[0001] Diese Erfindung betrifft ein Sohlenelement einbringbar in einen Schuh umfassend eine
flexible Deckschicht zur Aufnahme eines Fußes in einem Fußbett, einen Einlagenkörper
aufweisend teilbereichsweise unterschiedliche Biegeeigenschaften, welcher Einlagenkörper
sich parallel zu einer Deckschichtoberfläche erstreckt und welcher Einlagenkörper
mit der Deckschichtoberfläche verbunden ist, der Einlagenkörper als ein sich über
einen ersten Teilbereich und über einen zweiten Teilbereiche erstreckender einstückiger
Körper ausgebildet ist, welcher erste Teilbereiche des Einlagenkörpers aufweisend
eine hohe Biegesteifigkeit in einer Ebene angrenzend zu dem zweiten Teilbereich des
Einlagenkörpers mit einer niedrigen Biegesteifigkeit angeordnet ist, wobei der zweite
Teilbereich den ersten Teilbereich zumindest teilweise umschließend angeordnet ist.
[0002] WO2010085834A1 offenbart ein Sohlenelement umfassend eine Deckschicht, einen an der Deckschicht
angebrachten und sich parallel zu der Deckschicht erstreckenden Einlagenkörper, wobei
am Einlagenkörper Justierelemente anbringbar sind, um über die Justierelemente eine
Anpassung des Sohlenelementes an die Bedürfnisse des Benutzers zu erzielen.
WO2010085834A1, Seite 4, zweiter Absatz erwähnt die Ausbildung des Einlagenkörpers mit unterschiedlichen
Werkstoffeigenschaften, insbesondere Biegeeigenschaften, um der Stützfunktion und
der Anpassungsfähigkeit des Einlagenkörpers zu genügen. Weder der Beschreibungstext
von
WO2010085834A1 noch die Figuren von
WO2010085834A1 geben dem Fachmann eine klare Anleitung, wie das Einlagensohlenelement umfassend
unterschiedliche Werkstoffeigenschaften auszubilden ist.
WO2010085834A1 offenbart insbesondere nicht die Ausbildung von einem ersten Teilbereich mit einer
ersten Biegesteifigkeit und von einem zweiten Teilbereich mit einer zweiten Biegesteifigkeit.
[0003] DE29810518 ist in
WO2010085834A1 als Stand der Technik genannt.
DE29810518 offenbart eine Schuheinlage, die baukastenartig zusammensetzbar ist. Es findet sich
in
DE29810518 kein Hinweis auf die Ausbildung von unterschiedlichen Biegesteifigkeitsteilbereichen
der Schuheinlage durch eine Anwendung dieses Baukastensystems.
[0004] US2184210 offenbart eine Schuhsohle mit einem Justierelement im Fersenbereich, welcher Fersenbereich
sich eben erstreckend (siehe Figur 1 von
US2184210) oder mit einer konvexen Bogenform ausgebildet ist. Es findet sich in
US2184210 kein Hinweis auf die Ausbildung von unterschiedlichen Biegesteifigkeiten.
[0005] DE1982317U offenbart eine Einlagensohle umfassend Pelotte. Es findet sich in
DE1982317U kein Hinweis darauf, dass die Einlagensohle im Bereich der Pelotte eine höhere Biegefestigkeit
aufweist. Die Einlagensohle (in Figur 1 von
DE1982317U mit dem Bezugszeichen 5 gekennzeichnet) ist aus Druckleder ausgebildet. Druckleder
ist beliebig verformbar.
[0006] DE102016211118 offenbart nicht, dass der erste Teilbereich und der zweite Teilbereich einander angeordnet
sind. Figur 1 von
DE102016211118 offenbart, dass der erste Teilbereich und der zweite Teilbereich benachbart angeordnet
sind.
[0007] Aus
DE60009767 oder
DE19904744 geht nicht eindeutig hervor, dass die angeführten Teilbereiche unterschiedliche Biegesteifigkeiten
aufweisen.
[0008] DE102014215897 offenbart eine Sohle, bei welcher Sohle unter Auftreten Teilbereiche unterschiedliche
Kontaktflächengrößen mit dem Untergrund aufweisen. Figur 1 von
DE102014215897 zeigt die Anordnung der unterschiedlichen Teilbereiche, wobei keine umschließende
Anordnung erkennbar ist.
[0009] Die in
EP0553736 vorgeschlagenen Kammern in der Sohle sind mit Luft gefüllt (Luftkammern). Nach dem
Stand der Technik weist Luft keine Biegesteifigkeit auf.
[0010] DE34046504 offenbart die Ausbildung von Taschen, welche mit einer Schüttung aus gekörnten Naturkork
gefüllt ist. Eine Schüttung weist keine Biegesteifigkeit auf.
