| (19) |
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(11) |
EP 3 888 190 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2022 Patentblatt 2022/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.11.2019 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2019/082906 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2020/109466 (04.06.2020 Gazette 2020/23) |
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| (54) |
ANSCHLUSSELEMENT
CONNECTION ELEMENT
ÉLÉMENT DE RACCORDEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
30.11.2018 DE 102018130533
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.2021 Patentblatt 2021/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Wago Verwaltungsgesellschaft mbH |
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32423 Minden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KÖLLMANN, Hans-Josef
32425 Minden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gramm, Lins & Partner
Patent- und Rechtsanwälte PartGmbB |
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Freundallee 13a 30173 Hannover 30173 Hannover (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 022 808 DE-A1-102011 051 536
|
DE-A1-102007 024 661
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Anschlusselement
- mit einem Isolierstoffgehäuse,
- wobei das Isolierstoffgehäuse eine Leitereinführungsöffnung zum Einführen eines elektrischen
Leiters und
- eine Kontaktstifteinführungsöffnung zum Einführen eines Kontaktstiftes hat,
- mit einer Stromschiene, wobei die Stromschiene einen zwischen dem eingeführten elektrischen
Leiter und dem eingeführten Kontaktstift angeordneten Kontaktabschnitt hat,
- mit einer Klemmfeder zum Kontaktieren des elektrischen Leiters, wobei die Klemmfeder
einen Klemmschenkel mit einer zum Kontaktabschnitt hinweisend ausgerichteten Klemmkante,
einen Federbogen und einen Anlageschenkel hat, wobei die Klemmkante und der Kontaktabschnitt
eine erste Kontaktstelle für den anzuklemmenden elektrischen Leiter bilden.
[0002] DE 10 2007 024 661 A1 beschreibt eine elektrische Anschlussklemme mit einer Klemmfeder, wobei die Klemmfeder
zwei Klemmfederschenkel hat, die dazu eingerichtet sind, jeweils einen elektrischen
Leiter an ein Stromschienenstück zu klemmen und damit elektrisch leitend zu verbinden.
Das Stromschienenstück ist U-förmig ausgebildet und stellt damit eine Aufnahmekammer
für einen der elektrischen Leiter bereit.
[0003] DE 202 10 105 U1 beschreibt eine elektrische Anschlussklemme mit einem Kontakteinsatz für ein Isolierstoffgehäuse,
wobei eine Klemmfeder in den Kontakteinsatz eingehängt ist. Dabei wird eine erste
Kontaktstelle durch den Kontakteinsatz und einen Klemmschenkel der Klemmfeder und
eine zweite Kontaktstelle durch den Anlageschenkel der Klemmfeder und dem Kontakteinsatz
gebildet, wobei elektrische Leiter in den Kontaktstellen zur elektrischen Kontaktierung
fixiert gehalten werden.
[0004] DE 102 61 536 B4 offenbart ein Kontaktelement, wobei das Kontaktelement zwei Ausnehmungen zum Einführen
elektrischer Leiter hat. Die elektrischen Leiter werden dabei durch eine Klemmfeder
an dem Kontaktelement fixiert gehalten. Die Klemmfeder hat dabei an ihren Enden jeweils
einen Klemmabschnitt, wobei die Klemmfeder durch eine weitere Öffnung des Kontaktelementes
hindurchgeführt ist und die Klemmfeder damit in seiner Lage fixiert.
[0005] DE 10 2015 107 853 A1 offenbart eine Klemmfeder zum Anklemmen eines elektrischen Leiters und eines Kontaktstiftes,
wobei zwischen dem elektrischen Leiter und dem Kontaktstift ein Stromschienenelement
zur elektrischen Kontaktierung angeordnet ist. Die Klemmfeder hat einen Klemmschenkel,
der zum Anklemmen des elektrischen Leiters an die Stromschiene eingerichtet ist, wobei
sich der Klemmschenkel in einen Federbogen und einen Anlageschenkel erstreckt. Der
Anlageschenkel ist parallel zum Kontaktstift umgebogen, um diesen an das Stromschienenelement
zu klemmen. Der Klemmschenkel und der Anlageschenkel wirken derart zusammen, dass
bei eingefügten elektrischen Leiter das Stromschienenstück in Richtung des Kontaktstiftes
gedrückt wird und bei eingeführtem Kontaktstift das Stromschienenstück in Richtung
elektrischer Leiter gedrückt wird.
[0006] DE 10 2011 051 536 A1 offenbart ein Anschlusselement mit einem Isolierstoffgehäuse, einer Stromschiene,
einer Klemmfeder zum Kontaktieren eines elektrischen Leiters und einem Stiftkontaktierungselement
zum Kontaktieren eines Stiftkontaktes, wobei das Stiftkontaktierungselement über einen
Verbindungsabschnitt mit der Stromschiene verbunden ist und sich parallel zur Stromschiene
erstreckt. Ein Anlageschenkel der Klemmfeder ist dabei an einem abragenden Schenkel
der Stromschiene gelagert.
