(19)
(11) EP 1 729 273 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.10.2022  Patentblatt  2022/42

(21) Anmeldenummer: 06114916.7

(22) Anmeldetag:  02.06.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G09F 7/12(2006.01)
G09F 1/08(2006.01)
G09F 3/20(2006.01)
G09F 21/04(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
G09F 1/08; G09F 3/203; G09F 7/12; G09F 21/04

(54)

Schautafel

Visual aid

Tableau synoptique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 02.06.2005 DE 102005025254
31.05.2006 DE 102006025740

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.12.2006  Patentblatt  2006/49

(73) Patentinhaber: VISI/ONE GmbH
42857 Remscheid (DE)

(72) Erfinder:
  • Teltenkötter-Kalheber, Stefanie
    42857 Remscheid (DE)
  • Kalheber, Michael
    42857 Remscheid (DE)

(74) Vertreter: Müller, Enno 
Rieder & Partner mbB Patentanwälte - Rechtsanwalt Yale-Allee 26
42329 Wuppertal
42329 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 382 398
DE-A1- 4 230 737
US-A- 4 741 119
EP-A1- 0 833 747
DE-U1- 20 208 646
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Gebiet der Technik



    [0001] Die Erfindung betrifft eine eigenständig handhabbare Schautafel nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.

    Stand der Technik



    [0002] Schautafeln der in Rede stehenden Art sind bekannt. Diese finden beispielsweise Verwendung als Preisauszeichnungstafeln, weiter beispielsweise im Kraftfahrzeughandel, so insbesondere in handhabbaren Größen, wie bspw. DIN-A4, DIN-A3 oder auch Zwischengrößen. Diese Schautafeln sind mehrfach verwendbar durch Wechseln des bspw. in einer U-Schiene des Trägerteils klemmhalterbaren Informationselementes, welches z.B. Informationen über den Artikel und/oder Preisinformationen beinhaltet. Weiter sind Aufnahmetaschen aus Weich-Kunststoff bekannt, mit einem transparenten Fensterabschnitt, so bspw. aus der DE 34 12 064 A1. In dieser Patentanmeldung ist eine Folientasche zur Anbringung an der Außenseite von Kraftfahrzeugen beschrieben, das einen offenen, mit einem Haftstreifen zusammenwirkenden Rand aufweist.

    [0003] Aus der US 4,741,119 A ist eine Schautafel bekannt, bei welcher eine Abdeckfolie an einem Längsrand mittels eines doppelseitigen Klebestreifens angebracht ist. Zwischen der Abdeckfolie und dem Trägerteil der Schautafel ist durch elektrostatische Kraft ein Informationsblatt halterbar. Die Abdeckfolie selbst ist im verschlossenen Zustand auch durch elektrostatische Kraft mit dem Trägerteil verbunden.

    [0004] Aus der DE 42 30 737 A1 ist ein taschenartiges Teil aus zwei Adhäsionsfolien bekannt, wobei ein Informationselement zwischen den Adhäsionsfolien anordbar ist. Die obere Adhäsionsfolie ist in ihrer Erstreckung größer als die untere Adhäsionsfolie. Ein aus den zwei Adhäsionsfolien gebildetes Behältnis ist etwa zur Anbringung an einer Windschutzscheibe vorgesehen.

    [0005] Aus der DE 202 08 646 U1 ist es bekannt, zwei Folien flächig übereinander anzuordnen und an drei äußeren endständigen Kanten diese Folien zu verschweißen. Eine Folie kann an der offenen Seite etwas kürzer geschnitten sein, um so eine günstigere Taschenöffnung zu ermöglichen. Die Taschenkonfiguration kann mittels Saugnapf an einer Glas- oder Kunststofffläche angebracht sein.

    [0006] Aus der EP 0 930 597 A2 ist eine Adhäsionsfolie bekannt, die kombiniert mit einem Blattwerkstoff zu einer Tasche verbunden ist. Aus der AT 006126 U1 ist ein Taschenteil bekannt, das eine obere lappenartige Adhäsionsfolie und ein unteres Folienteil aufweist zur Halterung eines eingeschobenen flachen Gegenstandes.

    [0007] Aus der EP 833747 B1 (WO 97/00772 A1) ist ein folienartiger Schichtwerkstoff bekannt, der flexibel ist.

    [0008] Ausgehend von dem dargelegten Stand der Technik gemäß der US 4741119 A beschäftigt sich die Erfindung mit der Aufgabenstellung, eine Schautafel der genannten Art qualitativ und funktionell vorteilhaft auszubilden.

    Zusammenfassung der Erfindung



    [0009] Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass der Rücken zum Anbieten einer Abdeckungs-Randverhaftung flächenmäßig kleiner eingestellt ist als die Abdeckung, dass die Abdeckung randseitig zur unmittelbar lösbaren Haftverbindung mit dem Trägerteil gestaltet ist, dass die mit dem Trägerteil zusammenwirkende Rückseite des Rückens durch eine aufgebrachte Weich-PVC-Lage gebildet ist und dass die Abdeckung randseitig durch die obere transparente Folie, eine darunter angeordnete unlösbar angebundene Versteifungslage und eine an der Versteifungslage angebrachte Weich-PVC-Schicht im Wesentlichen dreilagig ausgebildet ist.

    [0010] Zum randseitigen Verschluss der Abdeckung ist eine dauerhaft wirkende und somit wiederverwendbare Haftung vorgesehen, so dass die Abdeckung insbesondere randseitig entlang einer oder mehrerer Öffnungsrandkanten des Taschenteiles stets dichtend und selbsthaltend an dem Trägerteil anhaftbar ist. Es ist hierdurch eine Abdichtung des das Informationselement aufnehmenden Raumes zur Umgebung hin geschaffen, welches Informationselement, bevorzugt bestehend aus Papier, entsprechend vor eindringender Feuchtigkeit geschützt ist. Zum Wechseln des Informationselementes ist die Abdeckung in einfacher Weise aufschlagbar, dies unter weiter bestehender Verhaftung des mit der Abdeckung verbundenen Rückens. Rücken und Abdeckung sind miteinander verbundene Elemente eines Taschenteiles, welches entsprechend der Randverhaftung der Abdeckung gleichfalls bevorzugt wiederverwendbar haftend zumindest in Verbindung mit dem Trägerteil eingestellt ist, so dass entsprechend solcher Ausgestaltung nicht nur das Informationselement in einfacher Weise wechselbar ist, sondern darüber hinaus auch die Abdeckung samt Rücken, d.h. das Taschenteil, von dem Trägerteil abnehmbar und gegen ein anderes Taschenteil austauschbar ist. Zufolge der flächenmäßig kleineren Einstellung des Rückens gegenüber der Abdeckung ergibt sich zumindest entlang einer Randkante ein rückenfreier Trägerteilbereich, zur Zusammenwirkung mit dem zugeordneten Abdeckungs-Verhaftungsstreifen. Durch die Verwendung des biegesteifen, plattenartigen Trägerteils ist die vorgeschlagene Schautafel eigenständig handhabbar, bedarf entsprechend keiner rückwärtigen Aussteifung. Die vorgeschlagene Größe von DIN-A1 bis DIN-A5, so weiter bevorzugt DIN-A4 bis DIN-A3, oder eine Zwischengröße, bietet die Möglichkeit einer guten Handhabbarkeit der Schautafel auch nur durch eine Person. Es ist eine selbsttragende Lösung geschaffen.