[0011] DE10201322414 und
WO2010085834A1 offenbaren nicht, dass ein mit einer höheren Biegesteifigkeit ausgebildeter erster
Teilbereich eine Bogenform aufweist und weiters die Beigesteifigkeit dieses ersten
Teilbereiches von einem Endpunkt des Bogens zu dem Scheitelpunkt des Bogens ansteigt.
[0012] Die im Folgenden offenbarte Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Schuh durch
das Einbringen des erfindungsgemäßen Sohlenelementes in den Schuh an die Bedürfnisse
des Benutzers anzupassen.
[0013] Die im Folgenden offenbarte Erfindung betrifft beispielsweise eine Einlagensohle.
Das erfindungsgemäße Sohlenelement kann auch Teil eines Innenschuhs sein, welcher
Innenschuh in einen Außenschuh eingebracht wird.
[0014] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung und ein Verfahren gemäß den Ansprüchen
gelöst.
[0015] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass
der erste Teilbereich im Bereich des Mittelfußes und/oder im Fersenbereich angeordnet
ist.
[0016] Der erste Teilbereich aufweisend eine hohe Biegesteifigkeit ist in Form von Inseln
im Einlagenkörper angeordnet.
[0017] Durch die Anordnung von ersten Teilbereichen mit einer hohen Biegesteifigkeit und
zweiten Teilbereichen mit einer niedrigen Biegesteifigkeit im Einlagenkörper wird
das Deformationsverhalten des erfindungsgemäßen Sohlenelementes bestimmt. Eine Bewegung
des an den ersten Teilbereichen anliegenden Fußes wird hierdurch unterbunden, während
eine Bewegung des an den zweiten Teilbereich anliegenden Fußes freigegeben wird.
[0018] Die Ausbildung vom ersten Teilbereichen mit einer hohen Biegesteifigkeit und von
zweiten Teilbereichen mit einer geringen Biegesteifigkeit, wobei die zweiten Teilbereiche
die ersten Teilbereiche zumindest teilweise umschließen, entspricht dem Aufbau einer
Fußsohle, weshalb der erfindungsgemäße Einlagenkörper sehr gut an die Bedürfnisse
einer Person angepasst werden kann.
[0019] Der Einlagenkörper erstreckt sich in Teilbereichen unterhalb des Fußbettes. Der Einlagenkörper
stützt das Fußbett und beeinflusst durch seine mechanischen Eigenschaften die Kräfteverteilung
auf den Fuß.
[0020] Eine umschließende Anordnung des zweiten Teilbereiches um den ersten Teilbereich
liegt vor, wenn der zweite Teilbereich als ein sich um den ersten Teilbereich erstreckender
Bereich angeordnet ist. Der zweite Teilbereich erstreckt sich entlang des gesamten
Umfanges ersten Teilbereiches.
[0021] Eine zumindest teilweise Umschließung des ersten Teilbereiches durch den zweiten
Teilbereich liegt dann vor, wenn Bereiche des ersten Teilbereiches nicht angrenzend
an einen zweiten Teilbereich angeordnet sind. Dies kann insbesondere der Fall sein,
wenn der erste Teilbereich sich bis an den Rand der erfindungsgemäßen Einlagesohle
erstreckt, sodass keine Anordnung eines zweiten Teilbereiches aus geometrischen Gründen
möglich ist.
[0022] Eine unterschiedliche Biegesteifigkeit zwischen dem ersten Teilbereich und dem zweiten
Teilbereich kann durch unterschiedliche Dicken des Einlagenkörpers und/oder durch
das Anordnen von unterschiedlichen Materialien oder Materialkombinationen in den Teilbereichen
erzielt werden. Letzteres kann beispielsweise durch das Anordnen von Bewehrungskörpern
im Einlagekörper erfolgen. Die Ausbildung der Deckschicht mit unterschiedlichen Dicken
schafft keinesfalls unterschiedliche Biegeeigenschaften, da die Deckschicht nach der
gängigen Lehre aus einem sehr weichen Werkstoff aufweisend keine Biegeeigenschaft
ausgebildet ist.
[0023] Der Übergang zwischen den Teilbereichen muss keinesfalls abrupt oder sprunghaft,
das heißt eine eindeutige Teilbereichsgrenze aufzeigend erfolgen. Der Übergang zwischen
den Teilbereichen kann auch kontinuierlich ansteigend oder abfallend gestaltet sein.
