900; 1000 oder Modul 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000
festgelegte Abschnitt des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs zumindest im Wesentlichen horizontal
und weiter bevorzugt ausschließlich horizontal verläuft. Dieser Transportweg erstreckt
sich bevorzugt in der Transportrichtung T. Ein im Wesentlichen horizontal verlaufender
für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02
vorgesehener Transportweg bedeutet insbesondere, dass der vorgesehene Transportweg
im gesamten Bereich des jeweiligen Aggregats 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700;
800; 900; 1000 oder Moduls 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000
eine oder mehrere und/oder ausschließlich Richtungen aufweist, die höchstens um 30°,
bevorzugt höchstens um 15° und weiter bevorzugt höchstens um 5° von zumindest einer
horizontalen Richtung abweicht. Die Richtung des Transportwegs ist dabei insbesondere
diejenige Richtung, in der die Bogen 02 an der Stelle transportiert werden, an der
die Richtung gemessen wird. Der für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehene Transportweg beginnt bevorzugt an einer Stelle einer
Entnahme der Bogen 02 von einem Anlegerstapel 104.
[0051] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Substratzufuhreinrichtung
100 ausgebildetes, auch Bogenanleger 100 genanntes Aggregat 100, insbesondere Bogenanlegeraggregat
100 auf, das weiter bevorzugt als Modul 100, insbesondere als Bogenanlegermodul 100
ausgebildet ist.
[0052] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Konditionierungseinrichtung
200; 550 ausgebildetes Aggregat 200; 550, insbesondere Konditionierungsaggregat 200;
550 auf, das weiter bevorzugt als Modul 200; 550, insbesondere als Konditionierungsmodul
200; 550 ausgebildet ist. Eine solche Konditionierungseinrichtung 200; 550 ist beispielsweise
als Vorbereitungseinrichtung 200 oder als Nachbehandlungseinrichtung 550 ausgebildet.
Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Vorbereitungseinrichtung
200 ausgebildetes Aggregat 200, insbesondere Vorbereitungsaggregat 200 auf, das weiter
bevorzugt als Modul 200, insbesondere als Vorbereitungsmodul 200 ausgebildet ist und
eine Konditionierungseinrichtung 200 darstellt. Die Bearbeitungsmaschine 01 weist
bevorzugt zumindest ein als Nachbehandlungseinrichtung 550 ausgebildetes Aggregat
550, insbesondere Nachbehandlungsaggregat 550 auf, das weiter bevorzugt als Modul
550, insbesondere als Nachbehandlungsmodul 550 ausgebildet ist und eine Konditionierungseinrichtung
550 darstellt.
[0053] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Anlageeinrichtung 300
ausgebildetes Aggregat 300, insbesondere Anlageaggregat 300 auf, das weiter bevorzugt
als Modul 300, insbesondere als Anlagemodul 300 ausgebildet ist. Die zumindest eine
Anlageeinrichtung 300 ist alternativ als Bestandteil der Substratzufuhreinrichtung
100 ausgebildet.
[0054] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Beschichtungseinrichtung
400; 600; 800 ausgebildetes, auch Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 genanntes Aggregat
400; 600; 800 auf, das weiter bevorzugt als Modul 400; 600; 800, insbesondere Beschichtungsmodul
400; 600; 800 ausgebildet ist. Das zumindest eine Beschichtungsaggregat 400; 600;
800 ist je nach Funktion und/oder Beschichtungsverfahren angeordnet und/oder aufgebaut.
Das zumindest eine Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 dient bevorzugt dazu, zumindest
ein jeweiliges Beschichtungsmittel vollflächig und/oder teilflächig auf das zu bearbeitendem
Substrat 02, insbesondere den Bedruckstoff 02 und/oder die Bogen 02 aufzutragen. Ein
Beispiel eines Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 ist ein Grundierungsaggregat 400,
das insbesondere einem Auftragen von Grundierungsmittel auf das zu bearbeitendem Substrat
02, insbesondere den Bedruckstoff 02 und/oder die Bogen 02 dient. Ein weiteres Beispiel
eines Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 ist ein Druckaggregat 600, das insbesondere
einem Auftragen von Druckfarbe und/oder Tinte auf Bogen 02 dient. Ein weiteres Beispiel
eines Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 ist ein Lackierungsaggregat 800, das insbesondere
einem Auftragen von Lack auf das zu bearbeitendem Substrat 02, insbesondere den Bedruckstoff
02 und/oder die Bogen 02 dient.
[0055] Insbesondere unabhängig von der Funktion des damit auftragbaren Beschichtungsmittels
lassen sich Beschichtungsaggregate 400; 600; 800 bevorzugt hinsichtlich ihrer Beschichtungsverfahren
unterscheiden. Ein Beispiel eines Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 ist ein formbasiertes
Beschichtungsaggregat 400; 600; 800, das insbesondere zumindest eine feste und bevorzugt
auswechselbare Druckform aufweist. Formbasierte Beschichtungsaggregate 400; 600; 800
arbeiten bevorzugt nach einem Flachdruckverfahren, insbesondere Offset-Flachdruckverfahren
und/oder nach einem Tiefdruckverfahren und/oder nach einem Hochdruckverfahren, insbesondere
bevorzugt nach einem Flexodruckverfahren. Das Beschichtungsaggregat 400; 600; 800
ist dann entsprechend beispielsweise ein Flexobeschichtungsaggregat 400; 600; 800,
insbesondere Flexobeschichtungsmodul 400; 600; 800. Ein weiteres Beispiel eines Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 ist ein druckformloses Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 oder Non
Impact Beschichtungsaggregat 400; 600; 800, das insbesondere ohne feste Druckform
arbeitet. Druckformlose Beschichtungsaggregate 400; 600; 800 oder Non Impact Beschichtungsaggregate
400; 600; 800 arbeiten beispielsweise nach einem ionografischen Verfahren und/oder
einem magnetografischen Verfahren und/oder einem thermografischen Verfahren und/oder
Elektrofotografie und/oder Laserdruck und/oder insbesondere bevorzugt nach einem Tintenstrahldruckverfahren
oder Inkjet-Druckverfahren. Das Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 ist dann entsprechend
beispielsweise eine Tintenstrahlbeschichtungsaggregat 400; 600; 800, insbesondere
Tintenstrahlbeschichtungsmodul 400; 600; 800.
[0056] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Grundierungseinrichtung
400 ausgebildetes, auch Grundierungswerk 400 genanntes Aggregat 400, insbesondere
Grundierungsaggregat 400 auf, das weiter bevorzugt als Modul 400, insbesondere als
Grundierungsmodul 400 ausgebildet ist. Das zumindest eine Grundierungsmodul 400 ist
insbesondere eine spezielle Form eines Bearbeitungsmoduls 600.
[0057] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Trocknungseinrichtung
500 ausgebildetes Aggregat 500, insbesondere Trocknungsaggregat 500 auf, das weiter
bevorzugt als Modul 500, insbesondere als Trocknungsmodul 500 ausgebildet ist. Alternativ
oder zusätzlich ist beispielsweise zumindest eine Trocknungsvorrichtung 506 Bestandteil
zumindest eines bevorzugt als Modul 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900;
1000 ausgebildeten Aggregats 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000.
Das zumindest eine Trocknungsmodul 500 ist insbesondere eine spezielle Form eines
Bearbeitungsmoduls 500.
[0058] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Druckaggregat 600 ausgebildetes
Aggregat 600 auf, das weiter bevorzugt als Modul 600, insbesondere als Druckmodul
600 ausgebildet ist. Das zumindest eine Druckmodul 600 ist insbesondere eine spezielle
Form eines Bearbeitungsmoduls 600.
[0059] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Transporteinrichtung
700 oder Transportmittel 700 ausgebildetes Aggregat 700, insbesondere Transportaggregat
700 auf, das weiter bevorzugt als Modul 700, insbesondere als Transportmodul 700 ausgebildet
ist. Die Bearbeitungsmaschine 01 weist Transporteinrichtungen 700 beispielsweise auch
oder alternativ als Bestandteile anderer Aggregate 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600;
700; 800; 900; 1000 und/oder Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900;
1000 auf.
[0060] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Lackierungseinrichtung
800 ausgebildetes, auch Lackwerk 800 genanntes Aggregat 800, insbesondere Lackierungsaggregat
800 auf, das weiter bevorzugt als Modul 800, insbesondere als Lackierungsmodul 800
ausgebildet ist. Das zumindest eine Grundierungsmodul 800 ist insbesondere eine spezielle
Form eines Bearbeitungsmoduls 800.
[0061] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Formgebungseinrichtung
900 und/oder Stanzeinrichtung 900 ausgebildetes Aggregat 900, insbesondere Formgebungsaggregat
900 und/oder Stanzaggregat 900 auf, das weiter bevorzugt als Modul 900, insbesondere
als Formgebungsmodul 900 und/oder Stanzmodul 900 ausgebildet ist. Das zumindest eine
Formgebungsmodul 900 und/oder Stanzmodul 900 ist insbesondere eine spezielle Form
eines Bearbeitungsmoduls 900.
[0062] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt zumindest ein als Substratabgabeeinrichtung
1000 ausgebildetes, auch Bogenauslage 1000 genanntes Aggregat 1000, insbesondere Auslageaggregat
1000 auf, das weiter bevorzugt als Modul 1000, insbesondere als Auslagemodul 1000
ausgebildet ist.
[0063] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist beispielsweise zumindest ein als Weiterverarbeitungseinrichtung
ausgebildetes Aggregat, insbesondere Weiterverarbeitungsaggregat auf, das weiter bevorzugt
als Modul, insbesondere als Weiterverarbeitungsmodul ausgebildet ist.
[0064] Die insbesondere für einen Transport von Bogen 02 vorgesehene Transportrichtung T
ist eine Richtung T, die bevorzugt zumindest im Wesentlichen und weiter bevorzugt
vollständig horizontal orientiert ist und/oder die bevorzugt von einem ersten Aggregat
100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900 der Bearbeitungsmaschine 01 zu einem
letzten Aggregat 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 der Bearbeitungsmaschine
01 weist, insbesondere von einem Bogenanlegeraggregat 100 bzw. einer Substratzufuhreinrichtung
100 einerseits zu einem Auslageaggregat 1000 bzw. einer Substratabgabeeinrichtung
1000 andererseits, und/oder die bevorzugt in einer Richtung weist, in der die Bogen
02 abgesehen von vertikalen Bewegungen oder vertikalen Komponenten von Bewegungen
transportiert wird, insbesondere von einem ersten Kontakt mit einem der Substratzufuhreinrichtung
100 nachgeordneten Aggregat 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 der
Bearbeitungsmaschine 01 oder ersten Kontakt mit der Bearbeitungsmaschine 01 bis zu
einem letzten Kontakt mit der Bearbeitungsmaschine 01. Unabhängig davon, ob die Anlageeinrichtung
300 ein eigenständiges Aggregat 300 oder Modul 300 ist oder Bestandteil der Substratzufuhreinrichtung
100 ist, ist die Transportrichtung T bevorzugt diejenige Richtung T, in der eine horizontale
Komponente einer Richtung weist, die von der
[0065] Anlageeinrichtung 300 zu der Substratabgabeeinrichtung 1000 orientiert ist.
[0066] Eine Arbeitsbreite der Bearbeitungsmaschine 01 und/oder des zumindest einen Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 ist bevorzugt eine Abmessung, die sich bevorzugt orthogonal zu dem vorgesehenen
Transportweg der Bogen 02 durch das zumindest eine Beschichtungsaggregat 400; 600;
800 erstreckt, weiter bevorzugt in einer Querrichtung A. Die Querrichtung A ist bevorzugt
eine horizontal verlaufende Richtung A. Die Querrichtung A ist orthogonal zu der vorgesehenen
Transportrichtung T der Bogen 02 und/oder orthogonal zu dem vorgesehenen Transportweg
der Bogen 02 durch das zumindest eine Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 orientiert.
Die Arbeitsbreite der Bearbeitungsmaschine 01 entspricht bevorzugt einer maximalen
Breite, die ein Bogen 02 aufweisen darf, um noch mit der Bearbeitungsmaschine 01 bearbeitet
werden zu können, also insbesondere einer maximalen mit der Druckmaschine 01 verarbeitbaren
Bogenbreite. Unter der Breite eines Bogens 02 ist dabei insbesondere dessen Abmessung
in der Querrichtung A zu verstehen. Dies ist bevorzugt unabhängig davon, ob diese
Breite des Bogens 02 größer oder kleiner ist als eine dazu orthogonale horizontale
Abmessung des Bogens 02, die weiter bevorzugt die Länge dieses Bogens 02 darstellt.
Die Arbeitsbreite der Bearbeitungsmaschine 01 entspricht bevorzugt der Arbeitsbreite
des zumindest einen Beschichtungsaggregats 400; 600; 800, insbesondere Druckaggregats
600. Die Querrichtung A ist bevorzugt parallel zu einer Rotationsachse zumindest eines
Teils eines Transportmittels 411; 417; 611; 617; 811; 817 eines Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 orientiert. Die Arbeitsbreite der Bogenbearbeitungsmaschine 01 beträgt
bevorzugt zumindest 100 cm, weiter bevorzugt zumindest 150 cm, noch weiter bevorzugt
zumindest 160 cm, noch weiter bevorzugt zumindest 200 cm und noch weiter bevorzugt
zumindest 250 cm.
[0067] Die Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt an einer oder mehreren Stellen Transportmittel
111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011
auf, die bevorzugt als Saugtransportmittel 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417;
511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 ausgebildet sind, insbesondere als Saugband
111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011
und/oder als Saugkastenband 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611;
617; 711; 811; 817; 911; 1011 und/oder als Rollensaugsystem 111; 117; 119; 136; 211;
311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 und/oder als Saugrolle
111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011.
Solche Saugtransportmittel 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611;
617; 711; 811; 817; 911; 1011 dienen bevorzugt dazu, zu bearbeitendes Substrat 02,
insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 kontrolliert vorwärts zu bewegen. Dabei
wird bevorzugt ein relativer Unterdruck genutzt, um das zu bearbeitende Substrat 02,
insbesondere den Bedruckstoff 02 und/oder die Bogen 02 gegen zumindest eine Transportfläche
718 zu ziehen und/oder zu drücken und wird bevorzugt eine Transportbewegung des zu
bearbeitenden Substrats 02, insbesondere des Bedruckstoffs 02 und/oder der Bogen 02
durch eine entsprechende insbesondere umlaufende Bewegung der zumindest einen Transportfläche
718 erzeugt.
[0068] Unter einem Saugtransportmittel 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561;
611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 ist also bevorzugt eine Einrichtung zu verstehen,
die zumindest eine bewegbare Transportfläche 718 aufweist, die insbesondere als Gegendruckfläche
718 dient und beispielsweise zumindest teilweise zumindest in der Transportrichtung
T bewegbar ist. Weiterhin weist das Saugtransportmittel 111; 117; 119; 136; 211; 311;
411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 zumindest eine Unterdruckkammer
719 auf, die mittels einer Saugleitung 721 mit zumindest einer Unterdruckquelle 733
verbunden ist. Die Unterdruckquelle 733 weist beispielsweise ein Gebläse 733 auf.
Die zumindest eine Unterdruckkammer 719 weist zumindest eine Saugöffnung 722 auf,
die einem Ansaugen des zu bearbeitenden Substrats 02, insbesondere des Bedruckstoffs
02 und/oder der Bogen 02 dient. Beispielsweise weist die Transportfläche 718 eine
oder mehrere Ansaugöffnungen 723 auf. Die Ansaugöffnungen 723 dienen bevorzugt dazu,
einen Unterdruck von der Saugöffnung 722 der Unterdruckkammer 719 bis zu der Transportfläche
718 weiter zu vermitteln, insbesondere ohne Druckverluste oder mit sehr geringen Druckverlusten.
Alternativ oder zusätzlich wirkt die Saugöffnung 722 derart auf die Bogen 02, dass
diese gegen die Transportfläche 718 gesaugt wird, ohne dass die Transportfläche 718
Ansaugöffnungen 723 aufweisen würde. Beispielsweise ist zumindest ein Umlenkmittel
724 angeordnet, das direkt oder indirekt für eine umlaufende Bewegung der zumindest
einen Transportfläche 718 sorgt. Bevorzugt ist das zumindest eine Umlenkmittel 724
und/oder die Transportfläche 718 selbst angetrieben und/oder antreibbar, insbesondere
um für eine Bewegung der Bogen 02 zu sorgen.
[0069] Eine erste Ausführungsform eines Saugtransportmittels 111; 117; 119; 136; 211; 311;
411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 ist ein Saugband 111; 117;
119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011. Unter
einem Saugband 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811;
817; 911; 1011 ist dabei eine Einrichtung zu verstehen, die zumindest ein flexibles
Transportband 718; 726 aufweist, das als Transportfläche 718 dient. Das zumindest
eine Transportband 718; 726 wird bevorzugt durch als Umlenkrollen 724 und/oder Umlenkwalzen
724 ausgebildete Umlenkmittel 724 umgelenkt und/oder ist bevorzugt in sich geschlossen,
so dass ein endloser Umlauf ermöglicht ist. Das zumindest ein Transportband 718; 726
weist bevorzugt eine Vielzahl von Ansaugöffnungen 723 auf. Alternativ oder zusätzlich
sind mehrere Transportbänder 718; 726 bezüglich der Querrichtung A beabstandet nebeneinander
angeordnet, unabhängig davon, ob diese Transportbänder 718; 726 Ansaugöffnungen 723
aufweisen. Bezüglich der Querrichtung A zwischen den Transportbändern liegende Bereiche
dienen dann bevorzugt als Ansaugöffnungen 723.
[0070] Eine zweite Ausführungsform eines Saugtransportmittels 111; 117; 119; 136; 211; 311;
411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 ist ein Saugkastenband 111;
117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011. Unter
einem Saugkastenband 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711;
811; 817; 911; 1011 ist dabei eine Einrichtung zu verstehen, die eine Mehrzahl von
Saugkästen 718; 727 aufweist, die jeweils eine als Transportfläche 718 dienende Außenfläche
718 aufweisen. Die Saugkästen 718; 727 weisen dabei bevorzugt jeweils zumindest eine
Saugkammer 728 auf.
[0071] Eine dritte Ausführungsform eines Saugtransportmittels 111; 117; 119; 136; 211; 311;
411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 ist ein Rollensaugsystem 111;
117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011. Unter
einem Rollensaugsystem 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617;
711; 811; 817; 911; 1011 ist dabei eine Einrichtung zu verstehen, bei der die zumindest
eine Transportfläche 718 aus zumindest Teilen von Mantelflächen 718 einer Vielzahl
von Transportrollen 724 und/oder Transportwalzen 724 gebildet wird. Die Transportrollen
724 und/oder Transportwalzen 724 bilden damit jeweils geschlossene und durch Rotation
umlaufenden Teile der Transportfläche 718. Das Rollensaugsystem 111; 117; 119; 136;
211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 weist bevorzugt eine
Vielzahl von Saugöffnungen 722 auf. Diese Saugöffnungen 722 sind bevorzugt zumindest
zwischen benachbarten Transportrollen 724 und/oder Transportwalzen 724 angeordnet.
[0072] Beispielsweise ist zumindest eine Abdeckmaske 734 angeordnet, die bevorzugt eine
Begrenzung der Unterdruckkammer 719 darstellt. Die Abdeckmaske 734 weist bevorzugt
die Vielzahl von Saugöffnungen 722 auf. Durch eine umlaufende Bewegung der Transportrollen
724 und/oder Transportwalzen 724 ergibt sich dann eine Vorwärtsbewegung der Teile
der Transportfläche 718, wobei Bogen 02 genau in dem Bereich sicher auf der Transportfläche
718 gehalten werden, in welchem sie den Saugöffnung 722 gegenüberliegen.
[0073] Eine vierte Ausführungsform eines Saugtransportmittels 111; 117; 119; 136; 211; 311;
411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 ist zumindest eine Saugrolle
111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011.
Unter einer Saugrolle 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617;
711; 811; 817; 911; 1011 ist dabei eine Rolle zu verstehen, deren Mantelfläche als
Transportfläche 718 dient und eine Vielzahl von Ansaugöffnungen 723 aufweist und die
in ihrem Inneren zumindest eine Unterdruckkammer 719 aufweist, die beispielsweise
mittels einer Saugleitung 721 mit zumindest einer Unterdruckquelle 733 verbunden ist.
[0074] Bevorzugt ist zumindest eine Reinigungseinrichtung angeordnet, die einer Reinigung
der jeweiligen Transportfläche 718 des jeweiligen Saugtransportmittels 111; 117; 119;
136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 dient. Beispielsweise
ist diese Reinigungseinrichtung als Absaugeinrichtung und/oder Blaseinrichtung und/oder
als Abstreifeinrichtung ausgebildet und/oder dient bevorzugt einer Entfernung von
Papierstücken und/oder Staub. Die Reinigungseinrichtung ist beispielsweise auf einer
dem für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen
02 vorgesehenen Transportweg abgewandten Seite des Saugtransportmittels 111; 117;
119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 und/oder
auf die jeweilige Transportfläche 718 ausgerichtet angeordnet.
[0075] Unabhängig von der Ausführungsform des jeweiligen Saugtransportmittels 111; 117;
119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 sind zumindest
zwei im Folgenden beschriebene Anordnungen des jeweiligen Saugtransportmittels 111;
117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 möglich.
[0076] In einer ersten Anordnung befindet sich ein von dem jeweiligen Saugtransportmittel
111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011
festgelegter Abschnitt des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs unterhalb der insbesondere bewegbaren
Transportfläche 718, die insbesondere als Gegendruckfläche 718 dient und beispielsweise
zumindest teilweise zumindest in der Transportrichtung T bewegbar ist. Beispielsweise
ist das jeweilige Saugtransportmittel 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511;
561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 dann als oberes Saugtransportmittel 111; 117;
119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 ausgebildet,
dessen Saugöffnungen 722 oder Ansaugöffnungen 723 zumindest während ihrer Verbindung
mit der zumindest einen Unterdruckkammer 719 bevorzugt zumindest auch oder nur nach
unten weisen und/oder dessen Saugwirkung bevorzugt zumindest auch oder nur nach oben
gerichtet ist. Die Bogen 02 werden dann von dem Saugtransportmittel 111; 117; 119;
136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 hängend transportiert.
[0077] In einer zweiten Anordnung befindet sich ein von dem jeweiligen Saugtransportmittel
111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011
festgelegter Abschnitt des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs oberhalb der insbesondere bewegbaren
Transportfläche 718, die insbesondere als Gegendruckfläche 718 dient und beispielsweise
zumindest teilweise zumindest in der Transportrichtung T bewegbar ist. Beispielsweise
ist das jeweilige Saugtransportmittel 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511;
561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 dann als unteres Saugtransportmittel 111;
117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 ausgebildet,
dessen Saugöffnungen 722 oder Ansaugöffnungen 723 zumindest während ihrer Verbindung
mit der zumindest einen Unterdruckkammer 719 bevorzugt zumindest auch oder nur nach
oben weisen und/oder dessen Saugwirkung bevorzugt zumindest auch oder nur nach unten
gerichtet ist. Die Bogen 02 werden dann von dem Saugtransportmittel 111; 117; 119;
136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 liegend transportiert.
[0078] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus,
dass entlang des Transportabschnitts des zumindest einen Transportbands 718; 726 zumindest
eine Beschichtungsstelle 409; 609; 809 zumindest eines Beschichtungsaggregats 400;
600; 800 der Bogendruckmaschine 01 angeordnet ist. Damit ist eine besonders hohe Druckqualität
möglich, weil eine besonders sichere Lage der Bogen 02 auch bei kleinen Bogen 02 und/oder
großen Abständen zwischen Bogen 02 und/oder einem ersten Bogen 02 und/oder einem letzten
Bogen 02 erreichbar ist. Weiter bevorzugt sind entlang des Transportabschnitts des
zumindest einen Transportbands 718; 726 zumindest zwei, noch weiter bevorzugt zumindest
drei und noch weiter bevorzugt zumindest vier Beschichtungsstellen 409; 609; 809 zumindest
eines Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 der Bogendruckmaschine 01 angeordnet. Dann
kann bezüglich Register und/oder Passer und/oder Farbregister optimiert gedruckt werden.
Beispielsweise ist entlang des Transportabschnitts des zumindest einen Transportbands
718; 726 zumindest eine Trocknungseinrichtung 500 und/oder zumindest eine Trocknungsvorrichtung
506 der Bogendruckmaschine 01 angeordnet.
[0079] Wie beschrieben weist die insbesondere als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine
01 bevorzugt das zumindest eine Transportband 718; 726 auf, das sich weiter bevorzugt
mit zumindest einem Transportabschnitt seines Umlaufwegs parallel zu der Transportrichtung
T längs eines Teilbereichs des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs erstreckt. Bevorzugt ist bezüglich
der Querrichtung A nur genau ein Transportband 718; 726 angeordnet. In Transportrichtung
T gesehen können mehrere Transportbänder hintereinander angeordnet sein und unterschiedliche
Bereiche des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder
Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs bilden. Das zumindest eine Transportband 718;
726 ist dabei nicht notwendigerweise, aber bevorzugt als Transportband 718; 726 eines
als Saugband 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811;
817; 911; 1011 ausgebildeten Saugtransportmittels 111; 117; 119; 136; 211; 311; 411;
417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 der Bogendruckmaschine 01 ausgebildet,
wobei insbesondere dieses zumindest eine Saugtransportmittel 111; 117; 119; 136; 211;
311; 411; 417; 511; 561; 611; 617; 711; 811; 817; 911; 1011 das zumindest eine Transportband
718; 726 aufweist. Bevorzugt weist das zumindest eine Transportband 718; 726 wie beschrieben
eine Vielzahl von Ansaugöffnungen 723 auf. Wie beschrieben zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus,
dass entlang des Transportabschnitts des zumindest einen Transportbands 718; 726 zumindest
eine Beschichtungsstelle 409; 609; 809 zumindest eines Beschichtungsaggregats 400;
600; 800 der Bogendruckmaschine 01 angeordnet ist. Weiter bevorzugt sind entlang des
Transportabschnitts des zumindest einen Transportbands 718; 726 zumindest zwei, noch
weiter bevorzugt zumindest drei und noch weiter bevorzugt zumindest vier Beschichtungsstellen
409; 609; 809 zumindest eines Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 der Bogendruckmaschine
01 angeordnet. Beispielsweise ist entlang des Transportabschnitts des zumindest einen
Transportbands 718; 726 zumindest eine Trocknungseinrichtung 500 und/oder zumindest
eine Trocknungsvorrichtung 506 der Bogendruckmaschine 01 angeordnet.
[0080] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus,
dass die Bogendruckmaschine 01 zumindest ein als Non Impact Beschichtungsaggregat
400; 600; 800 ausgebildetes Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 aufweist und die Bogendruckmaschine
01 zumindest ein Transportband 718; 726 aufweist, das sich mit zumindest einem Transportabschnitt
seines Umlaufwegs parallel zu einer Transportrichtung T längs eines Teilbereichs eines
für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02
vorgesehenen Transportwegs erstreckt und entlang des Transportabschnitts des zumindest
einen Transportbands 718; 726 zumindest eine insbesondere durch zumindest einen Druckkopf
416; 616; 816 festgelegte Beschichtungsstelle 409; 609; 809 zumindest eines Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 der Bogendruckmaschine 01 angeordnet ist. Das zumindest eine Beschichtungsaggregat
400; 600; 800 weist also bevorzugt zumindest einen Druckkopf 416; 616; 816 auf. Bevorzugt
ist der zumindest eine Druckkopf 416; 616; 816 mit zumindest einem ersten Gestell
427; 627; 827 des zumindest einen Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 verbunden angeordnet,
weiter bevorzugt mit zumindest einer Seitenwand 428, 628, 828 des zumindest einen
ersten Gestells 427; 627; 827 des zumindest einen Beschichtungsaggregats 400; 600;
800 und noch weiter bevorzugt mit zumindest zwei Seitenwänden 428, 628, 828 des zumindest
einen ersten Gestells 427; 627; 827 des zumindest einen Beschichtungsaggregats 400;
600; 800. Diese Verbindung ist beispielsweise direkt, bevorzugt jedoch indirekt. Beispielsweise
ist der zumindest eine Druckkopf 416; 616; 816 über zumindest eine Positioniervorrichtung
426; 626; 826 und/oder zumindest ein anderes Bauteil mit dem zumindest einem ersten
Gestell 427; 627; 827 verbunden angeordnet.
[0081] Das erste Gestell 427; 627; 827 ist bevorzugt das Gestell 427; 627; 827 des Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 oder Beschichtungsmoduls 400; 600; 800. Das erste Gestell 427; 627;
827 weist bevorzugt zumindest zwei insbesondere bezüglich der Querrichtung A voneinander
beabstandete Seitenwände 428; 628; 828 auf. Weiter bevorzugt ist der zumindest eine
Druckkopf 416; 616; 816 auf die Querrichtung A bezogen zwischen den zumindest zwei
Seitenwänden 428; 628; 828 des ersten Gestells 427; 627; 827 angeordnet.
[0082] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass entlang des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs vor dem zumindest einen Grundierungsmodul
400 und/oder vor dem zumindest einen Non Impact Druckmodul 600 zumindest ein als Substratzufuhreinrichtung
100 ausgebildetes Modul 100 angeordnet ist. Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine
01 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass entlang des für den Transport von
Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs
vor dem zumindest einen Grundierungsmodul 400 und/oder vor dem zumindest einen Non
Impact Druckmodul 600 zumindest eine Reinigungseinrichtung 201 für Substrat 02, insbesondere
Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 angeordnet ist.
[0083] Im Folgenden werden unterschiedliche Ausführungsformen und/oder Ausgestaltungsmöglichkeiten
der zumindest einen Substratzufuhreinrichtung 100 beschrieben. Dabei sind unterschiedliche
Kombinationen von einzelnen Ausgestaltungen möglich. Die Substratzufuhreinrichtung
100 ist bevorzugt unabhängig von weiteren Aggregaten 200; 300; 400; 500; 550; 600;
700; 800; 900; 1000 ausgebildet, soweit sich daraus keine Widersprüche ergeben. Beispielsweise
werden Stapel 104 manuell und/oder mittels eines automatisierten Systems der Substratzufuhreinrichtung
100 zugeführt, insbesondere in Form von bevorzugt auf Trägereinheiten 113 angeordneten
Stapeln 104. Solche Trägereinheiten 113 sind beispielsweise Paletten 113. Stapel 104,
die als solche der Substratzufuhreinrichtung 100 zugeführt werden oder wurden, werden
beispielsweise auch als Anlegerstapel 104 bezeichnet. Die Trägereinheiten 113 oder
Paletten 113 weisen bevorzugt entsprechend orientierte Nuten auf, beispielsweise für
ein Eingreifen von Stapelträgern, insbesondere um Bogen 02 und/oder Stapel 104 von
den Trägereinheiten 113 oder Paletten 113 zu lösen.
[0084] Die zumindest eine Substratzufuhreinrichtung 100 dient bevorzugt dazu, Bogen 02 eines
Stapels 104 oder Teilstapels 106 zu vereinzeln und weiter bevorzugt vereinzelt einem
oder mehreren nachfolgenden Aggregaten 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900
zuzuführen. Die zumindest eine Substratzufuhreinrichtung 100 weist beispielsweise
zumindest eine Stapelwendeeinrichtung 101 oder Bogenwendeeinrichtung auf. Die Stapelwendeeinrichtung
101 dient bevorzugt dazu, einen zumindest mehrere Bogen 02 aufweisenden Stapel 104
oder Teilstapel 106 als Ganzes zu wenden. Ein Wenden der Bogen 02 ist beispielsweise
dann sinnvoll, wenn sich zwei gegenüberliegende Hauptflächen der Bogen 02 voneinander
unterscheiden und eine nachfolgende Bearbeitung auf einer bestimmten dieser Hauptflächen
stattfinden soll. Dies ist unabhängig davon der Fall, ob die Bogen 02 einzeln gewendet
werden oder ob der Stapel 104 als Ganzes gewendet wird oder ob Teilstapel 106 gewendet
werden. Beispielsweise trifft dies zu, wenn die Bogen 02 bereits vor ihrem Zusammenfügen
zu dem Stapel 104 bearbeitet wurden und/oder wenn die Bogen 02 von sich aus unterscheidbare
Hauptflächen aufweisen. Solche unterscheidbaren Hauptflächen ergeben sich beispielsweise
herstellungsbedingt bei Wellpappbogen 02.
[0085] Ein Stapelhaltebereich 102 ist ein Bereich 102, insbesondere Raumbereich 102, in
dem zumindest während eines Betriebs der Bearbeitungsmaschine 01 zumindest zeitweise
derjenige Stapel 104 angeordnet ist, der zur anschließenden Bearbeitung seiner Bogen
02 aufgeteilt wird. Der Stapelhaltebereich 102 umfasst dabei bevorzugt den gesamten
Raumbereich, der zum Anordnen eines solchen Stapels 104 vorgesehen ist, insbesondere
unabhängig davon, ob der Stapel 104 weniger Raum ausfüllt als möglich wäre, beispielsweise
weil seine Bogen 02 bereits zum Teil vereinzelt wurden oder ein kleineres als ein
maximal mögliches Format aufweisen. Dieser Stapel 104 ist bevorzugt der Anlegerstapel
104. Die zumindest eine Stapelwendeeinrichtung 101 ist bezüglich eines vorgesehenen
Transportwegs der Bogen 02 beispielsweise dem Stapelhaltebereich 102 vorgeordnet.
Alternativ oder zusätzlich ist zumindest eine Stapelwendeeinrichtung 101 bezüglich
des vorgesehenen Transportwegs der Bogen 02 dem Stapelhaltebereich 102 nachgeordnet.
Dann ist die Stapelwendeeinrichtung 101 bevorzugt als Teilstapelwendeeinrichtung 101
ausgebildet. Beispielsweise ist ein Teilstapelabtrenner 103 angeordnet, der dazu dient,
einen insbesondere oberen Teilstapel 106 von dem in dem Stapelhaltebereich 102 angeordneten
Stapel 104 abzutrennen.
[0086] Die Substratzufuhreinrichtung 100 weist unabhängig davon, ob eine Stapelwendeeinrichtung
101 oder eine Teilstapelwendeeinrichtung 101 angeordnet ist oder nicht bevorzugt zumindest
eine Vereinzelungseinrichtung 109 oder Bogenvereinzelungseinrichtung 109 auf. Gegebenenfalls
sind mehrere Vereinzelungseinrichtungen 109 angeordnet, insbesondere bezüglich der
Transportrichtung T beabstandet und/oder hintereinander.
[0087] Die zumindest eine Vereinzelungseinrichtung 109 oder Bogenvereinzelungseinrichtung
109 vereinzelt die Bogen 02 des Stapels 104 oder Teilstapels 106 bevorzugt zumindest
teilweise. Die zumindest eine Vereinzelungseinrichtung 109 oder Bogenvereinzelungseinrichtung
109 vereinzelt die Bogen 02 des Stapels 104 oder Teilstapels 106 in zumindest einer
Ausführungsform von unten und in zumindest einer anderen Ausführungsform von oben.
[0088] Eine teilweise oder vollständige Vereinzelung der Bogen 02 des Stapels 104 oder Teilstapels
106 von unten erfolgt in einer ersten Ausführungsform einer Bogenvereinzelungseinrichtung
109 beispielsweise indem der Stapel 104 oder Teilstapel 106 auf zumindest einem unteren
Translationselement 111, insbesondere einem unteren Transportmittel 111 liegend insbesondere
kontinuierlich beispielsweise in Transportrichtung T transportiert wird und dabei
zumindest teilweise gegen ein Hindernis 112 läuft, das nur einen unteren Bereich des
Stapels 104 oder Teilstapels 106 passieren lässt, beispielsweise nur einen Bogen 02
oder zwei Bogen 02 oder einige wenige Bogen 02. Die Höhe des Hindernisses 112 ist
bevorzugt an die Dicke der Bogen 02 und/oder an eine gewünschte Art der Vereinzelung
angepasst. Als höhenverstellbares Hindernis 112 wird beispielsweise ein Wehr 112 eingesetzt,
das bevorzugt als Platte 112 ausgebildet ist. Beispielsweise wird so der gesamte Stapel
104 vereinzelt oder unvollständig vereinzelt, also geschuppt, insbesondere wenn kein
Teilstapelabtrenner 103 angeordnet ist. Bevorzugt wird jedoch der Stapel 104 mittels
des Teilstapelabtrenners 103 sukzessiv in Teilstapel 106 aufgeteilt, die dann gewendet
oder ungewendet weitertransportiert werden und danach vereinzelt oder unvollständig
vereinzelt, also geschuppt werden.
[0089] Das untere Translationselement 111 ist beispielsweise als Saugtransportmittel 111,
insbesondere als Saugband 111 und/oder Saugkastenband 111 und/oder Rollensaugsystem
111 ausgebildet. Bevorzugt kommt als unteres Translationselement 111 in diesem Fall
jedoch zumindest ein relativ einfaches Transportband 111 zum Einsatz, das keine Saugeinrichtung
aufweist. An dieser Stelle ist eine exakte Lage der Bogen 02 bevorzugt noch nicht
notwendig, da diese exakte Lage bevorzugt erst in einer später folgenden Behandlung
mittels zumindest einer weiteren Vereinzelungseinrichtung 109 und/oder mittels einer
Anlageeinrichtung 300 hergestellt wird. Die zumindest eine Anlageeinrichtung 300 ist
dabei Teil der Substratzufuhreinrichtung 100 oder eigenständig ausgebildet.
[0090] Eine Vereinzelung der Bogen 02 des Stapels 104 oder Teilstapels 106 oder insbesondere
eines Speicherstapels oder Anlagestapels von unten erfolgt in einer zweiten Ausführungsform
einer Bogenvereinzelungseinrichtung 109 beispielsweise indem der Stapel 104 oder Teilstapel
106 oder Speicherstapel oder Anlagestapel in einer Speichereinrichtung 134 gelagert
wird und zumindest ein insbesondere primäres Beschleunigungsmittel 136 zu bevorzugt
gesteuert und/oder geregelt ausgewählten Zeitpunkten mit einem jeweils untersten Bogen
02 des Stapels 104 oder Teilstapels 106 oder Speicherstapels oder Anlagestapels in
Kontakt gebracht wird und/oder gesteuert und/oder geregelt auf diesen untersten Bogen
02 einwirkt. Im Vorangegangenen und im Folgenden ist von einem als Anlagestapel ausgebildeten
Speicherstapel die Rede, wenn die Vereinzelung von unten mittels dieser Bogenvereinzelungseinrichtung
109 beschrieben wird. Dies ist unabhängig davon, ob zuvor bereits überhaupt eine andere
beispielsweise teilweise Vereinzelung von unten oder von oben stattgefunden hat oder
dieser Anlagestapel anders vorbehandelt wurde oder als Ganzes bei seiner ersten Zuführung
in die Substratzufuhreinrichtung 100 direkt in die Speichereinrichtung 134 eingeführt
wurde.
[0091] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus,
dass ein durch das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136 festgelegter jeweiliger
Abschnitt des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder
Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs einen minimalen Krümmungsradius aufweist, der
zumindest 2 Meter beträgt und/oder im gesamten Bereich des jeweiligen primäre Beschleunigungsmittels
136 eine Richtung aufweist, die höchstens um 30° von zumindest einer horizontalen
Richtung und/oder von der Transportrichtung T abweicht.
[0092] Die bevorzugt als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 und
insbesondere die Substratzufuhreinrichtung 100 weist bevorzugt zumindest eine Speichereinrichtung
134 für zumindest einen Speicherstapel von Bogen 02 auf. Die Speichereinrichtung 134
ist bevorzugt bezüglich des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs nach dem Stapelhaltebereich 102 angeordnet.
Beispielsweise sind zwei Speicherstapel vorgesehen, von denen einer als Anlagestapel
und einer als Pufferstapel ausgebildet ist. Bevorzugt sind mittels der Substratzufuhreinrichtung
100 von einem ersten Stapel 104, der beispielsweise als Anlegerstapel 104 ausgebildet
ist, stammende Bogen 02 der Speichereinrichtung 134 und insbesondere dem zumindest
einen Speicherstapel insbesondere von oben zuführbar. Bevorzugt weist die zumindest
eine Speichereinrichtung 134 die zumindest eine von unten wirkende Vereinzelungseinrichtung
109 auf, die dazu ausgebildet ist, einen jeweils untersten Bogen 02 eines Speicherstapels
und insbesondere eines Anlagestapels einzeln zu entnehmen.
[0093] Die Speichereinrichtung 134 weist bevorzugt zumindest einen Vorderanschlag 137 auf,
der bevorzugt als Vorderwand 137 ausgebildet ist und/oder als Vordermarke 127 dient.
Alternativ oder zusätzlich ist eine separate Vordermarke 127 angeordnet.
[0094] Die Speichereinrichtung 134 weist bevorzugt zumindest einen Seitenanschlag 139 auf,
der bevorzugt als Seitenwand 139 ausgebildet ist. Weiter bevorzugt sind bezüglich
der Querrichtung A auf beiden Seiten der Speichereinrichtung 134 Seitenanschläge 139
angeordnet. Alternativ oder zusätzlich ist zumindest eine separate Seitenmarke 128
angeordnet. Die Speichereinrichtung 134 weist bevorzugt zumindest einen Rückanschlag
141 auf, der bevorzugt als Rückwand 141 ausgebildet ist. Der zumindest eine Rückanschlag
141 ist bezüglich der Transportrichtung T vor dem zumindest einen Speicherstapel angeordnet.
[0095] Die Vereinzelungseinrichtung 109 weist bevorzugt zumindest ein insbesondere primäres
Beschleunigungsmittel 136 auf, insbesondere zum Beschleunigen eines jeweils untersten
Bogens 02 des zumindest einen Speicherstapels oder Anlagestapels, weiter bevorzugt
in der Transportrichtung T. Das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136 ist
bevorzugt unterhalb des zumindest einen Speicherstapels angeordnet, weiter bevorzugt
unterhalb des zumindest einen Anlagestapels und noch weiter bevorzugt auch weiter
unterhalb des zumindest einen Pufferstapels. Das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel
136 ist beispielsweise als zumindest eine Transportrolle 136 und/oder als zumindest
ein Transportband 136 und/oder als zumindest ein Saugtransportmittel 136, insbesondere
Saugband 136 und/oder Saugkastenband 136 und/oder Rollensaugsystem 136 und/oder Sauggreifer
136 und/oder Saugrolle 136 ausgebildet und/oder weist bevorzugt zumindest ein Transportband
718; 726 auf. Das im Vorangegangen und im Folgenden über Saugtransportmittel Beschriebene
gilt bevorzugt entsprechend. Beispielsweise sind mehrere primäre Beschleunigungsmittel
136 angeordnet, insbesondere in Form mehrerer Transportrollen 136 und/oder mehrerer
Transportbänder 136; 718; 726 und/oder mehrerer Saugtransportmittel 136. Beispielsweise
sind mehrere primäre Beschleunigungsmittel 136 bezüglich der Transportrichtung T hintereinander
angeordnet. Alternativ oder zusätzlich weist das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel
136 zumindest zwei, weiter bevorzugt zumindest drei, noch weiter bevorzugt zumindest
fünf und noch weiter bevorzugt zumindest sieben bezüglich der Querrichtung A voneinander
durch Zwischenräume getrennte Transportflächen 718 und insbesondere Transportbänder
718; 726 auf. Bevorzugt wird, dass die zumindest zwei, bevorzugt zumindest drei, noch
weiter bevorzugt zumindest fünf und noch weiter bevorzugt zumindest sieben bezüglich
der Querrichtung A voneinander durch Zwischenräume getrennten Transportflächen 718
und/oder Transportbänder 718; 726 des zumindest einen primären Beschleunigungsmittels
136 mittels eines gemeinsamen primären Antriebs M101 antreibbar sind.
[0096] Bevorzugt ist zumindest ein Abstandshalter 144; 144.1; 144.2 angeordnet. Der zumindest
eine Abstandshalter 144; 144.1; 144.2 dient bevorzugt dazu, das zumindest eine primäre
Beschleunigungsmittel 136 zumindest zeitweise und/oder gesteuert und/oder geregelt
von jeglichem Bogen 02 fernhalten zu können. Beispielsweise liegen ein Bogen 02 oder
mehrere Bogen 02 oder ein Stapel von Bogen 02 zumindest zeitweise auf dem zumindest
einen Abstandshalter 144; 144.1; 144.2 auf. Das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel
136 und der zumindest eine Abstandshalter 144; 144.1; 144.2 sind bevorzugt relativ
zueinander zumindest bezüglich der vertikalen Richtung V bewegbar angeordnet, insbesondere
durch vertikale Bewegbarkeit des zumindest einen Abstandshalters 144; 144.1; 144.2
und/oder durch vertikale Bewegbarkeit des zumindest einen primären Beschleunigungsmittels
136.
[0097] In einer Halteposition liegt der jeweilige unterste Bogen 02 des Anlagestapels auf
dem Abstandshalter 144; 144.1; 144.2 auf, ohne die primären Beschleunigungsmittel
136 zu berühren. Wird dann der zumindest eine Abstandshalter 144; 144.1; 144.2 abgesenkt
und/oder das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136 angehoben, kommt der
jeweilige unterste Bogen 02 des Anlagestapels mit dem entsprechenden zumindest einen
primären Beschleunigungsmittel 136 in Kontakt. Durch geeignetes Antreiben des zumindest
einen primären Beschleunigungsmittels 136 wird dieser Bogen 02 in Transportrichtung
T vorwärts bewegt.
[0098] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass mehrere Abstandshalter 144.1; 144.2 unabhängig voneinander zumindest bezüglich
der vertikalen Richtung V bewegbar angeordnet sind, beispielsweise zumindest ein erster
Abstandshalter 144.1 und zumindest ein zweiter Abstandshalter 144.2. (Ein Beispiels
dafür ist in Fig. 14b zu sehen.)
[0099] Das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136 dient bevorzugt dazu, alleine
oder weiter bevorzugt in Zusammenarbeit mit zumindest einem weiteren, insbesondere
sekundären Beschleunigungsmittel 119 immer genau einen Bogen 02, der bevorzugt bereits
bezüglich der Transportrichtung T und/oder der Querrichtung A ausgerichtet wurde,
zu beschleunigen. Bevorzugt ist entlang eines für einen Transport von Bogen 02 vorgesehenen
Transportwegs nach dem zumindest einen primären Beschleunigungsmittel 136 zumindest
ein sekundäres Beschleunigungsmittel 119 angeordnet ist. Diese Beschleunigung erfolgt
beispielsweise aus einem zeitweisen Stillstand heraus und/oder auf eine Bearbeitungsgeschwindigkeit
und/oder Beschichtungsgeschwindigkeit und/oder Druckgeschwindigkeit, mit der zumindest
ein Bogen 02 zu diesem und/oder einem späteren Zeitpunkt durch zumindest ein weiteres
Aggregat 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Modul 200; 300; 400;
500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000 transportiert wird und dort bearbeitet wird.
[0100] Bevorzugt ist dem zumindest einen primären Beschleunigungsmittel 136 bezüglich der
Transportrichtung T zumindest ein auslaufendes Transportmittel 119 der Substratzufuhreinrichtung
100 nachgeordnet. Dieses ist beispielsweise als zumindest eine Transportwalze 119
oder zumindest ein Paar von Transportwalzen 119 oder als zumindest ein Saugtransportmittel
119 ausgebildet. Beispielsweise ist dieses zumindest eine auslaufende Transportmittel
119 ebenfalls ein Beschleunigungsmittel 119, insbesondere das zumindest eine sekundäre
Beschleunigungsmittel 119. Bevorzugt ist das zumindest eine sekundäre Beschleunigungsmittel
119 als Saugtransportmittel 119 ausgebildet und/oder weist das zumindest eine sekundäre
Beschleunigungsmittel 119 zumindest ein Transportband 718; 726 auf. Beispielsweise
weist das zumindest eine sekundäre Beschleunigungsmittel 119 zumindest zwei, bevorzugt
zumindest drei, weiter bevorzugt zumindest fünf und noch weiter bevorzugt zumindest
sieben bezüglich der Querrichtung A voneinander durch Zwischenräume getrennte Transportflächen
718 und insbesondere Transportbänder 718; 726 auf. Bevorzugt wird, dass die zumindest
zwei, bevorzugt zumindest drei, noch weiter bevorzugt zumindest fünf und noch weiter
bevorzugt zumindest sieben bezüglich der Querrichtung A voneinander durch Zwischenräume
getrennten Transportflächen 718 und/oder Transportbänder 718; 726 des zumindest einen
sekundären Beschleunigungsmittels 119 mittels eines gemeinsamen sekundären Antriebs
M102 antreibbar sind.
[0101] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus,
dass ein durch das zumindest eine sekundäre Beschleunigungsmittel 119 festgelegter
jeweiliger Abschnitt des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs einen minimalen Krümmungsradius aufweist,
der zumindest 2 Meter beträgt und/oder im gesamten Bereich des jeweiligen primäre
Beschleunigungsmittels 119 eine Richtung aufweist, die höchstens um 30° von zumindest
einer horizontalen Richtung und/oder von der Transportrichtung T abweicht.
[0102] Der zumindest eine Vorderanschlag 137 und/oder die zumindest eine Vordermarke 127
dient bevorzugt einem Ausrichten der Bogen 02 des Anlagestapels. Beispielsweise ist
der zumindest eine Vorderanschlag 137 und/oder die zumindest eine Vordermarke 127
zumindest zeitweise derart angeordnet, dass sie zumindest auf den zweiten Bogen 02
von unten des Anlagestapels Einfluss nimmt und/oder außer Kontakt mit dem jeweils
untersten Bogen 02 des Anlagestapels steht. Eine Ausrichtung erfolgt dann beispielsweise
indem der auf dem untersten Bogen 02 liegende Bogen 02 durch den Transport des untersten
Bogens 02 gegen den zumindest einen Vorderanschlag 137 und/oder die zumindest eine
Vordermarke 127 gedrückt wird und ausgerichtet wird, bevor er selbst mit dem zumindest
einen insbesondere primären Beschleunigungsmittel 136 in Kontakt kommt, das dann weiter
bevorzugt still steht.
[0103] Bevorzugt wird, dass der zumindest eine Vorderanschlag 137 in seiner auf die vertikale
Richtung V bezogenen Lage veränderbar angeordnet ist. Bevorzugt ist der zumindest
eine Vorderanschlag 137 und/oder die zumindest eine Vordermarke 127 in ihrer Höhe
verstellbar, um an unterschiedliche Dicken von Bogen 02 angepasst zu werden. Bevorzugt
weist das Bogenanlegeraggregat 100 zumindest einen Vorderanschlag 137 auf, der entlang
des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen
02 vorgesehenen Transportwegs zwischen dem zumindest einen primären Beschleunigungsmittel
136 einerseits und dem zumindest einen sekundären Beschleunigungsmittel 119 andererseits
angeordnet ist. Beispielsweise wenn die Substratzufuhreinrichtung 100 zumindest eine
Vordermarke 127 und/oder zumindest ein Vorderanschlag 137 aufweist, ist die die Anlageeinrichtung
300 bevorzugt Bestandteil der Substratzufuhreinrichtung 100 und weiter bevorzugt Bestandteil
der Vereinzelungseinrichtung 109.
[0104] Bevorzugt ist eine Anpassung an unterschiedliche Breiten von zu verarbeitenden Bogen
02 möglich. Unter der Breite eines Bogens 02 ist dabei insbesondere dessen Abmessung
in der Querrichtung A zu verstehen. Beispielsweise zeichnet sich die bevorzugt als
Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bogenbearbeitungsmaschine 01 dadurch aus, dass
das Bogenanlegermodul 100 zumindest ein als Saugband 119; 136; 311 ausgebildetes Saugtransportmittel
119; 136; 311 aufweist und dieses zumindest eine Saugband 119; 136; 311 zumindest
drei bezüglich einer Querrichtung A beabstandet nebeneinander angeordnete Transportbänder
119; 136; 718; 726 aufweist und weiter bevorzugt zumindest ein Verlagerungsmittel
158; 159 angeordnet ist, mittels dem zumindest eines der zumindest drei Transportbänder
119; 136; 718; 726 in und/oder entgegen der Querrichtung A seitlich verlagerbar ist.
Bevorzugt ist das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136 als Saugband 119;
136; 311 mit diesen Eigenschaften ausgebildet und/oder ist das zumindest eine sekundäre
Beschleunigungsmittel 119 als Saugband 119; 136; 311 mit diesen Eigenschaften ausgebildet.
Der zumindest eine Seitenanschlag und/oder die zumindest eine Seitenmarke 128 ist
bevorzugt dadurch gegeben, dass die Seitenanschläge 139, insbesondere Seitenwände
139, bezüglich der Querrichtung A bewegbar und insbesondere auf eine Breite der Bogen
02 angepasst anordenbar sind. Dadurch können die Bogen 02 bei ihrer durch Entnahme
des jeweils untersten Bogens 02 bedingten und bevorzugt nach unten gerichteten Bewegung
an den Seitenwänden 139 entlang gleiten und in eine ausgerichtete Lage gebracht und/oder
in dieser gehalten werden.
[0105] Bevorzugt sind Bereiche von Beschleunigungsmitteln 119; 136 und/oder Transportbändern
119; 136; 718; 726, die außerhalb der Breite der aktuell zu verarbeitenden Bogen 02
liegen, mittels zumindest einer Schutzabdeckung abdeckbar. Diese zumindest eine Schutzabdeckung
ist beispielsweise als zumindest ein Teleskopblech ausgebildet. Alternativ ist zumindest
eine aktive, insbesondere durch einen Antrieb angetriebene Bewegung der Bogen 02 gegen
zumindest einen Seitenanschlag 139 vorgesehen, beispielsweise bei einem im Wesentlichen
und/oder zumindest bezüglich der Transportrichtung T ruhenden Bogen 02. Eine seitliche
Ausrichtung erfolgt beispielsweise vor und/oder während und/oder nach der Beschleunigung
der Bogen 02 bezüglich der Transportrichtung T. Alternativ oder zusätzlich zu mechanischen
Vorderanschlägen 137 und/oder Seitenanschlägen 139 sind entsprechende Lagesensoren
angeordnet, die mit einem entsprechend präzisen Antrieb den jeweiligen Bogen 02 in
der jeweiligen Richtung bewegen und/oder anhalten und/oder während seiner Transportbewegung
überlagert bewegen, um ihn auszurichten.
[0106] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus,
dass zumindest ein Bogensensor 164 der Substratzufuhreinrichtung 100 zum Erfassen
einer jeweiligen Vorderkante und/oder einer jeweiligen Hinterkante jeweiliger Bogen
02 auf den vorgesehenen Transportweg ausgerichtet angeordnet ist.
[0107] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch aus,
dass das zumindest eine sekundäre Beschleunigungsmittel 119 als Saugtransportmittel
119 ausgebildet ist und ausschließlich unterhalb des für den Transport von Substrat
02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs angeordnet
ist und/oder dass das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136 als Saugtransportmittel
136 ausgebildet ist und ausschließlich unterhalb des für den Transport von Substrat
02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs angeordnet
ist und/oder dass das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136 unterhalb eines
für eine Speicherung eines Stapels von Bogen 02 vorgesehenen Speicherbereichs 134
angeordnet ist und/oder dass das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136
insbesondere als Ganzes mittels zumindest eines als Vertikalantrieb M104 bezeichneten
Antriebs M104 zumindest bezüglich einer vertikalen Richtung V bewegbar angeordnet
ist, insbesondere relativ zu dem primären Antrieb M101; M103. Bevorzugt ist dieser
Vertikalantrieb M104 als Motor M104, insbesondere Elektromotor M104 und weiter bevorzugt
lagegeregelter Elektromotor M104 ausgebildet und/oder ist eine Antriebsregelung dieses
Vertikalantriebs M104 mit der Maschinensteuerung direkt oder indirekt verbunden und/oder
über das BUS -System mit der Maschinensteuerung und/oder mit anderen Antriebsregelungen
verbunden, beispielsweise derjenigen des Antriebs des primären Beschleunigungsmittels
136 und/oder derjenigen des Antriebs des sekundären Beschleunigungsmittels 119 und/oder
derjenigen des eigenen Antriebs des Bearbeitungsmoduls 400; 600; 800; 900.
[0108] Bevorzugt ist eine Anpassung an unterschiedliche Längen von zu verarbeitenden Bogen
02 möglich. Unter einer Länge eines Bogens 02 ist dabei insbesondere dessen Abmessung
in der Transportrichtung T und/oder dessen horizontale, orthogonal zu der Querrichtung
A orientierte Abmessung zu verstehen. Die Anpassung erfolgt bevorzugt dadurch, dass
der zumindest eine Vorderanschlag 137 und/oder weiter bevorzugt der zumindest eine
Rückanschlag 141 bezüglich der Transportrichtung T bewegbar ist und/oder bewegt wird
und insbesondere auf die Länge der Bogen 02 angepasst anordenbar ist und/oder angeordnet
wird.
[0109] Alternativ oder zusätzlich zeichnet sich die Substratzufuhreinrichtung 100 dadurch
aus, dass die Substratzufuhreinrichtung 100 zumindest ein bezüglich der Transportrichtung
T nach der Speichereinrichtung 134 angeordnetes Transportmittel 119 aufweist, das
in seiner auf die Transportrichtung T bezogenen effektiven Länge veränderbar ausgebildet
ist.
[0110] Der zumindest eine Pufferstapel dient insbesondere dazu, einen kontinuierlichen Nachschub
von Bogen 02 zu sichern. Insbesondere Wellpappbogen 02 weisen relativ große Dicken,
also Abmessungen in vertikaler Richtung V auf. Dadurch werden Stapel 104 von Wellpappbogen
02 besonders schnell durch Vereinzelung abgearbeitet. Für einen unterbrechungsfreien
Nachschub von Bogen 02 zur Bearbeitungsmaschine 01 ist daher eine Pufferung von Bogen
02 vorteilhaft, die zumindest teilweise bearbeitet werden können, während der Anlegerstapel
104 getauscht bzw. erneuert wird.
[0111] Bevorzugt werden Bogen 02 der Speichereinrichtung 134 von oben zugeführt. Weiter
bevorzugt werden diese Bogen 02 der Speichereinrichtung 134 vollständig vereinzelt
oder zumindest teilweise vereinzelt zugeführt. Bevorzugt werden die Bogen 02 der Speichereinrichtung
134 zugeführt, indem sie zunächst einem Anlegerstapel 104 entnommen werden.
[0112] Diese Vereinzelung vor einem Zuführen in die Speichereinrichtung 134 erfolgt beispielsweise
wie bereits beschrieben von unten, insbesondere mittels eines unteren Transportmittels
111, auf dem liegend die Bogen 02 als Stapel 104 oder bevorzugt als Teilstapel 106
zumindest teilweise gegen das Hindernis 112 laufen und dadurch je nach Einstellung
des Hindernisses 112 vereinzelt oder unvollständig vereinzelt, also geschuppt werden.
[0113] Eine alternative zumindest teilweise Vereinzelung der Bogen 02 des insbesondere als
Anlegerstapel 104 ausgebildeten Stapels 104 oder eines Teilstapels 106 von oben erfolgt
bevorzugt indem bei jeder Entnahme eines Bogens 02 ein Hauptteil des Stapels 104 bezüglich
der Transportrichtung T zumindest im Wesentlichen unverändert bleibt und nur gegebenenfalls
kontinuierlich oder schrittweise angehoben wird. Bevorzugt weist die Substratzufuhreinrichtung
100 zumindest eine von oben auf Bogen 02 des Stapels 104 einwirkende und/oder einzuwirken
fähige Entnahmeeinrichtung 114 auf. Mittels der zumindest einen Entnahmeeinrichtung
114 ist bevorzugt ein jeweils oberster Bogen 02 des Stapels 104 einzeln erfassbar
und/oder weitertransportierbar. Die zumindest eine Entnahmeeinrichtung 114 weist beispielsweise
zumindest ein bevorzugt als Hubelement 116 und/oder Halteelement 116 ausgebildetes
Handhabungselement 116 auf, das bevorzugt als zumindest ein Hubsauger 116 und/oder
als zumindest ein Trennsauger 116 und/oder als zumindest ein Transportsauger 116 ausgebildet
ist.
[0114] Beispielsweise ist das zumindest eine Handhabungselement 116, insbesondere Hubelement
116 und/oder Halteelement 116 an dem zumindest einen oberen Translationselement 117
angeordnet und gemeinsam mit diesem bewegbar, insbesondere in und entgegen der vertikalen
Richtung V und/oder in und entgegen der Transportrichtung T. Die Entnahmeeinrichtung
114 ist dann diesbezüglich beispielsweise wie ein bekannter Bogentrenner 114 aufgebaut.
Mittels eines solche Bogentrenners 114 wird ein oberster Bogen 02 erfasst, insbesondere
angesaugt, danach bevorzugt zumindest leicht angehoben und zumindest auch in der vorgesehenen
Transportrichtung T bewegt, bis er in einen Einflussbereich einer weiteren Einrichtung
gelangt, die seinen Transport fortsetzt.
[0115] In einer Ausführungsform ist das zumindest eine Hubelement 116 so weit nach oben
bewegbar, dass ein von ihm gehaltener Bogen 02 mit dem zumindest einen oberen Translationselement
117 in Kontakt gerät, insbesondere mit dessen Transportfläche 718 oder Gegendruckfläche
718, und von dem zumindest einen oberen Translationselement 117 zumindest in der Transportrichtung
T transportierbar ist, während weiterhin das zumindest eine Hubelement 116 zumindest
auch dafür sorgt, dass der Bogen 02 gegen das zumindest eine obere Transportelement
117 gezogen wird.
[0116] Unabhängig von weiteren Ausgestaltungen der zumindest einen Substratzufuhreinrichtung
100 weist diese bevorzugt zumindest ein auslaufendes Transportmittel 119 auf, das
weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 119 und/oder als zumindest eine Transportwalze
119 oder zumindest ein einen Transportspalt bildendes Paar von Transportwalzen 119
und/oder als zumindest ein einen Transportspalt bildendes Paar von Transportbändern
119 ausgebildet ist. Das auslaufende Transportmittel 119 dient beispielsweise dazu,
zu bearbeitendes Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 von der
Substratzufuhreinrichtung 100 abzuführen, insbesondere zu einem Ausgang 121 der Substratzufuhreinrichtung
100 hin. Beispielsweise ist zumindest eine insbesondere mit dem auslaufenden Transportmittel
119 zusammenwirkende Andrückwalze 122 und/oder Andrückrolle 122 angeordnet.
[0117] Die Substratzufuhreinrichtung 100 weist insbesondere unabhängig von der Vereinzelung
von oben und/oder von unten bevorzugt zumindest einen eigenen Antrieb M100 oder Motor
M100, insbesondere Elektromotor M100 oder lagegeregelten Elektromotor M100 auf, der
weiter bevorzugt zumindest ein Transportmittel 111; 117; 119 der Substratzufuhreinrichtung
100 antreibend und/oder anzutreiben fähig angeordnet ist. Insbesondere wenn zumindest
ein Beschleunigungsmittel 119; 136 angeordnet ist, weist die Substratzufuhreinrichtung
100 bevorzugt zumindest einen ersten weiteren Antrieb M101; M103 oder Motor M101;
M103, insbesondere Elektromotor M101; M103 oder lagegeregelten Elektromotor M101;
M103 auf, der weiter bevorzugt zumindest ein Beschleunigungsmittel 119; 136 der Substratzufuhreinrichtung
100 antreibend und/oder anzutreiben fähig angeordnet ist. Der zumindest eine erste
weitere Antrieb M101; M103 wird auch primärer Antrieb M101; M103 oder primärer Beschleunigungsantrieb
M101; M103 der Substratzufuhreinrichtung 100 genannt. Beispielsweise weist die Substratzufuhreinrichtung
100 bevorzugt zumindest einen zweiten weiteren eigenen Antrieb M102 oder Motor M102,
insbesondere Elektromotor M102 oder lagegeregelten Elektromotor M102 auf, der weiter
bevorzugt zumindest ein auslaufendes Transportmittel 119 und/oder zumindest ein nach
dem zumindest einen insbesondere primären Beschleunigungsmittel 136 auf Bogen 02 einwirkendes
und/oder einzuwirken fähiges Transportmittel 119 oder sekundäres Beschleunigungsmittel
119 der Substratzufuhreinrichtung 100 antreibend und/oder anzutreiben fähig angeordnet
ist. Bevorzugt ist zumindest der erste weitere Antrieb M101; M103 und/oder zumindest
der zweite weitere Antrieb M102 unabhängig von weiteren Antrieben M100; M101; M102;
M103 der Substratzufuhreinrichtung antreibbar.
[0118] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bogenbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch
aus, dass sie zumindest ein Aggregat 100; 300 aufweist, das zumindest ein als Saugband
119; 136; 311 ausgebildetes Saugtransportmittel 119; 136; 311 zum Transport von Bogen
02 in einer Transportrichtung T aufweist. Alternativ oder zusätzlich weist dieses
zumindest eine Saugband 119; 136; 311 zumindest drei bezüglich einer Querrichtung
A beabstandet nebeneinander angeordnete Transportbänder 119; 136; 718; 726 auf, wobei
zumindest ein Verlagerungsmittel 158; 159 angeordnet ist, mittels dem zumindest eines
der zumindest drei Transportbänder 119; 136; 718; 726 in und/oder entgegen der Querrichtung
A seitlich verlagerbar ist, insbesondere einstellbar seitlich verlagerbar und/oder
relativ zu zumindest einem insbesondere ortsfesten Gestell 162 dieses zumindest einen
Aggregats 100; 300. Die zumindest drei nebeneinander angeordneten Transportbänder
119; 136; 718; 726 sind also bevorzugt nicht nur bezüglich der Querrichtung A versetzt
angeordnet, sondern von einem jeweiligen dieser zumindest drei Transportbänder 119;
136; 718; 726 ausgehend in und/oder entgegen der Querrichtung A gesehen ist zumindest
ein anderes der zumindest drei Transportbänder 119; 136; 718; 726 angeordnet.
[0119] Durch die Verlagerbarkeit zumindest eines Transportbands 119; 136; 718; 726 wird
eine Anpassung an eine Breite und/oder eine Lage von zu verarbeitenden Bogen 02 ermöglicht.
Sind mehrere Transportbänder 119; 136; 718; 726 nebeneinander angeordnet, so ergeben
sich je nach Breite der Bogen 02 und Lage der Transportbänder 119; 136; 718; 726 unterschiedliche
Situationen. Idealerweise liegen die auf die Querrichtung A bezogenen Enden der Bogen
02 jeweils auf einem Transportband 119; 136; 718; 726 auf. Da jedoch beispielsweise
bezüglich der Querrichtung A zwischen Transportbändern 119; 136; 718; 726 jeweils
Zwischenräume und insbesondere Saugöffnungen 722 angeordnet sind, bestehen verschiedene
Gefahren. Zum einen kann ein auf die Querrichtung A bezogenes Ende eines jeweiligen
Bogens 02 beispielsweise über einer Saugöffnung 722 liegen und dann vom Unterdruck
zumindest teilweise in die Saugöffnung 722 gezogen werden. Dadurch würde sich gegebenenfalls
eine Verbiegung des jeweiligen Bogens 02 ergeben, die wiederum zu Problemen und/oder
Ungenauigkeiten beim Transport und/oder einer weiteren Verarbeitung der Bogen 02 führen
kann. Weiterhin besteht die Gefahr, dass ein Bogen 02, dessen auf die Querrichtung
A bezogenes Ende nur in sehr geringem Maße auf einem Transportband 119; 136; 718;
726 liegt, beispielsweise zwei Millimeter oder weniger, mit diesem Ende in eine Saugöffnung
722 gezogen wird, dadurch seitlich in Kontakt mit dem Transportband119; 136; 718;
726 gerät und dadurch bezüglich der Querrichtung A verschoben wird.
[0120] Durch die Verlagerbarkeit zumindest eines Transportbands 119; 136; 718; 726 können
solche Situationen vermieden oder zumindest entschärft werden, beispielsweise indem
zumindest ein Transportband 119; 136; 718; 726 oder bevorzugt mehrere oder weiter
bevorzugt sämtliche nebeneinander angeordneten Transportbänder 119; 136; 718; 726
bezüglich der Querrichtung A verlagert werden und dadurch im Bereich der auf die Querrichtung
A bezogenen Enden der Bogen 02 vorteilhafte Verhältnisse geschaffen werden.
[0121] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bogenbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch
aus, dass das zumindest eine Aggregat 100; 300 zumindest einen insbesondere während
des Betriebs der Bogenbearbeitungsmaschine 01 ortsfest angeordneten Seitenanschlag
139 und/oder zumindest eine insbesondere während des Betriebs der Bogenbearbeitungsmaschine
01 ortsfest angeordnete Seitenmarke 128 zum Ausrichten von Bogen 02 bezüglich der
Querrichtung A aufweist. Dieser zumindest eine Seitenanschlag 139 und/oder diese zumindest
eine Seitenmarke 128 ist bevorzugt in seiner bzw. ihrer auf die Querrichtung A bezogenen
Lage einstellbaren und/oder dient bevorzugt zum Ausrichten von Bogen 02 bezüglich
der Querrichtung A. Deshalb ist er bzw. sie bevorzugt insbesondere während des Betriebs
der Bogenbearbeitungsmaschine 01 ortsfest. Bevorzugt ist der zumindest eine insbesondere
während des Betriebs der Bogenbearbeitungsmaschine 01 ortsfest angeordnete Seitenanschlag
139 zum Ausrichten von Bogen 02 bezüglich der Querrichtung A in seiner auf die Querrichtung
A bezogenen Lage unabhängig von der auf die Querrichtung A bezogenen Lage der zumindest
drei Transportbänder 119; 136; 718; 726 einstellbar und/oder ist die zumindest eine
insbesondere während des Betriebs der Bogenbearbeitungsmaschine 01 ortsfest angeordnete
Seitenmarke 128 zum Ausrichten von Bogen 02 bezüglich der Querrichtung A in ihrer
auf die Querrichtung A bezogenen Lage unabhängig von der auf die Querrichtung A bezogenen
Lage der zumindest drei Transportbänder 119; 136; 718; 726 einstellbar. Beispielsweise
weist das zumindest eine Aggregat 100; 300 zumindest zwei wie beschrieben ausgeführte
Seitenanschläge 139 und/oder zumindest zwei wie beschrieben ausgeführte Seitenmarken
128 zum Ausrichten von Bogen 02 bezüglich der Querrichtung A auf. Insbesondere sind
der zumindest eine Seitenanschlag 139 und/oder die zumindest eine Seitenmarke 128
bevorzugt relativ zu einem Gestell 162 des zumindest einen Aggregats 100; 300 bewegbar
und/oder einstellbar angeordnet, das weiter bevorzugt ortsfest angeordnet ist. Die
zumindest drei nebeneinander angeordneten Transportbänder 119; 136; 718; 726 sind
bevorzugt zumindest teilweise in der Querrichtung A neben dem zumindest einen Seitenanschlag
139 und/oder der zumindest einen Seitenmarke 128 angeordnet. Das zumindest eine Aggregat
100; 300 ist bevorzugt als zumindest ein Bogenanlegeraggregat 100 und/oder als zumindest
ein Anlageaggregat 300 ausgebildet. Alternativ ist das zumindest eine Aggregat 100;
300 als Konditionierungsaggregat 200; 550 und/oder als Beschichtungsaggregat 400;
600; 800 und/oder als Transportaggregat 700 und/oder als Formgebungseinrichtung 900
und/oder als Substratabgabeeinrichtung 1000 ausgebildet.
[0122] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bogenbearbeitungsmaschine 01 und/oder die Substratzufuhreinrichtung
100 bevorzugt dadurch aus, dass das zumindest eine Aggregat 100; 300 zumindest eine
bezüglich der Querrichtung A bewegbare Transportbaugruppe 136; 161; 163; 718; 726
aufweist und dass diese zumindest eine Transportbaugruppe 136; 161; 163; 718; 726
zumindest eines der zumindest drei Transportbänder 119; 136; 718; 726 und zumindest
zwei diesem zumindest einen der zumindest drei Transportbänder 119; 136; 718; 726
zugeordnete Umlenkmittel 163 und zumindest einen Tragrahmen 161 aufweist, die bevorzugt
gemeinsam bezüglich der Querrichtung A bewegbar angeordnet sind und dass diese zumindest
eine Transportbaugruppe 136; 161; 163; 718; 726 mittels des zumindest einen Verlagerungsmittels
158; 159 in und/oder entgegen der Querrichtung A verlagerbar angeordnet ist. Weiter
bevorzugt weist diese Transportbaugruppe 136; 161; 163; 718; 726 mehrere und noch
weiter bevorzugt sämtliche Transportbänder 119; 136; 718; 726 des zumindest einen
Saugbands 119; 136; 311 dieses Aggregats 100; 300 auf. Das zumindest eine Verlagerungsmittel
158 weist bevorzugt zumindest einen manuellen Antrieb 159 und/oder zumindest einen
elektrischen Antrieb 159 und/oder zumindest einen pneumatischen Antrieb 159 und/oder
zumindest einen hydraulischen Antrieb 159 auf. Als manueller Antrieb 159 ist beispielsweise
zumindest ein Handrad vorgesehen.
[0123] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bogenbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch
aus, dass aus der Menge des zumindest einen Saugbands 119; 136; 311 zumindest eines,
beispielsweise das zumindest eines erste Saugband 119; 136; 311, als primäres Beschleunigungsmittel
136 der Vereinzelungseinrichtung 109 des zumindest einen Aggregats 100; 300 ausgebildet
ist und/oder dass zumindest eines, weiter bevorzugt zumindest ein anderes oder weiteres
Saugband 119; 136; 311 aus der Menge des zumindest einen Saugbands 119; 136; 311 als
sekundäres Beschleunigungsmittel 119 einer Vereinzelungseinrichtung 109 des zumindest
einen Aggregats 100; 300 ausgebildet ist.
[0124] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zumindest
eine Substratzufuhreinrichtung 100 bevorzugt dadurch aus, dass zumindest ein primäres
Beschleunigungsmittel 136 unterhalb eines für eine Speicherung eines Stapels von Bogen
02 eines Substrats 02 vorgesehenen Speicherbereichs 134 der Substratzufuhreinrichtung
100 angeordnet ist und/oder dass weiter bevorzugt zumindest zwei und noch weiter bevorzugt
zumindest vier und/oder zumindest sechs primäre Beschleunigungsmittel 136 bezüglich
einer Querrichtung A nebeneinander und unterhalb eines für eine Speicherung eines
Stapels von Bogen 02 eines Substrats 02 vorgesehenen Speicherbereichs 134 der Substratzufuhreinrichtung
100 angeordnet sind. Bevorzugt zeichnet sich die zumindest eine Substratzufuhreinrichtung
100 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass die Substratzufuhreinrichtung 100
zumindest ein insbesondere ortsfestes Gestell 162 und zumindest einen mittels eines
Vertikalantriebs M104 relativ zu dem zumindest einen Gestell 162 zumindest bezüglich
einer vertikalen Richtung V bewegbaren Hubrahmen 166; 173; 174 aufweist. Das zumindest
eine primäre Beschleunigungsmittel 136 ist bevorzugt zumindest teilweise und weiter
bevorzugt vollständig von dem zumindest einen Hubrahmen 166; 173; 174 getragen angeordnet.
[0125] Wenn ein bezüglich der Querrichtung A bewegbarer Tragrahmen 161 angeordnet ist, so
ist der zumindest eine Hubrahmen 166; 173; 174 bevorzugt gemeinsam mit dem zumindest
einen Tragrahmen 161 bezüglich der Querrichtung A bewegbar angeordnet und/oder bezüglich
der vertikalen Richtung V relativ zu dem zumindest einen Tragrahmen 161 bewegbar angeordnet.
Der zumindest eine Hubrahmen 166; 173; 174 weist beispielsweise zumindest zwei Seitenplatten
173 und zumindest eine, weiter bevorzugt zumindest zwei Hubtraversen 174 auf, die
sich weiter bevorzugt zwischen den Seitenplatten 173 erstrecken.
[0126] Mittels des zumindest einen Hubrahmens 166; 173; 174 ist bevorzugt eine Verlagerungsbewegung
zumindest einer Transportfläche 718 des zumindest einen primären Beschleunigungsmittels
136 bewirkbar, deren Bewegungsrichtung zumindest eine vertikale Komponente aufweist
und weiter bevorzugt ausschließlich vertikal verläuft. Durch diese Verlagerungsbewegung
ist bevorzugt diese zumindest eine Transportfläche 718 zumindest zwischen einer oberen
Endlage und einer unteren Endlage bewegbar und/oder wird entsprechend bewegt.
[0127] Beispielsweise ist als das zumindest eine Beschleunigungsmittel 136 zumindest ein
Transportband 136 angeordnet. Bevorzugt sind zumindest zwei primäre Beschleunigungsmittel
136 angeordnet und/oder sind mehrere solcher Transportbänder 136 bezüglich der Querrichtung
A nebeneinander angeordnet. Beispielsweise ist zumindest eine mit Saugöffnungen 722
versehene Abdeckplatte 193 angeordnet, weiter bevorzugt zwischen zumindest zwei primären
Beschleunigungsmitteln 136. Die zumindest eine Abdeckplatte 193 ist insbesondere eine
Abdeckplatte 193 zumindest einer entsprechenden Unterdruckkammer 719. Die zumindest
eine Abdeckplatte ist bevorzugt gemeinsam mit den zumindest einen Hubrahmen 166; 173;
174 bewegbar angeordnet. Durch den Unterdruck werden Bogen 02 dann gegen die Abdeckplatte
193 und/oder gegen die Transportbänder 136 gezogen und können beschleunigt werden.
Bevorzugt sind Baugruppen angeordnet, die weiter bevorzugt jeweils zumindest ein Haltegerüst
194 und/oder zumindest eine Unterdruckkammer 719 und/oder zumindest eine Abdeckplatte
193 und/oder zumindest ein und weiter bevorzugt zumindest zwei und noch weiter bevorzugt
zumindest vier Umlenkmitteln163 und/oder zumindest einen Wellenabschnitt 171 und/oder
zumindest eine Gleitführung 188 und/oder zumindest einen Ausgleichsexzenter 189 und/oder
zumindest ein und weiter bevorzugt jeweils zumindest zwei Transportbänder 136 aufweisen.
Diese Baugruppen sind bevorzugt jeweils an dem zumindest einen Hubrahmen 166; 173;
174 befestigt und/oder gemeinsam mit dem zumindest einen Hubrahmen 166; 173; 174 bewegbar
angeordnet und/oder zumindest teilweise als Teil des zumindest einen Hubrahmens 166;
173; 174 ausgebildet. Diese Baugruppen sind bevorzugt untereinander verbunden, indem
ihre Wellenabschnitte 171 insbesondere über zumindest teilweise öffenbare Kupplungen
172 insbesondere zu einer gemeinsamen Welle 169 verbunden sind.
[0128] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zumindest
eine Substratzufuhreinrichtung 100 bevorzugt dadurch aus, dass zumindest ein Höheneinstellmittel
167; 176; 177; 178; 179 angeordnet ist, mittels dem zumindest eine obere Endlage des
mittels des zumindest einen Vertikalantriebs M104 bewirkbaren zumindest vertikalen
Bewegungswegs des zumindest einen primären Beschleunigungsmittels 136 unabhängig von
dem zumindest einen Vertikalantrieb M104 als eine von zumindest drei unterschiedlichen
Endlagen einstellbar und/oder stufenlos einstellbar ist. Die Endlagen sind unabhängig
vom Vertikalantrieb M104 einstellbar.
[0129] Das zumindest eine Höheneinstellmittel 167; 176; 177; 178; 179 weist beispielsweise
zumindest einen Höheneinstellexzenter 176 und/oder zumindest eine Höheneinstellwelle
177 und/oder zumindest einen Höheneinstellhebel 178 und/oder zumindest ein Auslenkmittel
179 auf.
[0130] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zumindest
eine Substratzufuhreinrichtung 100 bevorzugt dadurch aus, dass den zumindest zwei
primären Beschleunigungsmitteln 136 jeweils zumindest ein individuelles Höhenausgleichsmittel
186 zur individuellen Anpassung einer insbesondere zumindest auf die vertikale Richtung
V bezogenen relativen Lage der jeweiligen Transportfläche 718 des jeweiligen primären
Beschleunigungsmittels 136 einerseits und des zumindest einen Hubrahmens 166; 173;
174 andererseits zugeordnet ist. Dies gilt insbesondere unabhängig von der bevorzugt
zumindest auf die vertikale Richtung V bezogenen relativen Lage jeweilige Transportflächen
718 anderer der zumindest zwei primären Beschleunigungsmittel 136 einerseits und des
zumindest einen Hubrahmens 166; 173; 174 andererseits. Dann ergibt sich bevorzugt
eine Substratzufuhreinrichtung 100, wobei zumindest zwei primäre Beschleunigungsmittel
136 bezüglich einer Querrichtung A nebeneinander und unterhalb eines für eine Speicherung
eines Stapels von Bogen 02 eines Substrats 02 vorgesehenen Speicherbereichs 134 der
Substratzufuhreinrichtung 100 angeordnet sind und wobei die Substratzufuhreinrichtung
100 zumindest ein insbesondere ortsfestes Gestell 162 und zumindest einen mittels
eines Vertikalantriebs M104 relativ zu dem zumindest einen Gestell 162 zumindest bezüglich
einer vertikalen Richtung V bewegbaren Hubrahmen 166; 173; 174 aufweist und wobei
die zumindest zwei primären Beschleunigungsmittel 136 bevorzugt zumindest teilweise
und weiter bevorzugt vollständig von dem zumindest einen Hubrahmen 166; 173; 174 getragen
und bevorzugt zumindest teilweise und weiter bevorzugt vollständig zugleich gemeinsam
miteinander und mit dem zumindest einen Hubrahmen 166; 173; 174 bezüglich der vertikalen
Richtung V bewegbar angeordnet sind und wobei den zumindest zwei primären Beschleunigungsmittel
136 jeweils zumindest ein individuelles Höhenausgleichsmittel 186 zur individuellen
Anpassung einer insbesondere zumindest auf die vertikale Richtung V bezogenen relativen
Lage der jeweiligen Transportfläche 718 des jeweiligen primären Beschleunigungsmittels
136 einerseits und des zumindest einen Hubrahmens 166; 173; 174 andererseits insbesondere
unabhängig von der bevorzugt zumindest auf die vertikale Richtung V bezogenen relativen
Lage jeweilige Transportflächen 718 anderer der zumindest zwei primären Beschleunigungsmittel
136 einerseits und des zumindest einen Hubrahmens 166; 173; 174 andererseits zugeordnet
ist.
[0131] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zumindest
eine Substratzufuhreinrichtung 100 bevorzugt dadurch aus, dass die zumindest zwei
primären Beschleunigungsmittel 136 als Transportbänder 136 und/oder als Saugtransportmittel
136 und/oder als Saugbänder 136 ausgebildet sind und/oder dass als das zumindest eine
individuelle Höhenausgleichsmittel 186 zumindest eine ein jeweiliges Transportband
136 und/oder Saugband 136 in seiner Lage haltende Gleitführung 188 und/oder zumindest
ein ein jeweiliges Transportband 136 und/oder Saugband 136 in seiner Lage haltendes
Umlenkmittel 163 angeordnet und in seiner insbesondere zumindest auf die vertikale
Richtung V bezogenen relativen Lage zu dem zumindest einen Hubrahmen 166; 173; 174
anpassbar ist.
[0132] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zumindest
eine Substratzufuhreinrichtung 100 bevorzugt dadurch aus, dass jedes der zumindest
zwei primären Beschleunigungsmittel 136 zumindest einen Rotationskörper 163; 187 aufweist,
der jeweils über eine diesen zumindest zwei primären Beschleunigungsmitteln 136 gemeinsame
Welle 169 angetrieben ist. Die gemeinsame Welle 169 weist bevorzugt zumindest zwei
Wellenabschnitte 171 auf, die bezüglich einer Querrichtung A hintereinanderliegend
angeordnet sind. Bevorzugt sind bezüglich der Querrichtung A direkt benachbarte Wellenabschnitte
171 der gemeinsamen Welle 169 jeweils über eine zumindest abnehmbare und/oder zumindest
teilweise öffenbare Kupplung 172 verbunden angeordnet.
[0133] Bevorzugt ist der jeweilige Rotationskörper 163; 187, der jeweils über eine diesen
zumindest zwei primären Beschleunigungsmitteln 136 gemeinsame Welle 169 angetrieben
ist, als Umlenkmittel 163 ausgebildet, insbesondere als Umlenkmittel 163 eines jeweiligen
Transportbands 136 und/oder Saugbands 136.
[0134] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die zumindest
eine Substratzufuhreinrichtung 100 bevorzugt dadurch aus, dass der zumindest eine
primäre Beschleunigungsantrieb M101; M103 starr relativ zu dem Gestell 162 und/oder
relativ zu dem von dem Hubrahmen 166; 173; 174 verschiedenen Tragrahmen 161 angeordnet
ist und/oder zumindest über zumindest eine Gelenkwelle 91 und/oder über zumindest
ein Drehmomentübertragungsmittel 192 mit der gemeinsamen Welle 169 verbunden ist.
Ein solches Drehmomentübertragungsmittel 192 ist beispielsweise als Riemen 192 und/oder
als Kette 192 und/oder als Zahnrad 192 ausgebildet.
[0135] Beispielsweise werden die Bogen 02 von der Substratzufuhreinrichtung 100 direkt einer
Anlageeinrichtung 300 zugeführt, die beispielsweise auch Teil der Substratzufuhreinrichtung
100 sein kann. Alternativ werden die Bogen 02 zunächst zumindest einer Vorbereitungseinrichtung
200 zugeführt.
[0136] Beispielsweise ist zumindest eine Vorbereitungseinrichtung 200 auf den vorgesehenen
Transportweg bezogen nach einer Substratzufuhreinrichtung 100 und/oder vor zumindest
einem Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 angeordnet. Die zumindest eine Vorbereitungseinrichtung
200 weist bevorzugt zumindest eine Einwirkeinrichtung 201 auf.
[0137] Die zumindest eine Einwirkeinrichtung 201 ist beispielsweise als Kalander 201 und/oder
als Befeuchtungseinrichtung 201 und/oder als Entladungseinrichtung 201 und/oder als
Inertisierungseinrichtung 201 und/oder als Reinigungseinrichtung 201 und/oder als
Entgratungseinrichtung 201 und/oder als Inspektionseinrichtung 201 ausgebildet. Eine
Reinigungseinrichtung 201 ist beispielsweise als Absaugeinrichtung 201 und/oder als
Blaseinrichtung 201 und/oder als Abstreifeinrichtung 201 ausgebildet und/oder dient
bevorzugt einer Entfernung von Papierstücken und/oder Staub. Eine Inspektionseinrichtung
201 weist beispielsweise zumindest einen und bevorzugt mehrere, insbesondere zumindest
zwei insbesondere optische Sensoren auf, die beispielsweise als Kamera ausgebildet
sind und/oder insbesondere in der Querrichtung A bevorzugt maschinell bewegbar angeordnet
sind. Mittels solcher Sensoren lassen sich beispielsweise eine Ausrichtung von ankommenden
Bogen 02 insbesondere zur weiteren Verarbeitung erfassen. Alternativ oder zusätzlich
dienen diese Sensoren einer Erfassung und/oder Überprüfung von Abmessungen der Bogen
02, beispielsweise für einen Abgleich mit Auftragsdaten.
[0138] Die Vorbereitungseinrichtung 200 weist bevorzugt zumindest ein Transportmittel 211
auf, das weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 211 ausgebildet ist. Das im Vorangegangen
und im Folgenden über Saugtransportmittel Beschriebene gilt bevorzugt entsprechend.
Die Vorbereitungseinrichtung 200 weist bevorzugt zumindest einen eigenen Antrieb M200
oder Motor M200, insbesondere Elektromotor M200 oder lagegeregelten Elektromotor M200
auf, der weiter bevorzugt das zumindest eine Transportmittel 211 antreibend und/oder
anzutreiben fähig angeordnet ist. Beispielsweise weist die Vorbereitungseinrichtung
200 zumindest eine Andrückrolle 202 oder Andrückwalze 202 auf, mittels der Bogen 02
gegen das zumindest eine Transportmittel 211 mit einer Kraft beaufschlagbar sind.
[0139] Der durch die Vorbereitungseinrichtung 200 festgelegte Abschnitt des für den Transport
von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs
ist bevorzugt im Wesentlichen flach und weiter bevorzugt vollständig flach und ist
bevorzugt im Wesentlichen und weiter bevorzugt ausschließlich horizontal verlaufend
ausgebildet.
[0140] Bevorzugt zeichnet sich die bevorzugt als Aggregat 200 und/oder Modul 200 ausgebildete
Vorbereitungseinrichtung 200 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass der durch
die Vorbereitungseinrichtung 200 festgelegte Abschnitt des für den Transport von Substrat
02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs auf
einer Eingangshöhe der Vorbereitungseinrichtung 200 beginnt und/oder auf einer Ausgangshöhe
der Vorbereitungseinrichtung 200 endet. Bevorzugt zeichnet sich die Vorbereitungseinrichtung
200 dadurch aus, dass diese Eingangshöhe der Vorbereitungseinrichtung 200 von der
ersten Standardhöhe um höchstens 5 cm, weiter bevorzugt höchstens 1 cm und noch weiter
bevorzugt um höchstens 2 mm abweicht und/oder dass die Ausgangshöhe der Vorbereitungseinrichtung
200 von der ersten Standardhöhe um höchstens 5 cm, weiter bevorzugt höchstens 1 cm
und noch weiter bevorzugt um höchstens 2 mm abweicht und/oder dass die jeweilige Eingangshöhe
der Vorbereitungseinrichtung 200 von der Ausgangshöhe der Vorbereitungseinrichtung
200 um höchstens 5 cm, weiter bevorzugt höchstens 1 cm und noch weiter bevorzugt um
höchstens 2 mm abweicht.
[0141] Bevorzugt zeichnet sich die insbesondere als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine
01 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass zumindest eines und insbesondere zumindest
ein weiteres der zumindest zwei Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800;
900; 1000 zumindest eine Trocknungseinrichtung 500 oder Trocknungsvorrichtung 506
aufweist. Die Trocknungseinrichtung 500 und/oder Trocknungsvorrichtung 506 weist bevorzugt
zumindest eine Energieabgabeeinrichtung 501; 502; 503 auf. Diese Trocknungseinrichtung
500 oder Trocknungsvorrichtung 506 weist bevorzugt zumindest eine als Heißluftquelle
502 ausgebildete Energieabgabeeinrichtung 501; 502; 503 auf. Beispielsweise ist zumindest
eine als Infrarotstrahlungsquelle 501 ausgebildete Energieabgabeeinrichtung 501 angeordnet.
Alternativ oder zusätzlich ist zumindest eine als Heißluftquelle 502 ausgebildete
Energieabgabeeinrichtung 502 angeordnet. Alternativ oder zusätzlich ist zumindest
eine als UV-Strahlungsquelle 503 ausgebildete Energieabgabeeinrichtung 503 angeordnet.
Alternativ oder zusätzlich ist zumindest eine als Elektronenstrahlquelle ausgebildete
Energieabgabeeinrichtung angeordnet. Bevorzugt zeichnet sich die insbesondere als
Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 alternativ oder zusätzlich
dadurch aus, dass als zumindest ein weiteres der zumindest zwei Module 400; 600; 800
zumindest ein Beschichtungsmodul 400; 800 angeordnet ist, das als Grundierungsmodul
400 und/oder als Lackierungsmodul 800 ausgebildet ist und das eine eigene Trocknungseinrichtung
500 oder Trocknungsvorrichtung 506 aufweist. Beispielsweise zeichnet sich die insbesondere
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bearbeitungsmaschine 01 alternativ oder zusätzlich
dadurch aus, dass als das zumindest eine weitere Modul 400 zumindest ein als Grundierungsmodul
400 ausgebildetes Beschichtungsmodul 400 angeordnet ist, das eine eigene Trocknungseinrichtung
500 oder Trocknungsvorrichtung 506 aufweist und diese Trocknungseinrichtung 500 oder
Trocknungsvorrichtung 506 zumindest eine als Heißluftquelle 502 ausgebildete Energieabgabeeinrichtung
501; 502; 503 aufweist und/oder dass als das zumindest eine weitere Modul 800 zumindest
ein als Lackierungsmodul 800 ausgebildetes Beschichtungsmodul 800 angeordnet ist,
das eine eigene Trocknungseinrichtung 500 oder Trocknungsvorrichtung 506 aufweist
und diese Trocknungseinrichtung 500 oder Trocknungsvorrichtung 506 zumindest eine
als Heißluftquelle 502 ausgebildete Energieabgabeeinrichtung 501; 502; 503 aufweist.
[0142] Ein Einwirkbereich der Trocknungseinrichtung 500 oder Trocknungsvorrichtung 506 des
zumindest einen weiteren der zumindest zwei Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600;
700; 800; 900; 1000, beispielsweise des Grundierungsmoduls 400 ist bezüglich des für
den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen
Transportwegs bevorzugt nach einer Auftragstelle 418 des zumindest einen weiteren
der zumindest zwei Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000,
beispielsweise des Grundierungsmoduls 400 angeordnet. Ein für den Transport der Bogen
02 durch einen Einwirkbereich der Trocknungseinrichtung 500 oder Trocknungsvorrichtung
506 des zumindest einen weiteren der zumindest zwei Module 100; 200; 300; 400; 500;
550; 600; 700; 800; 900; 1000, beispielsweise des Grundierungsmoduls 400 vorgesehenes
Transportmittel 417, insbesondere Saugtransportmittel 417, ist bevorzugt mittels eines
Antriebs M400; M401; M600; M601; M800; M801 des zumindest einen weiteren der zumindest
zwei Module 100; 200; 300; 400; 500; 550; 600; 700; 800; 900; 1000, beispielsweise
des Grundierungsmoduls 400 antreibbar.
[0143] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass die Bogendruckmaschine 01 mehrere als Druckmodule 600 ausgebildete Aggregate
600 aufweist, die jeweils zumindest einen eigenen Antrieb M600 aufweisen. Bevorzugt
zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass
das zumindest eine Druckmodul 600 als Beschichtungsmittel von oben auftragendes Druckmodul
600 ausgebildet ist. Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ
oder zusätzlich dadurch aus, dass das zumindest eine Druckmodul 600 als Non Impact
Beschichtungsaggregat 600 und/oder als Tintenstrahldruckaggregat 600 ausgebildet ist.
[0144] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass eine Antriebsregelung des primären Antriebs M101; M103 von einer Antriebsregelung
des sekundären Antriebs M102 verschieden ist und weiter bevorzugt dass eine Antriebsregelung
des Antriebs M600 des Druckmoduls 600 von der Antriebsregelung des primären Antriebs
M101; M103 und von der Antriebsregelung des sekundären Antriebs M102 verschieden ist.
Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass eine Antriebsregelung des primären Antriebs M101; M103 und eine davon verschiedene
Antriebsregelung des sekundären Antriebs M102 und eine davon verschiedene Antriebsregelung
des Antriebs M600 des Druckmoduls 600 mit einer Maschinensteuerung der Bogendruckmaschine
01 schaltungstechnisch verbunden sind.
[0145] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass als das zumindest eine primäre Beschleunigungsmittel 136 mehrere Teilmengen
von primären Beschleunigungsmitteln 136 angeordnet sind, die zumindest zeitweise mit
von Teilmenge zu Teilmenge unterschiedlichen Bogengeschwindigkeiten betreibbar sind
und/oder die jeweils zumindest einen nur dieser jeweiligen Teilmenge von Beschleunigungsmitteln
136 zugeordneten jeweiligen primären Antrieb M101; M103 aufweisen. Jede Teilmenge
kann dabei ein primäres Beschleunigungsmittel 136 oder mehrere primäre Beschleunigungsmittel
136 aufweisen. (Beispiele dafür sind in Fig. 14a und Fig. 16b zu sehen.)
[0146] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass zumindest eine Zusatzeinrichtung 147 zum Detektieren von fehlerhaft transportierten
und/oder fehlerhaft beschaffenen Bogen 02 und/oder zumindest eine Zusatzeinrichtung
147 zum Aussortieren von Bogen 02 und/oder zumindest eine Zusatzeinrichtung 147 zum
Festhalten und/oder zum Zurückdrängen von Bogen 02 angeordnet ist. (Beispielhaft ist
dies in Fig. 15 dargestellt.) Wenn die Zusatzeinrichtung 147 als Zusatzeinrichtung
147 zum Detektieren von fehlerhaft transportierten und/oder fehlerhaft beschaffenen
Bogen 02 ausgebildet ist, dient sie beispielsweise dazu, Doppelbogen zu ermitteln
und/oder Bogen 02 zu ermitteln, die abstehende Bestandteile haben.
[0147] Eine Zusatzeinrichtung 147 zum Aussortieren von Bogen 02 weist beispielsweise eine
Saugvorrichtung und/oder eine Transportweiche auf. Beispielsweise weist eine solche
Zusatzeinrichtung 147 zum Aussortieren zumindest ein Komprimierungsmittel 148; 149
auf, mittels dem Bogen 02 insbesondere bezüglich ihrer Höhe komprimierbar sind und/oder
ist als Komprimierungseinrichtung 147 ausgebildet. Dadurch können entsprechende Beschädigungen
von Druckköpfen 416; 616; 816 vermieden werden, auch wenn zunächst abstehende Bestandteile
des Bogens 02 vorhanden waren. Die entsprechenden Bogen 02 werden dabei zwar beispielsweise
zerstört, können aber bevorzugt mittels der Transportweiche aussortiert werden.
[0148] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die bevorzugt
als Bogendruckmaschine 01 ausgebildete Bogenbearbeitungsmaschine 01 bevorzugt dadurch
aus, dass entlang des für den Transport von Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs zumindest
ein insbesondere als Überstandsensor 153 ausgebildeter Sensor 153 zum Detektieren
zumindest einer räumlichen Ausdehnung von Bogen 02 angeordnet ist. Der zumindest eine
Überstandsensor 153 ist beispielsweise als optischer Sensor und/oder als Lichtschranke
und/oder als Ultraschallsensor und/oder als kapazitiver Sensor und/oder als induktiver
Sensor und/oder als magnetischer Sensor ausgebildet. Der zumindest eine Überstandsensor
153 erfasst bevorzugt eine Höhe der liegend unter ihm vorbei transportierten Bogen
02. Falls ein Teil des Bogens 02, insbesondere ein Teil des vorderen Endes des Bogens
02 zu weit nach oben steht, wird dies durch den zumindest einen Überstandsensor 153
erfasst. Wie beschrieben können insbesondere bei mehrschichtigen Bogen 02 wie Wellpappbogen
02 an Schnittkanten überstehende Bereiche vorhanden sein, beispielsweise wegen abgeschnittener
Klebestellen und in der Folge weichen Einzelschichten. Die Bogenbearbeitungsmaschine
01 weist bevorzugt zumindest ein Non Impact Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 und/oder
zumindest einen Druckkopf 416; 616; 816 oder Tintenstrahldruckkopf 416; 616; 816 auf.
Bevorzugt ist deshalb alternativ oder zusätzlich eine Komprimierungseinrichtung 147
angeordnet, insbesondere eine als Komprimierungseinrichtung 147 ausgebildete Zusatzeinrichtung
147. Diese Komprimierungseinrichtung 147 ist beispielsweise im Bereich eines Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 angeordnet, um zu vermeiden, dass zwischen der Komprimierungseinrichtung
147 und den Druckköpfen 416; 616; 816 Bereiche liegen, an denen der Bogen 02 in seiner
Form negativ verändert wird.
[0149] Bevorzugt ist insbesondere entlang des für den Transport von Bogen 02 vorgesehenen
Transportwegs nach einem Erfassungsbereich dieses zumindest einen Überstandsensors
153 zumindest eine Komprimierungseinrichtung 147 angeordnet, die weiter bevorzugt
zumindest eine ersten Komprimierungskörper 148 und zumindest einen zweiten Komprimierungskörper
149 und noch weiter bevorzugt zumindest ein Kraftelement 151 aufweist.
[0150] Eine Zusatzeinrichtung 147 zum Festhalten und/oder zum Zurückdrängen von Bogen 02
weist beispielsweise eine Saugvorrichtung und/oder ein Schubmittel auf. Eine solche
Saugvorrichtung hält beispielsweise einen entsprechenden Bogen 02 fest und verhindert
dadurch, dass dieser weiter transportiert werden und Schaden anrichten könnte. Eine
solche Schubvorrichtung ist beispielsweise als Walze und/oder Rolle und/oder Bürste
ausgebildet und rotierend und/oder rotierbar angeordnet. Die Rotationsrichtung ist
dabei so gewählt, dass eine von der Schubvorrichtung beispielsweise durch Reibung
vermittelte Kraft entgegen der Transportrichtung des Bogens 02 und/oder entgegen seines
vorgesehenen Transportwegs orientiert ist. Beispielsweise wird die Bearbeitungsmaschine
01 angehalten, wenn ein fehlerhaft transportierter Bogen 02 detektiert und/oder mittels
der Zusatzeinrichtung 147 zum Festhalten und/oder zum Zurückdrängen von Bogen 02 festgehalten
und/oder zurückgedrängt wurde.
[0151] Bevorzugt ist zumindest eine Anlageeinrichtung 300 auf den vorgesehenen Transportweg
bezogen nach einer Substratzufuhreinrichtung 100 und/oder vor zumindest einem Beschichtungsaggregat
400; 600; 800 angeordnet. Die zumindest eine Anlageeinrichtung 300 dient bevorzugt
einer möglichst exakten Ausrichtung von Bogen 02. Auf diese Weise kann sichergestellt
werden, dass eine nachfolgende Bearbeitung der Bogen 02 möglichst exakt relativ zu
den Bogen 02 und damit auch relativ zu zuvor an den Bogen 02 durchgeführten Bearbeitungen
erfolgt. Die Bogen 02 werden bevorzugt je nach Ausbildung und/oder Betrieb der Substratzufuhreinrichtung
100 beispielsweise geschuppt oder vereinzelt der Anlageeinrichtung 300 zugeführt.
Bevorzugt verlassen die Bogen 02 die Anlageeinrichtung 300 vollständig vereinzelt.
[0152] Die Anlageeinrichtung 300 weist bevorzugt zumindest eine Ausrichteinrichtung 301
auf. Die Ausrichteinrichtung 301 weist beispielsweise zumindest eine insbesondere
antreibbare und/oder angetriebene Ausrichtwalze 302 und/oder Ausrichtrolle 302 auf,
die beispielsweise um eine horizontale Rotationsachse rotierbar ist und die um eine
Schwenkachse schwenkbar ist, die insbesondere parallel zu einer vertikalen Richtung
orientiert ist. Alternativ oder zusätzlich ist die Ausrichtwalze 302 und/oder Ausrichtrolle
302 beispielsweise teilweise oder als Ganzes in der Querrichtung A bewegbar ausgebildet,
insbesondere um Bogen 02 in der Querrichtung A bewegen zu können und sich wieder zurück
zu bewegen. Beispielsweise weist die Anlageeinrichtung 300 zumindest eine Andrückrolle
oder Andrückwalze auf, mittels der Bogen 02 gegen diese Ausrichtwalze 302 und/oder
Ausrichtrolle 302 mit einer Kraft beaufschlagbar sind. Beispielsweise dadurch kann
durch Schwenken der Ausrichtwalze 302 und/oder Ausrichtrolle 302 und/oder eine Bewegung
der Ausrichtwalze 302 und/oder Ausrichtrolle 302 in der Querrichtung A eine Lage des
jeweiligen Bogens 02 beeinflusst werden. Die Ausrichteinrichtung 301 weist alternativ
oder zusätzlich beispielsweise mehrere antreibbare und/oder angetriebene Ausrichtwalzen
302 und/oder Ausrichtrollen 302 auf, die beispielsweise in der Querrichtung A versetzt
zueinander angeordnet sind. Durch insbesondere unterschiedliches Antreiben dieser
Ausrichtwalzen 302 und/oder Ausrichtrollen 302 lassen sich Bogen 02 um eine Achse
schwenken, die beispielsweise parallel zu einer vertikalen Richtung und/oder zu einer
zu den Hauptflächen zumindest eines Bogens 02 orthogonalen Richtung orientiert ist.
Durch solche schwenkbare und/oder bezüglich der Querrichtung A bewegbare Ausrichtrollen
302 und/oder Ausrichtwalzen 302 ist beispielsweise eine Anlageeinrichtung 300 realisierbar,
die ohne Kontakt zwischen Bogen 02 einerseits und Vordermarken 127 und/oder Seitenmarken
andererseits auskommt.
[0153] Die Ausrichteinrichtung 301 weist alternativ oder zusätzlich beispielsweise zumindest
einen Anschlag auf, der auch als Marke 127 bezeichnet wird. Beispielsweise weist die
Ausrichteinrichtung 301 zumindest eine Vordermarke 127 und/oder zumindest eine Seitenmarke
auf.
[0154] Die zumindest eine Anlageeinrichtung 300 weist beispielsweise zumindest eine Inspektionseinrichtung
303 auf. Diese zumindest eine Inspektionseinrichtung 303 dient beispielsweise dazu,
eine Lage des jeweiligen Bogens 02 zu erfassen. Die Inspektionseinrichtung 303 weist
beispielsweise zumindest einen und bevorzugt mehrere insbesondere optische Sensoren
auf.
[0155] Die Anlageeinrichtung 300 weist bevorzugt zumindest ein Transportmittel 311 auf,
das weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 311 ausgebildet ist. Das im Vorangegangen
und im Folgenden über Saugtransportmittel Beschriebene gilt bevorzugt entsprechend.
Die Anlageeinrichtung 300 weist bevorzugt zumindest einen eigenen Antrieb M300 oder
Motor 300, insbesondere Elektromotor M300 oder lagegeregelten Elektromotor M300 auf,
der weiter bevorzugt das zumindest eine Transportmittel 311 antreibend und/oder anzutreiben
fähig angeordnet ist.
[0156] Im Folgenden werden nähere Ausführungen zu einem Beschichtungsaggregat 400; 600;
800 gemacht, das beispielhaft als Grundierungsaggregat 400 ausgebildet ist. Soweit
sich daraus keine Widersprüche ergeben ist das Beschriebene analog auf andere Ausführungsformen
des Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 zu übertragen, insbesondere auf Druckaggregate
600 und Lackierungsaggregate 800.
[0157] Wie beschrieben ist beispielsweise zumindest ein als Grundierungseinrichtung 400
oder Grundierungsaggregat 400 ausgebildetes Beschichtungsaggregat 400 angeordnet.
Das zumindest eine Grundierungsaggregat 400 dient bevorzugt dazu, ein als Grundierungsmittel
ausgebildetes Beschichtungsmittel auf das zu bearbeitende Substrat 02, insbesondere
den Bedruckstoff 02 und/oder die Bogen 02 aufzutragen. Dies geschieht beispielsweise
je nach Bearbeitungsauftrag durch ein vollflächiges Auftragen oder durch ein teilflächiges
Auftragen. Das Grundierungsmittel erleichtert beispielsweise eine nachfolgende Bearbeitung
der Bogen 02, beispielsweise ein Auftragen von zumindest einem weiteren Beschichtungsmittel,
das insbesondere als Druckfarbe ausgebildet ist und/oder zumindest einem weiteren
Beschichtungsmittel, das insbesondere als Tinte ausgebildet ist und/oder zumindest
einem weiteren Beschichtungsmittel, das insbesondere als Lack ausgebildet ist.
[0158] Im Folgenden werden nähere Ausführungen zu einem Beschichtungsaggregat 400; 600;
800 gemacht, das als Flexobeschichtungsaggregat 400; 600; 800 ausgebildet ist. Soweit
sich daraus keine Widersprüche ergeben ist das Beschriebene analog auf andere Ausführungsformen
des Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 übertragbar. Dieses Flexobeschichtungsaggregat
400; 600; 800 ist beispielhaft als ein Grundierungsaggregat 400 dargestellt. Das Dargestellte
ist analog auf Druckaggregate 600 und Lackierungsaggregate 800 zu übertragen, soweit
sich daraus keine Widersprüche ergeben.
[0159] Das Flexobeschichtungsaggregat 400; 600; 800 weist bevorzugt zumindest einen Beschichtungsmittelvorrat
401; 601; 801 auf, insbesondere Grundierungsmittelvorrat 401 und/oder Farbvorrat 601
oder Tintenvorrat 601 und/oder 800 ein Lackvorrat 801. Das Flexobeschichtungsaggregat
400; 600; 800 weist bevorzugt zumindest einen Auftragzylinder 402; 602; 802 auf, der
dazu dient, Beschichtungsmittel auf das zu bearbeitende Substrat 02, insbesondere
den Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 aufzutragen und insbesondere für einen Kontakt
mit Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehen ist. Der
Auftragzylinder 402;602; 802 ist beispielsweise als Formzylinder 402; 602; 802 ausgebildet.
Auf dem Formzylinder 402; 602; 802 ist bevorzugt zumindest ein abnehmbarer Aufzug
in Form zumindest einer abnehmbaren Beschichtungsform angeordnet und/oder anordenbar.
Dieser Aufzug dient dazu, festzulegen, in welchen Bereichen Beschichtungsmittel übertragen
werden soll und gegebenenfalls in welchen nicht. Der jeweilige Aufzug ist bevorzugt
mittels zumindest einer entsprechenden Halteeinrichtung, insbesondere Klemmeinrichtung
und/oder Spanneinrichtung auf einer Mantelfläche des Auftragzylinder 402;602; 802
anordenbar und/oder angeordnet und bevorzugt fixierbar und/oder fixiert.
[0160] Insbesondere um den Formzylinder 402; 602; 802 und/oder die Beschichtungsform mit
Beschichtungsmittel zu versorgen ist bevorzugt zumindest eine Versorgungswalze 403;
603; 803 angeordnet, die weiter bevorzugt als Rasterwalze 403; 603; 803 ausgebildet
ist und/oder eine Näpfchenstruktur auf ihrer Mantelfläche aufweist und bevorzugt mit
dem Formzylinder 402; 602; 802 in Kontakt steht und/oder in Kontakt bringbar ist.
Alternativ kann zwischen Versorgungswalze 403; 603; 803 und Auftragzylinder 402; 602;
802 auch noch zumindest eine weitere Übertragungswalze für Beschichtungsmittel angeordnet
sein. Mit der Versorgungswalze 403; 603; 803 steht bevorzugt zumindest ein Zwischenspeicher
404; 604; 804 für Beschichtungsmittel in Kontakt und/oder in Wirkverbindung. Dieser
ist bevorzugt als Kammerrakel 404; 604; 804 ausgebildet. Mit der insbesondere als
Rasterwalze 403; 603; 803 ausgebildeten Versorgungswalze 403; 603; 803 steht also
bevorzugt zumindest eine Kammerrakel 404; 604; 804 in Kontakt und/oder in Wirkverbindung.
Der bevorzugt als Kammerrakel 404; 604; 804 ausgebildete Zwischenspeicher 404; 604;
804 steht bevorzugt über zumindest eine Zuleitung 406; 606; 806 und weiter bevorzugt
auch über zumindest eine Ableitung 407; 607; 807 mit dem zumindest einen Beschichtungsmittelvorrat
401; 601; 801 in Verbindung.
[0161] Bevorzugt ist zumindest ein Gegendruckmittel 408; 608; 808 angeordnet, das als Widerlager
für ein Auftragen des Beschichtungsmittels auf das zu bearbeitende Substrat 02, insbesondere
den Bedruckstoff 02 und/oder die Bogen 02 dient. Das zumindest eine Gegendruckmittel
408; 608; 808 ist beispielsweise als Gegendruckzylinder 408; 608; 808 ausgebildet.
Alternativ ist das zumindest eine Gegendruckmittel 408; 608; 808 als Gegendruckband
ausgebildet. Der für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder
Bogen 02 vorgesehene Transportweg verläuft bevorzugt zwischen dem Formzylinder 402;
602; 802 einerseits und dem Gegendruckmittel 408; 608; 808, insbesondere Gegendruckzylinder
408; 608; 808 andererseits. Formzylinder 402; 602; 802 einerseits und Gegendruckmittel
408; 608; 808 andererseits bilden bevorzugt gemeinsam zumindest eine Beschichtungsstelle
409; 609; 809.
[0162] Das Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 ist beispielsweise als von oben beschichtendes
und/oder von oben zu beschichten fähiges Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 oder
beispielsweise alternativ als von unten beschichtendes und/oder von unten zu beschichten
fähiges Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 ausgebildet.
[0163] Das Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 weist bevorzugt zumindest ein einlaufendes
Transportmittel 411; 611; 811 auf. Das zumindest eine einlaufende Transportmittel
411; 611; 811 ist bevorzugt als Saugtransportmittel 411; 611; 811 ausgebildet, insbesondere
als Saugband 411; 611; 811 und/oder als Saugkastenband 411; 611; 811 und/oder als
Rollensaugsystem 411; 611; 811. Das im Vorangegangen und im Folgenden über Saugtransportmittel
Beschriebene gilt bevorzugt entsprechend.
[0164] Das zumindest eine auslaufende Transportmittel 417; 617; 817 ist bevorzugt als Saugtransportmittel
417; 617; 817 ausgebildet, insbesondere als Saugband 417; 617; 817 und/oder als Saugkastenband
417; 617; 817 und/oder als Rollensaugsystem 417; 617; 817. Das im Vorangegangen und
im Folgenden über Saugtransportmittel Beschriebene gilt bevorzugt entsprechend.
[0165] Als Flexobeschichtungsaggregate 400; 600; 800 ausgebildete Beschichtungsaggregate
400; 600; 800 weisen beispielsweise jeweils genau eine Beschichtungsstelle 409; 609;
809 auf. Für ein Auftragen mehrerer unterschiedlicher Beschichtungsmittel sind bevorzugt
entsprechend mehrere Flexobeschichtungsaggregate 400; 600; 800, insbesondere Flexodruckaggregate
600 angeordnet.
[0166] Beispielsweise weist das zumindest eine als Flexobeschichtungsaggregat 400; 600;
800 ausgebildete Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 jeweils zumindest eine eigene,
ihm zugeordnete, insbesondere integrierte Trocknungseinrichtung 500 oder Trocknungsvorrichtung
506 auf. Diese ist beispielsweise auf das zumindest eine auslaufende Transportmittel
417; 617; 817 dieses jeweiligen als Flexobeschichtungsaggregat 400; 600; 800 ausgebildeten
Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 ausgerichtet angeordnet.
[0167] Im Folgenden werden nähere Ausführungen zu einem Beschichtungsaggregat 400; 600;
800 gemacht, das als Non Impact Beschichtungsaggregat 400; 600; 800, insbesondere
Non Impact Beschichtungsmodul 400; 600; 800, also beispielsweise als Strahlbeschichtungsaggregat
400; 600; 800, insbesondere Tintenstrahlbeschichtungsaggregat 400; 600; 800 und/oder
Strahlbeschichtungsmodul 400; 600; 800, insbesondere Tintenstrahlbeschichtungsmodul
400; 600; 800 ausgebildet ist. Soweit sich daraus keine Widersprüche ergeben ist das
Beschriebene analog auf andere Ausführungsformen des Beschichtungsaggregats 400; 600;
800 übertragbar, insbesondere auf andere Non Impact Druckaggregat 600. Das Strahlbeschichtungsaggregat
400; 600; 800 weist bevorzugt zumindest einen Druckkopf 416; 616; 816 auf. Der zumindest
eine Druckkopf 416; 616; 816 ist beispielsweise als Tintenstrahldruckkopf 416; 616;
816 ausgebildet.
[0168] Das Strahlbeschichtungsaggregat 400; 600; 800 wird am Beispiel eines Strahldruckaggregats
600, insbesondere Tintenstrahldruckaggregats 600 und/oder Strahldruckmoduls 600 beschrieben.
Analoges gilt aber genauso für ein Strahlgrundierungsaggregat 400, insbesondere Strahlgrundierungsmodul
400, und/oder ein Strahllackierungsaggregat 800, insbesondere Strahllackierungsmodul
800.
[0169] Das zumindest eine Strahlbeschichtungsaggregat 400; 600; 800, insbesondere Tintenstrahldruckaggregat
600, der Bearbeitungsmaschine 01 weist bevorzugt wiederum zumindest eine Beschichtungsstelle
409; 609; 809, insbesondere Druckstelle 609, auf. Unter einer Beschichtungsstelle
409; 609; 809, insbesondere Druckstelle 609, ist dabei auch im Fall eines Non Impact
Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 ein bevorzugt vollständiger Bereich zu verstehen,
in dem Kontakt zwischen einem jeweiligen selben Beschichtungsmittel, insbesondere
Tinte, einerseits und einem jeweiligen Bogen 02 andererseits hergestellt wird oder
herstellbar ist.
[0170] Das zumindest eine Beschichtungsaggregat 400; 600; 800, insbesondere Druckaggregat
600, weist bevorzugt mehrere Beschichtungsstellen 409; 609; 809, insbesondere Druckstellen
609 auf, denen jeweils ein jeweiliges Beschichtungsmittel zugeordnet ist, beispielsweise
zumindest vier Beschichtungsstellen 409; 609; 809, insbesondere Druckstellen 609,
bevorzugt zumindest fünf Beschichtungsstellen 409; 609; 809, insbesondere Druckstellen
609, weiter bevorzugt zumindest sechs Beschichtungsstellen 409; 609; 809, insbesondere
Druckstellen 609 und noch weiter bevorzugt zumindest sieben Beschichtungsstellen 409;
609; 809, insbesondere Druckstellen 609.
[0171] Insbesondere in Non Impact Beschichtungsaggregaten 400; 600; 800, insbesondere in
Strahlbeschichtungsaggregaten 400; 600; 800 wie beispielsweise Tintenstrahldruckaggregaten
600 kommen beispielsweise wasserbasierte Beschichtungsmittel und/oder wachsbasierte
Beschichtungsmittel und/oder UV-härtende Beschichtungsmittel zum Einsatz. Gegebenenfalls
angeordnete Trockneraggregate 500 sind bevorzugt auf die entsprechenden Beschichtungsmittel
abgestimmt ausgebildet, weisen also beispielsweise Energiequellen in Form von Infrarotstrahlungsquellen
und/oder UV-Strahlungsquellen und/oder Heißluftquellen und/oder Elektronenstrahlquellen
auf.
[0172] Jede Beschichtungsstelle 409; 609; 809, insbesondere Druckstelle 609, weist bevorzugt
zumindest eine Auftragstelle 418; 618; 818 auf. Jede Auftragstelle 418; 618; 818 ist
bevorzugt zumindest einer bilderzeugenden Einrichtung 416; 616; 816 zugeordnet, insbesondere
zumindest einem Druckkopf 416; 616; 816 und weiter bevorzugt zumindest einer Druckkopfreihe.
Jede Auftragstelle 418; 618; 818 erstreckt sich bevorzugt in der Querrichtung A, weiter
bevorzugt über die gesamte Arbeitsbreite der Bearbeitungsmaschine 01. Im Fall einer
Tintenstrahldruckmaschine 01 ist die zumindest eine bilderzeugende Einrichtung 416;
616; 816 bevorzugt als zumindest ein Druckkopf 416; 616; 816, insbesondere Tintenstrahldruckkopf
416; 616; 816 ausgebildet. Das zumindest eine Beschichtungsaggregat 400; 600; 800
weist bevorzugt zumindest zwei Druckköpfe 416; 616; 816 auf. Beispielsweise zeichnet
sich das zumindest eine Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 dadurch aus, dass die
zumindest zwei Druckköpfe 416; 616; 816 als für ein Non Impact Druckverfahren ausgelegte
Druckköpfe 416; 616; 816 ausgebildet sind und weiter bevorzugt dadurch, dass die zumindest
zwei Druckköpfe 416; 616; 816 als Tintenstrahldruckköpfe 416; 616; 816 ausgebildet
sind. Bilderzeugende Einrichtungen 416; 616; 816 wie beispielsweise Druckköpfe 416;
616; 816 weisen üblicherweise eine begrenzte Abmessung auf, insbesondere in der Querrichtung
A.
[0173] Daraus ergibt sich ein eingeschränkter Bereich des Bogens 02, auf den von einem jeweiligen
Druckkopf 416; 616; 816 Beschichtungsmittel aufgetragen werden kann. Deshalb werden
üblicherweise mehrere bilderzeugende Einrichtungen 416; 616; 816 oder Druckköpfe 416;
616; 816 in der Querrichtung A hintereinander angeordnet. Solche bezüglich der Querrichtung
A hintereinander angeordneten Druckköpfe 416; 616; 816 werden als Druckkopfreihe bezeichnet.
Es gibt unterbrochene Druckkopfreihen und durchgehende Druckkopfreihen. Im Sonderfall
eines sich über die gesamte Arbeitsbreite erstreckenden Druckkopfes 416; 616; 816
soll dieser ebenfalls als Druckkopfreihe gelten, insbesondere als durchgehende Druckkopfreihe.
[0174] Beispielsweise sind zumindest einem Beschichtungsmittel mehrere Auftragstellen 418;
618; 818 zugeordnet, beispielsweise in der Form, dass zwei durchgehende Reihen oder
zwei Doppelreihen von Druckköpfen 416; 616; 816 ein gleiches Beschichtungsmittel ausstoßen
oder auszustoßen fähig sind.
[0175] Ein Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 umfasst beispielsweise lediglich eine Beschichtungsstelle
409; 609; 809, insbesondere Druckstelle 609, beispielsweise für eine Farbe, beispielsweise
die Farbe Schwarz. Bevorzugt weist das zumindest eine Beschichtungsaggregat 400; 600;
800 aber wie beschrieben mehrere Beschichtungsstellen 409; 609; 809, insbesondere
Druckstellen 609, auf. Die Beschichtungsstellen 409; 609; 809, insbesondere Druckstellen
609, können sich räumlich direkt aneinander anschließen oder aber voneinander beabstandet
sein, beispielsweise nach Farben getrennt. Unter den Begriff einer Beschichtungsstelle
409; 609; 809, insbesondere Druckstelle 609, soll auch ein Abschnitt fallen, der -
z. B. ohne Unterbrechung durch eine andere Farbe - mehrere aufeinander folgenden Auftragstellen
418; 618; 818 einer selben Farbe aufweist.
[0176] Beispielsweise weist das Strahlbeschichtungsaggregat 400; 600; 800 zumindest ein
Gegendruckmittel 408; 608; 808 auf, das jedoch bevorzugt nicht dazu dient, das zu
bearbeitende Substrat 02, insbesondere den Bedruckstoff 02 und/oder die Bogen 02 einzuklemmen,
sondern nur in ihrer Position zu halten. Zumindest ein solches Gegendruckmittel 408;
608; 808 ist beispielsweise als Gegendruckband 408; 608; 808 und/oder als Transportmittel
411; 417; 611; 617; 811; 817, insbesondere Saugtransportmittel 411; 417; 611; 617;
811; 817 ausgebildet. Besonders bevorzugt weist das Strahlbeschichtungsaggregat 400;
600; 800 in Transportrichtung T gesehen nur ein Transportmittel 411; 417; 611; 617;
811; 817 auf, das weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 411; 417; 611; 617; 811;
817 ausgebildet ist und das zugleich als einlaufendes Transportmittel 411; 611; 811
und/oder als Gegendruckmittel 408; 608; 808 und/oder als auslaufendes Transportmittel
417; 617; 817 ausgebildet ist.
[0177] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass zumindest eine Druckkopfbaugruppe 424; 624; 824 zumindest eine sich in der
Querrichtung A insbesondere über eine gesamte Arbeitsbreite des zumindest einen Non
Impact Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 oder Non Impact Beschichtungsmoduls 400;
600; 800 erstreckende Reihe von Druckköpfen 416; 616; 816 aufweist. Bevorzugt zeichnet
sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass die zumindest
eine Druckkopfbaugruppe 424; 624; 824 zumindest zwei sich in der Querrichtung A insbesondere
über eine gesamte Arbeitsbreite des zumindest einen Non Impact Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 oder Non Impact Beschichtungsmoduls 400; 600; 800 erstreckende Reihen
von Druckköpfen 416; 616; 816 aufweist und dass Einwirkbereiche dieser zumindest zwei
Reihen von Druckköpfen 416; 616; 816 bezüglich des für den Transport von Substrat
02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs hintereinander
angeordnet sind.
[0178] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass insgesamt zumindest vier und weiter bevorzugt genau vier sich in der Querrichtung
A erstreckende Reihen von Druckköpfen 416; 616; 816 angeordnet sind und dass Einwirkbereiche
dieser zumindest vier Reihen von Druckköpfen 416; 616; 816 bezüglich des für den Transport
von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs
hintereinander angeordnet sind. Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01
alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass insgesamt zumindest acht und weiter bevorzugt
genau acht sich in einer Querrichtung A erstreckende Reihen von Druckköpfen 416; 616;
816 angeordnet sind und dass Einwirkbereiche dieser zumindest acht Reihen von Druckköpfen
416; 616; 816 bezüglich des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs hintereinander angeordnet sind. Bevorzugt
zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass
zumindest eines der Non Impact Beschichtungsmodule 600 als Druckmodul 600 ausgebildet
ist und/oder als Tintenstrahlbeschichtungsmodul 600 ausgebildet ist und/oder zumindest
einen Tintenstrahldruckkopf 416; 616; 816 aufweist.
[0179] Unter einer Druckkopfbaugruppe 424; 624; 824 ist bevorzugt zumindest eine Baugruppe
424; 624; 824 zu verstehen, die zumindest einen Druckkopf 416; 616; 816 und bevorzugt
mehrere Druckköpfe 416; 616; 816 aufweist und die bevorzugt zumindest einen Tragkörper
aufweist, an dem der zumindest eine Druckkopf 416; 616; 816 direkt oder indirekt befestigt
ist und relativ zu dem der zumindest eine Druckkopf 416; 616; 816 in einem normalen
Druckbetrieb unbewegt angeordnet ist. Eine relative Bewegung findet beispielsweise
zu Justierungszwecken und/oder zu Montagezwecken statt.
[0180] Bevorzugt ist zumindest ein Druckkopf 416; 616; 816 mit zumindest einer Positioniervorrichtung
426; 626; 826 verbunden und/oder verbindbar. Bevorzugt ist dieser zumindest eine Druckkopf
416; 616; 816 mittels der zumindest einen Positioniervorrichtung 426; 626; 826 relativ
zu einem Gestell 427; 627; 827 des zumindest einen Non Impact Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 oder Non Impact Beschichtungsmoduls 400; 600; 800 bewegbar angeordnet,
insbesondere zumindest bezüglich einer vertikalen Richtung V und/oder um zumindest
0,5 cm, weiter bevorzugt zumindest 2 cm und noch weiter bevorzugt zumindest 10 cm
und noch weiter bevorzugt zumindest 25 cm bewegbar angeordnet.
[0181] Bevorzugt zeichnet sich die Bearbeitungsmaschine 01, insbesondere Bogendruckmaschine
01 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass zumindest eine Druckkopfbaugruppe
424; 624; 824 zumindest eine Positioniervorrichtung 426; 626; 826 aufweist, mittels
der zumindest sämtliche Druckköpfe 416; 616; 816 dieser jeweiligen Druckkopfbaugruppe
424; 624; 824 insbesondere gemeinsam relativ zu einem Gestell 427; 627; 827 des zumindest
einen Non Impact Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 oder Non Impact Beschichtungsmoduls
400; 600; 800 bewegbar angeordnet sind.
[0182] In einer Ausführungsform weist die zumindest eine Positioniervorrichtung 426; 626;
826 zumindest eine Positionierführung und weiter bevorzugt mehrere Positionierführungen
und noch weiter bevorzugt jeweils eine Positionierführung pro bewegbarer Druckkopfbaugruppe
424; 624; 824 auf.
[0183] Insbesondere unabhängig von einer Anordnung von Druckkopfbaugruppen 424; 624; 824
ist bevorzugt zumindest eine Reinigungsvorrichtung 419; 619; 819 zum Reinigen von
Druckköpfen 416; 616; 816 und/oder Düsenflächen von Druckköpfen 416; 616; 816 angeordnet
und/oder zumindest einem Druckkopf 416; 616; 816 und/oder zumindest einer Düsenfläche
des zumindest einen Druckkopfs 416; 616; 816 zuordenbar und/oder zugeordnet. Die zumindest
eine Reinigungsvorrichtung 419; 619; 819 ist bevorzugt entlang zumindest eines Bereitstellungswegs
zwischen zumindest einer Parkposition und zumindest einer Einsatzposition bewegbar
angeordnet, insbesondere mittels zumindest einer Zuführeinrichtung.
[0184] Unabhängig von der Ausbildung des Beschichtungsaggregats 400; 600; 800 als Flexobeschichtungsaggregat
400; 600; 800 und/oder Strahlbeschichtungsaggregat 400; 600; 800 weist das Beschichtungsaggregat
400; 600; 800 bevorzugt zumindest einen eigenen Antrieb M400; M401; M600; M601; M800;
M801 oder Motor M400; M401; M600; M601; M800; M801 auf, der bevorzugt als insbesondere
lagegeregelter Elektromotor ausgebildet ist.
[0185] Bevorzugt ist nach zumindest einer Beschichtungseinrichtung 400; 600; 800 und weiter
bevorzugt in unmittelbarem Anschluss an zumindest ein Beschichtungsaggregat 400; 600;
800 zumindest eine Trocknungseinrichtung 500 und/oder Trocknungsvorrichtung 506 angeordnet.
[0186] Die zumindest eine Trocknungseinrichtung 500 weist beispielsweise zumindest ein Gestell
508 auf. Die zumindest eine Trocknungseinrichtung 500 weist beispielweise zumindest
ein Transportmittel 511 auf, das weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 511 ausgebildet
ist. Das im Vorangegangen und im Folgenden über Saugtransportmittel Beschriebene gilt
bevorzugt entsprechend. Die Trocknungseinrichtung 500 weist bevorzugt zumindest einen
eigenen Antrieb M500 oder Motor M500, insbesondere Elektromotor M500 oder lagegeregelten
Elektromotor M500 auf, der weiter bevorzugt das zumindest eine Transportmittel 511
antreibend und/oder anzutreiben fähig angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich zu
zumindest einer separaten Trocknungseinrichtung 500 weist beispielsweise zumindest
ein Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 oder eine Mehrzahl von Beschichtungsaggregaten
400; 600; 800 oder jedes Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 jeweils zumindest eine
eigene, ihm zugeordnete, insbesondere integrierte Trocknungseinrichtung 500 oder Trocknungsvorrichtung
506 auf.
[0187] Beispielsweise zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 dadurch aus, dass zumindest
eine Nachtrocknungseinrichtung 507 angeordnet ist, die zumindest eine zumindest teilweise
auf den für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen
02 vorgesehenen Transportweg ausgerichtet angeordnete Luftaustrittsöffnung aufweist.
Die zumindest eine Nachtrocknungseinrichtung 507 dient bevorzugt dazu, Wärme erneut
zu nutzen, die in bereits vorher zur Trocknung von Bogen genutzter Luft enthalten
ist.
[0188] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass entlang des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs vor dem zumindest einen bevorzugt
als Druckmodul 600 ausgebildeten Non Impact Beschichtungsmodul 600; 800 zumindest
ein Grundierungsmodul 400 der Bogendruckmaschine 01 angeordnet ist. Das zumindest
eine Grundierungsmodul 400 ist beispielsweise als Flexobeschichtungsmodul 400 oder
bevorzugt als Non Impact Beschichtungsmodul 400 ausgebildet.
[0189] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass entlang des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs insbesondere nach einer Auftragstelle
418 des zumindest einen Grundierungsmoduls 400 und/oder nach dem zumindest einen Grundierungsmodul
400 und/oder vor zumindest einer Auftragstelle 618 des zumindest einen Non Impact
Beschichtungsmoduls 600 und/oder vor dem zumindest einen Non Impact Beschichtungsmodul
600 und/oder vor jedem als Druckmodul 600 ausgebildeten Non Impact Beschichtungsmodul
600 zumindest eine Trocknungsvorrichtung 506 angeordnet ist, insbesondere auf den
für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02
vorgesehenen Transportweg ausgerichtet angeordnet ist.
[0190] Beispielsweise weist das zumindest eine Druckmodul 600 dann bevorzugt zumindest ein
Transportmittel 611 auf, das weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 611 und/oder
Saugband 611 und/oder Saugkastenband 611 und/oder Rollensaugsystem 611 ausgebildet
ist. Dieses zumindest eine Transportmittel 611 erstreckt sich dann bevorzugt entlang
des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen
02 vorgesehenen Transportwegs unter der zumindest einen ersten Auftragstelle 618 des
Druckmoduls 600 hindurch und unter zumindest einer dieser zumindest einen Auftragstelle
618 nachgelagerten Trocknungseinrichtung 506 des Druckmoduls 600 hindurch und weiter
bevorzugt unter jeder weiteren, insbesondere nachgelagerten Auftragstelle 618 des
Druckmoduls 600 hindurch und weiter bevorzugt unter jeder weiteren, insbesondere nachgelagerten
Trocknungsvorrichtung 506 und/oder Energieabgabeeinrichtung 501; 502; 504 des Druckmoduls
600 hindurch, unabhängig davon, ob diese Trocknungsvorrichtung 506 und/oder Energieabgabeeinrichtung
501; 502; 504 des Druckmoduls 600 zwischen Auftragstellen 618 des Druckmoduls 600
angeordnet ist oder nach einer letzten Auftragstelle 618 des Druckmoduls 600. Bevorzugt
ist längs des Transportwegs genau ein solches beschriebenes Transportmittel 611 angeordnet
und sind bezüglich der Querrichtung A mehrere solche Transportmittel 611 nebeneinander
oder weiter bevorzugt ebenfalls genau ein solches Transportmittel 611 angeordnet.
Dieses jeweilige Transportmittel 611 erstreckt sich also bevorzugt unter allen Auftragstellen
618 des Druckmoduls 600 und unter allen zwischen Autragstellen 618 des Druckmoduls
600 angeordneten Trocknungsvorrichtung 506 des Druckmoduls 600 und weiter bevorzugt
unter allen nach sämtlichen Auftragstellen 618 des Druckmoduls 600 angeordneten Trocknungsvorrichtung
506 des Druckmoduls 600. (Beispielhaft ist ein solches Druckmodul in Fig. 6c dargestellt.)
[0191] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass entlang des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs nach dem zumindest einen Non Impact
Beschichtungsmodul 400; 600 zumindest ein Lackierungsmodul 800 der Bogendruckmaschine
01 angeordnet ist. Das zumindest eine Lackierungsmodul 800 ist beispielsweise als
Flexobeschichtungsmodul 800 oder bevorzugt als Non Impact Beschichtungsmodul 800 ausgebildet.
Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass entlang des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs nach einer Auftragstelle 618 des zumindest
einen als Non Impact Druckmodul 600 ausgebildeten Non Impact Beschichtungsmoduls 600
und vor dem zumindest einen Lackierungsmodul 800 zumindest eine Trocknungsvorrichtung
506 insbesondere auf den für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportweg ausgerichtet angeordnet ist.
[0192] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch
aus, dass entlang des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff
02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs nach einer Auftragstelle 818 des zumindest
einen Lackierungsmoduls 800 zumindest eine Trocknungsvorrichtung 506 insbesondere
auf den für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen
02 vorgesehenen Transportweg ausgerichtet angeordnet ist.
[0193] Bevorzugt ist zumindest eine Einrichtung zur Zwischentrocknung für einen mehrfarbigen
Bedruck angeordnet.
[0194] Die zumindest eine Trocknungseinrichtung 500 oder Trocknungsvorrichtung 506 weist
beispielsweise zumindest eine Kühleinrichtung 551 und/oder zumindest eine Inspektionseinrichtung
551 und/oder zumindest eine Wiederbefeuchtungseinrichtung 551 auf. Alternativ ist
dazu ein eigenes Nachbehandlungsaggregat 550 angeordnet. Bevorzugt ist zumindest eine
Inspektionseinrichtung 551 in zumindest einer Beschichtungseinrichtung 400; 600; 800
oder in zumindest einem Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 und/oder Beschichtungsmodul
400; 600; 800 angeordnet, insbesondere in zumindest einer Druckeinrichtung 600 oder
in zumindest einem Druckaggregat 600 und/oder Druckmodul 600, weiter bevorzugt als
Bestandteil der Beschichtungseinrichtung 400; 600; 800 und/oder des Beschichtungsaggregats
400; 600; 800 und/oder Beschichtungsmoduls 400; 600; 800 und/oder der Druckeinrichtung
600 und/oder des Druckaggregats 600 und/oder Druckmoduls 600. Schematisch und beispielhaft
ist dies beispielsweise in Fig. 12d dargestellt.
[0195] Beispielsweise ist zumindest eine Nachbehandlungseinrichtung 550 angeordnet, insbesondere
bezüglich des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder
Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs bevorzugt nach zumindest einer Beschichtungseinrichtung
400; 600; 800 und/oder nach zumindest einer Trocknungseinrichtung 500 und/oder nach
zumindest einer Trocknungsvorrichtung 506. Die bevorzugt angeordnete zumindest eine
Nachbehandlungseinrichtung 550 weist bevorzugt zumindest eine Einwirkeinrichtung 551
auf. Diese zumindest eine Einwirkeinrichtung 551 ist beispielsweise als Befeuchtungseinrichtung
551, insbesondere Wiederbefeuchtungseinrichtung 551 und/oder als Kühleinrichtung 551
und/oder als Entladungseinrichtung 551 und/oder als Inertisierungseinrichtung 551
und/oder als Reinigungseinrichtung 551 und/oder als Entgratungseinrichtung 551 und/oder
als Inspektionseinrichtung 551 ausgebildet. Eine Reinigungseinrichtung 551 ist beispielsweise
als Absaugeinrichtung 551 und/oder Blaseinrichtung 551 und/oder als Abstreifeinrichtung
551 ausgebildet.
[0196] Eine Inspektionseinrichtung 551 weist beispielsweise zumindest einen und/oder mehrere,
insbesondere zumindest zwei insbesondere optische Sensoren 553 auf, der oder die beispielsweise
als Kamera ausgebildet ist oder sind. Dieser zumindest eine Sensor 553 ist beispielsweise
in der Querrichtung A bevorzugt maschinell bewegbar angeordnet. Mittels zumindest
eines solchen Sensors 553 ist beispielsweise ein bedruckter Bereich eines jeweiligen
Substrats 02, insbesondere Bogens 02 erfassbar, beispielsweise ein gesamter bedruckter
Bereich des jeweiligen Substrats 02, insbesondere Bogens 02, insbesondere zur Überprüfung
einer Druckqualität. Mittels zumindest eines solchen Sensors 553 oder solcher Sensoren
553 sind beispielsweise Registermarken erfassbar. Bevorzugt werden mittels dieses
zumindest einen Sensors 553 auf das Substrat 02, insbesondere den Bogen 02 angeordnete
Registermarken erfasst, die weiter bevorzugt zuvor mittels zumindest eines und insbesondere
mehrerer der Beschichtungsaggregate 400; 600; 800 auf das Substrat 02, insbesondere
den jeweiligen Bogen 02 aufgetragen wurden. Die Registermarken können auch teilweise
oder vollständig außerhalb der Bearbeitungsmaschine 01 oder Beschichtungsmaschine
01 auf das Substrat 02, insbesondere die Bogen 02 aufgetragen werden. Insbesondere
zur Beurteilung der Funktion der Bearbeitungsmaschine 01 werden die Registermarken
jedoch zumindest teilweise und weiter bevorzugt vollständig innerhalb der Bearbeitungsmaschine
01 erzeugt. Der Sensor 553 oder die Sensoren 553 wird oder werden beispielsweise auf
eine Abmessung des Substrats 02, beispielsweise der Bogen 02 und/oder auf eine von
der Bearbeitung, insbesondere dem Druckbild abhängige Position eingestellt, insbesondere
bezüglich der Querrichtung A. Dann muss nicht bei jedem Druckauftrag die Registermarke
am selben Ort auf die Bogen 02 gedruckt werden. Nach Erfassen der Registermarken werden
dabei anfallende Lageinformationen bevorzugt ausgewertet. Weiter bevorzugt werden
aus dieser Auswertung Informationen darüber abgeleitet, wie zumindest eine Einstellgröße
der Bearbeitungsmaschine 01 zu verändern ist. Diese zumindest eine Einstellgröße ist
beispielsweise eine auf eine Umfangsrichtung bezogene Lage zumindest eines Auftragzylinders
402; 602; 802, insbesondere relativ zu anderen Auftragzylindern 402; 602; 802, und/oder
eine auf die Querrichtung A bezogene Lage zumindest eines Auftragzylinders 402; 602;
802, insbesondere relativ zu anderen Auftragzylindern 402; 602; 802 und/oder eine
Schräglage einer Beschichtungsform, insbesondere relativ zu der Querrichtung A und/oder
eine Ansteuerung und/oder Lage zumindest eines Druckkopfs 416; 616; 816. Damit lässt
sich demnach ein Umfangsregister und/oder ein Seitenregister und/oder ein Diagonalregister
erfassen und/oder einstellen.
[0197] Die Einwirkeinrichtung 551 ist beispielsweise innerhalb eines weiteren Aggregats
100; 200; 300; 400; 500; 600; 700; 800; 900; 1000 oder Moduls 100; 200; 300; 400;
500; 600; 700; 800; 900; 1000 angeordnet, insbesondere auf den vorgesehenen Transportweg
ausgerichtet und/oder einwirkend und/oder einzuwirken fähig. Beispielsweise ist dieses
weitere Aggregat 600 oder Modul 600 das Druckaggregat 600 oder Druckmodul 600 oder
Beschichtungsaggregat 600 oder Beschichtungsmodul 600 oder Non Impact Beschichtungsaggregat
600 oder Non Impact Beschichtungsmodul 600. Bevorzugt weist die Inspektionseinrichtung
551 zumindest einen CCD Sensor 553 und/oder zumindest einen CMOS Sensor 553 auf. Bevorzugt
ist die Inspektionseinrichtung 551 und insbesondere der zumindest eine Sensor 553
der Inspektionseinrichtung 551 auf das Transportmittel 611, insbesondere das Saugband
611 des Beschichtungsmoduls 600, insbesondere Non Impact Beschichtungsmoduls 600 und/oder
das Transportband 718; 724 des Saugbands 611 des Beschichtungsmoduls 600, insbesondere
Non Impact Beschichtungsmoduls 600 ausgerichtet angeordnet. Bevorzugt ist die Inspektionseinrichtung
551 und insbesondere der zumindest eine Sensor 553 der Inspektionseinrichtung 551
auf einen Teil des Transportmittels 611, insbesondere Saugbands 611, insbesondere
des Transportbands 718; 724 des Saugbands 611 des Non Impact Beschichtungsmoduls 600
und/oder einen Teil des für den Transport von Substrat 02 vorgesehenen Transportwegs
ausgerichtet angeordnet, der bezüglich des für den Transport von Substrat 02, insbesondere
Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs nach der zumindest einen
Nachtrocknungseinrichtung 507 und/oder deren auf das zumindest eine und bevorzugt
genau eine insbesondere als Saugband 611 ausgebildete Transportmittel 611 des Non
Impact Druckmoduls 600 ausgerichtet angeordnete Luftaustrittsöffnung angeordnet ist.
Alternativ oder zusätzlich ist die zumindest eine Nachbehandlungseinrichtung 550 jedoch
beispielsweise als eigenständiges Aggregat 550 und weiter bevorzugt Modul 550 ausgebildet.
[0198] Bevorzugt ist zumindest eine und weiter bevorzugt genau eine Sensoreinrichtung 553
oder Druckbildsensoreinrichtung 553 angeordnet, mittels der insbesondere eine Druckqualität
überprüfbar ist, die mit der Druckmaschine 01 erzeugbar ist. Die zumindest eine Sensoreinrichtung
553 ist beispielsweise mit der beschriebenen zumindest einen Inspektionseinrichtung
553 identisch oder stimmt zumindest teilweise mit der zumindest einen Inspektionseinrichtung
553 überein. Bevorzugt erstreckt sich ein Erfassungsbereich der zumindest einen Sensoreinrichtung
553 über eine gesamte Arbeitsbreite der Druckmaschine 01 und/oder ist die zumindest
eine Sensoreinrichtung 553 bezüglich der Querrichtung A ortsfest angeordnet. Die zumindest
eine Sensoreinrichtung 553 weist bevorzugt zumindest einen Sensor 553 und weiter bevorzugt
genau einen Sensor 553 auf. Der zumindest eine Sensor 553 weist beispielsweise einen
Erfassungsbereich auf, der durch eine Mehrzahl von Sensorelementen, beispielsweis
Pixeln festgelegt ist. Beispielsweise ist der zumindest eine Sensor 553 als zumindest
eine und weiter bevorzugt als genau eine Zeilenkamera 553 ausgebildet.
[0199] Bevorzugt wird ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine 01, insbesondere ein
Qualitätskontrollverfahren, wobei mittels zumindest eines Non Impact Druckkopfes 416;
616; 816 und bevorzugt zumindest zweier Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 der Druckmaschine
01 insbesondere in zumindest einem Prüfungsdruckvorgang zumindest ein Prüfdruckbild
566 auf zumindest einem Substrat 02 erzeugt wird und wobei das mittels des zumindest
einen Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 bzw. der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe
416; 616; 816 gedruckte zumindest eine Prüfdruckbild 566 mittels einer Sensoreinrichtung
553 erfasst wird, insbesondere mittels zumindest eines insbesondere optischen Sensors
553 der Sensoreinrichtung 553. Der zumindest eine bzw. die zumindest zwei Non Impact
Druckköpfe 416; 616; 816 sind bevorzugt Tintenstrahldruckköpfe 416; 616; 816 und/oder
weisen bevorzugt jeweils mehrere punkterzeugende Einrichtungen 583, insbesondere Düsen
583 auf. Beispielsweise weist jeder Non Impact Druckkopf 416; 616; 816 mehrere Druckkopfelemente
auf, die wiederum jeweils mehrere punkterzeugende Einrichtungen 583 aufweisen. Beispielsweise
sind solche Druckkopfelemente jeweils mit einer individuellen Stromversorgung ausgerüstet.
Die Sensoreinrichtung 553 ist bevorzugt eine Sensoreinrichtung der Druckmaschine 01.
Das zumindest eine Prüfdruckbild 566 wird bevorzugt anhand einer vorab festgelegten
Testvorlage erzeugt. Diese Testvorlage ist bevorzugt eine standardisierte Testvorlage,
die wiederholt und zu unterschiedlichen Zeitpunkten als Prüfdruckbild 566 erzeugt
wird, um Einstellungen der Druckmaschine 01 zu überprüfen und/oder zu optimieren.
Beispielsweise ist die Testvorlage, aus der das Prüfdruckbild erzeugt wird, dauerhaft
in zumindest einem Speicher der Druckmaschine 01 hinterlegt, insbesondere unabhängig
von Bilddaten anderer Druckaufträge. Alternativ stellt das Prüfdruckbild 566 zumindest
einen Teil eines Druckbilds eines Druckauftrags dar, das entsprechend aufbereitet
und/oder analysiert wird, um entsprechende Informationen daraus ableiten zu können.
[0200] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass zumindest ein Lageprüfungsvorgang durchgeführt wird und/oder
dass bevorzugt genau eine Lageprüfungsvorgang je Druckkopf 416; 616; 816 und/oder
je Druckkopfreihe oder bevorzugt genau ein Lageprüfungsvorgang je Beschichtungsaggregat
400; 600; 800 oder genau ein Lageprüfungsvorgang je Qualitätskontrollverfahren durchgeführt
wird. Bevorzugt wird in dem zumindest einen Lageprüfungsvorgang bevorzugt mittels
der von der Sensoreinrichtung 553 und/oder von dem zumindest einen Sensor 553 erfassten
Daten dieses zumindest einen Prüfdruckbilds 566 eine relative Lage zumindest eines
von dem zumindest einen Non Impact Druckkopf 416; 616; 816 erzeugten Teilbilds zu
zumindest einer Referenz, insbesondere zumindest einem Referenzpunkt überprüft und/oder
eine relative Lage zumindest zweier von den zumindest zwei Druckköpfen 416; 616; 816
erzeugter Teilbilder 569 zueinander und/oder eine relative Lage dieser zumindest zwei
Teilbilder 569 zu zumindest einer Referenz, insbesondere zumindest einem Referenzpunkt
überprüft. Bevorzugt ist je eines dieser zumindest zwei Teilbilder 569 von je einem
dieser zumindest zwei Druckköpfe 416; 616; 816 erzeugt. Die in dem Lageprüfungsvorgang
überprüfte relative Lage ist bevorzugt eine zumindest auf eine quer zu einer Transportrichtung
T des zumindest einen Substrats 02 ausgerichtete Querrichtung A bezogene relative
Lage. Alternativ oder zusätzlich wird in dem zumindest einen Lageprüfungsvorgang zumindest
ein und bevorzugt jedes von dem zumindest einen Non Impact Druckkopf 416; 616; 816
bzw. den zumindest zwei Non Impact Druckköpfen 416; 616; 816 erzeugte Teilbild 569
auf eine Schräglage bezüglich zumindest der Querrichtung A und/oder der Transportrichtung
T hin überprüft. Bevorzugt wird aus Messergebnissen des zumindest einen Lageprüfungsvorgangs
auf eine insbesondere zumindest auf die quer zu der Transportrichtung T des zumindest
einen Substrats 02 ausgerichtete Querrichtung A bezogene relative Lage des zumindest
einen Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 zu zumindest einer Referenz, insbesondere
zumindest einem Referenzpunkt geschlossen und/oder auf eine relative Lage der zumindest
zwei Druckköpfe 416; 616; 816 zueinander und/oder eine relative Lage der zumindest
zwei Druckköpfe 416; 616; 816 zu zumindest einer Referenz, insbesondere zumindest
einem Referenzpunkt geschlossen. Alternativ oder zusätzlich wird in dem Lageprüfungsvorgang
eine relative Lage der zumindest zwei Druckköpfe 416; 616; 816 zueinander und/oder
eine relative Lage der zumindest zwei Druckköpfe 416; 616; 816 zu zumindest einer
Referenz, insbesondere zumindest einem Referenzpunkt überprüft, wobei diese relative
Lage insbesondere eine zumindest auf die quer zu der Transportrichtung T des zumindest
einen Substrats 02 ausgerichtete Querrichtung A bezogene relative Lage ist. Bevorzugt
wird durch den Lageprüfungsvorgang zumindest ein Lagemessergebnis ermittelt.
[0201] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass zumindest ein Farbdichteprüfungsvorgang durchgeführt wird
und/oder dass bevorzugt genau eine Farbdichteprüfungsvorgang je Non Impact Druckkopf
416; 616; 816 und/oder je Druckkopfreihe oder bevorzugt genau ein Farbdichteprüfungsvorgang
je Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 oder genau ein Farbdichteprüfungsvorgang je
Qualitätskontrollverfahren durchgeführt wird. Bevorzugt werden in dem Farbdichteprüfungsvorgang
mittels der von der Sensoreinrichtung 553 und/oder von dem zumindest einen Sensor
553 erfassten Daten dieses zumindest einen Prüfdruckbilds 566 zumindest eine an einer
ersten Stelle 567 insbesondere des Prüfdruckbilds 566 gemessene erste Farbdichte einerseits
und zumindest eine weitere Farbdichte andererseits miteinander verglichen werden.
Die zumindest eine weitere Farbdichte ist bevorzugt zumindest eine Soll-Farbdichte
und/oder zumindest eine an einer in der orthogonal zu einer Transportrichtung T orientierten
Querrichtung A von der ersten Stelle 567 beabstandeten zweiten Stelle 568 insbesondere
des Prüfdruckbilds 566 gemessene zweite Farbdichte. Dabei stammen Bildpunkte an der
ersten Stelle 567 bevorzugt von zumindest einer anderen punkterzeugenden Einrichtung
583, insbesondere von zumindest einer anderen Düse 583, als Bildpunkte an der zweiten
Stelle 568 und/oder stammen Bildpunkte an der ersten Stelle 567 bevorzugt von zumindest
einem anderen Druckkopfelement und/oder von zumindest einem anderen Non Impact Druckkopf
416; 616; 816, als Bildpunkte an der zweiten Stelle 568. Bevorzugt wird durch den
Farbdichteprüfungsvorgang zumindest ein Farbdichtemessergebnis ermittelt. Die zumindest
eine Soll-Farbdichte ist bevorzugt vorab festgelegt.
[0202] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass zumindest ein Funktionsprüfungsvorgang durchgeführt wird
und/oder dass bevorzugt genau eine Funktionsprüfungsvorgang je Non Impact Druckkopf
416; 616; 816 und/oder je Druckkopfreihe oder bevorzugt genau ein Funktionsprüfungsvorgang
je Beschichtungsaggregat 400; 600; 800 oder genau ein Funktionsprüfungsvorgang je
Qualitätskontrollverfahren durchgeführt wird. Bevorzugt werden in dem Funktionsprüfungsvorgang
mittels der von der Sensoreinrichtung 553 und/oder von dem zumindest einen Sensor
553 erfassten Daten dieses zumindest einen Prüfdruckbilds 566 punkterzeugende Einrichtungen
583, insbesondere Düsen 583 zumindest eines und weiter bevorzugt mehrerer und noch
weiter bevorzugt jedes des zumindest einen Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 auf
ihre Funktion hin überprüft. Weiter bevorzugt werden in dem Funktionsprüfungsvorgang
mittels der von der Sensoreinrichtung 553 und/oder von dem zumindest einen Sensor
553 erfassten Daten dieses zumindest einen Prüfdruckbilds 566 punkterzeugende Einrichtungen
583, insbesondere Düsen 583 zumindest eines und weiter bevorzugt mehrerer und noch
weiter bevorzugt jedes der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 auf
ihre Funktion hin überprüft. Bevorzugt wird in dem zumindest einen Funktionsprüfungsvorgang
für jede punkterzeugende Einrichtung 583, insbesondere jede Düse 583 eine Funktionsprüfung
vorgenommen, insbesondere in der Art, dass überprüft wird, ob ein jeweiliger Punkt
erzeugt wurde und weiter bevorzugt in welcher Größe. Bevorzugt wird durch den Funktionsprüfungsvorgang
zumindest ein Funktionsmessergebnis ermittelt.
[0203] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass zusätzlich zu dem zumindest einen Lageprüfungsvorgang
zumindest ein Farbdichteprüfungsvorgang und/oder zumindest ein Funktionsprüfungsvorgang
durchgeführt wird. Weiter bevorzugt wird dieser zu dem zumindest einen Lageprüfungsvorgang
zusätzliche zumindest eine Farbdichteprüfungsvorgang und/oder dieser zu dem zumindest
einen Lageprüfungsvorgang zusätzliche zumindest eine Funktionsprüfungsvorgang ebenfalls
anhand des insbesondere selben durch die selbe Sensoreinrichtung 553 erfassten Prüfdruckbilds
566 durchgeführt. Auf diese Weise muss nur eine Messung erfolgen und das gemessene
Ergebnis kann mehrfach in unterschiedlicher Weise analysiert werden, um insgesamt
ein besonders gutes Druckbild zu erzeugen, wobei sich aus der Kombination der einzelnen
Verbesserungen eine insgesamt noch bessere Druckqualität erreichen lässt.
[0204] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass in Abhängigkeit von einem Ergebnis des Lageprüfungsvorgangs,
insbesondere in Abhängigkeit von dem Lagemessergebnis zumindest eine Änderung einer
Einstellung und/oder einer Ansteuerung der Druckmaschine 01 vorgenommen wird, beispielsweise
manuell und bevorzugt automatisiert, insbesondere in Form einer Regelung und/oder
mittels zumindest einer Recheneinrichtung der Druckmaschine 01 und/oder mittels einer
Maschinensteuerung der Druckmaschine 01. Diese Änderung wird bevorzugt mittels eines
Bestandteils der Druckmaschine 01 vorgenommen. Beispielsweise wird zumindest ein Non
Impact Druckkopf 416; 616; 816 in seiner Lage angepasst, insbesondere in dem Fall,
in dem festgestellt wird, dass seine Lage relativ zu einer Referenz oder relativ zu
zumindest einem zweiten Non Impact Druckkopf 416; 616; 816 nicht korrekt ausgerichtet
ist. Bevorzugt erfolgt danach ein weiterer Druck eines Prüfdruckbilds 566, um das
Ergebnis der Veränderung zu überprüfen. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung
zeichnet sich das Verfahren demnach bevorzugt dadurch aus, dass in Abhängigkeit von
dem zumindest einen Lagemessergebnis zumindest eine Änderung einer Lage zumindest
eines Non Impact Druckkopfes 416; 616; 816 vorgenommen wird, insbesondere zumindest
ein Ausrichten des entsprechenden Druckkopfs 416; 616; 816 bezüglich der Querrichtung
A und/oder zumindest ein Schwenken des entsprechenden Druckkopfs 416; 616; 816 um
zumindest eine Schwenkachse. Die zumindest eine Schwenkachse ist bevorzugt orthogonal
zu der Querrichtung A und orthogonal zu der Transportrichtung T orientiert.
[0205] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass in Abhängigkeit von einem Ergebnis des Farbdichteprüfungsvorgangs,
insbesondere in Abhängigkeit von dem Farbdichtemessergebnis zumindest eine Änderung
einer Einstellung und/oder einer Ansteuerung der Druckmaschine 01 vorgenommen wird,
beispielsweise manuell und bevorzugt automatisiert, insbesondere in Form einer Regelung
und/oder mittels zumindest einer Recheneinrichtung der Druckmaschine 01 und/oder mittels
einer Maschinensteuerung der Druckmaschine 01. Diese Änderung wird bevorzugt mittels
eines Bestandteils der Druckmaschine 01 vorgenommen. Beispielsweise wird in dem Fall,
in dem Festgestellt wird, dass ein Druckkopf 416; 616; 816 oder ein Druckkopfelement
eine höhere oder eine niedrigere Farbdichte erzeugt als gewünscht, die für die Tropfenerzeugung
zuständige Stromversorgung angepasst, beispielsweise indem eine Spannung erhöht wird,
mit der ein oder bevorzugt mehrere Piezoelemente versorgt werden. In einer alternativen
oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren demnach bevorzugt dadurch
aus, dass in Abhängigkeit von dem zumindest einen Farbdichtemessergebnis zumindest
eine Einstellung zumindest eines Non Impact Druckkopfes 416; 616; 816 und/oder zumindest
eines Druckkopfelements verändert wird, insbesondere zumindest eine Spannung an zumindest
einem Non Impact Druckkopf 416; 616; 816. In einer alternativen oder zusätzlichen
Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass in Abhängigkeit
von dem zumindest einen Farbdichtemessergebnis zumindest ein Datensatz prüfdruckbildabhängig
verändert wird. Beispielsweise kann bereits bei einer Erstellung von Rasterdaten und/oder
Ansteuerungsdaten dafür gesorgt werden, dass die abweichenden Einstellungen des entsprechenden
Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 ausgeglichen werden.
[0206] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass in Abhängigkeit von einem Ergebnis des Funktionsprüfungsvorgangs,
insbesondere in Abhängigkeit von dem Funktionsmessergebnis zumindest eine Änderung
einer Einstellung und/oder einer Ansteuerung der Druckmaschine 01 vorgenommen wird,
beispielsweise manuell und bevorzugt automatisiert, insbesondere in Form einer Regelung
und/oder mittels zumindest einer Recheneinrichtung der Druckmaschine 01 und/oder mittels
einer Maschinensteuerung der Druckmaschine 01. Diese Änderung wird bevorzugt mittels
eines Bestandteils der Druckmaschine 01 vorgenommen. Beispielsweise wird in dem Fall,
in dem festgestellt wird, dass ein Bildpunkt nicht erzeugt wurde, eine entsprechende
punkterzeugende Einrichtung 583, insbesondere eine entsprechende Düse 583 gereinigt.
Der Einfachheit halber wird dann bevorzugt zumindest der gesamte entsprechende Druckkopf
416; 616; 816 gereinigt. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet
sich das Verfahren demnach bevorzugt dadurch aus, dass in Abhängigkeit von dem zumindest
einen Funktionsmessergebnis zumindest ein Reinigungsvorgang vorgenommen wird, insbesondere
zumindest ein Düsenreinigungsvorgang. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung
zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass in Abhängigkeit von dem zumindest
einen Funktionsmessergebnis zumindest eine Datenzuordnung verändert wird. Beispielsweise
wird dann eine andere Düse 583 angesteuert, um einen entsprechenden Bildpunkt zu erzeugen.
Dazu sind beispielsweise mehr Düsen 583 angeordnet, als normalerweise eingesetzt werden
würden.
[0207] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
bevorzugt dadurch aus, dass der zumindest eine Lageprüfungsvorgang automatisiert und/oder
mittels zumindest einer Recheneinrichtung der Druckmaschine 01 und/oder mittels einer
Maschinensteuerung der Druckmaschine 01 durchgeführt wird. In einer alternativen oder
zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass
der zumindest eine Farbdichteprüfungsvorgang automatisiert und/oder mittels zumindest
einer Recheneinrichtung der Druckmaschine 01 und/oder mittels einer Maschinensteuerung
der Druckmaschine 01 durchgeführt wird. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung
zeichnet sich das Verfahren bevorzugt dadurch aus, dass der zumindest eine Funktionsprüfungsvorgang
automatisiert und/oder mittels zumindest einer Recheneinrichtung der Druckmaschine
01 und/oder mittels einer Maschinensteuerung der Druckmaschine 01 durchgeführt wird.
[0208] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild 566 zumindest
zwei unterschiedliche Bereiche 562; 563; 564 und weiter bevorzugt zumindest drei unterschiedliche
Bereiche 562; 563; 564 aufweist. Beispielsweise ist ein insbesondere erster Bereich
562 dieser zumindest zwei und bevorzugt zumindest drei Bereiche 562; 563; 564 ein
Lageprüfungsbereich 562, dessen Darstellung insbesondere in dem Lageprüfungsvorgang
zur Prüfung der relativen Lage des zumindest einen von dem zumindest einen Non Impact
Druckkopf 416; 616; 816 erzeugten Teilbilds 569 zu zumindest einer Referenz, insbesondere
zumindest einem Referenzpunkt und/oder zur Prüfung der relativen Lage der zumindest
zwei von den zumindest zwei Non Impact Druckköpfen 416; 616; 816 erzeugten Teilbilder
569 zueinander und/oder zu zumindest einer Referenz, insbesondere zumindest einem
Referenzpunkt und/oder zur Prüfung der relativen Lage der zumindest zwei Druckköpfe
416; 616; 816 zueinander ausgewertet wird. Beispielsweise ist ein von dem ersten Bereich
562 unterschiedlicher, insbesondere zweiter Bereich 563 dieser zumindest zwei und
bevorzugt zumindest drei Bereiche 562; 563; 564 ein Farbdichteprüfungsbereich 563,
dessen Darstellung zum Vergleich der jeweiligen Farbdichten insbesondere in dem Farbdichteprüfungsvorgang
ausgewertet wird. Beispielsweise ist ein von dem ersten Bereich 562 unterschiedlicher,
insbesondere dritter Bereich 564 dieser zumindest zwei und bevorzugt zumindest drei
Bereiche 562; 563; 564 ein Funktionsprüfungsbereich 564, dessen Darstellung zur Funktionsprüfung
der punkterzeugenden Einrichtungen 583 insbesondere in dem Funktionsprüfungsvorgang
ausgewertet wird.
[0209] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild 566 zumindest
einen Lageprüfungsbereich 562 aufweist. Der Lageprüfungsbereich 562 weist bevorzugt
für zumindest einen und/oder für zumindest zwei und/oder für jeden des zumindest einen
bzw. der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 zumindest eine Lageprüfform
569 auf. Bevorzugt weist jede Lageprüfform 569 zumindest zwei in einem vorgegebenen
Abstand voneinander angeordnete Lagehinweiselemente 582 auf. Bevorzugt ist eine relative
Soll-Lage der Lagehinweiselemente 582 einer jeweiligen Lageprüfform 569 vorab bekannt.
Weiter bevorzugt wird die relative Ist-Lage der Lagehinweiselemente 582 einer jeweiligen
Lageprüfform 569 geprüft und insbesondere mit der relativen Soll-Lage verglichen.
Bevorzugt ist eine relative Soll-Lage von Lagehinweiselementen 582 verschiedener Lageprüfformen
569 vorab bekannt. Weiter bevorzugt wird die relative Ist-Lage der Lagehinweiselemente
582 verschiedener Lageprüfformen 569 geprüft und insbesondere mit der relativen Soll-Lage
verglichen. Bevorzugt erstrecken sich die zumindest zwei Lagehinweiselemente 582 jeweils
in zumindest zwei unterschiedliche Richtungen, die weiter bevorzugt orthogonal zueinander
orientiert sind. Beispielsweise ist eine dieser Richtungen die Querrichtung A. Beispielsweise
ist eine dieser Richtungen die Transportrichtung T des zumindest einen Substrats 02.
[0210] Beispielsweise weisen die zumindest zwei Lageprüfformen 569 jeweils zumindest zwei
Linien auf, die sich in diesen unterschiedlichen Richtungen A, T erstrecken und die
einander weiter bevorzugt schneiden und/oder berühren. Jeweilige Schnittpunkte und/oder
Berührpunkte stellen dann bevorzugt die Lagehinweiselemente 582 dar. Beispielsweise
weisen die zumindest zwei Lageprüfformen 569 jeweils zumindest zwei Linien auf, die
sich bevorzugt in der Querrichtung A erstrecken und zumindest zwei Linien, die sich
bevorzugt in der Transportrichtung T erstrecken. Beispielsweise weisen die zumindest
zwei Lageprüfformen 569 jeweils zumindest drei Linien auf, die sich bevorzugt in der
Querrichtung A erstrecken und zumindest fünf Linien, die sich bevorzugt in der Transportrichtung
T erstrecken. Daraus ergeben sich dann bevorzugt zumindest fünfzehn Lagehinweiselemente
582 je Lageprüfform 569.
[0211] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild 566 zumindest
einen Farbdichteprüfungsbereich 563 aufweist. In einer alternativen oder zusätzlichen
Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt
dadurch aus, dass der Farbdichteprüfungsbereich 562 für zumindest einen und/oder für
zumindest zwei und/oder für jeden des zumindest einen Non Impact Druckkopfs 416; 616;
816 jeweils zumindest eine Einheitsfläche 571 aufweist, der eine vorgegebene Soll-Farbdichte
zugeordnet ist und/oder dass der Farbdichteprüfungsbereich 562 für zumindest einen
und/oder für zumindest zwei und/oder für jeden der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe
416; 616; 816 jeweils zumindest eine Einheitsfläche 571 aufweist, der eine vorgegebene
Soll-Farbdichte zugeordnet ist. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung
zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus,
dass der Farbdichteprüfungsbereich 562 für zumindest einen und/oder für zumindest
zwei und/oder für jeden des zumindest einen Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 jeweils
zumindest zwei Einheitsflächen 571 aufweist, denen zueinander unterschiedliche Soll-Farbdichten
zugeordnet sind und die insbesondere in Transportrichtung T des zumindest einen Substrats
02 hintereinander angeordnet sind und/oder dass der Farbdichteprüfungsbereich 562
für zumindest einen und/oder für zumindest zwei und/oder für jeden der zumindest zwei
Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 jeweils zumindest zwei Einheitsflächen 571 aufweist,
denen zueinander unterschiedliche Soll-Farbdichten zugeordnet sind und die insbesondere
in Transportrichtung T des zumindest einen Substrats 02 hintereinander angeordnet
sind. Die insbesondere unterschiedlichen Farbdichten werden bevorzugt durch eine insbesondere
unterschiedliche Anzahl von Farbpunkten pro Fläche und/oder durch insbesondere unterschiedlich
große Tintentropfen und/oder durch eine jeweilige insbesondere unterschiedliche Flächendeckung
erzielt.
[0212] Bevorzugt weist der Farbdichteprüfungsbereich 562 für zumindest einen und/oder für
zumindest zwei und/oder für jeden des zumindest einen Druckkopfs 416; 616; 816, insbesondere
für zumindest einen und/oder für zumindest zwei und/oder für jeden der zumindest zwei
Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 jeweils zumindest vier Einheitsflächen 571 auf,
denen zueinander unterschiedliche Soll-Farbdichten zugeordnet sind und die insbesondere
in Transportrichtung T des zumindest einen Substrats 02 hintereinander angeordnet
sind. In einer beispielhaften Ausführungsform weisen die Non-Impact Druckköpfe 416;
616; 816 jeweils mehrere Druckkopfelemente auf, die wiederum jeweils mehrere punkterzeugende
Einrichtungen 583 aufweisen. Dann sind bevorzugt jedem Druckkopfelement jeweils zumindest
eine und weiter bevorzugt jeweils zumindest zwei und noch weiter bevorzugt zumindest
vier Einheitsflächen 571 zugeordnet, denen vorgegebene und/oder insbesondere zueinander
unterschiedliche Soll-Farbdichten zugeordnet sind und die insbesondere in Transportrichtung
T des zumindest einen Substrats 02 hintereinander angeordnet sind. Weiterhin sind
dann bevorzugt auch je Non Impact Druckkopf 416; 6516; 816 mehrere Einheitsflächen
571 in der Querrichtung A nebeneinander angeordnet, um die unterschiedlichen Druckkopfelemente
separat beurteilen zu können.
[0213] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild 566 zumindest
einen Funktionsprüfungsbereich 564 aufweist. Der Funktionsprüfungsbereich 564 weist
bevorzugt eine Vielzahl von Funktionsprüfelementen 572 auf, die in Form einer Prüfmatrix
aus Prüfzeilen 576 und Prüfspalten 577 auf dem zumindest einen Substrat 02 angeordnet
sind. Solche Funktionsprüfelemente 572 sind beispielsweise als jeweilige Linien 572
ausgebildet, insbesondere als gerade Linien 572 und/oder als in Transportrichtung
T des zumindest einen Substrats 02 ausgerichtet angeordnete Linien 572 und/oder als
Linien 572, die jeweils mittels einer einzigen jeweiligen punkterzeugenden Einrichtung
583, insbesondere mittels einer einzigen Düse 583 erzeugt werden und/oder wurden.
Diese Linien 572 erstrecken sich daher bevorzugt in der Transportrichtung T des jeweiligen
zumindest einen Substrats 02. Der Funktionsprüfungsbereich 564 kann noch weitere Elemente
584 aufweisen, beispielsweise Trennelemente 584, die dazu dienen, die Funktionsprüfelemente
572 besser voneinander unterscheiden zu können. Solche weiteren Elemente 584 oder
Trennelemente 584 sind beispielsweise als Linien 584 ausgebildet, die sich in der
Querrichtung A erstrecken und bevorzugt jeweils in der Transportrichtung T benachbarte
Funktionsprüfelemente 572 voneinander abgrenzen. Der zumindest eine und insbesondere
die zumindest zwei Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 weisen jeweils bevorzugt eine
Vielzahl von punkterzeugenden Einrichtungen 583 auf, die in Form einer jeweiligen
Erzeugermatrix 578 aus Erzeugerzeilen 579 und Erzeugerspalten 581 an dem jeweiligen
der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 angeordnet sind. Jede Erzeugermatrix
578 ist bevorzugt eine Düsenmatrix 578. Jede Erzeugerzeile 579 ist bevorzugt eine
Düsenzeile 579. Jede Erzeugerspalte 581 ist bevorzugt eine Düsenspalte 581.
[0214] Das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild 566 zeichnet sich in einer alternativen
oder zusätzlichen Weiterbildung bevorzugt dadurch aus, dass für eine insbesondere
erste Mehrzahl von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb der Prüfmatrix 574 gilt, dass
in Richtung der Prüfzeilen 576 paarweise insbesondere direkt benachbarte Funktionsprüfelemente
572 von punkterzeugenden Einrichtungen 583 eines jeweils selben Non Impact Druckkopfes
416; 616; 816 stammen, die in Richtung der Erzeugerzeilen 579 in dem jeweiligen Non
Impact Druckkopf 416; 616; 816, insbesondere in dem jeweiligen Non Impact Druckkopf
416; 616; 816 der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 paarweise insbesondere
direkt benachbart angeordnet sind und dass für eine insbesondere zweite Mehrzahl von
Funktionsprüfelementen 572 innerhalb der Prüfmatrix 574 gilt, dass in Richtung der
Prüfspalten 577 paarweise insbesondere direkt benachbarte Funktionsprüfelemente 572
von punkterzeugenden Einrichtungen 583 eines jeweils selben Druckkopfes 416; 616;
816 stammen, die in Richtung der Erzeugerspalten 581 in dem jeweiligen Non Impact
Druckkopf 416; 616; 816, insbesondere in dem jeweiligen der zumindest zwei Non Impact
Druckköpfe 416; 616; 816 paarweise insbesondere direkt benachbart angeordnet sind.
Unter der insbesondere ersten Mehrzahl von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb der
Prüfmatrix 574 ist dabei bevorzugt eine Menge von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb
der Prüfmatrix 574 zu verstehen, die zumindest 50 %, weiter bevorzugt zumindest 75
%, noch weiter bevorzugt zumindest 85 %, noch weiter bevorzugt zumindest 95 % und
noch weiter bevorzugt sämtliche der Funktionsprüfelemente 572 innerhalb der Prüfmatrix
574 beinhaltet. Unter der insbesondere zweiten Mehrzahl von Funktionsprüfelementen
572 innerhalb der Prüfmatrix 574 ist dabei bevorzugt eine Menge von Funktionsprüfelementen
572 innerhalb der Prüfmatrix 574 zu verstehen, die zumindest 50 %, weiter bevorzugt
zumindest 75 %, noch weiter bevorzugt zumindest 85 %, noch weiter bevorzugt zumindest
95 % und noch weiter bevorzugt sämtliche der Funktionsprüfelemente 572 innerhalb der
Prüfmatrix 574 beinhaltet. Beispielsweise ist die erste Mehrzahl von Funktionsprüfelementen
572 mit der zweiten Mehrzahl von Funktionsprüfelementen 572 identisch.
[0215] Beispielsweise sind weder die Erzeugerzeilen 579 noch die Erzeugerspalten 581 parallel
zu der Querrichtung A oder der Transportrichtung T orientiert angeordnet. Beispielsweise
sind die Prüfzeilen 576 parallel zu der Querrichtung A orientiert angeordnet. Beispielsweise
sind die Prüfspalten 577 in einer Richtung orientiert angeordnet, die einen Winkel
zu der Transportrichtung T des Substrats 02 aufweist, der größer ist als 0° und der
kleiner ist als 45°, weiter bevorzugt kleiner als 20°, noch weiter bevorzugt kleiner
als 10°, noch weiter bevorzugt kleiner als 5° und noch weiter bevorzugt kleiner als
2°. Diese Richtung ergibt sich beispielsweise aus der Länge der Funktionsprüfelemente
572 parallel zu der Transportrichtung A und dem Abstand zweier benachbarter, innerhalb
einer gleichen Erzeugerspalte 581 angeordneter punkterzeugender Einrichtungen 583.
[0216] Die Prüfmatrix 574 weist bevorzugt zumindest drei Prüfzeilen 576 auf. Die Prüfmatrix
574 weist weiter bevorzugt zumindest 5 Prüfzeilen 576, noch weiter bevorzugt zumindest
10 Prüfzeilen 576 und noch weiter bevorzugt zumindest 20 Prüfzeilen 576 auf. Beispielsweise
weist die Prüfmatrix 574 zumindest 32 Prüfzeilen 576 auf. Die Prüfmatrix 574 weist
bevorzugt zumindest 10 Prüfspalten 577 auf. Die Prüfmatrix 574 weist weiter bevorzugt
zumindest 20 Prüfspalten 577 und noch weiter bevorzugt zumindest 40 Prüfspalten 577
auf. Beispielsweise weist die Prüfmatrix 574 zumindest 64 Prüfspalten 577 auf. Die
Erzeugermatrix 578 eines jeweiligen Druckkopfs 416; 616; 816 weist bevorzugt zumindest
drei Erzeugerzeilen 579 auf. Die Erzeugermatrix 578 eines jeweiligen Non Impact Druckkopfs
416; 616; 816 weist weiter bevorzugt zumindest 5 Erzeugerzeilen 579, noch weiter bevorzugt
zumindest 10 Erzeugerzeilen 579 und noch weiter bevorzugt zumindest 20 Erzeugerzeilen
579 auf. Beispielsweise weist die Erzeugermatrix 578 eines jeweiligen Non Impact Druckkopfs
416; 616; 816 zumindest 32 Erzeugerzeilen 579 auf. Die Erzeugermatrix 578 eines jeweiligen
Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 weist bevorzugt zumindest 10 Erzeugerspalten 581
auf. Die Erzeugermatrix 578 eines jeweiligen Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 weist
weiter bevorzugt zumindest 20 Erzeugerspalten 581 und noch weiter bevorzugt zumindest
40 Erzeugerspalten 581 auf. Beispielsweise weist die Erzeugermatrix 578 eines jeweiligen
Druckkopfs 416; 616; 816 zumindest 64 Erzeugerspalten 581 auf. Bevorzugt weist die
Prüfmatrix 574 genauso viele Prüfzeilen 576 auf, wie die Erzeugermatrix 578 Erzeugerzeilen
579 aufweist. Bevorzugt weist die Prüfmatrix 574 genauso viele Prüfspalten 577 auf,
wie die Erzeugermatrix 578 Erzeugerspalten 581 aufweist.
[0217] Der zumindest eine Non Impact Druckkopf 416; 616; 816 weist bevorzugt eine Vielzahl
von punkterzeugenden Einrichtungen 583 auf, die in Form einer jeweiligen Erzeugermatrix
578 aus Erzeugerzeilen 579 und Erzeugerspalten 581 an dem zumindest einen Non Impact
Druckkopf 416; 616; 816 angeordnet sind. Punkterzeugende Einrichtungen 583 sind beispielsweise
Düsen 583, insbesondere solche zum Ausstoßen von Tinte.
[0218] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass zumindest einem Prüfungsdruckvorgang
mittels zumindest eines Non Impact Druckkopfes 416; 616; 816 zumindest ein Prüfdruckbild
566 auf zumindest einem Substrat 02 erzeugt wird.
[0219] Das zumindest eine Prüfdruckbild 566 weist bevorzugt zumindest einen Funktionsprüfungsbereich
564 auf. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass zur Erstellung des Funktionsprüfungsbereichs
564 auf dem zumindest einen Substrat 02 mittels der punkterzeugenden Einrichtungen
583 des zumindest einen Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 eine Vielzahl von Funktionsprüfelementen
572 erzeugt wird, die in Form einer Prüfmatrix 574 aus Prüfzeilen 576 und Prüfspalten
577 auf dem zumindest einen Substrat 02 angeordnet sind. In einer alternativen oder
zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild
566 bevorzugt dadurch aus, dass für eine Mehrzahl von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb
der Prüfmatrix 574 gilt, dass in Richtung der Prüfzeilen 576 paarweise benachbarte
Funktionsprüfelemente 572 von punkterzeugenden Einrichtungen 583 eines jeweils selben
Non Impact Druckkopfes 416; 616; 816 stammen, die in Richtung der Erzeugerzeilen 579
in dem jeweiligen des zumindest einen Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816, insbesondere
in dem jeweiligen der zumindest zwei Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 paarweise
benachbart angeordnet sind. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung
zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus,
dass für eine Mehrzahl von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb der Prüfmatrix 574
gilt, dass in Richtung der Prüfspalten 577 paarweise benachbarte Funktionsprüfelemente
572 von punkterzeugenden Einrichtungen 583 eines jeweils selben Non Impact Druckkopfes
416; 616; 816 stammen, die in Richtung der Erzeugerspalten 581 in dem jeweiligen Non
Impact Druckkopf 416; 616; 816, insbesondere in dem jeweiligen der zumindest zwei
Non Impact Druckköpfe 416; 616; 816 paarweise benachbart angeordnet sind.
[0220] Unter dieser Mehrzahl von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb der Prüfmatrix 574
ist dabei wiederum bevorzugt eine Menge von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb der
Prüfmatrix 574 zu verstehen, die zumindest 50 %, weiter bevorzugt zumindest 75 %,
noch weiter bevorzugt zumindest 85 %, noch weiter bevorzugt zumindest 95 % und noch
weiter bevorzugt sämtliche der Funktionsprüfelemente 572 innerhalb der Prüfmatrix
574 beinhaltet.
[0221] Auf diese Weise stellt der Funktionsprüfungsbereich 564 ein gegebenenfalls verzerrtes
Abbild der Anordnung der punkterzeugenden Einrichtungen 583 dar. Insbesondere dem
menschlichen Betrachter fällt es dann besonders leicht, aus gegebenenfalls erkennbaren
Fehlern im Prüfdruckbild 566 auf Fehler des Druckvorgangs und/oder der Druckmaschine
01 zu schließen. Würden stattdessen sämtliche Düsen 583 einfach gleichzeitig Funktionsprüfelemente
572 erzeugen oder wären die Funktionsprüfelemente 572 in anderer Art angeordnet, so
würde ein fehlerhafter Funktionsprüfungsbereich 564 nur schwierig zu Aussagen über
die Art eines Fehlers verhelfen. Wenn beispielsweise Funktionsprüfelemente 572 in
Form einer zusammenhängenden Fläche nicht gedruckt werden, kann auf einen entsprechenden
zusammenhängenden verschmutzten Bereich des Non Impact Druckkopfes 416; 616; 816 geschlossen
werden. Bei anderer Anordnung der Funktionsprüfelemente 572 würde sich bei einem verschmutzen
Bereich eine Verteilung von Fehlstellen in der Prüfmatrix ergeben 574, die nicht zwangsläufig
zusammenhängend wäre. Auch andere Fehler lassen sich einfach erkennen. So kann aus
dem Ausfall einer ganzen Spalte auf einen fehlenden Kontakt in einer Datenverbindung
geschlossen werden, der beispielsweise durch Reinigung eines elektrischen Anschlusses
hergestellt werden kann. Einen solchen Fehler aus einer ungeordneten Anzahl von fehlenden
Funktionsprüfelementen 572 zu schließen ist bedeutend schwieriger. Auch bei einem
Fehlen oder einer verschobenen Anordnung nur eines Funktionsprüfelements 572 ist sofort
erkennbar, an welcher Stelle sich dieses befindet. Dann kann mit entsprechenden Maßnahmen
reagiert werden. Wenn ein ganzer Non Impact Druckkopf 416; 616; 816 oder ein Druckkopfelement
eines Non Impact Druckkopfes 416; 616; 816 ausfällt, ergeben sich ebenfalls einfach
erkennbare Fehler im Funktionsprüfungsbereich 564, weil dann ganze Bereiche von Funktionsprüfelementen
572 fehlen.
[0222] Das insbesondere sich ergebende Druckprodukt weist bevorzugt zumindest ein Substrat
02 und zumindest ein auf dem zumindest einen Substrat 02 angeordnetes Prüfdruckbild
566 auf. Dabei ist bevorzugt eine Längsrichtung T eine Richtung T entlang einer Kante
des Substrats 02 und bevorzugt mit der Transportrichtung T identisch. Die Querrichtung
A ist eine zu der Längsrichtung T orthogonale Richtung A. Bevorzugt sind sowohl die
Längsrichtung T als auch die Querrichtung A jeweils parallel zu zumindest einer das
Prüfdruckbild 566 tragenden Hauptfläche des Substrats 02 orientiert. Wie beschrieben
weist das zumindest eine Prüfdruckbild 566 bevorzugt zumindest einen Funktionsprüfungsbereich
564 auf. In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass der Funktionsprüfungsbereich
564 eine Vielzahl von Funktionsprüfelementen 572 aufweist, die in Form einer Prüfmatrix
574 aus Prüfzeilen 576 und Prüfspalten 577 auf dem zumindest einen Substrat 02 angeordnet
sind, wobei weiter bevorzugt für eine Mehrzahl von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb
der Prüfmatrix 574 gilt, dass Funktionsprüfelemente 572, die auf die Querrichtung
A bezogen paarweise nächste Nachbarn sind, auf absolute Abstände innerhalb der Prüfmatrix
574 bezogen nicht nächste Nachbarn sind. (Dies ist auch in der beispielhaften Darstellung
in Fig. 26 erkennbar, die eine nicht maßstabsgetreue Darstellung zeigt.) Auf diese
Weise wird die Anordnung der punkterzeugenden Einrichtungen 583, insbesondere Düsen
583 des entsprechenden Druckkopfes 416; 616; 816 nachgestellt. Eine solche ist beispielhaft
in Fig. 25 dargestellt. Durch die Anordnung mehrerer zueinander in Querrichtung A
versetzter Erzeugerzeilen 579 lässt sich die Auflösung des Druckkopfes 416; 616; 816
gegenüber einer einzigen Erzeugerzeile 579 erhöhen. In einer alternativen oder zusätzlichen
Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt
dadurch aus, dass für diese Mehrzahl von Funktionsprüfelementen 572 innerhalb der
Prüfmatrix 574 gilt, dass auf die Querrichtung A bezogen zwischen solchen Funktionsprüfelementen
572, die bezüglich der Querrichtung A paarweise Nachbarn innerhalb einer selben Prüfzeile
576 sind, absolut gesehen eine Anzahl von Funktionsprüfelementen 572 liegt, die der
um 1 eins verringerten Anzahl der Prüfzeilen 576 der Prüfmatrix 574 entspricht.
[0223] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass für diese Mehrzahl von
Funktionsprüfelementen 572 gilt, dass auf die Querrichtung A bezogen jeweils drei
Funktionsprüfelemente 572 zwischen Paaren von Funktionsprüfelementen 572 angeordnet
sind, wobei die Funktionsprüfelemente 572 dieser Paare in einer jeweils selben Prüfspalte
577 und zugleich in benachbarten Prüfzeilen 576 angeordnet sind. Dies ergibt sich
beispielsweise daraus, wie die punkterzeugenden Einrichtungen 583 innerhalb der Erzeugermatrix
578 angeordnet sind und insbesondere aus den geometrischen Verhältnissen wie dem Winkel,
den Erzeugerspalten 581 und/oder Erzeugerzeilen 579 und/oder die Querrichtung A miteinander
einschließen. Bei einer geringen auf die Transportrichtung T bezogenen Schräglage
der Erzeugerspalten 581 überlappen weniger Erzeugerspalten 581 als bei einer großen
Schräglage.
[0224] Hinzu kommt, dass beispielsweise die Erzeugerzeilen 579 in beispielsweise vier Gruppen
zusammengefasst sind und dass diejenigen punkterzeugenden Einrichtungen 583, die für
eine auf die Querrichtung A bezogen kontinuierliche Abfolge von Punkten sorgen, der
Reihe nach beispielsweise in einer erste Gruppe, dann in einer dritten Gruppe, dann
in einer zweiten Gruppe und dann in einer vierten Gruppe und dann wieder in der ersten
Gruppe angeordnet sind und so weiter. Die Anzahl der Gruppen wird hier auch als Gruppierungsfaktor
bezeichnet. In diesem Fall ist der Gruppierungsfaktor vier.
[0225] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass für diese Mehrzahl von
Funktionsprüfelementen 572 gilt, dass auf die Querrichtung A bezogen jeweils eine
Anzahl von Funktionsprüfelementen 572 zwischen Paaren von Funktionsprüfelementen 572
angeordnet sind, wobei die Funktionsprüfelemente 572 dieser Paare in einer jeweils
selben Prüfspalte 577 und zugleich in benachbarten Prüfzeilen 576 angeordnet sind
und diese Anzahl einem um 1 eins verringerten Gruppierungsfaktor entspricht.
[0226] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass das Prüfdruckbild 566 zumindest
einen Lageprüfungsbereich 562 aufweist, der zumindest eine Lageprüfform 569 aufweist
und dass jede Lageprüfform 569 zumindest zwei in einem vorgegebenen Abstand voneinander
angeordnete Lagehinweiselemente 582 aufweist und/oder dass das Prüfdruckbild 566 zumindest
einen Farbdichteprüfungsbereich 563 aufweist, der zumindest zwei Einheitsflächen 571
aufweist, denen zueinander unterschiedliche Soll-Farbdichten zugeordnet sind.
[0227] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass die Funktionsprüfelemente
572 als jeweilige Linien 572 ausgebildet sind und/oder als jeweilige gerade Linien
572 ausgebildet sind und/oder als in Transportrichtung T des zumindest einen Substrats
02 ausgerichtet angeordnete Linien 572 ausgebildet sind und/oder jeweils mittels einer
einzigen jeweiligen punkterzeugenden Einrichtung 583 erzeugt werden und/oder wurden.
[0228] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass die Funktionsprüfelemente
572 bezüglich ihrer Form untersucht werden und Rückschlüsse auf einen die Punkte und/oder
Tropfen erzeugenden Verlauf einer Spannung eines jeweiligen Bauteils des jeweiligen
Non Impact Druckkopfes 416; 616; 816 geschlossen werden und gegebenenfalls entsprechende
Anpassungen erfolgen.
[0229] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich das Verfahren
und/oder das Prüfdruckbild 566 bevorzugt dadurch aus, dass das mittels des zumindest
einen Non Impact Druckkopfs 416; 616; 816 gedruckte zumindest eine Prüfdruckbild 566
mittels einer Sensoreinrichtung 553 und insbesondere zumindest eines insbesondere
optischen Sensors 553 beispielsweise der Druckmaschine 01 erfasst wird und dass zumindest
ein Funktionsprüfungsvorgang durchgeführt wird, in dem mittels der von der Sensoreinrichtung
553 und insbesondere dem zumindest einen Sensor 553 erfassten Daten dieses zumindest
einen Prüfdruckbilds 566 punkterzeugende Einrichtungen 583 des zumindest einen Non
Impact Druckkopfs 416; 616; 816 auf ihre Funktion hin überprüft werden.
[0230] Die Nachbehandlungseinrichtung 550 weist bevorzugt zumindest ein Transportmittel
561 auf, das weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 561 ausgebildet ist. Das im
Vorangegangen und im Folgenden über Saugtransportmittel Beschriebene gilt bevorzugt
entsprechend. Die Nachbehandlungseinrichtung 550 weist bevorzugt zumindest einen eigenen
Antrieb M550 oder Motor 550, insbesondere Elektromotor M550 oder lagegeregelten Elektromotor
M550 auf, der weiter bevorzugt das zumindest eine Transportmittel 561 antreibend und/oder
anzutreiben fähig angeordnet ist. Beispielsweise weist die Nachbehandlungseinrichtung
550 zumindest eine Andrückrolle 552 oder Andrückwalze 552 auf, mittels der Bogen 02
gegen das zumindest eine Transportmittel 561 mit einer Kraft beaufschlagbar sind.
[0231] Beispielsweise falls die zumindest eine Beschichtungseinrichtung 400; 600; 800 und/oder
ein anderes Aggregat 100; 200; 300; 500; 550; 900; 1000 nicht selbst ausreichende
Transportmöglichkeiten aufweist und/oder zum Überbrücken von Abständen ist bevorzugt
zumindest eine eigenständige Transporteinrichtung 700 angeordnet, die beispielsweise
als Transportaggregat 700 oder als Transportmodul 700 ausgebildet ist. Die zumindest
eine Transporteinrichtung 700 weist beispielsweise zumindest ein Gestell 744 auf.
Die zumindest eine Transporteinrichtung 700 weist bevorzugt zumindest ein Transportmittel
711 auf, das weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 711 ausgebildet ist. Das im
Vorangegangen und im Folgenden über Saugtransportmittel Beschriebene gilt bevorzugt
entsprechend. Die Transporteinrichtung 700 weist bevorzugt zumindest einen eigenen
Antrieb M700 oder Motor M700, insbesondere Elektromotor M700 oder lagegeregelten Elektromotor
M700 auf, der weiter bevorzugt das zumindest eine Transportmittel 711 antreibend und/oder
anzutreiben fähig angeordnet ist.
[0232] Wie beschrieben ist bevorzugt zumindest eine Lackierungseinrichtung 800, insbesondere
zumindest ein Lackierungsaggregat 800 angeordnet, beispielsweise zusätzlich zu zumindest
einem Grundierungsaggregat 400 und/oder zu zumindest einem Druckaggregat 600. Die
bevorzugt angeordnete zumindest eine Lackierungseinrichtung 800 ist eine Beschichtungseinrichtung
800. Das zu Beschichtungsaggregaten 400; 600; 800 im Vorangegangenen und im Folgenden
Beschriebene gilt für die zumindest eine Lackierungseinrichtung 800 entsprechend.
Der als Lackierungseinrichtung 800 ausgebildeten Beschichtungseinrichtung 800 ist
bevorzugt eine Trocknungseinrichtung 500 nachgeordnet, die weiter bevorzugt wie zuvor
beschrieben ausgebildet ist.
[0233] Bevorzugt ist zumindest eine Formgebungseinrichtung 900 angeordnet, insbesondere
nach zumindest einer Beschichtungseinrichtung 400; 600; 800 und/oder zumindest einer
Trocknungseinrichtung 500. und/oder nach zumindest einer Substratzufuhreinrichtung
100. Die bevorzugt angeordnete zumindest eine Formgebungseinrichtung 900 weist bevorzugt
zumindest ein Formgebungsmittel 901, insbesondere zumindest einen Formgebungszylinder
901 auf. Das zumindest eine Formgebungsmittel 901 ist beispielsweise als Stanzmittel
901, insbesondere Stanzzylinder 901 ausgebildet. Die zumindest eine Formgebungseinrichtung
900 ist bevorzugt als Rotationsstanze 900 ausgebildet. Durch ein Stanzen können Teile
der Bogen 02, beispielsweise Nutzen, zumindest teilweise von anderen Teilen der Bogen
02, beispielsweise Verbindungsflächen, getrennt werden, beispielsweise ausgeschnitten
und/oder abgeschnitten. Alternativ oder zusätzlich ist das zumindest eine Formgebungsmittel
901 beispielsweise als Rillmittel 901, insbesondere Rillzylinder 901 ausgebildet.
Durch ein Rillen können Sollknickstellen erzeugt werden, beispielsweise um Faltschachteln
zu erzeugen. Alternativ oder zusätzlich ist das zumindest eine Formgebungsmittel 901
beispielsweise als Perforiermittel 901, insbesondere Perforierzylinder 901 ausgebildet.
Durch Perforieren können für eine spätere Durchtrennung vorgesehene Bereiche der Bogen
02 erzeugt werden. Alternativ oder zusätzlich ist das zumindest eine Formgebungsmittel
901 beispielsweise als Ausbrechmittel 901, insbesondere Ausbrechzylinder 901 ausgebildet.
Durch ein Ausbrechen kann eine Trennung von bevorzugt bereits teilweise voneinander
getrennten Bereichen der Bogen 02 unterstützt werden, beispielsweise um gestanzte
Löcher zu leeren und/oder um Nutzen aus den Bogen 02 auszubrechen, insbesondere aus
ihrem jeweiligen Verbund im vorzugsweise bedruckten Bogen. Bevorzugt ist zumindest
eine Entsorgungseinrichtung 903 zum Abtransport von bei einem Stanzen und/oder Ausbrechen
anfallendem Abfallmaterial angeordnet. Alternativ oder zusätzlich weist die zumindest
eine Formgebungseinrichtung 900 bevorzugt zumindest ein als Laminierungseinrichtung
901 ausgebildetes Formgebungsmittel 901 auf. Alternativ oder zusätzlich weist die
zumindest eine Formgebungseinrichtung 900 bevorzugt zumindest ein als Flachbettstanzeinrichtung
901 ausgebildetes Formgebungsmittel 901 auf.
[0234] Bevorzugt weist die zumindest eine Formgebungseinrichtung 900 zumindest ein Gegendruckmittel
902, insbesondere zumindest einen Gegendruckzylinder 902 auf. Bevorzugt sind das zumindest
eine Formgebungsmittel 901 und das zumindest eine Gegendruckmittel 902 zumindest teilweise
übereinander angeordnet. In einer ersten Ausführungsform der zumindest einen Formgebungseinrichtung
900 ist das zumindest eine Formgebungsmittel 901 zumindest teilweise über dem insbesondere
für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02
vorgesehen Transportweg und/oder über dem zumindest einen Gegendruckmittel 902 angeordnet.
In einer zweiten Ausführungsform der zumindest einen Formgebungseinrichtung 900 ist
das zumindest eine Formgebungsmittel 901 zumindest teilweise unter dem insbesondere
für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02
vorgesehen Transportweg und/oder unter dem zumindest einen Gegendruckmittel 902 angeordnet.
[0235] Beispielsweise ist das zumindest eine Formgebungsmittel 901 zumindest teilweise austauschbar
ausgebildet, insbesondere um von Auftrag zu Auftrag unterschiedliche Form der Erzeugnisse
zu ermöglichen. Ein Beispiel hierfür sind austauschbare Messer an einem Stanzzylinder
901.
[0236] Die zumindest eine Formgebungseinrichtung 900 weist bevorzugt zumindest ein Transportmittel
911 auf, das weiter bevorzugt als Saugtransportmittel 911 ausgebildet ist. Das im
Vorangegangen und im Folgenden über Saugtransportmittel Beschriebene gilt bevorzugt
entsprechend. Die zumindest eine Formgebungseinrichtung 900 weist bevorzugt zumindest
einen eigenen Antrieb M900 oder Motor M900, insbesondere Elektromotor M900 oder lagegeregelten
Elektromotor M900 auf, der weiter bevorzugt das zumindest eine Transportmittel 911
antreibend und/oder anzutreiben fähig angeordnet ist. Beispielsweise weist die zumindest
eine Formgebungseinrichtung 900 zumindest eine Andrückrolle oder Andrückwalze auf,
mittels der Bogen 02 gegen das zumindest eine Transportmittel 911 mit einer Kraft
beaufschlagbar sind. Beispielsweise ist die zumindest eine Formgebungseinrichtung
900 als zumindest ein Stanzmodul 900 ausgebildet.
[0237] Bevorzugt ist zumindest eine Substratabgabeeinrichtung 1000 angeordnet, insbesondere
als entlang des vorgesehenen Transportwegs letztes Aggregat 1000 oder Modul 1000.
Die Substratabgabeeinrichtung 1000 weist bevorzugt zumindest eine Stapeleinrichtung
1001 auf, die insbesondere dazu dient, bearbeitete Bogen 02 und/oder aus den Bogen
02 ausgestanzte und/oder ausgebrochene Nutzen einem Auslagestapel 1002 zuzuführen.
Die Stapeleinrichtung 1001 weist beispielsweise zumindest ein Transportmittel 1011
auf, das beispielsweise als Saugtransportmittel 1011 oder als einfaches Transportband
1011 ausgebildet ist. Das im Vorangegangen und im Folgenden über Saugtransportmittel
Beschriebene gilt bevorzugt entsprechend. Die Substratabgabeeinrichtung 1000 weist
bevorzugt zumindest einen eigenen Antrieb M1000 oder Motor M1000, insbesondere Elektromotor
M1000 oder lagegeregelten Elektromotor M1000 auf, der weiter bevorzugt das zumindest
eine Transportmittel 1011 antreibend und/oder anzutreiben fähig angeordnet ist. Beispielsweise
weist die Substratabgabeeinrichtung 1000 zumindest eine Andrückrolle 1001; 1003 oder
Andrückwalze 1001; 1003 auf, mittels der Bogen 02 gegen das zumindest eine Transportmittel
1011 mit einer Kraft beaufschlagbar sind. Die zumindest eine Andrückrolle 1001; 1003
oder Andrückwalze 1001; 1003 ist bevorzugt Teil der Stapeleinrichtung 1001 und dient
einem sicheren Transport der Bogen 02 zum Auslagestapel 1002. Bevorzugt ist zumindest
ein Positioniermittel 1001; 1004 angeordnet, das insbesondere dazu dient, die Bogen
02 oder Nutzen in geordneter Weise auf dem Auslagestapel 1002 abzulegen. Das zumindest
eine Positioniermittel 1001; 1004 ist beispielsweise als insbesondere gesteuert und/oder
geregelt bewegbarer Auslageanschlag 1001; 1004 ausgebildet und/oder Teil der Stapeleinrichtung
1001. Bevorzugt ist zumindest eine Ausschleuseinrichtung angeordnet, beispielsweise
um Makulaturbogen vor dem Erreichen des Auslagestapels 1002 auszuschleusen.
[0238] Der Auslagestapel 1002 wird bevorzugt auf einer beispielsweise als Palette1006 ausgebildeten
Trägereinheit 1006 gebildet und/oder ist bevorzugt automatisiert abtransportierbar,
beispielsweise mittels eines eine oder mehrere Trägereinheiten 1006 transportierenden
Transportsystems 1007, das beispielsweise zumindest ein Transportband 1008 und/oder
Transportrollen 1008 aufweist. Bevorzugt ist zumindest eine Hubeinrichtung 1009 angeordnet,
mittels der der Auslegestapel 1002 und/oder eine unteres Ende des Auslegestapels 1002
und/oder zumindest eine Transporteinheit 1006 auf unterschiedlichen Höhen anordenbar
ist.
[0239] Ein erstes Beispiel einer Bearbeitungsmaschine 01 weist ein Bogenanlegermodul 100,
ein Anlagemodul 300, mehrere jeweils als Druckmodul 600 ausgebildete Beschichtungsmodule
600 mit dazwischen angeordneten Transportmodulen 700, bevorzugt zumindest ein Trocknungsmodul
500, bevorzugt zumindest ein Nachbehandlungsmodul 550, zumindest ein Formgebungsmodul
900 und ein Auslagemodul 1000 auf. Ein solches erstes Beispiel der Bearbeitungsmaschine
01 ist schematisch und beispielhaft in Fig. 2a, 2b und 2c dargestellt.
[0240] Ein zweites Beispiel einer Bearbeitungsmaschine 01 weist ein Bogenanlegermodul 100,
ein Vorbereitungsmodul 200, ein Anlagemodul 300, ein als Druckmodul 600 ausgebildetes
Beschichtungsmodul 600, ein Trocknungsmodul 500 und ein Auslagemodul 1000 auf. Ein
solches zweites Beispiel der Bearbeitungsmaschine 01 ist schematisch und beispielhaft
in Fig. 12a dargestellt.
[0241] Ein drittes Beispiel einer Bearbeitungsmaschine 01 weist ein Bogenanlegermodul 100,
ein Vorbereitungsmodul 200, ein als Grundierungsmodul 400 ausgebildetes Beschichtungsmodul
400, ein erstes Trocknungsmodul 500, ein Anlagemodul 300, ein als Druckmodul 600 ausgebildetes
Beschichtungsmodul 600, ein zweites Trocknungsmodul 500, ein als Lackierungsmodul
800 ausgebildetes Beschichtungsmodul 800, ein drittes Trocknungsmodul 500 und ein
Auslagemodul 1000 auf. Ein solches drittes Beispiel der Bearbeitungsmaschine 01 ist
schematisch und beispielhaft in Fig. 12b dargestellt.
[0242] Ein viertes Beispiel einer Bearbeitungsmaschine 01 weist ein Bogenanlegermodul 100,
ein Vorbereitungsmodul 200, ein erstes Anlagemodul 300, ein als Grundierungsmodul
400 ausgebildetes Beschichtungsmodul 400, ein erstes Trocknungsmodul 500, optional
ein zweites Anlagemodul 300, ein als erstes Druckmodul 600 ausgebildetes Beschichtungsmodul
600, ein zweites Trocknungsmodul 500, ein drittes Anlagemodul 300, ein als zweites
Druckmodul 600 ausgebildetes Beschichtungsmodul 600, ein drittes Trocknungsmodul 500,
optional ein Inspektionsmodul oder eine Inspektionseinrichtung, ein als Lackierungsmodul
800 ausgebildetes Beschichtungsmodul 800, ein viertes Trocknungsmodul 500 und ein
Auslagemodul 1000 auf. Ein solches viertes Beispiel der Bearbeitungsmaschine 01 ist
schematisch und beispielhaft in Fig. 12c dargestellt.
[0243] Ein weiteres Beispiel einer Bearbeitungsmaschine 01 weist ein Bogenanlegermodul 100,
optional ein insbesondere erstes Vorbereitungsmodul 200, ein als Grundierungsmodul
400 ausgebildetes Beschichtungsmodul 400 mit bevorzugt integrierter Trocknungsvorrichtung
506 oder in das Druckmodul 600 integrierter Trocknungsvorrichtung 506, optional ein
insbesondere zweites Anlagemodul 300, ein als Druckmodul 600 ausgebildetes Beschichtungsmodul
600 mit integrierter Trocknungsvorrichtung 506, optional ein insbesondere drittes
Anlagemodul 300, optional ein Inspektionsmodul oder eine Inspektionseinrichtung 551,
ein als Lackierungsmodul 800 ausgebildetes Beschichtungsmodul 800 mit integrierter
Trocknungsvorrichtung 506 und ein Auslagemodul 1000 auf. Das Bogenanlegermodul 100
ist dabei bevorzugt wie beschrieben derart ausgebildet, dass seine Vereinzelungseinrichtung
109 die Bogen 02 in zumindest einer Ausführungsform von unten vereinzelt (wie beispielsweise
in Fig. 2a und 18d dargestellt) oder in zumindest einer anderen Ausführungsform von
oben vereinzelt (wie beispielsweise in Fig. 1 dargestellt). Beispielsweise ist zusätzlich
optional eine nicht dargestellte Ausschleuseinrichtung für Bogen 02 angeordnet, die
beispielsweise als Makulaturweiche ausgebildet ist oder dient. Das erste als Druckmodul
600 ausgebildete Beschichtungsmodul 600 weist bevorzugt vier Auftragstellen 618 auf.
Von diesen vier Auftragstellen 618 sind bevorzugt eine erste und eine zweite jeweils
durch zumindest eine oder zumindest zwei Druckkopfreihen gebildet, wobei weiter bevorzugt
den beiden Druckkopfreihen der dritten Auftragstelle 618 eine dritte Farbe und den
beiden Druckkopfreihen der vierten Auftragstelle 618 eine vierte Farbe zugeordnet
ist.
[0244] Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 insbesondere in einem solchen weiteren
Beispiel dadurch aus, dass nach der zweiten Auftragstelle 618 des Druckmoduls 600
zumindest eine Trocknungsvorrichtung 506 zur Zwischentrocknung angeordnet ist und
dass nach einer letzten Auftragstelle 618 des Druckmoduls zumindest eine und weiter
bevorzugt zumindest zwei Trocknungsvorrichtungen 506 angeordnet sind. Optional sind
eine fünfte und eine sechste Auftragstelle 618 angeordnet, die analog zu den anderen
Auftragstellen 618 aufgebaut sind und denen eine fünfte bzw. eine sechste Farbe zugeordnet
ist. Bevorzugt sind sämtliche Auftragstellen 618 und/oder sämtliche Trocknungsvorrichtungen
506 des Druckmoduls 600 auf das eine Transportmittel 611 des Druckmoduls 600 ausgerichtet
angeordnet. Bevorzugt ist zumindest eine Inspektionseinrichtung 551 auf das eine Transportmittel
611 des Druckmoduls 600 ausgerichtet angeordnet. Bevorzugt ist zumindest eine Standfläche
629 für eine Bedienperson oberhalb des Transportmittel 611 des Druckmoduls 600 angeordnet
und/oder anordenbar. Bevorzugt zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ
oder zusätzlich dadurch aus, dass entlang des für den Transport von Substrat 02, insbesondere
Bedruckstoff 02 und/oder Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs jedenfalls nach dem Druckmodul
600 und/oder jedenfalls nach dem zumindest einen Non Impact Beschichtungsmodul 400;
600; 800 zumindest eine Ausschleuseinrichtung für Bogen 02 angeordnet ist. Bevorzugt
zeichnet sich die Bogendruckmaschine 01 alternativ oder zusätzlich dadurch aus, dass
entlang des für den Transport von Substrat 02, insbesondere Bedruckstoff 02 und/oder
Bogen 02 vorgesehenen Transportwegs jedenfalls nach dem Druckmodul 600 und/oder jedenfalls
nach dem zumindest einen Non Impact Beschichtungsmodul 400; 600; 800 zumindest eine
als Modul 1000 ausgebildete Substratabgabeeinrichtung 1000 angeordnet ist. Das weitere
Beispiel der Bearbeitungsmaschine 01 ist wie beschrieben schematisch und beispielhaft
in Fig. 6c dargestellt.
[0245] Je nach Anforderungsprofil ist eine Vielzahl weiterer Kombinationen möglich. Insbesondere
können auch mehrere Druckaggregate 600 oder Druckmodule 600 direkt hintereinander
angeordnet werden und/oder können im Bedarfsfall beispielsweise für eine längere Trocknungsstrecke
mehrere Trocknungsaggregate 500 oder Trocknungsmodule 500 direkt hintereinander angeordnet
werden.
[0246] In einer alternativen oder zusätzlichen Weiterbildung zeichnet sich die Druckmaschine
01 bevorzugt dadurch aus, dass das Substrat 02 als zumindest eine Materialbahn 02
ausgebildet ist und/oder die Druckmaschine 01 als Rollendruckmaschine 01 und/oder
als Bahndruckmaschine 02 ausgebildet ist. Dann ist beispielsweise die Substratzufuhreinrichtung
100 als Rollenabspulvorrichtung 100 ausgebildet und/oder ist beispielsweise die Materialquelle
101 als Materialrolle 101 ausgebildet und/oder ist beispielsweise eine Substratabgabeeinrichtung
1000 als Wickeleinrichtung 100 und/oder Schneideinrichtung 100 und/oder Falzvorrichtung
100 ausgebildet. Bahnförmiges Substrat 02 kann beispielsweise umlenkenden, aktiv oder
passiv angetriebenen Walzen und/oder Zylindern und/oder feststehenden Leitelementen
und/oder Transportbändern und/oder Saugsystemen transportiert werden. Beispielsweise
ist im Fall einer Bahnruckmaschine 01 das zumindest eine diesen Transportweg mit festlegende
Bauelement 09 der Druckmaschine 01 als Zentralzylinder 09 und/oder als Transportband
09 und/oder als Leitelement 09 und/oder als Walze 09 und/oder als Transferzylinder
09 und/oder als Gegendruckzylinder 09 ausgebildet. Ein Beispiel für eine solche Bahndruckmaschine
01 oder Rollendruckmaschine 01 weist eine Rollenabspulvorrichtung 01 auf, die beispielsweise
als Rollenwechsler 100 für einen fliegenden Rollenwechsel ausgebildet sein kann, und
weist beispielsweise zumindest eine Beschichtungsvorrichtung 300; 400, insbesondere
Non Impact Beschichtungsvorrichtung 300; 400 und zumindest eine Wickelvorrichtung
1000 auf. Beispielsweise ist zumindest eine der Beschichtungseinrichtungen 200; 600
als nach einem formgebunden arbeitenden Beschichtungsverfahren arbeitende Beschichtungseinrichtung
ausgebildet und/oder als Grundierungseinrichtung und/oder als Lackierungseinrichtung
ausgebildet. Die zumindest eine Non Impact Beschichtungseinrichtung 300; 400 weist
beispielsweise zumindest ein Transportband 09 und/oder zumindest einen Zentralzylinder
09 und/oder mehrere Leitelemente 09 auf. Die zumindest eine Non Impact Beschichtungseinrichtung
300; 400 weist beispielsweise zumindest eine Beschichtungsstelle 12; 13, bevorzugt
zumindest zwei Beschichtungsstellen 12; 13 auf. Bevorzugt weist die als Bahndruckmaschine
01 und/oder Rollendruckmaschine 01 ausgebildete Druckmaschine 01 zumindest einen Registersensor
27 auf. Bevorzugt weist die Bahndruckmaschine im Fall eines beidseitigen Bedruckens
für jede Substratseite eine eigene Sensoreinrichtung 553 auf.
Bezugszeichenliste
[0247]
- 01
- Bearbeitungsmaschine, Bogenbearbeitungsmaschine, Druckmaschine, Bogendruckmaschine,
Non Impact Druckmaschine, Beschichtungsmaschine, Wellpappbogenbearbeitungsmaschine,
Wellpappbogendruckmaschine, Stanzmaschine, Bogenstanzmaschine, Bogenrotationsstanzmaschine
- 02
- Substrat, Bedruckstoff, Bogen, Wellpappe, Wellpappbogen
- 03
- Übergabemittel
- 100
- Aggregat, Modul, Substratzufuhreinrichtung, Bogenanleger, Bogenanlegeraggregat, Bogenanlegermodul
- 101
- Stapelwendeeinrichtung, Teilstapelwendeeinrichtung
- 102
- Bereich, Raumbereich, Stapelhaltebereich
- 103
- Teilstapelabtrenner, Teilstapelschubeinrichtung
- 104
- Stapel, Anlegerstapel, erster
- 105
- -
- 106
- Teilstapel
- 107
- -
- 108
- -
- 109
- Vereinzelungseinrichtung, Bogenvereinzelungseinrichtung
- 110
- -
- 111
- Translationselement, Transportmittel, Transportband, unteres, Saugtransportmittel,
Saugband, Saugkastenband, Rollensaugsystem
- 112
- Hindernis, Wehr, Platte
- 113
- Trägereinheit, Palette
- 114
- Entnahmeeinrichtung, Bogentrenner
- 115
- -
- 116
- Handhabungselement, Hubelement, Halteelement, Hubsauger, Trennsauger, Transportsauger
- 117
- Translationselement, Transportmittel, Saugtransportmittel, Saugband, Saugkastenband,
Rollensaugsystem, oberes
- 118
- -
- 119
- Transportmittel, Transportwalze, Transportband, Saugtransportmittel, auslaufendes,
Beschleunigungsmittel, sekundäres
- 120
- -
- 121
- Ausgang
- 122
- Andrückwalze, Andrückrolle
- 123
- -
- 124
- -
- 125
- -
- 126
- -
- 127
- Vordermarke
- 128
- Seitenmarke
- 134
- Speichereinrichtung, Speicherbereich
- 135
- -
- 136
- Beschleunigungsmittel, primäres, Transportrolle, Transportband, Saugtransportmittel,
Saugband, Saugkastenband, Rollensaugsystem, Sauggreifer, Saugrolle
- 137
- Vorderanschlag, Vorderwand
- 138
- -
- 139
- Seitenanschlag, Seitenwand
- 140
- -
- 141
- Rückanschlag, Rückwand
- 142
- -
- 143
- -
- 144
- Abstandshalter
- 144.1
- Abstandshalter, erster
- 144.2
- Abstandshalter, zweiter
- 145
- -
- 146
- -
- 147
- Zusatzeinrichtung, Komprimierungseinrichtung
- 148
- Komprimierungskörper, erster, Walze
- 149
- Komprimierungskörper, zweiter, Gegendruckkörper, Walze
- 150
- -
- 151
- Kraftelement
- 152
- -
- 153
- Sensor, Überstandsensor
- 154
- -
- 155
- -
- 156
- -
- 157
- -
- 158
- Verlagerungsmittel
- 159
- Antrieb (158)
- 160
- -
- 161
- Tragrahmen
- 162
- Gestell
- 163
- Umlenkmittel (119; 136), Rotationskörper
- 164
- Bogensensor
- 165
- -
- 166
- Hubrahmen
- 167
- Höheneinstellmittel
- 168
- --
- 169
- Welle
- 170
- -
- 171
- Wellenabschnitt
- 172
- Kupplung
- 173
- Seitenplatte (166)
- 174
- Hubtraverse (166)
- 175
- -
- 176
- Höheneinstellexzenter
- 177
- Höheneinstellwelle
- 178
- Höheneinstellhebel
- 179
- Auslenkmittel
- 186
- Höhenausgleichsmittel
- 187
- Rotationskörper, Antriebsrad
- 188
- Gleitführung
- 189
- Ausgleichexzenter
- 190
- -
- 191
- -
- 192
- Drehmomentübertragungsmittel, Riemen, Kette, Zahnrad
- 193
- Abdeckplatte
- 194
- Haltegerüst
- 200
- Aggregat, Modul, Vorbereitungseinrichtung, Vorbereitungsaggregat, Vorbereitungsmodul,
Konditionierungseinrichtung, Konditionierungsaggregat, Konditionierungsmodul
- 201
- Einwirkeinrichtung, Kalander, Befeuchtungseinrichtung, Entladungseinrichtung, Inertisierungseinrichtung,
Reinigungseinrichtung, Entgratungseinrichtung, Inspektionseinrichtung, Absaugeinrichtung,
Blaseinrichtung, Abstreifeinrichtung
- 202
- Andrückrolle, Andrückwalze
- 211
- Transportmittel, Saugtransportmittel
- 300
- Aggregat, Modul, Anlageeinrichtung, Anlageaggregat, Anlagemodul
- 301
- Ausrichteinrichtung
- 302
- Ausrichtwalze, Ausrichtrolle
- 303
- Inspektionseinrichtung
- 311
- Transportmittel, Saugtransportmittel; Saugband
- 400
- Aggregat, Modul, Beschichtungseinrichtung, Beschichtungsaggregat, Beschichtungsmodul,
Grundierungseinrichtung, Grundierungswerk, Grundierungsaggregat, Grundierungsmodul,
Flexobeschichtungsaggregat, Flexobeschichtungsmodul, Non Impact Beschichtungsaggregat,
Strahlbeschichtungsaggregat, Strahlbeschichtungsmodul, Strahlgrundierungsaggregat,
Strahlgrundierungsmodul, Tintenstrahlbeschichtungsaggregat, Tintenstrahlbeschichtungsmodul,
Bearbeitungsmodul
- 401
- Beschichtungsmittelvorrat, Grundierungsmittelvorrat
- 402
- Auftragzylinder, Formzylinder, Grundierungsformzylinder
- 403
- Versorgungswalze, Rasterwalze, Grundierungsversorgungswalze
- 404
- Zwischenspeicher, Kammerrakel
- 405
- -
- 406
- Zuleitung
- 407
- Ableitung
- 408
- Gegendruckmittel, Gegendruckzylinder, Gegendruckband
- 409
- Beschichtungsstelle, Grundierungsstelle
- 410
- -
- 411
- Transportmittel, Saugtransportmittel, Saugband, Saugkastenband, Rollensaugsystem,
einlaufendes, oberes, unteres
- 416
- Druckkopf, Tintenstrahldruckkopf
- 417
- Transportmittel, Saugtransportmittel, Saugband, Saugkastenband, Rollensaugsystem,
auslaufendes, oberes, unteres
- 418
- Auftragstelle
- 419
- Wartungsvorrichtung, Reinigungsvorrichtung
- 424
- Druckkopfbaugruppe
- 425
- -
- 426
- Positioniervorrichtung
- 427
- Gestell
- 428
- Seitenwand (427)
- 500
- Aggregat, Modul, Trocknungseinrichtung, Trocknungsaggregat, Trocknungsmodul, Bearbeitungsmodul
- 501
- Energieabgabeeinrichtung, Infrarotstrahlungsquelle
- 502
- Energieabgabeeinrichtung, Heißluftquelle
- 503
- Energieabgabeeinrichtung, UV-Strahlungsquelle angeordnet
- 504
- Trocknerbaugruppe
- 505
- -
- 506
- Trocknungsvorrichtung
- 507
- Nachtrocknungseinrichtung
- 508
- Gestell
- 509
- -
- 510
- -
- 511
- Transportmittel, Saugtransportmittel
- 550
- Aggregat, Modul, Nachbehandlungseinrichtung, Nachbehandlungsaggregat, Nachbehandlungsmodul,
Konditionierungseinrichtung, Konditionierungsaggregat, Konditionierungsmodul
- 551
- Einwirkeinrichtung, Befeuchtungseinrichtung, Wiederbefeuchtungseinrichtung, Kühleinrichtung,
Entladungseinrichtung, Inertisierungseinrichtung, Reinigungseinrichtung, Entgratungseinrichtung,
Inspektionseinrichtung, Absaugeinrichtung, Blaseinrichtung, Abstreifeinrichtung
- 552
- Andrückrolle, Andrückwalze
- 553
- Sensor, CCD Sensor, CMOS Sensor; Sensoreinrichtung, Druckbildsensoreinrichtung, Zeilenkamera
- 561
- Transportmittel, Saugtransportmittel
- 562
- Bereich, Lageprüfungsbereich, erster
- 563
- Bereich, Farbdichteprüfungsbereich, zweiter
- 564
- Bereich, Funktionsprüfungsbereich, dritter
- 565
- -
- 566
- Prüfdruckbild
- 567
- Stelle, erste
- 568
- Stelle, zweite
- 569
- Lageprüfform, Teilbild
- 570
- -
- 571
- Einheitsfläche
- 572
- Funktionsprüfelement, Linie
- 573
- -
- 574
- Prüfmatrix
- 575
- -
- 576
- Prüfzeile
- 577
- Prüfspalte
- 578
- Erzeugermatrix, Düsenmatrix
- 579
- Erzeugerzeile, Düsenzeile
- 580
- -
- 581
- Erzeugerspalte, Düsenspalte
- 582
- Lagehinweiselement
- 583
- Punkterzeugende Einrichtung, Düse
- 584
- Element, Trennelement, Linie
- 600
- Aggregat, Modul, Beschichtungseinrichtung, Beschichtungsaggregat, Beschichtungsmodul,
Druckaggregat, Druckmodul, Flexobeschichtungsaggregat, Flexobeschichtungsmodul, Non
Impact Beschichtungsaggregat, Strahlbeschichtungsaggregat, Strahlbeschichtungsmodul,
Strahldruckaggregat, Strahldruckmodul, Tintenstrahlbeschichtungsaggregat, Tintenstrahlbeschichtungsmodul,
Tintenstrahldruckaggregat, Tintenstrahldruckmodul, Bearbeitungsmodul
- 601
- Beschichtungsmittelvorrat, Farbvorrat, Tintenvorrat
- 602
- Auftragzylinder, Formzylinder, Farbformzylinder, Tintenformzylinder
- 603
- Versorgungswalze, Rasterwalze, Farbversorgungswalze, Tintenversorgungswalze
- 604
- Zwischenspeicher, Kammerrakel
- 605
- -
- 606
- Zuleitung
- 607
- Ableitung
- 608
- Gegendruckmittel, Gegendruckzylinder, Gegendruckband
- 609
- Beschichtungsstelle, Druckstelle
- 610
- -
- 611
- Transportmittel, Saugtransportmittel, Saugband, Saugkastenband, Rollensaugsystem,
einlaufendes, oberes, unteres
- 616
- Druckkopf, Tintenstrahldruckkopf
- 617
- Transportmittel, Saugtransportmittel, Saugband, Saugkastenband, Rollensaugsystem,
auslaufendes, oberes, unteres
- 618
- Auftragstelle
- 619
- Wartungsvorrichtung, Reinigungsvorrichtung
- 624
- Druckkopfbaugruppe
- 625
- -
- 626
- Positioniervorrichtung
- 627
- Gestell
- 628
- Seitenwand
- 629
- Standfläche
- 700
- Aggregat, Modul, Transporteinrichtung, Transportmittel, Transportaggregat, Transportmodul
- 711
- Transportmittel, Saugtransportmittel
- 718
- Transportfläche, Gegendruckfläche, Außenfläche, Mantelfläche, Transportband, Saugkasten
- 719
- Unterdruckkammer
- 720
- -
- 721
- Saugleitung
- 722
- Saugöffnung
- 723
- Ansaugöffnung
- 724
- Umlenkmittel, Umlenkrollen, Umlenkwalzen, Transportrolle Transportwalze
- 725
- -
- 726
- Transportband
- 727
- Saugkasten
- 728
- Saugkammer
- 733
- Unterdruckquelle, Gebläse
- 734
- Abdeckmaske
- 744
- Gestell
- 800
- Aggregat, Modul, Beschichtungseinrichtung, Beschichtungsaggregat, Beschichtungsmodul,
Lackierungseinrichtung, Lackwerk, Lackierungsaggregat, Lackierungsmodul, Flexobeschichtungsaggregat,
Flexobeschichtungsmodul, Non Impact Beschichtungsaggregat, Strahlbeschichtungsaggregat,
Strahlbeschichtungsmodul, Strahllackierungsaggregat, Strahllackierungsmodul, Tintenstrahlbeschichtungsaggregat,
Tintenstrahlbeschichtungsmodul, Bearbeitungsmodul
- 801
- Beschichtungsmittelvorrat, Lackvorrat
- 802
- Auftragzylinder, Formzylinder, Lackformzylinder
- 803
- Versorgungswalze, Rasterwalze, Lackversorgungswalze
- 804
- Zwischenspeicher, Kammerrakel
- 805
- -
- 806
- Zuleitung
- 807
- Ableitung
- 808
- Gegendruckmittel, Gegendruckzylinder, Gegendruckband
- 809
- Beschichtungsstelle, Lackierstelle
- 810
- -
- 811
- Transportmittel, Saugtransportmittel, Saugband, Saugkastenband, Rollensaugsystem,
einlaufendes, oberes, unteres
- 816
- Druckkopf, Tintenstrahldruckkopf
- 817
- Transportmittel, Saugtransportmittel, Saugband, Saugkastenband, Rollensaugsystem,
auslaufendes, oberes, unteres
- 818
- Auftragstelle
- 819
- Wartungsvorrichtung, Reinigungsvorrichtung
- 824
- Druckkopfbaugruppe
- 825
- -
- 826
- Positioniervorrichtung
- 827
- Gestell
- 828
- Seitenwand
- 900
- Aggregat, Modul, Formgebungseinrichtung, Formgebungsaggregat, Formgebungsmodul, Stanzmodul,
Bearbeitungsmodul, Rotationsstanze
- 901
- Formgebungsmittel, Formgebungszylinder, Stanzmittel, Stanzzylinder, Rillmittel, Rillzylinder,
Perforiermittel, Perforierzylinder, Ausbrechmittel, Ausbrechzylinder, Laminierungseinrichtung,
Flachbettstanzmittel
- 902
- Gegendruckmittel, Gegendruckzylinder
- 903
- Entsorgungseinrichtung
- 911
- Transportmittel, Saugtransportmittel
- 1000
- Aggregat, Modul, Substratabgabeeinrichtung; Bogenauslage, Auslageaggregat, Auslagemodul
- 1001
- Stapeleinrichtung
- 1002
- Auslagestapel
- 1003
- Andrückrolle, Andrückwalze
- 1004
- Positioniermittel, Auslageanschlag
- 1005
- -
- 1006
- Trägereinheit
- 1007
- Transportsystems
- 1008
- Transportband, Transportrolle
- 1009
- Hubeinrichtung
- 1010
- -
- 1011
- Transportmittel, Saugtransportmittel, Transportband
- A
- Querrichtung
- T
- Transportrichtung
- V
- Richtung, vertikal
- M100
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (100)
- M101
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (136), Beschleunigungsantrieb, primärer
- M102
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (119), Beschleunigungsantrieb, sekundärer
- M103
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (136), Beschleunigungsantrieb, primärer
- M104
- Antrieb, Motor, Elektromotor, Vertikalantrieb, lagegeregelt
- M200
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (200)
- M201
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (201)
- M300
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (300)
- M400
- Antrieb, Hauptantrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (400)
- M401
- Antrieb, Nebenantrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (400)
- M500
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (500)
- M550
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (550)
- M600
- Antrieb, Hauptantrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (600)
- M601
- Antrieb, Nebenantrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (600)
- M700
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (700)
- M800
- Antrieb, Hauptantrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (800)
- M801
- Antrieb, Nebenantrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (800)
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- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (900)
- M1000
- Antrieb, Motor, Elektromotor, lagegeregelt (1000)