(19)
(11) EP 3 760 091 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.09.2022  Patentblatt  2022/37

(21) Anmeldenummer: 20177934.5

(22) Anmeldetag:  03.06.2020
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47L 9/02(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
A47L 9/02

(54)

GLEITSOHLE, STAUBSAUGERDÜSE UND STAUBSAUGER

SLIDING BASE, VACUUM CLEANER NOZZLE AND VACUUM CLEANER

SEMELLE DE CROSSE, BUSE D'ASPIRATEUR ET ASPIRATEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 02.07.2019 DE 102019117777

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.01.2021  Patentblatt  2021/01

(73) Patentinhaber: Miele & Cie. KG
33332 Gütersloh (DE)

(72) Erfinder:
  • Behrenswerth, Martin
    49176 Hilter (DE)
  • Baxhenrich, Markus
    33607 Bielefeld (DE)
  • Geser, Willi
    33617 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 3 494 852
GB-A- 2 214 787
DE-A1-102016 101 051
US-A1- 2019 174 983
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Gleitsohle, eine Staubsaugerdüse und einen Staubsauger.

    [0002] Eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse ist aus der EP 3 047 775 B1 bekannt. Die dort beschriebene Gleitsohle weist einen an ihrer Unterseite eingeformten Saugmund, der von einer vorderen und einer hinteren Saugmundkante begrenzt ist, eine Aufgleitschräge in Arbeitsrichtung vor dem Saugmund, eine geneigte Gleitfläche in Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund und eine in den Saugmund mündende Ansaugöffnung auf. Zwischen der vorderen Aufgleitschräge und der vorderen Saugmundkante ist weiterhin ein horizontales Plateau angeordnet, das sich auf dem Niveau der vorderen Saugmundkante über die gesamte Länge der vorderen Saugmundkante parallel zu dieser erstreckt. Die Aufgleitschräge weist eine Neigung zwischen 5° und 7° auf oder ist als ballig geformte Fläche ausgebildet. Die Gestaltung des Saugmunds ist nur für einen Anwendungsfall ausgelegt. Es wird Staub aus dem Untergrund bzgl. Teppich gelöst, aber nicht aus Hartboden oder Ritzen mit Fugen.

    [0003] Die EP 3 494 852 A1 und die DE 10 2016 101051 A1 1 offenbaren eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse mit einem Saugmund, der von einer vorderen und einer hinteren Saugmundkante begrenzt ist. In Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund ist eine geneigte Gleitfläche angeordnet, wobei zwischen der geneigten Gleitfläche und der hinteren Saugmundkante ein horizontales Plateau angeordnet ist.

    [0004] Die US 2019 / 174983 A1 offenbart eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse auf deren Gleitflächen Luftleitelemente angeordnet sind, wobei die Luftleitelemente von der Gleitfläche in Richtung einer zu bearbeitenden Bodenfläche vorstehen.

    [0005] Die GB 2 214 787 A offenbart eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse mit einer geneigten Gleitfläche hinter einem Saugmund, wobei die Gleitfläche zwischen einer Dichtlippe und einem horizontalen Plateau angeordnet ist.

    [0006] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Gleitsohle, eine Staubsaugerdüse und einen Staubsauger bereitzustellen, die ausgelegt sind, Staub sowohl aus einem Teppich als auch Schmutz auf einem Hartboden mit Ritzen und/oder Fugen zu entfernen.

    [0007] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Gleitsohle mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, eine Staubsaugerdüse mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 und einen Staubsauger mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.

    [0008] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einem geringen Gleitwiderstand in den guten Saugeigenschaften bei Verwendung der Gleitsohle in einem Staubsauger. Die Saugmundkanten dichten den Saugmund bodenseitig bei Anwendung ab, so dass ein effizienter Unterdruck aufbaubar ist. Daher kann mittels der Gleitsohle effizient Staub und/oder Schmutz sowohl von einem Teppich als auch von einem Hartboden mit Ritzen und/oder Fugen entfernt werden. Gleichzeitig werden bei einem zu hohen Unterdruck bei Anwendung Schiebekräfte (<30N) nicht überschritten.