[0024] Durch die oben beschriebene Anordnung von ersten Teilbereichen mit höheren Biegesteifigkeiten
und zweiten Teilbereichen mit niedrigeren Biegesteifigkeiten - jeweils im Vergleich
zueinander - ist das Verformungsverhalten des Sohlenelementes im Bereich des ersten
Teilbereiches derart vorgebbar, sodass sich das Sohlenelement bei einem üblichen Gebrauch
wie beispielsweise Gehen nur in eine Richtung und/oder vorrangig im ausgewählten zweiten
Teilbereichen verformen kann. Eine Verformung des Sohlenelementes im ersten Teilbereich
in eine andere Richtung ist durch die erhöhte Biegesteifigkeit unterbunden.
[0025] Durch die Definition der ersten Teilbereiche und der zweiten Teilbereiche wird eine
für den Benutzer unangenehme Deformation des Einlagesohlenelementes in einem Bereich
und/oder eine für den Benutzer unangenehme Deformation des Einlagesohlenelementes
in einem Bereich in eine bestimmte Richtung unterbunden. Die hier offenbarte Erfindung
ist in der Lage, den vorteilhaften Effekt des Unterbindens einer Deformation in einem
Bereich in eine Richtung zu erreichen, da ein Sohlenelement im Normalgebrauchsfall
einer gewissen Belastung ausgesetzt ist, welche Belastung im Normalgebrauchsfall bei
Sohlenelementen nach dem Stand der Technik eine Verformung des Sohlenelementes im
einem Bereich in eine durch die Belastung hervorgerufene Richtung hervorruft. Diese
für den Benutzer unangenehme Verformung wird bei dem erfindungsgemäßen Sohlenelement
durch die erhöhte Biegesteifigkeit des ersten Teilbereiches unterbunden, welcher ersten
Teilbereich in einem Bereich mit zu unterbindenden Verformungen angeordnet ist.
[0026] Das erfindungsgemäße Sohlenelement zeichnet sich dadurch aus, dass der Einlagenkörper
im ersten Teilbereich eine Bogenform aufweist, wobei der Einlagenkörper im ersten
Teilbereich eine Bogenform mit einer von einem Bogenende zu einem Scheitelpunkt ansteigenden
Biegesteifigkeit aufweist. Eine über die Bogenlänge veränderliche Biegesteifigkeit
kann durch die Materialwahl erreicht werden. Der Einlagenkörper kann beispielsweise
in ersten Teilbereichen mit einer höheren Biegesteifigkeit Verstärkungselemente aufweisen.
Die Anzahl oder die Dichte der Verstärkungselemente kann über die Bogenlänge variieren.
[0027] Der Einlagenkörper kann im ersten Teilbereich eine Bogenform mit einer über die Bogenlänge
unterschiedlichen Einlagenkörperdicke aufweisen, wobei der Einlagenkörper im ersten
Teilbereich eine Bogenform mit einer von einem Bogenende zu einem Scheitelpunkt ansteigenden
Einlagenkörperdicke aufweist.
[0028] Ein so ausgebildeter Bogen ist wegen der Knickeigenschaften leichter durch eine in
Richtung des Zentrums des Bogens wirkende Kraft als durch eine vom Zentrum des Bogens
wegweisende Kraft verformbar. Das erfindungsgemäße Sohlenelement kann sich dadurch
auszeichnen, dass der Einlagenkörper im Gebrauchsfall im ersten Teilbereich nur in
Richtung des Zentrumspunktes und sohin ausschließlich nach unten und nicht nach oben
verformbar ist.
[0029] Dies ist insbesondere für eine Einlagensohle von Bedeutung, da die auf eine Einlagensohle
wirkenden Kräfte keinesfalls auf von oben nach unten wirkende Kräfte (in der Hauptsache
zufolge des Gewichtes des Benutzers) beschränkt sind, sondern auch beispielsweise
zufolge der stattfindenden Deformation des Schuhs Kräfte mit einer Wirkungsrichtung
von unten nach oben auftreten können. Eine hierdurch verursachte Verformung wie beispielsweise
eine Verwölbung einer Einlagensohle von unten nach oben wäre für den Benutzer unangenehm.
[0030] Der Fachmann ist in der Lage, dieses charakteristische Knickverhalten des Bogens
zum Unterbinden von Verformungen in eine definierte Richtung im Beriech des Bogens
auszunutzen.
[0031] Es kann der der erste Teilbereich des Einlagenkörpers in einer Ebene parallel zu
einer Deckschichtoberfläche eine v-förmige Struktur aufweisen. Der zweite Teilbereich
erstreckt sich bei dieser Ausführungsform zwischen den Schenkeln des V, sodass der
erste Teilbereich den zweiten Teilbereich teilweise umschließt.
[0032] Die V-ähnliche Struktur des ersten Teilbereiches ist beliebig oft auf der Oberfläche
der Deckschicht anordenbar.
