Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine eigenständig handhabbare Schautafel nach den Merkmalen
des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] Schautafeln der in Rede stehenden Art sind bekannt. Diese finden beispielsweise Verwendung
als Preisauszeichnungstafeln, weiter beispielsweise im Kraftfahrzeughandel, so insbesondere
in handhabbaren Größen, wie bspw. DIN-A4, DIN-A3 oder auch Zwischengrößen. Diese Schautafeln
sind mehrfach verwendbar durch Wechseln des bspw. in einer U-Schiene des Trägerteils
klemmhalterbaren Informationselementes, welches z.B. Informationen über den Artikel
und/oder Preisinformationen beinhaltet. Weiter sind Aufnahmetaschen aus Weich-Kunststoff
bekannt, mit einem transparenten Fensterabschnitt, so bspw. aus der
DE 34 12 064 A1. In dieser Patentanmeldung ist eine Folientasche zur Anbringung an der Außenseite
von Kraftfahrzeugen beschrieben, das einen offenen, mit einem Haftstreifen zusammenwirkenden
Rand aufweist.
[0003] Aus der
US 4,741,119 A ist eine Schautafel bekannt, bei welcher eine Abdeckfolie an einem Längsrand mittels
eines doppelseitigen Klebestreifens angebracht ist. Zwischen der Abdeckfolie und dem
Trägerteil der Schautafel ist durch elektrostatische Kraft ein Informationsblatt halterbar.
Die Abdeckfolie selbst ist im verschlossenen Zustand auch durch elektrostatische Kraft
mit dem Trägerteil verbunden.
[0004] Aus der
DE 42 30 737 A1 ist ein taschenartiges Teil aus zwei Adhäsionsfolien bekannt, wobei ein Informationselement
zwischen den Adhäsionsfolien anordbar ist. Die obere Adhäsionsfolie ist in ihrer Erstreckung
größer als die untere Adhäsionsfolie. Ein aus den zwei Adhäsionsfolien gebildetes
Behältnis ist etwa zur Anbringung an einer Windschutzscheibe vorgesehen.
[0005] Aus der
DE 202 08 646 U1 ist es bekannt, zwei Folien flächig übereinander anzuordnen und an drei äußeren endständigen
Kanten diese Folien zu verschweißen. Eine Folie kann an der offenen Seite etwas kürzer
geschnitten sein, um so eine günstigere Taschenöffnung zu ermöglichen. Die Taschenkonfiguration
kann mittels Saugnapf an einer Glas- oder Kunststofffläche angebracht sein.
[0006] Aus der
EP 0 930 597 A2 ist eine Adhäsionsfolie bekannt, die kombiniert mit einem Blattwerkstoff zu einer
Tasche verbunden ist. Aus der
AT 006126 U1 ist ein Taschenteil bekannt, das eine obere lappenartige Adhäsionsfolie und ein unteres
Folienteil aufweist zur Halterung eines eingeschobenen flachen Gegenstandes.
[0008] Ausgehend von dem dargelegten Stand der Technik gemäß der
US 4741119 A beschäftigt sich die Erfindung mit der Aufgabenstellung, eine Schautafel der genannten
Art qualitativ und funktionell vorteilhaft auszubilden.
Zusammenfassung der Erfindung
[0009] Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt
ist, dass der Rücken zum Anbieten einer Abdeckungs-Randverhaftung flächenmäßig kleiner
eingestellt ist als die Abdeckung, dass die Abdeckung randseitig zur unmittelbar lösbaren
Haftverbindung mit dem Trägerteil gestaltet ist, dass die mit dem Trägerteil zusammenwirkende
Rückseite des Rückens durch eine aufgebrachte Weich-PVC-Lage gebildet ist und dass
die Abdeckung randseitig durch die obere transparente Folie, eine darunter angeordnete
unlösbar angebundene Versteifungslage und eine an der Versteifungslage angebrachte
Weich-PVC-Schicht im Wesentlichen dreilagig ausgebildet ist.
[0010] Zum randseitigen Verschluss der Abdeckung ist eine dauerhaft wirkende und somit wiederverwendbare
Haftung vorgesehen, so dass die Abdeckung insbesondere randseitig entlang einer oder
mehrerer Öffnungsrandkanten des Taschenteiles stets dichtend und selbsthaltend an
dem Trägerteil anhaftbar ist. Es ist hierdurch eine Abdichtung des das Informationselement
aufnehmenden Raumes zur Umgebung hin geschaffen, welches Informationselement, bevorzugt
bestehend aus Papier, entsprechend vor eindringender Feuchtigkeit geschützt ist. Zum
Wechseln des Informationselementes ist die Abdeckung in einfacher Weise aufschlagbar,
dies unter weiter bestehender Verhaftung des mit der Abdeckung verbundenen Rückens.
Rücken und Abdeckung sind miteinander verbundene Elemente eines Taschenteiles, welches
entsprechend der Randverhaftung der Abdeckung gleichfalls bevorzugt wiederverwendbar
haftend zumindest in Verbindung mit dem Trägerteil eingestellt ist, so dass entsprechend
solcher Ausgestaltung nicht nur das Informationselement in einfacher Weise wechselbar
ist, sondern darüber hinaus auch die Abdeckung samt Rücken, d.h. das Taschenteil,
von dem Trägerteil abnehmbar und gegen ein anderes Taschenteil austauschbar ist. Zufolge
der flächenmäßig kleineren Einstellung des Rückens gegenüber der Abdeckung ergibt
sich zumindest entlang einer Randkante ein rückenfreier Trägerteilbereich, zur Zusammenwirkung
mit dem zugeordneten Abdeckungs-Verhaftungsstreifen. Durch die Verwendung des biegesteifen,
plattenartigen Trägerteils ist die vorgeschlagene Schautafel eigenständig handhabbar,
bedarf entsprechend keiner rückwärtigen Aussteifung. Die vorgeschlagene Größe von
DIN-A1 bis DIN-A5, so weiter bevorzugt DIN-A4 bis DIN-A3, oder eine Zwischengröße,
bietet die Möglichkeit einer guten Handhabbarkeit der Schautafel auch nur durch eine
Person. Es ist eine selbsttragende Lösung geschaffen.
[0011] Das Informationselement, welches bevorzugt aus Papier besteht, ist vor eindringender
Feuchtigkeit geschützt. Diese könnte insbesondere durch Temperaturschwankungen, denen
beispielsweise im Freien befindliche Kraftfahrzeuge im Tagesrhythmus ausgesetzt sind,
zu Wellungen des Papiers und darüber hinaus gegebenenfalls zu einem Beschlagen der
transparenten Abdeckung von innen her führen. Das die Informationsdaten aufweisende
Papier ist weiter von außen durch die transparente Abdeckung ablesbar. Letztere ist
lösbar mit dem Trägerteil, insbesondere in den Randbereichen, verbunden, so dass zum
Wechseln des Informationselementes die Abdeckung in einfacher Weise aufschlagbar bzw.
abnehmbar ist. Neben der dichten Anordnung des Informationselementes ist durch die
gewählte Ausgestaltung auch eine einfache Fixierung desselben mittels der Abdeckung
erreichbar. Zudem ist durch die biegesteife, plattenartige Ausgestaltung des Trägerteils
eine gewisse Steifigkeit der gesamten Schautafel erreicht, so dass diese eigenständig
ohne weitere rückwärtige Aussteifungen, wie bspw. durch Karosserieteile unterstützt,
Anwendung finden kann. Das biegesteife Trägerteil ist hierbei Bestandteil der Schautafel,
welch letztere hierdurch selbsttragend eingestellt ist.
[0012] Die Abdeckung besteht aus einer Mehrlagenfolie, weiter bevorzugt aus einer Folie
mit einer Stärke, die eine Rückstellfähigkeit in die Anlagestellung zum Trägerteil
aus der aufgeschlagenen Stellung heraus bietet. Auch ist die Dicke der Folie so gewählt,
dass diese glattflächig, d.h. faltenfrei sich selbsttätig in die Anlagestellung zum
Trägerteil begibt. Die vornehmlich transparent gehaltene Abdeckung ist etwa zur Erzeugung
einer Rahmenwirkung bedruckt. Es erscheint entsprechend ein transparentes Fenster,
durch welches die Informationen des Informationselementes ablesbar sind. Die Bedruckung
kann ein- oder auch mehrfarbig vorgesehen sein.
[0013] In Verbindung mit der vorgeschlagenen Bedruckung der Abdeckung ist weiter vorgesehen,
dass diese, abgewandt zum Trägerteil und somit auch abgewandt der auf der bevorzugten
Druckseite aufgebrachten Weich-PVC-Schicht eine lediglich zur Bedruckung vorgesehene
ablösbare, mattierte Schutzfolie aufweist. Hierdurch ist die Bedruckung einer an sich
für verschiedene Druckmaschinen weniger geeigneten, da sehr glatten und zu statischer
Aufladung neigenden Folie, die jedoch auf Grund des gewählten Materials die gewünschte
Hitzebeständigkeit aufweist, mittels unterschiedlicher Druckmaschinen ermöglicht.
[0014] Die Verhaftung ist eine Adhäsionsverhaftung. Hierzu ist an der Abdeckung, zugeordnet
dem Trägerteil die Weich-PVC-Schicht aufgebracht. Die Anordnung dieser Weich-PVC-Schicht
an der Abdeckung lässt eine ausreichende Verhaftung an dem plattenartigen Trägerteil,
welches bevorzugt eine glattflächige Oberfläche bietet, erreichen.
[0015] Das Trägerteil ist bevorzugt ein Kunststoffspritzteil und kann aus einem Acrylwerkstoff
bestehen. Bevorzugt besteht das Trägerteil aus Polycarbonat. Eine hohe Stabilität
des Trägerteiles ist dadurch erreicht, dass dieses eine Dicke von 1 mm bis 5 mm aufweist,
bevorzugt 2, 3 oder 4 mm oder auch jeden Bruchteil zwischen diesen Maßangaben. Entsprechend
ist das Trägerteil im Rahmen des üblichen Gebrauchs bruchsicher.
[0016] Die Abdeckung besteht als Träger für die Weich- PVC-Lage aus einem PET-Werkstoff.
Zur Ermöglichung einer Bedruckbarkeit der PET-Folie in verschiedenen Druckmaschinen
kann diese wie bereits angesprochen Träger einer fest mit dieser verbundenen, mattierten
Folie aus Polypropylen oder Polyethylen sein.
[0017] Zufolge der Ausgestaltung der Abdeckung mit einer Versteifungslage ist eine Versteifung
des zugleich als Handhabe dienenden Abdeckungsrandes erreicht. Auch ist das Öffnen
durch Anheben des Abdeckungsrandes vereinfacht, dies auch bei exakter Decklage von
Abdeckung und Trägerteil und entsprechend exakter Übereinanderlage der entsprechenden
Randkanten. Es ist nicht nur eine gewisse Steifigkeit bei weiterhin gegebener Biegeschlaffheit
der Abdeckung als solches erreicht, sondern vielmehr auch eine Verdickung der anzuhebenden
Abdeckung, welche verdickte Lage nunmehr bspw. durch die Daumeninnenfläche leichter
erfasst werden kann, zum Abheben des Randbereiches vom zugeordneten Trägerteilrandbereich.
Auch ist zufolge dieser Ausgestaltung der Wiederverschluss der Abdeckung vereinfacht.
[0018] Diese fällt aufgrund der Randverstärkung nahezu selbsttätig in die Verschlussstellung
zurück, dies bei weiter selbsttätiger Verhaftung mit dem Trägerteil. In bevorzugter
Ausgestaltung ist diese Versteifungslage des Randbereiches der Abdeckung in einfachster
Weise durch Trennen aus dem Rücken gebildet. Die Trennung zwischen Abdeckung und Rücken
des Taschenteils erfolgt entsprechend nicht wie bei bekannten Taschenteilen exakt
randseitig, sondern vielmehr mit einem Abstand hierzu durch Durchtrennen des Rückens,
wonach der randseitige Schmalbereich des abgetrennten Rückens Teil des Abdeckungsrandstreifens
wird. Dies bietet weiter den Vorteil, dass die Einstellung des Rückens zur bevorzugt
selbsttätigen Haftung an dem Trägerteil durch Trennen auch an dem freigeschnittenen
Randabschnitt vorliegt, demzufolge auch dieser entsprechend dem Rückenteil selbsthaftend
gebildet ist. Es bedarf diesbezüglich keiner gesonderten Behandlung des Haft-Randbereiches.
Der Trennschnitt zur Bildung der Versteifungslage aus dem Rücken muss nicht zwingend
parallel verlaufend zur Randkante des Taschenteils vorgesehen sein. Denkbar sind auch
Lösungen, bei welchen der Trennschnitt mit zunehmender Randkantenlänge bspw. eine
gleichmäßig zunehmende Beabstandung zur Randkante einnimmt.
[0019] In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Versteifungslage zumindest
an zwei zueinander senkrechten Randseiten der Abdeckung rahmenartig umlaufend vorgesehen
ist, so bspw. bei einer bevorzugten rechteckigen Ausgestaltung der Schautafel mit
unterschiedlichen Randkantenlängen bspw. entlang einer längeren und einer hieran anschließenden
kürzeren Randkante, so dass die Abdeckung entsprechend über Eck angehoben werden kann,
um darunter das Informationselement einzulegen bzw. auszutauschen. Auch können drei
Randseiten öffenbar und entsprechend mit einer aus dem Rücken freigeschnittenen Versteifungslage
versehen sein.
[0020] Das Trägerteil ist weiter bevorzugt auf der Auflageseite für das Informationselement
ebenflächig bis zu den Randkanten durchlaufend ausgebildet, weist dementsprechend
keine Vertiefungen, bspw. zum Einlegen des Informationsteiles auf. Auch sind bei einer
solchen Ausgestaltung des Trägerteils randseitig keine Haftverbindungselemente für
die Abdeckung oberflächenseitig aufgetragen. Diese Ebenflächigkeit des Trägerteils
spiegelt sich in einer bevorzugten Ausgestaltung wieder in der Abdeckung, wobei das
mit der Abdeckung versehene Trägerteil zumindest ohne aufgelegtes Informationselement
auch hinsichtlich der durch die Abdeckung gebildeten Oberfläche ebenflächig bis zu
den Randkanten durchlaufend ausgebildet ist. Die Versteifungslagen in den Randzonen
der Abdeckung fluchten in der Benutzungsstellung der Schautafel mit dem auf dem Trägerteil
verhafteten Taschenrücken, wobei weiter die transparente Lage der Abdeckung sowohl
den Rücken als auch die den Rücken rahmenartig im Bereich der Öffnungsrandkanten umschließenden
Versteifungslagen ebenflächig überdeckt. Ein untergelegtes Informationselement kann
in Abhängigkeit von dessen Materialstärke eine Abweichung aus der Ebenflächigkeit
erreichen, die jedoch im Normalfall, d.h. bei Anwendung eines Informationselements
aus Papier, ggf. stärkerem Papier, visuell kaum wahrnehmbar ist. Die Randkanten der
Abdeckung bzw. des Taschenteils verlaufen bevorzugt deckungsgleich mit den Randkanten
des Trägerteils.
[0021] Zur Festlegung der Schautafel an dem auszuzeichnenden Objekt weist diese eine Saugnapfhalterung
auf. Diese ist beispielweise mit zwei Saugköpfen ausgebildet, von denen einer die
Saugverhaftung zur Schautafel erbringt und der andere freikragend zur Anbringung beispielsweise
in einem Kraftfahrzeug dient. So kann mittels dieser Saugnapfhalterung in einfachster
Weise die Schautafel insbesondere innenseitig einer Scheibe, beispielsweise Windschutzscheibe
eines Kraftfahrzeuges festgelegt werden. Die Saugnapfhalterung besteht bevorzugt insgesamt
und ausschließlich aus einem Gummimaterial oder einem Weichkunststoff, wie ein thermoplastisches
Elastomer. Entsprechend kann die Saugnapfhalterung ein einstückiges Kunststoffspritzteil
sein. Diese Saugnapfhalterung mit zwei Saugköpfen ist sowohl von dem auszuzeichnenden
Objekt als auch von der Schautafel lösbar, so dass die Schautafel hiernach auch ohne
die Saugnapfhalterung nutzbar ist. Alternativ kann die Saugnapfhalterung einen freikragenden
Saugnapf aufweisen und eine mit dem Trägerteil verbundene Befestigungsplatte. Letztere
ist dem Trägerteil und somit der Schautafel zugeordnet, weiter bevorzugt nicht lösbar
zugeordnet, wozu die Befestigungsplatte mit dem Trägerteil verschweißt sein kann.
Alternativ kann auch eine Verklebung von Befestigungsplatte und Trägerteil vorgesehen
sein.
[0022] Weiter bevorzugt ist zwischen der Befestigungsplatte und dem Saugnapf ein mit dem
Saugnapf und/oder mit der Befestigungsplatte gelenkig verbundenes Zwischenglied angeordnet.
Dieses Zwischenglied bietet eine Anpassung der Schautafelausrichtung an die Gegebenheiten,
so weiter beispielsweise angepasst an die Neigung einer Windschutzscheibe oder dergleichen.
Entsprechend sind die vorgesehenen Gelenke so gewählt, dass keine selbsttätige Verstellung
des gewählten Winkels zwischen Befestigungsplatte und Saugnapf bzw. Festlegungsfläche
die gewünschte Ausrichtung der Schautafel aufhebt. Bevorzugt besteht das Zwischenglied
und/oder die Befestigungsplatte aus einem Hartkunststoff. Diese sind weiter bevorzugt
im Spritzgussverfahren hergestellt. Auch kann das Zwischenglied rahmenartig gestaltet
sein. Alternativ kann das Zwischenglied auch eine plattenförmige Gestalt aufweisen.
Weiter alternativ zu einer üblichen gelenkigen Verbindung zwischen Befestigungsplatte
und Saugnapf kann auch eine Kugelgelenkanordnung vorgesehen sein, die eine freie Anpassung
der Schautafel an die Gegebenheiten bietet.
[0023] Alternativ oder auch kombinativ zu einer möglichen Befestigung der Schautafel über
eine Saugnapfanordnung kann auf der Rückseite des Trägerteils ein durch Aufklappen
zu bildender Ständer angebracht sein, mittels dessen das Trägerteil vollständig gegenüber
einer Auflagefläche beabstandet anordbar ist. Zufolge dieser Ausgestaltung ist die
Schautafel frei auf einer Fläche abstellbar, was weiter auch durch die bereits erwähnte
biegesteife Ausgestaltung des Trägerteils ermöglicht wird. Durch den rückwärtigen
Ständer nimmt die Schautafel einen günstigen Blickwinkel zur Auflagefläche ein. Bei
Nichtgebrauch des Ständers, so weiter bspw. bei gleichzeitiger Anordnung einer wie
zuvor beschriebenen Saugnapfhalterung an dem Trägerteil wird der Ständer eingeklappt.
Der Ständer ist hierbei bevorzugt so gebildet, dass das Trägerteil mit einer horizontalen
Auflagefläche einen spitzen Winkel einschließt, so weiter bevorzugt einen spitzen
Winkel zwischen 10° und 60°, weiter bevorzugt etwa 15° bis 30° oder 45°, so dass sich
für den Betrachter ein günstiger Winkel einstellt.
[0024] Der Ständer ist weiter bevorzugt aus einem im Querschnitt zu einem Winkel aufstellbaren
Halteteil gebildet, wobei ein Winkelschenkel fest mit dem Trägerteil verbunden ist.
Der weitere Winkelschenkel ist zu dem an dem Trägerteil befestigbaren Winkelschenkel
bevorzugt in eine 90°-Winkelstellung bringbar, so insbesondere durch Verschwenken.
Dieser verschwenkte Winkelschenkel dient zur Abstützung des Trägerteils auf einer
Auflagefläche, wobei weiter im Wesentlichen dieser Winkelschenkel in einem Querschnitt
senkrecht zur Rückfläche des Trägerteils ausgerichtet ist. Bei Nichtgebrauch kann
der abstützenden Winkelschenkel in eine bspw. parallele bzw. fluchtende Ausrichtung
zum Festlegungs-Winkelschenkel verschwenkt werden. Dies bietet weiter die Möglichkeit
eines flachen, ebenenparallelen Ablegens der Schautafel auf einer Fläche.
[0025] Zur Sicherung der Benutzungsstellung des Ständers weist dieser ein durch Aufschwenken
aktivierbares Blockierungsteil auf, das die Winkelstellung der Winkelschenkel blockiert.
Die Aufhebung dieser Blockierung ist bevorzugt nur willensbetont möglich. Des Weiteren
kann das Blockierungsteil materialeinheitlich einstückig mit einem der Winkelschenkel
ausgebildet sein, so weiter insbesondere gefertigt aus dem mit dem Trägerteil fest
verbundenen Winkelschenkel.
[0026] Der Ständer ist bspw. aus einem Pappe- / Papierzuschnitt gebildet und weiter mittels
eines der Winkelschenkel rückwärtig des Trägerteils angeklebt. Alternativ kann der
Ständer auch als Kunststoffspritzteil mit vorgesehenen Scharnierausformungen, bspw.
in Art von Filmscharnieren gebildet sein, wobei in diesem Fall eine Festlegung des
Ständers an dem Trägerteil gleichfalls durch Verklebung, alternativ aber auch durch
Schweißung erreicht ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0027] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, die lediglich zwei
Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- in einer schematischen Perspektivdarstellung die Anordnung einer erfindungsgemäßen
Schautafel innenseitig einer Kraftfahr-zeug-Windschutzscheibe;
- Fig. 2
- (nicht zu der Erfindung gehörig) in perspektivischer Darstellung die Schautafel in
einer ersten Ausführungsform mit auf dem Trägerteil angeordnetem Informationselement
und aufgeschlagener Abde-ckung;
- Fig. 3
- die perspektivische Rückansicht hierzu;
- Fig. 4
- den Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Figur 2;
- Fig. 5
- die Herausvergrößerung des Bereiches V in Figur 4;
- Fig. 6
- (nicht zu der Erfindung gehörig) eine stark vergrößerte, schematische Schnittdarstellung
durch einen oberen Anbindungsbereich der Ab-deckung an das Trägerteil und einen unteren
Anhaftbereich zwischen Abdeckung und Trägerplatte;
- Fig. 7
- eine der Figur 2 entsprechende Perspektivdarstellung der Schautafel, jedoch bei zurückgeschlagener
Abdeckung und abschließender Randverhaftung derselben mit dem Trägerteil;
- Fig. 8
- eine Saugnapfhalterung der Schautafel in perspektivischer Einzeldarstellung, eine
erste Ausführungsform betreffend;
- Fig. 9
- in einer zweiten Ausführungsform eine Saugnapfhalterung in Perspektive;
- Fig. 10
- die Saugnapfhalterung gemäß Figur 9, festgelegt an der Schautafel;
- Fig. 11
- die Schautafel in einer zweiten Ausführungsform in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 12
- die Seitenansicht hierzu;
- Fig. 13
- die perspektivische Rückansicht gegen die Schautafel mit angeordneten, in Benutzungsstellung
aufgeschwenkten und gesicherten Ständern;
- Fig. 14
- eine der Fig. 11 entsprechende perspektivische Darstellung, jedoch nach Anheben eines
Rand-Eckbereiches der Abdeckung;
- Fig. 15
- den stark vergrößerten Bereich XV in Fig. 14;
- Fig. 16
- den stark vergrößerten Schnitt gemäß der Linie XVI - XVI in Fig. 14;
- Fig. 17
- den Schnitt gemäß der Linie XVII - XVII in Fig. 13;
- Fig. 18
- eine der Fig. 13 entsprechende perspektivische Rückansicht gegen die Schautafel, jedoch
bei in Nichtbenutzungsstellung abgeschwenkten Ständern.
Beschreibung der Ausführungsformen
[0028] Dargestellt und beschrieben ist eine Schautafel 1 in Form einer Preisauszeichnungstafel.
Diese kann mittels einer Saugnapfhalterung 2 gemäß der Darstellung in Figur 1 beispielsweise
innenseitig einer Windschutzscheibe 3 eines Kraftfahrzeuges 4 angebracht sein, um
weiter beispielsweise bei Neu- oder Gebrauchtwagen Preise und Daten übersichtlich
darzustellen.
[0029] Die Schautafel 1 gemäß der in den Figuren 2 bis 10 dargestellten ersten Ausführungsform
setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einem biegesteifen, plattenartigen Trägerteil
5 und einer hieran befestigten, aufklappbaren Abdeckung 6. Zwischen Trägerteil 5 und
Abdeckung 6 ist ein Informationselement 7 in Form eines beschriebenen oder bedruckten
Papierbogens halterbar.
[0030] In dem dargestellten ersten Ausführungsbeispiel nimmt die Schautafel 1 ein Informationselement
7 in Form eines DIN-A 4-Papierbogens im Querformat auf. Demzufolge ist die Schautafel
1 im Grundriss angepasst an die Blattgröße, wobei sowohl Abdeckung 6 als auch Trägerteil
5 entlang einer Längsrandkante und entlang der beiden Schmalrandkanten mit einem Maß
von etwa 15 bis 20 mm gegenüber dem Auflagebereich für das Informationselement 7 überstehen.
Entlang der weiteren Längsrandkante des Informationselements 7 ragen Trägerteil 5
und Abdeckung 6 mit einem demgegenüber größeren Wert über, so etwa mit dem drei- bis
vierfachen des schmalrandseitigen Übermaßes, so weiter beispielsweise mit 60 bis 70
mm.
[0031] Selbstverständlich kann eine derart dimensionierte Schautafel 1 auch Informationselemente
7 aufnehmen, die in ihrer Flächenerstreckung kleiner gewählt sind als ein DIN-A4-Bogen.
[0032] Darüber hinaus kann die Schautafel 1 auch kleiner oder größer als anhand des Ausführungsbeispieles
beschrieben gewählt sein, so weiter beispielsweise zur Aufnahme von DIN-A3-Bögen,
DIN-A5-Blättern oder darüber hinaus auch abweichend von der dargestellten Rechteck-Grundform.
[0033] Das Trägerteil 5 ist ein Kunststoffspritzteil, hergestellt aus Polycarbonat, mit
einer Dicke von etwa 3,5 mm. Alternativ kann das Trägerteil 5 auch aus einem Acrylwerkstoff
bestehen.
[0034] Die Abdeckung 6 ist als transparente Folie, insbesondere aus einem PET-Werkstoff,
gehalten. Diese Folie ist bevorzugt mehrlagig aufgebaut, so auf der dem Trägerteil
5 abgewandten Seite mit einer aufgebrachten Weich-PVC-Lage. Mittels einer solchen
weiteren Lage ist eine vorübergehende Adhäsionsanhaftung einer weiteren, nicht dargestellten
Schutzfolie erreichbar, welche Schutzfolie insbesondere eine Bedruckung der Folie
(Abdeckung 6) auf unterschiedlichen Druckmaschinen ermöglicht.
[0035] Die folienartige Abdeckung 6 ist in dem Bereich vergrößerter Randbreite gegenüber
dem aufzunehmenden Informationselement 7 fest mit dem Trägerteil 5 verbunden. Entlang
der Randkante 8 des Trägerteils 5 ist über die erwähnte Breite von etwa 60 bis 70
mm eine Klebstoffschicht 9 aufgebracht, über welche die Abdeckung 6 festgelegt ist.
Diese Klebeverbindung ist nicht zerstörungsfrei aufhebbar. Demzufolge ist die Abdeckung
6 unverlierbar an dem Trägerteil 5 gefesselt.
[0036] Die der oberen Randkante 8 abgewandte Klebstoffschicht-Begrenzungslinie formt zugleich
eine Anschlagkante für das einzulegende Informationselement 7.
[0037] Zudem definiert diese Klebstoffschicht-Begrenzungslinie 10 den Biegebereich der Abdeckung
6.
[0038] Die Abdeckung 6 bzw. die diese Abdeckung 6 formende Folie ist hinsichtlich ihrer
Stärke und Biegesteifigkeit so gewählt, dass diese sich nach einem Aufschlagen zur
Freilegung des Informationselementes 7 und hiernach erfolgendem Loslassen selbsttätig,
faltenfrei wieder in die glattflächige Anlagestellung zum Trägerteil 5 begibt.
[0039] Zur Erzielung einer Rahmenwirkung ist die zunächst transparente Abdeckung 6 innenseitig,
d.h. auf der dem Trägerteil 5 zugewandten Seite bedruckt. Dieser bedruckte Bereich
umfasst die Abschnitte der Randverhaftung entlang der Schmalrandkanten 11, 12 und
der offenen Randkante 13 sowie den Bereich der vollflächigen Verklebung mit dem Trägerteil
5. Bevorzugt ist ein Druck gewählt, der die transparente Gestaltung der Abdeckung
6 unterbricht. Der so geschaffene Rahmen 14 kann ein- oder mehrfarbig gestaltet sein
und darüber hinaus - wie in Figur 7 angedeutet - mit Logos oder Schriftzügen versehen
sein.
[0040] Quer zur jeweiligen Ausrichtung der zugeordneten Randkante betrachtet, erstreckt
sich jeder Rahmenabschnitt mit Bezug auf ein Informationselement 7 im DIN-A4-Format
über die jeweils zugewandte Randkante des Informationselement 7 nach innen hinaus.
Dies mit einem Überdeckungsmaß von 2 bis 5 mm, was den Rahmeneffekt weiter unterstützt.
Die Abdeckung 6 besitzt entsprechend ein umrahmtes transparentes Fenster, durch welches
die Informationen des Informationselementes 7 von außen ablesbar sind.
[0041] Um das zwischengelegte Papier (Informationselement 7) vor einer zu hohen Feuchte
zu schützen, was zu einer Wellung des Papiers führen würde, ist in dem dargestellten
Beispiel eine umlaufende Verhaftung abseits der großflächigen Verklebung entlang der
oberen Randkante 8 vorgesehen. Diese Verhaftung erfolgt entlang der Schmalrandkanten
11 und 12 sowie entlang der Längsrandkante 13, jeweils im seitlichen Bereich zu dem
Informationselement 7. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verhaftung
mittels eines Haftklebstoffes erreicht, wozu in den entsprechenden Abschnitten ein
doppelseitig wirkender Klebestreifen 15 aufgebracht ist. Hierdurch ist neben der feuchtigkeitsdichten
Festlegung des Informationselementes 7 auch die glattflächige Ausrichtung der Abdeckung
6 auf dem Trägerteil 5 gesichert.
[0042] Alle Haftzonen, also sowohl die Zonen mit lösbaren Haftverbindungen als auch die
Zone permanenter Verklebung von Abdeckung 6 und Trägerteil 5 sind durch den bedruckten,
rahmenartigen Abdeckabschnitt überdeckt.
[0043] In Verbindung mit einer Weich-PVC-Lage auf der dem Trägerteil 5 zugewandten Fläche
der Abdeckung 6 kann die Verhaftung alternativ auch lediglich durch Adhäsion mit der
zugewandten Trägerschicht-Oberfläche erreicht sein.
[0044] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist eine Schautafel 1 geschaffen zur Aufnahme
von auszuwechselnden Informationselementen 7. Der Aufnahmeabschnitt ist durch die
gewählte Verhaftung der Abdeckung 6 an dem Trägerteil 5 wieder verschließbar. Darüber
hinaus kann durch Wahl einer geeigneten Folie für die Abdeckung 6 ein Glanzeffekt
erreicht werden. Entsprechend können einfach und preiswert herzustellende Informationselemente
7 beispielsweise in Form von ausgedruckten Papierbögen Verwendung finden.
[0045] Festgelegt wird die Schautafel 1 mit einer Saugnapfhalterung 2. Hier ist zunächst
eine erste Ausführungsform vorgesehen, die zwei Saugköpfe 16, 17 aufweist. Hierbei
erbringt der erste Saugkopf 16 die Saugverhaftung zur Schautafel 1, konkret im Rückenbereich
des Trägerteils 5, abgewandt dem Bereich vollflächiger Verklebung mit der Abdeckung
6. Der andere Saugkopf 17 dient freikragend zur Anbringung beispielsweise an einer
Windschutzscheibe 3 eines Kraftfahrzeuges 4. Die Saugköpfe 16 und 17 sind über einen
flexiblen Steg 18 miteinander verbunden, wobei weiter die Saugnapfhalterung 2 insgesamt
und ausschließlich aus einem Weichkunststoff wie ein thermoplastisches Elastomer besteht.
[0046] Eine alternative Ausgestaltung der Saugnapfhalterung ist in den Figuren 9 und 10
dargestellt. Auch diese weist zunächst einen Saugkopf 17 auf, zur Anhaftung an einer
Windschutzscheibe 3 oder dergleichen. An diesem Saugkopf 17 ist unter Zwischenschaltung
eines rahmenartigen Zwischenglieds 19 eine Befestigungsplatte 20 angebracht, die rückseitig
des Trägerteils 5 mit diesem verschweißt ist. Alternativ kann auch eine Verklebung
vorgesehen sein.
[0047] Die Verbindungen zwischen Befestigungsplatte 20 und Zwischenglied 19 sowie zwischen
Zwischenglied 19 und Saugkopf 17 sind gelenkig ausgeformt. So bietet ein erstes Gelenk
21 eine Verschwenkbarkeit des Zwischengliedes 19 zur Befestigungsplatte 20 um eine
parallel zur oberen Randkante 8 des Trägerteils 5 verlaufende Schwenkachse x.
[0048] Der Saugkopf 17 trägt einen Halterungsring 23 mit einem radial abragenden Dorn 24.
Dieser durchsetzt das Zwischenglied 19 im Bereich eines sich parallel zur Schwenkachse
x erstreckenden Steges 25, wobei der durchsetzte Abschnitt des Dorns 24 linsenkopfartig
vergrößert ist. Der Dorn 24 formt eine senkrecht zur Schwenkachse x ausgerichtete
Drehachse y.
[0049] Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine individuelle Anpassung der Neigung der Schautafel
1 zur Befestigungsfläche erreichbar, wobei die Gelenke 21 und 22 bevorzugt zumindest
so schwergängig sind, dass sich diese nicht selbsttätig aufgrund der Eigengewichte
von Saugnapfhalterung 2 und Schautafel 1 rückstellen. Vielmehr ist bevorzugt, dass
die Gelenkverstellung nur willensbetont durchführbar ist.
[0050] Befestigungsplatte 20, Zwischenglied 19 und weiter bevorzugt auch der Ring 23 mit
dem Dorn 24 bestehen bevorzugt aus einem Hartkunststoff, weiter bevorzugt aus Polycarbonat.
[0051] Die Figuren 11 bis 18 zeigen eine weitere Ausführungsform der Schautafel 1. Auch
diese ist grundrissmäßig angepasst zur Aufnahme eines Informationsblattes 7 im DIN-A4-Querformat.
[0052] Die Schautafel 1 weist entsprechend dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ein
starres Trägerteil 5 in Form eines Kunststoffspritzteiles auf. Dieses ist auf der
das Informationselement 7 aufnehmenden Auflageseite ebenflächig bis hin zu den Randkanten
durchlaufend ausgebildet, so bis zu den Schmalrandkanten 11 und 12, sowie bis zu den
Längsrandkanten 13 bzw. 8. Darüber hinaus ist auch die der Auflageseite gegenüberliegende
Rückseite des Trägerteils 5 ebenflächig.
[0053] Im Unterschied zu dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Abdeckung 6
dieser zweiten Ausführungsform Teil eines Taschenteiles 26. Dieses setzt sich zunächst
zusammen aus einem flächigen Rücken 27 und der hiermit verbundenen Abdeckung 6. Rücken
27 und Abdeckung 6 sind folienartig gestaltet, so weiter insbesondere aus einem PET-Werkstoff
geformt.
[0054] Weiter sind Rücken 27 und Abdeckung 6 im Wesentlichen grundrissmäßig gleich groß
ausgebildet und weisen darüber hinaus eine Längs- und Quererstreckung auf, die der
des Trägerteils 5 entspricht.
[0055] Die mit dem Trägerteil 5 zusammenwirkende Rückseite des Rückens 27 ist mit einer
aufgebrachten Weich-PVC-Lage versehen. Mittels dieser ist eine Adhäsionsverhaftung
des Rückens 27 und somit des gesamten Taschenteils 26 an dem Trägerteil 5 erreichbar.
Entsprechend ist eine rückstandslos lösbare und wiederverwendbare Verhaftung von Trägerteil
5 und Taschenteil 26 erreicht.
[0056] Zur Erzielung einer Rahmenwirkung ist auch in dieser Ausführungsform die zunächst
transparente Abdeckung 6 innenseitig, d.h. auf der dem Rücken 27 zugewandten Seite
bedruckt. Bevorzugt ist auch hier ein Druck gewählt, der die transparente Gestaltung
der Abdeckung 6 unterbricht. So sind gemäß der ersten Ausführungsform entlang der
Schmalrandkanten 11 und 12 sowie der unteren Längsrandkante 13 relativ schmale Rahmenschenkel
gebildet, während zugeordnet der oberen Randkante 8 ein demgegenüber verbreiterter
Rahmenschenkel vorgesehen ist.
[0057] Die Abdeckung 6 ist vollflächig auf dem Rücken 27 aufgelegt und umlaufend randseitig,
d.h. entlang der Schmalrandkanten 11, 12 und der Längsrandkanten 13, 8 mit dem Rücken
27 untrennbar verbunden, wobei auch hier im Bereich der oberen Längsrandkante 8 in
dem dort gebildeten verbreiterten Rahmenbereich eine großflächige Verklebung mit dem
Rücken 27 vorgesehen ist.
[0058] Die Verklebung bzw. Laminierung der randseitigen Abschnitte ist im Bereich der schmalen
Rahmenschenkel zugeordnet den Schmalrandkanten 11, 12 und der unteren Längsrandkante
13 ausgehend von den Randkanten lediglich über ein halbes, senkrecht zur Erstreckung
der Randkante gemessenes Breitenmaß des Rahmens 14 vorgesehen. Es ergeben sich somit
Verbindungs-Begrenzungslinien, welche bspw. als Anschlag für das aufzunehmende Informationselement
7 dienen. Diese Begrenzungslinien sind von dem Rahmen 14 der Abdeckung 6 überdeckt.
[0059] Zum Öffnen der Abdeckung 6 ist der Rücken 27 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
entlang einer Schmalrandkante 12 und der unteren Längsrandkante 13 aufgetrennt, dies
parallel entlang dieser Randkanten mit einem Abstand der gleich oder größer gewählt
ist als das Breitenmaß des randseitigen Verbindungsabschnitts zwischen Rücken 27 und
Abdeckung 6, jedoch geringer als das in selber Richtung gemessene Breitenmaß des aufgedruckten
Rahmens 14. Die Trennlinien sind in den Darstellungen mit dem Bezugszeichen 28 versehen.
[0060] Zufolge dieser Trennung wird ein rahmenartiger Teil des Rückens 27 Teil der Abdeckung
6. Entsprechend erhält die Abdeckung 6 entlang der öffenbaren Randkanten eine unterseitige
Versteifungslage 29, gebildet aus dem Rücken 27, welche Versteifungslage 29 entsprechend
in der Abdeckungsverschlussstellung mit dem Rücken 27 des Taschenteils 26 fluchtet.
[0061] Die rahmenartige Versteifungslage 29 bietet den Vorteil einer guten Handhabbarkeit,
insbesondere beim Öffnen der Abdeckung 6. Dadurch bedingt, dass diese rahmenartige
Versteifungslage 29 aus dem Rücken 27 gebildet ist, ist auch diese Versteifungslage
29 rückseitig, dem Trägerteil 5 zugewandt mit einer Weich-PVC-Lage versehen, demzufolge
über die Versteifungslage 29 eine Adhäsionsverhaftung der Abdeckung 6 an dem Trägerteil
5 erreicht ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel bleiben die weiteren Rahmenschenkel
entlang der Schmalrandkante 11 und der oberen Randkante 8 nicht öffenbar mit dem Rücken
27 verbunden.
[0062] Entlang der öffenbaren Ränder ist zufolge vorbeschriebener Ausgestaltung die Abdeckung
6 im Wesentlichen 3-lagig ausgebildet, nämlich durch eine obere transparente Folie,
eine darunter angeordnete Druckschicht zur Bildung des Rahmens und die hierunter weiter
unlösbar angebundene Versteifungslage 29, die zudem noch mit einer Weich-PVC-Schicht
versehen sein kann.
[0063] Neben der Möglichkeit des Informationselementwechsels ist durch die gegebene Ausgestaltung
der Abdeckung 6 als Teil eines Taschenteiles 26 zudem auch der Wechsel des Taschenteiles
26 möglich, da dieses zerstörungsfrei lösbar an dem Trägerteil 5 angehaftet ist.
[0064] Die Schautafel 1 kann gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel rückseitig mit einer Saugnapfhalterung
versehen sein. Alternativ oder auch kombinativ hierzu kann gemäß der zweiten Ausführungsform
auch ein Ständer 30 rückwärtig des Trägerteils 5 befestigt sein, mittels welchem die
Schautafel 1 unter Einschluss eines spitzen Winkels bspw. auf einer horizontalen Fläche
abgestellt werden kann.
[0065] Wie aus den Darstellungen zu erkennen, sind zwei zueinander beabstandet angeordnete,
parallel zueinander verlaufende Ständer 30 vorgesehen, mit einer Hauptausrichtung
parallel zu den Schmalrandkanten 11, 12. Die Anordnung der Ständer 30 ist spiegelbildlich
mit Bezug zu einer senkrecht die Längsrandkanten mittig verbindenden Symmetrieachse.
[0066] Die Ständer 30 bestehen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Hartkunststoffmaterial
und sind im Kunststoffspritzverfahren hergestellt.
[0067] Ein Ständer 30 besteht zunächst aus einem Halteteil 31. Dieses weist zwei Winkelschenkel
32, 33 auf, die über ein parallel zur zugeordneten Schmalrandkante des Trägerteils
5 ausgerichtetes Scharnier 34 schwenkbar miteinander verbunden sind. Ein Winkelschenkel
32 ist flächig auf der Rückwand des Trägerteils 5 aufliegend mit dem Trägerteil 5
verbunden, so bspw. klebeverbunden. Entlang der der zugewandten Schmalrandkante des
Trägerteils 5 zugeordneten Randkante dieses Winkelschenkels 32 ist das Scharnier 34
geformt, um welches der andere Winkelschenkel 33 aus einer fluchtenden Ausrichtung
zum Winkelschenkel 32, d.h. aus einer Anlagestellung zum Trägerteil 5 in eine senkrecht
hierzu ausgerichtete Stellung schwenkbar ist. Entsprechend stellt sich in einem Querschnitt
ein 90°-Winkel zwischen den Winkelschenkeln 32 und 33 ein.
[0068] Die quer zur Scharnierausrichtung verlaufenden Schmalrandkanten 35 und 36 des schwenkbaren
Winkelschenkels 33 sind in ihrer Erstreckungslänge unterschiedlich gehalten. So ist
die der oberen Randkante 8 des Trägerteils 5 zugewandte Schmalrandkante 36 des schwenkbaren
Winkelschenkels 33 etwa mit einer doppelten Länge versehen als die der unteren Längsrandkante
13 zugewandte Schmalrandkante 35. Hieraus ergibt sich eine in der abgewinkelten Stellung
des Winkelschenkels 33 dem Trägerteil 5 abgewandte Längsrandkante 37, die mit Bezug
zu der zugewandten Trägerteilebene einen spitzen Winkel einschließt. Entsprechend
ist das auf diesen Längsrandkanten 37 abgestellte Trägerteil 5 gegenüber einer Ablagefläche
leicht angestellt, so etwa um einen Winkelbetrag von 30°.
[0069] Die abgewinkelte Stellung des Winkelschenkels 33 ist mittels eines Blockierungsteils
38 festlegbar. Dieses Blockierungsteil 38 ist integral aus dem Ständer 30 ausgeformt,
so insbesondere aus dem fest mit dem Trägerteil 5 verbundenen Winkelschenkel 32. Das
Blockierungsteil 38 besteht aus einem freigeschnittenen Abschnitt des Winkelschenkels
32 und des Winkelschenkels 33, welcher Abschnitt um ein quer zu dem Scharnier 34 ausgerichtetes
Filmscharnier 39 in eine senkrechte Stellung aufschwenkbar ist. Hierbei greift das
Blockierungsteil 38 mit einem randseitigen Einschnitt 40 in eine durch den Freischnitt
des Blockierungsteils 38 in dem abgewinkelten Winkelschenkel 33 gebildeten Freiraum
41 ein, unter formschlüssiger Aufnahme eines Wandungsabschnitts durch den blockierungsteilseitigen
Einschnitt 40.
[0070] Der abgewinkelte Winkelschenkel 33 ist zufolge der Formschlussaufnahme eines Wandungsabschnitts
des Winkelschenkels 33 in dem Einschnitt 40 des Blockierungsteils 38 gegen Rückschwenken
gesichert. Bei Nichtbenutzung des Ständers 30 ist nach einem Rückschwenken des Blockierungsteils
38 in eine trägerteilparallele Ausrichtung der Winkelschenkel 33 freigegeben, wonach
auch dieser gemäß der Darstellung in Fig. 18 in eine Parallelausrichtung zum Trägerteil
5 verbracht werden kann.
1. Eigenständig handhabbare, in einer Größe von DIN-A1 bis DIN-A5 ausgebildete Schautafel
(1), beispielsweise Preisauszeichnungstafel, mit einem biegesteifen, plattenartigen
Trägerteil (5) als Auflage für ein Informationselement (7), beispielsweise einem beschriebenen
oder bedruckten Papierbogen, und einer das Informationselement (7) überdeckenden,
durch eine Folie gebildeten transparenten Abdeckung (6), wobei die Abdeckung (6) als
Teil eines auf dem Trägerteil (5) lediglich durch Haftung festsitzenden, einen mit
der Abdeckung (6) verbundenen folienartigen Rücken (27) aufweisenden Taschenteils
(26) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücken (27) zum Anbieten einer Abdeckungs-Randverhaftung flächenmäßig kleiner
eingestellt ist als die Abdeckung (6), dass die Abdeckung (6) randseitig zur unmittelbar
lösbaren Haftverbindung mit dem Trägerteil (5) gestaltet ist, dass die mit dem Trägerteil
(5) zusammenwirkende Rückseite des Rückens (27) durch eine aufgebrachte Weich-PVC-Lage
gebildet ist und dass die Abdeckung (6) randseitig durch die obere transparente Folie,
eine darunter angeordnete unlösbar angebundene Versteifungslage (29) und eine an der
Versteifungslage (29) angebrachte Weich-PVC-Schicht im Wesentlichen dreilagig ausgebildet
ist.
2. Schautafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die transparent gehaltene Abdeckung zur Erzeugung einer Rahmenwirkung bedruckt ist.
3. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass drei Randseiten öffenbar sind.
4. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkanten der Abdeckung bzw. des Taschenteils deckungsgleich mit den Randkanten
des Trägerteils verlaufen.
5. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schautafel(1) im Grundriss angepasst ist an die Blattgröße, wobei sowohl die
Abdeckung (6) als auch das Trägerteil (5) entlang einer Längsrandkante und entlang
der beiden Schmalrandkanten mit einem Maß von etwa 15 - 20 mm gegenüber dem Auflagebereich
für das Informationselement überstehen und entlang der weiteren Längsrandkante des
Informationselementes (7) das Trägerteil (5) und die Abdeckung (6) mit einem demgegenüber
größeren Wert überragen, etwa mit dem 3- bis 4fachen des schmalrandseitigen Übermaßes,
beispielsweise mit 60 - 70 mm.
6. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (6) aus einer PET-Folie besteht.
7. Schautafel nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Abdeckung (6) innenseitig, d.h. auf der dem Rücken (27) zugewandten
Seite bedruckt ist, wobei der Druck so gewählt ist, dass er die transparente Gestaltung
der Abdeckung (6) unterbricht, wobei entlang der Schmalrandkanten und der unteren
Längsrandkante relativ schmale Rahmenschenkel gebildet sind, während zugeordnet der
oberen Randkante ein demgegenüber verbreiterter Rahmenschenkel vorgesehen ist.
8. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (5) eine Dicke von 1 bis 5 mm aufweist, bevorzugt 2, 3 und 4 mm.
9. Schautafel nach Anspruch 6 oder nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wenn dieser von
Anspruch 6 abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die PET-Lage Träger für eine mattierte PP- oder PE-Folie ist.
10. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Öffnen der Abdeckung (6) der Rücken (27) entlang einer Schmalrandkante (12) und
einer unteren Längsrandkante (13) aufgetrennt ist, parallel entlang dieser Randkanten,
mit einem Abstand der gleich oder größer gewählt ist als das Breitenmaß des randseitigen
Verbindungsabschnittes zwischen dem Rücken (27) und der Abdeckung (6), jedoch geringer
als das in selbe Richtung gemessene Breitenmaß eines aufgedruckten Rahmens (14).
1. Independently manageable display panel (1) in a size of DIN-A1 to DIN-A5, for example
a price labelling panel, with a flexurally rigid, plate-like carrier part (5) as a
support for an information element (7), for example a written or printed sheet of
paper, and a transparent cover (6) formed by a film and covering the information element
(7), the cover (6) being designed as part of a pocket part (26) which is firmly seated
on the carrier part (5) merely by adhesion and has a film-like back (27) connected
to the cover (6), characterized in that the back (27) is set to be smaller in area than the cover (6) in order to offer cover
edge adhesion, in that the cover (6) is designed on the edge side for directly releasable adhesive connection
with the carrier part (5) in that the rear side of the back (27) which interacts with the carrier part (5) is formed
by an applied soft PVC layer, and in that the cover (6) is formed on the edge side by the upper transparent film, a non-detachably
bonded stiffening layer (29) arranged underneath, and a soft PVC layer applied to
the stiffening layer (29), essentially in three layers.
2. Display panel according to claim 1, characterized in that the cover, which is kept transparent, is printed to produce a framing effect.
3. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that three edge sides are openable.
4. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that the marginal edges of the cover or of the pocket part are flush with the marginal
edges of the support part.
5. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that the display panel (1) is adapted in plan to the sheet size, wherein both the cover
(6) and the support part (5) project along one longitudinal edge and along the two
narrow edges with a dimension of about 15 - 20 mm relative to the support region for
the information element and project along the further longitudinal edge of the information
element (7) beyond the support part (5) and the cover (6) with a value greater than
this, for example with 3 to 4 times the excess dimension on the narrow edge side,
for example with 60 - 70 mm.
6. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that the cover (6) consists of a PET film.
7. Display panel according to one of claims 2 to 6, characterized in that the transparent cover (6) is printed on the inside, i.e. on the side facing the back
(27), the print being selected in such a way that it interrupts the transparent design
of the cover (6), relatively narrow frame legs being formed along the narrow edge
borders and the lower longitudinal edge border, while a frame leg which is wider in
comparison is provided associated with the upper edge border.
8. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that the support part (5) has a thickness of 1 to 5 mm, preferably 2, 3 and 4 mm.
9. Display panel according to claim 6 or according to one of claims 7 or 8, if dependent
on claim 6, characterized in that the PET layer is a carrier for a matted PP or PE film.
10. A display panel according to one of the preceding claims, characterized in that for opening the cover (6) the back (27) is cut open along a narrow edge (12) and
a lower longitudinal edge (13), parallel along these edges, with a distance which
is selected to be equal to or greater than the width dimension of the edge-side connecting
portion between the back (27) and the cover (6), but less than the width dimension
of an imprinted frame (14) measured in the same direction.
1. Panneau d'affichage (1) pouvant être manipulé de manière autonome, de taille comprise
entre DIN-A1 et DIN-A5, par exemple panneau d'affichage de prix, comprenant une partie
de support (5) rigide en flexion, en forme de plaque, servant de support à un élément
d'information (7), par exemple une feuille de papier écrite ou imprimée, et un couvercle
transparent (6) formé par une feuille et recouvrant l'élément d'information (7), le
couvercle (6) étant conçu comme une partie d'une poche (26) fixée uniquement par adhérence
sur la partie de support (5) et présentant un dos (27) en forme de feuille relié au
couvercle (6), caractérisé en ce que le dos (27) est réglé de manière à avoir une surface plus petite que le couvercle
(6) pour offrir une adhérence marginale du couvercle, en ce que le couvercle (6) est conçu du côté du bord pour une liaison adhésive directement
détachable avec la partie de support (5), en ce que la face arrière du dos (27) coopérant avec la partie de support (5) est formée par
une couche de PVC souple appliquée et en ce que le recouvrement (6) est réalisé essentiellement en trois couches du côté du bord
par la feuille transparente supérieure, une couche de renforcement (29) disposée en
dessous et reliée de manière inamovible et une couche de PVC souple appliquée sur
la couche de renforcement (29).
2. Panneau d'affichage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle maintenu transparent est imprimé pour créer un effet de cadre.
3. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que trois côtés de bordure peuvent être ouverts.
4. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les bords du couvercle ou de la partie de poche sont alignés avec les bords de la
partie de support.
5. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le panneau d'affichage (1) est adapté en plan à la taille de la feuille, le couvercle
(6) ainsi que la partie de support (5) dépassent le long d'un bord longitudinal et
le long des deux bords étroits d'une dimension d'environ 15 à 20 mm par rapport à
la zone d'appui pour l'élément d'information et dépassent le long de l'autre bord
longitudinal de l'élément d'information (7) la partie de support (5) et le couvercle
(6) d'une valeur supérieure, par exemple de 3 à 4 fois la surdimension du côté du
bord étroit, par exemple de 60 à 70 mm.
6. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle (6) est constitué d'un film PET.
7. Panneau d'affichage selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que la couverture transparente (6) est imprimée sur le côté intérieur, c'est-à-dire sur
le côté tourné vers le dos (27), l'impression étant choisie de telle sorte qu'elle
interrompt la configuration transparente de la couverture (6), des branches de cadre
relativement étroites étant formées le long des bords étroits et du bord longitudinal
inférieur, tandis qu'une branche de cadre élargie par rapport à cela est prévue en
association avec le bord supérieur.
8. Panneau d'affichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de support (5) a une épaisseur de 1 à 5 mm, de préférence de 2, 3 et 4
mm.
9. Panneau d'affichage selon la revendication 6 ou selon l'une des revendications 7 ou
8 lorsqu'elle dépend de la revendication 6, caractérisé en ce que la couche de PET est un support pour un film de PP ou de PE dépoli.
10. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour ouvrir le couvercle (6), le dos (27) est séparé le long d'un bord étroit (12)
et d'un bord longitudinal inférieur (13), parallèlement à ces bords, à une distance
qui est choisie égale ou supérieure à la dimension en largeur de la partie de liaison
du côté du bord entre le dos (27) et le couvercle (6), mais inférieure à la dimension
en largeur d'un cadre imprimé (14), mesurée dans la même direction.