[0007] DE 10 2010 010 262 A1 offenbart einen Steckverbinder mit einem Isolierstoffgehäuse, einer Stromschiene
und einer Klemmfeder zum Kontaktieren eines elektrischen Leiters. Das Isolierstoffgehäuse
hat eine Kontaktstift-Einführungsöffnung zum Einführen eines Kontaktstiftes und eine
Leitereinführungsöffnung zum Einführen eines elektrischen Leiters, wobei die Stromschienen
zwischen dem anzuklemmenden elektrischen Leiter und dem anzuklemmenden Kontaktstift
angeordnet ist.
[0008] EP 1 022 808 A2 offenbart eine Leiteranschlussklemme für elektrische Leiter mit einem Isolierstoffgehäuse,
wobei in dem Isolierstoffgehäuse eine Stromschiene und eine Käfigzugfeder angeordnet
sind. Dabei bildet die Käfigzugfeder und die Stromschiene oberhalb und unterhalb der
Stromschiene jeweils eine Klemmstelle zum Anschluss eines elektrischen Leiters. Das
Isolierstoffgehäuse hat eine Betätigungsöffnung, wobei die Klemmstellen zum Beispiel
durch einen Schraubendreher über die Betätigungsöffnung geöffnet werden können.
[0009] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Anschlusselement
zu schaffen.
[0010] Die Aufgabe wird durch das Anschlusselement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0011] Es wird vorgeschlagen, dass die Stromschiene einen sich an den Kontaktabschnitt anschließenden
Kontaktbogen hat, der in einen Klemmabschnitt zum Kontaktieren des Kontaktstiftes
übergeht, wobei der Klemmabschnitt und der Kontaktabschnitt der Stromschiene eine
zweite Kontaktstelle bilden und von dem Klemmabschnitt der Stromschiene ein sich zum
Kontaktabschnitt hin erstreckender und an dem Kontaktabschnitt vorbeilaufender Halteabschnitt
abragt wobei der Anlageschenkel der Klemmfeder an dem Halteabschnitt der Stromschiene
gelagert ist.
[0012] Damit kann erreicht werden, dass der Leiter mit dem Klemmschenkel gegen den Kontaktabschnitt
der Stromschiene gedrückt wird, der bevorzugt einen feststehenden Teil der Stromschiene
bildet, und der Anlageschenkel der Klemmfeder den Kontaktstift über einen beweglichen
Teil der Stromschiene an den Kontaktabschnitt der Stromschiene zieht. Damit wird der
Kontaktstift durch die Kraft der Klemmfeder zwischen dem Kontaktabschnitt der Stromschiene
und dem relativ zum Kontaktabschnitt beweglichen Teil der Stromschiene eingeklemmt.
[0013] Auf diese Weise kann ein kompaktes Anschlusselement bereitgestellt werden, das eine
elektrische Kontaktierung eines elektrischen Leiters und eines Kontaktstiftes ermöglicht.
Dabei ist die Stromschiene zur Bildung einer zweiten Kontaktstelle für den Kontaktstift
verlängert ausgebildet, wobei die Stromschiene mit der Klemmfeder derartig in Wechselwirkung
steht, dass die Stromschiene als Klemmanschluss für den Kontaktstift dienen kann,
wobei die Klemmfeder indirekt über die Lagerung des Anlageschenkels der Klemmfeder
an dem Halteabschnitt der Stromschiene zum Öffnen und Schließen der zweiten Kontaktstelle
für den Kontaktstift beteiligt ist. Der Halteabschnitt der Stromschiene ist dabei
beweglich ausgebildet, so dass durch eine Verschiebung des Anlageschenkels der Klemmfeder
auch eine Verschiebung des Halteabschnittes der Stromschiene erreicht wird. Auf diese
Weise kann die zweite Kontaktstelle durch Verlagerung des Anlageschenkels der Klemmfeder
geöffnet und geschlossen werden. Zudem ist der Stromweg zwischen dem angeschlossenem
Kontaktstift und dem elektrischen Leiter extrem kurz, da beide an den einander gegenüberliegenden
Kontaktseiten des Kontaktabschnittes aufliegen.
[0014] Das Anschlusselement kann eine in Leitereinführungsrichtung des elektrischen Leiters
in der Leitereinführungsöffnung zur ersten Kontaktstelle hin vor dem Kontaktabschnitt
der Stromschiene angeordnete Leitereinführungsschräge haben. Zudem ist es vorteilhaft,
wenn der Kontaktabschnitt der Stromschiene eine Sicke oder einen Kontaktvorsprung
an der dem elektrischen Leiter und/oder der dem Kontaktstift zugewandten Kontaktseite
hat. Dies hat den Vorteil, dass der elektrische Leiter oder der Kontaktstift unabhängig
voneinander unter gleichen Verhältnissen in dem Isolierstoffgehäuse eingeführt werden
kann, ohne dass sich der elektrische Leiter oder der Kontaktstift gegenseitig beeinflussen.
[0015] Ferner vorteilhaft ist es, wenn der Kontaktabschnitt der Stromschiene lagefixiert
oder mit einer begrenzten Beweglichkeit in dem Isolierstoffgehäuse angeordnet ist.
Dabei kann das freie Ende des Kontaktabschnittes der Stromschiene z.B. durch eine
erste Durchgangsöffnung des Halteabschnittes der Stromschiene hindurchgeführt sein,
wobei der Kontaktabschnitt dadurch in seiner Lage fixiert gehalten wird. Denkbar ist
aber auch, dass der Kontaktabschnitt der Stromschiene über Ausgestaltungen innerhalb
des Isolierstoffgehäuses wie z.B. einer Klemmkante in dem Isolierstoffgehäuse fixiert
gehalten werden kann. Durch die begrenzte Beweglichkeit des Kontaktabschnittes der
Stromschiene kann erreicht werden, dass der eingesteckte elektrische Leiter oder der
eingesteckte Kontaktstift durch die Fixierung an den Kontaktabschnitt nicht mit diesen
derartig wechselwirken, dass die Stromschiene sich innerhalb des Isolierstoffgehäuses
verschiebt. Auf diese Weise können der elektrische Leiter und/oder der Kontaktstift
unter denselben Bedingungen wiederholbar im Isolierstoffgehäuse zum Liegen kommen.
[0016] Es ist vorteilhaft, wenn eine Kontaktlasche von dem Klemmabschnitt abragt, wobei
die Kontaktlasche zur Einführung und Andruck des Kontaktstiftes an der zweiten Kontaktstelle
ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass auf einfache Weise der Kontaktstift durch
die Kontaktlasche optimal an dem Kontaktabschnitt der Stromschiene fixiert gehalten
werden kann, indem die Kontaktlasche zum Beispiel an die Ausgestaltung des Kontaktstiftes
angepasst ist. Somit kann eine gleichmäßige Druckverteilung auf den Kontaktstift erreicht
und damit eine punktuelle Beaufschlagung des Kontaktstiftes vermieden werden.
[0017] Das freie Ende des Anlageschenkels der Klemmfeder kann in eine mit einem Quersteg
begrenzte zweite Durchgangsöffnung des Halteabschnitts der Stromschiene eingehängt
sein. Auf diese Weise kann eine einfache Lagerung des Anlageschenkels an der Stromschiene
bereitgestellt werden, wobei der
bewegliche Halteabschnitt der Stromschiene durch den Anlageschenkel der Klemmfeder in Richtung
der Klemmfeder verlagert werden und eine Fixierung des Kontaktstiftes an der zweiten
Kontaktstelle erreicht werden kann.
[0018] Es ist vorteilhaft, wenn der Halteabschnitt der Stromschiene orthogonal vom Klemmabschnitt
der Stromschiene in Richtung des Kontaktabschnitts zum Anlageschenkel hin abragt.
Auf diese Weise kann ein kompaktes Anschlusselement (beispielsweise in Form einer
hebelbetätigten Verbindungsklemme) bereitgestellt werden, die eine elektrische Kontaktierung
eines Kontaktstiftes und eines elektrischen Leiters ermöglicht und dabei platzsparend
ausgebildet ist.
[0019] Das Anschlusselement kann ein beweglich in das Isolierstoffgehäuse eingebautes Betätigungselement
haben, wobei das Betätigungselement mit der Klemmfeder zum Öffnen der ersten Kontaktstelle
gekoppelt ist. Ferner vorteilhaft ist es, wenn das Betätigungselement ein schwenkbar
im Isolierstoffgehäuse gelagerter und aus dem Isolierstoffgehäuse herausragender Betätigungshebel
ist.
[0020] Das Betätigungselement des Anschlusselementes kann einen Betätigungsabschnitt haben,
wobei der Betätigungsabschnitt seitlich der Klemmfeder angeordnet ist und wobei eine
Betätigungskontur des Betätigungsabschnittes mit dem Klemmschenkel in Wirkverbindung
steht und an dem Kontaktabschnitt aufgelagert ist. Ferner vorteilhaft ist es, wenn
die Betätigungskontur einen im Umfang kreis- oder teilkreisförmigen Zapfen mit einem
V-förmigen Ausschnitt hat, wobei der Klemmschenkel mit einem Betätigungsabschnitt
in den V-förmigen Ausschnitt hineinragt.
[0021] Auf diese Weise kann ein Betätigungselement bereitgestellt werden, das ein Öffnen
und Schließen der ersten Kontaktstelle durch Anheben oder Absenken des Klemmschenkels
der Klemmfeder bewirkt.
[0022] Der unbestimmte Begriff "ein" ist als solcher und nicht als Zahlwert zu verstehen.
Das Isolierstoffgehäuse kann daher zum Beispiel für ein mehrpoliges Anschlusselement
auch noch weitere Leiter-Einführungsöffnungen, Kontaktstift-Einführungsöffnungen,
Stromschienen und zugehörige Klemmfedern haben.
[0023] Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft mit den beigefügten Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1 -
- eine seitliche Schnittansicht eines Anschlusselementes;
- Figur 2 -
- das Anschlusselement nach Figur 1 in einer Teilschnittansicht der Rückseite mit den
Kontaktstift-Einstecköffnungen.
[0024] Figur 1 zeigt eine seitliche Schnittansicht eines Anschlusselementes 1 mit einem
Isolierstoffgehäuse 2, wobei das Isolierstoffgehäuse 2 eine Leiter-Einführungsöffnung
3 zum Einführen eines elektrischen Leiters (nicht dargestellt) und eine KontaktstiftEinführungsöffnung
4 zum Einführen eines Kontaktstiftes 5 hat. Innerhalb des Isolierstoffgehäuses 2 des
Anschlusselementes 1 ist eine Stromschiene 6 angeordnet, wobei die Stromschiene 6
einen Kontaktabschnitt 7 hat, der zwischen dem eingeführten Kontaktstift 5 und dem
eingeführtem elektrischen Leiter (nicht dargestellt) angeordnet ist. Die Stromschiene
6 hat einen sich an den Kontaktabschnitt 7 anschließenden Kontaktbogen 8, der in einen
Buchsenabschnitt 9 übergeht. Es wird deutlich, dass der Buchsenabschnitt 9 und der
Kontaktabschnitt 7 der Stromschiene 6 eine zweite Kontaktstelle zum Kontaktieren des
Kontaktstiftes 5 bilden. Von dem Buchsenabschnitt 9 ragt eine Kontaktlasche 10 ab,
die zur besseren Einführung des Kontaktstiftes 5 in der zweiten Kontaktstelle ausgebildet
ist.
[0025] Es wird deutlich, dass die die Leiter-Einführungsöffnung 3 und die Kontaktstift-Einführungsöffnung
4 auf sich gegenüberliegenden Seiten des Isolierstoffgehäuses 2 angeordnet sind. Es
sind aber auch andere Anordnungen denkbar, bei denen die Leiter-Einführungsöffnung
3 und die Kontaktstift-Einführungsöffnung 4 zum Beispiel auf derselben Seite des Isolierstoffgehäuses
2 liegen.
[0026] Von dem Buchsenabschnitt 9 der Stromschiene 6 ragt orthogonal ein in Richtung des
Kontaktabschnittes 7 und an dem Kontaktabschnitt 7 vorbeilaufender Halteabschnitt
11 ab. Der Halteabschnitt 11 ist dabei zumindest in seiner Längserstreckungsrichtung
beweglich gelagert. Der Halteabschnitt 11 wird in seiner Bewegung rechtwinkelig zum
Kontaktabschnitt 7 durch Element 24 begrenzt, das in einen Freiraum 25 eintaucht.
[0027] Innerhalb des Isolierstoffgehäuses 2 des Anschlusselementes 1 ist eine Klemmfeder
13 angeordnet, wobei die Klemmfeder 13 eine Klemmschenkel 14 mit einer zum Kontaktabschnitt
7 der Stromschiene 6 hinweisend ausgerichteten Klemmkante 15 hat. Die Klemmkante 15
der Klemmfeder 13 und der Kontaktabschnitt 7 (mit einlaufschräge und Sicke) der Stromschiene
6 bilden dabei eine erste Klemmkante für den anzuklemmenden elektrischen Leiter. Der
Klemmschenkel 14 geht in einen Federbogen 16 und in einen Anlageschenkel 17 über.
[0028] Es wird deutlich, dass ein freies Ende 18 des Anlageschenkels 17 der Klemmfeder 13
in eine mit einem Quersteg 23 begrenzte Durchgangsöffnung des Halteabschnittes 11
der Stromschiene 6 eingehängt ist. Durch die Lagerung der Klemmfeder 13 in die zweite
Durchgangsöffnung des Halteabschnittes 11 der Stromschiene 6 wird eine Kopplung erreicht,
wobei durch die Federkraft der Klemmfeder 13 den Halteabschnitt 11 der Stromschiene
6 derartig verlagert werden kann, dass der Buchsenabschnitt 9 und die abragende Kontaktlasche
10 gegen den Kontaktstift 5 und diesen wiederum gegen Das freie Ende 12 des Kontaktabschnitt
7 der Stromschiene 6 gedrückt werden können, wobei der Kontaktstift 5 in der zweiten
Kontaktstelle fixiert gehalten wird.
[0029] Weiterhin wird deutlich, dass in der Leiter-Einführungsöffnung 3 des Isolierstoffgehäuses
2 in Leitereinführungsrichtung zur ersten Kontaktstelle hin vor dem Kontaktabschnitt
7 der Stromschiene 6 eine Leitereinführungsschräge 19 angeordnet ist. Durch eine derartige
Leitereinführungsschräge 19 kann der elektrische Leiter und/oder der Kontaktstift
5 unabhängig voneinander unter gleichen Verhältnissen in das Isolierstoffgehäuse 2
eingeführt werden, wobei der elektrische Leiter und/oder der Kontaktstift bei wiederholtem
Stecken unter denselben Bedingungen zum Liegen kommt.
[0030] Dabei kann der Kontaktabschnitt 7 der Stromschiene 6 an einer Kontaktseite des elektrischen
Leiters und/oder des Kontaktstiftes 5 zugewandte Sicke oder Kontaktvorsprung haben,
wobei der Kontaktstift 5 und oder der elektrische Leiter bei einem erneuten Steckvorgang
an der Kontaktsicke oder am Kontaktvorsprung zum Liegen kommt. Durch die Lagefixierung
des Kontaktabschnittes 7 der Stromschiene 6 wird eine Positionsänderung des Kontaktabschnittes
7 und damit der an dem Kontaktabschnitt 7 angeordneten Sicke oder dem Kontaktvorsprung
verhindert, so dass ein eingesteckter elektrischer Leiter oder ein eingesteckter Kontaktstift
5 auch bei wiederholten Steckvorgängen unter denselben Bedingungen in dem Isolierstoffgehäuse
2 zum Liegen kommt.
[0031] Das Anschlusselement 1 hat ein Betätigungselement 20, wobei das Betätigungselement
20 ein schwenkbar in dem Isolierstoffgehäuse 2 gelagerter und aus dem Isolierstoffgehäuse
2 herausragender Betätigungshebel 20 ist. An dem Betätigungshebel 20 ist ein Betätigungsabschnitt
21 seitlich neben der Klemmfeder 13 angeordnet. Der Betätigungsabschnitt 21 hat eine
Betätigungskontur, die sowohl mit dem Klemmschenkel 14 und Kontaktabschnitt 7 in Wirkverbindung
steht. Die Betätigungskontur kann einen im Umfang teilkreisförmigen Zapfen mit einem
V-förmigen Ausschnitt 22 haben, wobei der Klemmschenkel 14 mit einem Betätigungsabschnitt
in den V-förmigen Ausschnitt 22 hineinragt.
[0032] Es wird deutlich, dass durch Betätigen des Betätigungshebels 20, der Betätigungsabschnitt
21 den Klemmschenkel 14 der Klemmfeder 13 anhebt und damit die erste Kontaktstelle
zum Einführen oder Entnehmen eines elektrischen Leiters öffnet.
[0033] Figur 2 zeigt das Anschlusselement 1 nach Figur 1 in einer Teilschnittansicht der
Rückseite mit den Kontaktstift-Einstecköffnungen 4, wobei zur besseren Übersichtlichkeit
ein Teil des Isolierstoffgehäuses 2 freigeschnitten ist. Zu erkennen ist eine Kontaktstift-Einstecköffnung
4 des Isolierstoffgehäuses 2 zum Einführen des Kontaktstiftes 5.
[0034] Es wird deutlich, dass der Klemmabschnitt 7 durch die Durchgangsöffnung des Halteabschnittes
11 zur Lagefixierung des Kontaktabschnittes 7 im Isolierstoffgehäuse 2 hindurchgeführt
ist. Der Kontaktstift 5 wird dabei durch den Klemmabschnitt 9 an den Kontaktabschnitt
7 gedrückt, wobei der Halteabschnitt 11 orthogonal von dem Klemmabschnitt 9 in Richtung
des Kontaktabschnittes 7 und an dem Kontaktabschnitt 7 vorbeilaufend abragt. Weiterhin
wird deutlich, dass das freie Ende 18 des Anlageschenkels 17 der Klemmfeder 13 durch
die gleiche Durchgangsöffnung des Halteabschnittes 11 hindurchgeführt ist, wobei die
zweite Durchgangsöffnung durch einen Quersteg 23 des Halteabschnittes 11 begrenzt
ist. Der Halteabschnitt 11 lagert dabei mit seinem Quersteg 23 auf dem Anlageschenkel
17 der Klemmfeder 13 auf.
[0035] Der Betätigungshebel 20 steht über einen Betätigungsabschnitt 21 (nicht dargestellt)
mit dem Klemmschenkel 14 der Klemmfeder 13 derartig in Wirkverbindung, dass der Betätigungshebel
20 zum Öffnen und Schließen der ersten Kontaktstelle eingerichtet ist.
[0036] In der Rückseitenansicht der Figur 2 ist weiterhin zu erkennen, dass zwei Leiter-
/Kontaktstift-Anschlussklemmen nebeneinander in einem Isolierstoffgehäuse 2 angeordnet
sind. Auf diese Weise können mehrere Leiter-Kontaktstift-Paare nebeneinander elektrisch
miteinander verbunden werden. Dabei ist die Anzahl der Leiter- /Kontaktstift-Anschlussklemmen
nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr können eine große Anzahl der
erfindungsgemäßen Leiter-/Kontaktstift-Anschlussklemmen zu einer einzelnen Anordnung,
d.h. zu einem mehrpoligen Anschlusselement zusammengefasst werden.
[0037] Die Figuren verstehen sich als ein mögliches Ausführungsbeispiel. Andere Formen der
erfindungsgemäßen Lehre sind weiterhin denkbar. Des Weiteren sind die Ausgestaltungen
des Ausführungsbeispiels nicht untrennbar miteinander verknüpft, sodass z.B. die Ausführung
der Erfindung nicht abhängig von den speziell beschriebenen Ausgestaltungen des Ausführungsbeispiels
ist. So ist eine Variabilität zum Beispiel von der Anzahl oder Lagerung der einzelnen
Elemente jederzeit denkbar.
Bezugszeichenliste:
[0038]
- 1
- Anschlusselement
- 2
- Isolierstoffgehäuse
- 3
- Leiter- Einführungsöffnung
- 4
- Kontaktstift-Einführungsöffnung
- 5
- Kontaktstift
- 6
- Stromschiene
- 7
- Kontaktabschnitt
- 8
- Kontaktboden
- 9
- Buchsenabschnitt
- 10
- Kontaktlasche
- 11
- Halteabschnitt
- 12
- Freies Ende des Kontaktabschnittes
- 13
- Klemmfeder
- 14
- Klemmschenkel
- 15
- Klemmkante
- 16
- Federbogen
- 17
- Anlageschenkel
- 18
- Freies Ende des Anlageschenkenkels
- 19
- Leitereinführungsschräge
- 20
- Betätigungselement / Betätigungshebel
- 21
- Betätigungsabschnitt
- 22
- V-förmiger Ausschnitt
- 23
- Quersteg
- 24
- Element
1. Anschlusselement (1)
- mit einem Isolierstoffgehäuse (2),
- wobei das Isolierstoffgehäuse (2) eine Leiter-Einführungsöffnung (3) zum Einführen
eines elektrischen Leiters und
- eine Kontaktstift-Einführungsöffnung (4) zum Einführen eines Kontaktstiftes (5)
hat,
- mit einer Stromschiene (6), wobei die Stromschiene (6) einen zwischen dem eingeführten
elektrischen Leiter und dem eingeführten Kontaktstift (5) angeordneten Kontaktabschnitt
(7) hat,
- wobei die Stromschiene (6) einen sich an den Kontaktabschnitt (7) anschließenden
Kontaktbogen (8) hat, der in einen Buchsenabschnitt (9) zum Kontaktieren des Kontaktstiftes
(5) übergeht, wobei der Buchsenabschnitt (9) und der Kontaktabschnitt (7) der Stromschiene
(6) eine zweite Kontaktstelle bilden,
- mit einer Klemmfeder (13) zum Kontaktieren des elektrischen Leiters, wobei die Klemmfeder
(13) einen Klemmschenkel (14) mit einer zum Kontaktabschnitt (7) hinweisend ausgerichteten
Klemmkante (15), einen Federbogen (16) und einen Anlageschenkel (17) hat, wobei die
Klemmkante (15) und der Kontaktabschnitt (7) eine erste Kontaktstelle für den anzuklemmenden
elektrischen Leiter bilden,
dadurch gekennzeichnet, dass
- von dem Buchsenabschnitt (9) der Stromschiene (6) ein sich zum Kontaktabschnitt
(7) hin erstreckender und an dem Kontaktabschnitt (7) vorbeilaufender Halteabschnitt
(11) abragt,
- wobei der Anlageschenkel (17) der Klemmfeder (13) an dem Halteabschnitt (11) der
Stromschiene (6) gelagert ist.
2. Anschlusselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement (1) eine in Leitereinführungsrichtung des elektrischen Leiters
in der Leiter-Einführungsöffnung (3) zur ersten Kontaktstelle hin vordem Kontaktabschnitt
(7) der Stromschiene (6) angeordnete Leitereinführungsschräge (19) hat.
3. Anschlusselement (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (7) der Stromschiene (6) eine Sicke oder einen Kontaktvorsprung
an der dem elektrischen Leiter und/oder der dem Kontaktstift zugewandten Kontaktseite
hat.
4. Anschlusselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kontaktlasche (10) von dem Buchsenabschnitt (9) abragt, wobei die Kontaktlasche
(10) zur Fixierung des Kontaktstiftes (5) an der zweiten Kontaktstelle ausgebildet
ist.
5. Anschlusselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (7) der Stromschiene (6) lagefixiert in dem Isolierstoffgehäuse
(2) angeordnet ist.
6. Anschlusselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (11) der Stromschiene (6) eine gemeinsame Durchgangsöffnung hat
und das freie Ende (12) des Kontaktabschnittes (7) durch diese Durchgangsöffnung hindurchgeführt
ist.
7. Anschlusselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (18) des Anlageschenkels (17) der Klemmfeder (13) in die mit einem
Quersteg (23) begrenzte gemeinsame Durchgangsöffnung des Halteabschnitts (11) der
Stromschiene (6) eingehängt ist.
8. Anschlusselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (11) orthogonal vom Buchsenabschnitt (9) der Stromschiene (6)
in Richtung des Kontaktabschnitts (7) zum Anlageschenkel (17) hin abragt.
9. Anschlusselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betätigungselement (20) beweglich in das Isolierstoffgehäuse (2) eingebaut und
mit der Klemmfeder (13) zum Öffnen der ersten Kontaktstelle gekoppelt ist.
10. Anschlusselement (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) ein schwenkbar im Isolierstoffgehäuse (2) gelagerter
und aus dem Isolierstoffgehäuse (2) herausragender Betätigungshebel ist (20).
11. Anschlusselement (1) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (20) einen Betätigungsabschnitt (21) hat, wobei der Betätigungsabschnitt
(21) seitlich der Klemmfeder (13) angeordnet ist und wobei eine Betätigungskontur
des Betätigungsabschnittes (21) mit dem Klemmschenkel (14) in Wirkverbindung steht
und an dem Kontaktabschnitt (7) aufgelagert ist.
12. Anschlusselement (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungskontur einen im Umfang kreis- oder teilkreisförmigen Zapfen mit einem
V-förmigen Ausschnitt (22) hat, wobei der Klemmschenkel (14) mit einem Betätigungsabschnitt
in den V-förmigen Ausschnitt (22) hineinragt.
1. Terminal element (1)
- with an insulating material housing (2),
- wherein the insulating material housing (2) has a conductor insertion opening (3)
for insertion of an electrical conductor, and
- a contact pin insertion opening (4) for inserting a contact pin (5),
- with a busbar (6), wherein the busbar (6) has a contact portion (7) disposed between
the inserted electrical conductor and the inserted contact pin (5),
- the busbar (6) having a contact bend (8) which adjoins the contact portion (7) and
merges into a socket portion (9) for contacting the contact pin (5), the socket portion
(9) and the contact portion (7) of the busbar (6) forming a second contact point,
- with a clamping spring (13) for contacting the electrical conductor, the clamping
spring (13) having a clamping leg (14) with a clamping edge (15) oriented towards
the contact portion (7), a spring bend (16) and an abutment leg (17), the clamping
edge (15) and the contact section (7) forming a first contact point for the electrical
conductor to be clamped on,
characterized in that
- a retaining section (11) extending towards the contact section (7) and projecting
past the contact section (7) projects from the socket section (9) of the busbar (6),
- wherein the contact leg (17) of the clamping spring (13) is mounted on the retaining
section (11) of the conductor rail (6).
2. Terminal element (1) according to claim 1, characterized in that the terminal element (1) has a conductor insertion slope (19) arranged in the conductor
insertion opening (3) towards the first contact point in front of the contact portion
(7) of the busbar (6) in the conductor insertion direction of the electrical conductor.
3. Terminal element (1) according to one of claims 1 or 2, characterized in that the contact portion (7) of the busbar (6) has a bead or a contact projection on the
contact side facing the electrical conductor and/or the contact pin.
4. Terminal element (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a contact lug (10) projects from the socket portion (9), the contact lug (10) being
designed for fixing the contact pin (5) at the second contact point.
5. Terminal element (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the contact portion (7) of the busbar (6) is arranged fixed in position in the insulating
material housing (2).
6. Terminal element (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the retaining section (11) of the busbar (6) has a common through-opening and the
free end (12) of the contact portion (7) is passed through this through-opening.
7. Terminal element (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the free end (18) of the contact leg (17) of the clamping spring (13) is suspended
in the common through-opening of the retaining section (11) of the busbar (6), which
through-opening is delimited by a transverse web (23).
8. Terminal element (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the retaining section (11) projects orthogonally from the socket portion (9) of the
busbar (6) in the direction of the contact portion (7) towards the contact leg (17).
9. Terminal element (1) according to one of the preceding claims, characterized in that an actuating element (20) is movably installed in the insulating material housing
(2) and is coupled to the clamping spring (13) for opening the first contact point.
10. Terminal element (1) according to claim 9, characterized in that the actuating element (20) is an actuating lever (20) pivotably mounted in the insulating
material housing (2) and projecting from the insulating material housing (2).
11. Terminal element (1) according to one of claims 9 or 10, characterized in that the actuating element (20) has an actuating section (21), the actuating section (21)
being arranged laterally of the clamping spring (13) and an actuating contour of the
actuating section (21) being operatively connected to the clamping leg (14) and being
supported on the contact portion (7).
12. Terminal element (1) according to one of claims 9 to 11, characterized in that the actuating contour has a circumferentially circular or part-circular pin with
a V-shaped cutout (22), the clamping leg (14) projecting with an actuating section
into the V-shaped cutout (22).
1. Elément de raccordement (1),
- comprenant un boîtier en matériau isolant (2),
- le boîtier en matériau isolant (2) ayant une ouverture d'insertion de conducteur
(3) pour insérer un conducteur électrique, et
- une ouverture d'insertion de broche de contact (4) pour insérer une broche de contact
(5),
- comprenant une barre conductrice (6), la barre conductrice (6) ayant une portion
de contact (7) disposée entre le conducteur électrique inséré et la broche de contact
insérée (5),
- la barre conductrice (6) ayant un arc de contact (8) qui se raccorde à la portion
de contact (7) et qui se transforme en une portion de douille (9) pour la mise en
contact de la broche de contact (5), la portion de douille (9) et la portion de contact
(7) de la barre conductrice (6) formant un deuxième emplacement de contact,
- comprenant un ressort de serrage (13) pour la mise en contact du conducteur électrique,
le ressort de serrage (13) ayant une branche de serrage (14) munie d'une arête de
serrage (15) tournée vers la portion de contact (7), un arc de ressort (16) et une
branche d'appui (17), l'arête de serrage (15) et la portion de contact (7) formant
un premier emplacement de contact pour le conducteur électrique à connecter,
caractérisé en ce que
- une portion de retenue (11) s'étendant vers la portion de contact (7) et passant
devant la portion de contact (7) fait saillie de la portion de douille (9) de la barre
conductrice (6),
- la branche d'appui (17) du ressort de serrage (13) étant montée sur la portion de
retenue (11) de la barre conductrice (6).
2. Elément de raccordement (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'élément de raccordement (1) présente un chanfrein d'insertion de conducteur (19)
disposé en avant de la portion de contact (7) de la barre conductrice (6) dans le
sens d'insertion de conducteur du conducteur électrique dans l'ouverture d'insertion
de conducteur (3) vers le premier emplacement de contact.
3. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la portion de contact (7) de la barre conductrice (6) présente une moulure ou une
saillie de contact sur le côté de contact tourné vers le conducteur électrique et/ou
vers la broche de contact.
4. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une patte de contact (10) fait saillie de la portion de douille (9), la patte de contact
(10) étant réalisée pour fixer la broche de contact (5) au deuxième emplacement de
contact.
5. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la portion de contact (7) de la barre conductrice (6) est disposée en position fixe
dans le boîtier en matériau isolant (2).
6. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la portion de retenue (11) de la barre conductrice (6) présente une ouverture traversante
commune, et l'extrémité libre (12) de la portion de contact (7) est passée à travers
cette ouverture traversante.
7. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'extrémité libre (18) de la branche d'appui (17) du ressort de serrage (13) est
accrochée dans l'ouverture traversante commune de la portion de retenue (11) de la
barre conductrice (6), ouverture qui est délimitée par une barrette transversale (23)
8. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la portion de retenue (11) fait saillie orthogonalement de la portion de douille
(9) de la barre conductrice (6) en direction de la portion de contact (7) vers la
branche d'appui (17).
9. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un élément d'actionnement (20) est monté mobile dans le boîtier en matériau isolant
(2) et est couplé au ressort de serrage (13) pour ouvrir le premier emplacement de
contact.
10. Elément de raccordement (1) selon la revendication 9,
caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (20) est un levier d'actionnement (20) monté de manière
pivotante dans le boîtier en matériau isolant (2) et dépassant hors du boîtier en
matériau isolant (2).
11. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (20) présente une portion d'actionnement (21), la portion
d'actionnement (21) étant disposée latéralement à côté du ressort de serrage (13),
et un contour d'actionnement de la portion d'actionnement (21) étant en liaison active
avec la branche de serrage (14) et étant supporté sur la portion de contact (12).
12. Elément de raccordement (1) selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que le contour d'actionnement présente un tenon de pourtour en forme circulaire ou partiellement
circulaire avec une découpe en forme de V (22), la branche de serrage (14) pénétrant
avec une portion d'actionnement dans la découpe en forme de V (22).


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