[0033] Der Einlagenkörper kann aus einem Thermoplast hergestellt sein. Der Fachmann ist
in der Lage, ein geeignetes thermoplastisches Material auszuwählen, welches vorzugsweise
bei circa 120 Grad Celsius an den Fuß des Benutzers anpassbar ist. Da die Deckschicht
zumeist aus einem isolierenden Material hergestellt ist, beträgt die Oberflächentemperatur
des Fußbettes während des Anpassvorganges circa 50 Grad Celsius.
[0034] Das erfindungsgemäße Sohlenelement kann ein im ersten Teilbereich anordenbares Justierelement
umfassen, welches Justierelement an einer Einlagenkörperoberfläche des Einlagenkörpers
anbringbar sind.
[0035] Das Justierelement ist ein dreidimensionaler Körper, welcher unter dem Sohlenelement
zum lokalen Anheben des Sohlenelementes positioniert wird. Das Sohlenelement wird
hierzu an der Einlagenkörperoberfläche des Einlagenkörpers nach Methoden nach dem
Stand der Technik angeordnet. Das eingangs angeführte Dokument
WO2010085834A1 nennt mögliche Formen der Anbindung eines Justierelementes an den Einlagenkörper.
[0036] Das Justierelement kann unterschiedliche Höhen aufweisen, um eine lokale Schrägstellung
des Fußbettes zu erreichen. Das Justierelement kann als eine Pelotte ausgebildet sein.
[0037] Das Justierelement kann weiters über flächige Adhäsionsmittel wie beispielsweise
Klebeflächen oder Klettflächen an der Einlagenkörperoberfläche befestigt werden. Eine
flächige Anbindung des Justierelementes an der Einlagekörperoberfläche hat den Vorteil,
dass die auftretenden Scherkräfte gut aufgenommen werden können. Die Verwendung von
lösbaren Verbindungsmitteln wie beispielsweise Klettverschlüssen erlaubt weiters das
schnelle und einfache Abnehmen und gegebenenfalls Wechseln der Justierelemente.
[0038] Das Justierelement kann mit jedem mechanischen Verbindungmittel am Einlagekörper
angebracht werden.
[0039] Durch die Anordnung eines flächigen Justierelementes im Bereich des ersten Teilbereiches
und die flächige Anbindung des Justierelementes am Einlagenkörper wird die Biegesteifigkeit
des ersten Teilbereiches weiter erhöht. Das Justierelement kann zur flächigen Anbindung
am Einlagenkörper eine an die Einlagenkörperoberfläche angepasste Form aufweisen.
[0040] Das Justierelement kann in dem konkav ausgeformten ersten Teilbereich angeordnet
sein. Hierdurch wird unterbunden, dass das Sohlenelement im Bereich des Justierelementes
eine Deformation nach oben erfährt, was für den Benutzer sehr unangenehm wäre.
[0041] Das Justierelement kann insbesondere am Scheitelpunkt des konkav ausgebildeten ersten
Teilbereiches angeordnet sein.
[0042] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren
näher erläutert.
[0043] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einlagesohle ohne Justierelement,
- Fig. 2
- die in Figur 1 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einlagesohle mit
Justierelement,
- Fig. 3
- eine mögliche weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einlagesohle ohne einem
Justierelement,
- Fig. 4
- die in Figur 3 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einlagesohle mit
einem Justierelement.
[0044] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0045] In den Figuren sind die Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Sohlenelementes dargestellt.
Die Figuren umfassen nicht den Fuß, welcher bei Verwendung der dargestellten Ausführungsformen
der Sohlenelemente in Kontakt mit den Sohlenelementen steht.
FIGURENBESCHREIBUNG
[0046] Figur 1 zeigt eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einlagesohle. Die
Figur 1 umfasst links eine Ansicht der erfindungsgemäßen Sohle sowie die Schnittbilder
der in der Ansicht eingetragenen Schnitte A-A, B-B und C-C. Diese Anordnung von Ansicht
und Schnittbildern ist in allen Figuren 1 bis 4 beibehalten.
[0047] Das erfindungsgemäße Sohlenelement weist eine Form auf, sodass das Sohlenelement
in einen Schuh nach dem Stand der Technik eingebracht werden kann. Die Figur 1 zeigt
insbesondere in der Ansicht eine Sohle mit einer nach dem Stand der Technik bekannten
Grundrissform, welche im Wesentlichen der Form eines Fußes folgt.
[0048] Das erfindungsgemäße Sohlenelement umfasst eine Deckschicht 1 zur Aufnahme eines
Fußes in einem Fußbett 2. Die Deckschicht 1 ist aus einem Textil hergestellt, sodass
eine für den Benutzer angenehme Oberfläche ausgebildet werden kann.
