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(11) |
EP 3 494 264 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.09.2022 Patentblatt 2022/37 |
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Anmeldetag: 04.08.2017 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/069766 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2018/024874 (08.02.2018 Gazette 2018/06) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON FERTIGBAUTEILEN FÜR GEBÄUDE
METHOD FOR PRODUCING PREFABRICATED COMPONENTS FOR BUILDINGS
PROCÉDÉ DE FABRICATION DE COMPOSANTS PRÉFABRIQUÉS POUR BÂTIMENTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
04.08.2016 AT 507132016
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.06.2019 Patentblatt 2019/24 |
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Patentinhaber: REPRECT Holding GmbH |
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3650 Pöggstall (AT) |
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Erfinder: |
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- REDLBERGER, Florian
3650 Pöggstall (AT)
- REDLBERGER, Alfred
3650 Pöggstall (AT)
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| (74) |
Vertreter: Speringer, Markus et al |
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Dr. Müllner Dipl.-Ing. Katschinka OG
Patentanwaltskanzlei
Postfach 169 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 123 837
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FR-A1- 2 697 858
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fertigbauteilen für Gebäude
umfassend die folgenden grundsätzlichen Schritte:
- ) Einfüllen eines aushärtbaren Gießmaterials in eine Schalung zur Ausbildung eines
im Wesentlichen plattenförmigen Grundelements und
- ) Verbinden des Grundelements mit Leichtbauteileinheiten, wie beispielsweise Wärmedämmplatten,
entweder durch Einlegen der Leichtbauteileinheiten in das noch nicht vollständig ausgehärtete
Gießmaterial oder durch Verbindungselemente, die Grundelement und Leichtbauteileinheiten
miteinander verbinden, wobei alle Leichtbauteileinheiten ohne Fugen dicht aneinandergereiht
und gegebenenfalls zugeschnitten werden, um in Summe eine im Wesentlichen plattenförmige
Leichtbauschichte zu ergeben.
Stand der Technik
[0002] Derzeit ist es üblich, Fertigteil-Bauwerke aus massiven Baustoffen, getrennt von
der Wärmedämmschichte anzufertigen und auf der Baustelle durch manuelles Positionieren
und Einrichten zu einem Bauwerk zusammenzufügen. Anschließend wird die Wärmedämmschichte
außenseitig auf die Bauteile mittels Kleber und/oder mechanischer Verbindung aufgebracht.
Die Arbeiten werden ausschließlich manuell und von Fachpersonal durchgeführt. Das
ist sehr zeit- und personalaufwändig und somit kostenintensiv.
[0003] Um die Kosten zu reduzieren, wurden immer wieder Versuche unternommen, die Wärmedämmschichte
bereits im Werk aufzubringen und die massiven Bauteile gemeinsam mit dieser Wärmedämmung
auf der Baustelle zu einem Bauwerk zusammenzufügen. Die Versuche waren aber bisher
nicht erfolgreich, da durch die im Rahmen der Produktion und der Montage entstehenden
und vorhandenen Toleranzen keine dichten Fugen und keine ebenen Außenflächen in der
Wärmedämmschichte hergestellt werden konnten.
[0004] Das Hauptproblem liegt darin, dass bei der Fertigung des Fertigbauteils, welches
zumeist aus Beton in einer Schalung im Werk gegossen wird, Toleranzen von +/- 0,5
- 0,8 cm in den Abmessungen bzw. in der Dicke des Fertigteils auftreten. Im Werk aufgebrachte
Wärmedämmungen weisen ebenfalls Toleranzen in dieser Größenordnung auf. Beim Errichten
des Gebäudes, wo die einzelnen Fertigbauteile zusammengefügt werden, lassen sich diese
Toleranzen kaum egalisieren. An der Außenseite, wo die Wärmedämmschichte angebracht
ist, muss jedoch eine dichte Fuge ohne jegliche Toleranz vorhanden sein. Etwaige auftretende
Fugen müssten ausgeschäumt/ausgefüllt werden, damit keine Kältebrücken entstehen.
Dies ist in der Praxis jedoch kaum möglich, da das Ausschäumen nie über die gesamte
Dicke der vorhandenen Wärmedämmung erfolgt, wodurch eine durchgehende Wärmedämmung
nicht mehr gewährleistet ist. Auch die Abweichungen in der Dicke zwischen den einzelnen
Fertigteilen müssten erst an der Baustelle durch ein Abschleifen der Wärmedämmschicht
erfolgen, wodurch erneut ein erhöhter Arbeitsaufwand gegeben ist. Außerdem kann auf
diese Weise nicht sichergestellt werden, dass die Wärmedämmschichte an den bearbeiteten
Stellen weiterhin normgerecht die notwendige Mindestdicke aufweist. Aufgrund dieser
Probleme und dem damit verbundenen Arbeitsaufwand bei gleichzeitig schlechterem Endergebnis
wird es bisher unterlassen, die Wärmedämmschichte bereits ab Werk zu installieren,
sondern die Wärmedämmplatten, werden erst auf der Baustelle dicht an dicht auf der
Außenseite der bereits errichteten Fertigbauteile aufgebracht.