    [0011] Das Informationselement, welches bevorzugt aus Papier besteht, ist vor eindringender Feuchtigkeit geschützt. Diese könnte insbesondere durch Temperaturschwankungen, denen beispielsweise im Freien befindliche Kraftfahrzeuge im Tagesrhythmus ausgesetzt sind, zu Wellungen des Papiers und darüber hinaus gegebenenfalls zu einem Beschlagen der transparenten Abdeckung von innen her führen. Das die Informationsdaten aufweisende Papier ist weiter von außen durch die transparente Abdeckung ablesbar. Letztere ist lösbar mit dem Trägerteil, insbesondere in den Randbereichen, verbunden, so dass zum Wechseln des Informationselementes die Abdeckung in einfacher Weise aufschlagbar bzw. abnehmbar ist. Neben der dichten Anordnung des Informationselementes ist durch die gewählte Ausgestaltung auch eine einfache Fixierung desselben mittels der Abdeckung erreichbar. Zudem ist durch die biegesteife, plattenartige Ausgestaltung des Trägerteils eine gewisse Steifigkeit der gesamten Schautafel erreicht, so dass diese eigenständig ohne weitere rückwärtige Aussteifungen, wie bspw. durch Karosserieteile unterstützt, Anwendung finden kann. Das biegesteife Trägerteil ist hierbei Bestandteil der Schautafel, welch letztere hierdurch selbsttragend eingestellt ist.

    [0012] Die Abdeckung besteht aus einer Mehrlagenfolie, weiter bevorzugt aus einer Folie mit einer Stärke, die eine Rückstellfähigkeit in die Anlagestellung zum Trägerteil aus der aufgeschlagenen Stellung heraus bietet. Auch ist die Dicke der Folie so gewählt, dass diese glattflächig, d.h. faltenfrei sich selbsttätig in die Anlagestellung zum Trägerteil begibt. Die vornehmlich transparent gehaltene Abdeckung ist etwa zur Erzeugung einer Rahmenwirkung bedruckt. Es erscheint entsprechend ein transparentes Fenster, durch welches die Informationen des Informationselementes ablesbar sind. Die Bedruckung kann ein- oder auch mehrfarbig vorgesehen sein.

    [0013] In Verbindung mit der vorgeschlagenen Bedruckung der Abdeckung ist weiter vorgesehen, dass diese, abgewandt zum Trägerteil und somit auch abgewandt der auf der bevorzugten Druckseite aufgebrachten Weich-PVC-Schicht eine lediglich zur Bedruckung vorgesehene ablösbare, mattierte Schutzfolie aufweist. Hierdurch ist die Bedruckung einer an sich für verschiedene Druckmaschinen weniger geeigneten, da sehr glatten und zu statischer Aufladung neigenden Folie, die jedoch auf Grund des gewählten Materials die gewünschte Hitzebeständigkeit aufweist, mittels unterschiedlicher Druckmaschinen ermöglicht.

    [0014] Die Verhaftung ist eine Adhäsionsverhaftung. Hierzu ist an der Abdeckung, zugeordnet dem Trägerteil die Weich-PVC-Schicht aufgebracht. Die Anordnung dieser Weich-PVC-Schicht an der Abdeckung lässt eine ausreichende Verhaftung an dem plattenartigen Trägerteil, welches bevorzugt eine glattflächige Oberfläche bietet, erreichen.

    [0015] Das Trägerteil ist bevorzugt ein Kunststoffspritzteil und kann aus einem Acrylwerkstoff bestehen. Bevorzugt besteht das Trägerteil aus Polycarbonat. Eine hohe Stabilität des Trägerteiles ist dadurch erreicht, dass dieses eine Dicke von 1 mm bis 5 mm aufweist, bevorzugt 2, 3 oder 4 mm oder auch jeden Bruchteil zwischen diesen Maßangaben. Entsprechend ist das Trägerteil im Rahmen des üblichen Gebrauchs bruchsicher.

    [0016] Die Abdeckung besteht als Träger für die Weich- PVC-Lage aus einem PET-Werkstoff. Zur Ermöglichung einer Bedruckbarkeit der PET-Folie in verschiedenen Druckmaschinen kann diese wie bereits angesprochen Träger einer fest mit dieser verbundenen, mattierten Folie aus Polypropylen oder Polyethylen sein.

    [0017] Zufolge der Ausgestaltung der Abdeckung mit einer Versteifungslage ist eine Versteifung des zugleich als Handhabe dienenden Abdeckungsrandes erreicht. Auch ist das Öffnen durch Anheben des Abdeckungsrandes vereinfacht, dies auch bei exakter Decklage von Abdeckung und Trägerteil und entsprechend exakter Übereinanderlage der entsprechenden Randkanten. Es ist nicht nur eine gewisse Steifigkeit bei weiterhin gegebener Biegeschlaffheit der Abdeckung als solches erreicht, sondern vielmehr auch eine Verdickung der anzuhebenden Abdeckung, welche verdickte Lage nunmehr bspw. durch die Daumeninnenfläche leichter erfasst werden kann, zum Abheben des Randbereiches vom zugeordneten Trägerteilrandbereich. Auch ist zufolge dieser Ausgestaltung der Wiederverschluss der Abdeckung vereinfacht.

    [0018] Diese fällt aufgrund der Randverstärkung nahezu selbsttätig in die Verschlussstellung zurück, dies bei weiter selbsttätiger Verhaftung mit dem Trägerteil. In bevorzugter Ausgestaltung ist diese Versteifungslage des Randbereiches der Abdeckung in einfachster Weise durch Trennen aus dem Rücken gebildet. Die Trennung zwischen Abdeckung und Rücken des Taschenteils erfolgt entsprechend nicht wie bei bekannten Taschenteilen exakt randseitig, sondern vielmehr mit einem Abstand hierzu durch Durchtrennen des Rückens, wonach der randseitige Schmalbereich des abgetrennten Rückens Teil des Abdeckungsrandstreifens wird. Dies bietet weiter den Vorteil, dass die Einstellung des Rückens zur bevorzugt selbsttätigen Haftung an dem Trägerteil durch Trennen auch an dem freigeschnittenen Randabschnitt vorliegt, demzufolge auch dieser entsprechend dem Rückenteil selbsthaftend gebildet ist. Es bedarf diesbezüglich keiner gesonderten Behandlung des Haft-Randbereiches. Der Trennschnitt zur Bildung der Versteifungslage aus dem Rücken muss nicht zwingend parallel verlaufend zur Randkante des Taschenteils vorgesehen sein. Denkbar sind auch Lösungen, bei welchen der Trennschnitt mit zunehmender Randkantenlänge bspw. eine gleichmäßig zunehmende Beabstandung zur Randkante einnimmt.