[0049] Unterhalb der Deckschicht ist ein Einlagenkörper 3 angeordnet, durch welchen Einlagekörper
3 dem erfindungsgemäßen Sohlenelement nach dem Stand der Technik Biegesteifigkeiten
zugewiesen werden. Bereichsweise weist der unter der Deckschicht 1 situierte und sich
parallel zu der Deckschicht 1 erstreckende und mit der Deckschicht 1 verbundene Einlagenkörper
3 unterschiedliche Biegesteifigkeiten auf.
[0050] Das erfindungsgemäße Sohlenelement umfasst insbesondere in dem einstückig ausgebildeten
Einlagenkörper 3 zwei erste Teilbereiche 6, 6', welche ersten Teilbereiche 6, 6' durch
einen zweiten Teilbereich 7 umschlossen sind. Die ersten Teilbereiche 6, 6' weisen
jeweils eine höhere Biegesteifigkeit als die angrenzenden zweiten Teilbereiche 7 auf.
Unter Anwendung der gängigen Lehre kann eine solche höhere Biegesteifigkeit des ersten
Teilbereiches durch einen in Figur 1 nicht dargestellten Bewehrungskörper und/oder
durch eine größere Dicke des Einlagenkörpers 3 im Bereich des ersten Teilbereiches
6 erzielt werden.
[0051] Durch die Anordnung von ersten Teilbereichen 6, 6' angrenzend an zweite Teilbereiche
7 wird die Biegesteifigkeit und sohin das Deformationsverhalten des erfindungsgemäßen
Sohlenelementes vorteilhaft bestimmt.
[0052] Bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sohlenelementes
sind die ersten Teilbereiche 6, 6' durch in Figur 1 eingetragene Teilbereichsgrenzen
8, 8' eindeutig von den zweiten Teilbereichen abgetrennt. Der Fachmann erkennt, dass
die Dicke des Einlagenkörpers zwischen den ersten Teilbereichen 6, 6' und dem zweiten
Teilbereich kontinuierlich, das heißt ohne Sprünge veränderlich ist.
[0053] Der eine erste Teilbereich 6, welcher nahe dem Mittelfußbereich 5 angeordnet ist,
weist im Schnittbild C-C gesehen eine konkave bogenförmige Querschnittsform auf. Die
Dicke des Einlagekörpers 3 ist in Bereich dieses ersten Teilbereiches 6 von der Teilbereichsgrenze
8 bis zum Bogenscheitelpunkt 9 zunehmend.
[0054] Durch diese spezielle Formgebung des ersten Teilbereiches 6 wird erreicht, dass dieser
erste Teilbereich 6 bei einer üblichen Belastung durch einen Fuß nur nach unten -
wie durch den Pfeil 10 in Figur 1 dargestellt - verformbar ist.
[0055] Der weitere erste Teilbereich 6' ist im Fersenbereich 4 des erfindungsgemäßen Sohlenelementes
angeordnet. Der weitere erste Teilbereich weist eine konvexe Bogenform auf, wobei
der Einlagekörper im Bereich des weiteren ersten Teilbereiches 6' eine über die Bogenlänge
gleiche Dicke und sohin gleiche Biegesteifigkeit aufweist.
[0056] Der erste Teilbereich 6 umfasst Adhäsionsflächen 13 zum Anheften von Justierelementen,
welche in Figur 1 nicht dargestellt sind (siehe insbesondere Schnitt A-A in Figur
1). Durch diese Justierelemente kann - wie in den weiteren Figuren dargestellt und
nachfolgend beschrieben - das Sohlenelement in dem ersten Teilbereich 6 erhöht werden,
um so eine bessere Anpassung an den Fuß zu erzielen. Die Adhäsionsfläche 13 weist
eine Unterteilung 14 auf, sodass der Benutzer leicht und genau Justierelemente platzieren
kann, welche vorzugsweise die Form der durch die Unterteilung 14 markierten Teilflächen
aufweisen.
[0057] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sohlenelementes,
wobei die in Figur 2 gezeigte Ausführungsform der in Figur 1 gezeigten und oben beschriebenen
Ausführungsform, um ein Justierelement 11 ergänzt, entspricht. Mittels des Justierelementes
11 wird das erfindungsgemäße Sohlenelement in einem Bereich um das Justierelement
11 gehoben, wobei durch die Ausbildung des Sohlenelementes in dem ersten Teilbereich
6 vorteilhafte Wirkungen erzielt werden.