    [0009] Die Erfindung betrifft eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse, aufweisend
    • einen an ihrer Unterseite eingeformten Saugmund, der von einer vorderen und einer hinteren Saugmundkante begrenzt ist,
    • eine Aufgleitschräge in Arbeitsrichtung vor dem Saugmund,
    • eine geneigte Gleitfläche in Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund und
    • eine in den Saugmund mündende Saugmundöffnung,
    wobei sich die vordere Saugmundkante ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite der Gleitsohle erstreckt und an beiden Enden des Saugmundes einen zur Randabsaugung ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes begrenzt,

    wobei sich die hintere Saugmundkante ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite der Gleitsohle erstreckt und an beiden Enden des Saugmundes einen zur Randabsaugung ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes begrenzt, und

    wobei zwischen der geneigten Gleitfläche und der hinteren Saugmundkante ein horizontales Plateau angeordnet ist, welches sich auf dem Niveau der hinteren Saugmundkante über die gesamte Breite der hinteren Saugmundkante parallel zu dieser erstreckt und welches eine Länge von mindestens 8,5 mm aufweist, wobei die Länge und die Breite der hinteren Saugmundkante senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgebildet sind und die Breite der hinteren Saugmundkante parallel zur Arbeitsbreite verläuft.



    [0010] Die vordere Saugmundkante erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite der Gleitsohle und begrenzt an beiden Enden des Saugmundes einen zur Randabsaugung ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes. Richtungs- und Positionsangaben beziehen sich auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition und -richtung der Gleitsohle.

    [0011] Die hintere Saugmundkante erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite der Gleitsohle und begrenzt an beiden Enden des Saugmundes einen zur Randabsaugung ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes. Zwischen der geneigten Gleitfläche und der hinteren Saugmundkante ist das horizontale Plateau angeordnet, das sich auf dem Niveau der hinteren Saugmundkante über die gesamte Länge der hinteren Saugmundkante parallel zu dieser erstreckt. Die hintere Saugmundkante und das an die hintere Saugmundkante angrenzende horizontale Plateau bilden eine weitere Berandung des Saugmundes. Diese weitere Berandung erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite des Saugmundes und ist ebenfalls für die Saugleistung wichtig. Beide - also die vordere und die hintere - Saugmundkanten können den Saugmund bodenseitig bei Anwendung abdichten, und dadurch kann sich ein effizienter Unterdruck über die gesamte Arbeitsfläche der Gleitsohle aufbauen. Weiterhin wird auch bei einer geringen Luftleistung des die Gleitsohle aufweisenden Staubsaugers eine gute Saugeigenschaft erzielt.

    [0012] Bevorzugt sind die vordere Saugmundkante und in die hintere Saugmundkante in einer Draufsicht auf die Gleitsohle jeweils als gerade Kante ausgebildet. Bevorzugt erstreckt sich das an die hintere Saugmundkante angrenzende horizontale Plateau mit einer konstanten Breite parallel zu der hinteren Saugmundkante.

    [0013] Die Endabschnitte des Saugmundes können zur Randabsaugung endseitig offen oder geschlossen sein. Die Saugluft, die bei Anwendung der Gleitsohle in dem Staubsauger an den Saugmundkanten in den Saugmund eintritt, strömt der in den Saugmund mündenden Saugmundöffnung zu. Die Saugmundöffnung ist bevorzugt mittig zwischen den beiden Enden des Saugmundes angeordnet.

    [0014] Zur Erzielung einer guten Abdichtung zum Untergrund sind die folgenden parametrischen Gestaltungen des horizontalen Plateaus vorteilhaft: Bevorzugt weist das horizontale Plateau einen Anlaufwinkel im Bereich von 30 bis 45°, bevorzugt 35 bis 40°, auf. Alternativ oder zusätzlich bevorzugt weist das horizontale Plateau eine Länge von 8,50 bis 10,50 mm, bevorzugt 9,00 bis 10,00, mm auf. Die Länge und die Breite der hinteren Saugmundkante erstrecken sich senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zueinander. Die Breite der hinteren Saugmundkante erstreckt sich parallel zur Arbeitsbreite.