[0005] Das Dokument
EP 2 123 837 A1 zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines Fertigteils für Gebäude gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Darstellung der Erfindung
[0006] Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von
Fertigbauteilen zu schaffen, welches bereits eine entsprechende Wärmedämmschichte
ab Werk vorsieht, wobei die Fertigbauteile bei einem späteren Zusammenbau an der Baustelle
ohne Nachbearbeitung durch Fachpersonal zusammengefügt werden können. Die Toleranzen
im Bereich der Massivbauteile sollen dabei auf das notwendige Maß reduziert sein und
gleichzeitig sollen die Fugen in der Wärmedämmschichte an den Schnittstellen zwischen
benachbarten Fertigbauteilen dicht sein, und die Wärmedämmschichte an der Außenseite
des Gebäudes eine ebene Oberfläche aufweisen. Die Herstellungskosten der Fertigbauteile
sollen dabei gering gehalten werden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gelöst, dass die
geschaffene Wärmedämm- bzw. Leichtbauschichte an allen Seitenkanten um zumindest einen
Bearbeitungsabschnitt größer ausgebildet ist als das Grundelement und dieses daher
überragt, und dass folgende weiteren Schritte durchgeführt werden:
- ) Werkseitiges Vermessen des fertig ausgehärteten Fertigbauteils gegenüber einer werkseitig
vorhandenen Referenz zur Feststellung der herstellungsbedingten Abweichungen der Messwerte
von durch die werkseitige Referenz vorgegebenen Toleranzbereich für den späteren Aufbau
am Aufstellungsort und
- ) Werkseitiges maßgenaues Bearbeiten der randseitigen Bearbeitungsabschnitte sowie
der dem Grundelement abgewandten Seitenfläche der Leichtbauschichte durch Entfernen
von Material der Leichtbauschichte im Ausmaß der im vorigen Schritt festgestellten
Abweichungen vom Toleranzbereich. Das erfindungsgemäße Verfahren beruht darauf, die
Leichtbauschichte, welche die Wärmedämmung bildet, werksmäßig mit dem massiven Grundelement
zu verbinden, die Leichtbauschichte aber, nachdem das Grundelement ausgehärtet ist,
allseitig maßgenau zu bearbeiten. Dabei wird die Leichtbauschichte um einen Bearbeitungsabschnitt
größer als das Grundelement ausgeführt, sodass nur die Leichtbauschichte bearbeitet
werden muss. Aufgrund der heute üblichen Wärmedämmstärken ist es dann auch möglich,
die bearbeiteten Stirnflächen der Leichtbauschichten der Fertigbauteile als Aufstell-
und Passflächen für eine aufgrund der Bearbeitungsgenauigkeit ganz präzise Montage
zu verwenden. Um eventuell die Belastung der Leichtbauschichten durch das Gewicht
des massiven Grundelements beim Aufstellen gering zu halten, können die Fertigbauteile
gegebenenfalls im Zuge der Montage im Bereich des Grundelements unterfüttert werden.
Erfindungsgemäß ist die Leichtbauschichte um zumindest einen dem Fugen- und Toleranzbereich
entsprechenden Bearbeitungsabschnitt größer als das Grundelement ausgebildet, sodass
bei der Bearbeitung immer die Leichtbauschichte die äußerste Abmessung des Fertigbauteils
darstellt. Die Bearbeitung der Fertigbauteildicke erfolgt ausgehend von der massiven
Innenseite des Grundelements. Mit diesen Maßnahmen ist sichergestellt, dass sowohl
die Außenabmessungen als auch die Gesamtbauteildicke präzise ausgeführt werden kann.
Das Dämmmaterial, welches die Leichtbauschichte bildet, lässt sich sehr leicht und
mit hoher Geschwindigkeit kostengünstig bearbeiten.