[0058] Bei einem Sohlenelement wie in
WO2010085834A1 beschrieben ist zu beobachten, dass sich das Sohlenelement beim Gebrauch, insbesondere
beim Gehen im Mittelfußbereich 5 nach oben deformiert kann, was für einen Benutzer
unangenehm sein kann. Beim Gehen, insbesondere beim Abrollen des Fußes über den Zehenbereich
wird das Sohlenelement in Besonderen im Mittelfußbereich 5 unter einer stattfindenden
Entlastung im Mittelfußbereich 5 und im Fersenbereich 4 gebogen.
[0059] Dieser Umstand kann durch das Anordnen eines Justierelementes 11 im Mittelfußbereich
5 verstärkt werden, da durch das angeordnete Justierelement 11 das Sohlenelement und
insbesondere der Einlagenkörper 3 eine Ausgangsdeformation erfahren, welche Ausgangsdeformation
die für den Benutzer unangenehme Deformation nach oben begünstigt.
[0060] Die oben beschriebene vorteilhafte Ausbildung des ersten Teilbereiches 6 verhindert
die Deformation des Sohlenelementes im ersten Teilbereich 6. Insbesondere wird die
für den Benutzer unangenehme Deformation nach oben durch die Ausbildung des ersten
Teilbereiches in einer Bogenform mit einer von der Teilbereichsgrenze 8 zum Bogenscheitelpunkt
zunehmenden Biegesteifigkeit unterbunden.
[0061] Der weitere erste Teilbereich 6', in welchem weiteren ersten Teilbereich 6' keine
Deformation nach oben zu beobachten ist, weist eine gleichbleibende Biegesteifigkeit
auf.
[0062] Der Einlagenkörper 3 des in Figur 1 und Figur 2 dargestellten Sohlenelementes ist
aus einem Thermoplast hergestellt, sodass das Sohlenelement durch Erwärmen des Thermoplastes
in einem einfachen Verfahren an die Form des Fußes des Benutzers angepasst werden
kann.
[0063] Figur 3 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sohlenelementes,
welches zu einer Einbringung in einen Schuh geeignet ist. Das erfindungsgemäße Sohlenelement
weist hierzu eine an die Sohle oder an das Fußbett des Schuhs angepasste Form auf.
[0064] Das Sohlenelement umfasst eine flexible Deckschicht 1 zur Aufnahme des Fußes in einem
Fußbett 2. Das erfindungsgemäße Sohlenelement steht sohin über das Fußbett 2 mit dem
Fuß in Kontakt, wobei durch die werkstofftechnischen Eigenschaften des Sohlenelementes
die Stellung des Fußes beeinflusst wird.
[0065] Das Sohlenelement umfasst weiters wiederum einen Einlagenkörper 3, welcher Einlagenkörper
3 sich parallel zu der Deckschichtoberfläche erstreckt und mit dieser flächig verbunden
ist.
[0066] Der Einlagenkörper 3 ist als ein sich über erste Teilbereiche 6, 6' und über zweite
Teilbereiche 7 erstreckender einstückiger Körper ausgebildet, wobei der Begriff der
Einstückigkeit hier so zu verstehen ist, dass die Teilbereiche untrennbar miteinander
verbunden sind.
[0067] Es ist ein erster Teilbereich 6 des Einlagenkörpers 3 mit einer hohen Biegesteifigkeit
in einer Ebene angrenzend zu einem zweiten Teilbereich 7 des Einlagenkörpers 3 mit
einer niedrigen Biegesteifigkeit angeordnet. Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform
wird die höhere Biegesteifigkeit durch die Anordnung eines Körpers im Einlagenkörper
3 unter Definition des ersten Teilbereiches 6 erreicht.
[0068] Der zweite Teilbereich 7 ist den ersten Teilbereich 6 zumindest teilweise umschließend
angeordnet, sodass der erste Teilbereich 6 inselförmig im zweiten Teilbereich 7 angeordnet
ist.
[0069] Der erste Teilbereich 6 weist in einer Ebene in dem Einlagenkörper 3 eine V-förmige
Struktur auf. Der erste Teilbereich 6 bildet insbesondere zwei v-förmige Strukturen
aus, welche zusammen eine x-förmige Struktur ergeben. Der erste Teilbereich 6 ist
mit seiner x-förmigen Struktur inselförmig im zweiten Teilbereich 7 angeordnet.
[0070] Durch die x-förmige Struktur des ersten Teilbereiches 6 wird die Eigenschaft des
Sohlenelementes in Hinblick auf eine Torsion maßgeblich beeinflusst. Eine Torsion
des Sohlenelementes ist aufgrund der geometrischen Struktur des ersten Teilbereiches
nur in dem in Figur 3 markierten Torsionsbereich 12 möglich.
[0071] Figur 4 zeigt die auch in Figur 3 dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Sohlenelementes, welches Sohlenelement um ein Justierelement 11 ergänzt wurde. Das
Justierelement 11 verdeckt in der Ansicht die Adhäsionsfläche 13. Die Adhäsionsfläche
13 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Schnitten nicht dargestellt.
[0072] Der erste Teilbereich 6 ist geeignet, eine mögliche Verformung eines zwischen den
Schenkeln der v-förmigen Form an der Einlagenkörperoberfläche angeordneten Justierelements
11 derart zu beeinflussen, dass eine Vorformung des Sohlenelementes in diesem Teilbereich
nach oben unterbunden wird. Eine solche Bewegung des Sohlenelementes nach oben wäre
- wie oben ausgeführt - für den Benutzer sehr unangenehm.
[0073] Der weitere erste Teilbereich 6' ist bei den in Figur 3 und Figur 4 gezeigten Ausführungsformen
gleich wie in den in Figur 1 und Figur 2 gezeigten Ausführungsformen ausgeführt und
bedarf hierbei keiner weiteren Erklärung.
[0074] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle
bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten
derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen
Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund
der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf
diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[0075] Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen
sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen
aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können
für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen
Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
[0076] Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen,
dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe
1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze
1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen
mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10
oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
[0077] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert
dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
[0078]
- 1
- Deckschicht
- 2
- Fußbett
- 3
- Einlagenkörper
- 4
- Fersenbereich
- 5
- Mittelfußbereich
- 6
- erster Teilbereich
- 7
- zweiter Teilbereich
- 8
- Teilbereichsgrenzen
- 9
- Bogenscheitelpunkt
- 10
- Pfeil
- 11
- Justierelement
- 12
- Torsionsbereich
- 13
- Adhäsionsfläche
- 14
- Unterteilung
1. Sohlenelement einbringbar in einen Schuh umfassend
eine flexible Deckschicht (1) zur Aufnahme eines Fußes in einem Fußbett (2),
einen Einlagenkörper (3) aufweisend teilbereichsweise unterschiedliche Biegeeigenschaften,
welcher Einlagenkörper sich parallel zu einer Deckschichtoberfläche erstreckt und
welcher Einlagenkörper (3) mit der Deckschichtoberfläche verbunden ist,
der Einlagenkörper (3) als ein sich über einen ersten Teilbereich (6, 6') und über
einen zweiten Teilbereiche (7) erstreckender einstückiger Körper ausgebildet ist,
welcher erste Teilbereiche (6, 6') des Einlagenkörpers (3) aufweisend eine hohe Biegesteifigkeit
in einer Ebene angrenzend zu dem zweiten Teilbereich (7) des Einlagenkörpers (3) mit
einer niedrigen Biegesteifigkeit angeordnet ist,
wobei der zweite Teilbereich (7) den ersten Teilbereich (6) zumindest teilweise umschließend
angeordnet ist,
wobei der erste Teilbereich (6,6') im Bereich des Mittelfußes und/oder im Fersenbereich
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Einlagenkörper (3) im ersten Teilbereich eine Bogenform aufweist, wobei
der Einlagenkörper (3) im ersten Teilbereich eine Bogenform mit einer von einem Bogenende
zu einem Scheitelpunkt (9) ansteigenden Biegesteifigkeit aufweist.
2. Sohlenelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Einlagenkörper im ersten Teilbereich (6) eine Bogenform mit einer über die Bogenlänge
unterschiedlichen Einlagenkörperdicke aufweist, wobei
der Einlagenkörper (3) im ersten Teilbereich eine Bogenform mit einer von einem Bogenende
zu einem Scheitelpunkt (9) ansteigenden Einlagenkörperdicke aufweist.
3. Sohlenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilbereich (6, 6') des Einlagenkörpers (3) in einer Ebene parallel zu
einer Deckschichtoberfläche eine v-förmige Struktur aufweist.
4. Sohlenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlagenkörper (3) aus einem Thermoplast hergestellt ist.
5. Sohlenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sohlenelement im ersten Teilbereich ein Justierelement (11) umfasst, welches
Justierelement (11) an einer Einlagenkörperoberfläche des Einlagenkörpers (3) anordenbar
ist.
6. Sohlenelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilbereich (6, 6') eine konkave Bogenform aufweist und das Justierelement
(11) in dem konkav ausgeformten ersten Teilbereich (6, 6') angeordnet ist.
7. Sohlenelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Justierelement (11) am Scheitelpunkt (9) des konkav ausgebildeten ersten Teilbereiches
(6, 6') angeordnet ist.
1. A sole element, insertable into a shoe, comprising
a flexible top layer (1) to receive a foot in a cushion (2),
an inlay body (3) having different bending properties in different sub-areas,
which inlay body extends parallel to a top layer surface and which inlay body (3)
is connected to the top layer surface,
the inlay body (3) being formed as a one-piece body extending over a first sub-area
(6, 6') and over a second sub-area (7),
which first sub-area (6, 6') of the inlay body (3) having high bending stiffness is
disposed in a plane adjacent to the second sub-area (7) of the inlay body (3) having
low bending stiffness, wherein the second sub-area (7) is disposed in a manner at
least partially enclosing the first sub-area (6),
wherein the first sub-area (6, 6') is disposed in the area of the metatarsus and/or
in the heel area,
characterised in that
the inlay body (3) has an arcuate shape in the first sub-area, wherein
the inlay body (3) has an arcuate shape with bending stiffness increasing from an
arc end to a vertex (9) in the first sub-area.
2. The sole element of claim 1,
characterised in that
the inlay body has an arcuate shape with inlay body thickness varying over the arc
length in the first sub-area (6), wherein
the inlay body (3) has an arcuate shape with inlay body thickness increasing from
an arc end to a vertex (9) in the first sub-area.
3. The sole element of any one of claims 1 to 2, characterised in that the first sub-area (6, 6') of the inlay body (3) has a v-shaped structure in a plane
parallel to a top layer surface.
4. The sole element of any one of claims 1 to 3, characterised in that the inlay body (3) is made from a thermoplastic.
5. The sole element of any one of claims 1 to 4, characterised in that the sole element comprises an adjustment element (11) in the first sub-area, which
adjustment element (11) is disposable on an inlay body surface of the inlay body (3).
6. The sole element of claim 5, characterised in that
the first sub-area (6, 6') has a concave arcuate shape and the adjustment element
(11) is disposed in said concavely formed first sub-area (6, 6').
7. The sole element of claim 6, characterised in that
the adjustment element (11) is disposed at the vertex (9) of the concavely formed
first sub-area (6, 6').
1. Un élément de semelle pouvant être inséré dans une chaussure, ledit élément de semelle
comprenant
une couche de recouvrement flexible (1) destinée à recevoir un pied dans une assise
plantaire (2),
un corps de semelle orthopédique (3) présentant des propriétés de flexion différentes
dans ses parties différentes, ledit corps de semelle s'étendant parallèlement à une
surface de la couche de recouvrement et ledit corps de semelle orthopédique (3) étant
relié à ladite surface de la couche de recouvrement,
ledit corps de semelle orthopédique (3) étant conçu comme un corps intégral recouvrant
une première partie (6, 6') et une deuxième partie (7),
ladite première partie (6, 6') du corps de semelle orthopédique (3) qui a une grande
rigidité à la flexion étant située dans un plan adjacent à la deuxième partie (7)
du corps de semelle orthopédique (3) qui a une faible rigidité à la flexion,
la deuxième partie (7) étant disposée de manière à entourer au moins partiellement
la première partie (6),
la première partie (6, 6') étant disposée dans la zone du métatarse et/ou dans la
zone du talon,
caractérisé en ce que
le corps de semelle orthopédique (3) présente une forme arquée dans la première partie,
ledit corps de semelle orthopédique (3) présentant dans la première partie une forme
arquée et ayant une rigidité à la flexion qui augmente d'une extrémité de l'arc vers
un sommet (9).
2. L'élément de semelle selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de la semelle orthopédique a une forme arquée dans la première partie (6)
et présente une épaisseur de corps de semelle orthopédique qui varie le long de la
longueur de l'arc, ledit corps de semelle orthopédique (3) ayant une forme arquée
dans la première partie et présentant une épaisseur de corps de semelle orthopédique
qui augmente d'une extrémité de l'arc vers un sommet (9).
3. L'élément de semelle selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que la première partie (6, 6') du corps de semelle orthopédique (3) a une structure en
forme de V dans un plan parallèle à une surface de la couche de recouvrement.
4. L'élément de semelle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le corps de semelle orthopédique (3) est fabriqué d'un thermoplastique.
5. L'élément de semelle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de semelle comprend dans la première partie un élément d'ajustement (11),
ledit élément d'ajustement (11) pouvant être disposé sur une surface du corps de semelle
orthopédique (3).
6. L'élément de semelle selon la revendication 5, caractérisé en ce que la première partie (6, 6') a une forme arquée concave et l'élément d'ajustement (11)
est disposé dans la première partie (6, 6') de forme concave.
7. L'élément de semelle selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément d'ajustement (11) est disposé au sommet (9) de la première partie (6, 6')
de forme concave.