    [0019] In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Versteifungslage zumindest an zwei zueinander senkrechten Randseiten der Abdeckung rahmenartig umlaufend vorgesehen ist, so bspw. bei einer bevorzugten rechteckigen Ausgestaltung der Schautafel mit unterschiedlichen Randkantenlängen bspw. entlang einer längeren und einer hieran anschließenden kürzeren Randkante, so dass die Abdeckung entsprechend über Eck angehoben werden kann, um darunter das Informationselement einzulegen bzw. auszutauschen. Auch können drei Randseiten öffenbar und entsprechend mit einer aus dem Rücken freigeschnittenen Versteifungslage versehen sein.

    [0020] Das Trägerteil ist weiter bevorzugt auf der Auflageseite für das Informationselement ebenflächig bis zu den Randkanten durchlaufend ausgebildet, weist dementsprechend keine Vertiefungen, bspw. zum Einlegen des Informationsteiles auf. Auch sind bei einer solchen Ausgestaltung des Trägerteils randseitig keine Haftverbindungselemente für die Abdeckung oberflächenseitig aufgetragen. Diese Ebenflächigkeit des Trägerteils spiegelt sich in einer bevorzugten Ausgestaltung wieder in der Abdeckung, wobei das mit der Abdeckung versehene Trägerteil zumindest ohne aufgelegtes Informationselement auch hinsichtlich der durch die Abdeckung gebildeten Oberfläche ebenflächig bis zu den Randkanten durchlaufend ausgebildet ist. Die Versteifungslagen in den Randzonen der Abdeckung fluchten in der Benutzungsstellung der Schautafel mit dem auf dem Trägerteil verhafteten Taschenrücken, wobei weiter die transparente Lage der Abdeckung sowohl den Rücken als auch die den Rücken rahmenartig im Bereich der Öffnungsrandkanten umschließenden Versteifungslagen ebenflächig überdeckt. Ein untergelegtes Informationselement kann in Abhängigkeit von dessen Materialstärke eine Abweichung aus der Ebenflächigkeit erreichen, die jedoch im Normalfall, d.h. bei Anwendung eines Informationselements aus Papier, ggf. stärkerem Papier, visuell kaum wahrnehmbar ist. Die Randkanten der Abdeckung bzw. des Taschenteils verlaufen bevorzugt deckungsgleich mit den Randkanten des Trägerteils.

    [0021] Zur Festlegung der Schautafel an dem auszuzeichnenden Objekt weist diese eine Saugnapfhalterung auf. Diese ist beispielweise mit zwei Saugköpfen ausgebildet, von denen einer die Saugverhaftung zur Schautafel erbringt und der andere freikragend zur Anbringung beispielsweise in einem Kraftfahrzeug dient. So kann mittels dieser Saugnapfhalterung in einfachster Weise die Schautafel insbesondere innenseitig einer Scheibe, beispielsweise Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges festgelegt werden. Die Saugnapfhalterung besteht bevorzugt insgesamt und ausschließlich aus einem Gummimaterial oder einem Weichkunststoff, wie ein thermoplastisches Elastomer. Entsprechend kann die Saugnapfhalterung ein einstückiges Kunststoffspritzteil sein. Diese Saugnapfhalterung mit zwei Saugköpfen ist sowohl von dem auszuzeichnenden Objekt als auch von der Schautafel lösbar, so dass die Schautafel hiernach auch ohne die Saugnapfhalterung nutzbar ist. Alternativ kann die Saugnapfhalterung einen freikragenden Saugnapf aufweisen und eine mit dem Trägerteil verbundene Befestigungsplatte. Letztere ist dem Trägerteil und somit der Schautafel zugeordnet, weiter bevorzugt nicht lösbar zugeordnet, wozu die Befestigungsplatte mit dem Trägerteil verschweißt sein kann. Alternativ kann auch eine Verklebung von Befestigungsplatte und Trägerteil vorgesehen sein.

    [0022] Weiter bevorzugt ist zwischen der Befestigungsplatte und dem Saugnapf ein mit dem Saugnapf und/oder mit der Befestigungsplatte gelenkig verbundenes Zwischenglied angeordnet. Dieses Zwischenglied bietet eine Anpassung der Schautafelausrichtung an die Gegebenheiten, so weiter beispielsweise angepasst an die Neigung einer Windschutzscheibe oder dergleichen. Entsprechend sind die vorgesehenen Gelenke so gewählt, dass keine selbsttätige Verstellung des gewählten Winkels zwischen Befestigungsplatte und Saugnapf bzw. Festlegungsfläche die gewünschte Ausrichtung der Schautafel aufhebt. Bevorzugt besteht das Zwischenglied und/oder die Befestigungsplatte aus einem Hartkunststoff. Diese sind weiter bevorzugt im Spritzgussverfahren hergestellt. Auch kann das Zwischenglied rahmenartig gestaltet sein. Alternativ kann das Zwischenglied auch eine plattenförmige Gestalt aufweisen. Weiter alternativ zu einer üblichen gelenkigen Verbindung zwischen Befestigungsplatte und Saugnapf kann auch eine Kugelgelenkanordnung vorgesehen sein, die eine freie Anpassung der Schautafel an die Gegebenheiten bietet.

    [0023] Alternativ oder auch kombinativ zu einer möglichen Befestigung der Schautafel über eine Saugnapfanordnung kann auf der Rückseite des Trägerteils ein durch Aufklappen zu bildender Ständer angebracht sein, mittels dessen das Trägerteil vollständig gegenüber einer Auflagefläche beabstandet anordbar ist. Zufolge dieser Ausgestaltung ist die Schautafel frei auf einer Fläche abstellbar, was weiter auch durch die bereits erwähnte biegesteife Ausgestaltung des Trägerteils ermöglicht wird. Durch den rückwärtigen Ständer nimmt die Schautafel einen günstigen Blickwinkel zur Auflagefläche ein. Bei Nichtgebrauch des Ständers, so weiter bspw. bei gleichzeitiger Anordnung einer wie zuvor beschriebenen Saugnapfhalterung an dem Trägerteil wird der Ständer eingeklappt. Der Ständer ist hierbei bevorzugt so gebildet, dass das Trägerteil mit einer horizontalen Auflagefläche einen spitzen Winkel einschließt, so weiter bevorzugt einen spitzen Winkel zwischen 10° und 60°, weiter bevorzugt etwa 15° bis 30° oder 45°, so dass sich für den Betrachter ein günstiger Winkel einstellt.

    [0024] Der Ständer ist weiter bevorzugt aus einem im Querschnitt zu einem Winkel aufstellbaren Halteteil gebildet, wobei ein Winkelschenkel fest mit dem Trägerteil verbunden ist. Der weitere Winkelschenkel ist zu dem an dem Trägerteil befestigbaren Winkelschenkel bevorzugt in eine 90°-Winkelstellung bringbar, so insbesondere durch Verschwenken. Dieser verschwenkte Winkelschenkel dient zur Abstützung des Trägerteils auf einer Auflagefläche, wobei weiter im Wesentlichen dieser Winkelschenkel in einem Querschnitt senkrecht zur Rückfläche des Trägerteils ausgerichtet ist. Bei Nichtgebrauch kann der abstützenden Winkelschenkel in eine bspw. parallele bzw. fluchtende Ausrichtung zum Festlegungs-Winkelschenkel verschwenkt werden. Dies bietet weiter die Möglichkeit eines flachen, ebenenparallelen Ablegens der Schautafel auf einer Fläche.