    [0015] Bevorzugt weist das horizontale Plateau einen Radius im Bereich von 0,5 bis 1,5 Millimetern zur Saugmundöffnung auf. Bevorzugt ist der Anlaufwinkel des horizontalen Plateaus mit einem weiteren Radius im Bereich von 2,5 bis 3,5 Millimetern versehen.

    [0016] In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Höhe des horizontalen Plateaus um 0,50 bis 1,50 mm, bevorzugt 0,75 bis 1,25 mm, höher als die Höhe der vorderen Saugmundkante, bezogen auf eine betriebsgemäße Aufstellposition der Gleitsohle. D.h., wenn die Gleitsohle in ihrer betriebsgemäßen Aufstellposition der Gleitsohle auf dem Untergrund angeordnet ist, ist ein Abstand des horizontalen Plateaus zum Untergrund um 0,5 bis 1,5 mm, bevorzugt 0,75 bis 1,25mm, größer als ein Abstand der vorderen Saugmundkante zum Untergrund. Auch in diesem Fall begrenzen die vordere und die hintere Saugmundkante den Saugmund, die Saugmundöffnung ist jedoch größer als der Saugmund, weil die hintere Saugmundkante nicht auf dem Untergrund aufliegt, wenn die vordere Saugmundkante auf dem Untergrund angeordnet ist.

    [0017] Zudem ist es bevorzugt, dass auf der Aufgleitschräge Luftleitelemente angeordnet sind, wobei die Luftleitelemente von der Aufgleitschräge in Richtung einer zu bearbeitenden Bodenfläche vorstehen, bezogen auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition der Gleitsohle. Die Luftleitelemente sind dabei in der Form auf der Aufgleitschräge angeordnet, dass die Luftleitelemente Luftkanäle ausbilden. Diese Luftkanäle erstrecken sich im Wesentlichen parallel zur Hauptbewegungsrichtung der Bodendüse in einem bestimmungsgemäßen Reinigungsbetrieb. Die Luftleitelemente weisen eine annähernd dreiecksförmige Grundform auf. Dabei sind die Luftleitelemente so auf der Aufgleitschräge angeordnete, dass sich die ausgebildeten Luftkanäle in Richtung des Saugmundes verjüngen. Die Luftleitelemente bewirken eine teilweise Abdichtung der Gleitsohle zum Untergrund im Bereich der vorderen Saugmundkante und ermöglichen gleichzeitig die Aufnahme von größeren Schmutzpartikeln. Insbesondere ein ungewolltes Verschieben von größeren Schmutzpartikeln durch eine erfindungsgemäße Staubsaugerdüse im Reinigungsbetrieb wird auf diese Weise vermieden.

    [0018] Bevorzugt weist die Gleitsohle weiterhin eine Dichtlippe auf, die derart angeordnet ist, dass die geneigte Gleitfläche zwischen der Dichtlippe und dem horizontalen Plateau angeordnet ist. Die Dichtlippe unterstützt weiterhin die bodenseitige Abdichtung des Saugmundes. Wenn der Abstand des horizontalen Plateaus zum Untergrund größer als der Abstand der vorderen Saugmundkante zum Untergrund ist, ist die Dichtlippe bevorzugt in einem vorbestimmten Bereich der Saugmundöffnung angeordnet. Bevorzugt ist die Dichtlippe im hinteren Bereich der Saugmundöffnung angeordnet. Bevorzugt begrenzt die Dichtlippe die Saugmundöffnung. Die Dichtlippe erstreckt sich bevorzugt ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite der Gleitsohle. Dadurch hat die Dichtlippe die Funktion, dass der hintere Saugmund abgedichtet und somit der Schmutz bei Anwendung noch effizienter eingesaugt wird. Insbesondere bei tiefen Rillen und/oder Fugen auf einem Hartboden wird der Saugmund weiterhin optimal mittels der Dichtlippe abgedichtet.

    [0019] Für eine seitliche Abdichtung des Saugmundes können eine oder mehrere Dichtlippen eingesetzt werden, die in Arbeitsrichtung seitlich zum Saugmund angeordnet sind. Bevorzugt weist die Gleitsohle eine oder mehrere Bürstendichtungen auf, die in Arbeitsrichtung seitlich zum Saugmund angeordnet sind. Dadurch wird eine seitliche Abdichtung des Saugmunds bereitgestellt. Bevorzugt ist jede Bürstendichtung als ein Bürstenfuß ausgebildet. Jede Bürstendichtung ist bevorzugt aus Kunststoff ausgebildet, in das ein Besatz eingewoben sein kann. Bevorzugter ist die Bürstendichtung aus extrudiertem PP (Polypropylen) ausgebildet, in das ein Besatz aus Multifilament-Garn eingewoben ist.

    [0020] Die Erfindung betrifft ferner eine Staubsaugerdüse, die die Gleitsohle nach einer oder mehrerer der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen aufweist. Die Gleitsohle gewährleistet eine effiziente Staubaufnahme der Staubsaugerdüse. Die Gleitsohle stellt ein Unterteil der Staubsaugerdüse dar, bezogen auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition der Staubsaugerdüse. Bei der Staubsaugerdüse handelt es sich bevorzugt um eine elektronische Staubsaugerdüse. Die Staubsaugerdüse weist bevorzugt mindestens eine Bürsteneinrichtung auf. Die Staubsaugerdüse weist bevorzugt weiterhin ein oder mehrere Räder auf.

    [0021] Weiterhin betrifft die Erfindung einen Staubsauger, der die Staubsaugerdüse nach einer oder mehrerer der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen aufweist. Der Staubsauger weist insbesondere die Gleitsohle nach einer oder mehrerer der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen auf. Der Saugmund und die Saugmundbegrenzung der Gleitsohle sind so gestaltet, dass ein bei Betrieb des Staubsaugers angesaugter Luftstrom die Saugmundkanten mit einer hohen Luftgeschwindigkeit umströmt, so dass Staub aus einem Untergrund wie einem Teppich oder Hartboden gelöst und von der Luftströmung effektiv mitgerissen wird.

    [0022] Bevorzugt ist der Staubsauger als ein handgeführter Staubsauger ausgebildet. Unter dem Ausdruck "handgeführt" ist zu verstehen, dass der Staubsauger per Hand von dem Nutzer bei Betrieb geführt wird. Bevorzugter ist der Staubsauger als Stab-Staubsauger ausgebildet, der auch als Stiel-Staubsauger oder Stick-Staubsauger bezeichnet wird.

    [0023] Der Staubsauger ist bevorzugt ein Akkustaubsauger. D.h., der Staubsauger weist einen Akkumulator auf und ist ausgelegt, mittels des Akkumulators als Stromquelle betrieben zu werden. Bevorzugt ist der Staubsauger als Zyklon-Staubsauger ausgebildet.

    [0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
    Fig. 1
    eine Teil-Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Gleitsohle;
    Fig. 2
    eine Teil-Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Staubsaugerdüse;
    Fig. 3
    eine perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse;
    Fig. 4
    eine weitere perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse;
    Fig. 5
    eine Draufsicht auf die in Fig. 2 gezeigte Staubsaugerdüse;
    Fig. 6
    eine weitere perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse;
    Fig. 7
    eine weitere Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse;
    Fig. 8
    eine weitere Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse.


    [0025] Fig. 1 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Gleitsohle. Die Gleitsohle weist einen an ihrer Unterseite eingeformten Saugmund 1 auf, der von einer vorderen Saugmundkante 2 und einer hinteren Saugmundkante 2 begrenzt ist. Richtungs- und Positionsangaben beziehen sich auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition und -richtung der Gleitsohle. Die Gleitsohle ist in der betriebsgemäßen Arbeitsposition gezeigt, in der sie auf einem Untergrund 9 angeordnet ist. Die Gleitsohle weist weiterhin eine Aufgleitschräge 4 in Arbeitsrichtung vor dem Saugmund 1 und eine geneigte Gleitfläche 5 in Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund 1 auf. Die Arbeitsrichtung ist dabei die Hauptrichtung, in der die Gleitsohle bei Anwendung von einem Anwender zu bewegen ist. Die Gleitsohle weist weiterhin eine in den Saugmund 1 mündende Saugmundöffnung 6 auf.

    [0026] Zwischen der geneigten Gleitfläche 5 und der hinteren Saugmundkante 3 ist ein horizontales Plateau 8 angeordnet, welches sich auf dem Niveau der hinteren Saugmundkante 2 über die gesamte Breite (nicht gezeigt) der hinteren Saugmundkante 3 parallel zu dieser erstreckt. Das horizontale Plateau 8 weist eine Länge L von mindestens 8,5 mm aufweist, wobei die Länge L und die Breite (nicht gezeigt) der hinteren Saugmundkante 3 senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgebildet sind und die Breite (nicht gezeigt) der hinteren Saugmundkante 3 parallel zur Arbeitsbreite (nicht gezeigt) verläuft.

    [0027] Das horizontale Plateau 8 weist einen Anlaufwinkel β von 36°, die Länge L von 9,77 mm und einen Radius R2 zur Saugmundöffnung 6 auf. Der Anlaufwinkel des horizontalen Plateaus 8 ist mit einem weiteren Radius R4 versehen. Die Breite B2 der vorderen Saugmundkante 2 verläuft parallel zur Arbeitsbreite B1 der Gleitsohle. Weiterhin verläuft die Breite B2 der vorderen Saugmundkante 2 senkrecht zur Länge der Aufgleitschräge 7. Eine Höhe des horizontalen Plateaus 8 ist um 1,00 mm höher als die vordere Saugmundkante 2. D.h., ein Abstand des hinteren Plateaus 8 zum Untergrund 9 ist um 1,00 mm größer als ein Abstand der vorderen Saugmundkante 2 zum Untergrund 9.

    [0028] Der Radius R1 und der Radius R2 sind gleich oder im Wesentlichen gleich. Der weitere Radius R3 und der weitere Radius R4 sind gleich oder im Wesentlichen gleich. Der weitere Radius R3 und der weitere Radius R4 sind jeweils größer als der Radius R1 bzw. der Radius R2.

    [0029] Fig. 2 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Staubsaugerdüse. Die in Fig. 2 gezeigte Staubsaugerdüse weist insbesondere die in Fig. 1 gezeigte Gleitsohle auf, die mit einer Dichtlippe 12 im hinteren Bereich der Saugmundöffnung 6 und einer Bürstendichtung 14 seitlich zum Saugmund 1 ausgestattet ist. Die Staubsaugerdüse weist ferner eine Bürsteneinrichtung 10 und ein Rad 11 auf. Die geneigte Gleitfläche 5 ist zwischen der Dichtlippe 12 und dem Plateau 8 angeordnet.

    [0030] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse. Oberhalb des hinteren Plateaus 8 ist die Staubsaugerdüse stufenförmig ausgestaltet.

    [0031] Fig. 4 zeigt eine weitere perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse. Die Dichtlippe 12 ist beabstandet zur geneigten Gleitfläche 5 angeordnet.

    [0032] Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 2 gezeigte Staubsaugerdüse. Gezeigt ist eine Draufsicht auf eine Unterseite der Staubsaugerdüse insbesondere auf die Gleitsohle. Die vordere Saugmundkante 2 und die hintere Saugmundkante 3 sind jeweils in Draufsicht als gerade Kante ausgebildet. Die Saugmundöffnung 6 ist mit einer rechteckförmigen Grundfläche ausgebildet. Die Bürsteneinrichtung 10 ist in der Saugmundöffnung 6 angeordnet. Die vordere Saugmundkante 2 erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite B1 der Gleitsohle und ist an beiden Enden des Saugmundes 1 einen zur Randabsaugung ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes 1 begrenzt. Auf der Aufgleitschräge 4 sind sieben Luftleitelemente 7 angeordnet, welche in gleichmäßigen Abständen zueinander auf der Aufgleitschräge 4 angeordnet sind. Die Luftleitelemente 7 weisen eine annähernd dreiecksförmige Grundform und stehen in Richtung der Bodenfläche von der Aufgleitschräge 4 ab. Dabei stehen die Luftleitelemente 7 derartig von der Aufgleitschräge 4 ab, dass die Luftleitelemente 7 auf der Höhe der vorderen Saugmundkante 2 ein vorderes horizontales Plateau ausbilden, welches lediglich durch die Luftkanäle 16 zwischen den Luftleitelementen 7 unterbrochen wird.

    [0033] Die hintere Saugmundkante 3 erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite B1 der Gleitsohle und ist an beiden Enden des Saugmundes 1 einen zur Randabsaugung ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes 1 begrenzt. Zwischen der geneigten Gleitfläche 5 und der hinteren Saugmundkante 3 ist ein horizontale Plateau 8 angeordnet, welches sich über die gesamte Breite B3 der hinteren Saugmundkante 3 parallel zu dieser erstreckt. Die Länge L des horizontalen Plateaus 8 erstreckt sich senkrecht zur Breite B1, B2 bzw. B3. Bürstendichtungen 14 sind seitlich zum Saugmund 1 angeordnet und erstrecken sich in ihrer Erstreckungsrichtung jeweils parallel zu der Länge L. Die Dichtlippe 12 erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite B1 der Gleitsohle.

    [0034] Fig. 6 zeigt eine weitere perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse. Die Bürsteneinrichtung 10 ist als rotierende Bürstenwalze ausgebildet.

    [0035] Fig. 7 zeigt eine weitere Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse. Bei der in Fig. 7 gezeigten Staubsaugerdüse ist die Bürstendichtung 14 der Übersichtlichkeit halber weggelassen. Dadurch ist besser ersichtlich, dass das horizontale Plateau 8 um 1,00 mm höher angeordnet ist als die vordere Saugmundkante 2.

    [0036] Fig. 8 zeigt eine weitere Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse. Die vordere Saugmundkante 2 und die hintere Saugmundkante 3 begrenzen den Saugmund 1. Die Dichtlippe 12 und die vordere Saugmundkante 2 begrenzen die Saugmundöffnung 6. Die Dichtlippe 12 dichtet den hinteren Saugmund 3 ab.

    Bezugszeichenliste



    [0037] 
    α
    Anlaufwinkel
    β
    weiterer Anlaufwinkel
    B1
    Arbeitsbreite
    B2
    Breite der vorderen Saugmundkante
    B3
    Breite der hinteren Saugmundkante
    L
    Länge des horizontalen Plateaus
    L2
    Länge der Aufgleitschräge
    R1
    Radius
    R2
    Radius
    R4
    weiterer Radius
    1
    Saugmund
    2
    vordere Saugmundkante
    3
    hintere Saugmundkante
    4
    Aufgleitschräge
    5
    Gleitfläche
    6
    Saugmundöffnung
    7
    Luftleitelemente
    8
    horizontales Plateau
    9
    Untergrund
    10
    Bürsteneinrichtung
    11
    Rad
    12
    Dichtlippe
    14
    Bürstendichtung
    16
    Luftkanäle



    Ansprüche

    1. Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse, aufweisend

    - einen an ihrer Unterseite eingeformten Saugmund (1), der von einer vorderen und einer hinteren Saugmundkante (2, 3) begrenzt ist,

    - eine Aufgleitschräge (4) in Arbeitsrichtung vor dem Saugmund (1),

    - eine geneigte Gleitfläche (5) in Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund (1) und

    - eine in den Saugmund (1) mündende Saugmundöffnung (6),

    wobei sich die vordere Saugmundkante (2) ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite (B1) der Gleitsohle erstreckt und an beiden Enden des Saugmundes (1) einen zur Randabsaugung ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes (1) begrenzt,

    wobei sich die hintere Saugmundkante (3) ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite (B1) der Gleitsohle erstreckt und an beiden Enden des Saugmundes (1) einen zur Randabsaugung ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes (1) begrenzt, und

    wobei zwischen der geneigten Gleitfläche (5) und der hinteren Saugmundkante (3) ein horizontales Plateau (8) angeordnet ist, welches sich auf dem Niveau der hinteren Saugmundkante (2) über die gesamte Breite (B3) der hinteren Saugmundkante (3) parallel zu dieser erstreckt und welches eine Länge (L) von mindestens 8,5 mm aufweist, wobei die Länge (L) und die Breite (B3) der hinteren Saugmundkante (3) senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgebildet sind und die Breite (B3) der hinteren Saugmundkante (3) parallel zur Arbeitsbreite (B1) verläuft, dadurch gekennzeichnet,
    dass eine Höhe des horizontalen Plateaus (8) um 0,5 bis 1,5 mm höher ist als die Höhe der vorderen Saugmundkante (2), bezogen auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition der Gleitsohle.


     
    2. Gleitsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Saugmundkante (2) einen Anlaufwinkel (a) im Bereich von 5 bis 20° aufweist.
     
    3. Gleitsohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das horizontale Plateau (8) einen Anlaufwinkel (β) im Bereich von 30 bis 45° und/oder eine Länge (L) von 8,5 bis 10,5 mm aufweist.
     
    4. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aufgleitschräge (4) Luftleitelemente (7) angeordnet sind, wobei die Luftleitelemente (7) von der Aufgleitschräge (4) in Richtung einer zu bearbeitenden Bodenfläche vorstehen, bezogen auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition der Gleitsohle.
     
    5. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das horizontale Plateau (8) einen Radius (R2) zur Saugmundöffnung (6) im Bereich von 0,5 bis 1,5 Millimetern aufweist.
     
    6. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlaufwinkel des horizontalen Plateaus (8) mit einem weiteren Radius (R4) im Bereich von 2,5 bis 3,5 Millimetern versehen ist.
     
    7. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Dichtlippe (12), die derart angeordnet ist, dass die geneigte Gleitfläche (5) zwischen der Dichtlippe (12) und dem horizontalen Plateau (8) angeordnet ist.
     
    8. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Bürstendichtungen (14), die in Arbeitsrichtung seitlich zum Saugmund (1) angeordnet sind.
     
    9. Staubsaugerdüse, aufweisend eine Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche.
     
    10. Staubsauger, aufweisend die Staubsaugerdüse nach Anspruch 9.
     


    Claims

    1. Sliding base for a vacuum cleaner nozzle, comprising

    - a suction mouth (1) which is formed on the underside of the sliding base and is delimited by a front and a rear suction mouth edge (2, 3),

    - a slide-on slope (4) upstream of the suction mouth (1) in the working direction,

    - an inclined sliding surface (5) downstream of the suction mouth (1) in the working direction and

    - a suction mouth opening (6) opening into the suction mouth (1),

    the front suction mouth edge (2) extending without interruption over the entire working width (B1) of the sliding base and, at both ends of the suction mouth (1), delimiting an end portion of the suction mouth (1) designed for edge suction,

    the rear suction mouth edge (3) extending without interruption over the entire working width (B1) of the sliding base and, at both ends of the suction mouth (1), delimiting an end portion of the suction mouth (1) designed for edge suction, and

    a horizontal plateau (8) being arranged between the inclined sliding surface (5) and the rear suction mouth edge (3), which plateau extends, at the level of the rear suction mouth edge (2), over the entire width (B3) of the rear suction mouth edge (3) in parallel therewith and has a length (L) of at least 8.5 mm, the length (L) and the width (B3) of the rear suction mouth edge (3) being perpendicular or substantially perpendicular to one another and the width (B3) of the rear suction mouth edge (3) extending in parallel with the working width (B1), characterised in that

    a height of the horizontal plateau (8) is 0.5 to 1.5 mm higher than the height of the front suction mouth edge (2), with respect to an operational working position of the sliding base.


     
    2. Sliding base according to claim 1, characterised in that the front suction mouth edge (2) has an approach angle (a) in the range of from 5 to 20°.
     
    3. Sliding base according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the horizontal plateau (8) has an approach angle (β) in the range of from 30 to 45° and/or a length (L) of from 8.5 to 10.5 mm.
     
    4. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised in that air-guiding elements (7) are arranged on the slide-on slope (4), the air-guiding elements (7) protruding from the slide-on slope (4) in the direction of a floor surface to be treated, with respect to an operational working position of the sliding base.
     
    5. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised in that the horizontal plateau (8) has a radius (R2) to the suction mouth opening (6) in the range of from 0.5 to 1.5 millimetres.
     
    6. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised in that the approach angle of the horizontal plateau (8) is provided with a further radius (R4) in the range of from 2.5 to 3.5 millimetres.
     
    7. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised by a sealing lip (12) which is arranged in such a way that the inclined sliding surface (5) is arranged between the sealing lip (12) and the horizontal plateau (8).
     
    8. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised by one or more brush seals (14) which are arranged laterally to the suction mouth (1) in the working direction.
     
    9. Vacuum cleaner nozzle comprising a sliding base according to any of the preceding claims.
     
    10. Vacuum cleaner comprising the vacuum cleaner nozzle according to claim 9.
     


    Revendications

    1. Semelle de glissement pour buse d'aspirateur, présentant

    - une bouche d'aspiration (1) formée sur sa face inférieure et délimitée par un bord avant et un bord arrière de bouche d'aspiration (2, 3),

    - une pente coulissante (4) dans la direction de travail devant la bouche d'aspiration (1),

    - une surface de glissement inclinée (5) dans la direction de travail derrière la bouche d'aspiration (1) et

    - une ouverture de bouche d'aspiration (6) débouchant dans la bouche d'aspiration (1),

    dans laquelle le bord avant de bouche d'aspiration (2) s'étend sans interruption sur toute la largeur de travail (B1) de la semelle de glissement et délimite une section d'extrémité de la bouche d'aspiration (1) conçue pour l'aspiration périphérique aux deux extrémités de la bouche d'aspiration (1),

    dans laquelle le bord arrière de bouche d'aspiration (3) s'étend sans interruption sur toute la largeur de travail (B1) de la semelle de glissement et délimite une section d'extrémité de la bouche d'aspiration (1) conçue pour l'aspiration périphérique aux deux extrémités de la bouche d'aspiration (1), et

    dans laquelle un plateau horizontal (8) est disposé entre la surface de glissement inclinée (5) et le bord arrière de bouche d'aspiration (3), lequel plateau horizontal s'étend sur le niveau du bord arrière de bouche d'aspiration (2) sur toute la largeur (B3) du bord arrière de bouche d'aspiration (3) et parallèlement à celui-ci, et présente une longueur (L) d'au moins 8,5 mm, la longueur (L) et la largeur (B3) du bord arrière de bouche d'aspiration (3) étant perpendiculaires ou sensiblement perpendiculaires l'une à l'autre et la largeur (B3) du bord arrière de bouche d'aspiration (3) s'étendant parallèlement à la largeur de travail (B1), caractérisée en ce

    qu'une hauteur du plateau horizontal (8) est supérieure de 0,5 à 1,5 mm à la hauteur du bord avant de bouche d'aspiration (2), par rapport à une position de travail opérationnelle de la semelle de glissement.


     
    2. Semelle de glissement selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bord avant de bouche d'aspiration (2) présente un angle de pas (a) dans la plage de 5 à 20°.
     
    3. Semelle de glissement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le plateau horizontal (8) présente un angle de pas (β) dans la plage de 30 à 45° et/ou une longueur (L) dans la plage de 8,5 à 10,5 mm.
     
    4. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des éléments de guidage d'air (7) sont disposés sur la pente coulissante (4), les éléments de guidage d'air (7) faisant saillie de la pente coulissante (4) en direction d'une surface de sol à traiter, par rapport à une position de travail opérationnelle de la semelle de glissement.
     
    5. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le plateau horizontal (8) présente un rayon (R2) dans la plage de 0,5 à 1,5 millimètres par rapport à l'ouverture de bouche d'aspiration (6).
     
    6. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'angle de pas du plateau horizontal (8) est pourvu d'un autre rayon (R4) dans la plage de 2,5 à 3,5 millimètres.
     
    7. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par une lèvre d'étanchéité (12) qui est disposée de telle manière que la surface de glissement inclinée (5) est disposée entre la lèvre d'étanchéité (12) et le plateau horizontal (8).
     
    8. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par un ou plusieurs joints à brosse (14) disposés latéralement par rapport à la bouche d'aspiration (1) dans la direction de travail.
     
    9. Buse d'aspirateur, présentant une semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes.
     
    10. Aspirateur, présentant la buse d'aspirateur selon la revendication 9.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente