[0001] Die Erfindung betrifft eine Gleitsohle, eine Staubsaugerdüse und einen Staubsauger.
[0002] Eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse ist aus der
EP 3 047 775 B1 bekannt. Die dort beschriebene Gleitsohle weist einen an ihrer Unterseite eingeformten
Saugmund, der von einer vorderen und einer hinteren Saugmundkante begrenzt ist, eine
Aufgleitschräge in Arbeitsrichtung vor dem Saugmund, eine geneigte Gleitfläche in
Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund und eine in den Saugmund mündende Ansaugöffnung
auf. Zwischen der vorderen Aufgleitschräge und der vorderen Saugmundkante ist weiterhin
ein horizontales Plateau angeordnet, das sich auf dem Niveau der vorderen Saugmundkante
über die gesamte Länge der vorderen Saugmundkante parallel zu dieser erstreckt. Die
Aufgleitschräge weist eine Neigung zwischen 5° und 7° auf oder ist als ballig geformte
Fläche ausgebildet. Die Gestaltung des Saugmunds ist nur für einen Anwendungsfall
ausgelegt. Es wird Staub aus dem Untergrund bzgl. Teppich gelöst, aber nicht aus Hartboden
oder Ritzen mit Fugen.
[0003] Die
EP 3 494 852 A1 und die
DE 10 2016 101051 A1 1 offenbaren eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse mit einem Saugmund, der von
einer vorderen und einer hinteren Saugmundkante begrenzt ist. In Arbeitsrichtung hinter
dem Saugmund ist eine geneigte Gleitfläche angeordnet, wobei zwischen der geneigten
Gleitfläche und der hinteren Saugmundkante ein horizontales Plateau angeordnet ist.
[0004] Die
US 2019 / 174983 A1 offenbart eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse auf deren Gleitflächen Luftleitelemente
angeordnet sind, wobei die Luftleitelemente von der Gleitfläche in Richtung einer
zu bearbeitenden Bodenfläche vorstehen.
[0005] Die
GB 2 214 787 A offenbart eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse mit einer geneigten Gleitfläche
hinter einem Saugmund, wobei die Gleitfläche zwischen einer Dichtlippe und einem horizontalen
Plateau angeordnet ist.
[0006] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Gleitsohle, eine Staubsaugerdüse
und einen Staubsauger bereitzustellen, die ausgelegt sind, Staub sowohl aus einem
Teppich als auch Schmutz auf einem Hartboden mit Ritzen und/oder Fugen zu entfernen.
[0007] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Gleitsohle mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1, eine Staubsaugerdüse mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 und einen Staubsauger
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0008] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einem geringen Gleitwiderstand
in den guten Saugeigenschaften bei Verwendung der Gleitsohle in einem Staubsauger.
Die Saugmundkanten dichten den Saugmund bodenseitig bei Anwendung ab, so dass ein
effizienter Unterdruck aufbaubar ist. Daher kann mittels der Gleitsohle effizient
Staub und/oder Schmutz sowohl von einem Teppich als auch von einem Hartboden mit Ritzen
und/oder Fugen entfernt werden. Gleichzeitig werden bei einem zu hohen Unterdruck
bei Anwendung Schiebekräfte (<30N) nicht überschritten.
[0009] Die Erfindung betrifft eine Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse, aufweisend
- einen an ihrer Unterseite eingeformten Saugmund, der von einer vorderen und einer
hinteren Saugmundkante begrenzt ist,
- eine Aufgleitschräge in Arbeitsrichtung vor dem Saugmund,
- eine geneigte Gleitfläche in Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund und
- eine in den Saugmund mündende Saugmundöffnung,
wobei sich die vordere Saugmundkante ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
der Gleitsohle erstreckt und an beiden Enden des Saugmundes einen zur Randabsaugung
ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes begrenzt,
wobei sich die hintere Saugmundkante ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
der Gleitsohle erstreckt und an beiden Enden des Saugmundes einen zur Randabsaugung
ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes begrenzt, und
wobei zwischen der geneigten Gleitfläche und der hinteren Saugmundkante ein horizontales
Plateau angeordnet ist, welches sich auf dem Niveau der hinteren Saugmundkante über
die gesamte Breite der hinteren Saugmundkante parallel zu dieser erstreckt und welches
eine Länge von mindestens 8,5 mm aufweist, wobei die Länge und die Breite der hinteren
Saugmundkante senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgebildet sind
und die Breite der hinteren Saugmundkante parallel zur Arbeitsbreite verläuft.
[0010] Die vordere Saugmundkante erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
der Gleitsohle und begrenzt an beiden Enden des Saugmundes einen zur Randabsaugung
ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes. Richtungs- und Positionsangaben beziehen
sich auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition und -richtung der Gleitsohle.
[0011] Die hintere Saugmundkante erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
der Gleitsohle und begrenzt an beiden Enden des Saugmundes einen zur Randabsaugung
ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes. Zwischen der geneigten Gleitfläche und der
hinteren Saugmundkante ist das horizontale Plateau angeordnet, das sich auf dem Niveau
der hinteren Saugmundkante über die gesamte Länge der hinteren Saugmundkante parallel
zu dieser erstreckt. Die hintere Saugmundkante und das an die hintere Saugmundkante
angrenzende horizontale Plateau bilden eine weitere Berandung des Saugmundes. Diese
weitere Berandung erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
des Saugmundes und ist ebenfalls für die Saugleistung wichtig. Beide - also die vordere
und die hintere - Saugmundkanten können den Saugmund bodenseitig bei Anwendung abdichten,
und dadurch kann sich ein effizienter Unterdruck über die gesamte Arbeitsfläche der
Gleitsohle aufbauen. Weiterhin wird auch bei einer geringen Luftleistung des die Gleitsohle
aufweisenden Staubsaugers eine gute Saugeigenschaft erzielt.
[0012] Bevorzugt sind die vordere Saugmundkante und in die hintere Saugmundkante in einer
Draufsicht auf die Gleitsohle jeweils als gerade Kante ausgebildet. Bevorzugt erstreckt
sich das an die hintere Saugmundkante angrenzende horizontale Plateau mit einer konstanten
Breite parallel zu der hinteren Saugmundkante.
[0013] Die Endabschnitte des Saugmundes können zur Randabsaugung endseitig offen oder geschlossen
sein. Die Saugluft, die bei Anwendung der Gleitsohle in dem Staubsauger an den Saugmundkanten
in den Saugmund eintritt, strömt der in den Saugmund mündenden Saugmundöffnung zu.
Die Saugmundöffnung ist bevorzugt mittig zwischen den beiden Enden des Saugmundes
angeordnet.
[0014] Zur Erzielung einer guten Abdichtung zum Untergrund sind die folgenden parametrischen
Gestaltungen des horizontalen Plateaus vorteilhaft: Bevorzugt weist das horizontale
Plateau einen Anlaufwinkel im Bereich von 30 bis 45°, bevorzugt 35 bis 40°, auf. Alternativ
oder zusätzlich bevorzugt weist das horizontale Plateau eine Länge von 8,50 bis 10,50
mm, bevorzugt 9,00 bis 10,00, mm auf. Die Länge und die Breite der hinteren Saugmundkante
erstrecken sich senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zueinander. Die Breite der
hinteren Saugmundkante erstreckt sich parallel zur Arbeitsbreite.
[0015] Bevorzugt weist das horizontale Plateau einen Radius im Bereich von 0,5 bis 1,5 Millimetern
zur Saugmundöffnung auf. Bevorzugt ist der Anlaufwinkel des horizontalen Plateaus
mit einem weiteren Radius im Bereich von 2,5 bis 3,5 Millimetern versehen.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Höhe des horizontalen Plateaus um 0,50
bis 1,50 mm, bevorzugt 0,75 bis 1,25 mm, höher als die Höhe der vorderen Saugmundkante,
bezogen auf eine betriebsgemäße Aufstellposition der Gleitsohle. D.h., wenn die Gleitsohle
in ihrer betriebsgemäßen Aufstellposition der Gleitsohle auf dem Untergrund angeordnet
ist, ist ein Abstand des horizontalen Plateaus zum Untergrund um 0,5 bis 1,5 mm, bevorzugt
0,75 bis 1,25mm, größer als ein Abstand der vorderen Saugmundkante zum Untergrund.
Auch in diesem Fall begrenzen die vordere und die hintere Saugmundkante den Saugmund,
die Saugmundöffnung ist jedoch größer als der Saugmund, weil die hintere Saugmundkante
nicht auf dem Untergrund aufliegt, wenn die vordere Saugmundkante auf dem Untergrund
angeordnet ist.
[0017] Zudem ist es bevorzugt, dass auf der Aufgleitschräge Luftleitelemente angeordnet
sind, wobei die Luftleitelemente von der Aufgleitschräge in Richtung einer zu bearbeitenden
Bodenfläche vorstehen, bezogen auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition der Gleitsohle.
Die Luftleitelemente sind dabei in der Form auf der Aufgleitschräge angeordnet, dass
die Luftleitelemente Luftkanäle ausbilden. Diese Luftkanäle erstrecken sich im Wesentlichen
parallel zur Hauptbewegungsrichtung der Bodendüse in einem bestimmungsgemäßen Reinigungsbetrieb.
Die Luftleitelemente weisen eine annähernd dreiecksförmige Grundform auf. Dabei sind
die Luftleitelemente so auf der Aufgleitschräge angeordnete, dass sich die ausgebildeten
Luftkanäle in Richtung des Saugmundes verjüngen. Die Luftleitelemente bewirken eine
teilweise Abdichtung der Gleitsohle zum Untergrund im Bereich der vorderen Saugmundkante
und ermöglichen gleichzeitig die Aufnahme von größeren Schmutzpartikeln. Insbesondere
ein ungewolltes Verschieben von größeren Schmutzpartikeln durch eine erfindungsgemäße
Staubsaugerdüse im Reinigungsbetrieb wird auf diese Weise vermieden.
[0018] Bevorzugt weist die Gleitsohle weiterhin eine Dichtlippe auf, die derart angeordnet
ist, dass die geneigte Gleitfläche zwischen der Dichtlippe und dem horizontalen Plateau
angeordnet ist. Die Dichtlippe unterstützt weiterhin die bodenseitige Abdichtung des
Saugmundes. Wenn der Abstand des horizontalen Plateaus zum Untergrund größer als der
Abstand der vorderen Saugmundkante zum Untergrund ist, ist die Dichtlippe bevorzugt
in einem vorbestimmten Bereich der Saugmundöffnung angeordnet. Bevorzugt ist die Dichtlippe
im hinteren Bereich der Saugmundöffnung angeordnet. Bevorzugt begrenzt die Dichtlippe
die Saugmundöffnung. Die Dichtlippe erstreckt sich bevorzugt ohne Unterbrechung über
die gesamte Arbeitsbreite der Gleitsohle. Dadurch hat die Dichtlippe die Funktion,
dass der hintere Saugmund abgedichtet und somit der Schmutz bei Anwendung noch effizienter
eingesaugt wird. Insbesondere bei tiefen Rillen und/oder Fugen auf einem Hartboden
wird der Saugmund weiterhin optimal mittels der Dichtlippe abgedichtet.
[0019] Für eine seitliche Abdichtung des Saugmundes können eine oder mehrere Dichtlippen
eingesetzt werden, die in Arbeitsrichtung seitlich zum Saugmund angeordnet sind. Bevorzugt
weist die Gleitsohle eine oder mehrere Bürstendichtungen auf, die in Arbeitsrichtung
seitlich zum Saugmund angeordnet sind. Dadurch wird eine seitliche Abdichtung des
Saugmunds bereitgestellt. Bevorzugt ist jede Bürstendichtung als ein Bürstenfuß ausgebildet.
Jede Bürstendichtung ist bevorzugt aus Kunststoff ausgebildet, in das ein Besatz eingewoben
sein kann. Bevorzugter ist die Bürstendichtung aus extrudiertem PP (Polypropylen)
ausgebildet, in das ein Besatz aus Multifilament-Garn eingewoben ist.
[0020] Die Erfindung betrifft ferner eine Staubsaugerdüse, die die Gleitsohle nach einer
oder mehrerer der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen aufweist. Die Gleitsohle
gewährleistet eine effiziente Staubaufnahme der Staubsaugerdüse. Die Gleitsohle stellt
ein Unterteil der Staubsaugerdüse dar, bezogen auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition
der Staubsaugerdüse. Bei der Staubsaugerdüse handelt es sich bevorzugt um eine elektronische
Staubsaugerdüse. Die Staubsaugerdüse weist bevorzugt mindestens eine Bürsteneinrichtung
auf. Die Staubsaugerdüse weist bevorzugt weiterhin ein oder mehrere Räder auf.
[0021] Weiterhin betrifft die Erfindung einen Staubsauger, der die Staubsaugerdüse nach
einer oder mehrerer der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen aufweist. Der
Staubsauger weist insbesondere die Gleitsohle nach einer oder mehrerer der vorangehend
beschriebenen Ausführungsformen auf. Der Saugmund und die Saugmundbegrenzung der Gleitsohle
sind so gestaltet, dass ein bei Betrieb des Staubsaugers angesaugter Luftstrom die
Saugmundkanten mit einer hohen Luftgeschwindigkeit umströmt, so dass Staub aus einem
Untergrund wie einem Teppich oder Hartboden gelöst und von der Luftströmung effektiv
mitgerissen wird.
[0022] Bevorzugt ist der Staubsauger als ein handgeführter Staubsauger ausgebildet. Unter
dem Ausdruck "handgeführt" ist zu verstehen, dass der Staubsauger per Hand von dem
Nutzer bei Betrieb geführt wird. Bevorzugter ist der Staubsauger als Stab-Staubsauger
ausgebildet, der auch als Stiel-Staubsauger oder Stick-Staubsauger bezeichnet wird.
[0023] Der Staubsauger ist bevorzugt ein Akkustaubsauger. D.h., der Staubsauger weist einen
Akkumulator auf und ist ausgelegt, mittels des Akkumulators als Stromquelle betrieben
zu werden. Bevorzugt ist der Staubsauger als Zyklon-Staubsauger ausgebildet.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
- Fig. 1
- eine Teil-Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Gleitsohle;
- Fig. 2
- eine Teil-Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Staubsaugerdüse;
- Fig. 3
- eine perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse;
- Fig. 4
- eine weitere perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die in Fig. 2 gezeigte Staubsaugerdüse;
- Fig. 6
- eine weitere perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse;
- Fig. 7
- eine weitere Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse;
- Fig. 8
- eine weitere Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse.
[0025] Fig. 1 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Gleitsohle. Die
Gleitsohle weist einen an ihrer Unterseite eingeformten Saugmund 1 auf, der von einer
vorderen Saugmundkante 2 und einer hinteren Saugmundkante 2 begrenzt ist. Richtungs-
und Positionsangaben beziehen sich auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition und -richtung
der Gleitsohle. Die Gleitsohle ist in der betriebsgemäßen Arbeitsposition gezeigt,
in der sie auf einem Untergrund 9 angeordnet ist. Die Gleitsohle weist weiterhin eine
Aufgleitschräge 4 in Arbeitsrichtung vor dem Saugmund 1 und eine geneigte Gleitfläche
5 in Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund 1 auf. Die Arbeitsrichtung ist dabei die
Hauptrichtung, in der die Gleitsohle bei Anwendung von einem Anwender zu bewegen ist.
Die Gleitsohle weist weiterhin eine in den Saugmund 1 mündende Saugmundöffnung 6 auf.
[0026] Zwischen der geneigten Gleitfläche 5 und der hinteren Saugmundkante 3 ist ein horizontales
Plateau 8 angeordnet, welches sich auf dem Niveau der hinteren Saugmundkante 2 über
die gesamte Breite (nicht gezeigt) der hinteren Saugmundkante 3 parallel zu dieser
erstreckt. Das horizontale Plateau 8 weist eine Länge L von mindestens 8,5 mm aufweist,
wobei die Länge L und die Breite (nicht gezeigt) der hinteren Saugmundkante 3 senkrecht
oder im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgebildet sind und die Breite (nicht gezeigt)
der hinteren Saugmundkante 3 parallel zur Arbeitsbreite (nicht gezeigt) verläuft.
[0027] Das horizontale Plateau 8 weist einen Anlaufwinkel β von 36°, die Länge L von 9,77
mm und einen Radius R2 zur Saugmundöffnung 6 auf. Der Anlaufwinkel des horizontalen
Plateaus 8 ist mit einem weiteren Radius R4 versehen. Die Breite B2 der vorderen Saugmundkante
2 verläuft parallel zur Arbeitsbreite B1 der Gleitsohle. Weiterhin verläuft die Breite
B2 der vorderen Saugmundkante 2 senkrecht zur Länge der Aufgleitschräge 7. Eine Höhe
des horizontalen Plateaus 8 ist um 1,00 mm höher als die vordere Saugmundkante 2.
D.h., ein Abstand des hinteren Plateaus 8 zum Untergrund 9 ist um 1,00 mm größer als
ein Abstand der vorderen Saugmundkante 2 zum Untergrund 9.
[0028] Der Radius R1 und der Radius R2 sind gleich oder im Wesentlichen gleich. Der weitere
Radius R3 und der weitere Radius R4 sind gleich oder im Wesentlichen gleich. Der weitere
Radius R3 und der weitere Radius R4 sind jeweils größer als der Radius R1 bzw. der
Radius R2.
[0029] Fig. 2 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Staubsaugerdüse.
Die in Fig. 2 gezeigte Staubsaugerdüse weist insbesondere die in Fig. 1 gezeigte Gleitsohle
auf, die mit einer Dichtlippe 12 im hinteren Bereich der Saugmundöffnung 6 und einer
Bürstendichtung 14 seitlich zum Saugmund 1 ausgestattet ist. Die Staubsaugerdüse weist
ferner eine Bürsteneinrichtung 10 und ein Rad 11 auf. Die geneigte Gleitfläche 5 ist
zwischen der Dichtlippe 12 und dem Plateau 8 angeordnet.
[0030] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten
Staubsaugerdüse. Oberhalb des hinteren Plateaus 8 ist die Staubsaugerdüse stufenförmig
ausgestaltet.
[0031] Fig. 4 zeigt eine weitere perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2
gezeigten Staubsaugerdüse. Die Dichtlippe 12 ist beabstandet zur geneigten Gleitfläche
5 angeordnet.
[0032] Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 2 gezeigte Staubsaugerdüse. Gezeigt
ist eine Draufsicht auf eine Unterseite der Staubsaugerdüse insbesondere auf die Gleitsohle.
Die vordere Saugmundkante 2 und die hintere Saugmundkante 3 sind jeweils in Draufsicht
als gerade Kante ausgebildet. Die Saugmundöffnung 6 ist mit einer rechteckförmigen
Grundfläche ausgebildet. Die Bürsteneinrichtung 10 ist in der Saugmundöffnung 6 angeordnet.
Die vordere Saugmundkante 2 erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
B1 der Gleitsohle und ist an beiden Enden des Saugmundes 1 einen zur Randabsaugung
ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes 1 begrenzt. Auf der Aufgleitschräge 4 sind
sieben Luftleitelemente 7 angeordnet, welche in gleichmäßigen Abständen zueinander
auf der Aufgleitschräge 4 angeordnet sind. Die Luftleitelemente 7 weisen eine annähernd
dreiecksförmige Grundform und stehen in Richtung der Bodenfläche von der Aufgleitschräge
4 ab. Dabei stehen die Luftleitelemente 7 derartig von der Aufgleitschräge 4 ab, dass
die Luftleitelemente 7 auf der Höhe der vorderen Saugmundkante 2 ein vorderes horizontales
Plateau ausbilden, welches lediglich durch die Luftkanäle 16 zwischen den Luftleitelementen
7 unterbrochen wird.
[0033] Die hintere Saugmundkante 3 erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
B1 der Gleitsohle und ist an beiden Enden des Saugmundes 1 einen zur Randabsaugung
ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes 1 begrenzt. Zwischen der geneigten Gleitfläche
5 und der hinteren Saugmundkante 3 ist ein horizontale Plateau 8 angeordnet, welches
sich über die gesamte Breite B3 der hinteren Saugmundkante 3 parallel zu dieser erstreckt.
Die Länge L des horizontalen Plateaus 8 erstreckt sich senkrecht zur Breite B1, B2
bzw. B3. Bürstendichtungen 14 sind seitlich zum Saugmund 1 angeordnet und erstrecken
sich in ihrer Erstreckungsrichtung jeweils parallel zu der Länge L. Die Dichtlippe
12 erstreckt sich ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite B1 der Gleitsohle.
[0034] Fig. 6 zeigt eine weitere perspektivische Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2
gezeigten Staubsaugerdüse. Die Bürsteneinrichtung 10 ist als rotierende Bürstenwalze
ausgebildet.
[0035] Fig. 7 zeigt eine weitere Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Staubsaugerdüse ist die Bürstendichtung 14 der Übersichtlichkeit
halber weggelassen. Dadurch ist besser ersichtlich, dass das horizontale Plateau 8
um 1,00 mm höher angeordnet ist als die vordere Saugmundkante 2.
[0036] Fig. 8 zeigt eine weitere Teil-Querschnittsansicht der in Fig. 2 gezeigten Staubsaugerdüse.
Die vordere Saugmundkante 2 und die hintere Saugmundkante 3 begrenzen den Saugmund
1. Die Dichtlippe 12 und die vordere Saugmundkante 2 begrenzen die Saugmundöffnung
6. Die Dichtlippe 12 dichtet den hinteren Saugmund 3 ab.
Bezugszeichenliste
[0037]
- α
- Anlaufwinkel
- β
- weiterer Anlaufwinkel
- B1
- Arbeitsbreite
- B2
- Breite der vorderen Saugmundkante
- B3
- Breite der hinteren Saugmundkante
- L
- Länge des horizontalen Plateaus
- L2
- Länge der Aufgleitschräge
- R1
- Radius
- R2
- Radius
- R4
- weiterer Radius
- 1
- Saugmund
- 2
- vordere Saugmundkante
- 3
- hintere Saugmundkante
- 4
- Aufgleitschräge
- 5
- Gleitfläche
- 6
- Saugmundöffnung
- 7
- Luftleitelemente
- 8
- horizontales Plateau
- 9
- Untergrund
- 10
- Bürsteneinrichtung
- 11
- Rad
- 12
- Dichtlippe
- 14
- Bürstendichtung
- 16
- Luftkanäle
1. Gleitsohle für eine Staubsaugerdüse, aufweisend
- einen an ihrer Unterseite eingeformten Saugmund (1), der von einer vorderen und
einer hinteren Saugmundkante (2, 3) begrenzt ist,
- eine Aufgleitschräge (4) in Arbeitsrichtung vor dem Saugmund (1),
- eine geneigte Gleitfläche (5) in Arbeitsrichtung hinter dem Saugmund (1) und
- eine in den Saugmund (1) mündende Saugmundöffnung (6),
wobei sich die vordere Saugmundkante (2) ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
(B1) der Gleitsohle erstreckt und an beiden Enden des Saugmundes (1) einen zur Randabsaugung
ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes (1) begrenzt,
wobei sich die hintere Saugmundkante (3) ohne Unterbrechung über die gesamte Arbeitsbreite
(B1) der Gleitsohle erstreckt und an beiden Enden des Saugmundes (1) einen zur Randabsaugung
ausgelegten Endabschnitt des Saugmundes (1) begrenzt, und
wobei zwischen der geneigten Gleitfläche (5) und der hinteren Saugmundkante (3) ein
horizontales Plateau (8) angeordnet ist, welches sich auf dem Niveau der hinteren
Saugmundkante (2) über die gesamte Breite (B3) der hinteren Saugmundkante (3) parallel
zu dieser erstreckt und welches eine Länge (L) von mindestens 8,5 mm aufweist, wobei
die Länge (L) und die Breite (B3) der hinteren Saugmundkante (3) senkrecht oder im
Wesentlichen senkrecht zueinander ausgebildet sind und die Breite (B3) der hinteren
Saugmundkante (3) parallel zur Arbeitsbreite (B1) verläuft, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Höhe des horizontalen Plateaus (8) um 0,5 bis 1,5 mm höher ist als die Höhe
der vorderen Saugmundkante (2), bezogen auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition der
Gleitsohle.
2. Gleitsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Saugmundkante (2) einen Anlaufwinkel (a) im Bereich von 5 bis 20° aufweist.
3. Gleitsohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das horizontale Plateau (8) einen Anlaufwinkel (β) im Bereich von 30 bis 45° und/oder
eine Länge (L) von 8,5 bis 10,5 mm aufweist.
4. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aufgleitschräge (4) Luftleitelemente (7) angeordnet sind, wobei die Luftleitelemente
(7) von der Aufgleitschräge (4) in Richtung einer zu bearbeitenden Bodenfläche vorstehen,
bezogen auf eine betriebsgemäße Arbeitsposition der Gleitsohle.
5. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das horizontale Plateau (8) einen Radius (R2) zur Saugmundöffnung (6) im Bereich
von 0,5 bis 1,5 Millimetern aufweist.
6. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlaufwinkel des horizontalen Plateaus (8) mit einem weiteren Radius (R4) im
Bereich von 2,5 bis 3,5 Millimetern versehen ist.
7. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Dichtlippe (12), die derart angeordnet ist, dass die geneigte Gleitfläche (5)
zwischen der Dichtlippe (12) und dem horizontalen Plateau (8) angeordnet ist.
8. Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Bürstendichtungen (14), die in Arbeitsrichtung seitlich zum Saugmund
(1) angeordnet sind.
9. Staubsaugerdüse, aufweisend eine Gleitsohle nach einem der vorangehenden Ansprüche.
10. Staubsauger, aufweisend die Staubsaugerdüse nach Anspruch 9.
1. Sliding base for a vacuum cleaner nozzle, comprising
- a suction mouth (1) which is formed on the underside of the sliding base and is
delimited by a front and a rear suction mouth edge (2, 3),
- a slide-on slope (4) upstream of the suction mouth (1) in the working direction,
- an inclined sliding surface (5) downstream of the suction mouth (1) in the working
direction and
- a suction mouth opening (6) opening into the suction mouth (1),
the front suction mouth edge (2) extending without interruption over the entire working
width (B1) of the sliding base and, at both ends of the suction mouth (1), delimiting
an end portion of the suction mouth (1) designed for edge suction,
the rear suction mouth edge (3) extending without interruption over the entire working
width (B1) of the sliding base and, at both ends of the suction mouth (1), delimiting
an end portion of the suction mouth (1) designed for edge suction, and
a horizontal plateau (8) being arranged between the inclined sliding surface (5) and
the rear suction mouth edge (3), which plateau extends, at the level of the rear suction
mouth edge (2), over the entire width (B3) of the rear suction mouth edge (3) in parallel
therewith and has a length (L) of at least 8.5 mm, the length (L) and the width (B3)
of the rear suction mouth edge (3) being perpendicular or substantially perpendicular
to one another and the width (B3) of the rear suction mouth edge (3) extending in
parallel with the working width (B1), characterised in that
a height of the horizontal plateau (8) is 0.5 to 1.5 mm higher than the height of
the front suction mouth edge (2), with respect to an operational working position
of the sliding base.
2. Sliding base according to claim 1, characterised in that the front suction mouth edge (2) has an approach angle (a) in the range of from 5
to 20°.
3. Sliding base according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the horizontal plateau (8) has an approach angle (β) in the range of from 30 to 45°
and/or a length (L) of from 8.5 to 10.5 mm.
4. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised in that air-guiding elements (7) are arranged on the slide-on slope (4), the air-guiding
elements (7) protruding from the slide-on slope (4) in the direction of a floor surface
to be treated, with respect to an operational working position of the sliding base.
5. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised in that the horizontal plateau (8) has a radius (R2) to the suction mouth opening (6) in
the range of from 0.5 to 1.5 millimetres.
6. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised in that the approach angle of the horizontal plateau (8) is provided with a further radius
(R4) in the range of from 2.5 to 3.5 millimetres.
7. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised by a sealing lip (12) which is arranged in such a way that the inclined sliding surface
(5) is arranged between the sealing lip (12) and the horizontal plateau (8).
8. Sliding base according to any of the preceding claims, characterised by one or more brush seals (14) which are arranged laterally to the suction mouth (1)
in the working direction.
9. Vacuum cleaner nozzle comprising a sliding base according to any of the preceding
claims.
10. Vacuum cleaner comprising the vacuum cleaner nozzle according to claim 9.
1. Semelle de glissement pour buse d'aspirateur, présentant
- une bouche d'aspiration (1) formée sur sa face inférieure et délimitée par un bord
avant et un bord arrière de bouche d'aspiration (2, 3),
- une pente coulissante (4) dans la direction de travail devant la bouche d'aspiration
(1),
- une surface de glissement inclinée (5) dans la direction de travail derrière la
bouche d'aspiration (1) et
- une ouverture de bouche d'aspiration (6) débouchant dans la bouche d'aspiration
(1),
dans laquelle le bord avant de bouche d'aspiration (2) s'étend sans interruption sur
toute la largeur de travail (B1) de la semelle de glissement et délimite une section
d'extrémité de la bouche d'aspiration (1) conçue pour l'aspiration périphérique aux
deux extrémités de la bouche d'aspiration (1),
dans laquelle le bord arrière de bouche d'aspiration (3) s'étend sans interruption
sur toute la largeur de travail (B1) de la semelle de glissement et délimite une section
d'extrémité de la bouche d'aspiration (1) conçue pour l'aspiration périphérique aux
deux extrémités de la bouche d'aspiration (1), et
dans laquelle un plateau horizontal (8) est disposé entre la surface de glissement
inclinée (5) et le bord arrière de bouche d'aspiration (3), lequel plateau horizontal
s'étend sur le niveau du bord arrière de bouche d'aspiration (2) sur toute la largeur
(B3) du bord arrière de bouche d'aspiration (3) et parallèlement à celui-ci, et présente
une longueur (L) d'au moins 8,5 mm, la longueur (L) et la largeur (B3) du bord arrière
de bouche d'aspiration (3) étant perpendiculaires ou sensiblement perpendiculaires
l'une à l'autre et la largeur (B3) du bord arrière de bouche d'aspiration (3) s'étendant
parallèlement à la largeur de travail (B1), caractérisée en ce
qu'une hauteur du plateau horizontal (8) est supérieure de 0,5 à 1,5 mm à la hauteur
du bord avant de bouche d'aspiration (2), par rapport à une position de travail opérationnelle
de la semelle de glissement.
2. Semelle de glissement selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bord avant de bouche d'aspiration (2) présente un angle de pas (a) dans la plage
de 5 à 20°.
3. Semelle de glissement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le plateau horizontal (8) présente un angle de pas (β) dans la plage de 30 à 45°
et/ou une longueur (L) dans la plage de 8,5 à 10,5 mm.
4. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des éléments de guidage d'air (7) sont disposés sur la pente coulissante (4), les
éléments de guidage d'air (7) faisant saillie de la pente coulissante (4) en direction
d'une surface de sol à traiter, par rapport à une position de travail opérationnelle
de la semelle de glissement.
5. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le plateau horizontal (8) présente un rayon (R2) dans la plage de 0,5 à 1,5 millimètres
par rapport à l'ouverture de bouche d'aspiration (6).
6. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'angle de pas du plateau horizontal (8) est pourvu d'un autre rayon (R4) dans la
plage de 2,5 à 3,5 millimètres.
7. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par une lèvre d'étanchéité (12) qui est disposée de telle manière que la surface de glissement
inclinée (5) est disposée entre la lèvre d'étanchéité (12) et le plateau horizontal
(8).
8. Semelle de glissement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par un ou plusieurs joints à brosse (14) disposés latéralement par rapport à la bouche
d'aspiration (1) dans la direction de travail.
9. Buse d'aspirateur, présentant une semelle de glissement selon l'une des revendications
précédentes.
10. Aspirateur, présentant la buse d'aspirateur selon la revendication 9.