[0008] Dabei ist es ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass anschließend an
den letzten Schritt des maßgenauen Bearbeitens der Leichtbauschichte an der vom Grundelement
abgewandten Seitenfläche weitere Strukturierungen, wie Ziernuten, Gesimse oder dergleichen,
in der Leichtbauschichte vorgesehen werden. Die Fassadengestaltung kann somit auch
bereits ab Werk an der Leichtbauschichte vorgesehen werden, wobei etwaige 3D-Strukturen,
wie Gesimse, Ziernuten oder andere Ausgestaltungen in das leicht zu bearbeitende Leichtbaumaterial
eingearbeitet, beispielsweise eingefräst, werden können.
[0009] Ein zusätzliches Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Leichtbauteileinheiten
an der im montierten Zustand dem Grundelement zugewandten Seitenflächen vor dem Zusammenfügen
mit einer oberflächenvergrößernden Strukturierung, beispielsweise in Form von Erhöhungen
und/oder Vertiefungen, versehen werden. Insbesondere bei einer Ausführungsform, in
welcher die Leichtbauteileinheiten direkt in das noch nicht ausgehärtete Grundelement
eingelegt werden, schafft eine Strukturierung beispielsweise in Form von Rippen bzw.
Nuten eine bessere Haftung am Grundelement.
[0010] Es ist ein weiteres Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens, dass in der Schalung
für die aushärtbare Gießmasse zusätzliche Schalungselemente eingelegt werden, welche
die späteren Ausnehmungen für beispielsweise Türen oder Fenster im Grundelement ausfüllen,
und dass die Leichtbauschichte die Ränder der so geschaffenen Ausnehmungen in Richtung
der Ausnehmungen hin ebenfalls um zumindest einen Bearbeitungsabschnitt überragt.
Es können folglich bereits bei der Herstellung des Fertigbauteils Aussparungen für
Fenster, Türen oder sonstige Öffnungen präzise und exakt zu den endgültigen Außenabmessungen
hin bearbeitet werden, sodass auch der Einbau von Fenstern, Türen, Fensterbrettern,
Rolllädenkästen, etc. ohne Justier- und Nacharbeit präzise erfolgen kann. Vorzugsweise
werden beim Einbau an der Baustelle die bearbeiteten Flächen in den Ausnehmungen zur
Positionierung von Einbauten (wie Fenster, Türen, Rollladensysteme, etc.) in unbelastetem
Zustand verwendet, und ausgehend von dieser Lage eine Befestigung der zu montierenden
Elemente am Grundelement der Fertigbauteile vorgenommen.
[0011] Gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung ist es ferner ein Merkmal des
erfindungsgemäßen Verfahrens, dass die Leichtbauschichte zuerst mit den Verbindungselementen
verbunden wird und anschließend die freien Enden der Verbindungselemente in das noch
nicht vollständig ausgehärtete Grundelement eingedrückt werden, sodass zwischen Grundelement
und Leichtbauschichte ein Spalt verbleibt, welcher später beim Errichten eines Gebäudes
an einer Baustelle beispielsweise mit Ortbeton ausfüllbar ist. Auf diese Weise kann
ein besonders leichtes Fertigbauteil geschaffen werden, welches beim Errichten des
Gebäudes auf der Baustelle einerseits nahtlos und präzise ohne Nachbearbeitung zusammengefügt
werden kann und andererseits als verlorene Schalung dient, wenn der entstandene Spalt
mit Ortbeton ausgegossen wird.
[0012] Es ist ferner ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass mit dem Grundelement
weitere Einbauteile verbunden werden, welche über Passabschnitte verfügen, welche
ebenfalls nach dem vollständigen Aushärten und Vermessen des Fertigbauteils bearbeitbar
sind, um einen Toleranzausgleich gegenüber einer werkseitig vorhandenen Referenz herzustellen,
und welche bei einem späteren Errichten eines Gebäudes an einer Baustelle als zusätzliche
Justier- und Verbindungsstellen zwischen den Fertigbauteilen dienen. Derartige Einbauteile
mit Passabschnitten sind beispielsweise in der
EP 2601358 A1 beschrieben. Das Grundelement des Fertigbauteils kann dabei als Einzelwand oder auch
als Doppelwand ausgebildet werden, zusätzlich zu den präzise passgenau bearbeiteten
Bearbeitungsabschnitten der Leichtbauschichte werden in dieser Ausführung auch die
Passabschnitte der Einbauteile, welche beispielsweise aus Kunststoff gefertigt sind
nach der Fertigstellung des Fertigbauteils bearbeitet und etwaige Herstellungstoleranzen
werden ab Werk gegenüber einer Referenz abgeglichen. Die Fertigbauteile können dann
auf der Baustelle über die Passabschnitte als Justier- und Verbindungspunkte besonders
schnell zusammengesetzt werden. Bei einer Ausgestaltung des Grundelements als Doppelwand,
wird der Zwischenraum anschließend mittels Ortbeton ausgegossen.
[0013] Schließlich ist es ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass die bearbeiteten
Stirnseiten der Leichtbauschichte abschließend mit Erhebungen oder Vertiefungen versehen
werden, welche mit entsprechenden Erhebungen oder Vertiefungen benachbarter Fertigbauteile
in Eingriff bringbar sind, wobei beispielsweise konusförmige oder längsgerichtete
Erhebungen und Vertiefungen zur Ausbildung von Verzahnungen oder Nut-Feder-Verbindungen
zwischen den Fertigbauteilen vorgesehen werden. Durch die Ausbildung von Nut- und
Feder-Verbindungen oder anderwärtiger Verzahnungen zwischen den Fertigbauteilen kann
die lagegenaue Positionierung der Einzelelemente untereinander im Zuge der Montage
unterstützt und sichergestellt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0014] Die Erfindung wird nun näher anhand der beiliegenden Figuren beschrieben, wobei
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht durch eine mögliche Ausführungsform eines
mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten Fertigbauteils zeigt,
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht durch eine alternative Ausführungsform eines
mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten Fertigbauteils zeigt und
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht durch eine weitere mögliche Ausführungsform
eines mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten Fertigbauteils zeigt.
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
[0015] In Fig. 1 ist eine mögliche Ausführungsform eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
hergestellten Fertigbauteils 1 schematisch dargestellt. Die Größenverhältnisse entsprechen
dabei nicht den realen Verhältnissen, sondern wurden für ein besseres Verständnis
vergrößert dargestellt. Für das Fertigbauteil 1 wird gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren
zuerst ein Grundelement 2 hergestellt, welches beispielsweise aus Beton in einer Schalung
gegossen wird. In der Schalung befinden sich auch weitere Schalungselemente, welche
eingesetzt werden, um die späteren Ausnehmungen 7 für beispielsweise Türen oder Fenster
auszubilden. Nachdem das Grundelement 2 gegossen wurde und bevor es vollständig ausgehärtet
ist, werden Leichtbauteileinheiten, beispielsweise Wärmedämmplatten in das noch weiche
Grundelement 2 eingelegt und mit diesem durch das vollständige Aushärten des Grundelements
2 verbunden. Die Verbindung zwischen der entsprechenden Seitenfläche der Leichtbauteileinheiten
und dem Grundelement kann verbessert werden, wenn die Leichtbauteileinheiten an der
betreffenden Seitenfläche mit einer Strukturierung, beispielsweise in Form von Rippen
und Nuten, versehen wird. Auch können unterschiedliche Arten von Verbindungselementen
3 zum Einsatz kommen, welche in das Grundelement eingedrückt werden und die Leichtbauteileinheiten
teilweise oder ganz durchragen. Im linken Teil der Fig. 1 sind Verbindungselemente
3 dargestellt, welche die Leichtbauteileinheiten ganz durchragen, während auf der
rechten Seite der Fig. 1 Verbindungselemente 3 dargestellt sind, welche im Inneren
der Leichtbauteileinheiten enden. Die Leichtbauteileinheiten, werden dabei dicht an
dicht verlegt, wobei je nach Ausgestaltung des Grundelements 2 die Leichtbauteileinheiten
auch entsprechend zugeschnitten werden. Insgesamt ergeben die nunmehr dicht verlegten
Leichtbauteileinheiten eine Leichtbauschichte 4, welche das gesamte Grundelement 2
bedeckt und alle Ränder des Grundelements 2 um zumindest einen Bearbeitungsabschnitt
5 überragt. Die Bearbeitungsabschnitte 5 werden sowohl an allen Stirnseiten 12, an
der vom Grundelement 2 abgewandten Seitenfläche 6 und an den Seitenrändern 8 der Ausnehmungen
7 an der Leichtbauschichte 4 vorgesehen.
[0016] Nach dem vollständigen Aushärten des Fertigbauteils 1 wird dieses gegenüber einem
werkseitig vorhandenen Referenzwert vermessen und die Abweichungen des Fertigbauteils
von einem gewünschten Toleranzbereich bestimmt. Herstellungsbedingt kommt es im Allgemeinen
zu Abweichungen von 0,5 - 0,8 cm gegenüber dem vorgegeben Maß. An der Baustelle sollen
jedoch im Bereich der Leichtbauschichte 4 gar keine Fugen verbleiben, sodass rund
um das gesamte Gebäude eine durchgehende Wärmedämmschicht ausgebildet ist. Auch soll
die nach außen weisende Seitenfläche 6 der Leichtbauschichte 4 über die gesamte Fläche
eben ohne Stufen an den Nahtstellen verlaufen. Aus diesem Grund wird in einem nächsten
Verfahrensschritt die Leichtbauschichte 4 des jeweiligen Fertigbauteils 1 aufgrund
der zuvor vermessenen Abweichungen genau bearbeitet, wobei je nach Abweichung entsprechend
Material von der Leichtbauschichte 4 an den Bearbeitungsabschnitten 5 abgetragen wird.
Dadurch können jede Stirnseite, die Dicke des Fertigbauteils 1 und die Ausnehmungen
7 für Türen oder Fenster soweit maßgenau bearbeitet werden, dass die Fertigbauteile
1 auf der Baustelle ohne weitere Nachbearbeitung zusammengefügt werden können.
[0017] Anschließend an die maßgenaue Bearbeitung können die Fertigteile an der nach außen
weisenden Seitenfläche 6 auch mit Strukturierungen 15, wie Ziernuten oder Gesimsen
oder dergleichen versehen werden. Dies ermöglicht es auch komplizierte Außenfassaden
bereits ab Werk durch die leicht zu bearbeitende Leichtbauschichte 4 weitgehend fertigzustellen,
wonach bei der Endmontage auf der Baustelle nur mehr eine dünne Schicht Außenputz
aufgebracht werden muss.
[0018] Bei den heute üblichen Dicken der Wärmedämmungen können zum Zwecke des Aufbaus des
Gebäudes auf der Baustelle, die Fertigbauteile 1 auf der Leichtbauschichte 4 errichtet
werden, wobei die massiven Grundelemente 2 je nach Notwendigkeit unterfüttert werden.
Der Aufbau erfolgt somit im einfachsten Fall vollständig über die Stirnseiten 12 der
Leichtbauschichte 4, welche zum einfacheren Justieren auf der Baustelle auch mit entsprechenden
Nut-Feder Strukturen oder Erhebungen 13 und Vertiefungen 14 für eine Verzahnung versehen
sein können. Anschließend an das passgenaue Errichten der Fertigbauteile können die
massiven Grundelemente 2 miteinander verbunden und abgedichtet werden und das Gebäude
ist sehr rasch und ohne großen Personalaufwand errichtet.
[0019] In Fig. 2 ist eine weitere mögliche Ausführungsform dargestellt, bei der die Leichtbauschichte
4 über eine weitere Form von Verbindungselementen 3 mit dem Grundelement 2 verbunden
ist. Dabei verbleibt ein Spalt 9 zwischen dem Grundelement 2 und der Leichtbauschichte
4. Das Errichten auf der Baustelle erfolgt, wie oben beschrieben über die Stirnseiten
12 der Leichtbauschichte 4. Anschließend werden die massiven Grundelemente 2 entsprechend
abgedichtet und der Spalt 9 wird mit Ortbeton ausgefüllt. Das Fertigbauteil 1 dient
in diesem Beispiel folglich als verlorene Schalung. Etwaige Ausnehmungen 7 für Fenster
oder Türen, müssen vor dem Zuführen des Ortbetons selbstverständlich durch entsprechende
Schalungselemente abgedichtet werden.
[0020] In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei welcher das Grundelement
2 als Doppelwand ausgebildet ist. Mit dem Grundelement 2 sind neben der Leichtbauschichte
4 auch Einbauteile 10 verbunden, welche im gezeigten Beispiel als Abstandshalter zwischen
den beiden Doppelwandplatten dienen. An den Einbauteilen 10 befinden sich bearbeitbare
Passabschnitte 11, beispielsweise aus Kunststoff, welche nach einer Bearbeitung unter
Verwendung der gleichen Referenz wie für die Bearbeitung der Leichtbauschichte, als
Justier- und Verbindungspunkte bei der Errichtung des Gebäudes dienen. Das Fertigbauteil
1 wird hier ebenfalls gegenüber der Referenz für die gewünschten Toleranzen im Werk
bereits vermessen und die Bearbeitungsabschnitte 5 der Leichtbauschichte 4 entsprechend
bearbeitet. In der Fig. 3 ist durch die strichlierten Linien die Sollposition der
Einbauteile 10 und Passabschnitte 11 dargestellt. Der Passabschnitt 11 wurde im gezeigten
Beispiel derart bearbeitet, dass für die zukünftige Verbindung mit einem benachbarten
Fertigbauteil 1 die Abweichung des Einbauteils 10 von der Sollposition ausgeglichen
wird. Abweichungen des gesamten Grundelements 2 und der Leichtbauschichte 4 von der
gewünschten endgültigen Position, beispielsweise betreffend die Gesamtbauteildicke
oder die Fugenbreite werden durch Bearbeiten der Bearbeitungsabschnitte 5 an der Leichtbauschichte
4 ausgeglichen.
[0021] Ein deutlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass alle
notwendigen Bearbeitungen unter kontrollierten Werkstattbedingungen und weitgehend
automatisierbar durchführbar sind, was die Herstellungskosten senkt. Beim Errichten
des Gebäudes entfallen dann zeitaufwändige Arbeiten sowie die Notwendigkeit, entsprechende
Fachkräfte beim Aufbau einzusetzen, wodurch die Kosten weiter gesenkt werden.
1. Verfahren zur Herstellung eines Fertigbauteils (1) für Gebäude umfassend die folgenden
Schritte:
- ) Einfüllen eines aushärtbaren Gießmaterials in eine Schalung zur Ausbildung eines
im Wesentlichen plattenförmigen Grundelements (2),
- ) Verbinden des Grundelements (2) mit mehreren Leichtbauteileinheiten, wie beispielsweise
Wärmedämmplatten, entweder durch Einlegen der Leichtbauteileinheiten in das noch nicht
vollständig ausgehärtete Gießmaterial oder durch Verbindungselemente (3), die Grundelement
(2) und Leichtbauteileinheiten miteinander verbinden,
wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch folgende Schritte:
- ) fugenfreies Aneinanderreihen der Leichtbauteileinheiten, wodurch eine plattenförmige
Leichtbauschichte (4) geschaffen wird, welche an allen Seitenkanten das Grundelement
(2) um zumindest einen Bearbeitungsabschnitt (5) überragt,
- ) werkseitiges Vermessen des fertig ausgehärteten Fertigbauteils (1) umfassend das
Grundelement (2) und die Leichtbauschichte (4) gegenüber einer werkseitig vorhandenen
Referenz zur Feststellung der herstellungsbedingten Abweichungen der Messwerte von
einem durch die werkseitige Referenz vorgegebenen Toleranzbereich für den späteren
Aufbau am Aufstellungsort und
- ) werkseitiges maßgenaues Bearbeiten der randseitigen Bearbeitungsabschnitte (5)
sowie der dem Grundelement (2) abgewandten Seitenfläche (6) der Leichtbauschichte
(4) durch Entfernen von Material der Leichtbauschichte (4) im Ausmaß der im vorigen
Schritt festgestellten Abweichungen vom Toleranzbereich.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leichtbauteileinheiten vor dem Schritt des Zusammenfügens zur plattenförmigen
Leichtbauschichte (4) entsprechend zugeschnitten werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass anschließend an den letzten Schritt des maßgenauen Bearbeitens der plattenförmigen
Leichtbauschichte (4) an der vom Grundelement (2) abgewandten Seitenfläche (6) werkseitig
weitere Strukturierungen (15), wie Ziernuten, Gesimse oder dergleichen, in der plattenförmigen
Leichtbauschichte (4) vorgesehen werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leichtbauteileinheiten an der im montierten Zustand dem Grundelement (2) zugewandten
Seitenflächen vor dem Zusammenfügen mit einer oberflächenvergrößernden Strukturierung,
beispielsweise in Form von Erhöhungen und/oder Vertiefungen, versehen werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schalung für die aushärtbare Gießmasse zusätzliche Schalungselemente eingelegt
werden, welche die späteren Ausnehmungen (7) für beispielsweise Türen oder Fenster
im Grundelement (2) ausfüllen, und dass die plattenförmige Leichtbauschichte (4) die
Ränder (8) der so geschaffenen Ausnehmungen (7) in Richtung der Ausnehmungen (7) hin
ebenfalls um zumindest einen Bearbeitungsabschnitt (5) überragt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die plattenförmige Leichtbauschichte (4) zuerst mit den Verbindungselementen (3)
verbunden wird und anschließend die freien Enden der Verbindungselemente (3) in das
noch nicht vollständig ausgehärtete Grundelement (2) eingedrückt werden, sodass zwischen
Grundelement (2) und plattenförmiger Leichtbauschichte (4) ein Spalt (9) verbleibt,
welcher später beim Errichten eines Gebäudes an einer Baustelle beispielsweise mit
Ortbeton ausfüllbar ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Grundelement (2) weitere Einbauteile (10) verbunden werden, welche über Passabschnitte
(11) verfügen, welche ebenfalls nach dem vollständigen Aushärten und werkseitigen
Vermessen des Fertigbauteils (1) bearbeitbar sind, um einen Toleranzausgleich gegenüber
einer vorgegebenen Referenz herzustellen, und welche bei einem späteren Errichten
eines Gebäudes an einer Baustelle als zusätzliche Justier- und Verbindungsstellen
zwischen den Fertigbauteilen (1) dienen.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die bearbeiteten Stirnseiten (12) der plattenförmigen Leichtbauschichte (4) abschließend
mit Erhebungen (13) oder Vertiefungen (14) versehen werden, welche mit entsprechenden
Erhebungen (13) oder Vertiefungen (14) benachbarter Fertigbauteile (1) in Eingriff
bringbar sind, wobei beispielsweise konusförmige oder längsgerichtete Erhebungen (13)
und Vertiefungen (14) zur Ausbildung von Verzahnungen oder Nut-Feder-Verbindungen
zwischen den Fertigbauteilen (1) vorgesehen werden.
1. A method of producing a prefabricated component (1) for buildings comprising the following
steps:
- ) filling a curable casting material into a formwork for forming a substantially
plate-shaped base element (2),
- ) connecting the base element (2) to a plurality of lightweight component units
such as thermal insulation panels, either by inserting the lightweight component units
into the casting material not yet completely cured or by means of connecting elements
(3) which connect the base element (2) and lightweight component units to one another,
wherein the method is characterised by the following steps:
- ) seamlessly lining up of the lightweight component units, whereby a plate-shaped
lightweight construction layer (4) is created which projects beyond the base element
(2) at all lateral edges by at least one machining section (5),
- ) measuring at the factory of the finished cured prefabricated component (1) comprising
the base element (2) and the lightweight construction layer (4) with respect to a
reference provided at the factory for determining the production-related deviations
of the measured values from a tolerance range predetermined by the factory reference
for the subsequent assembly at the construction site, and
- ) dimensionally accurate machining at the factory of the machining sections (5)
at the edge as well as the side surface (6) of the lightweight construction layer
(4) facing away from the base element (2) by removing material of the lightweight
construction layer (4) to the extent of the deviations from the tolerance range determined
in the previous step.
2. The method according to claim 1, characterised in that the lightweight component units are cut to size accordingly before the step of joining
together the plate-shaped lightweight construction layer (4).
3. The method according to claim 1 or 2, characterised in that subsequent to the last step of the dimensionally accurate machining of the plate-shaped
lightweight construction layer (4), on the side surface (6) facing away from the base
element (2) further structuring (15) such as decorative grooves, cornices or the like
is provided at the factory in the plate-shaped lightweight construction layer (4).
4. The method according to any of claims 1 to 3, characterised in that the lightweight component units are provided on the side surfaces facing the base
element (2) in the assembled state, before they are joined together, with a surface-enlarging
structuring, for example in the form of elevations and/or depressions.
5. The method according to any of claims 1 to 4, characterised in that in the formwork for the curable casting compound additional formwork elements are
inserted, which fill the later recesses (7) for, for example, doors or windows in
the base element (2), and in that the plate-shaped lightweight construction layer (4) projects beyond the edges (8)
of the recesses (7) thus created in the direction of the recesses (7) by at least
one machining section (5), too.
6. The method according to any of claims 1 to 5, characterised in that the plate-shaped lightweight construction layer (4) is first connected to the connecting
elements (3), and then the free ends of the connecting elements (3) are pushed into
the base element (2) not yet cured completely, such that between the base element
(2) and the plate-shaped lightweight construction layer (4) a gap (9) remains, which
can be filled later during constructing a building at a construction site, for example
with in-situ concrete.
7. The method according to any of the claims 1 to 6, characterised in that further installation parts (10) are connected to the base element (2), which parts
have fitting sections (11) which can also be machined after the complete curing and
measuring at the factory of the prefabricated component (1) in order to make a tolerance
compensation with respect to a predetermined reference, and which serve during a later
construction of a building at a construction site as additional adjustment and connection
points between the prefabricated components (1).
8. The method according to any of the claims 1 to 6, characterised in that the machined end faces (12) of the plate-shaped lightweight construction layer (4)
are finally provided with elevations (13) or depressions (14) which are engageable
with corresponding elevations (13) or depressions (14) of adjacent prefabricated components
(1) wherein, for example, conical or longitudinally directed elevations (13) and depressions
(14) are provided for forming interlocking or tongue-and-groove connections between
the prefabricated components (1).
1. Procédé de fabrication d'un composant préfabriqué (1) destiné à des bâtiments, comprenant
les étapes suivantes :
- ) introduire un matériau durcissable, qui est apte à être coulé, dans un coffrage
pour ainsi former un élément de base (2) ayant sensiblement la forme d'une plaque
- ) associer l'élément de base (2) à plusieurs unités de composants légers telles
que, par exemple, les plaques d'isolation thermique, soit en intégrant les unités
de composants légers dans le matériau apte à être coulé, avant que le durcissement
de celui-ci ne soit achevé soit au moyen d'éléments de liaison (3) qui relient l'élément
de base (2) et les unités de composants légers,
ledit procédé étant caractérisé par les étapes suivantes :
- ) aligner les unités de composants légers de manière à ce qu'elles se jouxtent sans
joints, pour ainsi créer une couche légère (4) sous forme de plaque laquelle dépasse
l'ensemble des bords latéraux de l'élément de base (2) par au moins une zone d'usinage
(5),
- ) prendre, en amont de la commercialisation, les mesures du composant préfabriqué
(1) complètement durci lequel comprend l'élément de base (2) et la couche légère (4),
par rapport à une référence fournie par le fabricant, pour ainsi constater d'éventuels
écarts des valeurs de mesure, apparus pendant la fabrication, en se référant à une
plage de valeurs tolérées, définie par le fabricant pour le montage ultérieur sur
le site d'installation, et
- ) usiner, en amont de la commercialisation, les zones d'usinage (5) marginales ainsi
que la face latérale (6) de la couche légère (4) se trouvant à l'opposé de l'élément
de base (2) de manière à ce qu'elles soient conformes aux consignes de dimension,
en enlevant de la matière de la couche légère (4) selon les écarts par rapport à la
plage de valeurs tolérées tels qu'ils ont été constatés à l'étape précédente.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les unités de composés légers sont découpées en amont de manière à convenir pour
l'étape consistant à les joindre pour obtenir la couche léger (4) sous forme de plaque.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, suite à la dernière étape consistant à usiner la couche légère (4) ayant la forme
d'une plaque de manière à ce qu'elle soit conforme aux consignes de dimension, la
couche légère (4) ayant la forme d'une plaque est dotée, en amont de la commercialisation,
sur sa face latérale (6) se trouvant à l'opposé de l'élément de base (2), de structures
(15) supplémentaires telles que les rainures décoratives, les moulures ou d'autres
éléments apparentés.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'avant de joindre les unités de composants légers, celles-ci sont dotées, sur leurs
faces latérales se trouvant face à l'élément de base (2) une fois le montage terminé,
d'une structure augmentent sur surface, réalisée par exemple sous forme de parties
surélevées et/ou de cavités.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'on dispose, au sein du coffrage destiné à la masse durcissable apte à être coulée,
des éléments de coffrage supplémentaires qui tiennent la place de futurs évidements
(7) destinés, par exemple, à des portes ou fenêtres équipant l'élément de base (2)
et que la couche légère (4) sous forme de plaque dépasse également les bords (8) des
évidements (7) ainsi créés, en direction des évidements (7), par au moins une zone
d'usinage (5).
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la couche légère (4) sous forme de plaque est d'abord reliée aux éléments de liaison
(3) pour ensuite enfoncer les extrémités libres des éléments de liaison (3) dans l'élément
de base (2) avant que le durcissement de celui-ci ne soit achevé, faisant que sorte
qu'entre l'élément de base (2) et la couche légère (4) sous forme de plaque, il demeure
un interstice (9) qui pourra plus tard être rempli, lors de la construction d'un bâtiment
sur un chantier, par exemple avec du béton coulé sur place.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que d'autres éléments à incorporer (10) sont reliés à l'élément de base (2) et sont équipés
de zones adaptables (11) lesquelles peuvent également être usinées après que le composant
préfabriqué (1) a complètement durci et ses mesures ont été prises en amont de la
commercialisation, pour ainsi respecter les plages de valeurs tolérées par rapport
à une référence donnée, et lesquelles servent, lors de l'érection d'un bâtiment sur
un chantier, d'endroits supplémentaires d'ajustement et de liaison entre les composants
préfabriqués (1) .
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que pour terminer, les faces frontales usinées (12) de la couche légère (4) sous forme
de plaque sont pourvues de parties surélevées (13) ou de cavités (14) lesquelles peuvent
venir en prise avec des parties surélevées (13) ou des cavités (14) correspondantes
de composants préfabriqués (1) juxtaposés et lesquelles se présentent, par exemple,
sous la forme de parties surélevées (13) et de cavités (14) coniques ou orientées
longitudinalement, pour ainsi former des assemblages à dents ou des liaisons de type
rainure et languette entre les composants préfabriqués (1).


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