    [0025] Zur Sicherung der Benutzungsstellung des Ständers weist dieser ein durch Aufschwenken aktivierbares Blockierungsteil auf, das die Winkelstellung der Winkelschenkel blockiert. Die Aufhebung dieser Blockierung ist bevorzugt nur willensbetont möglich. Des Weiteren kann das Blockierungsteil materialeinheitlich einstückig mit einem der Winkelschenkel ausgebildet sein, so weiter insbesondere gefertigt aus dem mit dem Trägerteil fest verbundenen Winkelschenkel.

    [0026] Der Ständer ist bspw. aus einem Pappe- / Papierzuschnitt gebildet und weiter mittels eines der Winkelschenkel rückwärtig des Trägerteils angeklebt. Alternativ kann der Ständer auch als Kunststoffspritzteil mit vorgesehenen Scharnierausformungen, bspw. in Art von Filmscharnieren gebildet sein, wobei in diesem Fall eine Festlegung des Ständers an dem Trägerteil gleichfalls durch Verklebung, alternativ aber auch durch Schweißung erreicht ist.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0027] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, die lediglich zwei Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
    Fig. 1
    in einer schematischen Perspektivdarstellung die Anordnung einer erfindungsgemäßen Schautafel innenseitig einer Kraftfahr-zeug-Windschutzscheibe;
    Fig. 2
    (nicht zu der Erfindung gehörig) in perspektivischer Darstellung die Schautafel in einer ersten Ausführungsform mit auf dem Trägerteil angeordnetem Informationselement und aufgeschlagener Abde-ckung;
    Fig. 3
    die perspektivische Rückansicht hierzu;
    Fig. 4
    den Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Figur 2;
    Fig. 5
    die Herausvergrößerung des Bereiches V in Figur 4;
    Fig. 6
    (nicht zu der Erfindung gehörig) eine stark vergrößerte, schematische Schnittdarstellung durch einen oberen Anbindungsbereich der Ab-deckung an das Trägerteil und einen unteren Anhaftbereich zwischen Abdeckung und Trägerplatte;
    Fig. 7
    eine der Figur 2 entsprechende Perspektivdarstellung der Schautafel, jedoch bei zurückgeschlagener Abdeckung und abschließender Randverhaftung derselben mit dem Trägerteil;
    Fig. 8
    eine Saugnapfhalterung der Schautafel in perspektivischer Einzeldarstellung, eine erste Ausführungsform betreffend;
    Fig. 9
    in einer zweiten Ausführungsform eine Saugnapfhalterung in Perspektive;
    Fig. 10
    die Saugnapfhalterung gemäß Figur 9, festgelegt an der Schautafel;
    Fig. 11
    die Schautafel in einer zweiten Ausführungsform in perspektivischer Darstellung;
    Fig. 12
    die Seitenansicht hierzu;
    Fig. 13
    die perspektivische Rückansicht gegen die Schautafel mit angeordneten, in Benutzungsstellung aufgeschwenkten und gesicherten Ständern;
    Fig. 14
    eine der Fig. 11 entsprechende perspektivische Darstellung, jedoch nach Anheben eines Rand-Eckbereiches der Abdeckung;
    Fig. 15
    den stark vergrößerten Bereich XV in Fig. 14;
    Fig. 16
    den stark vergrößerten Schnitt gemäß der Linie XVI - XVI in Fig. 14;
    Fig. 17
    den Schnitt gemäß der Linie XVII - XVII in Fig. 13;
    Fig. 18
    eine der Fig. 13 entsprechende perspektivische Rückansicht gegen die Schautafel, jedoch bei in Nichtbenutzungsstellung abgeschwenkten Ständern.

    Beschreibung der Ausführungsformen



    [0028] Dargestellt und beschrieben ist eine Schautafel 1 in Form einer Preisauszeichnungstafel. Diese kann mittels einer Saugnapfhalterung 2 gemäß der Darstellung in Figur 1 beispielsweise innenseitig einer Windschutzscheibe 3 eines Kraftfahrzeuges 4 angebracht sein, um weiter beispielsweise bei Neu- oder Gebrauchtwagen Preise und Daten übersichtlich darzustellen.

    [0029] Die Schautafel 1 gemäß der in den Figuren 2 bis 10 dargestellten ersten Ausführungsform setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einem biegesteifen, plattenartigen Trägerteil 5 und einer hieran befestigten, aufklappbaren Abdeckung 6. Zwischen Trägerteil 5 und Abdeckung 6 ist ein Informationselement 7 in Form eines beschriebenen oder bedruckten Papierbogens halterbar.

    [0030] In dem dargestellten ersten Ausführungsbeispiel nimmt die Schautafel 1 ein Informationselement 7 in Form eines DIN-A 4-Papierbogens im Querformat auf. Demzufolge ist die Schautafel 1 im Grundriss angepasst an die Blattgröße, wobei sowohl Abdeckung 6 als auch Trägerteil 5 entlang einer Längsrandkante und entlang der beiden Schmalrandkanten mit einem Maß von etwa 15 bis 20 mm gegenüber dem Auflagebereich für das Informationselement 7 überstehen. Entlang der weiteren Längsrandkante des Informationselements 7 ragen Trägerteil 5 und Abdeckung 6 mit einem demgegenüber größeren Wert über, so etwa mit dem drei- bis vierfachen des schmalrandseitigen Übermaßes, so weiter beispielsweise mit 60 bis 70 mm.

    [0031] Selbstverständlich kann eine derart dimensionierte Schautafel 1 auch Informationselemente 7 aufnehmen, die in ihrer Flächenerstreckung kleiner gewählt sind als ein DIN-A4-Bogen.

    [0032] Darüber hinaus kann die Schautafel 1 auch kleiner oder größer als anhand des Ausführungsbeispieles beschrieben gewählt sein, so weiter beispielsweise zur Aufnahme von DIN-A3-Bögen, DIN-A5-Blättern oder darüber hinaus auch abweichend von der dargestellten Rechteck-Grundform.

    [0033] Das Trägerteil 5 ist ein Kunststoffspritzteil, hergestellt aus Polycarbonat, mit einer Dicke von etwa 3,5 mm. Alternativ kann das Trägerteil 5 auch aus einem Acrylwerkstoff bestehen.

    [0034] Die Abdeckung 6 ist als transparente Folie, insbesondere aus einem PET-Werkstoff, gehalten. Diese Folie ist bevorzugt mehrlagig aufgebaut, so auf der dem Trägerteil 5 abgewandten Seite mit einer aufgebrachten Weich-PVC-Lage. Mittels einer solchen weiteren Lage ist eine vorübergehende Adhäsionsanhaftung einer weiteren, nicht dargestellten Schutzfolie erreichbar, welche Schutzfolie insbesondere eine Bedruckung der Folie (Abdeckung 6) auf unterschiedlichen Druckmaschinen ermöglicht.

    [0035] Die folienartige Abdeckung 6 ist in dem Bereich vergrößerter Randbreite gegenüber dem aufzunehmenden Informationselement 7 fest mit dem Trägerteil 5 verbunden. Entlang der Randkante 8 des Trägerteils 5 ist über die erwähnte Breite von etwa 60 bis 70 mm eine Klebstoffschicht 9 aufgebracht, über welche die Abdeckung 6 festgelegt ist. Diese Klebeverbindung ist nicht zerstörungsfrei aufhebbar. Demzufolge ist die Abdeckung 6 unverlierbar an dem Trägerteil 5 gefesselt.

    [0036] Die der oberen Randkante 8 abgewandte Klebstoffschicht-Begrenzungslinie formt zugleich eine Anschlagkante für das einzulegende Informationselement 7.

    [0037] Zudem definiert diese Klebstoffschicht-Begrenzungslinie 10 den Biegebereich der Abdeckung 6.

    [0038] Die Abdeckung 6 bzw. die diese Abdeckung 6 formende Folie ist hinsichtlich ihrer Stärke und Biegesteifigkeit so gewählt, dass diese sich nach einem Aufschlagen zur Freilegung des Informationselementes 7 und hiernach erfolgendem Loslassen selbsttätig, faltenfrei wieder in die glattflächige Anlagestellung zum Trägerteil 5 begibt.

    [0039] Zur Erzielung einer Rahmenwirkung ist die zunächst transparente Abdeckung 6 innenseitig, d.h. auf der dem Trägerteil 5 zugewandten Seite bedruckt. Dieser bedruckte Bereich umfasst die Abschnitte der Randverhaftung entlang der Schmalrandkanten 11, 12 und der offenen Randkante 13 sowie den Bereich der vollflächigen Verklebung mit dem Trägerteil 5. Bevorzugt ist ein Druck gewählt, der die transparente Gestaltung der Abdeckung 6 unterbricht. Der so geschaffene Rahmen 14 kann ein- oder mehrfarbig gestaltet sein und darüber hinaus - wie in Figur 7 angedeutet - mit Logos oder Schriftzügen versehen sein.

    [0040] Quer zur jeweiligen Ausrichtung der zugeordneten Randkante betrachtet, erstreckt sich jeder Rahmenabschnitt mit Bezug auf ein Informationselement 7 im DIN-A4-Format über die jeweils zugewandte Randkante des Informationselement 7 nach innen hinaus. Dies mit einem Überdeckungsmaß von 2 bis 5 mm, was den Rahmeneffekt weiter unterstützt. Die Abdeckung 6 besitzt entsprechend ein umrahmtes transparentes Fenster, durch welches die Informationen des Informationselementes 7 von außen ablesbar sind.

    [0041] Um das zwischengelegte Papier (Informationselement 7) vor einer zu hohen Feuchte zu schützen, was zu einer Wellung des Papiers führen würde, ist in dem dargestellten Beispiel eine umlaufende Verhaftung abseits der großflächigen Verklebung entlang der oberen Randkante 8 vorgesehen. Diese Verhaftung erfolgt entlang der Schmalrandkanten 11 und 12 sowie entlang der Längsrandkante 13, jeweils im seitlichen Bereich zu dem Informationselement 7. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verhaftung mittels eines Haftklebstoffes erreicht, wozu in den entsprechenden Abschnitten ein doppelseitig wirkender Klebestreifen 15 aufgebracht ist. Hierdurch ist neben der feuchtigkeitsdichten Festlegung des Informationselementes 7 auch die glattflächige Ausrichtung der Abdeckung 6 auf dem Trägerteil 5 gesichert.

    [0042] Alle Haftzonen, also sowohl die Zonen mit lösbaren Haftverbindungen als auch die Zone permanenter Verklebung von Abdeckung 6 und Trägerteil 5 sind durch den bedruckten, rahmenartigen Abdeckabschnitt überdeckt.

    [0043] In Verbindung mit einer Weich-PVC-Lage auf der dem Trägerteil 5 zugewandten Fläche der Abdeckung 6 kann die Verhaftung alternativ auch lediglich durch Adhäsion mit der zugewandten Trägerschicht-Oberfläche erreicht sein.

    [0044] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist eine Schautafel 1 geschaffen zur Aufnahme von auszuwechselnden Informationselementen 7. Der Aufnahmeabschnitt ist durch die gewählte Verhaftung der Abdeckung 6 an dem Trägerteil 5 wieder verschließbar. Darüber hinaus kann durch Wahl einer geeigneten Folie für die Abdeckung 6 ein Glanzeffekt erreicht werden. Entsprechend können einfach und preiswert herzustellende Informationselemente 7 beispielsweise in Form von ausgedruckten Papierbögen Verwendung finden.

    [0045] Festgelegt wird die Schautafel 1 mit einer Saugnapfhalterung 2. Hier ist zunächst eine erste Ausführungsform vorgesehen, die zwei Saugköpfe 16, 17 aufweist. Hierbei erbringt der erste Saugkopf 16 die Saugverhaftung zur Schautafel 1, konkret im Rückenbereich des Trägerteils 5, abgewandt dem Bereich vollflächiger Verklebung mit der Abdeckung 6. Der andere Saugkopf 17 dient freikragend zur Anbringung beispielsweise an einer Windschutzscheibe 3 eines Kraftfahrzeuges 4. Die Saugköpfe 16 und 17 sind über einen flexiblen Steg 18 miteinander verbunden, wobei weiter die Saugnapfhalterung 2 insgesamt und ausschließlich aus einem Weichkunststoff wie ein thermoplastisches Elastomer besteht.

    [0046] Eine alternative Ausgestaltung der Saugnapfhalterung ist in den Figuren 9 und 10 dargestellt. Auch diese weist zunächst einen Saugkopf 17 auf, zur Anhaftung an einer Windschutzscheibe 3 oder dergleichen. An diesem Saugkopf 17 ist unter Zwischenschaltung eines rahmenartigen Zwischenglieds 19 eine Befestigungsplatte 20 angebracht, die rückseitig des Trägerteils 5 mit diesem verschweißt ist. Alternativ kann auch eine Verklebung vorgesehen sein.

    [0047] Die Verbindungen zwischen Befestigungsplatte 20 und Zwischenglied 19 sowie zwischen Zwischenglied 19 und Saugkopf 17 sind gelenkig ausgeformt. So bietet ein erstes Gelenk 21 eine Verschwenkbarkeit des Zwischengliedes 19 zur Befestigungsplatte 20 um eine parallel zur oberen Randkante 8 des Trägerteils 5 verlaufende Schwenkachse x.

    [0048] Der Saugkopf 17 trägt einen Halterungsring 23 mit einem radial abragenden Dorn 24. Dieser durchsetzt das Zwischenglied 19 im Bereich eines sich parallel zur Schwenkachse x erstreckenden Steges 25, wobei der durchsetzte Abschnitt des Dorns 24 linsenkopfartig vergrößert ist. Der Dorn 24 formt eine senkrecht zur Schwenkachse x ausgerichtete Drehachse y.

    [0049] Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine individuelle Anpassung der Neigung der Schautafel 1 zur Befestigungsfläche erreichbar, wobei die Gelenke 21 und 22 bevorzugt zumindest so schwergängig sind, dass sich diese nicht selbsttätig aufgrund der Eigengewichte von Saugnapfhalterung 2 und Schautafel 1 rückstellen. Vielmehr ist bevorzugt, dass die Gelenkverstellung nur willensbetont durchführbar ist.

    [0050] Befestigungsplatte 20, Zwischenglied 19 und weiter bevorzugt auch der Ring 23 mit dem Dorn 24 bestehen bevorzugt aus einem Hartkunststoff, weiter bevorzugt aus Polycarbonat.

    [0051] Die Figuren 11 bis 18 zeigen eine weitere Ausführungsform der Schautafel 1. Auch diese ist grundrissmäßig angepasst zur Aufnahme eines Informationsblattes 7 im DIN-A4-Querformat.

    [0052] Die Schautafel 1 weist entsprechend dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ein starres Trägerteil 5 in Form eines Kunststoffspritzteiles auf. Dieses ist auf der das Informationselement 7 aufnehmenden Auflageseite ebenflächig bis hin zu den Randkanten durchlaufend ausgebildet, so bis zu den Schmalrandkanten 11 und 12, sowie bis zu den Längsrandkanten 13 bzw. 8. Darüber hinaus ist auch die der Auflageseite gegenüberliegende Rückseite des Trägerteils 5 ebenflächig.

    [0053] Im Unterschied zu dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Abdeckung 6 dieser zweiten Ausführungsform Teil eines Taschenteiles 26. Dieses setzt sich zunächst zusammen aus einem flächigen Rücken 27 und der hiermit verbundenen Abdeckung 6. Rücken 27 und Abdeckung 6 sind folienartig gestaltet, so weiter insbesondere aus einem PET-Werkstoff geformt.

    [0054] Weiter sind Rücken 27 und Abdeckung 6 im Wesentlichen grundrissmäßig gleich groß ausgebildet und weisen darüber hinaus eine Längs- und Quererstreckung auf, die der des Trägerteils 5 entspricht.

    [0055] Die mit dem Trägerteil 5 zusammenwirkende Rückseite des Rückens 27 ist mit einer aufgebrachten Weich-PVC-Lage versehen. Mittels dieser ist eine Adhäsionsverhaftung des Rückens 27 und somit des gesamten Taschenteils 26 an dem Trägerteil 5 erreichbar. Entsprechend ist eine rückstandslos lösbare und wiederverwendbare Verhaftung von Trägerteil 5 und Taschenteil 26 erreicht.

    [0056] Zur Erzielung einer Rahmenwirkung ist auch in dieser Ausführungsform die zunächst transparente Abdeckung 6 innenseitig, d.h. auf der dem Rücken 27 zugewandten Seite bedruckt. Bevorzugt ist auch hier ein Druck gewählt, der die transparente Gestaltung der Abdeckung 6 unterbricht. So sind gemäß der ersten Ausführungsform entlang der Schmalrandkanten 11 und 12 sowie der unteren Längsrandkante 13 relativ schmale Rahmenschenkel gebildet, während zugeordnet der oberen Randkante 8 ein demgegenüber verbreiterter Rahmenschenkel vorgesehen ist.

    [0057] Die Abdeckung 6 ist vollflächig auf dem Rücken 27 aufgelegt und umlaufend randseitig, d.h. entlang der Schmalrandkanten 11, 12 und der Längsrandkanten 13, 8 mit dem Rücken 27 untrennbar verbunden, wobei auch hier im Bereich der oberen Längsrandkante 8 in dem dort gebildeten verbreiterten Rahmenbereich eine großflächige Verklebung mit dem Rücken 27 vorgesehen ist.

    [0058] Die Verklebung bzw. Laminierung der randseitigen Abschnitte ist im Bereich der schmalen Rahmenschenkel zugeordnet den Schmalrandkanten 11, 12 und der unteren Längsrandkante 13 ausgehend von den Randkanten lediglich über ein halbes, senkrecht zur Erstreckung der Randkante gemessenes Breitenmaß des Rahmens 14 vorgesehen. Es ergeben sich somit Verbindungs-Begrenzungslinien, welche bspw. als Anschlag für das aufzunehmende Informationselement 7 dienen. Diese Begrenzungslinien sind von dem Rahmen 14 der Abdeckung 6 überdeckt.

    [0059] Zum Öffnen der Abdeckung 6 ist der Rücken 27 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel entlang einer Schmalrandkante 12 und der unteren Längsrandkante 13 aufgetrennt, dies parallel entlang dieser Randkanten mit einem Abstand der gleich oder größer gewählt ist als das Breitenmaß des randseitigen Verbindungsabschnitts zwischen Rücken 27 und Abdeckung 6, jedoch geringer als das in selber Richtung gemessene Breitenmaß des aufgedruckten Rahmens 14. Die Trennlinien sind in den Darstellungen mit dem Bezugszeichen 28 versehen.

    [0060] Zufolge dieser Trennung wird ein rahmenartiger Teil des Rückens 27 Teil der Abdeckung 6. Entsprechend erhält die Abdeckung 6 entlang der öffenbaren Randkanten eine unterseitige Versteifungslage 29, gebildet aus dem Rücken 27, welche Versteifungslage 29 entsprechend in der Abdeckungsverschlussstellung mit dem Rücken 27 des Taschenteils 26 fluchtet.

    [0061] Die rahmenartige Versteifungslage 29 bietet den Vorteil einer guten Handhabbarkeit, insbesondere beim Öffnen der Abdeckung 6. Dadurch bedingt, dass diese rahmenartige Versteifungslage 29 aus dem Rücken 27 gebildet ist, ist auch diese Versteifungslage 29 rückseitig, dem Trägerteil 5 zugewandt mit einer Weich-PVC-Lage versehen, demzufolge über die Versteifungslage 29 eine Adhäsionsverhaftung der Abdeckung 6 an dem Trägerteil 5 erreicht ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel bleiben die weiteren Rahmenschenkel entlang der Schmalrandkante 11 und der oberen Randkante 8 nicht öffenbar mit dem Rücken 27 verbunden.

    [0062] Entlang der öffenbaren Ränder ist zufolge vorbeschriebener Ausgestaltung die Abdeckung 6 im Wesentlichen 3-lagig ausgebildet, nämlich durch eine obere transparente Folie, eine darunter angeordnete Druckschicht zur Bildung des Rahmens und die hierunter weiter unlösbar angebundene Versteifungslage 29, die zudem noch mit einer Weich-PVC-Schicht versehen sein kann.

    [0063] Neben der Möglichkeit des Informationselementwechsels ist durch die gegebene Ausgestaltung der Abdeckung 6 als Teil eines Taschenteiles 26 zudem auch der Wechsel des Taschenteiles 26 möglich, da dieses zerstörungsfrei lösbar an dem Trägerteil 5 angehaftet ist.

    [0064] Die Schautafel 1 kann gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel rückseitig mit einer Saugnapfhalterung versehen sein. Alternativ oder auch kombinativ hierzu kann gemäß der zweiten Ausführungsform auch ein Ständer 30 rückwärtig des Trägerteils 5 befestigt sein, mittels welchem die Schautafel 1 unter Einschluss eines spitzen Winkels bspw. auf einer horizontalen Fläche abgestellt werden kann.

    [0065] Wie aus den Darstellungen zu erkennen, sind zwei zueinander beabstandet angeordnete, parallel zueinander verlaufende Ständer 30 vorgesehen, mit einer Hauptausrichtung parallel zu den Schmalrandkanten 11, 12. Die Anordnung der Ständer 30 ist spiegelbildlich mit Bezug zu einer senkrecht die Längsrandkanten mittig verbindenden Symmetrieachse.

    [0066] Die Ständer 30 bestehen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Hartkunststoffmaterial und sind im Kunststoffspritzverfahren hergestellt.

    [0067] Ein Ständer 30 besteht zunächst aus einem Halteteil 31. Dieses weist zwei Winkelschenkel 32, 33 auf, die über ein parallel zur zugeordneten Schmalrandkante des Trägerteils 5 ausgerichtetes Scharnier 34 schwenkbar miteinander verbunden sind. Ein Winkelschenkel 32 ist flächig auf der Rückwand des Trägerteils 5 aufliegend mit dem Trägerteil 5 verbunden, so bspw. klebeverbunden. Entlang der der zugewandten Schmalrandkante des Trägerteils 5 zugeordneten Randkante dieses Winkelschenkels 32 ist das Scharnier 34 geformt, um welches der andere Winkelschenkel 33 aus einer fluchtenden Ausrichtung zum Winkelschenkel 32, d.h. aus einer Anlagestellung zum Trägerteil 5 in eine senkrecht hierzu ausgerichtete Stellung schwenkbar ist. Entsprechend stellt sich in einem Querschnitt ein 90°-Winkel zwischen den Winkelschenkeln 32 und 33 ein.

    [0068] Die quer zur Scharnierausrichtung verlaufenden Schmalrandkanten 35 und 36 des schwenkbaren Winkelschenkels 33 sind in ihrer Erstreckungslänge unterschiedlich gehalten. So ist die der oberen Randkante 8 des Trägerteils 5 zugewandte Schmalrandkante 36 des schwenkbaren Winkelschenkels 33 etwa mit einer doppelten Länge versehen als die der unteren Längsrandkante 13 zugewandte Schmalrandkante 35. Hieraus ergibt sich eine in der abgewinkelten Stellung des Winkelschenkels 33 dem Trägerteil 5 abgewandte Längsrandkante 37, die mit Bezug zu der zugewandten Trägerteilebene einen spitzen Winkel einschließt. Entsprechend ist das auf diesen Längsrandkanten 37 abgestellte Trägerteil 5 gegenüber einer Ablagefläche leicht angestellt, so etwa um einen Winkelbetrag von 30°.

    [0069] Die abgewinkelte Stellung des Winkelschenkels 33 ist mittels eines Blockierungsteils 38 festlegbar. Dieses Blockierungsteil 38 ist integral aus dem Ständer 30 ausgeformt, so insbesondere aus dem fest mit dem Trägerteil 5 verbundenen Winkelschenkel 32. Das Blockierungsteil 38 besteht aus einem freigeschnittenen Abschnitt des Winkelschenkels 32 und des Winkelschenkels 33, welcher Abschnitt um ein quer zu dem Scharnier 34 ausgerichtetes Filmscharnier 39 in eine senkrechte Stellung aufschwenkbar ist. Hierbei greift das Blockierungsteil 38 mit einem randseitigen Einschnitt 40 in eine durch den Freischnitt des Blockierungsteils 38 in dem abgewinkelten Winkelschenkel 33 gebildeten Freiraum 41 ein, unter formschlüssiger Aufnahme eines Wandungsabschnitts durch den blockierungsteilseitigen Einschnitt 40.

    [0070] Der abgewinkelte Winkelschenkel 33 ist zufolge der Formschlussaufnahme eines Wandungsabschnitts des Winkelschenkels 33 in dem Einschnitt 40 des Blockierungsteils 38 gegen Rückschwenken gesichert. Bei Nichtbenutzung des Ständers 30 ist nach einem Rückschwenken des Blockierungsteils 38 in eine trägerteilparallele Ausrichtung der Winkelschenkel 33 freigegeben, wonach auch dieser gemäß der Darstellung in Fig. 18 in eine Parallelausrichtung zum Trägerteil 5 verbracht werden kann.


    Ansprüche

    1. Eigenständig handhabbare, in einer Größe von DIN-A1 bis DIN-A5 ausgebildete Schautafel (1), beispielsweise Preisauszeichnungstafel, mit einem biegesteifen, plattenartigen Trägerteil (5) als Auflage für ein Informationselement (7), beispielsweise einem beschriebenen oder bedruckten Papierbogen, und einer das Informationselement (7) überdeckenden, durch eine Folie gebildeten transparenten Abdeckung (6), wobei die Abdeckung (6) als Teil eines auf dem Trägerteil (5) lediglich durch Haftung festsitzenden, einen mit der Abdeckung (6) verbundenen folienartigen Rücken (27) aufweisenden Taschenteils (26) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücken (27) zum Anbieten einer Abdeckungs-Randverhaftung flächenmäßig kleiner eingestellt ist als die Abdeckung (6), dass die Abdeckung (6) randseitig zur unmittelbar lösbaren Haftverbindung mit dem Trägerteil (5) gestaltet ist, dass die mit dem Trägerteil (5) zusammenwirkende Rückseite des Rückens (27) durch eine aufgebrachte Weich-PVC-Lage gebildet ist und dass die Abdeckung (6) randseitig durch die obere transparente Folie, eine darunter angeordnete unlösbar angebundene Versteifungslage (29) und eine an der Versteifungslage (29) angebrachte Weich-PVC-Schicht im Wesentlichen dreilagig ausgebildet ist.
     
    2. Schautafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die transparent gehaltene Abdeckung zur Erzeugung einer Rahmenwirkung bedruckt ist.
     
    3. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass drei Randseiten öffenbar sind.
     
    4. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkanten der Abdeckung bzw. des Taschenteils deckungsgleich mit den Randkanten des Trägerteils verlaufen.
     
    5. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schautafel(1) im Grundriss angepasst ist an die Blattgröße, wobei sowohl die Abdeckung (6) als auch das Trägerteil (5) entlang einer Längsrandkante und entlang der beiden Schmalrandkanten mit einem Maß von etwa 15 - 20 mm gegenüber dem Auflagebereich für das Informationselement überstehen und entlang der weiteren Längsrandkante des Informationselementes (7) das Trägerteil (5) und die Abdeckung (6) mit einem demgegenüber größeren Wert überragen, etwa mit dem 3- bis 4fachen des schmalrandseitigen Übermaßes, beispielsweise mit 60 - 70 mm.
     
    6. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (6) aus einer PET-Folie besteht.
     
    7. Schautafel nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die transparente Abdeckung (6) innenseitig, d.h. auf der dem Rücken (27) zugewandten Seite bedruckt ist, wobei der Druck so gewählt ist, dass er die transparente Gestaltung der Abdeckung (6) unterbricht, wobei entlang der Schmalrandkanten und der unteren Längsrandkante relativ schmale Rahmenschenkel gebildet sind, während zugeordnet der oberen Randkante ein demgegenüber verbreiterter Rahmenschenkel vorgesehen ist.
     
    8. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (5) eine Dicke von 1 bis 5 mm aufweist, bevorzugt 2, 3 und 4 mm.
     
    9. Schautafel nach Anspruch 6 oder nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wenn dieser von Anspruch 6 abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die PET-Lage Träger für eine mattierte PP- oder PE-Folie ist.
     
    10. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Öffnen der Abdeckung (6) der Rücken (27) entlang einer Schmalrandkante (12) und einer unteren Längsrandkante (13) aufgetrennt ist, parallel entlang dieser Randkanten, mit einem Abstand der gleich oder größer gewählt ist als das Breitenmaß des randseitigen Verbindungsabschnittes zwischen dem Rücken (27) und der Abdeckung (6), jedoch geringer als das in selbe Richtung gemessene Breitenmaß eines aufgedruckten Rahmens (14).
     


    Claims

    1. Independently manageable display panel (1) in a size of DIN-A1 to DIN-A5, for example a price labelling panel, with a flexurally rigid, plate-like carrier part (5) as a support for an information element (7), for example a written or printed sheet of paper, and a transparent cover (6) formed by a film and covering the information element (7), the cover (6) being designed as part of a pocket part (26) which is firmly seated on the carrier part (5) merely by adhesion and has a film-like back (27) connected to the cover (6), characterized in that the back (27) is set to be smaller in area than the cover (6) in order to offer cover edge adhesion, in that the cover (6) is designed on the edge side for directly releasable adhesive connection with the carrier part (5) in that the rear side of the back (27) which interacts with the carrier part (5) is formed by an applied soft PVC layer, and in that the cover (6) is formed on the edge side by the upper transparent film, a non-detachably bonded stiffening layer (29) arranged underneath, and a soft PVC layer applied to the stiffening layer (29), essentially in three layers.
     
    2. Display panel according to claim 1, characterized in that the cover, which is kept transparent, is printed to produce a framing effect.
     
    3. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that three edge sides are openable.
     
    4. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that the marginal edges of the cover or of the pocket part are flush with the marginal edges of the support part.
     
    5. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that the display panel (1) is adapted in plan to the sheet size, wherein both the cover (6) and the support part (5) project along one longitudinal edge and along the two narrow edges with a dimension of about 15 - 20 mm relative to the support region for the information element and project along the further longitudinal edge of the information element (7) beyond the support part (5) and the cover (6) with a value greater than this, for example with 3 to 4 times the excess dimension on the narrow edge side, for example with 60 - 70 mm.
     
    6. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that the cover (6) consists of a PET film.
     
    7. Display panel according to one of claims 2 to 6, characterized in that the transparent cover (6) is printed on the inside, i.e. on the side facing the back (27), the print being selected in such a way that it interrupts the transparent design of the cover (6), relatively narrow frame legs being formed along the narrow edge borders and the lower longitudinal edge border, while a frame leg which is wider in comparison is provided associated with the upper edge border.
     
    8. Display panel according to one of the preceding claims, characterized in that the support part (5) has a thickness of 1 to 5 mm, preferably 2, 3 and 4 mm.
     
    9. Display panel according to claim 6 or according to one of claims 7 or 8, if dependent on claim 6, characterized in that the PET layer is a carrier for a matted PP or PE film.
     
    10. A display panel according to one of the preceding claims, characterized in that for opening the cover (6) the back (27) is cut open along a narrow edge (12) and a lower longitudinal edge (13), parallel along these edges, with a distance which is selected to be equal to or greater than the width dimension of the edge-side connecting portion between the back (27) and the cover (6), but less than the width dimension of an imprinted frame (14) measured in the same direction.
     


    Revendications

    1. Panneau d'affichage (1) pouvant être manipulé de manière autonome, de taille comprise entre DIN-A1 et DIN-A5, par exemple panneau d'affichage de prix, comprenant une partie de support (5) rigide en flexion, en forme de plaque, servant de support à un élément d'information (7), par exemple une feuille de papier écrite ou imprimée, et un couvercle transparent (6) formé par une feuille et recouvrant l'élément d'information (7), le couvercle (6) étant conçu comme une partie d'une poche (26) fixée uniquement par adhérence sur la partie de support (5) et présentant un dos (27) en forme de feuille relié au couvercle (6), caractérisé en ce que le dos (27) est réglé de manière à avoir une surface plus petite que le couvercle (6) pour offrir une adhérence marginale du couvercle, en ce que le couvercle (6) est conçu du côté du bord pour une liaison adhésive directement détachable avec la partie de support (5), en ce que la face arrière du dos (27) coopérant avec la partie de support (5) est formée par une couche de PVC souple appliquée et en ce que le recouvrement (6) est réalisé essentiellement en trois couches du côté du bord par la feuille transparente supérieure, une couche de renforcement (29) disposée en dessous et reliée de manière inamovible et une couche de PVC souple appliquée sur la couche de renforcement (29).
     
    2. Panneau d'affichage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle maintenu transparent est imprimé pour créer un effet de cadre.
     
    3. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que trois côtés de bordure peuvent être ouverts.
     
    4. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les bords du couvercle ou de la partie de poche sont alignés avec les bords de la partie de support.
     
    5. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le panneau d'affichage (1) est adapté en plan à la taille de la feuille, le couvercle (6) ainsi que la partie de support (5) dépassent le long d'un bord longitudinal et le long des deux bords étroits d'une dimension d'environ 15 à 20 mm par rapport à la zone d'appui pour l'élément d'information et dépassent le long de l'autre bord longitudinal de l'élément d'information (7) la partie de support (5) et le couvercle (6) d'une valeur supérieure, par exemple de 3 à 4 fois la surdimension du côté du bord étroit, par exemple de 60 à 70 mm.
     
    6. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle (6) est constitué d'un film PET.
     
    7. Panneau d'affichage selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que la couverture transparente (6) est imprimée sur le côté intérieur, c'est-à-dire sur le côté tourné vers le dos (27), l'impression étant choisie de telle sorte qu'elle interrompt la configuration transparente de la couverture (6), des branches de cadre relativement étroites étant formées le long des bords étroits et du bord longitudinal inférieur, tandis qu'une branche de cadre élargie par rapport à cela est prévue en association avec le bord supérieur.
     
    8. Panneau d'affichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de support (5) a une épaisseur de 1 à 5 mm, de préférence de 2, 3 et 4 mm.
     
    9. Panneau d'affichage selon la revendication 6 ou selon l'une des revendications 7 ou 8 lorsqu'elle dépend de la revendication 6, caractérisé en ce que la couche de PET est un support pour un film de PP ou de PE dépoli.
     
    10. Panneau d'affichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour ouvrir le couvercle (6), le dos (27) est séparé le long d'un bord étroit (12) et d'un bord longitudinal inférieur (13), parallèlement à ces bords, à une distance qui est choisie égale ou supérieure à la dimension en largeur de la partie de liaison du côté du bord entre le dos (27) et le couvercle (6), mais inférieure à la dimension en largeur d'un cadre imprimé (14), mesurée dans la même direction.
     




    Zeichnung





















































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente